UNRWAs Operationen: Nachteilig für israelisch-palästinensischen Frieden

Förderung von Judenhass und Terror

Joseph Puder, FrontPage Mag, 5. Juli 2022

Am 23. Juni 2022 versammelten sich die USA und andere westliche Staaten im schweizerischen Genf im UNO-Sitz; mit dabei war auch UNO-Generalsekretär Antonio Guterres. Es sollten freiwillige Beiträge für die United Nations Relief and Works Agency (UNRWA) gesammelt werden. UN Watch, eine UNO-Beobachtungsorganisation mit Sitz in Genf, der Alfred H. Moses vorsteht und die von Exekutivdirektor Hillel Neuer geleitet wird, drängte die westlichen Demokratien die Finanzierung hunderter UNWRA-Lehrer und anderer Mitarbeiter einzustellen, die zum Mord an Juden aufrufen.

Die unabhängige Nichtregierungsorganisation (NGO) enthüllte in einem neuen, 42 Seiten starken Bericht „Antisemitismus und Aufstachelung zu Terrorismus, propagiert erst gerade von 10 UNRWA-Lehrern und anderen Mitarbeitern. Das ist zusätzlich zu den mehr als 100 UNRWA-Pädagogen und Personal, die bereits entlarvt wurden.“ UN Watch lieferte Beispiele dessen, was diese Lehrer ihren Schülern und Gemeinschaften vermitteln. Hier sind ein paar davon: Nihaya Awad, Computer-Lehrerin der UNRWA Westbank, „pries den Terror der Hamas“. Elham Mansour, UNRWA-Lehrer im Libanon, „stachelt dazu auf Israelis und Juden zu töten“. Hana’a Daoud, UNRWA-Lehrer in Jordanien, „plädiert dafür Juden zu töten“. Adel Torbani, UNRWA-Mathematiklehrer in Jordanien, „lehnt Israels Existenzrecht ab und postet antisemitische Botschaften im Internet“. Qusai Mansi, UNRWA-Mitarbeiter in Jordanien „setzt Israel mit den Nazis gleich“. Munir Abu Hadil, UNRWA-Hebamme in der Westbank, stellt Israel als „stehlende Hunde“ dar. Diese UNRWA-Lehrer und -Mitarbeiter verletzen die UNRWA-eigenen Regeln und erklärten Werte der Null Toleranz für Rassismus, Diskriminierung oder Antisemitismus.

Um nur einen der Täter zu zitieren – Elham Mansour postete am 11. Mai 2022 auf Facebook: „Bei Allah, jeder, der einen zionistischen und israelischen Kriminellen töten kann und das nicht tut, verdient es nicht zu leben. Tötet sie und verfolgt sie überall, sie sind der größte Feind … Alle Israelis verdienen den Tod.“

In der Vergangenheit versäumte UNRWA es Lehrer zu entlassen, die zu Antisemitismus und Terrorismus aufstachelten. Hillel Neuer beschrieb UNWRAs erhalten als „Hass-Lehrern lediglich zu verwarnen, was nur die Botschaft vermittelt, dass es Business as usual ist“.

UNRWA ist besonders, aber nicht unbedingt im positiven Sinne. Anders als das globalere UNO-Flüchtlingshilfswerk, der United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR), konzentriert sich UNRWA streng darauf nur den Palästinensern Bildung und Gesundheitsdienste zu bieten. In ihren 73 Jahren der Existenz (sie wurde 1949 gegründet) hat sie nicht einen einzigen palästinensischen Flüchtling eingegliedert. Im Gegenteil, sie hat das palästinensische Flüchtlingsproblem lebendig erhalten, indem sie Millionen Flüchtlingsnachkommen der dritten und vierten Generation auf ihre Empfängerliste gesetzt und infolge dessen immer größere Budgets gefordert hat. Das aktuellste so geforderte Budget steht bei $1,6 Milliarden. Im Gegensatz dazu hat der UNHCR ein Budget, das sich auf $8,6 Milliarden beläuft und 17.878 Personen verteilt auf 132 Länder beschäftigt. In ihren 72 Jahren der Existenz (gegründet 1950) hat es mehr als 50 Millionen Flüchtlingen weltweit geholfen sich neu niederzulassen.

