Die Friedensfanatiker werden weiter von den Palästinensern widerlegt

Wie Mahmud Abbas höchstselbst Führern in Bagdad sagte, „ermutigt die Administration Trump Israel dazu ein Staat zu sein, der über dem Gesetz steht“; sie sei auch „einseitig und nicht geeignet Friedensgespräche zu unterstützen“.

Ruthie Blum, JNS.org, 5. März 2019

Die Palästinenser haben sich während der letzten Woche mächtig damit beschäftigt in Wort und Tat zu demonstrieren, dass US-Präsident Donald Trumps „Deal des Jahrhunderts“ schon bei der Ankunft tot ist.

Am Sonntag ritt Omar Hilmi Al-Ghoul, der dem ehemaligen PA-Premierminister Salam Fayyad als Berater für nationale Angelegenheiten diente, in einem Op-ed in der offiziellen, von der PA kontrollierten Tageszeitung Al-Hayat Al-Jadida“ eine Attacke auf das Weiße Haus. Als er dabei war, beleidigte er alle Menschen mit Behinderung.

Wie Palestinian Media Watch berichtet, schrieb Al-Ghoul: „Jeder, der sich [Trumps Gesandten Greenblatt] ansieht, entdeckt, dass er äußere und innere Merkmale hat, die denen mit einem Down-Syndrom ähneln: Er ist klein, seinen Augen sehen wie die von Mongoloiden au s, er plappert zügellos und ist politisch zurückgeblieben.“

Al-Ghoul fuhr fort: „Der kranke Greenblatt ist nicht der einzige, der das Down-Syndrom hat., denn es trifft alle Komponenten der amerikanischen Regierung. Jeder, der die allgemeinen Gene der Komponenten der Regierung Trump untersucht, sieht, dass es eine politisch verkrüppelte Kreatur ist. … Der mongoloide Greenblatt kann, zusammen mit Präsident Trump, seinem Schwiegersohn Jared Kushner und dem zionistischen [US-] Botschafter [in Israel David] Friedman von dem ominösen Deal schwafeln so viel er will. Sie sollten aber sicher sein, dass ohne die Unterschrift des PLO-Vorsitzenden Mahmud Abbas kein Deal zustande kommen wird und ihre dümmlichen Schritte und Politik werden weiter zwecklos sein.“

Vier Tage zuvor, deckte PMW ebenfalls auf, postete Abbas‘ Fatah eine antisemitische Tirade auf ihrer offiziellen Facebook-Seite. Zusammen mit drei Fotos aus dem Zweiten Weltkrieg verzerrte die Fatah eine Geschichte aus den Memoiren eines russischen Häftlinkgs und behauptete, dieser habe gesagt, dass Juden eifrig auf einen Nazibefehl reagierten, sie sollten Russen lebendig begraben. Nach Angaben des Fatah-Kontos hielt der deutsche Kommandeur die Juden, nachdem sie begannen die Russen in einer Grube mit Dreck zu bewerfen, davon ab die Aufgabe zu vollenden und schrie den Opfern zu: „Ich wollte euch nur wissen lassen, wer die Juden sind und warum wir sie töten!“

Und wie auf Bestellung rammten am Montag drei palästinensische Terroristen ihr Auto in einen israelischen Grenzpolizisten und einen IDF-Offizier, die aus ihrem liegen gebliebenen Jeep stiegen. Beide wurden bei dem Anschlag verletzt, einer von ihnen schwer.

Andere Soldaten vor Ort eröffneten das Feuer auf das Fahrzeug der Terroristen, töteten damit zwei von ihnen und verletzten den dritten. Später kam  heraus, dass diese Terroristen vorher Molotowcocktails auf eine nahe gelegene Autobahn geworfen hatten.

Montagmorgen lobte die Hamas die „zwei Märtyrer“; sie sagte: „Ihr Tod beweist, dass das palästinensische Volk weiter seinen Kampf gegen den Besatzer führt, bis unser Land befreit ist.“

Die Familien aller drei Täter werden heute mit einem happigen Gehalt der PA belohnt, die diese Woche verkündete, die Terroristen werden, egal, wie viel Geld Israel von den Steuereinnahmen abzieht – gemäß eines neuen Gesetzes, das darauf abzielt Abbas‘ Politik der Bezahlung pro Mord einzudämmen – ihre Gehälter ausgezahlt bekommen. Hass auf  Israel ist eines der wenigen Dinge, bei denen die Hamas im Gazastreifen und die Fatah in Ramallah völlig übereinstimmen.

Wo wir schon davon reden: Am Montagabend gingen zwei Sprengstoff tragende Ballons, die aus dem Gazastreifen nach Israel „geflogen“ wurden, zwischen zwei Häusern im Kreis Eschkol hoch. Der Vorfall ereignete sich ein paar Stunden, nachdem Israel Terrorziele im Gazastreifen als Reaktion auf die Sprengstoffballons von letzter Woche und palästinensische Krawalle beschoss; zu den Krawallen gehörte das Verbrennen von Reifen und die Zündung zahlreicher Sprengsätze entlang des Sicherheitszauns.

Derweil gab die Vereinigung Palästinensischer Wissenschaftler (P.S.A.) im Gazastreifen die neueste einer Reihe von Fatwas (islamisch-religiöse Meinungen) aus; mit dieser warnte sie vor Friedensvereinbarungen mit dem „zionistischen Gebilde“. Nach Angaben eines Berichts von Khaled Abu Toameh im Gatestone Institute entschied die P.S.A., dass „Normalisierung und Aussöhnung bedeutet den Juden Macht über das Land der Muslime zu geben, sich den Ungläubigen zu ergeben und die islamische Religion und Land zu verlieren“.

Zusätzlich legte die Fatwa der P.S.A. fest, dass jeder Frieden mit Israel „das Recht des palästinensischen  Volks auf sein Land bestreitet und das Recht der Juden darauf fälschlich anerkennt. Aussöhnung und Normalisierung mit dem zionistischen Feind wird als null und nichtig betrachtet, als ausdrückliche Verletzung der Bestimmungen der Scharia“.

Abbs beabsichtigt eindeutig diese Fatwa zu befolgen, wie er während einer Reise nach Ägypten im Januar deutlich machte:

„Ich werde mein Leben nicht als Verräter beenden“, sagte er gegenüber Reportern in Kairo. „Ich kann ‚Nein‘ sagen und ich habe ein Volk, das ‚Nein‘ sagt, an meiner Seite. … Die Türen sind für die USA geschlossen. Solange sie ihre Entscheidung gegen das palästinensische Volk nicht zurücknehmen, darf sich kein Palästinenser mit der amerikanischen Führung treffen, egal, welche Rolle er hat.“

Erst am Montag sagte Abbas bei einem Besuch im Irak den Führern in Bagdad, dass die Administration Trump „Israel dazu ermutigt ein Staat über dem Gesetz zu sein“ sowie „einseitig und nicht adäquat als Sponsor für Friedensgespräche“.

So viel zum „Deal des Jahrhunderts“, dessen Einzelheiten erst noch verraten werden müssen. So viel zu den Fantasten in Israel und im Ausland, die weiterhin irgendwelche Hoffnungen hegen.

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Töte einen Juden für Allah

John Derbyshire, National Review online, 22. März 2002

Neulich bekam ich eine lange, sorgfältig geschriebene E-Mail von einem Leser, der mich anbettelte, diesen unter „anderen Meinungsmachern“ zu verbreiten. Darin wurde ein Plan für den Frieden im Nahen Osten entwickelt. Der Schreiber, offensichtlich eine intelligenter und gut informierter Mensch, hatte die E-Mail mit großer Sorgfalt entworfen. Auch mit einiger Leidenschaft – er wollte wirklich eine Lösung für das israelisch-arabische Problem finden. Hier war eine von der inspirierte Person, die ihr Bestes als Staatsbürger gibt um eine Idee zu verbreiten, die – wie sie inbrünstig glaubte – dem Horror ein Ende setzen würde.

Was war die Idee? Kurz gesagt: Die USA sollten Israel schwer unter Druck setzen die jüdischen Siedlungen in arabischem Land aufzugeben – d.h. jenseits der israelischen Grenzen vor 1967. Diese Siedlungen, argumentierte mein Leser, seien die Wurzel des Streits. Sie zu schließen würde den Hauptkriegsgrund aufheben und der gute Wille, der durch diese Tat gezeigt würde, würde den Arabern die Augen für den Fakt öffnen, dass Friede mit Israel möglich ist. Die Blockade würde durchbrochen.

Ich weiß nicht, was ich solchen Menschen sagen soll. Sie sind offensichtlich ehrbare, gute Bürger. Offensichtlich geben sie ihr Bestes – versuchen, konstruktiv zu sein, der Welt etwas Hoffnung zu geben. Wie sage ich ihnen, was ich fühle? Dass sie irgendwo zwischen Uranus und Neptun durchs Weltall treiben und einen Ort bewohnen, der die wirkliche Welt nicht an einer einzigen Stelle berührt.

Schauen Sie: Es würde wahrscheinlich so etwas wie abstrakte Gerechtigkeit geben, wenn die Siedlungen geschlossen würden, das weiß ich nicht. Ich muss zugeben, dass ich das nicht so sehe. Warum sollten Juden nicht unter Arabern leben? In Israel leben eine Menge Araber und es geht ihnen dort gut. Es gibt reiche israelische Araber; es gibt israelisch-arabische Popstars und Komödianten; es gibt israelisch-arabische Intellektuelle, Lehrer, Schriftsteller, Geschäftsleute und Sportler. Wenn man das ganze sortiert: Warum sollte es keine Juden geben, die in arabischen Gebieten leben – wie es Jahrhunderte lang war? Was genau ist an den Siedlungen falsch? Ich kann da nichts erkennen.

Aber gut, gehen wir davon aus, dass es einen gültigeN moralische Widerspruch zur Existenz der Siedlungen gibt; und gehen wir davon aus, der Plan meines Lesers würde ausgeführt und alle Siedlungen abgebaut, ihre Bevölkerung in die Städte Israels zurück gebracht, ihre Gebäude abgerissen, ihre Felder mit Salz gepflügt. Glaubt jemand, dass das tatsächlich einen Unterschied macht? Vor dem Krieg von 1967 gab es keine Siedlungen, keine „besetzten Gebiete“. 1960 z.B. gab es so etwas nicht, als Adolf Eichmann aus seinem Versteck in Buenos Aires von israelischen Geheimagenten entführt wurde – ein Ereignis, das von Saudi Arabiens größter, regierungskontrollierter Zeitung so dargestellt wurde: „EICHMANN VERHAFTET, DER DIE EHRE HATTE 6 MILLIONEN JUDEN ZU TÖTEN.“

Das Problem des Nahen Ostens sind nicht die Siedlungen. Es geht nicht um dieses oder jenes Stück Land. Es geht nicht um die Golanhöhen oder Ostjerusalem oder den Tempelberg. Es geht nicht um Öl oder Land oder Wasser oder Geschichte oder Geographie oder Metaphysik. Das Problem ist klar erkennbar. Sie wissen, was das Problem ist, genauso wie ich. Das Problem ist, dass der Nahe Osten die Juden hasst.

Ich sage „der Nahe Osten“, weil ich keine genauere Beschreibung kenne, das auszudrücken. Man kann nicht „die Araber“ sagen (obwohl natürlich die Araber die Juden mehr als irgendjemand sonst hassen), denn die Iraner und die Pakistanis und der Berber Nordafrikas hassen die Juden auch und sie sind keine Araber. Man kann nicht „die Muslime“ sagen. Ich glaube, das kommt der Sache sehr viel näher und es kann nur wenig Zweifel geben, dass der institutionelle Islam von Judenhass durchsetzt ist. Aber Malaysia ist ein muslimisches Land und sie hassen die Juden nicht außer auf eine Pro-forma-Art der Mitläufer, um ihre guten Beziehungen zu den Saudis und den Golf-Emiraten zu behalten.

Und bevor Sie mir schreiben: Ich bin sicher, dass viele Menschen im Nahen Osten die Juden nicht hassen. Viele Araber, vielleicht Millionen, hassen die Juden nicht. Vielleicht hassen viele nicht arabische Muslime die Juden auch nicht. Trotzdem ist es schwer den Eindruck zu vermeiden, wenn man die Übersetzungen von MEMRI liest, wenn man das betrachtet, was die Schulen im gesamten Nahen Osten lehren (wie auch die islamischen Schulen hier in den USA – s. unten), wenn man die Äußerungen der Politiker des Nahen Ostens hört (erinnern Sie sich, dass der syrische Außenminister dem Papst – dem Papst! – erklärte, dass „wenn ich einen Juden vor mir habe, ich ihn töte“?) und wenn man die zufälligen Unterhaltungen mit New Yorker Taxifahrern hört, dass der aus dem Bauch kommende, mörderische Judenhass unter Arabern, Pakistanis, Iranern und Nordafrikanern furchtbar weit verbreitet ist. Furchtbar weit verbreitet.

Zwischen dem Erhalt der E-Mail und ihrer Beantwortung habe ich im Zuge meiner täglichen Arbeit zwei Dinge getan, die damit nichts zu tun hatten. Eines war, einen Kommentar für die Druckausgabe des National Review über islamische Schulen hier in den USA vorzubereiten, der auf einer langen Studie der Washington Post vom 25. Februar basierte. Es wird geschätzt, dass es zwischen 200 und 600 private islamische Tagesschulen mit bis zu insgesamt 30.000 Schülern in den USA gibt. Sie benutzen aus Pakistan und Saudi Arabien importierte Schulbücher. Eines, das in der Islamic Saudi Academy in einem Vorort in Virginia benutzt wird, lehrt die Leser, dass ein sicheres Zeichen des Jüngsten Tages sein wird, dass Muslime Juden bekämpfen und töten werden, die sich hinter Bäumen verstecken, die sagen: „O Muslim, o Diener Gottes, hinter mir versteckt sich ein Jude. Komm her und töte ihn.“ Schulbehörden unternahmen schnell Versuche der Schadenskontrolle (wie es die Saudis nach dem inzwischen berühmten Ritualmord-Artikel unternahmen – Anmerkung heplev: Dieser Artikel ist von unseren Medien in Deutschland nicht einmal erwähnt worden!). Die Schulbücher, so versicherten sie uns, würden gerade durch besondere Ausgaben ersetzt, die amerikanischen Schülern angepasster seien und die töte-einen-Juden-für-Allah-Kram ausließen. Vermutlich bleibt dieser Anteil daheim in Saudi Arabien, Pakistan, Ägypten, Syrien, Iran, Libyen usw. unangetastet. Deren Kinder werden die richtige Botschaft vermittelt bekommen, da kann man sicher sein. „Was soll das heißen, du hasst die Juden nicht? Schau, sogar die gesegneten Bäume hassen sie!“

Das Zweite, das ich machte, war Jeffrey Goldbergs Artikel über Saddam Hussein im New Yorker (mit der Überschrift: „Der große Terror“ in der Ausgabe vom 25.3.02) zu lesen.

