Es ist nicht die Besatzung, Dummkopf – es ist der Terror

Elder of Ziyon, 21. September 2018

Jeden Tag werden Artikel über die Schrecken der „Besatzung“ geschrieben. Nicht nur populäre Artikel, sondern auch wissenschaftliche und Forschungsabhandlungen.

Und in fast allen davon verstehen sie die Grundlagen der Geschichte falsch.

Ein Paradebeispiel: 2016 wurde ein Forschungsartikel  mit dem Titel „Einstellungen palästinensischer Medizinstudenten zu geopolitischen Barrieren zum Zugang zu Krankenhäusern für klinische Ausbildung: eine qualitative Studie“ veröffentlicht. Der Abriss dazu sagte: „Unsere Ergebnisse legen nahe, dass Medizinstudenten, die in den besetzten Palästinensergebieten leben, suboptimale Ausbildung erhalten; Grund sin die unklaren Genehmigungsregeln, Barrieren an Checkpoints und die psychologischen Belastungen des Prozesses. Diese Ergebnisse zeigen die Auswirkungen auf, die militärische Besatzung auf die Bildung und die Lebensqualität der palästinensischen Medizinstudenten in einem Umfeld hat, in dem es regelmäßige Gewalt und viele Gesundheitsfaktoren gibt, die bereits dürftig sind.“

Es gab Anfang des Jahres ganze Reihe aufgeregter Artikel über Israels Genehmigungssystem, das einschränkt, wo Palästinensern erlaubt ist nach Israel einzureisen. „Sicherheitsverbote sind das versteckte Kernstück eines Genehmigungssystems, das Palästinenser als ultimatives Mittel zur Kontrolle in Israels ein halbes Jahrhundert andauernden Militärbesatzung betrachten.“

Was praktisch niemand erwähnt: Es gab nahezu keine Kontrollen dazu, wohin palästinensische Araber in Israel reisen konnten – bis 1991, als das Genehmigungssystem eingeführt wurde, als Ergebnis der ersten Intifada und hunderten Toten.

Keiner der Kritiker Israels würde behaupten, dass es zwischen 1967 und 1991 keine „Besatzung“ gab.

Fakt ist: Das Genehmigungssystem war eine Reaktion auf palästinensischen Terror, keine Folge der „Besatzung“. Israel gab den palästinensischen Arabern die Bewegungsfreiheit, die sie als Recht beanspruchen – und diese Freiheit hatte Brutalität und Mord zur Folge.

Gleichermaßen wurden die Sicherheitsbarriere und andere Einschränkungen als Reaktion auf noch mehr palästinensischen Terror in den 2000-ern verfügt.

Warum ignorieren diese Abhandlungen sowie Populär-Artikel den Kontext der aktuellen Einschränkungen und machen stattdessen die „Besatzung“ dafür verantwortlich? Israel hat gezeigt, dass die Grenzen, als es keine Gewalt gab, praktisch komplett offen sein könnten.

Ich habe mit langjährigen jüdischen Einwohnern der Westbank gesprochen, die mir erzählten, dass sie vor der ersten Intifada ihre Challah für den Schabbat in Ramallah kauften, wohin sie von der Bäckerei Angel gebracht wurden. Juden und Araber hätten Bewegungsfreiheit in beide Richtungen gehabt, gäbe es den Terror nicht.

Es ist nicht die „Besatzung“, die Israel dazu veranlasst Palästinenser davon abzuhalten frei nach Israel zu kommen und Juden davon arabische Städte zu besuchen. Es ist der Terror.

Punkt.

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Deutschlands schiefe Antisemitismus-Statistiken

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Vor kurzem stellte der deutsche Innenminister Horst Seehofer die Kriminalstatistik des Landes für das Jahr 2017 vor. Dazu gehörten 1.500 kriminelle, antisemitische Taten – das sind etwa 4 pro Tag. Der Minister behauptete, 95% davon seien durch rechtsextreme Einstellungen motiviert.[1] Eine weitere Quelle berichtete, es habe 2017 in Berlin 947 antisemitische Vorfälle gegeben, eine Zunahme von 60% gegenüber dem Vorjahr.[2] Bei der Vorstellung der Ergebnisse gab Seehofer die obligatorische verbale Verpflichtung der Null-Toleranz gegenüber Verbrechen gegen Juden ab.

