Pro-Palästinenser versus Keine-Palästinenser: Es gibt eine andere Möglichkeit

Sheri Oz, Israel Diaries, 2. November 2016 (mit Update vom 17.11.2016)

Ein einzigartiger Vorschlag – werdet das neueste indigene Volk der Welt. Mit anderen Worten: Palästinensische Araber, ihr könnte eure eigene Zukunft schreiben. Ich glaube nicht, dass ihr euch das traut. Oder ihr könnt euch weiter in der Aufmerksamkeit sonnen, die euch gewährt wird, wenn ihr auf der euch vor Jahren von euren arabischen Brüdern aufgezwungenen Opferrolle besteht, die auf eurer eingebildeten Vergangenheit beruht.

* * * * * * *

Die Pro-Palästinenser wollen einen einzigen Staat „zwischen Fluss und Meer“ sehen; mit anderen Worten: Sie wollen, dass Israel aufhört zu existieren. Die Keine-Palästinenser bestreiten den palästinensischen Arabern das Recht ihre eigene Identität zu definieren. Ich bin ein „Okay, ihr wollt Palästinenser sein aber mögt das nicht“-Mensch. Wenn ihr wirklich einen Namen haben wollt, der Unterwerfung und Versagen symbolisiert, dann ist das euer Vorrecht; aber bedeutet das, dass ihr wirklich ein Versagervolk sein müsst?

Das Pro-Palästinenser-Argument

Pro-Palästinenser haben versucht die Welt zu überzeugen, dass die palästinensischen Araber im Land Israel indigen sind – sie sagen, dass sie die Nachkommen der ursprünglichen Kanaaniter sind, die Original-Philister oder sogar der ursprüngliche Homo sapiens, der schon Äonen im Land siedelte, bevor Abraham seinen ersten Atemzug auf der Erde tat. Das sind alles lächerliche Behauptungen, die nicht stichhaltig sind.

Dass die palästinensischen Araber solche Möglichkeiten überhaupt nahelegen ist so, als würden sie sich selbst ins Knie schießen. Denn wäre das wahr, dann würde es bedeuten, dass die Araber in der von der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) regierten Gegend leben überhaupt keine Araber wären und daher jeden Anspruch darauf, Teil der arabischen Welt (oder „Uma“) zu sein zunichte gemacht wäre. Und ich glaube nicht, dass sie sich wirklich von ihren ruhmreichen arabischen Wurzeln lösen wollen, auch nicht ihre Mitgliedschaft in einer der derzeit einflussreichsten ethnischen Gruppen der Welt aufgeben, selbst wenn dieser Einfluss heute weitgehend destruktiv ist.

Das Keine-Palästinenser-Argument

Keine-Palästinenser nutzen das Argument, dass es in der gesamten Geschichte nie einen souveränen palästinensisch-arabischen Staat gab und dieser daher auch kein Recht hat in Zukunft zu existieren. Sie reden davon, dass Palästina im Römischen Imperium eine jüdische Provinz war und später ein Mandatsgebiet, das nach dem Ersten Weltkrieg von Großbritannien verwaltet wurde. Keine-Palästinenser reden wie ein Wasserfall darüber, dass es nie eine palästinensische Münze, Flagge, Zeitung usw. gab, außer denen die unter dem britischen Mandat so hießen und mit Symbolen des Judentums in hebräischer, arabischer und englischer Schrift geschmückt waren. Das sind alles wahre Fakten, die zeigen, dass Palästina ursprünglich auf eine Region verwies, die mit Juden in Verbindung steht.

Aber diese historische Wahrheit hat in der gegenwärtigen Situation wenig Bedeutung, außer als Hintergrund, denn die Zukunft wird nicht VON der Vergangenheit entschieden, sondern von Entscheidungen, die HEUTE getroffen werden und auf eine Vereinbarung gründen oder – dämonisch – auf Versuchen die Vergangenheit umzuschreiben oder einfach zu ignorieren.

