Es hat seit 72 Jahren eine Nakba gegeben. Aber sie ist nicht das, was die Palästinenser sagen.

Elder of Ziyon, 15. Mai 2020

UNRWA-Lager Jaramana in Syrien

Das Wort „Nakba“ wurde 1948 von Constantin Zureiq in seinem Pamphlet „Die Bedeutung der Nakba“ geprägt, aber es beschrieb es nicht auf die Weise, wie es heute verwendet wird. Seine Beschreibung der Ereignisse von 1948 konzentrierte sich mehr auf die Fehler der Araber als auf die Taten der Juden.

Er schrieb: „Als der Kampf ausbrach, begann unsere öffentliche Diplomatie von unseren angeblichen Siegen zu reden, um die arabische Öffentlichkeit einzuschläfern und von der Fähigkeit zu reden einen leichten Sieg einzufahren – bis die Nakba eintrat… Wir müssen unsere Fehler zugeben… und das Ausmaß unserer Verantwortung für die Katastrophe eingestehen, die unser Los ist.“

Andere Zitate aus dem Pamphlet lauten: „Sieben arabische Länder erklärten dem Zionismus in Palästina den Krieg… Sieben Länder zogen in den Krieg, um die Teilung aufzuheben und den Zionismus zu besiegen und dann schnell die Schlacht hinter sich zu lassen, nachdem sie so viel vom Land Palästina verloren – und sogar den Teil, der den Arabern im Palästina-Plan gegeben wurde.“

„Der Zionismus ist tief im westlichen Leben verwurzelt, während wir weit davon entfernt sind… Sie leben in der Gegenwart und sehen in die Zukunft, während wir von dem Traum einer prächtigen Vergangenheit zugeschüttet sind“, fuhr er fort.

Entscheidend ist, betonte Zureiq: „Wir müssen unsere Fehler zugeben … und das Ausmaß unserer Verantwortung für die Katastrophe erkennen, die unser Los ist.

Zureiq, der im Libanon lehrte, spricht hier nicht von palästinensischer Verantwortung, sondern einer breiteren arabischen Verantwortung. Aber seine Lektion ist 72 Jahre lang ignoriert worden, während der Begriff in einer verdrehten Form blieb, um sich auf die Opferrolle der Palästinenser durch die Hände der kriminellen Zionisten zu beziehen.

Die Ironie ist, dass Zureiq recht hatte – und seine Analyse der arabischen Verantwortung dafür, dass die Palästinenser weiter staatenlos sind, gilt nicht nur in der Geschichte, sondern auch heute.

Selbst wenn man die arabische Lüge akzeptiert, dass Israel das leibhaftige Böse ist und 1948 die fürchterlichsten Massaker beging und die Araber physisch vertrieb, gibt es eine sehr grundlegende Frage, die niemand stellt: Warum befinden sich die Palästinenser heute immer noch im Elend, in Syrien und Jordanien und dem Libanon? Warum sind sie heute in der gesamten arabischen Welt staatenlos, außer denen, die 1949 in der Westbank lebten und inzwischen nach Jordanien zogen?

Die Verantwortung für 72 Jahre palästinensischen Leidens liegt einzig bei ihren arabischen Brüdern, üblicherweise mit der Ausrede, es sei nötig, um die Palästinenserfrage am Leben zu erhalten.

Die Entscheidung der Arabischen Liga in den 1950-er Jahren Palästinensern nicht zu erlauben Staatsbürger in Mitgliedsstaaten zu werden, bleibt eine der brutalsten Attacken der Geschichte auf die Rechte der Palästinenser – wurde aber vorgeblich getroffen, um die Einheit der Palästinenser zu wahren und den palästinensischen Nationalismus zu nähren, der damals praktisch nicht existent war.

Das war aber nur eines von buchstäblich haufenweisen Beispielen dafür, wie die Palästinenser von der arabischen Welt und ihren eigenen Führern misshandelt wurden. Die Vertreibung von tausenden Palästinensern 1970 aus Jordanien. Die Vertreibung hunderttausender aus Kuwait. Die gegen sie gerichtete Apartheid im Libanon. Die Bombardierung von Palästinenserlagern in Syrien. Palästinenserführer unterhalten heute zwei Klassen an Bürgern – sie halten „Flüchtlingslager“ offen und behandeln deren Einwohner als Bürger zweiter Klasse, die für immer dort gehalten werden oder bis Israel vernichtet ist.

