Foto: Was arme Palästinenser sich leisten können

Kay Wilson, Facebook, 11. Oktober 2017

Privathaus in der palästinsischen Autonomie, wo sie so leiden. Foto dank dem palästinensischen Menschenrechtsakivisten Bassem Eid.

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Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (15.-21. Oktober 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 15.10.2017:

Der Imam der Al-Aqsa-Moschee beschuldigt jüdische „Extremisten“, diese würden einen Krieg gegen die Al-Aqsa führen.

Nach Angaben israelischer Tempelberg-Organisationen hat sich die Zahl jüdischer Besucher auf dem Tempelberg im Allgemeinen und besonders während der Festwoche zum Laubhüttenfest zugenommen. Und das, obwohl das Plateau während der Feiertag an drei Tagen mehr als sonst für Juden gesperrt war.

Ein israelischer Araber aus Galiläa wurde wegen Aufstachelung zu Terror angeklagt.

Montag, 16.10.2017:

Der Islamische Staat reklamiert den gestrigen Raketenangriff aus dem Sinai auf Israel für sich.

Trumps Nahost-Gesandter Jason Greenblatt wurde bei seinem Besuch in Ramallah von Rami Hamdallah gedrängt Israel unter Druck zu setzen die Bautätigkeiten in Judäa und Samaria einzusellen.

Dienstag, 17.10.2017:

Weil die Stadt Um el-Fahm in einer von der staatlichen Lotterie und dem Bildungsministerium finanzierten (und von der Lotterie vor ein paar Jahren neu renovierten) Sporthalle eine Veranstaltung abhielt, mit der der Chef der verbotenen Islamischen Bewegung unterstützt wird, der in der Stadt lebt, hat die Lotterie jetzt jegliche Zahlungen an die Stadt eingestellt. Die Veranstaltung widerspricht allen Vereinbarungen mit und Prinzipien der Lotterie.

Die Zeit der Olivenernten-Lügen ist wieder da. Angeblich sind die Siedler wieder dabei arabische Olivenbäume fällten zu wollen und haben „einen Angriff erfolgreich abgewehrt“. Das ist – mal wieder – nie passiert.

Die palästinensische Künstler-„Gewerkschaft“ warnte arabische Künstler, sie würden aus der Gewerkschaft ausgeschlossen, sollten sie an einem israelischen Kulturfestival in Jerusalem teilnehmen.

Mittwoch, 18.10.2017:

Das israelische Sicherheitskabinett hat beschlossen und verkündet, dass mit einer PA-Regierung, der die Hamas angehört, nicht verhandelt wird. Die Hamas beschwert sich deshalb, Israel würde sich in die inneren Angelegenheiten der Palästinenser einmischen.
Die PA besteht auf der Einheit mit der Hamas.

Bildungsminister Bennett erklärte am Morgen, dass die Sicherheitskooperation Israels mit der PA ungeachtet des Einheits-Deals mit der Hamas weitergeht.

Donnerstag, 19.10.2017:

Grenzpolizisten nahmen in Jenin zwei 17-jährige fest, die letzte Woche einen Selbstmordbomber losgeschickt hatten.

Die Al-Quds-Universität ehrte einmal mehr massenmörderische Terroristen. Beim Empfang neuer Studenten gab es große Banner, die ihnen verkündeten, wer palästinensische „Helden“ sind – die Gründer und Chefs von Terrororganisationen, verantwortlich für viele hundert ermordete Israelis.

Die Hamas ließ wissen, dass „niemand im Universum uns entwaffnen kann“. Außerdem werde sie nicht darüber diskutieren Israel anzuerkennen, sondern ausschließlich darüber es zu vernichten.

Freitag, 20.10.2017:

Die PA-Araber errichteten in Qalqilya errichteten ein Denkmal für Saddam Hussein; es trägt die Inschrift „Arabisches Palästina vom Fluss bis zum Meer“.

Die PA-Gesandtschaft in Kolumbien twitterte ein Zitat Arafats – in dem er klar erklärt, dass das Ziel der Araber nicht Frieden, sondern das Ende Israels ist.

Bilanz: Der September 2017 war mit 103 Terroranschlägen der mit den wenigsten Anschläge innerhalb eines Monats der letzten 5 Jahre.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (8.-14. Oktober 2017)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 07.10.2017:

Das für die Diplomatie zuständige Büro der PA ließ zum „Tag des palästinensischen Erbes“ wissen, dass dieses „palästinensische Erbe“ stärker sei als die „Besatzung“, die das „Erbe“ auslöschen wolle.

