Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (02.-08.08.2015)

Sonntag, 02.08.2015:

Wie schon die Hamas und andere rief jetzt auch der Führer des Palästinensischen Islamischen Jihad wegen des Mordes und Brandanschlags zu Racheaktionen gegen Juden auf.

Eine der Verletzten vom Gay Pride-Anschlag (einer 16-jährige) erlag jetzt ihren Verletzungen. In Jerusalem kam es zu spontanem Gedenken.

In Jerusalem und in Tel Aviv demonstrierten mehrere Tausend Israelis gegen die Anschläge auf Araber und Juden der letzten Tage.

Die arabische Familie, auf die der Brandanschlag verübt wurde, bei dem ein Kleinkind starb, kämpft im Krankenhaus weiter ums Überleben.

Ein islamischer Lehrender in der Al-Aqsa-Moschee: Jüdische Ärzte schaffen und verbreiten Seuchen, weil 95% der Pharmaindustrie Juden gehört. Außerdem gehört der Familie Rothschild mehr als die Hälfte des Vermögens der Welt.

Montag, 03.08.2015:

Gestern gab es einen riesigen Brand bei Jerusalem, das 300 Dunam Land verbrannte, dafür sorgte, dass Hunderte Menschen evakuiert werden musste und einige Lagerhäuser und sogar Wohnhäuser verbrannten. Die Feuerwehr brauchte 8 Stunden, um das Feuer unter Kontrolle zu bekommen, vier Feuerwehrleute wurden verletzt. Heute gaben die Behörden bekannt, dass es sich um Brandstiftung handelte.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (26.07.-01.08.2015)

Sonntag, 26.07.2015:

Die Fünfte Kolonne: Arabische Knesset-Abgeordnete verurteilten den Besuch von Minister Uri Ariel auf dem Tempelberg; dieser heize die gesamte Region auf. Mit seiner Provokation (das einfache Betreten des Plateaus ist Provokation!) wolle er den Status quo verändern.

Die jordanische Regierung hat die Gewalt auf dem Tempelberg verurteilt – d.h. den Polizeieinsatz, nicht die Mordversuche und Waffenlagerung der Araber, sondern die friedlichen jüdischen Besucher, die den Tempelberg „stürmten“ und „die Heiligkeit der Al-Aqsa beschädigten“. (Wer schädigt die Heiligkeit? Ich würde sagen die, die den Ort so aussehen lassen!)

Die PA lässt wieder verkünden: Israel „verjudet“ Jerusalem, schafft falsche Geschichte und zerstört arabisch-muslimisch-palästinensische Geschichte. Die Palästinenser waren „Jahrhunderte vor den jüdischen Religion“ in Jerusalem, Israelis „stehlen Geschichte und Geografie“; die „Judaisierungs-Krake frisst die palästinensisch historischen Stätten“.

Heckmeck:
– Nach Informationen der Times of Israel sollen Israel und die PA in Amman Gespräche zwischen niedrigrangigen Vertretern führen.

Montag, 27.07.2015:

Die Fünfte Kolonne: Scheik Raed Saleh von den israelisch-arabischen Salafisten fordert von den Muslimen in Jerusalem und Umgebung, dass sie den Tempelberg gewaltsam „erobern“.

Die PA droht mal wieder: Wenn Israel weiterhin auf dem Tempelberg eskaliert, wird das schlimme Konsequenzen haben. (Man beachte: Wenn arabische Terroristen Juden angreifen, ist das Eskalation durch Israel!)

Ein muslimischer „Geistlicher“ lehrte arabische Kinder auf dem Tempelberg-Plateau Juden zu hassen und Märtyrertum und Terror zu betreiben – und die israelische (!) Polizei steht daneben und lässt ihn gewähren. Es brauchten einen arabischen Passanten, der dem Typen die Meinung geigte!

Pure Hetze: Die PA fährt aktuelle wieder eine Kampagne, dass es die jüdischen Tempel nie gab und die „Palästinenser“ schon Jahrhunderte vor den Juden in Jerusalem waren.

Auch der arabische MK Masud Ganaim behauptete im Interview mit dem Armee-Radio, dass es nie jüdische Tempel in Jerusalem gab. Außerdem seien nicht die Steine werfenden Araber, sondern die Juden das Problem.

