Verweigern muslimische „Beamte“ verfolgten Christen Zuflucht in Europa?

Raymond Ibrahim, 12. Oktober 2022 (The Stream)

Berlin

Dasselbe Deutschland, das 2015 mehr als eine Million muslimischer Migranten und 2021 zehntausend nicht überprüfte Afghanen aufnahm – alles Leute, die per Definition keine religiöse Verfolgung in ihren Heimatländern zu erwarten hatten, weil sie selbst Muslime sind – hat es abgelehnt einem Muslim-Konvertiten zu Christentum Asyl zu gewähren, obwohl einer seiner Verwandten wegen desselben „Verbrechens“ des Abfalls vom Glauben in seiner Heimat Iran gefoltert und ermordet wurde.

Der zum Schutz seiner Identität mit dem Pseudonym „Hassan“ bedachte 44-jährige beantragte 2018 in Deutschland Asyl. Die Behörden lehnten sein Glaubenszeugnis damit ab, dass niemand zum christlichen Glauben konvertieren würde, nachdem er gesehen und erfahren hat, was im Iran mit Konvertiten geschieht. Damit verwiesen sie auf Hassans Schwager, der Hassan nach eigener Aussage zum Christentum brachte und der später verhaftet und im Gefängnis wegen Beteiligung an einer Hauskirche getötet wurde. Die deutschen Behörden schlossen, es sei „nicht besonders wahrscheinlich“, dass Hassan nach einem solchen Ereignis Christ wurde – und es bestimmt nicht bliebe – da der Mord einen „Abschreckungseffekt“ auf jeden anderen möglichen Konvertiten, nämlich Hassan, haben würde.

Nachdem Deutschland ihm die Türen zuschlug, brachte Hassen seinen Fall vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte; auch dieser lehnte seine Berufung vor kurzem ab. Der vom Islam Abgefallene soll jetzt zurück in die Islamische Republik Iran abgeschoben werden, eine Tat, die einem Todesurteil gleichkommt oder ihn zumindest Verfolgung und Inhaftierung preisgibt.

Bevor die deutschen Behörden seinen Asylantrag ablehnten, hatte Hassan dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge folgendes Zeugnis gegeben:

Der Bruder meiner Frau war dadurch, dass er Christ wurde, zu jemand anderem geworden.  Wir wollten sehen, ob wir dieses Gefühl bekommen, wenn wir Christen werden… Ich hatte im Iran viele Probleme gehabt… ich hatte viele Fragen [zur Religion], aber mir wurde nicht erlaubt sie zu stellen. Als ich Fragen stellte, wurde ich in der Schule geschlagen. Das brachte mich dazu wissen zu wollen, welchem Gott ich mich gegenüber sah. Eines Tages sagte mein Schwager mir und meiner Frau, dass er gute Nachrichten habe. Es gibt einen Schatz, es gibt einen lebendigen Gott, Jesus Christus, wir sein Seine Kinder und nicht Seine Sklaven… Er sagte, dass es eine Erlösung gibt.

Wie erwähnt, sollte sein Schwager wegen seiner Hauskirchen-Aktivitäten inhaftiert und schließlich im Gefängnis wegen seines Glaubens ermordet werden.

Die Islamische Republik Iran, das sollte festgehalten werden, ist eine bei der Christenverfolgung übelsten Nationen – besonders bei muslimischen Konvertiten. So erklärte eine Menschenrechtsgruppe bereits 2017:

Eine große Zahl Iraner hat zu Christus gefunden und das ist etwas, wegen dem die Obrigkeit eindeutig sehr unglücklich ist. Also gibt es regelmäßige Verhaftungen und Inhaftierungen. Es hat in letzter Zeit eine Menge Anklagen gegeben, was ein noch härteres Vorgehen nahelegt – in einigen Fällen Strafen von 10 bis 15 Jahren gegen Christen. Und in der Regel werden die Behörden nahelegen, dass dies das Ergebnis der Untergrabung des Staates ist oder der Versuch gegen den Staat zu kollaborieren und dafür werden noch politischere Anklagen als zum Beispiel Gesetze zum Abfall vom Glauben oder Blasphemie verwendet.

Trotz dieses unterdrückerischen Klimas und statt von der Ermordung seines Schwagers davon „abgebracht“ worden zu sein, nahmen Hassan, seine Frau und seine Kinder alle Christus an. Es dauerte nicht lange, bis die argwöhnischen iranischen Sicherheitskräfte ihr Haus stürmten, ihre Bücher, Computer, Pässe und die Bibel plünderten. Hassan und seine Familie reagierten mit der Flucht aus dem Iran, irgendwann erreichten sie Deutschland.

