Der Sinneswandel eines Linken

LinkedIn, 23. Oktober 2022

Manche Leute befinden sich immer noch in dem Irrglauben, dass Israel die Westbank besetzen will. Tut es nicht. Es hat nur einfach keine einfache Wahl. Lesen Sie diesen intelligenten Bericht Sie werden klüger werden.

„Ein Ende dieser Besatzung würde die Palästinenser von israelischer Herrschaft befreien und die Israelis von der Herrschaft über Leute befreien, die nicht beherrscht werden wollen.

Beobachter des Nahen Ostens des Jahres 2015 begreifen auch, dass ein Ende der Besatzung ein Machtvakuum schaffen wird, das gefüllt werden wird, wie alle Machtvakuen in der Region gefüllt worden sind, nicht durch die Kräfte der Demokratie und der Moderne, die in unserer Region von schwach bis vernachlässigbar reicht, sondern von den mächtigen und skrupellosen, den Extremisten.

Das haben wir aus den Auflösungen im Nahen Osten in den letzten Jahren gelernt. Das ist das, was im Irak, Syrien, Libyen, dem Jemen und Ägypten geschah und davor im Gazastreifen und dem Südlibanon. Mein Haus in Jerusalem liegt innerhalb einer lockeren Fahrt sowohl von Aleppo als auch von Bagdad aus. Einen neuen Spielplatz für diese Kräfte zu schaffen wird die schwarz maskierten Soldaten des radikalen Islam in die Gärten israelischer Häuser bringen, mit Mörsern, Raketen und Tunnelwerkzeug. Viele tausende werden sterben.

Über die offensichtliche Bedrohung für palästinensisch Christen, Frauen, Schwule und Liberale hinaus, die die ersten sein werden, die leiden, droht das einen Großteil oder ganz Israel unbewohnbar machen, was dem einzigen sicheren, progressiven Raum im Nahen Osten, der einzigen sicheren Zuflucht für Minderheiten im Nahen Osten und dem einzigen jüdischen Land der Welt ein Ende setzen würde.

Keine internationalen Investitionen oder Garantien, keine vom Westen unterstützte Regierung oder ausgebildetes Militär wird in der Lage sein das aufzuhalten, wie wir es gerade im Irak erlebt haben.

Die Welt wird diesen Ausgang mit ernsten Sympathiebekundungen beweinen. Erst vor mehreren Jahren hätte ich das wohl, wie viele Linke, das als ein apokalyptisches Szenario abgetan. Das ist es aber nicht. Es ist das wahrscheinlichste Szenario.

Beachten Sie, dass Israel den Sinai zurückgegeben hat. Komplett.

Erinnern Sie sich, dass Syrien ein gescheiterter Staat ist, denken Sie an die Übernahme Ägyptens durch die Muslimbruderschaft und an Nasrallah von der Hisbollah im bankrotten Libanon. Behalten Sie im Gedächtnis, wie arm Jordanien ist.

Sie reden von dem Risiko ein Machtvakuum zu hinterlassen, das der Islamische Staat ausnutzen kann.

Es ist also nicht so, dass Israel die Westbank kontrollieren will. Es ist so, dass es die Folgen das nicht zu tun nicht riskieren kann.

Sentimentale Linke haben nicht die Verantwortung für den Schutz von 7 Millionen Juden. Und Juden werden es niemand anderem überlassen sich zu schützen. Nicht nach dem, was in Europa geschah.

Capisce?

Ungewöhnliche Gewalt bei andauernden, effektiven Terrorbekämpfungseinsätzen

Ein Vertreter der Sicherheitsorgane erklärte, dass bei der Razzia am Sonntag in Nablus, bei der es einen dreistündigen Feuerwechsel zwischen israelischen Kräften und palästinensischen Terroristen gab, so gestaltet war, „sie in die Flucht zu schlagen“.

Yoav Limor, Israel HaYom, 26.Juli 2022

Eine Operation am [letzten] Sonntagmorgen, bei der zwei bewaffnete Palästinenser getötet und neun verwundet wurden, war Teil der intensiven IDF-Aktionen in Judäa und Samaria. Trotzdem war das ein besonders gewalttätiger Vorfall, bei dem ein Teil des Hauses, in dem die Terroristen sich versteckten, zerstört und eine beträchtliche Anzahl Waffen beschlagnahmt wurden, von denen einige benutzt worden waren um Terroranschläge in Samaria zu verüben.