Die Terroristen der Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden bestätigten, dass sie ihre Waffen „niemals niederlegen“ werden.

Am Morgen kamen Tausende Juden für den „priesterlichen Segen“ zur Westmauer; darunter befand sich auch der US-Botschafter in Israel. Die palästinensischen Medien geiferten aus diesem Anlass: Der Botschafter habe „mit tausenden Siedlern“ „talmudische Rituale“ an der „Westmauer der Al-Aqsa-Moschee“ ausgführt.

Die Fatah betrauert den Tod des „heldenhaften Märtyrers Nimr Mahmud Ahmed Al-Jamal“. Der Terrorist hatte letzten Monat bei Har Adar 3 Israelis ermordet.

Unter der Woche wurde in Kfar Qassem (einem arabischen Ort in Israel) ein älterer Israeli ermordet; was von der Polizei anfangs als kriminelle Tat eingeschätzt wurde, gilt inzwischen als Terroranschlag; 2 Verdächtige PA-Araber wurden Donnerstag festgenommen.

Dienstag, 10.10.2017:

Facebook-Post der Fatah: Für Allah zu sterben „wird den Staat Palästina schaffen“. Und: „Aus dem Meer des Blutes der Märtyrer werden wir den Staat Palästina gründen.“ Außerdem gab es eine Kollage von Palästinenser-„Führern“, zu denen u.a. Bilder von Dalal Mughrabi und Yassir Arafat gehören.

Die PA behauptet Israel vereitle Trumps Bemühungen die Verhandlungen wieder aufzunehmen.

Mittwoch, 11.10.2017:

Soda Stream hat in Ma’ale Efraim im Jordantal für palästinensische Arbeiter eine vorläufige Produktionsstätte eröffnet. Motto: Wenn die Arbeiter nicht zur Produktion kommen können, kommt die Produktion zu den Arbeiten. Diese Araber können wegen der Morde von Har Adar nicht nach Israel kommen.

Zum zweiten Mal hintereinander feierten 100 Israelis und palästinensische Araber in Efrat in der Sukkah des Vorsitzenden des YESHA-Rats ihre Koexistenz.

Donnerstag, 12.10.2017:

Ein General der IDF warnte die Hamas davor weiterhin mit Lasern zu versuchen an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel israelische Soldaten zu blenden. Diese Provokationen könnten zu einer „Reaktion“ führen.

Die Aussöhnung zwischen Fatah und Hamas macht es nach Meinung von Benjamin Netanyahu schwieriger einen Frieden zwischen Israel und den Palästinensern zu erzielen.

Freitag, 13.10.2017:

Die jordanische Regierung verurteilte Israel dafür, dass es Juden gestattet den Tempelberg zu besuchen. Das sei unverantwortlich sowie eine Provokation für Muslime. Der Minister für Medienangelegenheiten „provoziere auf unverantwortliche Weise; außerdem würden diese Besuche die Al-Aqsa-Moschee schädigen.

Die Knessest-Abgeordnete Hanin Zoabi (arabische Liste) ließ wissen, dass Juden kein Recht auf Selbstbestimmung haben; daher dürfe Israel nicht als jüdischer Staat existieren.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (1.-7. Oktober 2017)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 01.10.2017:

MK Haddsch Yahya von der Gemeinsamen Arabischen Liste nahm an einer Party teil, die anlässlich der Haftentlassung eines Terroristen nach Verbüßung seiner 12-jährigen Strafe gegeben wurde.

Montag, 02.10.2017:

Rund 20.000 Lulavim (Palmzweige) wurden für Sukkoth (das Laubhüttenfest) aus dem Gazastreifen nach Israel importiert.
Für Im- und Exporte passieren tagtäglich rund 800 LKW den Übergang Kerem Shalom in den Gazastreifen und daraus nach Israel; sie beringen Waren, hauptsächlich in den Gazastreifen.

Dienstag, 03.10.2017:

Mahmud Abbas gestand in einem Interview mit der ägyptischen CBC ein, dass es einen eigenständigen Palästinenserstaat derzeit nicht geben wird. „Die Zeit für einen Palästinenserstaat wird kommen, sagte er, aber nicht so bald.“ Und ohne eine Aussöhnung mit der Hamas werde es auch keinen Palästinenserstaat geben.

