Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (1.-7. Mai 2016)

Sonntag, 01.05.2016:

Die Hamas prahlt, dass ihre Leute während der aktuellen Terrorwelle im April alle 2 Tage einen Messerangriff ausführten; dazu kamen 3 Schussangriffe und 2 Versuche Morde mit Autos zu verüben, außerdem der Bombenanschlag auf einen Linienbus.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (24.-30.04.2016)

Sonntag, 24.04.2016:

Verlogener geht’s mal wieder kaum: Bei der Unterzeichnung des Klima-Deals in New York behauptet Mahmud Abbas, die Israelis würden mit ihren Siedlungen die Umwelt zerstören. Ausgerechnet der PA-Chef, dessen Truppen Kläranlagen verhindern, dessen „Verwaltung“ die Müllabfuhr nicht auf die Reihe bekommt usw. – der wirft denen Umweltvernichtung vor, die es geschafft haben Wasser zu sparen, die Wüste zum Blühen zu bringen und die umwelttechnisch weltweit führend sind!

Reservesoldaten berichten, dass die IDF sie daran hindert mit den lokalen Sicherheitseinheiten in Judäa und Samaria zu trainieren.

Anscheinend weil Terroranschläge befürchtet werden, hat es am zweiten Tag des Pessach kaum Besucher in der Jerusalemer Altstadt gegeben.

Offizielle Predigt eines Imams im PA-Fernsehen: Der Imam rief zum Völkermord auf und forderte von Allah „die boshaften Juden“ zu „bestrafen“ – alle Juden.

Die mit zwölf Jahren jüngste Terroristin wurde nach zweieinhalb Monaten wieder freigelassen, nachdem ihre Strafe (ursprünglich 6 Monate) schon zweimal gekürzt wurde. Sie erhielt einen Heldenempfang.

Der stellvertretender Führer der (verbotenen) Islamischen Bewegung in Israel hat in einem Interview wieder behauptet Netanyahu wolle während Pessah die Al-Aqsa-Moschee erobern. (Ein klarer Versuch zu „Widerstand“, also Gewalt und Terror aufzustacheln.)

Montag, 25.04.2016:

Wegen der „Zusammenstöße“ zwischen der IDF und Einwohnern von Bani Naim bei Hebron wurde dieses komplett blockiert. Die relative Ruhe hat Israel veranlasst die Blockade aufzuheben.

Jordanien warnte Israel vor „gefährlichen Konsequenzen“, wenn es weitere „Invasionen“ von Juden auf dem Tempelberg gibt. In der Note war von „Einbrüchen durch Siedler und Besatzungskräfte“ und „Verstößen der israelischen Besatzungskräfte“ die Rede, die „einen Bruch internationaler Konventionen“ darstellten. Israel müsse „verhindern, dass israelische Siedler und Besatzungskräfte den Bereich der heiligen Moscheen betreten“.

Zu Pessach strömten am dritten Tag von Pessah mehrere Zehntausend Juden nach Hebron, vor allem zur Patriarchenhöhle.

Im Gazastreifen wurde wieder in Palästinenser wegen angeblicher Kollaboration mit Israel verurteilt (ausnahmsweise nicht zum Tod, sondern „nur“ zu 12 Jahren Gefängnis).

Der Shin Bet nahm am Wochenende einen palästinensischen Journalisten fest. Er gehört der PFLP-Terrororganisation an und wird unter Terrorverdacht festgehalten.

Meinungsumfrage bei den jungen PalArabern: Unterstützung für Messerangriffe ist hoch; Verhandlungen mit Israel werden den Konflikt nicht beenden; immer weniger Unterstützung einer Zweistaatenlösung.

Dienstag, 26.04.2016:

Fest in einem Kindergarten im Gazasteifen: Die lieben Kleinen spielen Terroristen, lassen „israelische Soldaten“ „Palästinenserinnen“ ermorden und bringen dann Juden um. Das ganze Gehirnwäsche-Szenario erinnert an Hinrichtungen des Islamischen Staats.