Die Aktion, die in der Kasbah (alten Zitadelle) von Nablus stattfand, war eine der kompliziertesten, die in der Gegend in den letzten Jahren durchgeführt wurde. Das Haus, in dem die Terroristen sich versteckten, befand sich im Bereich enger, überfüllter Gassen, die es den israelischen Kräften schwer machten das Ziel zu erreichen. Nach Angaben vorläufiger Informationen, die der Schin Bet veröffentlichte, war klar, dass es in dem Haus viele Waffen gab, also wurde die Operation die Hände der Terrorbekämpfungs-Sondereinheit der israelischen Polizei gegeben wurde, die sich auf Operationen dieser Art spezialisiert hat. Das Terrorbekämpfungspersonal arbeitete zusammen mit Aufklärungs-Soldaten der Givati-Einheit, die den Bereich absperrten, um Flüchtige davon abzuhalten zu fliehen bzw. andere Terroristen davon dazuzukommen.

Nachdem das Haus umstellt war, forderten die Kräfte die Flüchtigen auf herauszukommen. Die Terroristen begannen zu schießen und in Reaktion darauf begannen die israelischen Kräfte das „Dampfkochtopf“-Protokoll, indem sie ein paar Raketen auf das Haus feuerten und später damit begannen Teile davon mit einem Bulldozer einzureißen. Das Gefecht dauerte mehr als drei Stunden und weitete sich in Schießereien in anderen Teilen der Kasbah aus. Palästinensisch Berichte behaupteten, dass zwei der Terroristen getötet worden waren, aber Israel glaubt, die Zahl ist höher. Als die Operation vorbei war, wurden alle Waffen im Haus beschlagnahmt, einschließlich derer, die während der Razzia selbst abgefeuert wurden. Die Operation verursachte schwere Schäden.

Die Operation richtete sich gegen palästinensische Terroristen, zumeist Mitgli4eder der Tanzim, den bewaffneten Arm der Fatah. Einige sind an aktuellen Schießangriffen beteiligt gewesen. Seit Anfang 2022 hat es einen starken Anstieg der Gewalt und Terroraktivitäten im nördlichen Samaria gegeben und mehr als 75% der Anschläge sind von Terroristen aus diesem Bereich verübt worden.

Israel glaubt, dass diese Aktivität nicht von oben gelenkt wird und dass PA-Präsident Mahmud Abbas und die palästinensischen Sicherheitskräfte sogar dagegen sind, weil sie fürchten, dass sich früher oder später gegen sie richten könnte. Aber sie haben wenig willen etwas zu unternehmen das zu stoppen und lokale Terror-Aktive das ausnutzen, um ihren Zugriff auf den Bereich zu festigen und manchmal andere Elemente wie Kriminelle ebenfalls involviert werden können.

Seit der Welle an Terroranschlägen letzten März und April haben die IDF und der Schin Bet zunehmend Verhaftungen in Judäa und Samaria durchgeführt. Jede Nacht werden als Teil der Operation Wellenbrecher ein einige Verhaftungsrazzien durchgeführt, aber die Operation in Nablus war ungewöhnlich, was das Niveau der Gewalt angeht, die sie mit sich brachte. Sicherheitbeamte sagten, die relativ frühe Ankunft in der Kasbah zusammen mit der vergleichsweise harschen Reaktion auf die Schüsse auf die israelischen Kräfte sollte den Palästinensern klar machen, dass die IDF nicht davon abzuschrecken ist wo auch immer und zu welcher Zeit auch immer in Judäa und Samaria vorzugehen.

„Die Idee dahinter ist sie auf Trab zu halten. Ihnen ihre sicheren Orte zu nehmen und es für sie und die Leute, die sie verstecken, unsicher zu machen“, erklärte ein Vertreter des Militärs.

