Neueste Blutlüge: Der Fall der grausamen israelischen Soldaten

Aussie Dave, Israellycool, 14. Juni 2018

Ein Video, das angeblich IDF-Soldaten zeigt, die einen Palästinenser brutal angehen, hat seit einer Weile die Runde gemacht, aber erst in den letzten Tagen Fahrt aufgenommen.

Screenshot des inzwischen gelöschten Tweets
RT DaysofPalestine „Palästinenser werden als Terroristen etikettiert, weil sie Widerstand gegen Brutalitäten wie dies leisten – das ist ein KIND, das Israel verprügelt.“

Screenshot des inzwischen gelöschten Tweets.
Was, wenn das dein Kind ist?????????
Was würdest du tun, wenn Einheiten israelischer Soldaten sich dabei abwechseln dein Kind so zu schlagen?
Wenn die Palästinenser Widerstand gegen diese Brutalität der kriminellsten Armee der Welt leisten, warum werden sie als Terroristen bezeichnet?

Das ist ein palästinensisches Kind, das diese Israelis das brutal behandeln. Erzähl mir nochmal von der rostigen alten Rakete, die die Hamas vor 10 Jahren auf sie schoss.

Wie üblich war ich sofort, als ich das Video sah, skeptisch, was seinen Authentizität angeht. Erstens, weil die Israelhasser und Palästinenser schamlos lügen. Zweitens, weil es in diesem Fall keinen Ton gibt, was meine Sinne noch stärker kribbeln ließ als normalerweise.

Und tatsächlich hat das Video nichts mit der IDF zu tun: Es ist ein Video eines guatemalischen Soldaten aus dem Jahr 2015.

Beachten Sie, dass das Quellvideo im Link einen Ton hat. Wer immer versuchte das als ein Video zu verkaufen, das zeigt, wie IDF-Soldaten entfernte vorsätzlich den Ton, damit die Lüge Fuß fasst.

Denkt daran, Leute, dass alles, was aus ihren Mündern kommt, mit Vorsicht zu behandeln ist. Weil es fast immer eine Lüge ist und sie das Gefühl haben, sie müssten das tun, weil sie die Wahrheit nicht auf ihrer Seite haben.

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Offener Leserbrief zu Christen in Israel

Ulrich Sahm (per E-Mail), 6. August 2017

Liebe Redaktion von Radio Vaticana,

Sie haben eine Bestandsaufnahme der Lage der Christen im Mittleren Osten veröffentlicht. Darin heißt es: „In Israel hingegen leben heutzutage nur noch 170.000 Christen vor allem arabischen Ursprungs, also 2,4 Prozent der Bevölkerung, während der Prozentsatz an Christen zur Geburtsstunde des Landes 1948 noch 20 Prozent betrug. Im Westjordanland gibt es 59.000, im Gazastreifen hingegen nur 1.300 Christen auf 2 Millionen Einwohner. In Jerusalem stellen die Christen 15.800 von 870.000 Bewohnern.”

Ihre Angaben sich sachlich falsch und widersprechen sogar Angaben aus dem von Ihnen zitierten Report von CNEWA.

Während Sie (zurecht) bei den arabischen Staaten mit absoluten Zahlen argumentieren, um den Schwund der Christen zu demonstrieren, bringen Sie im Falle Israels mit 170.000 (der heutigen Zahl) nur eine absolute Zahl, um dann einen „Schwund“ zu behaupten, indem sie übergehen zu Prozentzahlen, also heute „nur“ noch 2,4% der Bevölkerung.

Hierzu Folgendes:

