Mahmud Abbas möchte nicht, dass Kinder in Gefahr gebracht werden – und ach ja, die Juden waren am Holocaust schuld…

Am 30. April 2018 hielt Mahmud Abbas eine Rede; sie wurde im PA-Fernsehen übertragen. Hier der Text des Vortrags in deutscher Übersetzung:

Ich habe gehört, dass die Brüder in der Hamas-Führung in Gaza von friedlichem und Volkswiderstand reden. Das ist etwas Gutes. Was an der (Gaza-) Grenze stattfindet, als Teil des Rückkehr-Aufstands, ist friedlicher und Volkswiderstand. …

Aber ich bitte ehrlich darum, dass ihr die Kinder ein wenig aus der Reichweite der Kugeln holt. Haltet die Kinder raus. Wir wollen kein Volk von verstümmelten Individuen werden. …

Die Juden, die nach Ost- und Westeuropa zogen, sind alle 10 bis 15 Jahre seit dem 11. Jahrhundert und bis zum Holocaustin Deutschland von einem Land nach dem anderen einem Massaker unterzogen worden. Okay?

Aber warum geschah das? Sie sagen, es sei geschehen, weil sie Juden sind. Aber drei Juden in drei verschiedenen Büchern:.. Einer von ihnen ist Josef Stalin. Ich denke, wir alle kennen ihn, stimmt’s? Stalin war Jude. Es gab einen weiteren, sein Name war Abraham Leon, und einen dritten, der hieß Isaac Deutscher. Alle drei sagten, der Hass auf die Juden sei nicht wegen ihrer Religion, sondern … entschuldigen sie?

(ZwischenrufJ Es war Karl Marx… Es war Karl Marx.

Richtig, es war Karl Marx. Tut mir leid. Es war Karl Marx. (Er hat gesagt) der Grund für den Hass auf die Juden ist nicht ihre Religion, sondern ihr Funktion in der Gesellschaft. Das ist etwas anderes. Also war die Judenfrage, die in allen europäischen Ländern vorherrschte, die antijüdische Stimmung bestand nicht wegen ihrer Religion, sondern wegen ihrer Funktion in der Gesellschaft, die mit Wucher, Banken und so weiter zu tun hatte. Der beste Beweis dafür ist, dass es Juden in arabischen Ländern gab, wie kommt es, dass es nicht einen einzigen Vorfall gegen Juden gab, nur weil sie Juden waren?

Sie glauben, ich übertreibe? Ich fordere sie heraus auch nur einen einzigen Vorfall in 1.400 Jahren in einem arabischen Land gegen Juden zu finden, nur weil sie Juden waren.

Lassen Sie mich etwas sagen, das Sie überraschen dürfte. Das könnten Sie wissen oder auch nicht. 1933, einen Monat nachdem Hitler an die Macht kam, gab es eine Vereinbarung zwischen dem deutschen Wirtschaftsminister und der jüdischen Anglo-Palestine  Bank in Jerusalem. Sie kamen überein, dass jeder deutsche Jude, der nach Palästina emigrieren will, sein bewegliches und unbewegliches Vermögen nach Palästina transferieren lassen konnte. Liebte Hitler die Juden in einem solchen Maß? Jeder Jude, der nach Palästina emigrieren wollte, hatte Anspruch darauf all sein Eigentum zu erhalten, das bewegliche wie das unbewegliche. Wollte er nicht nach Palästina emigrieren, war alles, was er ihnen geben würde, eine Fahrkarte nach Belgien.

Was wollte Hitler? Er wollte, dass das jüdische Land ihm gegenüber loyal ist. So emigrierten im Verlauf von 6 Jahren 60.000 reiche Deutsche aus Deutschland nach Palästina.

Wer versuchte also die (jüdische) „Nationale Heimstatt“ zu gründen?

Balfour hasste die Juden, aber trotzdem gab er ihnen einen Staat. Der russische Außenminister war für seinen Judenhass bekannt, trotzdem sagte er (den Juden): „Kommt, ich werde euch in Palästina einen Staat geben.“

Also ist ihre Geschichte darüber, wie sie in dieses Land kamen, sie hätten sich nach Zion gesehnt oder was auch immer – wir sind es müde das zu hören. Die Wahrheit ist, dass dies ein Kolonisierungsunternehmen ist, das darauf abzielt einen Fremdkörper in diese Region einzupflanzen.