UNRWAs Auftrag lautet arabischen Palästinensern in Flüchtlingslagern Bildung zu bieten. Dennoch waren weder die arabischen Staaten noch die palästinensische Autonomiebehörde bereit Flüchtlingen dauerharte Unterkunft und legale Arbeit (in arabischen Staaten) zu bieten. Offen gesagt, hätte es in der Verantwortung der arabischen Staaten liegen müssen sich um die arabischen Flüchtlinge zu kümmern, die die gleiche Sprache (Arabisch), Religion (zumeist der sunnitische Islam) und Kultur haben. Stattdessen sind es zum größten Teil die von Schuld getriebenen westeuropäischen und US-Regierungen, die die meisten Gelder für UNRWA stellen.

Die UNRWA hingegen ist nicht nur der Aufblähung der Flüchtlingslisten und des Versäumens sie in die Normalität einzugliedern schuldig, sei es im Gazastreifen, der Westbank, Jordanien oder dem Libanon, sondern auch der Aufstachelung derer, die sie bildet, zu Gewalt gegen Israel und Juden. UNRWA ist schädlich für die Aussicht auf Frieden und den Prozess zwischen Israelis und Palästinensern.

Es gab auch ein jüdisches Flüchtlingsproblem, das vom Holocaust ausging. Ein Drittel der europäischen Juden wurde von deutschen Nazis und ihren Helfern überall in Osteuropa sowie der Administration von Vichy-Frankreich, der kroatischen Ustascha in Jugoslawien usw. ermordet. Nicht viel weniger dramatisch war die Vertreibung der Juden aus dem gesamten Nahen Osten durch die arabischen Regime. Die Juden des Nahen Ostens waren älter als der Islam und in Ägypten, dem Irak, Syrien und dem Maghreb (Nordafrika) gab es seit Jahrtausenden jüdische Gemeinden. Die aus den arabischen Ländern vertriebenen 850.000 Juden übertrafen zahlenmäßig die palästinensischen Flüchtlinge, die während des Unabhängigkeitskriegs 1948 aus dem Mandat Palästina flogen. Ein Krieg, der von den arabischen Staaten auf Aufforderung des von Haddsch Amin al-Husseini – dem Mufti von Jerusalem und Hitlers Verbündetem beim Mord an den Juden – geführten Hohen Arabischen Rats initiiert wurde. Die Araber (in diesen Jahren noch nicht Palästinenser) lehnten 1947 den UNO-Teilungsplan ab, der ihnen einen souveränen Staat gebracht und die Schaffung eines palästinensischen Flüchtlingsproblems verhindert hätte.

Während also der Staat Israel die jüdischen Flüchtlinge aus der arabischen Welt aufnahm, dazu die europäischen jüdischen Flüchtlinge, alles ohne Hilfe der UNO, forderte die arabisch-palästinensische Führung, dass die arabischen Staaten den arabisch-palästinensischen Flüchtlingen nicht die Staatsbürgerschaft anbieten. Jordanien wurde die einsame Ausnahme in der arabischen Welt. Dennoch versorgt die UNRWA weiter sogenannte arabisch-palästinensische „Flüchtlinge“ in Jordanien.

Einer der am meisten beunruhigenden Aspekte der Tätigkeiten der UNRWA ist die Förderung des palästinensischen „Rückkehrrechts“ nach Israel, was ein klarer Code für die Vernichtung des jüdischen Staates Israel ist. Der Zustrom von Millionen arabischen Palästinensern würde die demografische Balance innerhalb Israels komplett verändern. Das ist ein weiteres Szenario für die Vernichtung des einzigen jüdischen Staates. Darüber hinaus widerspricht es der Vorstellung einer Zweistaatenlösung und ist daher den Hoffnungen auf einen israelisch-palästinensischen Friedens abträglich.

