Das Sicherheitschaos in Gazastreifen und Westbank, das westliche Medien ignorieren

Elder of Ziyon, 14.Oktober 2020

Zwei Vorfälle innerhalb von 24 Stunden betonen die Verachtung für das Gesetz, das in den Palästinensergebieten herrscht.

Heute Morgen drang eine Gruppe Militanter des Islamischen Jihad (ohne die Schuhe auszuziehen) in eine Moschee bei Khan Junis ein und verschleppte drei Betende, während sie mit ihren Waffen in die Luft schossen.

Der Islamische Jihad entschuldigte sich später; es hieß, die Entführer seien nicht autorisiert gewesen. Aber die Tatsache, dass maskierte Mitglieder des Islamischen Jihad sich frei fühlen Männer während Gebeten aus einer Moschee zu verschleppen, zeigt, wie wenige Achtung sie sowohl für das Recht wie für den Islam haben.

Drüben in der Westbank brachen Leute aus Solidarität mit einem inhaftierten Hungerstreiker des  Islamischen Jihad gewaltsam in den Hauptsitz des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in Ramallah ein.

Kräfte der palästinensischen Autonomiebehörde gingen hinein und brachten die Protestierenden raus, weil es für die Palästinenser nicht gut aussieht das Rote Kreuz anzugreifen. (Das ist nicht das erste Mal, dass das IKRK von Palästinensern angegriffen wurde.)

In den Medien der PA habe ich nichts über den Vorfall gesehen. Aber Medien von Hamas und Islamischer Jihad beschwerten sich über den Rauswurf; sie sagte, die PA kollaboriere über die Festnahme der Protestler, die ins IKRK einbrachen und es betraten, mit Israel.

Natürlich ging die PA-Polizei zu weit; sie brach auch auf, was friedliche Sit-ins vor den IKRK-Büros in Jenin und Al-Bireh zu sein schienen. Ihr Respekt für Menschenrechte ist nicht besser als der dieser Terror-Organisationen.

Westliche „pro-palästinensische“ Aktivisten geben vor, ein unabhängiges Palästina werde ein Menschenrechtsparadies und so sicher wie Paris oder München sein. In Wirklichkeit würde es allzu bald eher wie Kabul aussehen, mit bewaffneten Gruppen, die miteinander um die Macht konkurrieren.

Was der Grund ist, warum Storys wie diese nicht zu sehen sind. Das Narrativ lautet, dass Israel der Unterdrücker der Palästinenser ist, nicht ihre palästinensischen Brüder. Sympathie für die Palästinenser würde abnehmen, wenn westliche Medien diese Art täglicher Vorfälle berichteten.

Das ist ein Hauptgrund dafür, dass die arabische Welt ihr eigenes Mitgefühl für die Palästinenser verliert – sie können diese Geschichte auf Arabisch lesen.“>

Zeit, die PLO für ihre Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen

Die Ära der PLO begann am 13. September 1993 im Weißen Haus. Sie endete offiziell am 15. September 2020 am Weißen Haus. Es ist an der Zeit, dass Israel die USA und der Rest der Welt diese Wahrheit anerkennen und entsprechend handeln.

Caroline Glick, Israel HaYom, 25. September 2020


PA-Präsident Mahmud Abbas gestikuliert unter einem Poster von Yassir Arafat (Foto: Reuters/Finbarr O’Reill)

Anfang September kündigte die Kennedy School of Government in Harvard an, dass Saeb Erekat, der Vorsitzende des PLO-Exekutivrats, als Senior Fellow für die Zukunft des Diplomacy Project der Schule für das Schuljahr 2020/21 angeheuert wurde. Diese Woche schickte der frühere ranghohe Vertreter des Justizministeriums, Rechtsanwalt Neal Sher, einen Brief an US-Generalstaatsanwalt William Barr und amtierenden Heimatschutzminister Chad Wolf, in dem er forderte, dass Erekat ein Visum für die USA verweigert wird.

Sher führte an, dass zu Erekats langjähriger Bilanz der Unterstützung von Terrorismus als ranghoher PLO-Vertreter zahlreiche Akte der Aufstachelung zu sowie Ermöglichung und Werbung für Terrorismus gehören. Nach Angaben des US Immigration and Naturalization Act [Gesetz zu Zuwanderung und Einbürgerung], argumentiert Sher, ist es Erekat gesetzlich verboten seinen Fuß auf amerikanischen Boden zu setzen.

Das Timing von Shers Brief ist bemerkenswert.

Diese Woche vor zwanzig Jahren begann die palästinensische Autonomiebehörde der PLO ihren Terrorkrieg gegen Israel. Das war zwei Monate, nachdem Erekats langjähriger Chef und PA-Vorsitzender Yassir Arafat auf dem Friedensgipfel von Camp David Israels Friedensangebot und palästinensische Eigenstaatlichkeit ablehnte.

Arafat nannte den Terrorkrieg die „Al-Aqsa-Intifada“. Der Name schickte ein Signal an die islamische Welt, dass die Palästinenser die Vorhut des globalen Jihad seien.

Trotz der Abschlachtungs- und Aufstachelungstaten der PA, trotz ihrer völligen Annullierung all ihrer Verpflichtungen mit Israel in Frieden zu leben und ihrer Begrüßung des globalen Jihad, distanzierte sich niemand von der PA. Israel strebte weiter Frieden durch Appeasement an. Washington behandelte PA-Führer weiter als glaubwürdige Friedenmacher, während jeder das Massaker an hunderten unschuldiger Israelis übersah. Genauso die weitere internationale Gemeinschaft.

Der damalige Premierminister Ehud Barak lernte weder aus Arafats kalter Schulter in Camp David noch aus der von diesem im September begonnenen Terror-Offensive. Barak bettelte Arafat sogar weiter um Frieden an, während die Straßen von Jerusalem und Tel Aviv sich vom Blut der Israelis rot färbten. In Taba machten Baraks Unterhändler sogar noch großzügigere Angebote für israelische Kapitulation, als er sie in Camp David machte.

Und die Zahl der Todesopfer stieg weiter an.

Drei Monate nachdem die Palästinenser ihren Jihad-Krieg begannen, kündigte der damalige US-Präsident Bill Clinton seine „Friedensvision“ an. Clintons „Vision“ beinhaltete die erste offizielle amerikanische Befürwortung palästinensischer Eigenstaatlichkeit.

