Wie Fatah und Hamas offiziell den Tod eines „jungen Mannes“ verkünden

Elder of Ziyon, 11. Januar 2023

Von der offiziellen palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA:

Ein im Süden der Westbank von israelischen Soldaten angeschossener und verletzter Palästinenser ist seinen Wunden erlegen, so das Gesundheitsministerium.

Es sagte, die Behörde für Zivilangelegenheiten habe es informiert, dass der lebensgefährlich verletzte Sanad Mohammed Samasra (19) aus dem Dorf Dahriyeh im Bezirk Hebron, der in der Nähe der illegalen Siedlung Havat Yehuda südlich der Stadt Hebron angeschossen wurde, verstorben ist.

Ein weiterer sinnloser Mord durch die üble Besatzung.

Die Hamas erzählt die Geschichte ein wenig anders:

Heute Abend, Mittwoch, wurde ein junger Mann getötet, nachdem er einen heldenhaften Stichangriff ausübte, der nahe der Stadt Samou südlich von Hebron einen Siedler verletzte.

Das Gesundheitsministerium verkündete das Märtyrertum des jungen Mannes, Sanad Mohammed Othman Samamreh aus Al-Dhahiriya, nachdem er von der israelischen Besatzung angeschossen wurde, nachdem er eine Messer-Operation nahe der Siedlung „Havat Yehuda“ südlich von Hebron ausführte.

Der Märtyrer Samamreh führte eine Stech-Operation in der Siedlung „Havat Yehuda“ aus und fügte einem Siedler mehrere Stichwunden an Kopf und Hals zu, verletzte ihn mit moderaten und schweren Verletzungen. Die Besatzungssoldaten schossen auf Samamreh, der lebensgefährlich verletzt wurde und verkündeten später seinen Tod.

Das ist das übliche Muster – die PA stellt Palästinenser als Opfer dar und erwähnt nicht, warum sie getötet worden sein könnten, während die Terrorgruppen mit ihren Anschlägen prahlen.

Wie lautet die rationale Reaktion auf irrationale Drohungen der Palästinenser?

Elder of Ziyon, 2. Januar 2023

Führer der palästinensischen Terrororganisationen und die PA-Regierung versuchen in Reaktion auf Itamar Ben-Gvirs Plan den Tempelberg zu besuchen zu drohen.

Daoud Schehab, der Führer des Islamischen Jihad, sagte, ein solcher Besuch wäre eine „Kriegserklärung“.

Hussein al-Scheikh, der Sekretär des Exekutivkomitees der PLO, rief zu einer „palästinensischen arabischen und internationalen“ Reaktion auf.

Die Hamas sagte, Ben-Gvir würde „Benzin ins Feuer gießen“ und machte Israel für jegliche Gewalt verantwortlich. Und es gibt Berichte, dass die Hamas über Ägypten eine Botschaft an Israel schickte, sie würden Raketen auf den Flughafen Ben-Gurion schießen, sollte ein solcher Besuch stattfinden.

Sollten Drohungen der Palästinenser israelisches Handeln bestimmen?

Es ist einfach rundheraus „nein“ zu sagen. Aber wenn es eine glaubwürdige Drohung gibt, dass tausende Raketen nach Israel geschossen werden, ist es das wert?

Ich bin kein Experte für Spieltheorie, aber wir haben eine Geschichte der Drohungen und Gewalt, die helfen kann ein Licht darauf zu werfen, wie die Realität aussieht und was diese Drohungen erreichen sollen.

Fast jede palästinensische Drohung mit Gewalt führt zu nichts. Betrachten Sie die leeren Kriegsdrohungen, sollten die USA eine Botschaft in Jerusalem eröffnen, als Musterbeispiel. Selbst im letzten März drohte die Hamas beim letzten Mal, als Ben-Gvir den Tempelberg besuchte, mit Gewalt. Nichts geschah.