Der Arabische Frühling ist eine von Amerika erfundene Lüge.
[Applaus]
Das war der Leiter des Palästinakomitees im Parlament.
Amerika erfand den Arabischen Frühling und davor den „Neuen Nahen Osten“ und die „konstruktive Anarchie“…

Ich bin sicher, Sie lesen Zeitungen. Mehr als einmal veröffentlichten die Medien Landkarten, die zeigen, wie die arabischen Länder aufgeteilt werden sollten. Zum Beispiel: Ägypten soll in vier Länder aufgeteilt werden, Saudi-Arabien in drei Länder, der Irak in drei Länder, Syrien in vier Länder, der Libanon in 35 Länder… Jede Sekte will ein Land… All das passiert auf diesen Landkarten! Als also der Arabische Frühling kam, sagten wir: Das ist nichts für uns. …

 

Und wie reagiert die EU auf diese Ansprache? So:

Die Rede, die Palästinenserpräsident Mahmud Abbas am 30. April  hielt, beinhaltete inakzeptable Bemerkungen über die Entstehung des Holocaust und die Legitimität Israels. Solche Rhetorik wird nur denen in die Hände spielen, die keine Zweistaatenlösung wollen, für die Präsident Abbas wiederholt eintrat.

Der Holocaust und der Zweite Weltkrieg haben Europas moderne Geschichte definiert wie kein anderes Ereignis. Holocaust-Bildung bleibt zentral für den Aufbau für Widerstandskraft gegen alle Formen von Hass in unseren Gesellschaften. Antisemitismus nicht nur eine Bedrohung für Juden, sondern eine fundamentale Gefahr für unsere offenen und liberalen Gesellschaften. Die Europäische Union bleibt der Bekämpfung aller Formen des Antisemitismus und jedem Versuch den Holocaust zu billigen, rechtfertigen oder grob zu bagatellisieren verpflichtet.

„…wird nur denen in die Hände spielen, die keine Zweistaatenlösung wollen“ – ist das die ganze Sorge dieser Truppe? Ist das das Problem, das sie damit  haben? Nicht der schiere Antisemitismus von Mahmud Abbas? Nicht seine Geschichtsklitterung? Nicht seine Lügen?

Nein, die EU sorgt sich nur darum, dass das „denen in die Hände spielt“, die die Zweistaatenlösung ablehnen. Sonst nichts. Geht’s noch?

Elder of Ziyon ordnet die EU-Reaktion so ein:

Das ist keine Verurteilung. Das ist nur die Aussage, dass Abbas‘ Äußerungen „inakzeptabel“ sind. Und warum sind sie inakzeptabel?

Nicht, weil sie antisemitisch sind. Nicht, weil sie Geschichte leugnen. Nicht, weil ise die Juden beschuldigen den Holocaust verursacht zu haben.

Nein, das Hauptproblem mit Abbas‘ Rede besteht darin, dass es der israelischen Rechten erlaubt herauszustellen, dass Abbas ein Antisemit ist, der es nicht verdient mit einem Staat belohnt zu werden!

Die einzige Beschreibung von Abbas‘ Charakters in dieser Erklärung lautet, dass er „wiederholt für eine Zweistaatenlösung eingetreten“ ist, was bedeutet, dass ein Mann, der Juden hassende Verschwörungstheorien hervorsprudelt besser ist als die bösen Leute, die auf seinen Antisemitismus hinweisen.

Die EU versucht dann die Sache zu vernebeln, indem sie sagt, dass Antisemitismus schlecht ist.

Der Holocaust und der Zweite Weltkrieg haben Europas moderne Geschichte definiert wie kein anderes Ereignis. Holocaust-Bildung bleibt zentral für den Aufbau für Widerstandskraft gegen alle Formen von Hass in unseren Gesellschaften. Antisemitismus nicht nur eine Bedrohung für Juden, sondern eine fundamentale Gefahr für unsere offenen und liberalen Gesellschaften. Die Europäische Union bleibt der Bekämpfung aller Formen des Antisemitismus und jedem Versuch den Holocaust zu billigen, rechtfertigen oder grob zu bagatellisieren verpflichtet.

Die Äußerung der EU gibt nicht eine einzige negative Aussage zu Abbas und sie sagt, etwas „Postives“ über ihn – dass er eine Zweistaatenlösung unterstützt (nun ja: auf dem Weg zur Vernichtung des jüdischen Staates über „Rückkehr“).

Der Erklärung ruft Abbas auch nicht auf seine Äußerungen zurückzunehmen oder sich zu entschuldigen. Er machte etwas, das vage unglücklich ist und das muss so schnell wie möglich vergessen werden, bevor diese rechten Juden deswegen ein Fass aufmachen.

Trotz der zentralen Rolle, die die Holocaust-Bildung nach und der Kampf gegen Antisemitismus nach Behauptung der EU haben soll, beweist diese Erklärung, dass es nur wenig aus dem Holocaust gelernt hat – dass Hass laut und gezielt verurteilt werden muss und dass Leute, die sich solchen Hass zu eigen machen, dafür zur Verantwortung gezogen werden müssen.

