Von Europa finanzierte Ma’an News sagt, sie wollen Israel vernichtet sehen: „Tel Aviv, wir kommen!“

Elder of Ziyon, 2. Juni 2020

Das Nachrichtennetzwerk Ma’an ist im Lauf der Jahre Empfänger von Millionen Dollar Fördergeldern aus europäischen Quellen gewesen, darunter 2016 bis 2019 Spenden von hunderttausenden Euros aus der EU, die für die „Nutzung von Medieninitiativen zur Förderung partizipativen Engagements im Friedensprozess“ vorgesehen waren.

Ich weiß nichts zur Finanzierung für 2020, weil Ma’an bezüglich seiner Geldlquellen nicht transparent ist, aber Ma’an gibt nicht einmal vor heute Frieden mit Israel zu unterstützen.

In einem Editorial hieß es letzte Woche:

Was immer Netanyahu tut … und was immer er sagt

Wie immer er bettelt … und wie immer er droht

Wir werden die Vorstellung des einen Staats nicht aufgeben

Lebe wohl, Vergangenheit

Lebe wohl, Area A

Lebt wohl, halbe Lösungen

Oh Tel Aviv, wir kommen

Das klingt reichlich deutlich gegen Frieden – und gegen die Agenda der EU.

Arabische Sicht: Palästinenser, Araber „müssen die Lektionen der Naksa lernen“

Vorab-Kommentar: Wenn der Autor hier vom falschen Vertrauen auf Frieden seitens Israels schreibt, unterlässt er es offensichtlich bewusst alle Friedensbemühungen Israels und die permanente Verweigerung seitens der Araber auch nur ansatzweise zu registrieren. Anscheinend wendet sich der Text vor allem an ahnungslos-gutgläubige Westler, die ebenfalls nicht bereit sind sich mit den Tatsachen auseinanderzusetzen.

Daoud Kuttab, Arab News, 6. Juni 2020

  • Der jordanischen Parlamentarier Kais Zayadin sagte, der größte Fehler der arabischen Länder bestand darin darauf zu vertrauen, dass der Besatzerstaat Frieden schließen und eine dauerhafte Lösung für die Sache der Palästinenser erreichen würde.

AMMAN: Führende palästinensische und arabische Persönlichkeiten haben den 53. Jahrestag der Naksa – die Vertreibung und Besatzung von arabischem Territorium, die dem Sieg Israels im Krieg von 1967 gegen Ägypten, Syrien und Jordanien folgte – genutzt, um politische Fehler herauszuheben, die während und nach dem Konflikt gemacht wurden.

Adnan Abu-Ode, politischer Berater der jordanischen Könige Hussein und Abdallah II., sagte gegenüber Arab News, dass arabische Länder und die Palästinenserführung es versäumt hatten die Ziele des Zionismus zu begreifen.

„Regierungen, die am Krieg teilnahmen, waren naiv, als sie eine Wiederholung der Invasion des Sinai 1956 erwarteten, als die USA einen israelischen Rückzug befahlen. Dem folgte der irrige Glaube, dass wir das Land mit Guerilla-Krieg befreien könnten“, sagte er.

Kommentar: Der Krieg zur Verteidigung Israels wird hier natürlich als Aggression hingestellt, die völlig unprovoziert gewesen sein soll. Kein Wort von den arabischen Kriegshandlungen wie der Sperrung eines internationalen Seewegs, des Aufmarsches der Armeen dreier Staaten gegen Israel, der Drohungen die Juden ins Meer zu treiben usw.

Anis Sweidan, Generaldirektor für Außenbeziehungen in der PLO, sagte Arab News, die Sache der Palästinenser erlebe eine komplizierte Phase, in der es nur eingeschränkte politische Chancen gibt.

„Die Einseitigkeit der USA zugunsten Israels und das Fehlen von Einigkeit hat die Palästinenserbewegung in eine schwierige Lage gebracht. Es ist schwerer externe Unterstützung zu generieren und die Finanzkrise soft viel Leid trotz der Tatsache, dass wir in der UNO und in Europa Wichtiges erreicht haben.“

Kommentar: Dass Jahrzehnte lange Einseitigkeit für die sogenannten Palästinenser nichts brachte und die jetzige Einseitigkeit der USA eine (endlich einmal) konsequente Folge der Verweigerungshaltung der Araber sein könnte, auf die Idee kommt der Herr Generaldirektor natürlich nicht.

Abdelqader Husseini, der Vorsitzende der Faisal-Husseini-Stiftung, sagte, die Möglichkeiten, die der Jahrestag bietet, sollten nicht ignoriert werden.

„Wir müssen erkennen, dass das eine illegale Besatzung ist, die sich weiter tief eingräbt und jeden Tag eskaliert, bis dahin, dass die internationale Gemeinschaft das Interesse verloren hat und das Gewissen der Welt gegenüber israelischen Methoden empfindungslos geworden ist. Wir in Jerusalem haben keine Normalisierung mit den Besatzern gemacht und wir haben die neue Lage nicht als unausweichliche Realität akzeptiert, die wir akzeptieren müssen.“

Kommentar: Nein, haben sie nicht. Sie haben ihre eigene „Normalität“, in der sie das Opfer sind, nachdem sie jeglichen Ausgleich verweigerten, ständig zu Mord und Totschlag aufforderten und sich dann noch wundern und beschweren, dass das irgendwann langweilt und nicht mehr akzeptiert wird.

