Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.–25. November 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 19.11.2017:

Treffen ranghoher Vertreter von Fatah und Hamas im Gazastreifen – und sie betonen, dass „die Waffen des Widerstands“ (also der Terror) keinesfalls aus der Hand gegeben werden.

Ein Kindermagazin der PA lehrt, dass Juden mit Steinen zu bewerfen von Mohammed angeordnet wurde.

Montag, 20.11.2017:

Die israelischen Sicherheitsdienste gaben die Festnahme eines Terroristen bekannt, der vor zwei Jahren in Sha’ar Binyamin auf einen Mann einstach. Die Festnahme erfolgte in einem arabischen Dorf im Großraum Jerursalem.

Hassan Nasrallah prahlt damit, dass die Hisbollah Panzerabwehrraketen zur  Hamas in den Gazastreifen geschmuggelt haben will.

Dienstag, 21.11.2017:

Ein Knesset-Abgeordneter der Yisrael Beiteinu sagte auf einer Konferenz, dass es keine Verhandlungen mit den Palästinensern geben kann, wenn sie Israel nicht anerkennen.

Der Chef des PA-Geheimdienstes sicherte der Hamas zu, dass ihre bewaffneten Kräfte in eine zukünftige PA-Armee eingegliedert würde.

Im „arabischen Sektor“ gibt es auf halbem Weg zwischen Netanya und  Haifa sowie in Kafr Qana in Galiläa zwei neue Polizeiwachen.

Mittwoch, 22.11.2017:

Mit einem neuen Labor haben Grenzer am Gazastreifen verhindert, dass gefährliche Materialien zum Bombenbau in den Gazastreifen geschmuggelt wurden.

Donnerstag, 23.11.2017:

Es wurde bekanntgegeben, dass im September ein Hamas-Terrorist festgenommen wurde, der aus dem Gazastreifen nach Israel gelangt war. Er lieferte den Streitkräften Informationen über die Terrortunnel.

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Waffenstillstand und Friedertigkeit? (12.-18. November 2017)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 12.11.2017:

Die IDF hat 300 PA-Araber aufgefordert ein Gebiet im Jordantal zu verlassen, wo sie in einer Sperrzone als Nomaden/Hirten leben. Das Gebiet ist entweder Privatland oder gehört der katholischen Kirche. Außerdem hat es immer wieder illegale Bautätigkeiten gegeben. Für die Ausweisung wird dasselbe Recht genutzt, das zur Räumung von illegalen jüdischen Siedlungen angewendet wird.

Der PIJ tönt, die Warnung Israels, die Terroristen müssen mit heftigen Gegenschlägen rechnen, sollten sie Terroranschläge verüben, sei eine Kriegserklärung. (Klar, wenn Juden sich wehren, sind sie Verbrecher.)

Ein ranghoher Hamas-Vertreter sagte, die Terrororganisation habe gar keine andere Wahl als Israel für den Tod der Terroristen im Terrortunnel zu „bestrafen“. Im Übrigen spiegelten die israelischen Drohungen „die Panik und Verwirrung im zionistischen Gebilde“.

Aktuell gibt es im Schnitt 25 Mordversuche durch Steinwürfe auf Autos pro Tag.

Arabische Medien berichten, der Islamische Staat habe seinem „militärischen Arm im Gazastreifen“ befohlen einen Angriff auf Israel auszuführen.

Ein Hamas-Funktionär erklärt die Oslo-Vereinbarungen für tot. Er betonte zudem, dass die Hamas mit der Aussöhnung mit der Fatah ihre Grundprinzipien überhaupt nicht aufgegeben hat.

Montag, 13.11.2017:
– Am späten Sonntagabend gab es bei Beitar Illith südlich von Jerusalem Angriffe von PA-Arabern mit Felsbrocken auf Autofahrer. Eine Frau wurde verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden.
– In einem arabischen Dorf im Gush Etzion beschlagnahmten Soldaten eine M16.
– Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria insgesamt 14 wegen Terrorverdacht gesuchte Araber.
– Während der Nacht verhafteten Soldaten einen der Führer des Islamischen Jihad in Judäa und Samaria.
– Im Gush Etzion wurden wieder israelische Autos mit Steinen beworfen. Am Morgen krachte einer der Felsbrocken in die Windschutzscheibe eines PKW.