Wenn bei antisemitischen Taten rechtsextreme Täter derart überwiegen würden, warum äußerten sich dann etliche führende Politiker in den letzten Monaten gegen muslimischen Antisemitismus? Die breitere öffentliche Aufdeckung muslimischer Hassverbrechen gegen Juden begann nach dem Verbrennen einer selbstgemachten israelischen Flagge im Dezember 2017 in Berlin. Das Video dieses Vorfalls ging um die Welt. Es weckte unangenehme Assoziationen mit den weit massiveren Buchverbrennungen durch die Nazis 1933.

Seit vielen Jahren ist der muslimische Antisemitismus in Deutschland vorsätzlich ignoriert und manchmal beschönigt worden. Heftige Kriminalfälle, die aus Teilen dieser Gemeinschaft heraus begangen wurden, behandelte man als „Einzelfälle“ statt als strukturelles Problem. Der Christdemokrat Jens Spahn, heute Gesundheitsminister und damals parlamentarischer Staatssekretär im Finanzministerium, drückte es klar aus. Er sagte, Antisemitismus sei in einigen muslimischen Ländern allgegenwärtig. Spahn erwähnte fortgesetzte Aufstachelung in Familien und Moscheen. Er betonte zudem, dass die muslimische Zuwanderung zusätzlichen Antisemitismus nach Deutschland gebracht hatte. Spahn forderte die deutschen Muslim-Organisationen auf ihre Pflicht zu tun und die von Muslimen begangenen antisemitischen Verbrechen zu verurteilen.[3]

Bereits im Juni 2017 sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: „Wir dürfen es nicht hinnehmen, wenn Einwanderer aus muslimisch geprägten Regionen auch ihre Feindbilder importieren.“[4] Im Januar 2018 sagte Stephan Harbarth, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion im Parlament, gegen importierten Antisemitismus müssten Prävention und „alle Mittel der Repression bis hin zu den Möglichkeiten des Ausweisungsrechtes konsequent genutzt werden“.[5]

Ende März sagte Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, Antisemitismus sein kein „spezifisch muslimisches Problem. Aber jetzt wird er auch durch Migration und durch den von radikalen Kräften in der islamischen Welt geschürten Hass auf Israel wieder stärker.“[6]

Etwa zur gleichen Zeit forderte Volker Kauder, parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, dass deutsche Schulen verpflichtet werden antisemitische Vorfälle zu melden. Er stellte diese Forderung, nachdem ein jüdisches Mädchen im zweiten Schuljahr eine Berliner Grundschule von einem muslimischen Klassenkameraden bedroht wurde, er würde sie töten, weil sie nicht an Allah glaubt.[7]

Im April hatte dann sogar Kanzlerin Merkel das Gefühl sie könne nicht länger schweigen. Nach einem weiteren antisemitischen Angriff in Berlin sagte sie, die Behörden müssten mit aller Härte und Entschlossenheit gegen Antisemitismus sowohl bei Deutschen als auch Arabern vorgehen.[8] Ein Artikel in der jüdischen Monatszeitung Jüdische Allgemeine betonte Merkels schwere Verantwortung für Antisemiten, die aus muslimischen Ländern nach Deutschland kommen. Sie war es, die sie hereinholte. Der Artikel zitierte den Modedesigner Karl Lagerfeld zur Flüchtlingspolitik der Kanzlerin: „Selbst wenn Jahrzehnte dazwischen liegen, kann man nicht Millionen von Juden töten und danach Millionen ihrer schlimmsten Feinde ins Land holen.“[9]

Der neu ernannte Antisemitismusbeauftragte Felix Klein sprach sich ebenfalls gegen muslimischen Antisemitismus aus. Er sagte, dass viele muslimische Flüchtlinge in Ländern sozialisiert wurden, in denen ein Hassbild von Juden und Israel gezeichnet wird. Er fügte hinzu: „Diese Menschen legen ihre Vorurteile ja nicht an der Grenze ab.“[10]

Selbst die Fraktionschefin der linken Grünen, Katrin Göring-Eckardt, beschäftigte das Thema. Sie sagte, ihre Partei habe wenig über Antisemitismus bei muslimischen und ethnisch arabischen Immigranten gesprochen. Göring-Eckardt behauptete, die rechte AfD missbrauche den Kampf gegen Antisemitismus, um ungestört islamophob sein zu können. Sie erklärte zudem, dass Antisemitismus in der Form von Feindschaft gegen Israel nicht toleriert werden dürfe.[11]

CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer nutzte die Angriffe der AfD auf Muslime – denen sie implizit zuzustimmen schien – um die AfD wegen des Antisemitismus innerhalb ihrer eigenen Reihen anzugreifen.[12]

All diese Äußerungen zu muslimischem Antisemitismus scheinen bizarr, wenn tatsächlich 95% der antisemitischen Verbrechen in Deutschland von rechten Tätern verursacht sind. Die breite Öffentlichkeit hat kaum die Möglichkeit die Wahrheit herauszufinden.