Ein Hamas-Hetzer kündigte an, dass die Araber sich die „Angriffe“ der Juden auf die Al-Aqsa-Moschee nicht weiter gefallen lassen würden, man werde sie nicht weiter beschädigen lassen. (Auf den Fotos zu den Vorfällen von gestern sind keine Schäden an der Moschee zu erkennen, nur Schutt, den die Steinewerfer hinterließen.)

Dienstag, 28.07.2015:

Hassan Narallah wieder ganz moderat: „Das Krebsgeschwür Israel“ muss ausgelöscht werden.

Einige arabische Knesset-Abgeordnete (mehr als die Hälfte der Fraktion) trafen sich auf dem Tempelberg mit Vertretern der Waqf, um gegen jüdische Besucher auf dem Plateau zu protestieren. Dazu tauchte ein Video auf, das MK Ahmed Tibi zeigt, der fordert, jüdische Besucher auf dem Tempelberg müssten „entfernt“ werden.

Mittwoch, 29.07.2015:

Das Distriktgericht von Jerusalem wies eine Forderung der Polizei ab, zwei jüdischen Jugendlichen den Zutritt zum Tempelberg für 60 Tage zu unterlassen. Einem der Jugendlichen war vorgeworfen worden, er habe auf dem Plateau ein Schofar blasen wollen und einen Polizisten geschlagen (Letzteres erwies sich als Lüge). Das Gericht entschied, dass es keine Grundlage gibt das Blasen des Schofars zu untersagen. Dem zweiten Jugendlichen wurde vorgeworfen mit Tefillin (Gebetsriemen) auf den Tempelberg gehen zu wollen; auch dafür das zu verbieten gibt es keine Grundlage. Die Behauptung der Polizei, der Jugendliche habe während seiner Verhaftung einen Polizisten gebissen, wurde durch Videoaufnahmen widerlegt. (Es kann sein, dass er den Polizisten später biss.)

Der EU-Botschafter in Israel sieht die Zweistaatenlösung durch Baugenehmigungen in Beit-El gefährdet. Ebenso sieht er den Abriss illegaler arabischer Bauten in Susiya als Gefahr für den Frieden.
Herr Ban meint auch, er müsse die Baugenehmigungen in Beit-El als „unverantwortlich“ verurteilen – und darin auch gleich solche für Jerusalem einschließen.
Die PLO kann natürlich nicht anders und bezeichnet die Baugenehmigungen als „Kriegsverbrechen“.

Durch eine Explosion in einer Terroristenbasis der PFLP im Libanon wurden 7 PalAraber verletzt. Die PFLP behauptet, das sei ein israelischer Luftangriff gewesen. Ein Mitglied libanesischer Sicherheitskräfte sagte aber, dass die Ursache wohl eine Rakete war, die von Syrien aus geschossen wurde.

Heckmeck:
– Nach Angaben aus der PA soll Zypern eine Initiative zur Wiederbelebung des Friedensprozesses gestartet haben.

Donnerstag, 30.07.2015:

Nach Angaben arabischer Medien flog Israel gestern nicht einen, sondern zwei Angriffe auf Ziele in Syrien. Das syrische Regime redet israelischer Unterstützung für Terroristen und dem Mord an Zivilisten (merke: Terroristen sind für Araber immer Zivilisten, außer sie bekämpfen das eigene Regime).

Heute fand in Jerusalem die Gay Pride-Parade statt. Ein hareidischer Jude stach dabei sechs Personen nieder. Es stellte sich heraus, dass er einen solchen Anschlag schon vor 10 Jahren begangen hatte und gerade erst seine Strafe abgesessen hatte. Er hatte sich vor der Absperrung und den intensiven Sicherheitskontrollen in ein Geschäft begeben und wurde deshalb nicht kontrolliert. (Informationen per E-Mail von Ulrich Sahm) Die Tat wird in Israel einhellig verurteilt.

Was sind lebenserhaltende Maßnahmen? Wenn Israel sie durchführen will, sind sie „Lizenzen zum Töten“, behaupten die Terroristen, nachdem die Knesset ein Gesetz verabschiedete, dass die Gefängnisärzte Häftlinge zwangsernähren dürfen, wenn ein Gericht die Maßnahme bestätigt, damit der Gefangene sich nicht zu Tode hungert.

