Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23.-28. April 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Montag, 23.04.2018:

Die Hamas sagte, dass zwei Freitag bei den Krawallen am Grenzzaun verletzte Araber heute ihren Verletzungen erlagen.

Ab sofort ist in Judäa und Samaria der Besitz von Drohnen („unbemannte, ferngesteuerte Flugobjekte“) verboten; das gilt für alle Einwohner, also Juden wie Araber. Das Verbot wird erst nach den vorgeschriebenen juristischen Verfahren durchgesetzt werden. Bisher war es nur verboten, Drohnen in diesem Gebiet fliegen zu lassen.

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Drei Wochen: Wie Gazas Massenproteste dabei scheitern Wirkung zu zeigen

Prüfung der berichteten Zahlen zu Verletzten und der Art der Verletzungen deutet auf starken Rückgang von Gewalt und Teilnehmerzahlen bei den Protesten.

Seth J. Frantzman, Jerusalem Post, 14. April 2018

Israelische Soldaten schießen von der israelischen Seite des Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen Tränengas, während Palästinenser auf der Gaza-Seite der Grenze protestieren. (30. März 2018, Foto: Amir Cohen/Reuters)

Die großen „Marsch der Rückkehr“-Proteste, die Hamas und Aktivisten aus Gaza am 30. März begannen, erlebten die niedrigsten Teilnehmerzahlen in drei Wochen und die geringste Zahl an Opfern bei Zusammenstößen mit israelischen Streitkräften; laut Berichten wurden am Freitag ein Palästinenser getötet und 528 verletzt.

Die israelischen Behörden sind standhaft gewesen und haben berichtet, dass die Protestierenden Deckung für gewalttätiges Handeln gewesen sind, während die Hamas und örtliche Aktivisten versucht haben das Momentum aufrecht zu erhalten. Der Teil derer, die von scharfen Schüssen verletzt wurden, ist um die Hälfte zurückgegangen, was einen beträchtlichen Rückgang nicht nur des Ausmaßes der Proteste, sondern auch des Niveaus der Gewalt entlang der Grenze andeutet.

Am Vorabend des dritten Freitags mit Massenprotesten im Gazastreifen veröffentlichte das von der Hamas betriebene Gesundheitsministerium in Gaza eine Liste der Opfer der beiden Vorwochen; darin wurde erklärt, dass 3.078 Palästinenser verletzt worden waren, darunter 1.236 durch scharfe Schüsse. Es wurde behauptet, dass vier Personen Beine verloren haben. Von den Verletzten waren 445 unter 18 Jahre alt und 152 waren Frauen. Dreißig waren getötet worden. Es wird auch gesagt, dass 30 Sanitäter und 14 Journalisten verletzt worden waren, darunter Yaser Murtaja, der am 6. April angeschossen wurde.

Am Freitag erreichten die Proteste die den Grad, den sie in der Vergangenheit hatten.  Verteidigungsminister Avigdor Liberman twitterte, dass „es von Woche zu Woche weniger Krawalle an unserer Grenze zu Gaza gibt. Unsere Entschlossenheit wird auf der anderen Seite durchaus verstanden.“

Die IDF twitterte, dass 10.000 an den „Ausschreitungen“ an der Grenze teilnahmen. Sie postete zudem ein Foto, das zeigt, wie ein „Terroristen einen Gegenstand handhabt, der ein Sprengsatz zu sein scheint“, wobei er direkt neben einem Journalisten und einem Behinderten kauert.

IDF-Sprecher Jonathan Conricus sagte, die Öffentlichkeit solle beachten, dass die Demonstration ein vom Iran unterstützter Versuch der Hamas ist Israel zu terrorisieren. Ein einem Punkt behaupteten Protestierende etwas Stacheldraht von einem Teil des Grenzzauns gerissen zu haben; ein Foto zeigte Khaled al-Batsch, den Führer des Palästinensischen Islamischen Jihad, wie er den Protestierenden half den Stacheldraht zu entfernen, was von der Menge mit Jubel begleitet wurde.

Quellen aus dem Gazastreifen sagten, Islam Scha’allah ( 28) sei Freitagnachmittag bei einen Zusammenstoß an der Gaza-Grenze getötet worden. Seine Beerdigung fand Samstag statt.