Ich fordere die Palästinenser heraus ihre eigene Zukunft zu schreiben

Die unter der PA lebenden Araber haben heute eine einzigartige Gelegenheit an der Hand. Ich weiß nicht, ob sie mutig genug sind sie zu nutzen, aber sie haben die Gelegenheit sich in die neuste (quasi-) indigene Bevölkerung der Erde zu verwandeln.

Eine indigene Bevölkerung ist eine, die ihre Kultur, Spiritualität, Sprache und Traditionen in einem bestimmten geografischen Raum hat entwickeln sehen, der für das Volk heilige Bedeutung hat. Das shcleißt die Araber aus, die die Gegend des Mandats Palästina kolonisierten, so wie es die Römer ausschließt, deren Imperium der arabischen Eroberung vorausging, ebenso die Osmanen, die nach den Arabern kamen. Wenn eine römische Taube sich auf einem Ast niederließe und Palästina für sich reklamierte, kann man nur hoffen, dass sie aus der Gegend hinausgelacht wird. Aber die Araber haben, wie die Juden, eine langfristige, kontinuierliche Präsenz im Land (Araber offensichtlich für eine weit kürzere Zeit als die indigenen Juden), was zur aktuellen Verwirrung seitens derer führt, die die Geschichte der Region ignorieren oder die diese Geschichte vorsätzlich ignorieren.

Die Seiten der Geschichte wimmeln von Geschichten über die Gründung und den Untergang indigener Völker rund um den Globus. Einige sind komplett ausgelöscht, andere wie die Samen im nördlichen Skandinavien sind vom Aussterben bedroht. Viele indigene Völker kämpfen heute um Anerkennung ihrer Rechte sich in ihrem uralten Heimatland selbst zu regieren; dabei hat Israel Vorbildcharakter dafür, wie uralte indigene Völker ihr Land regieren können. Angesichts des Durcheinanders der Geschichte indigener Völker gibt es keinen Grund, dass in der heutigen Ziet keine NEUEN indigenen oder quasi-indigenen Völker entstehen sollten.

Arabische Führer nutzten in ihrem Krieg gegen Israel die, die von der UNRWA als palästinensische Flüchtlinge eingestuft wurden. Unter Ablehnung sie auf arabischem Land wieder anzusiedeln zogen sie es vor sie in Flüchtlingslagern in Jordanien, Syrien, dem Libanon schmachten zu sehen – und sogar in Gaza und Judäa & Samaria (J&S, alias Westbank), selbst nachdem die PA die Verwaltung der umstrittenen Gebiete übernahm. Auf diese Weise benutzten sie – und machen das weiter – einige ihrer eigenen Umma als menschliche Bewaffnung gegen die verhassten Juden. (Ihre eigene PA-Führung benutzt sie als Milchkühe, um internationale Hilfsgelder in die eigenen Taschen umzuleiten.) Damit machten Araber von außerhalb der Region Araber des ehemaligen britischen Mandats Palästina zu einer eigenen Bevölkerungseinheit und eine neue palästinensisch-arabische Identität war geboren.

Würden die palästinensischen Araber ihre Karten richtig ausspielen, könnten ihnen diese Missstände ihnen einen Weg zu einem Leben in Selbstachtung und Würde eröffnen … und vielleicht Souveränität. Es ist sogar möglich, dass die palästinensischen Araber inzwischen zwei getrennte Völker geworden sind – das von Gaza und das von J&S.

Während die palästinensischen Araber Religion und Sprache mit der arabischen Umma gemeinsam haben (der Anteil der Christen ist heute unbedeutend – ein weiteres Thema, aber jenseits des Bereichs dieses Artikels), bedeutet das nicht, dass sie ihre Identität als etwas zementieren können, das sie vom Rest der Araber absetzt. Sie müssen sich zur Natur ihrer Verbundenheit zum Land entscheiden: Liegt sie darin das Land weiter als Kriegszone zu betrachten, um das Blut toter Juden aufzusaugen, oder können sie eine einzigartige Beziehung zum Land entwickeln, die nichts mit irgendjemandem außer ihnen zu tun hat?

