Israelische Lösung für Frankreich

Prof. Dr. Gunnar Heinsohn, Die Achse des Guten, 10.01.2014

Ein besorgter Israeli mailt vertraulich, dass es gerade nach dem Neuauflodern der Gewalt nur umso dringender geworden sei, die Verhandlungen über eine gerechte Teilung des Landes zwischen Frankreichs Muslimen und den Alteingesessenen wieder aufzunehmen. Beiden Staaten müsse endlich die Perspektive einer Zukunft in Sicherheit und Gleichberechtigung eröffnet werden. Jede Seite solle deshalb einen Teil von Paris als Hauptstadt erhalten. Details über die Grenzziehung sollten direkten Gesprächen überlassen bleiben. Er sei bereit, in einer persönlichen Shuttle-Diplomatie zwischen beiden Seiten zu vermitteln und die Ergebnisse dem UNO-Sicherheitsrat zur Abstimmung vorzulegen. Sollte das abgelehnt werden und sich die Spirale des Hasses zwischen Lille und Marseille weiter drehen, müsse man darüber nachdenken, französische Produkte aus den für Muslime vorgesehenen Gebieten aus den Geschäften zu nehmen.  Das richte sich keineswegs gegen die Gallier als solche. Aber gerade unter Freunden müsse es doch möglich sein, auch unangenehme Wahrheiten offen anzusprechen.

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Daniel Pipes verbreitete mit einem Poster dieselbe Idee auf twitter (eingedeutscht):

DPipes_Frankreich-teilenWenn Frankreich Israel wäre … und dieselben politischen Schlussfolgerungen zugunsten des Appeasement aus Terrorakten ziehen würde.

War doch zu erwarten,…

dass die Verschwörungsidioten ganz schnell darauf kommen, wer „wirklich“ hinter den Morden in Paris steckt. Ganz vorne dabei war natürlich die jüdische Antisemitin Greta Berlin: Der Anschlag wurde vom Mossad ausgeführt. Von wem auch sonst, möchte man sie fragen. Ihre „Free Gaza“-Mitgründerin Mary-Hughes Thompson twitterte entsprechend: “#Hebdo killings indefensible. Can’t help thinking #JSIL Mossad false flag though.” (#Hebdo Morde unentschuldbar. Kann aber nicht anders als denken #JSIL Mosaad False Flag. – Anmerkung heplev: false flag ist eine Aktion, die man durchführt, um sie anderen in die Schuhe zu schieben; JSIL soll „Jüdischer Staat in der Levante“ heißen und ist eine herabwürdigende Bezeichnung Israels)

Dass Idioten von überall in dasselbe Horn stoßen, ist klar. Auf Facebook fragte eine Userin in einem lokalen „Nettwerk“, ob in der Gruppe nicht eine Solidaritätsaktion für die Opfer gestartet werden solle (der Eintrag ist inzwischen gelöscht). Da stellte als dritter ein Solidaritäts-Poster für die „Palästinenser“ ein. Zwei Einträge später war einer mit einer „False-Flag“-Meldung da, der sich aufregte, die anderen sollten endlich die Augen aufmachen. (Der schloss sich einen Tag später einem Aufruf an eine Solidaritätsdemo für die Opfer in der Stadt zu machen, mit der zu Frieden und Toleranz aufgerufen wird.) Zu weiteren Schwachmaten gehörten diese hier:

Hebdo-Astloecher01

Hebdo-Astloecher02

Aber es gibt auch weitere Vollpfosten und Gesinnungsschweine, die nicht dem gemeinen Volk und Pöbel angehören, sondern in angeblich ernst zu nehmenden Medien verortet sind. Wegen diesen schrieb heute Klaus Kelle auf Facebook:

Es ist kaum zu fassen. Da greifen islamistische Terroristen französische Bürger an und töten sie, während sie dazu “Allahu Akbar” rufen. Die Täter sind polizeibekannte Islamisten, mindestens einer war in Jemen im Terror-Ausbildungscamp, sie bekennen sich gegenüber einer Geisel zu al Kaida und freuten sich gegenüber der Polizei auf den “Märtyrertod” . Und sie überfallen einen jüdischen Supermarkt und töten dort vier Menschen. Und tatsächlich gibt es bereits jetzt in Deutschland “Berichte” in “unabhängigen Medien”, die schreiben, die ganzen Ereignisse der vergangenen 48 Stunden in Frankreich seien eine “false flag”-Aktion, hinter der der israelische Geheimdienst Mossad steckt – und dieser Dreck wird von Tausenden Leuten im Internet weiterverbreitet. Ich glaube langsam, die ganze Verschwörungs-Szene in Deutschland ist reif für die Klappse….