Es gab im Vergleich zu den Protesten an den beiden Freitagen zuvor einen bedeutenden Rückgang bei den Opfern. Am 30. März wurden nach Angaben der Gesundheits-Amtsträger 17 Personen getötet und 1.416 verletzt. Am 6. April wurden weitere 9 getötet und 1.354 verletzt.

Der Anteil der von scharfen Schüssen Verletzten ist ebenfalls zurückgegangen, von einem Höchststand von 53% am 30. März auf den niedrigsten von 23% am 13.April. Diese Zahlen beruhen auf Berechnungen, aus palästinensischen Gesundheitsquellen und die Zahlen deuten auf einen starken Rückgang der Verwendung von scharfen Schüssen seitens der IDF. Am 30. März wurden zum Beispiel 1.416 als verletzt gemeldet, davon 758 durch scharfe Schüsse, während am 13. April 223 der insgesamt 969 Verletzten durch scharfe Schüsse verwundet wurden.

Es gibt für diese Zahlen keine unabhängige Bestätigung. Die IDF hat nicht alle Einzelheiten dazu veröffentlicht, wie sie an der Grenze vorgeht, aber sie hat betont, dass sie keine Verletzungen an der „Sicherheitsinfrastruktur“ erlauben wird und dass sie „entsprechend der Einsatzregeln schießen“ wird.

Israels Verwendung von Scharfschützen an der Grenze ist kritisiert worden und internationale Organisationen von der UNO bis zur EU haben Besorgnis zum Ausdruck gebracht. B’Tselem veröffentlichte am 3. April eine Stellungnahme, in der es hieß israelische Soldaten „Müssen es ablehnen auf unbewaffnete Protestierende zu schießen“.

Es scheint so, dass nach den Protesten vom 30. März einige der Bedenken und Kritiken berücksichtigt wurden, weil Israel sich bemüht zu betonen, dass es anstrebt die Grenze mit einer minimalen Zahl an Opfern zu verteidigen. Die IDF hat zudem nach den ersten Freitagsprotesten Informationen veröffentlicht, die besagen, dass 10 der Getöteten aktive Hamas-Mitglieder waren.

Die Zahl der Protestierenden, die sich jeden Freitag einfanden, hat abgenommen. Am Höhepunkt zählten sie 20.000 oder mehr, aber sie sind zuerst auf 17.000 in der zweiten Woche zurückgegangen und auf geschätzte 10.000 am letzten Freitag. Der Versuch der Protestierenden es der IDF am 6. April mit dem massenhaften Verbrennen von Reifen unmöglich zu machen zu sehen was am Sicherheitszaun geschieht, funktionierte auch nicht wie geplant.

In der Westbank hat es hat fast keine Massenproteste gegeben, die mit den Zusammenstößen im Gazastreifen zusammenfielen. Dafür gibt es mehrere Gründe; einer davon hat mit der politischen Spaltung zwischen dem Gazastreifen und der Westbank zu tun. Es gibt zudem weniger als vollständige Solidarität zwischen den beiden Gebieten, unterschiedliche wirtschaftliche Sorgen und auch unterschiedliche Botschaften der Obrigkeiten zu den Protesten.

Wie immer der wirkliche Grund für die fehlende Resonanz aussieht, es zeigt sich, dass die Hamas und die Gaza-Aktivisten bislang gescheitert sind. Sie wollen den Druck bis Mitte Mai aufrecht erhalten, aber es ist unklar, wie das Momentum funktionieren soll. Ein Problem, dem sie sich gegenüber sehen, besteht darin, dass sie die Proteste nur freitags veranstalten und das keine wahre Kampagne zivilen Ungehorsams darstellt. Israel hat erfolgreich gezeigt, dass die Proteste gewalttätige Elemente beinhalten. Selbst im Fall von Murtaja, dem getöteten Kameramann, hat Israel gesagt, dass er aktives Hamas-Mitglied war, was bezüglich seiner Rolle zu Schuldzuweisungen an beide Seiten führte.

