Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (12.-18.05.2013)

Sonntag, 12.05.2013:

Umfrage von Pew: 61% der PalAraber sind der Meinung, dass eine friedliche Koexistenz mit Israel nicht möglich ist; 14% glauben das Gegenteil.

Montag, 13.05.2013:

Die Einwohner von Esh Kodesh haben „Wanted“-Bilder erstellt; diese zeigen Araber aus der Umgebung, von denen sie in den letzten zwei Wochen angegriffen wurden (hauptsächlich Steinwürfe) und die sie dabei auf Video aufgenommen haben. Sie werfen der Polizei bzw. IDF vor, trotz dieser an sie weitergegebenen Kenntnisse nichts gegen die Angreifer zu unternehmen.

Der innenpolitische Ausschuss der Knesset berät darüber Juden das Gebet auf dem Tempelberg zu gestatten. Die Araber wüten wegen „Judaisierung Jerusalems“. Die Juden wollten die Al-Aqsa-Moschee teilen wie die Patriarchenhöhle in Hebron (die zugunsten der Muslime geteilt wurde!). Die Terroristen drehen also die Realität auf den Kopf.
Mahmud Abbas verkündete übrigens höchstpersönlich: Juden, die den Tempelberg besuchen, sind „Angriffe gegen die Al-Aqsa“.

Offizielle UNRWA-Vertreter (Westler) posierten mit einer großen Landkarte des „arabischen Palästina“ – auf der es kein Israel gibt. Geschehen bei der Vorstellung eines UNRWA-Projektes im Libanon, das von Deutschland finanziert wird.

Heckmeck:
Die Fatah sagt, sie sei nicht gegen den Landtausch-Deal aus dem arabischen „Friedens“-Vorschlag. Im Übrigen machen sie jetzt Kerry und die Israelis dafür verantwortlich, wenn es keine neuen Verhandlungen geht. Von ihren Forderungen – Israel muss die Ergebnisse vorab anerkennen, die die Araber diktieren – rücken sie allerdings nicht ab.

Dienstag, 14.05.2013:

Beim Friedensvertragspartner: Ein ägyptischer Prediger fordert Allah auf die Juden auszulöschen. (HRW, Amnesty schweigen.)

Mittwoch, 15.05.2013:

Putin: He Israel, ihr müsst dafür sorgen, dass es keine Eskalation in Syrien gibt. (Auch wenn das heißt, dass die Hisbollah und andere Terroristen Waffen zur Vernichtung Israels in die Finger bekommen – also wie üblich: Hey, ihr Juden, ihr müsst schon zulassen, dass die Antisemiten und Judenmörder die Mittel bekommen, euch zu vernichten!)

Es sieht so aus, als habe der Iran Syriens Assad überzeugt, die Hisbollah von syrischem Territorium aus Israel angreifen zu lassen.

Oh-oh: Ungenannte israelische Offizielle haben der Presse eine nie da gewesene Nachricht an Syrien vermittelt: Gegen Waffenlieferungen an Terroristen wird Israel weiter vorgehen. Und das Regime Assad wird gestürzt, wenn es wegen solcher Angriffe gegen Israel zurückschlägt. Diese Botschaft sei an Damaskus geleitet worden, kurz nachdem auf dem Hermon syrische Granaten einschlugen.

Eine Stellung der UNIFIL im Libanon wurde überrannt, die „Friedensschützer“ gekidnappt, Munition und Ausrüstung gestohlen. Die UNIFIL-Soldaten wurden später freigelassen.

Eine israelische Organisation will über Fußball für Zusammenleben werben. Einige arabische Jugendliche nahmen dabei an einem Fußballturnier in Holon teil. Diese Jugendlichen werden jetzt von der Fatah bedroht – „Normalisierung“ ist verboten. Die Fatahführung verurteilte die Veranstaltung als „seltsam“ und warf den Teilnehmern vor, sie würden ignorieren, dass Israel das Prinzip der Koexistenz nicht akzeptieren würde. (Wie war das noch: Die lügenden Charakterschweine werfen Israel – wahrheitswidrig – immer gerne vor, was sie selbst praktizieren.)

Heckmeck:
Der Superpräsi versprach am Montag seine Macht zu nutzen, um eine Friedensvereinbarung zwischen Israel und der PA herbeizuführen. Auf beiden Seiten gäbe es ein starkes Verlangen nach Frieden. Die Chance müsse genutzt werden. (Hm, mit zwei Dritteln der PalAraber als Befürworter von Judenmord ist diese Einschätzung wohl etwas daneben. Und mit der permanenten Hetze in der PA ist das wohl noch stärker so.)

Donnerstag, 16.05.2013:

Eine bisher unbekannte Palästinensergruppe beansprucht die Raketenschüsse auf den Golan für sich (damit sind die Mörsergranaten am Hermon gemeint). Israel vertritt die Meinung, dass die Mörser bei Kämpfen zwischen der syrischen Armee und Rebellen geschossen wurden.

Freitag, 17.05.2013:

Das soll wohl so richtig provozieren: Die israelisch-arabische Stadt Sakhnin soll vorhaben zwei Straßen nach zwei mörderischen Erzfeinden Israels zu benennen: Yassir Arafat und Gamal Abdel Nasser.

Die Lügenminister des Äußeren von Ägypten, Libyen und Libanon forderten zusammen mit einer PalAraber-Delegation die UNO auf Sanktionen gegen Israel zu verhängen. Siedler würden ständig die heiligen Stätten der Muslime und Christen in Jerusalem angreifen.

Der Kommandeur der Quds-Kräfte der iranischen Revolutionsgarden wurde vom Obersten Revolutionsführer Ali Khamenei nach Syrien geschickt, um den Kampf gegen Israel über Syrien zu managen. Dazu soll er die Hisbollah- und PalAraber-Kräfte beobachten, die Assad gegenüber loyal sind.

Heckmeck:
Mit Realismus hat das wohl nichts zu tun: Ban Ki-moon unterstützt die US-„Friedenbemühungen“ und ist voller Hoffnung, dass die derzeitigen Anstrengungen bald zur Formulierung einer echten Friedensinitiative führen.
– Da darf die Westerwave natürlich nicht fehlen und sieht auch „ein Fenster der Gelegenheit“ im Friedensprozess. Wenigstens gesteht er Israel das Recht zu sich zu verteidigen.
Erdoğan in Washington: Hamas ist für Friedensgespräche unerlässlich. Na, dann mal los. Bring sie hin, ErdoWAHN! (Ach ja: Israel muss auf die Linien von 1967 zurück – gleich!)

Samstag, 18.05.2013:

Ach, es könnte ja alles so schön sein: Netanyahu muss zwischen Frieden und Siedlungen wählen, ließ Mahmud Abbas aus Kairo zum Abschluss seiner Ägyptenreise wissen. Israel könne ja schließlich die Siedlungen ganz einfach verlassen, wie es das im Sinai auch getan habe. Abu Mazen sagt nur eins nicht: Bevor Israel aus dem Sinai abzog hatte es einen Friedensvertrag mit Ägypten – ausgehandelt, nicht von Terroristen diktiert!

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Analyse der Entschuldigung

Elder of Ziyon, 23. März 2013

Von Zvi:

Erdoğan ist ein widerwärtiger Antisemit und sich bei ihm zu entschuldigen, weil Soldaten ihr Leben gegen gewalttätige Randalierer verteidigten, die sich als „Aktivisten“ ausgeben, macht mich wütend.

Doch ich denke, dass Netanyahu dies nicht ohne Grund getan haben wird oder nur, weil er mit Obamas Besuch zufrieden war.

Das Folgende ist Spekulation:

Ich stelle fest, dass die „Aussöhnung“ sehr spät während des Besuchs stattfand, aber dass sie alles andere als spontan war. Der diplomatische Vorstoß begann vor zwei Wochen, angeblich ausgelöst durch einen Brief, den 89 Senatoren nach dessen antisemitischer Tirade an Erdoğan schickten:

Am 12. März schrieben 89 Mitglieder des US-Kongresses einen Brief an Erdoğan und forderten ihn auf seine Worte zum Zionismus zurückzunehmen, was er nicht tat; er sagte, er stehe zu dem, was er sagte, aber er sei missverstanden worden.

Es scheint, dass der Brief einen Schritt der USA auslöste, da das Weiße Haus seine zwei wichtigsten Verbündeten in der Region wieder zusammenarbeiten sehen wollte, wie sie es bis zum „einminütigen Vorfall“ 2009 in Davos taten.

Zusätzliche Schritte wurden im Hintergrund unternommen.

