Independent Arabia stellt österreichisch-ungarische Soldaten des Ersten Weltkriegs als nach Palästina einwandernde Juden dar

UK Media Watch, 16. Dezember 2019

Ein Artikel des Analysten und Redakterus (mit Sitz in Kairo) Ahmad ’Abd al-Hakeem im Independent Arabia (ein Joint Venture des britischen Independent und der saudischen Mediengruppe SRMG – vom 30. November beinhaltete das folgende Foto und die Bildbeschreibung:

Die Bildbeschreibung unter dem Foto mit Uniform tragenden Männern, die in perfekter Aufstellung marschieren, wobei sie Gewehre tragen, behauptet, sie seien in Wirklichkeit „Juden bei ihrer Einwanderung in den Staat Palästina“.

Das Foto (das aus der Sammlung der Library of Congress stammt) zeigt in Wahrheit österreichisch-ungarische Soldaten, die im Ersten Weltkrieg an den Mauern Jerusalems vorbeimarschieren.

Abgesehen von dem abwegigen Foto kommen hier zwei Dinge auf (das erste empörender als das zweite):

  • Zivile jüdische Einwanderung nach Israel und Jerusalem wird arabischen Lesern des Independent als die einer gut organisierten und stark bewaffneten professionellen Armee präsentiert. Ob das gewollt passiert oder nicht, diese falsche Darstellung zeichnet eine heftig verzerrte Geschichte der Zeit.
  • Entgegen den Worten der Bildbeschreibung hat es einen „Staat Palästina“ zu keinem Zeitpunkt der Geschichte gegeben. Zusätzlich stellt selbst der Artikel in seinen ersten Worten fest, dass ein palästinensischer Staat derzeit nicht existiert.

„Seit der Resolution 181, auch als ‚Teilungsplan-Resolution‘ des ‚historischen Palästina‘ bekannt, wurde am 29. November 1947 verabschiedet, suchen die Palästinenser die Landkarten nach dem ab, was von ihrem ‚erhofften‘ Staat übrig geblieben ist.“

Recherche und Text von CAMERA Arabic. Bearbeitet von UK Media Watch.

Einige der antisemitischen Lügen in offiziellen Dokumenten der palästinensischen Autonomiebehörde

Elder of Ziyon, 4. November 2019

Das Jahrbuch Jerusalem 2011 des palästinensischen Statistik-Büros hat eine Zeitleiste der Geschichte der Stadt, die direkte antisemitische Lügen sowie regelmäßige Ligen enthält.

Wie diese:

29 Die Juden griffen Jesus Christus und sein Prophetentum an.

Wegen dieser Lüge wurden Millionen getötet und die Palästinenser wollen, dass ihr Volk sie heute glaubt.

1929 Eine massive palästinensische Revolution zur Verteidigung der palästinensischen Recht als Reaktion auf militante und blutige jüdische Demonstrationen an der Al-Buraq-„Klagemauer“.

Es gab nichts Gewalttätiges an der Demonstration an der Kotel. Kein Blut. Keine Verletzten. Aber die Araber begannen Pogrome in den gesamten jüdischen Gebieten von Jerusalem, Hebron und andernorts, töteten jede Menge Juden auf die obszönsten Arten. Beleidigender geht es nicht.

22.7.1969 Der israelische Oberrabbiner gab eine Erklärung aus, die die Israelis aufforderte an der Klagemauer zu beten.

Na und…? Die Palästinensische Autonomiebehörde sagt, dass Juden nicht einmal das Recht haben sollten an der Kotel zu beten!

Im Übrigen ist die „Geschichte“ im weiteren empörenden Lügen angefüllt:

3000 v.Chr. Bau Jerusalems (Ursalem) durch Jebusiten, die arabische Kananiter waren.

Kanaaniter waren nach keiner Definition des Begriffs Araber.

1920 Jerusalem, Hauptstadt Palästinas, fällt unter britisches Mandat.

Jerusalem war nie die Hauptstadt Palästinas, obwohl es vor 1948 der Sitz der britischen Mandatsregierung war.

Gesetz zum Schutz Heiliger Orte, 1967 Stellt den Zugang zu heiligen Orten sicher; bezieht sich auf den Heiligen Haram al-Scharif als den Tempelberg und das ist ein heiliger Ort für Juden, nicht Muslime.

Das Gesetz tut nichts dergleichen. Es erwähnt den Tempelberg nicht einmal.

