Israel ist nicht das Problem

Thomas Wictor, 19. Juli 2014 (Übersetzung: Yvaine de Winter)

Haftungsausschluss: Ich bin ein äußerst voreingenommener Beobachter. Ich unterstütze Israel mit ganzer Kraft. Bedeutet das, dass ich allem zustimme, was Israel tut? Nein. Aber ich stimme ohnehin nicht zu 100% zu, was irgendein Land tut – einschließlich meinem eigenen. Trotzdem, objektiv gesehen ist Israel nicht das Problem. Ich werde versuchen, euch meine Punkte darzulegen.

Ich bewundere die Israelis, weil sie wie Rod Taylor sind, einer meiner Lieblingsschauspieler.

Rod_Taylor.2

Er ist eine einzigartige Mischung aus Intelligenz, Einfühlsamkeit und sprachlos machender destruktiver Körperkraft. Niemand kommt ihm gleich, und kein Land kommt Israel gleich.

Also: Alles, was man euch über den israelisch-palästinensischen Konflikt erzählt hat, ist gelogen. Ich sage euch die Wahrheit.

Gaza ist kein Gefängnis. Das ist Gaza City:

Gaza_City

Hier ist das Hotel Arcmed Al Mashtal, ein Fünf-Sterne-Hotel voller Frieden und Überfluss.

Arcmed_Al_Mashtal_Hotel

Die Einwohner Gazas eröffnen Luxusrestaurants.

Sie haben auch Reitclubs.

Laut der Weltbank steigen Lebenserwartung und Bruttovolkseinkommen.

Gaza_West_Bank

Der Handel zwischen Israel und den Palästinensischen Autonomiegebieten beträgt 20 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Die israelischen und palästinensischen nationalen Komitees der Internationalen Handelskammer (ICC) unterzeichneten vor kurzem ein Abkommen zur Schaffung des Jerusalem Arbitration Center (JAC), wodurch erwartet wird, dass sich der Handel zwischen Israel und Palästina in den nächsten fünf Jahren verdoppelt.

Was ist dann das Problem? Laut dem palästinensischen Finanzministerium ist das Problem die Angst vor Instabilität.

Die Ungewissheit der finanziellen Zukunftsfähigkeit der [Palästinensischen Autonomiebehörde] und die Ungewissheit der politischen Prognosen führten zu herabgesetztem Konsumverhalten der Verbraucher. Diese Faktoren, im Zusammenspiel mit der Beharrlichkeit israelischer Restriktionen auf die Privatwirtschaft, trugen ihren Teil zur Verlangsamung des wirtschaftlichen Wachstums bei.

Bei meinen Recherchen zu diesem Artikel las ich des öfteren, die israelische Seeblockade von Gaza schade den Einwohnern Gazas wirtschaftlich. Die Israelis begannen ihre Gaza-Blockade im Jahr 2007, nachdem die Terrororganisation Hamas einen Putsch durchführte und palästinensische Mitglieder der Fatah-Partei zu ermorden begann. Wenn ihr einen stabilen Magen habt, dann seht euch an, was sie mit Samih al-Madhoun anstellten, einem hohen Tier der Fatah. Die Palästinenser lieben es, die Köpfe von Leuten plattzudrücken, also seid gewarnt. Israel öffnete seine Grenzen, damit Fatah-Terroristen aus Gaza in die Westbank fliehen konnten.

Sehen wir uns nun Gazas Bruttoinlandsprodukt (GDP) an.

Gaza_GDP

Die Wirtschaft Gazas wuchs wie eine Mutter bis 2011, vier Jahre nach Beginn der Blockade. Die Wirtschaft knickte erst ein, als die Palästinenserbehörde aufgrund ihrer Inkompetenz und Stehlerei internationale Geber zu verlieren begann. Nebenbei bemerkt, die Vereinten Nationen entschieden, dass die israelische Seeblockade Gazas legal ist.

Daher schließt der Ausschuss, dass Israels Seeblockade legal war… Zudem bemerkt der Ausschuss, dass die Untersuchungsmission des Menschenrechtsrats keine Informationen von Israel erhielt und keine Gelegenheit hatte, den israelischen Bericht oder das zusätzliche Material, das dem Ausschuss zugänglich gemacht wurde, zu berücksichtigen.

