Der boshafte Antizionismus der französischen Trotzkisten

4. März 2013 um 15:00 | Veröffentlicht in EU-Europa, Geschichte | 1 Kommentar
Schlagwörter: , , ,

Manfred Gerstenfeld interviewt Simon Epstein (direkt vom Autor)

Viele Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg waren die Kommunisten die wichtigsten Förderer des Antizionismus in Frankreich. Ihr Niedergang in den letzten 20 Jahren verlief parallel zum erstaunlichen Wählerwachstum einer weiteren wichtigen antizionistischen Kraft, den Trotzkisten. Trotz ihrer Spaltung sind sie heute die wichtigste Komponente der französischen extremen Linken.

Französische Trotzkisten fördern einen Antizionismus, der aus den 1920-er Jahren stammt. Er wurde nicht von einer proisraelischen Phase gezügelt wie der, die die Kommunisten 1947 und 1948 durchliefen und sie haben Israels Existenz nie akzeptiert. Aus denselben Gründen wie die Kommunisten versuchen sie – mit allen Mitteln – die arabischen und muslimischen Teile der französischen Gesellschaft zu verführen. Ihr Ziel ist klar. Sie wollen, dass diese Teile die traditionelle französischen Arbeiterklasse ersetzen, die aus soziologischen und anderen Gründen als ihre hauptsächliche Wähler- und politische Basis schwindet. Diese Strategie hat einen boshaften Antizionismus zur Folge, der den der Kommunisten oft übertrifft.

Simon Epstein

Simon Epstein

Simon Epstein lehrt an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Er ist ehemaliger Direktor des Vidal Sassoon International Center for the Study of anti-Semitism. Seit 1982 hat Epstein mehrere Bücher und Artikel zu Antisemitismus und Rassismus veröffentlicht.

Es gibt einen Grundfaktor, der die Kommunisten von den Trotzkisten und anderen Teilender französischen Linksextremen trennt. Er betrifft ihr Verhältnis zum Zweiten Weltkrieg und der Schoah. Die Kommunisten bleiben einem  historischen Narrativ verbunden, das im Wesentlichen anti-nationalsozialistisch ist. Dieses Narrativ schweigt über die beiden Jahre zwischen dem Hitler-Stalin-Pakt (August 1939) und dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion (Juni 1941). Es spricht auch oft allgemein von „Opfern des Faschismus“, ohne die Juden besonders zu erwähnen. Doch bleibt Antinazismus in all seinen Facetten Teil des ideologischen und kulturellen Erbes der kommunistischen Partei Frankreichs. Zum Beispiel war das Gesetz, das Holocaustleugnung verbietet, eine Initiative des kommunistischen Parlamentsabgeordneten Jean-Claude Gayssot aus dem Jahr 1990.

Die Haltung der Trotzkisten ist radikal anders. Sie bleiben dem Prinzip der Neutralität treu, das ihre Vorgänger während des Zweiten Weltkriegs übernahmen. Sie erklärten, dass das Proletariat nicht an dem Kampf zwischen zwei Titanen teilnehmen sollte, den zwei gleichermaßen widerwärtige Kräfte ausfochten: der deutsche Imperialismus und der anglo-amerikanische Imperialismus. Zur alliierten Landung in der Normandie am 6. Juni 1944 titelte das wichtigste französisch-trotzkistische Untergrundjournal über die Alliierten und die deutschen Besatzer Frankreichs: „Sie sind dasselbe.“ Diese Haltung führte die große Mehrheit der Trotzkisten dazu, jegliches Vorgehen gegen die deutschen Besatzer abzulehnen. Einige nicht jüdische Trotzkisten kollaborierten sogar mit den Nazis. Die Memoiren eines ehemaligen Trotzkisten, des jüdischen Mathematikers Laurent Schwartz, bestätigen, dass die Trotzkisten dem Schicksal der Juden im besetzten Europa völlig gleichgültig gegenüber waren.

Nach dem Ende des Krieges ließen die Trotzkisten weiterhin die Schoah außer Acht. Das war das Ergebnis der Tatsache, dass bis in die 1980-er Jahre hinein eine große Zahl der Trotzkistenführer Juden waren. Sie versuchten ihre Herkunft zu verbergen, indem sie französisch klingende Namen annahmen, obwohl weithin bekannt war, dass sie jüdisch waren. Sie erwähnten die Schoah nie und hofften, damit ihre Herkunftsidentität tarnen und als authentisch internationale Militante posieren zu können. Dennoch entstammte die Ignorierung der Schoah in erster Linie einem ideologischen Faktor. Da Auschwitz dem trotzkistischen Postulat, die beiden im Zweiten Weltkrieg einander bekämpfenden Imperialismen sein „gleich“, Schaden zufügte, bestand die Lösung darin, Auschwitz einfach aus ihrem kollektiven politischen Gedächtnis zu streichen. Man muss sich in Erinnerung rufen, dass einige der Holocaustleugner ihre Herkunft in der extremen Linken hatten und dass es falsch war Holocaustleugnung als exklusive rechtsextremes Phänomen anzusehen.