Freitag, 31.07.2015:

Wegen des Brandanschlags fordert die EU in Person von Frau Mogherini „Null Toleranz“ und „volle Rechenschaft“. (Zweierlei Maß: So deutlich wird von den arabischen Terroristen nichts verlangt. Zudem wird der Eindruck vermittelt, man müsse Israel dazu anhalten, das zu tun – was Unsinn ist, denn im Land selbst wird volle Aufklärung erwartet!)
Mahmud Abbas schießt wieder über das Ziel hinaus, aber dem ist ja alles recht, was irgendwie danach klingt, dass Israel als Ganzes böse ist: Er will, dass Israel wegen des Anschlags vor dem Internationalen Strafgerichtshof angeklagt wird.

Ein Einwohner von Kiryat Malachi wurde festgenommen, nachdem er in einem Facebook-Eintrag beklagte, dass der Messerstecher-Terrorist bei der Schwulenparade gestern „nicht etwas effektiver“ gewesen ist.
Der Täter selbst gab heute an, dass er staatliche Institutionen Israels nicht anerkennt, weil sie „nicht entsprechend der Thora handeln“ (wobei das in seinem Fall ganz bestimmte Auslegungen der Thora sind).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.-25.07.2015)

Montag, 20.07.2015:

Seit dem Shalit-Deal haben damals freigelassene Terroristen 6 Israelis ermordet.

Eine mit dem IS verbundene Gruppe droht der Hamas mit Raketenschüssen auf Israel, sollten ihre Leute nicht von der Hamas freigelassen werden.

Die Gesetzesvorlage für härtere Strafen für Steinewerfer hat die erste Lesung in der Knesset durchlaufen.

Heckmeck:
Die EU versucht mal wieder die „Friedensgespräche“ in Gang zu bringen. Dazu will Frau Mogherini internationale Unterstützung zusammenbringen.

Dienstag, 21.07.2015:

Am Abend verabschiedete die Knesset das Gesetz für härtere Bestrafungen von Steinwurf-Terror in zweiter und dritter Lesung. 69 MKs stimmten dafür, 17 dagegen. Für Steine werfen gibt es jetzt bis zu 5 Jahre Gefängnis. Einige arabische Abgeordnete äußerten sich heftig gegen das Gesetz.

Die Hamas höhnt, Israel werde nie Informationen über den gefallenen und von ihr entführten Soldaten Oron Shaul erhalten und prahlt mit Israelis „Hilflosigkeit“.

Mittwoch, 22.07.2015:

Die beiden jüdischen Brüder, die im November einen Brandanschlag auf eine bilinguale (arabisch-hebräische) Schule verübten, wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt. Ein dritter Täter wird sein Urteil später erhalten.

Während der letzten Monate haben Undercover-Polizeieinheiten in Judäa und Samaria 23 pal-arabische Verdächtige auffliegen lassen, die wegen Waffenschmuggel, Waffenherstellung und Drogenschmuggel festgenommen wurden. Die Polizei zeigte jetzt die Ergebnisse der Durchsuchungen und Festnahmen.

Ein arabisches Dorf östlich von Ramallah feierte Montagabend ein großes Fest – anlässlich der Ermordung von Malachi Rosenfeld, der seinen Schusswunden vom 29. Juni erlag. Die Terroristen, die den Anschlag verübten, stammen aus dem Dorf.

Die Waqf in Jerusalem verkündete offiziell (wieder einmal), dass Juden keinerlei Rechte am Tempelberg hätten. Dieser habe „immer schon“ ausschließlich dem Islam gehört. Juden, die den Tempelberg besuchen, schänden diesen.

Sicherheitspersonal am Übergang Kerem Shalom entdeckte in einem LKW mit alten Elektrogeräten ein in einem Kühlschrank verstecktes, auseinandergebautes Motorrad, das in den Gazastreifen geschmuggelt werden sollte. Die Einfuhr von Motorrädern ist untersagt, weil Terroristen diese häufig für Terroranschläge und weitere illegale Aktivitäten nutzen; die Hamas hat bei verschiedenen Aktionen während des Kriegs im letzten Jahr ebenfalls Motorräder benutzt. Seit Jahresbeginn wurden 250 Versuche verhindert illegale Waren in den Gazastreifen zu schmuggeln.

Donnerstag, 23.07.2015:

Die Polizei nahm vier weitere Verdächtige fest, die an dem Lynchmord an einem verletzten Syrer in einem Krankenwagen auf dem Golan beteiligt gewesen sein sollen.

Die Terroristen von Hamas und DFLP bezeichnen die härteren Strafen für versuchten Mord durch Steinwürfe als „faschistischen organisierten Terror“. Ausgerechnet.

