Kein Deal, Donald

Vic Rosenthal, Abu Yehuda, 23. März 2017

Donald Trump mag Deals. Er mag die Vorstellung einen Deal zwischen Israel und den Palästinensern auszuhandeln und glaubt, dass er das schaffen kann. Kann er nicht und hier die Gründe dafür:

Das unüberwindbare Hindernis für einen Deal besteht darin, dass der Kern der Palästinenserbewegung die Ablehnung eines Staates ist, der dem jüdischen Volk gehört (sie stimmen nicht einmal zu, dass wir ein Volk sind), egal auf welchem Teil des Landes zwischen dem Fluss und dem Meer. Die Fragen der Grenzen, Jerusalems, palästinensischer Einheit und der Siedlungen – egal wie schwierig – stehen alle hinter diesem Hauptproblem zurück.

Das ist der Grund, weshalb zum palästinensischen Verständnis einer „Zweistaatenlösung“ das Recht der Nachkommen arabischer Flüchtlinge auf Rückkehr nach Israel gehört und warum es keine Anerkennung Israels als jüdischem Staat oder einen Verzicht auf ihren Anspruch auf das ganze Land beinhaltet. Das ist die Untergrenze der Palästinenser.

Israel ist bereit viele Kompromisse einzugehen (einschließlich einiger, die für unsere Sicherheit extrem dumm und gefährlich sind), aber wir sind nicht bereit unserem Verschwinden zuzustimmen. Das ist die Untergrenze der Israelis.

Keine Seite kann das unterschreiten.

Mahmud Abbas begreift das sehr gut. Das ist der Grund, dass er korrekterweise direkte Verhandlungen mit Israel als Zeitverschwendung betrachtet. Das ist der Grund, dass Premierminister Netanyahu mit diesem Begriff etwas anderes meint. Das ist der Grund, dass er lieber die Europäer und die UNO dazu bringt Israel zu zwingen ihm zu geben, was er haben will. Er weiß, dass viele dieser Elemente tief innen drin (oder auch nicht so tief in sich drin) glauben, es sollte keinen jüdischen Staat geben und glücklich wären ihn verschwinden zu sehen.

Es gibt keine  Hoffnung die Untergrenze von Abbas und der PLO zu verändern. Aber könnte wir nicht an den ganz gewöhnlichen Palästinenser appellieren, den Mann oder (ganz vereinzelt die Frau) auf der Straße? Wollen Sie nicht wie wir alle Erfolg haben, ihre Kinder in Frieden aufziehen, wirtschaftlich und physisch sicher sein?

Nein. Oder sie wollen das, aber anderes ist wichtiger.

Khaled Abu Toameh, ein arabischer Bürger Israels, schreibt oft über die Unterdrückung der palästinensisch-arabischen Journalisten durch die PLO und die Hamas. Er hat über die Korruption und Brutalität der palästinensischen Autonomie und die Einstellungen der palästinensischen „Straße“ geschrieben. Anders als „propalästinensische“ jüdische Autoren wie Gideon Levy versteht er die Sprache und Kultur der palästinensischen Araber und hat Kontakte, die Informationen statt Propaganda zu bieten haben.

Wenn er uns also sagt, dass die PA-Araber den bewaffneten Kampf gegen Israel befürworten, Mahmud Abbas als Kollaborateur Israels und der USA verachten und die Idee einer Friedensvereinbarung ablehnen, sollten wir dem Beachtung schenken. Letzte Woche berichtete er von einer Demonstration gegen Abbas in Ramallah:

Am Vorabend des Besuchs des US-Gesandten Jason Greenblatt in Ramallah letzte Woche demonstrierten hunderte Palästinenser in der Stadt; sie forderten PA-Präsident Abbas zum Rücktritt auf. Die Protestierenden verurteilten zudem die fortgesetzte Sicherheitskooperation zwischen der PA und Israel.

„Höre, hör uns zu, Abbas; sammle deine Hunde ein und lass uns ich Ruhe“, skandierten die palästinensischen Demonstranten während dem, was als die größte Anti-Abbas-Demonstration der letzten Jahre in Ramallah beschrieb worden ist. Sie forderten zudem die Aufhebung der Oslo-Vereinbarungen mit Israel und denunzierten Abbas als „Feigling“ und Agenten der Amerikaner.

Dennoch war das alles andere als ein einfacher Protest gegen Abbas und seine Sicherheitskräfte. Es war auch ein Sammelruf, um mit mehr Elan dem bewaffneten Kampf gegen Israel nachzugehen.

„Nein zu Frieden und Nein zu all dem Unsinn, wir wollen Kugeln und Raketen“, skandierten  einige der Demonstranten. Diese Rufe zugunsten eines bewaffneten Kampfes gegen Israel kamen bemerkenswerterweise aus den Straßen Ramallahs und nicht aus dem von der Hamas beherrschten Gazastreifen.

Die Proteste spiegeln auch die Ablehnung des sogenannten Friedensprozesses mit Israel durch die Palästinenser. Zusätzlich zu den Rücktrittsaufrufen an Abbas forderten die Protestierenden auch, dass die PA-Führung alle Vereinbarungen mit Israel annulliert, vor allen Dingen die Oslo-Vereinbarungen.

Mit anderen Worten, die Palästinenser arbeiten extrem hart daran ihre Botschaft zu vermitteln: Israel ist unser Feind, nicht unser Friedenspartner.

Das ist ist Arafats Intifada Anfang der 2000-er klar gewesen. Umfragen zeigen regelmäßig, dass eine Mehrheit der palästinensischen Araber glaubt „eine bewaffnete Intifada … würde helfen die nationalen Rechte auf Arten zu erreichen, die Verhandlungen nicht schaffen.“

Es ist interessant festzustellen, dass Umfragen zeigen, dass eine Mehrheit der Palästinenser auch sagt, sie zögen eine „Zweistaatenlösung“ vor. Der Grund dafür ist, dass sie sie so definieren wie Abbas: mit einem Rückkehrrecht, keiner Anerkennung, keinem Ende der Forderungen. Das ist der Grund, dass auch sie Verhandlungen als vergeblich betrachten. Wenn sie gefragt werden, sagt eine Mehrheit auch, dass der Zweistaaten-Zustand nur ein vorläufiger Schritt auf dem Weg zur „Einigung ‚Palästinas‘“ ist.

Doch trotz der Tatsache, dass sowohl die Führung als auch die Bevölkerung keinen Deal wollen, glaubt die Trump-Administration immer noch, dass einer möglich ist und diese Woche haben wir davon im Zusammenhang mit einer „regionalen Lösung“ unter Einbezug der Arabischen Liga gehört. Die Theorie scheint zu lauten, dass die PLO Zugeständnisse wir die Anerkennung eines jüdischen Staats oder ihre Forderung nach einem Rückkehrrecht aufzugeben machen wird, wenn die arabischen Staaten ihnen sagen, dass sie das tun sollten. Abu Toameh glaubt, dass dieser Ansatz vermutlich weniger Aussicht auf Erfolg haben wird als direkte Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern.

Zu allererst trauen die Palästinenser den arabischen Regimen nicht, die es immer vorgezogen haben darüber zu reden, wie schlimm Israel die Palästinenser behandelt, statt selbst etwas zu tun. Der Libanon, Jordanien und Syrien haben alle Palästinenser unterdrückt und sogar getötet. Palästinenser sind heute in diesen Ländern Einwohner zweiter Klasse (in Syrien sind die meisten tot oder zu Flüchtlingen geworden). Sie bieten der PA auch wenig bis keine finanzielle Hilfe. Was die PLO will, erklärt Abu Toameh, ist, dass die Europäer und die USA Israel zwingen klein beizugeben und ihre Forderungen zu erfüllen. Aber das wird nicht passieren, egal ob die Arabische Liga in die Verhandlungen involviert wird oder nicht.

Zweitens sehen die meisten arabischen Länder in einem Deal nichts Gutes für sich selbst. Jordanien hat Angst, dass es damit enden könnte, dass das Haschemiten-Regime durch ein palästinensisches ersetzt wird; der Libanon sorgt sich darüber, dass er möglicherweise gezwungen wird den palästinensischen Flüchtlingen, die es aktuell wie Dreck behandelt, die Staatsbürgerschaft gewähren muss; und Ägypten hat Angst, es könnte aufgefordert werden einen Teil des Sinai den Gaza-Palästinensern zu geben. Das syrische Regime versinkt derzeit im Chaos, hasst die Palästinenser und die Juden fast gleichermaßen und es ist unwahrscheinlich, dass es ein konstruktiver Partner sein wird.

Schließlich hält Abu Toameh fest:

Israel als jüdischer Staat ist für palästinensische Bestrebungen ein Gräuel. Kein arabischer Führer der Welt kann die Palästinenser überzeugen das “Rückkehrrecht” der palästinensischen Flüchtlinge aufzugeben oder eine Lösung zu akzeptieren, die es Israel erlauben wird die Kontrolle über bestimmte Teile der Westbank und Ostjerusalems zu behalten. Jeder arabische oder palästinensische Führer, der solchen Kompromiss propagiert, riskiert sein Leben. Und die palästinensische Geschichte  wird ihn als „Verräter“ verzeichnen, der sich an die Juden verkaufte und vor amerikanischem und israelischem Druck kapitulierte.