Und auf der anderen Seite der Münze hatte fast jeder Fall tatsächlicher palästinensischer Gewalt wenig mit der Reaktion auf ein bestimmtes israelisches Handeln zu tun, obwohl sie hinterher israelisches Handeln als Ausrede nutzen. Der Terrororgie von 2022 gingen keine konkreten Drohungen voraus.

Die zweite Intifada wurde angeblich von Ariel Sharons ähnlichem Besuch auf dem Tempelberg ausgelöst, aber heute wissen wir, dass das nur eine Ausrede war – Arafat hatte die Intifada im Voraus geplant und der Besuch bot den Vorwand den Plan umzusetzen. Wäre es da nicht passiert, wäre e seine Woche oder einen Monat später geschehen.

Als die Hamas Ägypten sagte, es solle Israel warnen und die Drohung durchsickerte, dass es keine wirkliche Drohung ist – heißt: ein Versuch die israelische öffentliche Meinung zu manipulieren, während die Hamas sich die Gelegenheit verschafft das zu bestreiten, wenn der Krieg nicht ausbricht.

In diesem Fall ist der Gaza-Krieg von 2021 aufschlussreich. Die Hamas gab eine sehr konkrete Warnung und Drohung aus: Israel müsse seine Kräfte vom Tempelberg und aus Scheik Jarrah bis 18 Uhr am 10 Mai abziehen oder sich eines Raketen-Trommelfeuers ausgesetzt sehen. Tatsächlich fingen sie sofort nach Ablauf des Ultimatums an Raketen zu schießen. Aber in diesem Fall, genauso wie mit der PLO im Jahr 2000, plante die Hamas den Angriff; sie wusste sehr genau, dass Israel bei ihren Forderungen nicht mitmachen würde. Es war eine Möglichkeit Israel für einen von der Hamas initiierten Krieg verantwortlich zu machen. Die Hamas wollte den Krieg trotzdem, sie hatte ein konkretes Ziel das Geschehen in der Westbank mit dem im Gazastreifen zu verbinden. Auf jeden Fall war es keine Drohung die israelisches Verhalten ändern sollte, sondern es war eine Ausrede für einen Krieg, den zu beginnen sie beschlossen.

Wenn Sie Terrorismus als gesetzwidrigen Einsatz von Gewalt und Einschüchterung gegen Zivilisten zur Verfolgung politischer Ziele definieren, dann sind palästinensische Drohungen schlicht eine Form des Terrorismus. Ihr gelegentlicher Ausbruch an Gewalt gibt ihren Drohungen Glaubwürdigkeit, aber diese tatsächliche Gewalt ihre eigene Logik hat ihre eigene Logik, die nichts mit israelischem Handeln zu tun hat.

Würde Israel diesen Drohungen nachgeben – wie manche israelische Oppositionelle es fordern – dann würden die Drohungen jedoch eine Menge erreicht haben. Die Terroristen würden lernen, dass ihre Drohungen Israel dazu zwingen können zu tun, was sie wollen, ohne eine einzige Kugel zu feuern. Das ist in etwa so erfolgreich wie ein Terroranschlag selbst.

Im Allgemeinen wollen die bewaffneten Gruppen im Gazastreifen und die Terroranhänger in Ramallah keinen Krieg. Sie würden viel lieber haben, dass die Europäer und die USA und die Opposition in der Knesset Israel unter Druck setzen das zu tun, was sie wollen. Das ist die Logik hinter den Drohungen.

Vielleicht kann man darüber streiten, ob Ben-Gvir überhaupt die heilige Stätte besuchen sollte. Aber sobald er seine Absicht verkündete, muss er das durchziehen, denn die Kehrseite davon den arabischen Drohungen nachzugeben ist weit schlimmer als die winzige Möglichkeit, dass er damit einen neuen Krieg oder eine neue Intifada auslösen würde.

Ein paar Erinnungen zum 58. Jahrestag des ersten Terroranschlags der Fatah

Elder of Ziyon, 1. Januar 2022

Der 1. Januar gilt als 58. Jahrestag der Fatah-Bewegung. Ein paar Gedächtnishilfen dazu, was genau das bedeutet.