Am Sonntag wurden in der PA Gerüchte verbreitet, dass das Ziel der Operation in Nablus Ibrahim al-Nablusi war, Mitglied einer Terrorzelle, die die Terrorbekämpfungstruppe der Polizei letzten Februar bei einer Operation am hellichten Tag zerschlug, die ebenfalls ungewöhnlich gewalttätig war. Drei Terroristen, die an einer Reihe Schießanschläge auf IDF-Kräfte in Samaria beteiligt waren, wurden tödlich getroffen. Seitdem hat Al-Nablusi sich in der Kasbah versteckt und ist zu einem lokalen Helden der Tanzim-Jugend geworden. Sowohl die IDF als auch der Schin-bet bestritten, dass er das Ziel war.

In der Zwischenzeit schreibt Israels Sicherheitsapparat die relative Ruhe der jüngsten Vergangenheit den intensiven nächtlichen Aktivitäten in Judäa und Samaria zu. Einweitere rGrund dafür ist die zunehmende Stationierung von Kräften entlang des Grenzbereichs, was es Palästinenser ohne Papiern erschwert nach Israel einzudringen. Offizielle Vertreter sagten, angesichts dessen, dass es keinen Rückgang der Alarme und Terrorpläne gibt, sei zu erwarten, dass hohe Niveau der Verhaftungsaktivitäten fortgesetzt wird. Tatsächlich gab es bei diesen Aktivitäten nur eine kurze Pause vor dem Besuch von US-Präsident Joe Biden und sie begannen erneut, nachdem dieser den Nahen Osten verließ.

Die starke terroristischen Aktivitäten, die seit Jahresbeginn andauern, geben Israel Anlass zur Sorge, insbesondere angesichts des Kampfs der PA zu regieren. All das könnte sich intensivieren, wenn Abbas stirbt. Abbas hat Hussein al-Scheik als Nachfolger ausgesucht und ihn dieses Jahr zum Vorsitzenden des PLO-Exekutivkomitees ernannt, aber es ist unwahrscheinlich, dass er in der Lage sein wird einfach die Leitung aller palästinensischen Fraktionen zu übernehmen.

Dieses Szenario beunruhigt Israel und vor kurzem hat der Staat begonnen Vorbereitungen für den Fall zu treffen, dass es eintritt. Die meiste Aufmerksamkeit wird der Hamas gewidmet, die immer versucht Terroranschläge von Judäa und Samaria aus in Gang zu bringen, bisher dank der Arbeit des Schin Bet bei ihrer Vereitelung ohne Erfolg. Diese Fehlschläge sind Teil des Gründe, dass ie Hamas ihre Bemühungen militärische Einheiten in den Flüchtlingslagern im Libanon zu gründen zu intensivieren, Anstrengungen, die von der Hamas im Ausland von Salah al-Arouri  beaufsichtigt werden, der auch für viele der Versuche verantwortlich ist Zellen in der Westbank für Anschläge anzuwerben.

Wissenschaftler: „Beweise sagen, Abu Akleh wurde von einem palästinensischen Terroristen erschossen.“

„Da, wo sie stand, konnten IDF-Soldaten sie nicht auf sie schießen“, sagt der Wissenschaftler, der die al-Dura-Verleumdung untersuchte.

Shimon Cohen, Israel National News, 27. Mai 2022

Shireen Abu Akleh (Reuters)

Shireen Abu Akleh, eine erfahrene Journalistin von Al-Jazira, wurde vor zwei Wochen in Jenin getötet, als sie über einen Feuerwechsel zwischen israelischen Spezialkräften und palästinensischen Terroristen berichtete; der Aufruhr um den Vorfall ist noch nicht abgeebbt.

Sofort nach dem tödlichen Schuss beschuldigten die Palästinenser Israel gezielt auf sie geschossen zu haben, aber die palästinensische Autonomiebehörde lehnte Israels Aufforderung nach einer gemeinsamen Untersuchung des Todes, mitsamt einem Forensik-Experten, auf den man sich gemeinsam einigt, der die Kugel analysiert, kategorisch ab.

