Die Palästinenser haben eine blühende Export-Industrie

Elder of Ziyon, 22. Juli 2022

Israel hat einen Plan vorgeschlagen, der es den palästinensischen Arabern der Westbank ermöglichen soll über den Flughafen Ramon in Eilat ins Ausland zu reisen; es sind Testflüge in die Türkei geplant, von wo sie in alle anderen Teile der Welt weiterreisen können.

Bisher mussten sie, wenn sie irgendwohin fliegen wollten, über den Grenzübergang an der Allenby-Brücke nach Jordanien und von dort nach Amman reisen.

Dieser Plan würde ihnen eine Menge Zeit und Kopfschmerzen ersparen, besonders was die gewaltigen Verspätungen am jordanischen Übergang angeht.

Also sind sie natürlich dagegen.

Musa Rahhal, Sprecher des palästinensischen Verkehrsministeriums, sagt: „Das kommt innerhalb des Rahmens der Politik der Apartheid, des Drucks auf unser Volk und des israelischen wirtschaftlichen Nutzens.“

Dann ging er ins Land der Fantasie und der Verschwörungstheorien über:

Der Sprecher macht gelten, dass Israel versucht alle Araber – palästinensische Bürger und arabische Israelis gleichermaßen – über den Flughafen Ramon zu reisen. Alle Bürger Israels – Juden wie Nichtjuden – ist es erlaubt über den Flughafen Ben-Gurion und andere von Israel kontrollierte Grenzübergänge zu reisen.

Rahhal machte zudem geltend, dass die aktuelle Überfüllung der Allenby-Brücke zwischen Israel und Jordanien Teil eines israelischen Plans ist die Palästinenser dazu zu zwingen den Flughafen Ramon zu nutzen. In den letzten Wochen sind tausende palästinensischer Reisende auf der jordanischen Seite der Allenby-Brücke wegen nie da gewesener Überfüllung und den beschränkten Öffnungszeigen am Grenzübergang steckengeblieben.

Es gibt einen sehr einfachen Grund dafür, dass die Palästinenserführung ständig gegen jeglichen Plan ist das Leben der Palästinenser einfacher zu machen.

Die Palästinenser haben eine blühende Export-Industrie. Diese Exporte haben viele Arbeitsplätze in der NGO-Industrie geschaffen. Das haut hunderte Millionen Dollar an Hilfsgeldern aus der EU und arabischen Ländern gebracht. Sie ist ein entscheidender Teil ihrer Wirtschaft.

Der Export heißt Judenhass.

Alles, was Israel tut um den Palästinenser zu helfen ein normaleres Leben zu führen, bedroht diesen entscheidenden Export. Palästinensisches Leid ist das wichtigste Rohmaterial für den profitablen Export von Antisemitismus, also müssen die Führer sicherstellen, dass Leid so öffentlich wie möglich großzügig an ihr Volk verbreitet wird, solange für das Leid immer die Juden verantwortlich gemacht werden.

Der palästinensische Export von Judenhass ist der einzige Grund, dass die Palästinenser die absoluten Top-Empfänger von humanitärer Hilfe pro Kopf in der Welt bleiben – eine Haltung, die sie unangefochten seit Jahrzehnten innehaben. Könnten sie für ihr Leid nicht die Juden verantwortlich machen, würden sie hunderte Millionen Dollar jährlich verlieren.

Also sind sie natürlich dagegen, dass ihren Leuten erlaubt wird einfacher in die Welt zu reisen. Sie wollen sagen können, dass sie in einem Freiluftgefängnis leben.

Natürlich sind sie dagegen „Flüchtlingslager“ zu schließen, selbst in ihren eigenen Bereichen. Weil sie behaupten, dass die Leute innerhalb der Grenzen des britischen Mandats Palästina „Flüchtlinge“ sind und hunderte Millionen an Gaben der internationalen Gemeinschaft brauchen.

Natürlich sind sie gegen jeden Friedensplan, der es Israel erlaubt als jüdischer Staat zu existieren. Sie brauchen Juden, um sie für alles verantwortlich zu machen.

Sobald Sie diese einfache Tatsache in Sachen palästinensischer Export-Industrie verstanden haben, macht alles, was so unerklärlich zu sein scheint, auf einmal Sinn.

„Experten“, die NIE recht hatten, aufgebracht, dass sie ignoriert werden

Elder of Ziyon, 12. Juli 2022

„Ich bin Experte! Wie kann es sein, dass die Fakten nicht auf mich hören?“

Dieser Tweet von Matt Duss, außenpolitischer Berater von Bernie Sanders und Präsident der Foundation for Middle East Pace, ist wirklich lustig.

Eine gute Frage, die Reporter diese Woche zu den Abraham-Vereinbarungen stellen sollten, ist die, warum dieser „regionaler Deal“ von waschechten regionalen Friedens- und Menschenrechts-Aktivisten unterstützt wird.

Die „Experten“ zum Nahen Osten haben bei ihren Analysen nachweislich völlig und total falsch gelegen, was sich zufällig seit 1995 nicht geändert hat.

