Jede Menge Eigentore von freudigen Landkarten-Reaktionen der Israelhasser auf Trumps Deal des Jahrhunderts

David Lange, 29. Januar 2020

Gestern enthüllte Präsident Trump der Welt seinen „Deal des Jahrhunderts. Ich will das nicht kommentieren, bis ich ihn durchgegangen bin, aber man fairerweise sagen, dass die Palästinenser und ihre Anhänger alles andere als glücklich und zufrieden sind (sind sie das überhaupt je?).

Auf twitter haben viele Israel-Hasser auf Präsident Trumps arabisch-sprachigen Tweet dazu, „wie der zukünftige Staat Palästina mit einer Hauptstadt in Teilen von Ostjerusalem aussehen könnte“

mit dem Posten von Landkarten von dem reagiert, was sie als das „wahre Palästina“ bezeichnen.

Für sie unglücklicherweise haben sie nur den Erfolg gehabt ihre Ignoranz zu zeigen, während sie gleichzeitig ins Knie schossen.

So wie dieser Typ (und viele andere):

Das ist eine Landkarte des UNO-Teilungsplans von 1947, den die Juden akzeptierten und den die Araber ablehnten und auf den sie mit Gewalt reagierten. Beachten Sie außerdem die Verweise auf „Judäa“ und „Samaria“ – statt der „Westbank“.

Diese Frau fand, es sei eine gute Idee diese biblische Karte zu twittern:

Vergrößert man einen anderen Teil derselben Karte, dann offenbart das, was sie nicht ist – außer sie hatte die Absicht die historische jüdische Verbindung zu dem Land zu zeigen, lange vor der Zeit , bevor Mohammed überhaupt in den Windeln lag.

Dann gibt es diesen Hasser, der eine Karte von MSNBC twitterte:

Eine Karte, für die MSNBC sich entschuldigte:

Von denen, die den jüdischen Staat ablehnen, ist das alles nicht anders zu erwarten. Nein Gefühl für Akkuratesse, Wahrheit, Geschichte … oder Anstand.

Die Davidstadt und das Problem der Teilung Jerusalems

Archäologische Funde widerlegen weiterhin palästinensische Versuche jüdische Geschichte zu leugnen. Aber ohne die jüdische Präsenz vor Ort würden all diese kostbaren Altertümer auf dem Müll landen.

Jonathan S. Tobin, JNS.org, 3. April 2019

Diejenigen, die weiterhin die historischen Fakten zum jüdischen Jerusalem leugnen, erhielten diese Woche weitere schlechte Nachrichten. Archäologen, die im Bereich der Davidstadt in Jerusalem arbeiten, zeigten einige ihrer neuesten Funde, darunter eine Bulle (ein kleines Siegel), die auf das sechste Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung und damit vor die Zerstörung des ersten Tempels durch die Babylonier datiert werden kann.

Dieses besondere Stück wurde im letzten Herbst in der Davidstadt gefunden, einem Gebiet direkt außerhalb der heutigen Altstadtmauern Jerusalems, das aber Stätte der biblischen Hauptstadt des Königreichs Judäa war. Das Siegel trägt eine Inschrift, die feststellt, dass es „Natan Melech, Diener des Königs, gehörte“.

Die Bedeutung des kleinen Siegels liegt in der Tatsache, dass sein Eigentümer in 2. Könige als Beamter erwähnt wird, der im Dienst König Josiahs stand, der vor rund 2.600 Jahren lebte und starb. Als solches ist es ein weiterer in der zunehmenden Liste von Belegen, die in Ausgrabungen an der Davidstadt gefunden wurden und die beweisen, dass die in der Bibel geschilderten Geschehnisse des davidischen Königtums in historischen Fakten wurzeln, nicht in religiöser Fiktion.

Das ist aus zwei Gründen wichtig.

Einer ist, dass damit Behauptungen der Palästinenser widerlegt werden, die die jüdische Geschichte und die Verbindungen des jüdischen Volks zum Land bestreiten, insbesondere zu Jerusalem.

Zweitens setzt es die fortgesetzte Kontroverse um die Ausgrabungen in der Davidstadt und das Recht der Juden, in dieses Gebiet zu ziehen, in Kontext.

Wie Bari Weiss in einem ausgewogenen Text in der Sunday New York Times am vergangenen Wochenende vermerkt, sind die Archäologen seitens der palästinensische Autonomiebehörde und örtlichen arabischen Bewohner so unwillkommen wie die Juden, die herkamen, um in diesem Teil der antiken Stadt zu leben.

Während die Bedeutung des dort gefundenen Schatzes nicht zu bestreiten ist, betrachten Israels Kritiker die Grabung als etwas eher Politisches denn Geschichte. Mit der Entwicklung des Orts in einen Geschichtspark ist die City of David Foundation als Siedlergruppe verdammt worden, die mehr die Absicht hat Israels Zugriff auf einen Teil der Stadt zu festigen, der vom Großteil der Welt nicht als Teil Israels anerkannt wird.