Das bedeutet, dass sie an sich selbst als Volk glauben müssen, das sich von der größeren arabischen Welt absetzt und nicht als eine Einheit von Märtyrern, die für die allgemeine arabische Ehre kämpfen, um von den anderen arabischen Ländern subsumiert zu werden, sobald die Aufgabe erledigt ist. Das würde die Bühne für die Entwicklung einer bestimmten selbst gemachten Kultur  bereiten, – einschließlich ihrer Beziehung zu ihrer eigenen Religoin und mit den religiösen Stätten, die sie mit Juden und Christen teilen.

Das würde wahrscheinlich die Bühne für „Bürger“-Krieg zwischen ihnen und anderen Arabern bereiten, die einen solchen Schritt nicht passiv hinnehmen würden. Die Neuen Palästinenser würden feststellen, dass Israel in den Schlachtreihen auf ihrer Seite stünde und sie damit eine eindrucksvolle Streitmacht auf ihrer Seite haben. Das ist eine Art Pro-Palästinenser, die die Welt noch nicht gesehen hat und es würde alle aktuellen sogenannten Pro-Palästinenser beschämen.

Das hängt alles von der Wertekultur ab, die sie entwickeln wollen. Wollen die palästinensischen Araber sich als eine gesunde Gesellschaft mit wachsender Wirtschaft auszeichnen, die einen Beitrag zur Menschheit leistet oder ziehen sie es vor mit einer Kultur vermählt zu bleiben, die ihre eigenen Leute verschlingt, indem sie sie losschickt, um Juden mit Messern zu stechen, mit Autos zu rammen und sich zu sprengen – und das für das Hirngespinst einer Belohnung mit 72 Jungfrauen im Paradies?

Sie haben die Wahl und die können nur sie treffen. Sie MÜSSEN sich einfach entscheiden ganz allein ihre Zukunft umzuschreiben.

Glaube ich, dass sie das tun können oder dass sie es überhaupt wollen? Nicht sehr wahrscheinlich, finde ich. Und selbst wenn die Antwort „ja“ lauten würde, wie lange würde es dauern, bis ich ihnen traue? Eine sehr lange Zeit. Aber ich sage niemals nie. Und die Herausforderung steht.

Wen Interessiert’s?

Es gibt immer wieder wichtige Dinge, die von unseren Medien einfach ignoriert werden. Dazu gehört auch diese von David Frankfurter beschriebene Feststellung der Weltbank. Sie stellt offenbar eine weitere unangenehme Wahrheit dar – es kann nicht sein, was nicht sein darf!

Geld kann die Probleme der Palästinenser nicht lösen

David Frankfurter, 3. März 2005

Letzten Mittwoch hielt Nigel Roberts, Länderdirektor der Weltbank für die Westbank und den Gazastreifen eine Pressekonferenz. Seine Anmerkungen folgten der Londoner Konferenz der palästinensisch „Wahrer der Wetteinsätze“ – oder Spender. Auf der Konferenz diskutierte man über die Verpflichtung der Palästinensischen Autonomie weit gehende Reformen einzuführen und die Unterstützung, die sie von ihren Spendengebern erhalten könnten.

Jeder verkündete den eigenen Sieg. Die europäischen Sponsoren zeigten, wie sie mit dem Milliarden ihrer Steuerzahler jonglieren, die in die palästinensische Korruption und Gewalt verschwanden, „Einfluss“ schufen. Die Amerikaner konnten erklären, dass ihr Krieg gegen den Terror Früchte erntet. Die Palästinenser erklärten Erfolg – in Form von finanziellen Zusagen, die einen Großteil des jährlichen Haushaltsdefizits abdecken, von dem sie behaupten sie könnten es nicht abdecken – ohne die PLO-Verfassung zu ändern, die fordert, dass Israel von der Landkarte gewischt wird und ohne einen Finger zu rühren um die vermissten Millionen zu finden. Mit diesem Versprechen könnten sich die Palästinenser weniger Sorgen um US-Forderungen machen, dass sie die mehr als 500 Millionen Dollar einfahren, die ihnen von arabischen Staaten zugesagt wurden, die bisher so zögerlich darin sind ihren palästinensischen Brüdern zu helfen.

