„Zionistische Invasoren erhoffen sich Europa zu besetzen“

Elder of Ziyon, 24.November 2015

Israelhasser sind seltsame Wesen:

Eine Reihe zionistischer Investoren kaufte in Finnland eine Insel, die 450.000 Euro wert ist, um daraus eine israelische Kolonie zu machen.

Eine Reihe zionistischer Investoren kauften unter dem Vorwand in einer Flaute zu stecken eine Insel in einem der skandinavischen Länder (Finnland), die 450.000 Euro kostet“, berichtete die israelische Zeitung Yedioth Ahronoth.

Sie haben vor eine Kolonie für Israel zu schaffen, für Leute, die die Natur leben. Diese Insel heißt offiziell Petäjäsaari.

Die Namen einiger der Investoren sind enthüllt: Amir Weil, Aviad Scheibitz, Assaf Giller und Moti Shemtovi.

Einige antizionistischen jüdischen Gruppen haben dieses Tun mit der Besatzung Palästinas durch die Juden 1948 gleich gesetzt.

Die wahre Geschichte steht bei YNet. Israelis kauften eine der Tausenden von Inseln, die in Finnland zu Verkauf stehen, um ökologische Ferienwohnungen für die zu bauen, die weit entfernt vom Alltagsleben sind. Während sie die Hütten unter Israelis vermarkten, verkaufen sie sie an jeden, der eine haben will und haben bisher Hütten an Käufer in England, Deutschland, der Schweiz und sogar Finnland verkauft.

Die örtlichen Finnen sind von dem Kauf begeistert. Ihre einzige Anfangssorge war nicht, dass die Israelis das Land kauften, sondern dass sie eine Strohmann-Organisation von Russen sein könnten.

Es ist aber nett, dass die Israelhasser mit ihrer Analogie zuzugeben scheinen, dass Juden in Palästina legal Land kauften, als sie im 19. und 20. Jahrhundert dorthin zogen.

Die finnische Gesellschaft, Israel und die Juden

Manfred Gerstenfeld interviewt Kenneth Sikorski (direkt vom Autor)

In der finnischen Zivilgesellschaft findet man zunehmend antiisraelische Voreingenommenheit. Die winzige jüdische Gemeinschaft sieht sich ebenfalls Problemen gegenüber. In den Medien wird oft Antiisraelismus vorangetrieben. Helsingin Sanomat, die größte abonnierbare Zeitung des Landes, widmete der Rezension eines Buches des Israelis Avraham Burg zum Holocaust-Gedenktag 2009 eine gesamte Seite. Dadurch erfuhren die finnischen Leser von diesem Linken, dass „Juden vom Holocaust besessen sind und darüber hinwegkommen müssen“.1 Mit dem Nahost-Konflikt in Zusammenhang stehende Themen fanden ihren verzerrten Weg in die von der Zeitung veröffentlichte Serie „Wirklichkeit des Holocaust“.

Der Helsingin Sanomat veröffentlichte auch eine Karikatur, die eine Szene darstellte, in der 1943 eine deutsche Wache ein Stück „judenreine Seife“ in der Hand hielt.2 Ein weiteres Beispiel der Manipulationen durch die Zeitung war ein Interview mit einer jungen israelischen Frau, die erklärte, sie ziehe das Leben im Iran dem in Israel vor, weil dort Juden und Muslime friedliche Beziehungen pflegten. Sie fügte hinzu, dass Ayatollah Khomeini eine gerechte Republik aufgebaut habe, die sich um religiöse Minderheiten kümmert.3

Der Journalist Kyösti Niemelä vom Helsingin Sanomat schrieb in der Zeitung der Universität Helsinki, Yliopisto, dass ein Holocaustleugner an einer Universität einen Kurs über jüdische Geschichte halten können müsse. Sein Argument war, dass selbst Hochschullehrer über kontroverse Fragen sprechen können, ohne ihre „politischen Meinungen“ zu offenbaren. Er reduzierte Holocaustleugnung damit auf eine „politische Meinung“.

