Ausgangssperre für wen?

gefunden auf Facebook:

Golda+Frauenrechte
Als Golda Meir Premierministerin von Israel war, schlug ein Minister ihres Kabinetts
wegen einer Vergewaltigungsserie eine Ausgangssperre für Frauen vor.
Sie lehnte das ab und sagte:
„Es sind Männer, die die Frauen angreifen.
Wenn es eine Ausgangssperre gibt,
dann lasst die Männer Zuhause bleiben.“

Deutsche „Islam-Experten“ behaupten Muslime gingen wegen Armut und Diskriminierung nach Syrien

Robert Spencer, Jihad Watch, 11. März 2014

CNS News vermerkte in September 2013, dass „nach Angaben eines Berichts der Rand Corporation zu Terrorbekämpfung, der 2009 für das Büro des Verteidigungsministeriums geschrieben wurde, ‚Terroristen nicht besonders verarmt, ungebildet oder von Geisteskrankheiten heimgesucht sind. Demografisch ist ihr wichtigstes Merkmal Normalität (innerhalb ihres Umfelds). Terrorführer tendieren sogar dazu aus relativ privilegiertem Hintergrund zu kommen.‘ Darcy Noricks von den Autoren des RAND-Berichts stellte auch fest, dass nach gemäß einer Reihe akademischer Studien ‚Terroristen sich als mehr statt weniger gebildet als die Allgemeinbevölkerung herausstellen‘.“

Nichtsdestrotrotz verklickert in Deutschland das Establishment der „Islam-Experten“ die Lügen:

„Rekruten für den Dschihad“, Deutsche Welle, 8. März (Dank an alle, die das schickten):

Immer mehr junge Muslime zieht es nach Syrien in den Krieg. Salafisten werben auf Schulhöfen in Deutschland für ihre Sache. Eltern und Lehrer sind besorgt, denn es fehlt an wirksamen Präventionsstrategien.

Es sind Frauen mit Kindern, streng gläubige Muslime und Schüler, die einem Spektakel der besonderen Art beiwohnen: Am hellichten Nachmittag tritt Salafist Pierre Vogel im Schutze seiner Bodyguards auf eine kleine Bühne in Bonn und hält einen Vortrag. Thema: Die Aufklärung über Missverständnisse im Islam. Passanten sind entrüstet über die Bekehrungsversuche des Predigers und mischen sich ein. Nach etwa 20 Minuten folgt der „Höhepunkt“ der Veranstaltung: Eine öffentliche Konversion zum Islam.

Einige Wochen ist das her, Eltern und Lehrer sind seitdem in großer Sorge. Denn die Salafisten werben im Vorfeld auf Schulhöfen für ihre Veranstaltungen – teilweise mit Erfolg. „Es passiert ja nicht nur an einer Schule, wo Jugendliche von Salafisten angeworben werden“, sagt Saloua Mohammed. Seit vielen Jahren ist die 32-jährige Streetworkerin in Bonner Brennpunkten unterwegs. Sie hat einen guten Einblick in die Szene. Insbesondere sucht sie den Kontakt zu jungen Muslimen sowie zu Schülern aus dem bildungsfernen Milieu. „Weil ich Angst habe, dass gerade auch benachteiligte Jugendliche in die radikale Szene abdriften.“

Die Vorstellung, dass Armut Terrorismus verursacht, ist immer wieder widerlegt worden. Deshalb sehen wir ja so viele haitianische Selbstmord-Bomber. In Wirklichkeit hat Studie um Studie gezeigt, dass Jihadisten im Allgemeinen wohlhabender und besser gebildet sind als ihre Standesgenossen. Dennoch gehen die „Experten“ weiter mit dem Blödsinn hausieren:

Islam-Experte Michael Kiefer glaubt, dass rund 250 junge deutsche Muslime sich dem Krieg in Syrien angeschlossen haben.

In ihrem neuesten Buch haben sich die Islamwissenschaftler Rauf Ceylan und Michael Kiefer mit dem Phänomen des Salafismus beschäftigt. „Was wir sehen können ist, dass im letzten Sommer ganze Gruppen von sehr, sehr jungen Männern aus Frankfurt weggegangen sind, die allesamt eher den bildungsbenachteiligten Milieus zuzurechnen sind“, sagt Michael Kiefer. Sie seien nach Syrien in den Krieg gezogen, wo derzeit etwa 250 Dschihadisten aus Deutschland mitkämpften. Besonders anfällig für diese radikalen Strömungen seien „Menschen, die nicht auf der goldenen Seite des Lebens stehen, die Diskriminierungserfahrungen hinter sich haben.“ Die salafistischen Akteure fischten gezielt in diesem Feld.

Dieses heillose Hirngespinst wird mit der Tatsache belegt, dass muslimische Ärzte Jihad-Terror in Glasgow planten und ein muslimischer Doktorand Jihad-Terror in Kanada plante und so viele muslimische Kleriker weltweit an solchen Jihad-Terror-Plänen beteiligt sind. Diese Leute waren beim besten Willen nicht „bildungsmäßig benachteiligt“ und waren keiner Diskriminierung ausgesetzt, die ernst genug war zu verhindern, dass sie gute Abschlüsse in ihren Studienbereichen erzielten.

