Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (10. – 16. Dezember 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 16.12.2017:

Die Teilnahme an den „Tagen des Zorns“ scheint sich reichlich in Grenzen zu halten. Nimmt man die angegebenen Zahlen und rechnet das um, dann beteiligten sich kaum 0,1 Prozent der Bevölkerung in Judäa/Samaria und dem Gazastreifen daran (ca. 3.000 in Judäa/Samaria, ca. 4.000 im Gazastreifen).

Die IDF hat Fotos veröffentlicht, die zeigen, wie palarabische Jugendliche einen Krankenwagen als Deckung für ihre Angriffe mit Steinen auf israelische Sicherheitskräfte nutzen.

Montag, 11.12.2017:

Die „Proteste“ scheinen stark abzuklingen. Sie hatten ohnehin nicht den erwarteten Zulauf; waren es Freitag noch mehrere tausend, zählten sie Samstag nur noch mehrere hundert, Sonntag hatten sie noch einmal abgenommen. Trotzdem bleibt die IDF in erhöhter Alarmbereitschaft.

Der Terrorist, der Sonntag einen Wachmann am zentralen Busbahnhof in Jerusalem lebensgefährlich verletzte, gehört zu einer Familie, die eng mit Mahmud Abbas‘ Fatah verbunden ist. Zwei seiner Brüder arbeiten bei den PA-Sicherheitskräften.

Die PA hat alle Schulen angewiesen keine Treffen mit der Delegation aus Bahrain zu vereinbaren oder gar durchzuführen, die mit einer Friedensbotschaft zu Besuch in Israel ist. Stattdessen gab es Gerüche, die Delegation wolle über den Übergang Erez in den Gazastreifen kommen; dort versammelten sich Araber, um sie mit Schuhen und Eiern zu bewerfen. Zudem gibt es Berichte, dass der Delegation der Zugang zur Al-Aqsa-Moschee von den PA-Wächtern verweigert wurde.

In einer recht umfangreichen Aktion räumte Israel auf dem Golan 300 Landminen. Das 2 bis 3 Quadratkilometer große Gelände komplett zu räumen könnte Jahre dauern. Die Minen wurden von Syrien vor dem Sechstagekrieg 1967 gelegt.

An der Universität Haifa demonstrierten arabische Studenten gegen Trumps Entscheidung; sie skandierten: „Jerusalem ist arabisch.“

Heckmeck:
Wladimir Putin forderte beim Besuch in Kairo die „sofortige Wiederaufnahme von palästinensisch-israelischen Gesprächen über alle umstrittenen Gebiete, einschließlich des Status von Jerusalem“. Er warnte davor einer israelisch-palästinensischen Vereinbarung vorzugreifen; das sei kontraproduktiv und destabilisierend.

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Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (4. – 9.12. 2017)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 04.12.2017:

Den vierten Tag in Folge werden die Übergänge aus Judäa/Samaria und dem Gazastreifen für Fußgängerverkehr geschlossen bleiben; die Beschäftigten protestieren damit gegen ihre Arbeitsbedingungen. Rund 70.000 Araber können so nicht zu ihren Arbeitsplätzen in Israel kommen.

Montag, 04.12.2017:

Auf dem Ölberg bauten Muslime vor 6 Jahren illegal eine Moschee in unmittelbarer Nähe der Gräber von Menachem Begin und Eliezer Ben Yehuda. Bisher wurde deswegen nie etwas unternommen. Jetzt haben die Araber angefangen die Moschee zu erweitern. Auf einmal werden jetzt von der Stadt doch Inspektoren losgeschickt, die die Sache prüfen sollen.

PA-arabische Facebookseiten rufen zur Ermordung des Israelis auf, der beim Schutz der angegriffenen Kinder letzte Woche auf die Terroristen schoss und einen von ihnen tödlich verletzte.

Der Schabak konnte die Festnahme der 2 Terroristen (Einwohner des Negev) verkünden, die letzte Woche bei Arad einen 19-jährigen Soldaten ermordeten. Die Waffe des Soldaten wurde dabei wiedergefunden.

PA und Hamas erklärten gemeinsam den Mittwoch zum „Tag des Zorns“ gegen Israel und die USA; Anlass ist die mögliche Entscheidung des US-Präsidenten zum Status von Jerusalem.

Dienstag, 05.12.2017:

Während der letzten Tage wurden insgesamt 6 Jerusalemer Araber festgenommen, die mit Brandbombenwürfen auf jüdische Fahrzeuge stehen im Zusammenhang stehen.