Derweil haben die Weltmedien, angeführt von CNN, sich bereits entschieden, was an diesem Tag geschah und verkünden Israel weiter als schuldig Abu Akleh faktisch ermordet zu haben, wobei sie sich auf palästinensische Berichte zum Geschehen verlassen. Nach Angaben des bekannten israelischen Arztes Nachum Shachaf ist die Wahrheit allerdings das Gegenteil dessen, was die Medienquellen behaupten.

Im Jahr 2000 war es Shachaf, der bewies, dass IDF-Kräfte nicht schuld an den tödlichen Schüssen auf Mohammed al-Dura im Gazastreifen waren. „Ich sprach mit den Soldaten, die dort gewesen waren und interviewte den France2-Journalisten Talal Abu Rahma, der die vermeintlichen Schüsse gefilmt hatte und ich konnte ihm sogar das Eingeständnis entlocken, dass es keine IDF-Soldaten waren, die auf al-Dura schossen.“

Zu den Ereignissen in Jenin vor zwei Wochen hält Shachaf fest: „Auf den Bildern und den Videos kann man einen bewaffneten Palästinenser sehen, der direkt in die Richtung des Gebäudes schießt, wo Abu Akleh und zwei ihrer Kollegen von Al-Jazira standen. Kurz darauf kamen zwei weitere Journalisten dorthin. Insgesamt waren sieben Al-Jazira-Journalisten dort“, stellt Shachaf heraus, „und ich würde gerne wissen: Warum? Ich will keine voreiligen Schlüsse ziehen, aber anscheinend hat ihnen jemand gesagt, dass sie an diesem Morgen etwas erwarten können, es gibt keine andere Möglichkeit zu erklären, warum plötzlich sieben Journalisten auftauchen um über eine IDF-Operation der Art zu berichten, wie sie tagtäglich stattfindet.

Sie sind viel gerissener als wir“, fügt Shachaf als Erklärung hinzu, warum die IDF auf dem Schlachtfeld gewinnen kann, aber dann den PR-Krieg verliert. „Sie kennen keine Grenzen. Und doch veröffentlichen sie das Video, in dem wir diesen bewaffneten Palästinenser sehen können, wie er auf das Gebäude schießt, neben dem Abu Akleh steht und man kann ihn sehen, wie er tatsächlich nicht auf die israelischen Soldaten schießt, sondern in Richtung von Abu Akleh. Dieser Vorfall war dafür angelegt, Israel auf der Weltbühne zu demütigen“, unterstellt er.

Er führt auch Worte an, die einer der Palästinenser vor Ort sagte, ebenfalls dokumentiert: „Wir haben jemanden getroffen.“ Die Worte wurden weitgehend so interpretiert, dass sie sich auf einen IDF-Soldaten bezogen, Tatsache ist aber, dass kein IDF-Soldat bei diesem Feuerwechsel verletzt wurde. Laut Shachaf sah der Palästinenser wahrscheinlich Abu Akleh aus der Ferne auf dem Boden liegen und wegen ihrer schusssicheren Weste und des Helms hielt er sie für einen Soldaten, den die Terroristen getroffen hatten.

„Die IDF wollte eine Chance haben die aus Abu Akleh geholte Kugel zu untersuchen und auch den Bericht des Pathologen sehen“, fügt er an. „Wenn die Terrororganisationen so sicher wären, dass die israelischen Streitkräfte sie erschossen, wo ist das Problem die Kugel zu zeigen, die Größe des Einschusses und den Bericht des Pathologen? Selbst ohne die Kugel kann die Eintrittswunde gemessen werden, die die Größe der verursachenden Kugel messbar festlegt.“ Er hält fest, dass die von den Terroristen benutzten Kalaschnikow-Gewehr ein größeres Kaliber haben als die von der IDF verwendeten Waffen und dass es daher einfach sein würde festzustellen, wer auf sie schoss.