  • Indem Sie die Zahl der Christen in den früheren Jahren verschweigen, unterschlagen Sie, dass die Zahl der Christen in Israel langsam aber stetig gewachsen ist. Laut Israels statistischem Amt gab es 34.000 Christen im Jahr 1949, die gemäß Ihren Angaben heute auf 170.000 gewachsen sind, allein durch natürliche Vermehrung.
  • Sie behaupten, dass der Anteil der Christen an der Gesamtbevölkerung in der Geburtsstunde Israels noch 20% betrug. 1949 gab es etwa 1,1 Mio. Menschen insgesamt. Gemäß Ihrer Zahl müsste es damals also rund 200.000 Christen gegeben haben. Doch gemäß offiziellen Statistiken gab nur 159.000 „Araber“, also Moslems wie Christen. Ihre Zahl kann beim besten Willen nicht stimmen.
  • Sie lassen die rund 60.000 Gastarbeiter (nach anderen Angaben sogar 200.000) aus, von deren viele Christen sind, speziell Philippiner, Rumänen, Polen und andere.
  • Die Zahl der Christen in Israel ist in Wirklichkeit erheblich größer, wenn Sie die rund 300.000 nicht-jüdischen Russen mitzählen, die 1990 massenweise eingewandert sind und in der offiziellen Statistik als „Andere“ angeführt werden.
  • Der Anteil der Christen an der Gesamtbevölkerung ist gesunken wegen Faktoren, die nichts mit den Christen selber zu tun haben. In den 1950er Jahren, als es in Israel eine Gesamtbevölkerung von zunächst etwa 806.000 Menschen gab, verdoppelte sich die Gesamtbevölkerung um rund 800.000 Juden, die aus allen arabischen Ländern vertrieben worden waren. Hinzu kamen noch Masseneinwanderungen aus Polen, Rumänien, der ehemaligen Sowjet Union (ca. 1 Mio. Menschen), Äthiopien und vielen anderen Ländern. Die natürliche Vermehrung bei Christen liegt bei etwa 1,7% (ähnlich wie bei den Juden), während muslimische Araber sich 1990 noch um 3,8% vermehrten, waren es 2013 nur noch um 2,2%.
  • Meines Wissens sind Christen dank ihrer guten Bildung besser integriert als andere Minderheiten in Israel. Deshalb gibt es unter den Christen nicht viele Auswanderer. Überdurchschnittlich viele Christen sind im Parlament, bei den Gerichten (und sogar bei Obersten Gericht) und in den Universitäten vertreten.

Ihre Spielerei mit dem prozentualen Anteil an der Bevölkerung allein im Falle Israels ist irreführend. Genauso könnte man behaupten, dass in der Bundesrepublik der Anteil der Türken (Gastarbeiter) im Jahr 1990 (Wiedervereinigung) dramatisch gesunken ist. Denn die deutsche Bevölkerung in der Bundesrepublik ist von heute auf morgen um 16,4 Mio. (ehemalige DDR-Bürger) gewachsen, während kein einziger Türke Deutschland verlassen hat.

Tatsache ist, dass Israel das einzige Land in Nahost ist, in dem die Zahl der Christen in absoluten Zahlen steigt, von 34.000 im Jahr 1949 auf 170.000 im Jahr 2017 (nach Ihren Angaben). Eine Ausnahme dazu mag allein Jordanien sein, wegen der Christen unter den vielen Flüchtlingen aus den umliegenden Ländern (Syrien, Irak, Ägypten). Ihre Formulierung „leben nur noch“ lässt einen Schwund bei den Christen in Israel vermuten, obgleich es seit 1949 eindeutig eine fünffache Steigerung gab. Fraglich ist auch, warum Sie für das Westjordanland und Gaza nur die heutigen Zahlen erwähnen und keine Vergleichszahlen. Im Gazastreifen lebten bis zu Ende der israelischen Besatzung 2005 zwischen 3.500 und 5.000 Christen. Dass seitdem deren Zahl auf 1.300 gesunken ist, sollte erwähnt werden und Ihnen zu denken geben.

Was von solchen Zahlenspielen zu halten ist, können Sie in meiner Recherche von 2006 nachlesen, als ich mal versucht habe, die Zahl der in Bethlehem lebenden Christen zu ermitteln:

Politische Volkszählung – Wieviel Christen in Bethlehem?

Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem (n-tv, 19. Dezember 2006)

Ob Christen in Bethlehem nun verfolgt und geschändet werden oder aber problemlos mit ihren muslimischen Nachbarn auskommen, lässt sich nicht ermitteln. Verschüchterte Christen schweigen, Moslems behaupten, noch nie jemandem Leid zugefügt zu haben und Touristenmanager loben das friedliche Zusammenleben.

Nicht einmal die Zahl der Christen in Bethlehem kann zuverlässig ermittelt werden. Laut einem Reiseführer von 1934, als die nahöstlichen Streitigkeiten noch nicht so ausgeprägt waren wie heute, gab es in Bethlehem 6.800 Einwohner: 5.600 Christen und 1.200 Muslime. Das Verhältnis von Christen zu Muslimen schlug 1948 schlagartig um, als Flüchtlinge aus 120 Dörfern im heutigen Israel hinzukamen und die Moslems zur Mehrheit wurden.