Die Fatah glorifizierte eine Bombenbauerin als Vorbild; dazu wurde u.a. ein Foto von ihr als Teenagerin veröffentlicht. Außerdem wurde ein Mörder gepriesen und ein Foto seines „kindlichen Gesichts“ veröffentlicht.

Mittwoch, 06.12.2017:

Die Fatah schwört den UNO-Sicherheitsrat wegen Trumps Jerusalem-Entscheidung um Hilfe zu bitten. (Fragt sich, was das soll – der Sicherheitsrat kann dem US-Präsidenten nichts vorschreiben.)

Mahmud Abbas erklärte derweil Jerusalem zu „ewigen Hauptstadt des Staats Palästina“. (Wohlgemerkt: Jerusalem, nicht „Ost-Jerusalem“.) Außerdem postulierte er, Trump habe die Zweistaatenlösung vernichtet. (Wie, wenn er die Anerkennung an die Zweistaatenlösung gekoppelt hat? Zeigt das nicht wieder, dass die PalAraber ganz Jerusalem beanspruchen statt nur „Ostjerusalem“?)

Die Hamas findet, Israels Angriffe in Syrien zeigen „Israels Hilflosigkeit“.

Donnerstag, 07.12.2017:

Angesichts der Ankündigungen seitens der PalAraber verstärkte die IDF ihre Kräfte in Judäa und Samaria.

Ein 45-jähriger Araber aus Taibe wurde wegen Diebstahls von Artefakten an einer archäologischen Grabungsstätte festgenommen.

Hassan Nasrallah empfindet die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels als „2. Balfour-Erklärung“.

Der Israelisch-arabische Hohe Rat sagt, die jüngsten Entwicklungen zeigten eine strategische Allianz zwischen Trump, Netanyahu und „den reaktionären arabischen Regimen“. Deshalb initiiert er „Proteste“ in Nazareth.

Freitag, 08.12.2017:

Zahlen: Bei den von den Arabern provozierten „Zusammenstößen“ wurden fast 100 von ihnen verletzt. Einer soll getötet worden sein.

Die moderaten Terroristen von der Fatah (die „Friedenspartner“!) fordern zu bewaffneten Terroranschlägen in Israel auf.

Mahmud Abbas lässt wissen, dass die pal-arabische Wut nie nachlassen wird. US-Politik zu Jerusalem wird nicht vorankommen. (Was ist da neu? Die Verweigerung ist doch schon längst vorhanden.)

Saeb Erekat tönt, dass es keine Gespräche geben wird, bis die Trump seine Entscheidung widerruft.

Die Hamas lässt wissen, dass die Intifada „gegen die Besatzung weitergeht“.

In Um el-Fahm demonstrierten israelische Araber gegen die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt; sie trugen Schilder „Al-Quds ist die Hauptstadt Palästinas“; ein MK tönte, die USA befänden sich an vorderster Front der Gegner des Friedens.

Ein arabischer Knessetabgeordneter wohnt in einem von ihm illegal gebauten Haus, obwohl ihm in der Nähe ein Grundstück angeboten worden war. Es wird erwartet, dass dieses Haus genauso abgerissen wird wie andere illegal gebaute Häuser.

Samstag, 09.12.2017:

Erst forderte die Hamas die PalAraber zu gewalttätigen „Demonstrationen“ auf, bei denen sie israelische Sicherheitskräfte angreifen sollen – und jetzt sollen die Israelis schuld sein, dass die Situation eskalierte und es Tote Araber gegeben hat.

Rund 600 Araber beteiligten sich über Judäa und Samaria verteilt an den „Protesten“; im Gazastreifen waren es 450, die am Sicherheitszaun randalierten. (Ziemlich wenig, wenn das die Gesamtzahl ist…)
Bereits gestern sollen geschätzte 4.000 Araber in ganz Judäa/Samaria „protestiert“ haben – verdammt wenig für den Lärm, den die Terrororganisationen gemacht haben, was alles passieren sollte.

Die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden der Fatah haben die Rakete geschossen, die gestern in Sderot einschlug (sagen sie).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (26.11. – 2.12. 2017)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 26.11.2017:

Kann man sich noch darüber wundern? Religiöse Führer der PalAraber verkünden, der Terroranschlag auf die Moschee in Ägypten sei ein israelisches Komplott.