„Irakische Dissidenten stimmen darin überein, dass die Programme Iraks zum Bau von Massenvernichtungswaffen sich auf Israel konzentrieren. ‚Es geht nur um Israel‘, sagte mir Ahmad Chalabi, der Führer des Irakischen Nationalkongresses. … ‚Saddam denkt, er kann 100.000 Juden an einem Tag mit biologischen Waffen töten…‘ Experten für den Irak und seine Regierung stimmen generell darin überein, dass Saddam sich selbst gerne zum Führer aller Araber machen würde. Und der einzige Weg, das zu tun, ist Israel feindlich gegenüber zu treten.“

Aus dem, was ich sehe und höre, erscheint es mir, dass diese Experten Recht haben: Dass durch die Konfrontation mit Israel – indem 100.000 Israelis an einem Tag getötet werden – Saddam die Herzen der gesamten arabischen Welt gewinnen könnte, dazu die der Iraner, Pakistanis, Afghanen und Nordafrikaner. (Hasst Washingtons neuer Liebling Hamid Karzai die Juden? Hat ihn überhaupt jemand danach gefragt?) Ich bin sicher, dass Saddam selbst glaubt, dass es so ist und dass er, bei all seinen kleinen charakterlichen Schwächen, ein Mann ist, der etwas über die arabische Mentalität weiß.

Es ist nicht besonders schwierig sich einen Plan vorzustellen, mit dem die angesprochenen Klagegründe der Palästinenser angegangen werden und ein Kompromiss gefunden werden könnte. Die Staatsführungen der Welt – einschließlich Israels – haben tatsächlich jede Menge solcher Pläne, die mit liebevoller Sorgfalt von Unmengen von Diplomaten, Experten, Politikern, Botschaftern, Forschern und privaten Gutmenschen wie meinem Leser über Jahrzehnte hinweg entworfen wurden. In einem Klima des guten Willens und echtem Verlangen nach einer Lösung, könnte die Quadratur des palästinensischen Kreises gelingen. Man bräuchte nur einen dieser Pläne aus dem Regal zu holen, den Staub abzuwischen und zu sagen: „Lasst uns das als Ausgangspunkt benutzen.“ Die Quadratur des Kreises wird aber nicht gelingen – nicht George W. Bush, nicht meinem E-Mail-Freund mit seinem sorgfältigen Plan die Siedlungen zu schließen, keiner weiteren Runde der „Shuttle-Diplomatie“, keiner noch so harten Arbeit an einem „Friedensprozess“. Sie wird nicht gelingen, denn es gibt den guten Willen nicht und kein wirkliches Verlangen nach einer Lösung auf der Seite der Feinde Israels. Oder besser gesagt: Es gibt das weit verbreitete Verlangen nach nur einer Lösung: der Auslöschung Israels und die Austreibung oder Massentötung der Juden. Das ist es, was der Nahe Osten will; das ist alles, was sie wollen.

Ich denke nicht, dass wir Diplomaten in den Nahen Osten schicken sollten. Ich denke, wir sollten Psychiater-Teams schicken. Die Kultur dort ist krankhaft, eine kranke Kultur. Kommen wir zu diesem schändlichen Wiederaufbringen der Blutschuld-Verleumdung in der saudischen Presse zurück. Glauben Sie, irgendjemand in der Leserschaft dieser Zeitung fand etwas seltsam daran, fand etwas erbärmlich daran? Ich glaube das nicht. Für die Zeitungsleser Saudi Arabiens war das normal, eine Erklärung des Offensichtlichen. Wenn MEMRI die Aufmerksamkeit der zivilisierten Welt nicht darauf gelenkt hätte, glauben Sie, die saudischen Behörden hätten sich darum gekümmert? Glauben Sie, sie hätten inzwischen ein Ahnung davon, um was es bei der Aufregung geht? Natürlich benutzen die Juden das Blut der Nichtjuden, um ihre Plätzchen zu backen. Weiß das nicht jeder? Wir sollten uns trotzdem geschockt zeigen. Diese Amerikaner sind ja soooo empfindlich!

Wir haben es hier mit Leuten zu tun, die – gelinde gesagt – verrückt sind. Die Araber, die Iraner, die Pakis, die Libyer: Sie sind verrückt, jedenfalls die große Mehrheit dort. Schlichtweg verrückt. Sie spielen nicht mit einem kompletten Kartenspiel. Sie sind nicht richtig gewickelt. Der Rauch zieht bei ihnen nicht vollständig durch den Schornstein ab. Verrückt.

Können wir irgendetwas dagegen tun? Nur das, was uns Peggy Noonan in ihrem brillanten Artikel letzte Woche im Wall Street Journal erzählte: Tu, was du tust, wenn du dich in einem Raum voller stieläugiger Verrückter im örtlichen Irrenhaus wieder findest. Lächle, sprich sanft, mache keine plötzlichen Bewegungen, nicke und lächle und behalte den Elektroschocker fest in deiner Tasche in der Hand. Im Nahen Osten leben 300 Millionen Menschen und die meisten von ihnen sind völlig verrückt. Ich bin froh, dass ich nicht dort lebe.

Kein Deal, Donald

Vic Rosenthal, Abu Yehuda, 23. März 2017

Donald Trump mag Deals. Er mag die Vorstellung einen Deal zwischen Israel und den Palästinensern auszuhandeln und glaubt, dass er das schaffen kann. Kann er nicht und hier die Gründe dafür:

Das unüberwindbare Hindernis für einen Deal besteht darin, dass der Kern der Palästinenserbewegung die Ablehnung eines Staates ist, der dem jüdischen Volk gehört (sie stimmen nicht einmal zu, dass wir ein Volk sind), egal auf welchem Teil des Landes zwischen dem Fluss und dem Meer. Die Fragen der Grenzen, Jerusalems, palästinensischer Einheit und der Siedlungen – egal wie schwierig – stehen alle hinter diesem Hauptproblem zurück.

Das ist der Grund, weshalb zum palästinensischen Verständnis einer „Zweistaatenlösung“ das Recht der Nachkommen arabischer Flüchtlinge auf Rückkehr nach Israel gehört und warum es keine Anerkennung Israels als jüdischem Staat oder einen Verzicht auf ihren Anspruch auf das ganze Land beinhaltet. Das ist die Untergrenze der Palästinenser.

Israel ist bereit viele Kompromisse einzugehen (einschließlich einiger, die für unsere Sicherheit extrem dumm und gefährlich sind), aber wir sind nicht bereit unserem Verschwinden zuzustimmen. Das ist die Untergrenze der Israelis.

Keine Seite kann das unterschreiten.

Mahmud Abbas begreift das sehr gut. Das ist der Grund, dass er korrekterweise direkte Verhandlungen mit Israel als Zeitverschwendung betrachtet. Das ist der Grund, dass Premierminister Netanyahu mit diesem Begriff etwas anderes meint. Das ist der Grund, dass er lieber die Europäer und die UNO dazu bringt Israel zu zwingen ihm zu geben, was er haben will. Er weiß, dass viele dieser Elemente tief innen drin (oder auch nicht so tief in sich drin) glauben, es sollte keinen jüdischen Staat geben und glücklich wären ihn verschwinden zu sehen.

Es gibt keine  Hoffnung die Untergrenze von Abbas und der PLO zu verändern. Aber könnte wir nicht an den ganz gewöhnlichen Palästinenser appellieren, den Mann oder (ganz vereinzelt die Frau) auf der Straße? Wollen Sie nicht wie wir alle Erfolg haben, ihre Kinder in Frieden aufziehen, wirtschaftlich und physisch sicher sein?

Nein. Oder sie wollen das, aber anderes ist wichtiger.

Khaled Abu Toameh, ein arabischer Bürger Israels, schreibt oft über die Unterdrückung der palästinensisch-arabischen Journalisten durch die PLO und die Hamas. Er hat über die Korruption und Brutalität der palästinensischen Autonomie und die Einstellungen der palästinensischen „Straße“ geschrieben. Anders als „propalästinensische“ jüdische Autoren wie Gideon Levy versteht er die Sprache und Kultur der palästinensischen Araber und hat Kontakte, die Informationen statt Propaganda zu bieten haben.

Wenn er uns also sagt, dass die PA-Araber den bewaffneten Kampf gegen Israel befürworten, Mahmud Abbas als Kollaborateur Israels und der USA verachten und die Idee einer Friedensvereinbarung ablehnen, sollten wir dem Beachtung schenken. Letzte Woche berichtete er von einer Demonstration gegen Abbas in Ramallah:

Am Vorabend des Besuchs des US-Gesandten Jason Greenblatt in Ramallah letzte Woche demonstrierten hunderte Palästinenser in der Stadt; sie forderten PA-Präsident Abbas zum Rücktritt auf. Die Protestierenden verurteilten zudem die fortgesetzte Sicherheitskooperation zwischen der PA und Israel.

„Höre, hör uns zu, Abbas; sammle deine Hunde ein und lass uns ich Ruhe“, skandierten die palästinensischen Demonstranten während dem, was als die größte Anti-Abbas-Demonstration der letzten Jahre in Ramallah beschrieb worden ist. Sie forderten zudem die Aufhebung der Oslo-Vereinbarungen mit Israel und denunzierten Abbas als „Feigling“ und Agenten der Amerikaner.

Dennoch war das alles andere als ein einfacher Protest gegen Abbas und seine Sicherheitskräfte. Es war auch ein Sammelruf, um mit mehr Elan dem bewaffneten Kampf gegen Israel nachzugehen.

„Nein zu Frieden und Nein zu all dem Unsinn, wir wollen Kugeln und Raketen“, skandierten  einige der Demonstranten. Diese Rufe zugunsten eines bewaffneten Kampfes gegen Israel kamen bemerkenswerterweise aus den Straßen Ramallahs und nicht aus dem von der Hamas beherrschten Gazastreifen.

Die Proteste spiegeln auch die Ablehnung des sogenannten Friedensprozesses mit Israel durch die Palästinenser. Zusätzlich zu den Rücktrittsaufrufen an Abbas forderten die Protestierenden auch, dass die PA-Führung alle Vereinbarungen mit Israel annulliert, vor allen Dingen die Oslo-Vereinbarungen.

Mit anderen Worten, die Palästinenser arbeiten extrem hart daran ihre Botschaft zu vermitteln: Israel ist unser Feind, nicht unser Friedenspartner.

Das ist ist Arafats Intifada Anfang der 2000-er klar gewesen. Umfragen zeigen regelmäßig, dass eine Mehrheit der palästinensischen Araber glaubt „eine bewaffnete Intifada … würde helfen die nationalen Rechte auf Arten zu erreichen, die Verhandlungen nicht schaffen.“

Es ist interessant festzustellen, dass Umfragen zeigen, dass eine Mehrheit der Palästinenser auch sagt, sie zögen eine „Zweistaatenlösung“ vor. Der Grund dafür ist, dass sie sie so definieren wie Abbas: mit einem Rückkehrrecht, keiner Anerkennung, keinem Ende der Forderungen. Das ist der Grund, dass auch sie Verhandlungen als vergeblich betrachten. Wenn sie gefragt werden, sagt eine Mehrheit auch, dass der Zweistaaten-Zustand nur ein vorläufiger Schritt auf dem Weg zur „Einigung ‚Palästinas‘“ ist.

Doch trotz der Tatsache, dass sowohl die Führung als auch die Bevölkerung keinen Deal wollen, glaubt die Trump-Administration immer noch, dass einer möglich ist und diese Woche haben wir davon im Zusammenhang mit einer „regionalen Lösung“ unter Einbezug der Arabischen Liga gehört. Die Theorie scheint zu lauten, dass die PLO Zugeständnisse wir die Anerkennung eines jüdischen Staats oder ihre Forderung nach einem Rückkehrrecht aufzugeben machen wird, wenn die arabischen Staaten ihnen sagen, dass sie das tun sollten. Abu Toameh glaubt, dass dieser Ansatz vermutlich weniger Aussicht auf Erfolg haben wird als direkte Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern.

Zu allererst trauen die Palästinenser den arabischen Regimen nicht, die es immer vorgezogen haben darüber zu reden, wie schlimm Israel die Palästinenser behandelt, statt selbst etwas zu tun. Der Libanon, Jordanien und Syrien haben alle Palästinenser unterdrückt und sogar getötet. Palästinenser sind heute in diesen Ländern Einwohner zweiter Klasse (in Syrien sind die meisten tot oder zu Flüchtlingen geworden). Sie bieten der PA auch wenig bis keine finanzielle Hilfe. Was die PLO will, erklärt Abu Toameh, ist, dass die Europäer und die USA Israel zwingen klein beizugeben und ihre Forderungen zu erfüllen. Aber das wird nicht passieren, egal ob die Arabische Liga in die Verhandlungen involviert wird oder nicht.

Zweitens sehen die meisten arabischen Länder in einem Deal nichts Gutes für sich selbst. Jordanien hat Angst, dass es damit enden könnte, dass das Haschemiten-Regime durch ein palästinensisches ersetzt wird; der Libanon sorgt sich darüber, dass er möglicherweise gezwungen wird den palästinensischen Flüchtlingen, die es aktuell wie Dreck behandelt, die Staatsbürgerschaft gewähren muss; und Ägypten hat Angst, es könnte aufgefordert werden einen Teil des Sinai den Gaza-Palästinensern zu geben. Das syrische Regime versinkt derzeit im Chaos, hasst die Palästinenser und die Juden fast gleichermaßen und es ist unwahrscheinlich, dass es ein konstruktiver Partner sein wird.

Schließlich hält Abu Toameh fest:

Israel als jüdischer Staat ist für palästinensische Bestrebungen ein Gräuel. Kein arabischer Führer der Welt kann die Palästinenser überzeugen das “Rückkehrrecht” der palästinensischen Flüchtlinge aufzugeben oder eine Lösung zu akzeptieren, die es Israel erlauben wird die Kontrolle über bestimmte Teile der Westbank und Ostjerusalems zu behalten. Jeder arabische oder palästinensische Führer, der solchen Kompromiss propagiert, riskiert sein Leben. Und die palästinensische Geschichte  wird ihn als „Verräter“ verzeichnen, der sich an die Juden verkaufte und vor amerikanischem und israelischem Druck kapitulierte.