„In Deutschland verkündete ich das Evangelium, ich organisierte Gebetskreise hier in der Unterkunft“, sagte er. „Ich möchte ein gutes Beispiel sein, andere für den Glauben an Jesus Christus gewinnen. Mein größtes Ziel ist es, dass meine Kinder Freiheit in Christus finden und gut sind.“

Hier kommen wir zu der entscheidend wichtigen, obwohl übersehenen Frage: Wie kam es überhaupt dazu, dass die deutschen Behörden Hassans Zeugnis – dass er Christ wurde, obwohl er die grässlichen Folgen kannte – nicht verstanden? Die einfache Antwort lautet, dass deutsche Behörden als Atheisten/Materialisten schlicht nicht glauben konnten, dass irgendjemand sein Leben riskieren würde, nur um Christ zu sein.

So stellte Lidia Rieder von der ADF, die Hassan hilft, fest:

Es gibt nationale  und internationale Richtlinien für Asylanträge auf religiöser Grundlage… Leider wird diese Anleitung von deutschen Entscheidungsträgern sehr selektiv angewandt. Sie verstehen nicht dass unter Verfolgung an seinem Glauben festzuhalten für andere sehr ansprechend sein kann, wie wir an der Geschichte des Christentums sehen können.

Es könnte jedoch auch einen anderen Grund geben, dass „diese Anleitung von den deutschen Entscheidungsträgern sehr selektiv angewandt“ wird: Diese Entscheidungsträger könnten selbst Muslime sein, die sich und den Islam an diesen Christus liebenden Apostaten rächen.

Zuerst einmal wissen wir bereits, dass genau dieses Szenario sich früher schon abgespielt hat. Im Dezember 2019 berichtete CBN News:

Christliche syrische Flüchtlinge … sind von muslimischen UNO-Beamten in Jordanien für Hilfe der United Nations Refugee Agency, der UNHCR, gesperrt worden. Einer der Flüchtlinge, Hasan, ein syrischer Konvertit zum Christentum, sagte uns in einem Telefonat, muslimische Vertreter des UNO-Lagers „wissen, dass wir Muslime waren und Christen wurden und sie verfolgten und verspotteten uns. Sie ließen uns nicht ins Büro. Sie ignorierten unseren Antrag.“ Hasan und seine Familie verstecken sich jetzt, haben Angst, dass sie von der jordanischen Polizei verhaftet oder sogar getötet werden. Zum Christentum zu konvertieren ist in Jordanien ein schweres Verbrechen.

Genauso ist es laut Timothy, einem weiteren Muslim-Konvertiten zum Christentum so: „Die ganzen offiziellen UNO-Vertreter [anscheinend in Jordanien] sind zu 99 Prozent Muslime und sie behandeln uns als Feinde.“

Als er das Thema ansprach, sagte Paul Diamond, ein britischer Menschenrechts-Anwalt, einmal:

Wir haben diese absurde Situation, in der das Programm eingerichtet wurde, damit syrischen Flüchtlingen und den Menschen, die es am dringendsten benötigen, geholfen wird; Christen, die „gevölkermordet“ worden sind, können nicht einmal in die UNO-Lager kommen, um Lebensmittel zu bekommen. Wenn du kommst und sagst. Ich bin Christ oder Konvertit, dann werden die muslimischen UNO-Wächter dich nicht hereinlassen und dich auslachen und verspotten und sogar bedrohen…, sagen: „Du hättest nicht konvertieren sollen. Du bist ein Idiot, dass du konvertiert hast“, etwas in dieser Art.

Bemerkenswert ist hier, dass diese (muslimischen) Obrigkeiten, die Christen Zuflucht verweigern, sie verspotten und sarkastisch werden – was durchaus das sein könnte, was die deutschen Behörden, die Hassan zurückwiesen, machten, als sie ihm Asyl verweigerten, indem sie praktisch sagen, dass kein vernünftiger Mensch angesichts der Folgen jemals Christ werden würde.

Es gibt tatsächlich viele weitere Beispiele „westlicher Entscheidungsträger“, die Sarkasmus und Spott in ihren Entscheidungen benutzen, um verfolgten Konvertiten Asyl zu verweigern. Bedenken Sie nur das britische Innenministerium, das sein Immigrationsprogramm betreibt. Es verspottete eine iranische Asylsuchende im Ablehnungsbescheid, in dem es schrieb: „Sie bestätigten in Ihrer Asylbefragungsaufzeichnung, dass Jesus Ihr Retter ist, behaupteten aber dann, dass er nicht in der Lage sein würde sie vor dem iranischen Regime zu retten. Daher wird erwägt, dass Sie von Ihrem Glauben nicht überzeugt sind und Ihr Glaube an Jesus halbherzig ist.“

In der Diskussion ihrer Erfahrungen erklärte die abgelehnte Frau zuerst ihre Notlage: „Wenn in meinem Land jemand zum Christentum konvertiert, ist die Strafe der Tod oder Hinrichtung.“ Bezüglich des Asylprozesses sagte sie, wann immer sie auf die Fragen des Mitarbeiters des Innenministeriums antwortete, „kicherte er oder spottete irgendwie, als er mit mir sprach… Er fragte mich, warum Jesus einem nicht gegen das iranische Regime oder iranische Behörden hilft.“