Die Gaza-Proteste werden zudem von den Chemiewaffen-Angriffen in Syrien und anderen Themen überschattet. Das bedeutet nicht, dass es keine Ermittlungen gegen und Verurteilungen Israels wegen des Handelns im Gazastreifen geben wird. Aber bisher sind die Verurteilungen bzw. Kritik im Vergleich mit Konflikten der Vergangenheit relativ irrelevant gewesen.

Auch in Israel scheint es sehr wenig Bedenken wegen Gaza zu geben und weit mehr Verständnis für die Notwendigkeit den Zaun zu verteidigen. Selbst ein Video, das am 7. April aufkam und ziegt, wie ein IDF-Scharfschütze auf einen Palästinenser schießt, was angeblich vor Monaten geschah, kehrte sich nicht ein den „neuen Elor Azaria“-Fall, den einige voraussagten.

Lächerliche palästinensische Propaganda

Aussie Dave, Israellycool, 14. April 2018

Mit freundlichem Dank an das immer unterhaltsame Palestinian Information Center

Eigentlich kommt die Dunkelheit, die Sie sehen, von den verbrennenden Reifen … angezündet von den Palästinensern!

(Un-)ehrenhafte Erwähnung:

Jau, nur ein paar freizeitliches Drachen steigen lassen (als würden wir die an ihnen befestigten Molotowcocktails nicht bemerken).

Szenen des „gewaltfreien“ Protests von Freitag

Aussie Dave, Israellycool, 13. April 2018

Lehrt sie schon ganz jung. #peace

Wie idyllisch: bei friedlichen Protesten Drachen steigen lassen. Bin mir aber nicht sicher, warum da ein Molotowcocktail angebracht ist.

Wenn du versuchst den Grenzzaun zu beschädigen, stell‘ sicher, dass mindesten ein Typ auf Krücken dabei ist.

Das ist entweder ein riesiges Friedenszeichen oder … ach, egal.

Hmmm, warum sollte die Hamas einen Trupp Typen in Presseuniformen stecken – obwohl sie eindeutig nicht da sind um objektiv zu berichten? Neugierige Gemüter wollen das wissen!

Randalierer versuchen einen Sprengsatz am Zaun anzubringen, direkt neben Journalisten und einem Mann auf Krücken.

Protestierende tragen einen Sarg mit israelischer Flagge und  Bildern der von der Hamas gefangen gehaltenen Hadar Goldin, Oron Shaul, Hischam al-Sayed und Avera Mengistu. (Foto: Reuters/Mohammed Salem) #peace

„Sind das Steine?“
„Ja.“
„Eine Schande, dass wir sie nicht für diesen sehr gewaltfreien, friedlichen Protest verwenden können.“

Bin froh zu sehen, dass diese Gazaner mit diesem Reifenmangel klarkommen..

Ich fange an zu denken, dass das in Wirklichkeit gar nicht gewaltfrei ist.

Darf ich es wagen zu sagen, dass sie wie ein Mädchen wirft?

Sisters are doing it for themselves…

Jemand im Gazastreifen macht eine Menge Geld mit der Herstellung israelischer Flaggen

Elder of Ziyon, April 13, 2018

Die heutigen Gaza-Krawalle haben das Thema des Verbrennens der israelischen und des Hissens der Palästinenserflagge.

Fotos zeigen, dass die israelischen Flaggen, die sie verbrennen, nicht annähernd dem entsprechen, wie echte israelische Flaggen aussehen – die blauen Streifen gehen (oben und unten) bis zum Rand der Flagge und der Davidstern ist, vielleicht symbolisch und vielleicht antisemitisch, aufgebrochen.

Sie können diese Flaggen nicht aus Israel importiert haben, was bedeutet, dass irgendwo im Gazastreifen jemand hunderte israelische Flaggen herstellt, damit sie verbrannt werden können.

Was mich an dieses deutsche Satire-Video erinnert, dem ich einst englische Untertitel gab:

Derweil schließen sich im Gazastreifen Frauen den Festivitäten an, indem sie ihre Schuhe mit israelischen Flaggen bemalen.

Ich weiß nicht, das für mich sieht irgendwie schick aus.

