Eine Woche des ganz gewöhnlichen französischen Antisemitismus

Nur der ganz gewöhnliche Judenhass und Israelbashing, nichts Besonderes

Giulio Meotti, Israel National News, 20. Mai 2016

„Tod Israel“ ertönt auf den Boulevards der Vororte“

September 1972, Olympisches Dorf in München, Block „31“. Einige der israelischen Athleten waren Holocaustüberlebende. Die palästinensischen Terroristen vom Schwarzen September nahmen sie als Geiseln und forderten die Freilassung von 234 Terroristen in israelischen Gefängnissen. Aber der Schwarze September war nicht wegen eines Austauschs oder Verhandlungen dort; sie wollten Juden töten, die jungen Repräsentanten des israelischen Volks, die Gäste der Nation waren, die den Holocaust plante.

Das Olympische Dorf lag nur ein paar Kilometer von Dachau entfernt.

Die Filmfestspiele von Cannes haben jetzt „München: eine palästinensische Geschichte“ des libanesischen Filmemachers palästinensischer Herkunft Narsi Hajjaj zu Gast gehabt. Ilana Romano, die Witwe von Yossef Romano, der bei dem Massaker ermordet wurde, hat es abgelehnt bei diesem Film mitzuarbeiten, weil der Regisseur darauf bestand die Terroristen vom Schwarzen September, die ihren Ehemann töteten, als „Freiheitskämpfer“ zu bezeichnen, während er die ermordeten Israelis als „Repräsentanten eines Besatzerlandes“ nannte.

Vor einem Jahr kam heraus, dass mindestens einer der Athleten, Yossef Romano, von den palästinensischen Entführern vor seinen Kameraden kastriert wurde. Hajjaj jedoch nannte das Masser keine Terrortat, sondern einen „internationalen Vorfall“.

Roger Cukieman, Präsident des Rats der jüdischen Organisationen in Frankreich, sprach in einem Brief an Festspielleiter Pierre Lescure und die französische Kulturministerin Audrey Azoulay von „Angst und tiefer Sorge“, weil der Film gezeigt wurde.

Vernichtend grausig ist die Tatsache, dass die Filmfestspiele von Cannes zustimmen diesen antisemitischen Film laufen zu lassen und auf den Markt zu bringen.

Es war aber eine Woche des gewöhnlichen französischen Antisemitismus.

Frankreich unterstützte gerade eine UNESCO-Resolution, die jüdische Verbindungen zum Tempelberg bestreitet. Die Resolution der Kulturorganisation der UNO erwähnte das „besetzte Palästina“ und ließ jegliche Erwähnung historischer jüdischer Verbindungen zum heiligsten Ort des Judentums aus; sie verwies auf den Unruheherd nur mit seinen muslimischen Namen.

Derweil unterstützt Frankreich eine „Friedensinitiative“ und würgt sie Israel rein.

Diese Woche veranstaltet der Iran seinen jährlichen Holocaustkarikaturen-Wettbewerb. Wer schickte, zusammen mit dem Iran, die größte Karikaturisten-Delegation? Niemand anderes als Frankreich natürlich, bevor die meisten islamischen Länder die Arena betraten.

Frankreich, das Land, das 47.000 Juden seit dem Jahr 2000 Richtung Israel verließen. In den letzten drei Jahren, von 2013 bis 23015, wanderten fast 20.000 französische Juden nach Israel ein.

Frankreich, das Land, in dem Juden in Schulen und Supermärkten über den Haufen geschossen worden sind.

Frankreich, das Land, in dem der Ruf „Tod Israel“ auf den Boulevards der Vororte ertönt.

Was in Frankreich geschieht, zeigt dasselbe selbstgefällige Feixen und die Preisgabe, die während der verräterischen französischen Vichy-Regierung so ruhig zur Schau stellte.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (22.-28. Mai 2016)

Sonntag, 22.05.2016:

Heckmeck:
– Der französische Premierminister Valls ist zu Besuch in Israel. Vorher sagte er einer arabischen Zeitung, dass Israel „die Siedlungen stoppen muss“.

Montag, 23.05.2016:

Der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden prahlte wieder, der Iran könne Israel „innerhalb von 8 Minuten vernichten“.

Einige arabische Knessetabgeordnete trafen sich mit PA-Premier Hamdallah, um die Lage der „Palästinenser im 1948 besetzten Al-Quds“ zu diskutieren. Das wäre nach westlichem Vokabular „Westjerusalem“, meint aber auch ganz Israel. Womit er wieder den Anspruch erhebt ganz Israel zu beseitigen, um die „Besatzung“ zu beenden.

Heckmeck:
– Netanyahu sagte dem französischen Premierminister, dass der einzige Weg zu Frieden über direkte Verhandlungen führt. Israel ist fertig mit multilateralen Verhandlungen, die haben nichts gebracht. : „Ich würde schon morgen nach Paris fliegen, um mit Abbas Frieden zu schließen.“ Präsident Rivlin sagte ihm ebenfalls, dass der Weg zu Frieden nur über direkte Verhandlungen führen kann.

Dienstag, 24.05.2016:

Den Aufruf Netanyahus zu direkten Gesprächen ließ Mahmud Abbas für die PA offiziell durch seinen „Premierminister“ zurückweisen.

Mahmud Abbas sprach auf dem humanitären Weltgipfel. Dort sagte er, es sei an der Zeit Israel auszuradieren.

Die Stadt Jerusalem hat für zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen am Friedhof auf dem Ölberg 1,5 Millionen Schekel zur Verfügung gestellt, weil dort immer noch Gräber geschändet und zerstört werden.

Mittwoch, 25.05.2016:

Schulaufführungen in der PA: Eine Oberschule für Jungen führt auf, wie Soldaten angeblich bei einem behaupteten Nichtterroristen ein Messer platzieren, um ihn zum Terroristen zu stempeln und dann zu ermorden. Und jüngere Schüler spielen in ihrer Grundschule vor, wie sie ein „israelischen Soldaten“ hinrichten.