Genauso wurde einem Iraner in seinem Ablehnungsbescheid durch das Innenministerium gesagt, mehrere Bibelpassagen würden seiner Behauptung „widersprechen“, er sei zum Christentum konvertiert, nachdem er entdeckte, es sei ein „friedlicher“ Glaube. Der Brief ging so weit Bibelverse anzuführen – aus Exodus, Leviticus, Matthäus und der Offenbarung – um zu argumentieren, dass die Bibel gewalttätig ist, bevor geschlossen wurde: „Diese Beispiele stimmen nicht mit Ihrer Behauptung überein, dass Sie zum Christentum konvertierten, nachdem Sie entdeckten, dass es eine ‚friedliche‘ Religion ist, anders als der Islam, der Gewalt, Wut und Rache beinhaltet.“

Kurz gesagt scheint es so, als ob manche Muslime im Westen Macht und Autorität gewonnen haben zu tun, was sie in der muslimischen Welt gewonnen haben – sie diskriminieren Christen und vom Glauben Abgefallene nicht nur, sondern schicken sie auch in den Tod.

Was der UNRWA Chef dem Sicherheitsrat NICHT erzählte

Elder of Ziyon, 26. August 2022

Am Donnerstag gab UNRWA-Kommissar General Philippe Lazzarini vor dem UNO-Sicherheitsrat eine Erklärung ab; darin sagte er, wie es die Agentur seit Jahrzehnten jedes Jahr sagte, dass sie sich in existenzieller Gefahr befindet.

Es gibt allerdings jede Menge, was die UNRWA tun könnte, um die Kosten zu senken.

Zum Beispiel kann sie fast alle ihre Operationen in Jordanien mit rund 2 Millionen sogenannten Flüchtlinge einstellen. Die weit überwiegende Mehrheit von ihnen sind jordanische Staatsbürger und die UNRWA hat nie erklärt, warum sie benötigt wird, um Leuten, die volle Staatsbürger Jordaniens sowie gemäß keiner Definition Flüchtlinge sind, Dienste wie Schulen und freie medizinische Versorgung zur Verfügung zu stellt. Warum sollten palästinensische Kinder in Jordanien andere Schulen besuchen als andere Jordanier? Warum sollten sie kostenlos in „Lagern“ Wohnungen bekommen, wenn sie dieselben Möglichkeiten haben wie andere Jordanier?

Die in der Westbank und dem Gazastreifen lebenden UNRWA-Nutznießer sind auch keine Flüchtlinge – immerhin leben sie in den Gebieten des britischen Mandats Palästina. Die Nachkommen derer, die das Israel von vor 1967 verließen, als „Flüchtlinge“ zu bezeichnen, ist verrückt, aber noch verrückter ist es, sie nach 73 Jahren als „intern Vertriebene“ zu betrachten. Um sie sollte sich ihre eigene Regierung, die palästinensischen Autonomiebehörde bzw. die Hamas, kümmern; es gibt keinen Grund, dass UNRWA dort existiert.

Lazzarini sprach an, dass die UNRWA-„Flüchtlinge“ im Libanon nach Europa emigrieren. Was er nicht erwähnte: dass die meisten der „registrierten Flüchtlinge“ bereits weggegangen sind, aber UNRWA sie immer noch als Menschen zählt, denen sie hilft. UNRWA behauptet im Libanon 479.000 „Flüchtlingen“ zu helfen, obwohl die tatsächliche Zahl 300.000 niedriger liegt. Hunderttausende bei der UNRWA „registrierte Flüchtlinge“ leben in Europa oder den USA, werden von ihr aber immer noch als die ihren beansprucht. Das würde bei jeder anderen öffentlich finanzierten Institution als Skandal gelten.

Ebenfalls ungesagt bleibt, warum die UNO für Bildung, Unterkunft und medizinische Versorgung der Palästinenser verantwortlich ist – aber bei keiner anderen Gruppe. Sie speien Parolen aus, um ihre Existenz zu rechtfertigen, z.B. „Bildung ist ein Menschenrecht“ – aber warum muss die Welt für das Recht der Palästinenser zahlen und nicht für leidende Menschen irgendwo sonst?

Lazzarini erwähnte die Leute wie mich, die auf diese Dinge und Themen hinweisen, die zu beantworten er vermeidet. „Koordinierte Kampagnen zur Delegitimierung von UNRWA mit einem Ausblick die Rechte der Palästinenser-Flüchtlinge auszuhöhlen nehmen an Häufigkeit und an Boshaftigkeit zu“, sagte er dem Sicherheitsrat. Ich wussten nicht, dass die vielen Kritiker der UNRWA im Verlauf der Jahrzehnte eine „koordinierte Kampagne“ sind. Das befindet sich auf dem Level des Verschwörungsdenkens der Weisen von Zion.