Dafür muss man sich professionellere Dokumente ansehen. Das hessische Landesamt für Verfassungsschutz hat einen Bericht über Antisemitismus im deutschen Internet veröffentlicht; geschrieben wurde er von Ann-Christin Wegener.[13] Bei der Analyse der Erscheinungsformen und des ideologischen Hintergrunds der antisemitischen Agitation in sozialen Netzwerken in Deutschland fand der Bericht heraus, dass rechte und muslimische Täter bei der Verbreitung von Hass in mehr oder weniger gleich hoher Zahl auftreten.[14] Logisch: Fügt man die Hetze in deutschtürkischen und deutscharabischen sozialen Medien hinzu, kommt die Mehrheit dieses antisemitischen Hasses aus muslimischen Quellen.

Wegener erwähnt in ihrer Studie, dass die Behauptung der Behörden, die überwiegende Mehrheit der antisemitischen Vorfälle würden von Rechtsextremen verursacht, durch die Art zustande kommt, wie die Polizei Verbrechen meldet. Solange man nichts über die Motivation der Täter weiß, was oft der Fall ist, werden diese Vorfälle als rechtsextrem motiviert gekennzeichnet.[15]

Angesichts all dessen sollten die deutschen Behörden die Polizei anweisen zukünftig wahrhaftiger zu handeln, wenn sie über Täter antisemitischer Vorfälle berichtet.

[1] http://www.fr.de/politik/politische-straftaten-mehr-faelle-von-antisemitismus-a-1502314?GEPC=s5

[2] http://www.morgenpost.de/berlin/article214050765/947-antisemitische-Vorfaelle-in-Berlin-im-vergangenen-Jahr.html

[3] http://www.spiegel.de/politik/deutschland/jens-spahn-warnt-vor-importiertem-antisemitismus-a-1183490.html

[4] http://www.domradio.de/themen/kirche-und-politik/2017-06-29/steinmeier-warnt-vor-antisemitismus-import-durch-einwanderer

[5] http://www.dw.com/de/union-will-antisemitische-migranten-ausweisen/a-42046601

[6] https://www.welt.de/newsticker/news1/article175050620/Islam-Schaeuble-warnt-vor-Zunahme-von-Antisemitismus-auch-durch-Migration.html

[7] http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2018-04/volker-kauder-meldepflicht-antisemisitmus-jude-schulen

[8] http://www.welt.de/politik/deutschland/article175597957/Angela-Merkel-will-mit-aller-Haerte-gegen-Antisemitismus-vorgehen.html

[9] juedischerundschau.de/merkel-beklagt-das-vor-allem-wegen-ihrer-politik-wachsende-antisemitismus-problem-in-deutschland-135911986/

[10] http://www.poppress.de/boulevard/der-neue-antisemitismusbeauftragte-der-bundesregierung-felix-klein-fordert-die/56657043

[11] http://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-05/katrin-goering-eckardt-gruene-antisemitismus-muslime

[12] www.welt.de/politik/deutschland/article176352413/CDU-Generalsekretaerin-Kramp-Karrenbauer-attestiert-AfD-Antisemitismus-in-eigenen-Reihen.html

[13] https://lfv.hessen.de/sites/lfv.hessen.de/files/content-downloads/PAAF-Analysen%20IN%20ALLER%20K%C3%9CRZE%20Ausgabe%20%201.pdf

[14] Ebenda.

[15] Ebenda, 3

Die Auswirkungen des Islam auf die Identität des Westens

Raymond Ibrahim, 8. Mai 2018 (PJ Media)

Welche Rolle, wenn überhaupt, spielte der Islam in der Formung der Identität Europas, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart?

Akbar Ahmed, Vorsitzende der Islamic Studies at American University, Washington DC, und Autor des neuen Buchs Journey into Europe: Islam, Immigration, and Identity, behauptet, der Islam habe einen großen positiven Anteil an der Identität Europas (wobei er auch den Mythos des Paradieses Andalusien beschwor).

