Israelischer Reporter in Qatar: „Ein Iraner filmte, mich, brüllte mich an und berührte mich – wir hauten ab.“

[Vorabanmerkung: Der Titel von Arutz-7 ist etwas irreführend, weil die Hauptaussage des angeführten Reporters lautet, es gebe keine grundsätzlichen Probleme für Juden/Israelis bei der WM in Qatar – d.Übers.]

Ohad Hemo von Kanal 12 sagt gegenüber INN, er fühle sich sicher in dem arabischen Land abgesehen von einigen wenigen Vorfällen.

Yoni Kempinski, Israel National News, 27. November 2022

Ohad Hemo in Doha (Israel National News)

In einem Sonderinterview aus Doha erzählt Ohad Hemo, der Nachrichtenkorrespondent von Kanal 12 in Qatar, Israel National News, dass die israelischen Medien die Konfrontationen zwischen jungen Arabern und israelischen Journalisten, die übe die WM berichten, übertreiben.

„Es gibt Übertreibungen und die Dinge werden unverhältnismäßig aufgeblasen, teilweise von Mitgliedern der israelischen Medien. Soweit es meine Gefühle betrifft, so fühle ich mich völlig sicher, es gibt keine physische Gefahr. Es gibt ein paar Vorfälle und das wurde wegen TikTok mit der Zeit schlimmer. Es gibt eine Welle an Videos arabischer Fans, die versuchen uns rauszudrängen, aber das ist auch nicht schlimm. Ja, wir sind hier nicht wirklich erwünscht, aber das sind echt nur die Medien, weil die Fans hier wirklich erwünscht sind“, sagt Hemo.

Laut seinen Angaben „erkennen sie uns und sie wissen, dass wir aus Israel sind, weil Videos aus den sozialen Medien jeden erreichen. In der Regel sind sie geplant. Ich sah einen Trupp Leute, die etwas planten; sie kamen mit ihren Handys herüber, vermutlich in guter Stimmung, und sagten, sei seien aus Palästina. Sobald das Video viral ging und 4 bis 5 Millionen Ansichten bekam, wurde ein junger Araber innerhalb von 20 oder 30 Sekunden berühmt, indem er vor einem Journalisten Anschuldigungen erhebt, der angeblich Israel repräsentiert. Ich habe kein Problem damit Hebräisch zu sprechen und ich werde weitermachen, solange ich hier bin.“

Trotz der zumeist positiven Gefühle gab es einen Moment, der Hemo zusetzte: „Ich hatte einen unangenehmen Vorfall beim Spiel des Iran, bei dem ich als Zuschauer anwesend war, ohne zu filmen. Der Iran gewann, die Fans feierten und ich filmte für mich selbst; dann kam jemand, den ich für einen Teil des Regimes halte, der geschickt worden war um ein Auge auf das zu haben, was hier passiert, zu mir herüber und filmte mich mit einer Kamera. Er brüllte mich an und fasste mich an und ich hatte das Gefühl, das war nicht irgendein junger Araber, der Beleidigungen schrie, sondern etwas Unheimlicheres. Wir liefen weg, aber das war ein außergewöhnlicher Vorfall.“

Israelis bei der WM in Qatar

Zwei Texte über Erfahrungen, die israelische Besucher der Fußball-Weltmeisterschaft in Qatar so machen:

Araber bejubeln Menschenrechtsverletzungen an Israelis in Qatar; Amnesty und HRW schweigen

Elder of Ziyon, 27. November 2022

Ich habe jede Menge Artikel auf Arabisch gesehen, die loben, dass Israels von vielen Arabern bei der WM in Qatar beschimpft werden. Dieser von Ma’an – einer unabhängigen palästinensischen Nachrichtenquelle, die keiner Terrororganisation nahe steht – ist typisch:

„Die Mehrheit der arabischen Menschen mag unsere Anwesenheit hier nicht, obwohl wir 4 Normalisierungsabkommen unterzeichnet haben.“ Ohad Hemo, Korrespondent für den israelischen Kanal 12.

Die Worte dieses Reporters fassen zusammen, was hier vor Ort geschieht, aber der Ausdruck ist ungenau, da der Reporter den Begriff „nicht mögen“ verwendet, um die Last der Bedeutung für die Ohren der Siedler abzuschwächen; aber der passende Begriff lautet „hassen“, „verachten“, „ablehnen“, „geringschätzen“. Es gibt viele Begriffe, die in diesem Kontext passen, aber eins ist sicher: dass die arabischen Menschen seit dem Beginn der WM in Qatar eine klare Position in Bezug auf „Israel“ dokumentiert haben.