Wer nicht glaubt, dass das tatsächlich so ist, hier ein paar Links:

Die International Business Times fragte auf Twitter ausdrücklich (inzwischen entfernt und bedauert): „Charlie Hebdo-Anschlag und Mossad-Verbindung: Lässt Israel seine Wut wegen Frankreichs Anerkennung eines Palästinenserstaats ab?“

Im WDR 5dokumentiert von Gerd Buurmann, unbedingt lesen!!!!! – gab es ein Tagesgespräch, in dem darauf herumgeritten wurde, dass an dem Anschlag letzen Endes „wir“ schuld sind, unsere westliche Gesellschaft, die einfach nicht sensibel und gerecht genug mit Minderheiten im Allgemeinen und Muslimen im Besonderen umgeht. (Und auch hier durfte „Israel-Palästina“ nicht als Mitursache für muslimischen Terror im Westen fehlen!)

Das nur als kleinen Ausschnitt aus dem Sumpf der geistig Verwirrten, die die Frechheit haben uns belehren zu wollen, wie die Welt zu funktionieren hat und wie wir zu denken haben.

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weitere Charakterschweine:

Hebdo-Astloecher03

Darunter geht es weiter (das verlinkte Zitat):

Hebdo-Astloecher04

Und in der Folge tobt sich der Mob der Verschwörungsanhänger aus…
Es ist mir allerdings bisher nicht klar, ob Oliver Michael von Anhalt-Quelinburg das teilte, um es als Idioten-Beispiel zu geben (das würde das Smiley andeuten) oder ob der die Meinung der Irren teilt, die teilte (den Verschwörern in den Kommentaren wird freier Lauf gelassen).

Die Astlöcher von Anonymus dürfen natürlich auch nicht fehlen:

Hebdo-Astloecher05

Und dass ein „Netzwerk“, das sich nach Voltaire benennt, ausgerechnet nichts Besseres zu tun hat als antiwestliche bis antisemitische Verschwörungstheorien zu verbreiten, sich auch auf die Seite derer schlägt, die „beweisen“, dass der Islam nichts mit den Morden zu tun hat und die Terrormörder keine Muslim-Extremisten waren, sollte auch nicht verwundern. Denn bei diesen Irren ist der Islamist ein primitiver, militärisch nicht ausgebildeter Stümper ohne richtige Sprachkenntnisse, der nicht gezielt morden kann, vor Morden immer erst einmal Dinge zerstört und so lange am Ort des Geschehens wütet, bis er den „Märtyrertod“ stirbt.

Christian Bommarius und die Frankfurter Rundschau können auch nicht anders als behaupten, die islamistischen Terroristen und die „islamophoben Radikalen“ seien sich noch nie so nahe gewesen und die AfD würde sich der Morde in Paris „sogleich bemächtigen, als die Leichen noch warm waren“.

„Unsere“ Muslime:
– Bekir Alboga von der DITIB distanziert sich nicht nur von den Tätern, sondern auch von den Opfern. Die macht er zumindest mitverantwortlich für ihre Ermordung. (Und der Deutschlandfunk fragt nicht kritisch nach.)

Eine besondere Variante gibt uns Julian Assange zu Wissen: Für den Terroranschlag auf Charlie Hebdo ist die „jüdisch Pro-Zensur-Lobby“ verantwortlich zu machen.

Zum Terrormord an den Mitarbeitern von Charlie Hebdo in Paris

Die Nachrichten sind natürlich voll davon. „Zwei bis drei“ Täter (als man längst weiß, dass es drei waren) haben in Paris auf die Redakteure des Satire-Magazins Charlie Hebdo geschossen und 11 Menschen getötet – hieß es z.B. in den ZDF-heute-Nachrichten um 17 Uhr. Weiter geht es mit Konjunktiven: Sie „sollen“ Allahu Akbar gerufen haben. Um 17:46 („hallo Deutschland“) wird wieder von einer Korrespondentin gesagt, „es wird berichtet, die Attentäter hätten Allahu akbar gerufen“. Können diese Reporter derart unterinformiert sein:

In anderen Videos konnte man die drei Täter sehen. Man konnte sie „Allahu Akbar“ brüllen hören.

Warum diese „Vorsicht“ im ZDF (die offenbar von anderen Sendern und Medienorganen genauso betrieben wird)? Wieso können sie Fakten nicht deutlich aussprechen? Weshalb werden Zweifel gesät, statt die Fakten offen zu melden?