Eine PA-Professorin: „Der Zionismus ist die heimtückischste Kraft auf dem Planeten.“

Die Jugendbewegung der Fatah, Schabiba, verteilt ein kostenloses Schülertagebuch; darauf sind zwei Erzterroristen als Vorbilder abgebildet: Abu Jihad, der für die Ermordung von 125 Israelis direkt verantwortlich ist, und Salah Khalaf, Chef des Schwarzen September und Planer des Massakers an israelischen Athleten in München 1972.

Die IDF wird das Haus des Terrormörders von Har Adar abreißen.

Mittwoch, 04.10.2017:

Nachdem Benjamin Netanyahu angekündigt, dass in Ma’ale Adumim viel gebaut werden wird. Das ist nichts Abwegiges, weil „jeder“ sagt, dass der Ort bei einer Friedensregelung bei Israel verbleiben wird. Die PA dagegen behauptet das sei ein Versuch Netanyahus die Zweistaatenlösung zu vernichten und ein klarer Versuch die Versuche der USA zur Wiederbelebung des Friedensprozesses zu zerstören. (Sagen die, die sich bisher nur durch Verweigerung  in Sachen Frieden ausgezeichnet haben…)

Donnerstag, 05.10.2017:

Das PA-Fernsehen strahlte erneut eine Sendung von 1996 aus, in der Juden als „niederträchtig“, „Unterdrücker“ und „boshaft“ dargestellt und bezeichnet wurden.

Freitag, 06.10.2017:

Arabische Zeitungen berichten, dass die Hamas nicht daran denkt ihren „militärischen Flügel“ als Teil der „Aussöhnung“ mit der Fatah abzuschaffen. Das werde erst nach einem Friedensabkommen mit Israel passieren, heißt es. (Und da die Hamas kein Friedensabkommen mit Israel will…)

Der Muktar eines Dorfs in „Ost“-Jerusalem hat unmissverständlich klar gemacht, was er und „90% meiner Leute“ wollen: unter israelischer Herrschaft bleiben, nicht unter die PA-Herrschaft kommen.

Die Waqf (muslimische Verwaltung des Tempelbergs) verurteilte die vom Obersten Gerichtshof gefällte Entscheidung das Fußballspiel auf dem Plateau zu verbieten. Sie will die Zuständigkeit der „zionistischen Gerichte“ nicht anerkennen. „Die 144 Dunam gehören ausschließlich den Muslimen“ und die Juden haben sich da gefälligst nicht einzumischen.

Samstag, 07.10.2017:

Der Libanon hat drei Personen wegen angeblicher Spionage für Israel verhaftet.

Fake News nach palästinensischer Art

Stephen M. Flatow, JNS.org, 19. September 2017

Ein wenig berichteter Messerstecher-Vorfall, gekoppelt mit einer großen Dosis von der PA generierten Fake News, hat so ziemlich alles offenbart, was man über den israelisch-palästinensischen Konflikt wissen muss.

Alles begann am 18. August. Qatiba Zahran, 17 Jahre alt, verließ seinen Heimatort Alar nahe der Stadt Tulkarm, bewaffnet mit einem großen Messer. Er suchte nach einem israelischen Juden, den er abstechen könnte.

PA-Präsident Mahmud Abbas (Foto: Kremln.ru via Wikimedia Commons)

Er konnte in Alar oder in Tulkarm keien Israelis finden, denn dort steht man seit 1995 unter der Kontrolle der palästinensischen Autonomie. Da war, als der damalige Premierminister Yitzhak Rabin Israels Streitkräfte aus den Gebieten abzog, in denen 98 Prozent der palästinensischen Araber wohnen.

Beachten Sie, dass Qatiba Zahran im Jahr 2000 geboren wurde. Das bedeutet, dass er sein gesamtes Leben unter der Herrschaft der PA verbracht hat. Er hat nicht unter direkter „israelischer Besatzung“ gelebt. Es gibt keine „israelischen Siedler“, die die Einwohner von Alar oder Tulkarm gefährden.

Merkwürdig! Uns wird immer gesagt, dass Israels „Besatzung“ und „Siedler“ das sind, was die Palästinenser dazu provoziert auf Juden einzustechen, zu bomben und zu schießen. Wie kann man dann erklären, was den jungen Qatiba Zahran dazu motivierte dieses Messer in die Hand zu nehmen?