Der Wahlkampf zu den Studentenwahlen in der PA wird von der Fatah mit antiisraelischen Motiven geführt. Aktuell werden Poster mit einem blutigen Messer und „Palästina“ anstelle von Israel plakatiert.

Die israelischen Geheimdienste versuchen eine Gruppe ISIS-Terroristen auf der syrischen Seite der Grenze auf dem Golan aufzuspüren, die im Verdacht stehen Chemiewaffen in die Hand bekommen zu haben, die sie gegen Israel einsetzen wollen.

Die IDF begleitete hunderte Juden bei einem seltenen Besuch des Grabes von Othniel Ben Kenaz, dem ersten Richter der Israeliten nach Josua. Das Grabmahl befindet sich im „arabischen“ Hebron und ist deshalb normalerweise nicht zugänglich. Die IDF ermöglichte den Besuch wegen der Pessah-Feiertage.

Mittwoch, 27.04.2016:

Die IDF präsentierte Daten, die zeigen, dass die Hamas sich im Sinai mit dem Islamischen Staat zusammengetan hat. Hamas überweist den IS-Terroristen Geld und bildet sie aus, hilft bei der Kommunikation und bietet medizinische Hilfe.

Der PA-„Botschafter“ bei der UNO stellte Israel in einer Pressekonferenz mit Nazideutschland auf eine Stufe. Israelische Streitkräfte in Judäa und Samaria würden wie die Nazis bei der Niederschlagung des Aufstands im Warschauer Ghetto vorgehen, behauptete er.

708 Nichtmuslime besuchten heute den Tempelberg, davon waren 530 Touristen.

Kommandeure der IDF in Judäa und Samaria erwarten die nächste Terrorwelle – und die wird ihrer Meinung nach nicht mit Messern, sondern mit Bomben verübt werden.

Donnerstag, 28.04.2016:

Die PLO lässt wissen, dass der gestrige Terroranschlag eines Geschwisterpaares gar kein Anschlag war, sondern die Soldaten die beiden einfach erschossen, als sie spazieren gingen und die Messer hinterher dazu gelegt hätten.

Die Hamas forderte dazu auf das Blut der Terroristen rächen, die gestern am Checkpoint Qalandiya erschossen wurden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (17.-23.04.2016)

Sonntag, 17.04.2016:

Es soll eine Vereinbarung zwischen Israel und der PA geben, dass die IDF sich aus den Area A in Judäa und Samaria zurückzieht, die seit den Oslo-Vereinbarungen unter voller Zivil- und Sicherheitskontrolle der PA stehen; die Israelis waren aufgrund der Terrorwelle auch in diesen Gebieten aktiv geworden.

Zahlen: In der aktuellen „Messer-Intifada“ ermordeten die Terroristen 34 Personen und verletzten 361; weitere 125 mussten wegen Schock behandelt werden.

Mahmud Abbas beschuldigt Israel „naziartige“ Gefangenenlager zu betreiben, in denen „Freiheitskämpfer“ festgehalten werden. Es werde keinen Frieden geben, solang es noch arabische Gefangene dort gibt.

Montag, 18.04.2016:

Dank einer technischen Neuerung, mit der Hamas-Tunnel entdeckt werden können, hat die IDF einen Terrortunnel aus dem Gazastreifen nach Israel orten und „neutralisieren“ können. Es handelte sich um einen ungewöhnlich großen und komplexen Tunnel. Die Hamas prahlt, die Entdeckung sei nur „ein Tropfen im Ozean“.

Der Oberste Gerichtshof hat die Gefängnisstrafe von Islamistenführer Raed Saleh von 11 auf 9 Monate reduziert; diese muss Saleh wegen Aufstachelung zu Gewalt absitzen. Er hatte beantragt das Urteil aufzuheben.

