Warum es keinen Frieden geben kann und was zeigen würde, dass dieses Hindernis weg ist

Sar Shalom, Israel Thrives, 14. Juli 2017

Fast jeder erklärt entweder, dass Frieden zwischen Israel und den Palästinensern geschaffen werden muss oder dass es unmöglich ist das zu tun. Für diejenigen, die erklären, das sei unmöglich, lautet ein übliches Argument, dass die palästinensische Autonomiebehörde (PA) Geld an Terroristen zahlt. Unterstützer Israels haben Recht über solche Zahlungen zu klagen und das Taylor Force Amendment, das US-Gelder für die PA blockieren würde, solange solche Zahlungen weiter gehen, würde für den Fall, dass es in Kraft tritt, eine positive Entwicklung darstellen. Die Zahlungen sind allerdings nicht die Ursache dafür, dass Frieden unmöglich ist; sie sind nur Symptome dieser Ursache. Die tatsächliche Ursache dafür, dass Frieden nicht erreichbar ist, liegt in einer fundamentalen Verweigerungshaltung seitens der Palästinenser.

Für die eingefleischten Friedensprozessoren ist es axiomatisch, dass die Palästinenser Israels Existenz nicht fundamental ablehnen, sondern dass sei nur das Land wollen, das die internationale Gemeinschaft als rechtmäßig ihnen gehörend betrachtet. Um dieses Argument zu stützen tischen sie die Interviews auf, in denen Abbas Israel angeblich anerkannt hat. Ein Problem damit besteht darin, dass es keinen Grund gibt diese Behauptungen von Abbas für bare Münze zu nehmen, was Netanyahus Forderungen nicht erforderlich machen würde, dass irgendwann ein Palästinenserstaat anerkannt werden muss; genauso wenig gibt es Gründe anzuerkennen, dass Netanyahus Wahlkampf-Aussagen gegen die Entstehung eines solchen Staates maßgeblicher für Netanyahus Haltung ist als Abbas‘ arabische Äußerungen, die Aufopferung für ganz Palästina maßgeblich für Abbas‘ Haltung sind. Allerdings ist das nicht die Art zu demonstrieren, dass die PA Israel, in welcher Form auch immer, fundamental ablehnt.

Wenn die PA Israel in jeglicher Form fundamental ablehnt und folglich das Ziel hat jeden einzelnen unter jüdischer Kontrolle befindlichen Quadratmeter zu „befreien“, dann dürfte ihre oberste Priorität darin bestehen ihren Untertanen diese Verweigerungshaltung einzuimpfen, denn wenn die Palästinenser aufhören würde Israel fundamental abzulehnen, dann würde es keine Truppen geben, die den Auftrag ausführen. Wie allerdings Einat Wilf gesagt hat: Die meisten Leute melden sich nicht bereitwillig für etwas, von dem sie glauben, dass es übel ist. Um solch eine Verweigerungshaltung einzuimpfen muss daher der Zionismus als fundamental böse dargestellt werden, ohne jeglichen Aspekt, dass es da etwas anderes gibt. In Verfolgung dieser Indoktrination erzieht die PA ihrer Bevölkerung drei wesentliche Punkte an:

  • Die Juden sein kein Volk, sie sind nur eine Religion.
  • Die jüdische Verbindung zum Land ist erfunden.
  • Die Protokolle der Weisen von Zion beschreiben exakt Israels Absichten.

Die PA mag vielleicht von dem Glauben motiviert sein, dass es als Allahs Herrenglaube ihr Recht ist die natürliche Ordnung durchzusetzen, in der die Juden überall und immer als erniedrigte Menschen unter der Herrschaft andere stehen. Aber ihr Volk zu überzeugen sich dieser Sichtweise zu verschreiben ist so, als würden die Menschen überzeugt sich für das Böse anzumelden. Stattdessen stellen diese drei Punkte Israel als bösartig hin und beseitigen jedes andere Motiv bis auf die des europäischen Kolonialismus durch Zionismus, womit sie dahingehend gehirngewaschen werden zu glauben, dass Israels völlige Beseitigung anzustreben eine gerechte Sache ist.

Damit es eine Chance gibt den Frieden voranzubringen, muss die PA diese drei Dinge sagen:

  • Die Juden sind ein Volk.
  • Das jüdische Volk ist mit dem Land Israel allgemein und mit Jerusalem im Besonderen zutiefst verbunden.
  • Die Protokolle der Weisen von Zion sind eine Fälschung.

Alles, was entgegen dieser drei Äußerungen erklärt wird, muss aus allen offiziellen Dokumenten entfernt werden. Das zu tun würde nicht garantieren, dass die PA Israels Recht im Nahen Osten (nicht nur seine Macht) anerkennt. Das würde es allerdings schwieriger machen eine Generation heranzuziehen, die höchstens die Macht Israels zu existieren anerkennt. Von daher sollten wir unseren Führungspolitikern nicht sagen, dass die Siedlungen in Kiryat Arba anerkannt werden oder dass sie hart gegen Palästinenserterror vorgehen sollten. Stattdessen sollten sie darauf bestehen, dass Abbas die erwähnte drei Teilerklärungen abgibt und alle offizielle Kommunikation einstellt, die irgendeinem Teil dieser Erklärungen widerspricht sowie dass es keinen Druck auf Israel gibt mit ihm zu reden, bevor nicht diese Bedingungen erfüllt sind.

Zeit zuzuhören

A TIME TO SPEAK, Jahrgang II, Nr. 24, Dezember 2002- Heschvan/Kislev 5763 (nicht mehr online)

Spezial: „Zehn schlechte Gründe für einen palästinensischen Staat“, das ursprünglich Teil der Ausgabe 10 (vom Oktober 2001) war, wurde ergänzt und auf den neuesten Stand gebracht. Es ist nun auf der Internetseite als separater Eintrag unter dem Titel „Zwölf schlechte Argumente für einen palästinensischen Staat“ zu finden.

“Sie spotten und planen Böses. Aus ihrer Höhe planen sie Falsches zu tun.“
Psalm 73,8

„Manchmal ist es die vordringlichste Aufgabe des Intelligenten, das Offensichtliche zu sagen.“
George Orwell

Es gibt derzeit einen populären Expertenspruch: „Der Nil ist gar kein Fluss in Ägypten“. (Ein Wortspiel: „Denial ain’t just a river in Egypt“, wobei „denial“ auch für „the Nile“ steht, während es eigentlich „Verleugnung“ bedeutet). Dieser kann gut auf all jene angewendet werden, die den Frieden im Nahen Osten dadurch erreichen wollen, dass sie Abgesandte losschicken, Shuttle-Diplomatie betreiben, Pläne entwerfen, Zeitpläne aufstellen, über Resolutionen debattieren, Konferenzen abhalten, Gastfreundschaft an Terroristen verschwenden oder als Solisten, Chor oder Claqueur in einem schlechten Quartett auftreten.