Eine aktuelle Ankündigung von UNRWA-Direktor Philippe Lazzarini, wegen der finanziellen Schwierigkeiten könnte UNRWA einige ihrer Dienstleistungen an andere UNO-Organisationen abzugeben, initiierte gewalttätige Reaktionen seitens der palästinensischen Autonomiebehörde (PA), den Terrororganisationen Palästinensischer Islamischer Jihad (PIJ) und Hamas. Die Hamas geißelte die Idee, erhob den Vorwurf, sie würde „die Kernfrage der palästinensischen Flüchtlinge und die Rolle der Agency untergraben“. Es ist jedoch nicht die wirtschaftliche Lage der UNRWA, die der Hamas, dem PIJ und der PA Sorge bereitet, sondern eher ihr Potenzial das „Rückkehrrecht“ zu untergraben.

Es gibt tatsächlich eine vernünftige Lösung für das arabisch-palästinensische Flüchtlingsproblem. Lasst die arabischen Staaten den Palästinenser in ihrer Mitte die Staatsbürgerschaft geben. Es gibt keinen Grund, dass der Libanon oder Libyen, Syrien oder die Golfstaaten ihren Palästinensern nach 73 Jahren, die sie dort leben und in denen sie in diesen Ländern geboren wurden, das Recht nicht geben. Arabische Palästinenser in der Diaspora sollten vom zukünftigen Staat Palästina aufgenommen werden, so wie Israel jüdische Flüchtlinge aus den arabischen Ländern aufgenommen hat. Welche Kosten auch immer eine Neuansiedlung mit sich bringt, die Palästinenser sollten von den reichen arabischen Staaten übernommen werden. Es ist unfassbar, dass UNRWA nach 73 Jahren immer noch mit palästinensischen „Flüchtlingen“ operiert, wenn die meisten Flüchtlinge aus den späten 1940-er Jahren neu angesiedelt wurden. Deutschland nahm Millionen ethnsicher Deutscher aus Osteuropa auf, Indien nahm viele Millionen Hindus aus Pakistan auf und Pakistan viele Millionen Muslime aus Indien. Es darf für palästinensische Flüchtlinge keine Ausrede mehr geben.

Arabische Länder weisen UNRWA bei Geberkonferenz erneut ab

Elder of Ziyon, 26. Juni 2022

UNRWA veranstaltete in New York eine Geberkonferenz, die am Donnerstag begann. Sie schaffte es zwar Weitere $160 Millionen an Spendengeldern zu sammeln, aber sie sagt, es fehlen ihr immer Noch $100.

In seinen Eröffnungsworten beschrieb UNRWA-Generalkommissar Phillippe Lazzarini versehentlich das genaue Problem der UNRWA:

UNRWA ist mit keiner anderen humanitären Organisation der UNO vergleichbar.

Sie haben der UNRWA mit regierungsähnlichen Aufgaben beauftragt. Aber wir haben nicht die steuerlichen und finanziellen Mittel einer Regierung.

Aber niemand fragt, warum eine humanitäre Organisation regierungsähnliche Funktionen ausübt. Die Palästinenser leben im Gazastreifen, der Westbank, Jordanien, dem Libanon und Syrien unter Regierungen – warum tun diese Regierungen nicht ihren Job und bieten diesen Pseudoflüchtlingen, die weit länger unter der Herrschaft dieser Regierungen gelebt haben, medizinische, Bildungs- und Unterkunftshilfen als syrische andere, echte Flüchtlinge, um die sie sich gekümmert haben?

Die Rede des US-Repräsentanten hebt das Problem hervor:

Die Vereinigten Staaten bekräftigen unsere Unterstützung für UNRWA und drängt andere Spender robuste, verlässliche Finanzierung zu bieten, um zu helfen die langfristige Nachhaltigkeit der Organisation anzugehen.

UNRWA war immer als vorübergehende Organisation gedacht. Ihre Pläne sollten darin bestehen sich im Lauf der Zeit aufzulösen und die Verantwortung für die palästinensischen „Flüchtlinge“ dahin zu übergeben, wo sie hingehören – ihren Gastgeber-Regierungen. Sie sollte keine langfristige Nachhaltigkeit haben – sie sollte eine Strategie haben sich selbst aufzulösen.