Wegen des Widerstands der PalAraber wird Jordanien jetzt doch keine Überwachungskamera auf dem Tempelberg installieren.

Die Hamas ist überzeugt, dass Israel ihre Tunnel durch eine neue Technologie entdecken kann und die Daten auch an Ägypten weitergibt.

Etwas sehr irre geworden: Ein Redakteur von Walla News namens Roy Baharir Perl forderte die Terroristen auf eine Demonstration in Tel Aviv am Dienstag zugunsten des Soldaten anzugreifen, der in Hebron einen Terroristen erschoss und wegen Totschlag vor ein Militärgericht gestellt wird.

Dienstag, 19.04.2016:

Die Fatah lobte den gestrigen Bombenanschlag auf den Bus.

Der Shin Bet konnte aufgrund der Aussagen zweier festgenommener terroristischer Teenager Anfang März bei Nablus eine weitere Terrorzelle der PFLP festnehmen und konkret geplante Anschläge verhindern.

Der (jüdische) Mörder eines arabischen Teenagers wurde von einem israelischen Gericht verurteilt (das Strafmaß muss anscheinend noch festgelegt werden, es wird im Artikeln nicht genannt). Seine beiden minderjährigen Komplizen wurden bereits im Januar zu verurteilt, einer zu einer lebenslänglichen Gefängnisstrafe, einer zu 21 Jahren Gefängnis. (Bei den PalArabern werden Mörder von Juden gefeiert, statt vor Gericht gestellt.)

Mahmud Abbas behauptete: „Wir Palästinenser sind gegen alle Formen des Terroismus“ – am Tag des Anschlags in Jerusalem. Ach ja, ich vergaß: Judenmord ist kein Terror, sondern „Widerstand“…

Mittwoch, 20.04.2016:

Schon wieder Hetze der Fatah: Sie veröffentlichte ein Video, das junge Leute dazu anhält Juden zu erstechen und zu überfahren sowie das „Märtyrertum“ anzustreben.

Der Schabak gab bekannt, dass Mitglieder einer vermutlichen jüdischen Terrorzelle festgenommen wurden. Eine Anwaltsorganisation sagte, die Festgenommenen hätten seit zehn Tagen (seit ihrer Festnahme) nicht die Möglichkeit bekommen einen Anwalt zu treffen und die beweisfähigen vorgeworfenen Taten hätten nicht nur keine Opfer (Verletzte oder gar Tote) zur Folge gehabt, sondern seien Streitigkeiten gewesen.

Eine der beim Bombenanschlag von Montag verletzten Personen verstarb jetzt; es handelt sich um den vermuteten Bomber. Die Hamas sagt, dieser sei einer der ihren.

Das Hetzmaul Hanin Zoabi hat wieder einmal Israel mit Nazideutschland gleichgestellt. Sie behauptete zudem, Holocaust-Bildung diene dazu zur Erniedrigung und Unterdrückung anderer zu motivieren. Natürlich sind dabei die Juden die Unterdrücker und die Araber die Erniedrigten.)

Donnerstag, 21.04.2016:

Hamas-Mitglieder aus dem Raum Bethlehem wurden im Zusammenhang mit dem Bus-Bombenanschlag vom Montag festgenommen.

Der Terrorist von Bombenanschlag von Montag hatte vorher auf Facebook schon Juden bedroht.

Heckmeck:
Frankreich kündigte ein Treffen von Ministern aus 20 Ländern am 30. Mai an; die Konferenz soll Israel Friedensgespräche aufzwingen – Israel und die PA sind nicht zu dem Treffen eingeladen.