Die israelischen Medien machen die Erfahrung einer Transportkrise und bei der Anwesenheit bi der WM. Nachrichten, dass israelische Reporter ständig beleidigt und zurückgewiesen werden, stehen an oberster Stelle der beliebtesten Geschichten zur WM. Mit jedem Gespräch über den Rauswurf eines israelischen Reporters aus einem Café oder von einer Straße nehmen die Palästinenserflaggen auf den Straßen und in den WM-Stadien zu und es wird mehr über Palästina geredet.

Die Erklärung der Universalen Menschenrechte sagt in Artikel 2:

Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.
Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.

Die Internationale Konvention zur Eliminierung aller Formen der Rassendiskriminierung sagt genauso, dass Diskriminierung auf der Grundlage nationaler Herkunft als Rassendiskriminierung betrachtet wird – der Diskriminierung auf Grundlage von Farbe ebenbürtig.

Selbst wenn Israel wirklich der schlimmste Menschenrechtsverletzer der Welt wäre, selbst wenn man Israel nicht als legitimes Land betrachtet – Israelis müssen laut Völkerrecht mit Respekt behandelt werden wie jedes andere menschliche Wesen. Und laut Völkerrecht ist das Rassismus.

Offenbar akzeptieren die Araber in Qatar diesen Teil der Universalen Erklärung der Menschenrechte nicht.

Ich habe keinen einzigen Artikel in palästinensischen, jordanischen, libanesischen oder anderen Medien gesehen, die das Recht israelischer Reporter und Fans verteidigen Qatar unbelästigt zu besuchen.

Aber für die Palästinenser und ihre Verbündeten sind diese Schikanen Grund stolz zu sein. Rassismus ist für die Anti-Israel-Truppen ein Charakterzug, kein Fehler.

Wo bleibt Amnesty? Wo bleibt Human Rights Watch? Wo sind die hunderte NGOs, die tausende Stunden mit dem Versuch verbringen Schmutz über Israel auszugraben (oder zu erfinden), die behaupten unvoreingenommen zu sein, die die Wahrheit sagen, wenn wir jede Menge Beispiele dafür auf Video haben, wie Israelis und Menschen, von denen angenommen wird sie seien Israelis, in Qatar schikaniert werden?

———-

Israelis bei der WM in Qatar gemieden: „Du bist hier nicht willkommen“

Israelische Journalisten und Fans werden von Fans, örtlichen Bürgern und Offiziellen bei der FIFA-WM in Qatar boykottiert, angebrüllt

Redaktion Jerusalem Post, 27. November 2022

Schottland gegen Israel – Hampden Park in Glasgow (Schottland), 9. Oktobe 2021 – Leute halten vor dem Spiel Schilder und palästinensische Flaggen vor dem Stadion (Foto: REUTERS/Lee Smith)

Zahlreiche Israelis haben behauptet bei der WM in Qatar auf eine Atmosphäre von Feindschaft und Hass gestoßen zu sein, wobei Fans es ablehnen mit israelischen Journalisten zu reden, sie schwenken Palästinenserflagge im Hintergrund  ihrer Videos und brüllen sie an.

Moav Vardy, KANs Reporter für Außenpolitik, wurde von einem saudischen Fan angebrüllt, der ihm sagte: „Du bist hier nicht willkommen. Das ist Qatar. Das ist unser Land. Es gibt nur Palästina, kein Israel.“

Andere Videos aus Qatar zeigen Leute, die sofort weggehen, wenn sie feststellen, dass die Person, die sie interviewt, ein Israeli ist.

In einem besonderen Video fängt Ohad Hemo von N12 an eine Gruppe Libanesen zu unterviewen, die dann weggehen, als Hemo ihnen sagt, dass er Israeli ist. Eine von ihnen kehrt dann um und fragt Hemo, was er hier tut und sagt ihm dann, Israel existiere nicht.

In anderen Videos stehen Leute hinter verschiedenen israelischen Reportern und halten Palästinenserflaggen hoch.