Abbas ist in Sachen Ablehnung von Verhandlungen geradeheraus gewesen. Doch israelische Führungspersönlichkeiten haben so agiert, als hätten sie geglaubt, dass etwas Positives daraus erstehen könnte. Sie haben dies entweder aus Naivität getan oder weil sie die Amerikaner besänftigen wollten, die das verlangten und damit drohten diplomatische oder finanzielle Unterstützung zu verweigern. Israel zahlte einen hohen Preis dafür: Mörder wurden freigelassen, die wieder mordeten und Israels Ehre gegenüber seinen Feinden wurde geschwächt; Israel fror die Bautätigkeit in Judäa und Samaria eine und schwächte seinen Anspruch ein souveräner Staat zu sein. Doch trotzdem änderten die Palästinenser ihre Untergrenze nicht.

Trump sollte durch seine Immobilienerfahrung wissen, dass ein Deal nur möglich ist, wenn beide Seiten glauben, dass sie etwas bekommen, das sie wollen. Doch was die Palästinenser wollen, ist etwas, das Israel nicht verkauft.

Es spielt keine Rolle, wie überzeugend man ist. Es spielt keine Rolle, welche Zuckerstücke man der einen oder der anderen Seite zuwirft. Es spielt keine Rolle, wie hart man puscht oder wie sehr man droht. Manchmal gibt es einfach keinen Deal.

Das ist das, was Netanyahu Trump erklären sollte. Hier gibt es keinen Deal.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (26. März – 1. April 2017)

Sonntag, 26.03.2017:

Die PA hat die arabischen Schulen in Jerusalem angewiesen einen Tag lang zu streiken. Grund: Israel hat verfügt, dass diese Schulen zu denselben Zeiten Ferien machen wie die übrigen Schulen in Israel. Nach Lesart der PA soll die israelische Anweisung die Bildung in den Schulen untergraben. (Und um gegen Ferien und Unterrichts-„Ausfall“ zu protestieren, wird halt Unterricht ausfallen gelassen…)

Nach dem Mord an dem Hamas-Führer im Gazastreifen sind die israelischen Streit- und Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft versetzt worden. Die Hamas hat Racheaktionen angekündigt.

Der Generalsekretär erzählte einer saudischen Zeitung, dass Mahmud Abbas plant auf dem Arabischen Gipfel einen neuen „Friedensplan“ vorzulegen. Dieser soll „neue Lösungen“ beinhalten.

Montag, 27.03.2017:

Fatahs Botschaft an PA-Studenten: Israel wird ausgelöscht und „Palästina“ werden – und das wird durch Gewalt und Terror erreicht werden.

Dienstag, 28.03.2017:

Ausgerechnet: Mahmud Abbas forderte Israel in Brüssel nach einem Treffen mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini auf, die „neuen Gelegenheiten“ für Frieden nicht zu verschwenden.

Die Hama hat eine Kurzstreckenrakete entwickelt, die einen stärkeren Sprengsatz hat.

Hamas-Führer Khaled Meschaal tönt wieder (aus dem sicheren Exil): Wir befinden uns in einem offenen Krieg mit Israel. Unser Wille und unser Glaube sind mächtiger als ihre (Israels) Waffen.

Der diabolische Plan von PA und EU für die Area C

Josh Hasten, The Jerusalem Post, 13. März 2017

Blaupausen für die Gründung einer legalen Stadt bei Jericho, die den Namen Ramat Nueimah tragen soll, wurden gezeichnet, aber dieser Plan ist schon lange zu den Akten gelegt.

Ein Beduinen-Schulmädchen sieht am Donnerstag,aus dem Fenster ihres Klassenzimmers an der Al-Kahn al-Ahmar-Schule nahe der Westbank-Stadt Jericho (Foto: REUTERS)

Ich möchte ja niemandem den Urlaub versauen, aber das nächste Mal, wenn Sie zur Erholung über Jerusalem ans Tote Meer fahren, sehen Sie sich die Szenerie neben der Straße mal genau an.

Im Verlauf des letzten Jahrzehnts hat es einen enormen Anstieg der Zahl der Gebäude, die in illegalen Beduinendörfern und Lagern auf beiden Seiten der Autobahn 1 von der Einfahrt zur Stadt durch das, was als Gebiet „E1“ zwischen Jerusalem und den „Adumims“ die Berge hinunter bis zum Toten Meer gebaut wurden.

Warum sollte irgendein illegales Beduinenbauwerk Ihre Reise ruinieren? Weil diese nicht nur kleine Hirtengemeinden sind, wie es scheinen soll, sondern strategisch platzierte Mini-Städte, erstellt von der palästinensischen Autonomie und finanziert durch die Europäische Union mit Hunderten Millionen Euros und dem ausdrücklichen Ziel strategische Landbereich in Area C zu übernehmen; damit soll de facto ein Palästinenserstaat geschaffen werden.

Dieses Komplott wird in einem langatmigen politischen Papier des damaligen palästinensischen Premierministers Salam Fayyad klar umrissen. Als Fayyad-Plan bekannt war die Logik dahinter, dass man beträchtliche Fakten vor Ort schafft und die PA dann mit der Unterstützung der internationalen Gemeinschaft Anspruch auf diese Bereiche erhebt und fordert, dass sie bei jeglichen zukünftigen Verhandlungen mit Israel Teil von „Palästina“ werden.

Und hier kommt die EU ins Spiel – um als Schlüsselfinancier des Projekts zu dienen. Mehr als 1.000 illegale Gebäude – einschließlich Häusern, Badezimmern, Lagerorten usw. – und weiteren, die fast täglich überall in Judäa und Samaria errichtet werden, tragen jetzt stolz die EU-Flagge. Der falsche Anspruch der EU lautet, dass sie aus „humanitären Gründen“ am Bau dieser Anstrengungen beteiligt ist, mit denen die Beduinen in diesen Gebieten versorgt werden.

Es ist schon ironisch, dass das EU-Symbol nur auf Bauten in Area C zu sehen ist; es ist nirgendwo in den Areas A oder B zu finden, genauso wenig in den Beduinengemeinden überall sonst im Nahen Osten. Das gibt zu denken.

Daher reichte Regavim 2009 die ursprüngliche Eingabe gegen die Gemeinschaft beim Obersten Gerichtshof ein. Aber acht Jahre später liegt sie immer noch vor. Erst im Sommer kursierten Gerüchte, dass die Zivilverwaltung sich darauf vorbereitet zur Tat zu schreiten, um mit dem Abriss der Schule zu beginnen. Doch sobald der erste Unterrichtstag begann war klar, dass das nicht passieren würde.

Stellen Sie sich die in die Welt ausgestrahlten Bilder vor, wie die „bösen“ Israelis am 1. September eine Schule abreißen, egal wie ihr Status aussieht. Der Fayyad-Plan hoffte auf genau diese Art von Dilemma für die Israelis, wobei die Betonung darauf lag strategische Bereiche durch den Bau von Schulen zu übernehmen.

Vielleicht wird die Zivilverwaltung diesmal ihre Pflichten erfüllen und das gesamte Lager ein für allemal abreißen und so das Recht aufrecht erhalten. Aber nach Angaben des Berichts in der Post wendet sich der Anwalt der Dörfler an den Obersten Gerichtshof und die Aufhebung der Entscheidung beantragt.

Zwischen dem Antrag und dem Druck der EU hat die Zivilverwaltung alle Hände voll zu tun, sollte aber trotzdem das ursprüngliche Urteil des Gerichts durchsetzen.

Es ist wichtig festzuhalten, dass rotz der illegal ausgeführten Aktivitäten der PA/EU durch Beduinen, die überall im Bereich von Adumim Land besetzen; die Regierung hat immer wieder alles in ihrer Macht stehende getan, um dauerhafter Unterkunftslösungen für diese Familien anzubieten.

Blaupausen für die Gründung einer legalen Stadt namens Ramat Nueimah bei Jerioch wurden gezeichnet, aber dieser Plan ist fürs Erste zu den Akten gelegt worden. Das war das Ergebnis davon, dass die PA-Führung (und die EU) eine praktische Lösung ablehnte, die das Leben dieser Beduinen verbessern würde, aber ihren Zugriff auf diesen strategischen Korridor schmälern würde.

Das Fazit lautet, dass es für diese Leute Chancen gibt, die aber derzeit nicht genutzt werden.

Wenn Sie also Richtung Totes Meer fahren, dann sehen Sie sich die Situation selbst an und erkennen Sie, dass auf der globalen Ebene eine Menge mehr passiert als das, was ins Auge fällt. Die Barackenstädte mit ihren vielen das EU-Logo tragenden Bauten sind mit einem hinterhältigen und diabolischen Zweck dorthin gesetzt worden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.-25. März 2017)

Sonntag, 19.03.2017:

Mahmud Abbas weihte in Doha eine Schule ein, die nur „palästinensische“ Kinder unterrichten wird. Dort werden die Kinder gelehrt: Israel gibt es nicht, nur „Palästina“. Gewalt ist Klasse. (Und die UNESCO fördert diese Schule.)

