Die Ahnungslosigkeit der Free Gaza-Moonbats*

Elder of Ziyon, 17. Dezember 2008

Die Fotos der letzten Gaza-Moonbat-Publicity-Tour sind jetzt verfügbar. Sie beweisen – als hätte es des Beweises noch bedurft – wie ahnungslos diese selbst erklärten „Menschenrechtsaktivisten“ sind.

Hier sind einige der Bilder, die ahnungslosen FGM-Bildunterschriften – und die Bildbeschreibungen, die sie hätten benutzen sollen (kursiv):

„Diese Erdbeeren sollten in Europa zum Verkauf stehen“
Es gibt einen Überschuss an Früchten und Gemüse im Gazastreifen,
was sicher stellt, dass dort niemand verhungert.

„A former setelment“ [sic]
(in etwa: Eine ehemalige Sidlung)
Es gibt immer noch Zäune um die ehemaligen israelischen Siedlungen, was sicherstellt, dass gewöhnliche Einwohner des Gazastreifens keinen Nutzen welcher Art auch immer aus ihnen ziehen. Viele werden jetzt als Trainingslager für Terroristen genutzt.

„Die Siedlungen hatten das beste Land“
Es gibt nichts, das die Gazaner davon abhält Farmen zu bauen, die genauso produktiv sind, wie die, die die Israelis im Gazastreifen aufbauten. Aber selbst nachdem die Israelis das Land verließen, auf dem sie so hart arbeiteten, halten die palästinensisch-arabischen Führer ihre Bevölkerung weiter in übervölkerten Städten und erlauben ihnen nicht neue Orte zu bauen.

„Unsere ständige Polizei-Eskorte“
Obwohl wir der Welt erzählen, wie friedfertig und wundervoll die Gazaner sind und wie sehr wir die Führer der Hamas respektieren, hatten wir weder Bewegungsfreiheit noch die Möglichkeit irgendetwas von uns aus darüber herauszufinden, wie die gewöhnlichen Gazaner sich fühlen. Wir wurden während unserer gesamten Reise zu Propagandazwecken von Terrorgruppen genutzt, die Gewalt nutzen, um sicherzustellen, dass wir nicht irgendetwas tun, das ihnen nicht gefällt.

„Lubana und Premierminister Ismail Haniyeh“
Unsere Gehirnwäsche ist so vollständig, dass wir die Führer einer Terrororganisation, der für den Tod und Verletzungen Hunderter Israelis verantwortlich ist, als ein respektables menschliches Wesen betrachten. Immerhin trägt er Anzug und Krawatte und er behandelt uns, seine nützlichen Idioten, mit scheinbarem Respekt, während er hinter unserem Rücken über uns lacht. Der ausdrückliche Antisemitismus in der Hamas-Charta kümmert uns nicht im Geringsten und selbst wenn, würden wir es nicht wagen ihn Haniyeh gegenüber zu erwähnen, denn tief in uns drin haben auch wir Angst vor ihm. Wir wollen lieber auf seiner Seite stehen.

„Hier gab es nach Oslo einen Bau-Boom“
Wenn palästinensische Araber ihre Terroranschläge einstellen, gibt es für sie einen sofortigen wirtschaftlichen Nutzen – den hat es immer gegeben. Die Intifada war das Schlimmste, was unseren Freunden, den palästinensischen Arabern, passieren konnte, denn sie zerstörte ihre Wirtschaft und ihren Lebensunterhalt, die vom Handel und Arbeitsplätzen mit Israel und mit israelischen Siedlern im Gazastreifen abhingen. Jetzt werden sie von Gewaltverbrechern und Mördern geführt, denen sie weiter zujubeln. Aber wir werden die Terroranschläge unseren wohlwollenden Gastgebern gegenüber nicht kritisieren. Wir geben vor gegen alle Formen der Gewalt zu sein, aber in Wirklichkeit unterstützen wir aus vollem Herzen, was die Terroristen euphemistisch „Widerstand“ nennen.