Wie die Altstadt und die Westbank, so besetzte Jordanien von 1948 bis 1967 illegal den Bereich der Davidstadt. Die palästinensischen Araber, die in diesem Umfeld lebten, betrachten Juden als fremde Eindringlinge, obwohl fast alles Grundeigentum in dem Bereich vor der Gründung des Staates Israel Juden gehört oder gehörte. Obwohl niemand sie aus ihren Heimen vertreibt, fühlen sie sich zunehmend von einem Zustrom an Juden in das Viertel bedroht, die heute nach Angaben der Times ein Sechstel der Bevölkerung vor Ort ausmachen. Darüber hinaus nehmen sie die Entwicklung des archäologischen Parks bitter übel und betrachten die dort gemachten Entdeckungen als Beleidigung ihrer Überzeugungen, dass Jerusalem und all seine heiligen Stätten ausschließlich den Arabern gehören.

Ihre Märchen über diesen Versuch die physischen Beweise des jüdischen Jerusalems – wie der Tempelberg selbst und die Westmauer – als entweder gefälscht oder islamischer Natur zu behandeln, sind von Palästinenserführern wie Yassir Arafat und seinem Nachfolger Mahmud Abbas, dem Leiter der palästinensischen Autonomiebehörde, bestärkt worden.

Kritiker der City of David Foundation sind gegen diese Aktivitäten, weil sie glauben, dass der Bereich Teil eines zukünftigen Palästinenserstaats sein soll. Sie sagen, dass die Entwicklung der Stätte und die Grabungen Teil eines Versuchs sind, die erneute Teilung Jerusalems zu verhindern, die es der palästinensischen Autonomie ermöglicht ihre Hauptstadt dorthin zu legen.

Viele Israelis glauben immer noch im Prinzip an die Idee einer Zweistaaten-Lösung, wenn auch nicht annähernd so viele wie in der Vergangenheit, denn es fehlt ein glaubwürdiger palästinensischer Friedenspartner. Aber die Anstrengungen die Arbeit in der Davidstadt zu delegitimieren zeigt zwei grundlegende Probleme des Konzepts auf, sobald es auf eine sensible Stelle angewendet wird. Wenn die jüdischen Rechte an einem Ort bestritten werden, an dem König David und seine Nachkommen ihr antikes Königreich regierten, dann können sie überall im Land bestritten werden. Und das zu tun, dem haben die Palästinenser sich verschrieben. Ihre Anstrengungen die Davidstadt oder auch die Westmauer als mit jüdischen Mythen verbunden zu behandeln, statt als den Beginn der jüdischen Zivilisation, ist untrennbar mit ihrer Weigerung verbunden die Legitimität eines jüdischen Staates anzuerkennen, egal, wo dessen Grenzen gezogen werden könnten.

Es kann auch nicht argumentiert werden, dass die Palästinenser bei einer Zweistaaten-Lösung das Vertrauen gegeben werden kann die heiligen Stätten als solche zu schützen.

Erst diese Woche tauchten Beweise auf, dass antike Gräber im Raum Jericho – Territorium, das von der palästinensischen Autonomie regiert wird – von lokalen Arabern geplündert werden. Das ist in den gesamten Gebieten ein gewöhnliches Vorkommnis; das uralte jüdische Erbe der Region wird von Leuten systematisch zerstört, die auf Profit aus sind oder deren Hauptziel darin besteht die in Hülle und Fülle vorhandenen Beweise für die uralten jüdischen Verbindungen zu diesem Land auszulöschen.

Tatsächlich gibt es kein besseres Beispiel für solchen Vandalismus als den Tempelberg selbst, wo die muslimische Waqf, die den Ort verwaltet, archäologische Beweise in massivem Ausmaß verwüstete. Wir kennen das Ausmaß des Schadens aufgrund der Arbeit der Freiwilligen, die den Schutt durchsieben und bei ihrer Arbeit vor Ort viele wichtige archäologische Funde entdeckt haben, die aufzeigen, dass die jüdischen Ursprünge des Berges böswillig als Müll weggeworfen wurden.

Die einzige Möglichkeit das Erbe der Davidstadt zu schützen, besteht darin sicherzustellen, dass sie und der Rest Jerusalems unter der ungeteilten israelischen Obrigkeit verbleiben, mit dem Recht der Juden ungehindert in ihrer uralten Hauptstadt zu leben. Jede andere Lösung ist kein Weg zum Frieden, sondern etwas, das die Geschichtsleugner der PA nur weiter dazu ermutigt ihren Krieg gegen die jüdische Geschichte weiterzuführen.

Die Friedensfanatiker werden weiter von den Palästinensern widerlegt

Wie Mahmud Abbas höchstselbst Führern in Bagdad sagte, „ermutigt die Administration Trump Israel dazu ein Staat zu sein, der über dem Gesetz steht“; sie sei auch „einseitig und nicht geeignet Friedensgespräche zu unterstützen“.

Ruthie Blum, JNS.org, 5. März 2019

Die Palästinenser haben sich während der letzten Woche mächtig damit beschäftigt in Wort und Tat zu demonstrieren, dass US-Präsident Donald Trumps „Deal des Jahrhunderts“ schon bei der Ankunft tot ist.

