Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (26.11. – 2.12. 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 26.11.2017:

Kann man sich noch darüber wundern? Religiöse Führer der PalAraber verkünden, der Terroranschlag auf die Moschee in Ägypten sei ein israelisches Komplott.

260.000 Palästinenser haben den Libanon verlassen, um woanders ein besseres Leben zu suchen; ein Hamas-Vertreter macht Israel dafür verantwortlich, es wolle die Flüchtlingslager dort leeren und damit die Grundlage für das Rückkehrrecht beseitigen. Eine Statistik besagt, dass mehr als 45% der Flüchtlinge im Libanon in andere Länder (weiter)gewandert sind; die Gründe: Armut, Arbeitslosigkeit und politische Instabilität.

Montag, 27.11.2017:

Der PA-„Botschafter“ in Großbritannien erzählte in einem Interview stolz, dass er auf einen israelischen Schüler eindrosch, weil der Falafel und Hummus als israelisches Essen bezeichnete.

Die PA-Nachrichtenagentur Quds Press veröffentlichte einen Bericht über die „Einbrüche“ von „Siedlern“ in der Al-Aqsa-Moschee. Demnach sollen letzte Woche 417 Israelis dort „eingebrochen“ sein, zwischen dem 17. und dem 23. November waren es 353. 118 der „Siedler“ gehörten einer Studentengruppe an, denen der Einbruch offiziell genehmigt wurde. Diese „Einbrüche“ von „Siedlern“ sind Besuche von Juden auf dem Tempelberg. Mit anderen Worten: Das ist boshafte Lügenpropaganda.

4 PA-arabische Jugendliche wurden vor ein paar Tagen festgenommen, weil sie an der Schnellstraße 60 Rohrbomben und Steine auf Fahrzeuge warfen.

Die israelischen Verteidigungskräfte kündigten an, dass im Fall eines weiteren Krieges mit der Terrororganisatin im Libanon Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah persönlich auf der Abschussliste der IDF steht.

Dienstag, 28.11.2017:

Ein Mitglied des Revolutionsrats der Fatah rief im EU-Parlament die internationale Gemeinschaft auf zu helfen die „israelische Besatzung“ zu beenden. Die UNO, der Sicherheitsrat, das Nahost-Quartett und die EU hätten die politische, moralische und menschliche Pflicht die „Besatzung“ zu beenden, damit die Palästinenser ihr Recht auf Selbstbestimmung ausüben können. Er rief zur Anerkennung des „Staats Palästina“ auf. Außerdem würde die Beendigung der „Besatzung“ helfen den internationalen Terrorismus zu bekämpfen. (Der hat ja nun alles mit Israel zu tun, wie wir alle immer wieder erfahren…)

Die PA traf sich mit Vertretern der Lehrergewerkschaft und versprach an der Verhinderung eines weniger extremistischen Lehrplans in den UNRWA-Schulen zu arbeiten. (Mit anderen Worten: Der „Friedenspartner“ will weiter Kindern Israelhass auch in den Schulen einimpfen lassen.)

Mittwoch, 29.11.2017:

Das Patriarchengrab in Hebron bleibt am Donnerstag wegen eines muslimischen Feiertags für Juden geschlossen.

Donnerstag, 30.11.2017:

Ein IDF-Sprecher sagte, das heutige Mörserfeuer aus dem Gazastreifen sei vom IS gekommen; die Terroristen hatten ca. ein Dutzend Mörsergranaten auf israelische Soldaten geschossen.

Freitag, 01.12.2017:

Die PA lässt ihrer Gazette Al-Hayat Al-Jadida heute den „Märtyrer“ betrauern, der gestern beim Mordversuch an jüdischen Jugendlichen von einem begleitenden Erwachsenen tödlich verletzt wurde. Man bedenke: Die Araber waren die, die morden wollten – aber das Lügenblatt schrieb in der Überschrift: „Bürger, die Sicherheit und Frieden suchen, und Siedler, die Blut und Mord suchen.“ Und Mahmud Abbas forderte internationalen Schutz für die PalAraber – der Tote belege „vor aller Welt die ganze Grausamkeit der von Siedlern verübten Verbrechen gegen das unschuldige palästinensische Volk“.

PA-Kinderfernsehen lässt Kinder reden: Die Juden haben Arafat vergiftet, „Millionen Märtyrer marschieren auf Jerusalem“ (Video) – Transkript.