Freitag, 24.07.2015:

Hamas-Grande Mussa Abu Marzuk fordert Terror, bis die „Besatzung beseitigt ist“; er nannte Mörder von israelischen Zivilisten „Helden“ und „den Stolz der Nation“. Die Anschläge auf Juden seien eine Verpflichtung durch die Religion und das Vaterland, jeder, der sich selbst respektiert, müsse stolz darauf sein.

Samstag, 25.07.2015:

Hamas hat wieder ein Sommerlager eröffnet. 25.000 PalAraber erhalten militärisches Kampftraining.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (12.-19.07.2015)

12.07.2015:

Der hungerstreikende Terrorist Khader Adnan (PIJ) hat sein Ziel erreicht – Israel hat ihn aus der Haft entlassen.

Ein Prediger in der Al-Aqsa-Moschee jammerte, wenn Morsi noch Präsident in Ägypten wäre, dann hätte die ägyptische Armee inzwischen Israel erobert.

Die Polizei hat mehrere nicht weiter genannte Verdächtige zum Anschlag auf die Kirche in Tagbha festgenommen.

13.07.2015:

Aufgrund der sich verschärfenden Sicherheitslage im Sinai werden alle (israelischen) Flugzeuge, die nach Eilat fliegen, mit Raketenabwehr-Mitteln ausgestattet. Es wird befürchtet, dass Terroristen im Sinai mit schultergestützten Boden-Luft-Raketen versuchen werden Zivilflugzeuge abzuschießen.

Der Oberste Gerichtshof hat eine Demonstration gestattet, die sich gegen die Verbote für Juden auf dem Tempelberg richtet. Die Protestveranstaltung wurde allerdings zeitlich begrenzt und an einen anderen als den gewünschten Ort der Altstadt verlegt.

Heckmeck:
Mahmud Abbas wirft Israel und der Hamas vor, diese würden einen Hamastan-Staat im Gazastreifen aushandeln.

16.07.2015:

Manche Prediger in Moscheen in Israel rufen offen zur Unterstützung des IS auf und fordern ein Kalifat. Besonders in Um el-Fahm zeigt sich dieses Phänomen.

Offizielle PA-Vertreter sagen, die Hamas verhandle mit Israel über die Freilassung der beiden festgehaltenen Israelis, die sich bei guter Gesundheit befinden sollen. Auch die Rückgabe zweier Soldatenleichen soll verhandelt werden.

17.07.2015:

Um die Beziehungen zur PA zu verbessern, hat Israel die Bautätigkeit in den Siedlungen stillschweigend (ohne offiziellen Beschluss) eingefroren.

Die Hamas will wieder erpressen: Über die gefangenen Israelis wird nicht einmal verhandelt, wenn nicht (mindestens) 54 Terroristen freigelassen werden.

Das US-Außenministerium verlangt, dass Israel eine illegale arabische Siedlung in Area C in Judäa (auf einem antiken jüdischen Ort) nicht abreißt, wie es der oberste israelische Gerichtshof genehmigt hat. Das sei schädlich und provokativ. (Dass die Araber einfach irgendwo bauen, wo es keine Genehmigung gibt und Israel Ausgrabungen beginnt, ist natürlich weder schädlich noch provokativ…)

Heckmeck:
Saeb Erekat widerspricht Gerüchten, dass die PA Verhandlungen mit Israel stattfinden, insbesondere, dass man den Pusch bei der UNO zur Eigenstaatlichkeit im Gegenzug für einen Baustopp in den Siedlungen stoppen würde/gestoppt habe.

Samstag, 18.07.2015:

Humanitäres:
– Israel plant die Kapazität der LKW für den Gazastreifen am Übergang Kerem Shalom auf 1.000 pro Tag (das Doppelte des bisher Möglichen) zu erhöhen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (29.06.-11.07.2015)

Montag, 29.06.2015:

Das schwedische Terrorschiffchen lief von der Marine eskortiert in den Hafen von Aschdod ein.

Dienstag, 30.06.2015:

Die Hamas sprach bezüglich der jüngsten Terroranschläge von einer „qualitativen Verbesserung“.

Nach dem erfolgreichen und einem verhinderten Terroranschlag vom Vortag strich Israel sämtliche Erleichterungen für Araber aus den Palästinensergebieten aufgehoben. (Ulrich Sahm, per E-Mail)

Der Shin Bet sagt, dass die Zahl der Terroranschläge seit 2012 um 50% zugenommen hat.