Freitag, 22.04.2016:

Die PA ruft wieder zu „Widerstand“ auf, weil angeblich die Al-Aqsa-Moschee „verjudet“ werden soll. Zudem wurde (wieder) der Vorwurf erhoben, Israel führe einen Religionskrieg gegen die „Palästinenser“ und verhalte sich rassistisch. Die Stellungnahme endete mit einem „Gruß an unsere gefangenen Helden, die in den Gefängnissen der israelischen Besatzung schmachten.“

Die Polizei nahm am Morgen zwei Juden fest, die einen Ziegenbock auf den Tempelberg bringen wollten (offenbar um ihn dort zu opfern). Die Festnahme erfolgte wegen „Verhaltens, das geeignet ist den Frieden zu stören“.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (10.-16.04.2016)

Sonntag, 10.04.2016:

Die Hamas griff – wie nicht anders zu erwarten – die PA wegen der Festnahme der drei Möchtegern-Terroristen an; PA-Sicherheitskräfte nahmen die Jugendlichen fest, die einen schweren Terroranschlag geplant und sich die dafür benötigten Waffen schon besorgt hatten.

Die Regierung sollte heute eine verstärkte Polizeipräsenz in den arabischen Teilen Jerusalems beschließen; dazu gehören mehr Gelder und die Einstellung von 300 neuen Polizisten.

Die PA hat Klage gegen zwei Firmen erhoben, die israelische Produkte in den PA-Gebieten vertreiben und damit gegen das Verbot des Handels mit solchen Waren verstoßen.

Montag, 11.04.2016:

Arabische Quellen aus dem Umfeld von Marwan Barghouti geben an, dass führende PalAraber übereingekommen sind nach dem Tod von Mahmud Abbas einen Plan ausführen wollen, mit dem Israel „gewaltfrei“ bekämpft wird. Ein „Volksaufstand“ soll die israelischen Sicherheitskräfte aus dem Gleichgewicht bringen, verwirren und überstrapazieren.

Dienstag, 12.04.2016:

Der Großmufti von Jerusalem verurteilte die israelischen Behörden, weil sie „extremistische Juden beschützen, die die Heiligkeit der Al-Aqsa-Moschee entweihen“.

Das Elektrizitätswerk des Gazastreifens ist seit Samstagabend mal wieder stillgelegt. Es hat keinen Treibstoff mehr, weil es weiterhin Streit um Steuern zwischen Hamas und PA gibt, gaben Offizielle an.

Mittwoch, 13.04.2016:

Es gibt Bestrebungen (Forderungen) seitens israelischer Araber, dass Araberinnen und Jüdinnen auf Entbindungsstationen in israelischen Krankenhäusern getrennt untergebracht werden müssen. Sogar in der Knesset wird darüber debattiert (auch weil das Gesundheitsministerium die Trennung verbietet). An der ersten Debatte hierzu nahmen ausschließlich arabische MKs teil.

Benjamin Netanyahus Büro orderte kurz vor der Umsetzung des Abrisses eines illegalen arabischen Hauses in einem Nationalpark an, dass der Abriss gestoppt wird. Im Gegensatz dazu wurde ein jüdisches Haus in Beit-El abgerissen – mitten in der Nacht; das darin lebende junge Paar (sie ist schwanger) ist jetzt obdachlos. (Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Das Haus war illegal gebaut und der Abriss ist rechtens. Aber man darf ja mal auf das zweierlei Maß aufmerksam machen…)

Am Arawa-Checkpoint verbrannten zwei Soldaten eine PA-Flagge. Sie werden vor ein Militärgericht gestellt.

Donnerstag, 14.04.2016:

Die Fatah glorifiziert mal wieder Terroristinnen. Gleich zwei davon, die 2002 bei zwei Selbstmord-Bombenanschlägen 8 Menschen ermordeten und mehr als 100 verletzten, wurden auf Facebook geehrt. (So sieht die Hand in Wirklichkeit aus, die laut Abbas – wörtlich im israelischen Fernsehen – „in Frieden gereicht“ wird.

Der arabische MK Jamal Zahalka forderte, dass die PalAraber „mit allen Mitteln“ versuchen sollen Juden vom Tempelberg wegzuhalten.