260.000 Palästinenser haben den Libanon verlassen, um woanders ein besseres Leben zu suchen; ein Hamas-Vertreter macht Israel dafür verantwortlich, es wolle die Flüchtlingslager dort leeren und damit die Grundlage für das Rückkehrrecht beseitigen. Eine Statistik besagt, dass mehr als 45% der Flüchtlinge im Libanon in andere Länder (weiter)gewandert sind; die Gründe: Armut, Arbeitslosigkeit und politische Instabilität.

Montag, 27.11.2017:

Der PA-„Botschafter“ in Großbritannien erzählte in einem Interview stolz, dass er auf einen israelischen Schüler eindrosch, weil der Falafel und Hummus als israelisches Essen bezeichnete.

Die PA-Nachrichtenagentur Quds Press veröffentlichte einen Bericht über die „Einbrüche“ von „Siedlern“ in der Al-Aqsa-Moschee. Demnach sollen letzte Woche 417 Israelis dort „eingebrochen“ sein, zwischen dem 17. und dem 23. November waren es 353. 118 der „Siedler“ gehörten einer Studentengruppe an, denen der Einbruch offiziell genehmigt wurde. Diese „Einbrüche“ von „Siedlern“ sind Besuche von Juden auf dem Tempelberg. Mit anderen Worten: Das ist boshafte Lügenpropaganda.

4 PA-arabische Jugendliche wurden vor ein paar Tagen festgenommen, weil sie an der Schnellstraße 60 Rohrbomben und Steine auf Fahrzeuge warfen.

Die israelischen Verteidigungskräfte kündigten an, dass im Fall eines weiteren Krieges mit der Terrororganisatin im Libanon Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah persönlich auf der Abschussliste der IDF steht.

Dienstag, 28.11.2017:

Ein Mitglied des Revolutionsrats der Fatah rief im EU-Parlament die internationale Gemeinschaft auf zu helfen die „israelische Besatzung“ zu beenden. Die UNO, der Sicherheitsrat, das Nahost-Quartett und die EU hätten die politische, moralische und menschliche Pflicht die „Besatzung“ zu beenden, damit die Palästinenser ihr Recht auf Selbstbestimmung ausüben können. Er rief zur Anerkennung des „Staats Palästina“ auf. Außerdem würde die Beendigung der „Besatzung“ helfen den internationalen Terrorismus zu bekämpfen. (Der hat ja nun alles mit Israel zu tun, wie wir alle immer wieder erfahren…)

Die PA traf sich mit Vertretern der Lehrergewerkschaft und versprach an der Verhinderung eines weniger extremistischen Lehrplans in den UNRWA-Schulen zu arbeiten. (Mit anderen Worten: Der „Friedenspartner“ will weiter Kindern Israelhass auch in den Schulen einimpfen lassen.)

Mittwoch, 29.11.2017:

Das Patriarchengrab in Hebron bleibt am Donnerstag wegen eines muslimischen Feiertags für Juden geschlossen.

Donnerstag, 30.11.2017:

Ein IDF-Sprecher sagte, das heutige Mörserfeuer aus dem Gazastreifen sei vom IS gekommen; die Terroristen hatten ca. ein Dutzend Mörsergranaten auf israelische Soldaten geschossen.

Freitag, 01.12.2017:

Die PA lässt ihrer Gazette Al-Hayat Al-Jadida heute den „Märtyrer“ betrauern, der gestern beim Mordversuch an jüdischen Jugendlichen von einem begleitenden Erwachsenen tödlich verletzt wurde. Man bedenke: Die Araber waren die, die morden wollten – aber das Lügenblatt schrieb in der Überschrift: „Bürger, die Sicherheit und Frieden suchen, und Siedler, die Blut und Mord suchen.“ Und Mahmud Abbas forderte internationalen Schutz für die PalAraber – der Tote belege „vor aller Welt die ganze Grausamkeit der von Siedlern verübten Verbrechen gegen das unschuldige palästinensische Volk“.

PA-Kinderfernsehen lässt Kinder reden: Die Juden haben Arafat vergiftet, „Millionen Märtyrer marschieren auf Jerusalem“ (Video) – Transkript.

Ein Lied im PA-Fernsehen verspricht die Juden anzugreifen: „Wir werden die Fatah-Flagge mit dem Gewehr hissen … Wir werden vom Meer her hinter euch her sein… Wir sind Soldaten, bis wir die Juden brechen…“ (Merke: „Juden“, nicht „Israelis“ oder „Zionisten“.)

Zwei führende Hamasniks sind nach Ägypten gereist, wo sie einen möglichen Gefangenenaustausch mit Israel zu diskutieren. Offiziell sollen sie mit der Fatah reden.