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Araber erfinden neue gelogene „Geschichte“ Jerusalems

Elder of Ziyon, 25. Februar 2018

Eine komplette falsche „Geschichte“ Jerusalems, geschrieben 2016 von einem ägyptischen Akademiker, erhält schwärmerische Rezensionen in den arabischen Medien, weil sie behauptet, die Araber hätten die Stadt gebaut und die Juden hätten nicht die Spur eines Anspruchs.

Dr. Qasem Abdu Kassem ist der Leiter der geschichtlichen Fakultät der Zagazig-Universität. „Jerusalem … Geschichte und zivilisatorische Identität – Jerusalem erzählt seine Geschichte“ soll allerdings nicht von Wissenschaftlern gelesen werden – es ist Propaganda, die von Arabern in der Form einer „Autobiographie“ Jerusalems gelesen werden soll.

Ausgedehnte Zitate aus dem Buch sind in zwei getrennten Rezensionen aufgeschrieben, die seit der Ankündigung des Umzugs der US-Botschaft veröffentlicht wurden.

Schon der Anfang entlarvt die Lügen, die dem Buch zugrunde liegen:

Ich bin keine normale Stadt wie all die Städte dieser Welt: Ich bin seit meiner Geburt eine heilige Stadt…
Ich wurde geboren, als meine Familie mich baute: die jebusitischen Araber, die zusammen mit den Kanaanitern im fünften Jahrtausend vor Christus aus der arabischen Halbinsel übergesiedelt waren. …

Es gibt keine Beweise, dass das vorisraelitische Jerusalem eine heilige Stadt war, als die gegründet wurde, obwohl es einige biblische Belege gibt, dass sie in Abrahams Zeit diesen Status erreicht hatte.

Es gibt keine Beweise, dass die Jebusiter (oder irgendjemand von den Kanaanitern) Aaber sind, die aus der Arabischen Halbinsel kamen.

Das Buch führt mit der Behauptung fort, dass die Israeliten Jahrhunderte lang beduinische Nomaden waren:

Aus dem einen oder anderen Grund flohen die Juden aus Ägypten in den Sinai und lebten eine Weile auf der Halbinsel. Die Periode wurde „Taha“ genannt, weil sie im Sinai wanderten …
Nach dem Aufbruch der Israeliten aus Ägypten kannte der Prophet Moses mich nicht und ich kannte ihn nicht: Er kam nie nach Palästina. Moses‘ Reise mit den Isrealiten in den Sinai war keine einfache; sie leben auf der Halbinsel, die das für sie zweihundert Jahre lang das „Land Ruhe“ war: Sie beteten das [goldene] Kalb ohne Gott an und leisteten Moses, Friede sei mit ihm, Widerstand. Sie erreichten Palästina erst nach dreihundert oder mehr Jahren. Sie lebten das knallharte Beduinenleben, das sie das sichere städtische Leben vergessen ließ, das sie in Ägypten kannten. Und so waren sie Generationen lang Nomaden…

Das ist offensichtliche antiisraelische Propaganda, geschrieben von einem respektierten Historiker (der früher schon viele weitere akademisch orientierte Bücher über Ägyptens Geschichte schrieb) als populäre Geschichte Jerusalems.

Es scheint wahrscheinlich, dass Varianten dieser Erfindung heute Kindern gelehrt werden.

Kreatives Schreiben – Mahmud Abbas

Dry Bones, 23. Januar 2018

Alle Zitate der Karikatur stammen aus Abbas‘ fruchtbarer Fantasie. Das kann man nicht erfinden! (Außer du bist der Liebling der UNO und der ängstlichen Führer Europas.arel)

Abbas reißt sich die Maske weg

Melanie Phillips, 15. Januar 2018

Jahre lang haben Amerika, Großbritannien und die EU darauf bestanden, dass Mahmud Abbas ein moderater und Staatsmann-Anwärter ist, der es verdient mit einem Staat Palästina belohnt zu werden. Jahre lang haben sie darauf bestanden, dass er bereit sei an der Seite des Staates Israel zu leben. Jahre lang haben sie Israel der Uneinsichtigkeit beschuldigt das nicht zu glauben und damit nicht zuzustimmen im Land zu geben, von dem sie dachten, er würde es nutzen, um das Leben seiner Bürger zu bedrohen.

Jahre lang haben einige von uns argumentiert, dass Arafat stattdessen als politischer diplomatischer Paria betrachtet werden sollte. Wir haben gesagt, dass er ein durchgefärbter Antisemit ist, der mit seiner „Doktorarbeit“ den Holocaust leugnete. Wir haben die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, dass sein Regime seine Kinder lehrt die ganz Israel einzunehmen und das ihr größtes Ziel sein soll Juden zu ermorden.