– Am Abend bewarfen Araber bei Schuafat die Straßenbahn mit Steinen; sie wurde beschädigt.

Dienstag, 14.11.2017:

Die an der Grenze beschlagnahmten Päckchen für den Gazastreifen sind offenbar online bestellte militärisch nutzbare Materialien aus chinesischer Produktion (Drohnen, Laser-Zielfernrohre usw.). Die Terrorgruppen haben offenbar ein Fable für billige Produkte aus der Volksrepublik.

Mittwoch, 15.11.2017:

Eine Araberin fiel Sicherheitskräften am Checkpoint Qalandiya auf, weil sie und ihre Kinder nicht warm genug angezogen waren und nur Schlappen an den Füßen trugen. Sie baten die Frau sich mit ihren Kindern zu setzen und auszuruhen und etwas zu trinken. Sie nahm das Angebot an und währenddessen besorgten die Uniformierten warme Kleidung, etwas zu essen und zu trinken. Sie sammelten Geld und kauften Schuhe für die Kinder an einem Stand neben dem Checkpoint. Die Kinder bekamen beim Abschied noch ein paar Süßigkeiten.

Die Öffnung des Übergangs Rafah nach Ägypten verzögert sich, weil Ägypten „besondere Umstände“ dafür verantwortlich sind.

Donnerstag, 16.11.2017:

Ein jordanischer Parlamentsabgeordneter tritt für „Mätryrer-Bombenanschläge“ (Selbstmord-Bombenterror) in Israel ein. Das verkündete er bei einem Aufenthalt in Ramallah.

Grundsätzliches von Mahmud Abbas: Wir werden das Rückkehrrecht nicht aufgeben. (Heißt: Er will weiterhin Israel mit pal-arabischen „Flüchtlingen“ fluten.)

Grundsätzliches von der Hamas: Wir werden Israel niemals anerkennen.

Die IDF hat Bauern am Gazastreifen erlaubt ihre Felder wieder zu bestellen. (Der Bereich in unmittelbarer Nähe zum Gazastreifen zum militärischen Sperrgebiet erklärt.)

Freitag, 17.11.2017:

Die PA verbreitet weiter die Mär, dass Israel – mit Billigung der USA – Yassir Arafat ermordet (vergiftet) hat.

Samstag, 18.11.2017:

Die Fatah ehrte einen Terroristen, der für viele Anschläge im Zeitraum von 2000 bis 2005 verantwortlich war. Sein Blut sei nicht vergeblich vergossen worden, hieß es. Dabei wurde Israel als „Monster“ bezeichnet, das palästinensische „Rebellen“ tötet. Sein Blut werde „tausend andere sprießen“ lassen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (5. – 11. November 2017)

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Sonntag, 05.11.2017:

Die PA hat Lehrer und Schulleitungen in „Ost“-Jerusalem angewiesen keinesfalls die israelischen Lehrpläne zu benutzen, damit der arabische Bildungssektor nicht „israelisiert“ wird. Einige Schulen hatten sich entschieden nach israelischem Lehrplan zu unterrichten, damit ihre Schüler auch an israelischen Universitäten studieren können. Der zuständige Bildungspropagandist (Lügner) behauptete nach „Besatzungsnarrativ“ sei „nur ein toter Palästinenser ein guter Palästinenser“.

Friedensgrüße aus Ramallah: Israel stützt die Al-Qaida in Syrien. Grund: Es habe angeblich Terrorgruppen unterstützt, die ein drusisches Dorf angriffen. Das Schutzangebot sei ein „taktischer Rückzug“ nach Kritik.“

Die IDF hat 5 Leichen von Terroristen aus dem gesprengten Terrortunnel geholt.

