Palästinensische Terrorgehälter: Geld für Mord

Dov Lipman, HonestReporting, 29. November 2019

Wie würden sie eine Organisation nennen, die hunderttausende Dollars zahlt, um einen Teenager zu belohnen, der ein Messer aus der Küche seiner Familie nimmt und einen anderen, Rad fahrenden Teenager auf der Straße niedersticht?

Ein Monster? Einen Teufel?

Vielen Israelis fällt als erstes diese Antwort ein: die palästinensische Autonomiebehörde.

Denn das es exakt das, was das Leitungsorgan des palästinensischen Volks tut.

Die Terrorgehälter kommen aus dem Märtyrer-Fonds der palästinensischen Autonomiebehörde. Sie zahlen monatliche Gehälter an die Familien von Terroristen, die getötet, verletzt oder inhaftiert wurden, weil sie Israelis angriffen. Dazu gehören diejenigen, die an Krawallen, Steinewürfen teilnahmen oder eben nur bei Angriffen auf Israelis halfen oder diese planten.

Terrorzahlungen nach Zahlen

Die Washington Post berichtete, dass die PA 2017 $183 Millionen an Familien von „Märtyrern“ zahlte – Terroristen, die bei Angriffen auf Israelis getötet wurden; dazu $160 Millionen Inhaftierte, die wegen Terroranschlägen auf Israelis im Gefängnis sitzen. 13.000 Häftlingen wurde $12.307 gezahlt, was über dem Durchschnittseinkommen der Palästinenser liegt.

Das sind $343 Millionen von den $693 Millionen, die die PA in diesem Jahr an Auslandshilfe erhielt. Die Hälfte ihrer Hilfsgelder geht in die Bezahlung von Terroristen! Die Terrorgehälter haben seitdem zugenommen und die Häftlinge und ihre Familien erhalten jetzt $3.000 oder mehr pro Monat.

Das Washington Institute for Near East Policy gab im Juni 2017 eine Umfrage in Auftrag, die zeigte, dass Zwei Drittel der Palästinenser gegen die Politik der finanziellen Belohnung für Terroristen und ihre Familien sind, besonders weil die Terror-Gehälter ihnen Auslandshilfe wegnehmen, die dafür bestimmt ist ihre Lebensqualität zu verbessern.

„Soziale Verantwortung“?

Die Palästinenserführung streitet nicht ab, dass diese Terrorgehälter gezahlt werden. Der ehemalige PA-Premierminister Salam Fayyad erklärte öffentlich, dass in den 10 Jahren nach der Unterzeichnung der Oslo-Vereinbarungen – als die PA daran arbeiten sollte Terroranschläge auf Israelis zu verhindern – zahlte die PA mehr als $50 Millionen an Familien von Terror-Häftlingen.

Mahmud Abbas

PA-Präsident Mahmud Abbas hat die Zahlungen an Terroristen und ihre Familien als „soziale Verantwortung“ bezeichnet und ist so weit gegangen, die von Israel gemachten Bemühungen zum Stopp der Zahlungen an die Terroristen als „Aggression gegen das palästinensische Volk“ zu bezeichnen.

Der ehemalige palästinensische Minister für Gefangenen-Angelegenheiten Qadura Fares verteidigt die Zahlungen an Häftlinge und ihre Familien mit der Erklärung, dass sie nicht Terroristen, sondern „Teil des Kampfes“ gegen Israel sind.

Werden sie wegen dieser Politik kritisiert, behaupten Palästinenserführer, das sei ein „Sozialfond“. Aber die Weltbank machte klar, dass „das Programm eindeutig nicht für die ärmsten Haushalte bestimmt ist… das Niveau der dem Fond für Märtyrer und Verletzte gewidmeten Ressourcen aus Sicht der Sozialhilfe und aus finanzieller Perspektive nicht gerechtfertigt zu sein scheint.

Es sollte festgehalten werden, dass die PA nicht die einzige palästinensische Organisation ist, die mit finanziellen Anreizen zu Terroranschlägen auf Israelis aufstachelt und inspiriert. Hamas-Gründer Scheik Amhed Yassin sagte stolz, dass die Hamas allein 2001 mehr als $2 Millionen an Familien von Selbstmordbombern und Terroristen in israelischen Gefängnissen zahlte. Fakt ist, dass es acht US-Wohlfahrtsorganisationen gibt, die helfen diesen Fond für Terrorzahlungen zu unterstützen.