Samstag, 02.12.2017:

Die mögliche Ankündigung Trumps, dass die US-Botschaft nach Jerusalem verlegt wird, löst zusammen mit Berichten, dass alternativ Jerusalem von den USA als Hauptstadt Israels anerkannt werden könnte, heftige Reaktionen aus:
– Die Hamas fordert von den PalArabern die Wiederaufnahme der „Intifada“. Das sei ein eklatanter Bruch des Völkerrechts, das Jerusalem als besetztes Gebiet betrachte. Der Schritt werde Verbrechen der Verjudung der Stadt und der Vertreibung der Palästinenser Deckung geben.
– Ein Berater von Mahmud Abbas warnte die USA, eine Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels werde den Friedensprozess „komplett vernichten“.
– Die Arabische Liga warnt, eine Anerkennung Jerusalems werde Extremismus und Gewalt schüren. Sie werde nur einer Seite nützen, Israel, das Frieden gegenüber feindselig eingestellt sei.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.–25. November 2017)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 19.11.2017:

Treffen ranghoher Vertreter von Fatah und Hamas im Gazastreifen – und sie betonen, dass „die Waffen des Widerstands“ (also der Terror) keinesfalls aus der Hand gegeben werden.

Ein Kindermagazin der PA lehrt, dass Juden mit Steinen zu bewerfen von Mohammed angeordnet wurde.

Montag, 20.11.2017:

Die israelischen Sicherheitsdienste gaben die Festnahme eines Terroristen bekannt, der vor zwei Jahren in Sha’ar Binyamin auf einen Mann einstach. Die Festnahme erfolgte in einem arabischen Dorf im Großraum Jerursalem.

Hassan Nasrallah prahlt damit, dass die Hisbollah Panzerabwehrraketen zur  Hamas in den Gazastreifen geschmuggelt haben will.

Dienstag, 21.11.2017:

Ein Knesset-Abgeordneter der Yisrael Beiteinu sagte auf einer Konferenz, dass es keine Verhandlungen mit den Palästinensern geben kann, wenn sie Israel nicht anerkennen.

Der Chef des PA-Geheimdienstes sicherte der Hamas zu, dass ihre bewaffneten Kräfte in eine zukünftige PA-Armee eingegliedert würde.

Im „arabischen Sektor“ gibt es auf halbem Weg zwischen Netanya und  Haifa sowie in Kafr Qana in Galiläa zwei neue Polizeiwachen.

Mittwoch, 22.11.2017:

Mit einem neuen Labor haben Grenzer am Gazastreifen verhindert, dass gefährliche Materialien zum Bombenbau in den Gazastreifen geschmuggelt wurden.

Donnerstag, 23.11.2017:

Es wurde bekanntgegeben, dass im September ein Hamas-Terrorist festgenommen wurde, der aus dem Gazastreifen nach Israel gelangt war. Er lieferte den Streitkräften Informationen über die Terrortunnel.

Wer bezahlt palästinensische Steinewerfer?

Stephen M. Flatow, JNS.org, 7. November 2017

Palästinenser werfen bei einem Krawall in Qalandia aus der Deckung hinter einem Krankenwagen Felsbrocken mit Felsbrocken.

zwei Israelis, die durch einen palästinensischen Ort fuhren, wurden letzte Woche beinahe von einer Gruppe Teenager ermordet. Derweil hatte eine andere Gruppe Teenager im östlichen Michigan den Erfolg einen Fahrer zu ermorden, der vorbeikam.

Obwohl durch mehr als 9.500 km getrennt, hatten die Angreifer eines gemeinsam – die Wahl ihrer Waffen. Beide benutzten sie Felsbrocken.

Die israelischen Opfer waren zwei Frauen – wenn man nach den Fotos urteilen darf, alte Frauen – die die PA-Stadt Azzun besuchten. Sie waren Mitglieder einer linksextremen Gruppe namens „Machsom Watch“ (Machsom = Sicherheits-Checkpoint). Sie behaupten, dass die Checkpoints, an denen Palästinenser auf Bomben und Waffen untersucht werden, bevor sie nach Israel einreisen, „Die Verweigerung der Rechte der Palästinenser sich frei in ihrem Land zu bewegen“ darstellen.

Ich habe nicht viel Sympathie für Machsom Watch. Nachdem palästinensische Terroristen 2011 in Itamar fünf Israelis – darunter drei kleine Kinder – ermordeten, besuchten Aktivisten von Machsom Watch, darunter Raya Aaron, die Sprecherin der Organisation, das arabische Dorf Awarta, um den Verwandten der Mörder Trost zuzusprechen. Das sagt eine Menge darüber, wo die Sympathien von Machsom Watch liegen.

