Araber behaupten weiter, es gebe keine Beweise für jüdische Geschichte in Jerusalem

Elder of Ziyon, 14. Mai 2019

Ein Stein mit Inschrift, entdeckt 1968 von Bejamin Mazar; Inhalt: „lebelt hatkiya – für den Trompetenplatz. Er gehört in die Zeit des zweiten Tempels. (Foto: Israel Museum, Wikimedia Commons)

Eine der absonderlichsten Lügen, die man oft in arabischen Medien findet, ist die Behauptung, s gebe keinen Hinweis auf jüdische Geschichte in Jerusalem und dass die Bande zwischen Juden und Jerusalem allesamt jüngeren Datums und gefälscht sind.

Ich habe viele Artikel gesehen, darunter einen von heute von AlGhad.tv, die als Tatsache angeben, dass israelische Archäologen in Jerusalem nie auch nur einen einzigen Stein gefunden haben, der Zeugnis von einer jüdischen Stadt dort gibt.

Jüdische Archäologen stimmten einhellig überein, dass es keinen jüdischen Einfluss in Jerusalem gibt, obwohl die israelischen Besatzungsbehörden Jahre mit der Suche nach jüdischen Monumenten in der Stadt verbrachten, durch Ausgrabungen in den Außenbezirkn der Stadt, um ihr Jüdischsein zu beweisen … Die Ergebnisse der Ausgrabungen, die seit 1964 bis heute in Jerusalem stattfanden, bestätigten die Fakten, dass alle historischen und archäologischen Stätten Kirchen, Moscheen, Häuser, Schulen, Klöster sind … Keine Spur der Herrschaft von David oder Salomon oder den Königen der Kinder Israels ist innerhalb der Mauern Jerusalems zu finden.

Dieses Thema ist schon eine Weil vorhanden. 2016 schrieb ein Kolumnist  in der offiziellen PA-Zeitung:

All ihre Nachrichten sind ein Verbrechen oder Lügen .. Ich fordere sie täglich heraus, mir ein jüdisches archäologisches Überbleibsel aus Jerusalem zu bringen oder uns einen Felsbrocken vom angeblichen Tempel zu zeigen.

Die Ironie ist: Sie sagen das im Kontext davon, dass Juden Geschichte erfinden.

Selbst Yassir Arafat behauptete in Camp David, dass die jüdischen Tempel nicht in Jerusalem standen, sondern in Nablus.

Selbst die Araber wissen, dass sie lügen. Jede Menge muslimischer Literatur vor 1967 gibt offen die Existenz des jüdischen Tempels in Jerusalem zu.

Es gibt nicht einen einzigen israelischen Archäologen, der bezweifelt, dass die beiden jüdischen Tempel in Jerusalem standen, selbst die, die sagen, dass das Königreich Davids viel kleiner war als die Bibel sagt. Ha’aretz schrieb 2015:

Gab es einst einen großen jüdischen Tempel auf Jerusalems Tempelberg? Ja. Wird das von irgendeinem Wissenschaftler ehrlich infrage gestellt? Nein, sagen Archäologen, die ihr Leben mit dem Studium Jerusalems verbracht haben. „Ich fühle mich dumm, das auch nur kommentieren zu müssen“, sagt Dr. Yuval Baruch, ein führender israelischer Archäologe, der Jerusalem seine ganze Karriere hindurch studierte. „Beweise zu fordern, dass die Tempel auf dem Berg standen, ist wie zu Beweise zu fordern, dass die alten Steinmauern um Jerusalem, die bis heute stehen, ein antiken Steinmauern warn, die Jerusalem umgaben“, fügt er hinzu.

So verdeutlichte Prof. Israel Finkelstein, ein weltbekannter Experte zu Archäologie in Jerusalem, in einer E-Mail an Ha’aretz: „Es gibt keine wissenschaftliche Denkschule, die die Existenz des ersten Tempels bezweifelt.“
Konkrete Funde, die definitiv aus der Zeit der Tempel stammen, gibt es zuhauf, sagt Prof. Gabriel Barkay von der Bar-Ilan Universität, ein Archäologe, der viele Jahre mit Arbeit in Jerusalem und insbesondere im Bereich des Tempelbergs verbrachte.