Kenneth Sikorski
Kenneth Sikorski

Ken Sikorski ist ein amerikanischer Rentner, der seit 1987 in Finnland lebt. Er veröffentlicht auf dem international bekannten Blog Tundra Tabloids. Ohne seine Internetseite wäre im Ausland kaum etwas über finnischen Antiisraelismus und Antisemitismus bekannt.

Er merkt an: Eine stark proisraelische Stimmung ist innerhalb mehrerer christlicher Konfessionen Finnlands zu finden, einschließlich der lutherischen Staatskirche. Es gibt viele Mitglieder in proisraelischen Organisationen, so der Internationalen Christlichen Botschaft in Jerusalem (ICEJ), der Gesellschaft der Freunde Israels und die Suomen Karmel-Gesellschaft. All diese Organisationen sind an der Organisation von Demonstrationen zur Unterstützung Israels beteiligt.5

Die offizielle Haltung der Lutherischen Kirche gegenüber der jüdischen Gemeinschaft ist eine von Zusammenarbeit und gegenseitigem Respekt. Zunehmend greifen aber Aktivisten innerhalb der Kontaktorganisationen wie der Finnischen Kirchenhilfe (FCA) und ihres Ökumenischen Begleitprogramms in Palästina und Israel (EAPPI) israelische Politik an.

Antti Pentikäinen – Bruder von Mikael Pentikäinen, dem Chefrdakteur des Helsingin Sanomat – wurde vor kurzem zum Leiter der FCA ernannt.6 Er erklärte öffentlich, dass proisraelische Unterstützung durch lutherische Christen einer der Gründe für die Fortsetzung des Konflikts sei.7 Pentikäinen sagte auch, dass proisraelische Kirchenmitglieder nicht länger gestattet sein sollte die Kircheneinrichtungen zu nutzen.

Im Verlauf der letzten Jahre haben die finnischen Medien einen Bericht von Finnwatch veröffentlicht; diese NGO beobachtet die Aktivitäten finnischer Unternehmen in Entwicklungsländern. Der Bericht wurde von der FCA in Auftrag gegeben. Das wurde zum ersten konzertierten Versuch der lutherischen Kirche – und im weiteren Sinne der sie finanzierenden finnischen Regierung – sich an der antiisraelischen Boykott-, Deinvestition- und Sanktions-Bewegung einzubringen.8

Die Internetseite der EAPPI ist eine Brutstätte antiisraelischer Artikel vieler der 21 Ehrenamtler gewesen, die die Region im Verlauf der Jahre besucht haben.9 Ein Beispiel ist ein Artikel der Aktivistin Heli Pekkonen, die erklärte, statt die Religionsfreiheit zu gewähren wolle Israel einen jüdischen Staat aufbauen. Sie schlussfolgerte fälschlich, dass es dort keinen Raum für Christenheit und Islam gäbe.10

Die muslimische Gemeinschaft in Finnland zählt etwa 50.000 Personen oder ein Prozent der Bevölkerung des Landes. Sie ist weit größer als die jüdische Gemeinschaft mit ihren nur 1.500 Mitgliedern, von denen 1.200 in Helsinki leben. Es gibt einige muslimische Beteiligung an antiisraelischen Aktivitäten und Zusammenarbeit mit der extremen Linken, allerdings weniger als in Schweden und Norwegen. Mohammad Azzizi, der an einer antiisraelischen Demonstration beteiligt war, wurde 2012 in den Stadtrat von Helsinki gewählt.11 Ich selbst haben Muslime bei proisraelischen Demonstrationen den Nazigruß geben oder Allahu Akbar rufen hören.

Die finnische Verbrauchermarkt-Kette Prisma mit ihren landesweit 64 Geschäften, wirbt für das Buch „Jüdische Vorherrschaft“ des amerikanischen Rassisten und Antisemiten David Duke. Prismas Internetseite beschreibt das Buch als „herausfordernd“ und fordert die Leser auf „alle vorgefassten Meinungen, die sie haben könnten, beiseite zu stellen, um die Ideen und Beweise des Buchs besser abwägen zu können“.12

Eine weitere Supermarktkette mit nur zwei Geschäften hat ihre Publicity genutzt, um extrem antisemitische Redewendungen zu verbreiten. Gegen den Inhaber der Seite wird vom Büro der Staatsanwalts wegen Aufhetzung gegen eine ethnische Gruppe ermittelt. Er aktualisiert seine Internetseite weiterhin mit zusätzlichen antisemitischen Äußerungen.“13

