„Visit Palestine“ löscht Juden aus Jerusalem

Elder of Ziyon, 11. August 2020

Die Internetseite Visitpalestine.ps ist eine Touristenseite für Leute, die vorgeben wollen, dass es Israel nicht gibt. Das ist in Ordnung – sie können auf ihren Reisen hervorheben, was sie wollen.

Aber wenn sie eine Karte der Altstadt von Jerusalem schaffen und praktisch alle Belege für Juden aus Jerusalem löschen, ist das etwas ganz anderes.

Ein Ausschnitt:

Ihre Landkarte hat eine Legende, mit der man angeblich Synagogen finden soll, aber die einzige Synagoge in der gesamten Altstadt ist demnach an der Kotel. Die einzigen Touristenorten im jüdischen Viertel sind – zwei Moscheen.

Natürlich gibt es viele große Synagogen in der Altstadt und nicht nur im jüdischen Viertel.

Israels Existenz nicht anzuerkennen ist eines, aber vorzugeben, dass es abseits der „Al-Buraq-Klagemauer“ keine Juden in Jerusalem gibt, zeigt einmal mehr, dass ihr angeblicher Antizionismus etwas viel älteres ist.

Palästinensische Fotofälschung des Tages: Das zerstörte Haus

David Lange, Israellycool, 16. Juni 2020

Ein antiisraelischer Twitter-Account namens Palestinian Culture (provoziert mich nicht mit dem Namen) twitterte gestern Folgendes:

Wo immer ihr seid…
Bitte betet für den Gazastreifen.
Es geht nicht um Religion, es geht um Menschlichkeit
Hashtag: Palästina wird frei sein

Es wird Sie nicht überraschen zu erfahren, dass diese ein weiteres Beispiel für palästinensische Fotofälschungen ist (die Zweckentfremdung von Fotos von irgendwo anders und sie als aus dem Gazastreifen oder den palästinensisch kontrollierten Gebieten stammend auszugeben).

Was aber das Niveau der Chutzpe noch stärker erhöht als normalerweise ist die Tatsache, dass das Foto das eines israelischen Hauses ist, das von einer aus dem Gazastreifen gefeuerten Rakete beschädigt wurde!

Eine Gesamtansicht zeigt ein beschädigtes Haus im Dorf Mischmeret nördlich von Tel Aviv, nachdem es am 25. März 2019 von einer Rakete getroffen wurde.

Dass Palästinenser israelische Fotos zweckentfremden, um Israel zu dämonisieren, scheint so etwas wie ein Trend zu sein. Aber das passiert, wenn die Realität nicht ins Narrativ passt und man keinen moralischen Kompass hat.

Hat tip: Shawn vom Parodie-Account Mossad, der das Haus direkt nach seiner Beschädigung besuchte.

Mahmud Abbas erwischt, wie er versucht eine falsche Landkarte als Trumps Friedensplan-Landkarte auszugeben

Elder of Ziyon, 2. Februar 2020

In Berichten darüber, dass PA-Präsident Mahmud Abbas erklärte, die PA kappe alle Beziehungen, einschließlich der Sicherheitsverbindungen, mit den USA und Israel nach der Ankündigung des Trump-Friedensplan, erscheint dieses Foto (oder ein ähnliches) von Abbas:

Es sieht sehr danach aus, dass Abbas diese Grafik hochhält, einen Liebling der Israel-Hasser:

Erst einmal ist diese Grafik nachweislich falsch und sogar MSNBC hat sich dafür entschuldigt sie einmal benutzt zu haben.

Aber schaut man genauer hin, dann führt Abbas ein weiteres Leven an Falschheit ins Feld. Obwohl die Grafik identisch mit der oben ist, hat er die vierte Karte nicht mit „2000“ markiert, sondern stattdessen „Trump Plan-Entwurf“. Das ist ebenfalls unverhohlen falsch.

Dies ist die Landkarte des Trump-Friedensplans:

Wie Sie sehen können, weitet sie den Bereich der palästinensisch-arabischen Herrschaft aus.

Was vermutlich der Grund ist, warum Abbas sie nicht nur nicht als fünfte Karte hinzufügte – sie vernichtet das gesamte Argument, das er vorzunehmen versucht.