„Leugnung“ ist die Selbsttäuschung oder der Vorwand, dass Frieden dadurch erreicht werden kann, dass man Israel zwingt den arabischen Forderungen nach Territorium, Grenzen, Siedlungen, Rückzügen, Flüchtlingen und allem anderen, das ihnen einfällt, nachzugeben.

Für diejenigen, die bereit sind zuzuhören, machen die Araber selbst so deutlich wie möglich, dass

1) das „Problem“ darin besteht, dass Israel überhaupt existiert,

2) die einzige Lösung die ist, dass Israel zu existieren aufhört, alles Land den Arabern gehören sollte und alle Juden abgeschlachtet, ausgewiesen oder unterjocht werden.

Sie verbreiten diese Botschaft selbst, aber die bekannten Nachrichten-Medien sind nicht geneigt sie weiter zu verbreiten. Diejenigen, die bereit sind zu hören, können jedoch die Botschaft finden. Sie ist so klar und unzweideutig, dass die, die sie ignorieren,

1) sich nicht darum bemühen die grundlegendsten Tatsachen zu erfahren oder

2) nicht begreifen, dass ihre Ideen für Israel tödlich sind oder

3) sich der Wirklichkeit verweigern, um diese Erkenntnis zu vermeiden oder

4) beabsichtigen, dass ihre Konzepte Israel vernichten.

Die Europäische Union und die UNO geben durch ihre eigenen Berichte Zeugnis davon, dass für sie wohl die Erklärung Nr. 3 gilt, da sie durch unbarmherzige Schmähungen, Verleumdungen und Verunglimpfungen Israel als lebensunwürdig darstellen.
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„Frieden für uns bedeutet die Vernichtung Israels, nichts anderes.“
Yassir Arafat

„Wir kämpfen nicht, damit ihr uns etwas anbietet. Wir kämpfen, damit ihr ausgelöscht werdet.“
Hassan Massawi, Hisbollah

„Wir werden mit den Schädeln der Söhne Zions [d.h. der Juden] eine Brücke in den Himmel bauen.“
Hamas-Internetseite, Dezember 2002

„Nehmt einigen Leuten den Hass weg und ihr habt Leute ohne Glauben.“
Eric Hofer

Der Journalist Ehud Ya’ari denkt über die Bedeutung der Judeophobie in der populären Unterhaltungsindustrie nach, zu lesen in „The Jerusalem Report“ vom 16. Dezember 2002:

„Reiter ohne Pferd“, der von 14 arabischen Fernsehstationen ausgestrahlte ägyptische Fernseh-Hit, ist nicht die einzige antisemitische Produktion, die jeden Abend während des Ramadan diesen Jahres über die Bildschirme galoppiert… Antisemitismus ist das letzte Wort in der arabischen Unterhaltungsindustrie geworden.

Al-Manar, die aus dem Libanon sendende Fernsehstation der Hisbollah, lässt Dr. Ghazi Hussein reden, der im Studio sitzt und kenntnisreich die typischen Charakteristika der Juden definiert, darunter „Lüge, Verrat und Habgier“… Die Werbung für das Programm schließt Videoclips ein, die versprechen, dass „Israel ausradiert wird“ – mit den entsprechenden Bildern zur Illustration.

Das syrische Fernsehen bringt eine eigen-produzierte dramatische Serie, „Der Zusammenbruch der Legenden“. Ihre zentrale Aussage ist, dass es keine archäologischen Belege gibt, die die Geschichten des Alten Testaments bestätigen; dass die uns heilige Torah nichts als eine Fälschung ist, die von den Rabbinern erstellt wurde; dass sie keine Verbindung zu den Zehn Geboten habe, sondern eine Verfälschung der Geschichte ist, die den Juden einen Anspruch auf das Land Israel verschaffen soll.

… Das palästinensische Fernsehen sendet eine Dokumentationsreihe mit einem einzigen Ziel: den „Mythos“ zu widerlegen, dass je ein jüdischer Tempel in Jerusalem stand und jeden historischen Verweis auf diese Behauptung als einen Akt der Täuschung darzustellen. Die Botschaft lautet, die Juden hätten in der Heiligen Stadt nichts zu suchen.

In der ägyptischen Serie… sehen die Juden aus, als seien sie gerade dem „Stürmer“ entsprungen und benehmen sich wie des Teufels Advokat, intrigieren, sähen Korruption und drücken generell alles aus, was es zur Menschheit an Ekligem gibt.

Die unvermeidliche Folge ist, dass eine bedeutende Anzahl, wenn auch längst nicht alle Mitglieder der jüngeren Generation der arabischen Künstler… freiwillig ihre Dienste angeboten haben, um diese Botschaft zu schärfen und stilistisch zu bearbeiten…: dass es keine Möglichkeit gibt mit den Juden Frieden zu schließen – nicht wegen irgendeiner politischen Auseinandersetzung oder eines Zusammenstoßes über Territorium, sondern weil diese Nation a priori nicht zur menschlichen Rasse gezählt werden kann. [Hervorhebung hinzugefügt] Die jüdische Religion ist eine große, fortgesetzte Lüge und die jüdische Geschichte ist die Frucht einer beständigen Verdrehung der Vergangenheit. Weiterhin bilden die Juden für den Rest der Welt auch in der Zukunft eine Bedrohung.

Seit einiger Zeit frage ich mich mit einigen Kollegen, die ihr Ohr tagtäglich den Stimmen widmen, die von der anderen Seite kommen: Wohin führt diese Kampagne? Immerhin geht es hier nicht um den Rückzug aus den Gebieten oder darum, den palästinensischen Flüchtlingen ein „Rückkehrrecht“ einzuräumen. Es ist vielmehr eine weit gehende, gefährliche Begründung, die die Rechtfertigung einer Massenexilierung der Juden aus Israel liefert – „ethnische Säuberung“ in heutigem Sprachgebrauch; und darüber hinaus gehend baut man eine Rechtfertigung für Völkermord auf!
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Juden, die in muslimischen Gesellschaften lebten, wurden von Anfang an dem untergeordneten Status des „Dhimmi“ unterworfen, verbunden mit raffinierter Unterdrückung und Erniedrigung. Dazu gehörten u.a.

– der Zwang, eine ungeheure Kopfsteuer zu zahlen
– die Verweigerung von juristischen und Bürgerrechten
– der Zwang, eine besonderes Kennzeichen zu tragen
– der Zwang, ein „Teufelszeichen“ an ihren Türen zu haben
– der Zwang, die härtesten Arbeiten zu tun
– sie konnten jederzeit entführt und versklavt werden
– das Verbot in einem zweistöckigen Haus zu wohnen, damit sie sich nicht „über“ Moslems auf der Straße befinden konnten
– das Verbot Schuhe zu tragen
– das Verbot auf Pferden zu reiten
– das Verbot im Regen zu gehen, der ihre Verschmutzung auf einen Muslim spritzen könnte

Heute erlebt die arabische Welt, wie die verabscheuten und verachteten Juden einen Staat in ihrer Mitte schaffen, der – trotz all seiner Fehler und Unzulänglichkeiten – frei, lebhaft und blühend ist. Die arabische Welt hat alles versucht, diesen Staat zu zerstören: Kriege, Terrorismus, Blockaden, Boykotte, Propaganda – und trotz der Überlegenheit an Menschen, Ressourcen und Geld ist es ihnen nicht gelungen.

