Schizophren

Das Großhirn Steinmeier hat wieder zugeschlagen: Bei der Feier zu 100 Jahren Synagoge in Augsburg tönte Bundespräsident Steinmeier, dass Antisemitismus uns empören muss.
Da fragt man sich, wo die Empörung war, als er in Teheran den iranischen Präsidenten begeistert nach Deutschland einlud – oder als neulich der Außenminister des Antisemiten-Regimes aus Teheran bei Sigmar Gabriel zu Besuch war. Wo bleibt die Empörung über den Antisemitismus? Oder gilt das nur für Neonazis?

Wer Empörung über Antisemitismus fordert, aber gleichzeitig mit Antisemiten kuschelt – was kann der anderes sein als schizophren?

Look-alikes?

gefunden auf Facebook:

steinmeier-abbas-geschwister

Die zwei sehen sich derat ähnlich, dass das charakterschweinische Großhirn (links) offenbar nicht anders kann als den Chef-Terroristen (rechts) über den grünen Klee zu loben und seine Terroristen „aus fester und tiefer Überzeugung“ heraus zu unterstützen. Hat er gerade erst um Weihnachten wieder sehr deutlich gesagt, als er unbedingt die Abstimmung im Sicherheitsrat kommentieren musste, die Israel mal wieder in den Rücken stach.

Kommentar zum Großhirn Steinmeier

Zum Jahresabschluss ein Kommentar von Barry Shaw auf Facebook (31.12.2016)

Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier schaffte es in mein Buch „Dumme Äußerungen dummer Politiker“, als er am 28. Dezember sagte: „Ein demokratisches Israel kann es nur mit einer Zweistaatenlösung geben.“

Diesem arroganten Politiker ist offenbar nicht bewusst, dass Israel seit seiner Gründung 1948 der einzige demokratische Staat im Nahen Osten gewesen ist, trotz der Tatsache, dass es in dieser Zeit keine „zwei Staaten“ gegeben hat.

Der legte in seiner Dummheit noch nach, als er twitterte: „Israelische Siedlungen in besetzten Gebieten gefährden Möglichkeit des Friedensprozesses.“

Könnte es nicht all die gewalttätigen Zurückweisungen der palästinensischen politischen Führung sein, die Frieden unmöglich gemacht haben?

Steinmeier sollte sich etwas Bildung beschaffen. Stattdessen will er der nächste Präsident Deutschlands werden.

Gott helfe Deutschland und Gott helfe Israel, wenn das eintritt.

Fragen an die Scheinheiligen

John Kerry giftet: Israel kann nicht jüdisch und demokratisch sein.

„Herr“ Steinmeier tönt: Ein demokratisches Israel ist nur über eine Zweistaatenlösung zu erreichen.

Echt jetzt?

Das heißt doch im Umkehrschluss: Kerry behauptet Juden könnten nicht demokratisch sein.

Steinmeier behauptet Israel sei kein demokratischer Staat.

Geht’s noch?

Wie schwachsinnig kann man sein? Ihr, die ihr doch schon Demokratie bejubelt, wenn es Wahlen gibt, aber sonst keine Anzeichen von Mitbestimmung, ihr sagt Juden können nicht demokratisch sein und ihr Land, in dem alle vier Jahre – und oft genug schon früher – gewählt wurde, weil die Regierung sich nicht mehr halten konnte oder wollte und deshalb das Volk entscheiden ließ, sei nicht demokratisch?

So etwas hat einen Namen, meine Herren. (Übrigens nicht nur die beiden, da gibt es überall haufenweise weitere solcher Charakterschweine, vorwiegend links, aber natürlich auch bei Neonazis und leider auch bei manchen Konservativen gibt es diese selbsternannten „kritischen Israelfreunde“.) Den weist ihr immer weit von euch und empört euch, wenn es euch vorgehalten wird. Aber was sonst soll es sein, wenn Juden auf solch verlogene Weise etwas per se abgesprochen wird und der Juden unter den Staaten so diskriminiert und verleumdet wird?

Unterstrichen und bestätigt wird das durch das Verhalten gegenüber den anderen mitagierenden Parteien. Wo sind diese Worte gegenüber den sogenannten Palästinensern? Wieso ist es selbstverständlich, dass von denen nicht gefordert wird demokratisch zu sein? Oder wieso wir davon ausgegangen, dass sie demokratisch sind, obwohl ihr „Präsident“ sich im zwölften Jahr seiner vierjährigen Amtszeit befindet und Wahlen seit 2005 schonmal gar nicht mehr stattgefunden haben? Wo das Volk nicht einmal ansatzweise irgendeine Art von Mitbestimmung hat?