Selbst nachdem die Regierungen in Washington und Jerusalem wechselten, behielten die Regierungen Bush und Sharon ihre sklavische Hingabe an die Fiktion aufrecht, dass die PLO Israels Friedenspartner sei.

Als der damalige Präsident George W. Bush nach dem 11. September dem „globalen Terrorismus“ den Krieg erklärte, machte er für den palästinensischen Terrorismus eine Ausnahme. Zwei Monate später erklärte sein Außenminister Colin Powell, dass die Administration palästinensische Eigenstaatlichkeit unterstützt.

2007 und 2008 widmete Bushs Außenministerin Condoleezza Rice der Erzielung eines Friedensabkommens zwischen Israel und der PA beinahe manische Anstrengungen. Ihre Lieblingsmethode Fortschritte zu erzielen bestand nicht darin die PA zu überzeugen ihre Unterstützung von Terrorismus und der Vernichtung Israels zu beenden. Sie bestand darin Druck auf Israel auszuüben der PA gegenüber Zugeständnisse zu machen.

2008 machte der damalige Premierminister Ehud Olmert Arafats Erbe Mahmud Abbas ein Friedensangebot, das sogar noch großzügiger war als Baraks Angebot in Taba. Und wie Arafat vor ihm machte sich Abbas nicht einmal die Mühe Olmerts Angebot zu würdigen. Stattdessen intensivierte er seinen politischen Krieg gegen Israel und weitete die finanzielle Unterstützung für Terroristen aus.

Während seiner acht Jahre im Amt machte Barack Obama die Unterstützung der Palästinenser und ihren unerbittlichen Krieg gegen Israel zu seinem höchsten Ziel. Seine Methode das voranzubringen, war die Anwendung erbarmungslosen Drucks auf Israel und es mit Schmähung, Drohungen und Verurteilungen zu überschütten.

Selbstverständlich erwiderte die PA den Gefallen, indem sie Obamas Friedensplan ablehnten.

Was stand hinter dieser wahnhaften Reaktion auf palästinensische Aggression? Warum statteten die USA und Israel die PA weiterhin üppig mit finanzieller, politischer und militärischer Unterstützung aus, statt sie abzulehnen und sie dichtzumachen?

Der Hauptgrund bestand darin, dass die Sicht des Establishments auf den Nahen Osten die letzte Generation lang darin bestand, dass es keine Lösung des Konflikts der arabischen Welt mit Israel geben könne, bis der Konflikt der Palästinenser mit Israel gelöst ist. Und der Weg zur Lösung dieses Konflikts bestand nicht darin die Palästinenser dazu zu zwingen Führer zu wählen, die Koexistenz mit Israel unterstützen. Sie bestand darin Israel zu zwingen der PLO gegenüber Appeasement über Landabgaben zu betreiben. Mit anderen Worten: Die Idee, dass alle Who-is-Whos von Washington bis Paris, von Berlin bis Tel Aviv sich dem unterstellten, dass Israel die Seite sei, die Veränderungen vornehmen müsse, damit Frieden ist – nicht die Palästinenser.

Bei den Israelis – die die direkten Opfer der palästinensischen Aggression waren – erkannte die Mehrheit der Öffentlichkeit schon 2000, dass der Friedensprozess mit der PLO fingiert war und dass Israel sich von ihm distanzieren und einen neuen Kurs einschlagen muss. Doch trotz der ständig steigenden Leichenzahlen und der nie da gewesenen Delegitimierungskampagne durch die PLO, der sich die EU und die UNO gegen Israel anschlossen, behielt Israel seine Loyalität diesem falschen Friedensprozess gegenüber bei und setzte die Unterstützung seiner Feinde und unaufrichtigem Friedenspartner fort, weil zwei mächtige „Kundenkreise“ darauf bestanden.

Die israelische Linke, einschließlich der Medien und Israels Sicherheitsobere lehnten es ab, die Folgen des Kommandos zum Terrorkrieg zu akzeptieren. Sie sollten sich nicht mit der Realität aussöhnen, die buchstäblich überall um sie herum explodierte, dass die PLO und ihre PA Israels Feind war, nicht sein Friedenspartner, denn sie konnten sich eine Situation nicht vorstellen, in der von den Palästinensern geführte Städte und Dörfer von irgendjemand anderem geführt werden würden.

Es gab viele Gründe für diese gewollte Illusion. Manche fürchteten die palästinensische Bevölkerungsentwicklung. Manche waren von Hass auf die israelische Rechte getrieben. Viele – vom linksextremen IDF-Generalstab über die oberste Führung der israelischen Sicherheitsdienste bis zum Außenministerium – waren schlicht unfähig einzugestehen, dass sie in ihrer Unterstützung des Friedensprozesses mit der PLO falsch gelegen hatten. Aus diesen und anderen Gründen lehnten es Israels Sicherheitsestablishment und die politische Linke ab die grundlegende Tatsache zu begreifen, dass selbst, wenn es keine gute Alternative zur von der PLO geführten PA gab, das die von der PLO geführte PA zu keiner brauchbaren Alternative machte. Die von der PLO geführte PA ist ein feindlicher, korrupter, korrumpierender und gefährlicher Feind. Und sie wird sich nie, niemals ändern.

Abbas drohte regelmäßig damit die PA aufzulösen, sollte sie nicht weiter Milliarden Dollar an Finanzierung von der EU und den USA sowie Steuererträge von Israel erhalten. Abbas fühlte sich wohl dabei diese Drohung wiederholt anzubringen, weil er wusste, dass er der unersetzliche Mann war und dass sein Regime nicht ersetzbar war. Immerhin konnte es ohne sie, darauf bestanden die „Experten“ von Brüssel über Boston bis Haifa, es nirgendwo im nahen Osten Frieden geben. Offensichtlich mussten die Weltmächte die PA weiter stützen. Offensichtlich musste der Generalstab der IDF darauf bestehen, das Israels Steuerbehörde weiterhin Steuern für die PA einzieht und die Erträge auf Abbas‘ Bankkonto überweist.

Die Friedensabkommen, die Israel letzte Woche mit den VAE und Bahrain am Weißen Haus unterzeichnete, und die Ablehnung der die Deals verurteilende Forderung der PLO durch die Arabische Liga demonstrieren die Idiotie der Vorstellung, dass die Palästinenser jetzt der Schlüssel zum Frieden im Nahen Osten sind oder es je waren. Die PLO ist, weit davon entfernt der Schlüssel zum Frieden zu sein, für den Frieden irrelevant. Der Moment, in dem die Führer von VAE und Bahrain entschieden, dass Frieden mit Israel zu schließen ihren Interessen diente, schlossen sie Frieden mit Israel. Die Weigerung der Arabischen Liga sie zu verurteilen zeigt wie tief und breit die Unterstützung für Beziehungen mit Israel bei den arabischen Führern ist.