Ein solch althergebrachter und gepflegter Hass, verschlimmert durch diesen Frust, kann durch keine Konzession oder Belohnung gelindert werden, die Israel am Leben lässt.

Sich etwas anderes einzubilden, ist Verleugnung. Etwas anderes zu behaupten, ist Betrug.

Einige der Wurzeln des arabischen Hasses gegen die Juden und Israel werden in Auszügen aus „Arab Muslim Antisemitism“ (Arabisch-muslimischer Antisemitismus) von Andrew G. Bostom im FrontPage Magazine.com vom 25. November 2002 aufgezeigt:

Für die Freunde der Wahrheit ist es eine Pflicht, sich an die vorausgegangene Geschichte zu erinnern, als arabische Sprecher und PLO-Apologeten versuchten den Terrorismus gegen Juden in Israel „in Zusammenhang“ zu bringen und „die israelische Besatzung von 1967“ dafür verantwortlich zu machen. Diese Gewalt begann nicht 1967, noch nicht einmal infolge der Gründung Israels 1948; sie war nie durch geographische Grenzen beschränkt; und ihre Quelle ist nicht politischer Natur.

Wie eine vom PA-Fernsehen gesendete Freitagspredigt aus dem letzten Jahr erklärte: „Gesegnet seien die, die eine Kugel in den Kopf eines Juden schießen… den Feinden Allahs, der im Koran verfluchten Nation, die der Koran als Affen und Schweine bezeichnet…“

Es gab auch eine Zukunftsbotschaft in den Worten des von der PA ernannten Geistlichen: „Allah möge machen, dass die Muslime über die Juden herrschen. Wir werden sie in Hadera in die Luft jagen, wir werden sie in Tel Aviv und in Netanya in die Luft jagen… Wir werden Jerusalem als Eroberer betreten und Jaffa als Eroberer und Haifa als Eroberer und Aschkelon als Eroberer…“ In Bezugnahme auf ein Hadith (eine mündliche muslimische Tradition, die Mohammed und seinen Jüngern zugeschrieben wird) sagt der Prediger, dass die Natur selbst den Muslimen bei ihrer Verfolgung der Juden zu Hilfe kommen wird: „…bis die Juden sich hinter Bäumen und Steinen verstecken werden und der Baum oder Stein wird sagen: ‚Muslim! Diener Allahs, ein Jude versteckt sich hinter mir.’“ [HE: Dem Satz folgt dann in anderen „Predigten“ immer noch: „Komm und töte ihn!“]

[Dr. Bostom erklärt, wie der Mann, den die Briten als geistliches Oberhaupt der palästinensischen Muslime ernannten, fast eine halbe Million Juden auf einen Schlag tötete:]

Hadsch Amin al-Husseini wurde vom britischen Hochkommissariat im Mai 1921 zum Mufti von Jerusalem ernannt… Während der Hezte, die zu der arabischen Revolte von 1929 in Palästina führte, rief er zur Bekämpfung und Abschlachtung „der Juden“ auf – nicht nur der Zionisten. Tatsächlich waren die meisten jüdischen Opfer des arabischen Aufstands von 1929 Juden aus den Jahrhunderte alten „Dhimmi“-Gemeinden (z.B. in Hebron)…

Mit dem Aufstieg des Nazi-Regimes in den 1930-ern intensivierten der Mufti und seine Clique ihre antsemitischen Aktivitäten, um sich Unterstützung von Hitlerdeutschland, bosnischen Muslimen und allgemein der arabischen Welt für den „Jihad“ zur Auslöschung der Juden Palästinas zu sichern…

Er verbrachte den Rest des Zweiten Weltkriegs in Deutschland und Italien. Aus dieser Zufluchtsstätte sorgte er für aktive Unterstützung der Deutschen, indem er bosnische Muslime und zusätzlich muslimische Minderheiten aus dem Kaukasus für besondere SS-Einheiten rekrutierte. Er wies sie an: „Tötet die Juden, wo immer ihr sie findet. Das gefällt Allah und der Religion.“

Sein gnadenloses Einreden auf deutsche, rumänische und ungarische Regierungsbeamte verursachte die Rücknahme von schätzungsweise 480.000 Ausreisegenehmigungen, die Juden bereits gewährt worden waren… Das Ergebnis davon war, dass diese Unglücklichen in die polnischen Konzentrationslager deportiert wurden. Ein 1947 der UN-Vollversammlung vorgelegtes Dokument beinhaltet den Brief des Muftis an den ungarischen Außenminister vom 28. Juni 1943 mit der Forderung der Deportation der ungarischen Juden nach Polen; er enthält diese heftige, aussagekräftige Randnotiz: „Als Konsequenz dieser Forderung wurden 400.000 Juden anschließend getötet.“…

Der angesehene Journalist und Schriftsteller David Pryce-Jones hellt den herausragenden Status des Antisemitismus im bitteren Vermächtnis des Muftis auf: „Sein Hass auf die Juden war instinktiv, stammesbedingt; er wünschte sie niederzumähen, ihnen ins Gesicht zu sagen: ‚Nichts als das Schwert wird die Zukunft dieses Landes entscheiden.’ Dass sich das unter Elend und Ruin bewahrheitete, ist Hadsch Amins Denkmal für die Nachwelt.“

Pryce-Jones Einblicke unterstreichen den immensen Einfluss der persönlichen Überzeugungen des Mufti und der Hass erfüllten Botschaften auf die Entwicklung der arabischen und palästinensischen Kultur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis heute. Es ist unbestreitbar, dass der bösartige Antisemitismus des Mufti die arabische Politik gegenüber Israel weiter beeinflusst. Es ist nicht überraschend, dass Yassir Arafat, seit er 16 alt war, für den Mufti arbeitete und terroristische Aktionen durchführte. Arafat betrachtet den Mufti immer noch als seinen wichtigsten spirituellen und polistischen Mentor.“
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Wir hofften, es sollte Friede werden, aber es kommt nichts Gutes; wir hofften, wir sollten heil werden, aber siehe, es ist Schrecken da
Jeremia 8,15

„Dieser ungerechte Staat Israel wird ausradiert werden. Dieser ungerechte Staat USA wird ausradiert werden. Dieser ungerechte Staat Großbritannien wird ausradiert werden.“
offizielle Predigt in einer PLO-Moschee

In einem Interview mit dem PLO-Fernsehen erzählt die Mutter zweier Terror-Bomber der jüngsten Vergangenheit von ihrer Pilgerreise nach Mekka und ihren dortigen Gebeten. Ihre Gefühle werden so oft von anderen Eltern wiederholt, dass sie nicht als selten oder als Verirrung betrachtet werden können. Der Bericht stammt von Palestinian Media Watch, 12. Dezember 2002:

[Mein zweiter Sohn] wurde Shahid [Selbstmord-Bomber], als er 20 Jahre alt war. Bevor ich meine Pilgerreise [nach Mekka] machte, legte er seine Hände auf meinen Kopf und sagte: „Sei ruhig, Mutter, sei ruhig, das ist mein Wunsch. Bete für mich, dass ich ein Shahid sein werde [für Allah sterbe].“ Als ich die Runde in Mekka und Medina ging, schwor ich Allah, dass ich für ihn betete … und sagte: „Preis sei Allah, meine Kinder wollen Märtyrer sein und das ist ein besserer Tod als wir ihn haben werden, wenn wir sterben. Ihr Tod ist für Allah, Tod für unser Land, Tod für unser Jerusalem.