Wer will Geschichte ausradieren? Jordanische Touristen-Landkarte von Jerusalem im Jahr 1960 löscht alle jüdischen Stätten?

Elder of Ziyon, 2. Juli 2019

Ende 2017 sagte Jordaniens König Abdallah: „Versuche Jerusalem zu judaisieren und seine Identität zu verändern werden weitere Gewalt und Extremismus bringen.“

Jordanier und Palästinenserführer beschuldigen Israel regelmäßig Versuche zu unternehmen christliche und muslimische Geschichte in Jerusalem auszuradieren; sie sagen sie würden die heiligen Stätten beider Religionen gegen israelische Versuche zu „verteidigen“ sie – mutmaßlich – zu zerstören oder auszuradieren.

Wie es so oft mit arabischen Anschuldigungen gegen Israel der Fall ist, ist dies Projektion dessen, was sie selbst getan haben und tun würden, nicht das, was Israel tut.

Hier ist eine jordanische Touristen-Landkarte der Altstadt von Jerusalem aus dem Jahr 1960.

Die Kotel (Westmauer/„Klagemauer“) – weg.
Der Tempelberg ist durch „Haram Esh-Scharif“ ersetzt, obwohl christliche Touristen am Berg interessiert sein würden.
Das jüdische Viertel – ausradiert. Zusammen mit seinen Straßennamen.

Wir haben eine Bilanz davon, wie Araber agieren, wenn sie Jerusalem und andere uralte jüdische Städte kontrollieren. Und sie all dessen schuldig, was sie fälschlich Israel als dessen Tun vorwerfen.

Jedes einzelne Mal.

Neueste Blutlüge: Der Fall der grausamen israelischen Soldaten

Aussie Dave, Israellycool, 14. Juni 2018

Ein Video, das angeblich IDF-Soldaten zeigt, die einen Palästinenser brutal angehen, hat seit einer Weile die Runde gemacht, aber erst in den letzten Tagen Fahrt aufgenommen.

Screenshot des inzwischen gelöschten Tweets
RT DaysofPalestine „Palästinenser werden als Terroristen etikettiert, weil sie Widerstand gegen Brutalitäten wie dies leisten – das ist ein KIND, das Israel verprügelt.“

Screenshot des inzwischen gelöschten Tweets.
Was, wenn das dein Kind ist?????????
Was würdest du tun, wenn Einheiten israelischer Soldaten sich dabei abwechseln dein Kind so zu schlagen?
Wenn die Palästinenser Widerstand gegen diese Brutalität der kriminellsten Armee der Welt leisten, warum werden sie als Terroristen bezeichnet?

Das ist ein palästinensisches Kind, das diese Israelis das brutal behandeln. Erzähl mir nochmal von der rostigen alten Rakete, die die Hamas vor 10 Jahren auf sie schoss.

Wie üblich war ich sofort, als ich das Video sah, skeptisch, was seinen Authentizität angeht. Erstens, weil die Israelhasser und Palästinenser schamlos lügen. Zweitens, weil es in diesem Fall keinen Ton gibt, was meine Sinne noch stärker kribbeln ließ als normalerweise.

Und tatsächlich hat das Video nichts mit der IDF zu tun: Es ist ein Video eines guatemalischen Soldaten aus dem Jahr 2015.

Beachten Sie, dass das Quellvideo im Link einen Ton hat. Wer immer versuchte das als ein Video zu verkaufen, das zeigt, wie IDF-Soldaten entfernte vorsätzlich den Ton, damit die Lüge Fuß fasst.

Denkt daran, Leute, dass alles, was aus ihren Mündern kommt, mit Vorsicht zu behandeln ist. Weil es fast immer eine Lüge ist und sie das Gefühl haben, sie müssten das tun, weil sie die Wahrheit nicht auf ihrer Seite haben.