Aus den Standaufnahmen und den Videos des Vorfalls hält Shachaf fest: „Es ist deutlich, dass die Journalisten hinter einer Mauer standen. Die Mauer verbarg sie vor den IDF-Soldaten, die auf der anderen Seite, weiter weg waren. Kein Schuss hätte die Mauer durchdringen können und das war dasselbe wie bei den Schüssen auf al-Dura, wie wir in der damals durchgeführten Ermittlung zeigen konnten.“ Laut Shachaf standen die Al-Jazira-Journalisten an einer Stelle, die aus ihrer Sicht von hinten, von rechts und von vorne geschützt war und nur zu ihrer Linken offen war, der Richtung, wo die palästinensischen Terroristen wild in die ungefähre Richtung der IDF-Kräfte schossen.

Shachaf erinnert sich ebenfalls, dass zur Zeit des al-Dura-Vorfalls internationale Medien schnell von der Schuld der Israelis ausgingen und diese verkündeten, aber sobald sie widerlegt wurden leugneten, je diese Anschuldigungen erhoben zu haben, trotz gegenteiliger Beweise. Von daher kann man erwarten, dass selbst wenn der Tod von Abu Akleh schlüssig als Folge palästinensischen Feuers beweisen werden sollte, es keine Entschuldigung von CNN, AP oder sonst jemandem gibt.

Israel führt immer noch einen Dreifronten-Krieg

Nachdenken: Die Hamas baut eifrig Tunnel aus dem Gazastreifen, die Hisbollah hat 150.000 Raketen an der Grenze angehäuft und die PA-Araber steinigen immer noch Juden. Op-Ed.

Stephen M. Flatow, Israel National News, 27. Oktober 2020

Gaza-Terrortunnel (Foto: IDF-Sprecher)

Von der Sicht von meinem Balkon in Jerusalem scheint es so, als befinde sich Israel im Frieden. Aber sieht man etwas genauer hin, dann erkennt man, dass das nicht der Fall ist. Die Entwicklungen an allen dreien der Fronten Israels in den letzten Tagen erinnert uns an die Kriegsführung auf niedrigem Niveau, den arabische Kräfte weiter führen – und an die Gefahren der Zugeständnisse, die zu machen die Kritiker Israels immer fordern.

Im Süden entdeckte die israelische Armee wieder einmal einen „Terrortunnel“, der von der Stadt Khan Junis im Gazastreifen aus in israelisches Territorium reichte. Nur weil die Tunnel nicht mehr in den Schlagzeilen sind, heißt das nicht, dass sie nicht dort sind. Israel hat im Lauf der Jahre Dutzende davon zerstört oder versiegelt; aber die Hamas baut weitere.

Wann immer ich an die Tunnel denke, werde ich an das unglaubliche „mea culpa“ erinnert, von dem der frühere Friedensvermittler des US-Außenministeriums Dennis Ross vor ein paar Jahren in der Washington Post schrieb. Er erinnerte daran, dass die Israelis, als die Hamas sich in der Frühphase des Tunnelbaus befand, die Einfuhr von Baumaterial in den Gazastreifen einzuschränken begann, das für diesen Zweck verwendet werden konnte. Also schickte die Administration Obama Ross in die Region – um Israel unter Druck zu setzen.

Ross schrieb später: „Ich stritt mit israelischen Führern und Sicherheitsvertretern, sagte ihnen, sie müssten mehr Baumaterial, darunter Zement, in den Gazastreifen lassen, damit Häuser, Schulen und grundlegende Infrastruktur gebaut werden könnte. Sie entgegneten, dass die Hamas es missbrauchen würde und sie hatten recht.“

Weil die Administration Obama darauf bestand, dass der Zement nicht für militärische Zwecke verwendet werden würde, erlaubte Israel seinen Import. Das Ergebnis? Die Hamas baute „ein Labyrinth an Untergrundtunneln, Bunkern, Kommandoposten und Schutzräumen für ihre Führer, Kämpfer und Raketen“, gestand Ross ein. Sie bauten sie mit „geschätzten 600.000 Tonnen Zement“, von dem einiger „von dem in den Gazastreifen erlaubte Baumaterial abgezweigt wurde“.

Ich frage mich, ob der gerade entdeckte Tunnel von Khan Junis mit Teilen der Tonnen an Beton gebaut wurde, der Dank Ross‘ Druck in den Gazastreifen kam. Ross mag glauben, wenn er einen Artikel schreibt, in dem er einen Fehler zugibt, sei alles vergeben – aber die Israelis, die sich in der Schusslinie der Hamas befinden, müssen noch auf Jahre hinaus mit den Folgen dieses Fehlers leben.