Wo immer es politisch vorteilhaft ist, ist die extreme Linke Frankreichs bereit die Schoah in ihren Diskurs und öffentliche Kampagnen einzubringen. Das machte sie, als Jean Marie Le Pens Nationale Front 1984 wegen ihres Kampfs gegen die Einwanderung ihren ersten Wahlerfolg feierte. Um die öffentliche Meinung gegen Le Pen zu mobilisieren begannen einige Intellektuelle sich plötzlich an den Völkermord an den Juden zu erinnern. Nach ihrer Meinung hatte das Massaker an den Juden endlich seine politische Verwendbarkeit gefunden. Das wurde wichtig, denn es half die Araber und Muslime vor den Angriffen der französischen rechtsextremistischen Bewegung zu schützen. Wir sollten uns auch daran erinnern, dass die linken Militanten die Schoah während der ersten und noch mehr während der zweiten Intifada ausgruben. Diesmal machten sie es, um ihrem radikalen Antizionismus Ausdruck zu verleihen; sie behaupteten Israelis würden den Palästinensern antun, was die Nazis den Juden antaten. Auf diese Weise erfüllten die deutschen Verbrechen eine neue historische Funktion. Sie ermöglichten es den Trotzkisten die Schoah gegen die Juden zu verwenden und die Israelis zu dämonisieren, indem sie ein völlig verzerrtes Bild des Nahost-Konflikts förderten.

Epstein schließt: In beiden Fällen ist das Leiden der Juden ein Instrument einer linksextremen Strategie geworden, mit der man die arabische und muslimische Bevölkerung in Frankreich ködern, rekrutieren und mobilisieren kann.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (13.-19.01.2013)

19. Januar 2013 um 22:48 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, UNO | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , ,

Sonntag, 13.01.2013:

Die Hamas, sagten arabische Berichte, hat Langstrecken-Raketen getestet (mit etwa der Reichweite der Raketen, die sie im November auf Jerusalem schoss), indem sie sie aus Trainingslagern im ehemaligen Gush Katif aufs Meer hinaus schoss.

Saeb Erekat ließ schon wieder wissen, dass Arafat ermordet wurde, das werde die internationale Untersuchung ergeben. Er deutete an, Israel sei dafür verantwortlich.

Wer wundert sich? Auf einer Fatah-Kundgebung wurde von der Bühne herunter Saddam Hussein als „Märtyrer“ gepriesen.

Eine neue Terrortruppe hat sich im „Flüchtlingslager“ Balata in Nablus gegründet: „Die Armee der Freiheitskämpfer“. Die Gruppe betonte, dass sie Mahmud Abbas unterstützt (dessen Sicherheitskräfte mächtig aktiv waren, ihre illegalen Waffen zu konfiszieren) und nur gegen die Feinde von „Präsident Fatah“ vorgehen wolle.

Heckmeck:
- Jordanien wird Gastgeber für Wiederbelegungsversuche der Friedensgespräche sein, sagte König Abdallah. Die Treffen sollen nächsten Monat in Amman stattfinden.

Montag, 14.01.2013:

Arutz-7 hat ein Video des Angriffs von 200 Arabern auf Yitzhar unter Ausnutzung der Schneefälle am Wochenende.

Herr Ban macht sich wieder mal Sorgen  um israelischen Hausbau. Netanyahu solle den Plan für E-1 stornieren, fordert er. (Die Hetze der PA und die Terroranschläge machen ihm offenbar keine Sorgen.)

Dienstag, 15.01.2013:

Der Iran betreibt auf dem Golan zwei SIGINT-Stationen – Anlagen zur elektronischen Spionage gegen Israel. Anscheinend sollten es noch mehr werden; allerdings scheinen die technischen Möglichkeiten der Mullahs nicht allzu gut zu sein.