Offener Leserbrief zu Christen in Israel

Ulrich Sahm (per E-Mail), 6. August 2017

Liebe Redaktion von Radio Vaticana,

Sie haben eine Bestandsaufnahme der Lage der Christen im Mittleren Osten veröffentlicht. Darin heißt es: „In Israel hingegen leben heutzutage nur noch 170.000 Christen vor allem arabischen Ursprungs, also 2,4 Prozent der Bevölkerung, während der Prozentsatz an Christen zur Geburtsstunde des Landes 1948 noch 20 Prozent betrug. Im Westjordanland gibt es 59.000, im Gazastreifen hingegen nur 1.300 Christen auf 2 Millionen Einwohner. In Jerusalem stellen die Christen 15.800 von 870.000 Bewohnern.”

Ihre Angaben sich sachlich falsch und widersprechen sogar Angaben aus dem von Ihnen zitierten Report von CNEWA.

Während Sie (zurecht) bei den arabischen Staaten mit absoluten Zahlen argumentieren, um den Schwund der Christen zu demonstrieren, bringen Sie im Falle Israels mit 170.000 (der heutigen Zahl) nur eine absolute Zahl, um dann einen „Schwund“ zu behaupten, indem sie übergehen zu Prozentzahlen, also heute „nur“ noch 2,4% der Bevölkerung.

Hierzu Folgendes:

  • Indem Sie die Zahl der Christen in den früheren Jahren verschweigen, unterschlagen Sie, dass die Zahl der Christen in Israel langsam aber stetig gewachsen ist. Laut Israels statistischem Amt gab es 34.000 Christen im Jahr 1949, die gemäß Ihren Angaben heute auf 170.000 gewachsen sind, allein durch natürliche Vermehrung.
  • Sie behaupten, dass der Anteil der Christen an der Gesamtbevölkerung in der Geburtsstunde Israels noch 20% betrug. 1949 gab es etwa 1,1 Mio. Menschen insgesamt. Gemäß Ihrer Zahl müsste es damals also rund 200.000 Christen gegeben haben. Doch gemäß offiziellen Statistiken gab nur 159.000 „Araber“, also Moslems wie Christen. Ihre Zahl kann beim besten Willen nicht stimmen.
  • Sie lassen die rund 60.000 Gastarbeiter (nach anderen Angaben sogar 200.000) aus, von deren viele Christen sind, speziell Philippiner, Rumänen, Polen und andere.
  • Die Zahl der Christen in Israel ist in Wirklichkeit erheblich größer, wenn Sie die rund 300.000 nicht-jüdischen Russen mitzählen, die 1990 massenweise eingewandert sind und in der offiziellen Statistik als „Andere“ angeführt werden.
  • Der Anteil der Christen an der Gesamtbevölkerung ist gesunken wegen Faktoren, die nichts mit den Christen selber zu tun haben. In den 1950er Jahren, als es in Israel eine Gesamtbevölkerung von zunächst etwa 806.000 Menschen gab, verdoppelte sich die Gesamtbevölkerung um rund 800.000 Juden, die aus allen arabischen Ländern vertrieben worden waren. Hinzu kamen noch Masseneinwanderungen aus Polen, Rumänien, der ehemaligen Sowjet Union (ca. 1 Mio. Menschen), Äthiopien und vielen anderen Ländern. Die natürliche Vermehrung bei Christen liegt bei etwa 1,7% (ähnlich wie bei den Juden), während muslimische Araber sich 1990 noch um 3,8% vermehrten, waren es 2013 nur noch um 2,2%.
  • Meines Wissens sind Christen dank ihrer guten Bildung besser integriert als andere Minderheiten in Israel. Deshalb gibt es unter den Christen nicht viele Auswanderer. Überdurchschnittlich viele Christen sind im Parlament, bei den Gerichten (und sogar bei Obersten Gericht) und in den Universitäten vertreten.

Ihre Spielerei mit dem prozentualen Anteil an der Bevölkerung allein im Falle Israels ist irreführend. Genauso könnte man behaupten, dass in der Bundesrepublik der Anteil der Türken (Gastarbeiter) im Jahr 1990 (Wiedervereinigung) dramatisch gesunken ist. Denn die deutsche Bevölkerung in der Bundesrepublik ist von heute auf morgen um 16,4 Mio. (ehemalige DDR-Bürger) gewachsen, während kein einziger Türke Deutschland verlassen hat.