Mindestens 60 PA-Araber wurden seit Anfang Oktober 2015 wegen Hetze gegen Israel/Israelis auf Facebook festgenommen. Eine antiisraelische israelische NGO in Haifa behauptet dagegen es seien mindestens 150 PA-Araber (und 250 israelische Araber) verhaftet worden (was natürlich sowieso kriminell ist – im Gegensatz zu Aufstachelung zu Gewalt gegen Israelis im Internet…).

Das PA-Fernsehen feierte den Mörder eines amerikanischen Juden in Jaffa im März als „heldenhaften Märtyrer“. Die PA-Zeitung Al-Hayat Al-Jadida machte dasselbe.

Donnerstag, 26.05.2016:

Die Fatah veranstaltete heute eine Feier zu Ehren von Ayaatz al-Akhras, die im März 2002 einen Selbstmordanschlag in einem Supermarkt im Viertel Kiryat Yovoel in Jerusalem verübte (2 Tote, 28 Verletzte).

An einem Übergang von den PA-Gebieten nach Israel konfiszierten Zöllner zusammen mit dem Shin Bet eine große Ladung Baumaterial für Waffen, die nach Gaza zur Hamas geliefert werden sollte. Es gibt die Vermutung, dass die Hamas in Hebron eine Werkstatt unterhält, die die Waffenteile herstellt und sie dann in den Gazastreifen schickt.

Zum Jahrestag des Rückzugs Israels aus dem Libanon verkündete Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah, der jüdische Staat bleibe der wahre und zentrale Feind.

Ein Beduine behauptete von Polizisten in Tel Aviv angegriffen worden zu sein. Aufnahmen von Überwachungskameras belegten jetzt, dass der Beduine die Polizisten angegriffen hatte.

Freitag, 27.05.2016:

Der arabische MK Abu Arar wurde von der Hamas interviewt. Dabei versprach er, dass Mitglieder seiner Fraktion das Verbot des Premierministers von Tempelberg-Besuchen durch (alle!) Knesset-Mitglieder missachten werden. Das Verbot verletze die freie Religonsausübung, sagt er, tritt aber dafür ein, dass Juden den Tempelberg gar nicht erst betreten dürfen.

Samstag, 28.05.2016:

Aus dem Libanon melden Medien, dass die Hisbollah Tunnel unter der Grenze nach Israel gräbt.

Der Terrorist Abdel Fattah al-Sharif wurde in Hebron beerdigt. Etwa 1.000 Personen nahmen daran teil und brüllten religiöse Überlegenheits-Parolen und forderten Rache.

Heckmeck:
– Die Konferenz von Paris steht noch aus, das stellt Mahmud Abbas schon wieder Vorbedingungen. So sollen direkte Verhandlungen mit Israel zeitlich begrenzt werden und die Resolutionen einen (automatischen) Mechanismus zu ihrer Umsetzung bekommen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (15.-21. Mai 2016)

Sonntag, 15.05.2016:

Der jordanische Parlamentspräsident erklärte, dass das jordanische Parlamente, anders als die Regierung, den Friedensvertrag mit Israel „entschieden ablehnt“. Israel respektiere den Friedensvertrag nicht, es untersuche Verbrechen seiner Soldaten nicht, es mordet und die Israelis helfen den Opfern nicht, blablabla…

Die Polizei des Distrikts Binyamin nahm zwei Verdächtige im Fall des Bombenanschlags in Hizme am 11. Mai fest. (Dem schwer verletzten Offizier geht es inzwischen etwas besser.)

Montag, 16.05.2016:

Mehrere Dutzend hareidische und chassidische Rabbiner forderten auf einer Konferenz in Har Nof, dass keine Koalitionsregierung mit Politikern/Parteien eingegangen wird, die dafür sind historisch israelisches Land aufzugeben. Außerdem forderten sie, dass jeder arabische Terrorist exekutiert wird, sobald er in der Absicht Juden Schaden zuzufügen sein Haus verlässt. (Nicht gerade die wünschenswert feine Art…)

Im April war ein Fischer aus dem Gazastreifen festgenommen worden, der in Waffenschmuggel für die Hamas und andere Terrororganisationen verwickelt ist. Er gab im Verhör wichtige Informationen zur Organisation der Schmuggeltätigkeiten preis, die zeigen, dass die Hamas die Lockerung der Beschränkungen für Fischer aus dem Gazastreifen kräftig ausnutzt.

Die Vereinigung palästinensischer Gelehrter und Prediger erklärte, der Begriff „Tempelberg“ sei eine von Juden erfundene „historische Lüge“. Der Ausdruck „Al-Aqsa“ sei der religiös, historisch und politisch korrekte Begriff, der auf das 1500 Jahre alte Recht der Muslime auf den Berg hinweise. Der Tempelberg war also schon muslimisch, bevor es den Islam überhaupt gab…

Die PLO erklärte (erneut), dass sie das „Rückkehrrecht“ der „Palästinenser“ nach Israel niemals aufgeben wird.

Das PA-Fernsehen ließ mal wieder eine Sendung ausstrahlen, in der ein kleines Mädchen eine Lüge propagierte: Juden töten auf dem Tempelberg Muslime.

Dienstag, 17.05.2016:

Heckmeck:
– Der französische Präsident hat die Konferenz zur Wiederbelebung des „Friedensprozesses“ in Paris verschoben. Sie soll „im Verlauf des Sommers“ (statt Ende Mai) stattfinden. Grund war, dass US-Außenminister Kerry den Termin nicht hätte wahrnehmen können.
– Derweil unterstützt der ägyptische Präsident den französischen Vorschlag für Nahost-Gespräche.

Mahmud Abbas behauptet, er wolle, dass die israelische Frau in der Lage ist sicher zum Einkaufen zu gehen, Ehemänner sicher zur Arbeit zu bekommen und dass die Kinder sicher zur Schule kommen. Er sei gegen Terrorismus und Extremismus. Und die Hand sei zum Frieden ausgestreckt. (Sieht man ja tagtäglich mit der Hasspropaganda seiner Medien und Prediger…)

Mittwoch, 18.05.2016:

Die Fatah feierte auf ihrer Facbookseite die Ermordung von 24 Israelis 1972 am Flughafen Lod (heute Ben-Gurion), bei dem zudem 70 Menschen verletzt wurden. Der überlebende der 3 (japanischen) Terroristen wurde „gegrüßt“ und als Held bezeichnet.