21.08.1969 Brand an der Al-Aqsa-Moschee und Schaden durch Brandstiftung in einem Versuch den heiligen Komplex jüdisch zu machen und seine arabischen Merkmale auszulöschen.

Was impliziert, dass dies eine offizielle israelische Initiative war und nicht das Tun eine durchgeknallten Christen.

Die gefälschten Geschichts-Schnipsel haben eins gemeinsam: sie stacheln zu Hass gegen Juden auf.

Die Auslöschung des jüdischen und christlichen Erbes des Nahen Ostens

Raymond Ibrahim, 9. Oktober 2019 (Front Page Magazine)

Die muslimische Welt befindet sich mit der Geschichte im Krieg. Das muss sie sein, wenn sie hofft das Narrativ bezüglich dessen zu verändern, wie sie entstand und – weit wichtiger – wie niemand außer Muslimen irgendein Recht auf Land hat, das vom Islam beansprucht wird.

Erst vor Kurzem erklärte der Kulturminister der palästinensischen Autonomiebehörde im offiziellen PA-Fernsehen:

Unser Kampf geht gegen den Staat [Israel], der aus dem Nichts kam, ohne eine Geschichte und ohne Geografie, der unser Land stahl und unserer Existenz ein Ende setzen will… Es gibt in der Geschichte nichts, das diese Anwesenheit beweist. Sie haben nicht einen einzigen Stein gefunden… Israel weiß, dass es keine Verbindung zu dieser Stadt [Jerusalem] habt, dass sie keine Verbindung zu dieser Geschichte haben und dass sie keine Verbindung zur Geografie haben, so wie sie keine Verbindung zur Zukunft haben.

Nur Tage später, Anfang September 2019, gab der Kulturminister ähnliche Behauptungen von sich: „Unser Kampf mit dem Besatzungsgebilde ist ein Kampf um das Narrativ. Wir sind die legalen Erben all dessen, was im Land ist… Das Narrativ des Besatzers ist falsch und all seine Versuche Rechtfertigung für seine Anwesenheit zu finden, sind fehlgeschlagen.“

Abu Sayfs Ansichten sind bei den Palästinensern Standard. So hält ein Bericht vom 15. September 2019 fest: „Eines der zentralen Elemente des palästinensischen Narrativs ist die Negierung der gesamten jüdischen Geschichte im Land Israel im Allgemeinen und in Jerusalem im Besonderen. Trotz zahlreicher Quellen und archäologischer Funde, die das Gegenteil beweisen, wiederholt die palästinensische Autonomiebehörde regelmäßig diese Behauptung, weil es die Grundlage dafür ist, dass die PA Israels Existenzrecht bestreitet.“

Die Ironie ist: Obwohl das Judentum eine Jahrtausende alte Geschichte und Anwesenheit in Jerusalem hat, eroberten, kolonisierten und arabisierten Muslime aus Arabien brutal diese antike Stadt im Jahr 637.

Das ist das „philosophische“ Problem, dem nicht nur die Palästinenser trotzen, sondern ein Großteil der muslimischen Welt: Das meiste Territorium, das der Islam beansprucht, wurde Nichtmuslimen durch gewaltsame Eroberung und Kolonisierung in Besitz genommen.

Wenn von daher Eroberer und ihre Nachkommen Rechte auf Macht gründen – wie der Islam es immer getan hat – sollte es so scheinen, dass sie wenig Rechte in Anspruch nehmen können, wenn ihre Macht einmal nachlässt. Daher die muslimische Tendenz die Geschichte umzuschreiben, insbesondere wenn es um Nichtmuslime geht – sich nicht als Eroberer, sondern als „rechtmäßige“ Anspruchsberechtigte auf dieses oder jenes Land darzustellen.

Während solcher Revisionismus in den erwähnten PA-Zitaten zu Israel erwiesen ist, ist er besonders in den Versuchen des Islam Beweise des Christentums aus den von ihm eroberten Ländern zu löschen allgegenwärtig. Das ist nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass das Herz der muslimischen Welt – einschließlich ganz Nordafrikas (von Marokko bis Ägypten) und dem Nahen Osten (Syrien, Irak, Türkei usw.) – Jahrhundert vor dem Kommen des Krummsäbels des Islam christlich war.