Ein Fan zeigt bei der WM in Qatar auf den Rängen eine Palästinenserflagge, 23. November 2022 (Foto: Reuters/Suhaib Salem)

Israelfeindliche Empfindungen

Die israelische Fußball-Legende und KAN-WM-Kommentator Eli Ohana begegnete ebenfalls israelfeindlichen Empfindungen, als er in einem von einem qatarischen Polizisten gefahrenen Golfwagen saß. Als Ohana sagte, er sei Israeli, fragte ihn der Beamte, ob er Witze mache und um Ärger zu vermeiden sagte Ohana dann, er sei in Wirklichkeit Portugiese.

Der Polizist sagte ihm dann, wäre er Israeli, hätte der den Wagen gewendet und es abgelehnt ihn zu fahren.

Raz Shechnick, Reporter von Yediot Ahronoth bei er WM, schrieb auf Twitter über seine Erfahrungen in Qatar; er beschrieb eine Atmosphäre der Ablehnung und Feindschaft sowohl seitens der lokalen Bevölkerung als auch von Ausländern bei den Spielen.

„Wir wollten diese Worte nicht schreiben, wir sind hier nicht die Story. Aber nach 10 Tagen in Doha können wir nicht verbergen, was wir durchmachen. Wir fühlen uns gehasst, von Feindschaft umgeben, nicht willkommen“, schrieb der Journalist.

Er beschrieb auch einen Vorfall, bei dem er und sein Kollege darüber gelogen hatten, aus welchem Land sie kommen; sie sagte, sie seien Ecuadorianer, um sie davon abzuhalten von Fans drangsaliert zu werden.

Der israelische Journalist Dor Hoffman berichtete am Donnerstag, dass ein qatarischer Taxifahrer ihn aus seinem Wagen warf, als er feststellte, dass er Israeli ist; er lehnte es ab Geld von ihm zu nehmen.

Später ging er zu einem Restaurant am Strand, aus dem her von Sicherheitspersonal hinausbegleitet wurde; der Inhaber forderte, er solle alle in seinem Restaurant aufgenommenen Fotos löschen. Hoffman sagte, der Inhaber nahm ihm sein Handy ab und er fühlte sich bedroht.

Am Samstag schwenkten tunesische Fans ein Banner mit der Aufschrift „Free Palestine“, trotz der Politik Qatars und der FIFA politische Proteste bei Spielen zu verbieten, eine Politik, die dazu führte, dass regenbogenfarbene Gegenstände zur Unterstützung der LGBTQ-Gemeinschaft sowie Schilder gegen das iranische Regime beschlagnahmt wurden.

Michael Jamekowitz aus Jerusalem, ein ehemaliger Sprecher der Jewish Agency, der die WM besucht, widersprach den Behauptungen Israelis würden ins Visier genommen und sagte, er habe keine Vorfälle erlebt.

„Qatar ist den israelischen Besuchern gegenüber sehr gastfreundschaftlich“, sagte er. „Diese israelischen Journalisten gehen mit Lupen herum, um Israelhasser zu finden. Die meisten dieser Israel-Basher sind von außerhalb Qatars zur WM gekommen. Sie werden von Schlagzeilen suchenden israelischen Journalisten provoziert. Qatar hat eine Bevölkerung von rund 3,3 Millionen, nur 300.000 sind Qataris. Die anderen 3 Millionen sind zumeist Arbeiter, hauptsächlich aus Indien, Bangladesch, Kenia, Uganda, den Philippinen und dem Sudan“, fügte er hinzu und sagte, daher komme die Feindseligkeit gegenüber Israelis.

Mehr zu diesem „Apartheid“-Fußballspiel zwischen Israel und Schottland

David Lange, 6. September 2020

Nach meinem früheren Post heute zu den Protesten in Glasgow vor dem UEFA Nations League-Spiel zwischen Israel und Schottland hielten einige der Hasser Banner, auf denen „Bekämpft Rassismus“ stand und andere klagten über „israelische Apartheid“.

Das ist die Mannschaft, gegen deren Teilnahme sie protestierten:

Zu den Aufgestellten gehörten:

  • Moanes Dabbur, ein muslimischer Araber
  • Bibras Natcho, tscherkessisch-muslimischer Herkunft und Mannschaftskapitän
  • Hatem Abd Elhamed, ein muslimischer Araber
  • Taleb Tawatha, ein arabisch-israelischer beduinischer Herkunft
  • Eli Dasa, ein äthiopischer Jude

Zusätzlich gehörten zur israelischen Nationalmannschaft Joel Abu Hanna, der einen arabisch-israelischen Vater und eine deutsche Mutter hat.

