Protest gegen israelische „Belagerung“ verschoben – wegen ägyptischer „Belagerung“

16. November 2013 um 11:19 | Veröffentlicht in Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 10. November 2013

Das ist einfach zu lustig:

Die Schließung des Übergangs Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen hat den Stapellauf der Gaza-Arche verzögert; dabei handelt es sich um ein improvisiertes Frachtschiff, das von Fischern aus dem Gazastreifen gebaut wurde, um in Protest gegen die israelische Blockade des Gazastreifens Segel nach Europa zu setzen.

Mahfouth Kabariti, Mitglied der Vereinigung der Fischer des Gazastreifens, sagte Sonntag, dass die Gaza-ArcheEnde 2013 in See stechen sollte, doch als Ergebnis der Schließung des Übergangs Rafah ist der Stapellauf auf das Frühjahr 2014 verschoben worden.

Er vermerkte, dass die Gaza-Arche, um seetüchtig zu sein, immer noch Ausrüstung für internationale Standard-Navigation benötigt, die nur über den Übergang Rafah in den Gazastreifen gebracht werden könne.

Hey, vielleicht können sie versuchen nach Ägypten zu schippern und das Zubehör auf diese Weise aufzugreifen!

Oh, Moment, Ägypten schießt auf Boote aus dem Gazastreifen. Weil sie schonmal Terroristen an Bord haben.

Die Leute, die also öffentlich gegen die israelischen Einschränkungen an der Grenze protestieren wollen, werden von den Grenzrestriktionen Ägyptens gegen den Gazastreifen behindert.

Doch aus irgendeinem Grund gibt es keinen internationalen Aufschrei, der Ägypten vorwirft drakonischere Politik gegenüber dem Gazastreifen an den Tag zu legen als Israel.

Übrigens: Der Übergang Rafah war heute den dritten Tag in Folge geschlossen. Die „Free Gaza“-Bewegung schweigt eigenartigerweise.

Modifiziertes Free Gaza-T-Shirt

19. September 2010 um 20:57 | Veröffentlicht in Geistesgrößen | 2 Kommentare
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Die Free Gaza-Freaks haben ein neues T-Shirt zu verkaufen:

Ein nettes T-Shirt, aber es ist unvollständig.

Hier eins, das die Geschichte komplett schildert:

Elder of Ziyon kann das Teil herstellen, falls jemand daran interessiert ist (wenn auch wahrscheinlich der Text etwas kleiner gedruckt sein wird).

Update: Das T-Shirt ist jetzt verfügbar, noch ein wenig modifiziert (und mit einem Alternativvorschlag):

Eine dreiste Lüge der IHH

29. Juni 2010 um 21:55 | Veröffentlicht in Nahost-Konflikt, Propaganda | 5 Kommentare
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Elder of Ziyon, 29. Juni 2010

Die IHH, die Terroristen unterstützende Gruppe, die hauptsächlich hinter der Gewalt auf der Mavi Marmara steckte, hat ein Hochglanz-PDF-Dokument veröffentlicht, das mit Lügen darüber angefüllt ist, was auf der Flottille passierte. Es hält der geringsten Überprüfung nicht stand, aber die Free Gaza-Bewegung veröffentlicht und verbreitet es freudig, denn Wahrheit ist für diese virtuosen „Menschenrechtler“ offensichtlich keine Tugend.

Ich kann das Teil nicht Wort für Wort auseinandernehmen, weil die IHH die Datei nicht so gespeichert hat, dass der Text kopiert werden kann und Texterkennung ist ziemlich nutzlos.* Aber hier sind einige der Tiefpunkte:

„Das einzige Ziel dieser Schiffe bestand darin, humanitäre Hilfe nach Gaza zu bringen und die Belagerung zu brechen.“

Na ja, das sind ZWEI Ziele! Und wie wir von Free Gaza wissen, wird humanitäre Hilfe als Deckmantel für das politische Ziel der Delegitimierung Israels benutzt. Fakt ist, dass die Mavi Marmara keinerlei humanitäre Hilfe an Bord hatte.