(Seite 44, Absatz 81, Bericht des Untersuchungsausschusses des Generalsekretärs über den Flotillenvorfall am 31. Mai 2010, auch bekannt als Palmer-Bericht)

Wisst ihr, warum der Menschenrechtsrat keine Informationen von Israel erhielt? Weil Israel nicht mit dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UNHRC) zusammenarbeiten wird. 2006 ersetzte der UNHRC die Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen, was es drastischen Menschenrechtsverletzern plötzlich erlaubte, Mitglied zu werden. Der UNHRC unterscheidet sich jedoch kaum von der vorherigen korrupten Einrichtung. Zum Beispiel waren 2009 China, Saudi-Arabien und Kuba Mitglieder.

Seit 2006 waren 45% der UNHRC-Verurteilungen auf Israel gemünzt; im ersten Jahr seines Bestehens verurteilte der UNHRC ausschließlich Israel.

Der Palmer-Bericht kam zum gegenteiligen Schluss wie der UNHRC: Die israelische Seeblockade Gazas ist legal. Warum? Wegen der Hamas, dem wahren Problem bei den israelisch-palästinensischen Beziehungen. Artikel 7 der Hamas-Charta enthält folgende Aussage:

…so strebt die Hamas doch danach, Allahs Versprechen wahrzumachen, ganz gleich, wie lange dies dauern mag. Der Prophet – Allah segne ihn und schenke ihm Heil -, sprach: „Die Stunde wird kommen, da die Muslime gegen die Juden solange kämpfen und sie töten, bis sich die Juden hinter Steinen und Bäumen verstecken. Doch die Bäume und Steine werden sprechen: „Oh Muslim, oh Diener Allahs, hier ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt. Komm und töte ihn!“ Nur der Gharkad-Baum wird dies nicht tun, denn er ist ein Baum der Juden.“

Dort steht nicht „Wir kämpfen, bis die Israelis die Besetzung palästinensischer Gebiete beenden“. Dort steht „Wir kämpfen, bis alle Juden tot sind.“

Hamas_fighters

Was genau soll Israel denn mit diesen Typen verhandeln? Wenn jemand sagt: „Ich bringe jeden einzelnen von euch um, weil ihr einer bestimmten Gruppe angehört“, würdet ihr euch dann einreden, dass er nur Spaß macht?

Hamas macht keine Scherze. Seht euch obige Fotos an. Ganz Gaza könnte so aussehen. Aber hier ein Bild von dem, was die Hamas tut:

Hamas_murder

Man kann sehen, dass sie zu Hamas gehören, weil sie die salafistische Fingergeste des „einen Gottes“ und ihrem Willen, für ihn zu töten und zu sterben, machen. Zudem bedeckten sie ganz keusch die Genitalien des Toten. Hamas wird durch Genitalien zutiefst verstört.

2009 verbot die Hamas Mädchen, hinter Männern auf Motorrollern zu fahren, und verbot Frauen das Tanzen… Crazy Water Park, eine der beliebtesten Vergnügungsstätten des Gazastreifens, wurde von der Hamas geschlossen, weil man dort gemischtes Schwimmen erlaubte. Zwei Wochen später wurde der Park von unbekannten Bewaffneten in Brand gesteckt… Das „islamische Beihilfeministerium“ der Regierung stellte Mitglieder des Tugendausschusses ab, um die Bürger vor den „Gefahren“ unanständiger Kleidung, der Partnersuche und des Kartenspielens zu warnen.

Sagt mir ehrlich: Wenn einer glaubt, jemand zu ermorden und seine Leiche durch die Straßen zu schleifen sei moralisch, aber gemischtes Schwimmen und „unanständige Kleidung“ seien unmoralisch, verdient er dann respektvolle Behandlung?

Hamas hat kilometerlange Tunnel in Gaza gegraben. Das sind extrem komplexe Gangsysteme, vermauert mit Zement.

Hamas_tunnel1

Die Terroristen nutzen es für den Schmuggel von Waffen und sonstiger Güter, zur Aufbewahrung von Waffen und zur Infiltration Israels, um entweder israelische Soldaten zu entführen oder Zivilisten zu töten. Man sieht, wenn ein Tunnel voller Waffen war, denn solche Tunnel produzieren eine „zweite Explosion“ nach dem Bombardement. Solche Tunnel waren Waffenlager.