Es gibt zwar bedeutende internationale Kritik an dieser PA-Politik, die viele als „Geld für Mord“ bezeichnen, aber das hat nicht wirklich zu Handeln das zu stoppen geführt.

Israel beschloss 2018 ein Gesetz, das es der israelischen Regierung erlaubt die Summe, die die PA Terroristen zahlt, von den Steuern abzuziehen, die Israel für die PA einzieht. Australien stellte die Hilfe für die PA ein, weil es sicherstellen wollte, dass seine Gelder nicht für die Aufstachelung und Unterstützung von Terroristen verwendet wird. Sie schicken stattdessen ihre $7,5 Millionen jährlicher Hilfe jetzt an den Humanitären Fond der UNO für die Palästinensergebiete.

Taylor Force

Im März 2018 wurde der Taylor Force Act [Taylor-Force-Gesetz] von US-Präsident Donald Trump unterzeichnet. Das nach Taylor Force – einem Texaner, der 2016 von einem Palästinenser erstochen wurde – benannte Gesetz erklärt, dass etwa ein Drittel der US-Hilfsgelder für die Palästinenser nicht überwiesen wird, bis die PA diese Geld für Mord-Zahlungen einstellt.

Norwegen hat die PA aufgefordert norwegische Hilfsgelder nicht für Gehälter zu zahlen, um Terroristen zu belohnen und schickte weiter Geld an die PA, sobald die versprochen hatte das Geld würde nicht zur Bezahlung von Terroristen und ihren Familien eingesetzt.

Bis die internationale Gemeinschaft kein Ende dieser Politik fordert, werden junge Palästinenser sich weiter einfach wegen der finanziellen Vorteile, die ihre Angriffe auf Israelis ihnen und ihren Familien bringen, dem Terror zuwenden.

 

Bilder: CC BY Stock Catalog und CC BY-NC pngimg; Abbas via YouTube/phoenix

Was macht Äthiopien falsch?

Gefunden auf Facebook:

Gaza-Aethiopien

Eines der ärmsten Länder dieser Welt ist Äthiopien. Cirka 49% der Bevölkerung sind unterernährt.
Dennoch erhalten die 96.633.458 Einwohner 23x weniger an Hilfsgelder als die Palästinensergebiete.

Im Westjordanland kümmern sich über 1.000 Nichtregierungsorganisationen und 20.000 Beschäftigte der UN um das Wohlergehen der Palästinenser.

Warum sind sie nicht in Äthiopien?

Einfach erklärt: die Verbindung ist schlecht, äthiopische Airlines haben einen schlechten Ruf. El Al ist sehr sicher und das Essen an Bord viel besser.

Tja, und das Elend in Schwarzafrika…wer kann das schon täglich ertragen? Wird es im Westjordanland mal ein wenig ungemütlich, lockt der Strand in Tel Aviv….der Sudan als Alternative zu Äthiopien ist von der Infrastruktur nicht so toll.

Westjordanland ist einfach cooler. Es gibt WLAN und diese schicken Tücher. Außerdem sind die gegen Juden, genau wie Opa.

In Äthiopien gibt es kaum Juden, die sind jetzt alle in Israel und nehmen den Palästinensern das Land weg.

Was muss Äthiopien machen, um mehr Hilfsgelder zu erhalten?

Einfach erklärt: sie müssen diese Juden zurück holen um sie zu entführen und zu töten. Die Infrastruktur muss stark verbessert werden, damit sich bequem helfen lässt. Saubere Strände und WLAN müssen selbstverständlich auch vorhanden sein!

Dann kommen die Helferhorden mit den Geldsäcken auch nach Äthiopien……..

Was wir Frieden nennen, nennen sie “Kollaboration”

Elder of Ziyon, 18. Juli 2012

Die COGAT der IDF bringt uns eine weitere dieser wenig berichteten Storys, die illustrieren, wie anders die Dinge vor Ort gegenüber dem sind, was wir von den Medien hören.

Diejenigen, die sich in den letzten Tagen im Grand Beach Hotel in Tel Aviv aufhielten, werden vermutlich eine Gruppe von rund 45 palästinensischen Förstern beobachtet haben, die zu einem dreitätigen Trainingsworkshop zum Thema Waldschutz herkamen. Das Workshop aufgrund von Finanzierung und Planung der Zivilverwaltung in Judäa und Samaria und in Zusammenarbeit mit dem Israelischen Nationalfond und der Abteilung Wald des palästinensischen Landwirtschaftsministerium statt.