Donnerstag, 19.05.2016:

Die Polizei durchsuchte das Haus eines Arabers in Qalansuwa (Zentralisrael) und fand dort Rohrbomben, Munition, Tausende Federn für Handgranaten und Raketen. Ein Mann und eine Frau wurden festgenommen.
Außerdem wurde ein Versuch vereitelt 60.000 Bausätze für Handgranaten, Mörser und Raketen in den Gazastreifen zu schmuggeln.

Heckmeck:
– Frankreich hat den Beginn der Nahost-Friedenskonferenz jetzt auf den 3.Juni festgelegt. US-Außenminister Kerry hat da Zeit.

Freitag, 20.05.2016/Samstag, 21.05.2016:

Zakaria Al-Agha (Fatah): Die „Palästinenser“ werden nach Israel „zurückkehren“, dazu haben sie das Recht, nicht in einen Palästinenserstaat.

Die UNO beherbergt im Flug zum Cafe im Keller des Gebäudes in New York eine Ausstellung über Israel mit Tafeln, die die Aspekte beschreiben, darunter Israels Araber, technologische Innovationen und andere Aspekte des Lebens in Israel. Auf einer der Tafeln wird Jerusalem als „spirituelle und physische Hauptstadt des jüdischen Volks“ bezeichnet. Dagegen protestierten die arabischen Staaten, die OIC (Organisation der Islamischen Konferenz) und – natürlich die PA. Deren Mission bei der UNO schrieb einen Brief, in dem es hieß jede Bezugnahme „die israelische Souveränität über dieses Land [gleich das ganze LAND, nicht „Ost“-Jerusalem] behauptet … ist rechtlich, politisch und moralisch falsch und inakzeptabel“. Außerdem würde die „palästinensische Existenz in der Stadt sowie ihre historisch arabische, muslimische und christliche Identität und Erbe über die Jahrhunderte geleugnet“. [Klar doch – israelische Araber z.B. sind Teil der Ausstellung, werden aber bestritten? Logik ist nicht die Stärke der Hasser…]

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (17.-23.04.2016)

Sonntag, 17.04.2016:

Es soll eine Vereinbarung zwischen Israel und der PA geben, dass die IDF sich aus den Area A in Judäa und Samaria zurückzieht, die seit den Oslo-Vereinbarungen unter voller Zivil- und Sicherheitskontrolle der PA stehen; die Israelis waren aufgrund der Terrorwelle auch in diesen Gebieten aktiv geworden.

Zahlen: In der aktuellen „Messer-Intifada“ ermordeten die Terroristen 34 Personen und verletzten 361; weitere 125 mussten wegen Schock behandelt werden.

Mahmud Abbas beschuldigt Israel „naziartige“ Gefangenenlager zu betreiben, in denen „Freiheitskämpfer“ festgehalten werden. Es werde keinen Frieden geben, solang es noch arabische Gefangene dort gibt.

Montag, 18.04.2016:

Dank einer technischen Neuerung, mit der Hamas-Tunnel entdeckt werden können, hat die IDF einen Terrortunnel aus dem Gazastreifen nach Israel orten und „neutralisieren“ können. Es handelte sich um einen ungewöhnlich großen und komplexen Tunnel. Die Hamas prahlt, die Entdeckung sei nur „ein Tropfen im Ozean“.

Der Oberste Gerichtshof hat die Gefängnisstrafe von Islamistenführer Raed Saleh von 11 auf 9 Monate reduziert; diese muss Saleh wegen Aufstachelung zu Gewalt absitzen. Er hatte beantragt das Urteil aufzuheben.

Wegen des Widerstands der PalAraber wird Jordanien jetzt doch keine Überwachungskamera auf dem Tempelberg installieren.

Die Hamas ist überzeugt, dass Israel ihre Tunnel durch eine neue Technologie entdecken kann und die Daten auch an Ägypten weitergibt.

Etwas sehr irre geworden: Ein Redakteur von Walla News namens Roy Baharir Perl forderte die Terroristen auf eine Demonstration in Tel Aviv am Dienstag zugunsten des Soldaten anzugreifen, der in Hebron einen Terroristen erschoss und wegen Totschlag vor ein Militärgericht gestellt wird.

Dienstag, 19.04.2016:

Die Fatah lobte den gestrigen Bombenanschlag auf den Bus.

Der Shin Bet konnte aufgrund der Aussagen zweier festgenommener terroristischer Teenager Anfang März bei Nablus eine weitere Terrorzelle der PFLP festnehmen und konkret geplante Anschläge verhindern.

Der (jüdische) Mörder eines arabischen Teenagers wurde von einem israelischen Gericht verurteilt (das Strafmaß muss anscheinend noch festgelegt werden, es wird im Artikeln nicht genannt). Seine beiden minderjährigen Komplizen wurden bereits im Januar zu verurteilt, einer zu einer lebenslänglichen Gefängnisstrafe, einer zu 21 Jahren Gefängnis. (Bei den PalArabern werden Mörder von Juden gefeiert, statt vor Gericht gestellt.)

Mahmud Abbas behauptete: „Wir Palästinenser sind gegen alle Formen des Terroismus“ – am Tag des Anschlags in Jerusalem. Ach ja, ich vergaß: Judenmord ist kein Terror, sondern „Widerstand“…

Mittwoch, 20.04.2016:

Schon wieder Hetze der Fatah: Sie veröffentlichte ein Video, das junge Leute dazu anhält Juden zu erstechen und zu überfahren sowie das „Märtyrertum“ anzustreben.

Der Schabak gab bekannt, dass Mitglieder einer vermutlichen jüdischen Terrorzelle festgenommen wurden. Eine Anwaltsorganisation sagte, die Festgenommenen hätten seit zehn Tagen (seit ihrer Festnahme) nicht die Möglichkeit bekommen einen Anwalt zu treffen und die beweisfähigen vorgeworfenen Taten hätten nicht nur keine Opfer (Verletzte oder gar Tote) zur Folge gehabt, sondern seien Streitigkeiten gewesen.