Hier ein Querschnitt eines typischen Tunnels:

Gaza_tunnel

Aktuell führt Israel die Operation Fels in der Brandung durch, ein Luft-, Boden– und Seeangriff auf Gaza, da die Hamas seit 2012 über 2500 Raketen, Geschosse und Mörsergranaten auf Israel geschossen hat und weil am 17. Juli dreizehn Hamas-Terroristen einen Kibbutz infiltrieren und so viele Zivilisten wie möglich ermorden wollten. Normalerweise endet so etwas schlecht für die Hamas-Infiltratoren.

Operation Fels in der Brandung ist ein Versuch, die Tunnel sowie auch die terroristische Infrastruktur der Hamas zu zerstören. Diesmal wird Israel wahrscheinlich gewinnen. Die Welt ist dschihadmüde. Zudem hat sich Ägypten gegen die Hamas gestellt und flutet deren Tunnel mit ungeklärtem Abwasser, und der schiitische Iran finanziert, bewaffnet und trainiert sie nicht länger, weil sie sich wegen dem syrischen Bürgerkrieg überworfen haben.

Zivilisten werden sterben. Am D-Day (6. Juni 1944) brachten die Alliierten ganze 20.000 französische Zivilisten um. Diese Leute starben bei dem Bemühen, Millionen zu retten. Wäre es moralischer gewesen, den Nazis die Kontrolle über Europa zu überlassen? Das Leben steckt voller hässlicher Realitäten. Eine davon ist, dass die Hamas die Zahl getöteter palästinensischer Zivilisten zu erhöhen versucht. Sie belügen uns auch darüber, ob die Toten überhaupt Terroristen waren.

Jeder Tote oder Märtyrer soll als Zivilist aus Gaza oder Palästina bezeichnet werden, bevor wir über seinen Status im Dschihad oder seinen militärischen Rang sprechen. Vergesst nicht, bei euren Beschreibungen jener, die bei den israelischen Angriffen auf Gaza umkommen, immer von „unschuldiger Zivilist“ oder „unschuldiger Bürger“ zu reden…

Vermeidet, Bilder von Raketen zu zeigen, die von [Gazas] Stadtzentren aus nach Israel geschossen werden. Dies wäre ein Vorwand, um Wohngebiete im Gazastreifen anzugreifen. Veröffentlicht oder teilt keine Fotos oder Videos von Raketenabschussorten oder dem Transport von Widerstandskräften in Gaza.

Welche Art Mensch versteckt sich in bevölkerungsreichen Gebieten, um Raketen auf Zivilisten zu schießen? Die Art Mensch, die Bedürftigen die Hilfe stiehlt.

Die UN-Behörde für palästinensische Flüchtlinge sagte heute, sie habe alle Hilfslieferungen in den Gazastreifen gestoppt, nachdem die Hamas-Regierung Tausende Tonnen Nahrungsmittel und andere Güter beschlagnahmt hätte.

Das Hilfswerk der Vereinten Nationen sagte, es habe die Entscheidung getroffen, nachdem Hamas-Männer schon zum zweiten Mal diese Woche eine Hilfslieferung abgefangen hatten.

Die Behörde teilte mit, zehn LKW-Ladungen Mehl und Reis, die gestern nach Gaza geliefert wurden, seien von Lastwagen fortgeschafft worden, die dem Hamas-geführten Sozialministerium gehören. Früher diese Woche nahm die Hamas-Polizei Tausende Decken und Essenspakete fort, die für bedürftige Bewohner gedacht waren.

Wie alle wahabitischen Diktaturen ist auch die Hamas korrupt. Ihre Führer sind fettleibige Multimillionäre. Es gibt absolut keinen Grund – glaube ich -, gegen den Versuch der Israelis zu sein, diese monströse, teuflische, gewalttätige, fanatische, scheinheilige, völkermordende, rassistische Terrororganisation zu lähmen. Es ist irrelevant, ob ihr gegen den Krieg seid. Manchmal ist Krieg die einzige Antwort.

Die Hamas selbst könnte den endlosen Zyklus von Kriegen beenden. Sie müsste nur eine einzige Sache tun:

Quit_Blowing_Shit_Up

„NGO-Beschäftigte sollten die Gegend meiden“

Elder of Ziyon, 31. Dezember 2012

Das Leben in Gaza, berichtet aus dem Gaza NGO Safety Office:

18. Dezember, 9 Uhr: Massive Demos. Werden ab 10 Uhr nahe UNSCO-Büro GC [=Gaza Stadt] organisiert zur Unterstützung pal. Gefangener. NGO-Mitarbeiter sollten die Gegend meiden.