Mittwoch, 01.07.2015:

Nach dem Terror im Süden hat Israel alle Reisegenehmigungen für Araber IN den Gazastreifen gestrichen.

Donnerstag, 02.07.2015:

Der PA-„Außenminister“ al-Maliki beschuldigt Israel vor Verhandlungen mit den Terroristen wegzulaufen.

Bei einem „Gedenken“ an den vor einem Jahr ermordeten arabischen Jugendlichen forderten die Demonstranten eine „3. Intifada“.

Freitag, 03.07.2015:

Die PA ließ 50 Hamas-Mitglieder festnehmen und elektronische Ausrüstung beschlagnahmen.

Die Hamas behauptet sie habe Israel mit dem Krieg vom letzten Jahr in gegenseitiges Nichtstun gezwungen.

Samstag, 04.07.2015:

Mahmud Abbas pries den bei einem Terroranschlag mit Steinen von Soldaten getöteten junge Araber im Gespräch mit seinen Eltern.

Sonntag, 05.07.2015:

Der Tempelberg war wieder einmal für jüdische Besucher gesperrt.

Weil die Terroranschläge enorm zugenommen haben, beantragen mehr und mehr Einwohner Jerusalems Waffenbesitzrecht.

Dienstag, 07.07.2015:

Die Hamas soll nach Angaben von Fatah-Sprecher Osama Qawasmi mit Israel über einen 10-jährigen Waffenstillstand verhandeln.

Ein Vertreter der Hamas sagte, die Gruppe habe kein Interesse an neuen Kämpfen mit Israel, man wolle die Ruhe erhalten.

Ismail Haniyeh behauptet Israel ab der Hamas zugesichert den Gazastreifen nicht anzugreifen.

Mittwoch, 08.07.2015:

Die Straße 12 entlang der Grenze zu Ägypten wurde wieder für den Verkehr freigegeben.

Der PA-„Botschafter“ in Chile sagte bei einer Rede, die „Palästinenser“ würden die Juden nicht hassen – es gebe sie ja nicht. Dazu zitierte er die Protokolle der Weisen von Zion.

Abdullah Barghouti verbüßt in Israel 67-mal lebenslängliche wegen Terrormorden. Die PA-Nachrichtenagentur Ma’an pries den Terroristen als Helden.

Ein Hamas-Vertreter gelobte, man werde weiterhin auch in Judäa und Samaria agieren, um „ganz Palästina zu befreien“ (heißt: Terror treiben).

Donnerstag, 09.07.2015:

Die Hamas bezeichnet die beiden gefangenen Israelis als „Soldaten“. (Der eine ist geistig behindert und war nie in der IDF; über den anderen ist nichts bekannt.)

Außerdem prahlt die Terrorgruppe zum Jahrestag des letzten Kriegs mit Israel mit ihren Raketen.

Der Minister für innere Sicherheit hat angeordnet, dass der Sender Palestine ’48 geschlossen wird; der voll unter der Kontrolle der PA befindlicher Sender hatte als Zielpublikum die arabischen Staatsbürger Israels. Dass der Sender innerhalb von Israel agiert, verletzt die Oslo-Abkommen.

Freitag, 10.07.2015:

Am Rahelgrab setzen Terroristen vermehrt Steinschleudern ein, um Sprengsätze über eine Mauer auf Jeschiwa-Schüler und Besucher zu schießen.

Die Hamas fordert, dass Israel Terror-Häftlinge freilässt, um überhaupt erst über die entführten Israelis zu verhandeln.

Samstag, 11.07.2015:

Die Hamas tönt: Die israelischen Medien werden dafür sorgen, dass die Terrorgruppe „die israelischen Gefängnisse leert“. Sie bezog sich damit auf Druck auf die Regierung wegen der in den Gazastreifen entführten Israelis.

Foto der Woche: Was für ein Heldenmut!

… ist natürlich zynisch gemeint – gefunden auf Facebook:

Jerusalem_arabischeHeldenhaftigkeit

Die Straßenbahn in Jerusalem ist ein beliebtes Ziel der Steinewerfer – kostet sie nichts, nicht mal Mut, weil ja das Ding vorbeifährt. Und es wird schöne Schaden angerichtet, gefreut wird sich besonders, wenn dann noch Fahrgäste verletzt wurden. Alles im Namen … nee, Helden sind was ganz anderes, nicht diese Möchtegernmörder aus dem sicheren Hinterhalt.