Foto zum Yom Yeruschalayim (2017)

The Real Jerusalem Streets, 19. Mai 2017

Jerusalem in Israel,
blau und weiß
säumen israelische und Jerusalem-Flaggen
die Straßen

und auch die Jerusalemer Straßenbahn.

Advertisements

Das Beste vom Yom HaZikaron und vom Yom Ha’atzmaut in Jerusalem

The Real Jerusalem Streets, 3. Mai 2017

Jerusalem in Israel war, wie gewöhnlich zu den Yoms,
überladen mit Veranstaltungen,
viele davon dieses Jahr im Vorgriff auf 50 Jahre

Wiedervereinigung Jerusalems beeinflusst.
Israelische Flaggen wurden an den Seiten von Gebäuden aufgehängt.

Diese befinden sich am Eingang des Israel Museum,
wo die Kuppel des Schreins des Buches zu sehen ist.

Yom HaZikaron, der israelische Gedenktag
für gefallene Soldaten und Terroropfer,
begann Sonntagabend mit den Gedenkfeiern in ganz Israel.
und waren begleitet von Gebeten, Reden und Gedenkflammen.

Die im Fernsehen live übertragene offizielle Staatsfeier
wurde an der Kotel, der Westmauer (Klagemauer) abgehalten,
wo Präsident Reuven Rivlin das Gedenklicht anzündete.

Eine vom Lone Soldier Center zur Erinnerung an Michael Levin gesponserte
Gedenkfeier fand am Givat HaTachmoschet, dem Ammunition Hill, statt,
wo es 1967 tödliche Kämpfe zur Verteidigung Jerusalems gab.
Das englischsprachige Programm wurde live gestreamt
und von mehr als 16.000 Menschen weltweit angesehen.

Den ganzen Montag über besuchten zehntausende Israelis Friedhöfe.

Dieser Friedhof hat viele Gräber aus der Zeit von 1948 bis 1950,
den ersten Jahren, in denen Juden wegen der jordanischen Besatzung
nicht auf den Ölberg gehen konnten, um Stellen zu finden,
an denen sie ihre Toten beerdigen konnten.

Am Yom HaZikaron betete ein Mann an einem Grab.

Eine kleine israelische Flagge mit schwarzer Schleife
und ein kleiner Bund Blumen, yizkor, erinnert


an die, die zu jung im Krieg starben.

Der Friedhof liegt direkt neben dem Harel-Garten

und der Gedenkmauer, wo dieser einsame Kranz niedergelegt wurde.

Geht man um die Gedenkstätte herum, dann sieht man,

dass der Gush Etzion 16 Kilometer von der Kinostadt und
dem israelischen Obersten Gerichtshof und Regierungsbüros liegt.

Zehntausende kamen während des Tages
zum Militärfriedhof auf dem Herzlberg und
gedachten derer, die durch Krieg und Terror verloren wurden.

Die Menge dünnte am Ende des Tages aus

und alle machten sich vom Militärfriedhof auf dem Herzlberg aus auf den Heimweg.

Aber als die Sonne unterging, gingen
auf einem anderen Teil des Herzlbergs,

auf dieser riesigen Bühne die Lichter an,
die den Yom Ha’atzmaut, den Unabhängigkeitstag, feierten.

Dieses Jahr wurden zum ersten Mal zwei Nichtisraelis ausgesucht,
die die Ehre hatten eine der zwölf Gedenkflammen zu entzünden,
Rabbi Marvin Hier und Michael Steinhardt,

die man hier sieht, bevor das offizielle Programm begann.
Die Darbietung wurde live im Fernsehen übertragen und von tausenden angesehen,

aber wer im Fernsehen zusah, konnte nicht sehen, wie der Feuerkreis
entfernt wurde, der in einer Aufführung genutzt wurde.
Es handelte sich um ein Spektakel mit festgelegten Ritualen.

Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat brach mit der Tradition,
als er sich Knessetsprecher Yuli Edelstein anschloss,
um die offizielle Flamme des israelischen Unabhängigkeitstages anzuzünden.