Abbas ist in Sachen Ablehnung von Verhandlungen geradeheraus gewesen. Doch israelische Führungspersönlichkeiten haben so agiert, als hätten sie geglaubt, dass etwas Positives daraus erstehen könnte. Sie haben dies entweder aus Naivität getan oder weil sie die Amerikaner besänftigen wollten, die das verlangten und damit drohten diplomatische oder finanzielle Unterstützung zu verweigern. Israel zahlte einen hohen Preis dafür: Mörder wurden freigelassen, die wieder mordeten und Israels Ehre gegenüber seinen Feinden wurde geschwächt; Israel fror die Bautätigkeit in Judäa und Samaria eine und schwächte seinen Anspruch ein souveräner Staat zu sein. Doch trotzdem änderten die Palästinenser ihre Untergrenze nicht.

Trump sollte durch seine Immobilienerfahrung wissen, dass ein Deal nur möglich ist, wenn beide Seiten glauben, dass sie etwas bekommen, das sie wollen. Doch was die Palästinenser wollen, ist etwas, das Israel nicht verkauft.

Es spielt keine Rolle, wie überzeugend man ist. Es spielt keine Rolle, welche Zuckerstücke man der einen oder der anderen Seite zuwirft. Es spielt keine Rolle, wie hart man puscht oder wie sehr man droht. Manchmal gibt es einfach keinen Deal.

Das ist das, was Netanyahu Trump erklären sollte. Hier gibt es keinen Deal.

Wie Glaubwürdig ist der PA-Friedenswille? (2006 – 2010)

Beispiele für das, was Palästinenser „Waffenstillstand“/“Feuerpause“ und „Streben nach Frieden“ nennen
und dem, was sie sonst noch an „friedlichen“ Äußerungen von sich geben:

PA-Zeitung dämonisiert Israel als
„Land, dessen Ziel die Vernichtung und der Ruin der Menschheit ist“

Itamar Marcus/Nan Jacques Zilberdik, PMW, 28. Dezember 2010

Die PA dämonisiert weiterhin und hetzt zu Hass gegen Israel auf. Ein Artikel in der offiziellen PA-Zeitung beschreibt Israel so:

Israel ist ein Land –

„dessen Ziel die Vernichtung und der Ruin der Menschheit ist“
„das Zerstörung, Ruin und Waffen in der Welt säht“
„das handelt, um alle Nationen zu töten, sie zu bedrohen und ihr Land zu besetzen“
„das handelt, um die Kultur des Hasses und Rassismus unter den Menschen zu sähen“

Dieser Artikel erschien im Sportteil der offiziellen PA-Zeitung, in einem Artikel darüber, dass Qatar zum Gastgeber für die WM 2022 gewählt wurde. Israel wurde als Beispiel des Bösen in der Welt präsentiert, als Kontrast zu Qatars Vortrefflichkeit.

Der Artikel leugnete dazu die Legitimität der Existenz Israels, als er das israelische Karmel-Gebirge als „das besetzte palästinensisch Karmel-Gebirge“ bezeichnete.

Es folgt ein Auszug aus dem Artikel im Sportteil der Al-Hayat al-Jadida nach Qatars Wahl zum Gastgeber der WM 2022:

Überschrift: „Großes Qatar und kleines Israel“

„Diesem Abend [der Verkündung bezüglich Qatars] folgten wir in den Nachrichten. Die markantesten Punkte der Nachrichtensendung waren die Wahl Qatars zum Gastgeber der Weltmeisterschaft 2022 und das Feuer, das im besetzten palästinensischen Karmel-Gebirge ausbrach. Die Araber und Qataris feiern diese große menschliche Leistung, auf die Qatar sich seit Jahren vorbereitet hat. Sie war das Ergebnis gewaltiger Anstrengungen, die [unsere] Schwester Qatar investiert hat.
Im Gegensatz dazu folgten wir der Entwicklung bezüglich des Feuers. Israel, das sich viel auf seine Macht einbildete – und immer noch damit prahlt – zerfällt angesichts des Feuers. Ein Staat in Angst und Verwirrung wäscht über die israelischen Straßen und laute Stimmen an der Spitze der zionistischen Regierung fordern die Welt auf beim Löschen des Feuers einzugreifen. Israel – dessen Vorbereitungen für Vernichtung und Krieg wir täglich hören – ist jetzt nicht in der Lage die Natur zu schützen, die der gesamten Menschheit gehört. Das ist die natürliche Folge eines Landes, dessen Ziel die Vernichtung und der Ruin der Menschheit ist.
Das ist der Unterschied zwischen eine Land (Qatar), das nach Fortschritt und menschlicher Entwicklung strebt und einem Land (Israel), das Zerstörung, Ruin und Waffen sät; zwischen einem Land, das handelt, um eine Generation Menschen aufzubauen und einem Land, das handelt, um Nationen zu töten, sie zu bedrohen und ihr Land zu besetzen; zwischen einem Land, das handelt, um die Kultur der Liebe und des Friedens zu sähen und einem Land, das handelt, um die Kultur des Hasses und des Rassismus unter den Menschen zu sähen.“

[Al-Hayat al-Jadida, 8. Dezember 2010]

Halten wir fest: Der „Friedenspartner“ Israels bezeichnet den jüdischen Staat als ein Urübel der Menschheit, Staatsgebiet von „Kernisrael“ als besetztes palästinensisches Gebiet und schreibt den Juden/Zionisten/Israelis Verhalten zu, das wir in dieser Form lediglich von Muslimen kennen. Aber Abbas will ehrlich Frieden… na ja, es fragt sich halt, welche Art von Frieden. Friedhofsfrieden vielleicht.


Die Fatah ist stolz auf tödliche Terroranschläge (Palestinian Media Watch, 15.01.2010)

Aktuelle Berichte von Palestinian Media Watch dokumentieren, die die Terror-Verherrlichung durch die Palästinensische Autonomiebehörde die israelische Regierung dazu veranlasste, formelle Proteste bei den Vereinigten Staaten über die Aufhetzung der PA zur Gewalt zu protestieren. Seitdem geht die Verherrlichung des Terrors durch die PA weiter.

Die offizielle PA-Zeitung brachte letzte Woche eine ganzzeitige Sonderpassage, um den 45. Jahrestag der Gründung der Fatah-Bewegung zu begehen, einschließlich des Feierns sowohl der Terroranschläge als auch der Terroristen. Unter anderen pries die Zeitung den Anschlag von Dalal Mughrabi, bei dem 37 Israelis getötet wurden.

Die Zeitung pries die Fatah dafür, dass sie in den 1980-er Jahren Raketen aus dem Libanon auf israelische Städte abschoss. Mehr als ein Drittel der Seite wurde den Lebensgeschichten von 10 hochrangigen Terroristen gewidmet, die als „heldenhafte Schahide“ (Märtyrer) bezeichnet wurden.

Den Kopf der Seite zierte der Name der Organisation – Fatah – in den ein Sturmgewehr integriert war.

Es folgt eine Übersetzung des Textes, wie er in der offiziellen PA-Zeitung abgedruckt war:

Schlagzeile: Am 45. Jahrestag ihrer Gründung: Die Fatah ist weiter Führer des nationalen Kampfes und der Grundstein des palästinensischen Staates

Militärische Operationen von Qualität:
Die Revolutionskräfte (Fatah), die den Ribat (religiösen Krieg) im südlichen Libanon betrieben, führten eine Reihe herausragender Operationen durch, von denen die bekannteste die Operation Savoy von 1976 ist [dabei brachten sie ein Hotel in ihre Hand und töteten acht Geisel und zwei Soldaten], der die Operation von Dalal Mughrabi von 1978 [die Bus-Entführung, bei der 37 Israelis getötet wurden] und viele weitere Operationen gegen die nördlichen [israelischen] Siedlungen nahe der libanesischen Grenze folgen, die Israels Militär und Sicherheits-Establishment Schmerzen und schlaflose Nächte verursachte…

Katjuschas der Fatah im Süden [des Libanon] pulverisierten die Kolonien der Besatzung:
UNIFIL (die internationalen Truppen im Libanon) … verhinderte nicht, dass die Mitglieder der Fatah-Bewegung und anderer palästinensischen Organisationen ihre [militärischen] Selbstopferungs-Aktionen gegen Israel fortsetzten und 1981 pulverisierten die Katjuscha-Raketen der Fatah die nördlichen Siedlungen [in Israel].

Fatah rühmt sich immer noch der größten Zahl an Häftlingen und Schahiden [Märtyrern] im Kampf:
Die Fatah hat die größte Zahl an Häftlingen in den Gefängnissen der israelischen Besatzung… Zusätzlich ist sie die Gruppe, die die meisten Schahide [Märtyrer] unter ihren Kommandeuren und Mitgliedern [in der Vergangenheit] und bis vor ein paar Tagen geopfert hat, als Sondereinheiten der israelischen Besatzungsarmee drei ihrer Mitglieder in Nablus hinrichteten [damit bezieht sie sich auf die drei Terroristen, die von Israel zwei Tage vorher getötet wurden, nachdem sie Rabbi Meir Chai im Dezember 2009 ermordeten].“
[Al-Hayat Al-Jadida, 6. Januar 2010]

Wer das so und mit dieser Wortwahl feiert – kann der Frieden wollen?


Beschlüsse des Fatah-„Parteitags“ Anfang August 2009: (Ha’aretz, 08.08.2009)

Der Status Jerusalems als zukünftiger Hauptstadt eines palästinensischen Staates ist eine rote Linie, die keinem palästinensischen Führer zu überschreiten erlaubt ist.

Das palästinensische Vorhaben erreicht seine Erfüllung erreicht, bis ganz Jerusalem, einschließlich der umliegenden Dörfer, unter palästinensische Souveränität kommt. (GANZ Jerusalem? Jawohl, ganz Jerusalem – und zustimmen müssen die Israelis dem schon als Vorleistung für die Wiederaufnahme von Verhandlungen!)

Fatah wird weiter Opfer bringen [wörtlich: sacrifice victims – (menschliche) Opfer opfern], bis Jerusalem den Palästinensern zurückgegeben wird, gereinigt von Siedlern und Siedlungen.

Der Bericht in Ha’aretz macht ausdrücklich darauf aufmerksam, dass in dem Positionspapier keinerlei Unterscheidung zwischen Ost- und Westjerusalem und auch keine zwischen den 1967 von Israel eroberten Gebieten und dem „Kernland“ (Israel 1949 bis Juni 1967) getroffen wird. D.h., dass die Fatah einmal mehr die Vernichtung Israels als Ziel ihres Daseins festgelegt hat!


Offizieller Fatah-Vertreter:
„Unser Ziel ist nie Frieden gewesen. Frieden ist ein Mittel [zum Zweck]; das Ziel ist Palästina.“

Itamar Marcus und Nan Jacques Zilberdik,
PMW-Bulletin vom 12. Juli 2009 (E-Mail vom 13. Juli 2009)

Die PA wird Gewalt und Terror gegen Israel wieder aufnehmen, sobald die Fatah „dazu fähig“ ist und „entsprechend dem, was richtig erscheint“, sagte der Fatah-Offizielle Kifah Radayeh in einem Interview mit PA-TV. Radayeh, Mitglied des Regionalkomitees Jerusalem der Fatah, erklärte offen, dass Frieden kein Ziel der Fatah ist:

„Es wurde gesagt, dass wir um Frieden verhandeln. Aber unser Ziel ist nie Frieden gewesen. Frieden ist ein Mittel [zum Zweck]; das Ziel ist Palästina.“

Radayeh sagt, dass „bewaffneter Kampf“ nicht ausgeschlossen worden ist und dass er weiter gehen wird, abhängig davon, wie „fähig“ die PA-Streitkräfte sind.

Klicken Sie hier, um das Interview mit dem Fatah-Offiziellen Kifah Radayeh im PA-TV zu sehen.

Transkript:

„Die Fatah steht vor einer Herausforderung, weil [Fatah] sagt, dass wir Frieden als eine der Strategien wahrnehmen, aber wir sagen, dass alle Formen des Kampfes existieren und wir schließen die Möglichkeit des bewaffneten Kampfes oder jeden anderen Kampf nicht aus. Der Kampf existiert in allen seinen Formen, auf der Basis dessen, zu dem wir zu einer bestimmten Zeit in der Lage sind und entsprechend dem, was richtig erscheint…

Was genau wollen wir? Es ist gesagt worden, dass wir um Frieden verhandeln, aber unser Ziel ist niemals Frieden gewesen. Frieden ist ein Mittel [zum Zweck]; und das Ziel ist Palästina. Ich verhandle nicht, um Frieden zu erzielen. Ich verhandle um Palästina, um einen Staat zu erreichen.“ [PA-TV, 7. Juli 2009]

Fatah-LogoEs sollte festgehalten werden, dass die Fatah, wenn sie „Palästina“ sagt, das regelmäßig auf ganz Israel bezieht. Einige Beispiele:

1. Die Fatah-Flagge zeigt immer noch die Karte Israels unter Gewehren. Dasselbe Symbol (s. rechts) erscheint auf der Fatah-Internetseite (http://www.fateh.ps) und anderen offiziellen Fatah-Publikationen.

2. Der Fatah-Parlamentarier Najat Abu-Bakr sagte in einem Interview mit PA-TV im letzten Jahr, dass das Ziel der Fatah die Vernichtung Israels bleibt, aber dass ihr politischer Plan darin besteht, sich auf die Westbank und den Gazastreifen zu konzentrieren:

„Das bedeutet nicht, dass wir nicht die Grenzen von 1948 wollen [also ganz Israel]… sondern unser derzeitiges politisches Programm ist es zu sagen, dass wir die Grenze von 1967 wollen.“ [PA-TV, 25. August 2008]. (Hier ansehen)

3. Eine seit 2007 monatlich ausgestrahlte dokumentarische Bildungssendung des PA-TV beinhaltet die folgenden Worte, die die Existenz Israels leugnen:

„Eine weiterer Teil Palästinas ist die palästinensische Küste, die sich entlang des [Mittel-]Meers erstreckt, von… Aschkelon im Süden bis Haifa auf dem Karmel. Haifa ist ein bekannter palästinensischer Hafen. [Haifa] erfreute sich eines hohen Status unter den Arabern und Palästinensern, besonders bevor es 1948 der ‚Besatzung‘ [Israel] in die Hände fiel. Nördlich davon finden wir Akko. Östlich von Akko erreichen wir eine Stadt mit Geschichte und Bedeutung, die Stadt Tiberias an dem berühmten See, dem See von Tiberias [Kinnereth – dem See Genezareth]. Jaffa, eine antike Küstenstadt, ist die Braut des Meeres und Palästinas Tor zur Welt.“ [PA-TV, August 2007 bis 7. Juni 2009, Dutzende Male] (< href=“http://www.youtube.com/watch?v=TMw755MDJ5k&#8220; targert=“_blank“>Hier ansehen)

4. Mohammed Dahlan, hochrangigier PA-Vertreter, betonte vor kurzem, dass die Fatah es rigoros ablehnt Israel anzuerkennen und dass selbst die Anerkennung durch die palästinensische Autonomie international besser da steht, um Auslandshilfe zu erhalten:

„Ich möchte zum tausendsten Mal sagen, in meinem Namen du im Namen all der Mitglieder der Fatah-Bewegung: Wir fordern nicht, dass die Hamas-Bewegung Israel anerkennt. Im Gegenteil, wir verlangen von der Hamas-Bewegung, dass sie Israel nicht anerkennt, denn die Fatah-Bewegung erkennt Israel auch heute nicht an… Es wird von der Regierung verlangt, aber nicht von der Hamas. Es wird von der Regierung verlangt, aber nicht von der Fatah, damit diese Regierung in der Lage ist die notwendige Unterstützung zu bieten, den notwendigen Wiederaufbau zu leisten, den Kranken Hilfe zu bieten, den bedürftigen Familien Entlastung zu bringen… Dies kann nur eine Regierung leisten, die Beziehungen zur internationalen Gemeinschaft hat, eine, die für die internationale Gemeinschaft akzeptabel ist, so dass wir zusammenarbeiten und von der internationalen Gemeinschaft profitieren können.“ [PA-TV, 17. März 2009] (Hier ansehen)


Es ist das Schicksal der Juden verfolgt, erniedrigt und auf ewig gefoltert zu werden und es ist eine muslimische Pflicht dafür zu sorgen, dass ihnen Gerechtigkeit widerfährt. Belangloser Streit darf uns nicht trennen. Wo Hitler versagte, müssen wir Erfolg haben.“
Scheik Taissir Rajab Al-Tamimi, damals PA-Chefrichter und Vorsitzender des Hohen Rats für islamisches Recht, 1994.