„Zwei Exemplare von Inschriften, die es Nichtgläubigen verbieten in den Tempel zu gehen, sind auf dem Tempelberg gefunden worden, worüber Josephus schrieb. Diese Inschriften befanden sich auf der Trennmauer, die den zweiten Tempel umgab und Nichtjuden daran hindert das Innere des Tempel-Vorhofs zu betreten“, sagt Barkay und fügte hinzu, dass beide in antikem Griechisch geschrieben waren. Der „Warnstein“, der sich im Archäologischen Museum in Istanbul befindet, warnt Nichtjuden vor den Gefahren den heiligen Tempel zu betreten. Es gab weitere, ähnliche Inschriften in Latein, sagte er.

Ein weiterer Stein mit der Inschrift, „für den Trompetenplatz“, wurde 1968 an der Südwestecke des Tempelbergs gefunden. „Es ist bekannt, dass an den Ecken des Tempelbergs Trompeten geblasen wurden, um die Ankunft des Sabbat und anderer Tage zu verkünden“, erklärt Barkay. Josephus, der antike Historiker kurzlebiger Loyalitäten, erklärt, dass es für einen Tempelpriester üblich war, „mit dem Klang der Trompete nachmittags auf dem Zugang zu stehen und am folgenden Abend am Ende, wie jeden siebten Tag.“ Der Stein befindet sich heute im Israel Museum.

Weitere konkrete Beweise bestätigen Jerusalems Einzigartigkeit in Sachen religiöser Heiligung. „Die antike Stadt Jerusalem zur Zeit des ersten Tempels war eindeutig ein Zentrum ritueller Verehrung“, sagt Baruch, der den Bereich Jerusalem der israelischen Antikenbehörde leitet. „Die rund um den Tempelbergbereich gefundenen hunderte Mikwen [rituelle Reinigungsbäder] und die dort gefundenen, aus Stein gefertigte jüdische Artefakte zeigen, dass Jerusalem mindestens bis zur Zerstörung des Tempels eine ‚ir mikdasch‘ [heilige Stadt] war, wo das, was zählt, das Gotteshaus ist. Athen und Olympia waren auch so.“

Ein relativ neuer Zusatz zu dieser Lüge ist die Vorstellung, dass die antiken Juden nicht nach Israel kamen, sondern in den Jemen, der wahre Land sein soll, das sie eroberten und dass ihr Jerusalem dort sei.

Es braucht keine Psychologie-Experten, um zu begreifen, dass die Araber das Gefühl haben, sie müssten die jüdische Geschichte bestreiten, um jüdische Rechte an Jerusalem zu bestreiten. Die Wahrheit ist nicht wichtig; nur das Narrativ zählt.

Ein Papyrus-Fragment, das ins siebte Jahrhundert v.Chr. zurückgeht, ist die früheste nichtbiblische Quelle, die Jerusalem auf Hebräisch erwähnt. Menahem Kahana/Agence France-Presse – Getty Images

 

Der Krieg gegen die Geschichte

Clifford D. May, Israel HaYom, 16. November 2016

„Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft. Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.“ Das war, wie Sie sich vielleicht erinnern, die Parole des totalitären Staats, den sich George Orwell in seinem klassischen Roman „1984“ ausdachte.

Heute operationalisieren verschiedene Gruppen Islamisten – die wir als diejenigen definieren können, die sich dem islamischen Herrenmenschentum verschrieben haben – dieses Konzept; sie versuchen die geschichtlichen Aufzeichnungen zur Unterstützung ihrer totalitären Ambitionen zu modifizieren.

Sechs Monate vor dem Anschlag vom 11. September 2011 befahl Taliban-Führer Mullah Mohammed Omar die Zerstörung der antiken Buddhas von Bamiyan in Afghanistan. Warum? Weil diese monumentalen Statuen Erinnerungen an eine Zeit waren, als das Land nicht islamisch war.

2012 zerstörte Ansar Dine, eine JIhadistengruppe, die mit Al-Qaida verbunden ist, die uralten Schreine, Gräber und Moscheen in Timbuktu. Warum? Weil diese für eine Version des Islam standen, der in afrikanischer Kultur „mariniert“ ist – und daher als irrgläubig angesehen wurde.

Am berüchtigtsten hat der Islamische Staat das religiöse und historische Erbe Syriens und des Irak demontiert, Stätten wie einen Tempel in Palymar, der dem kanaanitischen Gott Baal gewidmet war, christliche Kirchen in Niniveh und von Muslimen, deren Interpretation der heiligen Schriften von der der Möchtegern-Kalifatsbauer abweicht, zerstört.