Die Gesamtzahl der Einwohner der Region Bethlehem wird von Pastor Mitri Raheb mit 184.000 angegeben. Die Stadtverwaltung Bethlehems kennt angeblich 164.000 registrierte Einwohner, doch Bürgermeister Victor Batarseh redet von nur 28.000 Bürgern. In deutschen Medien schwanken die Zahlen zwischen 140.000 beim Bayrischen Rundfunk, 130.000 bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 50.000 beim Deutschen Verein des Heiligen Landes, 38.000 oder 27.000 nach Angaben des Caritas Babyhospital, je nachdem, wer interviewt wurde.

Die Palästinensische Generaldelegation in Bonn, die offizielle Vertretung der PLO in Deutschland, bildet mit nur 22.000 Einwohnern Bethlehems das Schlusslicht. Je nach Quelle schwankt also die Einwohnerzahl in Bethlehem um das Achtfache. Das ist, als ob in Berlin, je nach Quelle, 3,3 Millionen oder aber 26 Millionen Menschen, ein Drittel der deutschen Bevölkerung, lebten.

Noch verwirrender sind die Angaben zu den in Bethlehem lebenden Christen. Je nach Quelle schwankt das Verhältnis der Christen zu Moslems in Bethlehem von 2% (Deutscher Verein des Heiligen Landes), 20 % (FAZ), 25% (Ökumenischer Rat der Kirchen), einem Drittel (ZDF, Batarseh), 41 % (Raheb) und „über“ 50 % (Generaldelegation). Da aber die Zahl der Einwohner ebenso gewaltig schwankt, gelangt man zu absurden Ergebnissen beim Versuch, die absolute Zahl der Christen in Bethlehem zu ermitteln, zumal der lateinische Patriarch Michel Sabbah bei einer Pressekonferenz eingestanden hat, dass seit Herbst 2000 etwa 3000 Christen Bethlehem verlassen hätten. Falls die Christen laut Deutschem Verein des Heiligen Landes tatsächlich nur 2 Prozent von 50.000 Einwohnern ausmachen, dann wären es Tausend. Wenn aber 3.000 von ihnen das Land verlassen hätten, gäbe es heute minus zweitausend Christen in Bethlehem.

Bei den anderen Quellen schwankt die Zahl der Christen zwischen 3.600 und 75.000, also fast das Dreifache der mutmaßlich offiziellen Einwohnerzahl Bethlehems von etwa 28.000 Bürgern. Die FAZ weiß von 30.000 Christen und die Generaldelegation von nur 11.000. Pastor Raheb hat eine geheime Studie für Tourismusinvestoren verfasst, die freilich im vollen Wortlaut im Internet zu finden ist. Er will die Zahlen ganz genau geprüft haben. Mal redet er von 20.000 Christen in Bethlehem und in seiner Studie von 16.400.

Es fragt sich, warum je nach Quelle die Zahl der Einwohner um das achtfache auseinander klaffen, bei den Christen sogar um das 75-fache. Man könnte meinen, es gebe dreimal mehr Christen in Bethlehem als Einwohner. Jene, die einen besonders hohen christlichen Bevölkerungsanteil nennen, wollen Spenden für eine „christliche“ Stadt anlocken. Auffällig niedrige Christenzahlen werden zusammen mit Beschreibungen der israelischen Besatzungspolitik genannt. Manche wollen das Schwinden der Christen vertuschen. Spätestens seit der Volkszählung durch Kaiser Augustus vor 2.000 Jahren ist bekannt, dass mit Bevölkerungszahlen auch Politik gemacht wird.

Hunderttausende gezählte Palästinenser, die es gar nicht gibt

Elder of Ziyon, 15. Dezember 2016

Makor Rishon brachte ein Story über Palästinenser, die von der palästinensischen Autonomiebehörde als Einwohner aufgelistet werden – es aber nicht wirklich sind.

Reporter gingen in Palästinenserdörfer und stellten fest, dass in vielen davon viele oder die meisten Einwohner – selbst die, die riesige Herrenhäuser besitzen – in die USA oder nach Lateinamerika umgezogen sind und bestenfalls einmal im Jahr auf Besuch kommen. Städte sind halb leer, einige Hauseigentümer stellen Verwalter für ihre Häuser eingestellt, die verhindern sollen, dass Hausbesetzer sie übernehmen.