Lazzarini sagte auch: „Geopolitische Prioritäten zu verschieben, regionale Dynamiken zu verschieben und das Aufkommen neuer humanitärer Krisen haben den israelisch-palästinensischen Konflikt auf niedrigere Priorität gesetzt.“ Einfach ausgedrückt bedeutet das: Obwohl die Welt mit weit größeren Problemen und Krisen zu tun hat, muss sie die Palästinenser über sie alle setzen – denn wenn ihnen die Priorität eingeräumt würde, die ihrer tatsächlichen Bedeutung entspricht, dann würde das Budget der UNRWA einbrechen.

Und das ist das Schlüsselproblem. UNRWAs Existenz impliziert, dass palästinensische „Flüchtlinge“ wichtiger sind, verzweifelter, bedürftiger, ärmer und hungriger als jeder andere Flüchtling und jedes aktuelle Kriegsopfer. Nach allen objektiven Maßstäben geht es ihnen besser als den Bürgern vieler armer Länder. Sie weit überwiegende Mehrheit erfüllt die Definition „Flüchtling“ der Flüchtlingskonvention nicht.

URNWA wurde als vorübergehende Organisation geschaffen. Lazzarinis Appell soll sicherstellen, dass sie auf Dauer bleibt und dass sie auf ewig ungestört wächst.

Es liegt an der Welt, die UNRWA schuf einen Plan zu schaffen, um sie auslaufen zu lassen.

UNRWAs Operationen: Nachteilig für israelisch-palästinensischen Frieden

Förderung von Judenhass und Terror

Joseph Puder, FrontPage Mag, 5. Juli 2022

Am 23. Juni 2022 versammelten sich die USA und andere westliche Staaten im schweizerischen Genf im UNO-Sitz; mit dabei war auch UNO-Generalsekretär Antonio Guterres. Es sollten freiwillige Beiträge für die United Nations Relief and Works Agency (UNRWA) gesammelt werden. UN Watch, eine UNO-Beobachtungsorganisation mit Sitz in Genf, der Alfred H. Moses vorsteht und die von Exekutivdirektor Hillel Neuer geleitet wird, drängte die westlichen Demokratien die Finanzierung hunderter UNWRA-Lehrer und anderer Mitarbeiter einzustellen, die zum Mord an Juden aufrufen.

Die unabhängige Nichtregierungsorganisation (NGO) enthüllte in einem neuen, 42 Seiten starken Bericht „Antisemitismus und Aufstachelung zu Terrorismus, propagiert erst gerade von 10 UNRWA-Lehrern und anderen Mitarbeitern. Das ist zusätzlich zu den mehr als 100 UNRWA-Pädagogen und Personal, die bereits entlarvt wurden.“ UN Watch lieferte Beispiele dessen, was diese Lehrer ihren Schülern und Gemeinschaften vermitteln. Hier sind ein paar davon: Nihaya Awad, Computer-Lehrerin der UNRWA Westbank, „pries den Terror der Hamas“. Elham Mansour, UNRWA-Lehrer im Libanon, „stachelt dazu auf Israelis und Juden zu töten“. Hana’a Daoud, UNRWA-Lehrer in Jordanien, „plädiert dafür Juden zu töten“. Adel Torbani, UNRWA-Mathematiklehrer in Jordanien, „lehnt Israels Existenzrecht ab und postet antisemitische Botschaften im Internet“. Qusai Mansi, UNRWA-Mitarbeiter in Jordanien „setzt Israel mit den Nazis gleich“. Munir Abu Hadil, UNRWA-Hebamme in der Westbank, stellt Israel als „stehlende Hunde“ dar. Diese UNRWA-Lehrer und -Mitarbeiter verletzen die UNRWA-eigenen Regeln und erklärten Werte der Null Toleranz für Rassismus, Diskriminierung oder Antisemitismus.

Um nur einen der Täter zu zitieren – Elham Mansour postete am 11. Mai 2022 auf Facebook: „Bei Allah, jeder, der einen zionistischen und israelischen Kriminellen töten kann und das nicht tut, verdient es nicht zu leben. Tötet sie und verfolgt sie überall, sie sind der größte Feind … Alle Israelis verdienen den Tod.“

In der Vergangenheit versäumte UNRWA es Lehrer zu entlassen, die zu Antisemitismus und Terrorismus aufstachelten. Hillel Neuer beschrieb UNWRAs erhalten als „Hass-Lehrern lediglich zu verwarnen, was nur die Botschaft vermittelt, dass es Business as usual ist“.

UNRWA ist besonders, aber nicht unbedingt im positiven Sinne. Anders als das globalere UNO-Flüchtlingshilfswerk, der United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR), konzentriert sich UNRWA streng darauf nur den Palästinensern Bildung und Gesundheitsdienste zu bieten. In ihren 73 Jahren der Existenz (sie wurde 1949 gegründet) hat sie nicht einen einzigen palästinensischen Flüchtling eingegliedert. Im Gegenteil, sie hat das palästinensische Flüchtlingsproblem lebendig erhalten, indem sie Millionen Flüchtlingsnachkommen der dritten und vierten Generation auf ihre Empfängerliste gesetzt und infolge dessen immer größere Budgets gefordert hat. Das aktuellste so geforderte Budget steht bei $1,6 Milliarden. Im Gegensatz dazu hat der UNHCR ein Budget, das sich auf $8,6 Milliarden beläuft und 17.878 Personen verteilt auf 132 Länder beschäftigt. In ihren 72 Jahren der Existenz (gegründet 1950) hat es mehr als 50 Millionen Flüchtlingen weltweit geholfen sich neu niederzulassen.