UNESCO, die UNO-Agentur, deren angeblicher Auftrag die Förderung der Weltkultur ist, hat eine weniger bewegliche, aber vielleicht nicht weniger effektive Herangehensweise an diesen Krieg gegen die Geschichte gewählt. Die Absicht besteht darin nachzuweisen, dass Jerusalems heiligste Stätten den Muslimen gehören und dass Juden und Christen keine gültigen religiösen und historischen Ansprüche an dieser antiken Stadt haben – niemals hatten, niemals haben werden.

Eine Resolution diesbezüglich wurde von sieben mehrheitlich muslimischen Staaten zugunstend er Palästinenserführer gestützt und letzten Monat von UNESCO-Mitgliedern verabschiedet. Nur die USA, Deutschland, Großbritannien, die Niederlande, Litauen und Estland stimmten dagegen. Sechsundzwanzig Länder entschieden sich für Enthaltung – als würden sie die Wahrheit nicht kennen oder als sei die Wahrheit etwas ohne Konsequenzen.

Einige prominente Einzelpersonen haben ihre Stimme dagegen erhoben. Selbst Irina Bokova, die Generaldirektorin der UNESCO, sagte, die Abstimmung habe die Verantwortung der Organisation verletzt „die Trennungen zu überbrücken, die dem Charakter Jerusalems als Stadt vieler Religionen schaden“.

Ein Sprecher von UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon sagte: „Das geteilte Erbe dreier monotheistischer Religionen der heiligen Stätten sollte nicht infrage gestellt werden.“

Mehr als drei Dutzend Mitglieder des US-Kongresses, Republikaner wie Demokraten, verurteilten die Resolution. „Weltgremien haben nicht das Recht Geschichte umzuschreiben“, sagte die Abgeordnete Alcee Hastins (Demokratin aus Florida). Steny Hoyer (Dem., Maryland) nannte die Resolution „einen gefährlichen Versuch die Geschichte auszulöshen“. Der Abgeordnete Red Lieu (Dem., Kalifornien) nannte sie „tollwütig antisemtisch und antichristlich“. Der Abgeordnete Peter Roskam (Rep., Illinois) erkannte sie als „drastische Verletzung des internationalen Religionsfriedens“.

Im letzten Monat kündigten PA-Vertreter zudem eine „Kampagne entschuldigt euch für Balfour“ an, ein eigener, aber zugehöriger Versuch der Manipulation der Geschichte. Um Ihre Erinnerung anzustoßen: Die Balfour-Erklärung war ein diesen Monat vor 99 Jahren geschriebener Brief des britischen Außenministers Lord Arthur Balfour, der das Recht des jüdischen Volks auf Selbstbestimmung in einem Teil seines angestammten Heimatlandes anerkannte.

Sie wurde vom Völkerbund, der damaligen internationalen Gemeinschaft, übernommen. Die PA und ihre Verbündeten behaupten nun, die Balfour-Erklärung sei ein „Verbrechen“ gewesen – und fordern eine Entschuldigung.

In Wahrheit gab die Balfour-Erklärung progressiven Ansichten Ausdruck. Jahrhunderte lang wurde der Großteil des Nahen Ostens vom osmanischen Reich regiert. Doch der türkische Sultan Mehmed VI. machte den Fehler sich im Ersten Weltkrieg mit den Deutschen zu verbünden. Nicht lange nach dem Ende dieses Konflikts sollte sein einst mächtiges Reich von den siegreichen Briten und Franzosen aufgelöst werden.

Sie waren keine Heiligen, aber sie waren bereit Völkern Autonomie zu gewähren, die lange Untertanen der Osmanen waren. Die Balfour-Erklärung sprach auch von den „Bürger- und religiösen Rechten der bestehenden nichtjüdischen Gemeinschaften in Palästina“.

Drei Jahre später gab der Völkerbund Großbritannien ein Mandat zur Regierung von Palästina. Die östlichen drei Viertel dieses Territoriums wurden zu dem, was heute das Haschemiten-Königreich Jordanien ist. Andere neue arabischen Staaten auf ehemals unter dem osmanischen Joch befindlichen Gebiete sind der Libanon, Syrien, der Irak und Saudi-Arabien.

1947 schlug die UNO die Gründung zweier Staaten im westlichen Palästina vor – eines arabischen und eines jüdischen. Die Anführer der palästinensischen Juden akzeptierten diese Zweistaatenlösung. Die Führer der palästinensischen Araber (sie hatten den Namen „Palästinenser“ noch nicht als den ihren und nur ihren übernommen) lehnte sie. Im Jahr darauf griffen Jordanien, Ägypten, Syrien, der Libanon und der Irak den frisch gebackenen jüdischen Staat an.