„Für uns ist die Flüchtlingsfrage die Gewinn-Karte, die das Ende des israelischen Staates bedeutet.“
Sakher Habasch, hochrangiges Mitglied der Zentralkomitees der Fatah, 1998 (5 Jahre nach Unterzeichnung der Oslo-Vereinbarungen, 2 Jahre vor der „Intifada 2“) in einem Vortrag an der An-Nadschah-Universität in Nablus.


Aschkelon ist eine „Siedlung“ und „besetzt“
Das „Regierungs“-eigene palästinensische Pressezentrum (IPC) „berichtete“ am 4. Februar 2006, dass israelische Panzer und Artillerie in der Nacht vorher mindestens 40 Schüsse auf offenes Gelände im nördlichen Gazastreifen abgaben.
„Israelische Armee-Quellen sagten, die Luftschläge [Ich wusste gar nicht, dass Panzer und Artillerie fliegen…] als Antwort auf Raketenangriffe auf eine israelische Siedlung nördlich des Gazastreifens früher am Tag waren. Vier Siedler, darunter ein Kleinkind, wurden verletzt, als eine Rakete ein Haus in der Stadt Aschkelon traf, die seit 1948 besetzt ist…“
Die Bezeichnung „Siedlung“ wird später bei der Beschreibung eines weiteren Raketenangriffs wieder verwendet. Eine hervorragende Wortwahl, wenn man Frieden und Anerkennung Israels verkündet, finde ich.

Wie glaubwürdig ist der PA-Friedenswille? (2005)

Beispiele für das, was Palästinenser „Waffenstillstand“/“Feuerpause“ und „Streben nach Frieden“ nennen
und dem, was sie sonst noch an „friedlichen“ Äußerungen von sich geben:

Im folgenden Text geht es nicht direkt um das Verhältnis zu Israel, sondern um das zum Westen. Das ist aber auch aufschlussreich für die Beziehung zu Israel.

65% der Palästinenser unterstützen Al-Qaida-Anschläge in den USA und Europa:

Religiöser Krieg gegen „Ungläubige“ ist ein der PA-Religionsideologie innewohnendes Element

Itamar Marcus und Barbara Crook
Palestinian Media Watch, 26. Dezember 2005

Eine diese Woche veröffentlichte und in palästinensischen Zeitungen berichtete Umfrage stellte fest, dass 65% der Palästinenser „Al-Qaida-Aktionen in den USA und Europa unterstützen“. Religiös motivierte Al-Qaida-Anschläge gegen die als „Ungläubige“ bezeichnete haben tausende Amerikaner und Europäer getötet. Warum sollte die palästinensische Bevölkerung so überwältigend die Ermordung von Christen unterstützen?

Seit Jahren hat die religiöse Führung der PA ihren Krieg gegen Israels Existenz als lediglich einen Teil des globalen islamischen Krieges dargestellt, der gegen den christlich-jüdischen Westen geführt wird. Erst letzten Monat [November 2005] schloss ein Fernseh-Prediger der PA in einer Fernsehpredigt dieses Gebet zur Tötung aller Ungläubigen ein:

„Vernichte die Ungläubigen und die Polytheisten! Deine [d.h. Allahs] Feinde sind die Feinde der Religion…! Zähle sie und töte sie bis zum allerletzten und lass nicht einen einzigen übrig.“ [Suleiman Satari, PA-TV, 18.11.2005]

Dieses Gebet – klare Aufhetzung zum Völkermord an “Ungläubigen”, ein Begriff, der den christlichen Westen einschließt – ist bei religiösen Führern der PA üblich. Gebete zur Auslöschung aller Ungläubigen sind Teil der Freitagsgebete im PA-Fernsehen seit mindestens sechs Monaten gewesen.

Die Vernichtung des christlich-jüdischen Westens als Teil von Allahs Plan darzustellen, kommt sogar von den höchsten religiösen Mächten und wird passiv von den höchsten politischen Stellen sanktioniert. Zwei dieser Predigten wurden von Yussuf Jum’a Salamah, PA-Minister für Waqf und Religion, gehalten – er hat das wichtigste religiöse Amt der PA inne. Selbst der PA-Vorsitzende Mahmud Abbas war zumindest bei einer dieser Gelegenheiten anwesend; gleiche Gebete für Völkermord gingen im PA-eigenen und –kontrollierten Fernsehen in den folgenden Wochen weiter.

Die religiösen Führer der Autonomiebehörde haben seit Jahren regelmäßig den Begriff „Ungläubige“ auf die USA und andere Staaten mit vorwiegend christlicher Bevölkerung angewendet. Dazu einige jüngere und ältere Beispiele:

„Die ungläubigen Staaten – und an erster Stelle die USA – haben erfolgreich die islamische Welt auseinander gerissen…“ [Yussuf Abu Sneina, Voice of Palestine, 02.09.2005]

“Die Vereinten Nationen sind zu unserem Bedauern Dar al-Nadwa [wörtlich: ‘Haus der Versammlung’, der Begriff für den vorislamischen Versammlungsort in Mekka] geworden, denn das ist der Ort, wo sich die Ungläubigen treffen.“ [Ibrahim Mudayris, PA-TV, 28.02.2003]
Ein Auszug aus der Predigt ist hier zu sehen.

„Die ungläubigen Länder unter der Führung der USA erfanden einen Grund und eine Rechtfertigung, um ihren schmutzigen Krieg [nach dem 11.9. in Afghanistan] gegen den Islam und die Muslime zu führen… Großbritannien vergaß, dass es sich auf der Höhe des Terrors und der Höhe des Hasses gegen den Islam und die Muslime befindet.“ [Yussuf Abu Sneina, Imam der Al-Aksa-Moschee, PA-Radio, 28.12.2001]
Ein Auszug aus der Predigt ist hier zu hören.

Es folgen die jüngsten Daten von Gebeten um Völkermord an allen Ungläubigen im PA-TV:

18. November 2005
30. September 2005
26. August 2005
15. Juli 2005
8. Juli 2005
24. Juni 2005

Die politische Führung der PA achtet sehr darauf, dass ihre religiöse Hass-Ideologie in ihren Präsentationen vor der Auslandspresse nicht auftaucht. Aber in ihren arabischen Predigten and ie palästinensische Bevölkerung haben die religiösen Führer der PA seit Jahren für die Vernichtung der westlichen Staaten gebetet (s. Beispiel unten).

Die von den Europäern gesponserte Umfrage, die zeigt, dass eine überwiegende Mehrheit der Palästinenser die Ermordung von Christen durch die Al-Qaida unterstützt, kommt zu einem Zeitpunkt, da die finanzielle Unterstützung durch die USA und Europa für die palästinensische Autonomie sehr hoch und weit gestreut ist. Es scheint so, dass, wenn die Palästinenser wählen müssten zwischen der Anerkennung der finanziellen und politischen Unterstützung durch die USA und Europa oder sie wegen der Religion zu hassen, die Religion gewinnen wird.

Diese Hingegebenheit der palästinensischen Bevölkerung zu religiöser Lehre stimmt mit den jüngsten Feststellungen überein. In einer Umfrage aus diesem Jahr [2005] wollten 79,9% der Palästinenser, dass die PA der Scharia folgt – dem islamischen religiösen Gesetz [68,6% wollten nur die Scharia, 11,3% wollten die Scharia und dazu Gesetze durch die PA-Gesetzgebung). [Palestinian Center for Research and Cultural Dialogue, 3. März 2005]

Erstaunlich ist jedoch die Bereitschaft der Palästinenser sich gegen westliche Staaten zu wenden, von denen sie so total abhängig sind um voran zu kommen. Die Umfrage unterstreicht, was Palestinian Media Watch seit Jahren dokumentiert: den zutiefst negativen Einfluss, den die Hass-Erziehung auf die Gesellschaft der PA hatte. Und obwohl einige in westlichen Regierungen versucht haben den Einfluss der Hass-Hetze klein zu reden, indem sie für den Hass der PA einzig den laufenden Konflikt verantwortlich machen, unterstreicht diese Umfrage die davon unabhängigen Gefahren der Hass-Erziehung. Die Palästinenser befinden sich nicht direkt in einem Konflikt mit den USA und haben sicherlich die Europäer zu ihren aktiven Verbündeten gezählt. Und doch wünscht sich eine überwältigende Mehrheit, dass man sieht, wie eine auf der Religion gründende Terrororganisation die Europäer und Amerikaner tötet.

Dieser religiöse Hass scheint den potenzielle möglichen positiven Einfluss von Hunderten Millionen Dollars an US- und europäischer Hilfe ausgelöscht zu haben, die an die Palästinenser geschickt wurden, auch der bedeutenden neuen Geldgeschenke diesen Jahres. Diese Ergebnisse sollten als Warnung für alle dienen, die die religiös begründete Hetze zu Hass und Völkermord durch die PA als „bloßes Gerede“ eingeordnet haben. Es scheint so, dass für religiöse Bevölkerungsgruppen wie die Palästinenser religiöse Lehren, als Wort Allahs betrachtet, letztlich das sind, was die Einstellungen und die Politik bestimmen.

[Die Umfrage wurde der norwegischen NGO Fafo unter der palästinensischen Bevölkerung durchgeführt, „um die politischen Gefühle nach Israels freiwilligem Rückzug aus Gaza im Spätsommer 2005 auszuwerten“ und wurde in Al-Hayat Al-Jadida am 23. Dezember 2005 veröffentlicht.]

Aus dem PMW-Archiv: Aufrufe zur Vernichtung christlicher/westlicher Staaten in der Vergangenheit:

Dr. Ikrima Sabri, Mufti von Jerusalem, höchster islamischer Würdenträger in der Autonomie, nur Wochen vor den Anschlägen vom 11. September:

„O Allah, vernichte Amerika und seine Helfer und Kollaborateure. O Allah, vernichte Großbritannien und seine Helfer und Kollaborateure.“ [PA Radio, 24.08.2001]
Auszüge dieser Predigt kann man hier hören.

Gleichermaßen Mohammed Ibrahim Maadi:

„Es ist unsere Verpflichtung uns für die Soldaten Allahs vorzubereiten, die im Willen Allahs voran schreiten, geehrt und gepriesen… So Allah will… das Unterdrückerland Amerika wird verschwinden. Das Unterdrückerland Großbritannien wird verschwinden…“ [PA-TV, 08.06.2001]
Auszüge der Predigt sind hier zu sehen.

Diese Feindschaft ist weder zeit- noch ereignisabhängig, sondern wird als Allah Plan dargestellt. Tatsächlich wird gesagt, dass letztlich der Sieg des Islam über den Christen-Westen vorbestimmt ist:

„Die palästinensische Nation ist die stärkste der Welt… Wir [Muslime] haben die Welt beherrscht und ein Tag wird kommen, bei Allah, und wir werden die Welt [wieder] beherrschen. Der Tag wird kommen und wir werden Amerika beherrschen. Der Tag wird kommen und wir werden Großbritannien beherrschen.“ [Ibrahim Mudayris, PA-TV, 13.05.2005]
Ein Ausschnitt der Predigt ist hier zu sehen.


“Seid weg. Sterbt, wo ihr wollt, aber sterbt nicht hier.“
PA Hass-Fernsehen erreicht neues Level

Itamar Marcus und Barbara Crook
29. Dezember 2005

Orignal: http://www.pmw.org.il/Latest%20bulletins%20new.htm#b291205

PA-TV-Sendung zu Jaffa (Tel Aviv):

Es ist an der Zeit für euch [Israelis] zu verschwinden. Lebt, wo immer ihr wollte, aber lebt nicht unter uns. Es ist für euch an der Zeit zu verschwinden. Sterbt, wo immer ihr wollte, aber sterbt nicht unter uns. Wir haben hier die Vergangenheit. Wir haben die Gegenwart und die Zukunft. Also verlasst unseren Staat, unser Land, unser Meer, unseren Weizen, unser Salz, unsere Wunden. Alles. Und verlasst die Erinnerungen.“
[PA-TV, 20. Dezember 2005]

Diese Worte des Hasse sind die End-Momente einer weiteren Sendung im Fernsehen der palästinensischen Autonomie, die die Vernichtung Israels fordert. Die Worte, die den Rauswurf jedes einzelnen Israelis aus Israel fordert, werden gesprochen, während der Bildschirm Jaffa-Tel Aviv, Israelis und die israelische Flagge zeigt. Das offizielle PA-Fernsehen hat dies in den letzten Monaten zweimal gesendet. (Um den Clip online zu sehen, klicken Sie hier.)

Die Sendung über Jaffa beginnt mit einer Verdrehung der Geschichte, indem die antiken Kanaaniter zu Arabern gemacht werden. Damit wird der mehr als 3.000 Jahre jüdischer Geschichte in der Region durch eine gefälschte arabische Geschichte vorangestellt. (Die arabische Eroberung fand in Wirklichkeit im siebten Jahrhundert unserer Zeitrechnung statt.)

Jaffa, ein Teil von Tel Aviv, wird als palästinensische Stadt definiert und von allen Küstenstädten Israels – Akko, Haifa, Caesarea, Aschdod, Aschkelon und Jaffa – wird gesagt, dass sie in dem liegen, was „heute als Palästina bekannt“ ist. Nach dieser PA-Sendung existiert Israel bereits nicht mehr.