„Dies ist der dritte Workshop, den wir mit den Israelischen Nationalfond und der Abteilung Wald des palästinensischen Landwirtschaftsministeriums abhielten“, erklärte Samir Muadi, Beamter der Landwirtschaftsleitung bei der Zivilverwaltung. „Dieser Workshop soll die Beziehungen und Zusammenarbeit enger werden lassen, um die Wälder zu schützen, Informationsaustausch zwischen beiden Seiten zu haben und die Förster des palästinensischen Landwirtschaftsministeriums und den Beamten der Landwirtschaftsleitung zu bilden.“

Der gesamte Workshop wurde von der Zivilverwaltung geplant und finanziert, die für die Einreisegenehmigungen der Förster sowie die Kosten für Reise und Hotelunterkunft sorgte. Unter den anwesenden Förstern befanden sich 12 palästinensische Förster, die bei der Zivilverwaltung arbeiten und auch an dem Workshop teilnahmen, um ihr professionelles Wissen im Bereich ihrer Fachkenntnisse zu verfeinern.

„Ein Wald muss richtig gepflegt werden; er braucht die richtige Versorgung, Inspektion und Aufsicht, damit er erhalten werden kann“, sagt der Beamte aus der Landwirtschaftsleitung. „Gestärkte Beziehungen tragen enorm zum Waldschutz bei. Daher versuchen wir innerhalb dieses Rahmens engere Beziehungen zu bekommen und vom angesammelten Wissen des Israelischen Nationalfond zu lernen; wenn es zwischen den Parteien einmal Zusammenarbeit gibt, werden die Wälder besser geschützt.“

Anders als bei anderen von mir erwähnten Berichten darüber, wie die IDF Geschäftsleuten und Bauern in der Westbank hilft, sehen wir hier, dass die PA selbst daran arbeitet in Sachen beiderseitigen Interesses mit Israel zusammenzuarbeiten – was alles von der IDF bezahlt wird. Nicht nur das: Der so heftig geschmähte Jüdische Nationalfonds ist an dieser Initiative ebenfalls beteiligt!

Es muss natürlich nicht erst erwähnt werden, dass weder auf der Internetseite des PA-Landwirtschaftsministeriums noch in arabischen Medien irgendetwas davon erwähnt wird. Für palästinensische Araber ist jede Zusammenarbeit mit Israel kein Zeichen des Friedens, sondern eines der „Kollaboration“ mit dem zionistischen Feind.

(Übrigens hat die Hamas ihr eigenes Landwirtschaftsministerium – moa.gov.ps statt moa.pna.ps)

Die Fortsetzung des Terrors ist gesichert

Die Geber-Konferenz in Paris ist beglückt. Sie hat einen solchen Haufen Geld zusammengetragen, dass ihre Lieblingsterroristen sich die nächsten drei Jahre keinerlei finanzielle Sorgen zu machen brauchen: 7,4 Milliarden Dollar – US$ 7.400.000.000 – macht der Westen locker. So mal eben. Die Hamas soll angeblich nichts davon bekommen. Sie wütet schon. Dabei wäre es ein Wunder, wenn sie wirklich nichts bekommt. Schließlich zahlt Mahmud Abbas heute noch die Gehälter der „Polizei“ im Gazastreifen – und noch ein paar andere „unbedeutende“ „Kleinigkeiten“.

Die Geberländer haben sich erst einmal von ihrem Lieblingsterroristen vorrechnen lassen, was er so benötigt. Abbas forderte nicht ganz 6 Millionen. Er dürfte sich zufrieden die Hände reiben und höchst erfreut die Taschen öffnen, in die die Gelder fließen werden. Ebenso wie die Westler, die mal wieder mit Hilfe von Geld die Welt in Ordnung zu bringen glauben.

Denn die Existenz von großen Mengen Geld für die Terroristen, die sich als Staatsmänner gerieren dürfen und entsprechend hofiert werden, hat offenbar immer etwas damit zu tun, was so an Gewalt abläuft – von Seiten der Terroristen. Das ist ein ganz einfacher Mechanismus: Haben Terroristen viel Geld, können sie viel unternehmen. Wie sie das tun, ist eigentlich auch klar: Sie machen Terror. „Kämpfen“ nennen sie das. Oder lieber: „Widerstand leisten“. Weil Widerstand sich immer gut anhört und man damit auf der richtigen Seite und die Opfer auf der falschen Seite stehen. So war das eigentlich schon immer: Hier die überlegenen Kämpfer des Guten, die aber vor nichts zurückschrecken, schon gar nicht vor dem eigenen Gewissen (das kann man über Ziel-Definitionen weglügen, durch die z.B. jeder israelische Zivilist automatisch Besatzer, Unterdrücker und Militär , ehemaliger und dadurch immer noch Verbrecher-Militär oder zukünftiger Militär und damit auch Unterdrücker, Besatzer, Mörder wird); dort die guten, edlen, nur um ihre Freiheit und die ihres Volkes kämpfen, gegen Unterdrückung, gegen Landraub, ethnische Säuberung usw. (also all das, was die Terroristen selbst eigentlich vorhaben).

