Palästinensisches Museum versucht jüdische Geschichte auszulöschen, bestreitet die Existenz des Tempels

Elder of Ziyon, 13. März 2022

Das palästinensische Museum hat einen Sammlung von rund 130.000 digitalisierten Fotos und Dokumenten. Eine Reiche davon zeigen Juden, vielleicht aus den 1920-er Jahren, die an der Westmauer beten.

So beschreiben sie die Szene:

Jüdische Pilger beten an der al-Buraq-Mauer, Jerusalem in den 1920-ern

Dieses in den 1920-er Jahren aufgenommene Foto zeigt jüdische Pilger, die an der al-Buraq-Mauer beten, die die Zionisten und Juden die „Klagemauer“ nennen; sie befindet sich am südlichen Teil der Al-Aqsa-Moschee, nahe des Al-Maghariba-Tors. Obwohl die Mauer eine islamische Schenkung ist, haben die Juden seit dem Ende des 19. Jahrhunderts versucht sie zu kontrollieren, indem sie behaupten, sie sei ein Überrest des Tempels; damit sind sie aber gescheitert. Nach dem britischen Mandat 1917 begannen sie Juden sich in Massen zu versammeln, versuchten die Kontrolle über den Bereich der Mauer zu halten, was zur Buraq-Erhebung von 1929 führte, die im Grunde eine Revolution zur Verteidigung der Mauer gegen die Verjudung war und in der Geburt einer internationalen Untersuchungskommission resultierte, die 1930 eine Entscheidung veröffentlichte, die erklärte, dass Muslime das Recht an der Mauer besitzen. Aber nach dem Juni-Krieg von 1967 und der Besetzung des östlichen Teils Jerusalems durch die Israelischen Besatzungskräfte, übernahm die Besatzungs-Obrigkeit die Kontrolle über den Bereich der Mauer und riss das angrenzende Mughrabi-Viertel ab und arbeitete daran den Ort zu verjuden und sein Aussehen komplett zu ändern.

Quelle. The Zeyad Badee‘ Abdallah Collection

Fast jeder einzelne Satz ist eine Lüge, angefangen mit der Beschreibung der Juden, deren Familien Jahrhunderte als „jüdische Pilger“ in Jerusalem gelebt hatten.

Juden nannten sie nie die „Klagemauer“ – das war etwas Christliches.

Die Juden sind nie damit „gescheitert“ sie als Umfassungsmauer des Tempels zu identifizieren. (Die erwähnte Untersuchungskommission sagte unzweifelhafte Weise: „Die Klagemauer bildet einen integralen Bestandteil der westlichen Außenhülle des Haram al-Scharif, der selbst an der Stelle des antiken jüdischen Tempels steht, der heute von den muslimischen Moscheen verdrängt ist.“)

Juden versammelten sich dort lange vor der Balfour-Erklärung.

Die Pogrome gegen Juden von 1929 waren purer Antisemitismus und hatte nichts mit der Kotel zu tun, außer als Vorwand – was hatten die Massaker in Hebron mit der Mauer zu tun?

Und natürlich war Jerusalem immer jüdisch und hatte schon ein Jahrhundert vor dem Sechstage-Krieg von 1967 eine jüdische Mehrheit.

Sogar die Quelle ist gefälscht. Dieses Foto stammt aus der Matson Collection in der Library of Congress.

Der International Council of Museums (Internationale Rat der Museen) hat einen Ethik-Codex, der besagt: „Museen sollten sicherstellen, dass die von ihnen in Auslagen und Ausstellungen dargelegten Informationen fundiert und akkurat sind und angemessene Berücksichtigung der repräsentierten Gruppen oder Überzeugungen wiedergeben.

Deutsche Welle verbreitet übliche Lügen

gefunden auf twitter:

Übersetzt: Ringen um Finanzen ist für die UNRWA nichts Neues. Sie wurde von der UNO 1949 gegründet, um Palästinenser zu entlasten, die während des Kriegs von 1948 geflohen waren oder vertrieben wurden, mit dem der Staat Israel gegründet wurde….