Tatsache ist, dass Israel das einzige Land in Nahost ist, in dem die Zahl der Christen in absoluten Zahlen steigt, von 34.000 im Jahr 1949 auf 170.000 im Jahr 2017 (nach Ihren Angaben). Eine Ausnahme dazu mag allein Jordanien sein, wegen der Christen unter den vielen Flüchtlingen aus den umliegenden Ländern (Syrien, Irak, Ägypten). Ihre Formulierung „leben nur noch“ lässt einen Schwund bei den Christen in Israel vermuten, obgleich es seit 1949 eindeutig eine fünffache Steigerung gab. Fraglich ist auch, warum Sie für das Westjordanland und Gaza nur die heutigen Zahlen erwähnen und keine Vergleichszahlen. Im Gazastreifen lebten bis zu Ende der israelischen Besatzung 2005 zwischen 3.500 und 5.000 Christen. Dass seitdem deren Zahl auf 1.300 gesunken ist, sollte erwähnt werden und Ihnen zu denken geben.

Was von solchen Zahlenspielen zu halten ist, können Sie in meiner Recherche von 2006 nachlesen, als ich mal versucht habe, die Zahl der in Bethlehem lebenden Christen zu ermitteln:

Politische Volkszählung – Wieviel Christen in Bethlehem?

Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem (n-tv, 19. Dezember 2006)

Ob Christen in Bethlehem nun verfolgt und geschändet werden oder aber problemlos mit ihren muslimischen Nachbarn auskommen, lässt sich nicht ermitteln. Verschüchterte Christen schweigen, Moslems behaupten, noch nie jemandem Leid zugefügt zu haben und Touristenmanager loben das friedliche Zusammenleben.

Nicht einmal die Zahl der Christen in Bethlehem kann zuverlässig ermittelt werden. Laut einem Reiseführer von 1934, als die nahöstlichen Streitigkeiten noch nicht so ausgeprägt waren wie heute, gab es in Bethlehem 6.800 Einwohner: 5.600 Christen und 1.200 Muslime. Das Verhältnis von Christen zu Muslimen schlug 1948 schlagartig um, als Flüchtlinge aus 120 Dörfern im heutigen Israel hinzukamen und die Moslems zur Mehrheit wurden.

Die Gesamtzahl der Einwohner der Region Bethlehem wird von Pastor Mitri Raheb mit 184.000 angegeben. Die Stadtverwaltung Bethlehems kennt angeblich 164.000 registrierte Einwohner, doch Bürgermeister Victor Batarseh redet von nur 28.000 Bürgern. In deutschen Medien schwanken die Zahlen zwischen 140.000 beim Bayrischen Rundfunk, 130.000 bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 50.000 beim Deutschen Verein des Heiligen Landes, 38.000 oder 27.000 nach Angaben des Caritas Babyhospital, je nachdem, wer interviewt wurde.

Die Palästinensische Generaldelegation in Bonn, die offizielle Vertretung der PLO in Deutschland, bildet mit nur 22.000 Einwohnern Bethlehems das Schlusslicht. Je nach Quelle schwankt also die Einwohnerzahl in Bethlehem um das Achtfache. Das ist, als ob in Berlin, je nach Quelle, 3,3 Millionen oder aber 26 Millionen Menschen, ein Drittel der deutschen Bevölkerung, lebten.

Noch verwirrender sind die Angaben zu den in Bethlehem lebenden Christen. Je nach Quelle schwankt das Verhältnis der Christen zu Moslems in Bethlehem von 2% (Deutscher Verein des Heiligen Landes), 20 % (FAZ), 25% (Ökumenischer Rat der Kirchen), einem Drittel (ZDF, Batarseh), 41 % (Raheb) und „über“ 50 % (Generaldelegation). Da aber die Zahl der Einwohner ebenso gewaltig schwankt, gelangt man zu absurden Ergebnissen beim Versuch, die absolute Zahl der Christen in Bethlehem zu ermitteln, zumal der lateinische Patriarch Michel Sabbah bei einer Pressekonferenz eingestanden hat, dass seit Herbst 2000 etwa 3000 Christen Bethlehem verlassen hätten. Falls die Christen laut Deutschem Verein des Heiligen Landes tatsächlich nur 2 Prozent von 50.000 Einwohnern ausmachen, dann wären es Tausend. Wenn aber 3.000 von ihnen das Land verlassen hätten, gäbe es heute minus zweitausend Christen in Bethlehem.