Die abschließenden Worte dieser Fernsehsendung sind die des israelisch-arabischen Dichters Mahmud Darwisch, der nach dem Rauswurf jedes einzelnen Israelis fordert: „Sterbt, wo immer ihr wollt, aber sterbt nicht unter uns.“ (Um den Clip zu sehen, klicken Sie hier.)

Es folgt das Transkript des Clips:

„Die arabischen Kanaaniter bauten Häfen an der Küste des Landes Kanaan, das heute Palästina genannt wird. Die Häfen waren Akko, Haifa,… Caesarea,… Aschdod, Aschkelon, Gaza und Jaffa… [Anmerkung heplev: Caesarea wurde von Herodes dem Großen mit Hilfe der Römer gebaut!].

Palästina wurden von Invasoren angegriffen, aber seine arabischen kanaanitischen Charakteristika widerstanden den Versuchen sie zu verändern… [Jaffa] blieb dem Namen nach arabisch, weil das Eingeborene bleibt, weil das Fremde verschwindet…

Die Türen und Fenster der Häuser… sehen zu und erwarten die Rückkehr [der Flüchtlinge]…

Es ist an der Zeit für euch [Israelis] zu verschwinden. Lebt, wo immer ihr wollt, aber lebt nicht unter uns. Es ist für euch an der Zeit zu verschwinden. Sterbt, wo immer ihr wollt, aber sterbt nicht unter uns. Wir haben die Vergangenheit hier. Wir haben die Gegenwart, die Gegenwart und die Zukunft… Also verlasst unseren Staat, unser Land, unser Meer, unseren Weizen, unser Salz, unsere Wunden. Alles. Und verlasst die Erinnerungen.“
[PA-TV, 20. Dezember 2005]


Interview mit dem PLC-Abgeordneten Qadura Fares auf Israel Radio, 27. November 2005

„Wir [d.h. er und Marwan Barghouti] unterstützen Verhandlungen mit Israel und andere friedliche Mittel so lange, wie die palästinensischen Ziele dadurch erreicht werden. Wenn die palästinensischen Ziele durch Verhandlungen nicht erreicht werden können, dann werden sie eben durch Widerstand erreicht.“
Mit anderen Worten: Das Ziel der Verhandlungen ist die totale Umsetzung dessen, was die PLO will – also der Maximalforderungen. Wenn diese Maximalziele nicht erreicht werden, dann wird halt wieder Terror gemacht. Israel kann sich lediglich übelegen, ob es durch Verhandlungen oder durch Terror niedergemacht wird. Sehr friedliche und sehr um Ausgleich bemüht.
Das Beste an dieser hässlichen Haltung: Der sie äußert und sein Freund im israelischen Knast werden bei uns als „moderat“ hingestellt und hofiert. Gib einem Menschen die Wahl, dass er sich selbst erhenkt oder von dir erschossen wird und schon bist du kein Schwerverbrecher und Mörder mehr, sondern ein friedliebender, weiser Mensch, dessen Anliegen unterstützt werden muss!


Israelnetz berichtet am 25. 11.2005 unter der Überschrift Fatah gratuliert Hisbollah
Mehrere palästinensische Gruppierungen haben die radikal-islamische Hisbollah zu ihrer „heldenhaften Darbietung im Kampf gegen Israel“ beglückwünscht. Zum Gratulieren kamen palästinensische Delegationen in die libanesische Stadt Saida (Sidon).
Unter den Gratulanten waren auch Vertreter der Fatah-Partei von Mahmud Abbas, berichtete die palästinensische Nachrichtenagentur „Ma´an“ am Donnerstag. Am Montag hatte die Hisbollah Ziele in Nordisrael angegriffen…
Die Gesandten wurden von Scheich Hassan Isaddin begrüßt – einem ranghohen Führer der Terrorvereinigung im Südlibanon. Er versicherte seinen palästinensischen Gästen, die Hisbollah („Partei Allahs“) werde ihre Politik des Widerstandes fortsetzen, bis der libanesische Boden befreit sei. Die Palästinenser gaben ihm einen Brief an Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah mit, in dem sie ihre Solidarität bekundeten.

Fehlt nur noch, dass das auch wieder als zur Entspannung beitragend bezeichnet wird, wie es der libanesische Premierminister mit den Angriffen der Terroristen auf Israel tat.


Arutz-7 Newsletter vom 11. November 2005
PA-Offiziere: Wir werden nur auf Israel zielen
Nissan Rathlav-Katz & Tzvi Ben Gedalyahu

In einem diese Woche an den PA-Vorsitzenden Mahmud Abbas (Abu Mazen) geschickten Brief erklären offizielle PA-Milizoffiziere, dass sie, selbst während die interne Sicherheit zusammenbricht, ihre Waffen nur gegen Israel richten werden.

In dem von UPI enthüllten Brief warnen die Offiziere, dass der Sicherheitsapparat der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) als Folge der weit verbreiteten Korruption und des in den autonomen Gebieten weiter gehenden Zustandes der Anarchie am Rande des Zusammenbruchs steht.

Die Schreiber des Briefes an Abu Mazen erklären, dass sie den von den USA und Israel weiter ausgeübten Druck ablehnen, der die Entwaffnung der PA-Terrororganisationen verlangen. Statt dessen, erklären die Milizoffiziere, werden ihre Waffen nur auf Israel und auf Israels arabische Agenten gerichtet sein, die den Terror in der PA bekämpfen.

Im Schatten dieser Warnung bereitet sich die PA auf örtliche Wahlen vor, an denen die islamistische Terrorgruppe Hamas teilnehmen wird. Die Hamas wird weithin von den PA-Arabern als Repräsentant einer Abkehr von der offiziellen Korruption und Vernachlässigung betrachtet. Wachsende Unruhe unter den PA-Arabern spiegelte sich in einer neuen Umfrage des Palestinian Center of Public Opinion wider, die 20 Prozent weniger Unterstützung für einen Stopp der Gewalt gegen Israel aufzeigte.


10. Oktober 2005, PMW-Bericht: PA-Fernsehen: Jaffa ist palästinensisch

Ein vor Live-Publikum aufgezeichneter Fernseh-Clip zeigt palästinensische Schauspieler, die „Widerstandskämpfer“ (also Terroristen) in israelischer Gefangenschaft darstellen. Einer von ihnen erzählt, wie er wiederholt von einem israelischen Soldaten geschlagen wurde, weil er sagte er sei aus Jaffa. Der Soldat besteht darauf, dass der Gefangene sagen soll er sei aus Gaza.
Ein zweiter Gefangener antwortet, fast in Tränen ausbrechend: „Nein, absolut nicht! JAffa und Haifa gehören uns! Jaffa und Haifa gehören uns!“ Das Studio-Publikum reagiert mit zustimmenden Rufen und Applaus.

Wer diese vom offiziellen PA-Fernsehen ausgestrahlten und somit von der „Regierung“ Abbas/Qureia abgesegneten Film kennt, der sollte hoffentlich endlich zum Schluss kommen, dass die PA/PLO genauso wenig Frieden mit Israel anstrebt, wie die Hamas. Oder ist das auch schon wieder zu viel verlangt von deutschen Betrachtern des Nahen Ostens?


2. Oktober 2005, PMW-Bericht: PA: Arabische Kontakte mit Israel ist wie Sex mit einer Prostituierten (Itamar Marcus und Barbara Crook, PMW)

Der Westen sieht diplomatische Verträge zwischen einst einander bekämpfende Staaten als wichtigen und notwendigen Schritt zum Frieden an; entsprechend hat er die jüngsten diplomatischen Kontakte zwischen Israel und einigen muslimischen und arabischen Staaten begrüßt.

Diese Ereignisse – besonders das Treffen zwischen dem israelischen Außenminister Silvan Shalom und den Außenministern von Indonesien, Pakistan und anderen muslimischen Ländern – hat jedoch die palästinensische Autonomiebehörde erzürnt, die vehement gegen das opponiert, was sie die „Normalisierung“ der Beziehungen zu Israel nennt.

Palästinenserorganisationen und die kontrollierten Medien in der PA führen derzeit eine Kampagne heftiger Verurteilung dieser neuen diplomatischen Kontakte. Die offizielle PA-Zeitung „Al-Hayat Al-Jadida“ ging so weit die Treffen mit Israel in Bildern so darzustellen, dass Araber sich buchstäblich auf einer Prostituierten namens Israel befinden.

Das Palästinensischen Nationale Komitee gegen Normalisierung verurteilte jegliche Bewegung muslimischer Länder hin zu verbesserten Beziehungen mit Israel und bezeichnete solch einen Zug als „einen Stich in den kollektiven Rücken des palästinensischen Volkes.“ (Palestine News Network, 19. September 2005)


13. Mai 2005, Ibrahim Mudayris, Predigt im PA-TV (dokumentiert von PMW):

Diese „Nakba“ – „Katastroph4″ – ist der schlimmste Tag der Erinnerung für das palästinensische Volk… weil mit dem Verlust Palästinas die arabische Nation verloren ging und mit der Gründung des falschen Staates Israel die gesamte muslimische Nation verloren ging… Wer auch immer sagt, dass die Juden irgendein Recht an diesem Land haben – außer Besatzer zu sein – ist ein Lügner und sie werden verschwinden.“
Und das drei Monate nach Verkündigung einer „Waffenruhe“…

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13. Mai 2005, offizielle PA-Internetseite im arabischsprachigen Teil (berichtet von Israelnetz):

Auf einer offiziellen Internetseite der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) erscheint die antisemitische Hetzschrift „Protokolle der Weisen von Zion“. Darauf hat das Informationszentrum für Nachrichtendienst und Terror am israelischen Zentrum für Spezielle Studien (CSS) aufmerksam gemacht.

Die Fälschung aus dem 19. Jahrhundert, die angeblich eine jüdische Weltverschwörung aufdeckt, findet sich nur im arabisch-sprachigen Bereich der Internetseite „Al-Nakba“. Mit „Nakba“ („Katastrophe“) bezeichnen die Palästinenser den Tag der israelischen Staatsgründung vor 57 Jahren.

In der Einleitung zu der Hetzschrift heißt es: „Der historische Hintergrund der ‚Nakba‘ impliziert – und der palästinensische und der arabische Leser wird zu diesem Schluss kommen -, dass die Errichtung des Staates Israel und daraus resultierend auch die Entstehung des palästinensischen Flüchtlingsproblems nur ein Teil der Umsetzung der Protokolle sind.“

Wie die Tageszeitung „Jediot Aharonot“ berichtet, wurde die Internetseite am 12. Februar 1996 auf Anweisung des damaligen PA-Vorsitzenden Jassir Arafat eingerichtet. Sie ist für die palästinensische Aufklärung nach innen und außen zuständig. Die Seite mit den „Protokollen der Weisen von Zion“ wurde seit einem Jahr nicht mehr aktualisiert. Zu Beginn dieses Jahres hat ein syrischer Verlag eine neue Ausgabe der Hetzschrift auf den Markt gebracht.

Die „Protokolle der Weisen von Zion“ sind ein Machwerk des zaristischen Geheimdienstes. Wer sie verbreitet, ist ein Antisemit, der nur eines will: Juden vernichten. Damit kann die Palästinensische Autonomiebehörde eindeutig als antisemitisch und nicht friedenswillig bezeichnet werden.


2. Mai 2005: PLO-Führer Faruq Qaddumi sagt etwas Interessantes zu den Zielen seiner Organisation in einem Interview mit ANB TV, aufgezeichnet von MEMRI:
„Israel kann man nur mit Kugeln begegnen. Das ist die einzige Möglichkeit. Wie schon gesagt, ich unterstütze die Waffenruhe, oder besser: die ‚Abkühlung‘. Ich sage: Nach jedem schwierigen Kampf müssen die Leute in ihr Alltagsleben zurückkehren.“
Frage: „Was ist mit den Ergänzungen der PLO-Charta? Ergänzungen wurden gemacht, um Verhandlungen zu beginnen.“
Qaddumi: „Ich akzeptieren keinerlei Ergänzungen der Charta, wie sie 1996 gemacht wurden. Wir, die wir gegen die Oslo-Vereinbarung waren, akzeptieren keinerlei Änderungen der Charta.“
Die Charta wurde nicht geändert. Das war eine Riesen-Show, die dazu führte, dass im Westen angenommen wird, die Charta sei geändert worden.


Am 19. März [2005] veröffentlichte die offizielle Internetseite der PA einen Bericht zu Äußerungen eines Dr. Ziad Asali von der „American Task Force on Palestine“ (ATFP); dieser hatte offenbar etwas in der Richtung gesagt, dass die Palästinenser auf das „Rückkehrrecht“ nach Israel verzichten sollen. Was genau er gesagt haben soll, lässt die Meldung offen.
Nicht offen lässt sie allerdings, was die PA (in Gestalt der „Global Palestine Right of Return Coalition“) dazu zu sagen hat. Unter anderem dieses:

Das Rückkehrrecht ist ein unveräußerliches Recht, das von der internationalen Gemeinschaft jährlich seit 1948 bestätigt wird. Keine Einzelperson, Gruppe oder Regierung hat die Autorität oder das Mandat dieses individuelle und nationale Recht aufzugeben.
[Dass dieses angebliche Recht, wenn es denn wirklich jedes Jahr in der Art wie behauptet bestätigt wird, nur für Palästinenser gilt, für keinen anderen Menschen der Welt sonst, das wird weder erwähnt, noch wird sich darüber gewundert.]

In Wirklichkeit sind Stimmen wie die von Asali Teil einer größeren, konzertierten Bemühung falsche Tünche der Moderatheit als Ersetzung der legitimen, unveräußerlichen Rechte des palästinensischen und arabischen Volkes einzuführen, die durch ihr Rückkehrrecht, ihre Souveränität und Selbstbestimmung repräsentiert werden.
[„falsche Tünche der Moderatheit“ kann ja wohl nur bedeuten, dass moderat zu sein ein falscher Weg, wenn nicht gar ein Verbrechen ist…]

Durch Organisationen wie ATFP ist Asali sogar über die Genfer Vereinbarung, die Nusseibeh-Ayalon-Vereinbarung und andere derartige Versuche hinaus gegangen, die die fundamentalen, unveräußerlichen und natürlichen Rechte verletzen, die im internationalen Recht festgeschrieben sind. Unter dem Mantel hohler US-Demokratisierung hat Asali im Effekt emsig den neokonservativen Plan des „Neuen Nahen Ostens“ voran getrieben, in dem Nationen und Völker gegen ihren Willen neu gebildet werden.