1. die fata wurde in den 1950-er Jahren gegründet, feiert aber dieses Gründungsdatum nicht. Sie feiert das Datum ihres ersten Versuchs eines Terroranschlags, den auf Israels nationalen Wasserträger. Es war die Definierung eines Terroranschlags, ein Versuch die meisten Israelis verdursten zu lassen.

Die Fatah definiert sich selbst als Terror-Organisation.

2. Die palästinensische Autonomiebehörde wird von der Fatah geführt.

3. Mahmud Abbas kontrolliert die Fatah – was bedeutet, das er der Kopf einer Gruppe ist, die offen Terror feiert.

4. Die Fatah hat nie aufgehört Terror aktiv zu unterstützen, wie ihr aktuelles Parteiprogramm deutlich macht.

5. Dieser Anschlag ereignete sich 1965 – vor der „Besatzung“. Die Fatah hatte damals und hat heute das Ziel der Vernichtung Israels, kein Ende der „Besatzung“.

6. Die Hamas gratulierte der Fatah zu diesem Anlass; sie sagte: „Wir gratulieren unseren Brüdern in der Fatah-Bewegung zu ihrem 58. Jahrestag und wir bestätigen unsere entschiedene Strategie mit der Unvermeidbarkeit gemeinsamen nationalen Handelns auf Grundlage des Festhaltens an den Prinzipien unseres Volkes und des Kampfes in all seinen Formen, um seine gerechten nationalen Rechte wiederherzustellen, an deren erster Stelle seine Befreiung steht.“

Es gibt keine grundlegenden Unterschiede zwischen den beiden.

Was können wir aus Fatahs-Jubiläums-Parole lernen?

Elder of Ziyon, 28. Dezember 2022

Das Gewalt befürwortende Loge der Fatah

Am 1. Januar wird die Fatah ihr 58-jähriges Bestehen feiern.

Nun, nicht wirklich. Es ist der 58. Jahrestag „des Beginns der zeitgenössischen palästinensischen Revolution“, was den Jahrestag ihres ersten Terroranschlags bedeutet. Dieser Anschlag sollte Israels Zugang zu Wasser unterbrechen. Es war ein direkter Anschlag auf zivile Infrastruktur und diese Terrorwurzeln sind heute ein inhärenter Bestandteil der Fatah.

Sie erfand einen typisch sperrigen Slogan für den Anlass: „So, wie wir den Deal des Jahrhunderts und das Annexionsprojekt verworfen haben … werden wir die Neofaschisten besiegen.“

Die Fatah beansprucht den „Verdienst“ dafür, dass Trumps „Deal des Jahrhunderts“ erfolglos blieb.

Wie haben sie diese Herkulesaufgabe erfüllt?

Indem sie „nein“ sagten.

Auf dieselbe Weise „besiegten“ sie jede andere Chance auf Frieden und ein Ende des Konflikts mit Israel.

Ihr Verlangen den Konflikt am Laufen zu erhalten ist etwas, auf das sie sehr stolz sind!

Was geschah nach ihrer letzten Zurückweisung jeglicher Friedenspläne ohne Gegenangebot? Bahrain und die VAE sagten: Wir haben die Nase voll davon, dass die Palästinenser sich wie verwöhnte Babys benehmen, also werden wir unsere eigenen Beziehungen zu Israel normalisieren, ihre langjährige Forderung ignorieren, die Vetorecht über unsere Außenpolitik haben.

Aber wir wollen etwas zurückbekommen – also forderten sie, dass Israel einen teilweisen Annexionsplan zu stornieren. Weil er Frieden wollte, stimmte der rechtsextreme Netanyahu zu.

Ich denke daher, dass die Palästinenser auf verworrene Weise dafür verantwortlich waren, dass der Plan auf Eis gelegt wurde! Ich bezweifle allerdings irgendwie, dass das von ihnen beabsichtigt war.