Der Außenminister der Türkei sagte:

„Ich sprach im Verlauf der letzten Woche sechsmal mit Kerry. Wir sprachen über die Verhandlungen zu den Texten [der Entschuldigung]“, sagte er. Davutoğlu hob hervor, dass die Türkei während der letzten Woche nur mit US-Vertretern in Kontakt stand, die die Endvereinbarung vermittelten, bevor US-Präsident Barack Obama Israel besuchte. „Wir vereinbarten, dass [Israels Premierminister Benjamin] Netanyahu den türkischen Premierminister im Beisein von Präsident Obama anrufen würde. Jedes Wort der Vereinbarung ist einstudiert worden. Wir arbeiteten daran bis in den Morgen und mittags bekamen wir ein klareres Bild.“

Erdoğan scheint die Genehmigung der Hamas und der Fatah eingeholt zu haben, bevor er den Anruf annahm – was Bände spricht. Die Türken könnten durchaus fragen, wer letztlich der Lenker der türkischen Außenpolitik ist. Doch ich werde damit nicht vom Thema abkommen. Hürriyet schreibt:

Davutoğlu sagte auch, dass Premierminister Recep Tayyip Erdoğan sowohl den Hamas-Premierminister im Gazastreifen als auch den Führer der palästinensischen Autonomie anrief, um beider Genehmigung zu erhalten, bevor er Israels formelle Entschuldigung für den Angriff auf die Mavi Marmara annahm. Er erklärte, dass die Gespräche nur Augenblicke vor Netanyahus Anruf stattfanden. Er fügte an, das Erdoğan auch Ägyptens Präsident Mohammed Morsi und den libanesischen Premierminister Najib Mikati anrief. „Das Dreiparteientreffen begann hinterher. Netanyahu begann, gab dann das Telefon an Obama weiter. [Andere Quellensagen, es war genau umgekehrt – Zvi] Ich zählte die Minuten nicht, aber das Telefonat dauerte zwischen 20 und 30 Minuten“, sagte Davutoğlu.

Die „Aussöhnung“ war offenbar ein wichtiges Ziel des Besuchs, doch das ist nicht wirklich anerkannt worden. Den größten Teil des Besuchs über schwatzte die Presse von den Palästinensern und alle ignorierten praktisch die Beziehungen zur Türkei. Selbst hinterher scheint Obama das israelisch-türkische Treffen herunterzuspielen, obwohl er darüber klar erfreut ist.

Was mich über Syrien und den Iran nachdenken lässt.

In Jordanien sagte Obama, nachdem er Israel verließ: „Ich mache mir große Sorgen darüber, dass Syrien eine Enklave für Extremismus wird, weil Extremisten in Chaos aufblühen, die gedeihen in gescheiterten Staaten, sie gedeihen in einem Machtvakuum.“

Die Lage ist Syrien ist dabei kritisch zu werden. Israel, Jordanien und die Türkei sind die Nachbarn Syriens. Das Regime setzt Chemiewaffen ein, vielleicht auch einige der Rebellengruppen. Sagte Obama Netanyahu, dass eine neue Phase eingetreten ist und dass der einzige Weg die Verbreitung von Chemiewaffen bei der al-Nusra (die eng mit der Al-Qaida im Irak verbunden ist) und im gesamten gescheiterten syrischen Staat und der Region zu verhindern darin besteht, dass Israel sehr eng mit der Türkei zusammenarbeitet, auf höchster Ebene? Ich weiß es nicht.

Netanyahu ist immer Pragmatiker gewesen. Er ist nie der entschlossenste Führungspolitiker gewesen, aber er gibt sich große Mühe israelisches Leben zu retten. Ich kann mir leicht vorstellen, wie er dem kleineren von zwei Übeln zustimmt – eine Formel, die eine Entschuldigung für jegliche gemachte Fehler einschließt, solange die Soldaten vor Rache-Schikanen durch den türkischen Staat geschützt werden – wenn damit etwas erreicht wird, das weit wichtiger ist. Ich kann mir leicht vorstellen, dass er mit wirklich soliden US-Garantien bereit gewesen sein wird seine Kämpfe auszusuchen und den Kampf mit Erdoğan beiseite stellt, um tausende israelische Leben zu retten.

In Jordanien deutete Obama auch an, dass er den Kongress auffordern möchte mehr Haushaltsunterstützung für das Königreich zur Verfügung zu stellen, das derzeit 460.000 syrische Flüchtlinge beherbergt. Das steht in Übereinstimmung mit einer starken Sorge in Washington zum in Syrien tobenden Bürgerkrieg, besonders wenn man erwartet, dass die Lage weit schlimmer werden wird, bevor sie sich verbessert.

Nach dem Treffen mit den Jordaniern wird John Kerry nach Israel zurückkehren. Doch er wird nicht nach Ramallah zurückkehren. Die Gespräche des Präsidenten mit König Abdallah betrifft Syrien mindestens so sehr, wie es die Palästinenser betrifft, wahrscheinlich noch mehr.

Gleichzeitig reicht die Türkei den Kurden die Hand und Abdallah Öcalan hat geantwortet.

In der Region verschieben sich die Dinge, einige davon unter dem Radar; und ich denke, dass der Zusammenbruch Syriens sehr im Zentrum liegt.

Und dann gibt es noch den Iran.

Das kommende Verhalten der Türkei wird uns eine Menge über die strategische Bedeutung dieser „Aussöhnung“ sagen. Wenn Erdoğan nachweislich seine Angriffe auf Israel einstellt und aktiv Zusammenarbeit fördert, dann wird mir das sagen, dass die Türkei die Aussöhnung als strategisch wichtig betrachtet. Wenn nicht, dann betrachtet Erdoğans Regime dies alles als „politischen Fußball“, allen Spekulationen zum Trotz.

Bülent Yildirim von der IHH behauptet, dass die Gerichtsverfahren gegen die israelischen Soldaten beim ICC weiter gehen werden; doch das ist offensichtlich falsch.

Manchmal, wenn das Risiko eines Brandes hoch ist, muss man Feuerschneisen schaffen, die verhindern, dass einen Flächenbrand außer Kontrolle gerät. Obama und Netanyahu wissen das beide. Erdoğan könnte in dieselbe Richtung denken.

Erdogan nennt Zionismus ein „Verbrechen gegen die Menschheit“

Elder of Ziyon, 28. Februar 2013

Aus Hurriyet:

Islamophobie muss als Verbrechen gegen die Menschheit anerkannt werden, auf die gleiche Weise wie es mit Zionismus, Antisemitismus und Faschismus geschehen muss, sagte Premierminister Recep Tayyip Erdoğan gestern

Er sprach auf dem „Fünften Forum der Allianz der Zivilisationen“ in der Wiener Hofburg; der Premierminister unterstrich den wachsenden Trend des Faschismus in ganz Europa. „Wir sehen uns einer Welt gegenüber, in der rassistische Angriffe an Fahrt gewonnen haben, der Terrorismus mehr Leben gefordert hat und Religionen und Sekten einander mit weniger Verständnis miteinander umgehen“, sagte Erdogan.

„So wie beim Zionismus, Antisemitismus und Faschismus wird es unvermeidbar, dass die Islamophobie als Verbrechen gegen die Menschheit betrachtet werden muss“, sagte Erdoğan.

UN Watch kritisierte den Vergleich auf der von der UNO veranstalteten Konferenz scharf und vermerkt die Ironie, dass Erdoğans Erklärung selbst antisemitisch ist:

„Wir erinnern Generalsekretär Ban Ki-moon, dass sein Vorgänger Kofi Annan anerkannte, dass mit der UNO-Resolution Zionismus ist Rassismus von 1975 Antisemitismus zu Ausdruck gebracht wurde und ihre Aufhebung willkommen hieß.“ [sagte UN Watch]

UN Watch drängt alle Mitglieder der hochrangigen Allianz-Gruppe – einschließlich Erzbischof Desmond Tutu – „die Äußerungen zu verurteilen, die dem Zweck eines Forums widersprechen, das angeblich der gegenseitigen Toleranz gewidmet ist.“

„Erdoğans Missbrauch dieses globalen Podiums für die Anstiftung zu Hass und dass er zu Äußerungen im Stil von Ahmadinedschad Zuflucht nimmt, die die niedrigsten gemeinsamen Nenner der muslimischen Welt ansprechen, wird nur den Glauben stärken, dass seine Regierung an einem Konfrontationskurs arbeitet und grundsätzlich nicht bereit ist seine vier Jahre alte Fehde mit Israel zu beenden.“

Erdoğan sagt, dass jüdische nationale Selbstbestimmung ein „Verbrechen gegen die Menschheit“ ist – das ist nach jedem Maßstab eine antisemitische Äußerung.

Werden die NATO oder die UNO diese auf einer von der UNO veranstalteten Konferenz geäußerte, widerwärtige Hassbekundung verurteilen?

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (18.-24.11.2012)

Sonntag, 18.11.2012:

Die Hamas ist verantwortlich für den Tod eines kleinen Jungen – die Explosion, die ihn tötete, erfolgte zu einer Zeit, in es der keine israelischen Angriffe gab, dafür zeigen die Spuren der Umgebung Spuren einer kleineren Waffe, die explodierte, z.B. einer Qassam. Die Nachbarn berichten, dass die Hamasniks in aller Eile alle Überreste des Geschosses/Sprengsatzes beseitigten. Der Junge wurde dem ägyptischen Premierminister hingehalten, der sich medieneffektiv über ihn beugte und küsste. Alle Welt „weiß“ jetzt, dass Israel getötet haben soll.