Übrigens fiel das Tor für Israel nach einem Doppelpass zwischen dem Juden Eran Zahawi und dem muslimischen Araber Moanes Dabbur.

Die Illusion des vereinten Jerusalem

Ist Jerusalem vereinigt? Lassen Sie mich einen Eimer Eiswasser über diejenigen unserer Politiker auskippen, die die Wahrheit nicht sehen wollen.

Barry Shaw, The Jerusalem Post, 9. Oktober 2017

EinLuftbild des Tempelbergs und Ostjerusalems (REUTERS)

Premierminister Benjamin Netanyahu gelobte letzte Woche ein Gesetz Großjerusalem zu unterstützen, das orte wie Ma’aleh Adumim, Givat Ze’ev UND Dörfer im Gush Etzion-Block annektieren und erlauben würde ihre Einwohner bei Bürgermeisterwahlen in Jerusalem abstimmen zu lassen. Dieses Gesetz würde auch unabhängige Stadtbezirke für israelische Araber schaffen, die innerhalb Jerusalems Stadtgrenzen, aber jenseits der Sicherheitsbarriere leben.

Knessetmitglieder und Bürgermeisterwahlen spenden diesem Schritt Beifall.

Die stellvertretende Außenministerin Tzipi Hotovely sagte: „Israelisches Recht anzuwenden ist das Wichtigste um sicherzustellen, dass jeder erkennt, dass Jerusalem geeint bleiben wird.“

Ist Jerusalem geeint? Lassen Sie mich einen Eimer kaltes Wasser auf diejenigen unserer Politiker werfen, die die Tatsachen nicht erkennen wollen.

Wäre Jerusalem wirklich die ungeteilte Hauptstadt Israels, wie kommt es dann, dass mindestens 14 Fußballvereine mit Sitz in Jerusalem unter der Leitung des von Jibril Rajoub von der PA geleiteten Palästinensischen Fußballbundes (Palestinian Football Association/PFA) spielen? Da diese Vereine in die Zuständigkeit des PFA fallen, der Mitglied des Fußballweltverbandes FIFA ist, werden diese Vereine weltweit als palästinensisch anerkannt, nicht als israelisch. Der israelische Fußballverband hat schon vor Jahrzehnten die Kontrolle über sie verloren.

Noch schlimmer: Einige dieser Vereine propagieren Terrorismus gegen Israels als Teil ihrer Fußballaktivitäten, mit vollem Wissen und Genehmigung von Rajoub. Einige dieser Aktivitäten werden vom PFA beaufsichtigt und finanziert.

Am 11. Oktober 2016 gingen Fußballer und Trainer des Hilal al-Quds (al-Quds ist der arabische Name für Jerusalem) auf ihr Spielfeld und entfalteten vor ihren bewundernden Fans ein riesiges, farbenfrohes Banner mit dem Gesicht von Musbah Abu Sbeih, dem palästinensischen Terroristen der bei einem Schusswaffenanschlag in Jerusalem zwei Tage zuvor zwei Israelis ermordete und fünf weitere verletzte. Sie priesen ihn als Helden und Märtyrer.

Hilal al-Quds ist der palästinensische Fußballmeister. Diese Demonstration war das Gleiche, als würde der englische Fußballmeister FC Chelsea, von seinen Fans in Stamford Bridge gefeiert, ein Banner mit den Gesichtern zur Schau stellen, die ihre mörderischen Ausschreitungen auf der London Bridge begingen. Was in London undenkbar wäre, hatte nicht ein einziges Wort des Protestes seitens des Jerusalemer Bürgermeisters oder der Minister unserer Regierung zur Folge.

Das ist kein vereinzelter Vorfall. Der Fußballverein Ansar, ebenfalls aus Jerusalem, veranstaltete ein jährliches Fußballturnier zu Ehren von Abu Jihad, dem palästinensischen Terroristen, der für die Ermordung von 127 Israelis verantwortlich ist. Wieder kein Wort des Protests von unseren Politikern.