Lügen:

1. Palästinenser: Damals redete niemand von Palästinensern. Wenn schon, dann waren alle Einwohner des britischen Mandatsgebiets Palästina gemeint. Der Auftrag sprach von Palästina-Flüchtlingen, damit waren nicht nur die Araber gemeint, denn Jordanien vertrieb viele Juden aus den von ihm besetzten Gebieten. Dass die UNRWA damit endete sich ausschließlich um Araber zu kümmern, lag daran, dass Israel der Meinung war, ohne die UNO-Hilfen klarzukommen. Vertriebene Juden wurden auch nicht in Lagern gehalten, wie es die Araber mit ihren Geflohenen machten.

2. Der Staat Israel wurde nicht durch den Krieg oder mit Hilfe des Krieges gegründet, sondern vorher. Einen Tag nach Ausrufung des Staats Israel überfielen mehrere arabischen Armeen diesen Staat, um ihn zu vernichten und die Juden ins Meer zutreiben, die dabei nicht getötet würden.

Was die Deutsche Welle zudem auslässt: Die UNRWA war als temporäre Einrichtung gedacht. Dass es sie heute noch gibt, ein Vielfaches der damaligen Zahl an Menschen versorgt und eine mehr als seltsame Definition für Flüchtlinge hat, die sonst nirgendwo in der Welt gilt, lässt die DW anscheinend aus.

Dieser Regierungssender betreibt Geschichchtsklitterung, die durchaus als antisemtisch bezeichnet werden kann.

Die Neuerfindung der Vergangenheit Jerusalems durch die UNO

Dore Gold, JCPA, 30. Dezember 2021

Die UNO macht es schon wieder: Am 26. November 2021 verabschiedete die Vollversammlung eine Resolution mit Verweis auf den Tempelberg in Jerusalem, wo der Tempel Salomons einst stand – allerdings nur mit seinem arabischen Namen, Haram al-Scharif. Vom Standpunkt der UNO aus waren christliche und jüdische Verbindungen zu dem Bereich nicht existent.

Seit Jahren puscht die Bildungs-, Wissenschafts- und Kulturorganisation der UNO (UNESCO) inzwischen systematisch falsche Narrative zu Jerusalem, die die historische Verbindung des jüdischen Volks zu seinen heiligen Stadt leugnet. Im Mai 2016 beschloss die UNESCO, dass der Platz vor der Westmauer mit Anführungszeichen gekennzeichnet werden sollte, nachdem sie ohne jede Qualifikation den Begriff „Al-Buraq-Platz“ für genau diesen Bereich übernahm.

In den Folgejahren bestätigte die UNESCO diesen Sprachgebrauch. Diese Verzerrungen, eine unverhohlene Missachtung ihrer eigenen Statuten, sind in den Diskurs über Jerusalem in den internationalen Medien, an Universitäten und in Parlamenten der Welt eingedrungen. Was vor 200 Jahren unumstößlich war, wird heute bezweifelt.

Es reden so viele Leute über Jerusalem, aber nur wenige begreifen es wirklich.

Ich bin mehr als drei Jahrzehnte lang Diplomat gewesen, habe an der Front von Israels Kampf um die Heilige Stadt gestanden. 30 Jahre – und ich bin immer noch überrascht vom Ausmaß der Desinformation und des Tiefgangs der Ignoranz in Bezug auf die Heilige Stadt. Die Ignoranz angesichts überwältigender Beweise ihrer historischen Vergangenheit. Die Ignoranz gegenüber historischen Fakten selbst der jüngsten Geschichte.

50 Jahre sind seit der Wiedervereinigung Jerusalems vergangen und während überall im Nahen Osten heilige Stätten zerstört werden, werden sie in Jerusalem geschützt. Und doch wird Israels Legitimität immer wieder infrage gestellt.

Das wäre nicht das erste Mal. Nach der Zerstörung des Tempels im Jahr 70, vor fast 2.000 Jahren, versuchten die Römer die jüdische Verbindung zu Jerusalem auszumerzen; sie benannten die Heilige Stadt in Aelia Capitolina um. Sie versuchten den Geist der Überlebenden zu zerschlagen. Aber ihre historische Verbindung war in ihren Gedächtnissen wie auch im Alten Testament, dem Neuen Testament und sogar im Koran eingemeißelt.

