Facebook ist ein totalitärer Haufen Scheiße

Gastbeitrag von Urs Bähr

Seit Jahren poste ich auf meiner Chronik und in einer ganzen Reihe von Gruppen die Einträge des Blogs „abseits vom mainstream“ – d.h. die Links zu den Einträgen. Diese Posts enthalten nichts weiter als den Link zu diesem Blog und noch einen Mini-Kommentar vorweg.

Am 31. Mai 2019 machte ich eine neue Erfahrung: Als ich Kommentar (dass unsere Medien uns in die Irre leiten wollen) und Link zu diesem Eintrag einkopiert hatte und die Enter-Taste drückte, erhielt ich die Meldung, der Post würde gegen die Gemeinschaftsstandards verstoßen. Dazu wurde die URL des Originalartikels angezeigt, den spotplenni übersetzt hatte.

Was bitte, hätte an diesem Post gegen die „Gemeinschaftsstandards“ verstoßen? Die Originalseite?

Es war unmöglich, den heplev-Artikel irgendwo zu posten. Immer dieselbe Meldung.

Heute war es etwas anders. Ich wollte den Eintrag mit dem Elder-Poster posten, das Abbas zeigt, kommentiert mit „(Real-) Satire). Auf meiner Chronik wurde der Post mit Drücken der Enter-Taste als „nicht öffentlichtbar, nur du kannst ihn sehen“ markiert. Vorher hatte ihn Kollege Herbie Glattbach bereits problemlos eingestellt. Die Sperre auf meiner Chronik enthielt überhaupt keinen Hinweis mehr, wieso er gegen die angeblichen Standards verstoßen könnte. Dafür funktionierte das Posten in den üblichen Gruppen völlig problemlos.

Beide Male habe ich Einspruch gegen die Sperrung eingelegt. Was bei den Fratzen so Einspruch heißt. Das Versprechen: Wir prüfen das noch einmal. Zum Vorfall vom 31.5. habe ich auch 2 Tage später noch keine Rückmeldung.

Frage: Was soll an diesem Eintrag gegen die angeblichen Gemeinschaftsstandards verstoßen? Vor allem, wenn andere das problemlos posten können und die Sperre in den verschiedensten Gruppen kein Problem ist?
Fazit: Die angeblichen Gemeinschaftsstandards sind offensichtlicher Schwachsinn, der nur vorgeschoben wird. Hier findet eine gezielte, systematische Schikane statt, die noch nicht unbedingt hundertprozentig funktioniert, aber ganz gezielt gegen bestimmte Leute eingesetzt wird. Seien es die User, die etwas posten oder Leute außerhalb von Facebook, die ausgegrenzt werden sollen.

Und das nennt sich dann Gemeinschaft. Fehlt nur noch, dass der Zuckerscheißer was von freier Meinungsäußerung von sich gibt.

Nachtrag: Inzwischen steht da, das wäre Spam. Im Support ist die Überprüfungsmeldung für den Eintrag vom 31.5. gar nicht mehr vorhanden.

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Facebooks Standards (01)

gefunden hier: Menschen totschlagen zu wollen verstößt nicht gegen die Facebook-Gemeinschaftsstandards (vorausgesetzt, man will die „richtigen“ Menschen totschlagen):

 

Die Gemeinschaftsstandards der Fratzen

Facebook hatte Probleme damit, dass ein verlinkter Artikel damit kommentiert wurde,  der PA-Führung seien ihre eigenen Leute scheißegal. Mit einem etwas geänderten Kommentar, durfte alles stehen bleiben. Offenbar war das Wort mit dem sch der Stein des Anstoßes:

Jetzt kommt das hier:

 

Eine klare Aufforderung zu körperlicher Gewalt, zumindest mit Inkaufnahme von Toten. Eher ein deutlicher Mordaufruf. Aber der verstößt nicht gegen die Gemeinschaftsregeln von Facebook?

Es wird einmal mehr deutlich, dass diese Plattform eine einzige große Lüge ist, Propagandainstrument gegen alle, die nicht regierungskonform sind. Freie Meinungsäußerung ist den Fratzen ein Fremdwort, Meinungen werden unterdrückt – und die andere Seite darf sich alles erlauben. Was wäre los, wenn einer einen solchen Aufruf gegen die Antifa schreibt?