Könnte es sein, dass unsere politisch korrekten Propagandisten – die heute, um Pegida nur nicht zu bestätigen, nur noch von „angeblicher Islamisierung“ sprechen, während sie vor Jahren, wenn auch zweifelnd, von der Tatsache der Islamisierung schrieben? Das hat wohl wenig direkt mit den Morden an Islamkritikern zu tun, aber Muslime mit Terror in Verbindung zu bringen, ist halt nicht nur nicht en vogue, sondern kriminell. Es kann nicht sein, was nicht sein darf, also wird so „berichtet“, dass die Mitglieder der Religion der immerwährenden Empörung irgendwie beschwichtigt werden. Was aber nicht wirklich klappen wird, wie wir aus leidvoller Erfahrung wissen.

Ich warte inzwischen auf die Aussagen, dass das nichts mit dem Islam zu tun hat. Und auf die Massen muslimischer Demonstranten, die gegen die Islam-Missversteher auf die Straße gehen und sich gegen diese empören…

PC-Karikatur(Quelle: Facebook, eingedeutscht)

Jürgen Todenhöfer legte schon direkt los: Bitte gebt jedoch gerade heute auch Euren muslimischen Mitbürgern ein Zeichen der Solidarität. Hier auf Facebook! Weil 99,9 Prozent von ihnen genauso wie jeder andere anständige Mitbürger den Mordanschlag von Paris verurteilen. Trotzdem stehen unsere muslimischen Mitbürger jetzt noch mehr unter Beschuss der Pegida-Hassprediger und anderer anti- islamischer Scharfmacher. Der Islam ist eine Religion der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Terrorismus war und ist immer unislamisch. Auch wenn er sich eine islamische Maske aufsetzt.

Weitere tolle „Berichterstattung“ – besser gesagt: Entgleisungen!

tagesschau, eingestellt um 16:16 Uhr – Frage: “Muss man, Herr Werth, von einer islamistisch motivierten Tat ausgehen?” Antwort: ” Es ist zur Zeit nicht sicher.Es gibt Anhaltspunkte dafür….Ob es wirklich so ist oder ob es nur Trittbrettfahrer auf einer anti-islamistischen Stimmung sind, das wissen wir bisher noch nicht.”
Klaus Kelle auf Facebook: Gerade WDR 2 gehört: Terroranschlag auf das Büro einer französischen Satire-Zeitschrift in Paris. Was sagt die Nachrichtensprecherin? “Präsident Hollande ist auf dem Weg zum Unglücksort.” Zum Unglücksort, also so, als wenn ein Auto mit Blechschaden irgendwo liegt. Oder wie bei einem Wasserrohrbruch. Wahnsinn.
– Monika Bittl hat die tagesschau gesehen: „War es ein Terroranschlag?“,  fragt die Tagesschau drei Stunden nach dem Blutbad in Paris, nachdem bereits die höchste Terrorwarnstufe in Frankreich ausgerufen ist und zahlreiche Videos, Bilder und Zeugenaussagen im Netz kursieren.
Danke, liebe Tagesschau, für die gute Fragegestellung! Mein Mann und ich hätten nämlich schon fast auf ein Eifersuchtsdrama getippt.
WDR Fernsehen, 18:50: „soll einen islamistischen Hintergrund geben“; sie zeigen einen Videoausschnitt, bei dem zwei maskierte Bewaffnete in ein Auto steigen – das Video habe ich inzwischen im Internet komplett gesehen: Der WDR verschweigt (und zeigt nicht), dass diese zwei Männer gerade einen Polizisten erst angeschossen und den wehrlos am Boden liegenden Beamten dann aus nächster Nähe erschossen haben, die Moderatoren sprechen aber davon, dass das Video „die Täter zeigen SOLL“!
Der Bundesinnenminister findet (Aktuelle Stunde, WDR Fernsehen, 19:00 Uhr): Es ist zu früh, um die Täter zu benennen. Klar doch.
Alexander Wendt hat sich bei der Süddeutschen Zeitung umgesehen und kommentiert:
Die SZ analysiert die Gründe des Charlie-Massakers mit historischer Tiefenschärfe, indem sie kurz die Charlie-Hebdo-Witze über den Papst, Le Pen und Hollands referiert, um dann zum wichtigen Punkt zu kommen:
Mohammed-Karikaturen brachten Aufmerksamkeit
Besonders große Aufmerksamkeit brachten zuletzt Provokationen, die islamischen Bürgern Toleranz abverlangten: Nachdem das Blatt zunächst die Mohammed-Karikaturen des dänischen Jyllands Posten nachgedruckt und seine Verkaufszahlen damit verdreifacht hatte, kam im November 2011 eine Sondernummer mit dem Titel “Charia Hebdo”. Am Vorabend der Auslieferung wurde der Redaktionssitz Ziel eines Brandanschlags, was Charlie Hebdo nicht daran hinderte, ein Jahr später eine neue Karikaturenserie über Mohammed anzukündigen. Die französische Politik reagierte mittelgenervt, schloss vorsorglich die Botschaften in 20 Ländern und stellte Polizeischutz für den Redaktionssitz in Paris.
Ja, so verlangt man friedlichen Bürgern Toleranz ab, bis der Geduldsfaden eben doch mal reißt. Und auch durch einen Brandanschlag lässt man sich als Charlie-Redakteur nicht hindern, obwohl man doch hätte gewarnt sein müssen. In Bertolt Brechts “Flüchtlingsgesprächen” gibt es eine Figur, die im Deutschland der NS-Zeit die Verhaftung eines unangepassten Volksgenossen kopfschüttelnd kommentiert: “Unvorsichtig sind die Leute!”
Durch die SZ-Zeilen weht fühlbar der Stoßseufzer: ein Glück, dass wir nur immer denen Toleranz abverlangen, die uns nicht mal ein Glas Weißbier über den Kopf gießen würden.
ZDF heute, 19 Uhr: „Noch ist nicht klar, ob Islamisten den Anschlag verübten.“ Dann folgt Elmar Theveßen: „Es gibt zwar Hinweise auf einen islamistischen Hintergrund, aber noch keine Belege.“
– Das ZDF gibt ein „ZDF spezial“: „Ob die Tat einen islamistischen Hintergrund hat, ist noch nicht endgültig bestätigt. Dann wird mit Daniel Cohn-Bendit gesprochen, der sich vor allem um die Auswirkungen „auf die Muslime“ sorgt und natürlich sagt, dass die Morde nichts mit dem Islam zu tun haben, sondern Faschismus ist (als könnte es keinen muslimischen Faschismus geben).
Nach einem Gespräch mit dem Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime (s.u.) und noch ein paar Worten der Korrespondentin aus Paris hellt sich die Betroffenheitsmiene des Moderators genauso auf, wie seine Stimme keine Betroffenheit mehr ausströmt und er wünscht viel irgendwas Positives mit der „Kripo Holstein“…
– Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schafft es doch tatsächlich die Morde in Paris zum Grundstock für eine Anti-Pegida-Tirade zu nutzen: „In Dresden greift er nur zu Parolen und Plakaten. Aus dem Lager jener, denen der Hass zum Lebensinhalt geworden ist, rekrutieren sich aber auch jene jungen Männer und mittlerweile auch Frauen, die für die andere Seite mit der Maschinenpistole in der Hand in den „Heiligen Krieg“ in Syrien oder sonst wo ziehen.“ Merke: Die Terroristen sind nur insofern schlimmer als Pegida, als sie tatsächlich schon morden!

