Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (18.-24. Dezember 2016)

Sonntag, 18.12.2016:

Die Führung der (vorwiegend arabischen) Stadt Nazareth in Galiläa veranstaltete eine öffentliche „Lesekette“ (Teilnehmer: Grundschüler, Oberstufenschüler, weitere junge Menschen), die den „Märtyrer Baha Alyan“ ehrte – einen Terroristen, der letztes Jahr mit einem Komplizen in einem Bus in Jerusalem 3 Menschen ermordete.

Nach mehrere Wochen dauernden Ermittlungen wurde in Samaria eine Brandstifter-Terrorzelle aus drei Arabern festgenommen, die in Ariel während eines Attentats von einer Sicherheitskamera aufgezeichnet worden waren.

Montag, 19.12.2016:

Die Fünfte Kolonne: Der arabische Knesset-Abgeordnete Ayman Odeh nahm an der siebten Fatah-Konferenz teil. Dort sagte er, die nächste solche Konferenz werde in der palästinensischen Hauptstadt Ostjerusalem stattfinden. Darauf reagierte die Menge mit dem Ruf: „Millionen Märtyrer marschieren auf Jerusalem!“

Dienstag, 20.12.2016:

Ein 17-jähriger Araber wurde Anfang Dezember festgenommen; er soll im Oktober auf einen Soldaten eingestochen haben.

Soldaten eingestochen haben.

Mittwoch, 21.12.2016:

Saeb Erekat droht seit Tagen, heute auch wieder: Wenn Trump die US-Botschaft nach Jerusalem verlegt, wird die PLO ihre Anerkennung Israels zurücknehmen und alle seit 1993 unterzeichneten Vereinbarungen annullieren.

Donnerstag, 22.12.2016:

Die Fatah feiert, dass sie 116 Israelis ermordet hat. Dabei prahlt sie auf ihrer Facebook-Seite von den „10 herausragendsten Operationen“ und den „10 herausragendsten Operationen während der Intifada“. Bei diesen 20 Terroranschlägen ermordeten sie 78 erwachsene Zivilisten, 16 Soldaten und 22 Kinder.

Heckmeck:
– Der französische Nahost-Gipfel soll jetzt doch wieder stattfinden – am 15. Januar.

Samstag, 24.12.2016:

Die Terrororganisationen jubeln über die Lügen-Resolution des UNO-Sicherheitsrats. Dieser werde zu internationalen Sanktionen gegen Israel führen, heißt es. (Etwas anderes interessiert sie nicht, schon gar nicht Frieden.)

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (20.-26.03.2016)

Sonntag, 20.03.2016:

Der Gouverneur von Ramallah traf sich mit der Familie eine Terroristen, der 2001 einen 16-jährigen Israeli ermordete und deswegen in Israel eine zwölfjährige Gefängnisstrafe verbüßt. Er bezeichnete ihn als „heldenhaften Gefangenen“. Der nächste Fall von eindeutiger Unterstützung und Glorifizierung von Judenmord.

Montag, 21.03.2016:

Umfrage bei den PalArabern: Eine Mehrheit unterstützt die Zweistaatenlösung, auch die Verringerung der Messeranschläge, aber die Mehrheit in Judäa und Samaria sowie im Gazastreifen ist auch für die Rückkehr zu einer „bewaffneten Intifada“; 60% der Westbank-Araber und drei Viertel der Gaza-Araber glauben, dass die aktuellen Konfrontationen sich in eine bewaffnete Intifada entwickeln werden und dass das helfen würde die nationalen Rechte zu erreichen, was Verhandlungen nicht gelingen wird.

Hassan Nasrallah tönt wieder: Es werde so bald keinen Krieg mit Israel geben, weil die Israelis keine Aggression verüben wird, die zum Krieg führt, ohne dass die USA dafür ihre Zustimmung geben. Aber wenn es Krieg gibt, wird die Hisbollah Israels Atomanlagen angreifen.

Dienstag, 22.03.2016:

Das israelische Außenministerium veröffentlichte auf seiner arabischen Seite das Rezept für ein Sabbat-Gericht, das irakische Juden mit nach Israel brachten und das heute noch entsprechend uralter Familienrezepte kochen. Während Iraker das gut fanden und die Juden priesen, dass sie ihr Erbe erhalten, kamen von „palästinensischer“ Seite Anfeindungen – die Iraker wurden kritisiert, weil sie „Israel unterstützen“ und dazu kam die Behauptung, die Juden würde das Blut palästinensischer Kinder als Zutat nutzen.

Wieder wird wieder boykottiert: Die PA verbot jetzt die Einfuhr von Produkten der Firmen Tnuva, Strauss, Tara, Soglowek und Tapuzina in die „Westbank“.

Mittwoch, 23.03.2016:

Bei der Razzia der IDF gestern in der Universität in Jenin wurde Hetzmaterial der Hamas sichergestellt. Ein Sprecher der Universität sagte, die Soldaten hätten einen Computer, Papiere und Flaggen mitgenommen.

Der PA-„Außenminister“ war gestern in Brüssel. „Natürlich“ verurteilte er den Terror dort. Um dann umgehend loszujammern, der Terror gegen Juden in Israel sei kein Terror und außerdem von „Verzweiflung über die Besatzung“ getrieben. Judenmord ist kein Terror, nein. Die jungen Leute wüssten, dass sie ihre Angriffe nicht überleben würden, also sei die Verzweiflung einfach riesig. (Dass diese jungen Leute durch die Medien, Schulen, Prediger eine Gehirnwäsche verpasst und das Paradies versprochen bekommen, lässt der Heuchler geflissentlich aus!)

Die PA-„Nachrichtenagentur“ Wafa bezeichnete wieder einmal den Tempelberg besuchende Juden als „Einbrecher“ in die Heilige Stätte.

Donnerstag, 24.03.2016:

Vortrag in der Al-Aqsa-Moschee: König Abdallah, der „Verräter Jordaniens“, bekämpft „sogenannte Terroristen“, statt seine Armee zur Demütigung der Juden loszuschicken“.

Heckmeck:
Das Nahost-Quartett will die PA wieder an den Verhandlungstisch holen. Dazu laufen im Moment Analysen, was die Hindernisse für den Stillstand sind.

Freitag, 25.03.2016:

Die IDF hat einige Iron Dome-Systeme wieder in die Nähe des Gazastreifens verlegt. Es ist unklar, ob es sich um eine Routineaktion handelt oder eine konkrete Bedrohungslage besteht.

Scheik Raed Saleh, Chef der (inzwischen verbotenen) Islamischen Bewegung in Israel, fordert die Muslime öffentlich auf „ihre Seelen für die Al-Aqsa zu opfern“, während Juden während der anstehenden Feiertage den Tempelberg besuchen.

Samstag, 26.03.2016:

Die Hamas hat verkündet, dass der Fokus der aktuellen „Intifada“ auf Hebron liegt. Auf die Stadt legen die Terroristen den Schwerpunkt der Angriffe auf Juden.