Was uns zu Shers Brief über Erekat zurückbringt. Es ist keine Frage, dass Erekat seit mehr als einem Vierteljahrhundert eine Schlüsselrolle bei der Ermöglichung des palästinensischen Terrorismus spielt. Noch im Juni beschuldigte er Israel fälschlich einen unschuldigen Palästinenser „hingerichtet“ zu haben. Erekats Cousin Ahmed Erekat wurde von israelischen Soldaten an einem  Checkpoint südlich von Jerusalem getötet, nachdem er versuchte sie zu töten, indem er sein Fahrzeug in sie hinein rammte. Seine Terrortat wurde auf Video eingefangen.

Erekat berüchtigster und erfolgreicher Versuch Blutschuld-Verleumdungen gegen Israel zu verbreiten, ereignete sich im Zuge der blutigen Schlacht in Jenin während der Operation Verteidigungsschild im April 2002. Jenin war die Terrorhauptstadt von Judäa und Samaria gewesen. Im März 2002 wurden zahlreiche Selbstmordbomber aus der Stadt heraus gegen israelische Bevölkerungszentren eingesetzt.

Im Verlauf der Schlacht kämpften israelische Soldaten überall gegen Terroristen. Alle Gebäude in dem Bereich waren mit Sprengfallen versehen. Dreiundzwanzig IDF-Soldaten wurden getötet. 53 Palästinenser, die meisten davon bewaffnete Terroristen, wurden ebenfalls getötet.

Doch genauso, wie Erekat seinen Möchtegern-Killer-Cousin als Märtyrer darstellte, stellte er die Schlacht in Jenin falsch dar. In der Folge der Schlacht erschien er dreimal auf CNN und beschuldigte Israel mehr als 500 unschuldige palästinensische Männer, Frauen und Kinder massakriert zu haben. Er setzte die Schlacht mit dem Aufstand im Warschauer Ghetto gleich, die Israelis mit Nazis und die palästinensischen Terroristen mit jüdischen Holocaust-Opfern.

Ein paar Monate nachdem Präsident Donald Trump ins Amt kam, erhielt Erekat eine Lungentransplantation in den USA. Amerikas lebensrettende Gastfreundschaft löste jedoch seitens Erekat keine Dankbarkeit aus, schon gar keine Höflichkeit. Seit seiner Genesung hat Erekat Trump und dessen Berater Jared Kushner, Botschafter David Friedman, den ehemaligen Chefunterhändler Jason Greenblatt und die ehemalige UNO-Botschafterin Nikki Haley wiederholt verurteilt und beleidigt. Er schrieb ein Op-Ed in der New York Times, in dem er darauf bestand, dass die USA kein Recht haben in Verhandlungen zwischen Israel und der PLO zu vermitteln.

Trotz seiner langen und blutigen Geschichte aus Lügen und Hetze und der Förderung von Terrorismus ist Erekat für sein Tun nie zur Verantwortung gezogen worden, geschweige denn, dass er einen Preis dafür zu zahlen hatte. Heute, wo allen klar ist, dass die PLO für den Frieden irrelevant ist, ist vielleicht die Zeit gekommen, in der er und seine Kollegen von der PLO wie die bösartigen Terroristen und Lügner behandelt werden, die sie sind und immer waren.

Sher hat recht. Es gibt keinen Grund Erekat ein US-Visum zu bewilligen, damit er nach Harvard kommen und seine Blutschuld-Lügen und seine Aufstachelung zu Terrorismus an amerikanische Studenten weitergeben kann.

Und es gibt keinen Grund mit ihm aufzuhören. Amerika und Israel sollten beide den Witz der Mäßigung der PLO beenden. Es gibt keinen Grund für Israel weiterhin Steuern für die PA einzusammeln oder der PA die Erträge zu überweisen, die existiert um den jüdischen Staat zu auszulöschen. Es gibt keinen Grund, dass die israelische Regierung die PA vor Klagen von Terroropfern schützt. Alle Steuern, die Israel für die PA eingesammelt hat, gehören rechtlich den 15.000 israelischen Familien, die von ihrer Terror-Aggression zerstört worden sind.

Die Ära der PLO begann offiziell am 13. September 1993 am Weißen Haus. Sie endete offiziell am 15. September 2020 am Weißen Haus. Es ist an der Zeit, dass Israel, die USA und der Rest der Welt diese Wahrheit anerkennen und entsprechend handeln.

Israel unternimmt Schritte, um Häftlinge vor dem Coronavirus zu schützen – genau das, was die PLO NICHT will

Elder of Ziyon, 22. März 2020

Letzten Mittwoch habe ich berichtet, dass Palästinenserführer, einschließlich Mahmud Abbas, Mohammed Schtayyeh und Saeb Erekat sich an internationale Organisationen wenden und Druck auf Israel fordern, es solle einseitig palästinensische Häftlinge und Terroristen freilassen; dabei behaupten sie fälschlich, Israel verhalte sich gleichgültig gegenüber deren medizinischen Bedürfnissen und biete Häftlingen kein Säuberungsmaterial.

Jetzt zitiert Ma’an eine israelische Sendung und sagt, der israelische Gefängnisdienst habe einen umfassenden Plan, um die Bedrohung durch Infektion der Häftlinge in den Gefängnissen anzugehen und sei sich der Gefahren voll bewusst eine Bevölkerung im Gefängnis zu haben.

Strikte Sterilisation und Desinfektion wird in allen Gefängniszellen, Gefängnisabteilungen und Gemeinschaftsorten vorgenommen.

An alle Häftlinge in allen Abteilungen ist Material zur Sterilisation, Reinigung und Desinfektion ausgegeben worden, ebenso an das Personal, das die Aktivitäten beaufsichtigt.

Außerdem ist in jedem Gefängnis ein Team eingerichtet worden, dessen konkreter Auftrag darin besteht die regelmäßigen Reinigungen beibehalten werden.

Israel kann keinen Dank seitens der palästinensischen Autonomiebehörde oder der Hamas erwarten, die es aus PR-Gründen offenbar vorziehen würden, dass es einen Ausbruch der Krankheit gibt.