20. Dezember, 10 Uhr: Um 11 Uhr wird ein Sit-in vor dem UNSCO-Büro, GC organisiert. NGO-Mitarbeiter sollten die Gegend meiden.

26. Dezember, 9 Uhr: palästinensische Gefangenen-Vereinigung wird um 11 Uhr vor dem UNDP-Büro in GC eine Demo zur Unterstützung pal. Gefangener organisieren. NGO-Mitarbeiter sollten die Gegend meiden.

30. Dezember, 11 Uhr: Eine Demo wird vor dem UNSCO-Büro, GC für Solidarität mit pal. Gefangenen organisiert. NGO-Mitarbeiter sollten die Gegend meiden.

31. Dezember, 8.45 Uhr: Islamischer Jihad wird um 10 Uhr eine Demo organisieren, die am Palestie Square beginnt, durch Omar Al-Mokhtar-Str. zum IKRK-Büro, GC führt, zur Unterstützung pal. Gefangener. NGO-Mitarbeiter sollten die Gegend meiden.

31. Dezember, 11 Uhr: Fatah-Anhänger halten eine Demo. Beginnt a Al-Azhar-Universität, führt zu Al-Saraya-Gelände, GC. NGO-Mitarbeiter sollten die Gegend meiden.

Wenn die Proteste so friedlich sind, wovor haben die NGO-Mitarbeiter – Leute, die dort sind um den Gazanern zu helfen – dann Angst?

Video offenbart die Schrecken und den Mangel in Gaza

Auf YouTube findet sich ein Belegfilm für die unhaltbare Lage im Gazastreifen, hergestellt von der Hamas-„Regierung“. Unter anderem äußert sich darin auch Mads Gilbert, seines Zeichens antisemitischer Lügenbolzen aus Norwegen, bekannt aus seinen Interviews und SMS-Nachichten während der Operation Gegossenes Blei, für die er angeblich gar keine Zeit hatte, weil er doch daueramputieren musste. Der Propaganda-Doktor fühlt sich „nirgendwo so Zuhause wie in Gaza“.

Beschrieben wird das Werk des Schreckens bei YouTube (vom Einstellenden) so:

Willkommen in Gaza ist eine Dokumentation über Gaza Stadt, das an der Mittelmeerküste weit im Südwesten Palästinas liegt. Der Film gibt einen Überblick über die antike Stadt, die mehr als 5000 Jahre alt ist. Weiterhin betrachtet er die Aspekte des Lebens, das voller Vitalität und Lebensfreude ist; zusätzlich zur Gastfreundschaft seiner Menschen und der Szenen der Toleranz und Liebe unter den Menschen der Stadt, Muslimen und Christen.

Wow. „Im Südwesten Palästinas“ – Israel gibt es nicht.

„Szenen der Toleranz und Liebe“ und auch noch zwischen „Muslimen und Christen“ – da fehlt etwas: die ermordeten Christen, die abgebrannten Gemeinderäume und die abgefackelte christliche Buchhandlung zum Beispiel.

Wir haben hier einen (propagandistischen) Werbefilm, der alles negiert, was von den Terroristen sonst über Gaza behauptet wird. Schickt ihn den Terrorschiffern, dringend!

Übrigens: Selbst das Leben im Flüchtlingslager ist nach diesem Film einfach fröhlich und gut. Und oh – es gibt 10 Universitäten im Gazastreifen. Dank Israel, denn vor 1967 gab es nicht eine einzige, aber das ist nicht erwähnenswert. Erwähnenswert ist nur das Leid der Besatzung – als wäre die nicht 2005 abgezogen und das Leid in den fröhlichen Gesichtern und den überquillenden Märkten ablesbar. Ach ja: Die hohe, die höchste Rate an Nicht-Analphabeten des arabischen Raums, gibt es „trotz der Besatzung“ – natürlich, Israel hat ja verhindert, dass Schulen und Universitäten gegründet wurden… mit anderen Worten: Alles, was sie Israel zu verdanken haben, behaupten sie „trotz Israel“ (oder in Opposition zu Israel) selbst erreicht zu haben. Herrlich, solche Lügen!