Am Sonntag ritt Omar Hilmi Al-Ghoul, der dem ehemaligen PA-Premierminister Salam Fayyad als Berater für nationale Angelegenheiten diente, in einem Op-ed in der offiziellen, von der PA kontrollierten Tageszeitung Al-Hayat Al-Jadida“ eine Attacke auf das Weiße Haus. Als er dabei war, beleidigte er alle Menschen mit Behinderung.

Wie Palestinian Media Watch berichtet, schrieb Al-Ghoul: „Jeder, der sich [Trumps Gesandten Greenblatt] ansieht, entdeckt, dass er äußere und innere Merkmale hat, die denen mit einem Down-Syndrom ähneln: Er ist klein, seinen Augen sehen wie die von Mongoloiden au s, er plappert zügellos und ist politisch zurückgeblieben.“

Al-Ghoul fuhr fort: „Der kranke Greenblatt ist nicht der einzige, der das Down-Syndrom hat., denn es trifft alle Komponenten der amerikanischen Regierung. Jeder, der die allgemeinen Gene der Komponenten der Regierung Trump untersucht, sieht, dass es eine politisch verkrüppelte Kreatur ist. … Der mongoloide Greenblatt kann, zusammen mit Präsident Trump, seinem Schwiegersohn Jared Kushner und dem zionistischen [US-] Botschafter [in Israel David] Friedman von dem ominösen Deal schwafeln so viel er will. Sie sollten aber sicher sein, dass ohne die Unterschrift des PLO-Vorsitzenden Mahmud Abbas kein Deal zustande kommen wird und ihre dümmlichen Schritte und Politik werden weiter zwecklos sein.“

Vier Tage zuvor, deckte PMW ebenfalls auf, postete Abbas‘ Fatah eine antisemitische Tirade auf ihrer offiziellen Facebook-Seite. Zusammen mit drei Fotos aus dem Zweiten Weltkrieg verzerrte die Fatah eine Geschichte aus den Memoiren eines russischen Häftlinkgs und behauptete, dieser habe gesagt, dass Juden eifrig auf einen Nazibefehl reagierten, sie sollten Russen lebendig begraben. Nach Angaben des Fatah-Kontos hielt der deutsche Kommandeur die Juden, nachdem sie begannen die Russen in einer Grube mit Dreck zu bewerfen, davon ab die Aufgabe zu vollenden und schrie den Opfern zu: „Ich wollte euch nur wissen lassen, wer die Juden sind und warum wir sie töten!“

Und wie auf Bestellung rammten am Montag drei palästinensische Terroristen ihr Auto in einen israelischen Grenzpolizisten und einen IDF-Offizier, die aus ihrem liegen gebliebenen Jeep stiegen. Beide wurden bei dem Anschlag verletzt, einer von ihnen schwer.

Andere Soldaten vor Ort eröffneten das Feuer auf das Fahrzeug der Terroristen, töteten damit zwei von ihnen und verletzten den dritten. Später kam  heraus, dass diese Terroristen vorher Molotowcocktails auf eine nahe gelegene Autobahn geworfen hatten.

Montagmorgen lobte die Hamas die „zwei Märtyrer“; sie sagte: „Ihr Tod beweist, dass das palästinensische Volk weiter seinen Kampf gegen den Besatzer führt, bis unser Land befreit ist.“

Die Familien aller drei Täter werden heute mit einem happigen Gehalt der PA belohnt, die diese Woche verkündete, die Terroristen werden, egal, wie viel Geld Israel von den Steuereinnahmen abzieht – gemäß eines neuen Gesetzes, das darauf abzielt Abbas‘ Politik der Bezahlung pro Mord einzudämmen – ihre Gehälter ausgezahlt bekommen. Hass auf  Israel ist eines der wenigen Dinge, bei denen die Hamas im Gazastreifen und die Fatah in Ramallah völlig übereinstimmen.

Wo wir schon davon reden: Am Montagabend gingen zwei Sprengstoff tragende Ballons, die aus dem Gazastreifen nach Israel „geflogen“ wurden, zwischen zwei Häusern im Kreis Eschkol hoch. Der Vorfall ereignete sich ein paar Stunden, nachdem Israel Terrorziele im Gazastreifen als Reaktion auf die Sprengstoffballons von letzter Woche und palästinensische Krawalle beschoss; zu den Krawallen gehörte das Verbrennen von Reifen und die Zündung zahlreicher Sprengsätze entlang des Sicherheitszauns.

Derweil gab die Vereinigung Palästinensischer Wissenschaftler (P.S.A.) im Gazastreifen die neueste einer Reihe von Fatwas (islamisch-religiöse Meinungen) aus; mit dieser warnte sie vor Friedensvereinbarungen mit dem „zionistischen Gebilde“. Nach Angaben eines Berichts von Khaled Abu Toameh im Gatestone Institute entschied die P.S.A., dass „Normalisierung und Aussöhnung bedeutet den Juden Macht über das Land der Muslime zu geben, sich den Ungläubigen zu ergeben und die islamische Religion und Land zu verlieren“.