UNRWAs Auftrag lautet arabischen Palästinensern in Flüchtlingslagern Bildung zu bieten. Dennoch waren weder die arabischen Staaten noch die palästinensische Autonomiebehörde bereit Flüchtlingen dauerharte Unterkunft und legale Arbeit (in arabischen Staaten) zu bieten. Offen gesagt, hätte es in der Verantwortung der arabischen Staaten liegen müssen sich um die arabischen Flüchtlinge zu kümmern, die die gleiche Sprache (Arabisch), Religion (zumeist der sunnitische Islam) und Kultur haben. Stattdessen sind es zum größten Teil die von Schuld getriebenen westeuropäischen und US-Regierungen, die die meisten Gelder für UNRWA stellen.

Die UNRWA hingegen ist nicht nur der Aufblähung der Flüchtlingslisten und des Versäumens sie in die Normalität einzugliedern schuldig, sei es im Gazastreifen, der Westbank, Jordanien oder dem Libanon, sondern auch der Aufstachelung derer, die sie bildet, zu Gewalt gegen Israel und Juden. UNRWA ist schädlich für die Aussicht auf Frieden und den Prozess zwischen Israelis und Palästinensern.

Es gab auch ein jüdisches Flüchtlingsproblem, das vom Holocaust ausging. Ein Drittel der europäischen Juden wurde von deutschen Nazis und ihren Helfern überall in Osteuropa sowie der Administration von Vichy-Frankreich, der kroatischen Ustascha in Jugoslawien usw. ermordet. Nicht viel weniger dramatisch war die Vertreibung der Juden aus dem gesamten Nahen Osten durch die arabischen Regime. Die Juden des Nahen Ostens waren älter als der Islam und in Ägypten, dem Irak, Syrien und dem Maghreb (Nordafrika) gab es seit Jahrtausenden jüdische Gemeinden. Die aus den arabischen Ländern vertriebenen 850.000 Juden übertrafen zahlenmäßig die palästinensischen Flüchtlinge, die während des Unabhängigkeitskriegs 1948 aus dem Mandat Palästina flogen. Ein Krieg, der von den arabischen Staaten auf Aufforderung des von Haddsch Amin al-Husseini – dem Mufti von Jerusalem und Hitlers Verbündetem beim Mord an den Juden – geführten Hohen Arabischen Rats initiiert wurde. Die Araber (in diesen Jahren noch nicht Palästinenser) lehnten 1947 den UNO-Teilungsplan ab, der ihnen einen souveränen Staat gebracht und die Schaffung eines palästinensischen Flüchtlingsproblems verhindert hätte.

Während also der Staat Israel die jüdischen Flüchtlinge aus der arabischen Welt aufnahm, dazu die europäischen jüdischen Flüchtlinge, alles ohne Hilfe der UNO, forderte die arabisch-palästinensische Führung, dass die arabischen Staaten den arabisch-palästinensischen Flüchtlingen nicht die Staatsbürgerschaft anbieten. Jordanien wurde die einsame Ausnahme in der arabischen Welt. Dennoch versorgt die UNRWA weiter sogenannte arabisch-palästinensische „Flüchtlinge“ in Jordanien.

Einer der am meisten beunruhigenden Aspekte der Tätigkeiten der UNRWA ist die Förderung des palästinensischen „Rückkehrrechts“ nach Israel, was ein klarer Code für die Vernichtung des jüdischen Staates Israel ist. Der Zustrom von Millionen arabischen Palästinensern würde die demografische Balance innerhalb Israels komplett verändern. Das ist ein weiteres Szenario für die Vernichtung des einzigen jüdischen Staates. Darüber hinaus widerspricht es der Vorstellung einer Zweistaatenlösung und ist daher den Hoffnungen auf einen israelisch-palästinensischen Friedens abträglich.

Eine aktuelle Ankündigung von UNRWA-Direktor Philippe Lazzarini, wegen der finanziellen Schwierigkeiten könnte UNRWA einige ihrer Dienstleistungen an andere UNO-Organisationen abzugeben, initiierte gewalttätige Reaktionen seitens der palästinensischen Autonomiebehörde (PA), den Terrororganisationen Palästinensischer Islamischer Jihad (PIJ) und Hamas. Die Hamas geißelte die Idee, erhob den Vorwurf, sie würde „die Kernfrage der palästinensischen Flüchtlinge und die Rolle der Agency untergraben“. Es ist jedoch nicht die wirtschaftliche Lage der UNRWA, die der Hamas, dem PIJ und der PA Sorge bereitet, sondern eher ihr Potenzial das „Rückkehrrecht“ zu untergraben.