Sitze erhielt man gegen Aufpreis, die Flaggen schwenkende,
jubelnde Menge brauchte nicht viel Ermunterung.

Neben den zwei Amerikanern wollte ich Rabbanit Chana Henkin sehen,
die die Ehre hatte eine der zwölf Kerzenanzündenden zu sein,
eine für jeden Stamm Israels.

Dr. Ahmed Eid, ein arabischer Arzt, war ein weiterer Geehrter.

Das Programm beinhaltete Lieder und Militärfahnen.

Für dieses Bild hätte kein Sitz auf der Tribüne gereicht,

nur diese Kamera am Kran schaffte das.

Hinterher dauerten die Feiern die ganze Nacht,
an viel zu vielen Stellen, um sie aufzulisten,
mit Gebeten, Liedern und Tanz.

Am nächsten Tag wurden im Beit Hanasi, der Präsidentenresidenz,

morgens 120 herausragende Soldaten geehrt,

und am Nachmittag kamen ganze Reihen Diplomaten,

zusammen mit einem jungen Präsidentenenkel,
um Israel ihren Respekt zu erweisen und dem Premierminister
und dem Präsidenten zuzuhören, die zum Thema „nächstes Jahr in Jerusalem“ sprachen.

Während die Köpfe von Konsuln und Militär des Auslands am Beit Hanasi waren,

befanden sich tausende Israelis im Gan Sacher, dem Sacher-Park.

Die meisten der Grünflächen überall im Land waren voller Israelis.

Im Radio wurden überfüllte Straßen in die Parks des JNF angekündigt.

Diese Familie brachte ein Sofa in den Gan Sacher,
was eine Art ist sein Feiertags-mangal, Barbeque zu machen, sich Zuhause zu fühlen.

Ich weiß, das wird viel zu lang,
aber es gab so viel mehr,
wie den Bibelwettbewerb, kostenlosen Eintritt in Museen und Aufführungen,
Festessen und diese IDF-Überflüge und Kunststücke.

Israel ist mit 69 Jahren,
wie Präsident Rivlin es sagte, als Land jung,
ständig bedroht und wiederholt angegriffen,
hat aber so viel erreicht.

Also fand

von Gedenkfeiern zur Unabhängigkeit
in Jerusalem jede Menge statt.

Flug hoch über Jerusalem

The Real Jerusalem Streets, 28. April 2017

Oft muss man in Jerusalem in Israel
warten, um zu sehen, was als nächstes geschieht.

Jedes Jahr findet ein paar Tage vor den „Yoms“ eine „Generalprobe“
oder „Übungsdurchlauf“ der jährlichen Flugschau statt,
die am Yom Ha’atzmaut, dem Unabhängigkeitstag stattfindet.

Aber Anfang der Woche flog statt der normalerweise 4 kleinen Flugzeuge
ein einzelnes Flugzeuge über die Stadt und flog einen waghalsigen Tauch-Looping.
Es flog so schnell und hoch, dass ich kein gutes Foto davon machen konnte,

Dann gab es eines Tages die Formation aus vier Flugzeugen.

Ich machte ein kurzes Video; es war nicht einfach zu sehen,
aber man könnte mich im Lärm der Flugzeuge „Wow“ sagen hören.

Bei einem Übungsflug am Freitagmorgen
war klar, warum es mehr Probeflüge als normal gab.
Ich beschwere mich nicht, ich liebe sie allesamt.

Diesmal wusste ich genau, wohin ich mit der Kamera zielen musste
und entschied mich statt dem normalen Freitagsfoto das Video einzustellen.

Die ganze Show und die wahre Übung wird erst am Dienstag stattfinden,
aber hiermit wünsche ich allen

שבת שלום

Schabbat Schalom

Jerusalem bereitet sich auf die Zeit der Feiern vor

The Real Jerusalem Streets, 26, April 2017

Die Pessah- und Osterfeiern sind vorüber.
Allerdings ist die Feiertagszeit in Jerusalem in Israel
noch längst nicht vorbei.

