Palästinensische Medien behaupten, es gab nie ein jüdisches Viertel in Jerusalem

Elder of Ziyon, 15, August 2021

Safa News berichtet von einer „geheimen“ israelischen Ausgrabung in der Altstadt Jerusalems, von der sie behaupten, sie gefährde die Al-Aqsa und drohe Jerusalem zu „verjuden“.

Vor mehreren Tagen begannen die Besatzungsbehörden neue, geheime Ausgrabungen unter der westlichen Seite des Al-Buraq-Platzes durchzuführen, der zu den Vierteln Al-Scharaf und Al-Mughrabi im Alten Jerusalem führen und einen integralen Teil der Al-Aqsa-Moschee bildne.

„Haret al-Scharaf“ ist ein islamisches Viertel im Alten Jerusalem mit einer Fläche von 133 Dunam; es liegt direkt am Magharebia-Viertel. 1967 riss die Besatzung rund 70% seines Gebiets ab und beschlagnahmte den Großteil der verbleibenden Gebäude, vertrieb 3.000 Palästinenser aus ihren Quartieren und änderten seinen Namen in „Jüdisches Viertel“.

Das ist für die neu, die vor 1948 im Jüdischen Viertel lebten.

Es stimmt, dass die Altstadt seit vor der osmanischen Zeit ein Viertel namens Haret al-Scharif hatte, dazu eine Menge anderer Viertel, die nicht mit den vier Vierteln übereinstimmen, die in Karten des Westens Ende des 19. Jahrhunderts populär wurden. Aber schon im 16. Jahrhundert gab es ein Haret el-Yahud nahe des Zionstors. (Karten aus diesem Artikel von 1992 in Middle Eastern Studies.)

Aber das Viertel Haret el-Yahud hatte sich bereits im 19. Jahrhundert durch Haret al-Scharaf ausgedehnt, weil mehr Juden in die Altstadt zogen.

Aber moderne Antisemiten hassen Juden so sehr, dass sie es ablehnen einzugestehen, dass es ein Haret el-Yahud gab; sie können Internetseiten finden, die diese Absurditäten zeigen.

Wie es war, gab es jede Menge Juden, die außerhalb des Jüdischen Viertels lebten. 32% der jüdischen Familien lebten im muslimischen Viertel und mindestens einer der Nachbarschaften dieses Viertels – die al-Wad-Nachbarschaft nordwestlich des Tempelbergs – war bei der Volkszählung von 1905 mehrheitlich jüdisch.

Jerusalem selbst war seit Mitte des 19. Jahrhunderts mehrheitlich jüdisch. Der Wunsch heute die Anwesenheit von Juden in Jerusalem auszulöschen beweist, dass die Palästinenser weiter antisemitisch sind.

Independent Arabia stellt österreichisch-ungarische Soldaten des Ersten Weltkriegs als nach Palästina einwandernde Juden dar

UK Media Watch, 16. Dezember 2019

Ein Artikel des Analysten und Redakterus (mit Sitz in Kairo) Ahmad ’Abd al-Hakeem im Independent Arabia (ein Joint Venture des britischen Independent und der saudischen Mediengruppe SRMG – vom 30. November beinhaltete das folgende Foto und die Bildbeschreibung:

Die Bildbeschreibung unter dem Foto mit Uniform tragenden Männern, die in perfekter Aufstellung marschieren, wobei sie Gewehre tragen, behauptet, sie seien in Wirklichkeit „Juden bei ihrer Einwanderung in den Staat Palästina“.

Das Foto (das aus der Sammlung der Library of Congress stammt) zeigt in Wahrheit österreichisch-ungarische Soldaten, die im Ersten Weltkrieg an den Mauern Jerusalems vorbeimarschieren.

Abgesehen von dem abwegigen Foto kommen hier zwei Dinge auf (das erste empörender als das zweite):

  • Zivile jüdische Einwanderung nach Israel und Jerusalem wird arabischen Lesern des Independent als die einer gut organisierten und stark bewaffneten professionellen Armee präsentiert. Ob das gewollt passiert oder nicht, diese falsche Darstellung zeichnet eine heftig verzerrte Geschichte der Zeit.
  • Entgegen den Worten der Bildbeschreibung hat es einen „Staat Palästina“ zu keinem Zeitpunkt der Geschichte gegeben. Zusätzlich stellt selbst der Artikel in seinen ersten Worten fest, dass ein palästinensischer Staat derzeit nicht existiert.