Nigel Robers, der Mann, der die Hunderte Millionen verteilt, die vom Westen in direkter Hilfe an die Palästinensische Autonomie zuweisen, hatte einige kontroverse Dinge zu sagen. Im Grunde sagte er, dass jegliches Geld, das den Palästinensern vor der Umsetzung großer Veränderungen gegeben würden, in derselben Jauchgrube versinken würden wie die Milliarden der Vergangenheit. Unter der Überschrift „Geld kann die palästinensische Not nicht lindern, bevor echte Reformen da sind“ sagte die Weltbank insbesondere, dass internationale Hilfe wenig oder keinen Einfluss auf palästinensische Armut hat. In der Vergangenheit war Auslands-Hilfe von einem Niedergang der palästinensischen Lebensbedingungen begleitet, der durch die palästinensische Politik, Gewalt und Korruption herbei geführt wurde.

Das ist etwas, das die Funding for Peace Coaltion seit langem zwischen den Zeilen der Weltbank-Berichte gelesen hat. Aber es ist das erste Mal, dass ein offizieller Vertreter populäre Ansichten so deutlich und so öffentlich widerlegt hat.

Man sollte denken, dass dies Schlagzeilen gemacht hätte. Die Weltbank sagt, dass Europa die Gelder seiner Steuerzahler in den palästinensischen Abfluss geworfen hat. Trotz dieses klaren, professionellen Rats fließen die Gelder weiter.

Wen interessiert das schon? Die einzigen beiden Zeitungen, die den Bericht aufgenommen haben, scheinen die Gulf Daily News aus Bahrain und 7days in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu sein. Zwei Staaten mit „Rückstand“ in ihren Zahlungen an die palästinensischen Araber. Die Tatsache, dass die westliche Mainstream-Presse nicht daran interessiert ist, die väterliche Fürsorge ihrer Politiker für die palästinensischen Araber negativ darzustellen, spricht Bände über ihre Sympathien und ihre Sorgen um ihre Steuern zahlende Leserschaft.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (20.-26. November 2016)

Sonntag, 20.11.2016:

Auf einer Parade in der Altstadt von Jerusalem wurde am Freitag Hamas-Flaggen gezeigt. Die Polizei konnte zwei Personen festnehmen.

Die Polizei von Jerusalem gab die Festnahme zweier arabischer Jugendlicher aus Jerusalem bekannt; die beiden hatten auf Facebook zu Gewalttaten aufgerufen. In dem Zusammenhang wurde auch ein 32-jähriger Araber festgenommen.

Montag, 21.11.2016:

Die Untersuchungshaft eines PA-Journalisten, dem Mitgliedschaft in der PFLP vorgeworfen wird, wurde erneut verlängert. Er wurde am 23. April festgenommen.

Heckmeck:
– Frankreich wird den geplanten „Friedensgipfel“ verschieben, vielleicht sogar absagen. Grund ist die US-Präsidentenwahl und die Signale, die aus den USA kommen.

Dienstag, 22.11.2016:

PA-TV lehrt Kinder: Israel und die USA ermordeten Arafat, „weil er bis zum letzten Atemzug die Kinder seines Volks verteidigte, im Krieg wie im Frieden, diplomatisch und mit dem Gewehr.“

Mittwoch, 23.11.2016:

Ein Kleriker der Al-Aqsa-Moschee sagt die Muslime sollten sich in Pakistan Atomwaffen besorgen und damit Israel vernichten.

Angesichts mehrerer, teilweise recht großer Brände, bei denen sogar Feuerbekämpfungsflugzeuge aus dem Ausland aushalfen, wird die Polizeipräsenz im öffentlichen Raum verstärkt, um Brandstiftungen zu verhindern.