Ein Lied im PA-Fernsehen verspricht die Juden anzugreifen: „Wir werden die Fatah-Flagge mit dem Gewehr hissen … Wir werden vom Meer her hinter euch her sein… Wir sind Soldaten, bis wir die Juden brechen…“ (Merke: „Juden“, nicht „Israelis“ oder „Zionisten“.)

Zwei führende Hamasniks sind nach Ägypten gereist, wo sie einen möglichen Gefangenenaustausch mit Israel zu diskutieren. Offiziell sollen sie mit der Fatah reden.

Samstag, 02.12.2017:

Die mögliche Ankündigung Trumps, dass die US-Botschaft nach Jerusalem verlegt wird, löst zusammen mit Berichten, dass alternativ Jerusalem von den USA als Hauptstadt Israels anerkannt werden könnte, heftige Reaktionen aus:
– Die Hamas fordert von den PalArabern die Wiederaufnahme der „Intifada“. Das sei ein eklatanter Bruch des Völkerrechts, das Jerusalem als besetztes Gebiet betrachte. Der Schritt werde Verbrechen der Verjudung der Stadt und der Vertreibung der Palästinenser Deckung geben.
– Ein Berater von Mahmud Abbas warnte die USA, eine Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels werde den Friedensprozess „komplett vernichten“.
– Die Arabische Liga warnt, eine Anerkennung Jerusalems werde Extremismus und Gewalt schüren. Sie werde nur einer Seite nützen, Israel, das Frieden gegenüber feindselig eingestellt sei.

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Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (9. – 15. Juli 2017)

Sonntag, 09.07.2017:

Der COGAT-Chef berichtete auf seiner arabischsprachigen Facebook-Seite, dass die Gaza Elektric Company in den letzten 18 Tagen 7 Millionen Liter Diesel kaufte. 35% davon wurden von der Hamas beschlagnahmt und im privaten Sektor verkauft. Den Gewinn von 1,37 Schekeln pro Liter hat die Terrorgruppe eingesackt.

Montag, 10.07.2017:

Die PA hat eine Liste veröffentlicht – Personen, von denen sie behaupten, dass sie „Mord und Verbrechen an Palästinensern verübt haben und finanzielle Hilfe und juristische Unterstützung durch die israelische Regierung erhalten“.

Mittwoch, 12.07.2017:

Das Verteidigungsministerium hat ein Projekt abgeschlossen, mit dem 40 Schulen, Kindergärten und öffentliche Gebäude am Gazastreifen stärker gegen Raketenbeschuss geschützt werden sollen. Weitere 28 sollen folgen.

Donnerstag, 13.07.2017:

Trumps Nahost-Gesandter Jason Greenblatt eine Vereinbarung vermittelt, durch die die PA für das Projekt des Kanals vom Roten zum Toten Meer motiviert wird: Die PA wird Wasser und Strom zu günstigeren Preisen geliefert bekommen. (Allerdings, berichtet The Jewish Press, ist das Projekt und die Vergünstigungen für die Palästinenser daraus schon seit 2015 in der Planung!)

Die Frauen in Grün für das Israels von Morgen rufen für Freitag zu Protesten gegen die Sicherheitslage im Gush Etzion auf.

Einwohner des Jerusalemer Viertels Pisgat Ze’ev beklagen praktisch tägliche, heftige Störungen der Nachtruhe durch Araber, die Feuerwerk und Schusswaffen abfeuern.

Freitag, 14.07.2017:

Am 10. Juli verübte Mohammed Jibrin einen Terroranschlag mit einem Auto und wurde von Soldaten erschossen. Der Terrorist, der laut PA-Medienberichten „grundlos“ erschossen wurde, erhielt jetzt ein „militärisches Begräbnis“.

Die Palästinensergruppen (einschließlich der Fatah) verurteilten den Tod der Terroristen und die Schließung des Tempelbergs (und der Altstadt). Die Hamas bezeichnet den Anschlag wie nicht anders zu erwarten als „natürliche Reaktion auf israelischen Terrorismus“.
Die PA-Nachrichtenagentur log, die Terroristen seien auf einem Motorrad von außerhalb der Altstadt gekommen. Es gibt Videobeweise, dass das falsch ist – womit die Muslime nicht weiter den Eindruck erwecken können, die Waqf könne nichts mit dem Terror zu tun haben (hat sie, weil sie die Lagerung von Waffen und Munition in den Moscheen gestattet).

Jordanien forderte von Israel, dass der Tempelberg sofort wieder für Muslime geöffnet wird. Israel reagierte empört: Jordanien heize die Lage weiter an. (YNet bezeichnet das als „Jordanien in Gesprächen mit Israel zur Freigabe des Tempelbergs“.)