Es geht los: Nach den großen Worten der Unterstützung kommen jetzt die, dass Israel sich doch nicht konsequent wehren soll. Obama „drängt“ Netanyahu die Bodenoffensive auf keinen Fall zu machen. Aber er behauptet, er stütze Israels Recht auf Selbstverteidigung voll und ganz. (So lange es seiner Vorstellung entspricht, wie Israel vorgeht, nicht wahr?)
Auch David Cameron von Little Britain drängt Netanyahu „alles zu tun, um eine Bodenoffensive zu vermeiden“. (Inzwischen gibt es Stimmen in Israel, die waren, Netanyahu würde „einknicken“.) Sein Außenminister Hague drohte Israel, der Preis einer Bodenoffensive werde der Verlust der Unterstützung Israels sein. Ein solches Handeln (die Offensive) würde den Konflikt in die Länge ziehen. (Noch mehr? Och, ist doch erst rund 70 Jahre alt!)

Warum wohl fangen die Terroristen mit ihren Raketen morgens um halb acht an? Nun, da machen sich die Schulkinder auf den Weg, die Läden machen bald auf und viele Leute sind auf dem Weg zur Arbeit. NICHT das Militär, Zivilisten. Noch Fragen?

Pal-arabische Quellen sagen, am heutigen Sonntag würden die Gespräche um einen Waffenstillstand in Kairo fortgesetzt.
Gleichzeitig jammert der PA-Botschafter bei der UNO, diese solle Israel stoppen.

Die Hamas warnt ihre Bürger, sie dürfe keine „Gerüchte verbreiten“, die würden Israel helfen. Alle Informationen, die sie brauchen, erhalten sie durch die Hamas-Medien.

Am Sonntag (Meldung von 15:23 Uhr) wurden 11 „Hamas-Aktivisten“ getötet, darunter ein hochrangiger Terror-Kommandeur, der Top-Kommandeur für Panzerbekämpfung und ein hochrangiger „Verteidigungs“-Befehlshaber. Haniyeh versteckt sich im Untergrund.

Die Sunday Times behauptet, dass israelische Spezialeinheiten bereits im Gazastreifen aktiv seien und die unterirdischen Raketenstellungen und -lager auskundschaften. Außerdem spekuliert sie über Befürchtungen, die Hamas könne ihre Fajr-Raketen mit chemischen Sprengköpfen ausrüsten.

Von den 824 auf Israel geschossenen Raketen sind wohl rund 100 noch innerhalb des Gazastreifens selbst eingeschlagen.

Mahmud Abbas versucht etwas vom „Ruhm“ abzubekommen und überschätzt sich mal wieder gewaltig: Die Angriffe auf den Gazastreifen finden nur wegen seines Antrags bei der UNO statt. Klar doch, die Terrorraketen haben gar nichts damit zu tun.

Friedensbemühungen a la PalAraber: Zwei Musiker haben einen Hit aufgenommen: „Bombardiert, bombardiert Tel Aviv, bombardiert es. Werft es in Schrecken und Terror. Was ihr baut, werden wir vernichten.“ Der Hit verbreitet sich in die arabischen Länder.

Ein türkischer Forscher bezeichnet die Raketenangriffe der Hamas als „dumm und sinnlos“. Leider begreift er nicht, wie die Terroristen denken und appelliert daran, dass keine Zivilisten beschossen werden sollen. Was anderes soll Terror dann? Wenn das Ziel darin besteht die Juden auszurotten oder zumindest mit Hilfe des Propagandakriegs zu besiegen?

Netanyahu zum französischen Außenminister: „Zuerst muss das Feuer eingestellt werden, dann können wir über alles andere reden.“ Der meinte den Israelis erzählen zu müssen, dass sie die Feindseligkeiten sofort einstellen sollen: „Krieg muss vermieden werden.“ Welcher Krieg? Der, der seit Wochen von der Hamas betrieben wird? Fängt der Krieg für Monsieur Fabius erst an, wenn Israel schießt? Und warum musste Shimon Peres dem Franzosen erst erklären, dass der Hamasstreifen gar nicht mehr besetzt ist?

Die Vermittlungsversuche der Ägypter sind gescheitert.

500 bekloppte Ägypter sind „aus Solidarität“ in den Gazastreifen marschiert.

Videos:
präziser Bombenangriff auf Raketen im Hof einer Moschee.
Eine Rakete aus dem Gazastreifen schlug in Aschdod ein. (16.11.12)
Yitzhak Rabin damals: „Es wird keine (Katjuscha-) Raketen aus dem Gazastreifen geben.“ Hm… da sagen die Bilder etwas anderes. Die „Angst vor dem Frieden“ hatten, haben leider Recht behalten.
Angriff auf die Kommunikationsanlagen der Hamas auf dem Gebäude des Al-Quds- Fernsehens. Die IDF betont, dass ausschließlich die Kommunikationsanlagen beschossen wurden.
Wie die Medien mit Israel umgehen.

Montag, 19.11.2012:

Die Terrormullahs streiten ab der Hamas Fajr-5-Raketen geschickt zu haben – während der Islamische Jihad mit ihnen prahlt! Nicht nur diese Raketen, sagte ein PIJ-Terrorfürst: „Ich möchte feststellen, dass alle unsere Waffen aus dem Iran kommen.“

Och nee: Wer lehnte am Sonntag einen Waffenstillstand ab? Die Terroristen!
Sie stellen Bedingungen für eine Waffenstillstand: Beendigung der Blockade.
Khaled Meschaal: Netanyahu bettelte um Waffenruhe, nicht wir. (Netanyahu: Quatsch)
Khaled Meschaal: Waffenstillstand? Nur zu unseren Bedingungen.

Die Hamas bekam am Morgen von Israel 36 Stunden geltendes ein Ultimatum: Hört auf zuschießen oder wir verstärken die Angriffe.

Der Teheran-Adolf faselt von „Verantwortung“: der Verantwortung das (!) Massaker an den unschuldigen Menschen im Gazastreifen zu verhindern. Bei mehr als 1000 Angriffen sind ernom wenige Menschen gestorben, die meisten von ihnen waren Terroristen und wurde gezielt ausgeschaltet. Massaker an Unschuldigen? Das ist das, was die Terroristen in Israel versuchen!

200 arabische Studenten demonstrierten vor der Universität Haifa gegen eine Entscheidung der Uni öffentliche Aktivitäten innerhalb des Campus zu verbieten. Das Verbot ist eine Folge von Demonstrationen für und gegen die Operation Amud Anan.

Erdowahn: Israel begeht im Gazastreifen „Terrorakte“, „Massaker an Kindern“.

Khaled Meschaal in Kairo: „Das ist ein harter, aber großer Moment in der Geschichte unseres Widerstands.“

Sicherheitskräfte im Libanon fanden 2 Grad-Raketen, die auf Israel ausgerichtet waren.

Die IDF untersucht einen Luftangriff von Sonntag, bei dem 11 Mitglieder einer Familie getötet wurden, als man versuchte den Terrorkommandeur Yihya Abayo zu eliminieren. Erste Erkenntnisse: Der Terrorfürst sollte dort sein, von den Zivilisten wusste die IDF nichts.

Finanzminister Yuval Steinitz berichtete, dass israelische Experten in den letzten 5 Tagen 44 Millionen Cyberattacken abwehrten.

Aufgrund der Bilder von Toten gewinnt die Hamas international an Mitgefühl – dabei sind eine ganze Reihe von Toten von ihr selbst produziert (zu kurz geflogene Raketen; menschliche Schutzschilde).

Der bisherige Schaden für die israelische Wirtschaft durch den Krieg wird auf 25 Millionen Euro geschätzt; dazu kommen die massiven Kosten für den militärischen Einsatz (Angriffe sowie das Raketenabwehrsystem).

Zusätzlich zu den bisher schon üblichen rund 1.400 als Journalisten akkreditierten Medienleuten kamen bis Sonntagabend weitere 500 nach Israel. (Fallschirm-Journalismus zur Verbreitung der von vorneherein feststehenden Meinung.)

Die Chinesen fallen ein: Israel soll „maximale Zurückhaltung“ üben. Ausgerechnet die Massenmörder von Beijng!
Qatar und Italien drängen auf einen sofortigen Waffenstillstand. (Bitte wendet euch an die Terroristen, die sträuben sich.)
Und die EU darf natürlich auch nicht fehlen – in Brüssel tagten die Außenminister der EU (sans Westerwave) und forderte eine „sofortige“ Einstellung der Feindseligkeiten, was „im Interesse aller“ sei. Sie betonten Israel Recht auf Selbstverteidigung, hängten aber sofort auch an, dass „verhältnismäßig gehandelt und der Schutz der Zivilbevölkerung sichergestellt sein müssen“. Was die IDF ja bekanntlich überhaupt nicht tut, sonst hätte es in 1000 Angriffen bestimmt überhaupt keine toten Terroristen gegeben.

Die Russen stänkern: Die USA verhindern eine gemeinsame Erklärung des UNO-Sicherheitsrats. Die Erklärung stammt von den Arabern.

Hassan Nasrallah drängt die arabischen Staaten Waffen in den Gazastreifen zu schicken.

Meine ganz private Meinung (und nicht nur meine):

Medien- und andere Idioten:
MSNBC-Moderatorin Mara Schiavocampo findet, das  hier sei ein Argument: Raketen „richten selten Schaden an“. Die ist richtig lustig. Mal abgesehen von den Schäden, die diese harmlosen Feuerwerkskörper gerade anrichten: Es ist nicht die Absicht der Terroristen, dass die Raketen „selten Schaden anrichten“!
In Kanada heizen linke Drecksäcke ihre Gesinnungsgenossen gegen Israel auf – mit dem Foto eines verletzten ISRAELISCHEN Kindes!
Qualitätsjournalismus und die Realität.