Wieso wird davon von euch Großhirnen so getan, als handle es sich um einen guten Staat, in dem Apartheid herrschen wird, der sich Antisemitismus auf die Fahnen geschrieben hat, Völkermord an Juden lehrt und anstrebt und seine Jugend jetzt schon ausschließlich zum Judenhass und Judenmord erzieht? Wieso geht ihr davon aus, dass eine islamische Diktatur, die Juden von vorneherein ausschließt, demokratisch sein kann? Oder geht ihr nicht davon aus und findet das völlig in Ordnung, wenn die Menschen des Nahen Ostens so unterdrückt leben müssen? Haben die nichts anderes verdient und die Juden müssen sich dem deshalb unterordnen und sich fertig machen lassen?

Was ist euch ins Hirn geschissen worden, dass ihr eine derart kranke Scheiße von euch gebt, die ihr auch noch zu glauben scheint, von der ihr derart überzeugt seid, dass ihr sie so propagiert?

Mit Denkvermögen und Logik hat das schlicht überhaupt nichts zu tun. Es ist die pure Wirklichkeitsverweigerung. Es ist Faktenleugnung ohne Ende. Es ist eine Denkweise, die völlig von allem abgelöst ist, was man als normalen Menschenverstand bezeichnen kann. Ist das das, was heute als „intellektuell“ gilt? Wahrscheinlich ja.

Es ist wieder schick den Juden zu prügeln. Und ihr steht ganz stolz ganz vorne in der ersten Reihe derer, die zuschlagen. Auch wenn ihr die Drecksarbeit – den Mord an sich – andere tun lasst. Denen ihr aber die Hände schüttelt, die ihr preist, denen ihr Geld in die korrupten Taschen schaufelt, damit sie nur ja weiter machen. So wie die Terror-Mullahs im Iran. So wie die Kleptokratie des Yassir Arafat, fortgeführt von Mahmud Abbas sowie der Hamas. Für Judenmörder habt ihr Verständnis und Lob – für deren Opfer nur Hohn und Verachtung, Lüge und Verdammnis.

Der eine verschwindet jetzt von der ganz großen politischen Bühne. Er wird uns mit Sicherheit trotzdem erhalten bleiben.

Der andere soll Staatschef werden. Da kann er dann in seiner Gediegenheit weiter seinen Giftmüll von sich geben. Einer, der sich selbst so wichtig nimmt wie der andere auch. Und das ist keine Voraussetzung für einen guten Bundespräsidenten.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (09.-15.11.2014)

Montag, 10.11.2014:

Die PA lässt ihre Medien wieder per Liedchen zu mehr Terror aufheizen (diesmal zu Auto-Anschlägen).

Eine große Werbetafel in Nazareth fordert Araber auf Juden mit Autos zu überafahren.

Mahmud Abbas kündigte an, dass das Grab von Arafat so bald wie möglich „in die Hauptstadt“ (nach Jerusalem) verlegt werden wird.

Premierminister Netanyahu sagte, die Terroristen seien herzlich eingeladen Israel zu verlassen, da werde Israel ihnen keine Steine in den Weg legen. Denen, die bleiben, wird allerdings das Leben schwer gemacht.

Widersprüchliches von der PA: Der eine Berater von Abbas verurteilt Gewalt, der andere preist mörderische Terroristen als Helden.

Wegen des anhaltenden Terrors überlegen die israelischen Sicherheitskräfte, dass die Politik der Zerstörung der Häuser von Terroristen wieder aufgenommen wird. Außerdem gibt es den Vorschlag, illegale Eindringlinge grundsätzlich in den Gazastreifen abzuschieben und Abbas seinen VIP-Pass abzunehmen.

Dienstag, 11.11.2014:

Mahmud Abbas, Friedenspartner: „Juden kontaminieren (vergiften!) heilige Stätten“, die Al-Aqsa-Randalierer „haben das Recht sich zu verteidigen“ (nur: sie greifen an und wollen morden), die Hamas „vernichtet die Einheit“.

Die PA behauptet Israel habe befohlen, die Araber sollten bis 2017 mehr als 3.000 Morgen Land nördlich von Jerusalem räumen. Israel bestreitet das. 2004 wurden aus militärischen Gründen 41 Morgen Land beschlagnahmt; diese Beschlagnahme wurde gerade verlängert.

Die EU kann sich wieder mal nicht aufraffen die Araber für ihren Terror zu verurteilen – sie verkündete zwar verurteilt, dass die Taten eine Verurteilung verdiente, aber die kam dann nicht; im Übrigen übt sich aber ansonsten in Äquidistanz, indem sie „beide Seiten“ zu Zurückhaltung auffordert.

Raed Saleh, Chef der Islamischen Bewegung in Israel, in einer Freitagspredigt in Nazareth: Jerusalem wird die Hauptstadt des weltweiten Kalifats sein.

Die Fünfte Kolonne: Der arabisch-israelische Abgeordnete Mohammed Barakeh behauptete, Premierminister habe keine Regierungsgewalt über Israels arabische Bevölkerung, weil er in Palästina lebe, nicht in Israel.