In Jerusalem wird diese jährliche Veranstaltung vom palästinensischen Fußballverband beaufsichtigt und gesponsert, mit Geldern, die ihm von der palästinensischen Autonomiebehörde finanziert werden; genauso ein Kinder-Fußballturnier, das zu Ehren des palästinensischen Teenagers benannt ist, der mit einem Messer auf den Straßen Jerusalems wütete.

Das Leben von Israelis ist zum Teil infolge Terror propagierender Propaganda von palästinensischen Sport- und Fußballveranstaltungen in Jerusalem verloren worden. Die Grenzpolizistin Hadar Cohen wurde ermordet, als sie Dienst vor dem Damaskustor der Altstadt von Jerusalem tat; Täter war der Kapitän eines palästinensischen Fußballvereins.

Es gibt viele solche terroristische Hetzskandale aus Jerusalem, die von Politikern nicht infrage gestellt werden, die von einem geeinten und ungeteilten Jerusalem reden.

Als Teil einer Gruppe von NGOs mit Sitz in Israel, London und New York haben wir uns bei der FIFA dafür eingesetzt, dass der Fall der Werbung für Terrorismus im palästinensischen Fußball thematisiert wird. Leider verfehlen es Minister der Regierung, des Büros des Premierministers und sogar der israelische Fußballverband dieses beunruhigende Phänomen in Jerusalem zu thematisieren.

Lassen Sie also weder Hotovely noch Bürgermeister Nir Barkat und nicht einmal Premierminister Benjamin Netanyahu behaupten, dass Jerusalem die ungeteilte Hauptstadt Israels ist.

Sie haben die Kontrolle schon vor Jahren verloren, mit Kosten für unsere Sicherheit und dem Verlust von viel zu viel Leben.

Fußball-Palli-Lüge

Barry Shaw, Facebook, 20. März 2017

Der Palästinensische Fußballverband behauptet offiziell, er sei 1928 gegründet worden:

1928 trafen sich 14 Juden und ein Araber, um im damaligen Mandat Palästina den Fußballbund Eretz Israel zu gründen.

Sie repräsentierten Maccabi- und Hapoel-Fußballvereine und den Fußballverein Nadi A-Riadi.

Der Fußballverband Eretz Israel wurde im Dezember 1928 vorläufig in den Weltußballverband FIFA aufgenommen und wurde am 17. Mai 1929 festes Mitglied.

Der von Jibril Rajoub geführte Palästinensische Fußballverband, der fußballerische Verbindungen zwischen Arabern und Juden ablehnt, verdankt seine Gründung den Ergebnissen des erfolgreichen zionistischen Unternehmens vor 90 Jahren.

Hier haben Sie die Spieler, die in der Qualifikation zur FIFA-Weltmeisterschaft 1934 in Ägypten für PALÄSTINA spielten:

Palästinas Fußballmannschaft 1939

Während FIFA-Skandal und Israel-Abstimmung taucht ein Video auf, das die Reise der Mannschaft des britischen Mandats in Australien beleuchtet

Gabe Friedman, Times of Israel, 28. Mai 2015

JTA – Fußball ist derzeit in den Schlagzeilen, aber nicht aus positiven Gründen – 14 FIFA-Funktionäre sind wegen Korruptionsvorwürfen angeklagt.

Das ist besonders interessant für israelische Fußballfans, da die FIFA kurz vor einer Abstimmung steht, ob Israels Nationalmannschaft von internationalen Spielen suspendiert werden soll. Der palästinensische Fußballverband hat Israel beschuldigt die Regeln der FIFA zu brechen und dem FIFA-Kongress einen Antrag auf Ausschluss Israels vorgelegt.

Natürlich geht Fußball in Israel in die Zeit vor der Gründung des Staates Israel zurück. Dieses erstaunliche Video des Archivs British Paté aus dem Jahr 1939 zeigt Aufnahmen eines Spiels zwischen Australien und Palästina (das damals von Großbritannien besetzt war).

Beachten Sie ein Detail, das verrät, wie viel sich im Nahen Osten seit 1939 verändert hat: Die „palästinensischen“ Spieler weisen auf ihren Trikots etwas auf, das wie jüdische Sterne aussieht.

Man sollte sich auch diesen Bericht aus dem Jahr 1947 im Archiv der JTA darüber ansehen, dass die Mannschaft Hapoel Palästina ein Allstar-Team aus New York dank Hapoels 18-jähriger Torhüter Jacob Chodorov besiegte, der „für die Palästinenser auflief“.