Zusätzlich legte die Fatwa der P.S.A. fest, dass jeder Frieden mit Israel „das Recht des palästinensischen  Volks auf sein Land bestreitet und das Recht der Juden darauf fälschlich anerkennt. Aussöhnung und Normalisierung mit dem zionistischen Feind wird als null und nichtig betrachtet, als ausdrückliche Verletzung der Bestimmungen der Scharia“.

Abbs beabsichtigt eindeutig diese Fatwa zu befolgen, wie er während einer Reise nach Ägypten im Januar deutlich machte:

„Ich werde mein Leben nicht als Verräter beenden“, sagte er gegenüber Reportern in Kairo. „Ich kann ‚Nein‘ sagen und ich habe ein Volk, das ‚Nein‘ sagt, an meiner Seite. … Die Türen sind für die USA geschlossen. Solange sie ihre Entscheidung gegen das palästinensische Volk nicht zurücknehmen, darf sich kein Palästinenser mit der amerikanischen Führung treffen, egal, welche Rolle er hat.“

Erst am Montag sagte Abbas bei einem Besuch im Irak den Führern in Bagdad, dass die Administration Trump „Israel dazu ermutigt ein Staat über dem Gesetz zu sein“ sowie „einseitig und nicht adäquat als Sponsor für Friedensgespräche“.

So viel zum „Deal des Jahrhunderts“, dessen Einzelheiten erst noch verraten werden müssen. So viel zu den Fantasten in Israel und im Ausland, die weiterhin irgendwelche Hoffnungen hegen.

Jüdische und palästinensische Teens greifen einmal mehr nach Verständigung

Eine Jugendgruppe bringt Nachbarn zusammen, die nichts über die Kultur des anderen wissen; sie hoffen auf Veränderung der zukünftigen Politik.

Daniel Gordis, Bloomberg, 3. Februar 2019

Was, wenn dein Nachbar nie den Ozean gesehen hat?
Foto: Raz Esther Kones

„Wenn eure Soldaten an Checkpoints auf uns schießen“, fragte ein palästinensischer Teenager eine Gruppe gleichaltriger Israelis, „machen sie das, weil sie echt Angst haben oder ist uns zu töten für sie mehr sowas wie ein Sport?“

„Schämt ihr euch nicht“, fragte später ein israelischer Teenager die Palästinenser, „Teil einer Kultur zu sein, die Terror und Mord glorifiziert?“

Israelische und palästinensische Teenager treffen sich so gut wie nie, viel weniger finden sie sich in einem Umfeld wieder, so solche Fragen nicht nur akzeptabel sind, sondern auch zu ihnen ermutigt wird. Das Programm Roots (Wurzeln), das diese Teenager zusammen brachte, ist allerdings der Einfall des palästinensischen Friedensaktivisten Ali Abu Awwad und wird heute von Alis Bruder Haled mit geleitet.

Der 47-jährige Abu Awwad ist auf vielerlei Weise ein unwahrscheinlicher Verfechter für Gewaltlosigkeit. Seine Mutter, aktiv in der PLO, wurde von Israel inhaftiert, als er 10 Jahre alt war. Später wurde ein Bruder von israelischen Soldaten getötet, unter Umständen, die immer noch umstrittener sind. Abu Awwad selbst verbrachte Zeit im Gefängnis, weil er während der ersten Intifada israelische Soldaten attackierte.

Was ihn umdrehte, sagte er mir, als wir uns in seinem Haus trafen, war jüdische Tränen zu sehen. R nahm an einem Treffen von Juden und Palästinensern teil, die im Konflikt Familienmitglieder verloren hatten; und im Verlauf des Gesprächs weinte eine jüdische Frau. Der Anblick, sgate er, schockte ihn. Vielleicht übertrieben, sagte er, dass ihm nie in den Sinn gekommen war, dass auch Juden weinen. Da, sagte er, beschloss er sein Leben einer anderen Lösung des endlosen Konflikts zu widmen.

Der Standort des Roots-Programms in der Region Etzion, direkt südlich von Jerusalem, ist gewollt und voller Spannungen. Der Gush Etzion (Hebräisch für Region Etzion) oder der „Gusch“, wie er allgemein genannt wird, war vor Israels Gründung 1948 von Juden bewohnt. Er fiel nur Tage vor Israels Unabhängigkeit an Jordanien und blieb 19 Jahre lang unter jordanischer Herrschaft. Fast genauso schnell, wie Israel ihn 1967 im Sechstage-Krieg wieder an sich riss, kehrten die Kinder und Enkel der Männer und Frauen, die beim Versuch ihn zu verteidigen starben, in den Gusch zurück und begannen zu bauen.

Heute ist der Gusch Heimat für eine Reihe jüdischer Gemeinden. Umgeben sind diese Städte herum (im internationalen Jargon „Siedlungen“) von zahlreichen arabischen Dörfern. Obwohl ihre Häuser so nahe beieinander liegen – Israelis und Palästinenser im Gusch besuchen sogar dieselben Einkaufszentren – reden die beiden Bevölkerungen fast nie miteinander und wissen praktisch nichts vom anderen. Abu Awwads Programm will das ändern.