Wer auf der richtigen Seite steht, der bekommt im Westen Geld ohne Ende. Damit er mehr Widerstand leisten kann. Effektiver Widerstand leisten kann (sprich: noch mehr Anschläge ausführen, noch mehr Menschen ermorden, noch mehr Schaden anrichten kann). Das wird natürlich von den Geberländern anders gesehen. Die glauben tatsächlich, wenn die Terroristen („Widerstandskämpfer“) unendlich viel Geld bekommen, dann bauen sie eine Zivilgesellschaft auf. Das haben sie schon immer geglaubt, seit die Friedensbewegten das Sagen haben. Mit Geld haben sie die Armut und Unterentwicklung Afrikas gelöst, nicht wahr? Mit Geld wurde auch verhindert, dass der Iran sein Atomprogramm weiter führt, oder? Mit Geld wird alles gelöst. Äh, wäre das nicht Kapitalismus der schlimmsten Sorte? Ach nein, da wird ja das Geld den Benachteiligten gegeben. Den armen Leuten, die nichts zu essen haben. Und deshalb muss man Gaza mit einbeziehen – meint z.B. der Independent. Von wegen, die Hamas kriegt nichts! Daran graben schon wieder die, die den armen Unterdrückten Terroristen im „bevölkerungsreichsten Freiluftgefängnis“ doch eigentlich nichts geben wollten, damit die „moderaten“ Terroristen von der Fatah gestärkt werden…

Wie dem auch sei: Es gibt – allen Schwüren der Friedfertigen zum Trotz – Fakten, die sie ignorieren, aber nicht beseitigen können. Zum Beispiel die Korrelation zwischen Geldern für die pal-arabischen Terroristen und ihren Terroraktivitäten. Was diese mit normalem Menschenverstand logisch erkennbaren Zusammenhänge angeht, hat Steven Stotsky bei CAMERA den eigentlich wenig erstaunlichen Zusammenhang verdeutlicht, dass Terroristen mit viel Geld viel Terror betreiben. Terroristen mit wenig Geld machen weniger Terror. Seltsam? Verwunderlich? Nicht wirklich. Vor allem nicht im Nahen Osten. Die haben ihre Lektionen gelernt: Wenn wir kräftig bomben, dann kriegen wir Geld. Wenn wir das Geld auf noch mehr Bomben verwenden, bekommen wir noch mehr davon. Dann können wir endlich so richtig loslegen. Was, die einfachen Leute sollen was abhaben? Klar, kriegen sie – wenn sie schön mitbomben! Müllabfuhr? Universitätsausbildung? Funktionierende Landwirtschaft? Industrie gar? Alles nicht nötig, wir leben vom Geld der Idioten aus dem Westen und schicken ein paar Kröten an Leute, die für uns vor den Kameras und NGOs jammern. Bei deren verkorksten Gehirnwindungen kriegen wir das immer hin, dass die Juden schuld sind. Und dann gibt’s wieder mehr Kohle.

Wir dürfen uns also auf eine kräftige Zunahme der Explosionen, der Schüsse, des Raketen- und Mörserregens und der toten Israelis erwarten. Drunter tun die netten Freiheitlichen vom Mittelmeerstrand es nicht. Die von den Bergen westlich des Jordan auch nicht.

Was für ein Boykott!

Was reden sie nicht alle davon die Palästinenserregierung zu boykottieren. Die Hamas darf kein Geld bekommen. Deshalb gibt es keine offiziellen Zahlungen an die PA-Regierung.

Aber ach, die armen anderen dürfen nicht drunter leiden! Die palästinensische Bevölkerung braucht Hilfe. Sie darf nicht dafür bestraft werden, dass sie die Hamas ins Regierungsamt gewählt haben – mit Zweidrittel-Mehrheit! Also müssen Auswege her. Und die wurden im Jahr 2006 schon ausreichend gefunden, so dass gut 900 Millionen Dollar in die Taschen der Bewohner des Gazastreifens und der „Westbank“ flossen.