In ihrem Universum hätten Palästinenser, die sich der Vernichtung Israels verschrieben haben, Veto-Macht zu allem, was Israel mit einem der arabischen Staaten tut.

Und für die Jahre der Administration Obama ist das genau das, wie die Dinge standen.

Dann erkannten die Golfstaaten, dass ihre sklavische Ergebenheit zur Unterstützung der Palästinenser, die nicht einmal ihre eigene interne Spaltung lösen konnten, kontraproduktiv war – und dass Partnerschaft mit Israel großen Nutzen bringen würde.

Dann ereignete sich also der große Umbruch im israelisch-arabischen Konflikt seit Camp David – die Abraham-Vereinbarungen.

Diese „Experten“ waren richtig aufgebracht, dass ihre Formel nicht funktionierte und sie versuchen weiter einen radikal veränderten Nahen Osten in ihr altes Denken zu zwängen, weil sich wirklich keine Vorstellung haben, die über „Israel schlecht, Palästinenser gut“ hinausgeht.

Köstlich ist: Duss verfällt darauf zu sagen, dass die „Experten“ – Menschenrechtsaktivisten, die einen großen Anteil ihrer Zeit damit verbringen Israel zu dämonisieren – die Abraham-Vereinbarungen nicht unterstützten, daher müssen sie bedeutungslos sein.

Nie in ihren wildesten Träumen kann diesen Wichtigtuern der Gedanken kommen, dass sie falsch gelegen haben könnten – seit so ziemlich schon immer.

Jüngste Umfrage zeigt: Palästinenser lieben Leute, die Juden töten – und würden lieber von der Hamas regiert werden

Elder of Ziyon, 29. Juni 2022

Die jüngste Umfrage des Palestinian Center for Policy and Survey Research zeigt, dass nach einer neuen Terrorwelle mehr Palästinenser das Töten von Juden unterstützen.

Die letzte Woche durchgeführte Umfrage stellte fest:

Gefragt zu Unterstützung für bestimmte politische Entscheidungen, um der aktuellen Sackgasse zu kommen, unterstützen 55% eine Rückkehr zu bewaffneten Konfrontationen und Intifada.

Eine Mehrheit von 59% sagt, dass bewaffnete Angriffe innerhalb Israels, ausgeführt von Palästinensern, die keine bekannten Verbindungen zu bewaffneten Gruppen haben, zum nationalen Interesse beitragen die Besatzung zu beenden.

Eine Mehrheit von 56% unterstützt mörderische Anschläge ähnlich denen, die im April und Mai innerhalb Israels verübt wurden.

Zu den effektivsten Mitteln zur Beendigung der Besatzung und dem Bau eines unabhängigen Staates befragt, entschieden sich 50% für „bewaffneten Kampf“, 22% für Verhandlungen und 21% für Volkswiderstand.

Andere interessante Ergebnisse:

Die überwiegende Mehrheit (78%) glaubt, der Koran beinhalte eine Prophezeiung zum Schicksal des Staates Israel.

Der größte anteil (33%) sagt, die Hamas verdiene es am meisten das palästinensische Volk zu repräsentieren und zu führen, während 23% finden, das sei die Fatah unter Präsident Abbas.

Würden heute Präsidentenwahlen mit Abbas und Hamasführer Haniyeh stattfinden, würde Haniyeh locker mit 55% gegen 33% gewinnen.

Nur 28% unterstützen eine Zweistaatenlösung, 69% sind dagegen. Aber auf Grundlage dieses Videos, das gerade erstellt wurde, wollen 69% keinen binationalen Staat mit gleichen Rechten für alle: Praktisch alle wollen einen einzigen, arabischen Staat.

73 Prozent der Palästinenser glauben an die „koranische“ Prophetie, dass Israel bis Juni vernichtet sein wird

Elder of Ziyon, April 18, 2022

Wie Ha’aretz berichtet zeigt eine aktuelle Umfrage, dass 73% der Palästinenser glauben, der Koran beinhalte eine Prophezeiung zum Untergang des Staates Israel zwischen März und Juni 2022.

Ich konnte die Quelle der Umfrage nicht finden, also weiß ich nicht, ob sie von einem geachteten Meinungsforscher kommt oder eine Online-Umfrage im Internet war.

Die sogenannte Prophetie wurde von Scheik Dr. Bassam Jarrar, einen Hamas-Prediger, geschaffen, der 1996 ein Buch schrieb, in dem diese Vorhersage gemacht wurde.

Er sagte, er sei dazu inspiriert worden nach der Prophetie zu sehen, nachdem er eine Geschichte aus dritter Hand darüber hörte, dass eine alte jüdische Frau im Iran einer muslimischen Freundin im Mai 1948 gesagte habe, Israel werde nicht länger als 76 Jahre bestehen.

Ein Führer der Muslimbruderschaft im Irak hörte diese Geschichte von seiner Mutter und Jarrar hörte sie von ihm. Die Herkunft ist damit grundsolide, weil alte, unbekannte jüdische Frauen eindeutig Prophetinnen waren.