Ein paar Dutzend Juden und Palästinenser, alles Teenager, treffen sich regelmäßig, ihre Diskussionen werden von Übersetzern möglich gemacht. Sie alle begegnen Widerstand, gar Feindseligkeit, seitens Mitgliedern ihrer eigenen Gemeinschaft, weil sie der Teilnahme zugestimmt haben. Gemeinsame brechen sie langsam Stereotype auf.

Ein jüdischer Teilnehmer, Elnatan Bazak, schrieb im August einen Facebook-Post über seine zwei Jahre Teilnahme an der Gruppe; darin erklärte er, was er zu tun gelernt hatte, war eine andere Seite zu hören ohne seine eigenen Verpflichtungen zu schwächen. „Ich entdeckte“, schrieb er, „dass es möglich ist am Jerusalem(-vereinigungs)-Tag, eingehüllt in eine israelische Flagge … zu singen und zu tanzen und dann in einem interreligiösen Gottesdienst für den Frieden der Stadt zu beten.“ Gleichermaßen, sagte er, hatte er gelernt, dass es möglich war eine gemeinsame Fahrt nach Yad Vashem, Israels nationalem Holocaust-Denkmal und –Museum, zu organisieren und dann, mit gleichem Interesse den Ort eines arabischen Dorfes zu besuchen, das 1948 zerstört wurde. Dies sind keine Gefühle, die bei vielen seiner Mitsiedler üblich – oder beliebt – sind.

Die Leiter des Programms heben rasch hervor, dass sein Einfluss über die wenigen Dutzend daran jeweils beteiligten Teenager hinaus geht: Es öffnet die Augen ihrer Familien und dann Kreisen darüber hinaus. David Palant, der Vater eines jüdischen Teilnehmers aus der Siedlung Alon Schwut, vermerkte in einem offen Brief, den er über das Programm schrieb, als sein Sohn „von einem gemeinsamen Schabbat bei Hadera zurückkam und uns erzählte, dass es Palästinenser in der Gruppe gab, die bisher nie den Ozean gesehen hatten, brach mir das das Herz“.

Palant beschrieb, was gesdchah, als er am 9. Av an einem Roots-Programm teilnahm; der 9. Av ist ein zutiefst nationaler Tag, an dem Juden der Zerstörung der zwei Tempel gedenken: Er hörte einen Vortrag eines Scheiks aus Jaffa und „war nachhaltig beeindruckt von dem, was er sagte, von Dingen, von denen er erzählte, von denen ich keine Vorstellung hatte und ich war beschämt. Wie war es möglich, dass ich in all den Jahren, in den tausenden von Stunden, die ich jüdischer und allgemeiner Bildung gewidmet hatte … nie die Zeit gefunden hatte irgendetwas über die Kultur der Menschen gelernt hatte, die direkt nebenan wohnten?“

In der hoch ideologischen und oft monolithischen Siedlergemeinschaft erfordert mit einem solchen Brief in die Öffentlichkeit zu gehen, mehr als Mut – es bedeutet die soziale Vorsicht in den Wind zu schießen. Auch wenn sie gering an Zahl sind, entscheiden sich die beteiligten palästinensischen und jüdischen Familien genau das zu tun.

Der aktuelle Wahlzyklus ist eine Erinnerung daran, warum solche Begegnungen wichtig sind. Als Yesch Atid, Israels Zentrumspartei, vor kurzem ihr Wahlprogramm online stellte, erklärte sie: „Wir suchen keine Ehe mit den Palästinensern, sondern eine Scheidung von ihnen. … Unser Ziel besteht darin einen entmilitarisierten Palästinenserstaat an der Seite eines starken und sicheren jüdischen Staats Israel zu schaffen, unter strikter Einhaltung von Sicherheitsarrangements und Operationsfreiheit der IDF. Der Siedlungsblock wird Teil Israels bleiben. Wir werden kein Rückkehrrecht für Palästinenser anerkennen und Jerusalem wird auf immer die vereinte Hauptstadt Israels bleiben.“

Für die Mehrheit der Israelis macht diese Haltung perfekt Sinn. Für die meisten Palästinenser ist sie ein Versagter. Angesichts des politischen Patts könnten es, sollten die Beziehungen der beiden Völker vorankriechen, genau durch ein solches Treffen zwischen Erwachsenen und auch Teenagern sein, weit entfernt von den grellen Schlagzeilen.