Wir haben die abscheulich antisemitischen Karikaturen verbreitet, die in den Medienorganen seines Regimes veröffentlicht werden. Wir haben darauf hingewiesen, dass er und seine Handlanger wiederholt sagten, in einem solchen Staat Palästina würde kein Jude würde verbleiben. Wir haben auf seine wiederholten Versuche hingewiesen die Juden aus ihrer eigenen Geschichte hinauszuschreiben, indem man ihren historische Verbindung zum Land Israel bestreitet, die ein zentraler Bestandteil der jüdischen Religion ist.

All dem gegenüber waren aufeinander folgende amerikanische, britische und europäische Regierungen gleichgültig und behandelten diesen antisemitischen Fanatiker weiter als rationalen Gesprächspartner.

Dann kam Präsident Donald J. Trump, der Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkannten. Obwohl er die Möglichkeit eines eigenständigen Palästinenserstaats mit einer Präsenz in Jerusalem offen ließ, würdigte er ausdrücklich die einzigartige historische Verbindung zwischen dem jüdischen Volk, der Stadt Jerusalem und dem Land Israel. Er sagte auch, die USA würden die Gelder kürzen, die sie für die dauerhafte Erhaltung der erfundenen palästinensischen Flüchtlinge zur Verfügung stellen, deren einmalige und falsche Kennzeichnung für die Verewigung des arabischen Kriegs gegen Israel entscheidend ist. Mit anderen Worten: Er sprengte die palästinensisch-arabische Lüge, die den gesamten Konflikt abstützt: dass die Palästinenser die wahren Erben des Landes sind und die Juden keinerlei Rechte dort haben.

Jetzt hat Abbas sein wahres Gesicht gezeigt, in einer zutiefst widerlichen und geistesgestörten Rede, die er gestern vor dem Zentralrat der PLO hielt.

Er geiferte und tobte, Israel sei ein „kolonialistisches Projekt, das nichts mit dem Judentum zu tun hat“. Tatsächlich spielt das Land Israel im Judentum eine zentrale Rolle und die Juden sind das einzige Volk, für das Israel immer ihre nationale Heimat war. Weit von der Zweistaatenlösung entfernt, für die der Westen sich entschied zu glauben sie werde von Abbas unterstützt, sagte er, die Juden hätten keinerlei Anspruch überhaupt in Israel zu sein.

Das ist der Grund, dass eines der Mitglieder des Zentralrats seiner Fatah-Partei anfangs dieses Monats sagte: „Alle Themen stehen auf der Agenda des [PLO-] Zentralrats … In der Tat haben wir von der Fatah Israel nicht anerkannt, niemals. Das sollte klar sein. Wir haben Israel nie anerkannt. Die PLO erkannte es an. Wir sind Teil der PLO, stimmt, Und wir, als Fatah, haben Israel nicht anerkannt.“

Noch vielsagender war, dass die Holocaustleugnung wieder zurück auf Abbas‘ Agenda kam, denn er behauptete obszönerweise, dass die Juden Europas, von denen sechs Millionen von den Nazis ermordet wurden, sich entschieden während des Holocaust in ihren Heimatländern zu bleiben statt auszuwandern.

„Die Juden wollten nicht auswandern, selbst unter Mord und Totschlag. Selbst während des Holocaust emigrierten sie nicht. Bis 1948 gab es in Palästina nicht mehr als 640.000 Juden, die meisten davon aus Europa“, sagte er.

Natürlich ist Fakt, dass die meisten Juden in Europa in der Falle saßen, wo sie abgeschlachtet wurden. Tausende hätten gerettet werden können, wäre ihnen erlaubt worden nach Palästina zu kommen, aber in schamlosem Widerspruch zu ihrer rechtlichen Verpflichtung gemäß des Mandats die Juden im Land anzusiedeln verhinderten die Briten, dass sie das taten.

Nachdem er so versuchte den Völkermord an den Juden für nichtig zu erklären und sie praktisch für ihre eigene Vernichtung verantwortlich zu machen, log Abbas weiter über die ethnische Säuberung von rund 850.000 Juden aus arabischen Ländern, die vertrieben wurden, nachdem 1948 der Staat Israel entstand. Abbas verdrehte das, um die Verantwortung dafür allein Israels erstem Premierminister David Ben-Gurion anzuheften.

„Ben-Gurion wollte nicht, das die Juden des Nahen Ostens nach Israel kommen … aber als er das riesige Land sah, war er gezwungen die Juden des Nahen Ostens herzubringen… die nicht kommen wollten. Vom Jemen logen sie 50.000 Juden ein… diese 50.000 Juden reichten ihnen nicht. Dann gingen sie in den Irak, wo es große Reserven an Juden gab.“

Verlogen behauptete er weiter, die Israelis hätten Abmachungen mit irakischen Politiken getroffen, „um den Juden die Staatsbürgerschaft abzuerkennen und sie zur Auswanderung zu zwingen“. „Ihnen reichte das nicht und sie sammelten die alle Juden in arabischen Ländern, von Marokko über Algerien und Tunis, Libyen, Ägypten Syrien und dem Libanon“, sagte Abbas.