Wenn ein Jude – in diesem Fall Avigor Lieberman – ein jüdisches Heiligtum besucht – in diesem Fall den zweitheiligsten Ort des Judentums: die Patriarchenhöhle in Bethlehem – dann ist das nicht nur „Einbruch“, sondern auch die „Schändung einer Moschee“. Natürlich ist diese „Ibrahimi-Moschee“ schon 2000 Jahre länger jüdisches Heiligtum als der Islam existiert. Aber macht nichts, da können wir drüber hinwegsehen.

Passt auch ins (bei uns nicht vermittelte) Bild: Die Mehrheit der PalAraber zieht die Vorgehensweise der Hamas der der Fatah vor, wenn es um die „Beendigung der Besatzung“ geht.

Heckmeck:
- Der Generalsekretär der Arabischen Liga sagte EU-Oberboss Herman von Rompuy, es müsse ein neuer Ansatz zum arabisch-israelischen Konflikt genutzt werden. „Das Hauptziel ist nach all den verschwendeten Jahren die Beendigung der israelischen Besatzung.“ Natürlich. Dass die am Ende des Prozesses stehen müsste, darf genauso wenig gesagt werden wie die Verantwortung der Araber und ihrer Terroristen für den nicht vorhandenen Frieden. (Und übrigens sollte der Herr bitte genau sagen, wie er die „Besatzung“ definiert – soll heißen: für welches Gebiet. Dann wird es erst richtig interessant.)

Mittwoch, 16.01.2013:

Hamas besteht darauf, dass bei einem „Einheits“-Abkommen ihr „militärischer Arm“ bestehen bleibt, egal, wie der sonst aussieht. Der Terror gegen Israel muss schließlich weiter gehen.

Der oberste Gerichtshof hat das Verbot aufgehoben, den illegalen arabischen Außenposten in E-1 zu entfernen.

Donnerstag, 17.01.2013:

Aus Ägypten kommt wieder eine Friedensbotschaft: Im Fernsehen gab ein bekannter muslimischer Kleriker bekannt, es sei sein „Lebenstraum“ den Jihad-Krieg gegen Israel zu führen. Muss ein Islamophober sein, er weiß nicht, dass Jihad nur innere Einkehr ist!

Heckmeck:
- Frankreich:  Präsident Hollande ließ verkünden, dass sein Land nach der Wahl in Israel (im März) einen neuen Friedensplan vorantreiben wird, um beide Seiten an den Verhandlungstisch zu bringen. Frankreich betrachte 2013 als Jahr des Abschluss des Friedensprozesses.

Samstag, 19.01.2013:

Natürlich geht es nicht unter den extremsten Lügen: Einer der Top-Assistenten des Terrorfürsten Mahmud Abbas erzählte, sein Boss warnt vor Netanyahus Wahlsieg – dann dürfte Israel zu einem „Apartheid-Regime ähnlich dem des früheren Südafrika“ werden.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Sechzig Jahre französische intellektuelle Einseitigkeit gegen Israel

31. Dezember 2012 um 14:37 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Geschichte | 2 Kommentare
Schlagwörter: , ,

Manfred Gerstenfeld interviewt Simon Epstein (direkt vom Autor)

Im jetzigen Jahrhundert ist Frankreich negativ aufgefallen – nicht nur wegen der vielen gewalttätigen Übergriffe auf Juden und ihre Einrichtungen, sondern auch wegen der regelmäßigen antisemitischen Angriffe auf Israel durch Intellektuelle und Medien. Die Ursprünge des französischen intellektuellen Antiisraelismus gehen fast bis zur Gründung des jüdischen Staates zurück. Um Durchblick zu den heutigen Problemen zu bekommen muss man die historische Entwicklung und das Wesen des französischen Intellektualismus besser begreifen.

Simon Epstein

Simon Epstein

Simon Epstein lehrt an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Er ist ein ehemaliger Direktor von deren Vidal Sassoon International Center for the Study of anti-Semitism. Seit 1982 hat Epstein verschiedene Bücher und Artikel zu Antisemitismus und Rassismus veröffentlicht.

Im November 1947 stimmte die Sowjetunion in den Vereinten Nationen für die Schaffung des jüdischen Staates. Daher nahmen die französischen kommunistischen Intellektuellen Israel gegenüber anfangs eine positive Haltung ein. Als die Sowjetunion nach ein paar Jahren begann antizionistische und antisemitische Haltungen einzunehmen, verschoben sich auch die Ansichten vieler französischer Kommunisten.

Im Januar 1953 brachte die Zeitung Prawda die Nachricht von der Anklage gegen neun Ärzte, von denen sechs Juden waren. Sie wurden beschuldigt, durch falsche Diagnosen und Behandlungen den Tod führender Sowjets verursacht zu haben und weitere „Ermordungen“ zu planen. Gleichzeitig intensivierte die sowjetische Presse ihre Kampagne gegen „Kosmopolitismus und Zionismus“.