Die IHH behauptet, Israel habe ihre Kommunikation mit dem Turksat-Satelliten um 22.30 Uhr blockiert – demselben Zeitpunkt, an dem die israelischen Schiffe ihnen zu folgen begannen. Die Live-Sendungen gingen aber weiter, bis die IDF-Soldaten das Schiff enterten, da die ersten Videos der Schläge und Stiche gegen israelische Soldaten in Echtzeit übertragen wurden.

Die IHH behauptet, an der Operation seien zwei israelische U-Boote beteiligt gewesen. Diese Behauptung habe ich hier zum ersten Mal vernommen und bisher wurden keine Beweise dafür gefunden. Ich bin nicht sicher, was ein U-Boot erreichen würde, außer die IHH impliziert, dass Israel bereit war die Schiffe zu torpedieren.

Die Videos zeigen, dass die IHH-Angreifer ihre Morgengebete einige Zeit vor der Ankunft der IDF beendet hatten und das sie jede Menge Zeit hatten ihre Eisenstangen, Zwillen und abgebrochenen Flaschen vorzubereiten, um die Soldaten anzugreifen. Die IHH sagt außerdem kein Wort darüber, dass die IHH Gegenstände auf die Soldaten warfen, die sich auf dem Schiff befanden, darunter eine Aufschlaggranate. All das ist auf Video festgehalten.

Maschinengewehr-Feuer? Das hören wir nicht auf einem einzigen Video, das vom Schiff geschmuggelt wurde.

Sie schossen, während sie das Seil herabkamen? Das ist unmöglich, außer die Soldaten hätten drei Arme.

Gingen sofort zu Töten über? Warum gab es dann keine Toten auf den anderen Schiffen?

Die Leute verteidigten sich nur mit Dingen, die sie da finden konnten? Äh, nein, sie waren etwas länger darauf vorbereitet (das zeigt besonders das zweite Video dieses Links).

Der IHH-Bericht macht mit weiteren detaillierten Lügen weiter, von denen jede fantastischer ist als die vorherige (zum Beispiel, dass ein IHH-Arzt die verletzten israelischen Soldaten übergab – und dann von ihnen erschossen wurde!), aber diese Lügen können ohne Videobeweis nicht entkräftet werden, nur mit gesundem Menschenverstand. Offensichtlich wird die IHH ihre eigenen Aufrufe, die Soldaten über Bord zu werfen, nicht erwähnen.

Andererseits: Wenn eine „humanitäre“ Organisation keine Bedenken hat sich darauf vorzubereiten Menschen mit Eisenstangen anzugreifen, warum sollte man glauben, sie hätten Probleme damit die Welt in diesbezüglich zu belügen?

(* Die von EoZ – ich hab’s nicht selbst ausprobiert.)

Terrorschiffer-Epidemie

23. Juni 2010 um 21:54 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost | Hinterlasse einen Kommentar
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Montag, 21.06.2010:

- Die iranischen Terrorschiffe sind doch noch nicht ausgelaufen. Der Rote Mullah-Halbmond macht „mangelnde internationale Kooperation“ dafür verantwortlich.
- Der Libanon macht in Person seines Verkehrsministers Zypern für die Aufschiebung des Auslaufens der iranischen Schiffe verantwortlich. „Das Schiff“ wird von Tripolis nach Zypern fahren und Zypern muss dann entscheiden, ob es das Schiff anlegen lässt oder nicht. (Warum das Schiff erst nach Zypern schippern muss, sagt er nicht…)
- Die Türkei hat den 20-jährigen Wasserlieferungs-Vertrag mit Israel aufgekündigt. Als Grund wird die Aktion gegen das Murmelschiff vom 31.5. genannt. Das ist nur eine von mehreren Aktionen der Erdogan-Islamisten – der Botschafter wurde abgezogen und soll nicht zurückkehren und eine geplante Gas-Pipeline aus Russland nach Israel soll auch nicht mehr über die Türkei verlaufen.
- Das Nahost-Quartett hat gesprochen – und den Terrorschiffern praktisch eine Absage erteilt: Waren für den Gazastreifen sollten nicht im Hafen von Gaza angelandet, sondern auf dem Landweg transportiert und inspiziert werden. (Hat da der gesunde Menschenverstand endlich mal wieder die Oberhand gehabt?)