Der Konflikt endete nicht mit einer Friedensvereinbarung und Grenzen, sondern nur mit einem Waffenstillstand und Waffenstillstandslinien – Linien, die von 1949 bis 1967 hielten, als Israel einen weiteren Verteidigungskrieg gegen seine Nachbarn führte, einen, der damit endete, dass Israel den Ägypten den Gazastreifen und Jordanien die Westbank einschließlich Jerusalems abnahm.

Das sollte nicht vergessen werden. Während der Jahre der jordanischen Besatzung waren Juden aus Jerusalems Altstadt verbannt und sie durften nicht an der Westmauer beten. Zahlreiche jüdische religiöse Stätten in Jerusalem wurden geschändet oder zerstört.

Und jetzt begrüßt ein UNO-Gremium eine verfälschte Version der Vergangenheit dieser Stadt, während die palästinensische Autonomiebehörde die Balfour-Erklärung – eine Erklärung zur Unterstützung eines vielfältigen Nahen Ostens – als Straftat darstellt.

Das endet hier nicht. Die Palästinenser sollen heute darüber nachdenken die UNESCO aufzufordern, sie solle verlangen, dass die Israelis ihnen die Schriftrollen vom Toten Meer übergeben, fast 1.000 religiöse Texte, zumeist in Hebräisch und Aramäisch, die auf die Zeit des Zweiten Tempels zurückgehen.

Man ist versucht zu sagen: „Man kann das nicht erfinden.“ Aber natürlich kann man das. Orwell tat es. Die Frage ist, ob wir seitdem etwas gelernt haben.

Die Araber wollen die Währung “palästinensisches Pfund” wieder einführen – sie haben keine Ahnung von Geschichte

Elder of Ziyon, 26. November 2013

Aus Ma’an, von Alex Shams:

In Märkten im gesamten historischen Palästina können Touristen alte Münzen und Geldscheine kaufen, die von dem Schriftzug „Palestine Pound“ (Palästinensisches Pfund) geschmückt sind.

Die Banknoten überraschen viele Besucher; sie sind ein schroffe Erinnerung an eine Welt, die vor der Teilung des palästinensischen Heimatlandes 1948 existierte.

In der Tat straft das palästinensische Pfund das oft wiederholte zionistische Mantra Lügen, Palästina sei ein „Land ohne Volk für ein Volk ohne Land“* gewesen, da es die Existenz einer gemeinsamen Währung fast 30 Jahre lang während der Zeit des britischen Mandats in Palästina Jahre für Muslime, Christen und Juden gleichermaßen demonstriert.

Das palästinensische Pfund ist für viele Israelis eine unangenehme Erinnerung daran, dass es in Palästina vor ihrer Zerstückelung und Exilierung durch den entstehenden israelischen Staat eine kosmopolitische und tolerante Gesellschaft blühte.

Doch die Gründung des Staates Israel auf dem größten Teil des Mandats Palästina und die Zwangsvertreibung von Hunderttausenden Palästinensern neben der Besetzung der Westbank und des Gazastreifens durch Jordanien und Ägypten im Gegenzug, setzte der Nutzung der Währung ein Ende.

Nachdem Israel 1967 die Westbank und den Gazastreifen besetzte, kam das ganze historische Palästina unter die Herrschaft der israelischen Lira (und später des Schekel), während der jordanische Dinar und schließlich der US-Dollar daneben kursierten.

Ein palästinensischer Forscher ist jedoch entschlossen das palästinensische Pfund zurückzubringen, diesmal als Währung des neu entstehenden Staates Palästina.

Hier ist das Bild des palästinensischen Pfundes, das im Artikel von Ma’an genutzt wurde:

Würde das wiederbelebte palästinensische Pfund Hebräisch einbeziehen?

Lassen Sie uns nun einen Blick auf den Namen der Bank werfen. Hmm: „The Anglo-Palestine Bank Limited“. Wie sieht die Geschichte dieser Bank aus?