Sikorski schließt: Bezüglich koscherem Schlachten gibt es derzeit keine politische Diskussion. Finnland ordnet wie Dänemark und Österreich an, die Tiere nach dem Ansetzen eines Schnitts zu betäuben.14 Die Debatte um die männliche Beschneidung köchelt weiter. 2012 führten Politiker der Finnischen Partei einen Gesetzesentwurf ein, der alle Beschneidungen von Jungen jünger als 15 Jahre unter Strafe stellen würde. Die Finnische Ärztevereinigung (FMA) argumentiert für das Recht der Eltern das Leben ungeborener Kinder zu beenden, erhebt aber aufgrund von „Ethik“ Einspruch gegen die berührungsfreie Beschneidung.15 Damit ist das Argument der FMA oberflächlich und widersprüchlich.

Dr. Manfred Gerstenfeld ist Mitglied des Aufsichtsrats des
Jerusalem Center of Public Affairs, dessen Vorsitzender er 12 Jahre lang war.

1 http://tundratabloids.com/2009/01/helsingin-sanomat-diminishes-holocaust.html
2 www.iltasanomat.fi/kotimaa/art-1288336313891.html – http://tundratabloids.com/2010/05/helsinki-sanomat-publishes-cartoon-of.html
3 http://tundratabloids.com/2012/03/finland-helsingin-sanomat-shills-for-iranian-regime-in-sunday-propaganda-puff-piece-jews-have-it-great-in-iran.html
4 http://tundratabloids.com/2010/01/helsinki-university-paper-publishes.html
5 www.israelnationalnews.com/Blogs/Message.aspx/3670#.UVhGsxwzgYE
6 http://tundratabloids.com/2010/03/finn-church-aid-director-claims-threats.html
7 www.ksml.fi/uutiset/ulkomaat/lehtikuva-israelin-tukeminen-menee-valilla-aarimmaisyyksiin/868010
8 www.finnwatch.org/uutiset/52-suomessa-toimivilla-yrityksillae-yhteyksiae-israelin-siirtokuntiin
9 www.eappi.fi/yhteystiedot
10 http://suomenkuvalehti.fi/jutut/ulkomaat/suomalainen-ihmisoikeustarkkailija-kristinuskolla-ja-islamilla-ei-ole-sijaa-israelissa
11 http://yle.fi/uutiset/israelin-vastainen_mielenosoitus_taytti_kavelykadun_turussa/5574398
12 http://tundratabloids.com/2012/09/finnish-department-store-chain-prisma-gives-glowing-review-to-david-duke-antisemitic-book-jewish-domination-on-its-website-page.html
13 http://tundratabloids.com/2012/10/advertising-magazine-for-finnish-supermarket-karkkainen-carries-anti-semitic-op-ed-from-iranian-press-tv.html
14 http://forward.com/articles/160618/kosher-slaughter-under-attack-across-europe/
15 http://blogs.jpost.com/content/finland-debates-circumcision

Antiisraelismus in der finnischen Politik

Manfred Gerstenfeld interviewt Ken Sikorski (direkt vom Autor)

Im Ausland weiß man nichts von der finnischen Politik und der starken Hetze, die von einigen Politikern dort gegen Israel betrieben wird. Man findet Israels schlimmste Feinde in Finnlands Parlament bei den drei linken Parteien. Die Sozialdemokraten haben 42 Parlamentarier und sind die zweitgrößte Partei der 200-köpfigen Eduskunta (Parlament). Das Linksbündnis und der Grüne Bund haben 14 bzw. 10 Sitze inne.

Der sozialdemokratische Außenminister Erkki Tuomioja pflegt eine unaufrichtige Miene der Unvoreingenommenheit und der Unterstützung einer „Zweistaatenlösung“. Doch in seiner früheren Amtszeit als Außenminister von 2000 bis 2007 verglich er Israels Verhalten mit dem der Nazis.1

Kenneth Sikorski
Kenneth Sikorski

Ken Sikorski ist ein amerikanischer Rentner, der seit 1987 in Finnland lebt. Er schreibt im international bekannten Blog Tundra Tabloids. Ohne dieses Publikationsorgan wäre kaum etwas über den in Finnland zu findenden Antiisraelismus und Antisemitismus bekannt.