Inzwischen endete an Israels östlicher Front ein palästinensischer Araber, der versuchte Juden zu Tode zu steinigen, selbst als Toter. Wie üblich verbreitet die palästinensische Autonomiebehörde absonderliche Behauptungen, beschuldigt israelische Soldaten den Steinewerfer zu Tode geknüppelt zu haben.

Was wir wissen: Der Terrorist, dessen Name Amer Snobar war, verließ seine Heimatstadt Yatma und fuhr mit einem Freund an eine Stelle nahe des Dorfes Turmus Aya, wo sie Felsbrocken auf vorbeifahrende israelische Autos warfen – in der Hoffnung sie würden eines der Autos dazu bringen außer Kontrolle zu geraten und einen Unfall zu haben. Da die PA das Werfen von Felsbrocken als legitim und gewaltfrei betrachtet, wird jedes israelische Vorgehen gegen arabische Steinewerfer von der PA als Mord angesehen.

Interessant ist es festzustellen, dass Yatma und Turmus Aya beide von der PA regiert werden. Israels Kritiker behaupten, arabische Steinewerfer würden verständlicherweise gegen die „Besatzung“ „Widerstand leisten“. Aber Israel hörte schon 1995 auf Yatma und Turmus Aya besetzt zu halten. Es gibt dort keine israelischen „Besatzer“. Also mussten Snobar und sein Terrorfreund PA-Gebiet verlassen, um ihr tödliches Ziel zu verfolgen.

Stellen Sie sich vor, was passiert wäre, wenn die PA-Gebiete zu einem souveränen Staat gemacht worden wären, wie es so viele Leute fordern. Snobar und sein Kumpel hätten einige Juden steinigen und dann zum Schutz nach „Palästina“ zurückfliehen können. Die israelische Armee wäre dann hilflos gewesen, sie nicht über eine international anerkannte Grenze verfolgen können.

An Israels nördlicher Front hat die Armee letzte Woche ein großes Militärmanöver durchgeführt, mit dem Krieg simuliert wurde. Der erwartete Feind war nicht Syrien oder der Libanon, sondern die Hisbollah, die sich in den letzten Jahren von einer buntgemischten Terrorgruppe in eine komplette Armee verwandelt hat.

Gestützt vom Iran hat die Hisbollah entlang der israelisch-libanesischen Grenze geschätzte 150.000 Raketen angehäuft. Die Israelis nehmen die Bedrohung ernst. Zu dem Manöver gehörten sowohl reguläre Truppen als auch Reservisten, „aus Luftwaffe, Marine und Bodentruppen sowie den Abteilungen des Geheimdienstes, aus Technologie und Logistik, Datenfernverarbeitung und Cyberverteidigung“, sagte ein Armeesprecher.

Israel stoppte 2006 sein Vorgehen gegen die Hisbollah als Reaktion auf internationale Kritik und Versprechen des UNO-Sicherheitsrats den südlichen Libanon nicht unter die Kontrolle der Terroristen kommen zu lassen. Natürlich wurden diese Versprechen nie gehalten und heute ist die Gefahr ein Mehrfaches von dem, wie sie damals war.

Beachten Sie das wiederkehrende Thema: Israel verteidigt sich, die Welt jault protestierend auf, Israel zieht sich im Tausch für Versprechen zurück und die Versprechen werden in aller Stille ad acta gelegt. Wie lange wird dieser unfassbare Kreislauf sich noch wiederholen?