„Ich habe einen weitere Frage“, wollte eine israelische Teenagerin ihr palästinensisches Ggenüber bei einem der letzten Treffen wissen. „Gibt es irgendetwas in unserer Kultur, das ihr wirklich mögt?“

Die palästinensischen Kids waren einen Moment still und dann lachten sie. „Wir lieben eure Musik“, sagten sie. Insbesondere Eyal Goaln, einen israelischen Rockstar, der auf Hebräisch singt, aber in einem nahöstlichen, fast arabisch klingenden Stil. „Wir verstehen das Hebräische nicht, aber wir hören ihm immer zu; wir kennen die Worte auswendig.“

UNO attackiert Chance auf Frieden – wieder einmal

Dry Bones, 13. Dezember 2018:

Die Canada Free Press schreibt:

UNO, Ägypten und Jordanien könnten Trumps Friedensplan versenken

Präsident Trumps lange erwarteter Friedensplan zu Beendigung des arabisch-israelischen Konflikts – der Ende Januar 2019 öffentlich gemacht werden sollte – könnte auf unbestimmte Zeit zurückgestellt werden.

Diese Möglichkeit kam auf, nachdem die die Vollversammlung der Vereinten Nationen (GA) es verfehlte die von Amerika vorgelegt Resolution A/73/L.42 zur Verurteilung der Hamas und anderer militanter Organisation im Gazastreifen wegen willkürlicher Angriffe auf Israels Zivilbevölkerung zu verabschieden.

Der Schutz der gesamten Zivilbevölkerung vor den verheerenden Auswirkungen von Konflikt und Krieg wurde auf den Kopf gestellt, als die Resolution nicht die von den arabischen UNO-Mitgliedern geforderte Zweidrittelmehrheit erhielt; Amerika argumentierte für die einfache Mehrheit, was mit nur drei Stimmen Mehrheit verpasst wurde.

Die Resolution sollte zum ersten Mal die 1987 gegründete Hamas verurteilen – deren Charta die Vernichtung Israels fordert. Die Resolution diente als Barometer, um festzustellen, ob 134 der 193 UNO-Mitglieder … bereit sein würden den Kreislauf der mehr als 700 antiisraelischen UNGA-Resolutionen zu durchbrechen, deren Mehrheit ein Stimmenblock von 77 Staaten immer garantiert hatte. Nur 35 besaßen die moralische Integrität auszubrechen und die Resolution zu unterstützen; 32 enthielten sich und 15 stimmten nicht mit ab. (weiterlesen, auf Englisch)

Das magische Denken der EU zum israelisch-arabischen Konflikt

Wie viel Fehlschlag genügt?

Bruce Thornton, FrontPage Mag, 18. Mai 2018

Als in Shakespeares Heinrich IV. Teil 1 der walisische Zauberer Glendower prahlt: „Ich kann die Geister aus dem Abgrund hervorrufen.“, kontert der skeptische Hot-Spur: „Das kann ich auch, und das kann jedermann; aber kommen sie, wenn Ihr ihnen ruft?“ Sieben Jahrzehnte lang hat das politische Establishment des Westens versucht mit ritualisierten Rufen des „Land für Frieden“ und „Zweistaatenlösung“ den Frieden im Nahen Osten aus dem Abgrund endloser Gipfeltreffen und Konferenzen und Vereinbarungen hervorzurufen. Aber alles, was sie zu produzieren schafften, war Krieg, Terrorismus und kriecherisches Appeasement. Der Frieden ist ihrem Ruf nicht gefolgt.

Die EU ist besonders nutzlos gewesen; sie gab Milliarden Euros dafür aus die palästinensischen Araber zu bestechen, damit die und ihre Jihad-Genossen die Terrorhorden nicht loslassen und la dolce vita der europäischen Eliten stören. Aus Furcht vor den verstimmten, nicht angepassten muslimischen Immigranten, die sie in ihre Länder haben eindringen lassen, haben sie Israels „illegale Besatzung“ und „unverhältnismäßigen Einsatz von Gewalt“ dämonisiert sowie über die Zunahme des Antisemitismus und der muslimischen Gewalt geflissentlich hinweggesehen, alles in der Hoffnung dem Zorn der „Märtyrer“ Allahs zu entkommen. Natürlich sind sie das nicht, wie die mit Blut und Gewalt besudelten Straßen von Paris, London, Brüssel, Berlin und Madrid belegen. Genauso wenig haben sie eine Atempause vor dem „kleinen Terror“, wie der norwegische Blogger Fjordman es nennt, erhalten: täglichem Vandalismus, Vergewaltigung, Tätlichkeiten und schleichender Scharia, zusammen mit der Beschlagnahme und Kolonisierung der öffentlichen Plätze und bürgerlichen Institutionen.

Doch trotz ihres Versagens die Geister des regionalen Friedens und der Versöhnung aus Tiefen zu heben setzt die politische Elite der EU blindwütig damit fort ihre diplomatischen Mantras zu wiederholen. Der jüngste Versuch kam in Form einer Reaktion auf Präsident Trumps Erfüllung seines Versprechens die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, seit 3.000 Jahren der spirituellen, kulturellen und politischen Hauptstadt des jüdischen Volks einer Stadt, deren arabischer Einfluss durch Invasion, Besatzung und Kolonisierung zustande kam-.