Unter Gründung seiner Berechnungen auf den islamischen Kalender findet Jarrar einige wahrlich lächerliche Gründe, dass alles auf 2022 deutet, indem er Verse in verschiedenen Abschnitten des Koran zählte. Die Zahl 19 sticht heraus, weil 76 = 19 mal 4 ist. Er behauptet auch, dass es 19 Könige in Judäa gab und 19 Könige in Israel sowie 19 Knessets gab – ich bin nicht sicher, wo die vierte 19 ist. (Wir befinden uns derzeit in der 24. Knesset.)

Er behauptet auch, dass Menachem Begin 1982 während des Einmarschs in den Libanon sagte, dass dieser für 40 Jahre Frieden ankündigen würde. Eine Fußnote besagt: „Ich weiß nicht, was er mit den vierzig Jahren Frieden meint, da seine Äußerung der Realität widerspricht. Vielleicht hat das einen verborgenen Zweck, den nur die Juden kennen.“

Ja, das muss es sein!

Hier kommt noch mehr: Der Halleysche Komet ist mit den Juden verbunden und kommt etwa alle 76 Jahre und erreicht 2022 seinen Aphelpunkt. Sicher, 76 Sonnenjahre sind keine 76 Hirja- (Mond-) Jahre und niemand assoziiert den Halleyschen Kometen mit Juden, aber kümmert euch nicht darum.

Der Ha’aretz-Autor Ori Nir, der inzwischen für Americans for Peace Now arbeitet, sagt:

Die Palästinenser sind nicht ungebildet. Die Alphabetisierung der Jugend in der Westbank und dem Gazastreifen beträgt fast 100 Prozent. Die Einschulungsrate in der höheren Bildung gehört zu den höchsten in der Welt. Es handelt sich nicht um eine Gesellschaft, die von irrationalen Vorstellungen oder Gefühlen gesteuert wird. Und Jarrar ist nicht yahoo. Ich habe mit ihm Mitte der 1990-er Jahre mehrfach gesprochen, nachdem er kurze Zeit zusammen mit 414 weiteren palästinensischen Extremisten von Israel in den Libanon deportiert wurde. Er ist ein hoch gebildeter, überzeugender, charismatischer Gesprächspartner.

Warum glauben sie dann diesen Blödsinn? Nir sagt:

Die Palästinenser fühlen sich von diesen Vorstellungen angezogen, weil ihre Gesellschaft und ihr Gemeinwesen im Vergleich zum mächtigen Israel so schwach sind, weil sie tief verzweifelt sind, die Hoffnung verloren haben sich selbst von Israels Herrschaft zu befreien und die Hoffnung verloren haben politische Unabhängigkeit zu erreichen und weil sie Vergeltung für das suchen, was sie als Ungerechtigkeit betrachten.

Das ist eine Brechung der Wahrheit.

Es ist nicht die erste Prophezeiung des Untergangs Israels. Diese Vorhersagen sind Teil der palästinensischen Kultur gewesen, seit es sie gibt.

Der Westen sagte, Israel würde nicht von Dauer sein. Arabische Staaten sagten, sie würden Israel vernichten. Arafat legte einen Plan zur Vernichtung Israels vor. Genauso Gaddafi und der Iran und BDS und die israelische Linksextreme. Jede Nachricht, die andeutet Israel sei in Schwierigkeiten, wird ausgeschmückt und jede Nachricht über Israels Erfolg wird in palästinensischen Medien unterdrückt.

Den Palästinensern ist von Geburt an erzählt worden, Israel sei eine vorübergehende Anomalie, keine harte Tatsache. Das ist der Grund, dass sie nicht auf einen Frieden hin arbeiten oder Kompromisse in Betracht ziehen – warum irgendeinen Vorteil aufgeben, wenn die Zeit auf ihrer Seite und Israels Untergang unumgänglich ist?

Das ist das magische Denken der Palästinenser. Es ist dasselbe magische Denken, das behauptet die palästinensische Solidarität schütze die Al-Aqsa-Moschee vor dem Eindringen der Juden, die ansonsten am Freitag das Pessah-Opfer dargebracht hätten.

Nir glaubt, Israel könne die Hoffnung bieten, die die Palästinenser brauchen, um sich so zu fühlen, als hätten sie einen Friedenshorizont. Unsinn – sie könnten die israelischen Medien lesen und sehen, dass die meisten Israelis liebend gerne neben einem arabischen Staat leben würden, der ihnen nicht mit Vernichtung droht. Aber die Palästinenser sind gegen die Existenz Israels in jeglicher Form und das ist immer und immer wieder nachgewiesen worden – von Äußerungen ihrer Führer bis zu öffentlichen Meinungsumfragen. Israelische Zugeständnisse führen nicht dazu, dass sie Israel eher akzeptieren – sie betrachten Zugeständnisse Israels als Schwäche und als Beweis, dass die unausweichliche Vernichtung Israels begonnen hat. Wenn andere Umfragen sagen, sie unterstützen eine Zweistaatenlösung, dann bedeutet das in Wirklichkeit (bei den wenigen Malen, bei denen das gefragt wurde), dass dies eine vorübergehende Maßnahme und lediglich eine Phase hin zur unausweichlichen Vernichtung Israels ist.