Die offizielle Internetseite gibt nur wieder, was ihr genehmigt wurde. Dort darf nur veröffentlicht werden, was die Palästinenserführung billigt und mit trägt.
Die Genfer Vereinbarung ging über alles hinaus, was Israel offiziell je angeboten hatte. Die PA-Führung wollte dieses Werk – das von keiner offiziellen Stelle Israels je anerkannt wurde – als Basis für weitere Verhandlungen nehmen. Wenn nun die PA selbst diese Vereinbarung als Verletzung fundamentaler Rechte bezeichnen lässt – wie ernst kann man dann die Äußerung von Mahmud Abbas nehmen, dass nicht alle Palästinenser ihr Recht auf Rückkehr würden verwirklichen können? Diese Äußerung wurde als großer Schritt bezeichnet und beklatscht. Er war offenbar einmal mehr eine Aktion, durch die sich der Westen Sand in die Augen streuen ließ.
Dass Israel dieses angebliche Recht niemals akzeptieren kann, steht außer Frage. Wer also diese Forderung nach der Rückkehr der angeblichen Flüchtlinge (der dritten, vierten oder wer weiß was Generation) erhebt, will keinen Frieden mit Israel, sondern den fortgesetzten Kampf (das ist ja schon angekündigt!) und Israels Vernichtung.

Wie Glaubwürdig ist der PA-Friedenswille? (2004)

Beispiele für das, was Palästinenser „Waffenstillstand“/“Feuerpause“ und „Streben nach Frieden“ nennen
und dem, was sie sonst noch an „friedlichen“ Äußerungen von sich geben:

30. Dezember 2004: Offizielles PA-Fernsehen: Juden zu töten ist eine Verpflichtung
Ohne Massenmord an Juden werden die Muslime nie ihren „Tag der Wiederauferstehung“ erleben, lehrte ein angesehener islamischer Akademiker im offiziellen Fernsehen der Autonomiebehörde in dieser Woche.
Die Botschaft von Dr. Hassan Khater, Gründer der Al Quds-Enzyklopädie, wurde am Montag im PA-Fernsehen wiederholt, nachdem sie bereits am 13. Juli 2003 ausgestrahlt worden war.
In dem gesendeten Vortrag erklärt Khater, dass nach islamischen Mythen „Die Stunde [Tag der Wiederauferstehung] nicht eintreten wird, bevor man die Juden bekämpft.“
Nach den Worten von Itamar Marcus von Palestinian Media Watch wird damit ein Strategiewechsel deutlich. Es wurde Druck auf die PA ausgeübt, woraufhin die Aufrufe zum Völkermord an Juden aus den im Fernsehen gesendeten Freitagspredigten verschwinden sollten. Allerdings wurde die Botschaft nicht aufgegeben, sondern nur verschoben. So wurde sie jetzt (wiederholt) von einem Akademiker verkündet statt von einem Imam.


Palestinian Media Watch Bulletin, 30. Juli 2004

Die Geschichte wird umgeschrieben:
Ein Gedicht-Video sagt, Israel sei die palästinensische Heimat seit „einer Million Jahren“

Von Itamar Marcus und Barbara Crook

Einleitung:

Israel das Existenzrecht zu verweigern, indem behauptet wird, die Juden hätten keine historischen Wurzeln in Israel, ist genauso der Pfeiler der kulturellen Erziehung der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), wie der Versuch den palästinensischen Anspruch auf das Land zu verstärken, indem eine uralte palästinensische Geschichte in Israel gebastelt wird.

Ein neues Gedichts-Video mit dem Namen „Du und wir“, das in den letzten Wochen fast täglich im PA-Fernsehen ausgestrahlt wurde, benutzt beide Vorgehensweisen.

Während Schnappschüsse von Israelis auf dem Bildschirm erscheinen, verliest die ernste Stimme des Sprechers die erste Zeile des Gedichts: „Ihr seid Phantome auf meinem Land.“ Die Nebeneinanderstellung von Text und Bildern stellt die Israelis auch als „Eroberer“ dar. Der Text des Gedichts erklärt, dass das Land seit „einer Million Jahren“ palästinensische Heimat gewesen sei, seit „der Schaffung der Menschheit“, und dass niemand das Land besetzte, bevor die Palästinenser ankamen. Szenen von Yassir Arafat begleiten den wiederholten Satz: „Das ist der Anfang.“ Die Schlusszeile des Gedichts weisen auf „Revolution“, während die PA-Flagge auf dem Bildschirm erscheint.

Es folgt der Text des Gedichts mit einer Beschreibung der begleitenden Bilder:

Ihr seid Phantome auf meinem Land [Bilder von Israelis]
und unsere Wurzeln hier sind tief [Landschaftsbilder]

Seit einer Million Jahren ist dies unsere Heimat
ich bin also eine Million Jahre alt – schließlich haben die Araber die Palästinenser in dem Jahr erfunden, in dem ich geboren wurde…

Mögen die Eroberer ausnutzen, wie sie wollen [Kriegsbilder]

Wir kamen – der Beginn der Erschaffung der Menschheit in der Welt

Und unsere Ankunft – der Beginn und die Zeit

Bevor uns ist kein Fuß darüber hinweggegangen [Landschaftsbilder]

Und Rufe wurden nicht gehört

Uns gehören die Höhlen der Berge

Uns gehören die Flüsse

Uns gehören die Pflanzen, Weingärten, die Felder

Und eine Wasserstraße dort, die zwischen Feldern liegt

Und die Gebeine unserer Väter, die auf dem Boden legten

Und unter dem sie starben…

Dies ist der Anfang [Szenen von Yassir Arafat]

Dies ist der Anfang

Und jedem Anfang folgt ein Ende [Bilder der Al Aksa-Moschee]

Die Tage sind länger [Kriegsbilder]

Die Tage sind immer lang gewesen

Und der Verlauf der Geschichte – Revolution [PA-Flagge im Wind]


Übermittelt von IMRA, 24. Juni 2004 (Die Daten der Umfrage können auch andernorts nachgelesen werden, eine weitere Kommentierung, wie auch die von IMRA verkneife ich mir. Und für die ganz hartnäckigen Anti-Israel-Vertreter: Es geht bei der Darstellung dieser Ergebnisse nicht darum, ob Israel sich aus dem Gazastreifen zurückziehen soll, sondern was man sich davon erwarten kann!):

Zwei kürzlich getätigte große Umfragen unter den Palästinensern dienen als Realitäts-Check gegenüber dem Wunschdenken, das von Vertretern der verschiedenen Abzugsszenarien an den Tag gelegt wird.

Das Development Studies Program (DSP) der Birzeit-Universität führte vom 4.-6. Juni eine Umfrage durch, das Jerusalem Media & Communications Center (JMCC) vom 6.-9. Juni. Beide zeigen auffällige Belege dafür, dass die palästinensische Öffentlichkeit nicht die Absicht hat israelische Rückzüge und Zugeständnisse mit Frieden zu belohnen.

Sind die Umfragen genau? Haben die Palästinenser nicht Angst zu sagen, was sie wirklich denken, wenn sie von Angesicht zu Angesicht Fragen beantworten sollen?

Zu bedenken ist: 90,3% sagten, dass es Korruption in der Palästinensischen Autonomiebehörde gibt. Gefragt, welcher palästinensischen Persönlichkeit sie am meisten vertrauen, sagten nur 23,6% Arafat; 29,4% sagten, sie trautem niemandem. Stellen Sie die gleiche Frage in Syrien und 99,99% hätten geantwortet: „Präsident Assad“ – und die andere 0,01% wären im Gefängnis gelandet.

Hier einige Highlights der Umfrage-Ergebnisse:

84,3% glauben nicht, dass Frieden zwischen Palästinensern und Israelis erzielt werden kann, wenn Israel nicht das Recht der palästinensischen Flüchtlinge auf Rückkehr anerkennt – und das Rückkehrrecht bedeutet das Ende des jüdischen Staates.

Dann glauben aber nur 37,7%, dass es eine Chance für friedliche Koexistenz zwischen Palästinensern und Israelis selbst dann gibt, wenn Israel das Rückkehrrecht zugesteht.

Nur 27,2% sind gegen die Fortführung der Intifada, während eine Mehrheit von 45,5% der Antwortenden der Meinung sind, dass das Endziel der Intifada ist, Israel auszulöschen, statt Israel zu zwingen sich auf die Grenzen von 1967 zurückzuziehen.

Nur 19,9% sind gegen die Wiederaufnahme der militärischen Operationen gegen Israel.

Nur 31,5% sind gegen Selbstmord-Anschläge gegen israelische Bürger.

61,2% antworteten, dass sie „die Fortführung des aus Gaza kommenden bewaffneten Widerstands gegen Israel“ für den Fall unterstützen, dass Israel sich aus dem Gazastreifen zurückzieht.


The MediaLine, Newsletter vom 15.03.2004: Hafen von Aschdod nach Terroranschlag wieder geöffnet
Zwei Selbstmord-Bomber töteten am Sonntag 10 Menschen und verletzten 15 in einem Anschlag auf den israelischen Seehafen Aschdod. Die meisten Toten und Verwundeten gehörten zum Personal des Hafens, der den Betrieb am Montag wieder aufnahm. Yassir Arafts Fatah übernahm die Verantwortung in einer gemeinsamen Erklärung mit der Hamas. Die Terroristen waren beide 18 Jahre alt und kaman aus dem Jabaliya-Flüchtlingslager im Gazastreifen. Die Erklärung von Fatah und Hamas beschrieb Aschdod als „besetztes Gebiet“. Berichte sagen, dass dies das erste Mal während der derzeitigen Welle unkontrollierter Gewalt ist, dass palästinensische Organisationen eine Stellungnahme veröffentlichten, in dem sie behaupten, Israel in seinen international anerkannten Grenzen sei besetztes Gebiet.
In einer solchen Erklärung sicher; es gibt aber – wie diese Datei zeigt – genügend Beispiele dafür, dass die Palästinenser alles Land zwischen Jordan und Mittelmeer als „besetzte Gebiete“ betrachten.


The MediaLine, Newsletter vom 18.01.2004: Palästinenser nennen Blair-Bemerkung „obszön“
Die Palästinensische Nachrichtenagentur hat die Ermahnung des britischen Premierministers Tony Blair als „obszön“ bezeichnet; Blair hatte gesagt, dass der Friedensprozess im Nahen Osten nicht weiter geführt werden kann, ohne dass es „einen glaubwürdigen Sicherheitsplan gibt, der den Menschen aufrichtig erlaubt zu glauben, dass alles unternommen wird um den Terror zu stoppen, genauso das Eindringen von Terroristen entweder in die Palästinensische Autonomie oder nach Israel, und ein klares Zeichen gesetzt wird, dass der Terror der Feind des Fortschritts für das palästinensische Volk ist.“ Blair machte die Bemerkung auf seiner monatlichen Pressekonferenz in Downing Street 10. Er sagte, dass „in der heutigen Welt, insbesondere nach dem 11. September, der Terror ein Hindernis für politischen Fortschritt ist.“

Wie Glaubwürdig ist der PA-Friedenswille? (2003)

Beispiele für das, was Palästinenser „Waffenstillstand“/“Feuerpause“ und „Streben nach Frieden“ nennen
und dem, was sie sonst noch an „friedlichen“ Äußerungen von sich geben:

Aus WSJ „Best of the Web“ (11.12.2003): Palästinas Beste und Gescheiteste

Eine Art „Baby Boom“ [heplev: bezieht sich auf einen vorher gehenden Kommentar] hat auch Auswirkungen auf palästinensisch-arabische Studenten. Associated Press berichtet aus Ramallah: „In einer Wahl zur Studenten-Vertretung in der Westbank, deren Wahlkampf sich darauf konzentrierte, wer die meisten Israelis getötet hatte, landete die gewalttätige Hamas Mittwoch einen überwältigenden Sieg über Yassir Arafats Fatah.“

In einer Debatte fragte der Hamas-Kandidat den Fatah-Kandidaten: „Hamas-Aktivisten dieser Universität töteten 135 Zionisten. Wie viele haben die Fatah-Aktivisten der Bir Zeit-Universität getötet?“

[heplev: Kommentar von „Best of the Web“] Muss uns wirklich jemand noch daran erinnern, warum diese Leute keinen eigenen Staat haben sollten?]


Palestinian Media Watch, 27. Oktober 2003

PA-Zeitung: Amerika muss im Irak bekämpft werden – Israel muss vernichtet werden
Von Itamar Marcus

Einleitung:
Die zwei brennenden Fragen der arabischen Welt heute sind die totale Vernichtung Israels und der Kampf gegen die USA im Irak, sagt die offizielle Zeitung der palästinensischen Autonomiebehörde, Al-Hayat Al-Jadida. Die Forderung nach der Vernichtung Israels, eine grundsätzliche und weit verbreitete arabische Ansicht, sollte nach Abschluss der Oslo-Vereinbarung von der PA abgelehnt werden, wird aber von den straff kontrollierten PA-Medien weiter gefördert. Man sollte bedenken, dass die Weigerung, Israels Existenz anzuerkennen, im Artikel durch die Ablehnung des Names Israel genauso ausgedrückt wird, wie auch Bezugnahmen auf Israel in Anführungszeichen erfolgt: „Israel“ – was andeutet, dass es „das sogenannte Israel“ heißen soll.

Der Artikel beschreibt Israel und die USA als gleiche und Hauptfeinde der arabischen Welt; das stimmt mit der Meinung der allgemeinen palästinensischen Bevölkerung überein, wie die PMW-Umfrage zeigt, die letzte Woche in Washington veröffentlicht wurde. Diese Umfrage fand heraus, dass 87% der Palästinenser der Meinung sind, dass entweder die USA oder Israel „die größte einzelne Bedrohung des Weltfriedens“ sind. (51% nannten Israel, 36% nannten die USA.) Der Aufruf des Artikels, die Amerikaner im Irak zu bekämpfen, stimmt ähnlich mit den Meinungen in der PA überein, da die Umfrage ergab, dass 42% der Palästinenser die irakischen Anschläge auf Amerikaner und 74% der Palästinenser Saddam Hussein im Krieg unterstützten.