Ich haben einen Wunsch für alle israelischen Mütter, für alle Israelis: Sie sollen sich nicht erholen können, sie sollen nicht friedlich schlafen können, sie sollen immer Albträume haben, Tag und Nacht, wohin immer sie gehen und was immer sie tun… nicht nur wegen Bomben und Anschlägen, sondern Albträume Tag und Nacht. Sie sollen davon träumen, wie das palästinensische Volk sie tötet und sie in die Luft jagt. Sie sollen nicht entspannen und nicht schlafen können. Nicht sie und nicht ihre Söhne, nicht ihre Kinder, auch nicht die israelische Armee. Die sollen nicht in der Lage sein mit dem Bus zu reisen, keinen Panzer fahren, nicht einmal mit dem Fahrrad fahren können. Wo immer sie sich hin wenden, die Israelis sollten [jemanden] sehen und sagen: „Vielleicht ist das ein Palästinenser.“ …

Kein Israeli, wer auch immer, sollte in Ruhe leben können. Selbst in ihrem Schlaf werden sie Albträume haben. Wir werden sie Tag und Nacht in die Luft jagen, wo immer sie hin gehen. Und ich als die Mutter zweier Märtyrer, wenn ich Israelis sehe, dann werde ich mich unter ihnen in die Luft sprengen.“

Der Kommentar des Interviewers: „Natürlich sind wir immer sehr stolz auf alle unsere Märtyrer.“

Hassa Nasrallah, Hisbollah-Chef, am 15. November 2002 (von MEMRI übersetzt):

Wir betrachten Amerika als einen Feind der islamischen Nation, haben aber bisher noch keine direkten militärische Aktionen durchgeführt.

Die Nation hat den Gebrauch von Selbstmordanschlägen aufgenommen, ohne den Akt des Selbstmords ist der Kampf bedeutungslos. Die amerikanische Regierung und die Experten in Amerika und Israel wie auch die Generale waren nicht in der Lage, das Konzept des Selbstmords und die Waffen der Selbstmordangriffe zu eliminieren.

… Wir müssen dafür arbeiten, das Konzept des Todes für die Verwirklichung von Allahs Weg wie auch den Akt des Selbstmords in der [islamischen] Nation zu verbreiten um unser Land zu beschützen.“

Aus einer offiziellen Predigt in einer PLO-Moschee, die vom PLO-Fernsehen gesendet wurde. Der Bericht stammt von PMW (Palestinian Media Watch) vom 11. Dezember 2002:

Preis sei Allah, der [die Juden] verflucht hat, die Brüder von Affen und Schweinen, mit einem Strom von Flüchen, der weiter gehen wird, bis die Toten auferstehen. Er hat uns vor ihrer Bösartigkeit und ihrer Arroganz gewarnt… Die Juden sind Juden und uns ist es verboten ihre Charakterzüge auch nur einen Augenblick zu vergessen…

O [muslimische] Diener Allahs! … Wir sind die Gläubigen der Wahrheit und im wahren Glauben. Allah liebt die, die für ihn kämpfen. Allah sagt zu den Juden und den Götzenverehrern: „Euer Gott hat erklärt, dass er bis zur Wiederauferstehung mit Sicherheit gegen sie [die Juden] alle [Araber und Muslime] schicken wird, die sie mit furchtbare Qualen betrüben werden.

… Mohammed warnte uns strengstens vor ihnen. Er sagte, nachdem er sie aus Arabien vertrieben hatte, … dass [Muslime] die mit der Wahrheit sind und die Juden nur Falschheit haben.“
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Seit Beginn des „Olso-Friedensprozesses“ haben PLO-Führer zugegeben, dass dieser ein Trick ist, geschaffen um Israel für den letzten, Tod bringenden Schlag zu schwächen [vgl. Ausgabe 4]. Die PLO hat nie ihre Charta geändert, die immer noch als Grund ihrer Existenz die Zerstörung Israels definiert. Nun wollen einige Meinungsmacher im PLO-Land den Vorwand fallen lassen, dass die PLO eine Koexistenz mit Israel anstrebt. Auszüge aus dem Bericht von Khaled Abu Toameh aus der „Jerusalem Post“ vom 15. Dezember 2002:

Rund 70 prominente palästinensische Personen haben eine Petition unterzeichnet, die die Autonomiebehörde aufruft, die Oslo-Vereinbarungen zu aufzuheben.

Dies ist das erste Mal, dass eine so große Gruppe weithin respektierter und einflussreicher Palästinenser eine solche öffentlichte Forderung nach Abschaffung der Oslo-Vereinbarungen und zur „Option des Widerstands“ gegen Israel veröffentlicht hat.

Zu den Unterzeichnern der Petition gehören Mitglieder des Palästinensischen Legislativrats und des palästinensischen Nationalrats, wie auch Universitäts-Lehrer, Akademiker, Juristen, frühere Bürgermeister, Ärzte, politische Aktivisten, Arbeiter, Mitglieder der Studentenverbindungen und Geschäftsleute.

„… Wir rufen die arabischen Staaten und ihre Führungen auf, vornehmlich die Autonomiebehörde, die Oslo-Vereinbarungen zurückzuweisen“, heißt es in der Petition… Wir rufen auch zur Zurückweisung separater und bilateraler Vereinbarungen auf, die uns gegen unseren Willen zur Befreiung und [gegen] die arabische Solidarität aufgedrängt werden.“

Die Petition beschwört die PA den Schaden zu reparieren, der aus den Oslo-Vereinbarungen entstanden ist und „den nationalen Willen zum Widerstand zu vereinigen“.
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Der saudische Innenminister, Prinz Nayef Ibn Abd Al-Aziz, behauptet, dass „die Zionisten“ hinter dem Terrorismus des 11. September stecken. Aus einem Interview mit einer kuwaitischen Zeitung, wie MEMRI am 3. Dezember 2002 berichtete:

Prinzi Nayef betonte, dass die Beziehungen zwischen der saudischen und der US-Regierung stark sind, trotz der zionistisch kontrollierten Medien, die die Vorfälle des 11. September manipulierten und die öffentliche Meinung in den USA gegen die Araber und den Islam richtete. Prinz Nayef sagte: „Wir setzen große Fragezeichen und fragen, wer die Ereignisse des 11. September beging und wer vo ihnen profitierte. Wer profitierte von dem Geschehen am 11.9.? Ich denke, sie [die Zioinisten] stecken hinter diesen Ereignissen.“…
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Die IDF (Israel Defense Forces – israelische Verteidigungskräfte) zahlt Entschädigungen an palästinensische Araber, denen sie – auch unabsichtlich – Schaden zugefügt hat. Wie diese Praxis ausgenutzt werden kann, wird in einem Bericht vom 10. Dezember 2002 aufgezeigt:

Verschiedene Palästinenser bezeugten, dass sie gefälschte Ansprüche gegen die IDF eingereicht haben, wegen Verletzungen, die sie nach eigenen Angaben erhielten. Sie wollten so Entschädigungen von Israel erhalten. Sie sagen auch, dass viele andere Palästinenser in der Vergangenheit solche falschen Ansprüche gestellt haben.