Israel kann die Palästinenser nicht aus ihren Fantasien herauslösen. Nur eine echte Palästinenserführung, die ihrem Volk die Wahrheit sagt, dass Israel nicht verschwinden wird, in ihren Schulen lehrt, dass Israel existiert und dass Israel Frieden will und keinen Terrorismus gegen sein Volk akzeptiert – erst wenn sie durch ihre eigenen Führer und Lehrer die Wahrheit gelehrt werden, werden die Palästinenser anfangen sich von ihrem magischen Denken zu befreien.

Wie alles andere, liegt es an ihnen. Und die westlichen Linken, die glauben, Israel könne die palästinensische Unfähigkeit die Realität anzuerkennen lösen, sind diejenigen, die die Palästinenser dazu ermutigen sich wie Kleinkinder zu verhalten, denen die Welt erlaubt all ihre Arbeit für sie zu tun.

Die wahre Gewaltspirale

Elder of Ziyon, 3. April 2022

Jordaniens Ad Dustour hat ein Op-Ed veröffentlich, auch in seiner Print-Ausgabe:

Zum Jahrestag des palästinensischen Tag des Landes: Alle Anhaltspunkt bestätigen den Untergang des zionistischen Gebildes.

Die überwältigende Freude, mit der die Palästinenser im Besonderen und die freien Völker der Welt im Allgemeinen gestern Abend die Nachrichten von der vom Sohn der Stadt Jenin al-Qassam Diaa Hamrascheh im Herzen von Tel Aviv ausführte, ist die ständige Wahrheit, die viele Parteien zu verbergen veruschen, was heißt, dass die zionistischen Besatzer vor den Waffen des Widerstands nicht sicher sein werden.

Am Abend des palästinensischen Tag des Landes tötete Diaa nicht nur fünf Zionisten, sondern hob auch die Moral der Palästinenser auf das höchste Niveau. Er erschreckte die Siedler zutiefst, die das palästinensische Land usurpierten, das von jüdisch-zionistischen Banden seit fast 74 Jahren besetzt wurde. Der globale Zionismus arbeitet daran sein Leben über ein Sicherheitssystem zu verlängern und das wird nicht von Dauer sein.

Ein weiterer Artikel des jordanischen Organs Jo24 spiegelt, was die palästinensischen Medien sagen:

Ein Beobachter der zionistischen [israelischen] Medien und die Äußerungen offizieller Vertreter Israels kommen zu dem Schluss, dass die israelische Öffentlichkeit in Schrecken versetzt ist und die Israelis Angst haben auf die Straße zu gehen und in den Märkten oder Einkaufszentren einzukaufen, nachdem der palästinensische Widerstand bei drei Guerilla-Operationen im Herzen von Tel Aviv und in den 1948 besetzten Palästinensergebieten große Erfolge erzielte.

Heute sind das palästinensische Volk und ihr Widerstand mit Unterstützung der Achse des Widerstands allein in der Lage, während die Araber sie im Stich gelassen haben, sich Israel zu stellen und ihr usurpiertes Recht an dem wieder herzustellen, was vor 70 Jahren gestohlen wurde.

Dies Artikel sagen den Palästinensern, dass Terrorismus dafür sorgt, dass die Juden aus Israel fliehen und es für sie offen lassen, um es einfach zu übernehmen. Als Beweis nutzen sie, dass Israel Truppen mobilisieren, um den Frieden zu halten.

Die Idee ist ein Hirngespinst. Juden verlassen ihr Heimatland nicht. Aber diese Fantasie de druch tödliche Terroranschläge geschaffenen palästinensischen Sieges regen zur nächsten Anschlagswelle an. Jeder tote Israeli und die Bewunderung, die folgt, gibt anderen den Wunsch den Terroristen nachzueifern.

Diese Artikel schaffen die Hetze nicht von selbst. Sie sind eine genaue Darstellung dessen, wie Palästinenser denken. Die Terroranschläge selbst, die Videos von toten Israelis und von Palästinensern mit Schusswaffen inmitten der jüdischen Bevölkerungszentren, treiben mehr Leute dazu Terroristen zu werden. Die Bewunderung, die folgt, gibt anderen den Wunsch den Terroristen nachzueifern.

Die Anschläge wurden nicht von Israels Reaktion ausgelöst – sie sind Folge der palästinensischen Bewunderung der ursprünglichen Mörder. Es ist eine selbsterhaltender Kreislauf. Israelische Reaktionen versuchen den Kreislauf zu durchbrechen, nicht ihn fortzusetzen.

Ein weiterer Hinweis, dass „vom Fluss bis zum Meer“ „keine Juden“ heißt

David Lange, Israellycool, 5. April 2022

Erinnern Sie sich, dass der Israelhasser Marc Lamont Hill behauptete, seine Forderung nach einem „freien Palästina vom Fluss bis zum Meer“ sei kein Aufruf zur Vernichtung Israels, sondern vielmehr ein Aufruf „nach Freiheit und gleichen Rechten für alle Bürger, ungeachtet von Rasse, Religion, Geschlecht oder sexueller Identität“ innerhalb des aktuell als Israel bekannten Territoriums?

