Ein offener Brief an Gideon Levy

Paula R. Stern, A Soldier’s Mother, 8. Juli 2016

Etwas Hintergrund für diejenigen unter euch, die es nicht wissen (vermutlich die meisten weltweit). Gideon Levy schreibt seit über 30 Jahren für Ha’aretz, er ist eine Bastion der israelischen Linken, der gegen alle Fakten und Wahrheiten heldenhaft der armen palästinensischen Agenda zu Hilfe eilt. Er ist, was viele von uns einen „selbsthassenden Juden“ nennen. Bevor ich meinen Brief beginne, möchte ich eine Sekunde darauf verwenden, was das bedeutet. Eine selbsthassende Person ist jemand, der handelt um sich selbst zu schaden, weil er glaubt, er stehe außerhalb der Kritik, ohne Wert oder Selbstachtung. Ein selbsthassender Jude jedoch ist typischerweise nicht so besorgt darum sich selbst zu verbessern, als sicherzustellen, dass andere den Standards gerecht werden, die nicht nur jenseits der Norm sind, sondern auch noch das Gegenteil des Gewünschten bewirken. Ein Mensch, der eine Schusswaffe in der Hand hat und von jemandem mit einer Machete angegriffen wird, hat keine große Wahl. Tote oder werde getötet. Ein selbsthassender Jude wird anbieten die Beerdigung zu organisieren. Die Hinrichtung wird stattfinden, egal, welche Wahl der Mensch hatte. Wenn sich jemand für den eigenen Tod entscheidet, wird die Beerdigung physisch und unter Teilnahme vieler Menschenrechtsaktivisten stattfinden, finanziert von Typen wie George Soros; außerdem wird er von der Obama-Administration bejubelt werden.

Entscheidet sich der Jude von der Schusswaffe Gebrauch zu machen, wird es trotzdem eine Beerdigung geben. Diesmal wird sie in den Medien stattfinden und eine Welt wird teilnehmen, die eher eine Bombe eingesetzt haben würde um den Angreifer zu töten, statt nur die Schusswaffe, die sie in der Hand hatte. Gideon Levy entschied sich natürlich dafür in einer Nachrichtenstory einen Kommentar zu geben, die mich diese Woche persönlich berührte. Eine Terroristin versuchte an einer Bushaltestelle zwei Soldaten niederzustechen, an der die Einheit meines Sohnes stationiert ist. Der Anschlag wurde in seiner Gänze von einer Autokamera aufgenommen, als der Fahrer den Angriff sah und an die Seite fuhr. Die Kamera läuft und dokumentiert. Es gibt keine Ausrede, keien Frage, dass dies klar ein Terroranschlag war und die Soldaten in Selbstverteidigung und der der unschuldigen Zivilisten in der Gegend handelten (es gab solche, auch wenn sie im Video nicht erscheinen). Gideons Versuch das zu verdrehen, was dort stattfand, ist hier zu lesen (wow, ich hasse es auf Ha’aretz zu verlinken). Ab der irreführenden Schlagzeile versucht Levy die Geschichte zu verdrehen. Er versagt elendig, wie seine Zeitung es gewöhnlich auch tut. Hier die Gründe:

Ein offener Brief an Gideon Levy

Lieber Gideon,

es ist schwer dir zu schreiben ohne sich zu fragen, ob ich dann meine Tastatur und den Computer reinigen muss; ob ich auf ewig beschmutzt sein werde, weil ich meine Zeit und Kraft verschwendet habe. Diese Woche bekamen wir das perfekte Szenario. Der Albtraum einer jeden Soldatenmutter und der Traum eines jeden Interessenvertreters. Das Video war sehr deutlich. Die Soldaten griffen Jamila Jabbar nicht an, die sich wünschte zur Märtyrerin auf Allahs Bett des Hasses zu machen. Jabbar griff die Soldaten an.

Das Video ist so erstaunlich eindeutig, dass ich überrascht bin, dass du nicht die offensichtlichere Möglichkeit wähltest zu behaupten es sei gestellt. Ja, Jabber nähert sich den Soldaten langsam. Durch ihr Handeln sind wir alle ziemlich sicher, dass langsam eine gute Beschreibung nicht nur für das Tempo ist, mit dem sie geht, sondern auch für ihre geistigen Fähigkeiten.