Aber natürlich habe ich stärkstes Mitgefühl mit jeder unschuldigen Person, die sich von einem mörderischen Job belagert wiederfinden. Nach Angaben der israelischen Internetseite News 0404 riss beim Besuch der Froschen von Machsom Watch in Azzun ein Einwohner einer Frau ein Armband ab und lief weg. Die Frauen sprangen in ihr Auto und verfolgten den Dieb in ein nahe gelegenes Dorf.

„An diesem Punkt“, berichet News 0404, begannen örtliche Araber das Fahrzeug der Frauen mit Beton-Schalsteinen und Steinen zu bewerfen, bis israelische Armeekräfte herzueilten und die Frauen auf wundersame Weise vor dem Lynchen gerettet wurden.

Machsom Watch zeigt, wie andere Gruppen der jüdischen extremen Linken, nie großes Interesse am Problem palästinensisch-arabischer Steinwürfe. Daher nehme ich an, dass diese zwei Frauen ein reichlich rüdes Aufwachen hatten. In Angst versetzt in ihrem Auto sitzend, umgeben von einem blutrünstigen Mob, der versucht sich zu ermorden, müssen sie endlich erkannt haben, dass Steine tödlich sein können.

Ein paar Wochen zuvor, 9.500km von Azzun entfernt, war eine andere Gruppe Steinewerfer aktiv. Fünf junge Männer im Alter von 15 bis 17 Jahren entschieden sich Felsbrocken von einer Brücke bei Flint in Michigan zu werfen. Kenneth White (32) war Mitfahrer in einem Van, der das Pech hatte genau zu diesem Zeitpunkt unter diese Brücke durchzufahren. Einer der Felsbrocken durchschlug die Windschutzscheibe und trafen White am Kopf, tötete ihn.

Der Staatsanwalt von Michigan behandelt Steinwürfe nicht als Kinderspiel. Gegen die fünf Angreifer wird als Erwachsene, nicht als Jugendliche verhandelt. Ihnen wird Mord mit bedingtem Vorsatz vorgeworfen, nicht Vandalismus oder Mutwille.

Der tragische Mord an White ist den Bürgern Israels nur allzu vertraut. Mindestens 13 israelische Juden und zwei irrtümlich für Juden gehaltene Araber sind seit 1980 von palästinensischen Steinewerfern ermrodet worden. Viele weitere sind verstümmelt wurden, einige davon dauerhaft.

Aber bei allen Gemeinsamkeiten zwischen palästinensischen Steinewerfern und denen von Michigan gibt es einen sehr wichtigen Unterschied. Wenn die Teenager aus Michigan verurteilt werden, werden sie von der US-Regierung nicht auf irgendeine Weise belohnt. Amerikanische Steuerzahler würden das nie dulden.

Allerdings wird das Geld amerikanischer Steuerzahler dafür verwendet palästinensische Steinwerfer zu belohnen.

Die USA gaben der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) letztes Jahr $357 Millionen. Und so wird ein Teil des amerikanischen Geldes nach Angaben einer detaillierten Studie des Jerusalem Center for Public Affairs ausgegeben: Ein palästinensischer Felsbrocken-Terrorist, der zu einer Gefängnisstrafe bis zu drei Jahren verurteilt wird, wird von der PA mit einem monatlichen Gehalt von $400 belohnt, solange er hinter Gittern sitzt. Ein Steinewerfer, der einen Juden tötet und deshalb zu 30 oder mehr Jahren Gefängnis verurteilt wird, erhält von der PA ein monatliches Gehalt von $3.400.

Es gibt zusätzliche Belohnungen, nachdem der Felsbrocken-Terrorist freigelassen wird. Hat er mehr als drei Jahre gesessen, wird er mit einer Beihilfe der PA in Höhe von $1.500 belohnt. Einaml mehr erhöht sich die Belohnung entsprechend  Haftzeit. Ein Steinewerfer, der jemanden ermordete, 30 Jahre in Haft war und dann bei einem Gefangenenaustausch freigelassen wird, erhält eine Beihilfe von $25.000.

Und vergessen sie die Verwandten nicht. Die Eltern und Geschwister eines unverheirateten Steinewerfers, der (beim Versuch Juden zu Tode zu steinigen) getötet wird, erhalten monatlich $100. Die Witwe eines toten Steinewerfers erhält jedem Monat $250. All das wird reichlich von diesem großen jährlichen Scheck des US-Finanzministeriums gedeckt.