Donnerstag, 24.11.2016:

In Israel gibt es eine ganze Menge, teilweise sehr heftiger und großer Flächenbrände. Einige Staaten haben schon ihre Flugzeuge zur Feuerbekämpfung nach Israel geschickt. In Haifa wurden ganze Stadtviertel evakuiert, auch einige jüdische Orte in Judäa und Samaria sowie Um el-Fahm im Norden Israels wurden geräumt. Mindestens die Hälfte der Brände scheinen durch Brandstiftung entstanden zu sein. Palästinenser und weitere Araber feiern in sozialen Medien die Brände mit dem Hashtag „Israelisburning“ (Israel brennt). U.a. wird auch behauptet, dass sei göttliche Vergeltung dafür, dass ein Gesetz beschlossen werden soll, mit dem die Lautstärke von muslimischen Gebetsrufen über Lautsprecher heruntergefahren würde.

WAFA (die regelmäßig lügende PA-Nachrichtenagentur) behauptet „israelische Siedler“ aus Yitzhar bei Nablus/Schechem hätten Brände gelegt und die Brände gefeiert.

Die Polizei nahm 2 Araber fest, die unter Verdacht stehen Anfang des Monats israelische Autofahrer an der Altstadt angegriffen zu haben.

Heckmeck:
– Die PA stellt wieder Vorbedingungen: Gespräche gibt es nur, wenn Netanyahu allen „Siedlungsbau“ einstellt und die französische Friedensinitiative annimmt.

Anmerkungen zu den Bränden:
Barry Shaw: Fernsehsender im Ausland berichten, die in Israel tobenden Brände wurden vom Wetter verursacht.
Bitte sagt ihnen, dass Jordanien, der Libanon und Ägypten dasselbe Wetter haben und dort keine Brände an verschiedenen Stellen gleichzeitig ausbrechen.
Bedeutender ist: Diese Brände brachen nicht in von palästinensischen Arabern besetzten Gebieten aus. Diese Brände wurden nicht von der Natur oder durch Nachlässigkeit verursacht.
Paula R. Stern: 60.000 – inzwischen mehr als 75.000 Menschen wurden wegen MEHR ALS 300 Fällen von Brandstiftung aus ihren Heimen in Israel evakuiert… TERRORISMUS gegen das Land und das Volk Israel.
Haifa und die Universität wurden geschlossen. Feuer brennen hier seit drei Tagen … Dutzende Häuser und Wohnungen sind zerstört worden.
Zwei Tankstellen sind in Reichweite von Feuern.
Bisher sind mehr als 50% dieser Feuer sind BESTÄTIGTE Brandstiftung … Terror – in den letzten drei Tagen mehr als DREIHUNDERT Terroranschläge in Israel.

Die PA hat nach Aussage von Benjamin Netanyahu Hilfe bei der Bekämpfung der Brände angeboten. YNet berichtet, dass 4 Feuerwehrwagen der PA in Haifa helfen.

Freitag, 25.11.2016:

Die jüdische Fünfte Kolonne: Der Mitgründer von Peace Now, Prof. Avraham Goldblum, postete auf seiner Facebook-Seite, dass Premierminister Netanyahu hinter den Brandstiftungen steckt, weil er von eigenen Skandalen ablenken wolle.

Samstag, 26.11.2016:

Heute waren 29 Löschflugzeuge in Israel aktiv; sie kommen auch aus mehreren anderen Ländern, weil Israel gar nicht so viele Flugzeuge hat. 39 Personen wurden bisher wegen Verdacht auf Brandstiftung festgenommen.

Wieder einmal prahlt Abbas, dass er Israel gegenüber kein einziges Zugeständnis gemacht hat

Elder of Ziyon 11. November 2016

Mahmud Abbas veröffentlichte eine Stellungnahme zum Jahrestag von Yassir Arafats Tod.

Er sagte, die Ermittlung der Palästinenser zur Ursache seines Todes würden – zwölf Jahre danach – „bald“ veröffentlicht werden.

Aber abgesehen davon wiederholte Abbas etwas, das er schon viele Male zuvor sagte; etwas, das sein Ansehen im Westen als „Moderater“ und Friedensstifter vernichtet.