Dienstag, 22.06.2010:

- Ah, deshalb: Libanesische Gesetze verbieten, dass libanesische Schiffe auf direktem Weg vom Libanon in einen israelisch kontrollierten Hafen und damit in den Gazastreifen fahren. Deshalb „müssen“ sie über Zypern schippern. Hm, Israel ist anscheinend immer noch nicht abgezogen…
- Der Iran will jetzt nächste Woche ein Schiff nach Gaza schicken, nachdem die Schifferei erst wieder abgesagt worden war. Es soll „Gaza-Kinderschiff“ genannt werden und 1100t Medikamente (50t) und Lebensmittel transportieren, zu denen ausschließlich Grundnahrungsmittel gehören – also das, was ohnehin problemlos zu bekommen ist und eingeführt wird. Vorausgesetzt, es sind wirklich nur diese. Die dickste Lüge kommt am Ende der Meldung in einem Rückgriff auf die Murmel-Flotte: „Die aus sechs Schiffen bestehende Flotte versuchte Israels dreijährige Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen, die bisher Tausende Leben in der palästinensischen Enklave gefordert hat.“ Klar, alle verhungert oder beim Schmuggel getötet…

Mittwoch, 23.06.2010:

- Schwedische Dockarbeiter haben wegen des Anti-Terrorschiff-Einsatzes vom 31. Mai einen einwöchigen Boykott israelischer Schiffe und Fracht begonnen.
- Aus dem Libanon kommt die Nachricht, dass das Land Israel für jeden Angriff gegen Blockadebrecher-Schiffe zur Verantwortung ziehen will. Israel dürfe keine Schiffe einhalten, die aus einem Hafen auslaufen, der ihnen das erlaubt.
- Die Türkei und 12 europäische Staaten verurteilten Israel wegen des Einsatzes gegen das Murmelschiff, bei dem „8 Türken und ein Amerikaner“ ihr Leben verloren. (Der „Amerikaner“ war das nur von seinem Geburtsort her, er hat sein Leben in der Türkei verbracht. Aber das macht sich natürlich besser, wenn „ein Amerikaner“ „von Israel ermordet“ wurde.) Die Truppe verlangt eine „unparteiische“, international glaubwürdige Untersuchung. Außerdem müsse die humanitäre Lage im Gazastreifen verbessert werden. (Damit meinen sie NICHT, dass die Hamas in die Schranken gewiesen werden muss.)
- Sie wollen nur humanitäre Hilfe leisten, wie Yasser Qashlag, Terrorschif-Organisator aus dem Libanon zu verstehen gibt: Ich hoffe, unserer Schiffe werden diesen Abschaum europäischen Mülls aus Israel zurück in deren eigene Länder bringen.

Lese-Tipps:
- Dore Gold: Die Gaza-Blockade: Legal und notwendig

Und wieder eine Karikatur von Yaakov Kirschen zum Thema:

Aufgegabeltes zu den Terrorschiffern

20. Juni 2010 um 22:05 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Nahost-Konflikt | 1 Kommentar
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Der Witz der Woche stammt schon von letztem Montag: Arabische Diplomatenkreise schlagen vor, dass die Türkei dabei helfen soll, die Übergänge in den Gazastreifen zu beaufsichtigen. Das könnte die diplomatischen Verbindungen zwischen der Türkei und Israel reparieren. Ja klar: Nachdem Erdogan uns eine Kumpane seit Jahren eine antiisraelische Verleumdungs-Kampagne fahren

Die Erdogan-Türkei bereitet den kompletten Bruch mit Israel vor. Weil die Regierung Israels sich nicht dafür entschuldigt sich gegen den Flotillen-Terror verteidigt zu haben und außerdem auch keine Entschädigungen dafür zahlen will, dass ihre Soldaten keine andere Chance hatten, als sich gegen ihre Ermordung mit tödlichen Schüssen zu wehren, entwickeln sie in der Türkei jetzt einen Fahrplan, um sämtliche Militär- und Rüstungsabkommen mit Israel zu streichen. Der erste Schritt dieser „Roadmap“ besteht darin, den zurückgerufenen Botschafter in Israel Zuhause zu belassen. (Außerdem wird eine interne israelische Untersuchung des Murmelschiff-Vorfalls unabhängig vom Ausgang von der Türkei nicht anerkannt.)