Sobald das Pessah-Geschirr weggeräumt ist,
ist schon die Zeit der Gefühlsachterbahn an der Reihe, die „Yoms“:

Yom HaSchoah,
der Holocaust-Gedenktag,

Yom HaZikaron,
der Gedenktag für die gefallenen Soldaten und Terroropfer,
dem dann direkt der

Yom HaAtzmaut,
Israels Unabhängigkeitstag folgt.

Und dieses Jahr gibt es einen große 50 für den

Yom Yeruschalayim,
den Jerusalemtag.

Sobald die Feier der Freiheit endet,

versammelten sich internationale Gäste in Yad Vaschem
für die offizielle Eröffnungszeremonie für Yom HaSchoah,
um der 6.000.000 im Holocaust ermordeten Juden zu gedenken.
Jedes Jahr werden 6 Überlebende damit geehrt die Gedenkflamme zu entzünden.

Hier saßen die Geehrten für ein Foto vor der im Fernsehen übertragenen Feier,
jede/jeder mit der eigenen unglaublichen Geschichte.

Die Lichter am Platz des Warschauer Ghettos
dienten bei Sonnenuntergang als eindringlich schöner Hintergrund.

Ein einsamer IDF-Trompeter spielte den Zapfenstreich
und die Ehrengarde und alle Versammelten standen auf, als die israelische Flagge eingeholt wurde.

Sechs Überlebende entzündeten Flammen mit Hilfe entweder eines Kindes oder eines Enkelkindes,
mit einem der jungen Verwandten, die gerade in der IDF dienen.

Am nächsten Tag gibt es eine weitere Feier, die weniger gut bekannt ist.

Diese wurde in der Knesset gehalten.

Der Platz vor dem Eingang der Knesset ist von einem Landschaftsgärtner neu gestaltet worden.

Dort wehten die Flaggen den ganzen Tag über auf Halbmast.

Den Gästen wurden Anstecker mit israelischen Flaggen gegeben.

Wieder entzündeten sechs Überlebende Gedenkflammen.

Dieser Überlebende ist mehr als 100 Jahre alt.

Der Präsident und der Premierminister nahmen teil und sprachen
und die Oberrabbiner fügten traditionelle jüdische Gedenkgebete hinzu.

In der Fernsehübertragung der Feier sowie in einem
kurzen Video wurden die erschütternden Geschichten
der Überlebenden gezeigt.

Während der Feier leitete Knessetsprecher Yuli Edelstein
das Vorlesen der Namen derer ein, die nicht überlebten.
Der Premierminister, der Präsident, der Oberrichte des Obersten Gerichtshofs
und Knessetabgeordnete fügten der Liste derer, die ermordet wurden,
allesamt Namen von Familienmitgliedern hinzu.

„Für jeden gab es einen Namen.“

Aber vom nochmaligen Erzählen in der Dunkelheit der Chagall-Halle der Knesset

verlässt man diese, um den Blick auf die blühenden Rosen im Rosengarten zu werfen.
Neben den Blumen in voller Blüte
sind die Yoms eine Zeit blau-weißer israelischer Flaggen,
riesiger solcher, die an den Seiten von Gebäuden hängen,
winzigen, die an Autoscheiben flattern,

großen auf Schulen

und kleinen auf Tischen von Cafés.

Schilder für die Feiern des Yom haAtzmaut,
Israelis 69 Jahren Unabhängigkeit, sind aufgehängt,

aber zuerst wird es den Yom HaZikaron geben,
eine Zeit sich an die zu erinnern, die ihr Leben gaben

wozu die jährlichen Gedenkflammen gehören, die an Gebäuden gezeigt werden.

Jerusalemer und israelische Flaggen wehen über den Straßen von Jerusalem,

zusammen mit dieser neuen weißen Flagge,
die 50 Jahre Befreiung kennzeichnet.