Gibt es keinen besseren Weg amerikanische Steuergelder auszugeben?

Warum finanziert der Westen palästinensischen Terrorismus?

Daniel Schwammenthal, 3. November 2017

Stellen Sie sich vor, Terroristen, die in Europa und den USA Hunderte Menschen ermordeten, erhielten großzügige Belohnungen für ihre Verbrechen.

Und stellen Sie sich weiter vor, dass dieses Blutgeld indirekt von westlichen Steuerzahlern kommt.

So ungeheuerlich das klingt, genau das macht die – finanziell von der Großzügigkeit der USA und –Europa abhängige – palästinensische Autonomiebehörde (PA).

Jedes Jahr bezahlt sie $140 Millionen an Terroristen, die in israelischen Gefängnissen sitzen oder saßen, außerdem $175 Millionen an Familien von Terroristen, die bei Anschlägen getötet wurden, so wie Selbstmordbomber.

Um keinen Zweifel daran zu lassen, was dieses Motivationssystem erreichen will, sind die Gehälter an die Länge der Gefängnisstrafen geknüpft. Mit anderen Worten: Je grausamer das Verbrechen, desto mehr Geld bekommen die Terroristen.

Insgesamt widmet die PA, die so knapp bei Kasse ist, erstaunliche 7 Prozent ihres Budgets dafür sicherzustellen, dass Israelis zu töten ein lukratives und begehrtes Geschäft bleibt.

Dieser Gehalsplan für Terroristen ist kein unwichtiges Detail des arabisch-israelischen Konflikts, sondern eine Manifestation seine Wurzeln – die palästinensische Ablehnung der Legitimität eines jüdischen Staates.

Nur dann, wenn Sie glauben, die Gegner hätten kein Recht auch nur zu existieren, würden Sie ihre Mörder belohnen und gegen sie hetzen. Und das ist immerhin nicht die Hamas, die völkermörderische Terrortruppe, die den Gazastreifen betreiben, sondern Israels angeblicher Friedenspartner, die PA in Ramallah.

Unter PA-Präsident Mahmud Abbas sind Schulen und öffentliche Orte nach Terroristen benannt worden und die offiziellen PA- und Fatah-Medien glorifizieren diese „Märtyrer“, während sie Israel und die Juden diffamieren.

Palästinensische Sanitäter tragen eine verletzte Frau auf einer Trage am Felsendom vorbei, nachdem es am 27. Juli 2017 Zusammenstöße auf dem Gelände der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalems Altstadt gab. (Foto: Ahmad Gharbabli/AFP/Getty)

In einem System, das entschlossen ist sicherzustellen, dass dieser Konflikt weit in die nächste Generation weiter geht, sind nicht einmal Kinderpogrome tabu. Warum sonst würden kleine Kinder vor Fernsehkameras gestellt, um „Gedichte“ zu zitieren, die Israelis als „barbarische Affen“ und „die bösartigsten aller Kreaturen“ beschreiben?

In den vergangenen Jahren hat Präsident Abbas auch sein Bestes getan, um aus einem bereits hartnäckigen, aber weigehend nationalen Konflikt in einen Religionskrieg zu machen. Es werden boshafte Lügen verbreitet, dass Israel die Al-Aqsa-Moschee zerstören  oder den Status des Tempelbergs verändern will, den Israel unter muslimischer religiöser Kontrolle ließ, als es 1967 die Altstadt eroberte.

Hören wir Präsident Abbas am 16. September 2015 im offiziellen PA-Fernsehen reden: „Sie [die Juden] haben kein Recht sie [die Al-Aqsa-Moschee und die Grabeskirche] mit ihren dreckigen Füßen zu besudeln“ – und fügte obendrein noch hinzu: „Wir begrüßen jeden Tropfen Blut, der um Jerusalems Willen vergossen wird.“

Und Blut ist reichlich vergossen worden. Seit Abbas‘ verhängnisvoller Rede hatte palästinensische Angreifer mit der Behauptung „die Al-Aqsa zu schützen“ rund 60 Menschen getötet, zuletzt die drei israelischen Oper des Schieß-Anschlags in Har Adar. Zumeist haben die Terroristen aber Messer- und mit Auto-Ramm-Anschläge verübt.

Genau in diesem Kontext versuchen sowohl die USA als auch Israel die israelisch-palästinensischen Gespräche wiederzubeleben. Aber um irgendeinen Fortschritt zu erzielen, müssen sie zuerst einen ehrlichen und auf Beweisen gründenden Blick darauf werfen, warum es 25 Jahr nach Oslo immer noch keinen Frieden gibt.