Das ist die wahre Nakba. Aber der Begriff selbst ist aus politischen Gründen verdreht worden, um ein Angriff auf Israel zu sein, statt seiner ursprünglichen Bedeutung, wie die Araber gegenüber den Palästinensern versagt haben und das bis heute tun.

Der „Nakba-Tag“ wurde erst 1998 von Yassir Arafat eingeführt, der den ersten Tag der israelischen Unabhängigkeit für das Datum aussuchte. Obwohl er diesen Tag während des Oslo-Prozesses schuf, der den Palästinensern einen Staat verschaffen sollte, lautet seine Botschaft, dass der Nakba-Tag immer mit der Delegitimierung Israels verbunden ist. Es war ein weiterer brillanter PR-Zug, der letztlich den Palästinensern schadet, die aus Gründen der Ehre und Schande eine orwellsche Geschichte gelehrt werden, in der Hass, den die Araber ihnen entgegen bringen, beseitigt und durch eine Fiktion von 72 Jahren Leiden ersetzt wird, das ausschließlich von Israel ausgeht.

Es ist längst überfällig, dass die Palästinenserführer und die arabische Welt die Verantwortung für ihre Rolle dabei übernehmen, dass die Palästinenser keinen Staat haben und heute in „Flüchtlingslagern“ dahinrotten. Nur die Wahrheit kann effektive Veränderung bringen. Aber die Wahrheit ist genau das, was die arabische Welt mit ihrer Nakba-Geschichte vermeidet.

Das Gaza, das uns nicht gezeigt wird: Einkaufen im Flüchtlingslager

Imshin, twitter, 29. April 2020

Ein Besuch im neuen Supermarkt der Al-Danaf Hyper-Mallim „Flüchtlingslager“ Nuseirat im zentralen Gazastreifen. Gefilmt von Osama al-Kahlout, auf YouTube hochgeladen am 28. April 2020.

Haufenweise Parkplätze an der neuen Hyper-Mall Al-Danaf (Fleisch-Stadt) im „Flüchtlingslager“ Nuseirat.

Die Palästinenser nagen alle am Hungertuch

Imshin, twitter, 7. Dezember 2019

Sie haben kein Brot, also essen sie Süßes, auch im Flüchtlingslager Jebalya:

Mauer-Bauer (15): Libanon fast fertig mit einer Mauer mit 4 Wachtürmen um 100.000 Palästinenser

Elder of Ziyon, 26. Mai 2017

Sie wissen, wie sehr „Menschenrechts-“ und „Propalästinenser“-Gruppen es zu sagen lieben, Israel stecke die Palästinenser im Gazastreifen wie auch der Westbank in ein „Freiluftgefängnis“?

Sie wissen, wie die Medien ausgiebig jede Verteidigungsmaßnahme zu Israels Selbstschutz vor unter den Palästinensern lebenden Terroristen berichten, als „Kollektivbestrafung“ berichten?

Sie wissen, dass Israels Sicherheitszaun, der Hunderte oder Tausende Leben gerettet hat, regelmäßig denunziert wird, weil er ein paar Arabern Unannehmlichkeiten bereitet?

Sie wissen, dass Palästinenserführer bei jeder wegen allem, was Israel tut oder angeblich tut, offizielle Beschwerden an die UNO schicken, das auch nur die gerinste Auswirkung auf die palästinensischen Araber hat?

Schließlich eine letzte Frage: Wie viel haben Sie von einem buchstäblichen Freiluftgefängnis samt Wachtürmen gelesen oder gehört, das um ein palästinensisches UNRWA-Lager im Libanon gebaut wird, in dem rund 120.000 Menschen unterkommen?

Aus dem Daily Star Lebanon:

Der Bau einer umstritten Betonmauer um das palästinensische Flüchltingslager Ain al-Hilweh ist nach einer kurzen Unterbrechung wieder aufgenommen worden.

Die letzten zwei Wochen haben eine starke Zunahme des Baus der Betonmauer erelbt. Eine Sicherheitsquelle sagte dem Daily Star, dass die Mauer jetzt „zu 80 Prozent fertig“ ist.