Es gibt tatsächlich eine vernünftige Lösung für das arabisch-palästinensische Flüchtlingsproblem. Lasst die arabischen Staaten den Palästinenser in ihrer Mitte die Staatsbürgerschaft geben. Es gibt keinen Grund, dass der Libanon oder Libyen, Syrien oder die Golfstaaten ihren Palästinensern nach 73 Jahren, die sie dort leben und in denen sie in diesen Ländern geboren wurden, das Recht nicht geben. Arabische Palästinenser in der Diaspora sollten vom zukünftigen Staat Palästina aufgenommen werden, so wie Israel jüdische Flüchtlinge aus den arabischen Ländern aufgenommen hat. Welche Kosten auch immer eine Neuansiedlung mit sich bringt, die Palästinenser sollten von den reichen arabischen Staaten übernommen werden. Es ist unfassbar, dass UNRWA nach 73 Jahren immer noch mit palästinensischen „Flüchtlingen“ operiert, wenn die meisten Flüchtlinge aus den späten 1940-er Jahren neu angesiedelt wurden. Deutschland nahm Millionen ethnsicher Deutscher aus Osteuropa auf, Indien nahm viele Millionen Hindus aus Pakistan auf und Pakistan viele Millionen Muslime aus Indien. Es darf für palästinensische Flüchtlinge keine Ausrede mehr geben.

Arabische Länder weisen UNRWA bei Geberkonferenz erneut ab

Elder of Ziyon, 26. Juni 2022

UNRWA veranstaltete in New York eine Geberkonferenz, die am Donnerstag begann. Sie schaffte es zwar Weitere $160 Millionen an Spendengeldern zu sammeln, aber sie sagt, es fehlen ihr immer Noch $100.

In seinen Eröffnungsworten beschrieb UNRWA-Generalkommissar Phillippe Lazzarini versehentlich das genaue Problem der UNRWA:

UNRWA ist mit keiner anderen humanitären Organisation der UNO vergleichbar.

Sie haben der UNRWA mit regierungsähnlichen Aufgaben beauftragt. Aber wir haben nicht die steuerlichen und finanziellen Mittel einer Regierung.

Aber niemand fragt, warum eine humanitäre Organisation regierungsähnliche Funktionen ausübt. Die Palästinenser leben im Gazastreifen, der Westbank, Jordanien, dem Libanon und Syrien unter Regierungen – warum tun diese Regierungen nicht ihren Job und bieten diesen Pseudoflüchtlingen, die weit länger unter der Herrschaft dieser Regierungen gelebt haben, medizinische, Bildungs- und Unterkunftshilfen als syrische andere, echte Flüchtlinge, um die sie sich gekümmert haben?

Die Rede des US-Repräsentanten hebt das Problem hervor:

Die Vereinigten Staaten bekräftigen unsere Unterstützung für UNRWA und drängt andere Spender robuste, verlässliche Finanzierung zu bieten, um zu helfen die langfristige Nachhaltigkeit der Organisation anzugehen.

UNRWA war immer als vorübergehende Organisation gedacht. Ihre Pläne sollten darin bestehen sich im Lauf der Zeit aufzulösen und die Verantwortung für die palästinensischen „Flüchtlinge“ dahin zu übergeben, wo sie hingehören – ihren Gastgeber-Regierungen. Sie sollte keine langfristige Nachhaltigkeit haben – sie sollte eine Strategie haben sich selbst aufzulösen.

Der palästinensische Direktor der Behörde (302) für die Verteidigung von Flüchtlingsrechten, Ali Huwaidi, hielt fest, dass die arabische Welt bei dieser Konferenz nichts zusagte.

Wir bemerkten in den Geberkonferenzen, dass kein arabisches Land irgendeine Summer zu dem betrug, was es zu Beginn 2022 geboten hatte und es gibt einen Rückgang aus Qatar, Kuwait und Saudi-Arabien; zudem ist bekannt, dass die VAE ihre Unterstützung im Februar 2022 komplett einstellten, obwohl die arabischen Länder verpflichtet sind 7,6 Prozent des Gesamtbudgets zu zahlen.

Sie wissen, dass UNRWA Teil des Problems ist, nicht Teil der Lösung. UNRWA existiert, um eine Kultur der dauerhaften Opferschaft und des Hasses beizubehalten und den Palästinensern die falsche Hoffnung zu geben, dass sie eines Tages in ein Land „zurückkehren“ werden, dass es nie gegeben hat und Israel demografisch zu vernichten. Das rechtfertigt sie in der Zwischenzeit wie Müll zu behandeln.