Samstag, 16.04.2016:

Abbas war in Paris. Dort erzählte er Hollande, die Palästinenser würden durch die Besatzung und die Erweiterung der Siedlungen „ersticken“.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (03.-09.04.2016)

Montag, 04.04.2016:

Die IDF riss die Häuser der 3 Terroristen ab, die die Grenzpolizistin Hadar Cohen ermordeten und eine weitere verletzten.

Am Freitag hielt die pal-arabische NGO „Vereinigung der Landwirtschaftlichen Arbeitskomitees“ eine Baumpflanz-Zeremonie zur Ehrung von 209 „Märtyrern des Volksaufstands“. Zu diesen „Märtyrern“ gehören jede Menge Terroristen und Mörder, die seit dem September 2015 Anschläge verübt haben.

Heckmeck:
Benjamin Netanyahu hat ein Treffen mit dem tschechischen Außenminister dazu genutzt Mahmud Abbas zum Gespräch einzuladen (womit er eine Behauptung von Abbas aufnahm, er warte nur auf eine Einladung Netanyahus). „Er kann jederzeit kommen.“

Dienstag, 05.04.2016:

Vor etwa zwei Wochen verhinderte der Shin Bet einen Terroranschlag mit einer Schusswaffe in Samaria. Der Terrorist wurde am Sicherheitszaun des Ortes El-Matan festgenommen; er hatte eine Schusswaffe, Munition und ein Messer dabei. Als Motiv gab er einen Streit mit seinen Eltern an.

Die Hamas leugnet, dass sie Zement usw. abzweigt und droht mit einer „Explosion“, sollte Israel die Lieferungen nicht wieder aufnehmen.

Die Zivilverwaltung hat illegal auf einer archäologischen Grabungsstätte errichtete arabische Gebäude abgerissen; diese Stätte befindet sich in „Area C“. Der Abriss kam aber zu spät um zu verhindern, dass die Überreste aus der Antike gerettet werden konnten.
– Bei einer Durchsuchung im arabischen Dorf Azun in Samaria fanden Soldaten ein Gewehr und Munition.
Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria insgesamt 17 wegen Terrorverdacht gesuchte Araber.
– Am Abend nahm die Polizei von Beer Sheva am Busbahnhof zwei arabische Jugendliche fest, die sich als orthodoxe Juden „getarnt“ hatten; mindestens einer ihnen erregte Verdacht, weil er eine Kippa und Tzizit trug.

Mahmud Abbas: „Ganz Israel ist eine Besatzung“ – seit Israels Gründung 1948, „seit 67, 68 Jahren“. Ein von der PA finanziertes Magazin (an Kinder): Ganz Israel ist Palästina. Symbole der palästinensischen Kindheit sind nach Angaben des Magazins die PA-Gebiete plus Israel (in palästinensischer Flagge), eine Steinschleuder und ein Felsbrocken.
PA-Sicherheitskräfte: Akko (Israel) ist „Palästina“.
PA-Präsidentengarde: Ganz Israel ist „Palästina“.

Die Israel Electric Company hat sich auf einen vorläufigen Deal eingelassen; sie wird von der PA NIS20 Millionen erhalten, dafür wird eine Woche weiter unbeschränkt Strom geliefert und es werden Verhandlungen geführt. Bringen die kein Ergebnis, werden die Stromsperrungen wieder aufgenommen.

Donnerstag, 07.04.2016:

Die beiden PA-Ministerien für Kultur und für Bildung organisieren eine „Lesekette“ an einer Jungenschule in Qalqilya. Die Werbung dafür machen sie mit einem der Terroristen, der letztes Jahr 3 Juden in einem Bus in Jerusalem ermordete. Dieser sei „die Idee und die Idee stirbt nicht“.