Der palästinensische Direktor der Behörde (302) für die Verteidigung von Flüchtlingsrechten, Ali Huwaidi, hielt fest, dass die arabische Welt bei dieser Konferenz nichts zusagte.

Wir bemerkten in den Geberkonferenzen, dass kein arabisches Land irgendeine Summer zu dem betrug, was es zu Beginn 2022 geboten hatte und es gibt einen Rückgang aus Qatar, Kuwait und Saudi-Arabien; zudem ist bekannt, dass die VAE ihre Unterstützung im Februar 2022 komplett einstellten, obwohl die arabischen Länder verpflichtet sind 7,6 Prozent des Gesamtbudgets zu zahlen.

Sie wissen, dass UNRWA Teil des Problems ist, nicht Teil der Lösung. UNRWA existiert, um eine Kultur der dauerhaften Opferschaft und des Hasses beizubehalten und den Palästinensern die falsche Hoffnung zu geben, dass sie eines Tages in ein Land „zurückkehren“ werden, dass es nie gegeben hat und Israel demografisch zu vernichten. Das rechtfertigt sie in der Zwischenzeit wie Müll zu behandeln.

UNRWA sollte mit den Gastgeberländern daran arbeiten ihr Budget so umzuleiten, dass ihre Verantwortung an echte Regierungen übergeben wird. Es gibt keinen Grund, dass Palästinenser, die fast alle jordanischen Staatsbürger sind, in „Flüchtlingslagern“ leben sollten. Es gibt keinen Grund, dass die Palästinenser im Libanon kein Recht haben Land zu kaufen oder viele der Berufe in dem Land auszuüben, in dem sie seit mehr als 70 Jahren leben. Es gibt keinen Grund, dass Palästinenser in den Bereichen des britischen Mandats als „Flüchtlinge“ gelten sollten. Und es gibt keinen Grund, dass die Definition des „Palästina-Flüchtlings“ nicht dieselbe sein sollte wie die eines jeden anderen Flüchtlings. Es gibt keinen Grund, warum Nachkommen von Flüchtlingen diese Kennzeichnung automatisch erben sollten.

Der Grund, dass UNRWA fehlgeschlagen ist, lautet, dass UNRWA Jahrzehnte lang nicht versucht hat das ursprüngliche Flüchtlingsproblem zu lösen – sie existiert, um es zu verewigen und die Verewigung zu rechtfertigen.

Gedankenverlorenes Territorium: Deutschland erklärt V-E Day zum „Nakba-Tag“ – „Das macht man halt so nach einen Völkermordversuch an Juden.“

PreOccupied Territory, Elder of Ziyon, 23. Juni 2022

Berlin – Deutsche Regierungsvertreter kündigten heute an, dass das Land von nun an den 9. Mai als Höhepunkt der Vertreibung und des Leides der Deutschen begehen wird, die in der Folge der deutschen Kapitulation vor den Alliierten im Zweiten Weltkrieg und des Holocaust stattfanden; das folgt dem palästinensischen Modell eines nationalen Tags der Trauer und Rachsucht am Tag nach dem Jahrestag der Erklärung der Eigenstaatlichkeit Israels 1948, der ebenfalls in massiver Vertreibung inmitten einer regionalen Anstrengung zur Auslöschung der Juden resultierte.

Bundesinnenminister Jammerschläger berief eine Pressekonferenz ein, um Journalisten und Öffentlichkeit über den deutschen Nakba-Tag zu informieren. „Wir haben es für angemessen erachtet die Reaktion anderer nachzuahmen, die eine ähnliche Erfahrung durchgemacht haben“, erklärte er. „Andere haben Unheil über sich gebracht, in dem sie versuchten das Judentum auszulöschen, auch wenn diese anderen nicht den Erfolg hatten, die Auswirkungen zu schaffen, die das Dritte Reich diesbezüglich erzielte. Die palästinensischen Araber, mit denen Nazideutschland während des Krieges verbündet war, und deren andere arabischen Verbündete enge Beziehungen und Training mit dem Nazi-Militärapparat genossen, machten die Erfahrung durch, die bei uns als Tätern eines solches Völkermords Nachhall finden; die Reaktion der palästinensischen Araber hat uns inspiriert mit unserem Erbe des Leides auf ähnliche Weise umzugehen.“