Damit ist jeder europäische Verdacht gegen oder Ablehnung von muslimischen Migranten absolut unberechtigt. Ahmed führt das in einem aktuellen Artikel weiter aus:

Um zu verstehen, was in der europäischen Politik und Gesellschaft heute passiert, ist es nötig die europäische Identität zu verstehen, die auf drei verschiedene Kategorien interpretiert werden kann – Uridentität, Raubtieridentität und pluralistische Identität. Die Uridentität betont die Einzigartigkeit der eigenen Kultur und Tradition; die Raubtieridentität zeigt die aggressiven, sogar militaristischen Anstrengungen, auf die Menschen zurückgreifen, um ihre Identität zu schützen. Die Raubtieridentität kann durch angenommene Bedrohungen ausgelöst werden, darunter Globalisierung, Arbeitslosigkeit, wirtschaftliche Instabilität sowie die Habgier und das Versagen der Eliten. Ergänzt man das durch die Anwesenheit von Immigranten, dann kann eine Gesellschaft in Extreme und blutige Richtungen verfallen, die jede Vorstellung einer modernen Demokratie in Frage stellen.

Beachten Sie, dass für Ahmed Europas „Raubtieridentität“ nur durch „angenommene Bedrohungen ausgelöst“ ist – als hätte der Islam nie eine wirkliche Bedrohung dargestellt.

Wie es oft der Fall ist, wann immer die Sophisten für den Islam Entschuldigungen suchen und den Westen verantwortlich machen, ist die Realität genau das Gegenteil. In Vergangenheit wie Gegenwart war und ist die gut belegte „Raubtieridentität“ des Islam – die sich in Jahrhunderten Jihad und Gräueltaten kund tat – verantwortlich für die „militaristischen Anstrengungen, auf die [nicht muslimische] Völker zurückgreifen, um ihre Identität zu schützen.“

Daher die Ironie: Ja, Europas Identität ist in großen Teilen ein Nebenprodukt des Islam – aber kaum so, wie die Apologeten behaupten: „Wenn wir … usn frage, wie und wann die moderne Vorstellung von Europa und die europäische Identität geboren wurde“, schreibt der Historiker Franco Cardini, „erkennen wir das Ausmaß, in dem der Islam ein Faktor (wenn auch negativ) seine Schaffung war. Wiederholte muslimische  Aggression gegen Europa vom siebten bis achten Jahrhunderts, dann vom vierzehnten bis achtzehnten Jahrhundert … war für Europa eine ‚gewalttätige Hebamme‘.“

Mit Hilfe von Beispielen zitierte er: „Die türkischen Sultane Mohammed II. [regierte 1451-1481] und Suleiman der Prächtige [reg. 1520-1566]“, unter deren Herrschaften tausende Europäer abgeschlachtet und noch viel mehr versklavt wurden, immer im Namen des Jihad, „zwang den Kontinent sich zu verteidigen und Wege und Mittel gemeinsamen Handelns zu finden, was sie zu einem stärkeren Selbstgefühl ermutigte – und einem starken Gefühl des ‚Anderen‘.“

Gleichermaßen schreibt Bernard Lewis, nachdem er die Jahrhunderte islamischer Einfälle zusammenfasst: „Folglich wurden an den östlichen und westlichen Extremitäten durch das erste Vordringen und dann den Rückzug des Islam die Grenzen und in gewissem Sinne auch die Identität Europas festgelegt.“

Übrigens ist genau das der Grund, dass Europas winzige Eigenidentät nicht um Ethnie oder Sprache kreiste – weshalb eine so kleine Ecke der eurasischen Landmasse (Europa) immer noch Dutzende beider besteht, einige davon wüst auseinandergehend, während viel größere Landmassen homogen sind – sondern eher um die Religion: Es war die letzte und am meisten Respekt gebietende Bastion des Christentums, die nicht vom Islam erobert wurde.

Das wird offenkundig, wenn man begreift, dass der Westen eigentlich das westlichste Überbleibsel dessen ist, was ein weit umfangreicherer Zivilisationsblock war, den der Islam nachhaltig auflöste. Wie ich in meinem neuen Buch Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West[1] dokumentiere, wurden drei Viertel der nachrömischen christlichen Welt islamisch; das restliche Viertel – das eigentliche Europa – dauerhaft im Kampfzustand.

Sehen wir uns die Gegenwart an, so hat der Krieg eine andere Form angenommen – eine, die zum Teil darauf aufgebaut ist die Antithese der wahren Geschichte zwischen Islam und dem Westen zu präsentieren – heißt eine der Vertuschung. Während Millionen muslimische Migranten, von denen viele diese alte islamische Feindschaft für und Verachtung des Ungläubigen zeigen, nach Europa gebracht werden, werden diejenigen der Europäer, die der Übernahme Widerstand leisten, angewiesen sich nicht „von den vermeintlichen Bedrohungen triggern zu lassen“.