… Ein Verdächtiger sagte gegenüber Sicherheitsquellen vor einigen Monaten aus, dass er behauptete, von Steinen verwundet worden zu sein, die von palästinensischen Kindern auf IDF-Soldaten geworfen wurden. „Also ich dort stand, wurde ich am Kopf von einem Stein getroffen, der von einem der Kinder nicht weit genug geworfen wurde.“ Der Verdächtige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort sagte ihm ein Arzt, dass er ein Beschwerdeformular erhalten würde, das die IDF verantwortlich machen würde und das es ihm ermöglichte Schadensersatzansprüche vom Staat Israel zu verlangen.

Der Verdächtige sagte, dass Dr. Zahar, der ihn wegen seiner Verletzungen behandelte, ihn überzeugte eine falsche Beschwerde einzureichen; er sagte ihm, dass so etwas schon häufig gemacht worden war.

Ein weiterer palästinensischer Verdächtiger fiel am 26. Oktober 2002 die Treppe in seinem Haus hinunter und brach sich ein Bein. Nach der Aussage des Verdächtigen überzeugte ihn sein Nachbar eine falsche Beschwerde einzureichen, in der er behauptete, die Verletzung sei das Resultat von Schlägen, die ihm IDF-Soldaten zufügten. Dies, so sagte ihm sein Nachbar, würde bedeuten, dass er Entschädigung beanspruchen könnte.

… Der Verdächtige tat, was sein Nachbar vorschlug. Er erhielt ein medizinisches Formular, das er von IDF-Soldaten geschlagen worden sein, reichte Beschwerde ein und erhielt $200. Er fügte hinzu, dass er viele andere Palästinenser kannte, die ähnlich gefälschte Ansprüche erhoben. Er betonte, dass das Ziel war, von Israel so viel Geld wie möglich durch Entschädigungen zu bekommen.

„Ich hörte, dass es viele Leute gab, die ähnlich falsche Ansprüche angemeldet hatten. Es gibt Leute, die Zuhause verletzt wurden und bei Ankunft im Krankenhaus behaupteten, dass Soldaten sie geschlagen hätten. Israelische Soldaten verletzten sie nicht. Sie wurden in Unfällen wie einem schlimmen Sturz verletzt, wie in meinem Fall. Das Ziel ist, Entschädigungszahlungen von Israel zu erhalten.“

[Kommentar: Diese Opfer sind in den neuen Zählungen der Medien der durch die Juden verwundeten Araber enthalten.]
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Es ist Brauch, am muslimischen Feiertag Eid al Fitr den Kindern Geschenke zu geben. Dieses Jahr war ein beliebtes Geschenk zu dieser Gelegenheit eine Osama bin Laden-Puppe.

 

Sprache, Lügen und Jesse Jackson

Nissan Ratzlav-Katz, National Review online, 2. August 2002 (nicht mehr bei NR online)

Zur Mittagszeit zündeten am Mittwoch arabische Terroristen in der Cafeteria des Frank Sinatra-Gebäudes am Nancy Reagan-Hof auf dem Scopusberg-Campus in Jerusalems Hebräischer Universität eine Bombe. Die Bombe tötete 7 Menschen und verletzte 90 – Studenten, Dozenten, Verwaltungsangestellte. Dieser Anschlag wird in Wohnzimmern in der ganzen Welt Widerhall finden, da viele der Studenten des Sommersemesters aus dem Ausland kommen. Viele von ihnen kommen aus den USA und vier der Ermordeten waren amerikanische Staatsbürger.

Die Hamas hat sofort und voller Stolz die Verantwortung für den mehrfachen Mord an der Hebräischen Universität übernommen. Sie sagte, es sei „Rache“ für die Ermordung des zweiten Mannes ihrer Organisation, Salah Shehadeh, in der letzten Woche. Als er europäischen Medien gegenüber in Englisch redete, erklärte Hamas-Sprecher Abed Aziz al-Rantissi weiter, dass Hamas lediglich versuche, „unsere Kinder zu verteidigen und die Zerstörung unserer Häuser zu beenden…“ und das immer populäre „Ende der Besatzung“ zu erreichen. Welcher sich selbst demütigende europäische Linke würde solche Motivation nicht wenigstens „verstehen“?

Das Problem ist, dass Rantissi in seinen arabischen Fernsehauftritten etwas völlig anderes sagte: „Ich sage den Zionisten noch einmal, dass dies [der Anschlag an der Hebräischen Universität] nur die erste Reaktion ist und dass sie, wenn sie nicht wollen, dass weitaus mehr verletzt werden, in die Länder zurück gehen sollten, aus denen sie gekommen sind.“ In einem anderen Ausschnitt sagte der, dass die Anschläge weiter gehen werden, „bis die Juden Palästina verlassen“. Ich denke, es gibt Dinge, die auf Englisch [heplev: und Deutsch] einfach nicht gut klingen.

In diesem Zusammenhang könnte es lehrreich sein, sich an ein Interview zu erinnern, das der Hamassprecher im Dezember 1997 Dr. Aaron Lerner von IMRA gewährte. In diesem Interview sagte Rantissi, dass „jedermann weltweit weiß, dass die Juden 1948 kamen und unser Land besetzten, unser Volk entwurzelten und aus seinem Land vertrieben und wir daher ganz Palästina als besetzt betrachten.“ Das heißt: Wenn Terroristen sagen, sie wollten „die Besatzung beenden“, dann bedeutet das in Übersetzung, dass sie den Staat Israel vernichten und die Juden ins Exil zwingen wollen. Wie die Hamas in der Präambel ihres Bundes erklärt, „wird Israel existieren und weiter bestehen, bis der Islam es auslöscht, wie er auch andere früher schon ausgelöscht hat.“

Die Hamas ist bei Weitem nicht alleine. Nach der Bombe auf die Uni-Cafeteria machte PLO-Führer Yassir Arafat im Gespräch mit westlichen Reportern Premierminister Ariel Sharon für die verstärkte Gewalt verantwortlich, äußerte aber gleichzeitig eine Verurteilung solch terroristischer Anschläge. Andererseits wurde PA-Minister Nabil Shaat zitiert, die PLO-Diskussionen mit der Hamas bezüglich terroristischer Bombenanschläge würden „über das Wie und Wann geführt… darüber, ob es akzeptabel ist im Jihad eine zeitweilige Pause einzulegen…“ Dieses Statement wurde ebenfalls nur auf Arabisch gemacht.