In diesem Abschnitt spricht er von den unveränderten Haltungen und Prinzipien der PLO. Das wichtigste Wort wird als „Konstanten“ oder „Unveränderbarkeiten“ (الثوابت) übersetzt, was andeutet, dass das Wort stärker ist als nur Prinzipien, also habe diese Formulierung beibehalten:

Die PLO erreichte Anerkennung als einzige und legitime Repräsentantin des palästinensischen Volks und hielt die sich nicht verändernden Positionen („Konstanten“) und erklärte 1988 in Algerien palästinensische Unabhängigkeit und wir gingen mit ihm [Arafat] zurück, um in unserem Land, Palästina, eine palästinensische nationale Autorität aufzubauen.

Viele Menschen reden von Konstanten. Wo sind die Konstanten? Sie sind die Konstanten, die beim Palästinensischen Nationalrat in Algiers erklärt wurden. Und manche Menschen sprechen ohne Kenntnis, … und ich sage hier, ich fordere sie heraus [sie sollen zeigen], dass wir seit 1988 auch nur eine Konstante weggaben. Wir kommen zu den Konstanten zurück, die vom berühmten Nationalrat festgesetzt wurden, an dem 700 Mitglieder teilnahmen, die das gesamte Spektrum des palästinensischen Volks repräsentierten und haben diese Entscheidungen getroffen und wir halten an diesen Konstanten mit unseren Zähnen fest und sagen: Wir halten an ihnen fest und behalten sie bei, um sie zu erreichen.

Abbas prahlt einmal mehr, dass von der PLO seit der Zeit vor Oslo, ganz zu schweigen von seiner gesamten Amtszeit als Arafats Nachfolger, keinerlei Zugeständnisse gemacht worden sind.

Keine.

Während dieser gesamten Periode hat Israel Terrorführern erlaubt in die Gebiete zu ziehen; es hat Land aufgegeben, es hat eine Zweistaatenlösung akzeptiert.

Und die Palästinenser haben seit 1988 buchstäblich nichts für Frieden getan – nach Angaben ihrer eigenen Führer.

Beachtenswert ist, dass dieser Teil seiner Rede (und andere aufhetzerischen Teile, über die ich schreiben werde) von der offiziellen Nachrichtenagentur WAFA in ihrem Bericht zur Rede nicht ins Englische übersetzt wurde.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (13.-19. November 2016)

Sonntag, 13.11.2016:

Khaled Meschaal meldet sich wieder zu Wort. Er ruft zu einer „auf dem Widerstand gegründeten“ Aussöhnung der Palästinenserfraktionen auf.

Anders als in Schechem gab es keine Probleme mit Juden die in der Nähe des Patriarchengrabs in Hebron eine weitere heilige Stätte aufsuchten und Juden, die am Rahelgrab beteten.

Ein Viertel der Anschläge von letzter Woche fanden im Raum Ramallah statt – was die Stadt vorläufig zur Hauptstadt des palästinensischen Terrors macht.

Weil die Anschläge auf die Friedhöfe und Juden auf dem Ölberg ständig weitergehen, wurde das Sicherheitsbudget für diesen Bereich erhöht.

Bei Avnei Hefetz in Samaria soll eine Straße wieder für PA-Araber geöffnet werden. Die Einwohner des Ortes protestieren dagegen, weil dort in der Vergangenheit sehr häufig Anschläge stattfanden.

Montag, 14.11.2016:

Ma’an prahlt und jubelt: PalArabische Jugendliche hätten 3 Molotowcocktails auf ein Haus „in der illegalen Siedlung Beit-El“ geworfen und dieses niedergebrannt. Problem 1: Kriminelles Terrorverhalten wird gepriesen. Problem 2: Und dann ist auch noch alles gelogen.

War zu erwarten: Abbas redet von den „Beweisen muslimischer Vormachtstellung in Jerusalem“ – und führt dazu die UNESCO an, die ja entsprechende (Lügen-) Beschlüsse gefasst hat.

Es gibt Bestrebungen den terrorisierenden Lärm der Moschee-Gebetsrufe in Israel einzudämmen. Deshalb drohen Muslime dort jetzt mit einem „Religionskrieg“.