Montag, 06.11.2017:

Gestern gab es Berichte, dass Siedler eine Gruppe PA-Araber angriffen, die direkt bei Yitzhar Oliven ernten wollten und das mit der IDF koordiniert hatten. Dort gibt es allerdings keine Olivenhaine; außerdem hatten nur sehr wenige der Araber Ausrüstung zur Ernte dabei. Die Israelis protestierten gegen den „Besuch“, der extrem nahe an den Ort heran kam – so nahe, dass sie einen weiteren Infiltrationsversuch (versuchten Terroranschlag) befürchten müssen. Infolge des Protestes kam es dann zu Auseinandersetzungen zwischen den Siedlern einerseits und den Arabern sowie ihren linken israelischen Helfershelfern andererseits.

Ein heute 20 Jahre aller Araber wurde nach 5 Jahren Haft jetzt aus dem Gefängnis entlassen. Er hatte den Sohn eines Rabbiners mit einem Messer angegriffen und verletzt. Der Terrorist erhielt einen Heldenempfang in seinem Viertel Ras al-Asmud am Ölberg in Jerusalem.

Premierminister Netanyahu bekräftige, dass die Gaza-Terroristen die von Israel gefundenen Terroristen-Leichen nicht ohne Gegenleistung zurückbekommen. (Die Terroristen verzichten darauf.)

Mittwoch, 08.11.2017:

Der Chef der PA-Polizei bestätigte, dass die Sicherheitskooperation mit Israel wieder in Kraft ist.

Die IDF hat die unmittelbare Umgebung des Gazastreifens zu militärischem Sperrgebiet erklärt; es gab offenbar sehr konkrete Hinweise auf Angriffe der Terroristen.

Drei Monate nach den Tempelberg-Krawallen installiert Israel in aller Stille wieder Sicherheitskameras an den Eingängen zum Tempelberg-Plateau.

Donnerstag, 09.11.2017:

Die Zahl der Anschläge mit Felsbrocken auf fahrende (israelische) Autos hat in letzter wieder Zeit stark zugenommen. Im Durchschnitt sind es inzwischen 25 pro Tag.

Freitag, 10.11.2017:

An der hebräischen Universität in Jerusalem demonstrierten arabische Studenten gegen die „Präsenz Israels auf dem Golan“. Sie forderten die „Vertreibung von Zionisten aus dem Land“; „Mein Land muss arabisch und frei bleiben. Es gibt keine Lösung, keine Lösung, als den Besatzer loszuwerden“, hieß es von den Demonstranten (Filmmaterial von Kanal 2). Weiter: „Schahide, seid gelassen, wir werden den Kampf fortsetzen.“ Und weiter: „Von Jerusalem bis zum Golan, eine Nation, sie wird nicht geschwächt. Palästina ist arabisch und der Golan ist syrisch.“ (Mit anderen Worten: Vernichtet Israel.)

Die neueste Hamas-Lüge: Die Araber verkauften den Juden Anfang des 20. Jahrhunderts kein Land, die Juden stahlen es mit Gewalt. Eigentlich waren es die Briten, die das Land stahlen um es den Juden zu geben. Der Beweis: Es ist nicht möglich, dass Araber fliehen und ihr Land an Juden verkauft hätten.

Hassan Nasrallah behauptet, Israel habe Saudi-Arabien aufgefordert den Libanon (diplomatisch und politisch) anzugreifen. Saudi-Arabien beschuldigt die Hisbollah eine ballistische Rakete aus dem Jemen in das Königreich geschossen zu haben. Der zurückgetretene libanesische Premierminister Hariri hält sich derzeit in Saudi-Arabien auf, um im Libanon nicht umgebracht zu werden. Nasrallah behauptet weiterhin, Hariri werde dort gegen seinen Willen festgehalten.

Samstag, 11.11.2017:

Zehntausende gedachten im Gazastreifen Yassir Arafat. Das war dort die erste Gedenkfeier seit 2007. Die Hamas will das als Zeichen der Einheit mit der PA/Fatah verstanden wissen.

Mahmud Abbas sagte im PA-Fernsehen, niemand sorge und kümmere sich mehr um die Araber im Gazastreifen als er; er versprach, es werde keinen Palästinenserstaat ohne den Gazastreifen oder einen Staat nur im Gazastreifen geben. Wenn eine Zweistaatenlösung nicht erreichbar sei, würde er eine Einstaatenlösung unterstützen. Wie die aussehen könnte, ließ er nicht wissen.