Und wie werden sie die „Neofaschisten“ der neuen Regierung Israels „besiegen“? Nun, in ein paar Jahren wird es wieder Neuwahlen geben, mit anderen Ministern, also werden die Palästinenser dann behaupten sie hätten sie „besiegt“.

Die Palästinenserführung ist inkompetent und unfähig, unterstützt Terror bis zum letzten Pfennig und nicht in der Lage irgendetwas auch nur annähernd Konstruktives zu tun. Aber sie wollen so tun, als stünden sie überall im Zentrum.

Lange glaubt ein großer Teil des Westens das. Heute erkennt selbst der abgebrühteste Israelhasser, dass die Palästinenserführer irrelevant geworden sind, was das Schlimmste ist, das dir in einer Ehre/Schande-Gesellschaft passieren kann.

Die Fatah hält immer noch an Vortäuschung fest.

Gratulation! Arabische Medien berichten, dass Israel besiegt ist!

Elder of Ziyon, 17. November 2022

Die Hamas hat verkündet, dass das zionistische Projekt besiegt worden ist – von Algerien!

Der offizielle Sprecher der Hamas, Sami Abu Zuhri, sagte, Algerien habe es geschafft das zionistische Projekt, das die Palästinenser spalten wolle, aufzuhalten, weil die Algerier Gastgeber eines Treffens zwischen Hamas und Fatah zu sein, bei dem sie vorgaben einer Einheit zuzustimmen – etwas, dem sie im Verlauf der letzten zehn Jahre jedes Jahr oder zweite Jahr zugestimmt haben.

Sehen Sie, es ist ja nicht so, dass die Hamas und die PA einander hassen. Es ist so, dass Israel es schafft sie gespalten zu halten. Sonst wäre alles eitel Sonnenschein.

Mabrouk zum Sieg über das zionistische Gebilde!

Derweil erklärte die Vereinigung muslimischer Gelehrter im Libanon – der sowohl Schiiten als auch Sunniten angehören – dass sie den Terroranschlag in Ariel gestern [Mittwoch] segneten – sie lobten die Ermordung von Juden als Repräsentanten aller muslimischen religiösen Führer. Und dann verkündeten sie, dass „das usurpierende zionistische Gebilde ein vorübergehendes ist, dessen Schicksal darin besteht zu verschwinden und Allah uns das versprochen hat. Der Untergang steht unmittelbar bevor und wird sehr bald stattfinden, so Allah will.“

Sie haben das seit mehr als 70 Jahren prophezeit, aber diesmal ist es bestimmt so!

Ehemaliger PA-Geheimdienstler beschreibt kommenden „Bandenkrieg“

Hugh Fitzgerald, Jihad Watch, 21. September 2022

Ein früherer palästinensischer Geheimdienstoffizier sagt voraus: Wenn Mahmud Abbas stirbt, wird es in der Westbank zunehmende Kämpfe geben – nicht von der palästinensischen Autonomiebehörde gegen die IDF, sondern einen „Bandenkrieg“, in dem drei verschiedene Fraktionen der Fatah gegeneinander kämpfen, von denen jede versucht die Kontrolle über die PA zu übernehmen. Seine Analyse ist hier zu finden: „PA nicht interessiert an militärischem Kräftemessen mit der IDF – ex-PA-Geheimdienstler“ von Khaled Abu Toameh, Jerusalem Post, 18. September 2022.

Die PA-Sicherheitskräfte befinden sich nicht auf dem Weg zu einer bewaffneten Konfrontation mit der IDF, trotz der Beteiligung einiger PA-Beamter an den jüngsten Anschlägen in der Westbank, sagte ein ehemaliger ranghoher palästinensischer Geheimdienstler am Sonntag.

Fahmi Shabaneh, PA Kommandeur des Allgemeinen Geheimdienstes der PA im Raum Hebron, sagte, die Anschläge, die von einer Reihe verschiedenen palästinensischen Sicherheitsdiensten angehörenden Einzelner verübt wurden, spiegelt nicht die Haltung der Palästinenserführung.