„Seit der Resolution 181, auch als ‚Teilungsplan-Resolution‘ des ‚historischen Palästina‘ bekannt, wurde am 29. November 1947 verabschiedet, suchen die Palästinenser die Landkarten nach dem ab, was von ihrem ‚erhofften‘ Staat übrig geblieben ist.“

Recherche und Text von CAMERA Arabic. Bearbeitet von UK Media Watch.

Einige der antisemitischen Lügen in offiziellen Dokumenten der palästinensischen Autonomiebehörde

Elder of Ziyon, 4. November 2019

Das Jahrbuch Jerusalem 2011 des palästinensischen Statistik-Büros hat eine Zeitleiste der Geschichte der Stadt, die direkte antisemitische Lügen sowie regelmäßige Ligen enthält.

Wie diese:

29 Die Juden griffen Jesus Christus und sein Prophetentum an.

Wegen dieser Lüge wurden Millionen getötet und die Palästinenser wollen, dass ihr Volk sie heute glaubt.

1929 Eine massive palästinensische Revolution zur Verteidigung der palästinensischen Recht als Reaktion auf militante und blutige jüdische Demonstrationen an der Al-Buraq-„Klagemauer“.

Es gab nichts Gewalttätiges an der Demonstration an der Kotel. Kein Blut. Keine Verletzten. Aber die Araber begannen Pogrome in den gesamten jüdischen Gebieten von Jerusalem, Hebron und andernorts, töteten jede Menge Juden auf die obszönsten Arten. Beleidigender geht es nicht.

22.7.1969 Der israelische Oberrabbiner gab eine Erklärung aus, die die Israelis aufforderte an der Klagemauer zu beten.

Na und…? Die Palästinensische Autonomiebehörde sagt, dass Juden nicht einmal das Recht haben sollten an der Kotel zu beten!

Im Übrigen ist die „Geschichte“ im weiteren empörenden Lügen angefüllt:

3000 v.Chr. Bau Jerusalems (Ursalem) durch Jebusiten, die arabische Kananiter waren.

Kanaaniter waren nach keiner Definition des Begriffs Araber.

1920 Jerusalem, Hauptstadt Palästinas, fällt unter britisches Mandat.

Jerusalem war nie die Hauptstadt Palästinas, obwohl es vor 1948 der Sitz der britischen Mandatsregierung war.

Gesetz zum Schutz Heiliger Orte, 1967 Stellt den Zugang zu heiligen Orten sicher; bezieht sich auf den Heiligen Haram al-Scharif als den Tempelberg und das ist ein heiliger Ort für Juden, nicht Muslime.

Das Gesetz tut nichts dergleichen. Es erwähnt den Tempelberg nicht einmal.

21.08.1969 Brand an der Al-Aqsa-Moschee und Schaden durch Brandstiftung in einem Versuch den heiligen Komplex jüdisch zu machen und seine arabischen Merkmale auszulöschen.

Was impliziert, dass dies eine offizielle israelische Initiative war und nicht das Tun eine durchgeknallten Christen.

Die gefälschten Geschichts-Schnipsel haben eins gemeinsam: sie stacheln zu Hass gegen Juden auf.

Die Auslöschung des jüdischen und christlichen Erbes des Nahen Ostens

Raymond Ibrahim, 9. Oktober 2019 (Front Page Magazine)

Die muslimische Welt befindet sich mit der Geschichte im Krieg. Das muss sie sein, wenn sie hofft das Narrativ bezüglich dessen zu verändern, wie sie entstand und – weit wichtiger – wie niemand außer Muslimen irgendein Recht auf Land hat, das vom Islam beansprucht wird.

Erst vor Kurzem erklärte der Kulturminister der palästinensischen Autonomiebehörde im offiziellen PA-Fernsehen:

Unser Kampf geht gegen den Staat [Israel], der aus dem Nichts kam, ohne eine Geschichte und ohne Geografie, der unser Land stahl und unserer Existenz ein Ende setzen will… Es gibt in der Geschichte nichts, das diese Anwesenheit beweist. Sie haben nicht einen einzigen Stein gefunden… Israel weiß, dass es keine Verbindung zu dieser Stadt [Jerusalem] habt, dass sie keine Verbindung zu dieser Geschichte haben und dass sie keine Verbindung zur Geografie haben, so wie sie keine Verbindung zur Zukunft haben.