Videos:
Reporter im Gazastreifen berichten aus eigenem Erleben: Raketen werden aus dicht besiedeltem Gebiet im Gazastreifen nach Israel geschossen. Eine Reporterin: „Man sollte glauben, dass sie [gemeint sind die Terroristen] alles tun würden, um zivile Opfer zu vermeiden.“ Tun sie nicht, sie wollen zivile Opfer auf der arabischen Seite.
Das dritte IDF-Video zur Widerlegung von Hamas-Lügen.
Wie Israelis unter Feuer leben (engl.)
Wo kommen all die Sekundärexplosionen her? Und was bedeuten sie für die arabischen Zivilisten im Gazastreifen?

Dienstag, 20.11.2012:

Abdallah Frangi, Propagandalügner im Deutschland-Ableger der PA, lügt mal eben rechnerisch was vor: Die Zahl der Toten Palästinenser in der aktuellen Auseinandersetzung liege 100-mal höher als die der Israelis. Das behaupten nicht mal die Terroristen im Gazastreifen – Frangi „verrechnet“ sich mal eben um 200 und schraubt die Zahl auf das Dreifache der von den Terroristen angegebenen Zahl.

Ban Ki-moon forderte einen „sofortigen Waffenstillstand“ und bewertete eine israelische Bodenoffensive als „gefährliche Eskalation, die vermieden werden muss“.

Erdowahn macht weiter: Israel begeht „ethnische Säuberungen an den Palästinensern im Gazastreifen“.

Den ganzen Tag über streuten die die Araber (und Ägypten) Gerüchte, dass es eine Waffenstillstandsvereinbarung gebe. Zuerst sollte die Waffenruhe um 21 Uhr in Kraft treten, dann um Mitternacht. Quellen in Jerusalem sagten hingegen, dass Israel „keiner Version eines Waffenstillstandshandels zugestimmt“ hat. Aus Ägypten heißt es jetzt plötzlich, dass man auf Antwort aus Jerusalem warte.
Ein Hamas-Sprecher sagte gegenüber Al-Jazira, dass sie „bis zum letzten Moment mit Gewalt auf die zionistische Besatzung antworten“ werde.
Gegen 22 Uhr gibt ein Hamas-Sprecher bekannt, dass es heute Abend keinen Waffenstillstand geben wird.

Derweil erzählte eine junge Palästinenserin, dass Israel „immer auf Zivilisten schießt“, fast alle Araber im Gazastreifen die Terroristen unterstützen, dass das („ganze“) „besetzte Palästina“ nur durch Gewalt „befreit“ werden kann, Verhandlungen absurd sind, die Terroristen keine menschlichen Schutzschilde benutzen (das ist eine israelische Erfindung, um Zivilisten töten zu können) und die Terroristen „keinesfalls einen so absurden Waffenstillstand wie die letzten akzeptieren werden“, sondern nur, wenn die Belagerung und die gezielten Tötungen der „politischen und zivilen Führer“ enden. Den Raketenterror will sie nicht als Terrorverstanden wissen, sondern als vom internationalen Recht garantiertes Recht.

Westerwelle begreift es nicht – will er es nicht begreifen? „Es geht darum den Waffenschmuggel zu verhindern und gleichzeitig wirtschaftliche Perspektiven für Gaza zu schaffen.“ Den Menschen im Gazastreifen sei jeder wirtschaftliche Erfolg gegönnt – aber zu glauben, dass es sich um ein Problem von Armut und Wirtschaft handelt, ist waghalsig bis verblödet.
Auch Außenminister William Hague findet, „offener Zugang nach Gaza hinein und daraus heraus“ müsse sein. Irgendwie ist immer Israel der Gearschte, der dafür sorgen muss, dass die Hamas wieder freier agieren kann.

Irre Medien:
Shirley Williams von der BBC: Gaza ist „voller Leute, die sehen, wie ihr Land langsam von mehr und mehr israelischen Siedlungen aufgegessen wird“. Anlässlich der Operation Amud Anan – mehr als 5 Jahre NACH dem Abzug Israels und nachdem die Terroristen alles platt gemacht haben, was die Juden zurückließen, um den Arabern eine Zukunft zu ermöglichen.

Videos:
IDF beschießt Raketenabschussstelle.
Bombe auf Munitionslager im Gazastreifen (inmitten eines Wohngebiets).
– Der Palästinensische Islamische Jihad prahlt damit, dass er den Übergang Kerem Shalom beschießt – den Übergang, über den die meisten Waren und Hilfslieferungen in den Gazastreifen gelangen.

Mittwoch, 21.11.2012:

Ein Vertreter Israels meinte, der gestern so häufig angekündigte Waffenstillstand sei durch Missverständnisse verhindert worden.
Gegen 9 Uhr sagte ein PIJ-Terrorfürst, es werde innerhalb der nächsten Stunden einen Waffenstillstand geben.
Gegen 11 Uhr sagte ein Hamas-Sprecher, die Einzelheiten eines Waffenstillstands würden jetzt finalisiert.
Hamas und PIJ sagten einer arabischen Zeitung, dass sie ein israelisches Angebot für eine 90-tägige Waffenruhe abgelehnt hatten (in der Israel die Forderungen der Palästinenser prüfen würde).
Gegen 17:30 Uhr wurde über einen einseitigen israelischen Waffenstillstand spekuliert; wenn Israel das Feuer einstellt, würde Druck auf die Terroristen ausgeübt, das Feuer ebenfalls einzustellen.
18:15 Uhr: Am Abend soll ein Waffenstillstand eintreten, sagten Quellen aus Regierungskreisen.
19:07 Uhr: Ein hochrangiger israelischer Offizieller gab an, dass Hillary Clinton Israel und die Hamas auffordern wird einen Waffenstillstand einzugehen; Israel soll auf Clintons Aufforderung eingehen, die Terroristen werden wohl noch einige Zeit weiter schießen.
19:10 Uhr: Die Terroristen sagen gegenüber Al-Jazira und Al-Arabia, dass Ägypten innerhalb der nächsten 2 Stunden einen Waffenstillstand ausrufen wird.
19:29 Uhr: Der ägyptische Außenminister Mohamed Amr verkündete, dass um 21 Uhr Ortszeit ein Waffenstillstand in Kraft treten wird.
20:12 Uhr: Die Hamas prahlt, die erste Klausel der Waffenstillstandsvereinbarung beendet gezielte Tötungen.
20:56 Uhr: Auf einer Pressekonferenz sagte Netanyahu: „Wir haben uns entschieden dem Waffenstillstand eine Chance zu geben.“
21:25 Uhr: IDF-Sprecher Yoav Mordechai bestätigte den Waffenstillstand ab 21 Uhr: „Die IDF stellte das Feuer auf den Strip ein und wird es nur wieder eröffnen, wenn unsere Streitkräfte gefährdet werden.“
Im Gazastreifen wird der „Sieg“ über Israel gefeiert.
Ban Ki-moon: „Es könnte Herausforderungen bei der Umsetzung des Waffenstillstands geben.“ Und forderte „maximale Zurückhaltung von beiden Seiten“.
AOL verkündet „Waffenstillstand im besetzten Gazastreifen“. (Lügende Arschlöcher.)
Die Westerwave ist erleichtert, hofft auf einen dauerhaften Waffenstillstand. (Wie viele Raketen flogen nochmal seit Beginn des „Waffenstillstands“?
Offizielle Erklärung der EU: Am Wichtigsten ist jetzt, dass die Vereinbarung respektiert und jede zukünftige Gewalt verhindert wird. (Wie viele Raketen waren das nochmal seit 21 Uhr Ortszeit?)

Nach dem Bombenanschlag in Tel Aviv brachen bei den Barbaren im Gazastreifen Freudenfeiern aus.
Und dann auch das hier: Nach dem Terroranschlag in Tel Aviv lässt die Hamas ihr Fernsehen verkünden: „So Allah will, werden wir bald schwarze Leichensäcke sehen.“ Derweil lässt die Hamas zur Feier des heldenhaften Massenmordversuchs Süßigkeiten verteilen.

Unwichtige Aussagen, mit denen nichts erreicht wird und die keine Folgen haben werden:
Die USA und Frankreich verurteilen den Terroranschlag in Jerusalem.
Ban Ki-moon „geschockt“ vom Anschlag in Tel Aviv. (Und er machte den Hague: Der Anschlag unterstreiche die Notwendigkeit eines Waffenstillstands.)
William Hague „geschockt“, Gewalt zeige Notwendigkeit eines Waffenstillstands. (Schwachkopf; das zeigt höchstens, dass Israel die Zeit gegeben werden muss die Terroristen zu besiegen.)

Zum ersten Mal sagt einer was zum Erdowahnsinn: Die USA bezeichnen „die extrem harsche Rhetorik“ der Türkei gegen Israel als „nicht hilfreich“.

Mal was Neues: Der französische Außenminister macht den Iran für den Gaza-Konflikt verantwortlich.