UNRWA sollte mit den Gastgeberländern daran arbeiten ihr Budget so umzuleiten, dass ihre Verantwortung an echte Regierungen übergeben wird. Es gibt keinen Grund, dass Palästinenser, die fast alle jordanischen Staatsbürger sind, in „Flüchtlingslagern“ leben sollten. Es gibt keinen Grund, dass die Palästinenser im Libanon kein Recht haben Land zu kaufen oder viele der Berufe in dem Land auszuüben, in dem sie seit mehr als 70 Jahren leben. Es gibt keinen Grund, dass Palästinenser in den Bereichen des britischen Mandats als „Flüchtlinge“ gelten sollten. Und es gibt keinen Grund, dass die Definition des „Palästina-Flüchtlings“ nicht dieselbe sein sollte wie die eines jeden anderen Flüchtlings. Es gibt keinen Grund, warum Nachkommen von Flüchtlingen diese Kennzeichnung automatisch erben sollten.

Der Grund, dass UNRWA fehlgeschlagen ist, lautet, dass UNRWA Jahrzehnte lang nicht versucht hat das ursprüngliche Flüchtlingsproblem zu lösen – sie existiert, um es zu verewigen und die Verewigung zu rechtfertigen.

Gedankenverlorenes Territorium: Deutschland erklärt V-E Day zum „Nakba-Tag“ – „Das macht man halt so nach einen Völkermordversuch an Juden.“

PreOccupied Territory, Elder of Ziyon, 23. Juni 2022

Berlin – Deutsche Regierungsvertreter kündigten heute an, dass das Land von nun an den 9. Mai als Höhepunkt der Vertreibung und des Leides der Deutschen begehen wird, die in der Folge der deutschen Kapitulation vor den Alliierten im Zweiten Weltkrieg und des Holocaust stattfanden; das folgt dem palästinensischen Modell eines nationalen Tags der Trauer und Rachsucht am Tag nach dem Jahrestag der Erklärung der Eigenstaatlichkeit Israels 1948, der ebenfalls in massiver Vertreibung inmitten einer regionalen Anstrengung zur Auslöschung der Juden resultierte.

Bundesinnenminister Jammerschläger berief eine Pressekonferenz ein, um Journalisten und Öffentlichkeit über den deutschen Nakba-Tag zu informieren. „Wir haben es für angemessen erachtet die Reaktion anderer nachzuahmen, die eine ähnliche Erfahrung durchgemacht haben“, erklärte er. „Andere haben Unheil über sich gebracht, in dem sie versuchten das Judentum auszulöschen, auch wenn diese anderen nicht den Erfolg hatten, die Auswirkungen zu schaffen, die das Dritte Reich diesbezüglich erzielte. Die palästinensischen Araber, mit denen Nazideutschland während des Krieges verbündet war, und deren andere arabischen Verbündete enge Beziehungen und Training mit dem Nazi-Militärapparat genossen, machten die Erfahrung durch, die bei uns als Tätern eines solches Völkermords Nachhall finden; die Reaktion der palästinensischen Araber hat uns inspiriert mit unserem Erbe des Leides auf ähnliche Weise umzugehen.“

„Die Palästinenserführer nahmen den 15. Mai als ihren Nakba-Tag“, furh er fort, „weil dieser direkt dem Datum der Gründung des jüdischen Staates folgt und sie ihr Leid mit diesem Ereignis verbinden, Leiden, das wegen der fehlgeschlagenen arabischen Völkermordversuche an den Juden zustande kam. Auch wir begehen Deutschlands Kapitulation am 8. Mai 1945, herbeigeführt durch einen Ideologie, die den Völkermord an Juden forderte und dem folgenden deutschen Leid, das aus diesem Völkermord entwuchs und erklären den 9. Mail zum ‚Deutschen Nakba-Tag‘.“

Historiker hielten fest, dass in beiden Fällen die Flucht und dauerhafte Vertreibung von Palästinenser und Deutschen deutlich vor dem symbolischen Datum der Feierlichkeiten begannen. „Ethnische Deutsche begannen von dort zu fliehen, wo sie außerhalb Deutschlands lebten, sowie die Rote Armee 1944/45 vorrückte“, erklärte der Weltkiegs-Historiker David Glanz. „Die Vertreibung ging auch mehrere Jahre danach weiter, was letztlich dutzende Millionen Deutsche betraf. Was die Palästinenser angeht, so begannen viele von ihnen lange vor dme 14. Mai 1948 den Rat der arabischen Führer zu beherzigen, der augenscheinlichen arabischen Militärmoloch aus dem Weg zu gehen, der ‚Südsyrien‘ von den Juden reinigen würde. Der 9. Mai und der 15. Mai sind  etwas symbolisches, nichts Buchstäbliches.“ Glanz hielt auch die Parallelen zu den vertriebenen Palästinensern  fest, die hofften Anspruch auf Landbesitz ethnisch gesäuberter Juden in Palästina erheben zu können und eventuellen deutschen Flüchtlingen, die sich auf ethnisch gesäubertem Land in Polen niedergelassen hatten.

Minister Jammerschläger brachte auch die Idee einer UNO-Organisation ins Spiel, die die Nachkommen der Kriegsflüchtlinge staatenlos halten sollte, bis sie die verlorenen Orte wiedergewinnen, an denen sie früher lebten, wie es bei den Palästinensern der Fall ist.