Letzte Woche wurde in den sozialen Medien, der palästinensischen Autonomiebehörde und dann der Hamas ein Gerücht verbreitet, dass vier Häftlinge sich den Virus eingefangen haben und Israe musste – zusammen mit der PA – ankündigen, dass das nicht stimmt. Fakt ist, dass vier Häftlinge im Verdacht stehen, in Kontakt mit jemandem gewesen zu sein, der krank wurde, daher wurden die vier, die keine Symptome haben, unter Quarantäne gestellt.

Das hält die Hasser nicht davon ab lächerliche Gerüchte zu verbreiten, wie das, der israelische Gefängnisdienst sagte den Häftlingen, sie sollten Socken als Masken verwenden.

Das US-Außenministerium erwähnte in einem Pressebriefing, dass die US-Botschaft in Jerusalem hervorhob, das „die Palästinenser und die Israelis ausgezeichnete Kooperation und Austausch zu COVID-19 haben“. Es gab letzte Woche auch in Al-Monitor einen Artikel über diese Kooperation.

Abbas-Berater preist Nazi-Kollaborateur als „Vorbildcharakter” – ehemaliger Mufti von Palästina Haddsch Amin Al-Husseini

Nan Jacques Zilberdik/Itamar Marcus, Palestinian Media Watch, 12. Juli 2019

Der bekannte Nazi-Kollaborateur, der ehemalige Mufti von Palästina Haddsch Amin al-Husseini, wurde von Abbas‘ Berater für religiöse Angelegenheiten und islamische Beziehungen, Mahmud al-Habbasch, offen geehrt.

Im Zweiten Weltkrieg zog Al-Husseini nach Berlin, wo er mit Hitler zusammenarbeitete und die Kriegsanstrengungen der Nazis aktiv unterstützte. Al-Husseini stand auf Jugoslawiens Liste der gesuchten Kriegsverbrecher und war verantwortlich für eine muslimische SS-Division, die tausende Serben und Kroaten ermordete. Als die Nazis anboten einige jüdische Kinder freizulassen, bekämpfte al-Husseini ihre Freilassung und als Resultat davon wurden 5.000 Kinder in die Gaskammern geschickt.

Amin al-Husseini bei einem Treffen mit Hitler (Dezember 1941)

Diese Woche, zum Jahrestag seines Todes, postete Abbas‘ Berater ein Foto Al-Husseinis und pries ihn als „Vorbildcharakter“:

Text des Eintrags: „An diesem Tag, dem 4. Juli 1974, starb der große palästinensische nationale Führer, der [ehemalige] Mufti Palästinas und Leiter des Arabischen Hohen Komitees, Haddsch Amin Al-Husseini – der viele Jahren lang den palästinensischen Kmapf gegen die britische und israelische Besatzung führte. Unsere Führer sind unsere Vorbilder.“
[Facebookseite von Mahmud Al-Habbasch, 4. Juli 2019; Hervorhebung hinzugefügt]

Al-HAbbaschgs Lob ist allerdings kein Einzelfall. Die PA hat mindestens eine Schule nach dem Nazi-Kollaborateur benannt – die Amin Al-Husseini-Grundschule in El-Bireh; der aktuelle PA-Mufti hat seinen Vorgänger mit dem Niederlegen eines Kranzes an seinem Grab geehrte und die Nationalen Sicherheitskräfte der PA haben auf Facebook auf Al-Husseini aufmerksam gemacht.

Feindliche Atmosphäre gegenüber Christen in Bethlehem „unverkennbar“

Eliana Rudee, Breaking Israel News, 24. Dezember 2018

Segnen sollen sich mit deinen Nachkommen alle Völker der Erde, weil du auf meine Stimme gehört hast. (1. Mose 2,18, Einheitsübersetzung)

Betende Christen in der Geburtskirche in Bethlehem (Foto: Miriam Alster/Flash90)

Jedes Jahr, wenn Weihnachten in Bethlehem bevor steht, nehmen immer weniger christliche Einwohner daran teil – nicht weil der Baum auf Bethlehems Manger-Platz kleine wäre als im Jahr davor oder weil weniger Geld für die Festivitäten ausgegeben würde – tatsächlich ganz im Gegenteil. Während die Stadtverwaltung von Bethlehem in sagenhafte Konzerte investiert, in Choräle, Prozessionen, einen Mitternachtsmesse, Tourismus und Säulen in der Geburtskirche restaurierte, bleibt die Tatsache bestehen, dass die christliche Bevölkerung in der Stadt, von der Christen glauben, dass Jesus dort geboren wurde, immer weiter abnimmt.

Anton Salman, der Bürgermeister Bethlehems, sagte, die Erklärung liege in Israels „Einkerkerung des Geburtsorts Jesu“, wobei amerikanische Evangelikale die „israelische Politik feiern, die den Geburtsort Jesu stranguliert“.

Nach Angaben von NBC News sind 12 Prozent der Bevölkerung Bethlehems Christen – ein hoher Anteil, verglichen mit den größeren palästinensischen Gebieten, wo er heute bei weniger als zwei Prozent liegt – in den 1950-er Jahren waren es 80 Prozent. Salman behauptet, was Christen in Bethlehem halten werde, ist, „wenn menschliche Würde respektiert wird und gleiche Rechte garantiert werden, erst wenn die israelische Besatzung vorbei ist und Palästinenser in der Lage sein werden im eigenen Land ihr volles Potenzial zu entwickeln.

Allerdings ignoriert Salman eine zentrale Spannung, die zu dem Grund beiträgt, dass Christen die Stadt verlassen. Die wahre Strangulation der Christen im Nahen Osten ist das kulturelle und religiöse Ersticken, das sie in mehrheitlich muslimischen Städten wie Bethlehem erleben.

Salman versäumt es zu erwähnen, dass es im weiteren Nahen Osten eine starke Atmosphäre der Feindseligkeit gegenüber Christen gibt, wobei Bethlehem keine Ausnahme ist. Nach Angaben von Dexter Van Zile, christlicher Medienanalyst für das Committee for Accuracy in Middle East Reporting in America (CAMERA), sind im Nahen Osten insgesamt Christen die „kostengünstigen, kostenfreien Ziele völkermörderischer Gewalt und Feindlichkeit“.