Eine der beim Bombenanschlag von Montag verletzten Personen verstarb jetzt; es handelt sich um den vermuteten Bomber. Die Hamas sagt, dieser sei einer der ihren.

Das Hetzmaul Hanin Zoabi hat wieder einmal Israel mit Nazideutschland gleichgestellt. Sie behauptete zudem, Holocaust-Bildung diene dazu zur Erniedrigung und Unterdrückung anderer zu motivieren. Natürlich sind dabei die Juden die Unterdrücker und die Araber die Erniedrigten.)

Donnerstag, 21.04.2016:

Hamas-Mitglieder aus dem Raum Bethlehem wurden im Zusammenhang mit dem Bus-Bombenanschlag vom Montag festgenommen.

Der Terrorist von Bombenanschlag von Montag hatte vorher auf Facebook schon Juden bedroht.

Heckmeck:
Frankreich kündigte ein Treffen von Ministern aus 20 Ländern am 30. Mai an; die Konferenz soll Israel Friedensgespräche aufzwingen – Israel und die PA sind nicht zu dem Treffen eingeladen.

Freitag, 22.04.2016:

Die PA ruft wieder zu „Widerstand“ auf, weil angeblich die Al-Aqsa-Moschee „verjudet“ werden soll. Zudem wurde (wieder) der Vorwurf erhoben, Israel führe einen Religionskrieg gegen die „Palästinenser“ und verhalte sich rassistisch. Die Stellungnahme endete mit einem „Gruß an unsere gefangenen Helden, die in den Gefängnissen der israelischen Besatzung schmachten.“

Die Polizei nahm am Morgen zwei Juden fest, die einen Ziegenbock auf den Tempelberg bringen wollten (offenbar um ihn dort zu opfern). Die Festnahme erfolgte wegen „Verhaltens, das geeignet ist den Frieden zu stören“.

Frankreich: Ein für Juden feindliches Umfeld

ManfredGerstenfeldManfred Gerstenfeld/Jamie Berk (direkt vom Autor)

Eine vor kurzem veröffentlichte Meinungsumfrage wirft reichlich Licht auf Frankreichs für seine jüdischen Bürger zunehmend feindseliges Umfeld; sie stellen die drittgrößte jüdische Gemeinschaft der Welt. Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage bestehen darin, dass antisemitische Meinungen und Vorurteile gegenüber Juden in der französischen Gesellschaft weit verbreitet sind und dass die Mehrheit der Juden das Leben in Frankreich als schwierig ansieht. Die Umfrage wurde vom Umfrageinstitut IPSOS im Auftrag der Stiftung für französische Juden durchgeführt.[1] Die Fragen behandelten die Beziehung zwischen der französischen Gesellschaft und Minderheiten. Diese Umfrage erstellt zusammen mit anderen, früher durchgeführten Umfragen, ein düsteres Bild des zunehmenden Antisemitismus und der Unsicherheit für Juden in einem der wichtigsten Länder Europas.

Diese vor kurzem durchgeführte Umfrage beinhaltet acht Anfangsfragen, von denen die meisten als klassisch für die Untersuchung von Vorurteilen gegenüber Juden betrachtet werden. Es wurden separat sowohl französische Personen als auch französische Muslime befragt. Eine bejahende Antwort auf eine dieser Fragen weist auf Vorurteile gegen Juden und/oder Antisemitismus hin.

Die Mehrheit der allgemeinen Öffentlichkeit antwortete positiv auf zwei klassische Fragen, die genutzt werden um Antisemitismus zu messen. Eine lautet: Haben Juden viel Macht? 56 Prozent der Befragten stimmten dem zu. Und 53% der Befragten antworteten, sie glauben, dass Juden Israel stärker verbunden seien als Frankreich. Das ist die Mutation eines uralten antisemitischen Falschmeldung, die Juden als illoyal der Gesellschaft gegenüber, in der sie leben, beschreibt.[2]

Eine bizarre Frage lautete, ob die Befragten glauben, dass Juden allgemein reicher seien als der durchschnittliche Franzose. 56 Prozent antworteten zustimmend.[3] Der durchschnittliche jüdische Wohlstand ist, wie der des Volks im Allgemeinen, weitgehend eine Funktion des Wohlstands des Landes, in dem sie leben und der zum Teil mit dem Mittel des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gemessen wird. Das französische BIP pro Kopf liegt um mehr als 10% höher als das Israels, wo fast die Hälfte der Juden der Welt leben. Das BIP der Vereinigten Staaten von Amerika, wo die zweitgrößte jüdische Gemeinschaft weltweit lebt, liegt wiederum rund 20% höher als das Frankreichs.[4]

Einundvierzig Prozent der Befragten stimmten zu, dass Juden in den Medienberufen zu stark führend sind – was auf ein weiteres typisches Vorurteil hinweist.[5] Selbst wenn festgestellt würde, dass die Zahl der Juden in den Medien überproportional hoch wäre, ist ihr Einfluss höchst bruchstückhaft, da Juden in ihren politischen Ansichten weit auseinander liegen. 24 Prozent der Befragten stimmten in ihrer Antwort auf eine weitere merkwürdige Frage zu, dass Juden nicht wirklich wie andere sind.[6] Man muss sich fragen, was das bedeutet. Alle Menschen sind Individuen und auch Franzosen unterscheiden sich untereinander.