Die drei Paten

Dry Bones, 24. Mai 2022

Palästinensische Apartheid: 800.000 palästinensische Araber werden in 27 sogenannten Flüchltingslagern gehalten. 600.000 in 8 von der Hamas kontrollierten Lagern im Gazastreifen und 200.000 in 19 von der PLO kontrollierten Lagern in der Westbank (Judäa und Samaria). Die UNO, die Hamas und die PLO lehnen es ab die Bevölkerung in ihren Apartheidlagern in den Dörfern und Städten neu anzusiedeln, die die PLO in der Westbank seit 1995 und in den Bereichen, die die Hamas seit 2007 im Gazastreifen kontrolliert.

Schlicht und einfach: Apartheid!

Ärzte in Israel kümmern sich um 2.000km entfernte Ukrainer

Mit in Israel gebauten computergestützten Systemen untersuchen Ärzte Flüchtlinge an der Grenze der Ukraine und Moldawiens, ihre Lungen, Blutstatus und führen sogar pränatale Ultraschall-Untersuchungen durch.

Nathan Jeffay, The Times of Israel, 2. März 2022

Die schwangere Patientin und Ukraine-Flüchtling Sarah Misk nutzt in Moldawien die Tele-Gesundheitstechnologie von Sheba Beyond, um mit Ärzten in Israel zu sprechen – 2. März 2022 (Sheba Medical Center)

In einem Büro bei Tel Aviv kontrolliert ein Doktor die Lungen eines ukrainischen Flüchtlings, der 2.000km weit weg ist. Das ist Teil eines neuen „virtuellen Krankenhauses“, mit dem sich israelisches medizinisches Personal um durch Russlands Angriff verletzte oder vertriebene Menschen kümmert.

Sie sehen Patienten unter Verwendung einer Bandbreite technischer Lösungen, viele davon in Israel gebaut, die den Flüchtlingen telemedizinische physische Untersuchungen, pränatalen Ultraschall, Überwachung lebenswichtiger Gesundheitsparameter, Blutproben-Analysen und eine Bandbreite weiterer Checks bieten.

Die professionellen Mediziner sitzen im Sheba Medical Center, Israels größtem Krankenhaus, während die Patienten sich in Chisinau, der Hauptstadt Modawiens befinden. In dieser Stadt nahe der Grenze zur Ukraine hat das Sheba einen Arzt und mehrere freiwillige Helfer, die den Patienten helfen mit den Ärzten in Israel zu interagieren.

Das Sheba-Team ist Teil einer Delegation, die von United Hatzalah of Israel geschickt wurde, der Rettungsorganisation mit Sitz in Jerusalem.

„Ich habe alle behandelt. Es hat Schwangere gegeben und alte Männer und Frauen, die unter einer ganzen Reihe von Erkrankungen leiden, die von der langen und unglaublich anstrengenden Reise über die Grenze verursacht sind“, sagte Prof. Gadi Segal, Leiter der internen Telemedizin im Sheba gegenüber der Times of Israel.

„Und es hat Kinder und chronisch kranke Patienten gegeben, die dringend hochentwickelte Bluttests benötigten. Und um alle wurde sich von meinem Büro im Sheba aus gekümmert.“

Ein Arzt im Sheba Medical Center versorgt Ukra Sarah Misk unter Verwendung von Shebas Beyonds Telegesundheits-Technologie in Kischinew in Moldawien, 2. März 2022 (Sheba Medical Center)

Er sagte, dass israelische Telemedizin während der Coronavirus-Krise Fortschritte machte und fügt an: „Wir lernten während der Pandemie, wie Telemedizin die Medizin revolutionieren kann und sie geht dahin, dass wir in der Lage sind sie zu nutzen, um die Flüchtlinge praktisch von Israel aus zu behandeln. Die Grenzen von Geografie und Entfernung werden abgeschafft. Wir können die besten klinischen Beurteilungen und die besten professionellen Konsultationen für Patienten in einem Kriegsgebiet und sogar an der Front vollziehen.“

Eines der Systeme in Verwendung, PulseNmore, ist ein tragbares Gerät für pränatale Ultraschalluntersuchungen, das überall Aufnahmen macht und sie zur Analyse an Shebas Geburts- und gynäkologische Abteilung in Israel schickt.

Computerisierte Bilder eines Ultraschallgeräts in Entwicklung von Israels Startup PulseNmore (Screenshot Hadashot)

TytoCare untersucht Lungen, Herz, Mund, Ohren, Haut, Temperatur und Sauerstoffgehalt von Flüchtlingskindern während Einheiten von BioBeat Medical Technologies Vitalzeichen überwacht und sie in Echtzeit auf dem Gerät des Arztes anzeigt.

Sarit Lerner, Cheftechnologin von Sheba Beyond, dem Telemedizin-Programm des Krankenhauses, sagte, ihr Team handele sobald es die Möglichkeit erkennt. „Wir haben eine moralische Verpflichtung empfunden vor Ort zu sein, um diesen Flüchtlingen zu helfen“, sagte sie.