Der Mordanschlag vom Josephsgrab (kurze Zusammenfassung)

Sonntag, 24.04.2011:
Mehrere israelische Zivilisten begaben sich ohne entsprechende Genehmigung und Absprache zum Josephsgrab in Schechem/Nablus um dort zu beten. Arabischer Polizisten schossen auf sie, als sie das Grabgebäude verließen, weil er dort „verdächtige Bewegungen“  gesehen hatte. Ein Mann ist tot, vier weitere Personen sind verletzt; einer musste per Hubschrauber, einer per Ambulanz in Krankenhäuser  gebracht werden. (Wirft man nicht immer den Juden vor sie seien schießwütig? Ich bin gespannt, ob es hier auch international zu Verurteilungen kommt, weil der Polizist überreagiert hat – nee, bin ich nicht, ich erwarte, dass das ausbleibt und die Stimmung dahin geht, dass gesagt wird: Was machen die ohne Genehmigung da, ist doch klar…)
Nach israelischen Angaben versucht die Gruppe (Breslower Hassidim), aus der die beschossenen Israelis stammen, immer wieder im Josephsgrab zu beten, ohne entsprechende Absprachen und Einschränkungen zu akzeptieren. Die PA-Sicherheitskräfte kennen diese Leute. Warum sie diesmal einfach schossen, ist eine unbeantwortete Frage.
Ein Augenzeuge aus einem der beschossenen Autos schildert, dass die PA-Polizisten eindeutig schossen um zu töten.
– Es gibt Berichte, dass mehrere Dutzend  Araber sich beim Josephsgrab zusammengerottet haben, Reifen verbrennen und versuchen das Gebäude zu stürmen. Sie schafften es anscheinend, das Gebäude in Brand zu stecken.
Behauptungen der PA, die Juden hätten versucht einen Straßensperre zu durchbrechen und mit Steinen auf die Sicherheitskräfte geworfen, konnten von der IDF vor Ort nicht bestätigt werden – sie fanden keinerlei Hinweise auf eine Sperre noch auf Steine.
Nach Angaben bei YNet sollen Siedler Steine auf arabische Autos geworfen und ein Kind verletzt haben. Im Gegenzug bewarfen Araber israelische Autos und verletzten einen Fahrer. Außerdem sollen zwei Häuser in Hawara angezündet worden sein.
Die Lügenpresse (Maan) behauptet, „bewaffnete Siedler“ seien in das Gebäude „eingedrungen“, hätten ihre Waffen ausgepackt und auf „palästinensische“ Polizisten zu schießen begonnen. Die IDF gibt an, dss es keinerlei Anzeichen dafür gibt, dass die Juden Waffen hatten.
YNet gibt an, dass „Rechte“ mit Vergeltung für den Mord in Schechem/Nablus drohen. Es soll weitere „price tag“-Aktionen gegen Araber geben.
– Die Kreuzung Hawara-Yitzhar wurde inzwischen gesperrt, nachdem es dort Zusammenstöße zwischen Trauernden und Arabern gab (wer die angefangen hat, schreiben sie bei YNet nicht).
Drei der beschossenen BreslowerHassidim wurden erst festgenommen und dann gegen Kaution (je €1000) unter Hausarrest gestellt; es soll geprüft werden, ob sie militärisches Sperrgebiet betreten haben.
Der PIJ pries den Mord in Schechem von letzter Nacht – es muss ja unheimlich heldenhaft sein Unbewaffnete zu erschießen.

Mancher Demonstrant in Bilin verdient 4000 Schekel im Monat

IMRA, 15. April 2011, Übersetzung von Dr. Aaron Lerner

Man kann kaum sagen, dass wir Freunde sind, aber es wie die Erfahrung eines Haufens Leute, die freitags Fußball miteinander spielen. Jeder kommt und macht sein Ding und geht zufrieden nach Hause. Wir kennen die regelmäßigen Demonstranten mit Namen. Vor zwei Wochen riefen sie einem unserer Kommandeure zu: „Ofir, stell‘ sicher, dass deine Soldaten diesen Punkt hier nicht überschreiten!“

Ideologie schient hier keine Rolle zu spielen. Es hat sich in eine Industrie verwandelt. Einige der Leute bekommen einen monatlichen Lohn von 4.000 Schekeln, um für eine Stunde pro Woche hier aufzutauchen und Steine zu werfen.

Das ist kein schlechtes Geschäft – finanziert von Geld aus Europa.

Oberst Saar Tzur über die wöchentlichen Proteste in Bil’in in einem Interview mit Israel Hayom-Korrespondent Ahraleh Weisberg; veröffentlicht in Israel Hayom, Sabbat-Sektion, 15. April 2011