Dreizehn Prozent der Befragten glaubten, dass es irgendwie zu viele Juden in Frankreich gibt.[7] Noch ein weiteres – wenn auch nicht notwendigerweise negatives – Vorurteil lautet, dass Juden schlauer seien als der Durchschnittsfranzose; dem stimmten 25% zu.[7] Eine weitere Frage, ebenfalls etwas bizarr, wollte von den Befragten wissen ob sie glauben, dass Juden zusammengeschweißt oder geeint sind. 91 Prozent der allgemein Befragten stimmten zu.[9] 36 Prozent der Befragten stimmten fünf bis acht dieser ersten Fragen zu, von denen jede Vorurteil gegen Juden darstellt. 28 Prozent gaben positive Antworten auf drei bis vier der Fragen.[10]

Die Antworten französischer Muslime auf dieselben Fragen deuten Vorurteile gegen die Juden an, die die der allgemeinen Gruppe der Befragten bei vielen Themen beträchtlich übertreffen. 55 Prozent der Muslime stimmten fünf bis acht Äußerungen zu, die Franzosen allgemein nur zu 36%.[11] 74 Prozent der Muslime sahen als wahr an, dass Juden in den Medien überrepräsentiert sind, bei der Bevölkerung allgemein sind es 41%. 66 Prozent glaubten, dass Juden weltweit reicher sind als der französische Durchschnittsbürger; bei der Bevölkerung allgemein sind es 56%. 62 Prozent dachten, dass Juden stärker mit Israel verbunden sind als mit Frankreich, etwas, das 53% der französischen Bevölkerung allgemein glaubten.[12]

Das Hauptproblem für Juden bezüglich Elementen der muslimischen Bevölkerung betrifft jedoch deren Beteiligung an antisemitischen Verbrechen und Hass in Frankreich, weniger der Art, wie sie Juden allgemein sehen. Sammy Ghozlan, Präsident des Nationalen Büros für Wachsamkeit gegen Antisemitismus in Frankreich, berichtete, dass die überwiegende Mehrheit der physischen Anschläge in Frankreich von Muslimen verübt werden.[13] Moshe Sebbag, der Rabbiner der Großen Synagoge in Paris wird damit zitiert, dass „die Mehrheit der Menschen, die dich auf der Straße als ‚dreckiger Jude‘ titulieren, sind in mindestens 99 Prozent der Fälle Muslime, nicht Franzosen.“[14]

Eine der von Antisemiten beworbenen Hardcore-Vorstellungen der Antisemiten lautet, dass die Juden für Antisemitismus verantwortlich sind. Das kann bis zu den ruchlos falschen christlichen Anschuldigungen gegen Juden zurückverfolgt werden, die vor fast zwei Jahrtausenden begannen und bis heute anhalten. Es ist ein typischer Fall von extremer Stereotypisierung, bei der ein Jude nicht als Individuum betrachtet wird, sondern als Mitglied eines Kollektivs und wo das Opfer beschuldigt wird statt der antisemitische Täter. Siebzehn Prozent der Franzosen allgemein antworteten, dass die Juden erheblich für den Antisemitismus verantwortlich sind. Bei den Muslimen lag der Prozentsatz noch wesentlich höher: 31 Prozent. 42 Prozent sowohl der Allgemeinheit als auch der muslimischen Befragten antworteten, dass die jüdische Verantwortung für Antisemitismus minimal ist.[15] In Frankreich hängt damit die Mehrheit der Bevölkerung immer noch diesem alten, falschen Credo an.

Eine Umfrage aus dem Jahr 2014, veröffentlicht von der Meinungsforschungsfirma Fondapol zusammen mit CRIF – der Dachorganisation französisch-jüdischer Organisationen – fand weitere verstörende Ergebnisse. 37 Prozent der allgemeinen Befragten[16] und 66 Prozent der französischen Muslime glaubten, dass der Zionismus eine Ideologie ist, die Israel dient, um seine Besatzungs- und Kolonisierungspolitik zu rechtfertigen.[17] Weitere 25% der allgemeinen Befragten glaubten, dass der Zionismus „eine internationale Organisation ist, die es darauf anlegt die Gesellschaft zum Nutzen der Juden zu beeinflussen.“[18] 57 Prozent der muslimischen Befragten stimmten dieser Aussage zu.[19]

Die Demoskopen der Stiftung für französisches Judentum befragten auch französische Juden. In einer Frage ging es um die Wahrnehmung der Entwicklung des Antisemitismus in Frankreich.[20] 91 Prozent der jüdischen Befragten glaubten, dass der Antisemitismus bei der muslimischen Bevölkerung stark zugenommen hat. 77 Prozent hatten das Gefühl, er habe bei der französischen Bevölkerung insgesamt zugenommen und 48 Prozent glaubten, sie habe bei der katholischen Bevölkerung zugenommen.[21]

71 Prozent der befragten Juden hatten Familienangehörige oder Freunde, die antisemitischen Äußerungen und Beleidigungen die Stirn geboten oder erfahren hatten. 31 Prozent waren mit physischen antisemitischen Angriffen bei Familie und Freunden konfrontiert worden; 14% davon hatten das mehr als einmal erlebt.[22]

Diese Befunde waren keine Überraschung. Die Bühne war bereits von den Ergebnissen der Umfrage der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte aus dem Jahr 2013 in acht EU-Mitgliedsstaaten bereitet.[23] Die Lage hatte sich 2013 schon hinreichend verschlechtert, um zu zeigen, dass 52 Prozent der französisch jüdischen Befragten fanden, Antisemitismus sei „heute ein sehr großes Problem“ – der höchste Wert.[24] Die französischen jüdischen Befragten hatten zudem die größte Angst davor „innerhalb der nächsten 12 Monate Opfer von verbalen Beleidigungen oder Schikanen oder körperlichen Angriffen zu werden, weil er/sie jüdisch ist“, wobei 70% verbale Schikane und 60% physische Angriffe fürchteten. Gleichermaßen fürchteten 76% der jüdischen Befragten in Frankreich, dass eine ihnen nahe stehende Person oder ein Familienmitglied Opfer von verbaler Beschimpfung oder Belästigung wird und 71% fürchteten einen körperlichen Angriff auf jemanden, der ihnen nahe steht.[25] Bei französischen Juden gab es zudem die größte Zahl an Befragten, die das „ziemlich starke“ Gefühl, dass der israelisch-arabische Konflikt ihr persönliches Leben beeinflusst, wobei 73% der Befragten glauben, dass die Ereignisse im Nahen Osten antisemitische Angriffe in ihrem Heimatland auslösten.[26]