Vertreter der Palästinenser und Mitglieder des Volkskomites im Lager im Südlibanon haben nach Diskussionen mit der Armee eine vorläufige Vereinbarung erzielt.

Die palästinensischen Flüchtlinge müssen allerdings infolge des Mauerbaus mit verschiedenen Problemen klarkommen. Mehrere Räume des Hauses von Omm Issam sind wegen der Nähe zur Mauer abgerissen wordne.

Eine Quelle sagte dem Daily Star, das sie Mauer durch „hunderte“ Häuser verlaufen wird.

Abu Yassin, dessen Haus und Orangengarten von der Mauer in den Schatten gestellt werden, sagt höhnisch, dass die Mauer sein neuer Nachbar ist.

Im November 2016 wurde verkündet, dass eine Vereinbarung zwischen der libanesischen Armee und den Palästinenserparteien getroffen wurde um Ain al-Hilweh eine Mauer zu bauen und Wachtürme zu errichten und dass der Prozess gut au dem Weg sei.

Der Schritt sollte die Sicherheit im Lager erhalten, das von Zusammenstößen erschüttert wurde, zuletzt im April. Die fast sechs Tage ständiger Zusammenstöße hinterließen mindestens 10 Tote und mehr als 50 Verletzte.

Trotz einer anfänglichen Vereinbarung zwischen der libanesischen Armee und den Palästinenserparteien stieg während des Bauprozesses Widerstand, was die Armee zwang den Bau zeitweilig einzustellen.

„Die Palästinenserparteien stimmen dem Bau implizit zu [obwohl sie später lautstark dagegen waren]“, sagte eine Quelle dem Daily Star im Februar.

Die Scheinheiligkeit ist atemberaubend. Palästinenser-„Führer“ stimmten dem Bau dieses Gefängnisses zu und die einzigen, die dagegen sind, sind die Leute, die tatsächlich davon betroffen sind. (Terrorgruppen wie die Hamas und die PFLP sind die einzigen organisierten Gruppen, die gegen die Mauer sind. Hisbollah unterstützt sie restlos, wie auch eine Entscheidung der libanesischen Regierung „Terroristen daran zu hindern in das Land einzudringen“.

Mahmud Abbas besuchte den Libanon im Februar und sagte nicht ein einziges Wort gegen diese Mauer.

Sicher ist Ain al-Hilweh ein gewalttätiges Fiasko und Bilal al-Badr, eine Gruppe, die mit Al-Qaida verbunden ist, hat das Lager infiltriert und liefert sich Zusammenstöße mit Palästinenserkräften (Fatah, PFLP, DFLP) und der libanesischen Armee. Zehntausende syrische Flüchtlinge palästinensischer Abstammung sind in das bereits übervölkerte Lage gestopft worden, weil sie Dank der Existenz von UNRWA nicht wie normale Flüchtlinge behandelt werden können. Der Libanon gestattet Palästinensern selbst nach 70 Jahren Leben unter diesen erbärmlichen Bedingungen nicht Staatsbürger zu werden und hat besondere antipalästinensische Gesetz in den Büchern stehen.

Doch das Schweigen der NGOs, der UNO, der Palästinenserführer und der Weltmedien zu dem, was buchstäblich als Gefängnis beschrieben werden kann, mit Betonmauern und Wachtürmen, die von der libanesischen Regierung gebaut werden, zeigt, wie widerlich scheinheilig die gesamte Welt ist.

Niemand juckt es, was mit Palästinensern ist, außer es können Juden dafür verantwortlich gemacht werden.

Bilder vom Golan

Barry Shaw, Facebook, 19. April 2017

Exklusive Bilder aus dem israelischen Fernsehen zu neuen Flüchtlingslagern auf den Golanhöhen in Syrien, direkt an der Grenze zu Israel. Der israelische Militärgeheimdienst beobachtet diese Lager, um herauszufinden, ob die Bewohner echte Flüchtlinge sind oder terroristische Beobachter der Hisbollah, ISIS oder Al-Nusrah, die scharf darauf sein könnten jegliche Schwäche der IDF-Positionen auf unserer Seite der Grenze auszutesten.