Der ehemalige Leiter der PA-Finanzbehörde lässt wissen: Das Weltjudentum ist ein Virus, steckt hinter Finanzkrisen, folgt den Protokollen der Weisen von Zion.

Zuheir Bahlul, arabischer Knesset-Abgeordneter des „Zionistischen Lagers“, sagte gegenüber dem Armee-Radio, der von einem Soldaten in Hebron erschossene Araber sei kein Terrorist gewesen. Der Grund: Der Jugendliche habe keine Unschuldigen angegriffen, sondern Soldaten.

Freitag, 08.04.2016:

Ranghohe PA-Vertreter bestätigten, dass die Sicherheitsgespräche mit Israel fortgesetzt werden. Sie konzentrieren sich auf eine Einstellung aller militärischen Aktivitäten Israels in Judäa und Samaria.

Samstag, 09.04.2016:

Araber platzierten auf dem Tempelberg Notizen, auf denen sie ankündigten Überwachungskameras zu zerstören, die dort angebracht werden. Daraufhin kündigte Jordanien, das die Kameras installieren sollte/wollte, dass die Aktivitäten muslimischer Betender an den beiden Moscheen auf dem Plateau nicht beobachtet werden würden.

Der arabische MK Zouheir Bahloul von der „Zionistischen Union“ legte nach und verlangte, dass Terroristen nicht als Terroristen bezeichnet werden; wenn sie „Symbole der Besatzung“ angreifen (Soldaten), dann seien sie nicht anders als Juden, die die britische Besatzung bekämpften.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (27.03.-02.04.2016)

Sonntag, 27.03.2016:

Der Sprecher der PA-Sicherheitskräfte deutet an, dass hinter den Anschlägen von Brüssel Israel steckt, das die Europäer für ihre Unterstützung eines Palästinenserstaats und den Boykott von Siedlungswaren bestrafen wollte.

Die Familie des Soldaten, der unter Mordverdacht steht, nachdem er einen Terroristen erschoss, erhält von Arabern Morddrohungen: „Ihr seid als nächstes dran!“

Montag, 28.03.2016:

Die Terrorgruppe PFLP-GC rief die PalAraber zu einer Eskalation der „Intifada“ auf.

Die PA fordert, dass die UNO gegen den IDF-Soldaten ermittelt, der letzte Woche den am Boden liegenden Terroristen erschoss.

Dienstag, 29.03.2016:

Die Polizei nahm einen Araber fest, der am 13. März behauptet hatte sein Haus sei von Juden abgebrannt worden. Das war erfunden.

MK Jamal Zahalka ermutigt die israelischen Araber zur Teilnahme am „Kampf gegen die Besatzung“.

Hamas: Palästinenser werden von Juden als Teil deren „religiösen Ritualen“ hingerichtet.

Mittwoch, 30.03.2016:

Die PA hat – wieder mal – ein Turnier nach einer Terroristin benannt: Ein Basketball-Turnier für Oberschülerinnen hieß „Dalal Mughrabi Cup“. Schirmherr war ein Vertreter des PA-Bildungsministeriums.

Donnerstag, 31.03.2016:

Die Anklage gegen den Soldaten, der letzte Woche in Hebron einen Terroristen erschoss, wurde nach Abschluss der Zeugenaussagen von Mord auf Totschlag herabgestuft. Der Soldat wird aus der Haft entlassen, muss sich aber ausschließlich in seiner Kaserne aufhalten.

Freitag, 01.04.2016:

Furchtbar: 1.114 Juden besuchten im März den Tempelberg, beschweren sich die PalAraber; davon waren 846 „Siedler“, 268 waren „Studenten und Reiseführer“. Die „Siedler“ führten „talmudische Rituale“ aus. Ganz stolz sind sie, dass die Al-Aqsa-Wachen die Moschee erfolgreich verteidigten und die israelische Polizei zwangen die Juden zu entfernen, bevor sie ihren Besuch komplett absolvieren konnten.