Bei den anderen Quellen schwankt die Zahl der Christen zwischen 3.600 und 75.000, also fast das Dreifache der mutmaßlich offiziellen Einwohnerzahl Bethlehems von etwa 28.000 Bürgern. Die FAZ weiß von 30.000 Christen und die Generaldelegation von nur 11.000. Pastor Raheb hat eine geheime Studie für Tourismusinvestoren verfasst, die freilich im vollen Wortlaut im Internet zu finden ist. Er will die Zahlen ganz genau geprüft haben. Mal redet er von 20.000 Christen in Bethlehem und in seiner Studie von 16.400.

Es fragt sich, warum je nach Quelle die Zahl der Einwohner um das achtfache auseinander klaffen, bei den Christen sogar um das 75-fache. Man könnte meinen, es gebe dreimal mehr Christen in Bethlehem als Einwohner. Jene, die einen besonders hohen christlichen Bevölkerungsanteil nennen, wollen Spenden für eine „christliche“ Stadt anlocken. Auffällig niedrige Christenzahlen werden zusammen mit Beschreibungen der israelischen Besatzungspolitik genannt. Manche wollen das Schwinden der Christen vertuschen. Spätestens seit der Volkszählung durch Kaiser Augustus vor 2.000 Jahren ist bekannt, dass mit Bevölkerungszahlen auch Politik gemacht wird.

Hunderttausende gezählte Palästinenser, die es gar nicht gibt

Elder of Ziyon, 15. Dezember 2016

Makor Rishon brachte ein Story über Palästinenser, die von der palästinensischen Autonomiebehörde als Einwohner aufgelistet werden – es aber nicht wirklich sind.

Reporter gingen in Palästinenserdörfer und stellten fest, dass in vielen davon viele oder die meisten Einwohner – selbst die, die riesige Herrenhäuser besitzen – in die USA oder nach Lateinamerika umgezogen sind und bestenfalls einmal im Jahr auf Besuch kommen. Städte sind halb leer, einige Hauseigentümer stellen Verwalter für ihre Häuser eingestellt, die verhindern sollen, dass Hausbesetzer sie übernehmen.

Eine Menge Palästinenser heiraten ahnungslose amerikanische Frauen, um die Staatsbürgerschaft zu erhalten. Ein Ortsansässiger sagte: „Viele junge Palästinenser wollen heiraten, um ein Visum zu bekommen. Es kümmert sie nicht, ob die Frau hässlich, fett oder dumm ist – besonders wenn sie eine Green Card und die US-Staatsbürgerschaft bekommen. Nachdem sie in den USA ankommen verlassen sie diese Mädels und ziehen weiter.“

Hunderttausende Palästinenser, die im Ausland leben, haben nicht die Absicht jemals zurückzukehren, außer für einige symbolische Besuche, um ihren Kindern die Idee anzuerziehen, dass sie immer noch Palästinenser sind. Einige der geheuchelten Bürger gehören bereits der zweiten Generation derer an, die das Land verließen.

Niemand zähl die Palästinenser, die fortgezogen sind und nie wieder zurückkommen. Israel zählt noch nicht einmal die Araber unter seiner Kontrolle in Area C und diese Zahl ist von den Medien, die versuchen vorzugeben, dass Hunderttausende Palästinenser unter Israels Kontrolle leiden, übertrieben worden.

Die Reporter sahen sich die andere Seite an: wie viele Menschen die Palästinenser unter ihrer Kontrolle zu haben behaupten. Israel verlässt sich auf die Zahlen der PA. Und es gibt keine Möglichkeit zu erfahren, wie genau die sind.

Heute behauptet die PA, dass 2,9 Millionen Menschen in der Westbank leben, aber Israels Zivilverwaltung sagt, 1998 betrug die Zahl 1,8 Millionen, was die Zunahme unmöglich hoch macht.

Der Demograph Sergio DellaPergola schätzt, dass die PA die Zahl ihrer Einwohner in der Westbank um eine halbe Million übertreibt. Und er ist einer der konservativeren Demographen und streitet sich mit anderen, die geltend machen, dass die Palästinenser ihre Zahl deutlich stärker übertreiben.