Schließlich war das jüdische Volk aus seiner historischen Hauptstadt nicht fernzuhalten. Die Juden strömten zurück, wann immer sie konnten – nach den Niederlagen der Byzantiner, der Kreuzritter und wem immer, der sie mit Gewalt davon abhielt an ihren heiligen Stätten zu beten. 1864 dokumentierten die Briten, dass die Juden ihre unbestreitbare Mehrheit der Bevölkerung Jerusalems wieder hergestellt hatten, die bis heute besteht. Bei Israels Wiedergeburt 1948 rührte die UNO keinen Finger, als die Juden Jerusalems gewaltsam vertrieben und ihre Synagogen in Schutt und Asche gelegt wurden. Heute verdreht die UNO die Geschichte, statt das Erbe, die Rechte und das Vermächtnis aller Glaubensrichtungen in der Heiligen Stadt zu schützen.

Palästina war nie eine Zuflucht für religiöse Freiheit – bis Israel

Elder of Ziyon, 13. Dezember 2021

Einer der Redner bei der Konferenz der American Muslims for Palestine in Chicago am Erntedank-Wochenende war Omar Suleiman, der als neuer Typ moderater Muslimführer gelobt wurde – er hielt sogar einmal das Eröffnungsgebet im Kongress.

Suleiman stellte seine Vision eines zukünftigen Palästina dar, in der Judne und Christen nicht vertrieben werden, sondern unter vermeintlich wohlwollender muslimischer Herrschaft würdevoll leben.

Ist Palästina ein muslimisches Thema? Es ist ein muslimisches Thema, aber es ist nicht nur ein muslimisches Thema. Die Menschen werden sagen: Nun gut, wisst ihr, die muslimische Vision für Palästina ist eine, in der es keine Juden gibt, in der es keine Christen gibt, in der Menschen ausgewischt und unterdrückt werden. Und ich antworte ihnen und ich sage, habt ihr Umar Ibn Al-Khattab nicht gelesen, wie er in Palästina einzog? Das ist meine Vision für Palästina.

Umar Ibn al-Khattab wurde angeboten in der Kirche zu beten und er sagte dem Patriarchen: „Lasst mich hier rausgehen, denn wenn ich hier bete, dann wird später ein übereifriger Muslim kommen und sagen Umar Ibn al-Khattab betete hier und sie werden hieraus eine Masjid machen.“ Und so ging er aufgrund seiner Weisheit und Offenheit hinaus und er betete an einem Ort, der heute die Masjid Omar ist.

Meine Vision für Palästina ist eine, die … religiöse Gemeinschaften nicht ausschließt, Weiße nicht ausschließt. Meine Vision für Palästina ist das, was Palästina war! Das ist keine falsche hypothetische Situation der Zukunft: Es ist eine die existierte! In der Menschen Würde haben und hoch geschätzt werden! Das ist das Palästina, das ich will.

Also kommt mir nicht mit eurer aktuellen Realität Muslime und Christen ethnisch zu säubern und zu sagen, wir müssen das tun, denn wenn wir diesen barbarischen Leuten nachgeben, dann wischen sie uns vom Planeten. Das ist nicht wahr und wir haben eine Geschichte, die älter ist als siebzig Jahre.

Er klingt richtig tolerant!

Leider für ihn ist diese Vision eine Schönfärberei der Wirklichkeit von Juden und Christen unter muslimischer Herrschaft, die Jahrhunderte hindurch und auch noch heute. Letzen Endes müssen wir uns nur ansehen, wie die Christenheit unter muslimischer Herrschaft selbst in den letzten Jahrzehnten dahinschwand, um zu sehen, wie tolerant Muslime gewesen sind – ganz zu schweigen von ethnischer Säuberung, unter der Juden unter muslimischer Herrschaft vor nur siebzig Jahren gelitten haben.

Das Palästina, zu dem er zurück will, ist eines, in dem Juden geprügelt würden, sollten sie es wagen die sieben Stufen zum Patriarchengrab entlangzugehen; wo Juden getötet würden, sollten sie den Tempelberg betreten, wo Juden angegriffen würden, sollten sie Klappstühle zur Westmauer bringen, um dort zu beten. Das Palästina, das er sich ausmalt, ist eines, in dem Juden und Christen wissen, dass ihr Platz ist, demütige Bittsteller bei ihren muslimischen Herren zu sein – andernfalls…

Wie war es Jude in Palästina unter muslimischer Herrschaft zu sein? James Finn, der britische Konsul in Jerusalem Mitte des 19. Jahrhunderts, beschreibt es:

In vergangenen Zeiten hatten diese einheimischen Juden ihren vollen Anteil am Leid durch das allgemein tyrannische Verhalten der Muslime und ohne Ressourcen für die Instandhaltung im Heiligen Land wurden sie, wenn auch so gerade eben so, von Spenden aus Synagogen aus aller Welt am Leben erhalten. Weil die Muslime diesen Versorgungsmodus verstanden, unterzogen sie von Generation zu Generation die Juden Geldeintreibungen und Plünderungen. (Einzelne von ihnen hatten allerdings gelegentlich lukrative Ämter inne, wenn sie das Spiel mitmachten.) Diese Unterdrückung erwies sich als eine der Ursachen, die der Gemeinschaft einen beängstigenden Albtraum an Schulden mit sich brachten, wobei die Zahlung der Zinsen eine starke Belastung für das Einkommen aus dem Ausland ist.

… Die Juden werden durch Zahlungen  gedemütigt des Oberrabbiners, der lokalen muslimischen Eintreibern Gehälter zahlt, z.B. die Summe von £300 im Jahr für den Effendi, dessen Haus an den Klageort grenzt (ein Teil der westlichen Mauer der Tempelumgrenzung), für die Erlaubnis dort zu beten; £100 im Jahr für die Dorfbewohner von Siloam, damit die Gräber am Abhang des Ölbergs in Ruhe gelassen werden; £50 im Jahr an die Araber von Ta’amra, damit sie die Grabstätte von Rahel bei Bethlehem nicht beschädigen und rund £10 im Jahr an Scheik Abu Gosch, damit er ihre Leute auf der Chaussee nach Jaffa nicht belästigen, obwohl er von der türkischen Regierung als Wärter der Straße hoch bezahlt wurde. All das sind Eintreibungen, die aufgrund ihrer übermäßigen Zaghaftigkeit erfolgen; dass die türkische Regierung das zulässt, ist für sie beschämend. Die Zahlen sind ihren bescheidenen Aufrufen entnommen, die sie gelegentlich an die Synagogen in Europa richten. Weitere unbedeutende Zumutungen wurden ihnen auferlegt, die sie nicht weiter bezahlen wollten, so wie einen Mann (Muslim) das Schlachten von Rindern für Eigenbedarf als Lebensmittel beaufsichtigt, um dafür zu sorgen, dass das von dem sephardischen Rabbiner gemacht wird, der die Lizenz dafür kaufte. Regelmäßige Geschenke wie Zucker usw. an die wichtigen Muslime bei deren Festen.

Die Juden von Hebron waren den rauen Gepflogenheiten der Einheimischen stärker ausgesetzt als die in Jerusalem und sie hatten enorm unter der Tyrannei des brutalen Abderrahman el-Amer gelitten.

Das kratzt aber kaum an der Oberfläche.

Ein Bericht von 1852 beschreibt, wie Juden jeden Hinweis auf zunehmenden Wohlstand oder Waren verbergen mussten, weil die Araber sie ihnen stehlen würden. Juden in Palästina erlitten Pogrome – nicht nur 1929. Das Wort „Jude“ war (und blieb) in der arabischen Welt ein Schimpfwort.

Omar Suleiman möchte, dass die Juden zu diesem Leben zurückkehren.

Es stellt sich heraus, dass Suleiman eine Geschichte der Bigotterie hat, die er hinter seinen Worten verbergen will, mit denen er vorgibt tolerant zu sein. Die verstorbene Petra Marquardt-Bigman schrieb 2019 für die JTA ausführlich über ihn.

Und unter der jüdischen Herrschaft, die Suleiman als „ethnische Säuberung“ bezeichnet, gibt es mehr in Jerusalem lebende Muslime als jemals zuvor in der Geschichte. Es besuchen jede Woche mehr Muslime die Al-Aqsa – unter jüdischer Aufsicht – als sie jemals in der aufgezeichneten Geschichte unter muslimischer Herrschaft besucht hatten.

Aber alles, was Sie wirklich über Suleiman wissen müssen, ist das, was er am Ende seiner AMP-Rede sagte – dass die jüdische Geschichte im Land nicht weiter als 70 Jahre zurückreicht. Er leugnet jüdische Geschichte an sich. Er leugnet, dass jüdische heilige Stätten jüdisch sind, obwohl sie alle der muslimischen Invasion im Land um mehr als tausend Jahre vorausgingen.