Ägyptische Behörden konfiszierten eine Waffenladung aus Libyen, die für den Gazastreifen bestimmt war; dazu gehörten mehr als 100 Grad-Raketen.

Donnerstag, 22.11.2012:

Umfrage bei den PA-Arabern: Unterstützen Sie den langfristigen Waffenstillstand mit Israel im Gazastreifen? Ja: 36%, Nein: 64%.

Alleine schon die Aussage der Terroristen, sie hätten gewonnen und der „Widerstand“ hätte triumphiert, wäre für mich Anlass, sie weiter militärisch zu bekämpfen.

Die Hamas hat den 22. November zum Feiertag ausgerufen – gefeiert wird der „Triumph“ der Terroristen in der Militäraktion „Wolkensäule“.
Bei den „Feiern“ ihres „Sieges“ haben die Araber natürlich auch wie bescheuert ihre Gewehre benutzt. Mal sehen, wie es den Juden in die Schuhe geschoben wird, dass die Feiernden bei der Knallerei einen der Ihren erschossen (und eine Reihe mehr verletzt).

Schlechter Witz der Woche ist eine Überschrift des Focus (inzwischen geändert, selbst in der URL): „Weiter Raketen auf Israel, aber Waffenruhe hält vorerst“. Merke: Gebrochen wird sie nur und ausschließlich von Israel, wenn die Terroristen schießen, ist das kein Bruch der Waffenruhe!

Der Führer und Top-Kleriker der ägyptischen Muslimbruderschaft hat die Friedensbemühungen mit Israel verurteilt und drängt auf heiligen Krieg zur Befreiung der Palästinensergebiete.

Freitag findet in vielen Schulen des Südens wieder Unterricht statt; das gilt nicht für den Kreis Eshkol und die Stadt Ofakim.

Eine IDF-Einheit erhielt zweimal den Einmarsch-Befehl, wurde aber beide Male zurückgepfiffen.
Frustrierte Soldaten spielten Buchstaben und formten mit ihren Körpern „Bibi ist ein Loser“, weil der Premier die angedrohte Offensive doch nicht durchführte, die nur konsequent gewesen wäre. Das Foto dazu geht auf twitter heftig rund.

Der IDF-Sprecher stellte klar(er): Israel wird auf jede Gefahr nicht nur für Soldaten, sondern auch für die Zivilisten im Süden reagieren.

Khaled Meschaals Wunsch nach Frieden: „Wie kann ich Israel akzeptieren? Die haben mein Land besetzt.“ Ach ja: Seine Truppe schießt nicht auf Zivilisten. Haben wir ja gesehen.

Fünfte Kolonne: MK Ibrahim Sarsour fordert, dass die Araber Israel besiegen.

Wegen Sicherheitsbedenken werden am Freitag nur Muslime über 40 Jahre und mit israelischen Personalausweis auf den Tempelberg gelassen (muslimische Frauen unterliegen keiner Beschränkung).

Heckmeck:
Frankreich deutet an, dass es den UNO-Antrag der Terroristen befürworten wird.

Freitag, 23.11.2012:

Amud Anan-Nachwirungen:
Palästinensischer Islamischer Jihad (Schoßhund der Hamas): Der Gaza-Waffenstillstand ist nicht das Ende des Kampfes.
Rund 100 Personen demonstrierten Donnerstagabend in Beer Sheva gegen den Waffenstillstand; sie skandierten „Bibi ist ein Feigling“ und forderten den Sturz der Hamas-Regierung im Gazastreifen.
Hillary Clinton fuhr nach Ramallah. Auf dem Weg bekam sie eine Lehrstunde von Frauen aus Beit El: Sie solle gefälligst aufhören Israel und die Hamas gleichzusetzen – die Hamas schießt auf Zivilisten, die IDF nicht.
Zu erwarten, aber das sehen die Araber ja überall so: Die Terror-Mullahs definieren den Waffenstillstand als Schwäche Israels.
Mahmud al-Zahar (Hamas): „Ab jetzt wird Israel es sich tausenmal überlegen, ob es den Gazastreifen angreifen wird.“
Hassan Nasrallah: „Der Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas ist ein natürlicher Sieg des palästinensischen Widerstands.“
Rund die Hälfte der Israelis glaubt, Israel hätte die Operation gegen den Gazastreifen fortsetzen sollen. Eine andere Umfrage stellte fest, 70% der Israelis finden es falsch, dass die Operation gegen die Hamas abgebrochen wurde.
Die Terroristen protzen, sie hätten noch für Wochen Raketen gehabt und dem Waffenstillstand nur zugestimmt, um weiteren Schaden im Gazastreifen zu verhindern.

Khaled Meschaal sagte gegenüber türkischen Medien, der gerade erfolgte Konflikt „ebnet den Weg für einen palästinensischen Unabhängigkeitskrieg“. Mit anderen Worten: Nach dem Krieg ist vor dem Krieg, eine andere Option als mörderische Vernichtung des jüdischen Staates, kommt für die Hamas gar nicht in Frage.

Samstag, 24.11.2012:

Die Hamas ganz klar: Die Vereinbarung nicht mehr zu schießen schließt keine Vereinbarung ein, den Waffenschmuggel einzustellen.
Ein Hamas-Scheik: Der Gaza-Waffenstillstand ist „der erste Nagel im Sarg Israels“.

Ahmadinejad: „Zionists have reached the dead point and have no other alternative but officially recognizing and bowing to the absolute right of the Palestinian nation“

Nach Aussagen aus dem Gazastreifen hat Israel die Restriktionen gelockert – die Fischer dürfen jetzt weiter auf das Meer hinaus und die Leute näher an den Grenzzaun heran.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2012“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (11.-17.11.2012)

Sonntag, 11.11.2012:

Ägypten will einen „Waffenstillstand“ vermittelt haben. Danach sollen die Terroristen sagen, sie würden das Feuer einstellen, wenn Israel die Luftschläge im Gazastreifen einstellt.

Der überaus „friedfertige“ Scheik Rahed Saleh (islamistischer Hetzer aus Israel) auf einer Konferenz in Tunesien: Die „Aggression der israelischen Besatzung geht dem Ende zu“, was „zur Verkürzung des Lebens [Israels] führen“ wird.

Ach nee? Die PA-Medien, -Moscheen und -Schulen sagen aber etwas ganz anderes: Mahmud Abbas behauptet, mit dem Antrag bei der UNO solle Israel nicht delegitimiert werden.

Montag, 12.11.2012:

Der Rote Davidstern berichtet, dass bei den mehr als 100 Raketenangriffen auf Israel 47 Personen verletzt wurden.

Die Schweinepriester von der Hamas haben ein „Militär-Kommuniqué“ ausgegeben: „Als Antwort auf israelisches Massaker … schossen Palästinenserfraktionen auf israelische Militärziele rund um Gaza.“ NICHT EIN EINZIGES DER RAKETENZIELE WAR MILITÄRISCH!

Der ägyptische Botschafter in Ramallah forderte Israel auf die Angriffe auf den Gazastreifen einzustellen. (Was ist mit den Terroristen?) Baroness Ashton brachte natürlich auch nichts raus, das ansatzweise als Kritik an den Terroristen gewertet werden könnte – die üblichen Aufrufe „an beide Seiten“ müssen reichen.

Der ägyptische „Botschafter“ in Ramallah ließ wissen, dass der vermittelte „Waffenstillstand“ offiziell ja gar nicht bestand, also konnte er auch nicht gebrochen werden.

Eine Delegation israelischer Araber stattete der Umgebung des Gazastreifens einen Solidaritätsbesuch ab, um zu zeigen, dass die überwiegende Mehrheit der israelischen Araber auf der Seite der beschossenen Einwohner steht.

Die Hamas zieht einen Waffenstillstand mit Israel gar nicht erst in Betracht.
Aber die Terroristen machen Israel für die Eskalation verantwortlich. Klar, die haben ja auch zuerst zurückgeschossen.

Dienstag, 13.11.2012:

Liebesgrüße von Nasrallah, der sich nicht aus seinem Versteck traut: Die fehlende Antwort Israels auf die Terroristen-Drohne im Oktober zeigt die Stärke der libanesischen „Miliz“. Die Zionisten würden abgeschreckt und sich nicht trauen gegen sie vorzugehen. Ansonsten kritisierte er die Arabische Liga, weil die nichts gegen Israels „tägliche Massaker an den Palästinensern im Gazastreifen“ tue.

Eine ägyptische Delegation ist zu Besuch im Gazastreifen. Ismail Haniyeh nutzte die Gelegenheit, um Ägypten aufzufordern, „den Kampf um Jerusalem“ aufzunehmen.

Mittwoch, 14.11.2012:

Die Terroristen kloppen sich, wer am Samstag den IDF-Jeep beschossen hat. Die PRC veröffentlichten ein Video und reklamierten den feigen Mordversuch für sich. Die PFLP widerspricht und bezeichnet das Video als Fälschung, die ihr den „Ruhm“ stehlen will.