Der folgende Abschnitt entstammt dem Artikel in der PA-Zeitung:

Während dieser Augenblicke in der Geschichte ist es extrem wichtig, eine direkte und entschiedene Haltung gegenüber dem Imperialismus einzunehmen, besonders gegenüber dem zionistischen Gebilde. Es gibt keine andere Option als Widerstand gegen den Imperialismus… Es ist notwendig eine Position herauszubilden bezüglich des imperialistisch-zionistischen Projekts in der arabischen Region. Der Widerstand – der dazu dient die Entfernung der amerikanischen Besatzung des Iraks herbeizuführen – sollte mit allen Mitteln unterstützt werden. Das gleiche gilt für den Kampf gegen das zionistische Gebilde, bis das zionistische Projekt geschlagen ist, sein Gebilde eliminiert und ein freies und arabisches Palästina gegründet ist, als erstem Schritt auf eine Vereinigung des arabischen Heimatlands und dem Streben nach unabhängiger Entwicklung und Sozialismus. Es gibt keine anderen fundamentalen Lösungen für das arabische Problem außer diesem…

… Die Zweistaaten-Lösung, ein binationaler Staat oder sogar ein demokratischer Staat außerhalb der arabischen Dimension wird nicht in der Lage sein, den Kontrast zwischen den arabischen Massen und dem zionistisch-imperialistischen Projekt in der arabischen Region loszuwerden…
[Es gibt] eine weitere Sache, die die Weltbewegung entscheiden sollte und einen Standpunkt einnehmen sollte: Es gibt keine „progressiven Israelis“. Jede Person, die Teil des zionistisch-imperialistischen Projekts ist, selbst bei „Opposition“ gegen die zionistische Politik, ist Teil der Struktur von „Israel“… Eine Person kann nicht gleichzeitig progressiv und Teil des zionistischen Gebildes sein, des zionistischen Projekts… Israel ist ein illegitimer Staat. Diese Definition trifft auf Organisationen und Individuen zu, die es [Israel] repräsentieren oder anerkennen. Um diese Unrechtmäßigkeit zu betonen, sollten daher alle Verbindungen zu den „Israelis“ beendet werden – mit anderen Worten: Normalisierung mit Zionisten sollte weltweit abgelehnt werden, nicht nur in der arabischen Heimat…
… Es gibt keine andere Möglichkeit als die Eliminierung des imperialistisch-zionistischen Projekts… Widerstand gegen Israel heißt Widerstand gegen Globalisierung und umgekehrt…“

[Kommentar von Dr. Hischam Al-Bustani, jordanischer Kolumnist,
in Al-Hayat Al-Jadida, der offiziellen PA-Zeitung, 25. Oktober 2003]

“Israel lehnt palästinensisches Angebot einer ‘dauerhaften Waffenruhe’ ab”
Shaath, Shalom bilden bilaterales Gremium für Außenpolitik

Palestine Media Center- (PMC) [Offizielles Organ der PA], 04.08.2003
http://www.palestine-pmc.com/details.asp?cat=1&id=966

Vorbemerkung heplev:
Das ist wieder ein tolles Stück der palästinensischen Verdrehung von Tatsachen: Israel wird vorgeworfen, dass es seit Beginn der Roadmap nichts Spürbares getan habe; anhand nicht in der Roadmap stehender Forderungen wird „belegt“, dass Israel seinen Aufgaben nicht nachkommt. Gleichzeitig wird selbstverständlich davon ausgegangen, dass die Palästinenser mit der „Hudna“ alles getan haben, um die Roadmap zu erfüllen – während Israels Forderung, die Palästinenser sollten die Aufgaben der Roadmap erledigen, als Hindernis für Fortschritt und Frieden dargestellt wird. Prima, nicht? Und ich erlebe, wie unsere Medien diesen Schwachsinn eifrig verbreiten, damit bei uns derselbe Eindruck erweckt wird: Israel ist schuld!

Der palästinensischen Außenminister schlug am Sonntag eine “dauerhafte Waffenruhe” im Konflikt mit Israel vor, wenn der jüdische Staat seinem Teil der von den USA gesponserten Roadmap zum Frieden nachkommt, [Äh, habe ich da was verpasst? Heißt es nicht in der „Roadmap“, dass im ersten Schritt die Gewalt eingestellt wird, die PA die Terroristen verhaftet und ihre Infrastruktur und Organisationen abbaut? Könnte es sein, dass die Palästinenser etwas mehr zu tun haben, als nur eine Waffenruhe zu verkünden?] aber sein israelischer Gegenpart wies das Angebot zurück und verlangte statt dessen das vollständige Aufbrechen der palästinensischen Gruppen, die gegen die israelische Besatzung sind. [Hm, so kann man Terrorgruppen offenbar auch nennen, so wie unsere Medien immer von Radikalen statt Terroristen reden. Das Dumme ist nur: Die Roadmap verlangt von den Palästinensern genau das, was der israelische Minister verlangt hat – d.h. dann wohl, dass die Palästinenser ihrem Teil der Roadmap nicht nachkommen wollen, weil es eine Unverschämtheit ist, von ihnen zu verlangen, was von ihnen verlangt wird. Wieder mal. Oder besser gesagt: Wie üblich!]

„Wir sind bereit die Waffenruhe durch Dialog mit den Palästinensergruppen auszudehnen, wenn die Israelis wirkliche Schritte zur Umsetzung der Roadmap unternehmen“, sagte der Außenminister der Palästinensischen Nationalbehörde (PNA) [gibt es nicht, es gibt die palästinensische Autonomiebehörde], Nabil Shaat gegenüber Reuters nach dem Treffen mit seinem israelischen Gegenüber Silvan Shalom im israelischen Außenministerium in Jerusalem. [Was soll Israel eigentlich noch tun, damit die PA einmal anfängt ihren Aufgaben nachkommt, Herr „Außenminister“?]

Shaat sagte, er und Shalom hätten es nicht geschafft sich über den Vorschlag zu einigen, weil „die Israelis von uns verlangten, die palästinensischen Organisationen zu zerschlagen und die Führer dieser Organisationen zu verhaften“. [Wenn die Roadmap die Zerschlagung der Terror-Infrastruktur und der Terror-Organisationen verlangt, warum sollte Israel darauf verzichten – zumal die PA bisher keine Anstalten macht, ihren Teil der Roadmap zu erfüllen?]

Es wird berichtet, dass der palästinensische Premierminister Mahmud Abbas (Abu Mazen) sich mit Führern der Gruppierungen in Gaza zu weiterem nationalen Dialog über den Status quo und die Hudna (Waffenruhe) treffen wird.

Shalom bestätigte, dass er ein Angebot seines palästinensischen Gegenübers für eine „absolute und dauerhafte“ Waffenruhe zurückwies, berichtete Ha’aretz.

Israels Fernseh-Sender Channel One zitierte Shalom, er habe Shaat gesagt, Israel würde in die zweite Phase der von den USA geförderten Roadmap eintreten, die einen palästinensischen Staat bis 2005 vorsieht, so ange die PNA nicht zerschlägt, was er als die „Terror-Infrastruktur“ beschrieb. [Was in völliger Übereinstimmung mit der Roadmap steht!]

Palästinenservertreter warnen vor einem Bürgerkrieg, sollten sie gegen die Gruppen vorgehen, die gegen die israelische Besatzung sind; sie sagen, die effektivste Weise, die Gewalt des 34 Monate alten Aufstandes für die Unabhängigkeit aufzuhalten, sei, dass Israel den Friedensplan umsetzt. [Ah ja, die Israelis müssen leisten, damit die Palästinenser ihren Terror nicht wieder auf das frühere Level hoch fahren. Aber zu erwarten, dass die Palästinenser ihren Teil erfüllen, ist zu viel verlangt, oder?]

Shaat sagte, er erzählte Shalom, dass weitere israelische Rückzüge aus den wieder besetzten Städten der Westbank und andere Schritte, die den Palästinensern Bewegungsfreiheit verschafften, es der PNA-Regierung möglich machen würden, eine dauerhafte Waffenruhe mit den palästinensischen Parteien auszuhandeln. [Die Roadmap sagt nicht, die PA soll mit den Terroristen über eine Waffenruhe verhandeln, sondern sie soll die Terror-Organisationen und deren Infrastruktur zerschlagen!]

„Ihre Reaktion war, dass sie darauf bestanden, dies sei nicht genug; sie bestanden darauf, dass die Palästinenser die militante Infrastruktur beseitigen“, sagte Shaat der Associated Press. [Warum auch nicht – nichts anderes wird durch die Roadmap verlangt!]

Die wichtigen Palästinensergruppen erklärten am 29. Juni eine zeitlich begrenzte Waffenruhe und obwohl es seitdem sporadische Anschläge gegeben hat, ist das Niveau der Gewalt stark gesunken. [167 „sporadische Anschläge“ – abgesehen von den verhinderten…]

Shalom sagte dagegen, dass beider Treffen „geholfen habe, eine Grundlage für Kooperation zwischen uns zu schaffen“.

Shaat sagte, Shalom habe seine Einladung angenommen, die Gebäude des PNA-Außenministeriums in Ramallah oder Gaza zu besuchen.

Beide vereinbarten, ein bilaterales Komitee zur Diskussion außenpolitischer Fragen einzusetzen, sagte Shaat der Tageszeitung Al-Quds.

Unabhängig davon traf PNA-Staatsminister für Sicherheitsfragen, Mohammed Dahlan, mit Brigadegeneral Amis Gilad, dem Kopf des Sicherheits- und Politik-Teams im israelischen „Verteidigungs“- [streuen wir mal schnell eine kleine Beleidigung ein…] Ministerium und Koordinator der israelischen Besatzungsstreitkräfte (IOF) zusammen, um ein israelisches Angebot zum Rückzug aus Jericho und Kalkilia in der Westbank zu besprechen.

Israel schlug das erstmals letzte Woche in einem Treffen zwischen Dahlan und dem isrealischen „Verteidigungs“-Minister Shaul Mofaz [ein bisschen Diffamierung macht doch richtig Spaß, oder?] vor, aber die Palästinenser bestanden statt dessen auf einem Rückzug aus Ramallah.

Ein Statement aus Dahlans Büro beschuldigte die israelische Seite, sie gäbe kein echtes Engagement beim Abbau von Straßensperren und anderen Hindernissen um die beiden Städte. [Hm – nach einem Haufen abgebauter Straßensperren, mehreren geräumten Städten – während die Palästinenser gerade mal ihre „Hudna“ verkündeten – hat Israel also nichts wirklich voran Bringendes getan. Sehr bezeichnend. Ein Hinweis darauf, dass die PA bisher nichts tut, um die Hetze zu beenden, um die Hass-Erziehung zu beenden, dass sie weiter Sommerlager nach Selbstmord-Terroristen benennt, diese als Vorbild darstellt; dass immer noch haufenweise Attentate verübt werden, dass DIE zentrale Forderung der Roadmap (Abbau der Terror-Infrastruktur) nicht einmal ansatzweise angegangen wird – all das ist völlig egal, das spielt keinerlei Rolle!]


PA-Sommerlager nach Terrorist benannt
berichtet von Palestinian Media Watch
(Und ich frage mich, wie der Terror wie die PA den Terror beseitigen will, wenn sie ihn auf diese Weise selbst dann schürt, wenn sie angeblich eine Waffenruhe einhält und den Frieden mit Israel sucht.)

Einleitung durch PMW:
Die palästinensische Autonomiebehörde macht es zur Bildungspolitik, Sportereignisse für Kinder, Bildungsprogramme und –Einrichtungen nach Terroristen zu benennen, darunter Selbstmord-Bomber, die eine große Zahl Israelis getötet haben. Gestern [also am 14.7.2003, zwei Monate nach Beginn der „Road Map“, nach der die Palästinenser den Terror bekämpfen sollten!] ein Sommerlager nach Jihad Al-Amarin, dem Gründer der Selbstmordterror-Abteilung der Fatah, den Al-Aksa-Märtyrerbrigaden. Es wird berichtet, dass die Kinder als Lageraktivitäten das Haus des Terroristen besuchten und seine Familie trafen. Dem geht eine Vielzahl von Artikeln der PA-Presse in diesem Sommer voraus, dass Kinder-Sommerlager nach anderen Terroristen benannt wurden. (Weitere derartige Meldungen können der Internetseite von Palestinian Media Watch entnommen werden!)

Meldung in Al-Hayat Al-Jadida, 13. Juli 2003:
Die Palästinensische Union für Kultur, Wissenschaften und Entwicklung fährt mit den Aktivitäten der fünften Runde der Sommerlager fort, die den Titel trägt: „Shahid Al-Amarin“. Sie tut das in Zusammenarbeit mit der Kinderorganisation „Da’una Nafrach“ (Lasst uns jubeln)… [150 Jungen und Mädchen im Alter von 12 bis 13 Jahren nehmen an der Lager teil.]

Gestern besuchten die Teilnehmer des Lagers das Haus des Shahiden [für Allah gestorbenen] Jihad Al-Amarin, wo sie von der Ehefrau des Shahiden, seinen Kindern und seiner Familie begrüßt wurden. Während des Besuchs wurden Reden gehalten, die die Vorzüge des Shahiden Jihad Al-Amarin priesen, der vor einem Jahr durch die Besatzungskräfte ermordet wurde. [Anmerkung: Jihad Al-Amarin, der Gründer der Al Aksa-Märtyrerbrigaden, wurde von Israel getötet.]

Die Frau des Schahiden drückte ihre Freude aus angesichts der Loyalität unseres Volkes gegenüber ihrem Mann und erklärte, dass der Shahid Jihad einem nationalen Auftrag folgte. Während des Besuchs wurde der Frau des Schahiden das Schild des Lagers übergeben.


Palästinensisches Fernsehen: Mohammed befahl den Muslimen, Juden zu töten
Und hier bei uns schwärmen sie davon, dass man auf dem Weg zum Frieden sein könnte!

PMW berichtet am 14. Juli 2003, dass eine weitere Sendung des PLO-Fernsehens die Ermordung von Juden als religiöse Pflicht darstellte. Dr. Hassan Khader, Gründer der Al Quds-Enzyklopädie, erschien Sonntag im PA-Fernsehen mit dem folgenden Zitat Mohammeds: „Die Stunde [Tag der Auferstehung] wird nicht kommen, bis ihr die Juden bekämpft, bis ein Jude sich hinter einem Felsen oder Baum versteckt und der Felsen und der Baum wird sagen: Oh Muslim, Diener Allahs, da ist ein Jude hinter mir, komm und töte ihn!“

Obwohl die Grundlage für die derzeitigen Verhandlungen zwischen Israel und den Arabern ist, dass der Konflikt kein religiöser Disput ist, sondern ein politischer, zitieren die religiösen und akademischen Lehrer der PLO wiederholt islamische Quellen, die im Namen Allahs verlangen, dass Juden gehasst und sogar getötet werden.

Die gestrige Sendung ist nichts als ein weiteres Beispiel für die von den PA-Medien verbreiteten Weltsicht, dass die Erlösung von der Ermordung von Juden durch Muslime abhängig sei. Sie kann auf der Internetseite von PMW angesehen werden, dazu eine früher gesendete Zitierung derselben Quelle durch einen muslimischen Führer.


Israelnetz, 07.07.2003 von wegen Friedenshoffnung…
Freilassungskandidat: „Intifada muss weitergehen“

JERUSALEM (inn) – Ein palästinensischer Häftling, der offenbar freigelassen werden soll, hat eine Fortsetzung der bewaffneten „Intifada“ angekündigt. Samir Kuntar hatte sich vor 24 Jahren an einem Terroranschlag in der nordisraelischen Küstenstadt Nahariya beteiligt.