Dann kommen die Negativ-Aspekte der „Besatzung“ und der „Belagerung“ – die bekannten Propaganda-Bilder mit den Kerzen (wenn mal wieder von der PA die Rechnungen nicht bezahlt wurden), leere Tankstellen (wie war das mit dem Geld?); die dreisteste (weil absolut gelogene) Behauptung: Israel verweigere die Lieferung von Medikamenten; das hat es NIE gegeben. Abwasser – wieso haben sie keine Kläranlagen gebaut, statt das Zeug immer nur ins Meer zu leiten? Selbst für die versagende Müllabfuhr wird Israel verantwortlich gemacht.

Diese Propagandabilder des „Leides“ passen nicht zu dem, was die erste Hälfte des Films zeigt. Entweder ist Gaza eine so tolle, lebensfrohe, fröhliche und prosperierende Stadt oder sie ist das Notquartier. Beides auf einmal geht nicht!

Natürlich darf auch die Operation Gegossenes Blei nicht fehlen. Die Gründe für die israelische Aktion werden ausgelassen, die kam völlig unbegründet aus heiterem Himmel. Die dazu angegebenen Zahlen, was Israel verschossen hat, sind unglaublich übertrieben – so viel Sprengstoff haben die Israelis vermutlich nicht einmal im Arsenal vorrätig. Die Opferzahlen werden nochmal hochgetrieben.

Es wird – dieser Film wurde am 7. Mai 2011 eingestellt – weiter behauptet, Israel verweigere die Einfuhr von Material zur Beseitigung der Schäden. Trotzdem würde man aufbauen, recyceln, fantasievoll den Schutt nutzen. Wie – angesichts der Bilder – ohne Treibstoff und Strom die ganzen Baumaschinen funktionieren, wird in dem Film nicht thematisiert. Wie man aus dem Schutt Teer und Asphalt bekommt, um Straßen zu bauen – geschenkt.

Ein hübsches Lügenfilmchen von 11 Minuten 30 Sekunden Länge. Die Friedenshetzer werden die Widersprüchlichkeiten und Lügen nicht erkennen (wollen). Von den Hintergründen und Fakten haben sie eh keine Ahnung. Wollen sie nicht haben.

Aktuelle Bilder des verarmten Gazastreifens

Elder of Ziyon, 20. Juni 2010

Ganz plötzlich, nachdem Israel zustimmt mehr Güter nach Gaza zu lassen, zeigen die Nachrichtenagenturen Bilder dessen, zu dem die Gazaner Zugang haben. Aus Daylife:

Supermarkt in Gaza – israelische Waren stehen zum Verkauf

Weitere israelische Waren zum Verkauf

Im Spiegel des Supermarkts

Strand in Gaza – ein Mann verkauft Süßes

Gaza-Strand an diesem Wochenende

Drachen am Strand steigen lassen – einen mit einem interessanten Muster

Essensverkauf am Strand von Gaza

Vielleicht ist das der Grund, dass es diesen Sommer so viele Flotten gibt – die Strände Gazas sehen wie hübsche, nette Orte aus, an die man gerne fährt. (Bis die Frauen Badeanzüge tragen wollen – dann wird es übel…)

Ein Luxus-Restaurant im „Freiluft-Gefängnis“

Elder of Ziyon, 13. Mai 2010

The Roots Club:
Jede Menge Stimmung
Wunderschön gestaltete Buffets
Jedes Detail für Sie gemacht

Eine zwölfseitige Speisekarte mit allem,
was man an Fleisch, Meeresfrüchten oder Geflügel
bekommen kann.

Anlagen innen und außen für Ihre besonderen Anlässe.

Eine Symphonie an Dienstleistungen –
der perfekte Ort für Ihre Essen, Zusammenkünfte und besonderen Anlässe
in Gaza.

Sieht doch wirklich wie ein Nazi-KZ aus, nicht wahr?

Zu den Kunden des Roots Club gehören UNDP, UNICEF – und die UNRWA.

Genau die Leute also, die so liebend gerne der Welt von den Schrecken des Lebens im Gazastreifen erzählen, verschwenden ihr westliches Geld auf Luxus-Restaurants – in eben dieser Hölle!

Lesetipps dazu:
Spirit of Entebbe: Boeuf Stroganoff gegen den Hunger in Gaza
Ulrich Sahm: Israels Propagandaministerium macht Witze
Warum empfiehlt Israels Pressebüro ein Restaurant in Gaza?