Die Soldaten weichen vor ihr zurück. Selbst du … wow, selbst du gibst zu, dass die Soldaten alles in ihrer Macht stehende unternahmen um jede von ihr geforderte Konfrontation zu vermeiden. Sie wichen zurück, forderten sie auf aufzuhören. Sie machte weiter. Und dann widersprichst du dir selbst: „Von einem Moment auf den anderen“? Nun, Gideon, wenn sie ausreichend Zeit hatte mehrere Meter voranzukommen, dass die Soldaten reagierten und zurückwichen … dann war der Augenblick eindeutig ziemlich lang.

Du forderst General Gadi Eisenkot auf sich das Video des Anschlags anzusehen. Bist du eigentlich bescheuert? Glaubst du tatsächlich, dass Eisenkot es sich nicht angesehen hat? Etwa 15-mal? Ich bin bei zehnmal und ich bin nur eine Mutter…

Du fragst, ob die Teenagerin (kennst du zufälligerweise das Alter der Soldaten… es könnte dich überraschen) … aber egal, du fragst, ob Teenagerin das Leben der Soldaten bedrohte. Nun, was denn sonst? Ein Messer in der Hand, hoch erhoben und bereit zuzustechen… das wäre doch wohl ein Ja.

Hätten sie sich umdrehen und weglaufen können, sie an der Haltestelle zurücklassen können, damit sie auf den nächsten unbewaffneten Juden einstechen kann, der des Weges kam? Nun, ja, wahrscheinlich; aber siehst du, Gideon, das Ding mit der Uniform, die sie tragen, ist doch, dass sie die Tatsache repräsentieren soll, dass es ihr Job ist die Zivilisten dieses Landes BESCHÜTZEN sollen und daher wird von ihnen erwartet, dass sie mit jeglicher Bedrohung fertig werden, die aufkommt und diese, mein lieber, fehlgeleiteter Gideon, war klare und gegenwärtig.

Sollen Soldaten so handeln? Nun, um sehr ehrlich zu sein: Ich denken, sie warteten zu lange. Ich finde, wäre ein kommandierender Offizier dort gewesen, dann hätte er einige Sekunden früher auf sie geschossen. Außerdem hätte er nur eine Kugel abgefeuert. Das Protokoll hätte gefordert, dass BEIDE Soldaten feiern; jeder mehrere Schüsse, außer es hätten sich andere Zivilisten dort befunden, die es so nahe nicht gab – noch nicht.

Sind wir auf ihre Verhalten stolz? Zur Hölle, ja. Fakt ist,  Gideon, dass diese Soldaten taten, wozu sie ausgebildet sind und ihr mehr Chancen gaben aufzuhören, als die meisten Soldaten in Israel (und mehr als JEDER Soldat eines jeden Landes im Umkreis von 1000 Meilen).

Du zitierst Eisenkot, er habe gesagt, er wolle nicht, dass ein Soldat ein ganzes Magazin auf eine junge Frau leert. Gideon, ich bekomme das Gefühl, dass du nicht weißt, was ein Magazin ist. Schau, das ist ein Plastikteil, das – nun ja: eine Menge Kugeln enthält. Nicht EINE einzige Kugel wurde auf diese arme, irregeführte, langsame und furchtbar dumme Terroristin abgeschossen, die verzweifelt hoffte einen Soldaten niederzustechen und ihr einfache Fahrkarte für die Treppe ins Märtyrertum zu bekommen.

Dann stellst du eine weitere Frage – war ihr in den Bauch zu schießen die einzige Möglichkeit die Bedrohung auszuschalten? Zur Hölle, nein. Sie hätten sie in den Kopf schießen können; sie hätten ihr ins Herz schießen können. In Anbetracht dessen, wie nahe sie war, hatten sie nicht wirklich Zeit herumzuspielen um ihr in die Beine oder in die Luft zu schießen – aber wenn du dich wirklich fragen würdest, ob es eine Stelle als den Bauch gab, muss ich zugeben, dass es sie gab. Natürlich würden wie sie dann beerdigen statt sie in unseren Krankenhäusern zu versorgen, aber solltest du das vorziehen, vielleicht können wir ja die Einsatzregeln entsprechend korrigieren.