Natürlich: Die ägyptische Muslimbruderschaft verurteilt die „zionistischen Besatzer“, weil sie sich gegen den Terror aus dem Gazastreifen verteidigen. (Und das war vor dem Abschuss von Terrorfürst Ahmed Jabari). Israel ist für die Eskalation verantwortlich, wer auch sonst – die Terroristen nie!
Die Jihadisten sehen das natürlich auch nicht anders: Nachdem sie mehr als 100 Raketen auf Israel schossen, heißt es jetzt, Israel (!) habe den Krieg erklärt (und damit den Frieden gebrochen).

Hamas-Terrorfürst Abdallah Barghouti wurde in Israel zu 67 lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt. Er findet das weiterhin völlig in Ordnung und heldenhaft, dass er für 67 tote Zivilisten gesorgt hat.

Mahmud Abbas kriegt Saures aus Israel: Wenn er das mit dem UNO-Antrag tatsächlich macht, sollte er sich nicht wundern, wenn die Oslo-Vereinbarungen annulliert und er gestürzt wird.

In Jericho soll eine arabisch-israelische NGO-Konferenz stattfinden. Eine Araber-Organisation hetzt dagegen und fordert Boykott. Unter den Teilnehmern seien solche, die weder das „Rückkehrrecht“ anerkennen noch das Ende des „israelischen Apartheid-Regimes“ befürworten, was „den Zielen des nationalen Kampfes der Palästinenser entgegen steht“.

Shimon Peres, der Falke? Er forderte jetzt bei einem Besuch in Sderot, dass die Überweisungen an nach Gaza eingestellt werden.

Ägyptens Präsident hat wegen des Vorgehens gegen die Terroristen den israelischen Botschafter einbestellt und den ägyptischen Botschafter aus Israel abgezogen. Daraufhin verließ der israelische Botschafter samt Personal Ägypten.

Die IDF hat ein Luftbild von Zeitoun veröffentlicht, in dem die Abschussorte für Fajr-Raketen gekennzeichnet sind; außerdem ein Video, wie Terroristen diese Raketen abladen und verstecken

Der oberste Terrorchef im Gazastreifen jammert und fleht die arabischen „Bruder“-Staaten auf Israels Angriff auf den Terrorstreifen zu beenden. Er nannte das militärische Vorgehen Israels einen „barbarischen Feldzug“. So ist das halt mit den terroristischen Aggressoren: Sie fangen an zu jammern, wenn sie Gegenwind bekommen, weil die bösen Juden sich ja nicht wehren dürfen.

Die Araber haben es nicht eilig: Die Arabische Liga will sich am Samstag zum Thema Gaza-Krieg treffen.

Donnerstag, 15.11.2012:

Die Luftwaffe warf über dem Gazastreifen Flugblätter ab, in denen die Einwohner aufgefordert wurden sich von Terroristen und ihren Waffen fernzuhalten.

Bei der Untersuchung von Raketen-Überresten wurde festgestellt, dass einige der Grad-Raketen mit Phosphor geladen waren. (Wo bleibt der Aufschrei der „Menschenrechtler“?)

Der Erez-Übergang wird für Journalisten offen gehalten.

Der UNO-Sicherheitsrat hatte in der eine Dringlichkeitssitzung (auf Antrag von Ägypten). Wieder ein typischer Fall von „Israel hat sich zuerst gewehrt, jetzt muss etwas unternommen werden.“

Herr Ban erwartet von Israel „gemäßigt“ vorzugehen, um keine „neue Spirale des Blutvergießens zu provozieren, die zusätzliche zivile Opfer verursachen und gefährliche Überlaufeffekte in der Region verursachen würde“. Wann sagt er so etwas einmal der Hamas?????

Herr Ban sprach mit Ägyptens Präsident Morsi und brachte starke Unterstützung für dessen Regierung aus, die versuche die Ruhe in der Region wieder herzustellen. Zwei Probleme: Warum ließ Ban aus, dass Raketen auch von Ägypten aus nach Israel geschossen wurden? Warum lobt er einen Typen, der einseitig Partei gegen Israel ergreift und hetzt, er versuche die Ruhe wieder herzustellen – damit bekommt er keine Ruhe, sondern ermutigt die Terroristen und stößt Israel vor den Kopf.

Die Muslimbruderschaft hat in Ägypten für Freitag zu einem „Tag des Zorns“ aufgerufen – wegen der Angriffe der Israelis, die der Terroristen sind ja in Ordnung.
Die USA wurden von Ägypten aufgefordert, „Israels Operation im Gazastreifen“ zu beenden. Die Lage könnte außer Kontrolle eskalieren. Dass die Raketen aufhören sollen, forderte Morsi nicht.

Die Sitzung des UNO-Sicherheitsrats endete ohne Ergebnis. Der UNSC-Präsident sagte, es habe keinen Versuch gegeben eine Entscheidung zu erzielen. Die Araber nannten die Sitzung „sinnlos“.

Den Gefallen sollte man ihm tun: Khaled Meschaal tönte, man könne ihn ruhig auch töten, „aber wir werden es trotzdem nach Jerusalem schaffen. Israel und alle dunklen Mächte der Welt werden es nicht schaffen das palästinensische Volk zu eliminieren.“ Da hat er was falsch verstanden, der Lügenbolzen. Israel will nur die eliminiert sehen, die den Terror verüben und es gibt genügend Araber zwischen Mittelmeer und Jordan, die das nicht tun.

Die Fünfte Kolonne: An der Universität Haifa standen arabisch-israelische Studenten eine Minute still, um den gestern getöteten Terrorfürsten der Hamas zu ehren. (Elder of Ziyon hat Bilder von der üblen Veranstaltung.) Eine andere Gruppe Studenten hielten dagegen: Sie sangen die Hatikva und hatten ein passendes Transparent:

Die Hamas behauptet, dass am Freitag der ägyptische Premierminister den Gazastreifen besuchen wird.

Herr Putin wieder, beim Telefonat mit Netanyahu: Die Israelis und die Palästinenser müssten weitere Eskalation vermeiden.

Noch ein Hinweis für Frau Nahles, Herrn Gabriel und all die anderen Vollpfosten, die glauben eine Statusänderung der PA bei der UNO eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche fördert: Abbas Zaki, Mitglied des Fatah-Zentralkomitees, ließ wissen: a) In dem Moment, wo die Vollversammlung die Aufwertung beschließt, sind die Olso-Verträge ungültig. b) Der erste Schritt nach der Aufwertung wird sein Israel vor dem Internationalen Kriminalgerichtshof zu verklagen. Wie soll das Frieden bringen?

Das israelische Außenministerium kritisierte die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte ohne sie beim Namen zu nennen): Frau Pillay betäubendes Schweigen angesichts des Raketenhagels auf Israel kümmert sich einen Dreck um die Menschenrechte der Israelis. Jegliche Zusammenarbeit mit dem Menschenrechtsrat in jeder Form und bezüglich jeder Person von dort wird eingestellt; „sollte jemand anrufen, werden wir einfach nicht abnehmen“, hieß es.

Solidarität mit Israel:
Kanada
USA (wobei die Frage im Raum steht, welchen Preis Israel dafür zu zahlen hat)
na ja, fast solidarisch: GB-Außenminister Hague (eher als Israelfeind bekannt) stellte fest, dass die Hamas hauptverantwortlich die die aktuelle Krise ist.
Ausgerechnet die BILD ist als anscheinend einziges Blatt in Deutschland, das nicht nur Wahlkampf hinter den israelischen Aktionen gegen die Terroristen sehen will.

Hetze – Araber und andere:
Der Golf-Kooperationsrat (die arabischen Anliegerstaaten des Persischen/Arabischen Golfs) verurteilten „die jüngsten israelischen brutalen Angriffe auf Gaza“.
Ausgerechnet: Assad verurteilt „barbarische israelische Verbrechen am ‚palästinensischen Volk‘ in Gaza“.
Malaysia stellt sich heftig auf die Seite der Terroristen.
– Auch klar: Der Großmufti der Al-Azhar in Kairo verurteilt das „zionistische Gebilde“ dafür, dass es sich verteidigt.
Der Iran verurteilt Israels Angriff auf den Gazastreifen.
Die Türkei, Ägypten, Jordanien und Russland im Chor: Israel darf sich nicht wehren.