Sie wurde 1902 gegründet – als Tochtergesellschaft des Jewish Colonial Trust, der 1899 vom Zweiten Zionistischen Kongress gegründet wurde. Wikipedia vermerkt: „Die Bank eröffnete ihre erste Filiale 1903 in Jaffa unter dem Management von Zalman David Levontin. Zu den frühen Transaktionen gehörten Landkauf, Importe und der Erwerb von Konzessionen. Es wurden Filialen in Jerusalem, Beirut, Hebron, Safed, Haifa, Tiberias und Gaza eröffnet. Die Anglo-Palestine Bank bot Bauern langfristige Kredite und lieh der Gesellschaft Ahuzat Bayit Geld, die das erste Viertel von Tel Aviv baute. … Während des Zweiten Weltkriegs half die Anglo-Palestine Bank die Gründung von Industriebetrieben zu finanzieren, die Nachschub für die britische Armee herstellten. Nach der Gründung des Staates Israel gewann die Bank die Konzession zur Ausgabe neuer Banknoten. 1950 wurde sie in Bank Leumi Le-Israel (Nationalbank Israels) umbenannt.

Die von den Briten – nie von den Arabern – ausgegeben palästinensischen Pfundnoten wiesen auch Hebräische Schrift auf. Diese trug auf der Vorderseite das Bild des Kever Rachel (Rahelgrab) – ein unbestreitbar jüdisches Heiligtum**:

Die Initialen nach dem hebräischen „Palästina“ stehen für „Eretz Israel“.

Die Einführung einer speziell palästinensischen Währung wurde nicht von Arabern, sondern von Juden angestoßen, nämlich schon 1917. Die Araber beschwerten sich, als die ersten Noten des palästinensischen Pfundes 1927 ausgegeben wurden; sie wollten weiter das ägyptische Pfund benutzen, an das sie gewöhnt waren.

In der Tat ist die Geschichte des palästinensischen Pfundes nichts als eine jüngere Geschichte der Juden Palästinas und es ist die Währung, die zur israelischen wurde, während die palästinensischen Araber sie ablehnten.

Alex Shams ist ein Propagandist. Die Wahrheit über das Pfund zeigt einen Teil der Geschichte des Zionismus, nicht die eines „palästinensischen Volks“.

UPDATE 1:
Shams ist auch Autor des betrügerischen Artikels „Ukrainian girl claims to have killed kids as an IDF soldier“ (Ukrainische junge Frau behauptet als IDF-Soldatin Kinder getötet zu haben). Ma’an muss stolz sein ihn angeheuert zu haben.

UPDATE 2:
Welche eine Überraschung: Ma’an hat still und heimlich das Foto des palästinensischen Pfundes geändert, weg von dem, das im neuen Staat Israel benutzt und von den palästinensischen Araber abgelehnt wurde.

Geschichte auszulöschen ist von palästinensischen Arabern nur zu erwarten. Buchstäblich.

Sie geben vor das „historische Palästina“ wiederbringen zu wollen, aber das Palästina, von dem sie reden, blühte nur wegen der Zionisten! Ja, Zionisten schufen ihre Sportligen, Orchester, Zeitungen, Tourismus-Initiativen und den Pavillon auf der Weltausstellung, die allesamt stolz nach Palästina benannt wurden.

* Zu dieser verlogenen Behauptung s.
Land ohne Volk für ein Volk ohne Land
„Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land“
** auch wenn die palästinensischen Araber und einige andere Gruppen sich das inzwischen gerne anders hinlügen.

Keiner Antisemit außer den Juden?

Diese Schlussfolgerung muss man wohl ziehen, liest man die Äußerungen eines Göttinger Sportwissenschaftlers namens Arnd Krüger und dem, was ihm an Zustimmung in der unzensierten Medienlandschaft entgegenflutet.

Der Mann ist so irre zu behaupten, dass die israelischen Sportler 1972 gewusst hätten, dass sie überfallen werden und hätten sich freiwillig geopfert, um Israel zu nützen.

Ich vermute mal: Der These, dass Mohammed al-Dura von palästinensischen Terroristen erschossen wurde, um Stimmung gegen Israel zu machen, wird dieser Mann mit Sicherheit vehement widersprechen.

Aber zurück zum eigentlichen Vorgang. Lila berichtet ausführlicher, was von der Sch…. zu halten ist, die der Mann von sich gibt, indem sie ihm einiges ins Stammbuch schreibt, was jüdische/israelische Grundprinzipien und das Verhältnis zum Leben an sich angeht. Auch der „Lindwurm“ nimmt die wirren Schwachkopf-Konstrukte auseinander (auch wenn die religiösen Seitenhiebe nicht sonderlich erbaulich sind). Die Unverschämtheit dieses Mannes ist schlichtweg unglaublich. Seine Verlogenheit kaum übertreffbar. Wenn man einen geistigen Brandstifter sucht, dann ist dieser Göttinger Vorturner ein Paradesbeispiel.