Dann machst du auf Mathematik … Ich kann dir sagen, Gideon – dass du wahrscheinlich gut darin bist klar zu schreiben, aber in Mathe bist du grottenschlecht. Zusammen verschossen diese ZWEI Soldaten EINE Kugel … wie war das also mit zwei gegen eine? Du gibst zu, dass nur einer der beiden Soldaten schoss… ach ja, jetzt erinnere ich mich, du dachtest der andere solle sie von hinten angreifen, ohne dass sie es merkt, richtig?

Du stellst eine weitere Frage, die ich dir beantworten möchte – du fragst: „Was, glauben Sie, nehmen sie aus ihrem Militärdienst mit, von diesem Vorfall?“ Nun, Gideon, ich denke, ich sollte es beichten. Diese beiden Soldaten waren aus der Einheit meines Sohnes, was werden sie also mitnehmen werden selbst gebackene Brownies und ein Brief von mir sein, in dem ich ihnen sage, dass ich stolz auf sie bin. Was die Armee angeht, so hoffe ich, sie werden ihnen einen Orden verleihen, aber ich denke, das müssen wir abwarten.

Und dann sagst du, sie werden vielleicht eines Tages erwachsen werden. Gideon, das sind sie bereits. Würden sie glauben, dass palästinensisches Leben billig ist, würden sie nicht eine Sekunde gezögert haben und sie hätten ihr durchs Herz geschossen. Und weil sie so handelten, wie sie es sollen, werden sie Gott sei Dank (und nicht dank dir) erwachsen sein. Und nein, ich glabuen nicht, dass sie jemals bereuen werden ihr Leben geschützt zu haben.

Zurück zu dir, Gideon: Ich weiß, dass die Soldaten reifer werden, dass sie ein produktives Leben führen werden, heiraten, Kinder bekommen und sich immer daran erinnern dass sie heute leben, weil sie nicht auf selbsthassende Juden hörten, die bereit waren ihre Beerdigung zu planen. Diese Soldaten werden starke und gute Bürger unseres Landes sein. Sie werden ihr Leben dem Schutz dieses Landes widmen und hoffen, dass eines Tages diese feste  Haltung zu einer aussagefähigen und echten Friedensvereinbarung führen wird.

Ich kann nur wünschen, dass wir dasselbe über dich sagen könnten.

Was wir Siedler an der Gush Etzion-Kreuzung sehen

Gideon Levy will wissen, was Siedler von all den Soldaten an der Gush Etzion-Kreuzung denken. Joe Settler lässt es ihn wsisen…

JoeSettler, The Jewish Press (blogs), 3. März 2016

Soldaten und Bürger an der Gush Etzion-Kreuzung, 3. Dezember 2015
(Foto: Yossi Zamir/Flash90)

Gideon Levy von der Ha’aretz will wissen, was Siedler denken, wenn sie durch die Gush Etzion-Kreuzung fahren und die Armee-Kaserne sehen, zu der sie geworden ist.

Für Levy beweist, dass diese Kreuzung zur Militärzone geworden ist, dass wir Juden nicht hierher gehören, will die Araber es nie ihr Recht auf den Versuch aufgeben werden uns hinauszuwerfen und zu töten. Er sieht einen gewalttätigen, von Angst erfüllten Staat, „der darauf besteht durch das Schwert zu leben“.

Aber so sehen wird die Juden nicht.

Wir sehen eine arabische Gesellschaft, die genauso böse und krank ist, wie sie es schon 1929 war, als sie die uralte jüdische Gemeinde von Hebron massakrierte und vernichtete. Sie wissen, damals, als wir kein Schwert hatten, durch das wir leben konnten, geschweige denn Siedler und einen Staat.

Und wir erinnern uns an 1948, als die Araber die jüdischen Gemeinden des Gush Etzion vernichteten und 240 Männer und Frauen massakrierten.

Wenn wir also 2016 die die schwer bewachte Gush Etzion-Kreuzung und die fortgesetzten arabischen Terroranschläge sehen, dann sehen wir, dass die Araber sich immer noch nicht geändert haben.

Verändert haben allerdings wir uns…

2016 sind wir vorbereitet und – weit wichtiger – in der Lage um das zu kämpfen, was unser ist.

Wir sehen unsere Soldaten, die standhalten, darauf vorbereitet jeden arabischen Terroristen zu töten, der versucht uns zu ermorden.