Die IDF hat den Palästinensischen Islamischen Jihad davor gewarnt, „Vergeltungsaktionen“ wegen der Toten im gesprengten Tunnel zu unternehmen. Sollte die Terrorgruppe trotzdem etwas unternehmen, wird Israel gegen sie und die Hamas vorgehen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (29. Oktober bis 4. November 2017)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 29.10.2017:

Arabische religiöse Führer fordern von Christen und Kirchen kein Land an Juden zu verkaufen. Das seit Verrat.

Die UNRWA hat – mal wieder – (vor etwa zwei Wochen) unter einer ihrer Schulen im Gazastreifen einen Hamas-Tunnel entdeckt.

Die Zivilverwaltung beschlagnahmte einen PA-Bulldozer, mit dem illegale Einebnungsarbeiten durchgeführt wurden.

Jibril Rajoub behauptet, die FIFA habe seinen Antrag gegen Israel nur deshalb abgewiesen, weil Netanyahu der Führung des Verbandes gedroht habe.

Montag, 30.10.2017:

Während Abbas behauptet (haben soll) Hamas-Minister würden Israel anerkennen (ansonsten werde er sie nicht ins Kabinett holen), lehnt die Hamas schon die Sicherheitskoordination mit Israel ab. Sie sei aber bereit für die Aussöhnung weitere Zugeständnisse zu machen, „vorausgesetzt diese widersprechen nicht den Prinzipien der Bewegung und der palästinensischen Sache“.
Mahmud Abbas bestreitet übrigens, dass er gesagt hätte er würde nur Hamas-Mitglieder ins Kabinett nehmen, die Israel anerkennen.

Die Fatah hat die Zerstörung des Terrortunnels am Gazastreifen als israelisches Verbrechen am palästinensischen Volk bezeichnet. Sie sei ein Versuch die Aussöhnung zu sabotieren.

Die Hamas hat ihre „Militär“-Basen evakuiert; das könnte einen bevorstehenden Raketenangriff bedeuten.

Dienstag, 31.10.2017:

Die moderate Fatah von Friedenspartner Mahmud Abbas nicht nur verurteilt, dass die IDF den Terrortunnel gesprengt hat, sondern die toten Terroristen natürlich auch als Märtyrer gepriesen. Zudem wurden die Toten als Zivilisten bezeichnet und behauptet Israel habe Giftgas eingesetzt. Genaueres zur Tunnelsprengung hat Ulrich Sahm berichtet.

Die Hamas schwört „Rache“ für die Toten (PIJ-Terroristen) im Tunnel.

Die Polizei verdächtigt 17 Araber wegen Drogen- und Waffenhandels und nahm sie fest; 13 von ihnen sind aus Samaria, die restlichen 4 aus „Ost“-Jerusalem.

Die IDF sperrte die Straßen im Umfeld des Gazastreifens, weil befürchtet wird, dass die Araber von mit Panzerabwehrraketen auf (zivile) Autos schießen.

Mittwoch, 01.11.2017:

Offizielle Stellungnahme des PA-Kabinetts in Ramallah zur Zerstörung des Terrortunnels am Gazastreifen mit toten Terroristen: „Zu Beginn des wöchentlichen, von Rami Hamdallah geführten Treffens in Ramallah schickte wir eine Trauerbotschaft für die Märtyrer des von den Besatzungsstreitkräften begangenen Verbrechens gestern im Gazastreifen, das den Tod von neun Zivilisten zur Folge hatte, wobei fünf Zivilisten immer noch vermisst werden und der Verletzung von 14 Zivilisten, deren Verletzungen als schwer beschrieben werden. Die Regierung verurteilt diese Aggression aufs stärkste und betont, dass die internationale Gemeinschaft und vor allem die US-Administration aggressive Maßnahmen ergreifen müssen, um Israel zu zwingen alle Angriffe auf unser Volk einzustellen und handeln müssen, um unserem Volk internationalen Schutz zu verschaffen.“

Donnerstag, 02.11.2017:

Ismail Haniyeh lässt wissen, dass „Widerstandswaffen“ die Ehre der Araber sind, sie zu entwaffnen sei Verrat.

Zahlen: Israelische Araber sind an 59% der Brandstiftungen und 57% der Morde im Land beteiligt.