Diese hanebüchene Rede war ziemlich sicher von der Tatsache angespornt, dass Abbas & Co. Erkannten, dass mit Trump das Spiel aus wa. Die USA propagierten nicht länger die Interessen dieser palästinensischen Araber, denen all die Jahre ein Freifahrtschein für ihre mörderischen Lügen gegeben worden ist.

Aber Großbritannien und die EU zogen bei Trumps Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels nicht mit. Sie geben das Völkerrecht weiter falsch wieder und machen fälschlich Israel für die Verhinderung einer friedlichen Lösung der Sackgasse im Nahen Osten verantwortlich, während sie beharrlich für die palästinensisch-arabische Verweigerungshaltung Ausreden finden, sie rechtfertigen und damit mit ihnen gemeinsame Sache machen

Kurz gesagt: Großbritannien und die EU unterstützen, bestätigen und dulden weiter eine Agenda, die auf die Vernichtung Israels abzielt und die zusammen mit widerlicher Holocaustleugnung von halluzinogen Lügen und Verleumdungen über das jüdische Volk propagiert werden.

Abbas‘ Rede sollte jedem Mitglied des britischen Parlaments geschickt werden und Premierministerin Theresa May sollte gefragt werden, wie Britannien überhaupt weiter Geld an solch offene Antisemiten und Holocaustleugner zahlen kann. Sie sollte gefragt werden, wie die britische Regierung weiterhin unterstützen kann, dass ein solches Volk einen eigenen Staat bekommt. Sie sollte gefragt werden, warum die britische Regierung so lange diese gruselige Realität und die tödliche Gefahr ignoriert hat, die es für die Israelis darstellt.

Andererseits wird vielen Briten nicht bewusst sein, welch himmelschreiender Natur die Rede von Abbas war, da die BBC sich entschied sie zu säubern, wie BBC Watch hier feststellte.

Abbas hatte klar das Gefühl, er haben nichts zu verlieren, wenn er diese Rede hält. Amerika hat klar gemacht, dass es ihn bei einer solch unzumutbaren Agenda links liegen lassen wird. Nur Großbritannien und die EU halten zu ihrer unvergänglichen Schande weiter an ihr fest.

Jordanischer Reiseführer von 1959 löscht Juden aus der Geschichte – alle Juden seit König David sind „Besatzer“

Elder of Ziyon, 8. August 2017

Der „Führer für die Westbank von Jordanien“ war ein Heft aus dem Jahr 1959, geschrieben für christliche Pilger von den jordanischen Christen Ghattas J. Jahshan und Maheeba Akra Jahshan:

Das Heft wurde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gemeinsam mit der jordanischen Regierung geschrieben, wie dieses ganzseitige Foto von König Hussein andeutet.

Das Buch tut alles ihm Mögliche um die Juden aus der Geschichte Judäas zu löschen.

Während also die Könige David und Salomo widerstrebend genannt werden, „besetzte“ König David Jerusalem nur und Juden werden aus der Geschichte ausgeklammert.

Das Jüdische Viertel Jerusalems ist das „ehemalige jüdische Viertel“ und hat einen neuen Namen, den Jordanien dafür erfand, um jegliche jüdische Geschichte auszulöschen.

Der Ölberg wird beschrieben ohne die zehntausende dort beerdigten Juden zu erwähnen.

Selbst die Kotel [Westmauer/Klagemauer] wird angeführt, ohne irgendetwas über Juden zu erwähnen.

Seine Landkarte der Gegend nennt Israel „die besetzten Gebiete Palästinas“:

Beachten Sie, dass die Westbank nicht „besetztes Palästina“ ist. Sie ist gar nicht Palästina. Nur Israel ist Palästina.

Dennoch konnte das Heft die jüdische Verbindung zum Tempelberg nicht völlig auslöschen; er heißt dort „Berg Moriah“. Das war, bevor die Muslime der Welt erfolgreich erzählten, dass der gesamte Berg „Al-Aqsa“ sei.

Offener Leserbrief zu Christen in Israel

Ulrich Sahm (per E-Mail), 6. August 2017

Liebe Redaktion von Radio Vaticana,

Sie haben eine Bestandsaufnahme der Lage der Christen im Mittleren Osten veröffentlicht. Darin heißt es: „In Israel hingegen leben heutzutage nur noch 170.000 Christen vor allem arabischen Ursprungs, also 2,4 Prozent der Bevölkerung, während der Prozentsatz an Christen zur Geburtsstunde des Landes 1948 noch 20 Prozent betrug. Im Westjordanland gibt es 59.000, im Gazastreifen hingegen nur 1.300 Christen auf 2 Millionen Einwohner. In Jerusalem stellen die Christen 15.800 von 870.000 Bewohnern.”