Hetze – unsere Medien:
– tagessschau.de: Die Hamas antwortet auf die Luftangriffe. Vorher war nichts.
– Wer RTLs Nachtjournal gesehen hat, muss glauben, Israel habe aus heiterem Himmel und ohne jeden Grund den Gazastreifen angegriffen. Von den Hunderten von Raketen der letzten Zeit, von den über 100 der letzten Tage erfuhr man – NICHTS!
Lila beschreibt, wie die Leser verarscht werden: Das Bild des Starts einer israelischen Rakete, die einfliegende Raketen abfangen soll, wird so beschrieben, dass der Leser glauben muss, es handle sich um einen Raketenangriff auf arabische Zivilisten!
– unser Lokalradio (10 Uhr-Nachrichten): Die UNO forderte beide Seiten zur Zurückhaltung auf. „Danach sieht es aber nicht aus, im Gegenteil: Israel denkt darüber nach Bodentruppen in den Gazastreifen zu schicken.“ Natürlich, der weiterhin fortgesetzte Terror sieht nicht nach dem „Gegenteil“ aus.
– Israel tötet Militärchef der Hamas und löst damit Eskalation im Nahen Osten aus. (ORF)
Großbritannien: Israel ist schuld. Und 120 Raketen auf Zivilisten in drei Tagen sind keine (!) Eskalation.
– unser Lokalradio (11 Uhr): Die Spirale der Gewalt dreht sich wieder im Nahen Osten. Nach dem Mord an… (die Raketen der letzten Tage haben nicht dran gedreht!)
ORF („Völkischer Beobachter-TV“): „Israel tötet Militärchef der Hamas und löst damit Eskalation im Nahen Osten aus“
– Huch, um 11.30 Uhr bringt unser Lokalradio, dass die israelischen Luftangriffe erst nach Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen kamen!
– Auch bei der taz schießen die Terroristen zurück, nicht die Israelis. (Aber da konnte man nun beim besten Willen wirklich nichts anderes erwarten.)
– unser Lokalradio (Nachrichten 13 Uhr): Auslöser der derzeitigen Welle der Gewalt war der gezielte Mord am palästinensisch…
– Britische und französische Zeitungen haben Schlagzeilen mit den getöteten Israelis – der SPIEGEL konzentriert sich natürlich nur darauf, dass Israel „die Palästinenser bombardiert“.
SkyNews macht aus der reinen Verteidigungswaffe „Iron Dome“ eine Offensivwaffe der Israelis!
Sidney Gennies, Tagesspiegel: „Dieser Krieg ist Teil des israelischen Wahlkampfs“. Klar, hat nichts mit dem Terror zu tun.
– Die 22 Uhr-Nachrichten bei n-tv machen mit dem Angriff auf Tel Aviv auf – und dann wird davon geschwätzt, dass Israel den Gazastreifen angreift, die Bilder zeigen aber, wie Terror-Raketen von dort verschossen werden!

Freitag, 16.11.2012:

Unser Lokalradio (Nachrichten 10 Uhr): „Waffenruhe im Gazastreifen angeblich schon gebrochen.“ „Angeblich“? Dann im „Bericht“: Anscheinend ist die Pause nicht zustande gekommen, im Gazastreifen werden Explosionen berichtet. Ah, AUS dem Gazastreifen heraus kam nichts, nicht wahr? Und Israel hatte die Feuerpause ja auch überhaupt nicht davon abhängig gemacht, dass die Terroristen mit dem Schießen aufhören! (Meldung der IDF: In den letzten 2 Stunden wurden mehr als 50 Raketen auf Israel geschossen.)
Nachrichten um 11:30 Uhr im Lokalradio: „Trotz Waffenstillstand geht die Bombardierung des Gazastreifens weiter.“
Lokalradio-Nachrichten 13:00 Uhr: „Selbst während des Besuchs des ägyptischen Premierministers Kandil flog die Luftwaffe Angriffe auf Gaza.“ Und die Terroristen haben zurückgeschossen. Also ist wieder Israel der Schuldige.

ZDF, 15 Uhr: Beide Seiten hatten angekündigt, dass sie während des Besuchs (von Kandil) eine Waffenruhe einhalten würden – und sie gebrochen. Natürlich: beide. Das nennt man dann wohl verlogene Äquidistanz.

Besuch im Gazastreifen – der ägyptische Premierminister stärkt den Terroristen den Rücken: „Ägypten … steht Schulter an Schulter mit dem palästinensischen Volk.“ Was für eine Lüge. Stünden sie Schulter an Schulter mit dem „palästinensischen Volk“, dann würden sie ihnen helfen auf die Beine zu kommen. Aber die Revolutions-Muslimbrüder stehen nur Schulter an Schulter mit den terroristischen Mordbanden.
Der Premier versprach „diese Aggression zu stoppen“ – ich hätte da einen Tipp, wie das ganz einfach geht: Er sollte dafür sorgen, dass die Hamas das Feuer einstellt, dann ist wieder Ruhe.
Auch Präsident Morsi schwört, Kairo werde Gaza nicht allein lassen. Israelische Experten haben da ihre Zweifel; sie reden von Lippenbekenntnissen, nachdem sie den Premier quasseln hörten.

David Cameron (GB) telefonierte mit Netanyahu und drängte ihn, die zivilen Verluste bei den Arabern so gering wie möglich zu halten. JA, WAS TUT ISRAEL DENN SONST? Und warum telefoniert er nicht mit demselben Thema mit Haniyeh?

Das Arschloch Gaga-Hugo Chavez: Israels „Aggression“ ist „barbarisch“ und erfolge nur wegen des UNO-Antrags der PA. Klar, dass das Charakterschwein sich auf die Seite von Völkermördern stellt. Und auch klar, dass Israel die Hamas für den Schwachinn der Fatah büßen lassen will. Völlig logisch.

Die Terror-Mullahs fordern von den USA und Europa, dass sie die „barbarischen Angriffe“ Israels auf die armen, antisemitischen Mordbanden im Gazastreifen beenden.

Auch Baroness Ashton ist wieder besorgt. Wegen der Gewalt auf beiden Seiten. Sie drängt Israel darauf zu achten, dass seine Reaktion auf die Hamas „verhältnismäßig“ ist.

Wenn Zivilisten in der Nähe waren, brach die Luftwaffe ihre Angriffe ab.

Natürlich muss auch Erwahn loslegen: Israel geht gegen die Araber vor, weil in zwei Monaten Knesset-Wahlen sind, befindet der türkische Premier.

Obama und Erdogan telefonierten. Sie sind sich einig: Die eskalierende Gewalt gefährdet die Zivilbevölkerung auf beiden Seiten und die Gewaltspirale gefährdet dies Aussichten auf einen dauerhaften Frieden in der Region. Klar. Also bitte: Sagt den Terroristen, sie sollen aufhören, dann hört Israel auch auf. Ist doch immer so.

Ein Hamas-Verantwortlicher macht den Arabern weis, die Hamas würde aus diesem Krieg gestärkt hervor gehen.

Die Hacker von Anonymous eskalieren den Cyber-Krieg gegen Israel. Sie versprachen mehr als 40 Internetseiten der Regierung und des Militärs vom Netz zu holen.

Das Heimatfront-Kommando rechnet mit 7 Wochen Krieg.

Samstag, 17.11.2012:

Die Hamas verweigert 22 Ausländern die Ausreise aus dem Gazastreifen, u.a. 9 italienischen Journalisten, 6 Japanern, einem Kanadier, einem Südkoreaner, einem Franzosen; zusätzlich lassen sie 2 Mitgliedern des Türkischen Roten Halbmonds die Ausreise. Menschenrechte? Wo sind die Menschenrechtler?

Ägyptische Sicherheitskräfte fingen Schmuggler mit 35 libyschen Raketen ab, die in den Gazastreifen geliefert werden sollten.

Anscheinend kommen die Proteste gegen Israel in Ägypten nicht wirklich in Gang; die Teilnahme an den Demonstrationen war für die Muslimbruderschaft enttäuschend gering.

Die BBC ergreift Partei – natürlich die der Terroristen: Sie fordert twitter auf, die IDF nicht mehr twittern zu lassen! (Heißt das, dass die PR-Anstrengungen der IDF erfolgreich sind?)

Desmond Tutu muss mal wieder die Israelis mit den Terroristen gleichsetzen: „Einmal mehr greifen die Fanatiker auf beiden Seiten einander an und geben vor mit der Genehmigung Gottes zu handeln.“ Ich wüsste nicht, wann Netanyahu, seiner Regierung oder die IDF sich auf Gott berufen hätte. Aber das passt in Tutus Hetzerhin nicht hinein.

Russland und Jordanien bezeichneten die israelischen Angriffe auf den Gazastreifen als „unverhältnismäßig“. Wer wundert sich?

Ein hochrangiger Terrorfürst des Palästinensischen Islamischen Jihad bezeichnet die Androhung einer Bodenoffensive als „psychologische Kriegsführung“: „Die IDF versucht die Kämpfe zu beenden, um die Schäden an der Heimatfront zu minimieren.“ Klar doch.

Die Terror-Mullahs fordern die Welt auf, gegen Israel „zurückzuschlagen“. Hm. Zurück?

Auch nicht anders zu erwarten: Die arabischen Außenminister machen Israel allein verantwortlich für die Feindseligkeiten im/am Gazastreifen. Sie fordern außerdem internationalen Schutz für die Palästinenser. (Da sollten sie mal dafür sorgen, dass es keine menschlichen Schutzschilde gibt. Das wäre der beste Schutz.)

Erdowahn: Israel stürzt die ganze Region in eine Blutbad. Hm, die Juden sind also auch dran schuld, dass die Türkei die Kurden bombardiert?
Dann warf er noch ein, Israel führe einen Tanz um seine drei Toten auf. Mit anderen Worten: Die sollen sich nicht so haben, 3 Tote sind nichts.

Tzipi Livni gibt mal wieder den Falken. Gegen die Hamas müsse heftig vorgegangen werden.

Die Arabische Liga fordert, Israels Führungspolitiker wegen Kriegsverbrechen anzuklagen. Alle Vereinbarungen mit Israel müssen aufgekündigt werden.