Vielleicht hat das Wort „Rache“ im Arabischen ja auch eine andere Bedeutung als im Englischen. Vierzehn Menschen wurden seit der Tötung Shehadehs in Gaza vor zehn Tagen bei verschiedenen Terroranschlägen getötet. Jede Palästinenser-Fraktion, nicht nur Hamas, hat sich an diesen Anschlägen beteiligt und alle behaupteten, ihre Handlungen seien „Rache“ für Shehadehs Tod. Störend ist allerdings, dass in den zehn Tagen vor der Tötung Shehadehs insgesamt 15 Menschen durch Terroristen aus den PA-Gebieten getötet wurden. Waren sie Opfer von „vorbeugender Rache“?

Es sind aber nicht nur Vertreter der Araber, die ein Problem mit der konsequentem Handeln und Reden haben. Jesse Jackson, Führer der Rainbow/PUSH-Koalition aus Chicago und selbsternannter „Brückenbauer“, war diese Woche in Israel, als Teilnehmer einer Delegation religiöser Führungspersönlichkeiten, die die „Versöhnung“ voran treiben wollte. Als Teil dieser „Friedensmission“ hatte Jackson geplant den Gründer der Hamas, Ahmed Yassin, in Gaza zu besuchen. Der Terroristenführer sagte Reuters, dass er den Besuch begrüße. Jackson befand sich am Erez-Kontrollpunkt außerhalb von Gaza, als die Nachricht des Anschlags in Jerusalem kam. Er änderte seine Pläne sofort und fuhr stattdessen nach Ramallah. Offensichtlich dachte der „Pastor“, dass es unziemlich sei, Yassin so kurz nach einem tödlichen Terroranschlag zu besuchen, der unter der Schirmherrschaft des gedachten Gastgebers ausgeführt wurde.

Bleibt die Frage, warum Jackson es bis dahin akzeptabel und moralisch in Ordnung fand, dem Mann an der Spitze seinen Respekt zu erweisen. Erst letzten Monat übernahm die Hamas die Verantwortung für den Selbstmordanschlag auf einen mit Schülern vollgepackten Jerusalemer Bus, wobei 19 Menschen getötet wurden. Wenn dieser Terroranschlag den selbsternannten „Führer der Bürgerrechtsbewegung“ nicht dazu brachte auf ein Treffen mit dem Hamas-Führer zu verzichten, warum sollte die Bombe in der Hebräischen Universität ihm Gewissensbisse verursachen? War der „Brückenbauer“ vielleicht besorgt, er könnte zum Kollateralschaden eines israelischen Gegenschlags gehören?

Wie auch immer, anders als der an Werbung für sich selbst interessierte Jesse Jackson hat Hamas eine sehr deutliche Weltsicht. Sie könnte in Abwandlung einer berühmten Aussage Hitlers zusammengefasst werden: „Heute Israel, morgen die Welt!“ Artikel 15 des schon erwähnten Hamas-Bundes erklärt: „An dem Tag, an dem die Feinde Teile des muslimischen Landes an sich reißen, wird der Jihad persönliche Pflicht eines jeden Muslims. Angesichts des jüdischen Eindringens ist es verpflichtend, dass die Flagge des Jihad gehisst wird.“ Als er in dem IMRA-Interview von 1997 gefragt wurde, ob diese Ideologie auch auf Spanien angewandt gehört, das einmal unter den muslimischen Halbmond gehörte, lachte Abed Aziz al-Rantissi und antwortete: „Ich spreche jetzt über Palästina… Es ist Aufgabe unserer religiösen Führer, die eine Fatwa (religiösen Richterspruch) dazu geben können. Aber ich bin Politiker und ich spreche nur über unser Land in Palästina.“

Die Zweistaatenlösung ist unmoralisch, rassistisch und den Arabern gegenüber unmenschlich

Sheri Oz, Israel Diaries, 26. Mai 2017

Ich würde die Zweistaatenlösung meinen schlimmsten Feinden nicht wünschen. Doch sie ist das, was linke Organisationen in Israel und dem Ausland tun – unseren Nachbarn die Zweistaatenlösung wünschen. Sie schreien uns an, wir sollten die „Besatzung“ stoppen, argumentieren damit, dass die Besatzung für die in der palästinensischen Autonomie (PA) lebenden Araber unmoralisch und unterdrückerisch ist. Sie wollen uns von den palästinensischen Arabern trennen, sie auf der einen Seite einer dauerhaften Grenze, wir auf der anderen. Sie behaupten, dass dies die einzige humane Weise ist die jüdische Mehrheit und die Demokratie in Israel zu erhalten und gleichzeitig den palästinensischen Arabern die Autonomie zu bieten, von der sie glauben sie hätten eine Art Recht darauf.

Doch die von ihnen angebotene Autonomie ist ein Unter-Staat. Zugegeben, er würde der Staat Palästina genannt werden, aber er würde z.B. seine Grenzen zu Jordanien nicht selbst kontrollieren (Israel würde das) und es wird ihm nicht gestattet sein eine Armee zu haben. Ob er einen Flughafen haben wird oder nicht, bleibt abzuwarten und die riesige Anzahl aktuell international anerkannter „Flüchtlinge“ wird hereinkommen dürfen. Die einzige Möglichkeit, dass die PA einen solch demütigenden „Friedensvertrag“ unterzeichnet, bestünde darin, dass die Araber endlich akzeptieren, dass sie von Israel 1967 besiegt wurden. Wenn das der Deal ist, dann wird er weithin eine Kapitulation der Araber sein, ein weitgehend einseitiger Deal, der sich in nichts von unserem einseitigen Abzug aus dem Gazastreifen unterscheidet.

Und wir müssen uns nur den Gazastreifen ansehen, um zu sehen, was für die dort lebenden Araber unmoralisch, rassistisch und unmenschlich ist, nachdem wir sie verließen.

Wir gingen aus dem Gazastreifen raus, setzten eine klare Grenze fest, ließen funktionierende Gewächshäuser in den Händen der Araber, die wussten, wie man sie pflegt, ließen ständig weiter Tonnen an Medikamenten und Lebensmittel und anderen Waren hinein, selbst während 2014 (und zu anderen Zeiten) Raketen auf unsere Zivilisten regneten. Wir liefern Strom und Wasser, die sie nicht bezahlen. Das ist unsere Alimente für die Trennung unseres Schicksals von dem ihren.