Dr. Hena al-Kaldani sagte einst auf einer Konferenz in Amman (Jordanien), für die das Jerusalem Center for Political Studies Gastgeber war: „Es gibt eine komplette Streichung arabisch-christlicher Geschichte der vorislamischen Zeit“, „viele historische Fehler“ und „nicht zu rechtfertigende historische Sprünge in unserem Lehrplan in Jordanien“. „Schulbücher für die 10. Klasse lassen jegliche Erwähnung von Christen oder Kirchengeschichte in der Region aus.“ Wo immer die Christenheit erwähnt wird, wuchern Auslassungen und Falschdarstellungen, einschließlich der Schilderung des Christentums als westliche (d.h. „fremde“) Quelle von Kolonisierung, sagte al-Kaldani.

„Im Irak haben wir dieselbe Situation“, sagte Sharara Yousif Zara, ein Politiker im irakischen Bildungsministerium: „Es gibt fast nichts über uns [Christen] in unsren Geschichtsbüchern und was es dort gibt, ist völlig falsch. Es gibt nichts über uns vor dem Islam. Die einzigen erwähnten Christen kommen aus dem Westen. Viele Iraker glauben, wir seien von dort hierhergezogen. Aus dem Westen. Dass wir Gäste in diesem Land sind.“

„Es klingt absurd, aber Muslime wissen mehr oder weniger nichts über Christen, obwohl sie einen großen Teil der Bevölkerung ausmachen und faktisch die Original-Ägypter sind“, sagte Kamal Mougheth, ein pensionierter Lehrer aus Ägypten: „Ägypten war sechs oder sieben Jahrhunderte [vor der muslimischen Invasion um 640] christlich. Das Traurige ist, dass die Geschichtsbücher seit vielen Jahren von Kleopatra zur muslimischen Eroberung Ägyptens springen. Die Ära der Christen ist verloren gegangen. Verschwunden. Ein riesiges schwarzes Loch.“

Das stimmt mit dem überein, was Kopten mir zu ihren Erfahrungen in der Schule erzählt haben: Es gab praktisch keine Erwähnung von Hellenismus, Christenheit oder der koptischen Kirche – eintausend Jahre der vorislamischen Geschichte Ägyptens. Die Geschichte begann mit den Pharaonen, dann springt sie ins siebte Jahrhundert, als arabische Muslime Ägypten für den Islam „öffneten“. (Wo immer Muslime nichtmuslimische Gebiete erobern, bezeichnet islamische Hagiografie das Ereignis euphemistisch als „Öffnung“, fath, nie als „Eroberung“.)

So wie mit ihrem Umgang mit Jerusalem hat die Löschung der Christenheit aus der Geschichte des Nahen Ostens durch die muslimische Welt Generationen lang muslimische Schüler indoktriniert die unter ihnen lebenden christlichen Minderheiten zu verdächtigen und zu hassen; sie werden als konstruierte parasitische Überbleibsel betrachtet, die angeblich von westlichen Kolonialisten zurückgelassen wurden (obwohl die Christenheit, wie gesehen, dem Islam in der Region um rund sechs Jahrhunderte vorausging).

Das erklärt auch eine der bittersten Ironien des Islam: Die Vorfahren der vielen Muslime, die derzeit Christen im gesamten Nahen Osten verfolgen – inklusive dem PA-Gebiet – waren selbst verfolgte Christen, die im Verlauf der Jahrhunderte zum Islam übertraten um ihr eignes Leiden zu beenden. Mit anderen Worten: Muslimische Nachkommen verfolgter Christen schlachten heute ihre christlichen Cousins ab, ohne jede Ahnung zu ihrer eignen gemeinsamen Herkunft.

So sieht die Tragödie aus, die durch das Umschreiben der Geschichte durch den Islam verursacht ist – ein Umschreiben, das notwendig ist, wo immer Muslime versuchen sich als die „rechtmäßigen“ Anspruchsberechtigten für dieses oder jenes Land darzustellen.

Wer will Geschichte ausradieren? Jordanische Touristen-Landkarte von Jerusalem im Jahr 1960 löscht alle jüdischen Stätten?

Elder of Ziyon, 2. Juli 2019

Ende 2017 sagte Jordaniens König Abdallah: „Versuche Jerusalem zu judaisieren und seine Identität zu verändern werden weitere Gewalt und Extremismus bringen.“

Jordanier und Palästinenserführer beschuldigen Israel regelmäßig Versuche zu unternehmen christliche und muslimische Geschichte in Jerusalem auszuradieren; sie sagen sie würden die heiligen Stätten beider Religionen gegen israelische Versuche zu „verteidigen“ sie – mutmaßlich – zu zerstören oder auszuradieren.

Wie es so oft mit arabischen Anschuldigungen gegen Israel der Fall ist, ist dies Projektion dessen, was sie selbst getan haben und tun würden, nicht das, was Israel tut.