Jeder, der jüdische Geschichte bestreitet, ist ein Antisemit, egal, wie wunderbar er redet.

Palästinensische Zeitung verteidigt Muftis Kollaboration mit Nazis

Elder of Ziyon, 16. November 2021

Mark Regev schrieb einen Artikel in der Jerusalem Post vom 11. November zum Jahrestag des britischen Sieges in El-Alamein 1942 in Ägypten. Er sagt, hätten die Briten diese Schlacht verloren, dann hätten die Nazis Palästina überrannt und alle Juden dort wären ermordet worden – weil die palästinensischen Araber willige Kollaborateure der Nazis geworden wären.

Regev bringt Belege, indem er den durchaus bekannten Antisemitismus und die Nazi-Kollaboration des berüchtigten Mufti von Jerusalem Amin al-Husseini anführt, den die Palästinenser immer noch verehren, dazu die hartnäckige palästinensisch-arabische Opposition dagegen Juden in tödlicher Gefahr nach Palästina immigrieren zu lassen.

Die palästinensische Schriftstellerin Amani Qurum ist sehr aufgebracht wegen Regev; sie sagt, dieser Artikel stecke voller Lügen.

Qurum schreibt in Al-Quds wütend über Regev wegen dessen „erbitterten und wiederholten Attacken gegen Haddsch Amin al-Husseini, möge Allah Gnade mit ihm haben; er beschuldigt ihn des Antisemitismus und der Kooperation mit den Deutschen und der Unterstützung dessen, was als Endlösung für die Juden und Völkermord bekannt ist sowie der Hilfe beim Töten von eineinhalb Millionen Juden und Druck auf Britannien die Tore Palästinas gegenüber jüdischer Zuwanderung zu schließen.“

Regev sagte nicht, dass Husseini direkt zur Ermordung von 1,5 Millionen Kindern beitrug, sondern dass Husseini es vorzog sie sterben zu sehen statt dass sie nach Palästina gehen. Das ist mit einem im US-Holocaustmuseum dokumentierten Vorfall dokumentiert:

Im Frühjahr 1943, erfuhr al-Husseini von Verhandlungen zwischen Deutschlands Achsen-Partnern mit den Briten, Schweizern und dem Internationalen Roten Kreuz, man würde tausende jüdischer Kinder nach Palästina in Sicherheit transportieren. Er versuchte die Rettungsoperation mit Protesten zu verhindern, die an die Deutschen und Italiener sowie an die Regierungen Ungarns, Rumäniens und Bulgariens  gerichtet waren. Mit der Forderung, dass die Aktionen vereitelt werden, schlug al-Husseini vor, dass die Kinder nach Polen geschickt werden, wo sie „unter strengerer Kontrolle“ stehen würden. Obwohl er es offenbar vorzog, dass die Kinder in Polen getötet werden statt sie nach Palästina zu transportieren, war der Einfluss der Briefe gleich Null.

Qurum bestreitet oder ignoriert fast alle Verbrechen des Amin al-Husseini. Aber sie gibt eines zu – und rechtfertigt es:

Natürlich können Husseinis Beziehungen zu den Deutschen nicht bestritten werden, aber sie müssen in ihre angemessenen Umstände und Kontext gesetzt werden. Deutschland besetzte Palästina nicht und gab es nicht fälschlich den Juden. Im Gegenteil: Großbritannien und Frankreich teilten als größte Kolonialmächte die Region insgesamt zwischen sich auf. Ist es innerhalb des Rahmens des Spiels der Bündnisse nicht natürlich, wenn al-Husseini politisch auf Deutschland setzte, nur um Palästina zu verteidigen, das den Juden von den kolonialen Briten gegeben wurde?

Qurum beweist Regevs Hauptargument: Die Palästinenser müssen ihre Unterstützung für einen Nazi-Kollaborateur eingestehen, statt ihn als Helden zu behandeln. Wegen seines Kalibers ist es undenkbar, dass ein palästinensischer Autor den Mufti kritisiert, dessen Hass auf Juden nicht übertüncht werden kann – er war ziemlich stolz darauf.