Die palästinensische Autonomiebehörde und ihre Sicherheitskräfte sind nicht an einem militärischen Kräftemessen mit Israel interessiert“, sagte Shabaneh in einem Interview mit der Jerusalem Post.

Die aktuellen Schüsse auf Israelis durch eine Handvoll Mitglieder der PA-Sicherheitsdienste, behauptet Fahmi Shabaneh, spiegeln keine Veränderung der Politik an der Spitze wider, sondern nur Entscheidungen Einzelner, die für die PA-Sicherheitsdienste arbeiten und für sich selbst entschieden haben Terroranschläge zu verüben. Er sagt, es hat in Abbas‘ Politik keine Veränderung gegeben; er hat nicht den Wunsch nach einem Konflikt mit der IDF, sondern er hat die Absicht die Sicherheitskoordination mit den Israelis fortzusetzen. Man fragt sich, ob das stimmt oder ob Shabaneh nur versucht sich selbst etwas vorzumachen oder die Amerikaner zum Narren halten will, damit sie Abbas nicht den Riot Act vorlesen und der PA die Hilfe streichen.

„Es war auch unwahrscheinlich, dass die PA die Sicherheitskoordination mit Israel im Licht der jüngsten Spannungen und Gewalt einstellt, besonders in der nördlichen Westbank“, sagte Shabaneh.

Shabaneh bezieht sich auf die plötzliche Gewaltwelle in den nördlichen Städten Nablus und Jenin durch Mitglieder der Hamas und des Palästinensischen Islamischen Jihad. Diese Terrororganisationen sind Todfeinde Israels, aber auch Rivalen der Fatah. Wenn die IDF deren Mitglieder zusammentreibt, verhaftet oder tötet, schütz sie nicht nur Israelis, sondern hilft der PA die Kontrolle über die Bereiche wiederzugewinnen, die an die Hamas und den PIJ verloren gegangen sind.

„Die Palästinenserführung betrachtet die Sicherheitskoordination als heilig“, sagte er, somit er sarkastisch Abbas‘ umstrittene Äußerung von 2014 wiedergab, dass die Sicherheitskoordination mit Israel „heilig“ sei und fortgesetzt wird. „Das ist der Grund, warum sie die Sicherheitskoordination mit Israel nicht einstellen werden.“

Man kann kaum wissen, ob Shebaneh wirklich glaubt, dass die PA „die Sicherheitskoordination mit Israel nicht einstellen wird“. Das impliziert, sie habe diese Kooperation sogar fortgesetzt, während einige Mitglieder ihrer eigenen Sicherheitskräfte Israelis angegriffen haben. Von außen betrachtet, könnte es angesichts der vier Anschläge auf die IDF seit dem 30. Juli durch Mitglieder der PA-Sicherheitsdienste so schienen, als würde diese „Sicherheitskooperation“ nicht mehr existieren. Aber Shabaneh schreibt diese Anschläge Angriffen „einsamer Wölfe“ zu, die ohne Genehmigung oder Wissen der PA-Führung agieren. Als ehemaliger ranghoher Geheimdienstler der PA weiß Shabaneh sicher eine Menge über das Ausmaß und die Dauer dieser Sicherheitskooperation und Abbas‘ verständlichen Widerwillen das angesichts der Reaktion der Palästinenser, die von ihm regiert werden, öffentlich zu machen. Und vier Anschläge von Einzelpersonen ist nicht sehr viel, wenn man bedenkt, dass es tausende Männer in den Sicherheitsorganen der PA und hunderte Terroranschläge gibt, die diese Sicherheitsorgane zu vereiteln halfen.

Shabaneh verwies darauf, dass die meisten ranghohen Berater von Abbas die Fortsetzung der Sicherheitskoordination unterstützen.