Kombattanten, Zivilisten, Kinder und Erwachsene

Die BBC fuhr die nächste Missbrauchs-Attacke gegen die israelischen Verteidigungskräfte: Ein früherer Offizier hat angebliche Einzelheiten über regelmäßig Misshandlungen palästinensischer Kinder und Jugendlicher durch israelische Soldaten mitgeteilt. Die Misshandlungen bestehen letztlich in erster Linie darin, dass jugendliche Festgenommene genauso festgenommen werden wie Erwachsene: Handschellen, Augenbinde und dann abführen. Die darüber hinaus gehenden Vorwürfe, die Festgenommenen würden routinemäßig geschlagen, bespuckt usw. sind die üblichen Vorwürfe, wie man sie – m.E. wenig glaubhaft – ständig von den Terroristen zu hören bekommt.

Der Kronzeuge der BBC versucht an eigenen Angaben, sich seine Nachtruhe wieder herzustellen, indem er diese Vorwürfe erhebt. Er selbst hat die Kinder und Jugendlichen natürlich immer anders gesehen als alle anderen. Wie glaubwürdig ist das?

Es hätte und würde weiter ein ganz einfaches Mittel geben, sein Gewissen zu erleichtern: Der Mann müsste einfach die Vorkommnisse melden. Stattdessen lädt er bei einem Journalisten ab, was ihn plagt: dass diese Festgenommenen mit dem nicht umgehen können, was mit ihnen geschieht und viele sich dabei in die Hosen machen, ihre Beine schlottern oder gar der ganze Körper. Schuld sind die Israelis, wer sonst?

Könnte es vielleicht sein, dass die Schuldsuche etwas verfehlt ist? Könnte es sein, dass diejenigen, die sie in den Krieg schicken, ihr Kanonenfutter gezielt nicht auf die möglichen Folgen vorbereiten?

Sollen die israelischen Streitkräfte wirklich alle Sicherheitsmaßnahmen bezüglich festgenommenen Jugendlichen fallen lassen?

German Media Watch hatte den verlinkten BBC-Bericht in seinen Tagesmeldungen mit eingestellt und vorher in einer Yahoo-Group zur Diskussion gestellt. Dabei kam vom Journalisten Ulrich W. Sahm die folgende Stellungnahme:

1. Zu dem konkreten Fall kann ich nichts sagen.
Grundsätzlich gelten gemäß jordanischem und palästinensischem Recht 12 jährige nicht mehr als „Kinder“
Solche Kindersoldaten haben schon „wie Erwachsene“ Steine, Molotowcopcktails und sogar Bomben geworfen und dabei auch Autofahrer (nicht nur Siedler und Soldaten, die offenbar für BBC berechtigstes Freiwild sind) getötet.
Inzwischen sind solche Steinwürfe jedoch seltener geworden.
Ich weiß auch nicht, was Kinder bei Demos wie in Bilin zu suchen haben, wo am vergangenen Freitag mindestens 13 Soldaten von den „gewaltlosen“ Demonstranten verletzt wurden.

Autsch, Palästinenser – und autsch, BBC!

Das mit den Steinschleudern ist mir übrigens auch nicht erst jetzt aufgefallen. Sie werden immer so gerne verharmlost, wenn sie gegen Israelis eingesetzt werden, auch im BBC-Bericht wieder: Ein Bild mit zwei Schleuder-Jungs wird mit „Israel sagt, selbst Steine können tödliche Waffen sein“ unterschrieben. Die Zweifel daran triefen nur so aus dem Text. Nun, ich erinnere mich noch sehr gut an eine Reportage in einer Magazinsendung von RTL, die vor etwa drei Jahren lief. Weil irgendein Jugendlicher in Deutschland mit einer Steinschleuder und einer Zwille Steine geschossen hatte, wurde vom Kölner Sender demonstriert, wie gefährlich bis tödlich diese Waffen sind – was dann in der Nahost-Berichterstattung umgehend wieder „vergessen“ wurde.