Weitere Kommentare über das Verhalten der Presse:
Alexander Wendt über die Journalisten vom SPIEGEL: Islamisten massakrieren die Redaktion von “Charlie Hebdo”. Und Spiegel Online kommentiert: “Sie hatten die umstrittenen Mohammed-Karikaturen verantwortet, nun sind sie tot.”
Anders würden das die Terroristen vermutlich auch nicht sagen. Im ersten Moment ist man versucht, den SpOn-Drecklöffeln zuzurufen: “Das waren eure Kollegen.” Im zweiten Moment fällt einem ein: Nein, stimmt ja gar nicht.

Thomas Baader hat auf der Achse des Guten Presse-Reaktionen gesammelt. Tenor: Die von Charlie Hebdo haben das provoziert.

Wolfgang Röhl hat sich den Kommentarbereich der taz angesehen. Die kennen vor allem das Thema „Das ist Wasser auf die Mühlen von Pegida“.

Die Politik? Die machen sich auch Sorgen. Um Frankreich, um die Muslime. Herr Kerry parliert sogar in Washington vor den Mikrofonen auf Französisch. Und alle wollen gegen den Terrorismus kämpfen. Gegen ein Symptom, eine Taktik, nicht gegen die Ursachen?
Herr Gabriel zum Beispiel macht sich vor allem um eines Sorgen: „Jetzt müssen wir die Muslime in Schutz nehmen.“ Und natürlich hat das nichts mit dem Islam zu tun! Und wir müssen gegen die Rechtsradikalen vorgehen (ist natürlich dem Anlass voll angemessen…).

Und was machen muslimische Mitbürger? Einige das hier:

CH-Bejubler01

Und ein „Panzergrenadier bei der Bundeswehr“ (Jahrgang 1994) postete auf Facebook:

CH-Bejubler02

Der Kopf der dänischen Muslimgruppe „Zum Islam gerufen“ sympathisiert mit den Mördern. Er schmückte die Daten zum Anschlag mit einem lächelnden Smiley und schrieb als nächstes, dass er alle Charlie Hebdo-Zeichnungen von Mohammed verurteilt und er fühle mit allen Muslimen weltweit, die sich von den Karikaturen beleidigt fühlen.