Sikorski führt weiter aus: In einem Interview im Magazin Suomen Kuvalehti dämonisierte Tuomioja 2001 die Verteidiungsmaßnahmen, die Israel anwandte, um Yassir Arafats Terrorkrieg zu begegnen, mit den Worten: „Es ist ziemlich schockierend, dass jemand dieselbe Art von Politik gegenüber den Palästinensern umsetzt, deren Opfer er selbst in den 1930-er Jahren war.“

Bevor Tuomioja 2011 wieder Außenminister wurde, unterzeichnete er eine Online-Petition des Israeli Committee Against House Demolitions (ICAHD – Israelisches Komitee gegen Hausabrisse), die sich gegen Waffenhandel zwischen Finnland und Israel richtete. Finnische Waffenverkäufe an die Saudis hatte allerdings keine negative Antwort seinerseits zur Folge.2

2011 erklärte Tuomioja auf einer Podiumsdiskussion [auf Israel gemünzt], die Existenz eines jeden Landes, das auf Apartheid gründet, sei nicht zu rechtfertigen und nicht stabil.3 Hinterher versuchte er zurückzurudern, doch bereits 2003 hatte er Israels Sicherheitszaun mit ähnlichen Vergleichen beschrieben.

Tuomiojas Ministerium hat die Aufsicht über die Finanzierung von NGOs. In einem Bericht von NGO Monitor aus dem Jahr 2006 wurde festgehalten: „Seit 2000 sind die von den Palästinensern verwalteten Gebiete unter den Top-16-Empfängern finnischer Entwicklungsgelder gewesen und haben insgesamt rund €28 Millionen an bilateralen Geldmitteln von Finnland erhalten. […] Allerdings werden einige dieser Mittel abgezweigt, um politisierte NGOs zu fördern, die zur Hetzte [gegen Israel] beitragen.“4

Finnland ist eine der Regierungen, die palästinensische Schulbücher finanzieren. Ido Mizrachi vom Institute for Monitoring Peace and Cultural Tolerance in School Education (Institut zur Beobachtung von Friedens- und kultureller Toleranz in der Schulbildung) sagte dem Bildungsausschuss der Knesset 2010: „Offizielle PA-Schulbücher definieren Juden als ‚Schlangen‘, ‚Rassisten‘, ‚Kolonisatoren‘ und glorifizieren darüber hinaus ‚Schahide‘. […] In Atlanten und PA-Schulbüchern gibt es Israel nicht.“5

Die Partei Linksbündnis (Vasemmisto) ist noch schlimmer. Ihr Sprecher und derzeitiger Kultusminister Paavo Arhinmäki sagte im November 2011 ein einem lokalen Fernsehprogramm, Israel habe sich am Völkermord an den Palästinensern betrieben.6 Einen Monat davor sponserte das Bildungsministerium ein antiisraelisches „Friedensseminar“. Zu den Rednern gehörten der israelische revisionistische Historiker Ilan Pappe und Ali Abunima von Electronic Intifada.7 Einer meiner Kollegen telefonierte mit dem Bildungsministerium, um sich wegen der Beteiligung des Ministeriums zu beschweren. Er wurde informiert, das Arhinmäkis Ministerium für die Veranstaltung verantwortlich war.

In einer Debatte zum Waffenhandel zwischen Israel und Finnland im Parlament beschuldigte Anna Kontula, eine Parlamentarierin des Linksbündnisses, Israel, es sei ein „Kinderfolterer-Staat“. Sie formulierte allgemein, Finnland dürfe nichts mit seinem solchen „Kinder folternden Staat“ zu tun haben.8