Was weiter zu den „harmlosen“ Steinewerfern und –schleuderern zu sagen ist, schrieb ein weiterers Mitglied der Yahoo-Group:

Da illustriert der Redakteur seinen Artikel mit einem Bild zweier Steinschleuder schwingender Jugendlicher und textet darunter: Israel says even stones can be deadly weapons um dem Leser zu bedeuten, dass dem gerade nicht so sei, denn der BBC-Konsument weiß ja, dass Israel ohnehin lügt. Dass die Steinschleuder bis ins Mittelalter gebräuchliche Waffe der meisten Heere war, weil der menschliche Schädel nur sehr bedingt als Auffangfläche abgefeuerter Geschosse sich eignet, würde ansonsten wohl auch der verantwortliche BBC-Redakteur nicht bestreiten, aber in diesem Kontext geht’s um palästinensische Jugendliche und deren geschleuderte Steine sind wohl nur nach israelischer Auffassung deadly.

Wir haben es also mit zwei – sagen wir mal „Phänomenen“, die ein Kennzeichen für die produzierte Wahrnehmung des Konflikts darstellen: Zum einen die beschriebene Verharmlosung des Tuns der PalAraber, zum andere das Problem, wer denn nun noch Kind ist oder nicht. Der Eintrag von Ulrich Sahm sagt schon einiges dazu. Für Westler wird emotional hochgeputscht, dass alle unter 18 noch Kinder sind und als solche gefälligst gezählt werden sollen, völlig unabhängig davon, woran sie mit welcher Absicht und Wirkung beteiligen oder wie sie innerhalb ihrer Gesellschaft gesehen werden. Wenn die Terrorgruppen 14-jährige in die erste Reihe stellt und sie Sprengstoff transportieren oder sogar Selbstmord-Anschläge ausführen lässt, dann muss die Frage gestellt werden, inwieweit den Israelis angelastet werden kann, dass sie solche Terroristen bei der Festnahme wie Terroristen behandelt.

Ohnehin gibt es überall und von jedem immer wieder seltsam unterschiedliche Anwendung der Unterscheidungen von Jugendlichen und Erwachsenen, Kombattanten und Nichtkombattanten. Ein auffälliger Fall hierzu ist die UNRWA im Gazakrieg vom Jahreswechsel. Nach vier Tagen Krieg wollte die palästinensierte UNO-Organisation zeigen, dass die Israelis wissentlich und willentlich Zivilisten umbringen – und legten erst einmal fest, dass alle Frauen und alle unter 18 Jahre alten Personen auf jeden Fall Zivilisten sind. Um nicht ganz so idiotisch dazustehen, war der nächste Schritt, alle Toten zu Zivilisten und Nichtkombattanten zu erklären, die keine dunkelblaue Polizeiuniform trugen und von den Leuten vor Ort nicht als Kombattanten identifiziert wurden. Die erste Definition ist schlicht schwachsinnig, weil sie Kombattanten unter 18 und Nichtkombattanten über 18 auslässt; die nächste ist übel, weil sie sich auf Angaben verlässt, die notorisch unzuverlässig sind. Andere Israelhasser würden auch monieren, dass Polizisten grundsätzlich keine Kombattanten seien (was gerade bei den PalArabern eher umgekehrt ist).

Im Versuch die Idiotie etwas gerade zu rücken, versuchte die UNRWA dann in einer Pressekonferenz darzustellen, dass sie mit ihren „Frauen und unter 18“-Angaben lediglich eine glaubwürdig Minimalangabe hatte machen wollen. Aha, wir fangen erst damit an die Israelis zu diskreditieren! Dazu kam dann die Feststellung, dass es schwierig sei Zivilisten und Militante (!) zu unterscheiden, da die Hamas sich auch in zivilen Aktivitäten (wie dem Betrieb von Schulen) betätige. Ob das implizieren soll, dass ein Schulleiter der Hamas kein Terrorist sein kann, muss erst einmal dahin gestellt bleiben. Aber den UNRWA-Spitzfindern kommt anscheinend nicht in den Sinn, dass, wenn es schon für sie, die vor Ort sind, schwierig ist zwischen Kombattanten und Nichtkombattanten zu unterscheiden, es für die IDF erst problematisch sein müsste.

Hat schonmal jemand eine Äußerung in dieser Richtung seitens der UNRWA oder der „Menschenrechtler“ mitbekommen?

Hohle Töne von Breaking the Silence

„Die jüngste Welle kritischer Angriffe auf die israelische Armee gründet sich auf Methodologie voller Fehler und unausgegorener Recherche“, schreibt Dan Kosky im Guardian, 15. Juli 2009 als Unter-Schlagzeile. Das hätte sich Norman Paech mal ansehen sollen, schlägt Thomas von der Osten-Sacken vor. Recht hat er, denn gerade der Guardian gehört zu denen, die am liebsten gegen Israel hetzen.