 

 

Wie Facebook dafür sorgt, dass man keinem Antisemitismus ausgesetzt ist

So etwas wie Israel-/Judenhass verstößt nicht gegen die Gemeinschaftsregeln von Facebook (gefunden auf twitter):

Und am besten ist immer noch die Nettigkeit, dass etwas zwar den Regeln nicht verletzt, es für Einzelne trotzdem beleidigend sein kann, dann haben sie eine Rat, wie man vermeiden kann, so etwas zu sehen. Nämlich die entsprechenden User zu blockieren, dann begegnet man dem beleidigenden Inhalt nicht mehr. Also Leute, macht den Vogel Strauß und schon gibt es keine Antisemiten mehr!

Für Facebook sind antisemitische Ritualmordlügen völlig in Ordnung

Aussie Dave, Israellycool, 4. September 2017

Die Facebookseite Jewish Ritual Murder ist das, was man von einer Gruppe mit diesem Namen erwarten kann: Post auf Post auf Post zu antisemitischen Ritualmord-Verleumdungen.

Sie ist anscheinend seit Jahren gemeldet worden und … nada.

Nun, vielleicht stimmt das nicht so ganz. Sehen Sie, ich kann die Seite nicht sehen – wenn ich auf den Link klicke, sehe ich das hier:

Und ich habe den Verdacht, dass das auf jeden in Israel zutrifft.

Aber wenn sich man außerhalb Israels befindet, sieht man die Seite. Ich weiß das, weil der Leser Ariel es mir bestätigte und die oben gezeigten Screenshots schickte.

Nachdem er mir Facebooks Reaktion auf die Meldung der Seite schickte.

Obwohl die Seite gegen keinen konkreten Community-Standard verstößt,
könne wir verstehen, dass die Seite oder etwas auf ihr Gepostetes
die trotzdem vor den Kopf stößt. Wir wollen dir helfen Dinge zu vermeiden,
die du auf Facebook nicht sehen magst.

Man denke einem Moment darüber. Facebook entschied, dass diese Seite voller antisemitischem Dreck NICHT gegen seine Community-Standards verstößt – aber es scheint so, als hätten sie sie für uns in Israel unsichtbar gemacht – vermutlich, weil sie uns hier lebende lästige Juden vor den Kopf stößt.

Behalten Sie auch die Art von Seiten und Posts im Hinterkopf, bei denen Facebook es für angebracht hielt sie zu sperren.

Wie kann das wohl in Ordnung sein? Mir fehlen echt die Worte.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (9. – 15. Juli 2017)

Sonntag, 09.07.2017:

Der COGAT-Chef berichtete auf seiner arabischsprachigen Facebook-Seite, dass die Gaza Elektric Company in den letzten 18 Tagen 7 Millionen Liter Diesel kaufte. 35% davon wurden von der Hamas beschlagnahmt und im privaten Sektor verkauft. Den Gewinn von 1,37 Schekeln pro Liter hat die Terrorgruppe eingesackt.

Montag, 10.07.2017:

Die PA hat eine Liste veröffentlicht – Personen, von denen sie behaupten, dass sie „Mord und Verbrechen an Palästinensern verübt haben und finanzielle Hilfe und juristische Unterstützung durch die israelische Regierung erhalten“.

Mittwoch, 12.07.2017:

Das Verteidigungsministerium hat ein Projekt abgeschlossen, mit dem 40 Schulen, Kindergärten und öffentliche Gebäude am Gazastreifen stärker gegen Raketenbeschuss geschützt werden sollen. Weitere 28 sollen folgen.

Donnerstag, 13.07.2017:

Trumps Nahost-Gesandter Jason Greenblatt eine Vereinbarung vermittelt, durch die die PA für das Projekt des Kanals vom Roten zum Toten Meer motiviert wird: Die PA wird Wasser und Strom zu günstigeren Preisen geliefert bekommen. (Allerdings, berichtet The Jewish Press, ist das Projekt und die Vergünstigungen für die Palästinenser daraus schon seit 2015 in der Planung!)

Die Frauen in Grün für das Israels von Morgen rufen für Freitag zu Protesten gegen die Sicherheitslage im Gush Etzion auf.

Einwohner des Jerusalemer Viertels Pisgat Ze’ev beklagen praktisch tägliche, heftige Störungen der Nachtruhe durch Araber, die Feuerwerk und Schusswaffen abfeuern.