Eine Menge Palästinenser heiraten ahnungslose amerikanische Frauen, um die Staatsbürgerschaft zu erhalten. Ein Ortsansässiger sagte: „Viele junge Palästinenser wollen heiraten, um ein Visum zu bekommen. Es kümmert sie nicht, ob die Frau hässlich, fett oder dumm ist – besonders wenn sie eine Green Card und die US-Staatsbürgerschaft bekommen. Nachdem sie in den USA ankommen verlassen sie diese Mädels und ziehen weiter.“

Hunderttausende Palästinenser, die im Ausland leben, haben nicht die Absicht jemals zurückzukehren, außer für einige symbolische Besuche, um ihren Kindern die Idee anzuerziehen, dass sie immer noch Palästinenser sind. Einige der geheuchelten Bürger gehören bereits der zweiten Generation derer an, die das Land verließen.

Niemand zähl die Palästinenser, die fortgezogen sind und nie wieder zurückkommen. Israel zählt noch nicht einmal die Araber unter seiner Kontrolle in Area C und diese Zahl ist von den Medien, die versuchen vorzugeben, dass Hunderttausende Palästinenser unter Israels Kontrolle leiden, übertrieben worden.

Die Reporter sahen sich die andere Seite an: wie viele Menschen die Palästinenser unter ihrer Kontrolle zu haben behaupten. Israel verlässt sich auf die Zahlen der PA. Und es gibt keine Möglichkeit zu erfahren, wie genau die sind.

Heute behauptet die PA, dass 2,9 Millionen Menschen in der Westbank leben, aber Israels Zivilverwaltung sagt, 1998 betrug die Zahl 1,8 Millionen, was die Zunahme unmöglich hoch macht.

Der Demograph Sergio DellaPergola schätzt, dass die PA die Zahl ihrer Einwohner in der Westbank um eine halbe Million übertreibt. Und er ist einer der konservativeren Demographen und streitet sich mit anderen, die geltend machen, dass die Palästinenser ihre Zahl deutlich stärker übertreiben.

PA legte in WHO-Bericht frisierte Fotos vor, die Israel „Gesundheits-Verletzungen“ an Palästinensern beschuldigen

Ahuva Balofsky, Breaking Israel News 1. Juni 2016

„Lügnerische Lippen sind dem Herrn ein Gräuel, doch wer zuverlässig ist in seinem Tun, der gefällt ihm.“ Sprüche 12,22 (Lutherbibel 1984)

Die Reihe der Flaggen der UNO-Mitgliedsstaaten vor dem Gebäude der UNO-Vollversammlung in New York City (Foto: Yerpo/Wiki Commons)

Es wurde festgestellt, dass ein Dokument der palästinensischen Autonomiebehörde (PA, das gerade zur Unterstützung einer Resolution der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorbereitet wurde, die israelische Verletzungen palästinensischer Gesundheitsrechte verurteilte, zahlreiche falsche Fotografien enthielt, die israelische Gräueltaten „beweisen“ sollten. Die Watchdog-Gruppe Committee for Accuracy in Middle East Reporting in America (CAMERA) aus den USA postete die gefälschten Beweise auf ihrem Blog Snapshots, wobei sie zu jedem Foto die Quelle anführte.

Die von der Gruppe Araber und Palästina vorbereitete Resolution kritisiert Israel wegen „Gesundheitsbedingungen im besetzten palästinensischen Territorium, einschließlich Ostjerusalem und dem besetzten syrischen Golan“. Sie wurde letzten Mittwoch verabschiedet und erfreute sich der Unterstützung Frankreichs, Deutschlands, des Vereinten Königreichs und verschiedenen weiteren EU-Staaten. Die USA und Kanada äußerten beide heftigen Widerspruch.

Vor der WHO-Entscheidung legte das PA-Gesundheitsministerium einen Bericht zum Zustand der Gesundheitslage in den Palästinensergebieten vor. Das 59 Seiten starke Dokument enthält illustrierende Fotos, von denen CAMERA viele als entweder irreführend oder modifiziert identifiziert wurden und, wie Snapshots-Blogger Gidon Shaviv heraushob, die „das völlige Fehlen von Glaubwürdigkeit“ hervorhoben.