Hier ist eine jordanische Touristen-Landkarte der Altstadt von Jerusalem aus dem Jahr 1960.

Die Kotel (Westmauer/„Klagemauer“) – weg.
Der Tempelberg ist durch „Haram Esh-Scharif“ ersetzt, obwohl christliche Touristen am Berg interessiert sein würden.
Das jüdische Viertel – ausradiert. Zusammen mit seinen Straßennamen.

Wir haben eine Bilanz davon, wie Araber agieren, wenn sie Jerusalem und andere uralte jüdische Städte kontrollieren. Und sie all dessen schuldig, was sie fälschlich Israel als dessen Tun vorwerfen.

Jedes einzelne Mal.

Mahmud Abbas möchte nicht, dass Kinder in Gefahr gebracht werden – und ach ja, die Juden waren am Holocaust schuld…

Am 30. April 2018 hielt Mahmud Abbas eine Rede; sie wurde im PA-Fernsehen übertragen. Hier der Text des Vortrags in deutscher Übersetzung:

Ich habe gehört, dass die Brüder in der Hamas-Führung in Gaza von friedlichem und Volkswiderstand reden. Das ist etwas Gutes. Was an der (Gaza-) Grenze stattfindet, als Teil des Rückkehr-Aufstands, ist friedlicher und Volkswiderstand. …

Aber ich bitte ehrlich darum, dass ihr die Kinder ein wenig aus der Reichweite der Kugeln holt. Haltet die Kinder raus. Wir wollen kein Volk von verstümmelten Individuen werden. …

Die Juden, die nach Ost- und Westeuropa zogen, sind alle 10 bis 15 Jahre seit dem 11. Jahrhundert und bis zum Holocaustin Deutschland von einem Land nach dem anderen einem Massaker unterzogen worden. Okay?

Aber warum geschah das? Sie sagen, es sei geschehen, weil sie Juden sind. Aber drei Juden in drei verschiedenen Büchern:.. Einer von ihnen ist Josef Stalin. Ich denke, wir alle kennen ihn, stimmt’s? Stalin war Jude. Es gab einen weiteren, sein Name war Abraham Leon, und einen dritten, der hieß Isaac Deutscher. Alle drei sagten, der Hass auf die Juden sei nicht wegen ihrer Religion, sondern … entschuldigen sie?

(ZwischenrufJ Es war Karl Marx… Es war Karl Marx.

Richtig, es war Karl Marx. Tut mir leid. Es war Karl Marx. (Er hat gesagt) der Grund für den Hass auf die Juden ist nicht ihre Religion, sondern ihr Funktion in der Gesellschaft. Das ist etwas anderes. Also war die Judenfrage, die in allen europäischen Ländern vorherrschte, die antijüdische Stimmung bestand nicht wegen ihrer Religion, sondern wegen ihrer Funktion in der Gesellschaft, die mit Wucher, Banken und so weiter zu tun hatte. Der beste Beweis dafür ist, dass es Juden in arabischen Ländern gab, wie kommt es, dass es nicht einen einzigen Vorfall gegen Juden gab, nur weil sie Juden waren?

Sie glauben, ich übertreibe? Ich fordere sie heraus auch nur einen einzigen Vorfall in 1.400 Jahren in einem arabischen Land gegen Juden zu finden, nur weil sie Juden waren.

Lassen Sie mich etwas sagen, das Sie überraschen dürfte. Das könnten Sie wissen oder auch nicht. 1933, einen Monat nachdem Hitler an die Macht kam, gab es eine Vereinbarung zwischen dem deutschen Wirtschaftsminister und der jüdischen Anglo-Palestine  Bank in Jerusalem. Sie kamen überein, dass jeder deutsche Jude, der nach Palästina emigrieren will, sein bewegliches und unbewegliches Vermögen nach Palästina transferieren lassen konnte. Liebte Hitler die Juden in einem solchen Maß? Jeder Jude, der nach Palästina emigrieren wollte, hatte Anspruch darauf all sein Eigentum zu erhalten, das bewegliche wie das unbewegliche. Wollte er nicht nach Palästina emigrieren, war alles, was er ihnen geben würde, eine Fahrkarte nach Belgien.

Was wollte Hitler? Er wollte, dass das jüdische Land ihm gegenüber loyal ist. So emigrierten im Verlauf von 6 Jahren 60.000 reiche Deutsche aus Deutschland nach Palästina.

Wer versuchte also die (jüdische) „Nationale Heimstatt“ zu gründen?