Französische kommunistische Intellektuelle organisierten in Paris eine große Solidaritätsdemonstration zur Unterstützung der offiziellen sowjetischen Position zur „Ärzte-Verschwörung“. Die Organisatoren sorgten dafür, dass es unter den vielen Rednern auf dem Podium genug Juden gab.

Die Botschaft der Redner war erschreckend. Viele erklärten, es sei normal Ärzte der Vergiftung von Menschen zu verdächtigen – man müsse sich nur Mengeles Rolle in Auschwitz ansehen. Wenn er zu dem fähig war, was er tat, warum sollten nicht andere Ärzte Gift verwenden? Zu denen, die öffentlich diese Meinung kundtaten, gehörte ein jüdischer Arzt. Als Mediziner bezeugte er, dass der Vorwurf nicht absurd sei. Außerdem begründete er seine Haltung mit dem Fehlverhalten deutscher Ärzte im Zweiten Weltkrieg und erklärte, es könne nicht definitiv ausgeschlossen werden, dass Juden oder Zionisten sich entschieden sowjetische Persönlichkeiten zu vergiften. Jahre später bedauerte er allerdings seine Worte. Die russischen Ärzte sind inzwischen rehabilitiert worden.

Die moralische Verirrung dieser „Zeugen“ war so groß, weil Frankreich – anders als die Sowjetunion – ein freies Land war. Die Redner sprachen aus eigenen Stücken. Kommunistische Organisationen organsierten außerdem eine große Medien-Kampagne. Intellektuelle schrieben Artikel über die „kriminellen Ärzte“ oder unterschrieben Petitionen gegen sie. Die kommunistischen Organisatoren wiederum sorgten dafür, dass zu den Unterzeichnern viele Juden gehörten.

Innerhalb der Partei gab es jüdische Organisationen, die für Proteste zur ‚Ärzteverschwörung“ mobilisiert wurden. Viele damals benutzte antisemitische Themen kamen dann in antiisraelischen Kampagnen nach dem Sechstagekrieg von 1967 wieder auf.

Die anfängliche Intensität dieser Kampagnen war weit niedriger als im Jahrzehnt vor dem Krieg. Die antizionistischen Veröffentlichungen wurden fast komplett von den Kommunisten gefüttert. Die erkannten allerdings immer – wie die Sowjetunion – das Existenzrecht Israels an. In den 1950-er Jahren dominierten die Kommunisten die französische Linke. Der Trotzkismus war unbedeutend; er  breitete sich erst zwanzig Jahre später nach den Ereignissen des Mai 1968 aus, als der Kommunismus begann an Macht zu verlieren.

Epstein erklärt: Die Faszination des Marxismus, die sich in große Teile der französischen Linken verbreitet hatte, führte dazu, dass ein viel größerer Anteil der Intellektuellen davon angezogen wurde als sonst im Westen, vielleicht mit Ausnahme Italiens. Die vielfältigen Abweichungen des französischen Intellektuellentums entstammen seinen allgemeinen Charakteristika, d.h. einer Tendenz zum Extremismus. Die Haltung der französischen Intellektuellen ist zwangsläufig eine, die die absolute Moral repräsentiert und das Gefühl vermittelt, ihre Analyse sei die einzig gerechtfertigte. Sie muss streitlustig sein und Feinde definieren; Nuancen und Zwischenpositionen sind nicht gestattet.

Ein weiteres Charakteristikum betrifft die Art, wie der Intellektuelle sich ausdrückt. Sprache, die sehr wichtig ist, muss immer komplex sein und hoch rhetorische Aspekte beinhalten. Das Denken entfernt sich von der Realität und wird in theoretischen Konstrukten verkörpert, die eine absolute Welt sein wollen. Die Kombination dieser Merkmale fördert beträchtliche intellektuelle Entstellungen.

Seit den 1970-er Jahren sind viele französische Denker an der Rolle von Worten und der Vielzahl von Konzepten interessiert. Sie haben Intellektuellenschulen entwickelt, deren Worte unbegreiflich sind. Wenn sie vor Zuhörern stehen, produzieren sie endlose Abstraktionen ohne Nutzung einfache Worter. Das führt zu einem absurden Intellektualismus, der auch andernorts in den Sozialwissenschaften existiert, aber ursprünglich in Frankreich entwickelt wurde.