Van  Zile gibt an, dass mit der Aufmerksamkeit der Christen weltweit „die palästinensische Autonomiebehörde weiß, dass sie es sich einfach nicht leisten kann, dass Christen im Raum Bethlehem (oder der gesamten Westbank) so schikaniert werden, wie im übrigen Nahen Osten“. Aber trotzdem berichtet der CAMERA-Analyst, dass er Schikane von Christen durch muslimische Extremisten auf dem Manger-Platz nahe der Geburtskirche sieht; sie händigen Flugblätter aus. „Stellen Sie sich einmal vor, was passieren würde, wenn Christen versuchten würden offen Muslime zu bekehren“, merkte Van Zile an, der die Atmosphäre der Feindseligkeit gegenüber Christen in Bethlehem als „unverkennbar“ bezeichnete.

Er erzählte gegenüber Breaking Israel News, wie er sich in ein Restaurant in Bethlehem mit Sicht auf die Geburtskirche setzte. „Ein Lautsprecher einer Moschee in der Nähe begann eine laute und einschüchternde Botschaft zu plärren. Ich zog vor Schmerzen eine Grimasse wegen der Lautstärke der vom Muezzin kommenden Botschaft. Der Restaurantinhaber sah meine Grimasse und sagte: ‚Oh, das ist im Lauf der Jahre schlimmer geworden.‘ Er fuhr damit fort mir zu erzählen, dass er feindliche, antichristliche Botschaften aus dem Lautsprecher gehört hatte. Stellen Sie sich vor in einem Umfeld leben zu müssen, in dem christenfeindliche Botschaften Teil der städtischen Atmosphäre sind. So war das in Bethlehem, wo Jesus geboren wurde!“

Besonders an Weihnachten, berichtete Van Zile, werden die Christen in Bethlehem „von der palästinensischen Autonomie dazu eingesetzt, jedes Weihnachten Israel so darzustellen, es verhalte sich wie Rom im Neuen Testament“. Das wahre Problem ist aber muslimisches Herrenmenschentum, nicht jüdische Souveränität, fügte er hinzu.

Selbst mit Geschichten wie der von Van Zile, schreibt der arabische Journalist Khaled Abu Toameh in einem Bericht im Gatestone Institute, „reden die Leiter der christlichen Gemeinde in Bethlehem selten in der Öffentlichkeit über die Spannungen mit ihren muslimischen Nachbarn; sie ziehen es stattdessen vor ihre Kritik gegen Israel zu richten. Indem sie den Problemen der Christen gegenüber ein Auge verschließen, erweisen sie ihrer eigenen Gemeinschaft einen Bärendienst.“

Obwohl Jerusalem nur knapp 10 Kilometer nördlich von Bethlehem lieglt, kann die christliche Bevölkerung in Israel ihren Glauben frei leben – die Stadtverwaltung von Jerusalem verschenkt sogar Weihnachtsbäume an christliche Einwohner.

Israel ist für sie wahrscheinlich der einzige Ruheort in einer antichristlichen Region. So paradox es klingt: Der jüdische Staat ist das einzige Land im Nahen Osten, in dem die einheimischen Christen seit 1948 an Zahl zugenommen haben. „1949 legten etwa 34.000 arabische Christen in Israel, heute gibt es mehr als 130.000. Christen haben als Anteil der Gesamtbevölkerung Israels abgenommen, aber in absoluten Zahlen hat die arabisch-christliche Bevölkerung in Israel um fast 300 Prozent zugenommen“, berichtete Van Zile.

„Antiisraelische Polemiker und sogar ein paar christliche Vereine, die Geschichten über jüdische Niederträchtigkeit als Technik zum Spenden sammeln nutzen, werden den Rückgang der Christen als Prozentsatz der Gesamtbevölkerung Israels darstellen (der eine Folge der Zunahme der jüdischen und der muslimischen Bevölkerung in Israel ist, die beide schneller wachsen). Aber Tatsache ist, dass kein anderes Land in der Region einen Zunahme in absoluten Zahlen erlebt hat, wie wir sie in Israel sehen. Und zur großen Beschämung der christlichen Antisemiten, die Israel als ihren Prügelknaben verwenden, hat diese Zunahme im jüdischen Staat stattgefunden. Das ist schlicht kein weiterer Grund Israel zu segnen und zu ehren“, berichtet Van Zile.

„Christen in der Westbank sollten dankbar sein, dass Israel mit seinem Umgang mit den Christen im Nahen Osten den Goldstandard setzt, aber allzu viele christliche Organisationen revanchieren sich, indem sie Israel Vorwürfe machen“, sagte er.

Van Zile beklagte darüber hinaus die Tatsache, dass viele nicht evangelikale Christen härtere Worte für Benjamin Netanyahu haben als für die Hamas. „Aus der Perspektive eines Friedensschaffers macht das absolut keinen Sinn. Vom Standpunkt des Evangeliums aus ist es wahnsinnig“, fuhr er fort. „Glücklicherweise beginnt eine zunehmende Zahl von Christen in Israel gegenüber dem aufzuwachen, was im Rest der Region vor sich geht und registrieren sich für den Miltärdienst.“

Im Kontext der israelischen Militärpräsenz ist israelische Soldaten, egal, ob sie Christen, Juden oder Drusen sind, in der Westbank zu haben, macht, verfocht Van Zile, „das Leben für Christen in der Region sicherer“. Er erklärte: „1945, bevor Jordanien die Kontrolle über die Westbank übernahm und Ägypten die über den Gazastreifen, gab es in diesem Bereich fast 60.000 Christen. 1967 gab es 42.000. Das ist ein beträchtlicher Rückgang. 2007 gab es in diesen Bereichen 52.000 Christen.“

Zoomt man heraus auf den größeren Nahen Osten, dann wird klar, warum eine Mehrheit der Christen Bethlehem verlassen. Im Gazastreifen, sagt Van Zile, ist das christliche Leben schon scheintot. „Es gibt weniger als 1.300 Christen im Strip und sie sind fortgesetzter Unterdrückung durch die Hamas und andere Extremisten ausgesetzt. Im Verlauf der Jahre haben Berichte über Zwangskonversionen und mindestens in einem Fall von Morden durch die Hamas erlebt.“