Wer des Französischen mächtig ist, kann sich auch hier informieren, was muslimische Mitbewohner denken können:
http://www.islamisation.fr/archive/2015/01/07/charlie-hebdo-de-nombreux-musulmans-exultent-de-joie-sur-twi-5528199.html
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=696867990434483&set=p.696867990434483&type=1

MEMRI  hat auch schon gesammelt: http://www.memrijttm.org/online-jihad-supporters-celebrate-attack-on-headquarters-of-french-weekly-charlie-hebdo.html

Zum guten Schluss noch Aiman Mazyek im ZDF (19:31): „Wir verurteilen dies aufs Schärfste… Unsere ersten Gedanken waren natürlich bei den Opfern. … , dass die Täter es darauf absehen die Gesellschaften zu spalten … in keinster Weise eine Rächung des Propheten darstellt, hier wird der Islam verraten.“ Und der ZDF-Moderator lenkt ganz schnell auf Islamkritiker und dass diese verurteilt werden müssen. Mazyek springt sofort darauf an und reden von „Generalverdacht gegen Muslime“. Dieser „Spaltpilz“ ist eine vorderste Sorge.

Ob dieser Vergleich wirklich gut ist, weiß ich nicht, aber er ist sehenswert:

CH-Anschlag-vergleichDie Idee hatte dann noch ein anderer:

CH-Anschlag-verglichen

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (04.-10.01.2015)

Sonntag, 04.01.2015:

Wieder die immer selbe Drohung: Sollte Israel die Gelder weiter zurückhalten, die es eingefroren hat, dann wird es die Gebiete wieder selbst am Hals haben.

Die ach so moderate Fatah ließ wissen, dass Netanyahu im Internationalen Kriminalgerichtshof „bald gehenkt“ wird. Der erste Fall der „Palästinenser“ vor dem ICC soll der Gazakrieg mit seinen angeblichen Kriegsverbrechen Israels werden.

Heckmeck:
– Mahmud Abbas verkündete, er wolle den Antrag beim Sicherheitsrat erneut einreichen und diskutiere das derzeit mit Jordanien.

Montag, 05.01.2015:

Grundsätzliches von Mahmud Abbas: „Kein Frieden ohne Jerusalem als unsere Hauptstadt.“

Obamas Außenministerium schimpfte gegen Israels Einfrieren der PA-Gelder. Dieser Vergeltungsakt würde die Spannungen erhöhen.

Dienstag, 06.01.2015:

Hamas rechtfertigt, dass Hitler die Juden ermordete – und vergleicht dazu Mohammed mit Hitler.

Nach Angaben des ICC in Den Haag hat die PA die juristische Zuständigkeit des Strafgerichtshof zur Untersuchung von (angeblichen) Kriegsverbrechen Israels im letzten Gazakrieg anerkannt.

War auch wieder klar: Die EU verurteilte die Zurückhaltung der PA-Gelder durch Israel.

Der Personenschutz für mehrere israelische Minister wurde immens verstärkt, nachdem es in letzter Zeit vermehrt Todesdrohungen gegen sie gegeben hat (die vor allem über die sozialen Medien ausgesprochen wurden).

Die Amerikaner überlegen ihre jährlichen $440 Millionen für die PA zu streichen, weil Abbas sich nicht von seinen einseitigen Schritten abzuhalten war.

Die Zahl der versuchten Sprengstoffanschläge gegen Juden in Judäa und Samaria hat sich im letzten Jahr verzehnfacht.

Mittwoch, 07.01.2015:

Ban Ki-moon verkündete, dass der Antrag der PA auf Beitritt zum ICC angenommen ist und kündigte an, dass „Palästina“ am 1. April gültig wird. (Passt, das Datum – auch wenn das Ganz ein ausgesprochen schlechter Witz ist.) Das US-Außenministerium ließ lapidar wissen, die PA sei für eine Mitgliedschaft nicht qualifiziert (wurde nicht weiter ausgeführt), begrüßte der Präsident der die Versammlung der Mitgliedsstaaten den „Staat Palästina“.

Heckmeck:
Frankreichs Außenminister Fabius warnte Abbas davor den Antrag auf Anerkennung als Staat dem UNO-Sicherheitsrat erneut vorzulegen. Er solle Israel nicht gegen sich aufbringen. Trotzdem würde Frankreich vermutlich den Antrag wieder unterstützen.