Auf Facebook wurde das Selfie der Mörder vom Löwentor zum Hit. In weniger als einer Stunde gab es mehr als 1.200 positive Kommentare.

Samstag, 15.07.2017:

Nachtrag zum Verhalten der PA nach dem Terroranschlag am Löwentor: Mahmud Abbas bezeichnete die Schließung des Tempelbergs (um zu kontrollieren, ob es weitere Terroristen und Waffen gibt) als genauso schlimm wie die Terrormorde selbst.

Die Polizei ermittelt, ob die Mörder vom Tempelberg Hilfe von einem Waqf-Mitarbeiter hatten. Es scheint Hinweise darauf zu geben.

Der Tempelberg soll nach Angaben der Regierung ab Sonntag wieder geöffnet sein.

Die Hamas tobt: Die Schließung des Tempelbergs sei eine „nie da gewesene Aggression“ (warum war dann die von 2000 keine?) und fordert die PalAraber zu weiteren Angriffen auf israelische Polizisten auf.

Die Polizei hat 3 Waqf-Mitarbeiter festgenommen, die im Verdacht stehen vom Anschlag gewusst und den Terroristen von gestern geholfen zu haben.

Minister Ayub Kara (Likud) forderte, dass die Familien der Terroristen vom Tempelberg in den Gazastreifen ausgeschafft werden.

Palästinensischer Aufruf gegen Selbstmordattentate (2/3)

Am 19. und am 21. Juni 2002 erschien in der palästinensischen Tageszeitung „Al-Quds“ eine Anzeige mit einem Aufruf von palästinensischen Intellektuellen, der weltweit – auch in unseren Medien – große Beachtung fand.

Palästinensische Reaktionen:

2.1. PLC/Fatah-Mitglied Hatem Abd Al-Qader:(3)

In einem Interview mit der arabisch-israelischen Wochenzeitschrift Al-Sinara erklärte das Mitglied des PLC und der Fatah-Führung Hatem Abd Al-Qader:

Dieses Kommunique ist für die Fatah-Bewegung nicht akzeptabel. Es ist nicht ausgewogen, denn es bezieht sich auf Operationen gegen israelische Zivilisten, aber nicht auf die von Sharon begangenen Verbrechen gegen das palästinensische Volk. Die Unterzeichner sollten sich auf diese Verbrechen konzentrieren. Wenn diese Operationen terroristisch sind, dann ist das, was Sharon ausübt, auch Terror. Und Terror kann nicht nur aus einem Blickwinkel betrachtet werden.

Als der Interviewer anmerkte, dass das Kommunique sich nicht auf Sharon und die Operationen der israelischen Regierung in den Gebieten bezieht, erklärte Abd Al-Qader:

Ich weiß, was in dem Kommunique steht. Es wurde mir gezeigt, aber ich habe mich geweigert es zu unterzeichnen. Es stimmt, dass das Kommunique eine Richtung einschlägt, wo ein gewisser Menschenverstand zu finden ist, aber trotzdem ist es nicht ausgewogen. Wir könnten eine Kommunique haben, das einige Dinge in den richtigen Rahmen setzt. Wir sind absolut gegen die Tötung von Zivilisten auf beiden Seiten; wir lieben auch das Blutvergießen nicht. Aber die Frage ist, wie der Teufelskreis durchbrochen werden kann. Es muss durch die Beendigung der Aggression gegen das palästinensische Volk geschehen.

Der Interviewer fragte weiter: Was sind die Voraussetzungen für die Einstellung der Märtyreroperationen? Al-Qader antwortete:

Konkrete Bemühungen zur Beendigung dieser Operationen könnten gemacht werden, wenn Israel sich zu fünf Punkten verpflichtet:

Erstens muss es die Aggression gegen das palästinensische Volk beenden – das heißt: die Vorstöße auf unser Gebiet einstellen. Zweitens muss es sich allen besetzten palästinensischen Gebieten abziehen. Drittens muss es die Belagerung der Palästinenser in den Gefängnissen aufheben. Viertens muss es alle [palästinensischen] Gefangenen frei lassen. Fünftens msus die internationale Gemeinschaft für Garantien sorgen, das wir in der Lage sein werden unser Recht auf Widerstand über die 1967-er Grenzen hinaus auszuüben… Ohne diese Bedingungen wird es schwierig sein, diese Operationen zu begrenzen. Niemand kann das, so lange die israelische Aggression weiter geht. Und wer immer behauptet, er könne diese Operationen ohne die passende Atmosphäre beenden, der träumt oder befindet sich im Delirium.