Er lief eine Strecke zu Fuß, bis er den nächsten israelischen Sicherheitscheckpoint erreichte. Dort stach Zahran auf einen israelischen Grenzer ein und verletzte ihn. Der Israeli erschoss ihn in Selbstverteidigung. (Übersetzung dank des Middle East Media Research Institute)

Zahran hinterließ seinen letzten Willen und Testament auf seiner Facebook-Seite, damit die Welt ihn sieht. Er zerschmettert eine Reihe übliche Mythen, die Palästinenser-Fürsprecher und –Sympathisanten zu propagieren versuchen:

  • Zahran schrieb nur von „Juden“, nicht von „Israelis“. Er sagte nichts gegen irgendeine israelische Politik oder Haltung. Er hasste Juden. Seine Worte: „Alles Lob Allah, dem Herrn der Welten, der die Mudschaheddin [Jihad-Kämpfer] beschützt und die verfluchten Juden erniedrigt…“
  • Er wurde von religiös-nationalistischer Ideologie getrieben, nicht durch einen Familienkonflikt oder ein anderes persönliches Problem: „Oh meine Familienmitglieder, wisst, dass ich euch nicht aufgrund von Verzweiflung verlassen habe oder aus dem Wunsch heraus weit weg von euch zu sein, sondern um des Märtyrertums willen, zu dem Allah mich aufforderte.“
  • Zahran wurde von den Versprechungen beeinflusst, die von muslimischen religiösen Lehrern gegeben werden: „Oh meine ehrwürdigen Familienmitglieder, empfangt die frohen Nachrichten des Propheten, der sagte, dass ein Märtyrer 70 seiner Familienmitglieder bürgen kann [damit sie ins Paradies kommen].“

PA-Offizielle lesen zweifelsohne Zahran Facebook-Seite. Sie wissen, dass er plante – im Voraus – Juden zu ermorden, weil er Juden hasste und ins Paradies kommen wollte (und auch die Garantie auf den Einzug von 70 Verwandten nützen wollte).

Trotzdem verkündete das PA-Außenministerium, dass „die Besatzungsbehörden“ die „kaltblütige Hinrichtung des jungen Zahran“ durchführte. Die PA beschuldigte Israel, es lasse eine „widerliche Geschichte von der Sorte“ kursieren, „die sie immer verbreiten, wenn sie eine Exekution im Feld verüben, während sie sehr wohl wissen, dass der junge Zahran keine Gefahr für die Besatzungssoldaten an dem Checkpoint darstellte“.

Und die Stadtverwaltung des von der PA regierten Alar, Zahrans Heimatorts, gab eine Erklärung aus, in der es hieß: „Die Mitglieder des Rats, die Arbeiter und die Einwohner des Ortes gratulieren dem zum Märtyrer gemachten Helden Qatiba Ziyad Yusuf Zahran.“

Letzte Woche übergaben die Israelis Zahran Leiche der PA. Sollten sie erwartet haben, dass ihre Geste des guten Willens erwidert würde, dann haben sie geträumt.

Der PA-Gouverneur von Tulkarm, Isaak Abu Baker, erklärte sofort, dass Israels „Zivilisten zu Zielen zu machen Routine geworden ist“. Auf der Beerdigung wiederholte Mustafa Takatka, der stellvertretende Gouverneur von Tulkarm, den antiisraelischen Ritualmordvorwurf, Israel ermorde „gewohnheitsmäßig“ unschuldige Palästinenser und dass Zahran ein solches Opfer der „Verbrechen der Besatzung“ sei. Takatka forderte die palästinensische Öffentlichkei tauf „nicht vom Weg des Kampfes abzukommen.“.

Das war kein Fall eines übereifrigen palästinensischen Beamten, der fahrlässige Äußerungen von sich gab, die auf unvollständigen Informationen beruhen. Solche Leichtfertigkeit wäre schon hanebüchen. Aber was in diesem Fall geschah, war viel schlimmer. Hier kannte ein hochrangiger Vertreter der PA die Wahrheit – von der Facebook-Seite des Terroristen – und entschied sich dennoch die Fake News zu verbreiten, um Israel zu dämonisieren und die Palästinenser anzutreiben, den Versuch zu unternehmen Israelis zu ermorden.