Im gegenwärtigen Jahrhundert nahm der intellektuelle antisemitische Ausbruch an Intensität massiv zu. Ein anfangs ohrenbetäubendes Schweigen rund um die gewalttätigen antisemitischen Vorfälle in den ersten Jahren war begleitet von einem Strom verbaler Angriffe auf Israel, die die Argumente früherer antizionistischer Kampagnen wiederkäuen. Moderate Intellektuelle verglichen Sharon mit Milosevic; Extremisten verglichen ihn mit Hitler. Wenn heutzutage Menschen immer noch „den neuen Antisemitismus“ kommentieren, frage ich mich, ob sie sich dieser vielen Jahrzehnte der Geschichte nicht bewusst sind.

Dr. Manfred Gerstenfeld ist Mitglied des Aufsichtsrats des
Jerusalem Center of Public Affairs, dessen Vorsitzender er 12 Jahre lang war.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (16.-22.12.2012)

22. Dezember 2012 um 23:34 | Veröffentlicht in EU-Europa, Nahost-Konflikt, Palästinenser, UNO | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , ,

Sonntag, 16.12.2012:

87,7% der palästinensischen Araber unterstützen Terror nach Hamas-Art. In der „moderaten“ „Westbank“ sind es 86,4%.

Scheik Taysir Tamimi aus der PA (er würde gerne „Präsident“ werden) hatte eine Grundsatzbotschaft für die „Palästinenser“: „Wo Hitler versagte, müssen wir erfolgreich sein.“ Sagte er über die Juden.

Salam Fayyad forderte eine „Wirtschafts-Intifada“ – Boykott israelischer Produkte und Waren. Das hat noch nie geklappt.

Montag, 17.12.2012:

Jordanischer Muslimführer: First we take over Damascus, then Tel Aviv. Na, wenn’s sonst nichts ist…

Es gab eine große Explosion im Libanon in der Nähe der Grenze zu Israel. Die Hisbollah hat das Gelände abgeriegelt. Die Explosion soll in einem Hisbollah-Waffendepot stattgefunden haben. Die Libanesen behaupten, die Ursache sei ein israelischer Luftangriff gewesen.

Dienstag, 18.12.2012:

Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Portugal bereiten eine Resolution zur Verurteilung Israels wegen der Baupläne in E-1 und Jerusalem zur Vorlage beim UNO-Sicherheitsrat vor.

Mittwoch, 19.12.2012:

Die übliche UNO-Einseitigkeit: Gleich 9 Resolutionen wurden von der UNO-Vollversammlung am 18. Dezember verabschiedet. ALLE richteten sich gegen Israel, beschäftigten sich mit angeblichen Rechten der „Palästinenser“ und dem Golan. Zum Assad-Massaker an den Arabern im Flüchtlingslager in Damaskus hatten die hochehrenwerten Vertreter der Weltgemeinschaft nichts zu sagen.

Mustafa Barghouti vom PA-„Parlament“ schäumt: Die israelischen Baupläne innerhalb jüdischer Gemeinden in Judäa und Samaria seien eine Kriegserklärung, giftet er und fordert „Volkswiderstand“ (also Terror). Der „moderate“ Araber vergisst offenbar, dass der Bruch sämtlicher Verträge mit Israel durch die PA – nicht zuletzt der Antrag bei der UNO – schon längst eine Kriegserklärung in der umgekehrten Richtung darstellt. Mal ganz abgesehen von der arabischen Hetze gegen den jüdischen Staat.

Jeffrey Feltman, Generalsekretär des UNO-Komitees für politische Angelegenheiten, drängte Israel vor dem Sicherheitsrat sich den internationalen Aufrufen zur Einstellung der Projekte zu fügen.

Donnerstag, 20.12.2012:

Die EU fährt die Agitation gegen israelische Baupläne hoch: Ashton schimpft und im Sicherheitsrat sind sie alle – bis auf die USA – für eine hässliche Resolution, wie sie wieder und wieder verkünden.

Tzipi Livni lässt wieder ein Giftwolke steigen: „Der Staat Israel wird von einer Doktrin der Angst beherrscht… Ein Palästinenserstaat wird die Existenz Israels sicherstellen.“ Klar doch, wenn die Terrorführer ihren Willen bekommen, wird Israel sicher sein!

Die Terrorfürsten machen auch mobil: Wenn Netanyahu wiedergewählt wird, wollen Abu Mazen & Co. Kriegsverbrechen in Den Haag anklagen (lassen) und die Sicherheitskooperation in Judäa und Samaria beenden.

Freitag, 21.12.2012:

Mal was Erfreuliches: Es ist einen Monat her, dass es eine Rakete oder eine Mörsergranate aus dem Gazastreifen gegeben hat.