Damals schrieb ich:

„Befreit Palästina vom Fluss bis zum Meer“ jedoch ist synonym mit der Forderung nach der Vernichtung des Staates Israel (einschließlich des Völkermords an den dort lebenden Juden). Niemand, der das jemals skandierte, war der Meinung, der jüdische Staat Israel solle bleiben. Nie.

Andere, neben Lamont Hill zumeist Westler, haben dieselbe Behauptung aufgestellt. Aber bei palästinensischen Arabern und anderen Hassern im Nahen Osten werden Sie dieselbe Behauptung selten finden.

Nehmen Sie diesen Text von (Hisbollahs) Al-Ahed News im Libanon (nachgedruckt von Irans Nachrichtenseite ABNA):

Palästinas „einsame Wölfe“: Weiterer Beweis für „Vom Fluss bis zum Meer wird es frei sein!“

„Israel“ als Instrument des kolonialen Usurpatoren-Gebildes hat in seiner langen Geschichte der Besatzung und Aggression mehrere Traumata erlitten, hat es aber, definitiv mit westlicher Hilfe, nämlich der Unterstützung der USA, geschafft zu überleben.

Heute steht „Israel“ unter einer neuen, anderen Bedrohung, die das gesamte Gebilde und seine Siedler einem außergewöhnlichen Test aussetzt, der sie alle in einer Welt großer strategischer Unsicherheit leben lässt.

Die jüngsten Operationen, die von Einzelnen unabhängig in verschiedenen Teilen des besetzten Palästinas ausgeführt wurden, sind ein Phänomen, das als „einsame Wölfe“ bezeichnet wird. Diese Serie an Operationen hat die Ideologie der „israelischen“ Gesellschaft eine starke Botschaft geschickt, dass, egal, wie sehr sie es versuchen mögen und egal, wie effizient sie sein mögen, es eine bittere Tatsache gibt, die täglich widerhallt: Sie werden im besetzten Palästina nicht sicher sein und kein Militär, keine Sicherheitsmaßnahme wird sie retten.

Diese Botschaft ist in der Tat eine sehr starke, wenn die palästinensische Jugend und nach all diesen Jahren der Besatzung, Unterdrückung und Kolonisierung weiter gegen die Besatzung kämpft und sich abmüht, mit demselben Eifer, Entschlossenheit und Zielstrebigkeit der ersten „Fedayin“ [die, die sich opfern].

Der Einfluss der jüngsten Operationen war derart groß, dass viele zionistische Quellen bitter und kapitulierend kommentieren, dass sie nichts dagegen machen können.

Da das „israelische“ Militär und Sicherheitsapparat sich in einer Schockstarre befindet, schilderten sie, was geschah, als wahren Skandal und großes Versagen der vielen Geheimdienst-Apparate des Gebildes.

Der gefeierte „israelische“ Autor Ari Shabeet gestand in einer der hebräischen Tageszeitungen ein, dass das „israelische“ Gebilde erschöpft ist und ertrinkt. Er forderte darüber hinaus eine realistische Herangehensweise an den gesamten Konflikt mit den Palästinensern.

Hier wird eine sehr wichtige Lektion gelernt und es lässt sich leicht ein einfacher Vergleich zwischen den „israelischen“ Besatzern und ihren palästinensischen Opfern ziehen, die dazu noch eine ganze Bevölkerung und eine komplette Gesellschaft sind.

Die Tatsache ist einfach: Bei der ganzen mächtigen Militärmaschinerie und höchst fortschrittlichem Arsenal mit einem der wichtigsten Geheimdienst-Apparate und mit der nicht enden wollenden, ständigen westlichen Unterstützung ist die „israelische“ Gesellschaft einerseits eher traumatisiert als besiegt. Andererseits hält das palästinensische Volk bei allen Verschwörungen, Armut, Isolation, Belagerung und Verrat durch die internationale Gesellschaft und einige arabische Regierungen sowie der fehlenden Unterstützung eng am Strahl der Hoffnung fest.

Neue Generationen werden mit dieser Hoffnung auf Befreiung und Sieg aufgezogen und das wird in der Gestaltung einer neuen Formel gespiegelt. Die Palästinenser mit ihrem tiefen Glauben und beharrlichen Geduld sowie ihrem Gefühl für Kreativität erfinden neue Wege ihren Widerstand auf neue Weisen zu diversifizieren, die die „Israelis“ nicht vorhersagen können. Wichtiger ist, das wird zu einem täglichen Beweis, wie unverfälscht, groß und stark ihre Verbindung zu ihrer Sache und ihrem Land ist.

Diesbezüglich ist diese Gleichung stark auf die Palästinenser ausgerichtet; die „Israelis“ werden Tag um Tag überzeugt, dass sie zu Scheitern und Niederlage verdammt sind, einige rufen zu einem Exodus aus Palästina auf, bevor es zu spät ist!