Der Oberste Kooperationsrat (eine Gruppe aus Repräsentanten der führenden pal-arabischen Terrororganisationen) rief zu einer Eskalation des Terrorkriegs gegen Israel auf.

Die PA protestiert gegen Veränderungen im Lehrplan an den UNRWA-Schulen in Geografie und Geschichte. Dort werden die Schüler bisher gelehrt Israel nicht anzuerkennen und nach Israel „zurückkehren“ zu wollen sowie Israel zu vernichten. (Worin die Veränderungen bestehen, wird aus den Berichten nicht deutlich.)

Der Terrorist, der am Montag zwei Grenzer an der Jerusalemer Altstadt neiderstach, gehörte einer WhatsApp-Gruppe an, die sich „Weg zum Himmel“ nennt; 18 Mitglieder der Gruppe wurden im Verlauf der letzten Tage festgenommen. Die beiden Grenzer wurden heute aus dem Krankenhaus entlassen.

Der Stabschef der IDF warnt, dass die Hisbollah die UNO-Resolutionen verletzt und sich auf den nächsten Krieg gegen Israel vorbereitet, u.a. mit Aufstockung ihres Waffenarsenals.

Montag, 20.03.2017:

Geheimdienstchef Nadav Argaman warnte in einem Knessetausschuss am Morgen, dass Israel während der anstehenden Pessah-Feiertage einer Zunahmen an Versuchen Terroranschläge zu verüben gegenüber sehen wird. Er rechnet damit, dass vor allem die Hamas verstärkt versuchen wird Israelis zu ermorden.

Dienstag, 21.03.2017:

Statistisches: Der Shin Bet hat 2016 mindestens 16 Selbstmord-Bombenanschläge und 16 Entführungen verhindert.

Das ist mal wieder regelrecht antisemitisch: Mahmud Abbas behauptet, der Grund für alle (!) Katastrophen in der Welt sei die (also Israels) „Besatzung“.

Omar Barghouti, BDS-Gründer und Student an der Universität Tel Aviv, wurde festgenommen. Ihm wird Steuerbetrug vorgeworfen.

Während der letzten Tage wurden im PA-Dorf Jilazoun 5 Personen festgenommen, die zahlreiche Anschläge mit Brandsätzen unternommen haben.

Mittwoch, 22.03.2017:

Vertreter der syrischen Opposition behaupten Israel habe Positionen der syrischen Armee bei Damaskus bombardiert.

Immer mehr Araber aus „Ost“-Jerusalem beantragen die israelische Staatsbürgerschaft.

Donnerstag, 23.03.2017:

Der neue Chef der Hamas im Gazastreifen hat ein Versprechen gegeben: „Ganz Palästina“ soll „befreit“ werden.

Samstag, 25.03.2017:

Syriens Präsident Assad droht, wenn Israel sich weiter mit Militärschlägen gegen Übergriffe aus Syrien auf israelisches Gebiet wehrt, wird er Scud-Raketen auf Israel feuern lassen.

Am Freitag wurde im Gazastreifen ein Hamas-Terrorführer von Unbekannten vor seinem Haus erschossen. Bei der Beerdigung wurde Israel dafür verantwortlich gemacht und Rache geschworen. Der Getötete war beim Austausch für Gilad Shalit freigekommen.

Propaganda der üblen Sorte (2003)

Aus palästinensischen Medien und von palästinensischen Politikern werden gerne Gräueltaten der Israelis in die Welt posaunt, von dieser aber nicht erzählt. Die Palästinenser glauben es wohl. Ob die westlichen Medien und Politiker glauben, dass die Unsinns-Dinge nicht berichtet werden sollten, deshalb aber die nicht so abstrusen Dinge glaubwürdiger werden? Es scheint so, denn vieles, was die PA-Medien oder -Offiziellen von sich geben, wird bei uns als Tatsache abgedruckt oder ausgestrahlt, nicht als palästinensische Behauptung (egal, wie heftig z.B. die israelische Armee das dementiert, was die PA ihnen vorwirft). Hier kommen die schwachsinnigsten Sachen und dicksten Lügen, die die PA im Laufe der Zeit von sich gegeben hat (chronologisch rückwärts aufgelistet).


Wieder mal ein „Massaker“

Am Montag, 20. Oktober 2003, griff die israelische Luftwaffe Ziele in Gaza an. Sie zielte auf Gebäude, in denen die Palästinenser Waffen und Sprengstoff herstellten. Für diesen Angriff benutzten sie F-16 und Kampfhubschrauber.

Alle Medien berichteten am selben Tag über viele palästinensische Tote, Ursache: die israelischen Raketen, die in eine Gruppe Zivilisten geschossen worden seien. Dies beruhte – natürlich – auf palästinensischen Angaben; die wurden – natürlich – von unseren Medien nicht in Zweifel gezogen: Mindestens 8, eher 12 Tote und 80 Verletzte.

Dass die Israelis zwei Bomben-„Fabriken“ und ein Auto mit zwei Terroristen ausschalteten, war jetzt nur noch Notiz am Rande – die zivilen Opfer waren das Thema und dafür wurde die IDF verdammt. Die Palästinenser zogen über die Israelis her und hatten wieder „Grund“ vom israelischen Terror zu reden. Bei uns war es ausgemachte Sache, dass Israel hier wieder einmal völlig unangemessen agiert hatte.
Dann kam der 22. Oktober – und mit ihm ein Problem für die, die so gerne „Massaker“ geschrien hatten. Die ICEJ berichtete (Newsletter, deutsch, vom 22.10.2003):

Die israelische Luftwaffe (IAF) veröffentlichte am Dienstag Aufnahmen eines ferngesteuerten unbemannten Beobachtungsflugzeugs, welche palästinensische Behauptungen eines Massakers beim IAF-Luftschlag auf ein Terroristenfahrzeug im Nusseirat-Flüchtlingslager im Gazastreifen widerlegen…

Die Luftaufnahmen zeigen jedoch, dass sich für einen Zeitraum von über zwei Minuten nach Abschuss beider Raketen auf das Auto nur ein bis zwei Personen in der Umgebung aufhielten, weit von der Einschlagstelle entfernt.
IMRA berichtet in einer Nachrichten-E-mail vom 23. Oktober über die Pressekonferenz einer Armee-Sprecherin am 22. Oktober 2003, was in dem von der IDF zur Verfügung gestellten Video zu sehen ist:

Der Angriff auf das Fahrzeug der Terrorzelle im Nusseirat-Flüchtlingslager

Ein IAF-Hubschrauber identifizierte eine Terrorzelle, die versuchte, den Grenzzaun zwischen dem Gazastreifen und Israel zu durchbrechen.
Einige Mitglieder der Terrorzelle versuchten, in einem Fahrzeug in Richtung des Flüchtlingslagers Nusseirat zu fliehen.
Das Fahrzeug wurde von der IAF (Israelische Luftwaffe) identifiziert. Eine Rakete wurden auf das Fahrzeug abgefeuert. Es sollte hervor gehoben werden, dass sich in der Umgebung des Fahrzeugs keine Personen aufhielten.
Das Fahrzeug geriet außer Kontrolle, rutschte von der Fahrbahn und prallte gegen ein Objekt, das ein Baum zu sein schien.
Das Fahrzeug setzte zurück und hielt in der Mitte der Straße. In diesem Moment wurde eine weitere Rakete auf das Fahrzeug abgeschossen – eine Minute nachdem die erste verschossen wurde. Erst zweieinhalb Minuten später begann sich eine Menge um das Fahrzeug zu bilden. (Um das Fahrzeug herum schienen sich drei Personen aufzuhalten – es ist nicht klar, ob es sich dabei um Mitglieder der Terrorzelle oder andere handelte.

Das Video der Aufklärungsdrohne, das den Schlag gegen das Fahrzeug der Terroristen zeigt, kann hier angesehen werden: http://www.idf.il/newsite/movies/Strike_heb2.asf
Damit war klar, dass die Israelis KEIN Massaker angerichtet hatten, wie es die Palästinenser behaupteten und wie es von den Medien weltweit so genüsslich verbreitet wurde. Die Richtigstellung habe ich im Fernsehen wie in den Printmedien und dem Radio vermisst. Wie das wohl kommt?