Jordanien sagt, die israelische Botschaft in Amman wird nicht wieder eröffnet, bevor nicht der Wächter vor Gericht steht (und verurteilt wird), der im Juli 2 Jordanier erschoss (er hatte einen Angreifer erschossen, ein weiterer Mann wurde von Querschlägern getötet).

Freitag, 03.11.2017:

Zwei Frauen der IDF-Denunziantengruppe Machsom Watch begaben sich in einen arabischen Ort in Samaria, um ihre Solidarität mit den Arabern zum Ausdruck zu bringen. Ein Mann stahl ihnen ein Armband, sie verfolgten ihn in den Nachbarort, wo Araber sie mit einem Steinhagel „begrüßten“ und fast gelyncht wurden. Sie konnten entkommen, auch weil IDF-Soldaten ihnen zu Hilfe kamen.

Der Islamische Jihad hat bekanntgegeben, dass bei der Tunnelsprengung durch die IDF mindestens 12 Araber getötet wurden.

Die Hamas lehnt die Bedingungen Israels ab, unter denen sie ihre Toten aus dem gesprengten Terrortunnel holen könnte. Fortschritte hin zur Rückgabe der Leichen zweier Soldaten sind für die Terroristen nicht akzeptabel.

Was bei der Aussöhnung von Hamas und Fatah wirklich nicht stimmt

Nissan Ratzlav-Katz, The Times of Israel (blogs), 20. Oktober 2017

Hams und die von der Palästinensischen Befreiungsorganisation geführte palästinensische Autonomiebehörde (PA) erzielten eine Vereinbarung gemeinsam in einer vereinten, brüderlichen Kleptokratie zu herrschen. Großartig.

Da die Hamas ein völkermörderische islamisch-fundamentalistische Organisation ist, kündigte Israel an, dass es mit der Hamas-PLO-Hydra nicht verhandeln wird. Die USA waren geduldiger; sie verkündeten, dass die PA die Hamas entwaffnen muss, dass die Hamas Israel anerkennen muss und dass beide allen bisherigen PA-Verpflichtungen, einschließlich Verhandlungen mit Israel einhalten müssen.

Die Hamas reagierte, wie sie es tun muss, wenn sie nicht ihrem bloßen Daseinsgrund abschwören will. Der Sprecher der jihadistischen Organisation sagte, die Vereinigten Staaten würden „sich unverblümt in Dinge einmischen, die nur dem palästinensischen Volk gehören. Wir haben das Recht eine Regierung zu wählen, die zu den Palästinensern passt.“

Wer kann dagegen streiten? Hamas und Fatah – wie alle Diktatoren – geben sich das Recht zu wählen, wie sie sich ihrer Untertanen entledigen werden. PA-Führer Mahmud Abbas stellte sich 2005 zum letzten Mal zur Wahl, damit befindet er sich heute im 12. Jahr seiner vierjährigen Amtszeit. Die Hamas kandidierte 2006 zum letzten Mal bei Wahlen in der PA und hat die Palästinenser, nachdem sie Fatah-Anhänger von ein paar Dächern im Gazastreifen warf, nicht noch einmal nach ihrer Meinung gefragt.

Andererseits hat das palästinensische Volk wie es aussieht in der Tat 2006 die Hamas in einem Erdrutsch frei gewählt. Das heißt, dass sie über Wahlen, die von niemandem außer von Jimmy Carter als koscher erachtet wurden, sich in überwältigender Mehrheit auf die Seite der völkermörderischen, islamfundamentalistischen Terroristen stellten.

Man nimmt an, dass sie daher die von Yahya Sinwar, dem an zweithöchster Stelle stehenden Frontterroristen, der Administration Trump gegebene Antwort billigen: „Die Diskussion dreht sich jetzt darum, wann wir Israel auslöschen werden.“

Wie könnte es auch anders sein? Die Präambel der Hamas-Charta erklärt: „Israel wird existieren und weiter bestehen, bis der Islam es auslöscht, so wie es andere zuvor ausgelöscht hat.“