Nur Tage später, Anfang September 2019, gab der Kulturminister ähnliche Behauptungen von sich: „Unser Kampf mit dem Besatzungsgebilde ist ein Kampf um das Narrativ. Wir sind die legalen Erben all dessen, was im Land ist… Das Narrativ des Besatzers ist falsch und all seine Versuche Rechtfertigung für seine Anwesenheit zu finden, sind fehlgeschlagen.“

Abu Sayfs Ansichten sind bei den Palästinensern Standard. So hält ein Bericht vom 15. September 2019 fest: „Eines der zentralen Elemente des palästinensischen Narrativs ist die Negierung der gesamten jüdischen Geschichte im Land Israel im Allgemeinen und in Jerusalem im Besonderen. Trotz zahlreicher Quellen und archäologischer Funde, die das Gegenteil beweisen, wiederholt die palästinensische Autonomiebehörde regelmäßig diese Behauptung, weil es die Grundlage dafür ist, dass die PA Israels Existenzrecht bestreitet.“

Die Ironie ist: Obwohl das Judentum eine Jahrtausende alte Geschichte und Anwesenheit in Jerusalem hat, eroberten, kolonisierten und arabisierten Muslime aus Arabien brutal diese antike Stadt im Jahr 637.

Das ist das „philosophische“ Problem, dem nicht nur die Palästinenser trotzen, sondern ein Großteil der muslimischen Welt: Das meiste Territorium, das der Islam beansprucht, wurde Nichtmuslimen durch gewaltsame Eroberung und Kolonisierung in Besitz genommen.

Wenn von daher Eroberer und ihre Nachkommen Rechte auf Macht gründen – wie der Islam es immer getan hat – sollte es so scheinen, dass sie wenig Rechte in Anspruch nehmen können, wenn ihre Macht einmal nachlässt. Daher die muslimische Tendenz die Geschichte umzuschreiben, insbesondere wenn es um Nichtmuslime geht – sich nicht als Eroberer, sondern als „rechtmäßige“ Anspruchsberechtigte auf dieses oder jenes Land darzustellen.

Während solcher Revisionismus in den erwähnten PA-Zitaten zu Israel erwiesen ist, ist er besonders in den Versuchen des Islam Beweise des Christentums aus den von ihm eroberten Ländern zu löschen allgegenwärtig. Das ist nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass das Herz der muslimischen Welt – einschließlich ganz Nordafrikas (von Marokko bis Ägypten) und dem Nahen Osten (Syrien, Irak, Türkei usw.) – Jahrhundert vor dem Kommen des Krummsäbels des Islam christlich war.

Dr. Hena al-Kaldani sagte einst auf einer Konferenz in Amman (Jordanien), für die das Jerusalem Center for Political Studies Gastgeber war: „Es gibt eine komplette Streichung arabisch-christlicher Geschichte der vorislamischen Zeit“, „viele historische Fehler“ und „nicht zu rechtfertigende historische Sprünge in unserem Lehrplan in Jordanien“. „Schulbücher für die 10. Klasse lassen jegliche Erwähnung von Christen oder Kirchengeschichte in der Region aus.“ Wo immer die Christenheit erwähnt wird, wuchern Auslassungen und Falschdarstellungen, einschließlich der Schilderung des Christentums als westliche (d.h. „fremde“) Quelle von Kolonisierung, sagte al-Kaldani.