Jahrzehnte der Fehlschläge haben aber die EU-Bürohengste nicht gelehrt ihre anerkannte Weisheit neu zu bewerten. Am Vorabend des Botschaftsumzugs nach Jerusalem bereiteten EU-Diplomaten eine gemeinsame Erklärung der EU vor, die ihren Grund für die Ablehnung darlegte:

Jerusalem sollte die Hauptstadt beider Staaten sein – Israel sowie des künftigen Staats Palästina.

Der Endstatus von Jerusalem sollte verhandelt und nur durch Verhandlungen zwischen den Parteien festgelegt werden.

Die Mitgliedstaaten der EU werden den USA nicht folgen und werden ihre Botschaften nicht nach Jerusalem verlegen.

Hinter den Standardklauseln liegt der zentrale Fehlschluss westliche Diplomatie in diesem Konflikt: dass die Araber sich magisch in ein „palästinensisches“ Volk verwandelt haben, das seinen eigenen Staat wünscht, der mit Israel „Seite an Seite in Frieden lebt“. Weitere fantastische Annahmen bestehen darin, dass die Region eine uralte Heimat dieses Volkes, dass Jerusalem für ihre Geschichte besonders heilig und dass die Rückgewinnung von Judäa und Samaria im Sechstagekrieg von 1967 eine von apartheidartiger Diskriminierung gekennzeichnete „illegale Besatzung“ sei.

All diese hinter westlicher Diplomatie und Dämonisierung Israels steckenden Behauptungen sind Entstellungen oder offene Lügen. Nehmen wir die Wendung „illegale Besatzung“. Historisch ist sie sinnlos. Es gibt gemäß dem Völkerrecht keine Besatzung, denn es hat nie ein moderner Staat gegeben, der besetzt werden konnte. Das Territorium bleibt bis heute umstritten, nicht „besetzt“. Das ist der Grund, warum es geografisch als die „Westbank“ des Jordan beschrieben wird. „Palästina“ war der Name, der zur Beschreibung einer Provinz des Osmanischen Reichs verwendet wurde und „palästinensisch“ beschrieb jeden Untertan, ob nun christlich, jüdisch oder muslimisch, der dort lebte.

Nach dem Zusammenbruch der Osmanen in der Folge des Ersten Weltkriegs kam das Territorium unter die rechtliche Kontrolle des Mandatssystems, das vom Versailler Vertrag und dem Völkerbund eingerichtet wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die kontrollierende Obrigkeit an die UNO weitergegeben, die 1947 die Resolution 181 zur Gründung eines jüdischen und eines arabischen Staates auf dem Gebiet verabschiedete, das ursprünglich für Israel vorgesehen war, aber für die Gründung von Jordanien reduziert worden war. Sechs arabische Staaten lehnten den Teilungsplan 1948 ab und marschierten in den frisch gegründete Staat ein – nicht um einen arabischen Staat zu schaffen, sondern den jüdischen zu vernichten, ein Ziel, dass sie 70 Jahre lang mit Krieg und Terror unentwegt weiter verfolgt haben.

Bis 1967 war das Gebiet tatsächlich „besetzt“ – von Jordanien, dessen Annexion international nie anerkannt wurde. Unter die Kontrolle Israels kam es als Ergebnis des Verteidigungs-Sechstagekriegs. Wahrscheinlich wäre das Territorium trotz internationaler Missbilligung im Lauf der Zeit zu einem Teil Jordaniens geworden wäre, gemäß der alten Weisheit, dass Besitz 90 Prozent des Gesetzes ist. Wer boykottiert immerhin China oder macht es zu einem internationalen Paria, weil es Tibet besetzt hält? Oder was ist mit Nordzypern, das 3.000 Jahre lang griechisch war und fortlaufend von Muslimen besetzt wurde, zuletzt 1974 von den Türken? Sie vertrieben 150.000 Griechen, verwüsteten oder zerstörten300 Kirchen und kolonisierten das Land mit türkischen „Siedlungen“. Wir hören aber keine Proteste der EU, der UNO oder der BDS-Bewegung. Hätten die Araber 1967 nicht angegriffen, wäre aus ihrer „illegalen Besatzung“ der uralten jüdischen Gebiete Judäa und Samaria de facto wie Tibet oder Zypern eine legale Provinz eines fremden Invasoren geworden.

Der in der EU-Proklamation implizite Ruf nach einem „Palästinenserstaat“ ist historisch ebenfalls hinfällig, weil es als ein Punkt historischer Tatsache so etwas wie ein „palästinensisches Volk“ nicht gibt, dessen „historisches Heimatland“ das Land zwischen Jordan und Mittelmeer ist., zwischen dem  „Fluss und dem Meer“, das judenrein gemacht werden muss, bevor es ein Palästinenserstaat wird. Die meisten der in dem angestammt jüdischen Land Judäa und Samaria lebenden Araber sind die Nachkommen von Eroberern und Besatzern oder kürzlich Eingewanderte, die von der wirtschaftlichen Entwicklung durch jüdische Siedler angezogen wurden. Die heute „Palästinenser“ genannten Araber unterschieden sich ethnisch, sprachlich und kulturell nicht sonderlich von den Arabern, die in Jordanien, dem Libanon oder Syrien leben. Sie unterscheiden sich vielmehr durch ihren Status als Opfer und ewige Flüchtlinge, eine Identität, die von anderen arabischen Staaten genährt wird, um deren internationalen Interessen zu dienen, begünstigt durch die korrupte und nutzlose UNO und die internationale Linke, die Israel als neokolonialen kapitalistischen Außenposten betrachtet.