Daher ist Ahmeds Artikel „Italy must rememeber its pluralist past“[2] der Überzeugung der Italiener gewidmet die muslimischen Migranten noch mehr willkommen zu heißen, „ohne eine Raubtieridentität wiederzubeleben, die im letzten Jahrhundert zur Zerstörung von katastrophalem Ausmaß führte. Sie müssen handeln, bevor es zu spät ist.“

Was immer am letzten Jahrhundert „katastrophal“ war, hat mit der Frage der Aufnahme einer Flut an feindseligen, nicht integrierbaren muslimischen Migranten nichts zu tun.

Wenn wir im Kontext der Veranlassung der Europäer „zu handeln, bevor es zu spät ist“ die Vergangenheit heraufbeschwören, dann lautet die Wahrheit, dass das, was Muslime in Italien und dem Rest Europas gemacht haben und wofür sie weiterhin verantwortlich sind, die – zitieren wir Ahmeds eigene Worte – militärischen Anstrengungen sind, auf die die [europäischen] Völker zurückgreifen werden, um ihre Identität zu schützen.“

[1] Schwert und Krummsäbel: Vierzehn Jahrhunderte Krieg zwischen Islam und dem Westen

[2] Italien muss sich seiner pluralistischen Vergangenheit erinnern

Die Qualitätsmedien und ihre Verblödung

… zeigen sich am heutigen Jerusalemtag mal wieder in vollem Ausmaß.

„Israel feiert Geburtstag“, behauptet das ZDF in seiner Nachrichtensendung von 17 Uhr. Das ist Qualitätsjournalismus!

Liebes ZDF, nur weil heute der 14. Mai 2018 nach dem westlichen/christlichen Kalender ist und David Ben-Gurion nach unserem Kalender vor 70 Jahren den Staat Israel ausrief, heißt das noch lange nicht, dass in Israel heute die Staatsgründung gefeiert wurde. Wurde es nämlich nicht. Das entsprechende Datum im hebräischen Kalender, der für Israel maßgeblich ist, war der Jahrestag der Staatsgründung samt entsprechenden Feiern schon vor fast einem Monat – am 19. April (unser Kalender), im hebräischen Kalender der 4. Ijar.

Diese Feiern hat das ZDF wohl verpasst. Und nicht nur das ZDF. Die anderen Sender, die ich heute angesehen habe, verbreiteten denselben Unsinn.

Ja, Israel hat heute gefeiert. Nicht (nur) wegen des Umzugs der US-Botschaft, sondern auch den JERUSALEM-TAG (Yom Yeruschalayim) – der Tag der Wiedervereinigung im Sechstagekrieg 1967. Natürlich auch gemäß des hebräischen Kalenders.

Aber DAS will man lieber nicht verbreiten. Das könnte peinlich sein – wo sich doch alles um Jerusalem dreht, was die Themen des Tages sind. US-Botschaft in Jerusalem, Boykott der Eröffnung durch europäische Diplomaten, Jerusalem darf nicht Israel gehören…

Ist das wirklich Ahnungslosigkeit? Nicht gewusst, was tatsächlich ist? Oder geht das weiter und die Herren und Damen Qualitätsjournalisten hier vielleicht sogar bewusst fehlberichtet? Sollte da doch System dahinter stecken? Eine Desinformationskampagne?

Wie auch immer. Heute haben die Qualitätsmedien sich mal wieder als Windbeutel erwiesen, die nicht in der Lage sind ihrer Aufgabe – Berichterstattung/Information – nicht nachzukommen.

Dem schloss sich übrigens Sat1 spätestens in den Nachrichten um 19.55 Uhr an: Die Gaza-Unruhen sind von der Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem ausgelöst – als hätte es nicht seit Wochen die gewalttätigen Angriffe auf den Gaza-Zaun gegeben.

Was übrigens ZDF und Sat1 gemein haben: Araber „haben angeblich“ versucht den Grenzzaun zu zerstören. Als gäbe es nicht die Belege dafür – auch schon aus den vergangenen Wochen.

Haben diese Sprachrohre eigentlich wirklich keine Ahnung, welchen Schwachsinn sie hier von sich geben? Wie bruchstückhaft sie hier „Informationen“ weitergeben?

Sie behaupten weiter, die Provokationen gingen von Israel aus. Dass die Araber nur reagieren.

Sie propagieren weiter die alten Rezepte, die ihnen seit Jahrzehnten um die Ohren fliegen. Und erfüllen damit Einsteins Definition von Wahnsinn: Immer das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.

Medien manipulieren mit Lügen durch Auslassung

Brian of London, Israellycool, 22. August 2017

Haben Sie irgendeine Version der folgenden Story in Ihren Nachrichten gesehen?