Der Interviewer meinte dann: Aber Präsident Yassir Arafat gab ein Kommunique heraus, in dem er einen Stopp der Operationen verlangte. Er griff diese sogar an. Abd Al-Qader antwortete:

Die einzigen, die diese Operationen ausführen, sind lokale Führer… Sogar die Entscheidungen der Al Aksa-Märtyrerbrigaden hängen heute von der politischen Lage ab… Die Al Aksa-Märtyrerbrigaden, der militärische Arm der Fatah, sind nicht der zentralen Entscheidung der politischen Führung unterstellt… Arafat hat fast keine Kontrolle und der andere Verantwortliche ist Israel…

2.2. Einer der obersten Hamas-Repräsentanten, Dr. Abd al-Aziz Al-Rantissi:(4)

In einem anderen Al-Sintara-Interview wrude Dr. Abd al-Aziz Al-Rantissi, einer der Hamas-Köpfe im Gazastreifen, zu dem Kommunique befragt. Er sagte:

Wir halten niemanden davon ab seine Meinung nach Belieben zu sagen. Die meisten Unterzeichner haben keine Verbindung zum Widerstand und glauben in keiner Weise an den palästinensischen Widerstand… Uns ist bewusst, dass es Uneinigkeiten gibt, aber wir schauen in der Folge auf die palästinensische Straße, was die Hamas-Aktion von Dienstag und die der Fatah in Jerusalem am Montag und weitere Operationen angeht. Und wir erkennen eine Regel: dass das palästinensische Volk den Widerstand unterstützt, wie es auch die verschiedenen palästinensischen Fraktionen tun…

Die Unterzeichner des Kommuniques ignorieren die Belagerung des palästinensischen Volkes und fingen an, von den Leiden der Aggressoren zu reden – womit sie die Wut der palästinensischen Straße erregten… Dieses Kommunique wurde von Europa bezahlt. Statt die Hungrigen unter den Palästinensern zu ernähren, bezahlt Europa Kommuniques mit politischen Positionen, die den Widerstand des palästinensischen Volkes negieren.

2.3. Al-Rantissi auf der Hamas-Internetseite:(5)

In einem Artikel auf der Internetseite von Hamas schrieb Al-Rantissi: „…Warum unterstütztet ihr nicht, was CNN-Gründer Ted Turner sagte, als er Verständnis für die Märtyreroperationen zeigte, die die Palästinenser gegen die zionistische Militärmaschinerie unternimmt… Euer Freund Uri Avneri vom zionistischen Peace Now-Block, war ausgewogener als ihr; das wirft bezüglich der Ziele dieses verwünschten Kommuniques viele Fragen auf… Wenn Avneri bescheinigt, dass Millionen den Widerstand und den Jihad unterstützen, für wen steht ihr, oh [Unterzeichner] des europäisch finanzierten Kommuniques? Warum richtet ihr eure Pfeile nicht gegen die wirklichen Gründe des Hasses und der Feindseligkeit? Oder denkt ihr, wür müssten der Besatzung und ihren Handlungen zustimmen?… Oh Unterzeichner des Kommuniques, das vom Euro unterstützt ist – ich erinnere auch daran, dass das palästinensische Volk vom Blut unterstützt ist.“
2.4. Die Haltung der Fatah-Führung:(6)

Zwei grundsätzliche Ansätze können in der Haltung der Fatah-Führer beobachtet werden: Die erste legt der Beendigung der Märtyreroperationen Bedingungen auf, während die zweite völlig Arafats Haltung ignoriert mit der Begründung, dass Arafat „nicht länger die Kontrolle des militärischen Arms der Fatah“ hat.

In einem Interview mit der israelisch-arabischen Wochenzeitung Al-Sinara erklärt der Generalsekretär der Fatah in der Westbank, Hussein Al-Scheik, dass einige der Operationen „weder zum rechten Zeitpunkt noch am richtigen Ort“ stattfanden. „Sharon ist derjenige, der für die Eskalation und die palästinensische Reaktion verantwortlich gemacht werden muss. Der Ball sollte nicht auf der palästinensischen Seite liegen.“
2.5. Ein Gegen-Kommunique (Al-Watan, Saudi Arabien, 30. Juni 2002
(http://www.memri.org/bin/articles.cgi?Page=countries&Area=palestinian&ID=IA10102)