Ihre Angaben sich sachlich falsch und widersprechen sogar Angaben aus dem von Ihnen zitierten Report von CNEWA.

Während Sie (zurecht) bei den arabischen Staaten mit absoluten Zahlen argumentieren, um den Schwund der Christen zu demonstrieren, bringen Sie im Falle Israels mit 170.000 (der heutigen Zahl) nur eine absolute Zahl, um dann einen „Schwund“ zu behaupten, indem sie übergehen zu Prozentzahlen, also heute „nur“ noch 2,4% der Bevölkerung.

Hierzu Folgendes:

  • Indem Sie die Zahl der Christen in den früheren Jahren verschweigen, unterschlagen Sie, dass die Zahl der Christen in Israel langsam aber stetig gewachsen ist. Laut Israels statistischem Amt gab es 34.000 Christen im Jahr 1949, die gemäß Ihren Angaben heute auf 170.000 gewachsen sind, allein durch natürliche Vermehrung.
  • Sie behaupten, dass der Anteil der Christen an der Gesamtbevölkerung in der Geburtsstunde Israels noch 20% betrug. 1949 gab es etwa 1,1 Mio. Menschen insgesamt. Gemäß Ihrer Zahl müsste es damals also rund 200.000 Christen gegeben haben. Doch gemäß offiziellen Statistiken gab nur 159.000 „Araber“, also Moslems wie Christen. Ihre Zahl kann beim besten Willen nicht stimmen.
  • Sie lassen die rund 60.000 Gastarbeiter (nach anderen Angaben sogar 200.000) aus, von deren viele Christen sind, speziell Philippiner, Rumänen, Polen und andere.
  • Die Zahl der Christen in Israel ist in Wirklichkeit erheblich größer, wenn Sie die rund 300.000 nicht-jüdischen Russen mitzählen, die 1990 massenweise eingewandert sind und in der offiziellen Statistik als „Andere“ angeführt werden.
  • Der Anteil der Christen an der Gesamtbevölkerung ist gesunken wegen Faktoren, die nichts mit den Christen selber zu tun haben. In den 1950er Jahren, als es in Israel eine Gesamtbevölkerung von zunächst etwa 806.000 Menschen gab, verdoppelte sich die Gesamtbevölkerung um rund 800.000 Juden, die aus allen arabischen Ländern vertrieben worden waren. Hinzu kamen noch Masseneinwanderungen aus Polen, Rumänien, der ehemaligen Sowjet Union (ca. 1 Mio. Menschen), Äthiopien und vielen anderen Ländern. Die natürliche Vermehrung bei Christen liegt bei etwa 1,7% (ähnlich wie bei den Juden), während muslimische Araber sich 1990 noch um 3,8% vermehrten, waren es 2013 nur noch um 2,2%.
  • Meines Wissens sind Christen dank ihrer guten Bildung besser integriert als andere Minderheiten in Israel. Deshalb gibt es unter den Christen nicht viele Auswanderer. Überdurchschnittlich viele Christen sind im Parlament, bei den Gerichten (und sogar bei Obersten Gericht) und in den Universitäten vertreten.

Ihre Spielerei mit dem prozentualen Anteil an der Bevölkerung allein im Falle Israels ist irreführend. Genauso könnte man behaupten, dass in der Bundesrepublik der Anteil der Türken (Gastarbeiter) im Jahr 1990 (Wiedervereinigung) dramatisch gesunken ist. Denn die deutsche Bevölkerung in der Bundesrepublik ist von heute auf morgen um 16,4 Mio. (ehemalige DDR-Bürger) gewachsen, während kein einziger Türke Deutschland verlassen hat.

Tatsache ist, dass Israel das einzige Land in Nahost ist, in dem die Zahl der Christen in absoluten Zahlen steigt, von 34.000 im Jahr 1949 auf 170.000 im Jahr 2017 (nach Ihren Angaben). Eine Ausnahme dazu mag allein Jordanien sein, wegen der Christen unter den vielen Flüchtlingen aus den umliegenden Ländern (Syrien, Irak, Ägypten). Ihre Formulierung „leben nur noch“ lässt einen Schwund bei den Christen in Israel vermuten, obgleich es seit 1949 eindeutig eine fünffache Steigerung gab. Fraglich ist auch, warum Sie für das Westjordanland und Gaza nur die heutigen Zahlen erwähnen und keine Vergleichszahlen. Im Gazastreifen lebten bis zu Ende der israelischen Besatzung 2005 zwischen 3.500 und 5.000 Christen. Dass seitdem deren Zahl auf 1.300 gesunken ist, sollte erwähnt werden und Ihnen zu denken geben.