Van Zile legte dar, dass Christen, die mit Hilfe von Auslassungen über die Sünden der Hamas lügen, den christlichen Glauben diskreditieren. „Das ist ein sehr hoher Preis, der zu zahlen ist“, sagte er. Selbst mit Christen Bethlehem, die den Vorteil haben nahe an der Geburtskirche zu sein, glaubt Van Zile, dass es „höchste Zeit“ ist die Christen aus dem Gazastreifen zu evakuieren und sie an einen sichereren Ort umzuziehen, „damit wir nicht länger vorgeben müssen, die Hamas sei etwas anderes als eine völkermörderische Terrororganisation, die Christen, Juden und Muslime sowohl in Israel als auch im Gazastreifen terrorisieren.“

Vielleicht ist es höchste Zeit sie aus dem Nahen Osten als ganzem zu evakuieren – außerhalb der Palästinensergebiete,, kündigte Van Ziel an: „Mehr als eine Million Christen sind im vergangenen Jahrzehnt aus ihren Heimen im Irak und Syrien vertrieben worden und sie sind eine belagerte und auch in Ägypten eine schikanierte Minderheit, wo koptische Christen regelmäßig massakriert und ihre Kirchen abgebrannt werden. Islamische heilige Schriften und Praktiken setzen Christen als legitime Ziele für Gewalt fest, wenn die Dinge mehrheitlich muslimischen Ländern den Bach runter gehen.“

Die abnehmende christliche Präsenz is Teil eines tragischen Trend im Nahen Osten, der weniger mit Israels „Strangulationspolitik“ und mehr mit dem Aufstieg des Islamischen Staats (ISIS) zu tun hat. ISIS hat zu einem bereits zunehmenden Massenexodus begetragen, in manchen Fällen zu Völkermord an der christlichen Bevölkerung in Ländern wie Syrien, Saudi-Arabien, dem Irak, Libyen, dem Iran, der Türkei und Ägypten.

Samir Qumsieh, ein wichtiger christlicher Leiter in Bethlehem, Intendant des Fernsehsenders Al-Mahd TV und Forscher zu christlichen Angelegenheiten im Heiligen Land und dem Nahen Osten, erkennt, dass man, um die christlichen Gemeinden im Nahen Osten zu retten, die Eskalation des Extremismus und des radikalen Islam in der Welt als das anprangern muss, was sie ist. Nachdem er Fotos eines durch ISIS ermordeten Babys bei einem aktuellen tödlichen Anschlag auf eine Kirche in Kairo sah, riefe er aus: „Was für eine Art von Religion akzeptiert es, dass ein Baby in zwei Teile gerissen wird?“

Qumsieh erklärt, dass die Palästinensergebiete „nicht weit von der Ausweitung des radikalen Islam entfernt“ sind, physisch wie auch ideologisch. Qumsieh „vertraut der Hamas nicht, weil sie radikal ist“. Während es 2006 noch 5.000 christliche Gazaner gab, gibt es jetzt nur noch 1.000; zusätzlich werden oft Kirchen abgerissen.

Qumsieh macht zudem einen Brain Drain (Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte), rückläufige christliche Geburtenraten und Emigration für die abnehmende christliche Präsenz im Nahen Osten verantwortlich, in dem er keine Zukunft für Christen sieht. „Die Zukunft ist schwarz“, erklärt er.“Der Teufel selbst beherrscht diese radikalen Muslime, die alles Christliche zerstören […] das gegenwärtige [radikal-islamische] Regie sollte komplett vernichtet werden.“

Van Zile stimmt zu, dass die Zukunft der Christen in Bethlehem düster aussieht; er erklärt: „Für den Abgang der jungen Christen verantwortlich muss die palästinensische Autonomiebehörde verantwortlich gemacht werden, der in und um Bethlehem stattzufinden scheint. Sie haben die Verpflichtung Christen zu schützen, aber sie schützen sie nur in dem Maß, wie sie eingesetzt werden können um Israel zu dämonisieren.“

Um Christen in Bethlehem zu halten, legt Van Zile dar, dass die Palästinenser die Art und Weise revolutionieren müssen, wie sie sich selbst sehen. „Wenn sie sich weiterhin die Behinderung der jüdischen Souveränität und des jüdisches Wohlergehen als nationales Ziel setzen wollen, dann werden alle Palästinenser, einschließlich der Christen, weiterhin leiden. Sobald sie sich entscheiden für ihr eigenes Wohlergehen zu kämpfen, statt nur zu versuchen jüdische Freiheit und Wohlergehen zu untergraben, wir das Leben für alle im Heiligen Land besser werden.“

Vielleicht hat Salman recht damit, dass mehr Respekt vor menschlicher Würde und gleichen Rechten nötig ist, um die christlichen Bevölkerung von Bethlehem und den Palästinensergebieten zu stabilisieren – aber nur, wenn die Palästinenser Israels Vorbild im Umgang mit der christlichen Minderheit folgen.

Die Scheidung von PLO und Hamas ist endgültig

Gazas Kultur ist beduinisch, während die Araber in Judäa und Samaria die von Bauern und Stadtbewohnern ist. DAs ist nur einer der Gründe, dass die beiden Regionen in ineinander greifen.

Dr. Mordechai Kedar, Israel National News, 17. Oktober 2018

Dies Woche informierte uns die israelische Zeitung Yediot Aharonot uns, dass Jason Greenblatt, Präsident Trumps Sonderrepräsentant für internationale Verhandlungen, sagte, die Amerikaner hätten vor den Gazastreifen und die palästinensische Autonomiebehörde wieder miteinander zu verbinden. Wenn Greenblatt das tatsächlich sagte, offenbart es eine wichtige Komponente des amerikanischen Friedensplans, dessen Vorbereitung seit mehr als einem Jahr im Gang ist.

Wer immer die Wiederverbindung von Gaza mit Judäa und Samaria in den noch nicht verkündeten Plan einbezog, muss von den Ankündigungen der verschiedenen Palästinensersprecher stark beeindruckt gewesen sein, denn sie alle – bis zum Letzten, ob nun PA oder Hamas – reiten ständig auf der Notwendigkeit herum die „zwei Teile der Heimat“ wiederzuvereinen. Israel zihet es vor die beiden als getrennte Einheiten zu behalten, die einander feindselig gesinnt sind. Umfragen in der PA zeigen eindeutig, dass die arabische Straße, ob nun im Gazastreifen oder Judäa und Samaria, die Einung haben möchte, die zerfiel, als die Hamas den Gazastreifen im Juni 2007 übernahm.