Dan Koivulaakso, Sprecher der Jugendorganisation des Linksbündnisses, ist eine wiederholt auftretende Stimme der antiisraelischen Bewegung. 2010 wurde mehreren finnischen linken Aktivisten die Einreise nach Israel für zehn Jahre verboten, nachdem sie zu den Gründen für einen Besuch gelogen hatten. Koivolaakso verurteilte daraufhin sowohl die finnische Botschaft, weil sie nicht für seine Genossen eingetreten war, als auch Israel, weil es seine lügenden Parteimitglieder nicht herein ließ.9

Mehr davon findet man in des Grünen Bundes. 2003 hatte deren Abgeordnete Anneli Sinnemäki den Vorsitz bei einem Podium zum Nahost-Konflikt an der Universität Helsinki. Ich erinnere mich, dass sie in der Einleitung des Seminars mit dem Titel „Unabhängigkeit oder Fortgesetzte Besatzung“10 ihre völlige Ignoranz der den Konflikt umgebenden Fragen erwähnte. Sie dankte ihren Kollegen auf dem Podium dafür, dass sie ihre „Sachkenntnis“ zeigten. Alle Mitglieder des Podiums gehörten zur strammen Linken.

Die antiisraelische Rhetorik des Grünen Bundes kennt oft keine Grenzen. Sein früherer Voristzender Osmo Soininvaara genehmigte einmal einen Kommentar auf seinem Blog, in dem der Wunsch zum Ausdruck gebracht wurde alle Juden ins Meer getrieben zu sehen. Erst nach viel Empörung löschte er den Kommentar ohne eine Entschuldigung abzugeben.11

2009 veröffentlichte, Vihreä, das Online-Magazin der Grünen-Partei, eine antisemitische Karikatur, in der die israelische Flagge mit dem Hakenkreuz der Nazis gleich gesetzt wurde. Gemäß des European Union Monitoring Centre on Racism and Xenophobia (EUMC) schließt Antisemitismus den Vergleich aktueller israelischer Politik mit der der Nazis ein. Das Magazin entschuldigte sich nie für die Karikatur, genauso wenig wurde sie jemals von irgendeinem Politiker der Partei verurteilt.12

Sikorski schließt: Man findet bedeutende Feinde Israels in der Finnischen Lutherischen Kirche, ebenso bei mehreren NGOs. Diese zu analysieren würde allerdings ein längeres Interview erfordern.

Dr. Manfred Gerstenfeld ist Mitglied des Aufsichtsrats des
Jerusalem Center of Public Affairs, dessen Vorsitzender er 12 Jahre war.

1 Efraim Karsh: Finnish Delusions. In: The Jerusalem Post, 6. November 2011.
2 Mither’s Blitz: Finland: The quiet arms salesman. In: The Jerusalem Post, 14. Dezember 2011.
3 “Israel deplores Tuomioja’s apartheid comments. In: Helsingin Sanomat, 26. Oktober 2011.
4 “Analysis of NGO Funding: Finland’s Ministry for Foreign Affairs Development Cooperation”. In: NGO Monitor, 6. März 2006.
5How Come Israel Forgot To Remove Incitement From PA Textbooks In East Jerusalem?” (http://israelbehindthenews.com/bin/content.cgi?ID=4055&q=1)
6 “Finnish ‘minister of culture,’ radical left wing Marxist Paavo arhinmäki smears Israel with genocide label on state tv”. In: Tundra Tabloids, 21. Januar 2012.
7 “Finnish government sponsors hate fest ‘peace forum’ in Helsinki on 15.10.2011”. In: Tundra Tabloids, 8. Oktober 2011.
8“Finnish Parliament, Minutes of the Plenary” (Protokolle der Plenarsitzungen des finnischen Parlaments; www.eduskunta.fi/faktatmp/utatmp/akxtmp/ptk_23_2012_ke_p_2.shtml)
9 “Radical left-wing Finnish activists banned from Israel for ten years for lying to border guards”. In: Tundra Tabloids, 22. Juli 2010.
10 „Independence or continued occupation? Israeli activists and Finnish researchers and politicians discuss.“ Einladung zu einem Seminar, JIPF, November 2003.
11
“Former Finnish Greens Party Spokesman Osmo Soininvaara Approved Disgusting Anti-Semitic Comment on His Blog.” In: Tundra Tabloids, 15. Februar 2009.
12 “Finnish Greens Party Paper Publishes Anti-Semitic Cartoon.” In: Tundra Tabloids, 19. Januar 2009.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23.-29.10.11)