Was von solchen Zahlenspielen zu halten ist, können Sie in meiner Recherche von 2006 nachlesen, als ich mal versucht habe, die Zahl der in Bethlehem lebenden Christen zu ermitteln:

Politische Volkszählung – Wieviel Christen in Bethlehem?

Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem (n-tv, 19. Dezember 2006)

Ob Christen in Bethlehem nun verfolgt und geschändet werden oder aber problemlos mit ihren muslimischen Nachbarn auskommen, lässt sich nicht ermitteln. Verschüchterte Christen schweigen, Moslems behaupten, noch nie jemandem Leid zugefügt zu haben und Touristenmanager loben das friedliche Zusammenleben.

Nicht einmal die Zahl der Christen in Bethlehem kann zuverlässig ermittelt werden. Laut einem Reiseführer von 1934, als die nahöstlichen Streitigkeiten noch nicht so ausgeprägt waren wie heute, gab es in Bethlehem 6.800 Einwohner: 5.600 Christen und 1.200 Muslime. Das Verhältnis von Christen zu Muslimen schlug 1948 schlagartig um, als Flüchtlinge aus 120 Dörfern im heutigen Israel hinzukamen und die Moslems zur Mehrheit wurden.

Die Gesamtzahl der Einwohner der Region Bethlehem wird von Pastor Mitri Raheb mit 184.000 angegeben. Die Stadtverwaltung Bethlehems kennt angeblich 164.000 registrierte Einwohner, doch Bürgermeister Victor Batarseh redet von nur 28.000 Bürgern. In deutschen Medien schwanken die Zahlen zwischen 140.000 beim Bayrischen Rundfunk, 130.000 bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 50.000 beim Deutschen Verein des Heiligen Landes, 38.000 oder 27.000 nach Angaben des Caritas Babyhospital, je nachdem, wer interviewt wurde.

Die Palästinensische Generaldelegation in Bonn, die offizielle Vertretung der PLO in Deutschland, bildet mit nur 22.000 Einwohnern Bethlehems das Schlusslicht. Je nach Quelle schwankt also die Einwohnerzahl in Bethlehem um das Achtfache. Das ist, als ob in Berlin, je nach Quelle, 3,3 Millionen oder aber 26 Millionen Menschen, ein Drittel der deutschen Bevölkerung, lebten.

Noch verwirrender sind die Angaben zu den in Bethlehem lebenden Christen. Je nach Quelle schwankt das Verhältnis der Christen zu Moslems in Bethlehem von 2% (Deutscher Verein des Heiligen Landes), 20 % (FAZ), 25% (Ökumenischer Rat der Kirchen), einem Drittel (ZDF, Batarseh), 41 % (Raheb) und „über“ 50 % (Generaldelegation). Da aber die Zahl der Einwohner ebenso gewaltig schwankt, gelangt man zu absurden Ergebnissen beim Versuch, die absolute Zahl der Christen in Bethlehem zu ermitteln, zumal der lateinische Patriarch Michel Sabbah bei einer Pressekonferenz eingestanden hat, dass seit Herbst 2000 etwa 3000 Christen Bethlehem verlassen hätten. Falls die Christen laut Deutschem Verein des Heiligen Landes tatsächlich nur 2 Prozent von 50.000 Einwohnern ausmachen, dann wären es Tausend. Wenn aber 3.000 von ihnen das Land verlassen hätten, gäbe es heute minus zweitausend Christen in Bethlehem.

Bei den anderen Quellen schwankt die Zahl der Christen zwischen 3.600 und 75.000, also fast das Dreifache der mutmaßlich offiziellen Einwohnerzahl Bethlehems von etwa 28.000 Bürgern. Die FAZ weiß von 30.000 Christen und die Generaldelegation von nur 11.000. Pastor Raheb hat eine geheime Studie für Tourismusinvestoren verfasst, die freilich im vollen Wortlaut im Internet zu finden ist. Er will die Zahlen ganz genau geprüft haben. Mal redet er von 20.000 Christen in Bethlehem und in seiner Studie von 16.400.