Vielleicht haben sie auch an die neue Version der Palästinenser akzeptiert: Nachdem die PA-Medien von zwei Raketen berichteten, von denen die zweite in die Zivilisten geschossen worden sein sollte, wurde jetzt flugs eine dritte Rakete erfunden, die nie gab. Aber das macht ja nichts, dass man seinen früheren Behauptungen widerspricht, um das Bild wieder so hinzurücken, dass es ins Propaganda-Bild passt. Nur: Unsere Medien machen es wieder mal mit, sie folgen den palästinensischen Lügen und verdummen das europäische Publikum, damit es sich gegen Israel stellt…


Ereignis:
Am Mittwoch, 15. Oktober befährt ein Konvoi amerikanischer Staatsbürger, man spricht anfangs von Diplomaten, eine Straße im Gazastreifen. Es handelt sich um Vertreter der amerikanischen Fulbright Foundation, die auf dem Weg sind, palästinensische Kandidaten für Stipendien in den USA zu sichten. Neben oder in der Straße ist ein großer Sprengsatz untergebracht, der eines der Autos des Konvois zerfetzt. Drei begleitende Sicherheitsleute sterben, weitere Personen werden z.T. schwer verletzt. Die Autos waren deutlich als amerikanischer Konvoi zu erkennen. Die Amerikaner (und Israelis), die den Toten und Verletzten zu Hilfe kommen wollten, wurden von einem palästinensischen Mob mit einem Steinhagel „begrüßt“.
Jetzt wird’s „lustig“ – und das berichten verschiedene Quellen; ich beschränke mich hier auf die folgende:

HonestReporting berichtet (Newsletter vom 16.10.03):
Die Nachrichtenmedien berichteten schnell über die pauschale Verurteilung des Anschlags und taten die Täter als „eine kleine, abtrünnige Gruppe“ ab. Praktisch jede Agentur in der Welt zitierte Yassir Arafat, wie er „dieses hässliche Verbrechen an amerikanischen Beobachtern“ verurteilte, „die im Auftrag von Sicherheit und Frieden unterwegs waren“; ebenso, wie PA-Sprecher Saeb Erekat lamentierte: „Das sind amerikanische Beobachter, die auf unsere Bitte hierher gekommen sind… diese Leute waren hier, um uns zu helfen.“ Ebenfalls die Erklärung des palästinensischen Premierministers Ahmed Qureia: „Wir verurteilen diesen Vorfall auf das Heftigste und wir werden eine Untersuchung durchführen und wir werden allem nachgehen und die Quelle dieses Angriffs finden.“

hr_alhayatWährend sie gegenüber westlichem Publikum Bedauern und Beschwichtigung äußerte, brachte die PA-Führung aber der eigenen Öffentlichkeit gegenüber nur irrationale Verunglimpfung Israels zum Ausdruck – früher schon ein wiederkehrendes Problem während und nach der Oslo-Periode. Die folgende Abbildung zeigt eine Karikatur, die heute (am 16. Oktober 2003) in der offiziell von der PA gesponserten Tageszeitung Al-Hayat Al-Jadida erschien (auf dem Wegweiser steht: „Gaza“):

 

Während sie palästinensische Verantwortung gegenüber westlichen Reportern zugab, brachte die PA ihrem eigenen Volk gegenüber zu Ausdruck, dass die Bombe von Israel gelegt wurde; mehr noch: die Amerikaner selbst werden mit Hakennasen porträtiert dargestellt – die klassische Charakterisierung von Juden. Das offizielle PA-Organ leugnet also nicht nur die palästiensische Verantwortung für die Tat (und macht statt dessen Israel verantwortlich), sie fördert in der palästinensischen Öffentlichkeit auch noch die wilde Vorstellung, dass die Amerikaner selbst Teil einer riesigen jüdischen Bewegung oder Verschwörung sind.

Die Botschaft der Karikatur wurde von Kommentaren in der gesamten palästinensischen Presse untermauert. Der Kommentator Talal Okal schreibt in al-Ayyam: „Warum jagte Israel das US-Sicherheitsfahrzeug in die Luft, das die US-Delegation nach Gaza begleitete?“ Und Basim Abu Samiah behauptet in Al-Hayat al-Jadida, dass es nicht nur „zweifelhaft“ sei, dass die „Täter eine palästinensische Partei seien“, die Amerikaner seien nicht einmal das Ziel gewesen: „Die Explosion war nicht für Amerikaner vorbereitet worden.“

Jetzt kommt das Pikante und leider im Westen Übliche:
Die großen Nachrichtenmedien ignorieren dieses Material und fahren fort, ohne qualifizierte Bestätigung die PA-Erklärungen zu akzeptieren, die die Verantwortung für ihr internes Terrorproblem anerkennen. Solche Berichterstattung fördert die Unwahrheit, die die Palästinenserführer der westlichen Welt aufzwingen – dass sie Verbündete der USA und einem Frieden mit Israel ehrlich verpflichtet sind. In der Zwischenzeit haben dieselben Führer das palästinensische Volk in der typischen Art der nahöstlichen Dikatoren dazu verführt zu glauben, dass alle Probleme ihrer Gesellschaft einzig und allein die Schuld Israels sei.


Wie war das noch: Die PA-Propagandisten wiederholen gebetsmühlenartig, die israelische Armee (IDF) würde die Frauen und Kinder der Palästinenser „abschlachten“ und einen Vernichtungs-Feldzug gegen das palästinensische Volk führen. LAW (palästinensische Nicht-Regierungs-Organisation für Recht) führt selbst hochrangige Terrorführer als Zivilisten und von der PLO ermordete UN-Mitarbeiter als Opfer der israelischen Armee (ganz zu schweigen davon, dass sämtliche Selbstmordattentäter natürlich auch palästinensische Opfer der Israelis sind) [s. weiter unten].

Hier einmal eine Aufstellung der Todesfälle auf beiden Seiten vom 27. September 2000 bis 12. August 2003 (Vorsicht, Propaganda! Unglaubwürdig, weil israelische Angaben!):

Gesamt: Palästinenser: 2365, Israelis 799
weiblich: Palästinenser: 109, Israelis 249

Nicht-Kombattanten, von der gegnerischen Seite getötet:
gesamt: Palästinenser: 871, Israelis: 614
weiblich: Palästinenser: 81, Israelis: 244

Kombattanten, getötet durch die gegnerische Seite:
Palästinenser: 1078, Israelis: 167

Durch Handlungen der eigenen Seite getötete Menschen:
Palästinenser: 300, Israelis: 20

(getötete) Nicht-Kombattanten unter 12 Jahren:
Palästinenser: 67, Israelis: 27

(getötete) männliche Nicht-Kombattanten im Alter von 12 bis 29 Jahren:
Palästinenser: 475, Israelis: 152

(getötete) Nicht-Kombattanten im Alter von 45 Jahren oder älter:
Palästinenser: 76, Israelis: 202

Quelle: International Policy Institute for Counter-Terrorism (ICT) am
Interdisciplinary Center in Herzliya
An Engineered Tragedy: Statistical Analysis of Fatalities
(Eine Arrangierte Tragödie: Statistische Analsyse von Todesfällen)
http://www.ict.org.il/casualties_project/stats_page.cfm

Fassen wir einmal zusammen:
Oblwohl die Zahl der palästinensischen Toten fast dreimal so hoch ist wie die der israelischen, sind doch 150% MEHR israelische Frauen tot als palästinensische.
Von den toten Frauen waren auf israelischer Seite ganze 5 zu den Kombattanten zu zählen (Mitglieder der Armee), auf palästinensischer Seite 28.

Obwohl die Zahl der palästinensischen Toten fast dreimal so hoch ist wie die der israelischen, liegt die Zahl der unter 12-jährigen toten Palästinenser „nur“ zweieinhalbmal so hoch wie die der israelischen.
(wobei noch anzumerken ist, dass israelische Kinder sich im Gegensatz zu palästinensischen in der Regeln nicht in Kampfzonen begeben – sprich: sich dem Risiko aussetzen ins Kreuzfeuer zu geraten!)

Obwohl die Zahl der palästinensischen Toten fast dreimal so hoch ist wie die der israelischen, sind fast dreimal so viele Israelis über 45 Jahren getötet worden wie entsprechende Palästinenser.

Die Palästinenser zählen zu ihren Opfern 300 Menschen, die sie selbst umgebracht haben (z.B. als sog. Kollaborateure). Genauso zählen sie die toten Selbstmord-Attentäter zu ihren „Opfern“.

Der Anteil getöteter Nicht-Kombattanten beträgt bei den Palästinensern 36,8%, auf israelischer Seite 76,8%.

Wer angesichts dieser Zahlen noch behauptet, die Israelis führten einen Krieg gegen Frauen und Kinder, der lügt.
Wer angesichts dieser Zahlen nicht zugibt, dass Palästinenser einen feigen Krieg gegen Frauen und Kinder führt, der ist verblendet oder lügt.
Wer angesichts dieser Zahlen nicht zugibt, dass ein Vernichtungsfeldzug eher von der palästinensischen Seite geführt wird, der ist genauso verblendet oder lügt.


Palestinian Media Watch (PMW), 5. März 2003:

Neue Verleumdung der Palästinensischen Autonomie:
Israel steckt Bomben in Spielzeug, um Kinder zu töten

von Itamar Marcus

Einleitung:

Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) erfindet Lügen und Verleumdungen über Israel auf Englisch, um Israels Namen international zu beschmutzen (z.B. die Geschichte vom Massaker von Jenin) und auf Arabisch, um den Hass auf Israel in der eigenen Bevölkerung voran zu bringen.