Die Tatsache, die niemand verheimlichen kann, ist einfach. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann Palästina vollständig befreit sein wird, mit Sicherheit wird das vom Fluss bis zu Meer sein…

Der Autor applaudiert der jüngsten Welle palästinensisch-arabischen Terrorismus eindeutig nicht, weil sie zu einem „Palästina“ mit „Freiheit und gleichen Rechten für alle Bürger, ungeachtet von Rasse, Religion, Klasse, Geschlecht oder sexueller Identität“ führen wird. Er stellt sich eindeutig eines ohne Juden vor, in dem diese entweder um ihr Leben rennen oder abgeschlachtet werden.

Selbst wenn einige verblendete westliche Linke irgendwo wirklich glauben, ein „freies Palästina vom Fluss bis zum Meer“ repräsentiere eine Art demokratisches Utopia für Araber und Juden, würden diejenigen, die zählen – einschließlich derer mit Waffen – widersprechen.

Was denken Palästinenser? Eine neue Umfrage offenbart die harte Realität.

  • Würden heute Wahlen zum PA-Vorsitzenden stattfinden, würden die Palästinenser den Hamas-Terroristen Ismail Haniyeh oder den verurteilten Mörder Marwan Barghouti wählen.
  • Bei einer Wahl zum Palästinenserparlament würde die Hamas höchstwahrscheinlich eine gespaltene Fatah besiegen.
  • Auf die Frage, wie der derzeitige Stillstand durchbrochen werden könnte, wählten 68% der Palästinenser Gewalt, die von einem totalen Terrorkrieg (44%) bis zu sporadischen Terroranschlägen (24%) reicht. Nur 25% entschieden sich für den Weg der Verhandlungen.
  • Der Rückgang der Unterstützung des palästinensischen Volks für die PLO setzt sich fort und würde sich nur bessern, wenn die Organisationen ihre Reihen für die international als Terrororganisationen eingestuften Hamas und Palästinensischer Islamischer Jihad öffnet.
  • Die meisten Palästinenser (55%) glauben, dass die PA für die Palästinenser eine Last ist; 49% unterstützen die Auflösung der PA.
  • Ein Drittel der Palästinenser glaubt, dass das wichtigste palästinensische Ziel darin besteht Israel dadurch zu vernichten, dass es mit Millionen sogenannter „palästinensischen Flüchtlinge“ überschwemmt wird.

Maurice Hirsch, Palestinian Media Watch, 29. März 2022

Eine neue, vom Palestinian Center for Policy and Survey Research (PCPSR) durchgeführte Studie bietet ein interessantes Fenster in die Gedankenwelt der Palästinenser und ihre Meinungen zu einer Menge unterschiedlicher Themen. Die Ergebnisse der Umfrage sind sehr besorgniserregend und müssen von allen relevanten Akteuren berücksichtigt werden, bevor irgendeine Politik zum israelisch-palästinensischen Konflikt ausformuliert wird.

Die folgenden sind einige der zentralen Ergebnisse der Umfrage.

Von wem wollen die Palästinenser geführt werden?

Die klarsten Erkenntnisse aus der neuen Umfrage sind, dass der regierende PA-Vorsitzende Mahmud Abbas nicht wiedergewählt würde und dass die Palästinenser hoffen, an seiner Stelle den einen oder anderen Terroristen am Ruder zu sehen.

Im Gegensatz zum PA-Gesetz, das vorschreibt, dass eine Person maximal zwei vierjährige Amtszeiten lang PA-Vorsitzender sein kann, befindet sich Abbas inzwischen in seinem 18. Jahr. Abbas beugte sich internationalem Druck und setzte 2021 Wahlen zum PA-Parlament an, nur um sie abzusagen, als er begriff, dass seine Partei Fatah gegen die Hamas verlieren würde.

Die neue PCPSR-Umfrage zeigt, dass Abbas das Unvermeidliche nur aufschob. Die palästinensische Politik wird von zwei Parteien dominiert – der von Abbas geführten Fatan und der von Ismail Haniyeh geführten Hamas, die international als Terrororganisation eingestuft ist. Sollte Abbas heute um den Posten des PA-Vorsitzenden gegen Haniyeh antreten, würde er laut der neuen Umfrage 54% der Stimmen erhalten, während Abbas nur 38% erhielte.

Die „gute Nachricht“, so die Umfrage, lautet: Wenn Marwan Barghouti gegen Haniyeh anträte, würde Barghouti 59% der Stimmen erhalten, während Haniyeh nur 37% bekäme. Das Problem dieses Szenarios besteht darin, dass Barghouti derzeit fünf lebenslängliche Gefängnisstrafen für seine Beteiligung an der Ermordung von vier Israelis und einem griechisch-orthodoxen Priester verbüßt. Damit der Terrormörder Barghouti den Terrorführer Haniyeh schlagen und tatsächlich die Rolle des PA-Vorsitzenden ausfüllen kann, müsste Israels Präsident Barghoutis Freilassung aus dem Gefängnis anordnen oder Israel müsste ihm erlauben aus seiner Gefängniszelle heraus anzutreten und die PA müsste sich mit einem machtlosen Aushängeschild-Vorsitzenden zufriedengeben, der nicht wirklich in der Lage ist den Posten auszufüllen.

Was die Wahlen zum palästinensischen Legislativrat (PLC) – dem PA-Parlament – angeht, so bieten die Ergebnisse der Umfrage ein falsches Gefühl der Hoffnung.