Ein Bild, angeblich „während des israelischen Kriegs gegen den Gazastreifen 2014 aufgenommen“, ist in Wirklichkeit eine Fotomontage eines illustrativen Bildes, das in einem Blog auftauchte, der sich vorstellt, was passieren würde, wenn Israel militärisch gegen einen atomar bewaffneten Iran vorginge. CAMERA führt an: „Die Aufbereiter der ‚Gaza‘-Version löschten die Berge und das Gebäude, die es im Gazastreifen schlicht nicht gibt.“

(Photo: CAMERA)
„Foto, aufgenommen während des israelischen Kriegs gegen den Gazastreifen 2014“

(Photo: CAMERA)
Bild: Israelischer Angriff einer F-15 am ersten Tag des Krieges gegen Irans Atomprogramm.
8. März 2012, von David Cenciotti

Fünf weitere Bilder sind zwar echt, stellen aber nicht dar, was von ihnen behauptet wird. Eins mit der Bildbeschreibung „Siedler greifen ein palästinensisches Kind an, werden dabei von israelischen Besatzungskräften beobachtet“ zeigt in Wirklichkeit nicht irgendeinen Palästinenser. Es handelt sich um ein Foto israelischer Siedler von Getty Images, das sie zeigt, als sie zwangsweise aus ihren Häusern in Judäa und Samaria geholt werden.

(Photo: CAMERA)

Ein weiteres Foto, das angeblich die Zerstörung Gazas 2014 zeigt, wurde in Wirklichkeit im Libanon aufgenommen (rechts), während ein zweites, das dasselbe demonstriert, in Wirklichkeit zwei Jahre zuvor aufgenommen wurde (links).

(Photo: CAMERA)
links: Ein Mann aus Gaza und sein Kind sitzen im Schutt ihres Hauses, das von der israelischen Kriegsmaschinerie 2014 zerstört wurde.
rechts: Die Zerstörung, die durch den israelischen Krieg gegen den Gazastreifen 2014 angerichtet wurde.

Zwei weitere Fotos erheben den Anspruch Kinder zu zeigen, die von Israelis während der aktuellen Gewaltwelle getötet wurden. Bei einem ist die Quelle unbekannt, aber es tauchte erstmals 2009 auf. Das zweite scheint eine erwachsene Frau zu zeigen, kein Kind, die nach dem Angriff auf einen israelischen Polizisten schwer verletzt, aber nicht tot da lag. Die Frau, Yasmin Tamimi, wurde dann in einem israelischen Krankenhaus behandelt. Sie wird von der Gruppe für Palästinenserrechte B’Tselem nicht als getötet geführt.

(Photo: CAMERA)
links: Palästinensisches Kind, in der Westbank von israelischen Besatzungskräften kaltblütig getötet.
rechts: Palästinensisches Mädchen, kaltblütig getötet, Westbank

Zusätzlich zu den falschen fotografischen Belegen bringt die Resolution eine Reihe weiterer ungeheuerlicher Anschuldigungen hervor, mit denen behauptet wird, dass Israel die Gesundheit der Häftlinge schädigt, indem es „Gefangene in verseuchten Bereichen hält, so im Umfeld des Reaktors Dimona oder nahe Bereichen, in denen Abfall aus diesem Reaktor vergraben wurde“ (S. 29).

Zudem traut er sich in den Bereich der puren Fantasie und Spekulation vor, indem abträgliche Sprache benutzt wird, um eine lächerliche Anschuldigung zu erheben: „Im April 2013 beschuldigte die russische Zeitung Prawda Israel einer Reihe palästinensischer Gefangener, deren Entlassdatum bevorsteht, Krebs verursachende Viren zu injizieren. Trotz Israels Reaktion auf die Beschuldigungen der Zeitung bleibt die Frage: Stimmt es, dass Israel Häftlingen Viren injiziert?“ (S. 29)

Der Bericht legt außerdem nahe, dass die israelische Praxis des Einfrierens der Leichen von Terroristen und sie den Palästinensern nur zurückzugeben, wenn sie sofort beerdigt werden, „es unmöglich macht zu ermitteln, ob die Organe des verstorbenen Individuums gestohlen worden sind“ (S. 49).

Viele der Gazaner, die behaupten im Krieg von 2014 von Israel verwundet worden zu sein, lügen

Elder of Ziyon, 19. Februar 2016

Die Palestine Press Agency hat ein Exposé zum riesigen Markt gefälschter medizinischer Unterlagen in Gaza.