Balfour hasste die Juden, aber trotzdem gab er ihnen einen Staat. Der russische Außenminister war für seinen Judenhass bekannt, trotzdem sagte er (den Juden): „Kommt, ich werde euch in Palästina einen Staat geben.“

Also ist ihre Geschichte darüber, wie sie in dieses Land kamen, sie hätten sich nach Zion gesehnt oder was auch immer – wir sind es müde das zu hören. Die Wahrheit ist, dass dies ein Kolonisierungsunternehmen ist, das darauf abzielt einen Fremdkörper in diese Region einzupflanzen.

Der Arabische Frühling ist eine von Amerika erfundene Lüge.
[Applaus]
Das war der Leiter des Palästinakomitees im Parlament.
Amerika erfand den Arabischen Frühling und davor den „Neuen Nahen Osten“ und die „konstruktive Anarchie“…

Ich bin sicher, Sie lesen Zeitungen. Mehr als einmal veröffentlichten die Medien Landkarten, die zeigen, wie die arabischen Länder aufgeteilt werden sollten. Zum Beispiel: Ägypten soll in vier Länder aufgeteilt werden, Saudi-Arabien in drei Länder, der Irak in drei Länder, Syrien in vier Länder, der Libanon in 35 Länder… Jede Sekte will ein Land… All das passiert auf diesen Landkarten! Als also der Arabische Frühling kam, sagten wir: Das ist nichts für uns. …

 

Und wie reagiert die EU auf diese Ansprache? So:

Die Rede, die Palästinenserpräsident Mahmud Abbas am 30. April  hielt, beinhaltete inakzeptable Bemerkungen über die Entstehung des Holocaust und die Legitimität Israels. Solche Rhetorik wird nur denen in die Hände spielen, die keine Zweistaatenlösung wollen, für die Präsident Abbas wiederholt eintrat.

Der Holocaust und der Zweite Weltkrieg haben Europas moderne Geschichte definiert wie kein anderes Ereignis. Holocaust-Bildung bleibt zentral für den Aufbau für Widerstandskraft gegen alle Formen von Hass in unseren Gesellschaften. Antisemitismus nicht nur eine Bedrohung für Juden, sondern eine fundamentale Gefahr für unsere offenen und liberalen Gesellschaften. Die Europäische Union bleibt der Bekämpfung aller Formen des Antisemitismus und jedem Versuch den Holocaust zu billigen, rechtfertigen oder grob zu bagatellisieren verpflichtet.

„…wird nur denen in die Hände spielen, die keine Zweistaatenlösung wollen“ – ist das die ganze Sorge dieser Truppe? Ist das das Problem, das sie damit  haben? Nicht der schiere Antisemitismus von Mahmud Abbas? Nicht seine Geschichtsklitterung? Nicht seine Lügen?

Nein, die EU sorgt sich nur darum, dass das „denen in die Hände spielt“, die die Zweistaatenlösung ablehnen. Sonst nichts. Geht’s noch?

Elder of Ziyon ordnet die EU-Reaktion so ein:

Das ist keine Verurteilung. Das ist nur die Aussage, dass Abbas‘ Äußerungen „inakzeptabel“ sind. Und warum sind sie inakzeptabel?

Nicht, weil sie antisemitisch sind. Nicht, weil sie Geschichte leugnen. Nicht, weil ise die Juden beschuldigen den Holocaust verursacht zu haben.

Nein, das Hauptproblem mit Abbas‘ Rede besteht darin, dass es der israelischen Rechten erlaubt herauszustellen, dass Abbas ein Antisemit ist, der es nicht verdient mit einem Staat belohnt zu werden!

Die einzige Beschreibung von Abbas‘ Charakters in dieser Erklärung lautet, dass er „wiederholt für eine Zweistaatenlösung eingetreten“ ist, was bedeutet, dass ein Mann, der Juden hassende Verschwörungstheorien hervorsprudelt besser ist als die bösen Leute, die auf seinen Antisemitismus hinweisen.

Die EU versucht dann die Sache zu vernebeln, indem sie sagt, dass Antisemitismus schlecht ist.

Der Holocaust und der Zweite Weltkrieg haben Europas moderne Geschichte definiert wie kein anderes Ereignis. Holocaust-Bildung bleibt zentral für den Aufbau für Widerstandskraft gegen alle Formen von Hass in unseren Gesellschaften. Antisemitismus nicht nur eine Bedrohung für Juden, sondern eine fundamentale Gefahr für unsere offenen und liberalen Gesellschaften. Die Europäische Union bleibt der Bekämpfung aller Formen des Antisemitismus und jedem Versuch den Holocaust zu billigen, rechtfertigen oder grob zu bagatellisieren verpflichtet.