Die Amerikaner lauschten dem palästinensischen Konsens, den sie diesbezüglich beobachteten und kamen zu dem Schluss, dass sowohl die Palästinenserführung und die Öffentlichkeit darauf hereinfielen, was die dazu brachte das zu einem Teil ihres Plan zu machen, in der Hoffnung, die Palästinenser würden den Plan dann akzeptieren, über den nachzudenken alle – die PLO, die Hamas, die Fronten und Organisationen – rundheraus abgelehnt haben. Greenblatt sagte außerdem: „Netanyahu wird schwierige Entscheidungen treffen müssen“, womit er meinte, dass Israel die Wiedervereinigung des Gazastreifens mit Judäa und Samaria wird akzeptieren müssen.

Wenn also alles, was die Palästinenser wollen, eine  Wiedervereinigung ist und die Amerikaner dem zustimmen, wo ist dann das Problem? Warum stimmen die Palästinenser nicht wenigstens diesem Teil des Friedensplan zu? Die Antwort findet sich in einem sehr wichtigen Aspekt der nahöstlichen Kultur, der in der westlichen Kultur kein Gegenstück hat – den vielfältigen Nuancen von Sprache.

Die westliche Kultur glaubt das, was gesagt wird, unbesehen. Ein Beispiel: Wenn ich sage, ich stimme einer Person zu, mit der ich spreche, dann heißt das, dass ich alle zugehört habe, was sie sagt, darüber nachgedacht habe und mich entschieden habe, ihre Meinung zu akzeptieren. Der Westen vertraut in die Ernsthaftigkeit der redenden Person, glaubt, was sie sagt und akzeptiert das, wie es ist. Immerhin gibt es freie Meinungsäußerung und jeder kann sagen, was ihm durch den Kopf geht, so dass, wenn jemand etwas sagt, das das ist, was wer wirklich denkt und fühlt.

Im Nahen Osten hingegen hat alles, was jemand sagt, drei Ebenen: Die obere und sichtbare Ebene ist der Inhalt dessen, was gesagt worden ist, die mittlere ist die, was die sprechende Person tatsächlich meint und die untere ist die, was sie verbirgt. Während er jemandem zuhört, versucht der Hörende im Nahen Osten die verborgenen Ebenen zu durchdringen, die wahre Absicht des Redenden zu verstehen und aufzudecken, was vor ihm versteckt wird.

Das ist der Grund, dass, wenn jeder palästinensisch-arabische Politiker, sei es von PLO oder Hamas, erklärt: „Wir müssen den Gazastreifen und die Westbank wiedervereinen, er meint: „Ich verstehe, dass das ist, was der Mann auf der Straße will und ich sage, was er hören will“, und dabei die Tatsache verbirgt, dass er sich sicher ist, dies wird nie geschehen; dazu hat er die Absicht der anderen Seite die Schuld für die Fortsetzung der Teilung zu geben.

Warum wird es die Wiedervereinigung nicht geben? Weil die beiden Regionen in ihrer Kultur, Sprache, Verhalten und Denkmustern total verschieden sind. Das Araber im Gazastreifen ist ein Beduinen-Dialekt, eine Ableitung des saudisch gesprochenen Arabisch, während das der Araber in Judäa und Samaria ein palästinensischer Dialekt ist, der dem in Syrien gesprochenen Arabisch gleicht. Die Sprachlücke ist nicht nur ein technischer Faktor in der Kommunikation, sie ist der Ausdruck kultureller Unterschiede: Die Kultur des Gazastreifens ist eine beduinische, die der Araber in Judäa und Samaria ist die von Bauern und Stadtbewohnern.

Die Führung des Gazastreifens ist die Hamas, eine Organisation mit religiösem Charakter, der die Zusammensetzung der Bevölkerung spiegelt, während die PLO die PA mit einer säkularen Agenda regiert, die zur arabischen Bevölkerung in Judäa und Samaria passt, außer in den Hebron-Bergen, deren Einwohner eher traditionell sind. Die Teilung zwischen Gazastreifen und Judäa/Samaria ist nicht nur eine politische, sondern stützt sich auf kulturelle Unterschiede; eine kulturelle Kluft trennt zwei unterschiedliche Bevölkerungen, die nie zusammengelebt haben, außer in der kurzen Zeit von der  Gründung der PA 1994 bis zur Teilung 2007, vierzehn Jahre später; in dieser Zeit gab es keine kulturelle Vermischung der beiden Regionen.

Noch bedeutender ist das böse Blut, das zwischen den beiden Herrscherorganisationen PLO und Hamas besteht. Die Ausdrücke, die sie für einander verwenden, sind die schlimmsten der arabischen politischen Sprache: „Verräter“, „Kollaborateure mit Israel“, „korrupt“, „Blutsauger“, „israelische Grenzpolizei“ und viele, weit böswilligere Beschuldigungen.

Der Zorn und die Wut auf einander spielt ebenfalls eine wichtige Rolle: Hamas-Terroristen erinnern sich der unaussprechbaren Foltern, die sie bei Vernehmungen in den Kerkern der PA-Sicherheitskräfte erlitten, während die aus der PLO sich gut erinnern, wie 2007 Hamas-Terroristen Mitglieder der PLO-Sicherheitskräfte unter den Augen von deren Familien hinrichteten und diejenigen, die entkamen, von den Dächern der Hochhäuser warfen. Im Nahen Osten gibt es überdies kein Vergessen und kein Vergeben. Stattdessen gibt es wachsames Warten, bis der richtige Augenblick kommt sich zu rächen und die verlorene Ehre der Familien der Opfer wiederzuerlangen.

Die Organisation Hamas wurde Ende 1987 gegründet und hat seit diesem Datum die PLO-Führung  und die Anerkennung der PLO in der arabischen Welt und an der internationale Front als einzige Organisation, die das „palästinensische Volk“ vertritt, herausgefordert.

Israel unterstützte das Konzept der PLO als bester Alternative für Israel und lange waren Israels Führungspolitiker – Peres, Beilin und ein unwilliger Rabin – der Meinung, dass die PLO, obwohl weit davon entfernt zionistisch zu sein, die Antwort auf die Hamas sei. Wenn wir der PLO nur die Macht geben die Palästinenser zu regieren, so träumten sie, wird aus ihr eine friedliebende Organisation werden und bald „sich der Hamas annehmen, ohne dass Gerichte und Menschenrechtsgruppen dazwischenfunken“.