Diese Berater begreifen, dass die IDF ihr bester Schutz vor ihren gewalttätigen Rivalen in der Hamas und im PIJ ist und dass Sicherheitskooperation mit dem Shin Bet und der IDF sich auch bezahlt macht, weil amerikanische Hilfe für die PA eher weiter geht und sogar zunimmt, wenn die Israelis positiv über die Ergebnisse dieser Sicherheitskooperation berichten.

Shabaneh erinnerte sich, dass, als er Kommandeur der Allgemeinen Geheimdienstes im Raum Hebron war, seine Beamten (die aus derselben Gegend kamen) es oft ablehnten sein Befehle auszuführen, gewisse Leute zu verhaften, weil sie Angst vor Vergeltung von Mitgliedern rivalisierender Clans haben.

„Ich musste Beamte von außerhalb nach Hebron bringen, um die Verhaftungen durchzuführen, weil meine Männer zu viel Angst hatten“, verriet Shabaneh. „Jeder [palästinensische] Sicherheitsbeamte hat Angst und sorgt sich um seine Familie. Die Beamten wissen, dass die palästinensischen Sicherheitskräfte nicht in der Lage sein werden sie zu beschützen, wenn ihnen etwas Schlechtes zustößt“ …

In Hebron haben die Clans ungewöhnlich viel Macht. Ein PA-Sicherheitsbeamter, der Mitglied eines Clans ist und dann geschickt wird, um das Mitglied eines anderen Clans zu verhaften, würde ablehnen das zu tun, weil er Vergeltung gegen sich oder seine Familie fürchtet. Die einzige Lösung bestand darin einen Beamten von außerhalb Hebrons und seiner Clans zu nehmen um die Verhaftung durchzuführen.

„Präsident Abbas kontrolliert die zentrale Westbank“, sagte Shabaneh. „[Fatah-Generalsekretär] Jibril Rajoub und Abbas Zaki [Mitglied des Fatah-Zentralkomittes] haben die Kontrolle über die südliche Westbank. Tawfik Tirawi [Mitglied des Fatah-Zentralrats und ehemaliger Kommandeur des Allgemeinen Geheimdienstes der PA] und seine Freunde kontrollieren die nördliche Westbank, insbesondere Nablus.“

Das interne Gezänk innerhalb der Fatah, das mit dem Kampf um die Nachfolge des 86-jährigen Abbas zu tun hat, hat die Teilung der Westbank in drei Regionen zur Folge gehabt, die von rivalisierenden Parteien kontrolliert werden, hielt Shabaneh fest.

„Das wird zu einer gefährlichen Eskalation in der Post-Abbas-Ära führen“, warnte er. „Wenn es keine Wahlen [in der Zeit nach Abbas] gibt, wird die Sicherheitslage sich verschlechtern.

Das wahrscheinliche Szenario ist eines von Fatah-Machthabern, die um die Kontrolle der PA kämpfen, sobald der Rais in Ramallah gestorben ist. Nach Angaben von Fahmi Shabaneh kontrollieren Jibril Rajoub und Abbas Zaki den südlichen Teil der Westbank. Abbas‘ gesalbter Nachfolger Hussein al-Scheik wird die zentrale Westbank erben, die Abbas noch kontrolliert; schließlich kontrolliert Tawfik Tirawi die nördliche Westbank einschließlich Jenins und – besonders – Nablus. Wenn die PA nicht bald nach Abbas‘ Tod Wahlen durchführt, was zur Machtübernahme durch einen legitimen Führer führt, wird wahrscheinlich ein Drei-Parteien-Krieg ausbrechen, der dem Krieg ähnelt, der 2007 zwischen Hamas und Fatah im Gazastreifen ausbrach.