Jan Egeland, ehemals bei der UNO tätiger Norweger und jetzt Leiter eines Instituts für internationale Studien, will die Israelis platt machen: „In drei Monaten können wir weitere 100 kleinere Schiffe schicken. Und dann können wir 2.000 Schiffe schicken. Was wir Israel dann tun?“ Man sieht, die Empörung eines Irrlichts führt zu Wahnvorstellungen. Oder zu einem Riesenschlag, der endgültig zeigt, dass die Antisemiten die Oberhand haben und auf Teufel komm raus den Terroristen den Völkermord an den Juden zu ermöglichen.

Wann die libanesischen Terrorschiffe auslaufen werden, steht derzeit noch in den Sternen. Bisher ist keine Ausreise-Erlaubnis eingereicht worden.

Die libanesische Regierung wendet sich wegen der „israelischen Drohungen“ gegen die libanesischen Terrorschiffe an die UNO. Darin werden diese „Drohungen“ abgetan, insbesondere die Aussagen Israels zu den Absichten der Terrorschiffer.

Das Frauen-Terrorschiff gegen Israel ist keine humanitäre Aktion. Das wurde von der libanesischen Führerin dieses Seelenverkäufers offen gesagt: Es geht um Kampf, Krieg gegen den Feind, der sich nicht trauen wird Frauen etwas anzutun. Ach, nicht nur die Flintenweiber finden, dass es nicht um humanitäre Hilfe, sondern Krieg gegen Israel und dessen Vernichtung geht – und dass sie die Juden weiter bis ans Ende der Welt jagen werden, auch wenn sie „nach Polen zurückgehen“. Aber die Qualitäts-Journaille wird wieder von „Friedensaktivisten“ faseln, wenn die Völkermord-Schiffer unterwegs sind…

Die wundersamen Daten der Terrorschiffer: Angeblich werden Kreditkarten, die die Israelis den Terrorschiffer abgenommen haben, weiter benutzt. Zum Nachteil der Terrorschiffer natürlich und vor allem auch noch, nachdem sie gesperrt wurden. Dazu wird einer von ihnen immer jünger, je länger der 31. Mai zurückliegt. Und vor allem: Die Berichte, was ein ganz bestimmter Schiffer mal hier, mal da ist, dann dies und dort wieder jenes gesehen und erlebt haben will – und sich das alles derart widerspricht, dass man nur zu dem Schluss kommen kann: Erstunken und erlogen!

Yaakov Kirschen hat mal wieder zwei sehr treffende Karikaturen zum Terrorflotten-Problem erstellt:

Aufgegabeltes zu den Terrorschiffern

18. Juni 2010 um 21:54 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Nahost-Konflikt | 3 Kommentare
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Das wäre schön, wenn es stimmt – aber da es lediglich in arabischen Medien berichtet wird, dürfen wir davon ausgehen, dass wohl ein Gerücht bleibt: In den Niederlanden sollen pro-israelische Gruppen ein Schiff organisieren, das humanitäre Hilfe für Sderot und den Gazastreifen nach Israel bringen soll. Das Schiff soll den Namen Gilad Shalit tragen. Allerdings dürfte für dieses Schiff Ähnliches gelten wie für die Terrorschiffer: Es gibt effektivere Wege Hilfe zu leisten.

Vom Libanon aus soll ein Schiff nach Gaza fahren, das ausschließlich mit Frauen bemannt ist (‘tschuldigung, konnte ich mir nicht verkneifen). Es soll „Mary“ heißen. Organisiert ist das Ganze von der Oberfriedenstruppe Hisbollah. Die Frauentruppen sollen Israel vor ein Problem stellen, wie mit dem Terrorschiff umzugehen ist.