Das anhaltende, weit verbreitete Gefühl der Unsicherheit bei französischen Juden wurde in der Antwort auf eine weitere Frage der Umfrage der Stiftung für das französische Judentum hervorgehoben. 61 Prozent der französischen Juden glaubten, dass es sicherer ist in Israel zu leben, während 37% der Meinung waren, dass Frankreich sicherer ist.[27]

Doch 73 Prozent der 2015 befragten Juden sagten: „Ich bin Franzose, mein Leben ist in Frankreich.“ Und 44 Prozent sagten „meine Familie lebt in Frankreich“.[28] 26 Prozent der französischen Juden überlegten, ob sie die Option wahrnehmen sollten nach Israel oder irgendwo andershin zu ziehen.[29] Als diese gefragt wurden, warum Juden das Land verlassen, führten 67 Prozent Anschläge und Morde als Hauptgrund an, bei denen eine Reihe Juden geschädigt oder getötet wurden. 56 Prozent waren durch den Anstieg des radikalen Islamismus bei Teilen der französisch-muslimischen Bevölkerung motiviert das Land zu verlassen.[30]22 Prozent glaubte, sie würden im Ausland bessere Möglichkeiten haben ihren Glauben zu leben als in Frankreich.[31]

Eine wichtige Schlussfolgerung der aktuellen Umfrage scheint daher zu sein, dass zwar die meisten Juden die Atmosphäre in Frankreich zunehmend schwierig und unangenehm finden, aber nur ein Viertel darüber nachdenkt nach Israel oder in ein anderes Land zu emigrieren.[32] Dieser Anteil dürfte zunehmen, wenn die Lage sich weiter verschlechtert. Es gibt allerdings viele weitere Indikatoren dafür, dass diejenigen, die Frankreich bereits verlassen haben und diejenigen, die fortziehen könnten in der Hauptsache zu den aktiveren Mitgliedern der jüdischen Gemeinschaft gehören. Der Einfluss ihres Weggangs auf das jüdische Gemeindeleben ist bereits spürbar und wird daher letzten Endes weit größer sein als der Prozentsatz andeutet.

Die oben angeführten Befunde sind eine vernichtende Anklage der französischen Behörden. Sie sollten zuerst die üble Realität der französischen Gesellschaft für Juden in Ordnung bringen, bevor sie mit neuen, negativen „Lösungen“ für den palästinensisch-israelischen Konflikt ankommen.

[1] Brice Teinturier/Etienne Mercier: Perceptions et attentes de la population juive. Fondation de Judaïsme Français, IPSOS Public Affairs, 2015.

[2] Ebenda, S. 28.

[3] Ebenda.

[4] GDP per capita (current US$). Weltbank 2016

[5] Brice Teinturier/Etienne Mercier:“Perceptions et attentes de la population juive. Fondation de Judaïsme Français, IPSOS Public Affairs, 2015, S. 33.

[6] Ebenda, S. 28.

[7] Ebenda.

[8] Ebenda.

[9] Ebenda.

[10] Ebenda, S. 29.

[11] Ebenda, S. 34

[12] Ebenda, S. 33.

[13] Report: Gang of youths taser French Jew at Paris monument. JTA, 11. Juni 2014.

[14] Jess McHugh: Anti-Semitism In France 2016: Amid Jewish Exodus To Israel, Rabbis And Scholars Fight To Preserve Traditions. International Business Times, 10. Februar 2016.

[15] Brice Teinturier/Etienne Mercier: Perceptions et attentes de la population juive. Fondation de Judaïsme Français, IPSOS Public Affairs, 2015, S. 28-34.

[16] Reynié: L’antisémitisme dans l’opinion publique Française nouveaux éclairages. Fondapol, CRIF, November 2014, S. 11.

[17] Ebenda, S. 24

[18] Ebenda, S. 11

[19] Ebenda, S. 24

[20] Brice Teinturier/Etienne Mercier: Perceptions et attentes de la population juive. Fondation de Judaïsme Français, IPSOS Public Affairs, 2015, S. 37.

[21] Ebenda, S. 43.

[22] Ebenda, S. 46.

[23] Discrimination and hate crime against Jews in EU Member States: experiences and perceptions of antisemitism. European Agency for Fundamental Rights, 2013.

[24] Ebenda, S. 16.

[25] Ebenda, S. 33.

[26] Ebenda, S. 38.

[27] Brice Teinturier/Etienne Mercier: Perceptions et attentes de la population juive. Fondation de Judaïsme Français, IPSOS Public Affairs, 2015, S. 58.

[28] Brice Teinturier/Etienne Mercier: Perceptions et attentes de la population juive. Fondation de Judaïsme Français, IPSOS Public Affairs, 2015, S. 28-34, 61.

[29] Ebenda, S. 60.

[30] Ebenda, S. 62.

[31] Ebenda, S. 62.

[32] Ebenda, S. 60.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (14.-20.02.2016)

Sonntag, 14.02.2016:

Der Shin Bet stellte fest, dass die Zahl der Terroranschläge im Januar weiter zurückgegangen ist, von 246 im Dezember auf 196 im Januar. 5 Menschen wurden von Terroristen ermordet, 28 verletzt (18 Zivilisten, 10 Angehörige der Sicherheitskräfte). In Judäa und Samaria gab es 126 Anschläge (Dezember: 194). Der Februar ist allerdings innerhalb der Grünen Linie jetzt schon heftiger als im Januar.

Araber in einem „Flüchtlingslager“ bei Bethlehem haben ihre neugeborenen Zwillinge nach den Terroristen benannt, die im November 2014 das Massaker in der Synagoge Har Nof verübten.

Montag, 15.02.2016:

Die PA-Medien „berichten“ von dem Terroranschlag gestern Abend am Damaskustor: Besatzungstruppen eröffneten das Feuer auf zwei Märtyrer.

PA-„Außenminister“ Riad al-Malki lehnte jede Möglichkeit der Wiederaufnahme von Verhandlungen mit Israel ab. Für immer. Dazu legte er nahe, dass der IS kurz davor stünde Judäa und Samaria die Macht übernehmen werden.