„Die Palästinenserführer nahmen den 15. Mai als ihren Nakba-Tag“, furh er fort, „weil dieser direkt dem Datum der Gründung des jüdischen Staates folgt und sie ihr Leid mit diesem Ereignis verbinden, Leiden, das wegen der fehlgeschlagenen arabischen Völkermordversuche an den Juden zustande kam. Auch wir begehen Deutschlands Kapitulation am 8. Mai 1945, herbeigeführt durch einen Ideologie, die den Völkermord an Juden forderte und dem folgenden deutschen Leid, das aus diesem Völkermord entwuchs und erklären den 9. Mail zum ‚Deutschen Nakba-Tag‘.“

Historiker hielten fest, dass in beiden Fällen die Flucht und dauerhafte Vertreibung von Palästinenser und Deutschen deutlich vor dem symbolischen Datum der Feierlichkeiten begannen. „Ethnische Deutsche begannen von dort zu fliehen, wo sie außerhalb Deutschlands lebten, sowie die Rote Armee 1944/45 vorrückte“, erklärte der Weltkiegs-Historiker David Glanz. „Die Vertreibung ging auch mehrere Jahre danach weiter, was letztlich dutzende Millionen Deutsche betraf. Was die Palästinenser angeht, so begannen viele von ihnen lange vor dme 14. Mai 1948 den Rat der arabischen Führer zu beherzigen, der augenscheinlichen arabischen Militärmoloch aus dem Weg zu gehen, der ‚Südsyrien‘ von den Juden reinigen würde. Der 9. Mai und der 15. Mai sind  etwas symbolisches, nichts Buchstäbliches.“ Glanz hielt auch die Parallelen zu den vertriebenen Palästinensern  fest, die hofften Anspruch auf Landbesitz ethnisch gesäuberter Juden in Palästina erheben zu können und eventuellen deutschen Flüchtlingen, die sich auf ethnisch gesäubertem Land in Polen niedergelassen hatten.

Minister Jammerschläger brachte auch die Idee einer UNO-Organisation ins Spiel, die die Nachkommen der Kriegsflüchtlinge staatenlos halten sollte, bis sie die verlorenen Orte wiedergewinnen, an denen sie früher lebten, wie es bei den Palästinensern der Fall ist.

Die drei Paten

Dry Bones, 24. Mai 2022

Palästinensische Apartheid: 800.000 palästinensische Araber werden in 27 sogenannten Flüchltingslagern gehalten. 600.000 in 8 von der Hamas kontrollierten Lagern im Gazastreifen und 200.000 in 19 von der PLO kontrollierten Lagern in der Westbank (Judäa und Samaria). Die UNO, die Hamas und die PLO lehnen es ab die Bevölkerung in ihren Apartheidlagern in den Dörfern und Städten neu anzusiedeln, die die PLO in der Westbank seit 1995 und in den Bereichen, die die Hamas seit 2007 im Gazastreifen kontrolliert.

Schlicht und einfach: Apartheid!

Ärzte in Israel kümmern sich um 2.000km entfernte Ukrainer

Mit in Israel gebauten computergestützten Systemen untersuchen Ärzte Flüchtlinge an der Grenze der Ukraine und Moldawiens, ihre Lungen, Blutstatus und führen sogar pränatale Ultraschall-Untersuchungen durch.

Nathan Jeffay, The Times of Israel, 2. März 2022

Die schwangere Patientin und Ukraine-Flüchtling Sarah Misk nutzt in Moldawien die Tele-Gesundheitstechnologie von Sheba Beyond, um mit Ärzten in Israel zu sprechen – 2. März 2022 (Sheba Medical Center)

In einem Büro bei Tel Aviv kontrolliert ein Doktor die Lungen eines ukrainischen Flüchtlings, der 2.000km weit weg ist. Das ist Teil eines neuen „virtuellen Krankenhauses“, mit dem sich israelisches medizinisches Personal um durch Russlands Angriff verletzte oder vertriebene Menschen kümmert.