Wie die Charta aber klarstellt ist nicht nur Israel für die Hamas ein Problem: „Israel, das Judentum und die Juden fordern den Islam und das muslimische Volk heraus. ‚Mögen die Feigen niemals schlafen.‘“ (Artikel 28) In Übereinstimmung damit zitiert die Charta direkt den Gründer des Islam, Mohammed, gemäß eines vollkommen zuverlässigen islamisch-religiösen Textes (Sahi Muslim: „Kitab al-Fitan wa Aschrat As-Saa“, Kapitel 16, Nr. 6985): „Der Tag des Gerichts wird nicht kommen, solange die Muslime nicht die Juden bekämpfen und sie töten. Dann werden die Juden sich hinter Felsen und Bäumen verstecken und die Felsen und Bäume werden ausrufen: ‚O Muslim, ein Jude versteckt sich hinter mir, komm und töte ihn.‘“ (Artikel 7)

Wie konnte sich die von der PLO geführte PA – geschaffen im Freudentaumel des Friedenschließens in den 1990-er Jahren – sich diesen Leuten in einer Koalition anschließen?

Einfach.

Sie sind genau dieselbe Seite, wenn es um das Endziel bezüglich Israel geht.

Scheik Ibrhaim Mudeiras, ein offizieller Prediger der PA, zitierte denselben Text, wie er in der Hamas-Charta existiert und fügte hinzu: „Jubelt in Allahs Sieg … Alles will Rache an den Juden … diesen Schweinen auf dem Angesicht der Erde. Und der Tag unseres Sieges wird, so Allah will, kommen.“

Wenn also die PA und die Hamas in Sachen religiöser Quellen völkermörderischen Judenhasses übereinstimmen, wo unterscheiden sie sich dann?

Die Hamas-Charta erklärt: „Sogenannte friedliche Lösungen und internationale Konferenzen stehen im Widerspruch zu den Prinzipien der Islamischen Widerstandbewegung [d.h. Hamas] …“ (Artikel 13).

Im Gegensatz dazu veröffentlichte die größte Fraktion der PLO, die Fatah, zu der Mahmud Abbas gehört, 2002 ein Manifest, in dem die Gruppe erklärt: „Ein legitimes palästinensische Einheit bildet die wichtigste Waffe, die die Araber gegen Israel, den Außenposten der imperialen Mächte, haben.“ Der  feierliche Artikel erklärt: „Die Fatah glaubt, dass die zionistische Bewegung die größte Bedrohung nicht nur der palästinensischen nationalen Sicherheit darstellt, sondern auch der Sicherheit der arabischen Welt.“ Diese Bedrohung zu eliminieren kann offenbar am besten durch die Gründung eines Palästinenserstaats erreicht werden.

Etwas weniger weit zurück, in einem Interview mit der von der PA kontrollierten Nachrichtenagentur Ma’an, sagte Tawfik Tirawi, Mitglied des Zentralkomitees der Fatah: „Palästina erstreckt sich vom Fluss bis zum Meer … soweit es mich angeht ist ein Palästinenserstaat in den Grenzen von 1967 mit Jerusalem als Hauptstadt nur eine Phase.“

Was perfekt auf einer Linie mit den „Stufenplan“ liegt, den die PLO 1974 übernahm: „Die palästinensische Befreiungsorganisation wird alle Mittel anwenden, in allererster Linie den bewaffneten Kampf, um palästinensisches Territorium zu befreien und die unabhängige, kämpfende nationale Obrigkeit für das Volk übe jeden Teil befreiten palästinensischen Territoriums zu etablieren. … Ist sie einmal eingerichtet, wird die palästinensische nationale Obrigkeit eine Union mit den Konfrontationsstaaten anstreben, die das Ziel hat die Befreiung allen palästinensischen Territoriums zu vollenden, zudem als einen Schritt auf dem Weg zu umfassender arabischer Einheit.“

Das ist es. In dem Disput zwischen Hamas und Fatah geht es also darum was am effektivsten ist: Selbstmord-Bombenanschläge oder ein Palästinenserstaat. (Und natürlich darum, wer die Milliarden Dollar kontrolliert, die aus dem Ausland in die Kassen fließen.)