Dienstag, 16.02.2016:

MK Hanin Zoabi fuhr auf der antiisraelischen Flottille mit. Sie lobte die Entführer und Mörder dreier israelischer Jugendlicher im Sommer 2014. Sie forderte gewalttätige Aufstände gegen Israel. Sie nannte arabisch-israelischer Polizisten „Verräter“. Sie besuchte die Familien toter Terroristen, um sie zu trösten und ihre Kinder als Helden zu feiern. Jetzt wurde ihr in den USA eine mediale Plattform gegeben, auf der sie ihr Gift verspritzen konnte; Israel habe kein Recht auf Selbstverteidigung, ließ sie dort wissen.

Terror in Zahlen: In 5 Monaten (1.10.15 – 10.2.16) gab es 228 Anschläge durch zumeist junge Araber. 37% wurden von Terroristen im Alter von 16 bis 20 Jahren begangen, 10% durch Minderjährige unter 16 Jahren, 34% von Terroristen im Alter von 21-25 Jahren. 81% der Täter waren also nicht älter als 25 Jahre. Nur 11% wurden von Terroristen im Alter ab 35 Jahren aufwärts begangen. 11% der Anschläge wurden von Frauen verübt. In dem Zeitraum wurden 31 Menschen von den Terroristen ermordet.

Kinder unter PA-Kontrolle spielen aktuell am liebsten das Spiel „Stech den Juden“.

Heckmeck:
Frankreich hat den Israelis und Palästinensern einen Vorschlag für eine internationale Friedenskonferenz vorgelegt. An dieser sollen neben den beiden Seiten Frankreich, die USA, die EU/Europäer und ihre arabischen Partner teilnehmen. Sollte die Konferenz nicht zustande kommen, wird Frankreich den Palästinenserstaat anerkennen. (Sollen wir mal raten, was die „Palästinenser“ machen werden…?)
– Frau Merkel ist übrigens der Meinung, dass jetzt nicht die Zeit für entscheidende Fortschritte hin auf einen Palästinenserstaat sei.

Mittwoch, 17.02.2016:

Der PA-Botschafter bei der UNRWA findet es „nützlich“, wenn die arabischen und die europäischen Länder aufgefordert würden den Juden „die Rückkehr in ihre Herkunftsländern“ zu erlauben.

Hassan Narallah von der Hisbollah hatte gedroht die Ammonium-Anlagen in Haifa anzugreifen. Der Bürgermeister von Haifa freut sich, dass die Terroristen ein Umweltthema auf die Agenda geschossen haben.

Das PA-Bildungsministerium hat einen besonderen Festakt zur Ehrung der 18-jährigenTerroristin veranstaltet, die am Montag am Patriarchengrab einen Terroranschlag versuchte. Der Anschlag wurde vom Leiter des Ministeriums für Bildung und Kultur als Beispiel „der Kultur und nationalistischen Mission“ bezeichnet, der alle folgen sollten.

Das PA-„Außenministerium“ fordert von der Welt, den Juden zu verbieten auf den Tempelberg zu gehen.

Donnerstag, 18.02.2016:

Die Araber haben wieder einen neuen Hass-Schauplatz eröffnet. Die Facebook-Seite Foodbeast bracht am Mittwoch ein kleines Video: „Wie man israelischen Salat macht.“ Es dauerte nicht lange, da gab es in den 1.800 Kommentaren vornehmlich Beschimpfungen:
– Das ist kein israelischer, Salat, das ist palästinensischer Salat, arabischer Salat, die haben uns alles gestohlen.
– Israelis haben keine Geschichte, wie könnt ihr dann sagen, sie hätten Essen?
Das waren mit die harmlosesten…

Freitag, 19.02.2016:

Der Donnerstag am Damaskustor ermordete 21-jährige Soldat und Familienvater wurde heute auf dem Herzlberg in Jerusalem bestattet. Zur Beerdigung kamen mehrere Hundert Personen.

Die Hamas installierte Kameras und Sensoren in den Terrortunneln, um die Aktivitäten der Terroristen zu dokumentieren. Das sagte Ismail Haniyeh bei der Untersuchung mehrere Einstürze von Tunneln.

Zweierlei Maß/Scheinheiligkeit: Mahmud Abbas verurteilte den Terroranschlag in der Türkei. Wenn PA-Araber das tun, lobt er sie.

War auch klar: Die PA findet die französische „Friedens“-Initiative gut. Gleichzeitig machen die Araber klar, dass sie nicht daran teilnehmen werden, sollte Israel nicht Vorbedingungen erfüllen. Was die französische Initiative wiederum ad absurdum führt, weil Frankreich die Israelis abstrafen will, wenn die Verhandlungen nicht zustande kommen.

Sie trotzten dem Terror: Etwa 1.000 Männer, Frauen und Kinder nahmen am jährlichen „Begin-Lauf“ entlang mehrerer historischer Punkte des Lebens des ehemaligen Premierministers teil.

Samstag, 20.02.2016:

Saeb Erekat sagte, er wolle nicht Palästinenserpräsident werden; er unterstützt Marwan Barghouti (der in Israel fünfmal lebenslänglich im Gefängnis sitzt).

Am Freitag versuchte ein PA-Araber sein Auto in eine Gruppe Soldaten zu rammen; dann versuchte er Soldaten abzustechen. Er wurde von den Soldaten erschossen. Mahmud Abbas erklärte den Terroristen zum „heldenhaften Märtyrer“.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (24.-30.01.2016)

Sonntag, 25.01.2016:

Die massiven Regenfälle in Israel sind ein Segen für das Land; aber auch für seine Sicherheit, denn am Gazastreifen brechen reihenweise Terrortunnel ein.

Saeb Erekat sagte, Israel habe versucht einen Spion in seinem Büro zu platzieren, weil die PA einen Krieg „in jedem Sinn es Wortes“ gegen Israel führt.

Montag, 25.01.2016:

Die IDF umstellte am Abend das arabische Dorf, aus dem die Terroristen von Beit Horon kamen; die Zivilverwaltung streicht der Familie der Terroristen die Arbeitsgenehmigungen für israelische Orte.