Sie sehen Patienten unter Verwendung einer Bandbreite technischer Lösungen, viele davon in Israel gebaut, die den Flüchtlingen telemedizinische physische Untersuchungen, pränatalen Ultraschall, Überwachung lebenswichtiger Gesundheitsparameter, Blutproben-Analysen und eine Bandbreite weiterer Checks bieten.

Die professionellen Mediziner sitzen im Sheba Medical Center, Israels größtem Krankenhaus, während die Patienten sich in Chisinau, der Hauptstadt Modawiens befinden. In dieser Stadt nahe der Grenze zur Ukraine hat das Sheba einen Arzt und mehrere freiwillige Helfer, die den Patienten helfen mit den Ärzten in Israel zu interagieren.

Das Sheba-Team ist Teil einer Delegation, die von United Hatzalah of Israel geschickt wurde, der Rettungsorganisation mit Sitz in Jerusalem.

„Ich habe alle behandelt. Es hat Schwangere gegeben und alte Männer und Frauen, die unter einer ganzen Reihe von Erkrankungen leiden, die von der langen und unglaublich anstrengenden Reise über die Grenze verursacht sind“, sagte Prof. Gadi Segal, Leiter der internen Telemedizin im Sheba gegenüber der Times of Israel.

„Und es hat Kinder und chronisch kranke Patienten gegeben, die dringend hochentwickelte Bluttests benötigten. Und um alle wurde sich von meinem Büro im Sheba aus gekümmert.“

Ein Arzt im Sheba Medical Center versorgt Ukra Sarah Misk unter Verwendung von Shebas Beyonds Telegesundheits-Technologie in Kischinew in Moldawien, 2. März 2022 (Sheba Medical Center)

Er sagte, dass israelische Telemedizin während der Coronavirus-Krise Fortschritte machte und fügt an: „Wir lernten während der Pandemie, wie Telemedizin die Medizin revolutionieren kann und sie geht dahin, dass wir in der Lage sind sie zu nutzen, um die Flüchtlinge praktisch von Israel aus zu behandeln. Die Grenzen von Geografie und Entfernung werden abgeschafft. Wir können die besten klinischen Beurteilungen und die besten professionellen Konsultationen für Patienten in einem Kriegsgebiet und sogar an der Front vollziehen.“

Eines der Systeme in Verwendung, PulseNmore, ist ein tragbares Gerät für pränatale Ultraschalluntersuchungen, das überall Aufnahmen macht und sie zur Analyse an Shebas Geburts- und gynäkologische Abteilung in Israel schickt.

Computerisierte Bilder eines Ultraschallgeräts in Entwicklung von Israels Startup PulseNmore (Screenshot Hadashot)

TytoCare untersucht Lungen, Herz, Mund, Ohren, Haut, Temperatur und Sauerstoffgehalt von Flüchtlingskindern während Einheiten von BioBeat Medical Technologies Vitalzeichen überwacht und sie in Echtzeit auf dem Gerät des Arztes anzeigt.

Sarit Lerner, Cheftechnologin von Sheba Beyond, dem Telemedizin-Programm des Krankenhauses, sagte, ihr Team handele sobald es die Möglichkeit erkennt. „Wir haben eine moralische Verpflichtung empfunden vor Ort zu sein, um diesen Flüchtlingen zu helfen“, sagte sie.

Medien löschen Leid jüdischer Flüchtlinge aus arabischen Ländern

Gidon Ben-Zvi, HonestReporting, 1. Dezember 2021

Die Medien legten sich diese Woche [um den Monatswechsel November/Dezember] mächtig ins Zeug und berichteten umfangreich über den „Internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk“, der den 74. Jahrestag des historischen Teilungsvorschlags begeht, der – ohne die Ablehnung durch die gesamte arabische Welt – einen jüdischen Staat neben einem arabischen zur Folge gehabt hätte. Tatsächlich diente diese Reihe von Reden und „Kulturveranstaltungen“ nur dazu die Forderung nach dem palästinensischen „Rückkehrrecht“ zu legitimieren, das – sollte es je verwirklicht werden – den jüdischen Staat aufgrund zahlenmäßiger Überlegenheit vernichten würde.