Jetzt ist laut Mahmud Abbas schon die Wahl Netanyahus ein Kriegsverbrechen: Sollte der Premier wiedergewählt werden, will die PA Israel vor dem Internationalen Kriminalgerichtshof verklagen.

Eine ganze Reihe „christliche“-„palästinensischer“ Organisationen aus dem PA-Bereich nutzen die (Vor-)Weihnachtszeit um auf Israel einzudreschen. Die Feiertagspropaganda reichte von Halbwahrheiten bis zu „krudem Antisemitismus“. Zu den Hasspredigern gehören ein Vertreter der Presbyterianischen Kirche der USA, Organisationen wie Sabeel, Christian Aid, Ireland Palestinian Solidarity Campaign u.a. Das Thema „von Bethlehem ausgehender Terrorismus (gegen Juden und Christen) wurde natürlich von niemandem behandelt.

Heckmeck:
- Großbritannien und Frankreich mit der Brechstange: Jetzt sollen Verhandlungen wieder in Gang gebracht werden.

Samstag, 22.12.2012:

Abbas droht wieder mal mit der Auflösung der PA als Reaktion auf Israels Handeln (Baupläne zu beschließen).

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2012“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (09.-15.12.2012)

15. Dezember 2012 um 23:26 | Veröffentlicht in EU-Europa, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , , , , , , , , , , ,

Sonntag, 09.12.2012:

Die Terroristen: Israel drohte mit Bruch des Waffenstillstands, weil Khaled Meschaal den Gazastreifen besuchte.

Berichte, dass die PA-Sicherheitskräfte ihr Vorgehen gegen die Hamas in Judäa und Samaria einstellte, sorgen dafür, dass die IDF sich auf eine „neue Ära der Gewalt“ vorbereitet.

Khaled Meschaal am Sonntag im Gazastreifen: palästinensische Einheit muss auf bewaffnetem Widerstand gegründet sein. Übersetzung: Judenmord ist Pflicht, wenn man von der Hamas nicht als Feind angesehen werden will.
Weiterhin behauptete der Terrorchef, die Terroristen hätten bei ihren Raketenangriffen auf Tel Aviv das Haus von Verteidigungsminister Barak zerstört; beim nächsten Aufflammen von Feindseligkeiten würde Netanyahus Haus zerstört.

Netanyahu reagierte auf Meschaal: Einmal mehr sehen wir das wahre Gesicht unseres Feindes. Sie haben nicht die Absicht Kompromisse mit uns einzugehen. Sie wollen unser Land vernichten. Das wir ihnen natürlich nicht gelingen. Interessant ist, dass Abu Mazen das nicht verurteilte – nicht die Äußerungen Israel vernichten zu wollen, genauso wie er davor das Raketenfeuer auf Israel nicht verurteilte. (Stattdessen will strebt Abbas die Wiedervereinigung mit der Hamas an.)

Heckmeck:
- Jetzt muss eine Verfassung her, sagt Abbas. Ein Entwurf ist im Entwurfsstadium. Außerdem muss das Finanzabkommen mit Israel ergänzt werden, weil die PA pleite ist.

Montag, 10.12.2012:

Heckmeck:
- Die Außenminister der EU trafen sich und verurteilten Israels Baupläne für „E1“; das ist gefährlich, gefährdet die Aussichten auf einen verhandelten Frieden. Vertragsbrüche der Terroristen und Verweigerung von Gesprächen halten die Herrschaften nicht für ein solches Problem!

Dienstag, 11.12.2012:

Kein Staat, aber Dank UNO trotzdem so tun als ob: Die PA stellt „offizielle“ Straßenschilder auf, auf denen auf Arabisch, Englisch und Hebräisch gewarnt wird, man befände sich „auf illegal besetztem Gebiet, dem Staat Palästina“. Hallo? „Der Staat Palästina“ existiert nicht! Aber sch… drauf, wenden die EUropäer sagen, sie sind ja dafür, dass die Terroristen möglichst viele Möglichkeiten bekommen Israel zu vernichten:

Mittwoch, 12.12.2012:

Die Fatah feiert demnächst ihr 48-jähriges Bestehen. Dazu gibt es ein Logo. Das natürlich „ganz Paästina“ zeigt, auf dem es Israel nicht mehr gibt.