Das ist nicht der Gush Etzion von 1948, nach dem Levy sich sehnt.

Aber zugegeben, wir sind auch bestürzt von dem, was wir sehen.

Vor zwei oder drei Jahren waren die meisten Soldaten, die wir an der Gush Etzion-Kreuzung sahen, dort, um im Pina Chama Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen – ein kostenloser Kaffeestopp für Soldaten.

So ist es nicht mehr und das ist ein Zeichen des Versagens unserer politischen Führungskräfte.

Die Notwendigkeit so viele bewaffnete Soldaten an der Gush Etzion-Kreuzung zu stationieren ist ein Ergebnis ihres Versagens sich mit der Wurzel des Problems zu beschäftigen.

Es bedeutet, dass unsere Abschreckung verfallen ist.

Unsere Führungspolitiker haben Angst den Kampf zu gewinnen. Ihnen graut derart davor zu siegen, dass sie stattdessen mehr Eiserne Kuppeln bauten, sie stellten mehr Betonsperren auf und sie bahnten mehr Umgehungsstraßen.

Statt offensiv zu agieren, die Quelle dieses Übels auszufegen, zu der die palästinensische Autonomiebehörde gehört, spielen wir defensiv, defensiver und noch defensiver.

Die nächtlichen Punktaktionen der IDF sind wie der Versucht einen Swimmingpool mit Fingerhut zu leeren.

Und übrigens: Diese Politik ist den Mitgliedern der arabischen Gemeinden gegenüber, die den Terror nicht unterstützen, wenn wir die Terroristenfamilien nicht ausreißen, die in ihrer Mitte leben.

Um also Gideon Levy zu antworten: Wenn wir die Armeegarnison an der Gush Etzion-Kreuzung sehen, dann sehen wir unsere Stärke und unseren Lebenswillen. Und um Gideon Levy zu antworten: Wenn wir die Armeegarnison an der Gush Etzion-Kreuzung sehen, sehen wird ie Stärke, die unsere Anführer so viel Angst haben zu nutzen.

Gideon Levy von Ha’aretz verbreitet sein antiisraelisches Gift im Ausland

CAMERA, 17. April 2015

Die israelische Tageszeitung Ha’aretz hat in Israel eine minimale Kundschaft. Nach Angaben einer kürzlich erfolgten Studie von Target Group Index (TGI) betrug die Leserschaft von Ha’aretz lediglich 5,8% des Nachrichtenmarkts. Und selbst dieser Minimalanteil ist höher als er noch letzten Sommer während der IDF-Operation Fels in der Brandung zur Beendigung des Hamas-Raketenfeuers war. Damals lagen die Zahlen noch niedriger, weil einer großen Zahl Abonnementskündigungen, die durch ein Op-Ed des Kolumnisten Gideon Levy ausgelöst waren, in dem er israelische Piloten dafür verurteilte, dass sie ihre militärischen Befehle ausführten. Die meisten Israelis erkannten Ha’aretz als das, was sie ist: eine ideologische Zeitung mit einer linksextremen Redaktionspolitik, die mehr an Interessenvertretung interessiert zu sein scheint als an objektiver Sammlung von Nachrichten.

Gideon Levy sitzt in der Redaktionsleitung und schreibt für die Zeitung eine wöchentliche Kolumne, „Twilight Zone“, sowie politische Leitartikel. Er ist in Israel als erbitterter antiisraelischer Ideologe und Aktivist bekannt, der vor kurzem verhaftet wurde, weil er IDF-Soldaten bespuckte und verfluchte, der oft Ereignisse erfindet, um seine radikale Agenda zu unterstützen. Seine Fan-Gemeinde besteht in erster Linie aus weiteren Israelhassern und Aktivisten, während Mainstream-Israelis und -Journalisten ihn als unredlichen Propagandisten ablehnen (s. z.B. „Colleague Takes Gideon Levy to Task“ und “Former Editor Marmari Speaks Out On ‘Apartheid’ Poll Scandal” sowie auch hier).