Ich habe bisher immer noch nicht eine einzige Äußerung der Free Gaza-Website gefunden, mit der die Angriffe mit Qassam-Raketen verurteilt werden und die tatsächlich von Free Gaza-Mitgliedern stammen (sie drucken Dokumente von B’Tselem ab, in denen Qassams negativ erwähnt werden, aber unsere Freunde „Friedensaktivisten“ stehen nur für bestimmte Arten von Frieden.

(* Für den Begriff „Moonbat“ s. das politisch inkorrekte Wörterbuch!)

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Ein Schiff wird kommen…

…vielleicht aber auch zwei. Man liest zu diesem Thema meist, dass ein Schiff von einem Trupp „Friedensaktivisten“ ausgerüstet würde, mit dem die Blockade des Gazastreifens durch Israel gebrochen werden soll. Karin Storch vom ZDF weiß von zwei Schiffen zu berichten, die von Zypern aus in See stechen sollen. „Wir wollen aller Welt bewusst machen, was es heißt, wie in einem Gefängnis zu leben. Wir wollen Druck auf die internationale Gemeinschaft ausüben. Sie soll ihre Sanktionen überdenken“, tun die Leute kund. Mit anderen Worten: Gebt der Hamas endlich die Freiheit, ihren Terror überhall hin auszubreiten.

Dass weniger Frieden, als vielmehr Gehässigkeit und das Niedermachen Israels das Ziel ist, wird allein schon durch die Wahl der Namen für die Schiffe deutlich; denn neben der „SS Free Gaza“ ist der Name „SS Liberty“ vergeben – die „Liberty“ war ein amerikanisches Spionageschiff, das nach Angaben der US Navy gar nicht in der Gegend war und deswegen von den Israelis für ein ägyptisches Kriegsschiff gehalten und angegriffen wurde. 34 Amerikaner starben, bevor die israelischen Kampfflieger eine US-Flagge entdeckten und den Fehler meldeten, worauf die Angriffe sofort eingestellt wurden. Bis heute behaupten Verschwörungstheoretiker, Israel habe das Schiff absichtlich beschossen. In dieses Horn stoßen die „Friedens“-Aktivisten mit ihrer Namenswahl auch.

Es verwundert also nicht, dass in Israel deutliche Worte zu diesem Unternehmen gefunden werden. In den USA wurde der Regierung in Washington von einer israelischen Anwaltsorganisation vorgelegt, gegen welche US-Gesetze die zum großen Teil amerikanischen Teilnehmer und von US-Gruppierungen finanzierte Aktion verstößt. Eigentlich müssten damit eine ganze Reihe nicht ganz unprominente Personen und das Carter Center vom US-Bundesstaatsanwalt unter Anklage gestellt werden. Es wird wohl nicht passieren.

Publizistisch finden sich ebenfalls harsche Worte, auch und gerade von eigentlich linken und nicht unbedingt israelfreundlichen Israelis. Eine solche Reaktion stellt Steven Plaut im Block „Back to Sanity“ vor:

Das “Exodus-Schiff” des Terrorismus

Steven Plaut, Back to Sanity, 5. August 2008

Exodus-Briefmarke

Sie haben wahrscheinlich von einer Gruppe Israel-Hasser gehört, zu denen einige Mitglieder der Juden für einen zweiten Holocaust gehören, die plant ein Schiff auszurüsten, um damit Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen und ihre Solidarität mit der Hamas und ihrer Gegnerschaft dazu, dass Israel sich verteidigt, zu zeigen. Es ist eine Art Bizarro-Welt-Version des Schiffes „Exodus“, mit dem Flüchtlinge aus Europa in das Land Israel geschmuggelt und die britische Blockade herausgefordert wurde. Eine ähnliche Terror befürwortende Exodus wurde von etwa 25 Jahren von Peace Now-Typen ausgerüstet, um palästinensische „Flüchtlinge“ nach Israel zu bringen – als Teil ihrer Unterstützung des palästinensischen „Rückkehrrechts“. Die Sängerin Hava Alberstein gehörte damals zu den Organisatoren. Im aktuellen Projekt besteht das Vorhaben daraus Israel dahingehend in Verlegenheit zu bringen, dass es die Blockade des Gaza-Hamastan beendet und so der Hamas erlaubt Waffen und Raketen ungehinderter ins Land zu bringen.