Aber die Hamas zapft die humanitäre Hilfe ab, um Terrortunnel zu bauen und sich mit Raketen und weiteren Waffen auszurüsten. Die Hamas wirft Homosexuelle von Hausdächern und tötet oder foltert Mitglieder der rivalisierenden Fatah, um politische Rechnungen zu begleichen. Das unterdrückerische Regime der Hamas hält Zivilisten in Arbeitslosigkeit, arm und ohne bürgerliche Freiheiten. Und sie finden eine Möglichkeit Israel für ihre Verbrechen gegen das eigene Volk verantwortlich zu machen.

Warum glaubt irgendjemand, es würde in Judäa und Samaria (J&S) anders sein, würden wir abziehen? Und ich rede NICHT von Israels Sicherheit und ich rede NICHT davon, dass wir unsere heiligen Stätten in ihrer Hand lassen (obwohl ich dagegen bin) – ich rede von der humanitären Krise, die das Leben der hinter der Mauer Gelassenen prägen würde, die die permanente Grenze zwischen uns und ihnen markieren würde.

Wir Juden sind sentimental. Aber einige von uns sind Heuchler.

Wenn ich linken Freunden erzähle, wie die PA die Araber, für die sie angeblich die Grundlagen eines Staats legt, ausbeuten und missbrauchen; sie sagen mir, was die PA macht geht uns nichts an – wir müssen die „Besatzung“ beenden und sie sich selbst überlassen. Sie dort und wir hier! Aber einige genau dieser israelischen Linken schrieen vor kurzem förmlich danach, dass wir syrische Flüchtlingskinder oder –Familien aufnehmen. Dieselben Linken beschuldigen Israel eine Blockade des Gazastreifens zu betreiben, während LKWs täglich Tonnen an Waren hineinbringen; sie weinen Krokodiltränen wegen einer humanitären Krise ohne bereit zu sein den wahren Grund dafür zu nennen.

Diese blutenden Herzen schienen bereit zu sein die Araber im Gazastreifen und in J&S ein Schicksal erleiden zu lassen, das sich als nicht sonderlich anders herausstellen dürfte, als das, was wir in Syrien erleben. Alles im Namen der Beendigung einer sogenannten „Besatzung“.

Wenn wir Leuten wie Habib glauben, der behauptet es habe unter der israelischen Zivil- und Militärverwaltung vor den Oslo-Vereinbarungen mehr Freiheiten als es sie jetzt gibt, dann sollten wir uns wegen der Zweistaatenlösung Sorgen machen, denn sie wird bedeuten, dass wir ihn und andere wie ihn der Gewalt einer ausbeuterischen und unterdrückerischen Führung überlassen, der das Wohl des gemeinen Volks völlig egal ist. Ist DAS das, was Menschen tun, denen Menschen am Herzen liegen?

Israels Sicherheit: Kerry vs. Rabin

Kenneth Levin, The Times of Israel Blogs, 2. Januar 2014

Vor zwei Monaten, am 5. November, nahm Außenminister Kerry in Tel Aviv an einer Feier zum 18. Jahrestags der Ermordung Yitzhak Rabins teil. Kerry pries Rabin als „einen großen Mann des Friedens“, lobte Rabins Bemühungen Israels Konflikt mit den Palästinensern zu lösen und drängte auf die Neuwidmung der Vision Rabins.

Minister Kerry strebt jetzt danach zwischen den Parteien eine Vereinbarung zu Elementen einer Friedensvereinbarung zu erzielen, darunter Sicherheitsarrangements und zukünftige Grenzen. Berichte in den Medien behaupten, dass er in den kommenden Wochen seine eigene Blaupause zum Angehen dieser Themen vorlegen will. Kerry hat wiederholt darauf bestanden, dass Israels Sicherheit eine nicht verhandelbare Priorität in dieser Suche nach einem Weg zum Frieden ist.

Angesichts des warmen Lobes Rabins und dessen Betrachtungsweise der Parameter eines echten, dauerhaften Friedens würde man erwarten, dass in eine Blaupause des Außenministers eingearbeitet ist, was Rabin als unerlässliche Bereiche für Israels Verteidigung definierte.

Rabin erkannte, wie die Autoren der Resolution 242 des UNO-Sicherheitsrats – immer noch der Grundbaustein israelisch-arabischer Friedensverhandlungen – dass Israels Waffenstillstandslinien von vor 1967 die Nation zu anfällig gegenüber zukünftiger Aggression bleiben lassen würde. Er bestand darauf, dass Israel an einem beträchtlichen Teil der Westbank festhalten müsse, um traditionelle Invasionsrouten zu blockieren und sowohl Jerusalem als auch die tief liegende Küstenebene zu schützen. Letztere ist Heimat für rund 70% der Bevölkerung des Staates. IN seiner letzten Rede vor der Knesset vor seiner Ermordung erklärte Rabin:

Die Grenzen des Staates Israel bei einer dauerhaften Lösung werden jenseits der Linien liegen, die vor dem Sechstage-Krieg existierten. Wir werden nicht auf die Linien vom 4. Juni 1967 zurückkehren.

Und dies sind die Hauptveränderungen – nicht alle – die wir uns vorstellen und in einer dauerhaften Lösung haben wollen:

A. Vor allem ein geeintes Jerusalem, zu dem sowohl Ma’ale Adumim als auch Givat Ze’ev gehören, als Hauptstadt Israels unter israelischer Souveränität bei Erhalt der Rechte der Mitglieder der anderen Religionen – Christenheit und Islam – und des freien Zugangs und der freien Religionsausübung an ihren heiligen Stellen entsprechend der Gewohnheiten ihres Glaubens.

B. Die Sicherheitsgrenze des Staates Israel wird im Jordantal liegen, im weitesten Sinne dieses Begriffs.

C. Zu Veränderungen werden die Hinzunahme des Gush Etzion, von Efrat, Beitar und anderen Gemeinden, die zumeist im Bereich östlich dessen liegen, was vor dem Sechstage-Krieg die „Grüne Linie“ war.

D. Die Gründung von Siedlungsblocks in Judäa und Samaria…

In den letzten achtzehn Jahren hat sich nichts geändert, das Israels Bedürfnis reduzieren würde die Gebiete zu behalten, die Rabin anführte. Die Topografie der Region hat sich natürlich nicht geändert und die Staaten rund um Israel sind weder friedlicher geworden noch haben sie sich mit der Existenz Israels besser abgefunden.

Premierminister Netanyahus Vision der verteidigungsfähigen Grenzen für Israel stimmt im Wesentlichen mit den von Rabin angeführten Parametern überein.

Doch der Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat die territorialen Anpassungen, auf denen Rabin bestand, kategorisch abgelehnt. Er hat angekündigt, dass er die Legitimität Israels als jüdischer Staat niemals anerkennen wird, wie das Produkt dieser nationalen Selbstbestimmung universal anderen Völkern, einschließlich den arabischen Völkern, zugestanden wird. Er bestreitet jegliche jüdische historische Verbindung zum Land Israel. Er lobt diejenigen, die Israels Vernichtung anstreben und strebt klar eine Vereinbarung an, die Israel verletzbarer und letztlich nicht zu verteidigen zurücklässt.