Die Hamas gab an, dass sie sie Überreste zweier israelischer Soldaten und zwei vermisste israelische Staatsbürger festhält. Sie sagt, Israel muss Zugeständnisse machen, wenn es Informationen über die vier „Kriegsgefangenen“ haben will.

Waffenstillstand und Friedferigkeit? (13.-19.03.2016)

Sonntag, 13.03.2016:

Aus einem von Ägypten gefluteten Tunnel haben die Gaza-Araber jetzt zwei tote Tunnelgräber geborgen.

44% der Terroranschläge der aktuellen Terrorwelle wurden von illegal im Land befindlichen Arabern verübt.

Umfrageergebnis: Rund 56% der PA-Araber in Hamastan und Fatahstan befürworten die Fortsetzung der „Intifada“; die Unterstützung ist im Gazastreifen stärker (78,5%), in Judäa und Samaria liegt sie bei 51,6%. 53,9% sind allerdings gegen die Fortsetzung der Messerangriffe.

Montag, 14.03.2016:

Durch ein neues Analysepropramm haben israelische Sicherheitskräfte es geschafft eine ganze Reihe von Terroranschlägen „einsamer Wölfen“ zu verhindern. Das Programm analysiert Einträge in den sozialen Medien, über die viele der Terroristen ihre Tatabsichten angekündigt haben.

Ein Jerusalemer Gericht verurteilte den Hassprediger Khaled al-Mughrabi, der in der Al-Aqsa-Moschee antisemitische Tiraden abließ, in denen er zum Judenmord aufrief. Er muss für 11 Monate ins Gefängnis.

Dienstag, 15.03.2016:

Wegen der angespannten finanziellen Lage kürzte die Hamas jetzt die Gehälter der Mitglieder der Al-Qassam-Brigaden.

Khaled Meschaal behauptete gegenüber France24, die Mordversuche an Juden seien „Selbstverteidigung“.

Der Palästinensische Islamische Jihad kündigte an, „angesichts der fortgesetzten Waffenstillstandsverletzungen durch Israel“ werde man ein Statement abgeben, das noch nie aus dem Gazastreifen gesehene Bilder beinhalten wird. (Aha, die Terroristen beschweren sich, dass Israel sich wehrt, wenn sie den Waffenstillstand verletzen – was natürlich keine Waffenstillstandsverletzung ist…)

Heckmeck:
– Neulich haben sie sie noch gelobt. Jetzt behauptet Saeb Erekat, es gäbe gar keine französische Initiative zur Wiederaufnahme der „Friedensgespräche“. Es gebe nur „Ideen für eine internationale Friedenskonferenz“.
Andererseits gaben andere Palästinenserführer der Hoffnung Ausdruck, dass die französische Initiative neue Fortschritte bringt. Israel wird von ihnen gedrängt die erneuerten Bemühungen „voll zu unterstützen“.

Mittwoch, 16.03.2016:

Das PA-„Außenministerium“ droht wieder damit vor dem ICC in Den Haag gegen Israel zu klagen, weil ungenutztes Land im Jordantal zu Staatsland erklärt wurde.

Donnerstag, 17.03.2016:

Diese Woche entdeckten Mitglieder der NGO Regavim, dass Araber nahe Kidmat Zion (Jerusalem) illegal eine Moschee bauen. Sie informierten Bürgermeister Nir Barkat und die Stadtverwaltung und forderten den Abriss.

Samstag, 19.03.2016:

Der Zustand der Donnerstag durch Messerstiche schwer verletzten Soldatin hat sich stabilisiert.

Die Islamische Bewegung behauptet mal wieder Israel – und besonders Rabbi Yehuda Glick – würden in (!) der Al-Aqsa-Moschee „rassistische talmudische Zeremonien“ durchführen. Arabische Offizielle würden diesen „Verjudungsaktionen“ grünes Licht geben.