Die neueste Verleumdung auf Arabisch ist ein Bericht von dieser Woche im PA-TV, dass Israel nun „Bomben und Minen baut, die als Spielzeug hergestellt sind“ und sie von Flugzeugen in bewohnten Gebieten abwirft, so Kinder mit ihnen spielen und in die Luft gejagt werden. Letztes Jahr berichtete PMW die palästinensische Verleumdung, Israel werfe vergiftete Bonbons aus Hubschraubern vor Schulen ab, um die Kinder zu vergiften. Diese neue Lüge geht in dieselbe Richtung.

Zusätzlich wiederholt das Programm viele alte Verleumdungen und Lügen, wie die, dass Israel plane die Al Aksa-Moschee zu zerstören. Der jüdische Heilige Tempel sei nicht auf dem Tempelberg in Jerusalem gewesen, Israel schändete die Grabeskirche und viele andere.

Es folgt der Text aus der Sendung „Botschaft an die Welt“

„Die zionistischen Kriminellen planen die Al Aksa-Moschee zu zerstören, mit der Begründung, sie suchten nach dem Heiligen Tempel, von dem sie fälschlich behaupten, er befinde sich unter der Moschee…

Beleidigung unserer islamischen und christlichen heiligen Stätten gehen in ganz Palästina weiter. Die Al Aksa-Moschee ist bedroht und der Grabeskirche ist Entweihung und Zerstörung nicht erspart geblieben…
Sie werfen Sachen aus Jet-Flugzeugen, die Kinder anlocken, mit ihnen zu spielen und die diese dann sprengen. Das sind Bomben und Minen, die als Spielzeug gebaut werden.“

PA-TV, 3. März 2003

Propaganda der üblen Sorte (2002)

Aus palästinensischen Medien und von palästinensischen Politikern werden gerne Gräueltaten der Israelis in die Welt posaunt, von dieser aber nicht erzählt. Die Palästinenser glauben es wohl. Ob die westlichen Medien und Politiker glauben, dass die Unsinns-Dinge nicht berichtet werden sollten, deshalb aber die nicht so abstrusen Dinge glaubwürdiger werden? Es scheint so, denn vieles, was die PA-Medien oder -Offiziellen von sich geben, wird bei uns als Tatsache abgedruckt oder ausgestrahlt, nicht als palästinensische Behauptung (egal, wie heftig z.B. die israelische Armee das dementiert, was die PA ihnen vorwirft). Hier kommen die schwachsinnigsten Sachen und dicksten Lügen, die die PA im Laufe der Zeit von sich gegeben hat (chronologisch rückwärts aufgelistet).


PA-Verleumdung: Jüdische Religion betrachtet Araber als zwischen den Stufen des Juden und des Affen stehend

von Itamar Marcus, Palestinian Media Watch

Eine grundlegende Lehre des Antisemitismus und Rassismus der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) ist es, die Juden und die jüdische REligion als von Natur aus böse zu definieren. Im folgenden Text verleumdet ein palästinensischer Minister zum ersten Mal das jüdische Volk durch die Behauptung, dass der Mord an Arabern zur Lehre des Zionismus gehöre. Er degradiert dann das Judentum dadurch, dass er sagt, die Tötung von Arabern durch Zionisten stamme direkt aus der jüdischen Religion, weil das Judentum die Araber als untermenschlich betrachte – „die Stufe zwischen den Juden und den Affen“.

Es folgt die Erklärung des palästinensischen Versorgungsministers Abd El-Aziz Shahin in einem Interview des palästinensischen Fernsehens:

„Seit dem 19. Jahrhundert ist der Geist des Zionismus auf dem Töten von Arabern aufgebaut. Sie wollen nicht einen einzigen Araber auf palästinensischem Boden haben. Das ist eine Sache, die jeder Zionist in sich trägt, ob er nun rechts außen ist, in der politischen Mitte oder ein Linker. Grund ist die zionistische Erziehung. In ihrern religiösen Schulen lernen sie, dass sie das auserwählte Volk Gottes sind und wir die anderen. Wir werden als auf der Stufe zwischen den Juden und den Affen betrachtet. Das ist die Grundlage der jüdischen Religion. Und daher kommt die Tötung der Araber in Palästina.“
Palestinian TV, 12. Dezember 2002


Palästinensische Opfer der Intifada

Die Internetseite „lawsociety.org“ listet in tabellarischer Form die „palästinensischen Toten“ der Intifada auf http://www.lawsociety.org/Intifada2000/list.htm. Betreiber ist die palästinensische „Menschenrechtsorganisation“ LAW, die ab und zu einmal etwas gegen Arafats Praktiken zu Papier bringt, sich aber hauptsächlich damit beschäftigt, die „Verbrechen“ der israelischen Armee zu verbreiten.

Die Tabellen von LAW sind sehr interessant. Ihr Aufbau:
– Opfer-Nummer
– Name
– Alter
– Status (Zivilist oder Angehöriger der „nationalen Sicherheitskräfte“ (NSF)
– Datum des Todes
– Herkunft (Wohnort)
– Ursache des Todes
– Verursacher des Todes
– Umstände des Todes

Bei der bei weitem überwiegende Anzahl der Toten ist als Status „Zivilisten“ eingetragen.

Bei vielen „Angehörigen der nationalen Sicherheitskräfte“ steht „getötet bei Eindringen der Armee in Palästinensergebiete“ – was außer Acht lässt, dass das wohl Kämpfe zwischen diesen „Sicherheitskräften“ und der Armee waren, nicht einfach so ein beliebiges Umbringen des Palästinensers, wie es die Tabelle erscheinen lässt.
Außerdem steht bei vielen Opfern, sie seien durch „wahlloses Schießen“ der israelischen Armee getötet worden. Das darf mehr als angezweifelt werden, da die israelische Armee nicht wahllos schießt, sondern einen sehr plausiblen Grund zum Schießen hat und in der Regel lediglich auf Beschuss antwortet.

„Aktivisten“ (=Terroristen), die seit Langem wegen ihrer terroristischen Aktivitäten gesucht werden, werden ebenfalls als „Zivilisten“ bzw. „NSF“ (Angehörige der nationalen Sicherheitskräfte) geführt, ohne Bezugnahme auf ihre Terroraktionen.

Am 07.04.2002 wie am 10.04.2002 starben dieser Liste zufolge bei zwei „Invasionen“ der Israelis in Nablus ausschließlich Zivilisten – obwohl einer der Getöteten (sogar laut der Liste!) „Stabsoffizier“ im Rang eines Oberst war! Wie geht das zusammen?

Die folgenden krassen Einzelbeispiele sind auch insofern interessant, als ich mich auf die Informationen der Tabelle beziehe und keine Zusatzinformationen „von außen“ hinzu nehme (z.B. Angaben der israelischen Armee); einzige Ausnahme ist der Fall der beiden UN-Beobachter, die bei Hebron ermordet wurden:

Opfer Nr. 1497: Fadi Al’Ijel, 18, Zivilist aus dem Al’Am’ari Flüchtlingslager in Ramallah, am 17.7.02 getötet von der israelischen Armee: Er hielt ein 40cm-Rohr und schlug mit der Wand darauf um zu zeigen, dass es nicht gefährlicht ist. Das Rohr explodierte. (Original: Was holding a 40cm-pipe and hit it with the wall to prove it’s not dangerous and it blew up in his face)
Hm: Mit der Wand auf das Rohr schlagen? War wohl eher umgekehrt. Aber warum explodierte das Rohr? Hatten die Israelis es heimlich mit Sprengstoff gefüllt, während der Mann es in der Hand hielt? Wie kann die israelische Armee für den Tod des Mannes verantwortlich sein, wenn er seine Harmlosigkeit beweisen will und dabei explodiert das harmlose Teil?

Opfer Nr. 1483: Jiryes Al Dalu, 72, Zivilist aus Ramallah, am 6.7.02 getötet von der israelischen Armee. Todesursache: Einatmen von Gas.
Dabei handelt es sich wohl um eine weitere Verleumdung, dass Israel Giftgas gegen Palästinenser einsetzt. Dieser Schwachsinn wird seit Jahren von Palästinensern verbreitet, ohne dass sie Belege dafür vorlegen oder entsprechende pathologische Untersuchungen erlauben.

Opfer Nr. 1445: Ibrahim Ammur, 20, aus Anza, Jenin Mitglied der nationalen Sicherheitskräfte, getötet von der israelischen Armee, während er auf dem Weg von der Arbeit zurück nach Ramallah versuchte am Al-Hamra-Kontrollposten vorbei zu schleichen.
Wieso versuchte er sich vorbei zu schleichen? Da muss er wohl etwas zu verbergen gehabt haben oder er wollte sich illegal an dem Posten vorbei bewegen; beides ist verdächtig. Er ist mit Sicherheit gewarnt worden, sich zu ergeben, bevor auf ihn geschossen wurde.

Opfer Nr. 1442: Mohammed Hamzeh, 21, Zivilist aus Kufur Sur, Tulkarem, geötet von der israelischen Armee am 14.6.2002 nach einer Verfolgungsjagd. Er hatte auf einen Siedler eingestochen.
Toller „Zivilist“ – jeder, der mit einer Waffe einen Menschen angreift, ist laut Genfer Konventionen kein Zivilist mehr, wenn er nicht in Selbstverteidigung handelt.