Inzwischen werden für die kommenden Tage drei weitere Boote erwartet. Ein von Reporter ohne Grenzen und der „Free Palestine“-Bewegung gesponsertes libanesisches sol am Wochenende kommen. Zwei weitere des Iranischen Roten Halbmonds folgen wohl.
Interessant: Ist Reporter ohne Grenzen nicht eine Organisation, die sich der objektiven Berichterstattung weltweit verschrieben hat? Jetzt gerieren sie sich hier als Partei und Terrorhelfer!
(Ich habe eine E-mail bekommen, in der eine Richtigstellung gefordert wird: Bei den Organisatoren besagten libanesischen Schiffes soll es sich um eine libanesische Organisation “Reporters without Bounds” handeln, nicht um “Reporters without Borders”. Diese legen Wert darauf, dass sie zu der libanesischen Organisation keinerlei Verbindung haben. Da ich beides weder verifizieren noch widerlegen kann, lasse ich beides stehen.)

Der palästinensische „Außenminister“ drängt die internationale Gemeinschaft zur Aufhebung der Blockade des Gazastreifens. Israel habe „keinen Grund für die Aufrechterhaltung der Belagerung des Gazastreifens“, meint der gute Mann. Da hat er aber ein Problem, denn sein Boss hatte dem Superpräsi gerade erzählt, dass die Blockade aufrecht erhalten werden sollte.

Die IHH hat schon wieder sechs Schiffe aufgetan, die im Juli nach Gaza schippern sollen. Das haben sie jedenfalls sechs Europa-Abgeordneten erzählt. (Na, das EP ist ja ohnehin begeistert von den Terrorschiffen…)

Genauso die Außenpolitik-Chefin Catherine Ashton. Sie überlegt, ob die EU nicht eine militärische Marinemission vor den Gazastreifen schicken soll, die den Transfer von Gütern nach Gaza überwacht…

„End the Siege of Gaza“ ist eine selbst ernannte europäische Pro-Palästinenser-Gruppe, denen die Lockerungen der Blockade natürlich nicht reicht. Wie auch, wenn es ihnen um die PalAraber im Gazastreifen ginge… Jedenfalls tönt ihr Sprecher Rory Byrne, sechs Schiffe und viele Aktivisten würden demnächst nach Gaza geschickt. Ein Datum dafür nicht genannt.

Mahmud Abbas ist nicht glücklich, dass Israel die Murmelschiff-Affäre selbst untersucht. Das geht nicht, was Israel da vorgeschlagen hat. Wo käme man denn da hin, wenn sich jeder seine eigenen Regeln macht. Oder so ähnlich. Und das von einem Typen, der von Transparenz im Regierungsamt oder bezüglich des Handelns einer Regierung – na ja, sagen wir einer Behördenleitung – im eigenen Fall nun mal gar nichts hält (wenn er denn überhaupt weiß, was das ist)… [im verlinkten Text steht auch einiges darüber, wie Israel Untersuchungen eigenen Verhaltens durchführt und was dabei herauskommt – auch an Unangenehmem.]

Schon vor einigen Tagen hat die israelische Israel Aircraft Industries alle ihre Mitarbeiter aus der Türkei zurückgerufen. Nach dem Flotillen-Angriff ist die Lage ist für sie zu gefährlich geworden.

Auf der Achse des guten gibt es als Fundstück eine Zusammenfassung dessen, was bisher an Terrorschifferei unterwegs war und was aktuell geplant wird. Das Kabinett des Grauens enthält – natürlich – auch Deutsches (wen wundert das?).

Aus dem Libanon soll ein Terror-Frauenschiff nach Gaza schippern. Dafür hatte sich eine sehr populäre libanesische Sängerin interessiert. Anhand deren Wunsch da mitzufahren lässt sich eine Lüge der Organisatoren entlarven: Dass die Hisbollah mit dem Schiff nichts zu tun hätte. Wenn das so wäre, hätte die Terrortruppe keinen Einfluss auf die Personalauswahl gehabt. Da aber Hisbollah verbot, dass die oft „zu nackt“ auftretende Sexbombe mitschippert, gibt es eine solche Verbindung.

Alle wollen nach Gaza. Alle wollen dort anlegen und Ladung löschen. Und alle haben keine Ahnung, dass das gar nicht geht: Der Hafen ist nicht für Frachtschiffe ausgelegt; diese müssten vor der Küste ankern und ihre Fracht auf kleinere Fahrzeuge umladen. Weshalb die „Business Community“ im Gazastreifen es vorzieht, dass Güter in Aschdod gelöscht und auf dem Landweg in den Strip gebracht werden!!!!!

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