„Unsere Freilassung ist keine Vorbereitung auf die Zerstörung der Waffe des Widerstands“, sagte Kuntar in einem Interview mit der libanesischen Tageszeitung „A-Safir“. „Sie ist vielmehr ein Beweis dafür, dass dieses Mittel angemessen ist. Es muss bleiben, um die offizielle Position der Palästinenser zu stärken, die danach strebt, die Ziele des palästinensischen Volkes zu verwirklichen.“

Wie die israelische Zeitung „Ma´ariv“ berichtet, zeigten sich israelische Sicherheitskräfte nicht nur über den Inhalt des Interviews besorgt. Auch die Frage, wie der 42jaehrige überhaupt vom Gefängnis aus mit Journalisten sprechen konnte, beschäftigt die Aufsichtsbehörde. „Der Fall wird untersucht, und wenn der Häftling tatsächlich ein Interview gegeben hat, werden wir ihm ein Disziplinarverfahren und Sanktionen anhängen“, sagte eine Sprecherin.

Die israelischen Sicherheitskräfte wollen eine Liste mit 350 Häftlingen erstellen, die im Rahmen der „Roadmap“ entlassen werden sollen. Von den rund 5.940 Palästinensern, die derzeit in Haft sitzen, wurden rund 2.500 wegen Mordes oder der Beteiligung an Anschlägen verurteilt, weitere 2.500 wurden aufgrund anderer Straftaten zu Gefängnisstrafen verurteilt. Rund 940 Gefangene sitzen noch in Untersuchungshaft.

Im April 1979 hatte die „Palästinensische Befreiungsfront“ in Nahariya einen Anschlag verübt. Die Attentäter waren mit einem Schiff in die Küstenstadt gelangt und in ein Wohnhaus eingedrungen. Dabei wurden ein Israeli und seine beiden kleinen Töchter sowie ein Polizist erschossen. Kuntar wurde zu einer fünfmal lebenslänglichen Gefängnisstrafe und zu weiteren 47 Jahren Haft verurteilt.


Aus einem Bericht der New York Times vom 28.6.2003:
über den bevorstehenden Rückzug der Israelis aus Bereichen des Gazastreifens.
Israel hatte zwei palästinensische Bombenbauer gezielt getötet. Die „Trauergemeinde“ äußerte sich – und leider sind das typische palästinensische Äußerungen:

In der Menge vor der Totenhalle des Aksa-Märtyrer-Krankenhauses [Was für ein „toller“ Name für dieses Krankenhaus!] stand Yasir Abu Anas, 23-jähriger Englisch-Lehrer und sagte, einer der getöteten Militanten, Muhammed al-Ghoul, war sein Schüler, bis er vor einem Jahr sein Studium fallen ließ und sagte, er wolle wie sein Vater ein Meister-Bombenbauer für die Hamas werden. Der Verbleib seines Vaters ist unbekannt.

Herr Anas sagte, er habe nicht widersprochen. „Wir müssen kämpfen“, sagte er auf Englisch. „Ich kann keine Waffen benutzen – ich mache das nicht – aber ich kann die Leute dazu anhalten zu kämpfen.“

Gefragt, ob er seine Schüler dazu angehalten habe, sagte er: „Natürlich, es ist keine Schande, das zu sagen. Ich sage meinen Schülern ständig, dass sie kämpfen sollen.“

Er äußerte sich den Gesprächen der Palästinenser über eine Feuerpause oder einen Frieden mit Israel gegenüber verächtlich. „Das ist ein Existenzkampf, keiner um Grenzen“, sagte er. „Es wird nicht enden, bis zum Tod.“

Hm, wenn das repräsentativ für die Palästinenser ist, welche Hoffnung setzen dann eigentlich die Europäer in die jetzt schon missbrauchte „Road Map“?


Während alles davon redet, dass die „Road Map“ umgesetzt wird und die Chance auf Frieden wieder gegeben ist, macht PA da weiter, wo sie nie aufgehört hat (Bericht der ICEJ vom 2.6.2003):

PA-Aufsatzwettbewerb: Briefe an den Feind

Nach einem Bericht der „Palestinian Media Watch“, einer Organisation, die den Inhalt palästinensischer Medien analysiert, gab das Erziehungsministerium der PA die Gewinner eines Schüler-Aufsatzwettbewerbs bekannt. Die ersten zehn der insgesamt 1 Millionen Teilnehmer schrieben über die Zerstörung Israels, den Wunsch, Israelis zu töten und Hass auf Amerika. Keiner der Aufsätze behandelt das Thema Frieden mit Israel.

Einige der Aufsätze wurden in der palästinensischen Tageszeitung „Al-Kuds“ publiziert. Der Zehntklässler Jhouk Tarek schreibt: „An meinen Kollegen in der Menschheit, den israelischen Soldaten an einer Straßensperre des Militärs: Hat deine Mutter Muttertag gefeiert? Ich glaube nicht, dass du mit ihr gefeiert hast, aufgrund deiner Aufträge, die du gegen die Palästinenser ausführen sollst. Ich schlage vor, du solltest ihr ein Geschenk bei einem verspäteten Besuch mitbringen: eine Flasche mit dem Blut eines palästinensischen Kindes, das du auf dem Weg ermordet hast, und dessen Mutter immer noch nach ihm Ausschau hält.“

Ein weiterer „Brief“ ist an Premierminister Scharon gerichtet:

„Ich möchte dir das Geheimnis meines Hasses gegen dich verraten. Ich hasse dich nicht aufgrund deiner Religion, weil du an Musa (Mose) glaubst, gesegnet sei sein Andenken. Ich hasse dich, weil du die Kinder meines Volkes hasst”, so der Siebtklässler Saja Etzam.

Unterdessen forderte Jassir Arafat nach einem Bericht des Zweiten Israelischen Fernsehens am Internationalen Tag des Kindes palästinensische Kinder dazu auf, diesen Tag dadurch zu begehen, dass sie Märtyrer würden. Ein Märtyrer, der für Jerusalem sterbe, habe ebenso viel Macht wie 40 sterbende Feinde, so Arafat gegenüber den Kindern in Ramallah.


TheMediaLine, 11.5.2003: Palästinensische Ausstellung: Das Paradies, das die Märtyrer erwartet

Einen Versuch „die Moral der Studenten zu heben“ nennt es die Al-Najah-Universität in Nablus und eröffnete eine Ausstellung, die ein Modell des Paradieses zeigt, in das Selbstmord-Bomber und „Märtyrer“ eingehen werden. Die Ausstellung ist ein Bild der Ruhe, das einen Goldfisch-Teich und Fotos toter Terroristen beinhaltet. Die Ausstellung trägt den Titel „Der Sieg der Gerechten“ und ihre Organisatoren sagten nach Darstellung der AP, dass sie „die Belohnungen für die Ausführung von Angriffen auf Israel darstellen solle“.
So friedlich werden Studenten geprägt. Wenn Herr Abbas es mit der Einstellung des Terrors ernst meinen sollte, dann müsste hier ganz schnell die Meldung kommen, dass der Abbau dieser „Ausstellung“ angeordnet und ausgeführt wurde.


Tzamtzam News-Hebrew/COP: Palästinenser „lösen“ das Problem der illegalen Waffen, indem sie die Terroristen in die Sicherheitsdienste aufnehmen

Raschid Abu Schabak, Kopf des palästinensischen Präventiven Sicherheitsdienstes in Gaza und Mohammed Dahlans ehemaliger Stellvertreter, sagte dem Islam Online Chatforum am 4. Mai, dass die palästinensischen Sicherheitsdienste die Aktivisten der Terrororganisationen in ihre Reihen aufnehmen würden, um das Problem des illegalen Waffenbesitzes durch nicht-Regierungs-Kräfte zu „lösen“.
Mit anderen Worten: Alle, die illegale Waffen besitzen, werden zu offiziellen Polizisten oder Geheimdienstlern erklärt, damit die Waffen nicht mehr illegal sind. Die Juden werden dann also mit legalen Waffen ermordet, statt mit illegalen.


COP: Neuer PA-Informationsminister: Der Kampf geht weiter

Nabil Amar, von Abu Mazen neu zum PA-Minister für Information ernannte, sagte dem Islam Online-Chatforum am 6. Mai 2003: „Ich bin überzeugt, dass Abu Mazen sich dem politischen Programm verpflichtet fühlt, das vom Palästinensischen Legislativrat genehmigt wurde, und dass der palästinensische Kampf nie aufhören wird, solange die Besatzung andauert.“ [übersetzt: So lange, wie Israel existiert – da alles Gebiet „zwischen Fluss und Meer“ per immer wieder genannter Definition besetzt ist – wird es Krieg gegen die Juden geben.] „Es ist manchmal notwendig, von einem Mittel auf ein anderes zu wechseln; aber alle Kräfte und die Regierung des palästinensischen Volkes wird nie still sein, bis ein unabhängiger Staat mit Jerusalem als seiner Hauptstadt eingerichtet ist und eine faire Lösung der Flüchtlingsfrage auf Basis der internationalen Rechtmäßigkeit erreicht ist.“ (Tzamtzam News in Hebräisch) [Wieder eine Übersetzung: „Faire Lösung der Flüchtlingsfrage“ bedeutet nach palästinensischem Sprachgebrauch: Überflutung Israels mit den angeblichen 4 Millionen Nachkommen der Flüchtlinge von 1948 = Vernichtung des jüdischen Staates durch massive Veränderung der demographischen Verhältnisse.]

Amar sagte Israel Radio am Freitag: „Arafat ist der gewählte Präsident der Palästinenser. Ich rate den Amerikanern, einen Dialog mit Arafat zu eröffnen.“ (Israel Radio)


Palestinian Media Watch berichtet am 6.5.2003:
Direktorin des Palästinensischen Kinder-Hilfsvereinigung:
„Wir lehren unsere Kinder den Märtyrertod zu suchen.“

Einleitung:
PMW-Berichte, die die umfassende Ermutigung der Autonomiebehörde zeigten, ihre Kinder nach dem heldenhaften Tod für Allah, die Schahada, anzustreben, sind wiederholt von PA-Führern auf Englisch geleugnet worden. In den Medien ihrer eigenen, arabischen Sprache jedoch fahren sie fort, die Ermutigung ihrer Kinder zur Schahada als nationale Leistung zu betrachten.

In einem aufrichtigen Interview mit PA TV (dem palästinensischen Fernsehen) erklärte die Direktorin der palästinensischen „Kinder-Hilfsvereinigung“, einer Gruppierung, deren Aufgabe es ist, Kindern zu helfen, dass als Bildungspolitik mit anderen Werten palästinensische Lehrer ihren Schülern beibringen den Tod für Allah – die Schahada – anzustreben.

Es folgt der Text des Interviews:

Das Interview:
Journalist Samir Shahin: „Die Kinder wollten nur die Schule verlassen und Steine auf die israelischen Soldaten zu werfen, um den Märtyrertod (Schahada) zu erzielen. Sie strebten die Schahada als oberstes Ziel an.

Moderator: Frau Firial, versteht – nach Ihrer Meinung – das palästinensische Kind das Konzept der Schahada?

Firial Hillis, CEO der palästinensischen „Kinder-Hilfsvereinigung“: „Das Konzept der Schahada bedeutet für das Kind, dass – aus religiöser Sicht – es zur Heimat gehört. Dass es Opfer für die Heimat bringt. Schahada zu erzielen, um ins Paradies zu kommen und seinem Gott gegenüber zu treten. Es gibt nichts Besseres. Wir lehren unsere Kinder auch die Heimat zu beschützen, ihr Eigentum, und die Schahada zu erzielen.“ [PA TV, 4. Mai 2003]

Ist das nicht herzallerliebst? Wie sollen diese Kinder jemals Frieden schließen, wenn sie derart „erzogen“ werden? Und wie soll man glauben, dass Arafat & Co. Frieden schließen wollen, wenn diese gezielte Erziehung zu Hass und Mord betreiben wird?
Am Wichtigsten aber: Wieso wird hier immer behauptet, die Palästinenser wollten Frieden und die Israelis nicht?


Arutz-7 berichtet im Newsletter vom 04.05.2003:
Fatah ruft immer noch zur Vernichtung Israels auf

Fatahs ideologische Plattform, wie sie auf der Internetseite der Bewegung erscheint, ruft immer noch zur Vernichtung des „zionistischen Gebildes“ und der Befreiung von „ganz Palästina“ auf. Haggai Huberman berichtet, dass die Fatah, die wichtigste Komponente der Palästinensischen Autonomie, erklärt: „Die zionistische Präsenz in Palästina stellt zionistische Aggression dar, die im Wesentlichen auf expansionistischem Imerialismus gründet. Das Ziel des palästinensischen Kampfs ist es, Palästina vollständig zu befreien und das zionistische Gebilde wirtschaftlich, politisch, militärisch und kulturell auszulöschen. Eine bewaffnete Volksrevolution ist der einzige Weg Palästina zu befreien.“

Wie gesagt: Fatah äußert das – die Organisation, die der neue Premierminister der PA mit gegründet hat, deren stellvertretenden Vorsitz er über lange Zeit inne hatte und der er sich absolut verpflichtet fühlt. Fatah äußert das weiter, NACHDEM Mahmud Abbas angeblich den Terror unterbinden soll. NACHDEM ihm von allen möglichen Leuten im Westen attestiert wurde, er sei ein „Moderater“. Wäre es nicht an der Zeit, dass „Abu Mazen“ seine eigene Organisation auf Linie bringt? Ich fürchte, sie ist auf Linie und der PA-Premier auch!


Interview der Zeitung Al-Bayen (Vereinigte Arabische Emirate) mit Faruk Qaddumi am 03.01.2003:

„Die Palästinenser stimmen darin überein, dass der Widerstand (=Juden durch Terror umbringen) die natürliche Basis für die nationale Einheit und nationalen palästinensischen Dialog [zwischen den verschiedenen Fraktionen] ist.“
„Die palästinensischen Parteien [incl. Hamas, Jihad, PFLP etc.] legten verschiedene Dokumente vor und der gemeinsame Nenner all dieser Dokumente war das Prinzip den Widerstand fortzusetzen, der die Diskussionsgrundlage für die Zukunft der palästinensischen Führung und der palästinensischen politischen Richtung bildete.“
Quelle: MEMRI


Schon nicht mehr ganz frisch – übermittelt von Honestreporting.com:
New York Times, 6. April 1989:

Fuzi Salim Ali Madi, einer der Führer von Arafats Eliteeinheit, Fatahs „Force 17“, wählte den Spitznahmen „Abu Hitler“ und nannte seine zwei Söhne „Eichmann“ und „Hitler“.
Das sind also die Saubermänner, die Arafat mit der Führung seiner „Sicherheitseinheiten“ oder „Kampfverbände“ betraut.