Ein entscheidender Grund besteht darin, dass der Westen nur allzu lange palästinensische Hetze und Gewalt ignorierte oder herunterspielte und selbst dann, wenn sie sie beachteten, Fehldiagnosen zu diesem Phänomenen erstellen – als Folgen des Konflikts, womit sie Ursache und Wirkung umkehrten. Es war vorhersehbar, dass sie damit die PA ermutigte sich an ihren extremistischen Positionen festzuhalten und wiederholt Friedensangebote auszuschlagen.

Diese Verweigerungskultur hat nicht nur in der palästinensischen Gesellschaft ihre Male hinterlassen, sondern auch in Israel. Und ob man es mag oder nicht, ein Palästinenserstaat wrid nur dann entstehen, sollte eine Mehrheit der Israelis überzeugt sein, dass ein solcher Staat nicht gefährlicher sein wird als der Status quo.

Nach der Ablehnung der israelischen Friedensangebote von 1999, 2000 und 2008, der Terror-Intifada der frühen 2000-er und dem Raketenfeuer, das Israel als Dank für den Abzug aus dem Gazastreifen im Jahr 2005 erhielt, glauben viele Israelis nicht länger, dass ein Palästinenserstaat nur ein paar Kilometer entfernt von Israels großen Bevölkerungszentren Frieden und Sicherheit bringen wird. Abbas zu hören, wie er sogenannte Märtyrer preist und zu von verschwenderischen PA-Gehältern für die Mörder ihrer Landsleute zu erfahren wird sie kaum vom Gegenteil überzeugen.

Es gibt zum Glück zunehmende westliche Erkenntnis, dass die Palästinenser keine unschuldigen Zuschauer ihres eigenen Unglücks sind.

Letztes Jahr erklärte das aus der EU, den USA, der UNO und Russland bestehende Nahost-Quartett zum ersten Mal eindeutig, dass palästinensischer Terror und Hetze „mit einer friedlichen Lösung prinzipiell unvereinbar sind“.

Das ist zwar von der EU unterschrieben, aber nicht jeder EU-Mitgliedsstaat teilt diese grundlegende Einsicht. Doch der beste Dienst, den der Westen dem Frieden tun kann, besteht darin die Worte des Quartetts in Politik umzusetzen.

In den USA würde der Taylor Force Act, der mit starker, parteiübergreifender Unterstützung seinen Weg durch den Kongress nimmt, von der PA einen happigen wirtschaftlichen Preis einfordern wird, wenn sie weiterhin Terror subventioniert. Was kann die EU tun?

Selbstverständlich würde niemand vom finanziellen Zusammenbruch der PA profitieren. Trotzdem würde öffentliche Kritik der EU einen Politikwechsel einleiten.

Wenn das nicht funktioniert, könnte die EU erwägen ihrer Hilfe die 7 Prozent des Budgets abzuziehen, die die PA den Terroristen zahlt und das palästinensische Volk den Grund wissen zu lassen.

Oder die EU könnte ihre Bereitschaft verkünden dieses Geld NGOs zu spenden, die sich dem Kampf gegen die hetze in der palästinensischen Gesellschaft widmen. Glaubwürdige Drohungen dieser Art könnten ausreichen.

Diese und weitere Maßnahmen, die so gestaltet sind, dass sie dem internen palästinensischen Diskurs und Politik helfen, werden nicht über Nacht Frieden bringen, könnten aber die Grundlagen für eine Vereinbarung der Zukunft legen.

Sicher ist allerdings: Wenn der Westen derselben abgenutzten Friedensprozess-Formel folgen, die die Israelis einfach als allmächtig und hauptsächlich für den Konflikt verantwortlich und die Palästinenser als unschuldige Oper ohne Vertretung sieht, werden seine Bemühungen nicht erfolgreicher sein als die bisherigen Versuche.

Waffenstillstand und Friedertigkeit? (12.-18. November 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 12.11.2017:

Die IDF hat 300 PA-Araber aufgefordert ein Gebiet im Jordantal zu verlassen, wo sie in einer Sperrzone als Nomaden/Hirten leben. Das Gebiet ist entweder Privatland oder gehört der katholischen Kirche. Außerdem hat es immer wieder illegale Bautätigkeiten gegeben. Für die Ausweisung wird dasselbe Recht genutzt, das zur Räumung von illegalen jüdischen Siedlungen angewendet wird.