Bei den letzten PLC-Wahlen – die 2006 stattfanden – gewann die Hamas die absolute Mehrheit sowohl im Gazastreifen als auch in den Bereichen von Judäa und Samaria (der Westbank) unter PA-Kontrolle. Laut der neuen Umfrage würde, wenn heute Neuwahlen für den PLC „mit Teilnahme aller Fraktionen, die bei den Wahlen 2006 mitmachten“ stattfänden, die Fatah 42% der Stimmen gewinnen, während die Hamas 36% erhielte.

Der Grund dafür, dass dieses Ergebnis falsche Hoffnungen weckt, besteht darin, dass angenommen wird, nur eine geeinte Fatah-Liste werde an gegen die Hams antreten, was 2006 der Fall war. Das Problem an diesem Szenario ist, dass sich die Fatah vor den von Abbas 2021 abgesagten Wahlen in drei getrennte Listen aufspaltete.

Entsprechend ist es, nimmt man an, dass dieselbe Situation sich vor einer zukünftigen Wahl wiederholt, irrelevant nach Antworten auf Grundlage einer Frage „mit der Teilnahme aller Fraktionen, die an den Wahlen von 2006 teilnahmen“ zu suchen, um den Ausgang der zukünftigen Wahlen zu erkennen und einen Sieg der Fatah zu erklären. Die passendere Analyse wäre, anzunehmen, dass die Hamas immer noch 36% der Stimmen erhalten würde, während die „Fatah“-Stimmen zwischen den verschiedenen „Fatah“-Repräsentanten aufgeteilt werden. In diesem Szenario ist nicht klar und ziemlich unwahrscheinlich, dass ein Fatah-Repräsentant tatsächlich mehr Sitze erhalten würde als die Hamas.

Die israelisch-palästinensischen Beziehungen

Die Ergebnisse der PCPSR-Umfrage geben auch einen interessanten Einblick darein, wie die Palästinenser ihre Beziehung zu Israel sehen.

Während viele internationale Akteure, einschließlich der USA, der EU und anderer, ständig ihre Unterstützung für die sogenannte „Zweistaatenlösung“ äußern – Gründung eines neuen „Staats Palästina“, der den Gazastreifen, einigem von oder ganz Judäa und Samaria und etwas oder ganz Jerusalem umfasst – unterstützen nur 40% der Palästinenser diese Idee. Umgekehrt unterstützen nur 32% der Palästinenser die Einstaatenlösung“ mit „gleichen Rechten“ für alle Bürger. Auf ähnliche Weise unterstützen 67% der Palästinenser die Aussetzung der Anerkennung Israels durch die PLO und 61% unterstützen die Entscheidung die Umsetzung der Vereinbarungen mit Israel, einschließlich der Sicherheitskoordination zu beenden.

Auf die Frage nach den effektivsten Mitteln zur „Beendigung der israelischen Besatzung und des Aufbaus eines unabhängigen Staats“ hieß es in dem Bericht, dass 68% der Palästinenser sich für Gewalt aussprechen (44% entschieden sich für bewaffneten Kampf, d.h. uneingeschränkten Terror, wie ihn die PA in ihrer Terrorkampagne von 2000 bis 2005 betrieb und 24% entschieden sich für „Volkswiderstand“ – der beschönigende PA-Begriff, zu dem sporadische Terroranschläge mit Schusswaffen, Messern und Auto-Rammen gehören). Nur 25% der Palästinenser entschieden sich für den Weg der „Verhandlungen“.

Als Ganzes betrachtet erscheint es so, dass die meisten Palästinenser weder eine „Zweistaatenlösung“ noch eine „Einstaatenlösung“ befürworten. Ohne dass sie ausdrücklich danach gefragt wurden oder beantworteten, legen diese Antworten tendenziell nahe, dass die Mehrheit der Palästinenser nur die Gründung eines Palästinenserstaats befürwortet, in dem Juden keine gleichen, wenn überhaupt Rechte hätten. Es scheint auch so, dass die meisten Palästinenser glauben, der Einsatz von Gewalt und Terror sei das beste und bevorzugte Mittel ihre Ziele zu erreichen.

Welche Rolle spielt die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO)?

In der Vergangenheit warb die PLO für sich selbst und wurde weithin als „einziger Vertreter des palästinensischen Volks“ anerkannt. Wie Palestinian Media Watch bereits enthüllt hat, schwindet die Unterstützung der Palästinenser für die PLO allerdings seit vielen Jahren.

Laut früherer PCPSR-Umfragen betrachteten die Palästinenser die PLO 2006 noch zu 69% als den „einzigen“ Vertreter der Palästinenser. Diese Unterstützung war bis 2018 auf 58% gefallen und 2019 auf 54%. Die neue PCPSR-Umfrage zeigt, dass die PLO weiter an Unterstützung bei den Palästinensern verloren hat; nur noch 51% der Befragten betrachten die PLO als ihren „einzigen“ legitimen Vertreter.