Palästinensisches Regierungskomitee erklärt, Juden haben kein Recht an Israel

Elder of Ziyon, 7. November 2021

Der Palästinensische Legislativrat (PLC) gab eine Presseerklärung aus, in der es heißt, Juden hätten absolut keinen legalen, historischen, religiösen oder kulturellen Anspruch auf irgendeinen Teil von Israel, Jerusalem, Judäa oder Samaria.

Oh: Und er unterstützt Terrorismus.

Von der offiziellen Internetseite des PLC:

Al-Quds-Legislativ-Komitee: Al-Quds ist eine rein islamische Schenkung, an der die Juden keinerlei Recht haben

Das Al-Quds- und Al-Aqsa-Komitee im Legislativrat bestätigte, dass das Volk von ganz Palästina, vom Meer bis zu seinem Fluss, und sein bewaffneter Widerstand hinter der Entscheidung des Volks des Viertels Scheik Jaraah im besetzten Jerusalem steht^, die von dem ungerechten, sogenannten zionistischen Gerichtshof vorgelegte Siedlungsoption abzulehnen.

Das Al-Quds-Komitee betonte in einer Presseerklärung bezüglich dieser fortgesetzten Eskalation gegen Al-Quds und sein Volk und seine Heiligtümer, dass Al-Quds und die gesegnete Al-Aqsa-Moschee, wie ganz Palästina, eine rein islamische Schenkung und heilige Stätte sind, an der die Juden keinerlei historisches, religiöses oder kulturelles Recht haben und das wurde von den Resolutionen der Vereinten Nationen und ihrer verschiedenen Gremien, besonders der UNESCO, bestätigt.

Es ist unnötig zu erwähnen, dass die UNESCO, bei all ihrem Herunterspielen jüdischer Ansprüche an Stätten in Judäa und Samaria, niemals sagte, Juden hätten keine Geschichte in der Region. Ganz im Gegenteil.

Der PLC ist das offizielle Legislativ-Gremium der palästinensischen Autonomiebehörde. Bei den letzten Legislativwahlen im Jahr 2006 gewann die Hamas die Mehrheit der Sitze. Seit der Spaltung von Hamas und Fatah 2007 ist er weitgehend inaktiv gewesen, weil er nicht tagen kann, denn es bedarf einer Zweitdrittel-Anwesenheit, um Gesetze verabschieden zu können. (Seitdem hat PA-Präsident Mahmud Abbas, wie jeder gute Diktator, den Job eigenhändig erledigt.)

Trotzdem hat der PLC immer noch Komitees, die sich treffen und das ist im Wesentlichen eine Schattenregierung der Hamas, die vorgibt Gesetze zu verabschieden und Erklärungen wie diese auszugeben.

Obwohl der PLC seit 15 Jahren nicht offiziell zusammengetreten ist, erhalten seine Mitglieder weiterhin Gehälter von $3.000 monatlich, zusätzlich zu den regulären Gehältern, die sie in anderen Jobs erhalten, die sie illegal ausüben.

Die wahre Lektion aus 9/11 ist keine Geschichte über Islamophobie

Die Entschuldigung der ADL, weil ihr ehemaliger Direktor gegen eine Moschee am Ground Zero war, ist eine weiterer Art den Jahrestag zu verwenden, um das Narrativ über den Anschlag zu ändern.

Jonathan S. Tobin, Israel HaYom, 12. September 2021

Einer der seltsamsten Aspekte Amerikas nach dem 9/11 ist der Drang so vieler das Narrativ zum Anschlag von vor 20 Jahren zu ändern. Daran werden wir erinnert durch der bizarren Entscheidung der Anti-Defamation League des Anschlags auf Amerika zu gedenken, indem der Beschluss der Organisation überdacht wird gegen den Bau eines islamischen Zentrums im Schatten der eingestürzten Twin Towers des World Trade Centers zu sein.

Unmittelbar nach dem Terroranschlag war klar, was passiert war. Al-Qaida, eine von Osama bin Laden geführte radikal-islamische Terrororganisation, trug ihren Kampf gegen den Westen in die USA und töteten fast 3.000 Amerikaner. Ob es Ihnen gefällt oder nicht, eine Variante des Islam, die auf beträchtliche Unterstützung und Sympathie extremistischer Gläubiger zählen konnte, zwang den Westen zu erkennen, dass er, ob es uns gefällt oder nicht, sich in einem Krieg gegen diese Kräfte befand.