Opfer Nr. 1423: Mohammed Sunawbar, 26, Zivilist, getötet am 29.05.02 von einer Patrouille der israelischen Armee in der Nähe der Siedlung Al Aghwar.
Was er wohl da gemacht hat? Wie kommt die böse Armee nur darauf, auf ihn zu schießen? Wie hat er sich da verhalten, als er angerufen wurde, damit man ihn kontrolliert. Wahrscheinlich ist, dass die Aufzeichnungen der israelischen Armee zeigen, dass bei ihm Waffen und Sprengstoff gefunden wurde. Sehr zivil!

Opfer Nr. 1394: Hassan Abu Jazar, 55, Zivilist aus Rafah, Gaza; am 5.5.02 durch Gewehrschüsse in den Kopf getötet von der israelischen Armee, während er das Flüchtlingslager mit Artillerie beschoss, erlag Verletzungen vom 1.5.02. (Originaltext: Todesursache: Gunshot in the head. Todesumstände: Killed while shelling the refugee camp due to injury inflicted on 1/5/2002)
Jetzt wird’s interessant:
Wurde er von Gewehrschüssen getötet oder durch den Artilleriebeschuss?
Wie kann er Wunden vom 1.5. erliegen, wenn er während der Beschießung am 5.5. getötet wurde?
Hat er das Flüchtlingslager beschossen, wie das aus der letzten Zelle der Tabelle zu lesen ist? Oder wie soll das verstanden werden?
Die Organisation verfügt über Leute mit exzellenten Englisch-Kenntnissen. Entweder widersprechen sie sich hier selbst oder sie wollen falsche Fährten legen!

Opfer Nr. 1391: Khalaf Al Najajrah, 40, Zivilist aus Nahaleen, Bethlehem; getötet von der israelischen Armee durch einen Gewehrschuss in die Brust. Schuss/erschossen aus der Geburtskirche, zweifacher Ehemann und Vater von 9 Kindern. (Originaltext: Shot from church of the Nativity, a husband of two and father of nine)
Und wieder Widersprüche: Wenn er aus der Geburtskirche heraus erschossen wurde, dann war’s nicht die Armee. Wenn er sich in der Geburtskirche aufhielt, dann war er von der Armee eindeutig als Terrorist identifiziert worden – sonst hätten die Israelis nicht geschossen.

Opfer Nr. 1382: Abed Ismail, 10, Zivilist aus Irtas, Bethlehem. Getötet durch die israelische Armee am 1.5.2002 durch Schrapnelle bei einer Explosion einer verdächtigen Leiche, von der man glaubt, dass sie Überreste eines Israelis waren. (Originaltext: Todesumstände: Explosion of suspected body thought to be Israeli remains)
Wie soll das verstanden werden? Da liegt eine verdächtige Leiche. Der Junge nähert sich ihr. Sie explodiert.
Wäre mir neu, dass die Israelis ihre Leichen irgendwo liegen lassen, sie mit Sprengstoff präparieren und dann detonieren lassen, wenn jemand sich ihr nähert!

Opfer Nr. 1374: Nidal Iweida ‚Ibayyat, 29, Angehöriger der nationalen Sicherheitskräfte; getötet am 29.4.02 in Bethlehem durch die israelische Armee. Er wurde von einer Gewehrkugel getroffen, die durch das Fenster der Geburtskirche drang. Er war ein Kader der Al Aksa-Märtyrerbrigaden, der in der Kirche gefangen gehalten wurde.
Interessant: Al Aksa-Märtyrer-Angehöriger (für Terror zuständig!) und Angehöriger der „nationalen Sicherheitskräfte“. Er war ein Terrorist, kein Zivilist! Und er wurde in der Kirche gefangen gehalten? Von wem, von der israelischen Armee, die draußen davor stand?

Opfer Nr. 430 (?): Iyyad Hamadneh, 22, Zivilist aus Nablus, getötet am 22.4.02 bei bewaffneten Zusammenstößen. Er war örtlicher Führer der Izz Al Deen Al Qassam military party of Hamas in Nablus.
Einen Führer der örtlichen Terrorabteilung der Hamas in Nablus als Zivilist zu führen, ist schon eine bodenlose Unverschämtheit!

Opfer NR. 385 (?): Hassan Al Namsan, 26, Angehöriger der NSF aus Gaza; getötet von der israelischen Armee in Bethlehem durch zwei Schüsse in die Brust, als er im Hof der Geburtskirche Dienst tat.
Was für einen Dienst tat er denn im Hof der Geburtskirche, während sich Terroristen dort verschanzten und die Israelis alle Palästinenser aus der Gefahrenzone gebracht hatten? „Dienst“ konnte er dort nur tun, wenn er zu den Terroristen gehörte, die die Kirche besetzten. Also gehörte er dazu. Außerdem sollte man einmal nachhaken, ob dieses „Dienst tun“ Schüsse auf israelische Soldaten beinhaltete!

Die feisteste Lüge kommt aber noch:

1 194 Katrine Berreux 25 International Investigator 26/3/2002 Switzerland Gunshots in various parts of the body Israeli army An International investigator killed with his (sie war weiblich!) Turkish colleague in their car when shot while crossing Beit Kahel Bridge
2 195 Turtuq Cengiz Toytunc 38 International Investigator 26/3/2002 Turkey Gunshots in various parts of the body Israeli army An International investigator and deputy head of operations killed with his Swiss colleague in their car when shot while crossing Beit Kahel Bridge

Beide UN-Beobachter der TIPH wurden laut Aussage des schwer verletzt überlebenden dritten Beobachters durch einen Palästinenser (in pal. Polizeiuniform) mit einer AK-47 erschossen, der mitten auf der Straße stand. Sie hatten sich ihm deutlich durch Vorzeigen ihrer Ausweise und durch Rufen zu erkennen gegeben. Trotzdem behauptet LAW (wie Arafat & Co.) weiter, die israelische Armee habe die Beobachter erschossen (angeblich aus einem Militärposten oberhalb der Straße heraus) und führt sie als „palästinensische“ Opfer!

Wie glaubwürdig sind also die Angaben dieser Organisation?

Ich denke, die Frage erübrigt sich!


Offizielle palästinensische Erklärungen nennen Israels Durchsuchung der Geburtskirche „Kriegsverbrechen“ (11. Mai 2002)

[IMRA-Kommentar: Nachdem die palästinensischen Terroristen, die sich in der Geburtskirche verschanzt hatten, evakuiert wurden, baten die Priester in der Kirche die Armee, die Kirche nach Sprengsätzen zu durchsuchen, die die Terroristen hinterließen. Die Armee fand 40 Sprengsätze, die in der Kirche versteckt waren.]

Eine offizielle palästinensische Erklärung
http://www.wafa.pna.net/EngText/11-05-2002/page002.htm

Ramallah, 11. Mai 2002 – Wafa (offizielle PA-Nachrichtenagentur) – Die Kriegsverbrechen der Invasionskräfte der israelischen Besatzungsstreitkräfte gehen in den palästinensischen Bevölkerungszentren immer noch weiter, indem sie alle vorhandenen Waffensysteme gegen Zivilisten und Immobilien einsetzen, einschließlich des jüngsten Kriegsverbrechen der Invasion der Geburtskirche.

Bethlehem: Die kriminellen israelischen Besatzungstruppen haben ein weiteres Kriegsverbrechen begangen, als sie die Heiligkeit der internationalen Aktivisten, die sich in der Geburtskirche befanden, verletzten, indem sie hinein drangen und sie [die Kirche] durchsuchten, unter Missachtung der strengsten Proteste der Priester und Mönche; sie besudelten das Asyl der heiligsten Stätte der Christen der Welt, dann verhafteten sie 11 US-amerikanische, kanadische und europäische Staatsbürger.

Interessante Meldungen der PA-Medien

aus WAFA, Zeitungen, Radio und Fernsehen und anderen Quellen (teilweise kommentiert)

In palästinensischem Sender: Lob für London-Terror (Quelle: Israelnetz)

Ein moslemischer Prediger hat die Terroranschläge in London vom vergangenen Donnerstag gelobt. Seine Ansprache wurde von einem Radiosender in Gaza ausgestrahlt.

In der Predigt sprach der Moslem von den „segensreichen Taten“, die sich unlängst im Irak und in Großbritannien ereignet hätten. Dabei betonte er die Wahl des Zeitpunktes für die Anschläge in London – einen Tag nach der Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees, die Sommerspiele 2012 in der britischen Hauptstadt zu veranstalten: „Die Freudensirenen wurden in Großbritannien gehört, und Osama Bin Laden hat den Plan wieder neu gezeichnet und dadurch mitgeteilt, dass die Stimme der Gedemütigten an jedem Ort zu hören ist.“…

Die Ansprache wurde am Samstagabend vom Radiosender „Sawt al-Quds“ („Stimme Jerusalems“) übertragen, der mit der Terrorvereinigung Dschihad al-Islami in Verbindung gebracht wird. Das berichtet das „Intelligence and Terrorism Information Center“ am „Center for Special Studies“ (C.S.S). Nach seinen Beobachtungen stellen lokale Medien im palästinensischen Gebiet Zentren der Hetze für die verschiedenen Organisationen dar. Dies werde von der PA nicht effektiv beaufsichtigt.