Der arabische Knesset-Abgeordnete Jamal Zahalka giftete im Zusammenhang mit dem vorgeschlagenen Gesetz gegen Lärm von Minaretten: Das Land sei fundamental islamisch, arabisch, palästinensisch.

Spinner, totaler: Gideon Levy bezeichnet die Presse in Israel als rechtsgerichtet und behauptete die Einwohner von Judäa und Samaria seien für den Palästinenserterror verantwortlich.

Dienstag, 15.11.2016:

War auch zu erwarten: Ein Fatah-Offizieller bezeichnete den neu gewählten US-Präsidenten nicht nur – das kennen wir aus Europa – als „rassistisch“ usw. Sein wahres Gesicht sei „zionistisch und rassistisch“. Und Obama sei nicht besser als Trump.

Mittwoch, 16.11.2016:

Die Hamas prahlt mit ihrem Raketenarsenal und dessen Ausbau. Sie kann nach eigenen Angaben Tel Aviv damit erreichen und lahmlegen.

Donnerstag, 17.11.2016:

PA-Araber errichteten bei Mehola im Jordantal einen illegalen Außenposten. Sie nannten ihn „Yassir Arafat-Außenposten“.

Die Hamas versucht „verzweifelt“ gegen israelische SIM-Karten vorzugehen. Zwei israelische Anbieter von PrePaid-Karten gehören zu den beliebtesten des Gazastreifens, weil die Karten des arabischen Anbieters im Strip eine Bruchteil der Telefonzeit und nur stark eingeschränkte Internetnutzung zum selben Preis ermöglichen.

Israelische Sicherheitskräfte gingen gegen Holzkohle-Hersteller in Judäa und Samaria vor. Diese sorgen seit Jahren für enorme Umweltbelastung und die PA ist nicht bereit das zu ändern. In der Aktion wurden 160t Baumstämme und Ausrüstung konfisziert.

Zwischen dem Gush Etzion und Kiryat Arba wird eine neue Umgehungsstraße gebaut werden, um die Sicherheit für israelische Autofahrer zu erhöhen.

Miese Fotos des Tages: Maskierte Terroristenunterstützer – an einer Universität – feiern Arafats Todestag

Elder of Ziyon, 12. November 2016

Diese Szenen gab es am Samstag an der Bir Zeit-Universität, um den Jahrestag von Yassir Arafats Tod zu begehen.

So moderat! So liberal! So friedfertig!

Der Krieg der PA gegen die Balfour-Erklärung

Ruthie Blum, Israel HaYom, 28. Oktober 2016

Ermutigt und ermächtigt von der jüngsten UNESCO-Resolution, die jüdische Verbindungen zum Tempelberg und der Westmauer bestreitet, prahlt die palästinensische Autonomiebehörde mit Plänen während des nächsten Jahres weltweit eine Reihe globaler Veranstaltungen zu betreiben, um die Gründung des Staates Israel anzuprangern.

Der Sinn der von der Nachrichtenagentur Qudsnet als „massiv“ beschrieben Kampagne besteht darin „die internationale Gemeinschaft und besonders Großbritannien mit ihrer historischen Verantwortung zu konfrontieren und sie aufzufordern dieses große Verbrechen zu büßen und das Thema der dem palästinensischen Volk zugefügten historischen Ungerechtigkeit aufzubringen“.

Das fragliche „schwere Verbrechen“ ist die Balfour-Erklärung vom 2. November 1917, die der britische Außenminister Arthur Balfour dem jüdischen Gemeindeleiter Walter Rothschild schickte, geschickt an die Zionist Federation of Great Britain and Ireland. Darin hieß es:

Die Regierung Seiner Majestät betrachtet mit Wohlwollen die Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina und wird ihr Bestes tun, die Erreichung dieses Zieles zu erleichtern, wobei, wohlverstanden, nichts geschehen soll, was die bürgerlichen und religiösen Rechte der bestehenden nicht-jüdischen Gemeinschaften in Palästina oder die Rechte und den politischen Status der Juden in anderen Ländern in Frage stellen könnte.