Ein Teil der schwindenden Unterstützung für die PLO könnte in der Tatsache zu finden sein, dass der Großteil der palästinensischen Öffentlichkeit die jüngsten Ernennungen der Abbas-Loyalisten und Vertrauten in hohe PLO-Positionen nicht befürworten. Zum Beispiel unterstützen nur 24% der Befragten die Ernennung von Rouhi Fattouh zum Sprecher des Nationalrats der PLO; nur 26% der Befragten unterstützen die Wahl von Hussein al-Scheik – der sich selbst als potenziellen Ersatz für Abbas betrachtet und auch von anderen so gesehen wird – ins Exekutivkomitee.

Der Verlust an Unterstützung der PLO sollte sofortige Konsequenzen haben. Zum Beispiel unterzeichnete Israel die Oslo-Friedensvereinbarungen mit der PLO (der übliche Name, der einer Reihe von Vereinbarungen gegeben wurde, die von September 1993 bis September 1995 unterschrieben wurden, die unter anderem die palästinensische Autonomiebehörde entstehen ließ). Wenn die PLO nicht mehr den Willen der Palästinenser vertritt und ihre Unterstützung nicht mehr genießt, was will dann Israel mit fortgesetzten Verhandlungen mit ihnen erreichen?

Genauso hat die PA-Führung die US-Administration Biden gedrängt die PLO-Büros in Washington DC wieder zu öffnen, die unter der Administration Trump geschlossen wurden. Ein US-Gesetz, das seit Mitte der 1980-er Jahre in Kraft ist, bezeichnet die PLO als Terrororganisation. Jahre lang haben aufeinander folgende US-Administrationen nach den Oslo-Vereinbarungen auf die Anwendung der Bestimmungen des Gesetztes verzichtet und der PLO gestattet Büros in DC zu unterhalten, um den Friedensprozess zu fördern und voranzutreiben. Während andere Bestimmungen des Gesetzes die Wiedereröffnung der PLO-Büros verhindern, ist und sollte die Tatsache, dass die PLO das palästinensische Volk nicht mehr wirklich vertritt, ein bedeutender Faktor, der in Betracht gezogen werden muss.

Zur PLO gehören bereits international als Terrororganisationen eingestufte Gruppen wie die Volksfront zur Befreiung Palästinas. Beunruhigend ist, dass die palästinensische Unterstützung für die PLO zunehmen würde, sollte die Organisation ihre Mitgliedschaft ausweiten, um die Hamas und den Palästinensischen Islamischen Jihad einzubinden, die beide international als Terrororganisationen eingestuft sind.

Wie PMW bereits feststellte, gibt es eine Reihe internationaler Akteure, die „palästinensische Aussöhnung“ unterstützen, d.h. dass Fatah und Hamas ihre Differenzen überbrücken, um eine geeinte Front gegen Israel zu schaffen. Dieser Gedanke selbst – der mörderischen Hamas als redlichem Akteur in der Szene Legitimität zu verleihen – ist bereits haarsträubend und unmoralisch, aber die zusätzliche „gute Nachricht“ der neuen PCPSR-Umfrage lautet, dass nur 20% der Palästinenser glauben, PA-Premier Schtayyeh sei fähig eine solche „Aussöhnung“ zu organisieren. Die palästinensische Skepsis spiegelt die Tatsache, dass es zwar keine wirklichen ideologischen Unterschiede zwischen Fatah und Hamas bezüglich des Ziels der Vernichtung Israels gibt, sondern der fundamentale Graben zwischen ihnen einzig darin liegt, wer die PA und ihre Milliarden Dollar Einkommen kontrolliert.

Wie sehen die Palästinenser die PA?

Laut der PCPSR-Umfrage steht die „Wahrnehmung der Korruption in der PA“ bei nicht weniger als 84%. Die meisten Palästinenser (55%) glauben, dass die PA für die Palästinenser eine Last ist und 49% glauben, die  Auflösung der PA sei die beste Möglichkeit den aktuellen politischen Stillstand zu durchbrechen.

Oberstes Ziel der PA sollte sein Israel mit der Rückkehr alle Flüchtlinge zu überschwemmen

Gefragt, welches das wichtigste Ziel der Palästinenser sein sollte, antworteten 33%, dass „das erste unverzichtbare Ziel darin bestehen sollte das Rückkehrrecht der Flüchtlinge in ihre Orte und Dörfer von 1948 zu erreichen.

Wie PMW gezeigt hat, nutzt die PA die Forderung, Israel müsse mit Millionen sogenannter „palästinensischer Flüchtlinge“ überschwemmt werden, als Mittel die Vernichtung Israels  herbeizuführen. Wenn Israel dieser Forderung zustimmt, würde es zustimmen nationalen Selbstmord zu begehen. Mit anderen Worten, einer von drei Palästinensern glaubt, dass das wichtigste Ziel für die Palästinenser darin besteht Israel zu vernichten – etwas, dem Israel natürlich niemals zustimmen wird.

Apropos Israel Vernichtung: Die PCPSR-Umfrage stellte fest, dass 73% der Palästinenser glauben, der Koran prophezeie den letztlichen Untergang des Staates Israel.

Die PCPSR- Umfrage, die dieser Bericht zum Inhalt hat, ist hier zu finden.