Offenbar hat sich das in eine Industrie verwandelt, in der Ärzte und Pfleger Bestechungen fordern, um falsche Diagnosen zu verschiedene Krankheiten zu schreiben. Studenten bestechen Ärzte, um Examen zu umgehen. Familien erhalten gefälschte Berichte, um Nutzen aus Sozialleistungen zu ziehen. Die Bestechung kann von $50 bis $3.000 reichen.

Die Praxis ist weit verbreitet und jeder in Gaza weiß davon, gibt es freimütig zu, rechtfertigt es aber, weil alle anderen es auch tun.

Im September schrieb die New York Times über das Phänomen der gefälschten Verletzungen von Gazanern, um aus dem Gazastreifen herauszukommen, Familien zu besuchen oder an Konferenzen teilzunehmen. Das bedeutet, dass manche Menschen, die wirklich medizinische Hilfe brauchen, sie nicht bekommen.

Der Artikel in PalPress fügt jedoch noch einen weiteren Aspekt hinzu. Der Gaza-Krieg von 2014 gab den Menschen eine wunderbare Entschuldigung Verletzungen vorzutäuschen – weil sie wissen, dass NGOs sie bezahlen werden.

Die Recherche stellte fest, dass eine große Anzahl derjenigen, die behaupten während des Gaza-Kriegs verletzt worden zu sein, ihre Unterlagen fälschten, um monatliche Zahlungen zu erhalten. Es gibt zu diesen Geldern weniger Überprüfungen, weil diejenigen, deren Verletzungen Israel angelastet werden könnten, hohe Priorität haben. Der Krieg war eine Gelegenheit Verletzungen anzugeben, ohne wirklich überprüft zu werdne.

Wie viele der Tausenden, von denen gesagt wir, dass sie im Krieg verletzt wurden, haben das einfach nur erfunden?

Weitere palästinensische Fälschungen

Thomas Wictor, 23. Juli 2014 (Übersetzung: Yvaine de Winter)

Am 21. Juli 2014 schrieb ich einen Beitrag namens „Ein gefälschtes Schreckensvideo aus Gaza“. Mehrere Leute kontaktierten mich, wobei sie entweder versuchten, mich zu überzeugen, dass ich falsch lag, oder dass dieses Video eine höhere Wahrheit repräsentiert, auch wenn es falsch ist. „Falsch, aber akkurat“ ist die Formulierung aus den gefälschten 2004er Memos der Texas Air National Guard, die George W. Bush in einem unvorteilhaften Licht darstellten. Eine Frau sandte mir ein Bild eines blutüberströmten jungen Mannes. Das war kein Argument gegen meinen Beitrag, und wie sich zeigen sollte, ist das Bild einfach eine weitere palästinensische Fälschung.

Hier das Foto, das mir zugeschickt wurde.

Laut der Bildbeschreibung wurde der blutüberströmte Mann bei einem israelischen Luftangriff in Khan Younis im Südteil des Gazastreifens verwundet. Ich suchte per Google Images nach dem Foto, aber diese Version ist die einzige verfügbare.

Aber…

Reuters hat ein ähnliches Bild auf ihrem Blog „Editor’s Choice“ veröffentlicht, der ihre besten Bilder der letzten 24 Stunden zeigt.

Dieselben beiden Männer, aber nun ist der weinende Mann mit dem Blut seines Vaters bedeckt, vergossen während eines israelischen Artillerieangriffs.

Also haben wir widersprechende Informationen von der Associated Press und von Reuters. Im Reuters-Foto sind Gesicht und Hände des Mannes völlig sauber. Schaut auf sein Haar; es ist locker und trocken. Im Foto, das mir Frau Farzana Arab geschickt hat, ist das Haar blutverklebt.

Denken wir eine Sekunde darüber nach. Kam er rein und sah so aus wie auf dem linken Bild und wurde ihm das Blut aus Gesicht und Händen gewaschen, würden sie ihm dann sein Haar trockenfönen? Natürlich nicht. Das linke Foto wurde also offensichtlich nach dem rechten Foto geschossen, was beweist, dass die Szene gefälscht ist. Er machte Blut auf Gesicht und Hände, nachdem er ins Krankenhaus kam. Und es gibt noch mehr Punkte, anhand derer ich sagen kann, dass diese Szene gefälscht ist.

Im rechten Foto sieht man, dass er Latexhandschuhe getragen hat. Das Blut an seinen Armen hört in perfekt gerader Linie an seinen Handgelenken auf.

Und es gibt keine Tränen auf den Bildern. Im rechten Foto schaut er so aus, als würde er eine Oper singen, nicht wahr?