Wie ich es sehe, besteht das Problem der Vereinbarung zwischen Fatah und Hamas darin, dass sie lange genug aufhören könnten die Aktivisten des jeweils anderen ins Gefängnis (oder von Dächern) zu werfen, um sich auf eine Strategie zu einigen, der sie beide zustimmen: den Jüdischen Staat (und um den am meisten vertrauten Quellen des sunnitischen Islam gegenüber fair zu sein, die Juden als Ganzes) auszulöschen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (22.-28. Oktober 2017)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 22.10.2017:

Die PA strich die Vorführung eines libanesischen Films, nachdem Aktivisten wegen der „Normalisierung“ des Regisseurs mit Israel zum Boykott aufforderten. Der französisch-libanesische Regisseur hatte es gewagt einen Teil seines Films in Israel zu drehen. Der Libanon hatte den Film verboten und den Regisseur zeitweise festgesetzt, sich aber auch entschieden ihn zum Wettbewerb bei den Oscars einzureichen.

Offizielle Vertreter des Verteidigungsministeriums sind der Meinung, dass die gestern auf den Golan geschossenen Raketen mit Absicht geschossen wurden. Es steht ihrer Meinung nach eine beträchtliche Eskalation dort bevor.

Montag, 23.10.2017:

Ein Moderator des PA-Fernsehens setzte Netanyahu mit Hitler gleich.

Mindestens 10 Mitglieder einer keinen Jihadistengruppe, die mit dem Islamischen Staat in Verbindung gebracht wird, wurden bei einem Luftangriff in Syrien getötet. Es besteht der Verdacht, dass der Angriff von der israelischen Luftwaffe durchgeführt wurde.

Dienstag, 24.10.2017:

Zur Aussöhnung mit der Fatah bekräftigen mehrere Fatah-Granden, dass der Terror gegen Israel auf jeden Fall weitergehen wird.

PA-Premier Rami Ramdallah war in Deutschland und drängte bzw. forderte vehement, dass auf Israel internationaler Druck ausgeübt wird, insbesondere von Deutschland, dass die Siedlungsaktivitäten eingestellt werden sollen. Dabei log er mit der Behauptung, die arabische Seite habe alle Forderungen des Friedensprozesses erfüllt.

Mittwoch, 25.10.2017:

Der Minister für innere Sicherheit hat eine von der PA gesponserte Konferenz in „Ost“-Jerusalem verboten. Die Konferenz sollte dazu dienen das Phänomen von Landverkäufen an Juden zu beenden.

Donnerstag, 26.10.2017:

Die Familie eines der Terrormörder an einem Israeli Anfang Oktober wurde informiert, dass sein Haus zum Abriss vorgesehen ist.

Hanan Aschrawi von der PLO behauptet israelische Pläne für die Eingliederung großer Siedlungsblöcke rund um Jerusalem in die Stadt würde die Zweistaatenlösung „töten“ und die Gründung eines Palästinenserstaats unmöglich machen. (Diese Blöcke wären nach allem, was bisher zwischen Israel und der PA besprochen wurde, in einer Friedenslösung auf jeden Fall bei Israel geblieben.)

Die PA verstärkt die Bautätigkeit an einer illegalen Schnellstraße in Area C in Samaria; sie baut ohne Absprache mit und Genehmigung von Israel.

Freitag, 27.10.2017:

Die Hisbollah will anscheinend ihre Kämpfer aus Syrien abziehen, um sich auf einen Krieg mit Israel vorzubereiten.

Auf den stellvertretenden Hamas-Sicherheitschef im Gazastreifen wurde mit einem Sprengsatz ein Attentat verübt und musste in einem Krankenhaus behandelt werden (einige Umstehende ebenfalls). Es wird angenommen, dass es sich um eine interne Auseinandersetzung handelt; trotzdem behauptete Ismail Haniyeh später, dass Israel hinter dem Anschlag steckt.

Die Sicherheitszusammenarbeit zwischen der PA und Israel soll (drei Monate nach den Tempelberg-Krawallen) wieder voll in Kraft sein.

Samstag, 28.10.2017:

Die IDF versiegelte an der Sicherheitsmauer zu Judäa/Samaria 10 Tunnel, die eigentlich als Drainagerohre gedacht waren, aber von Dutzenden PA-Araber zum illegalen Verlassen der „Westbank“ genutzt wurden.