Die Äußerung der EU gibt nicht eine einzige negative Aussage zu Abbas und sie sagt, etwas „Postives“ über ihn – dass er eine Zweistaatenlösung unterstützt (nun ja: auf dem Weg zur Vernichtung des jüdischen Staates über „Rückkehr“).

Der Erklärung ruft Abbas auch nicht auf seine Äußerungen zurückzunehmen oder sich zu entschuldigen. Er machte etwas, das vage unglücklich ist und das muss so schnell wie möglich vergessen werden, bevor diese rechten Juden deswegen ein Fass aufmachen.

Trotz der zentralen Rolle, die die Holocaust-Bildung nach und der Kampf gegen Antisemitismus nach Behauptung der EU haben soll, beweist diese Erklärung, dass es nur wenig aus dem Holocaust gelernt hat – dass Hass laut und gezielt verurteilt werden muss und dass Leute, die sich solchen Hass zu eigen machen, dafür zur Verantwortung gezogen werden müssen.

Araber erfinden neue gelogene „Geschichte“ Jerusalems

Elder of Ziyon, 25. Februar 2018

Eine komplette falsche „Geschichte“ Jerusalems, geschrieben 2016 von einem ägyptischen Akademiker, erhält schwärmerische Rezensionen in den arabischen Medien, weil sie behauptet, die Araber hätten die Stadt gebaut und die Juden hätten nicht die Spur eines Anspruchs.

Dr. Qasem Abdu Kassem ist der Leiter der geschichtlichen Fakultät der Zagazig-Universität. „Jerusalem … Geschichte und zivilisatorische Identität – Jerusalem erzählt seine Geschichte“ soll allerdings nicht von Wissenschaftlern gelesen werden – es ist Propaganda, die von Arabern in der Form einer „Autobiographie“ Jerusalems gelesen werden soll.

Ausgedehnte Zitate aus dem Buch sind in zwei getrennten Rezensionen aufgeschrieben, die seit der Ankündigung des Umzugs der US-Botschaft veröffentlicht wurden.

Schon der Anfang entlarvt die Lügen, die dem Buch zugrunde liegen:

Ich bin keine normale Stadt wie all die Städte dieser Welt: Ich bin seit meiner Geburt eine heilige Stadt…
Ich wurde geboren, als meine Familie mich baute: die jebusitischen Araber, die zusammen mit den Kanaanitern im fünften Jahrtausend vor Christus aus der arabischen Halbinsel übergesiedelt waren. …

Es gibt keine Beweise, dass das vorisraelitische Jerusalem eine heilige Stadt war, als die gegründet wurde, obwohl es einige biblische Belege gibt, dass sie in Abrahams Zeit diesen Status erreicht hatte.

Es gibt keine Beweise, dass die Jebusiter (oder irgendjemand von den Kanaanitern) Aaber sind, die aus der Arabischen Halbinsel kamen.

Das Buch führt mit der Behauptung fort, dass die Israeliten Jahrhunderte lang beduinische Nomaden waren:

Aus dem einen oder anderen Grund flohen die Juden aus Ägypten in den Sinai und lebten eine Weile auf der Halbinsel. Die Periode wurde „Taha“ genannt, weil sie im Sinai wanderten …
Nach dem Aufbruch der Israeliten aus Ägypten kannte der Prophet Moses mich nicht und ich kannte ihn nicht: Er kam nie nach Palästina. Moses‘ Reise mit den Isrealiten in den Sinai war keine einfache; sie leben auf der Halbinsel, die das für sie zweihundert Jahre lang das „Land Ruhe“ war: Sie beteten das [goldene] Kalb ohne Gott an und leisteten Moses, Friede sei mit ihm, Widerstand. Sie erreichten Palästina erst nach dreihundert oder mehr Jahren. Sie lebten das knallharte Beduinenleben, das sie das sichere städtische Leben vergessen ließ, das sie in Ägypten kannten. Und so waren sie Generationen lang Nomaden…

Das ist offensichtliche antiisraelische Propaganda, geschrieben von einem respektierten Historiker (der früher schon viele weitere akademisch orientierte Bücher über Ägyptens Geschichte schrieb) als populäre Geschichte Jerusalems.

Es scheint wahrscheinlich, dass Varianten dieser Erfindung heute Kindern gelehrt werden.