In krassem Gegensatz dazu erzielte der 30. November, an dem Israel und die gesamte jüdische Welt der Vertreibung der Juden aus arabischen und islamischen Ländern gedenkt, die nach der gewaltsamen Ablehnung des UNO-Teilungsplans der Palästinenserführung und der benachbarten Staaten praktisch erfolgte, keinerlei Berichterstattung durch prominente Nachrichtenorgane.

Abseits des Radars der Medien: fast 1.000.000 jüdische Flüchtlinge

Nach der Gründung Israels wurde der Zustand der in arabischen Ländern lebender Juden zunehmend unsicher. Libyens jüdischer Gemeinschaftsrat wurde aufgelöst und 1961 ein Gesetz verabschiedet, dass den Juden praktisch ihre libysche Staatsbürgerschaft entzog. Die jüdische Gemeinschaft des Landes endete im Grunde mit der Evakuierung von 6.000 innerhalb eines Monats.

1963 verabschiedete Algerien ein Gesetz, dass allen Nichtmuslimen die Staatsbürgerschaft entzog. 1964 wurde syrischen Juden verboten in der Regierung oder in Banken zu arbeiten, Grundstücke zu kaufen oder Führerscheine zu erwerben. Syrische Juden, die die Genehmigung erhielten ins Ausland zu reisen, mussten eine Bürgschaft hinterlegen, Familienmitglieder als Geiseln zurücklassen.

Nach dem Sechstage-Krieg traf die ägyptischen Juden eine Beschlagnahme-Welle.

Es wird geschätzt, dass etwa 850.000 Juden zur Zeit von Israels Unabhängigkeit in arabischen Ländern und dem Iran lebten. Einige Wissenschaftler glauben, dass die Zahl näher an einer Million liegt. In der Region Nordafrika flohen 259.000 Juden aus Marokko, 140.000 aus Algerien, 100.000 aus Tunesien, 75.000 aus Ägypten und weitere 38.000 aus Libyen. Im Nahen Osten wurden 135.000 Juden aus dem Irak ins Exil getrieben, 55.000 aus dem Jemen, 34.000 aus der Türkei, 20.000 aus dem Libanon und 18.000 aus Syrien. Der Iran zwang 25.000 Juden das Land zu verlassen.

Diese Leute wurden gezwungen die Länder zu verlassen, in denen ihre Familien seit Jahrtausenden lebten – und das einzig aufgrund ihrer jüdischen Identität.

Heute leben in der gesamten arabischen Welt weniger als 7.000 Juden. In vielen arabischen Staaten sind die einst blühenden jüdischen Gemeinden so gut wie verschwunden.

Im Versuch diese historische Ungerechtigkeit zu korrigieren trat die israelische Regierung 2019 in Aktion; sie forderte Entschädigung von insgesamt $250 Milliarden für von um ihr Leben zu retten fliehenden Juden zurückgelassene Grundstücke und Vermögen.

Welche jüdischen Flüchtlinge? Medien ignorieren Massenvertreibung

Während Israels Unabhängigkeitskrieg kam ungefähr dieselbe Zahl an jüdischen Flüchtlingen in dem jungen jüdischen Staat an, wie Palästinenser aus ihren Heimen flohen. Dennoch scheint eine Seite dieser historischen Ereignisse von führenden Nachrichten-Organen begraben zu werden.

HonestReporting untersuchte tausende Artikel und Nachrichten-Texte, um beurteilen zu können, wie die Medien während der letzten 12 Monate über die Geschichte der jüdischen Flüchtlinge im Vergleich zur Frage der palästinensischen Flüchtlinge berichtet haben. Während „palästinensische Flüchtlinge“ fast 6.500-mal angeführt wurden, gab es im gleichen Zeitraum nur 865 Funde zu „jüdische Flüchtlingen“.

Keine Anerkennung von aus arabischen Ländern vertriebenen Juden seitens der UNO

Der Widerwille die Geschichte der jüdischen Flüchtlinge zu berichten befindet nicht in einem Vakuum. Auch die UNO puscht das palästinensische Narrativ.