Präsident George W. Bush und der Rest der Regierung sowie die amerikanischen Medien und die Unterhaltungsindustrie unternahmen alles um herauszustellen, dass der Konflikt nur mit den Radikalen bestand, die Amerika angegriffen hatten, nicht mit allen Muslimen. Aber fast sofort wurde damit begonnen ein Gegen-Narrativ zum 9/11 vorzutragen. Nach dieser Lesart ging es in der wahren Geschichte nicht um diejenigen, die die Gräueltaten begingen, ihre Ideologie und die Art, wie sie mit anderen gefährlichen Gruppen verbunden waren, die moderate arabische Regierungen stürzen und die Krieg gegen die Existenz des Staates Israel führen wollten. Stattdessen war für einige das Wichtigste am 9/11, er würde einen Anstieg der Islamophobie verursachen.

Obwohl es wenig oder gar keine Beweise dafür gab, wurde das Märchen, es habe eine Gegenreaktíon gegen Muslime in Amerika gegeben, von einem Großteil der Mainstream-Medien und anderen, die behaupten für Bürgerrechte einzutreten, akzeptiert. Zu den Führern dieser Bemühung gehörte das Council of American-Islamic Relations (CAIR), eine Gruppe, die ihre Ursprünge darin hatte als Fassade in den USA Spendengelder für Hamas-Terroristen zu sammeln.

In diesem Zusammenhang wurde 2010 ein Versuch unternommen in Lower Manhatten an der Stelle eines der Gebäude, das von Trümmern des einstürzenden World Trade Centers getroffen wurde, eine Moschee zu bauen. Aus der Sicht elf Jahre später war der Versuch mehr eine PR-Nummer einer Muslimgruppe als ein realistisches Projekt. Aber er provozierte damals eine massive Auseinandersetzung.

Es bestritten zwar nur wenige Extremisten das Recht jeder religiösen Gruppe ein Gotteshaus oder ein Gemeindezentrum da zu bauen, wo sie will, aber die Idee genau diese Stelle – buchstäblich in den Spuren des Anschlags – in eine große islamische Einrichtung umzuwandeln, erboste Familien der Opfer und die öffentliche Meinung in einer Stadt, die immer noch von den Gräueln des 11. September traumatisiert waren. Abe Foxman, damals der Direktor der Anti-Defamation League, lehnte den Bau der Ground Zero-Moschee in einem mutigen Schritt ab; völlig zurecht bezeichnete er den Plan als unsensible Geste, die mehr tun würde religiösen Konflikt zu schüren als die Stadt zu heilen, wie seine Befürworter unaufrichtig behaupteten.

Linke Meinung stützte das Projekt und diejenigen, die Foxman zustimmten, dass der Plan unangemessener Natur war, wurden als islamophob verunglimpft, während das Märchen einer muslimfeindlichen Gegenreaktion wiederbelebt und als Tatsache statt als Fiktion behandelt wurde. Trotzdem scheiterte der Plan in der Umsetzung und bisher war er nur eine polarisierende Fußnote in der Geschichte des 9/11.

Aber am Vorabend des 20. Jahrestags der Anschläge war die nie entstandene Moschee am Ground Zero wieder in den Nachrichten.

Der Grund ist ein von Jonathan Greenblatt, Foxmans Nachfolger bei der ADL, geschriebenes Op-Ed. Er führt die Verpflichtung der Juden an, vor Yom Kippur ihre Sünden wieder gut zu machen und deshalb entschuldigt sich Greenblatt dafür, dass seine Organisation sich gegen die Ground Zero-Moschee stellte, was seiner Behauptung nach fehlgeleitet war und half Fanatismus zu schüren. Der frühere Mitarbeiter der Administrationen Clinton und Obama recycelt nicht nur das Märchen von der muslimfeindlichen Gegenreaktion, sondern auch die arglistige Behauptung, das Verbot der Immigration aus fünf mehrheitlich muslimischen Staaten, die Terrorbrutstätten waren, sei ein von der Administration Trump eingeführtes „Muslimverbot“.