Hier sind Palästinenser, die gegen Netanyahu protestieren.

Nun, wo habe ich diese Farbe vorher schon gesehen?

Versteht mich nicht falsch: Es gibt heftige Kämpfe in Khan Younis. Ihr müsst nur die täglichen Meldungen der IDF lesen. Am 23. Juli – dem Tag, an dem diese gefälschte Tragödie aufgeführt wurde – bombardierten die Israelis das Haus von Hamas-Kommandant Mohammed Deif in Khan Younis. Außerdem nahmen sie die Kommandanten des Palästinensischen Islamischen Jihad (PIJ) ins Visier.

Acram Salah Mahmmar Sh’ar – Ein ranghoher PIJ-Kämpfer. Verantwortlich für die militanten Aktivitäten der PIJ im Gebiet Khan Younis. War verantwortlich für die Ausführung von Angriffen gegen IDF-Streitkräfte an der Grenze von Gaza und für Raketen, die aus dem Gebiet von Khan Younis auf israelische Gemeinden abgefeuert wurden.

Achtet auf die Vergangenheitsform. Ich wette, Sh’ar ist bereits Vergangenheit.

Was den Hamas-Kommandanten Mohammed Deif betrifft, so sitzt dieser im Rollstuhl, da er bei einem israelischen Luftangriff 2006 beide Arme und Beine verlor. Hamas liebt Führer in Rollstühlen. Ahmed Yassin war Mitbegründer der Hamas. Er war Quadriplegiker.

Trotz seines Erscheinungsbilds war er ein sehr gefährlicher Mann, der Selbstmordanschläge auf Israel befahl. Deshalb töteten ihn die Israelis am 22. März 2004 mit einem Hellfire-Geschoss. Ich poste das nicht, aber es gibt Fotos von Palästinensern, die mit einer Bahre zu einem Krankenhaus eilen. Auf der Bahre ist… Yassins Kopf. Surreal in jeglicher Hinsicht. Legte ein Arzt im Krankenhaus ein Stethoskop an den Kopf und erklärte ihn zu einem Ex-Terroristen?

Während Palästinenser ihre Fotos verletzter Zivilisten fälschen, betreibt die Hamas echte Attacken. Sie übernahmen das al-Wafa-Rehabilitationskrankenhaus und nutzten es als Einsatzzentrale und Munitionsdepot. Von dieser Stellung aus feuerten sie auf israelische Soldaten. Die IDF rief die Palästinenser zweimal an und warnte sie vor dem, was passieren würde.

Die sekundären Explosionen sind ein Beweis für die gelagerte Munition.

In der Zwischenzeit errichteten die Israelis ein Feldhospital für verwundete palästinensische Zivilisten. Hier die Reaktion der Hamas:

Sie beschossen palästinensische Zivilisten ganz bewusst mit Mörsern. Warum? Um Israel zu beschuldigen.

In diesem Konflikt – wie in allen anderen – nutzt Hamas Krankenwagen, um Terroristen und Waffen zu transportieren. Aus irgendeinem Grund kratzt das die Weltgemeinschaft nicht. Hamas weiß das und versucht nicht mal, ihre völlige Ablehnung internationaler Gesetze zu verstecken. Es wurde viele Male auf Film festgehalten.

Wird die Palästinenserbehörde mit steinewerfenden Hamas-Unterstützern konfrontiert, geschieht das:

Wo bleibt der internationale Aufschrei? Die Israelis benutzen Gummigeschosse, und die Welt macht vor lauter Zorn und Wut ihre kollektiven Windeln voll. Die Palästinenserbehörde benutzt SCHARFE MUNITION gegen ihre eigenen Leute, und die Welt gähnt.

Die Welt ist verrückt. Israel hat recht, wenn es den internationalen Druck ignoriert.

Als ich nach einem Foto von Hamasmitbegründer Ahmed Yassin suchte, dessen Kopf später vom Körper getrennt wurde, fand ich einen Blogeintrag, der seines Todes gedachte. Er ist mit folgendem Foto verziert:

Ich gab das Bild bei Google Images ein, und das Resultat verschaffte mir einen Lachanfall. Das Foto stammt von der kanadischen Fotografin Dina GOLDSTEIN! Es ist aus ihrer Serie Fallen Princesses und basiert auf Disney-Charakteren. Es ist Jasmin.