Jetzt soll der IS hinter dem gestrigen Anschlag auf einen Hamas-Führer im Gazastreifen stecken, heißt es von der Hamas.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (15.-21. Oktober 2017)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 15.10.2017:

Der Imam der Al-Aqsa-Moschee beschuldigt jüdische „Extremisten“, diese würden einen Krieg gegen die Al-Aqsa führen.

Nach Angaben israelischer Tempelberg-Organisationen hat sich die Zahl jüdischer Besucher auf dem Tempelberg im Allgemeinen und besonders während der Festwoche zum Laubhüttenfest zugenommen. Und das, obwohl das Plateau während der Feiertag an drei Tagen mehr als sonst für Juden gesperrt war.

Ein israelischer Araber aus Galiläa wurde wegen Aufstachelung zu Terror angeklagt.

Montag, 16.10.2017:

Der Islamische Staat reklamiert den gestrigen Raketenangriff aus dem Sinai auf Israel für sich.

Trumps Nahost-Gesandter Jason Greenblatt wurde bei seinem Besuch in Ramallah von Rami Hamdallah gedrängt Israel unter Druck zu setzen die Bautätigkeiten in Judäa und Samaria einzusellen.

Dienstag, 17.10.2017:

Weil die Stadt Um el-Fahm in einer von der staatlichen Lotterie und dem Bildungsministerium finanzierten (und von der Lotterie vor ein paar Jahren neu renovierten) Sporthalle eine Veranstaltung abhielt, mit der der Chef der verbotenen Islamischen Bewegung unterstützt wird, der in der Stadt lebt, hat die Lotterie jetzt jegliche Zahlungen an die Stadt eingestellt. Die Veranstaltung widerspricht allen Vereinbarungen mit und Prinzipien der Lotterie.

Die Zeit der Olivenernten-Lügen ist wieder da. Angeblich sind die Siedler wieder dabei arabische Olivenbäume fällten zu wollen und haben „einen Angriff erfolgreich abgewehrt“. Das ist – mal wieder – nie passiert.

Die palästinensische Künstler-„Gewerkschaft“ warnte arabische Künstler, sie würden aus der Gewerkschaft ausgeschlossen, sollten sie an einem israelischen Kulturfestival in Jerusalem teilnehmen.

Mittwoch, 18.10.2017:

Das israelische Sicherheitskabinett hat beschlossen und verkündet, dass mit einer PA-Regierung, der die Hamas angehört, nicht verhandelt wird. Die Hamas beschwert sich deshalb, Israel würde sich in die inneren Angelegenheiten der Palästinenser einmischen.
Die PA besteht auf der Einheit mit der Hamas.

Bildungsminister Bennett erklärte am Morgen, dass die Sicherheitskooperation Israels mit der PA ungeachtet des Einheits-Deals mit der Hamas weitergeht.

Donnerstag, 19.10.2017:

Grenzpolizisten nahmen in Jenin zwei 17-jährige fest, die letzte Woche einen Selbstmordbomber losgeschickt hatten.

Die Al-Quds-Universität ehrte einmal mehr massenmörderische Terroristen. Beim Empfang neuer Studenten gab es große Banner, die ihnen verkündeten, wer palästinensische „Helden“ sind – die Gründer und Chefs von Terrororganisationen, verantwortlich für viele hundert ermordete Israelis.

Die Hamas ließ wissen, dass „niemand im Universum uns entwaffnen kann“. Außerdem werde sie nicht darüber diskutieren Israel anzuerkennen, sondern ausschließlich darüber es zu vernichten.

Freitag, 20.10.2017:

Die PA-Araber errichteten in Qalqilya errichteten ein Denkmal für Saddam Hussein; es trägt die Inschrift „Arabisches Palästina vom Fluss bis zum Meer“.

Die PA-Gesandtschaft in Kolumbien twitterte ein Zitat Arafats – in dem er klar erklärt, dass das Ziel der Araber nicht Frieden, sondern das Ende Israels ist.

Bilanz: Der September 2017 war mit 103 Terroranschlägen der mit den wenigsten Anschläge innerhalb eines Monats der letzten 5 Jahre.