Sonntag, 23.10.2011:

Die Polizei bestätigte, dass eine ganze Reihe von Feuern in Galiläa „fast definitiv“ von Arabern gelegt wurden, um Israels natürliche Ressourcen zu schädigen. Freitag und Samstag wurden mindestens 30 Feuer gelegt, im Verlauf der letzten Woche mehrere Dutzend. Einige der Feuer könnten durch „Feiern“ zur Freilassung von mehr als 1000 Terroristen entstanden sein, ein paar auch durch unvorsichtige Camper. Inzwischen hat die Polizei definitive Beweise für einige der Brandstiftungsfälle.

Dienstag, 25.10.2011:

Ein saudischer Scheik hat eine Belohnung von $100.000 für jeden ausgelobt, der einen israelischen Soldaten entführt.

Mittwoch, 26.10.2011:

Heckmeck:
– Wegen Olmerts Versprechen an Abbas, er würde inhaftierte Araber nach Fatahstan entlassen, wenn ein Shalit-Deal ausgehandelt ist, will Abbas jetzt entsprechende Entlassungen zur Vorbedingung für die Erneuerung von Verhandlungen mit Israel machen. Vor allem Marwan Barghouti und Ahmed Saadat sollen freikommen. Barghouti hatte die „zweite Intifada“ losgetreten, Saadat ist Generalsekretär der PFLP. Zwei Erzterrorosten also, die nicht mehr als solche gelten sollen. Und wie war das noch: Abbas dreht die Schraube immer weiter. Das hat System.
– Außerdem lehnt die Fatah jede Lösung ab, die nicht auf einem Siedlungsbaustopp gründet. (???)
Der finnische Außenminister betätigt sich als Hetzer: Er sagte, Israels Besetzung der „Westbank“ sei gleichbedeutend mit Apartheid und die Zeit für eine Zweistaatenlösung laufe davon. Schuld für alles Ungemach ist Israel, die „Palästinenser“ sind Unschuldslämmer. Astloch! (Er glaubt, dass die Mehrheit in Israel das auch schon begriffen hat, aber nicht in der Lage ist eine Führung zu stellen, die eine Zweistaatenlösung voranbringen kann! Doppeltes Astloch!)

Donnerstag, 27.10.2011:

Die pädagogischen Zielsetzung israelischer Araber (Fünfte Kolonne – einige, nicht alle!):
Der „Arabische Pädagogische Rat“ einen unabhängige Instanz, die von der Führung der arabischen Autoritäten unterstützt wird, hat ein Papier veröffentlicht, dass seine Bildungsagenda für die Araber in Israel beinhaltet.
Die Veröffentlichung definiert die Gründung des Staates Israel als eine „Katastrophe“ und beschuldigt Israel des gewalttätigen Rassismus und der ethnischen Säuberung gegen Araber. Das Papier trägt den Titel „Bildungsziele für die palästinensische Minderheit in Israel“.

Da muss einer auf Nummer sicher gehen, damit sie im In- und Ausland nicht auf falsche Gedanken kommen: An den Beziehungen zu Israel ändert sich auch nach der Katastrophenhilfe für die Türkei gar nichts, betonte Außenminister Davutoglu.

Die Einwanderungsbehörden verhafteten einen 30 Jahre alten Jordanier, der in Ramallah wohnte und sich als Konsularbeamter ausgab.

Mahmud Abbas verspricht: Shalit war nicht der erste und er wird nicht der letzte gewesen sein. Mit anderen Worten, der „Friedenspartner“ hat vor Verbrechen zu begehen. Wird er dafür von der internationalen Gemeinschaft zur Verantwortung gezogen werden?

Die Hamas lässt im TV verbreiten: Noch 6 israelische Soldaten entführen, dann sind alle Gefangenen frei.