Die heutige Veröffentlichung einer Organisation namens Breaking the Silence behauptet das Verhalten der israelischen Armee während des Gaza-Konflikts zu untersuchen; sie ist die jüngste Welle von Angriffen durch NGOs, die die Nutzung von Menschenrechtsvertretung beanspruchen. Statt des Vorwurfs von Fehlverhalten einzelner Soldaten zu betreiben, ist Breaking the Silence eine weitere politische Gruppe, die versucht ein „grauenvolles Bild“ der IDF-Antwort auf Massenterror zur Aufzwingung ihrer Ansichten zu zeichnen.

Eine kurze Betrachtung der fehlerhaften Methodologie des Berichts deckt das Fehlen jeglicher vernünftiger Recherche-Standards auf. Breaking the Silence gibt selbst zu, dass die Vorwürfe aus „den Zeugenaussagen von rund 30 Kombattanten“ zusammengestellt sind – einem Bruchteil der Tausenden israelischer Kampftruppen, die während des Konflikts im Gazastreifen eingesetzt wurden. Diese extrem begrenzte und wahrscheinlich handverlesene Auswahl ist eine absurde Basis, um ein Urteil zu fällen – und selbst diese begrenzten Aussagen waren überhaupt nicht beweisbar.

Alle Äußerungen sind anonym und so genannte „Beweise“ sind durch das Fehlen jeglicher Details, wo und wann die angeblichen Vorfälle statt fanden, weiter beeinträchtigt. Hätte der Bericht die IDF dazu veranlassen sollen die individuellen Vorwürfe zu untersuchen, hat Breaking the Silence dies folglich unmöglich gemacht.

Was die Vorwürfe selbst angeht, so stützen sie sich regelmäßig auf Belege aus zweiter Hand und Hörensagen. Medienberichte haben behauptet, dass die Studie die Nutzung freizügiger Einsatzregeln im Gazastreifen offen legen würde. Doch einer der Soldaten gibt zu: „Ich war nicht Zeuge eines solchen Falles, sondern ich habe Leute reden gehört, dass Soldaten hier und dort auf Menschen schossen.“ Eine Flüsterkette ist kaum konkrete Grundlage, um die Antwort einer Armee auf ununterbrochenes Raketenfeuer auf seine Zivilisten zu verurteilen. Eindrucksvoll liefert der Bericht Belege von Augenzeugen zur gut dokumentierten Nutzung von menschlichen Schutzschilden durch die Hamas. Einer der Soldaten erklärt: „Im Gazastreifen gab es Feuerstöße von oben.“ Er erklärt, dass dieses Gewehrfeuer von zivilen Gebäuden könne nur von der Hamas gekommen sein, da IDF-Soldaten nicht erlaubt war sich auf Dächern aufzuhalten.

Präzedenzfälle zeigen, dass die IDF nicht immun von Zensur und Israel selbst offen dafür ist sich selbst zu untersuchen, wo es berechtigt ist. Die Winograd-Kommission, die den Krieg im Libanon von 2006 untersuchte, war äußerst kritisch sowohl Israels militärischer wie auch politischer Führung gegenüber. Im Gegenteil, die unausgegorene Untersuchung von Breaking the Silence und die unverdiente Aufmerksamkeit, die es Dank der Finanzierung durch die britische Botschaft in Tel Aviv und die EU erhält, ist eine illegitime Grundlage für eine solche Gewissensprüfung.

Anmerkung: „Hätte der Bericht die IDF dazu veranlassen sollen die individuellen Vorwürfe zu untersuchen“, schreibt Kosky – und damit macht er klar, was seiner – und genauso meiner – Meinung nach die einzige Motivation der Organisation für die Erstellung und Veröffentlichung dieses Berichts war: Nicht die Untersuchung echter Vorfälle, sondern einzig und allein die Diffamierung der israelischen Politik und Streitkräfte. Der Verursacher der Hetze vom Frühjahr hat noch versucht sich herauszureden und ihm haben anscheinend einige geglaubt. Breaking the Silence hat sich diese Chance zum Glück selbst genommen. Es bleibt zu hoffen, dass das auch von allen anderen erkannt wird. (Gut, bei Knallchargen wie Paech ist Hopfen und Malz verloren.)