150 arabische Intellektuelle, darunter viele Palästinenser, gaben ein Gegen-Kommunique heraus, das Selbstmord-/Märtyreranschläge unterstützt. Dieses Kommunique sagt:
„Was heute von allen arabisch-palästinensischen Menschen verlangt werden muss, von allen Fraktionen, ist der Widerstand gegen die Besatzung und sie von all unserem Land auf alle Arten und mit allen Mitteln zu entfernen, hauptsächlich durch bewaffneten Kampf mit allen Waffen, die zu finden sind. Das muss die Antwort sein auf die zionistische Militärmaschine, die mit amerikanischen Waffen ausgestattet ist und übermäßig gegen unser Volk eingenommen ist, gegen unsere Sache und gegen alles in der arabischen Welt.“

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (12. – 18. März 2017)

Sonntag, 12.03.2017:

Zu Purim patrouillieren mehrere tausend Polizisten in Jerusalem, im die Feiern zu sichern.

Die PA lässt wissen, dass Trump mit Abbas telefoniert, sei ein Beweis dafür, dass Israels Behauptung, es gäbe keinen Friedenspartner, nicht stimmt.

Den Beweis für Israels Ansicht lieferte er gleich nach: Er traf sich mit Terroristen und deren Familien, denen er versprach, dass die „Palästinenser“ Israel (er benutzte unfreundlichere Worte) weiterhin bekämpfen werden.

Montag, 13.03.2017:

Mahmud Abbas ernannte einen antisemitischen Moderator des PA-Fernsehens zum Dekan der Al-Azhar-Schulen im Gazastreifen.

In den letzten Wochen wurden in Judäa und Samaria mehrere Hamaszellen aufgebracht.

Ein arabisch-israelischer Journalist pries auf twitter den heute getöteten Terroristen.

Dienstag, 14.03.2017:

Der Minister für öffentliche Sicherheit schloss ein Kartografie-Büro in Jerusalem, das im Auftrag der PA Landverkäufe von Palästinensern an Juden beobachtete.

Mittwoch, 15.03.2017:

Die IDF und er Geheimdienst hoben in der Region Jerusalem 2 Terrorzellen aus. Eine gehört zu dne Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden der Fatah, die andere ist von der Hamas.

Donnerstag, 16.03.2017:

Ein ranghoher Hamasführer: Der Koran befiehlt uns die Juden aus dem gesamten Gebiet Palästina zu verjagen.

Mahmud Abbas: Der weltweite Terror wird bestehen bleiben, solange der Palästina-Konflikt gelöst ist.

Der „Palestinian National Fund“ wurde von Israel zur Terrororganisation erklärt. Die „Stiftung“ bietet Terroristen massive Unterstützung und schleust Millionen an palästinensische Häftlinge und ihre Familien.

Freitag, 17.03.2017:

Mahmud Al-Zahar von der Hamas sagte nicht nur, dass der Koran befiehlt die Juden aus Palästina zu vertreiben (dazu führt er schlüssig eine entscheidende Stelle an), sondern auch (wieder belegt mit einem Koranvers) die Juden sollen bekämpft werden, wo immer sie zu finden sind.

Die PA schäumt, weil Israel den Palestinien National Fund zur Terrororganisation erklärt hat.

3 israelische Soldaten befinden sich in Untersuchungshaft; ihnen wird vorgeworfen bei der Verhaftung eines Terroristen Gewalt angewandt zu haben. Der Terrorist hatte es geschafft nach seiner Festnahme die Handschellen abzustreifen und den Kommandeur der Einheit anzugreifen und zu verletzen.

Samstag, 17.03.2017:

Syrien behauptet gestern einen israelischen Kampfjet abgeschossen und einen weiteren beschädigt und den Rest „zur Flucht gezwungen“ zu haben. Israel bestreitet das; es wurde zwar auf die israelischen Jets geschossen, aber erfolglos. Der israelische Luftangriff galt Waffenlieferungen für die Hisbollah. Eine arabische Nachrichtenseite schreibt, dass Israel angriff, damit nordkoreanische Waffen nicht die Hisbollah erreichen.
Desweiteren behaupten die Syrer, dass Israel in Syrien eingegriffen habe, beweise, dass Israel Angst vor eine Niederlage des IS habe.

Der Islamische Staat behauptet Israel habe seine Leute im Sinai bombardiert.

Palästinenserführer schimpfen wegen der Löschung/Rücknahme des ESCWA-Papiers („Israel ist ein Apartheidstaat“); Hanan Ashrawi z.B. behauptet, die Realität bestehe in ethnischen Säuberungen und der UNO-Generalsekretär habe sich „politischer Erpressung“ gebeugt.