Der PIJ tönt, die Warnung Israels, die Terroristen müssen mit heftigen Gegenschlägen rechnen, sollten sie Terroranschläge verüben, sei eine Kriegserklärung. (Klar, wenn Juden sich wehren, sind sie Verbrecher.)

Ein ranghoher Hamas-Vertreter sagte, die Terrororganisation habe gar keine andere Wahl als Israel für den Tod der Terroristen im Terrortunnel zu „bestrafen“. Im Übrigen spiegelten die israelischen Drohungen „die Panik und Verwirrung im zionistischen Gebilde“.

Aktuell gibt es im Schnitt 25 Mordversuche durch Steinwürfe auf Autos pro Tag.

Arabische Medien berichten, der Islamische Staat habe seinem „militärischen Arm im Gazastreifen“ befohlen einen Angriff auf Israel auszuführen.

Ein Hamas-Funktionär erklärt die Oslo-Vereinbarungen für tot. Er betonte zudem, dass die Hamas mit der Aussöhnung mit der Fatah ihre Grundprinzipien überhaupt nicht aufgegeben hat.

Montag, 13.11.2017:
– Am späten Sonntagabend gab es bei Beitar Illith südlich von Jerusalem Angriffe von PA-Arabern mit Felsbrocken auf Autofahrer. Eine Frau wurde verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden.
– In einem arabischen Dorf im Gush Etzion beschlagnahmten Soldaten eine M16.
– Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria insgesamt 14 wegen Terrorverdacht gesuchte Araber.
– Während der Nacht verhafteten Soldaten einen der Führer des Islamischen Jihad in Judäa und Samaria.
– Im Gush Etzion wurden wieder israelische Autos mit Steinen beworfen. Am Morgen krachte einer der Felsbrocken in die Windschutzscheibe eines PKW.


– Am Abend bewarfen Araber bei Schuafat die Straßenbahn mit Steinen; sie wurde beschädigt.

Dienstag, 14.11.2017:

Die an der Grenze beschlagnahmten Päckchen für den Gazastreifen sind offenbar online bestellte militärisch nutzbare Materialien aus chinesischer Produktion (Drohnen, Laser-Zielfernrohre usw.). Die Terrorgruppen haben offenbar ein Fable für billige Produkte aus der Volksrepublik.

Mittwoch, 15.11.2017:

Eine Araberin fiel Sicherheitskräften am Checkpoint Qalandiya auf, weil sie und ihre Kinder nicht warm genug angezogen waren und nur Schlappen an den Füßen trugen. Sie baten die Frau sich mit ihren Kindern zu setzen und auszuruhen und etwas zu trinken. Sie nahm das Angebot an und währenddessen besorgten die Uniformierten warme Kleidung, etwas zu essen und zu trinken. Sie sammelten Geld und kauften Schuhe für die Kinder an einem Stand neben dem Checkpoint. Die Kinder bekamen beim Abschied noch ein paar Süßigkeiten.

Die Öffnung des Übergangs Rafah nach Ägypten verzögert sich, weil Ägypten „besondere Umstände“ dafür verantwortlich sind.

Donnerstag, 16.11.2017:

Ein jordanischer Parlamentsabgeordneter tritt für „Mätryrer-Bombenanschläge“ (Selbstmord-Bombenterror) in Israel ein. Das verkündete er bei einem Aufenthalt in Ramallah.

Grundsätzliches von Mahmud Abbas: Wir werden das Rückkehrrecht nicht aufgeben. (Heißt: Er will weiterhin Israel mit pal-arabischen „Flüchtlingen“ fluten.)

Grundsätzliches von der Hamas: Wir werden Israel niemals anerkennen.

Die IDF hat Bauern am Gazastreifen erlaubt ihre Felder wieder zu bestellen. (Der Bereich in unmittelbarer Nähe zum Gazastreifen zum militärischen Sperrgebiet erklärt.)

Freitag, 17.11.2017:

Die PA verbreitet weiter die Mär, dass Israel – mit Billigung der USA – Yassir Arafat ermordet (vergiftet) hat.

Samstag, 18.11.2017:

Die Fatah ehrte einen Terroristen, der für viele Anschläge im Zeitraum von 2000 bis 2005 verantwortlich war. Sein Blut sei nicht vergeblich vergossen worden, hieß es. Dabei wurde Israel als „Monster“ bezeichnet, das palästinensische „Rebellen“ tötet. Sein Blut werde „tausend andere sprießen“ lassen.