Donnerstag, 08.01.2014:

Saeb Erekat findet den Islamischen Staat nicht gut. Das wird aus folgendem Vergleich ersichtlich: Die Siedlungsaktivitäten müssen an die Kandare gelegt werden, genauso wie die Gräueltaten des IS in Syrien und dem Irak.

Ein Op-Ed in der offiziellen PA-Zeitung lobt den Terroristen, der in der Altstadt auf zwei Grenzpolizisten einstach; er lehre „alle arabischen Einwohner auf die Zionisten einzustechen“.

Ein israelischer IS-Kämpfer aus Nazareth hat nach sechs Wochen jetzt doch die Erlaubnis bekommen, wieder nach Israel einzureisen.

Eine Bombenattrappe sorgte für die Evakuierung der israelischen Botschaft in Montevideo (Uruguay).

Freitag, 09.01.2014:

Großzügig: Der UNO-Gesandte der PA sagte, der ICC könne die israelischen „Kriegsverbrechen“ ab sofort untersuchen, also bevor die PA offiziell dem Vertrag beigetreten ist.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (28.12.2014- 03.01.2015)

Sonntag, 28.12.2014:

Die Polizeikräfte von Jerusalem sollen um 400 Personen aufgestockt werden.

Die iranischen Revolutionsgarden posteten auf twitter Fotos ihrer Soldaten an der Grenze zwischen Libanon und Israel.

Die Hamas veröffentlichte ein Video, mit dem gelehrt wird, wie man israelische Polizisten mit Messern angreift.

Am Übergang Erez wurde ein Bus mit arabischen Kriegswaisen von der Hamas gestoppt; die Kinder sollten eigentlich auf einen einwöchigen Erholungstrip nach Israel fahren. Die Terroristen machen geltend, diese Reise würde ihre Ausbildung behindern und stelle eine „Normalisierung“ mit dem Feind dar.

Heckmeck:
Senator Lindsey Graham (Republikaner) sagte, die USA würden ihre Gelder für die UNO stoppen, sollte der Sicherheitsrat irgendeine einseitige Entscheidung bezüglich der Initiative der PA treffen.

Montag, 29.12.2014:

Ein PA-Minister bezeichnete die Verurteilung von Judenmord (3,5 Millionen Schekel Strafe wegen Mord an einjährigem Kleinkind und dessen Vater) als „Delegitimierung des nationalen Widerstands“ der „Palästinenser“.

Militärparade der Hamas: Ganz Palästina gehört uns, vom Fluss bis zu Meer.

Heckmeck:
Der PA-Antrag bei der UNO wird nicht vor dem neuen Jahr vorgelegt werden.

Dienstag, 30.12.2014:

Die offizielle Nachrichtenagentur der PA (WAFA) und die Fatah glorifizierten die Mörder der Synagoge in Jerusalem. Die Fatah nannte den Mordanschlag eine „Operation in einer Besatzungs-Synagoge im besetzten Jerusalem“. (Har Nof, wo die Synagoge sich befindet, liegt in dem Teil Jerusalems, der schon vor 1967 zu Israel gehörte!)

Letzte Woche vereitelten Inspektoren des Landwirtschaftsministeriums sechs Versuche Gemüse aus den PA-Gebieten nach Israel zu schmuggeln. Mengenmäßig waren das mehr als 90t Gemüse.

MK Ofir Akuni forderte, dass Israel angesichts des Antrags der PA bei der UNO seine Souveränität über Judäa und Samaria ausrufen solle.

Die PA prahlt wieder, ab 2016 würde die arabische Bevölkerung in Judäa und Samaria sowie dem Gazastreifen zahlenmäßig die der Juden (in ganz Israel und den Gebieten) übertreffen.

Heckmeck:
Jordanien sagte, über den Antrag auf einen Palästinenserstaat würde heute Abend im UNO-Sicherheitsrat abgestimmt.
Großbritannien folgte den USA und sagte, man könne den Antrag der PA nicht unterstützen.
Derweil verkündet die PA, man habe mit Hilfe Frankreichs und Luxemburgs 9 Stimmen für den Antrag sicher.

Mittwoch, 31.12.2014:

Die Hamas begrüßte die Entscheidung von Abbas dem Internationalen Strafgerichtshof beizutreten. Dem Schritt müsste der Beitritt zu weiteren internationalen Institutionen folgen.