Teens, die Menorah zu Hakenkreuz verbogen, angewiesen sich mit Holocaust-Überlebendem zu treffen.
Richter verurteilt antisemitisch Teenager-Vandalen zu Treffen mit Holocaust-Überlebendem
Teenager aus Arizona, die Menorah zu Hakenkreuz verbogen, treffen Holocaust-Überlebenden

Teenager, die aus Menorah Hakenkreuz machten, zu Treffen mit Überlebendem verurteilt

Haben Sie sich durchgeklickt? Auf den ersten Blick und in dieser Woche direkt nach der Situation in Charlottesville und dem plötzlichen Wunsch der Medien Neonazis und weiße Rassisten zu jagen, was würden Sie da annehmen, woher die „Jugendlichen aus Arizona“ kamen, die das machten?

Ein kleines Detail (und so agieren die meisten Medien). Die Story kommt in allen den verschiedenen Organen in der Form einer einzigen Agenturmeldung – von der Jewish Telegraphic Agency (JTA). Sie schreiben die Story au und interessanterweise wurde sie nur von jüdischen und israelischen Medien veröffentlicht. Was ein deutlicher Hinweis auf das ist, was ich Ihnen sagen möchte.

Ich werde Ihnen vergeben, wenn sie annahmen, dass es sich um unzufriedene, wütende, weiße Jungs handelte.

Wir kennen tatsächlich nicht alle Einzelheiten, um diese drei Jugendlichen zu identifzieren, weil ie Jugendliche sind und ihre volle Identität nicht preisgegeben worden ist. Aber wir kennen die Identität des vierten Mitveschwörers.

Die Times of Israel ging einen Schritt weiter als die anderen Medien: Sie verlinkten zurück auf das Original und erklärten, dass selbst dort, als die vier erwischt wurden, kein Bild vorhanden war. Erinnern Sie sich, dass die Story international publik wurde, als die Medien versuchten jedes Anzeichen antijüdischer Geisteshaltungen Trump-Anhängern (und dadurch Trump) anzuhängen. Aber diese spezielle Story wurde von den Mainstream-Medien durch dieses Bild gekillt:

Das ist Clive Jamar Wilson. Er ist 19, also wurde er namentlich genannt und sein Bild wurde veröffentlicht.

Ich denke man kann sagen, dass die drei in den Meldungen erwähnten jüngeren Vandalen keine neonazisistisch weißen Rassisten sind, die von diesem Schwarzen zu dem Verbrechen geführt wurden.

JTA kannte die Wahrheit. Sie stellten das Bild von Clive Jamar Wilsen nicht mit in ihre Meldung, weil es zu problematischen Fragen führen würde. Die Medienorgane, die die Story abdruckten, wussten, dass die Jugendlichen schwarz waren und unterließen es dieses Detail zu erwähnen. Sie wussten höchstwahrscheinlich, dass die Black Lives Matter-Bewegung (BLM) tollwütig judenhassend ist, aber sie wollen weder die Alt-Left noch linksextremen Judenhass diskutieren. Wenn es keine weißen Männer mit Hakenkreuz-Tätowierung gibt, ist es keine Story.

Und die Tatsache, dass die New York Times, die Washington Post und all die anderen Mainstream-Medienorgane diese Story trotz ihres aktuellen Schäumen wegen Judenhass ignorierten, deutet darauf hin, dass sie das Problem hiermit kannten.

Tempelberg-Geographie verwirrt New York Times

Ira Stoll, The Algemeiner, 18. Mai 2017

Die Westmauer und der Tempelberg in Jerusalems Altstadt. (Foto: Paul Arps via Wikimedia Commons)

Ein Artikel der New York Times über Vorbereitungen für den Besuch von Donald Trump in Jerusalem beinhaltet diesen Satz über die Westmauer: „Die Mauer liegt unterhalb der Al-Aqsa-Moschee oder des Tempelbergs, eine der heiligsten Stätten des Islam.“

Das ist auf mindestens zwei Arten nicht falsch.

Erstens begreift sie die grundlegende physische/räumliche Geografie des Ortes nicht. Die Westmauer ist nicht „unterhalb der Al-Aqsa-Moschee“. Jedes Luftbild der Stadt wird das bestätigen, ebenso ein Besuch dort. Die Moschee liegt am Südende des Tempelbergs, während die Westmauer eine westlich Stützmauer ist. Es liegt eine beträchtliche Distanz zwischen der westlichsten Wand der Moschee und dem oberen Rand der Westmauer.