Es fragt sich, warum je nach Quelle die Zahl der Einwohner um das achtfache auseinander klaffen, bei den Christen sogar um das 75-fache. Man könnte meinen, es gebe dreimal mehr Christen in Bethlehem als Einwohner. Jene, die einen besonders hohen christlichen Bevölkerungsanteil nennen, wollen Spenden für eine „christliche“ Stadt anlocken. Auffällig niedrige Christenzahlen werden zusammen mit Beschreibungen der israelischen Besatzungspolitik genannt. Manche wollen das Schwinden der Christen vertuschen. Spätestens seit der Volkszählung durch Kaiser Augustus vor 2.000 Jahren ist bekannt, dass mit Bevölkerungszahlen auch Politik gemacht wird.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (9. – 15. Juli 2017)

Sonntag, 09.07.2017:

Der COGAT-Chef berichtete auf seiner arabischsprachigen Facebook-Seite, dass die Gaza Elektric Company in den letzten 18 Tagen 7 Millionen Liter Diesel kaufte. 35% davon wurden von der Hamas beschlagnahmt und im privaten Sektor verkauft. Den Gewinn von 1,37 Schekeln pro Liter hat die Terrorgruppe eingesackt.

Montag, 10.07.2017:

Die PA hat eine Liste veröffentlicht – Personen, von denen sie behaupten, dass sie „Mord und Verbrechen an Palästinensern verübt haben und finanzielle Hilfe und juristische Unterstützung durch die israelische Regierung erhalten“.

Mittwoch, 12.07.2017:

Das Verteidigungsministerium hat ein Projekt abgeschlossen, mit dem 40 Schulen, Kindergärten und öffentliche Gebäude am Gazastreifen stärker gegen Raketenbeschuss geschützt werden sollen. Weitere 28 sollen folgen.

Donnerstag, 13.07.2017:

Trumps Nahost-Gesandter Jason Greenblatt eine Vereinbarung vermittelt, durch die die PA für das Projekt des Kanals vom Roten zum Toten Meer motiviert wird: Die PA wird Wasser und Strom zu günstigeren Preisen geliefert bekommen. (Allerdings, berichtet The Jewish Press, ist das Projekt und die Vergünstigungen für die Palästinenser daraus schon seit 2015 in der Planung!)

Die Frauen in Grün für das Israels von Morgen rufen für Freitag zu Protesten gegen die Sicherheitslage im Gush Etzion auf.

Einwohner des Jerusalemer Viertels Pisgat Ze’ev beklagen praktisch tägliche, heftige Störungen der Nachtruhe durch Araber, die Feuerwerk und Schusswaffen abfeuern.

Freitag, 14.07.2017:

Am 10. Juli verübte Mohammed Jibrin einen Terroranschlag mit einem Auto und wurde von Soldaten erschossen. Der Terrorist, der laut PA-Medienberichten „grundlos“ erschossen wurde, erhielt jetzt ein „militärisches Begräbnis“.

Die Palästinensergruppen (einschließlich der Fatah) verurteilten den Tod der Terroristen und die Schließung des Tempelbergs (und der Altstadt). Die Hamas bezeichnet den Anschlag wie nicht anders zu erwarten als „natürliche Reaktion auf israelischen Terrorismus“.
Die PA-Nachrichtenagentur log, die Terroristen seien auf einem Motorrad von außerhalb der Altstadt gekommen. Es gibt Videobeweise, dass das falsch ist – womit die Muslime nicht weiter den Eindruck erwecken können, die Waqf könne nichts mit dem Terror zu tun haben (hat sie, weil sie die Lagerung von Waffen und Munition in den Moscheen gestattet).

Jordanien forderte von Israel, dass der Tempelberg sofort wieder für Muslime geöffnet wird. Israel reagierte empört: Jordanien heize die Lage weiter an. (YNet bezeichnet das als „Jordanien in Gesprächen mit Israel zur Freigabe des Tempelbergs“.)

Auf Facebook wurde das Selfie der Mörder vom Löwentor zum Hit. In weniger als einer Stunde gab es mehr als 1.200 positive Kommentare.

Samstag, 15.07.2017:

Nachtrag zum Verhalten der PA nach dem Terroranschlag am Löwentor: Mahmud Abbas bezeichnete die Schließung des Tempelbergs (um zu kontrollieren, ob es weitere Terroristen und Waffen gibt) als genauso schlimm wie die Terrormorde selbst.

Die Polizei ermittelt, ob die Mörder vom Tempelberg Hilfe von einem Waqf-Mitarbeiter hatten. Es scheint Hinweise darauf zu geben.

Der Tempelberg soll nach Angaben der Regierung ab Sonntag wieder geöffnet sein.

Die Hamas tobt: Die Schließung des Tempelbergs sei eine „nie da gewesene Aggression“ (warum war dann die von 2000 keine?) und fordert die PalAraber zu weiteren Angriffen auf israelische Polizisten auf.

Die Polizei hat 3 Waqf-Mitarbeiter festgenommen, die im Verdacht stehen vom Anschlag gewusst und den Terroristen von gestern geholfen zu haben.

Minister Ayub Kara (Likud) forderte, dass die Familien der Terroristen vom Tempelberg in den Gazastreifen ausgeschafft werden.