Nach Angaben einiger Medienberichte gehört zu Kerrys wahrscheinlichen Vorschlägen mindestens eine Zeitschiene israelischer Präsenz im Jordantal und greifen – allgemein – viel zu kurz, was die von Rabin als für Israel vital genannten Bereiche angeht. Einige Medienberichte behaupten sogar, dass Botschafter Martin Indyk und andere versucht haben ehemalige und gegenwärtige Sicherheitsbeamte davon zu überzeugen, dass sie öffentlich Erklärungen abgeben, die Israels Bedürfnis nach verteidigungsfähigen Grenzen herunterspielen.

Welche Alternativen Minister Kerry und die Obama-Administration vorschlagen könnten, damit Israels Grenzen verteidigt werden können und so sehr auch diese Alternativen als Sicherstellung der Sicherheit Israels dargestellt werden, sie werden in Wirklichkeit eine Zurückweisung des Erbes Rabins für Israels Überleben und Wohlergehen sein. Jede Abweisung der Parameter Rabins sollte von Israel zurückgewiesen und von all denen angefochten werden, die sich ernsthaft um die Sicherheit des jüdischen Staates sorgen.

Missing in Action – Vermisst

Pamela Geller, Atlas Shrugs, 8. September 2013

Ausgerecht von Buzzfeed. Hier sind die von den Linken Rekrutierten: Die Hall of Fame der Heuchler und Lügner: 14 prinzipienfeste Antikriegs-VIPs, von denen wir befürchten, dass sie entführt wurden.

Unsere Regierung führt uns einmal mehr in einen Krieg ihrer Wal im Nahen Osten und unsere unvoreingenommenen, friedliebenden Prominenten sind seit Ende 2008 verschwunden. Wir befürchten das Schlimmste.

1. Sheryl Crow

LETZTE BEKANNTE ÄUSSERUNG VON VOR 2009
„Ich finde, Krieg gründet auf Habgier und es gibt riesige Karma-Strafen, die folgen werden. Ich finde, Krieg ist niemals die Antwort zur Lösung irgendeines Problems. Der beste Weg Probleme zu lösen ist nicht, Feinde zu haben.“
– Sheryl Crow

2. Bruce Springsteen

LETZTE BEKANNTE ÄUSSERUNG VON VOR 2009
„Krieg. Wozu ist der zu gebrauchen? Zu absolut nichts.“
– Bruce Springsteen

3. Martin Sheen

LETZTE BEKANNTE ÄUSSERUNG VON VOR 2009
„Ich bin gleichermaßen gegen die Todesstrafe und gegen Krieg – gegen alles, wo Menschen für irgendeinen Zweck geopfert werden, der die Mittel heiligt.“
– Martin Sheen

4. Ed Asner

LETZTE BEKANNTE ÄUSSERUNG VON VOR 2009
„Ich finde auch, dass es einen stark rassistischen Charakterzug gibt und wo immer wie Abenteuer im Ausland betreiben. Unsere gesamte Geschichte in Sachen Regime Change ist eine von Menschen anderer Farbe gewesen.“
– Ed Asner

5. Sean Penn

LETZTE BEKANNTE ÄUSSERUNG VON VOR 2009
„Ich glaube, wir haben den Punkt in der menschlichen Evolution hinter uns gelassen, wo es so etwas wie Kriege gewinnen gibt.
– Sean penn

6. Tim Robbins

LETZTE BEKANNTE ÄUSSERUNG VON VOR 2009
„Es ist sehr inspirierend und amüsierend, wie viele Menschen in dieser echten und spontanen Art gekommen sind, um Frieden zu begrüßen und Krieg abzulehnen. Das erinnert uns daran, dass da draußen ein menschlicher und freundlicher Geist da draußen in dieser Welt ist.“
– Tim Robbins

7. George Clooney

LETZTE BEKANNTE ÄUSSERUNG VON VOR 2009
„Du kannst deinen Feind durch Kriege nicht mehr besiegen; stattdessen schaffst du eine ganze Generation von Menschen, die Rache suchen.“
George Clooney

8. Jackson Browne

LETZTE BEKANNTE ÄUSSERUNG VON VOR 2009
„Amerikanische Menschen müssen immer ausgetrickst werden, um in den Krieg zu ziehen, sie müssen immer beschwatzt werden. Ich meine: Es gibt eine lange Geschichte des Belogen werdens, dass Dinge auf eine bestimmte Weise beschrieben werden, um sie aus ihrer Art Isolationismus zu bekommen… Wohlstandsmodus und in den Krieg ziehen.“
– Jackson Brown

9. Janeane Garofalo

LETZTE BEKANNTE ÄUSSERUNG VON VOR 2009
„Was für ein Versagen! Wenn du im Krieg bist, hast du versagt!“
– Janeane Garofalo

10. Neil Young

LETZTE BEKANNTE ÄUSSERUNG VON VOR 2009
„Ich mag Krieg nicht. Besonders mag ich nicht, wenn Krieg gefeiert wird.“
– Neil Young

11. Jessica Lange

LETZTE BEKANNTE ÄUSSERUNG VON VOR 2009
„Reden wir einen Moment über diese Kriegsmeister, dieselben Männer, die unsere Söhne und unsere Töchter, unsere Brüder und Schwestern, unsere Mütter und Väter in den Kampf eines nicht erklärten und verfassungswidrigen und für sie nicht zu gewinnenden Krieg schicken.“
– Jessica Lange

12. Barbra Streisand

LETZTE BEKANNTE ÄUSSERUNG VON VOR 2009
„Wissen Sie, wirklich gute Künstler haben so eine Art in ihrer Zeit wichtig zu sein – aber große Künstler sind jederzeit wichtig. Also mit den Worten von William Shakespeare: „Vorsicht vor Führern, die die Kriegstrommeln schlagen, um die Bürger in ein patriotisches Fieber zu peitschen.“
– Barbra Streisand

13. Danny Glover

LETZTE BEKANNTE ÄUSSERUNG VON VOR 2009
„Die Welt ist zusammengekommen und hat zu diesem Krieg ‚Nein‘ gesagt – und wir müssen uns auf ihre Seite stellen.“
– Danny Glover

14. Susan Sarandon

LETZTE BEKANNTE ÄUSSERUNG VON VOR 2009
„Lasst uns Widerstand gegen diesen Krieg leisten. Lasst uns Krieg in all seinen Formen hassen, ob die genutzte Waffe nun eine Rakete ist oder ein Flugzeug.“
– Susan Sarandon

Die einzige Erklärung für ihr fortgesetztes Schweigen muss eine große, organisierte Entführung sein. Wer immer für ihr Verschwinden verantwortlich ist, stellen Sie bitte Bilder von ihnen ein, wie sie eine aktuelle Zeitung in der Hand halten, damit wir wissen, dass es ihnen gut geht. Vielleicht eins von diesen:

Hochachtungsvoll, in Frieden
Amerika