Der bösartige Aspekt dieser Hirngespinste besteht darin, dass sie die Vorstellung verstärken – ebenso durch jüngste, harte Erfahrungen im Iran und Afghanistan widerlegt – dass, wenn wir den Muslimen Geld, Bildung und Chancen geben, der Jihad aufhören wird.

Wenn man die Botschaften der Salafisten analysiere, werde deutlich, warum sie erfolgreich seien. „Sie sagen den jungen Männern: ‚Wenn ihr zu uns kommt, seid ihr auf der richtigen Seite. Wenn ihr gottgefällig handelt, nach Syrien reist und für Gottes Sache kämpft, ist euch das Paradies gewiss. Und die anderen kommen in die Hölle'“, sagt Michael Kiefer.

Wenigstens das hat er begriffen.

Fragen Sie den Experten

DryBones, 1. Oktober 2013

Der heutige Golden Oldie wurde 2001 veröffentlicht … zwölf Jahre, bevor das internationale Team islamischer Jihadisten in der Westgate Mall in Nairobi zuschlug und im Namen des Islam tötete, verstümmelte, terrorisierte und mordete.

Und der Westen versuchte weiter zu leugnen, dass es einen weltweiten islamistischen Krieg zur Eroberung der Welt gibt.

Zu Aufgeschnapptem zu Libyen

Jetzt sind sie alle mächtig aktiv: Ab nächster Woche soll ein Waffenembargo gegen Gaddafi gelten. Hm, nächste Woche? Heute und morgen wird noch fleißig geliefert? Oder was?

Die Herrschaften im Westen haben lange genug gebraucht, um überhaupt auf die Morde zu reagieren, die es laut eines Gaddafi-Sohns gar nicht gibt: „Wir Libyer lachen über solche Behauptungen, es habe hunderte Tote gegeben oder Söldner.“

Man wand sich im Westen in den kuriosesten Verrenkungen. Gerüchte, die NATO würde eingreifen, wurden dementiert, von anderen aber nicht. In den Medien lässt man wieder Experten orakeln, die zu Libyen Sachen behaupten, die sie sonst anders sehen.

Bei n-tv tat einer von der Stiftung Wissenschaft und Politik sein Wissen kund: Sanktionen funktionieren nicht, haben nur langfristig Erfolg, wie man am Beispiel anderer Länder sehen kann – Iran und China. Bitte, was haben Sanktionen langfristig bei diesen beiden Staaten erreicht? Wo haben diese beiden Staaten auch nur irgendwo diesen auf die so genannten Sanktionen positiv reagiert? Welche Erfolge meint der Mann?

Nun, der befindet auch kategorisch, dass eine „No-fly-Zone“ in Libyen gar nicht eingerichtet werden kann. Wer sollte die anordnen? Das könne nur der UNO-Sicherheitsrat [der sich ja ohnehin schwer tut irgendetwas zu unternehmen]. Und selbst wenn, dann seien da ja immer noch die libysche Luftwaffe und Luftabwehr, die sich wehren könnten! Ja, wozu wäre die Einrichtung dieser Zone denn da, wenn die Gaddafi-Luftwaffe sich nicht mehr „wehren“ könnte? Der Mann legt nahe, dass die „internationale Gemeinschaft“ nur Wehrlose bekämpfen soll!

Ähnlich gut informiert ein weiterer Experte bei n-tv, diesmal Samstagmittag (inhaltlich wiedergegeben): „Wenn sich ein Helikopter einem amerikanischen Kriegsschiff nähert und sich nicht identifiziert oder seine Friedlichkeit beweisen kann, dann kommt ganz schnell der Befehl ihn abzuschießen.“
Was für ein amerikanisches Kriegsschiff sollte das sein? Die Briten haben die Cumberland vor Ort, die Bundesmarine ist mit drei Schiffen dort unterwegs, die Italiener haben auch einige dort, die Chinesen schickten eins, jede Menge anderer Staaten haben einzelne Kriegsschiffe geschickt, um Ausländer aus Libyen herauszuholen. Andere schickten neben den Schiffen oder statt dieser Militärtransportflugzeuge (Kanada, Griechenland, Türkei,…). Nur die USA machten keins von beidem. Herr Obama wollte nicht „kriegslüstern“ rüberkommen [aber andererseits sagen, zu Libyen halte man „alle Optionen offen“!] und falsche Assoziationen wecken. Also charterten die USA (für viel Steuergelder) eine „Fähre“ – einen Katamaran, der dann wegen des problematischen Wetters Tage lang im Hafen von Tripolis feststeckte!

Welches US-Kriegsschiff sollte sich also angegriffen fühlen können, Herr Experte? Könnte es sein, dass hier vor allem eins am Werk ist: Vorurteil? Wenn es irgendwo knallt, sind die Amis immer mit dabei und man muss sich gar nicht informieren, ob das auch stimmt? Warum muss es ein US-Kriegsschiff sein, das sich gegen mögliche Angriffe wehrt, warum nicht das chinesische?

Die arabischen Revolutionen offenbaren eine ganze Menge. In erster Linie allerdings Stereotype, imaginäres Wissen, das mit der Wirklichkeit oft wenig zu tun hat und eine Ignoranz von unangenehmen, weil nicht ins Weltbild passenden Fakten.