Arafats Radio segnet Bomber-Frau
Michael Widlanski, TheMediaLine, 14.01.2004

In beispielloser Zurschaustellung von Unterstützung für einen Angriff durch eine menschliche Bombe begrüßte Yassir Arafats offizieller Radiosender begeistert die Nachricht des jüngsten Selbstmord-Anschlags im Gazastreifen.
„Die Bürgerin Rim al-Riyashi wurde heldenhaft zur Märtyrerin gemacht, indem sie vier Soldaten der Besatzung tötete“, erklärte Voice of Palestine in seinen 4-Uhr-Nachrichten, etwa eine Stunde nach dem Anschlag im Gazastreifen.
Der Stil der Meldung, die die Nachmittags-Zusammenfassung eröffnete, glich eher einem Geburtstagsgruß als einer normaler Nachrichtenmeldung und betonte wiederholt die Identität der Frau und ihr „heroisches Märtyrertum“ (Arabisch: istisch-haad).
Es gab keine Meldung, dass sie Mitglied der islamischen Terrorgruppe HAMAS war.
Arafats VOP Radio sagte, Israel sei für den Anschlag verantwortlich und gab keinerlei Verurteilung des Anschlags an der Kreuzung im Gazastreifen, die auch als Treffpunkt für Arbeitssuchende und Zugang nach Israel für palästinensische Arbeiter dient.


Scheik Abu Nizar, ein religiöser Führer der Hamas, dessen Sohn sich in einer jüdischen Siedlung im Gazastreifen selbst in die Luft sprengte (Jordan Times, 25.07.2002):

„… Im palästinensischen Kampf geht es nicht um Gewalt, sondern um das Recht an unserem besetzten Land.“
Auf die Frage, ob es gerechtfertigt ist, dass Hamas israelische Zivilisten tötet, sagte er:
„Alle Israelis sind Soldaten… Alle Kinder über 15 Jahren sind legitime Ziele und Hamas tötet sowieso keine Kinder.“
Daran erinnert, das israelische Kinder in Selbstmordanschlägen starben, sagte er:
„Wir hatten nicht die Absicht ihnen Schaden zuzufügen.“
Gibt es etwas Verlogeneres? „Alle Israelis sind Soldaten.“ Es gibt keine israelischen Zivilisten. Basta. Die IRA darf jeden Engländer töten, alle Engländer sind Soldaten, die die Iren unterdrücken.
„Hamas tötet keine Kinder. Wir hatten nicht die Absicht ihnen Schaden zuzufügen.“ Also waren die ermordeten Kinder unzulässigerweise in den Pizzerien, auf den Festen, in den Bussen, die von den Selbstmordbombern gezielt in die Luft gejagt wurden. „Wir können ja nichts dafür, wenn die Israelis ihre Kinder nicht zu Hause einsperren!“ Oder was? Und warum jammern die Palästinenser so sehr über die Ausgangssperren in den palästinensischen Städten, wenn die Armee sie besetzt, damit die Zivilbevölkerung nicht ins Kreuzfeuer gerät?
„Alle Kinder über 15 Jahren sind legitime Ziele.“ Also, Abu Nizar, nie wieder klagen, wenn ein palästinensischer Jugendlicher umkommt, der noch nicht 18 Jahre alt war. Und den westlichen Medien werden wir mal zeigen, ob das nach Hamas-Meinung noch Kinder sind, die als 16-jährige im Straßenklampf sterben!


Am 16. Juli 2002 bombten palästinensische Terroristen einen israelischen Bus bei Emanuell in die Luft. Das auf der Seite liegende Fahrzeug wurde mit Maschinengewehren und Handgranaten belegt. Es gab viele Tote und Verletzte.
Die israelische Botschaft berichtete darüber in ihrer täglichen Nachrichten-E-mail:

PALÄSTINENSISCHE REAKTIONEN AUF DEN BUS-ANSCHLAG
Die Palästinensichen Autonomiebehörde veröffentlichte gestern eine Mitteilung, die den Anschlag bei Emanuell verurteilte. Ein Mitglied des Obersten Rates der Fatah in Jerusalem, Chatem Abed El-Kader, sagte jedoch gestern: „Die Autonomiebhörde hat politische Verpflichtungen. Aus unserer Sicht war dieser Terroranschlag legitim, er ist ein Teil des palästinensischen Rechts im Kampf gegen die Besetzung.“
Mit anderen Worten: Was auch immer an Verurteilungen von Arafat & Co. kommt, es hat nichts zu bedeuten, sondern erfolgt aus politischen Zwängen. Wer auch immer einen Anschlag durchführt, muss sich keine Sorgen machen, dass die PA ihn zur Rechenschaft zieht.


Michael Widlanski belegt die Lügen der Autonomiebehörde, was Verurteilungen von Terroranschlägen angeht: Nach den letzten Anschlägen gab es immer wieder Meldungen, dass Arafat diese verurteilte. Wie sieht das wirklich aus?

Die englische Version:

Schlagzeile: Die palästinensische Führung weist die Angriffe auf alle israelische und palästinensische Zivilisten zurück

Text: Trotz der härtesten und barbarischsten Angriffe, Belagerung und fortgesetzter und eskalierender israelischer Aggression verkündet die palästinensische Führung ihre Ablehnung und Verurteilung jeden Angriffs auf Zivilisten innerhalb der israelischen Grenzen und der besetzten palästinensischen Gebiete.
Die arabsiche Version liest sich etwas anders:

Schlagzeile: Die palästinensische Führung lehnt die Operationen gegen die Zivilisten in Israel ab und verurteilt sie, trotz des Zustandes der Belagerung der Angriff auf unser Volk und unsere Städte durch die israelische Besatzungsarmee

Text:Die palästinensische Führung, die wie unser Volk einer boshaften Belagerung wie auch der fortgesetzten und eskalierten militärischen Aggression durch die Besatzungsarmee und ihre Panzer und ihre Düsenjäger ausgesetzt ist, lehnt hiermit Operationen gegen Zivilisten in Israel ab und verurteilt sie.

Wie sieht das also aus? Arafat lässt dem Westen gegenüber verkündigen, er verurteile alle Terroraktionen. Dabei übersieht der Westen dann gerne, dass Arafat Verurteilungen ausspricht, weil die Anschläge schlechte PR für ihn sind und „der palästinensischen Sache“ schaden – nicht, weil Terror an sich etwas Falsches ist!
Aber seiner arabischen Anhängerschaft gegenüber verkündet er, dass er nur die Anschläge innerhalb von Israel verurteilt. Damit gibt er seinen eigenen Leuten und allen anderen grünes Licht, alles Jüdische in Judäa und Samaria sowie im Gazastreifen ungestraft zu terrorisieren.
Wieso unterscheiden sich die beiden Texte? Weil der Westen nur die englische Version liest (und selbst darin nur das erkennt, was sie gerne erkennen will und nicht, was er wirklich sagt) kann er im Arabischen seine wirklichen Ansichten verbreiten. Aber die will hier keiner hören/sehen/lesen. Deshalb werden sie überhaupt nicht wahr genommen. Und darauf zählt der Vater des Terrorismus. Wie lange lassen wird das noch zu?


Eine der eklatantesten Lügen der Wafa wurde am 27.3.2002 verbreitet. Hintergrund: Am Dienstag, 26.3.02 wurde gemeldet, dass zwei TIPH-Mitglieder (Internationale Beobachtergruppe in Hebron) ermordet wurden.

Dazu eine Vorbemerkung von IMRA:
Die offizielle palästinensische Nachrichtenagentur Wafa bietet heute der Welt die Gelegenheit zu sehen, dass nichts sie davon abhalten kann eine Lüge zu verbreiten – nicht einmal die im Rundfunk gesendete Zeugenaussage eines türkischen Soldaten. Die Botschaft ist deutlich: Wenn die Wafa bereit ist, da zu lügen, wo sie bereits Beweise besitzt, dass sie nicht die Wahrheit sagt, kann man sich leicht vorstellen, wie verdreht ihre Berichte sind, wenn es keinen alternative Bericht gibt.
Wafa-Meldung: Zwei TIPH-Beobachter von israelischen Besatzungssoldaten erschossen
http://www.wafa.pna.net/EngText/27-03-2002/page003.htm

Hebron, 27. März 2002, Wafa – Zwei europäische Beobachter einer internationalen Gruppe in Hebron wurden von israelischen Besatzungstruppen beschossen und getötet, sagte ein offizieller palästinensischer Sprecher am Dienstag.

Die Beobachter, die in der Temporary International Presence in Hebron (TIPH) dienten, führen auf einer Umgehungsstraße nahe der Stadt, als ihr Auto von israelischen Besatzungstruppen beschossen unter Feuer genommen wurde, die auf zwei palästinensischen Gebäuden stationiert waren, sagte der Sprecher in einer Erklärung.