Von dem Mainstream-Medien seines eigenen Landes diskreditiert, hat Levy Interesse daran gefunden seine Giftigkeit und die Werbung für Boykotte gegen den jüdischen Staat ins Ausland zu verlegen, wo er uneingeweihtes Publikum mit unehrlichen Verleumdungen gegen Israel beeinflussen kann (s. z.B. „Haaretz’s Levy FUels Anti-Israel Distortions – In Croatia“). Er verkauft sich als heldenhaften Erzähler der Wahrheit, der „es zu seinem Auftrag gemacht“ hat, wie kürzlich ein kanadischer Interviewer ihn beschrieb, „Zeugnis vom palästinensischen Leben in den besetzten Gebieten ablegt“. Levy gibt die Verachtung seiner Landsleute für ihn zu, aber er schreibt sie nicht seinen verleumderischen Schriften Erfindungen zu. Stattdessen versucht er für sich ein Image als Whistleblower zu pflegen, der sich den Hass seiner Landsleute zuzieht, weil er angeblich die hässliche Wahrheit über sie enthüllt. Ihm wird bei dieser Aufgabe von antizionistischen und antisemitischen Organisationen geholfen und Beihilfe geleistet, dazu von Auslandsjournalisten, die nur allzu bereit sind von Israel das Schlimmste zu glauben und diesem verlogenen Ideologen eine Plattform zu bieten, von der aus er Propaganda gegen sein Land auswürgen kann.

Levy beendete gerade eine einwöchige, durch acht Städte führende Redetour quer durch Kanada, die von Canadians for Justice and Peace in the Middle East (CJMPME) gesponsert wurde – einer antiisraelischen BDS-Gruppe (Boykott, De-Investition und Sanktionen). Zu den Mitsponsoren der einzelnen Veranstaltungen gehörten antiisraelische Gruppen wie die Arab Students Association, Solidarity for Palestinian Human Rights, die Palestinian Student Association und Justice for Palestinians. Die erwähnten Gruppen sind Levys offensichtliche Verbündete und Unterstützer, die eine gemeinsame Sache haben: Israel zu diffamieren. Störender waren aber die Fakultäten an den Universitäten, die einige der lokalen Vorträge Levys mitsponserten. Dazu gehörte das Department of Near and Middle Eastern Civilizations an der University of Toronto, das Department of Political Science der University of Alberta und das Department of Writing der University of Victoria.

Levy wurde zudem in kanadischen Radiosendungen interviewt, darunter die Mike Eckford Show auf Radio CKNW in Vancouver, die am 27. März ausgestrahlt wurde, und Michel Enrights überregional ausgestrahlte Sonntagsausgabe auf CBC, dem landesweiten kanadischen Sendernetz, am 29. März. Dort verbreitete Levy weiteres antiisraelisches Gift. Seine Stimme kochte vor scheinheiliger Wut, als Levy Israel als einziges für den palästinensisch-israelischen Konflikt verantwortlich machte, palästinensischen Terrorismus rechtfertigte und zu Boykotte und Bestrafung Israels durch Mächte des Auslands drängte.

Während der Lokalradio-Moderator Mike Eckford unterwürfig Levy antiisraelische Tiraden ehrfürchtig akzeptierte, stellte Radiomoderator Enright Levy mehrere herausfordernde Fragen, die Levy geschickt umging; er schaffte es das Thema zurück zur Dämonisierung Israels zu bringen. Eckford führte Levy mit einem langen, kriecherischen Zitat aus dem angeblichen Interview des radikal antiisraelischen Journalisten Johann Hari mit Levy ein, das im Independent (London) erschien. (Wie sich herausstellte, hatte Hari vorgegeben Levy persönlich interviewt zu haben, obwohl der lediglich Teile, die ihm gefielen, aus verschiedenen Levy-Kolumnen zusammengeschnitten hatte.) Während des gesamten Interviews kroch Eckford Levy hinten rein, behandelte ihn als Helden, schmeichelte ihm, stellte ihm kriecherische Fragen und ebnete Levy den Weg Israel, seine Presse, sein Volk und seine Führungskräfte zu verunglimpfen. CBCs Michael Enright forderte Levy dagegen zu palästinensischem Terrorismus und Hetze, die BDS-Bewegung gegen Israel und Antisemitismus heraus. Levy hielt jedoch an seiner Linie fest und nutzte das landesweite Programm, um sein antiisraelisches Gift zu verbreiten.

Unten folgen einige Zitate aus den beiden Radio-Interviews, die Krampen von Levy Redetouren im Ausland verkörpern.