Sollten Sie irgendwelche Zweifel daran haben, dass „palästinensisch“ ein Propagandamittel ist, dann hören Sie Farouk Kaddoumi zu, 1977 Leiter der Politischen Abteilung der PLO. „Jordanier und Palästinenser werden von der PLO als ein Volk betrachtet“, sagte der dem Magazin Newsweek. Früher, nach dem Sechstagekrieg, sagte Zouhair Mushin vom Exekutivrat der PLO: „Es gibt keinen Unterschied zwischen Jordaniern, Palästinensern, Syrern und Libanesen. Wir sind alle Teil einer Nation. Einzig aus politischen Gründen unterstreichen wir sorgfältig unsere palästinensische Identität… Ja, die Existenz einer separaten palästinensischen Identität dient ausschließlich taktischen Zwecken. Die Gründung eines Palästinenserstaats ein sein neues Mittel in der Fortsetzung des Kampfs gegen Israel.“

Die Vorstellung eines „palästinensischen“ Nationalstaats ist daher ein Propagandamittel zur Führung eines Kriegs gegen Israel in „Phasen“ gewesen. Es gefällt ignoranten Westlern und ihrenm eigenen kulturellen, spezifischen Idealen der „ethnischen Selbstbestimmung“ oder Eigenstaatlichkeit. Beide Konzepte sind traditionellen muslimischen Vorstellungen von der Umma, der weltweiten Gemeinschaft der Muslime, fremd, die nicht von Blut oder Nationalität geeint sind, sondern durch die Religion.

Gleichermaßen fadenscheinig ist der Hinwies auf den Anspruch, dass Jerusalem für Muslime eine besonders bedeutende Stadt sei. In Wirklichkeit wird sie im Koran nur zweimal erwähnt, verglichen mit 660 malen im Alten Testament. Sie hat für das Judentum die zentrale Bedeutung, die Mekka für den Islam hat. Tatsächlich ist ihre Beziehung zu muslimischer Geschichte belanglos, vergleicht man sie mit der zentralen elektrisierenden Rolle Jerusalems für das Judentum und die Juden als Heimat des Tempelbergs, Standort des Zweiten Tempels. Die zwei Moscheen auf dem Tempelberg erreichten ihr derzeitige, übergroße Bedeutung erst nachdem Israel die Stadt 1967 eroberte.

Dann erst wurde Jerusalem ein Symbol der „Katastrophe“ von 1948 und zum Schlachtruf für die Vernichtung Israels. Das ist der Grund, warum die den Tempelberg kontrollierenden Araber systematisch die archäologischen Beweise für Jerusalems Zentralität in der jüdischen Geschichte zerstören. Eingedenk der römischen damnatio memoriae, der Auslöschung aller Beweise für die Existenz eines Feindes, erfinden die Araber Fakten vor Ort, um ihren „Versuch die einzigartige Verbindung zu untergraben und zu entstellen oder zu vernebeln, die wir, das Volk Israel, zur Hauptstadt Israels haben“, wie Benjamin Netanyahu es 2010 sagte; sie wollen ihren Anspruch stärken, die ursprünglichen Einwohner einer Region zu sein, in die sie einmarschiert sind, die sie erobert und besetzt haben, 2.000 Jahre nachdem die Juden Jerusalem aufgebaut hatten.

Schließlich verraten die verzweifelten Rufe nach „Verhandlungen“ nach 70 Jahren diplomatischer Fehlschläge, wie bankrott das institutionalisierte Narrativ geworden ist. Und das außenpolitische Establishment der EU hat alles Recht verzweifelt zu sein. Die Wahl von Donald Trump hat dieses Paradigma gesprengt, weil der Präsident erkannt hat, was die außenpolitischen „Experten“ nicht erkannten: Die Dinge haben sich geändert. Barack Obamas Ermächtigung des Iran hat die Gemüter der sunnitisch-muslimischen Staaten konzentriert, die vorerst erkennen, dass Israel als Verbündeter mehr wert ist denn als Sündenbock. Die Botschaft nach Jerusalem zu verlegen ist ein machtvolles, konkretes Statement der Freundschaft seines Landes zu Israel und der Ablehnung der lange schon toten, diplomatischen, von der EU eingenommenen Weisheit, die so wichtig ist wie Glendowers Zaubersprüche und Parolen.

Am wichtigsten ist: Die EU-Proklamation scheiterte, als Ungarn, die Tschechische Republik und Rumänien eine gemeinsame EU-Erklärung blockierten, die einstimmige Zustimmung erforderte. Magisches Denken, das auf vergeblichem Hoffen gründet, wird durch Fakten und Taten ersetzt, die auf Wahrheit gründen – ein passendes Geschenk zu Israels 70. Geburtstag.