Die Hotels sind ausgebucht
und man kann kaum Flüge bekommen,
weil zehntausende vorhaben an den Feiern des
Yom Yeruschalayim teilzunehmen.

Sie füllen die Straßen Jerusalems mit noch mehr Flaggen
und fröhlichen Tagen des Feierns.

Yom Kippur in Jerusalems Nächten im Anmarsch

The Real Jerusalem Streets, 10. Oktober 2016

Vor Yom Kippur
strömen Tausende in die Altstadt
und zur Kotel, der Westmauer,
um an besonderen Selichot-Gebeten teilzunehmen.

Auch die Klänge der Piyutim kann man aus dem Israel Museum
von dem Platz Kikar Safra kommen hören

In den letzten Jahren kommt eine wachsende Zahl Menschen
aus religiösen Vierteln wie
Scha’arei Hesed und Nahlaot
in organisierten Touren, um zu sehen und zu hören.

Eine Gassen sind dunkel und still,

während andere voller Tourgruppen sind,

einige mit professionellen Reiseführern und Musikern,
religiöse wie säkulare
Hebräisch und Englisch
sowie Studenten aller Altersklassen.

Manche Stellen in Nahlaot

sind beliebter, so diese mit eindrucksvoller Wandkunst.

Oft wartet eine andere Gruppe,
also war es Zeit weiterzugehen.

Die Rabbi Aryah Levin-Straße

beim Haus von Rabbi Aryeh Levin sel.A.
ist ein Muss zum Anhalten, Sehen und Lernen in Nahlaot.

Jahrzehnte lang lehrte Rav Levine sel.A. in Jerusalem
und man erinnert sich seines wegen vieler gütiger Taten;
er besuchte und sorgte für jüdische Häftlinge und die Kranken.

Unserer Gruppe passierte ein betriebsames Restaurant,

in einem Hof in Nahlaot
und dann Stufen hinauf, um die Synagoge von Rav Levin sel.A. zu sehen,
Beit Knesset Ahdut Yisreal,
die Einheit Israels.

Gedenktafeln säumen die Wände

für Juden, die im Unabhängigkeitskrieg von 1948 umkamen,
zumeist Frauen und Kinder

dazu die ehemaligen israelischen Präsidenten
Yizhak Shamir sel.A. und Menachem Begin sel.A.

Rabbi Aryehs Enkel kann ein paar großartige Geschichten erzählen.

Viele der Touren enden an dieser Bäckerei in Geula.
Sie ist 6 Tage die Woche rund um die Uhr geöffnet.
Sie Sie sehen können, gab es um Mitternacht viel Betrieb.

Ich bin nicht sicher wie viele die Schilder lesen konnten,

die zu züchtiger Kleidung und reinem Reden auffordern.

Ein weiteres Schild ist schwerer zu erklären,
wird aber die interessieren,

die vom Schuk Kapparot wissen.

Am Dienstagmorgen, dem Erev Yom Kippur,
wird er mit lebenden Hühner und tausenden Menschen gefüllt sein.
Derweil machte, wie in den meisten Nächten im Mahane Yehuda-Markt,
tausende Menschen Party,
aßen und tranken mit lauter Hintergrundmusik.

Als ich nach Hause lief, weit nach Mitternacht,
kam ich an vielen weiteren noch kommenden Menschen vorbei.
Väter und junge Söhne,
junge Frauhen, die nach Sehliot-Gebeten suchten,
aber ich weiß, dass trotz all der großen Poster und Werbetafeln
der einzige Ort am 13. Oktober um Matisyahu
am Donnerstagabend nach Yom Kippur zu finden

der Schuk ist

Sein Auftritt wurde abgesagt und für Mai neu angesetzt.

Wenn man in der Nacht durch die Straßen von Jerusalem in Israel tourt,
kann man kaum glauben, dass so viel im Gang ist.

Der traditionelle Gruß vor Yom Kippur ist
G’mar Hatima Tova.

Am Yom Kippur werden keine Busse fahren,

aber in Jerusalem kommen selbst die Busse in die Vorfeiertags-Stimmung.