Heckmeck:
Der US-Botschafter in Israel hat eine Botschaft seines Herrn weitergegeben: Ein Siedlungs-Baustopp würde es leichter machen, in der UNO gegen den PA-Aufnahmeantrag zu agieren. Deshalb sollten die Israelis jede Peinlichkeit zu der Frage vermeiden. (Wie wäre es, wenn das umgekehrt gemacht würde: Die Palästinenser tun mal endlich etwas in Richtung Frieden, danach macht Israel etwas? Bisher gibt es immer und ausschließlich israelische Vorleistungen, denen nicht einmal ansatzweise etwas seitens der Araber folgte, das als Gegenleistung angesehen werden könnte.)
Im Gegenzug sagten der Innenminister dem Amerikaner, dass Israel keinen Baustopp einführen wird.

Freitag, 28.10.2011:

Heckmeck:
– Anders als bisher ist Israel bereit innerhalb von drei Monaten einen umfassenden Plan vorzulegen, der die Grenzen zwischen Israel und den PA-Arabern eines zukünftigen arabischen Staates vorschlägt. Das hatte Netanyahus Regierung bisher nicht tun wollen, weil damit für die Verhandlungen eine Karte aus dem „Spiel“ ist. (Nach Angaben des Nahost-Quartetts haben die PalAraber in Annapolis einen solchen Plan vorgelegt.) So konnte dann ein Sprecher von Ban Ki-moon sagen, die Parteien hätten dem Quartett zugestimmt Vorschläge zu Territorium und Sicherheit innerhalb von drei Monaten vorzulegen.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2011“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Finnland – die etwas andere Beerdigung

Ein Mann starb an einer Krankheit. Er wurde nur 28 Jahre alt. Er hinterließ eine Ehefrau  und eine Schwiegermutter. Er sollte beerdigt werden, wie er es sich gewünscht hatte.

Das Besondere an diesem Mann: Er war vom Islam zum christlichen Glauben konvertiert. Deswegen wollte seine Familie nichts mehr mit ihm zu tun haben. Auch mit seiner Beerdigung nicht. Sie ließen allerdings verlauten, dass er bitte nicht verbrannt werden solle. Also organisierten seine christliche Ehefrau und seine christliche Schwiegermutter für den zum Christentum übergetretenen Ex-Muslim die Beerdigung.

Auf dem Weg zu Grab dann die Überraschung: Die muslimische Familie sprang samt einem Imam aus dem Gebüsch. Der Imam wischte das aus Sand gestreute Kreuz vom Sarg, die Muslime übernahmen ihn von den geschockten Christen und zogen mit arabischsprachigem Gebet weiter, machten also wohl so etwas wie eine muslimische Beerdigung daraus.

Da steht die Frage im Raum: Glauben die, damit würde die Leiche wieder muslimisch? Denken sie, das Unrecht des Abfalls von Allah würde damit wieder ein Stückchen korrigiert? War der Mann noch nicht lange genug Christ und konnte so im Grab noch einmal umgedreht werden?

Aber was ist dann mit der von Nichtmuslimen verseuchten Erde, in die der Tote gelegt wurde? Er liegt ja jetzt nicht in reinem, muslimischem Boden.

Man kann wohl davon ausgehen, dass sie ihn nicht in „muslimische“ Erde hinabgelassen, sondern das mit allen Mittel verhindert hätten. Schließlich war der Mann Apostat. Und das ganze Theater auch keine muslimische Beerdigung, sondern schlichtweg eine Machtdemonstration: „Der Islam (und damit wir) siegt und hat das Sagen.“ Pure Provokation, wie der Pfarrer völlig zu Recht vermutet. „Ihr könnt ihn vom Glauben abgebracht haben, aber wir bestimmen, wie er begraben wird.“

Welche muslimischen Gebete da getätigt wurden, weiß außer ihnen niemand. Vermutlich keine, die für das Leben des Mannes dankten und ihn für das Paradies empfahlen. Doch darum ging es ja nicht. Es ging darum den Christen zu zeigen, wo der Hammer hängt. Die sind ja auch so einfach zu übertölpeln. Zu blöde sich zu wehren. Und sollten klar gemacht bekommen, dass sie unterlegen sind und sich zu fügen haben. Allah ist größer! Deshalb braucht es keinerlei Respekt vor andere Religionen und schon gar nicht vor den Wünschen von toten Ex-Muslimen.