Aus der offiziellen Welt kommen natürlich Reaktionen, die den Mann verurteilen und man kann sich einiges sogar anhören. Das ist gut und richtig. Und liefert den Israel-Hassern Munition, weil sie jetzt wieder behaupten, bei uns dürfe man Israel nicht kritisieren. Und der Göttinger Stinkstiefel wird zu ihrem neuen Helden. Tatsachen zählen ja nicht, man macht sie sich selbst.

Und so finden sich – auch von Lila angeführt – Reaktionen auf die Lügen des Göttingers, die für sich sprechen. Eines der ganz großen Kennzeichen der Israel-Hasser ist die Behauptung, dass bei jeder Gelegenheit, bei der kleinsten Kleinigkeit die Antisemitismuskeule (einer der Zitierten nennt es „Antisemitismuskarte“) gezogen würde. So ziemlich alle dieser zitierten Kommentatoren führen das „Argument“ mit dem Antisemitismus-Vorwurf an. Nochmal eine Vermutung: Sie weisen ihn natürlich auch alle ganz weit von sich.

Aber die Art und Weise, wie sie das tun offenbart etwas. Jeder kann etwas gegen Israel haben; jeder kann das Leid der Palästinenser beklagen. Das ohne die „Leistungen“ der palästinensischen Terroristen zu tun (oder diese nur als „Freiheitskämpfer“ zu sehen), ist schon reichlich einseitig, hat aber nichts Antisemitisches an sich. Es ist schlicht Blindheit. Mehr aber nicht. Doch was sonst noch so kommt, das geht in eine Richtung, die mehr als bedenklich ist.

Wer Israel einen „Holocaust an den Palästinensern“ vorwirft; wer behauptet, dass Israel „eine Atomparanoia“ habe, den Iran militärisch bedrohe und Israel deswegen als „schwere Bedrohung des Weltfriedens“ darstellt; wer behauptet, dass alle anderen Länder des Nahen Ostens auch die Atombombe haben müssen, weil sonst kein Friede einkehrt; der macht sich dessen schon verdächtig, was er sich vorgeworfen fühlt. Denn solche Vorwürfe werden (ansatzweise mit Ausnahme der USA) keinem anderen Staat und keiner Organisation gemacht. Und das ist bezeichnend.

Einer dieser Kommentatoren schreibt in seiner ganzen ideologischen Verblendung:

Weil ich der Meinung bin das jedem Land der Welt Atomwaffen zustehen, wenn welche in Bushs Händen sind, bin ich Antisemit? Wenn ich Krieg verachte ist, darf ich Israel nicht für den Libanon-Überfall verachten, weil ich dann Antisemit bin?

Nun, solchen Leuten entgegne ich: Du darfst dieser Meinung sein, ohne dass du Antisemit bist. Aber da
du nur Israel (und den USA) vorhältst, sie seien aggressiv;
weil du ausblendest, dass Israel vom Libanon aus überfallen wurde und REagierte (!);
weil du nicht berücksichtigen willst, dass die Amerikaner und Israelis keine Atombomben benutzt haben, obwohl sie sie besitzen
und du denen, die sie zur Vernichtung Israels einsetzen werden, das angekündigt haben und seit Jahrzehnten die Vernichtung der Juden anstreben, ihre Absichten nicht übel nimmst, sondern sie unterstützt,
ja, DANN BIST DU DOCH EIN ANTISEMIT, weil du die angestrebte Vernichtung der (israelischen) Juden gut heißt!

Weil du an Israel Maßstäbe negativ anlegst, die du keinem anderen zumutest;
weil du den Juden nicht zugestehst sich verteidigen zu dürfen (ja, ja, ich weiß, deine Lippenbekenntnisse zur Selbstverteidigung kenne ich – du bist dafür, dass sie sich verteidigen dürfen, nur haben sie bisher nie eine Art der Verteidigung gefunden, die du akzeptieren könntest!);
weil nach deiner Darstellung die Juden für alles, was ihnen angetan selbst verantwortlich sind
und die Terroristen (ach ja, das sind ja keine, das sind verzweifelte Leute, die nur frei sein wollen) ihnen antun,
DESHALB BIST DU DOCH EIN ANTISEMIT!

Wer, wie der Göttinger Sportwissenschaftler, den Juden unterstellt, sie hätten gewusst und gewollt, was da 1972 in München passierte, bedient sich klar antisemitischer Motive. Wer ihn unterstützt, muss sich gefallen lassen, dass im Propagierung antisemitischen Gedankenguts vorgeworfen wird.