Heckmeck:
Der UNO-Sicherheitsrat lehnte am Dienstagabend den PA-Antrag auf Anerkennung als Staat ab. Die USA mussten kein Veto einlegen (hatten sie angekündigt), weil die nötigen 9 Stimmen für die Resolution (anders als von den Terroristen behauptet) nicht zusammenkamen. Es gab 8 „Ja“-Stimmen, zwei „Nein“ (USA, Australien), 5 Enthaltungen. Saeb Erekat gab an, dass man die Resolution wieder vorlegen kann, wenn ab Dienstag 5 neue Mitglieder im Sicherheitsrat sitzen, von denen angenommen wird, dass sie den PalArabern gegenüber positiver eingestellt sind.
– Nachdem der Antrag beim Sicherheitsrat nicht durchkam, will Abbas jetzt den Beitritt zum ICC forcieren.
Die EU-Außenbeauftragte Mogherini gab zu wissen, dass die Abstimmung im Sicherheitsrat die Notwendigkeit unterstreiche, dass Israel und die PA die Gespräche wieder aufnehmen. Die internationale Gemeinschaft müsse sich auf konkrete Ergebnisse konzentrieren, um eine Endregelung zu finden. Klare Parameter für Verhandlungen zu setzen sei der Schlüssel für Erfolg. (Die Dame hat wieder nichts zu sagen, was die Terroristen veranlassen könnte ihre Haltung zu ändern…)

Donnerstag, 01.01.2015:

Die letzte Woche durch einen Brandanschlag auf sie und ihren Vater lebensgefährlich verletzte Ayala ist wach und kann mit ihrer Familie sprechen.

Nach Angaben libanesischer Medien gab es intensive Flugtätigkeit israelischer Kampfjets über dem Beeka-Tal, dem südlichen Libanon und Beirut.

Heckmeck:
Die PA verschob die Abgabe unterzeichneter Beitragsanträge an UNO-Organisationen ohne Angabe von Gründen auf Ende der Woche.

Freitag, 02.01.2015:

Die Fatah bezeichnet die USA als Feind und „Kopf der Kobra“, nachdem der Antrag im Sicherheitsrat gescheitert ist und schwört Rache.

Die PA hat offiziell den Antrag auf Mitgliedschaft beim ICC in Den Haag eingereicht, um „Gerechtigkeit für all die Opfer, die von Israel getötet wurden“ zu erreichen. (Heuchler!)

Die Fatah feierte den 50. Jahrestag ihres erste Terroranschlags gegen Israelis. Dabei gibt es Israel nicht, alles ist „palästinensisch“. Ihre Terroristen werden glorifiziert und zum weiteren „Widerstand“ (Terror) aufgerufen.

Samstag, 03.01.2015:

Frankreich hat den Grund preisgegeben, warum der Antrag der PA beim UNO-Sicherheitsrat unterstützt wurde: Die Wiederaufnahme des Friedensprozesses sollte angekurbelt werden. (Sind die wirklich so verblödet, dass sie nicht begreifen, dass diese Unterstützung genau das Gegenteil bewirkt?) Andere Quellen sagen, der französische Botschafter in Israel habe zugegeben, dass die Franzosen Schiss vor Drohungen haben.

Wegen des einseitigen Vorgehens die PA (Mitgliedschaft beim ICC beantragt, vorher der Antrag auf die Anerkennung als Staat im UNO-Sicherheitsrat; das Vorhaben Israel wegen angeblicher Kriegsverbrechen zu verklagen) hat Netanyahu angeordnet, dass die Überweisung von rund $127 Millionen an Ramallah eingefroren wird. Die PA schuldet Israel Unsummen, darunter 1,4 Milliarden Schekel ($360 Dollar) an unbezahlten Stromrechnungen.
Die PA wütet, das sei „Piraterie“.
Tzipi Livni und Avoda-Parteichef Herzog verdammen Netanyahus Anweisung; das sei Schwäche.

Neben dem zum ICC hat die PA auch den Beitritt zu Interpol beantragt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23.-30.11.2014)

Sonntag, 23.11.2014:

Abbas‘ Leute reden Klartext: Die Verurteilung des Terroranschlags in der Synagoge in Jerusalem war taktischer Natur, Abbas hat das nur aus diplomatischen Gründen gemacht. Hurra, der Frieden steht vor der Tür…

Angesichts der Anschläge auf die Straßenbahn in Jerusalem will das Verkehrsministerium eine Sondereinheit reaktivieren, die bereits von 2000 bis 2005 den öffentlichen Nahverkehr schützte. 10.000 Busfahrer werden ein besonderes Sicherheits- und Selbstverteidigungstraining durchlaufen.

Montag, 24.11.2014:

Umfrage bei israelischen Arabern: 77% wollen lieber unter israelischer Herrschaft leben als unter der der PA; 68% sind gegen Terror.

Yehuda Glick wurde heute nach fast vier Wochen aus dem Krankenhaus entlassen.