Das zweite Problem ist der Verweis auf „die Al-Aqsa-Moschee oder Tempelberg“. Die Al-Aqsa-Moschee und der Tempelberg sind zwei unterschiedliche Dinge. Muslime nennen den Tempelberg den Haram al-Scharif oder das edle Heiligtum, was das sein könnte, was die NY Times zu sagen versuchte.

Es ist durchaus nicht das erste Mal, dass die New York Times bei der Beschreibung des Ortes ins Straucheln gerät. Ein Artikel über den Tempelberg aus dem Jahr 2015 erbrachte sowohl eine Anmerkung des Herausgebers als auch einen Richtigstellung, genauso ein weiterer Artikel der Times zum Thema später im selben Jahr.

Die NY Times sollte damit etwas vorsichtiger umgehen wollen. Der erfundene arabische Vorwurf, dass die Juden die Fundamente der Moschee untergräbt, hat in der Vergangenheit zu Gewaltausbrüchen geführt.

Vielleicht versuchen die Araber den gesamten Platz auf dem Plateau des Tempelbergs als die „Al-Aqsa-Moschee“ zu reklamieren, als Möglichkeit ihre Ansprüche dort zu untermauern. Aber es gibt keine guten Gründe für die NY Times bei diesem Landraub mitzuspielen.

Erinnerung an die Bedrohung vom Mai 1967

Michael Freund, Jerusalem Post, 18. Mai 2017

Während die Nation sich darauf vorbereitet den 50. Jahrestag der Wiedervereinigung von Jerusalem und die Befreiung von Judäa, Samaria und dem Golan zu feiern, liegt es vielleicht in der Natur der Sache, dass wir uns vorrangig auf den wunderartigen Ausgangs des Sechstage-Kriegs im Juni 1967 zu konzentrieren. Nach 1.900 Jahren des Sehnens war das jüdische Volk endlich mit dem herzen unseres angestammten Heimatlandes wiedervereint, als göttliche Fügung Israel einen schallenden Sieg über unsere Gegner schenkte.

Zum ersten Mal seit die römischen Legionen unter Titus Jerusalem in Brand setzten, standen heilige Orte wie der Tempelberg, Schiloh und Hebron wieder unter voller jüdischer Souveränität und Kontrolle.

Es war ein Sieg für die Ewigkeit, ein Wendepunkt in der Geschichte, der das jüdische Schicksal neu formte, als die Träume unserer Vorfahren in Wirklichkeit verwandelt wurden; Juden konnten wieder in den Hügeln von Judäa, den Weinbergen von Samaria und den mit Steinen gepflasterten Gassen Jerusalems leben und spielen, beten und arbeiten.

Doch inmitten der Festlichkeiten ist es nicht weniger wichtig sich der Ereignisse des Mai 1967 zu erinnern, als die Drohung der Vernichtung über der Nation lastete, weil unsere Nachbarn schworen dem jungen jüdischen Staat den Gnadenstoß zu versetzen.

Inbesondere heute, wo die Palästinenser und ihre Anhänger haben Erfolg damit gehabt die historische Wahrheit mit Hirngespinsten und Unwahrheiten zu vergiften, wird ein kurzer Blick zurück auf das, was sich vor dem Krieg abspielte dazu dienen das falsche Narrativ zu untergraben, das von unseren Feinden bemüht wird.

Erst einmal behalten Sie bitte im Hinterkopf, dass es im Mai 1967 keine israelische „Besatzung“ gab, keine jüdischen „Siedlungen“ und keine „Verjudung“ von Jerusalem. Trotzdem gab es jede Menge arabischer Anfeindungen, der Äther war angefüllt mit schaurigen Drohungen die Juden ins Meer zu treiben.

Am 8. Mai 1967 erklärte Syriens Informationsminister Mahmud Zuabi offen, dass sein Land bald „ernstere Schlachten führen wird, bis Palästina befreit und die zionistische Präsenz beendet ist“.

Acht Tages später, am 16. Mai, fiel Radio Kairo ein und verkündete: „Die Existenz Israels hat schon zu lange Bestand… Wir heißen die Schlacht willkommen, auf die wir so lange gewartet haben. Die Stunde des Höhepunkts ist gekommen. Die Schlacht ist gekommen, mit der wir Israel vernichten werden.“

Für den Fall, dass jemand ihre Botschaft nicht begriffen haben sollte, war das Radio in Kairo am nächsten Tag noch unverblümter: „Ganz Ägypten ist vorbereitet, um in totalen Krieg zu tauchen, der Israel ein Ende bereiten wird.“

Unter diesen Drohungen unternahm der ägyptische Diktator Gamal Abdel Nasser konkrete Schritte zur Vorbereitung für Völkermord am jüdischen Staat; er verdoppelte die ägyptischen Truppen im Sinai und stationierte hunderte Panzer nahe der südlichen Grenze Israels. Nasser orderte dann, dass die 3.400 Mann starke United Nations Emergency Force sofort abgezogen wird, die seit einem Jahrzehnt im Gazastreifen und dem Sinai stationiert war, um Konflikt zu verhindern.