Die Welt war von der Meinung der israelischen Führung enorm beeindruckt und über nahm sie, obwohl die Hamas-Führer vehement dagegen waren und behauptete, die PLO-Führung habe die Richtung verloren, als sie die Oslo-Vereinbarungen unterschrieb, die Israel ein „Sicherheitspolitik“ gab. Immerhin sollte Israel nach Ansicht der Hamas vom Gesicht des Heiligen Landes Falastin gewischt werden, einer Region, die allein den Muslimen geweiht war.

Mahmud Abbas wurde fast ermordet, als der den Gazastreifen das erste Mal besuchte, nachdem er PA-Vorsitzender wurde. Die Kugel strich an seinem Gesicht vorbei und tötete einen seiner Leibwächter. Vor ein paar Monaten schickte er seinen Premierminister Rami Hamdallah und den Leiter der PA-Sicherheitskräfte, Magd Faraj, nach Gaza und als diese den Übergang Erez ein paar hundert Meter hinter sich gelassen hatten, ging eine Bombe neben ihrer Kolonne hoch und verpasste sie um Haaresbreite.

Ich habe seit mehr als elf Jahren gesagt – seit dem Tag, an dem die Hamas den Gazastreifen übernahm – dass infolge dieser schweren Differenzen, Konflikte und Streitigkeiten die Scheidung zwischen dem Gazastreifen und Judäa/Samaria endgültig ist, absolut ohne jede Chance die Kluft zu überbrücken, die die beiden Organisationen trennt. Ihre Repräsentanten haben sich Hunderte Male zu Versuchen getroffen die Spaltung  zwischen den beiden zu beenden und trotz der Unterzeichnung hunderter Dokumente durch beide ist nichts passiert. Vielleicht wird die Zukunft ein Aussöhnungsabkommen bringen, aber das wird nur eine Vereinbarung signalisieren, keine Aussöhnung, denn die Organisationen sind schon lange über den Punkt hinaus, an dem es eine Rückkehr gäbe.

Alles, was bleibt, besteht darin zu entdecken, was Jason Greenblatt dazu brachte die Wiedervereinbarung von Gazastreifen und Judäa/Samaria als Teil von Amerikas „Deal des Jahrhunderts“ zu verkünden. Er glaubt offenbar, es bestehe eine Chance, denn darum bitten sie un der – wie andere Amerikaner auch – glaubt, was sie sagen sei das, was sie meinen. Amerikaner glauben nicht, dass im Nahen Osten jemand etwas sagen kann und genau das Gegenteil meint, um seine Pläne zur Eliminierung der Person , die er mit Lob, Gunst, Umarmungen und Küssen überschüttet, zu verbergen.

Das mag der wahre Grund für das Fehlschlagen all der amerikanischen und israelischen Friedenspläne sein. Amerikaner und Israelis denken wie Westler und die Palästinenser und ihre arabischen Kollegen denken wie Leute des Nahen Ostens. Bis die Amerikaner und Israelis östliche Kultur mit all ihren Ebenen erkennen, werden sie weiterhin Friedenspläne erstellen.

Wir werden jede Menge Pläne bekommen, aber keinen Frieden.

Israel umgeht Abbas, um dem Gazastreifen Strom zu liefern

Elder of ZIyon, 4. Oktober 2018

Aus Ha’aretz:

Es könnte in Sachen Strommangel im Gazastreifen etwas Entlastung geben. Im Rahmen einer in den letzten Wochen entwickelten Vereinbarung wird Qatar den Kauf von Treibstoff für Gazas Elektrizitätswerk finanzieren.

Das Arrangement, das in den kommenden Tagen in Kraft treten soll, wird eine signifikante Zunahme der Versorgung der Einwohner des Gazastreifens mit Strom erlauben. Israel hofft, dass diese Entwicklung, die dem Alltagsleben der Einwohner einen sofortige Verbesserung bieten sollte, das Risiko einer militärischen Konfrontation mit der Hamas reduzieren wird.

Der Gazastreifen erhält derzeit etwa vier Stunden Strom am Tag. Die Hilfe aus Qatar, die schätzungsweise Dutzende Millionen Dollar beträgt, zielt darauf den Durchschnitt auf acht Stunden am Tag zu erhöhen.

Wie Ha’aretz letzte Woche berichtete, sind Gespräche zu diesem Thema im Verlauf der letzten Monate über den UNO-Gesandten in der Region, Nikolay Mladenow, geführt worden. Qatar wurde von seinem Gesandten in Israel und den Gebieten vertreten, Mohammed al-Amedi. Der von Seiten Israels am stärksten involvierte Vertreter war der Nationale Sicherheitsberater Meir Ben-Shabbat. Der Durchbruch wurde auf einer Konferenz von Ländern erreicht, die für die Palästinenser spenden; sie fand letzte Woche in New York am Rande der Sitzungen der UNO-Vollversammlung statt.

Hier ist der Teil, den westliche Medien so widerstrebend berichten:

Frühere Gespräche hatten die Möglichkeit der Zunahme der Stromversorgung aus Israel durch Ausbau der Stromleitungen aus Israel in den Gazastreifen aufgebracht, aber dieser Vorschlag traf auf Probleme, weil die palästinensische Autonomiebehörde ihn ablehnte. In der Vergangenheit erzielte Übereinkünfte bezüglich der Stromversorgung waren an juristische und finanzielle Zusagen durch die PA gebunden. Aber Palästinenserpräsident Abbas hat Schritte abgelehnt die Stromversorgung im Gazastreifen zu verbessern, ohne dass es Fortschritte in den Aussöhnungsgesprächen zwischen der PA und der Hamas gibt.

Israel muss mit seinem Feind Qatar verhandeln, um den Palästinensern im Gazastreifen Strom zu liefern, gegen die Wünsche der Palästinenser in Ramallah. Der qatarische Treifstoff würde direkt aus Israel in den Gazastreifen gepumpt.

Wenn es könnte, würde Israel dem Gazastreifen mehr Strom liefern, aber es wird durch bestehende Vereinbarungen mit Abbas eingeschränkt.

Diese beiden Faktoren selbst zeigen, dass Israel sich mehr um das Wohlergehen der gewöhnlichen Palästinenser kümmert als deren eigene Führer.

Das ist eine atemberaubende Anklage der Palästinenserführung. Doch die Medien und die Diplomaten der Welt werden nichts Negatives über den „Friedensstifter“ Mahmud Abbas sagen, also wird diese Geschichte zusammen mit den vielen anderen beerdigt, die zeigen, dass Palästinenserführer sich nicht um ihr eigenes Volk kümmern, außer es dient als Kanonenfutter und politische Schachfiguren.