2008 nahm das US-Repräsentantenhaus eine Resolution an, die die Anerkennung der jüdischen, christlichen und anderen Flüchtlingen aus arabischen Ländern forderte. Die Resolution erklärte, dass jede Vereinbarung zwischen Israelis und Palästinensern auch die Anerkennung jüdischer Flüchtlinge beinhalten muss. Die Resolution macht deutlich, dass das Thema vor die UNO-Vollversammlung gebracht werden müsse.

Dennoch lehnte die UNO es ab die Juden anzuerkennen, die brutal aus arabischen Staaten vertrieben wurden. In Reaktion informierte Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen, Gilad Erdan, UNO-Generalsekretär Guterres im Dezember 2020 über seine Absicht einen Resolutionsentwurf, der das internationale Gremium eine jährliche Gedenkveranstaltung für die hunderttausende aus arabischen Ländern exilierten Juden infolge der Gründung des Staates Israel.

Erdan forderte die UNO auf ein weltweites Forschungsprojekt zur Deportation von Juden aus der arabischen Welt zu beginnen und das Thema in verschiedenen UNO-Foren zu analysieren.

Indem das Leid der jüdischen Flüchtlinge vernebelt wird, halten die Medien ihre Leser und Zuschauer über die ethnische und kulturelle Zusammensetzung des modernen Israel im Dunkeln. Als Ergebnis darf das Märchen, der jüdische Staat sei aus Nachkommen europäischer „Eindringlinge“ zusammengesetzt (sie hier, hier und hier), verewigt werden.

Bis die Medien und die Vereinten Nationen die Ablehnung des jüdischen Staats und die Verfolgung des jüdischen Volks durch arabische Führer erkennen, wird die Koexistenz den Israelis und den Palästinensern wohl entschlüpfen.

Eine Erinnerung: Apartheid im Libanon

David Lange, Israellycool, 28. November 2021

Nour Madhoun

MyLondon hat einen Bericht über die Tochter eines „palästinensischen Flüchtlings“, die sich im Libanon Diskriminierung gegenüber sieht.

Als Flüchtling aus Palästina, der im Libanon verweigert wurden Ärztin zu werden, weil sie kommt, woher sie kommt, arbeitet jetzt als Bezirkskrankenschwester in einem Krankenhaus in London.

Die Familie von Nour Madhouns Vater verließ Palästina 1948. Sie wurde im Libanon geboren und aufgezogen; ihre Mutter war Libanesin.

Nour, die heute 28  ist, träumte immer davon Ärztin zu werden, aber weil ihr Vater Palästinenser war, stand ihr der Beruf im Libanon nicht offen, nicht einmal mit der richtigen Ausbildung.

Nour sagte gegenüber MyLondon: „Mein Vater und seine Familie sind diejenigen, die wegen des Krieges aus Palästina in den Libanon zwangsvertrieben wurden.
Ich wurde im Libanon geboren und wuchs dort auf, aber es gab eine Menge Hindernisse, die ich überwinden musste.
Ich wollte immer Ärztin werden, aber vom libanesischen Gesetz nicht erlaubt, dass ich mich dafür einschreibe.
Selbst, wenn ich meinen Master bekäme, könnte ich nicht Ärztin werden. Das dürfen nur Libanesen. Sobald sie wissen, dass ich Flüchtling bin, machen sie Ausflüchte, um mich nicht einzustellen.“

Nour sagt, Palästinenser wie sie sehen sich nicht nur Einschränkungen der Karriere gegenüber, sondern können auch kein Haus in ihrem Namen kaufen.

Denken Sie, irgendjemand, der behauptet sich um die palästinensischen Araber zu sorgen, wird die Aufmerksamkeit auf Nours missliche Lage lenken? Ich auch nicht.

Was der Bericht nicht erwähnt, ist: Wäre ihr Vater als loyaler Staatsbürger in dem geblieben, was Israel werden sollte, könnte sie heute absolut Ärztin sein.

Beachten Sie auch, wie lächerlich es ist, dass eine im Libanon geborene, 28 Jahre alte Frau als palästinensischer Flüchtling gilt, nur weil ihr Vater zufällig 1948 dort lebte.