Der jordanische Abgeordnete Kais Zayadin sagte, der größte von den arabischen Ländern begangene Fehler war darauf zu vertrauen, dass der Besatzerstaat Frieden schließen und eine dauerhafte Lösung für die Sache der Palästinenser erzielen würde.

„Wir gingen in der Hoffnung nach Madrid, die Palästinenserführung ging mit dem Optimismus nach Oslo, dass sie eine Mehrphasen-Lösung erzielen würden, die zur Eigenstaatlichkeit führt. Wenn wir der Naksa gedenken, müssen wir den Weg überdenken, der dem Besatzungsgebilde erlaubt hat unser Land zu stehlen und an unserem Volk Verwüstung anzurichten, ohne Abschreckung durch die internationale Gemeinschaft“, sagte er.

Kommentar: Die von den Palästinensern Mehrphasen-Lösung entsprach dem Stufenplan der PLO – jedes Stück Land zu nehmen und zum Ausgangspunkt für weitere „Befreiungen“ (Eroberung durch Terror) zu nutzen. Arafat hat das unmittelbar nach Unterzeichnung der Oslo-Vereinbarungen offen zugegeben. Wenn hier jemand in betrügerischer Absicht handelte, dann die PLO-Granden. Wenn hier jemand seinen Verpflichtungen nicht nachkam, weil Verweigerung und Betrug im Spiel war, dann die palästinensischen Araber.

Nibal Thawabteh, Direktor des Zentrums für Medienentwicklung an der Universität Bit Zeit, sagte, der größte Fehler seit 1967 konzentrierte sich auf Politik und die Vermeidung von Gemeindeentwicklung.

„Wir haben kein starkes Gefühl von Staatsbürgerschaft, mancher hat sich an die Religion des Islam gewöhnt. Wir müssen stärker auf Staatsbürgerschaft hin arbeiten.“ (Mit anderen Worten: Er sagt uns, dass es das Volk nicht wirklich gibt!)

Ahad Awad, Direktor des Phoenix-Zentrums für Wirtschafts- und Informatik-Studien aus Amman, sagte, es gebe einen Mangel an Anerkennung der Gründe hinter der arabischen Niederlage.

„Politische, wirtschaftliche und kulturelle Faktoren verursachten unsere Niederlage und wir haben das Gefühl, die meisten arabischen Länder haben diese Lektion nicht gelernt. Statt zu lernen gehen wir rückwärts, verfehlen es ihre existenziellen Rechte zu verteidigen, wechseln in unserer Region in Isolationismus sowie in kulturelle und wirtschaftliche Rückständigkeit.“

Statt nach hinten zu sehen, wollen einige Palästinenser nach vorne schauen.

Mahdi Abdulhadi, Leiter des Thinktanks PASSIA in Jerusalem, sagte, dass die palästinensische Jugend, die nie den Schock der Niederlage von 1967 fühlte, aber die Belastung arabischer Regimes angesichts des „Deal des Jahrhunderts“ erlebt hat, wird obsiegen.

„Sie personifizieren die Bedeutung der Standhaftigkeit um der Wurde willen und sie haben den Willen unser Erbe, unsere Identität und unsere heiligen Orte zu schützen.“

Lily Habasch, die einen Abschluss der Exeter University in Politikwissenschaften hat, sagte gegenüber Arab News, dass die Dinge vor Ort anders aussehen.

„Die Welt ändert sich und Israel nutzt geopolitische und regionale Veränderungen zu seinem Vorteil“, sagte sie. Heute fördern Gefahren Verzweiflung, aber die Palästinenser werden langfristig standhaft sein, fügte sie hinzu.

„Manche sagen, wir brauchen einen Retter, um uns aus diesem Dilemma zu holen, aber ich glaube, wir brauchen Vertrauen in uns selbst und müssen an allen Fronten arbeiten.“

Kommentar:
Wir haben das übliche Schema. Die eigene Verantwortung oder Schuld besteht ausschließlich darin, in der Art der Bekämpfung Israels etwas falsch gemacht zu haben, nicht darin den eigenen Hass als etwas zu begreifen, das abgestellt werden sollte oder gar die jüdischen Rechte anzuerkennen. Und nebenbei wird den Israelis unter Leugnung aller anders lautenden Beweise unterstellt keinen Frieden und sich alles unter den Nagel reißen zu wollen. Alles wie gehabt. Frieden und Ausgleich durch die (palästinensischen) Araber unmöglich gemacht, den Juden die Schuld dafür in die Schuhe geschoben.

Der Friedenspartner Arafat im Zitat (6)

Judean Peoples Front, twitter, 15. Mail 2020

Da wir Israel nicht im Krieg besiegen können, tun wir das in Phasen. Wir nehmen jedes einzelne Gebiet Palästinas, das wir bekommen und gründen dort eine Souveränität und wir nutzen es als Sprungbrett um mehr zu übernehmen.

(s. auch: Zitate des Vorsitzenden Arafat)

 

Der Friedenspartner Arafat im Zitat (5)

Judean Peoples Front, twitter, 15. Mail 2020

Unser Volk wird weiter die Fackel der Revolution mit Flüssen aus Blut schüren, bis das gesamte besetzte Heimatland befreit ist, das gesamte Heimatland befreit ist, nicht nur ein Teil davon.

(s. auch: Zitate des Vorsitzenden Arafat)