Gegen einen jüdischen Staat

„Mein Traum ist ein einziger Staat, ein demokratischer Staat mit gleichen Rechten für alle, mit gleichen Gesetzen für jeden, gleichberechtigte Menschen. Es klingt im Moment wie ein Traum, aber ich sehe keine andere realistische Alternative…. Ich mache mir weniger Sorgen um eine jüdische Mehrheit, weil ich an einem gerechten Ort leben will und ich glauben, dass er Charakter Israels durch das Regime geformt werden wird, nicht von seiner ethnischen Mehrheit. Er kann einfach ein binationaler Staat sein und ein sehr ungerechter jüdischer Staat…“ (CKNW)

Beschuldigung aller israelischer Führungspolitiker

„Israelische Premierminister behaupteten einer nach dem anderen, dass sie das Ziel hatten die Besatzung zu beenden, behaupteten, sie hätten das Ziel einen unabhängigen Palästinenserstaat zu ermöglichen und unternahmen gleichzeitig alles Mögliche, um diese Möglichkeiten zu verhindern…“ (CKNW)

Unterstellung israelischer Presse-Einseitigkeit

„Die Berichterstattung ist sehr, sehr einseitig, entmenschlicht die Palästinenser systematisch und sehr, sehr eingeschränkt, das Minimum des Minimums…“ (CKNW)

Rechtfertigung der Hamas-Raketenangriffe auf Zivilisten innerhalb Israels Grüner Linie

„Man sollte fragen, warum sie ihre Raketen schießen. Man sollte fragen, welche andere Möglichkeit man den in Gaza lebenden Palästinensern lässt, die im größten Gefängnis der Erde leben. Wir wollen offen sein. Wann immer sie aufhören Raketen zu schießen, vergessen die Welt und Israel sie. Sehen Sie sich das jetzt an, sie sind wieder vergessen…“ (CBC)

Verurteilung der Militäroperation Israels zum Stopp des Hamas-Raketenfeuers nach Israel

„… Hunderte wurden für nichts getötet und Hunderte Frauen und Kinder wurden für nichts getötet…“ (CKNW)

„… Hunderte palästinensischer Frauen und Kinder wurden für nichts getötet…“ (CBC)

Rechtfertigung palästinensischen Terrorismus im Allgemeinen

„Die Palästinenser besitzen keine Armee. Und ihre einziger Weg für ihre Freiheit zu kämpfen, für ihre Rechte, geht über das, was wir Terrororganisationen nennen. Leider. Welche andere Wahl haben wir ihnen gelassen?“ (CBC)

„… Wenn man das Problem lösen will, muss man sich fragen, was einen jungen Palästinenser, der nicht dazu geboren wurde zu töten, dazu bringt sein Leben zu opfern und diese furchtbaren Gräueltaten und Verbrechen gegen Zivilisten in Tel Aviv, in Jerusalem und überall zu begehen. Wenn man nicht fragt warum, wird man das niemals lösen. Und man muss fragen, warum. Und man muss zu dem Schluss kommen, dass man ihn in die Ecke drängt, in der er nichts mehr zu verlieren hat…“ (CBC)

Ausblendung palästinensischer Hassrede und Indoktrination Jugendlicher gegen Israel, um Israel zu beschuldigen

„Glauben Sie mir, mach so vielen Jahren der Berichterstattung zu den besetzten Gebieten und den Palästinensern: Da gibt es eine Mehrheit der Palästinenser, die mit Israel in Frieden leben wollen, einschließlich der jungen Menschen, wenn man einfach nur die Realität ändert. Sie hat sich in den letzten Jahren zu Schlimmeren verändert, denn diese jungen Menschen, sie brauchen nicht viel, um Israel zu hassen. Wissen Sie, es reicht ihnen mitten in der Nacht aufzuwachen und israelische Soldaten zu sehen, die ihre Eltern vor ihren Augen erniedrigen. Es reicht ihnen aus ihren Schulen zu gehen und israelische Soldaten zu sehen, die von Zeit zu Zeit einige von ihnen schlagen, auf jemanden schießen.“ (CBC)