Obwohl es den Begriff „Palästinenser“ – oder ein Volk, das sich „Palästinenser“ nennt – noch lange nicht gab, ist das Verfälschen von Geschichte fester Bestandteil ihrer Bejühungen Israel auf jede mögliche Weise zu delegitimieren. Die Abstimmung in der UNESCO ist nur ein winziges Beispiel für diese Gepflogenheit, die mit Hilfe westlicher Linker an Boden gewinnt.

Ein weiteres ist die unaufhörliche Kakophonie, die israelischen Siedlungen stellten ein „Hindernis für den Frieden“ dar.

Ironischerweise dient die Tatsache, dass alle Fraktionen der PA keinen Hehl daraus machen, dass sie den jüdischen Staat als Katastrophe betrachten, die eine jährliche Trauer verdient – und ebenso das Abschlachten unschuldiger Juden – nicht dazu Verfechter einer Zweistaatenlösung von ihrer Behauptung abzubringen, dass neue Wohnungen in der Westbank unnötig provozieren.

Im Gegenteil: Obwohl Abbas klar sagte, dass in einen von der PA kontrollierten Gebiet Juden unter keinen Umständen willkommen wären, war es Premierminister Benjamin Netanyahu, der von überall gnadenlos gescholten wurde, als er die Aufmerksamkeit auf diesen eklatanten Antisemitismus lenkte – und besonders vom Weißen Haus und dem US-Außenministerium.

Saeb Erekat, der Chef-„Friedens“-Unterhändler der Palästinenser, nutzte die Gelegenheit, wie er es immer tut und nutzte die US-Kritik an Israel als Beweis dafür, dass der jüdische Staat in Sünde geboren wurde und lebt.

In einem Kommentar in der Washington Post vom Dienstag machte Erekat genau dies im Zusammenhang mit der Balfour-Erklärung, die er den „symbolischen Anfang der Leugnung unserer Rechte“ nannte. Die Geißelung der Welt, weil sie keine signifikanten Schritte zur Beendigung des Zerrbilds der Existenz Israels rotzte er die üblichen Lügen darüber hin, wie der jüdische Staat entstand.

„Das palästinensische Volk wurde 1948 mit Gewalt seiner Häuser enteignet und aus seinem Heimatland vertrieben, erlitt 1967 die Besetzung, nur um in den historischen Kompromiss gezwungen zu werden die Grenzen von 1967 als die Grenzen des Staates Palästina anzuerkennen“, schrieb er, wobei er bequemerweise die wahre Geschichte des Unabhängigkeitskriegs Israels und des Sechstage-Kriegs 19 Jahre später ausließ – den Angriff der umgebenden arabischen Armeen auf ein winziges, junges Land, das einen Großteil seiner Zeit damit verbringt mit denen eine Absprache zu finden, die auf seine Auslöschung erpicht sind.

Erekats Text steht in Übereinstimmung zu Abbas‘ Ankündigung im Juli, dass die PA wegen der Balfour-Erklärung eine Klage gegen Großbritannien einreichen wird. Das wurde vom palästinensischen Außenminister Riyad al-Maliki auf dem Gipfel der Arabischen Liga in Mauretanien übermittelt, an dem Abbas nicht teilnehmen konnte, weil sein Bruder verstorben war.

Ungeachtet der Tatsache, dass Omar Abbas in einem Krankenhaus in Tel Aviv wegen Krebs behandelt worden war – so wie Familienmitglieder anderer Bosse von Fatah und Hamas auch – legte der Palästinenserführe mit seinem Prozess gegen Großbritannien wegen eines 100 Jahre alten Dokuments los, „nachdem hunderttausende Juden aus Europa und anderen Orten in Palästina ankamen, auf Kosten unseres Volkes“.

Mit einem derart krassen Eingeständnis seiner tatsächlichen Haltung zur jüdischen Eigenstaatlichkeit – so weit zu gehen, dass er einen Krieg gegen die Balfour-Erklärung führt – sollte die palästinensische Autonomiebehörde mit der Verachtung und dem Hohn behandelt werden, die sie verdient.