Dem seltsamen Spektakel der für die Medien veranstalteten Empörung zusehen

Amit Deri, Tablet, 22. Februar 2018

Ich heiße Amit. Ich habe zwei kleine Kinder, ein weiteres ist unterwegs. Und obwohl die Balance zwischen einer jungen Familie und einer Vollzeitarbeit zu finden schon schwierig genug ist, lasse ich einmal im Jahr alles zurück und trete einen Monat lang den Reservedienst bei den Israelischen Verteidigungskräften an.

Denen, die die Erfahrung nicht gemacht haben, ist schwer zu erklären, wie machtvoll die Erfahrung von miluim, wie wir es auf Hebräisch nennen, wirklich ist. Es gibt ein paar Dinge, die bewegender sind als eine Ansammlung von Typen, die ihre Karrieren auf Eis legen und freudig ihren Teil tun, um ihren Staat sicher zu halten. Meine Kompanie besteht aus einem erfolgreiche Ingenieur, dem Manager eines der schicksten israelischen Restaurants, einem Biologen, einem Pädagogen und anderen aus allen sozialen Schichten, die einen Monat im Jahr politische Differenzen, finanzielle Sorgen und alles andere beiseiteschieben, um 18-Stunden-Tage mit Patrouillen in der Umgebung von Hebron zu verbringen und den Frieden zu erhalten.

Wir sind keinesfalls einzigartig, aber leider werden Sie in den Zeitungen kaum etwas über uns lesen. Die Schlagzeilen, habe ich diese Woche auf am eigenen Leib erfahren, sind den gewalttätigen Provokateuren vorbehalten. Letzten Mittwoch stach ein palästinensischer Terrorist auf einen israelischen Bürger ein und verletzte ihn leicht, bevor ein Sicherheitsmann aus der Nähe auf schoss und tötete. Am Freitag gab Israel die Leiche des Terroristen an seine Familie zurück, ein grundlegender menschlicher Akt, den z.B. die Hamas den Familien der israelischen Soldaten verweigert, die sei entführt und getötet hat. Uns wurde gesagt, dass wir mit Ärger rechnen sollten.

Am nächsten Tag, Samstag, kamen meine Männer und ich, insgesamt etwa 100, an und fanden etwa 400 palästinensische Gewalttäter vor, die uns mit Molotowcocktails und großen Steinen bewarfen, uns mit Steinschleudern angriffen und Reifen verbrannten. Sie wurden von in etwa 40 Kameras beobachtet, die jedes Pressorgan des Auslands repräsentierten, das man sich vorstellen kann. Sie brüllten Parolen, dass Mohammed Armee kommen und an den Juden Vergeltung üben werde und stolzierten mutig vor den Fotografen herum, im vollen Wissen, dass die strikten Einsatzregeln der IDF uns davon abhalten viel mehr zu unternehmen als den Versuch den gewalttätigen Mob durch das Verschießen von Tränengasbehältern zu zerstreuen.

Wir taten unser Bestes, um dafür zu sorgen, dass alle – Israelis wie Palästinenser – nicht ernsthaft verletzt wurden. Und dann, Zauberei: Eine kurze Zeit nach Beginn der Demonstration entschieden sich die Medien, weil sie hatten, wofür sie gekommen waren, aufzubrechen. Sobald der letzte Kameramann weg war, ließen dieselben palästinensischen Randalierer, die gerade noch so leidenschaftlich und aufgebracht waren, ihre benzingetränkten Lumpen und ihre Felsbrocken fallen und gingen vergnügt ihrer Wege. Sie waren an keiner echten Konfrontation interessiert. Sie waren nicht wirklich wütend. Sie legten eine Show für die Presse hin. Eine Stunde später schickte mir ein Freund ein Foto von mir, das gerade in arabischen Medien veröffentlicht wurde; ich hielt ein Tränengasgewehr und sah bedrohlich aus.

Um ehrlich zu sein: Mich hat der Vorfall amüsiert, aber ich war auch aufgebracht. Ich weiß, dass das kaum eine neue Geschichte ist, aber wenn dein eigenes Wohlergehen und das deiner Freunde auf dem Spiel stehen, fühlt sich das etwas dringlicher an als üblich. Ich bin sehr stolz darauf meine Pflicht zu tun und meinem Land zu dienen, aber ich wünschte die Mitglieder der Meiden würden ihre Aufgaben ebenso ernst erledigen, sich die Zeit nehmen genau wiederzugeben, was vor Ort geschieht, statt Fake News-Schilderungen zu glauben, die von zynischen Propagandisten arrangiert werden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (24. bis 30. Dezember 2017)

Sonntag, 24.12.2017:

Der Shin Bet-Chef sagte der Knesset: Im Jahr 2017 wurden mehr als 400 Anschläge verhindert.