Im jetzigen pro-Hamas-Publicity-Bravourstück werden das Schiff und sein Auftrag von Jimmy Carter, dem allerschlimmsten Ex-Präsidenten der amerikanischen Geschichte und einer schnatternden Schar weiterer Antisemiten finanziert.

In der heutigen Ausgabe von Ma’ariv vernichtet der stellvertretende Chefredakteur Ben Dror Yemini, selbst links der Mitte angesiedelt, in einer seiner besten jemals erschienenen Kolumnen die Cretins, die das Terrorschiff organisieren. Auf Hebräisch ist sie hier zu lesen.

Hier ist meine Übersetzung einiger Teile der Kolumne:

Das Hass-Schiff, das die Hamas retten wird

Ben Dror Yemini, 5. August 2008

Das Hamas-Regime im Gazastreifen entschied sich der Welt am letzten Wochenende zu zeigen, was zu tun es in der Lage ist. Nicht, dass wir das nicht bereits wussten, aber das Timing war perfekt. Sie fesselten eine Gruppe „Gefangener“ auf den Boden, Palästinenser [von der Fatah und der PLO – SP] und massakrierten sie. Die Qualitätsmedien zeigten die Fotos nicht. Ich frage mich, warum… Die Hamas wusste, wie sie sich um sie kümmern musste. Sie machten das mit Gas. Sie pumpten es in die intimen Körperteile ihrer Opfer, bis die starben. Neun unbewaffnete Menschen, kaltblütig getötet. Zweifellos gab es mehr, aber die neun wurden von „Menschenrechts-Organisationen“ bestätigt.

Dieses mörderische Regime ist jetzt der Liebling der „Kräfte des Fortschritts“, derselben Leute, die Stalin unterstützten, als er 20 Millionen seiner Landsleute ermordete…

Und nun hat die Allianz der „progressiven Kräfte“ mit Massenmördern eine neue Ausdrucksmöglichkeit… Sie stellen sich auf die Seite der Hamas. Und sie sind Partner beim Hass-Schiff, das heute oder morgen in Richtung Hamas-Regime in Gaza Zypern verlassen soll. Sie wollen „die Blockade brechen“. Sicher wollen sie das. Damit die Mörderokratie nicht auf den Gazastreifen beschränkt bleibt. Wir müssen uns um sie kümmern. Einmal mehr sehen wir die Achse der internationalen Linken mit dem Königreich des Bösen – denselben Leuten, die Gas in den Anus der eigenen Landsleute pumpen, während Linke ein Unterstützungsschiff ausrüsten, um ihnen zu helfen.

Es wäre eines, würden wir hier von einer wahnsinnigen Randgruppe sprechen. Aber das Jimmy Carter Center steht hinter diesem Schiff zur Unterstützung mörderischer Terroristen. Und nicht nur er, auch einige Nobelpreis-Gewinner, Desmond Tutu aus Südafrika, ein ehemaliger britischer Minister, Tony Blairs Schwägerin und selbst Heidi Epstein, eine antiisraelische Radikale, die behauptet Holocaust-Überlebende zu sein, obwohl sie Deutschland 1939 verließ. Sehen Sie, sie wurde vor den Gaskammern bewahrt, weshalb sie heute daran arbeitet diejenigen zu unterstützen, die Gas zum Mord von Menschen benutzen…

Diese Leute sorgen sich nicht wirklich wegen Menschenrechten für Palästinenser. Sie werden vom Hass auf Israel getrieben, nicht von Mitgefühl für Palästinenser, dem Begehren nach Menschenrechten oder nach Frieden. Sie bevorzugen eine Allianz mit Satan…

Wie lange wird es dauern, bis die Hollywood-Linke eine Neuverfilmung des Films „Exodus“ produziert, vielleicht mit Goobers Carter in der Rolle von Paul Newman?

Nachtrag: Zusätzlicher Lesetipp:
– Lizas Welt: Das Narrenschiff
– Castollux: „Humanitäre Leichtmatrosen“