Die beiden Beobachter – aus der Türkei und der Schweiz – waren die ersten Mitglieder der Gruppe, die getötet wurden.

Die Beobachter wurden (nach Hebron) geschickt, nachdem ein jüdischer Siedler 29 palästinensische Beter in einer Hebroner Moschee massakrierte.
Türkischer Hauptmann beschreibt Ermordung seiner Kameraden durch Palästinenser (26.03.2002)

Aaron Lerner von IMRA verschriftlichte ein Telefon-Interview mit dem überlebenden türkischen Hauptmann Huseyin Ozaslah, das von Israel Radio geführt wurde:

Ozalslah:
Wir waren zu dritt und fuhren in einem Opel Korsa. Ich satz auf dem Rücksitz und ein Kollege fuhr (den Wagen) und eine weibliche Kollegin saß auf dem Beifahrersitz. Wir verließen gerade Hebron. Dann hörten wir Schüsse, die unserem Wagen entgegen kamen. Wir fuhren sehr schnell, 90km/h, und da stand ein Palästinenser mitten auf der Straße.

Reporter: Konnten Sie ihn sehen?

Ozalslah:
Ja, ja. Die Scheinweifer waren an und wir sahen ihn. Er trug eine PPF-Uniform, die Uniform der palästinensischen Polizei. Er trug eine Kalaschnikow und wir riefen ihm zu, dass „wir von der TIPH sind – schieß nicht auf uns“. Wir konnten den Wagen kaum anhalten. Es waren nur 5 oder 6 Meter von dem Mann zu unserem Wagen. Und er hörte nicht auf.

Reporter: Sie sagten ihm, dass Sie von der TIPH waren und er schoss weiter?

Ozalslah:
Ja. Wir sagten ihm, dass wir von der TIPH waren und er kümmerte sich nicht darum. Er schoss weiter auf uns. Meine Kollegen vorne im Wagen wurden erschossen. Das Blut des Fahrers spritzte auf mein Gesicht und ich wurde auch verwundet. Er verschoss das Magazin und überprüfte nicht, ob wir alle tot waren oder nicht und entkam.
Aber ich sah ihn. Er hatte eine Uniform der palästinensischen Polizei an und trug eine Kalaschnikow und verschoss sein gesamtes Magazin – mindestens 30 Schuss. Er war etwa 30 Jahre alt.

Es ist bezeichnend, dass unsere Medien den Vorfall zwar melden, aber eine Wertung (die bei vielen Meldungen angeblicher Untaten der Israelis durch zusätzliche Adjektive immer drin ist) nie vorgenommen wird. Die Meldung ist auch ziemlich bald wieder aus den Nachrichten verschwunden. Allerdings sind sich unsere Medien leider zu schade, diesen Propaganda-Müll der Palästinenser zu melden – damit könnten ja die Berichte der Arafat-Propaganda in anderen Bereichen unglaubwürdig werden!
Weiter hinzuzufügen ist, dass viele Medien die Behauptung der Palästinenser aufgegriffen haben; dpa, nd AFP überschlagen sich in „neutraler“ Darstellung, indem sie ausführlich darstellen, dass die Palästinenser diese Behauptung aufstellen, die israelische Sichtweise wenn überhaupt, dann nur sehr kurz darstellen. AFP promoted seine „Ausgewogenheit“ mit einem Zitat des (palästinensischen) Bürgermeisters von Hebron. Völlig außer Acht gelassen wird aber bei allen, was der überlebende Augenzeuge berichtete.
Mehr dazu bei NahostFocus.de und im Pressespiegel der CFrI.

In voller Kenntnis der Aussage des überlebenden türkischen Mitglieds der TIPH brachte Arafats offizielle Internetseite http://www.p-p-o.com/Eng/2002/3/WE26-3-2002-2.htm folgende offzielle Stellungnahme:

Ramallah, 26.3.02
1. Um 20.45 Uhr: Als ein Fahrzeug der Temporary International Presence in Hebron, als TIPH bekannt, die Hauptstraße im nördlichen Hebron befuhr, schossen israelische Streitkräfte, die auf dem „Falah“-Gebäude und dem „Ja’bari“-Gebäude stationiert waren, gezielt auf das Fahrzeug, was zum Tod von zwei Offiziellen, einem Türken und einem Schweizer, führte und zur Verletzung eines dritten, auch ein Türke.

2. Die israelische Regierung und Armee tragen die volle Verantwortung für dieses Verbrechen. Die israelische Regierung hat dieses Verbrechen im Voraus geplant um die internationalen Bemühungen eine internationale Truppe für die Umsetzung der Pläne von Tenet und Mitchell zu sabotieren.

3. Die palästinensische Führung entbietet ihr Beileid den trauernden Familien der Opfer, die ihr Leben der Verteidigung des Friedens widmeten, um durch die Händer der israelischen Besatzungstruppen zu sterben.

4. Die Führung ruft alle Länder, die an der TIPH teilnehmen, dazu auf, ein internationales Untersuchungskomitee zu bilden, um die israelischen Streitkräfte zu verurteilen, die blindlings nur aus dem einen Grund um sich schießen: zu töten und zu terrorisieren.

Diesem Schwachsinn mag ich nichts mehr hinzufügen.

Die palästinensische Menschenrechtsorganisation LAW stimmt am 27. März in den Lügenchor ein:


Von LAW gesammelten Informationen enthüllen, dass am Dienstagabend um 20.10 Uhr israelische Streitkräfte, die an der Straße 35 postiert waren, Panzer- und Maschinengewehrfeuer auf palästinensische Häuser im nördlichen Teil Hebrons eröffneten. Die drei Beobachter, die zivile Kleidung trugen und nicht im Dienst waren, fuhren zur Zeit des Beschusses in einem als TIPH-Fahrzeug gekennzeichneten Auto. Die Beobachter kamen unter Feuer, als sie die Beit Kahil-Brücke überquerten. Major Turtuq Cengiz Toytunc (38) aus der Türkei und stellvertretender Operationschef und Katrine Berruex (25), eine schweizer Staatsbürgerin, wurden getötet. Der dritte, auch aus der Türkei, wurde verletzt und ins Hadassa-Krankenhaus in Jerusalem gebracht.

Auch LAW ignoriert die Aussage des Überlebenden. Es interessiert sie nicht, was die Wahrheit ist. Über die Verlässlichkeit der Informationen dieser „Menschenrechtsorganisation“ sollte man sich keine Gedanken mehr machen.


Arutz-7 berichtet über den Besuch eines palästinensischen Funktionärs in Deutschland (10.03.02):

PLO VERLANGT SCHADENERSATZ VON DEUTSCHLAND
Die Autonomiebehörde verlangt Reparationsleistungen von Deutschland angesichts der indirekten deutschen Rolle bei der Gründung und Stärkung des israelischen Staates. Ziyad Abu Amar, führender Funktionär der gesetzgebenden Körperschaft der PA, besuchte kürzlich Deutschland, wo er verschiedenen Abgeordneten sagte, dass ihre „indirekte Verantwortung an der palästinensischen Katastrophe“ verlange, dass sie zur Hilfe der Palästinenser in Aktion träten. Er begründetet das mit dem „Nazi-Regime, das große Wellen jüdischer Emigranten nach Palästina brachte und die weit reichende finanzielle Unterstützung, die Deutschland Israel in den letzten Jahrzehnten gab und die Israel halfen, seine militärische Überlegenheit zu gewinnen“. Ziyad Abu Amar sagte, dass Deutschland daher die palästinensische Unabhängigkeit mit Jerusalem als ihrer Hauptstadt und der Rückkehr aller „Flüchtlinge“ von 1948 unterstützen müsse.
Als wenn Deutschland nie etwas für die Palästinenser getan hätte!
Als wenn die Immigration der Juden nach „Palästina“ die Flüchtlinge verursacht hätten und nicht arabische Kriegshetze und arabisher Druck auf die arabische Bevölkerung!
Als wenn die Israelis sich nicht um ein Auskommen mit der arabischen Bevölkerung bemüht hätten.
Verlogene Propaganda und verleumderischer Druck – eigentlich müssten solche Unverschämtheiten die komplette Kappung sämtlicher Unterstützung der Palästinenser zur Folge haben! Aber so konsequent werden unsere Politiker wohl nicht handeln.


WAFA, 29.11.2001 (http://www.wafa.pna.net/EngText/29-11-2001/page005.htm)
The Israeli occupying forces shelled Beit Jala
Die israelischen Besatzungsstreitkräfte bombardieren Beit Jala

Beit Jala, 29.November, Wafa – Mit Feuer aus schweren Maschinengewehren bombardierten die israelischen Besatzungstruppen am späten gestrigen Abend Beit Jala und Alkhadir.
(Ein) Wafa-Reporter sagte, dass die Bombardierung sich auf das Aliraq-Viertel und viele Teile von Alkhadir konzentrierte.
Er fügte hinzu, dass die israelische Bombardierung schwere Schäden an den öffentlichen und privaten Gebäuden und Häusern anrichtete.

Kommentar von Aaron Lerner, IMRA: War Gilo vorher von Marsmännchen beschossen worden?