Hamas-Führer Ismail Haniyeh pries am Sonntag die Palästinensermedien für ihre aktive Rolle bei der Stärkung der Moral der Palästinenser während der (aktuellen) Intifada. Sage nochmal einer, die Araber seien nicht aufgehetzt.

Arabische Knesset-Abgeordnete drohten mit Gewalt, sollte die Regierung ihre Ankündigung wahr machen illegale gebaute Häuser konsequenter abzureißen.

Dienstag, 26.01.2016:

Die gestern in Beit Horon schwer verletzte Shlomit Krigman (23) erlag heute im Hadassah-Krankenhaus auf dem Skopusberg in Jerusalem ihren Verletzungen.

Die israelischen Sicherheitskräfte warnen, dass die Hamas die Übergänge nach Israel und die umfangreichen täglichen Lieferungen in den Gazastreifen dazu nutzt Terroristen nach Israel (und auch wieder heraus) zu schmuggeln. 2015 überquerten im Durchschnitt täglich 1.000 Personen und 850 LKW-Ladungen medizinischer Versorgungsgüter, Baumaterial und weitere Waren die Grenze. Diese müssen alle (mit großem Aufwand) kontrolliert werden und fördern immer wieder für Israel gefährliche Dinge zutage. Da festgestellt wurde, dass die Hamas auch immer wieder Zivilisten, die die Grenzen überqueren, erpresst Terroranschläge auszuführen oder logistisch zu unterstützten, hat Generalmajor Poli, der kommandierende Offizier von COGAT, damit gedroht, die Übergänge für den Personenverkehr zu schließen.

Mahmud Abbas lässt drohen, man werde Israel aus den Gebieten vertreiben. Dazu will er die „internationale Gemeinschaft“ anstiften. Das Juden in zwei legal erworbene Häuser in Hebron zogen, bezeichnete er als „Einbruch und gewaltsame Übernahme“ (und ähnliche Hetze).

Saeb Erekat beschuldigt Benjamin Netanyahu die Palästinenser über die Zivilverwaltung und COGAT zu kontrollieren; ein IDF-General agiere als „Palästinenserpräsident“. Damit versucht er wieder einmal zu verhindern, dass die Palästinensersache von der Tagesordnung der Welt verschwindet. Schließlich gibt es nichts Schlimmeres, als dass andere Nöte vordringlicher werden könnten als die Juden ermordenden Araber, die sich immer noch als die Opfer darstellen.

So viel zu „Frust“ und „Verzweiflung“ als Grund für Judenmord: Die Fatah veröffentlichte auf ihrer offiziellen Facebook-Seite „eine wichtige Ankündigung“, mit der sie nicht nur Lob für die aktuelle Mordwelle aufhäufte, sondern auch verkündete, dass Mahmud Abbas mit seiner Rede vor der UNO-Vollversammlung am 30. September die Mörder inspirierte und die „neue Phase“ des „Widerstands“ auslöste.

Ein Demograf stellte fest, dass die PA noch mehrere Hunderttausend Araber als Einwohner der PA-Gebiete zählt, die schon lange nicht mehr dort leben; diese werden noch sieben Jahre nach ihrer Auswanderung – samt ihren Kindern – als Einwohner gewertet.

Das israelische Strom- und Wasserversorgungssystem steht aktuell unter einem massiven Cyber-Angriff. Mehrere Rechner der Stromversorgungsgesellschaft und -behörde mussten stillgelegt werden. Die Situation sei aber handhabbar, hieß es.

Mittwoch, 27.01.2016:

Die schweren Regenfälle haben dazu geführt, dass mindestens 8 Hamas-Terroristen in einbrechenden Tunneln getötet wurden.

So sicher wie das Amen in der Kirche: Es regnet wie aus Kübeln, seit Tagen und natürlich ist im Gazastreifen „Land unter“, weil die Kanalisation nicht vernünftig funktioniert und die Ressourcen in die Terrortunnel gesteckt werden. Für die Folgen werden aber wieder die Juden verantwortlich gemacht, die immer noch nicht vorhandene Stauseen öffneten um Gaza zu fluten. Und diesmal entschuldigte sich sogar Al-Jazira und meldete, dass es in Israel keine Stauseen gibt, mit denen der Gazastreifen geflutet werden kann.

Donnerstag, 28.01.2016:

„Die die Messer lieben“ hat die beliebteste der schauerlichen Hymnen der PalAraber auf Youtube, die die Messeranschläge glorifizieren. Der Manager der Band ist sich sogar sicher, dass diese direkt eine der jüngsten Attacken inspirierte.

Der Messerstecher von Givat Ze’ev (gestern Abend) war ein 17-jähriger Araber.

Ein ranghoher PFLP-Funktionär fordert, dass die aktuelle Terrorwelle eskaliert wird.

Und ein Berater von Mahmud Abbas versprach, dass die Araber demnächst nicht mehr Messer, sondern Schusswaffen verwenden werden.

Bewohner des Bereichs am Gazastreifen schäumen „wegen der Inaktivität der IDF“ angesichts des Tunnelbaus der Hamas. Sie sagen, sie können die Terroristen ihre Terrortunnel graben hören, das würde bei ihnen sogar den Boden beben lassen.

Freitag, 29.01.2016:

Ranghohe Hamasniks verkündeten: Die Vorbereitungen für den nächsten Krieg laufen rund um die Uhr: Sie bauen Tunnel und testen Raketen.

Der PA-„Botschafter“ bei der UNO kündigte an, dass die PA eventuell eine Kampagne zur Erneuerung der Friedensgespräche starten wird. Dazu soll erst einmal eine Resolution zur Verurteilung der Siedlungen gehören.

Heckmeck:
Frankreich will „Palästina“ anerkennen, wenn der Stillstand in den Friedensgesprächen zwischen Israel und den Palästinensern nicht überwunden wird; um das zu erreichen, will Paris in den kommenden Wochen eine Konferenz vorbereiten.

Samstag, 30.01.2016:

Heckmeck:
Israel hat nichts gegen die neue französische Friedensinitiative, über die gestern berichtet wurde, lehnt aber das Ultimatum aus Paris ab.