Weniger als eine Woche darauf, am 22. Mai machte die UNO genau das; die Truppen verließen feige ihre Posten, womit sie die Bühne für eine ägyptische Invasion bereiteten.

Ägyptens Radiosender „Stimme der Araber“ strahlte hämisches Feiern des Abzugs der UNO aus und verkündete: „Es gibt kein Leben, keinen Frieden und keine Hoffnung für die Banden des Zionismus im besetzten Land zu bleiben. Von heute an gibt es keine internationale Notfalltruppe mehr, um Israel zu beschützen… Die einzige Methode, die wir gegen Israel anwenden werden, ist ein totaler Krieg, der die Vernichtung der zionistischen Existenz zur Folge haben wird.“

Mit dem Abgang der UNO machte Nasser mit der Schließung der Straße von Tiran für israelische Schiffe weiter, eine Handlung, die zehn Jahre zuvor, 1957, US-Präsident Dwight D. Eisenhower gesagt hatte, sie würde als Kriegshandlung betrachtet werden.

Am 25. Mai verlegten Syrien, Jordanien, der Irak und Saudi-Arabien Truppen an Israels Grenzen, womit sie den jüdischen Staat wie Aasgeier, die sich darauf vorbereiten sich auf ihre Beute zu stürzen.

Sechs Tage später nahm der irakische Präsident Abdel-Rahman Aref kein Blatt vor den Mund, als er erklärte, warum sein Land Soldaten in das Gebiet schickte; er behauptete: „Die Existenz Israels ist ein Fehler, der korrigiert werden muss. Das ist unsere Gelegenheit die Schmach auszulöschen, die uns seit 1948 begleitet. Unser Ziel ist klar – Israel von der Landkarte zu wischen.“

Derweil machte sich auch die 1964 gegründete PLO für den Krieg bereit. Auf die Frage in einem Interview, was mit Israels Juden im Fall eines Krieges geschehen würde, erklärte PLO-Gründer Ahmed Schukairy am 1. Juni schlagfertig: „Diejenigen, die überleben, werden in Palästina bleiben. Ich schätze, dass keiner von ihnen überleben wird.“

Vier Tage später brach der Krieg aus und der Rest ist Geschichte.

Oder etwa nicht?

Trotz der Umstände, die eindeutig demonstrieren, dass Israel im Sechstage-Krieg in einen Verteidigungskrieg um seine Existenz verwickelt war, stellt ein Großteil der internationalen Gemeinschaft heute die Übernahme von Territorium 1967 fälschlich als aggressive Handlung oder „Besatzung“ dar.

Schlimmer noch: Sie spielen das palästinensische Märchen mit, dass es beim arabisch-israelischen Konflikt nur um Jerusalem, Judäa und Samaria geht, obwohl es in Wirklichkeit, wie die Ereignisse von 1967 zeigen, die zugrunde liegende Ursache in der Weigerung der Araber eine dauerhafte jüdische Präsenz in der Region zu akzeptieren besteht.

Während wir uns also der Erinnerung an Israels wunderbaren Sieg vor fünf Jahrzehnten erfreuen, wollen wir unsere Anstrengungen verstärken die Welt an die einfache Wahrheit zu erinnern, die viele von uns nicht sehen wollen. Der Auftakt zum Krieg von 1967 ist ein entscheidender Teil der Geschichte, einer, der den ihm folgenden Ereignissen dringend notwendige Klarheit und Kontext schafft.

Einfach gesagt: Der jüdische Staat schuldet niemandem eine Entschuldigung dafür, dass er seine Feinde niederstarrte und das Territorium einnahm, das genau diese Feinde als Plattform nutzten, von der aus sie uns vernichten wollten.

Israels Präsenz in Jerusalem, Judäa und Samaria ist historisch gerechtfertigt, moralisch recht, biblisch bevollmächtigt und militärisch notwendig, um unser Überleben sicherzustellen. Und wir werden bis ans Ende der Zeiten in diesen Gebieten bleiben, ob das der Welt gefällt oder nicht.