Abbas will jemanden zum Nachfolger als Chef der PA aussuchen, bei dem er darauf vertrauen kann, dass er seine Söhne Yassir und Tarek nicht zwingen wird einige ihrer unverdienten hunderte Millionen abzugeben. Gleichermaßen wollen Abbas‘ Kumpane nicht gezwungen werden einige ihrer Millionen zurückzugeben, die zu stehlen Abbas ihnen erlaubte. Die Amerikaner und Israelis wollen laut Shabaneh nur eines: eine PA-Führung, die die Sicherheitskooperation mit Israel fortsetzt. Aber wie wertvoll wird diese Kooperation wirklich sein, wenn die PA „die Kontrolle über die Westbank verloren“ hat, wie Shabaneh versichert? Vielleicht wird die IDF in der Lage sein die Hamas und den PIJ in der Westbank zu unterdrücken, wie sie es derzeit felsenfest vorzuhaben scheint und dann, sobald der „Bandenkrieg“ zwischen den drei Fatah-Gruppen geregelt ist, wird die siegreiche Fraktion in der PA ohne Abbas‘ Gepäck in der Lage sein das Gebiet zu kontrollieren.

Shabaneh beschuldigte Abbas und seine wichtigsten Berater daran zu arbeiten ihre Kritiker innerhalb der Fatah zum Schweigen zu bringen.

Abbas ist 86 und bei schlechter Gesundheit. Wie Yassir Arafat vor ihm erträgt er keine Kritik. Er hat es 17 Jahre lang abgelehnt Wahlen durchzuführen. 80% der befragten Palästinenser wollen seinen Rücktritt. Er hat gewaltige Summen Hilfsgelder gestohlen, die der PA gespendet wurden. Er hat vor kurzem die Kontrolle über einen Großteil der Westbank verloren, wo die Hamas und der PIJ Unterstützung gewonnen haben, besonders in Nablus und Jenin. Wenn er kritisiert wird, beschuldigt Abbas seine Kritiker in einem schamlosen Schauspiel des „du auch“ der Korruption. So sagt Shabaneh: „Jeder in der PA ist korrupt.“ Es ist nur eine Frage, an wem ein Exempel statuiert wird, indem man ihn wegen Korruption verhaftet und wem andererseits erlaubt wird seine Korruption weiter zu betreiben. Jeder, der die Führung kritisiert, kann der Korruption beschuldigt werden – Abbas weiß genau, wer in der PA wie und wie viel gestohlen hat.

„Sie [die PA] haben etwas namens Anti-Korruptions-Kommission“, sagte Shabaneh. „Sie nutzen diese Kommission, wann immer jemand etwas gegen Präsident Abbas sagt. Sie sind hinter dieser Person her und versuchen sie zum Schweigen zu bringen, indem sie ihn der Beteiligung an Korruption beschuldigen. Aber wir wissen natürlich, dass sie alle korrupt sind. Die korrupten Amtsträger haben Angst das Geld zu verlieren, das sie über die Jahre angesammelt haben. Wenn irgendjemand gegen sie ihre Stimme erhebt, wird er von der Anti-Korruptions-Kommission bedroht. Das ist der Grund, dass die meisten von ihnen weiter schweigen.

Die wirklich Unbestechlichen, wie Abbas‘ furchtloser Kritiker in sozialen Medien Nizar Banat, sind auf andere Weise zum Schweigen gebracht worden. Banat wurde von Abbas‘ Schlägern zu Tode geprügelt.

Die palästinensische Zukunft ist aus Shabanehs Sicht eindeutig dunkel. Er sagt voraus, dass es in der Westbank einen bewaffneten Konflikt gegeben wird, wenn Abbas stirbt – aber kein Bürgerkrieg, weil keine normalen Leute daran beteiligt sein werden, die sicherlich unter der Gewalt leiden werden, sondern ein „Bandenkrieg“, in dem rivalisierende Machthaber gegeneinander stehen, die heute die nördlichen, zentralen bzw. südlichen Teile der Westbank kontrollieren. Er sagt eine wenig verheißungsvoller Zukunft für das voraus, was kein geeinter Staat mit einer Regierung sein kann, die ihrem Volk Respekt und Loyalität abnötigt, sondern bestenfalls ein zur Spaltung neigendes, korruptes und geschwächtes Gebilde. Und doch wird von uns erwartet, an dieses Irrlicht von „Zweistaatenlösung“ glauben und das Biden-Mantra vom palästinensischen Volk, dass „ein gleiches Maß an Wohlstand, Sicherheit und Freiheit verdient“ glauben.