Er behauptet, dass er helfen wollte Unterstützung für afghanische Flüchtlinge aufzubauen; damit ist klar, dass der wichtigste Aspekt jeden Gedenkens an den 11. September nicht darin besteht an den Anschlag in Amerika zu erinnern, wer ihn verübte und warum oder gar die Familien der Opfer zu trösten. Aus seiner Sicht – und der vieler anderer Linker – besteht der wichtigste Aspekt der Anschläge in angeblichem Rassismus und religiösem Eifer, für den die Anschläge als Ausrede dienen.

Greenblatts Islamophobie-Polemik passt in die Argumente zu kritischer Rassentheorie und Geschichte wie dem „1619 Projekt“ der New York Times, die versuchen die Amerikaner glauben zu machen, ihre Nation sei hoffnungslos rassistisch. Aufgrund der Art, wie er versucht den Jahrestag des 9/11 sich um mythische Islamophobie und nicht um islamistischen Terror drehen zu lassen, ist das aber besonders beleidigend.

Obwohl Greenblatt behauptet FBI-Statistiken würden seine Behauptungen muslimfeindlicher Gegenreaktionen stützen, beweist ein Blick in die Daten der letzten 20 Jahre genau das Gegenteil. Die Zahl der Angriffe auf Muslime ist niedrig geblieben, auch wenn vorübergehend Spitzen auftraten. Den ganzen Zeitraum über zeigen die Zahlen, dass die überwiegende Mehrzahl religiös begründeter Angriffe sich gegen Juden richtete, nicht gegen Muslime.

Während Greenblatt das Lieblings-Steckenpferd der Linken reitet, wird der Jahrestag andernorts für andere Zwecke benutzt.

In Afghanistan und anderen Orten, an denen Islamisten herrschen, wird der 11. September kein Tag der Trauer und der Gelegenheit zum Reden über Islamophobie sein. Es ist kein Zufall, dass die Taliban – die Islamistengruppe, die die Terrorgräuel der Al-Qaida beherbergte – ihre neue Regierung an diesem Tag einführen werden. Sie glauben bewiesen zu haben, dass diejenigen, die die USA früher oder später angreifen werden, mit genügend Geduld eine Demokratie überdauern werden, der der Wille fehlt sich ihnen in einem lange hingezogenen Kampf zu widersetzen.

Wie Michael Pregent, ein strategischer Analyst und Kriegsveteran beim Hudson Institute sagte: Afghanistan wird jetzt wieder als Basis für islamistische Radikale eröffnen. Zwar haben vier aufeinander folgende Administrationen beider politischer Parteien zu dieser Katastrophe beigetragen, aber die untaugliche Entscheidung der Administration Biden ihrem afghanischen Verbündeten den Stecker zu ziehen und das Land praktisch diesem Feind zu überlassen, wird helfen andere für verschiedene islamistisch-radikale Terrororganisationen zu rekrutieren. Sie wird zudem den Iran ermutigen – ein Schurkenregime, das Biden auch unbedingt beschwichtigen will – an seinem Ziel des Erwerbs von Atomwaffen festzuhalten.

Das wird amerikanische Verbündete wie Israel weniger sicher machen und die Chancen eines regionalen Kriegs erhöhen. Es wird auch – im Gegensatz zum Glauben vieler Amerikaner sowohl der Rechten wie der Linken, die denken, der Konflikt im Nahen Osten könne ignoriert werden, soweit Amerikaner nicht länger dort stationiert sind – es absolut möglich machen, dass zukünftige Angriffe näher an Zuhause stattfinden statt in Kabul.

Diese grausamen Fakten sollten an diesem traurigen Jahrestag an oberster Stelle stehen. Stattdessen versuchen Greenblatt und andere Linke das Thema zur Islamophobie zu wechseln. Im Rückblick ging es bei der Kontroverse um die Ground Zero-Moschee um die Art, wie radikale Gruppen wie CAIR mit Hilfe der linken Medien versuchten das Narrativ zum 9/11 zu verändern, um die Amerikaner von einer mächtigen Bedrohung abzulenken, während sie sie in selbstzerstörerischem und verlogenem Gespräch über Vorurteile versinken zu lassen. Trotzdem: Wer hätte vor 10 Jahren geglaubt, dass die ADL, die Gruppe, die mit der Verteidigung der Juden gegen die Ideen und die Leute hinter dem 9/11 beauftragt ist, diesem schändlichen Versuch ihren beträchtlichen Einfluss zur Verfügung stellen würde?