Äh, wohin? Und was haben sie damit gemacht? Funktioniert jetzt die Müllabfuhr, gibt es eine Abwasser-Kanalisation? Verbesserte Infrastruktur? Höhere Einkommen? Eine positivere Rate bei der Kindersterblichkeit? Funktionieren die Krankenhäuser und die sonstige Gesundheitsversorgung? Gibt es mehr Arbeitsplätze?

Nö – in allen Fällen. Die um die Hälfte erhöhte Finanzierung auf Umwegen hat dafür gesorgt, dass heute mehr Qassams nach Israel geschickt werden als je zuvor; dass es die Intrafada gibt, bei der sich mehr Palästinenser gegenseitig abmurksen als von den Israelis getötet werden.

Und jetzt werden die Geld-Einsätze „ein wenig“ erhöht: Die Niederlande, Schweden und die Vereinigten Arabischen Emirate nehmen die direkten Zahlungen an die PA wieder auf, damit die Hamas nicht zu kurz kommt. Nicht ganz so direkt machen es die USA; die US-Regierung zahlt mal eben 18,8 Millionen Dollar auf ein PLO-Konto (die Hamas ist – bisher – kein Mitglied der PLO), vorgeblich um Mahmud Abbas im Kampf gegen die Hamas zu unterstützen. Dazu schickte das Weiße Haus gerade erst 59 Millionen Dollar für Training und Waffen für die von Abbas kontrollierten bewaffneten Gruppen auf genau dasselbe PLO-Konto.

Wundert es, dass die Hamas damit protzt von den Waffen einen erklecklichen Anteil eingesackt zu haben? Wundert es, dass die Israelis einen der Empfänger des Trainings festgenommen haben, weil der haufenweise Anschläge beaufsichtigte?

Die Holländer stellen in den nächsten Monaten 6,3 Millionen Euro zur Verfügung. Nach den Worten ihres Außenministers ist das in Israels Interesse, weil das Geld die humanitäre Lage von 17.000 Bewaffneten und ihren Familien verbessern wird. Die Bewaffneten werden es danken – mit ein paar Schüssen auf Juden vermutlich.

Die Vereinigten Arabischen Emirate verletzten die US-Terrorbekämpfungs-Gesetze ebenfalls nicht, indem sie ihre 80 Millionen Dollar auf das PLO-Konto überweisen, da die Hamas der PLO nicht angehört. Herzlichen Dank von den Al Aksa-Märtyrerbrigaden!

Ein wenig anders die folgenden Horte der Verteidigung des Menschenrechts auf Leben: Qatar zahlte in den vergangenen Wochen $44 Millionen direkt an die PA, Norwegen $10 Millionen, die Saudis $50 Millionen. Japan überlegt die direkten Zahlungen wieder aufzunehmen (seit 1993 kamen von dort etwa $900 Millionen). Und die EU will natürlich nicht zurückstehen; Außen-Kommissarin Ferrero-Waldner würde gerne – abhängig von der Entscheidung am 18. Juni – $30 Millionen monatlich schicken.

Wann kommt der nächste Aufschrei der Menschenrechtler wegen der humanitären Katastrophe in den Palästinensergebieten? Und die Beschwerde Israel würde nicht genug Geld rein stecken? Oder die EU? Oder die Amerikaner? Das würde zum Bild passen. Nur wird sich niemand fragen, warum die vermeintliche humanitäre Katastrophe bevor steht, wo doch ständig mehr Geld in die PA gepumpt wird.

Aber eins ist klar: Je weniger man mit massiven finanziellen Zuschüssen bei den Palästinensern erreicht, desto mehr Gelder müssen hinein gepumpt werden. Mit Geld regelt man alles. Nur die Israelis, diese sturen Böcke. Die sind immer noch der Meinung, dass Terroristen, die den jüdischen Staat vernichten wollen, besser bekämpft. Jedenfalls die meisten außer Olmert. Und weil sie so sind, muss der arme Premier militant werden, sonst fliegt er doch noch vor Ende der Legislaturperiode aus dem Amt und Netanyahu kommt.

Ach ja, die Terroristen sind doch das geringste Problem. Die brauchen Geld? Wir haben genug für sie! Und da wir die schlimmsten Terroristen (noch) boykottieren, sind die anderen Terroristen keine Terroristen mehr, sondern Moderate, die dringend unsere Hilfe brauchen. Dass sie Israel immer noch vernichten wollen, was macht das? Sie sind moderat! Sie müssen geholfen werden!