Regierung Merkel (im Gespräch mit Netanyahu): Es muss möglichst schnell ein Waffenstillstand erreicht werden.

n-tv, Nachrichten 21 Uhr: „Auge um Auge, Zahn um Zahn. Scheinbar unaufhaltsam steuern Israel und die Hamas auf einen Krieg zu.“ Die haben auch immer noch nicht begriffen, was das heißt, denn sie nutzen das, um die „Spirale der Gewalt“ zu definieren; auch nicht, dass der Krieg längst läuft, angefangen von den Terroristen. „Seit Beginn er Operation Wolkensäule feuerten die Militanten mehr als 700 Raketen nach Israel. Die Antwort ist härter.“ Wir lernen: Israel rächt sich unverhältnismäßig. Danke, ihr Drecksäcke!

MK Taleb es-Sana hetzt: „Die Achse des Bösen Netanyahu-Barak-Lieberman ist blutrünstig. Sie genießen es, wenn Palästinenser zerfetzt werden, im Wissen, dass das ihren Status vor den Wahlen verbessert.“

Morsi behauptet es würde ein Waffenstillstand unterzeichnet werden. Israel bestreitet das.

Die Hamas sagt, sie habe „Selbstmord-Einheiten“ bereit stehen, die sich den israelischen Bodentruppen entgegenstellen werden.

Die IDF hat ein Video des Angriffs auf das Haus eines Hamas-Kommandeurs ins Internet gestellt. Es zeigt, dass das Haus auch Munitionslager war.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2012“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (14.-20.10.2012)

Sonntag, 14.10.2012:

Der Chef der Muslimbruderschaft in Ägypten hat wieder mal gesagt, wo es langgehen soll: „Hisst die Flagge des  Jihad zur Befreiung Jerusalems“, forderte er die Muslime auf. Und er meinte keinen „inneren Kampf“ zur Verbesserung des eigenen Ich.

Die israelischen Araber im „Dreieck“ in Galiläa haben Angst, dass die Islamisten die Region übernehmen. In der Stadt Tira, die allgemein als liberal und säkular gilt, wurde ein Aktivist der Islamischen Bewegung in ein Amt des Schulsystem ernannt und die Fahne der israelfeindlichen Extremistenbewegung ist immer häufiger in der Stadt zu sehen. Auch in Netanya bedrängen die Radikalen die liberalen Araber immer stärker.

Natürlich: Wenn Olmert im Amt geblieben wäre, hätte Herr Abbas nach eigener Aussage Frieden geschlossen; man sei noch vielleicht zwei Monate davon weg gewesen. Das Astloch lügt, dass die Schwarte kracht, um von seiner Verweigerungshaltung abzulenken und Netanyahu als Friedensverhinderer zu denunzieren.

Foto eines der Räume, die am Wochenende von einer der „selbst gebastelten“ Rakete getroffen wurden: ein Kinderzimmer.

Montag, 15.10.2012:

Das Abbas-Fernsehen hämmert dem Publikum wieder kräftig ein, was Sache ist: „Jaffa, Akko, Haifa, und Nazareth gehören uns!“ Israel muss weg.

Nachdem Israel den Salafisten so stark zusetzte, sind die ägyptischen Sicherheitskräfte im Sinai jetzt in Alarmbereitschaft versetzt worden, weil die Salafisten sich an Israel rächen wollen.

Erdowahn widersprach nicht mal ansatzweise, als Khaled Meschaal ihn zu einem wichtigen Führer der islamischen Welt erklärte und das gemeinsame Ziel ausgab: die „Wiedergewinnung“ Jerusalems.

Dienstag, 16.10.2012:

Es gibt in israelischen Medien Berichte, dass die Gaza-Terroristen letzte Woche erstmals mit schultergestützten Flugabwehrraketen auf Luftwaffen-Flugzeuge schossen.

Apartheid! Ethnische Säuberung! Die Siedler von Ofra bei Ramallah versorgen immer wieder Araber aus der Umgebung, die mit medizinischen Notfällen zu ihnen kommen. Aktuell wurde ein Junge erstversorgt und dann nach Tel Aviv in eine Klinik gebracht, der durch einen Stromschlag verletzt worden war.

Die Terroristen haben zwar dementieren lassen, dass Ägypten einen Waffenstillstand mit Israel ausgehandelt habe, aber dennoch jammert Haniyeh, die Ägypter sollten etwas unternehmen, damit Israel seine „Aggression im Gazastreifen“ einstellt. Scheint den Mördern ja doch zuzusetzen, dass die Israelis sie abschießen.

Mahmud Abbas erzählt Obama Märchen: Eine Aufwertung der PA bei der UNO würde Verhandlungen mit Israel bringen. Lüg‘ weiter, Astloch. (Fehlt nur noch, dass Obama das glaubt.)

Mittwoch, 17.10.2012:

Das auf den Namen der Tochter der schwedischen Kronprinzessin getaufte Terrorschiffchen ist in Griechenland angekommen. In Kreta wurden Wasser und Lebensmittel aufgenommen.

Jordanien arbeitet an einer Beschwerde, die der UNO vorgelegt werden soll: Man ist wegen jüdischem Gebet auf dem Tempelberg beleidigt. Andere arabische Staaten beteiligen sich und helfen bei der Formulierung. Israel soll von der UNO verurteilt werden, weil es jüdisches Gebet an der heiligen Stätte erlaubt (wieso werden dann ständig Juden festgenommen, denen man das Gebet noch nicht einmal nachweisen kann und deshalb nur des üblen Tuns verdächtigt?) und weil die Holzbrücke saniert wurde, die von der Westmauer zum Tempelberg führt (ist noch immer nicht passiert!). Darüber hinaus wird verlangt, dass Israel alle archäologischen Arbeiten in der Altstadt von Jerusalem mit der jordanischen Regierung koordiniert.

Während der letzten 10 Monate wurden mehr als 200 Brandsätze (Molotowcocktails) auf Israelis in Judäa und Samaria geworfen.

Donnerstag, 18.10.2012:

Die Terroristin Hanadi Jaradat, die als Selbstmord-Bomberin 21 Israelis ermordete und 50 weitere verwundete, wurde vom Palästinensischen Komitee der Union der arabischen Rechtanwälte als wert befunden deren höchsten Orden verliehen zu bekommen. Sie arbeitete als Anwältin, als sie sich 2003 in einem Restaurant in Haifa sprengte.

Von den vor einem Jahr gegen Gilad Shalit eingetauschten Terroristen befinden sich bereits mehrere Dutzend wieder in israelischem Gewahrsam, weil sie wieder ihrer Berufung nachgingen.

Die Hamas wird einen Film über die Entführung von Gilad Shalit veröffentlichen. Und sie kündigt an: Der Preis für den nächsten Soldaten wird deutlich höher sein.

Freitag, 19.10.2012:

Die Russen sind „sehr besorgt“ wegen 800 Wohnungen, die in „Ost“-Jerusalem gebaut werden sollen. (Zu den Raketen der letzten Tage haben sie nichts zu sagen gehabt.)

Mosche Ya’alon, Minister für Strategische Angelegenheiten: Die Abkoppelung vom Gazastreifen ist nicht wirklich komplett. Weshalb? Deshalb: Wenn es schon Abkoppelung gibt, dann lasst die in Gaza selbst für ihr Wasser und ihren Strom sorgen.

Der Iran droht Israel mit weiteren Drohnen.

Samstag, 20.10.2012:

Die Hisbollah meldet sich wieder zu Wort: „Der Hauptfeind im Libanon und in der Region ist das zionistische Gebilde und wir müssen alles unternehmen, dieses arrogante Gebilde auszulöschen.“ (Die EU sagt, die Hisbollah ist keine Terrorgruppe.)

Baroness Ashton, die Briten und die Franzosen haben auch nur Sorge wegen der fast 800 Wohneinheiten, die Israel in Gilo („Ost“-Jerusalem) genehmigt hat – die ständig fortgesetzten Mordversuche an Juden? Sch…egal, interessiert nicht. Lieberman hat eine brauchbare Entgegnung: „Diese automatischen Verurteilungen zeigen ein fehlendes Grundverständnis für die Realität in der Region.“ Und Bildungsminister Sa’ar ergänzte süffisant: Während der Nahe Osten in Flammen steht, interessiert die EU nur Gilo.

Soldaten haben das Terrorschiffchen „Estelle“ aufgebracht. Sechs israelische Boote umzingelten das Schiffchen noch in internationalen Gewässern; Soldaten enterten es und leiten es jetzt nach Aschdod. Die Terroristenfreunde behaupten etwas von „angegriffen worden“ (ein israelischer „Aktivist“ – nicht der einzige israelische Hetzer an Bord – spezifizierte: Das Schiff wurde um 10:15 Uhr angegriffen). Die IDF gab eine Pressemitteilung aus, dass keine Gewalt genutzt werden musste.

Die Vollhonks von Gush Shalom verurteilten die Aufbringung des Terrorschiffchens als „brutal“ und „sinnlos“. Das sei ein Beweis dafür, dass das Land die „Besatzung“ in internationale Gewässer ausdehne. Die Organisation bestätigte, dass 3 Israelis an Bord zu ihr gehören.

Die IDF hat auf der „Estelle“ keine humanitäre Hilfe finden können.

Wer immer noch nicht weiß, warum über den Gazastreifen eine Blockade verhängt wurde, kann das hier nachlesen (und ansehen).

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2012“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).