Es ist der perfekte Kommentar zur kindischen Geistesgestörtheit Pallywoods. Ein Mahnmal. Ein virulent antiisraelischer, frauenfeindlicher, wahabitischer Terrorist nutzt das vollbusige Kunstwerk einer in Tel Aviv geborenen Jüdin.

Hier ist ein Auszug aus dem irren Gerede eines typischen stumpfsinnigen, fernsehvernebelten Clowns, der sich auf YouTube mit mir anlegte:

Dies ist jemand, der absolut niemals liest. Ich fragte diesen Witzbold, wer seiner Meinung nach die Hamas bewaffnet und trainiert, und er sagte, er wisse es nicht, aber es sei irrelevant. Nun, eigentlich ist es durchaus wichtig, denn die Hamas wird von Irans Quds-Streitkräften bewaffnet und trainiert. Hamas ist so weit von einer „zusammengewürfelten Bürgerwehr“ entfernt wie nur irgend möglich. Die IDF geht von Haus zu Haus und sucht nach den Tunneleingängen. Sie überleben Angriff nach Angriff nach Angriff, nicht weil die Hamas eine „zusammengewürfelte Bürgerwehr“ ist, sondern weil die IDF absolut spektakuläre Kämpfer sind.

Der Idiot, dessen Gebrabbel ich soeben gepostet habe, übersieht auch ganz bequem die Tatsache, dass die Hamas den ganzen Rummel beginnt. Was er niemals zugeben würde, ist, dass er ein Rassist ist, der Araber als weniger wert ansieht. Für ihn sind das harmlose kleine Teppichhändler. Die IDF weiß es besser. Jeder mit einem funktionierenden Gehirn weiß es besser.

Die Besten sind des Zweifels voll, die Ärgsten

sind von der Kraft der Leidenschaft erfüllt.

– William Butler-Yeats

Ich überlasse Dina Goldstein das letzte Wort über die Hamas, deren Speichellecker und die judenhassenden, israelhassenden Durchgeknallten, die in einer totalen Fantasiewelt leben, die keinerlei Ähnlichkeit mit meinem Planeten aufweist.

Update

Klickt hier für den gescheiterten Versuch, diesen Artikel zu widerlegen [Link: Lag der Sohn auf seinem Vater? Warum?]. Alle Journalisten hatten Hamas-Pistolen am Kopf. Man kann ihnen nicht trauen.

Klickt hier für den Grund, warum die Hamas den vorgetäuschten Fall des weinenden Mannes und seines nichtexistenten toten Vaters schuf [Link: Nächstes Mal seid vorsichtiger].

DIE WELT lügt sich den Krieg zurecht

Oder sie lügt sie ihren Lesern zurecht. Heute war dort folgende erläuterte Grafik zu sehen:

Mit anderen Worten: Erstens sind Raketenangriffe kein Grund den Gazastreifen anzugreifen. Zweitens ist Israel friedensunwillig. Drittens bombardiert Israel UNO-Einrichtungen, auch noch eine Schule! Viertens widersetzt sich Israel allen Versuchen der Weltgemeinschaft/UNO zum Einstellen der Kämpfe. Und Israel bringt haufenweise Araber um.

Mal abgesehen davon, dass die WELT hier sämtliche Propagandazahlen der Terroristen als wahr weitergibt:

– Die Hamas schoss nicht erst seit dem 19. Dezember ihre Raketen, sondern seit dem 4. November.

– Es werden ausschließlich Zahlen genannt, die gegen Israel sprechen sollen; Zahlen, die den Terroristen negativ ausgelegt werden könnten, fehlen völlig.

– Wie oft die Waffenruhe seitens der Terroristen gebrochen wurde, fehlt ebenfalls. „Erstmals“ ist in doppelter Hinsicht eine Lüge.

– Israel hat die UNO-Schule nachweislich nicht bombardiert.

– Es fehlt jede Erwähnung von Aktionen der Terroristen nach dem Beginn des israelischen Angriffs.

Die WELT macht einmal mehr das Propaganda-Sprachrohr zur Verunglimpfung Israels. Falsche Fakten und Auslassungen wichtiger Punkte lassen dem Leser nur die Schlussfolgerung, dass die armen Terroristen Palästinenser von den mörderischen Juden vernichtet werden sollen. Aus nichtigen Gründen.

Das ist verlogen, unehrenhaft und unanständig.

(Sehe gerade: Beer7 hat das Teil ebenfalls zerpflückt – lesen!)