Freitag, 14.07.2017:

Am 10. Juli verübte Mohammed Jibrin einen Terroranschlag mit einem Auto und wurde von Soldaten erschossen. Der Terrorist, der laut PA-Medienberichten „grundlos“ erschossen wurde, erhielt jetzt ein „militärisches Begräbnis“.

Die Palästinensergruppen (einschließlich der Fatah) verurteilten den Tod der Terroristen und die Schließung des Tempelbergs (und der Altstadt). Die Hamas bezeichnet den Anschlag wie nicht anders zu erwarten als „natürliche Reaktion auf israelischen Terrorismus“.
Die PA-Nachrichtenagentur log, die Terroristen seien auf einem Motorrad von außerhalb der Altstadt gekommen. Es gibt Videobeweise, dass das falsch ist – womit die Muslime nicht weiter den Eindruck erwecken können, die Waqf könne nichts mit dem Terror zu tun haben (hat sie, weil sie die Lagerung von Waffen und Munition in den Moscheen gestattet).

Jordanien forderte von Israel, dass der Tempelberg sofort wieder für Muslime geöffnet wird. Israel reagierte empört: Jordanien heize die Lage weiter an. (YNet bezeichnet das als „Jordanien in Gesprächen mit Israel zur Freigabe des Tempelbergs“.)

Auf Facebook wurde das Selfie der Mörder vom Löwentor zum Hit. In weniger als einer Stunde gab es mehr als 1.200 positive Kommentare.

Samstag, 15.07.2017:

Nachtrag zum Verhalten der PA nach dem Terroranschlag am Löwentor: Mahmud Abbas bezeichnete die Schließung des Tempelbergs (um zu kontrollieren, ob es weitere Terroristen und Waffen gibt) als genauso schlimm wie die Terrormorde selbst.

Die Polizei ermittelt, ob die Mörder vom Tempelberg Hilfe von einem Waqf-Mitarbeiter hatten. Es scheint Hinweise darauf zu geben.

Der Tempelberg soll nach Angaben der Regierung ab Sonntag wieder geöffnet sein.

Die Hamas tobt: Die Schließung des Tempelbergs sei eine „nie da gewesene Aggression“ (warum war dann die von 2000 keine?) und fordert die PalAraber zu weiteren Angriffen auf israelische Polizisten auf.

Die Polizei hat 3 Waqf-Mitarbeiter festgenommen, die im Verdacht stehen vom Anschlag gewusst und den Terroristen von gestern geholfen zu haben.

Minister Ayub Kara (Likud) forderte, dass die Familien der Terroristen vom Tempelberg in den Gazastreifen ausgeschafft werden.

Erbost von Kritik wegen Fake News-Seiten schließt sich Mark Zuckerberg ISIS an

The Mideast Beast, 26. Juni 2017

Er sagt, er sei erbost über Kritik, seine Seite habe bis zur Präsidentenwahl in den USA am 8. November 2016 zur Verbreitung von Fake News beigetragen, verkündete Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, er sei nach Syrien umgezogen und habe sich dem ISIS angeschlossen.

„Die Behauptung, Facebook sei zugeschüttet mit falschen und irreführenden Nachrichten, ist völlig unbegründet“, sagte Zuckerberg gegenüber The Mideast Beast. „Das ist der Grund, dass ich mich entschieden habe die amerikanischen Ungläubigen im Interesse des islamischen Kalifats zu bekämpfen. Allahu Akbar.“

Seit Präsident Donald Trumps Wahlsieg haben Kommentatoren gefragt, welche Rolle Fake News-Artikel – wie einer, der behauptete, ein FBI-Agent mit Verbindung zu Hillary Clintons E-Mails sei tot aufgefunden worden und einem weiteren, der sagt, Papst Franz habe Trump befürwortet – spielten dem unerwarteten Sieg des Immobilien-Moguls in die Hände. Nachdem er Facebook verteidigte und sagte, 99 Prozent der dort geposteten Nachrichten seien korrekt, stieg Zuckerberg in einen Privatjed nach Raqqa, wo er als IT-Direktor des Islamischen Staats agieren wird.

ISIS-Führer Abu Bakr al-Baghdadi konnte für einen Kommentar erreicht werden; er sagte, er habe von Zuckerberg gehört, merkte aber an, dass er keinen Grund habe die Glaubwürdigkeit des Berichts anzuzweifeln.

„Es steht im Internet“, sagte al-Baghdadi. „Also muss es stimmen.“