Werbung für Wirtschaftsboykott gegen Israel

„Boykott war in Südafrika sehr effektiv, sehr effektiv… Das Regime in der Westbank und das Regime im Gazastreifen sind ein Apartheidregime. Was ist es, wenn nicht Apartheid, wenn ein Volk nichts besitzt, keine Ressourcen und keine Rechte. Und ich frage: Warum war es legitim, das mit Südafrika zu tun und warum ist es nicht legitim, das mit Israel zu tun? Glauben Sie wirklich, die Veränderung wird von alleine kommen? Ich wünschte, wir würden das nicht brauchen. Für mich als Israeli ist es sehr problematisch Boykott zu fordern, denn ich selbst boykottiere Israel nicht. Ich lebe dort. Aber ich kann Ihnen sagen, dass man Israel schütteln muss, weil Israel jemanden braucht, um es vor sich selbst zu retten.“ (CBC)

Verunglimpfung der Unterstützung der USA für Israel: Drängt die USA Israel zu bestrafen

„… Israel ist eine regionale Supermacht in der Region mit der totalen, automatischen, blinden Unterstützung der USA wie kein anderer Staat in der Welt…“ (CBC)

„Viele Male, wenn jemand die Beziehungen zwischen den USA und Israel beobachtet, kann man sich fragen, wer genau von den beiden die Supermacht ist und wer wen in die Tasche steckt. Es ist nicht sehr klar und für mich ist es ein Rätsel und ich habe nie das Geheimnis der einseitigen Beziehungen verstanden, in der Israel alles bekommt und nichts gibt und niemals amerikanischen Ersuchen zuhört und das internationale Recht ignoriert und auch viele Male amerikanischen Ratschlag. Aber Herr Netanyahu ging jedenfalls ein paar Schritte weiter als jeder andere israelische Premierminister. Ich denke, er überschritt einige rote Linien, die kein westlicher Führungspolitiker jemals zu überschreiten gewagt hätte; er mischte sich sehr brutal gegen Obama und das Weiße Haus in Washington in die amerikanische Innenpolitik ein. Und jetzt ist es an der Zeit, dass Herr Obama Rache nimmt und es scheint so, dass er das tut. Das einzige Problem damit ist: Wo war er in den letzten sechs Jahren? Ich meine, warum erst jetzt? Und wie viel kann er in seinen letzten zwei Jahren im Amt [gegen Netanyahu] unternehmen? Das ist immer noch eine offene Frage.“ (CKNW)

„Kanada ist in seinem Verhalten, das muss ich leider sagen, alles andere als ein echter, aufrichtiger Freund Israels; dass es die Besatzung unterstützt, seine Verbrechen unterstützt, die Siedlungen unterstützt, ist alles andere als Freundschaft mit Israel. Und ich denke, es ist nicht irrtümlicherweise so, dass es so viele Ähnlichkeiten zwischen dem kanadischen Premierminister Stephen Harper und dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu gibt. Ich denke, sie teilen viele gleiche Werte, beide verbreiten Angst auf eine systematische Weise, um an der Macht zu überleben. Und ich denke, im Endeffekt sollte jeder sich selbst fragen, ob diese automatische und blinde Unterstützung Freundschaft ist. Würden Sie einen echten Freund automatisch und blind unterstützen? Wäre das Freundschaft? Oder würden Sie ihn kritisieren, wenn Sie das Gefühl hätten, es wäre nötig? Heute ist diese Art von Unterstützung, die Verbrechen der Besatzung unterstützt, die ignoriert, was Israel anderen antut, keine Freundschaft.“ (CBC)

Dass Levy ein bornierter Radikaler ist, der dieselben antiisraelischen Falschmeldungen wieder und wieder hinrotzt, überrascht objektive Nachrichtenkonsumenten nicht, die den palästinensisch-israelischen Konflikt verfolgen. Auslands-Publikum jedoch ist sich der extremen Einseitigkeit Levys und der Ha’aretz nicht bewusst. Levy selbst formulierte es so, als er seine Erfahrung beschrieb, in Kanada endlich Beachtung zu finden:

„Es ist wie ein Wunder. Ich bin hier wiedergeboren, denn ich bin so viel Sympathie und wohlwollende Fragen nicht gewohnt… Ich bin wirklich, wirklich bewegt und überrascht angesichts des Willkommens…“ (Radio CKNW, Mike Eckford Show, 27. März 2015)

Indem er seine schadenden Botschaft auf diese Sorte naiven Zielpublikums umleitet, schürt Levy Israel-Feindlichkeit und wirbt für Boykott und den jüdischen Staat schädigende Politik.