Die PA erzählt 17-jährigen, dass Judenmörder als „Märtyrer“ und „Helden“ bejubelt werden. Von der PA bezahlte muslimische Prediger versichern potenziellen Terroristen himmlische Belohnungen für Stich- und Bombenanschläge. PA-Offizielle überzeugen palästinensische Teenager, dass Israelis ekelhafte, gefährliche Monster sind, die es verdienen umgebracht zu werden. Und dann schnappen sich diese Teenager Messer und suchen nach Juden, die sie umbringen können. Ursache und Wirkung sind offensichtlich. Warum kann die Welt das nicht sehen?

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (17. – 23. September 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 17.09.2017:

Die PA verkündete, dass Abbas am Mittwoch eine „wichtige Rede“ vor der UNO-Vollversammlung halten werde, die „Charakteristika der nächsten Phase definieren wird“.

Die Hamas hat angekündigt ihre Regierung im Gazastreifen aufzulösen, damit die Regierung in Ramallah ungehindert im Gazastreifen agieren kann. Außerdem soll es allgemeine Wahlen geben, über die jetzt verhandelt wird. Der UNO-Sondergesandte für den Nahost-Friedensprozess heißt den Schritt willkommen.

Montag, 18.09.2017:

Der PA-„Informationsminister“ verkündete, dass es bezüglich des „Rückkehrrechts“ der Palästinenser keine Konzessionen geben wird.

Friedenspartner Fatah: Ein Sprecher der Fatah rief die Hamas auf Israel nicht anzuerkennen; die Fatah werde das auch niemals tun. Der bewaffnete Widerstand (Terror), der Volkswiderstand (Terror) und alles andere seien auch legitim, sagte er.

Mahmud Abbas sagte, ein Treffen mit Trump sei sinnlos, solange der sich nicht der Zweistaaten-Lösung verpflichtet. Lege dieser sich nicht darauf fest, sei das „lächerlich“.

Dienstag, 19.09.2017:

Das PA-Fernsehen strahlte noch einmal eine Lüge von vor einigen Jahren aus – getarnt als „Predigt“ – nach der der ehemalige israelische Premierminister Ariel Sharon sich zum Geburtstag die Ermordung von 10 arabischen Kindern „bis zum Ende des Jahres“ wünschte. Dieser Hassprediger ist letztes Jahr von Mahmud Abbas zum Dekan des Al-Azhar-Instituts ernannt worden, das Schüler auf Studien an der Al-Azhar-Universität in Ägypten vorbereitet.

Shin Bet, Polizei und Grenzpolizei hoben eine Terrorzelle in Silwan aus, deren Mitglieder allesamt in „Ost“-Jerusalem wohnen. Acht Araber wurden festgenommen. Sie nannten sich „Geist von Silwan“.

Mahmud Abbas kündigte in New York an, dass er die Sicherheitskooperation mit Israel nicht wieder aufnehmen wird. Genauso wenig wird er die Zahlungen für die Terror-Häftlinge und ihre Familien einstellen.

Das „Sonderangebot“, illegale Waffen straffrei abgeben zu können, haben nur 3 israelische Araber wahrgenommen. Das Angebot endete heute.

Mittwoch, 20.09.2017:

Drei Araber aus Jericho und Kuseife wurden wegen zahlreicher Diebstähle landwirtschaftlicher Gerätschaften, eines Traktors und einer Viehherde festgenommen.

Was auch sonst: Mahmud Abbas, der Mann, der sich an keinerlei Recht hält, behauptet vor der UNO-Vollversammlung Israel würde sich über das Recht stellen. (Und es lasse keinen Raum für einen Staat Palästina.) Dazu forderte er von der UNO einen „Zeitrahmen“, innerhalb dessen die UNO die „Besatzung“ beenden müsse. Außerdem warnte er Israel davor aus dem Konflikt einen Religionskrieg zu machen – während die PalAraber das längst erledigt haben.
Aber was will man von einem Mann erwarten, der behauptet er habe Friedensinitiativen angenommen, während Israel sie alle abgelehnt habe – während er selbst ständig alles blockierte, was nicht 150% seinen Forderungen entspricht, die er absichtlich ständig höher schraubte?
Israels UNO-Botschafter Danny Danon hatte völlig recht, als er Abbas‘ Rede Lügen nannte.