Bei den Krawallen am Freitag starb ein PA-Araber, der wegen Amputation beider Beine im Rollstuhl saß. Es hieß, er sei von israelischen Soldaten erschossen worden. Die IDF hat das untersucht und  besteht darauf, dass der Mann nicht durch IDF-Schüsse getötet wurde und fordert eine Untersuchung des Roten Kreuzes.

Ahed Tamimi, die junge Frau („Shirley Temper“), die einen Soldaten ohrfeigte, soll auf Antrag der Polizei weiter in Untersuchungshaft bleiben, weil noch Zeit für weitere Ermittlungen benötigt wird.

Zwei weitere Teenager, der letzte Woche bei Krawallen verletzt wurde, erlag seinen Wunden.

Montag, 25.12.2017:

Die PLO „überlegt“ die von Israel 1967 eroberten Gebiete zum „Staat unter Besatzung“ zu erklären. Man könne die Beziehung zu Israel nicht fortsetzen, solange dieses „unseren Leuten ihre Rechte, besonders die in Jerusalem verweigert“.

PA-Grande Rami Hamdallah nutzte Weihnachtsmesse in Bethlehem um zu erklären, dass Jerusalem die Hauptstadt Palästinas sein wird.

Dem Antrag auf Verlängerung der Untersuchungshaft für Ahed Tamimi und ihrer Kumpaninnen wurde vom Gericht stattgegeben.

Jerusalem plant 300 neue Wohneinheiten in Gilo (Jerusalem) zu bauen.

Mahmud al-Zahar von der Hamas (im Gazastreifen) tönt, seine Terrortruppe werden die US-Botschaft „schließen“; Trump arbeite für Juden und: die Hamas werde „alle Leute wie euch deportieren“.

Dienstag, 26.12.2017:

Die IDF hat eine Straße wieder für PA-Verkehr geöffnet, die im Juli von einem Terroristen genutzt wurde, der in eine Gemeinde eindrang und dort 3 Menschen ermordete.

Die PA hat ihren Plan zur Bekämpfung der Jerusalem-Erklärung von Präsident Trump in Gang gesetzt: Die Anerkennung Israels wird gestrichen, die „gewaltfreie“ Intifada ausgeweitet, europäische Staaten sollen überzeugt werden Israel nicht weiter anzuerkennen (es habe keine Grenzen) und ihre Beitritte zu UNO-Organisationen beschleunigen.

Die IDF-Führung warnt, dass die Lage im Gazastreifen sehr explosiv sei; sie ähnele der vor dem Gewaltausbruch, der die Operation Fels in der Brandung nötig machte.

Mittwoch, 27.12.2017:

Mahmud Abbas rief den Vater von „Shirley Temper“ an und lobte die Familie für ihre Rolle bei den wöchentlichen Freitagskrawallen in Nabih Saleh.

Donnerstag, 28.12.2017:

Am Checkpoint Haschmonaim wurde ein 72-jähriger PA-Araber von einem Verwandten in die Obhut der Soldaten übergeben; der alte Mann hatte anscheinend einen Herzinfarkt und atmete nicht mehr. Die Sanitäter konnten ihn wiederbeleben; er wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus Tel Haschomer gebracht.

Samstag, 30.12.2017:

Einer der Randalierer am Gaza-Zaun von gestern erlag heute seinen Verletzungen.

Die Hamas jammert: Nur der Iran unterstützt uns. Derweil hat sich Verteidigungsminister Liberman an die Bevölkerung des Gazastreifens gewandt: Die Mullahs interessieren sich nicht für eure Probleme oder dafür, dass es euch besser geht. Denkt mal an die Zukunft eurer Kinder. Wenn ihr für eure Kinder eine bessere Zukunft haben wollt, dann übt Druck auf die Hamas aus, dass sie einen Kurswechsel vornehmen.