„Verdienen“ die Palästinenser, die seit Jahrzehnten mit fremder Großzügigkeit überschüttet wurden, aber wenige Zeichen zeigen, dass sie harte Arbeit leisten oder zu unternehmerisches Gespür in der Lage sind, „Wohlstand“? Verdienen sie genauso „Sicherheit“? Niemand bedroht ihre Existenz. Sie sind es, die versucht haben israelischen Bürgern das Leben unsicher und elend zu machen, indem sie mit tausenden Terroranschlägen gegen Männer, Frauen und Kinder ermordeten, in Bussen, in Pizzerien, bei Pessah-Essen, in Synagogen und Zuhause begehen. Haben die Palästinenser das Recht auf „Sicherheit“ verdient? Und verdienen sie „Freiheit“? Wie wahrscheinlich ist das überhaupt? Sie haben nie eine andere Herrschaft gekannt als die stehlender Despoten – sowohl denen der Hamas als auch denen der PA; warum also sollten sie erwarten, dass ein Palästinenserstaat anders ist als die bestehenden anderen 22 arabischen Staaten, von denen alle entweder von Monarchen oder Diktatoren regiert werden, mit der einzigen und dubiosen Ausnahme von Tunesien?

Die Palästinenser schließen sich immer den schlimmsten Menschenrechtsverletzern an und die „Menschenrechts“-Gemeinschaft schweigt

Elder of Ziyon, 15. September 2022

Eine der größten Ironien des  progressiven Kriegs gegen Israel besteht darin, dass die Palästinensergruppen sich ständig auf die Seite der schlimmsten Menschenrechtsverletzter der Welt stellen – von Hitler und Stalin über Saddam Hussein und Muammar Gaddafi bis zu Osama bin Laden.

Heute verkündete die Hamas eine Wiederherstellung der Beziehungen zu Syrien, das vom syrischen Bürgerkrieg zerrissen worden ist.

In einer offiziellen Erklärung drückte die Hamas ihre Wertschätzung für die Führung und das Volk der Syrisch-Arabischen Republik aus, „für ihre Rolle an der Seite des palästinensischen Volks und seiner gerechten Sache zu stehen“ und „den Bestrebungen Syriens Ausdruck zu geben, seine Rolle und Position bei den arabischen und islamischen Staaten wiederzugewinnen und wir unterstützen alle ernsthaften Bemühungen um Stabilität, Sicherheit, Wohlstand und Fortschritt in Syrien“.

Ismail Haniyeh, Führer des Politbüros der Hamas, traf sich am vergangenen Wochenende auch mit ranghohen russischen Vertretern des russischen Außenminister Lawrow.

Das Treffen veranlasste die Ukraine, die Hamas als Terrororganisation einzustufen.

Es ist nicht nur die Hamas. Am 9. September gab Mahmud Abbas eine Presseerklärung aus:

Der Staatspräsident Palästinas Mahmud Abbas gratulierte dem Generalsekretär der Arbeitspartei Koreas, Staatschef der Demokratischen Volksrepublik Korea, Oberkommandierendem der Streitkräfte, Marschall Kim- Jong-un zum Jahrestag der Gründung der Republik.

Fakt ist, dass Mahmud Abbas und Hamasführer im Gazastreifen genauso Diktatoren sind wie die Autokraten, denen sie sich so gerne anschließen. Und sie haben alle die Verachtung grundlegender Menschenrechte als eine Gemeinsamkeit.

Versuchen Sie mal irgendeine „progressive“ oder „Menschenrechts“-Organisation zu finden, die diese Verbindungen verurteilt.