Die Hamas behauptet Israel lasse keine Exporte von Gemüse und Obst mehr zu. Deshalb wollen sie Importe von Obst aus Israel verbieten.

Mahmud Abbas droht mal wieder die PA aufzulösen.

Dienstag, 25.11.2014:

Die PA hetzt weiter aktiv: Ihr Fernsehen schickt Grüße an Randalierer und Molotowcocktail-Werfer; die Fatah fordert auf „mit Fleischerbeilen und Messern, mit Granaten von Haus zu Haus zu gehen“ und die offizielle Tageszeitung der PA ehrt die Mörder der Rabbiner von letzter Woche.
Mal ganz davon abgesehen, dass ihr Fernsehen die Mörder von letzter Woche als Opfer der Israelis darstellt und behauptet die Mordanschläge mit Autos seien Unfälle gewesen.

Ein Prediger der Al-Aqsa-Moschee: Möge Allah die USA und ihre Verbündeten auslöschen… Wir wollen ein Kalifat, das Jerusalem von den Juden befreit, den widerlichsten aller Kreaturen.“

Die Hamas droht wegen des „jüdischer Staat-Gesetzes“ mit heiligem Krieg. Dass Israel per Gesetz zum Staat für die Juden erklärt werden soll – was es de facto ist und was ausdrücklich beinhaltet, dass kein Nichtjude benachteiligt werden darf – bezeichnen die Antisemiten von der grünen Fahne als „rassistisch“.

Mittwoch, 26.11.2014:

Der Palästinensische Islamische Jihad droht wieder mit der Beendigung des Waffenstillstands am Gazastreifen, sollte Israel seine angeblichen illegalen Verletzungen der Waffenruhe und die angebliche Behinderung des Wiederaufbaus des Gazastreifens fortsetzen. Gleichzeitig prahlte er, die „militärischen Fähigkeiten“ der Terrorgruppe seien heute schon besser als vor dem letzten Krieg.

Heckmeck:
– Die EU in Person von Frau Mogherini drängt Israel und die PA zur Wiederaufnahme direkter Friedensgespräche. „Das Gefühl der Dringlichkeit wird stärker“, behauptete die Dame. Die EU sei bereit dabei eine Rolle zu spielen.

Donnerstag, 27.11.2014:
Ein hochrangiger Terrorführer des Palästinensischen Islamischen Jihad erklärte, dass der Terror aus dem Gazastreifen problematisch ist, weil den Waffenstillstand mit Israel gibt. Man ziehe deshalb Judäa und Samaria als Ausgangspunkt für weiter Angriffe auf Israel vor.

Freitag, 28.11.2014:

Die Hamas ließ – mal wieder – wissen, dass es so etwas wie israelische Zivilisten nicht gibt. Egal, auf welcher Seite der Grünen Linie sie leben.

Heute war für die Muslime der Zugang zum Tempelberg nicht beschränkt. Die Folge: massenhaft demonstrativ geschwenkte Hamas-Flaggen.

Heckmeck:
Der französische Außenminister Laurent Fabius erklärte während der Debatte im Parlament zur Abstimmung, ob der „Staat Palästina“ anerkannt werden soll oder nicht, jetzt sei die letzte Chance für Frieden in Nahost durch Verhandlungen. Und Frankreich will Gastgeber der entsprechenden Konferenz sein. (Die Abstimmung steht für Dienstag an.) Das Ergebnis hat er auch schon parat: In 2 Jahren soll es einen Palästinenserstaat geben.

Samstag, 29.11.2014:

Mahmud Abbas Friedenspartner vor der Arabischen Liga: Israel baut einen Apartheidstaat auf, die Palästinenser werden nicht länger auf die Eigenstaatlichkeit warten und sie werden Israel nie als jüdischen Staat anerkennen.

Und er droht weiter: Die Sicherheitskoordination mit Israel wird eingestellt, wenn die Friedensgespräche nicht wieder aufgenommen werden.

Jordaniens König Abdallah II. soll gedroht haben die Botschaft in Israel zu schließen und den Botschaft „endgültig“ abzuziehen, wenn die „israelischen Aggressionen gegen die Al-Aqsa-Moschee weitergingen. Dass Netanyahu die Beibehaltung des Status quo versprach, wertet man offensichtlich als jordanischen Erfolg.

Heckmeck:
Die Arabische Liga drängt auf drängt auf eine Resolution des UNO-Sicherheitsrats zu einem Palästinenserstaat. Es soll ein Zeitplan festgelegt werden. Die Resolution soll von Jordanien vorgelegt werden, das gerade im Sicherheitsrat sitzt. Gleichzeitig lehnt die Liga es vehement ab Israel als jüdischen Staat anzuerkennen.