Friedensvertragspartner: Das „Parlament“ von Jordanien verurteilte Israels Handeln in „muslimischen heiligen Orten“ in Jerusalem und bezeichnete es als „Aggression“. Das, was Israel mit den „Palästinensern“ macht, sei „nichts anderes als der Terror des Islamischen Staats und anderer Organisationen, die nicht zwischen Alten, Frauen und Kindern unterscheiden“.

Nach einer Kabinettsitzung verkündete Premierminister Netanyahu neue Maßnahmen zur Niederschlagung der „Unruhen“; dazu gehört auch, dass Eltern von Steine werfenden Kindern Geldstrafen zahlen müssen.

Der Hamas und dem PIJ nahe stehende pal-arabische Medien nannten den gestrigen Montag (mit mehreren Toten und Verletzten durch Terroranschläge) lobend den „Tag der palästinensischen Messer“.

Mittwoch, 12.11.2014:

Wieder „neue“ Drohungen der PA: Man will israelische Einzelpersonen vor dem Internationalen Kriminalgerichtshof wegen „Kriegsverbrechen“ verklagen, wenn die UNO es versäumt eine UNO-Resolution zum Abzug Israels aus Judäa und Samaria zu beschließen.

Marwan Barghoutis Aufruf zu Gewalt hat ihm Einzelhaft eingebracht.

Hochrangige Sicherheitvertreter Israels und der PA trafen sich, um die Situation in Judäa und Samaria zu diskutieren.

König Abdallah von Jordanien und Mahmud Abbas sind sich einig: Die israelischen „Provokationen“ sind inakzeptabel.

Von der Stadt Jerusalem wurden 200 neue Häuser in Ramot genehmigt, einige davon jenseits der Waffenstillstandslinie von 1949. Das US-Außenministerium schimpft wieder.

Weil Israel mit der Kommission der UNO zur Ermittlung in Sachen Gazakrieg nicht zusammenarbeiten will, wurde Mitgliedern des UN-Menschenrechtsrats die Einreise verweigert.

Donnerstag, 13.11.2014:

Die Al-Quds-Universität (Fatahstan) hat auch wieder eine ganz besondere Friedensbotschaft: Sie benannte ein Turnier nach dem Terroristen, der letzte Woche 2 Israelis ermordete und gut ein Dutzend verletzte. Die Al-Quds-Universität wird von der UNO und der EU finanziert.

Eine Umfrage unter den palästinensischen Araber ergab: Sie unterstützen mit hoher Wahrscheinlichkeit ISIS.

Was soll man davon halten? Die israelische Gruppe „SOS Israel“ bietet Belohnungen (Geld) für Leute die Terroristen töten, die einen Anschlag ausführen.

Die IDF erlaubt Soldaten in Judäa und Samaria das Feuer zu eröffnen, wenn sie mit Feuerwerkskörpern angegriffen werden und sich dadurch in Lebensgefahr befinden.

Bauern in Nord- und in Südisrael haben vermehrt mit dem Diebstahl ihrer Gerätschaften durch Araber zu kämpfen.

Die Hamas lässt von ihrem „militärischen Flügel“ drohen: kein Wiederaufbau des Gazastreifens und/oder keine Aufhebung der Blockade = Ende des Waffenstillstands.

Die israelischen Behörden haben angeordnet, dass das Haus des Terroristen, der im August einen Terroranschlag verübte, zerstört wird.

John Kerry war in Jordanien und hat mit König Abdallah, Mahmud Abbas und dann auch mit Premierminister Netanyahu gesprochen. Hinterher sagte er, Netanyahu habe versichert, dass der Status quo auf dem Tempelberg nicht geändert werde, Mahmud Abbas sich zu Gewaltlosigkeit verpflichtet habe und dass ein Klima geschaffen werde, in dem man auf konstruktive Weise vorankommen kann. Deshalb sei es im Moment nicht an der Zeit, dass Israelis und Palästinenser sich zur Erneuerung der Gespräche treffen. Außerdem lobte er die „enorm konstruktive Rolle“ Jordaniens. (Die wir ja in verschiedenen Äußerungen des Königs sowie seines Parlaments in den letzten Tagen ganz toll erleben konnten…)

Freitag, 14.11.2014:

Der Palästinensische Islamische Jihad prahlt: Wir haben seit 1986 Juden erstochen. Auch für die aktuell erstochenen Juden übernehmen diese Terroristen die Verantwortung.

Samstag, 15.11.2014:

Die USA lobten Israels Lockerung der Einschränkungen des Zugangs zum Tempelberg für Muslime am gestrigen Freitag. 40.000 Muslime gingen nach den Freitagsgebeten friedlich auseinander.

Heckmeck:
– Die Amerikaner sind der Meinung, dass es im Moment sinnlos ist neue Verhandlungen zwischen Israel und der Fatah zu führen. Das sieht Herr Steinmeier anders – er rief beim Besuch in Ramallah „beide Seiten“ zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. Von Mahmud Abbas ließ er sich erzählen, dass Israel an der Eskalation nicht nur auf dem Tempelberg schuld sei.