„Im Irak haben wir dieselbe Situation“, sagte Sharara Yousif Zara, ein Politiker im irakischen Bildungsministerium: „Es gibt fast nichts über uns [Christen] in unsren Geschichtsbüchern und was es dort gibt, ist völlig falsch. Es gibt nichts über uns vor dem Islam. Die einzigen erwähnten Christen kommen aus dem Westen. Viele Iraker glauben, wir seien von dort hierhergezogen. Aus dem Westen. Dass wir Gäste in diesem Land sind.“

„Es klingt absurd, aber Muslime wissen mehr oder weniger nichts über Christen, obwohl sie einen großen Teil der Bevölkerung ausmachen und faktisch die Original-Ägypter sind“, sagte Kamal Mougheth, ein pensionierter Lehrer aus Ägypten: „Ägypten war sechs oder sieben Jahrhunderte [vor der muslimischen Invasion um 640] christlich. Das Traurige ist, dass die Geschichtsbücher seit vielen Jahren von Kleopatra zur muslimischen Eroberung Ägyptens springen. Die Ära der Christen ist verloren gegangen. Verschwunden. Ein riesiges schwarzes Loch.“

Das stimmt mit dem überein, was Kopten mir zu ihren Erfahrungen in der Schule erzählt haben: Es gab praktisch keine Erwähnung von Hellenismus, Christenheit oder der koptischen Kirche – eintausend Jahre der vorislamischen Geschichte Ägyptens. Die Geschichte begann mit den Pharaonen, dann springt sie ins siebte Jahrhundert, als arabische Muslime Ägypten für den Islam „öffneten“. (Wo immer Muslime nichtmuslimische Gebiete erobern, bezeichnet islamische Hagiografie das Ereignis euphemistisch als „Öffnung“, fath, nie als „Eroberung“.)

So wie mit ihrem Umgang mit Jerusalem hat die Löschung der Christenheit aus der Geschichte des Nahen Ostens durch die muslimische Welt Generationen lang muslimische Schüler indoktriniert die unter ihnen lebenden christlichen Minderheiten zu verdächtigen und zu hassen; sie werden als konstruierte parasitische Überbleibsel betrachtet, die angeblich von westlichen Kolonialisten zurückgelassen wurden (obwohl die Christenheit, wie gesehen, dem Islam in der Region um rund sechs Jahrhunderte vorausging).

Das erklärt auch eine der bittersten Ironien des Islam: Die Vorfahren der vielen Muslime, die derzeit Christen im gesamten Nahen Osten verfolgen – inklusive dem PA-Gebiet – waren selbst verfolgte Christen, die im Verlauf der Jahrhunderte zum Islam übertraten um ihr eignes Leiden zu beenden. Mit anderen Worten: Muslimische Nachkommen verfolgter Christen schlachten heute ihre christlichen Cousins ab, ohne jede Ahnung zu ihrer eignen gemeinsamen Herkunft.

So sieht die Tragödie aus, die durch das Umschreiben der Geschichte durch den Islam verursacht ist – ein Umschreiben, das notwendig ist, wo immer Muslime versuchen sich als die „rechtmäßigen“ Anspruchsberechtigten für dieses oder jenes Land darzustellen.

Wer will Geschichte ausradieren? Jordanische Touristen-Landkarte von Jerusalem im Jahr 1960 löscht alle jüdischen Stätten?

Elder of Ziyon, 2. Juli 2019

Ende 2017 sagte Jordaniens König Abdallah: „Versuche Jerusalem zu judaisieren und seine Identität zu verändern werden weitere Gewalt und Extremismus bringen.“

Jordanier und Palästinenserführer beschuldigen Israel regelmäßig Versuche zu unternehmen christliche und muslimische Geschichte in Jerusalem auszuradieren; sie sagen sie würden die heiligen Stätten beider Religionen gegen israelische Versuche zu „verteidigen“ sie – mutmaßlich – zu zerstören oder auszuradieren.

Wie es so oft mit arabischen Anschuldigungen gegen Israel der Fall ist, ist dies Projektion dessen, was sie selbst getan haben und tun würden, nicht das, was Israel tut.

Hier ist eine jordanische Touristen-Landkarte der Altstadt von Jerusalem aus dem Jahr 1960.

Die Kotel (Westmauer/„Klagemauer“) – weg.
Der Tempelberg ist durch „Haram Esh-Scharif“ ersetzt, obwohl christliche Touristen am Berg interessiert sein würden.
Das jüdische Viertel – ausradiert. Zusammen mit seinen Straßennamen.

Wir haben eine Bilanz davon, wie Araber agieren, wenn sie Jerusalem und andere uralte jüdische Städte kontrollieren. Und sie all dessen schuldig, was sie fälschlich Israel als dessen Tun vorwerfen.

Jedes einzelne Mal.