Heckmeck:
- Israel und die PA sollen nach Angaben der Londoner Zeitung Al-Hayyat in Jordanien wieder Friedensverhandlungen aufnehmen. Das soll eine Quelle aus dem Umfeld von König Abdallah weitergegeben haben. Vertreter beider Seiten sollen sich im Februar in Amman treffen.
- Damit die „Hardliner auf beiden Seiten des Konflikts“ die Lage nicht ausnutzen, müssen die Friedensgespräche rasch wieder in Gang kommen, befindet Frankreichs Außenminister Fabius  ganz offiziell. Und er stellt kategorisch fest: Es ist zwingend erforderlich, dass Frankreich, Großbritannien und die USA direkter an den Gesprächen beteiligt werden. Natürlich… irgendwie muss man diese verd… Juden ja einnorden, damit sie sich und ihren Staat endlich aufgeben!

Donnerstag, 13.12.2012:

Die israelische Regierung wird 450 Millionen Schekel an Steuereinnahmen der PA dafür nutzen deren Schulden bei der Israel Electric Company zu bezahlen (diese betragen derzeit 700 Millionen NIS).

Die Grenzpolizistin, die gestern in Hebron einen jungen Araber erschoss, der einen ihrer Untergebenen mit einer Schusswaffe (die sich später als nicht echt herausstellte) bedrohte, wird jetzt auf Facebook als „Mörderin“ „gesucht“. In arabischen Medien und sozialen Medien wird sie mit Mord bedroht.

Rund 10.000 Hamas-Anhänger versammelten sich im von der Fatah kontrollierten Nablus (Schechem) zu einer Demonstration zum 25-jährigen Bestehen der Terrorbande.

Freitag, 14.12.2012:

Der Gouverneur von Hebron beschuldigte Israel die Araber in eine dritte Intifada treiben zu wollen. Hm, die haben also keine andere Wahl als sich aufhetzen zu lassen, Juden morden und Israel vernichten zu wollen?

Samstag, 15.12.2012:

Mal wieder eine „neue“ Terrortruppe: Die „Brigaden der nationalen Einheit“ fordern eine dritte Intifada.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2012“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (02.-09.12.2012)

8. Dezember 2012 um 23:06 | Veröffentlicht in Deutschland, EU-Europa, Europa, Israel, Palästinenser, USA | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , ,

Sonntag, 02.12.2012:

Als Reaktion auf die Aufwertung der PA bei der UNO wird Israel 450 Millionen Schekel an Steuereinnahmen nicht auszahlen, die es eingesammelt hat. „Die Provokation ist eine palästinensische, das Bemühen die Gründung eines Palästinenserstaats voranzutreiben, ohne Israel anzuerkennen und ohne angemessen Sicherheitsarrangements.“ Die Summe soll diesen Monat nicht überwiesen, sondern dazu verwendet werden Schulden der PA zu bezahlen.

Das Kabinett erhielt einen Bericht zur Hetze der PA. Die Hauptbotschaft der PA ist, dass ganz Israel „Palästina“ ist und den Arabern gehört; die zweite wichtige Botschaft ist, dass Israel eines Tages „Palästina“ wird; die dritte, dass Juden und besonders die in Siedlungen eine Bedrohung sind und Terror gegen sie legitim ist.

Mahmud Abbas: „Die Leistung bei der UNO ist unseren Märtyrern und heldenhaften Gefangenen gewidmet.“ Also Terroristen, die feige Zivilisten morden/mordeten. „Jerusalem ist die Hauptstadt Palästinas.“ Nicht „Ost-Jerusalem“, nein „Jerusalem“ – als Ganzes! „Der nächste wichtige Schritt ist das Erreichen der innerpalästinensischen Aussöhnung.“ Mit den Terroristen der Hamas, des PIJ usw. Alles wieder auf einen Nennen bringen: Judenmord ohne Ende.

Die PA lässt zum Welt-Aids-Tag wissen: Über „politische Erpressung“ durch Israel werden Araber, die in Israel arbeiten AIDS ausgesetzt. Was „politische Erpressung“ sein soll, wurde nicht gesagt.

Montag, 03.12.2012:

Heckmeck:
- Nach Frankreich und Großbritannien bestellte auch Schweden den israelischen Botschafter ein, um sich über die 3000 Baugenehmigungen auszulassen.
- Die Russen schimpfen ebenfalls.
- Deutschland drängt auf Rücknahme der Baugenehmigungen.
- Auch Spanien bestellte den israelischen Botschafter ein.
- Saeb Erekat ist beglückt angesichts der massiven Kritik.
- Das US-Außenministerium schimpft auch.

Dienstag, 04.12.2012:

Nabil Shaath droht Israel vor den Internationalen Kriminalgerichtshof zu zerren. „Viele Länder“ hätten die Palästinenser gedrängt das zu tun.