Europas erste islamische politische Partei in Finnland gegründet

Free Republic, 13.09.2007

Helsinki, 12. September 2007 – Die Finnische Islamische Partei will bis Ende des Jahres 5.000 Unterschriften sammeln, die sie für ihre Registrierung braucht. Sie zählt auf die Unterstützung der 55.000 in Finnland lebenden Muslime; die Partei erwartet einigen Erfolg bei den Kommunalwahlen des nächsten Jahres, wie auch bei den Parlamentswahlen 2011. Partei-Sprecher Abdullah Tammi gab gegenüber Reportern zu, dass die Partei bis heute erste ein paar Dutzend Mitglieder einschreiben konnte.

Die Plattform der Finnischen Islamischen Partei unterstützt ein Verbot des Verkaufs von Alkohol, die Option muslimische Kinder nicht am Musikunterricht und an Unterricht in Schwimmbädern teilnehmen zu lassen, rechtliche Anerkennung für rituelle Tiertötungen und die männliche Beschneidung und die langfristige Einführung der Scharia-Gesetze in Finnland. Tammi fügte hinzu, dass der Zweck der Scharia-Gesetze die Verhinderung von Verbrechen sei.

Ja, klar. Wenn es kein Verbrechen mehr ist Dhimmis auszunehmen oder ihre Frauen zu vergewaltigen, sollten sie sich nicht in unförmige Säcke stecken, dann gehen die Statistiken für diese Fälle schon mal ganz stark runter. Gleiches gilt für Gewalt in der Ehe. Und es lassen sich sicher reichlich weitere Punkte finden, wo die Kriminalstatistik sich verbessern lässt, wenn Taten einfach legalisiert werden, die heute noch als Verbrechen gelten.

Bei aller Aufregung um schlechte Beispiele wie Belgien sollte man nicht vergessen, dass Finnland ein Vorreiter der Islamisierung und der antiwestlichen Gefühle, besonders der Hetze gegen die Amerikaner/George W. Bush ist.

Es ist bezeichnend für die Dreistigkeit der Anführer dieser finnischen Muslim-Partei, dass sie den Anspruch stellen, dass sie Gesetze, die von maximal 1 Prozent der Einwohner Finnlands getragen würden, allgemein durchgesetzt sehen zu wollen. Oder auch, dass 1 Prozent der Einwohner Sonderrechte einfordern können sollen, die andere nicht haben. Wobei wichtig ist darauf hinzuweisen, dass die Partei offensichtlich nicht für die 55.000 muslimischen Einwohner sprechen kann, weil diese sich nur in einem sehr geringen Maß hinter sie stellen bzw. sie kaum zu unterstützen bereit sind, wie die geringe Mitgliederzahl zeigt. Sollte aber – was zu erwarten ist – diese Partei als Sprachrohr für die Muslime Finnlands anerkannt werden, könnte sich das ändern. Zu Ungunsten Finnlands (und Europas).

Nachtrag: Robert Spencer von Jihad Watch schreibt zur Gründung dieser Partei in Finnland:

Ich vermute mal, dass das finnische Establishment vor Ausgelassenheit wegen dieser Entwicklung neben sich steht, denn sie nehmen sie als Beweis, dass die Muslime sich assimilieren, dem politischen beitreten, verantwortliche finnische Staatsbürger werden. Aber sehen Sie sich das Programm an: „Die Plattform der Finnischen Islamischen Partei unterstützt ein Verbot des Verkaufs von Alkohol, die Option muslimische Kinder nicht am Musikunterricht und an Unterricht in Schwimmbädern teilnehmen zu lassen, rechtliche Anerkennung für rituelle Tiertötungen und die männliche Beschneidung und die langfristige Einführung der Scharia-Gesetze in Finnland.“
Die Finnen haben wie die meisten Westler keine Vorstellung davon, was die Scharia für sie vorsieht. Dazu gehört eine Menge mehr als „die Verhinderung von Verbrechen“ – dazu gehört die institutionalisierte Unterordnung von Nichtmuslimen und Frauen. Die Finnen würden zweifellos diese Meinung als „Rassismus“ und „Islamophobie“ einordnen. Aber sie werden früh genug herausfinden, was wirklich zur Scharia gehört.