Die Hamas feierte „25 Jahre Widerstand“. Dazu ließ sie eine Torte anfertigen, die natürlich oben drauf „Palästina“ zeigte – das „ganze Palästina“, ohne Israel, dafür aber mit einer Rakete großer Reichweite, von der sie prahlen, dass sie sie selbst herstellen. Dabei prahlten sie, dass europäische Länder die Bereitschaft zeigen die Hamas von der Terrorliste zu nehmen, sollte sie zu indirekten Verhandlungen mit Israel bereit sein.

Heckmeck:
- Australien hat auch den israelischen Botschafter einbestellt, um über die Baugenehmigungen zu schimpfen.
- Der israelische Botschafter in Brasilia wurde einbestellt, damit die Regierung über die Baugenehmigungen schimpfen kann.
- Die Terroristen schimpfen, die Zweistaaten-Lösung wäre vom Tisch, wenn die Siedlungen ausgebaut werden. Hm, ist sie das nicht schon lange – seit die PLO 1974 ihren Stufenplan beschloss und konsequent danach handelte? Seit „Oslo“ als Sprungbrett für mehr benutzt wurde? Seit Abbas jegliche Verhandlungen verweigert? Und spätestens, seit auch Oslo mit dem UNO-Antrag der PA endgültig gekippt worden ist? Von den „Palästinensern“ gekippt wurde!

Mittwoch, 05.12.2012:

Wie angekündigt: Der angebliche „Staat“ „Palästina“ legt direkt los – Abbas hat einen Brief an den UNO-Generalsekretär geschickt: Israel ist ein Schurkenstaat, gegen den muss wegen seiner „Kriegsverbrechen“ ermittelt werden und die Terroristen (nennt er natürlich nicht so) müssen Vorrang vor allem anderen haben (Syrien, Sudan, …)

Ein PLO-Führer im Libanon: Die UNO-Abstimmung ist ein Schritt für die Araber, um den Negev, Jerusalem, Haifa, Jaffa, Akko, Nazareth und Safed wiederzugewinnen – sprich: Israel auszuradieren.

Die Hamas spielt den Gastgeber für Laila Kader, eine berüchtigte Terroristin, die um 1970 an mehreren Flugzeugentführungen beteiligt war und seitdem immer gerne zum Judenmord aufgerufen hatte.

Heckmeck:
- Jetzt hat auch die EU den israelischen Botschafter zu „Kritik“ einbestellt.
- Und Italien zog nach.

Donnerstag, 06.12.2012:

Bei den „Siegesfeiern“ zum erfolgreichen UNO-Antrag gab Abbas in Ramallah die nächste Parole aus: „Eines Tages wird ein junger Palästinenser die palästinensische Flagge über Jerusalem hissen, der ewigen Hauptstadt des palästinensischen Staates.“ Nicht „Ost-Jerusalem“ oder sonst irgendeine Einschränkung – „Jerusalem“, ganz Jerusalem.

Scheik Hafez Salameh aus Ägypten ist zu Besuch in Gaza. Haniyeh: „Wir werden keinen Zentimeter von Palästina aufgeben.“ Und Palästina wird durch „Widerstand“ und Standhaftigkeit befreit werden. Der Scheik: Die nächste Schlacht wird um Jerusalem und alle 1948 besetzten Gebiete geführt werden. Er verurteilte alle, die eine Zweistaatenlösung befürworten.

„Der Geruch von Stolz und Würde“ heißt M75 – nach der weitreichendsten Rakete, die die Terroristen aus dem Gazastreifen verschossen haben. Stolz und Würde – stinken nach Judenmord.

Heckmeck:
- Südafrika hat auch noch den israelischen Botschafter einbestellt um zu schimpfen.

Freitag, 07.12.2012:

Kahled Meschaal ist im Gazastreifen. Die friedfertige Botschaft: „Heute Gaza. Morgen Ramallah. Und dann Jerusalem.“ (Hm, war nicht mal was? „Heute gehört und Deutschland…“?)

Samstag, 08.12.2012:

Khaled Meschaal im Gazastreifen  verspricht die Vernichtung Israels: „Palästina gehört uns, vom Fluss bis zum Meer und vom Süden bis zum Norden. Es wird keine Zugeständnisse geben, nicht einen einzigen Zentimeter des Landes.“

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2012“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

« Vorherige SeiteNächste Seite »

Create a free website or blog at WordPress.com. | The Pool Theme.
Einträge und Kommentare feeds.

Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 422 Followern an

%d Bloggern gefällt das: