Foto: Ein Qiniyye am Golan

gefunden auf twitter: das Drusendorf Ein Qiniyye auf den Golanhöhen unterhalb des Hermon:

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Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (6. – 12. Mai 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 06.05.2018:

Die Hamas fürchtet um das Leben ihrer Führer und hat die Sicherheitsmaßnahmen für diese verstärkt.

Montag, 07.05.2018:

Die PA-Terrorchefs bearbeiten Diplomaten aus aller Welt, dass sie nicht an der Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem teilnehmen sollen.

Über verschiedene Kanäle haben die Terrorfürsten der Hamas Botschaften an Israel geschickt; Inhalt soll das Angebot eines langfristigen Waffenstillstands sein; im Gegenzug soll Israel die Teilblockade des Gazastreifens lockern.

Ein israelischer Minister sagte am Montag, Israel würde den syrischen Präsidenten Assad stürzen, sollte der Iran syrisches Territorium für einen Angriff auf Israel nutzen.

Dienstag, 08.05.2018:

Aufgrund von iranischen „irregulären Aktivitäten“ in Syrien haben die israelischen Behörden angewiesen die Bunker auf dem Golan zu öffnen und zur Nutzung vorzubereiten.
Die IDF beruft einige Reservisten ein.
Das Bildungsministerium hat alle Ausflüge auf den Golan abgesagt.

Die Hamas bestreitet, dass sie Israel eine langfristige Waffenruhe angeboten habe.

Mahmud Abbas behauptete nach einem Gespräch mit dem Präsidenten von Venezuela, er sei bereit zu ernsthaften Verhandlungen mit Israel.

Die PA-Führer rufen die Bevölkerung von „Ost“-Jerusalem zu Massenprotesten gegen die Verlegung der US-Botschaft auf.

Mittwoch, 09.05.2018:

Trotz der befürchteten Spannungen auf dem Golan hat die Verwaltung keine Veränderungen in den täglichen Abläufen angeordnet. Alles verläuft wie sonst auch.

Auch die IDF hat den bedingten Alarmzustand wieder heruntergefahren.

Die IDF hat Anweisungen erhalten auf Araber zu schießen, die Terrordrachen starten. Dabei ist es auch gestattet die Terroristen mit Hilfe von Drohnen gezielt zu töten.

Gazas Hamas-Chef kündigte an, dass die „Proteste“ am Zaun nächste Woche „entscheidend“ sein würden. Er gelobte, dass er und seine Mitführer bereit seien in einer Kampagne zur Beendigung von Israels Blockade zu sterben. (Wer’s glaubt…)

Donnerstag, 10.05.2018:

Die iranischen Ziele der israelischen Luftwaffe in der Nacht auf den 10. Mai 2018:

Die Hamas hat Israels Angriff auf die iranischen Revolutionsgarden in Syrien verurteilt: „Die Hamas verurteilt die fortgesetzte Beschießung des palästinensischen Volks und Länder in der Region und seine Eskalation gegen die die brüderlichen syrischen Ländereien; sie betrachtet das als Beweis, dass dieses Gebilde der Hauptfeind der islamischen Nation und die größte Bedrohung für sie und die Quellen allen Terrorismus in der Region ist.“ (Klar doch. Assads Massenmorde sind von Israel verursacht. Wenn sie denn Terror sind. Wenn nicht, egal – Israel ist trotzdem schuld.)

Ein offizieller Vertreter des Iran hat den Raketenangriff auf Israel abgestritten und schwört „Vergeltung“ für die israelischen Luftangriffe.

Nach syrischen Angaben hat der israelische Gegenschlag mit der „direkten Konfrontation“ „eine neue Phase“ eingeleitet. (Sprich: Israel ist der Aggressor.)

Der Palästinensische Islamische Jihad erklärte, Israels Vergeltungsschläge (gegen die iranischen Stellungen in Syrien) ließen keine andere Wahl als Israel militärisch anzugreifen.

Von der Hamas war zu vernehmen, der israelische Vergeltungsschlag in Syrien sei „Beweis, dass Israel der Hauptfeind der arabischen Nation ist und in der Region Terror schürt“.

Ein ranghoher Hamasführer drängte die Araber im Gazastreifen zu Hunderttausenden den Grenzzaun zu durchbrechen. Das sei eine fiktive Grenze.

Die Hamas belohnte verletzte Teilnehmer an den Ausschreitungen gegen den Gaza-Zaun mit insgesamt $500.000 aus Notfallmitteln.

Es scheint so, als habe die IDF eine technische Möglichkeit zur Verteidigung gegen die Terrordrachen gefunden. In den letzten Tagen sollen mindestens 20 Drachen abgefangen worden sein.

Freitag, 11.05.2018:

Die Fatah/PA plant in ihrem Budget für 2018 €330 Millionen für Terrorrenten ein.

Die IDF hat Luftbilder der angegriffenen Orte in Syrien veröffentlicht, die die Stellungen vor dem Angriff zeigen. Als Zahlen werden inzwischen folgende Angaben von Beobachtern gemacht: Der Angriff erfolgte mit 28 Flugzeugen (F-15 und F-16), es wurden 60 Luft-Boden-Raketen und etwa 10 taktische Boden-Boden-Raketen geschossen. Es gab 23 Tote, davon 8 Syrer und 15 „internationale“ Soldaten.

Die UNO-Friedensschützer im Libanon sagen, dass an der Grenze nach dem Angriff Israelis in Syrien alles ruhig ist. UNIFIL hatte die Patrouillen erheblich verstärkt.

Während des Monats April gab es mit 223 Anschlägen die meisten Terroranschläge dieses Jahr gegen Israelis. 192 davon beinhalteten Brandsätze. Die meisten der Angriffe erfolgten an der Gaza-Grenze, wo es im März 5 und im April 118 gab. Dort waren sie vor allem Teil der „Proteste“ zum „Marsch der Rückkehr“.

Samstag, 12.05.2018:

Zur Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem verdoppelt die IDF ihre Truppen am Gazastreifen, Judäa und Samaria.

Die neue Methode der IDF zur Bekämpfung der Terrordrachen scheinen Modellflieger zu sein. Ausgerüstet mit Messern an den Tragflächen können sie die Schnüre der Drachen durchschneiden, so dass diese ihre Brandsätze nicht bis nach Israel bringen können. Der Einsatz scheint sich bisher recht erfolgreich zu gestalten.

Die Organisatoren der „Marsch der Rückkehr“-Krawalle sagen, die Brände und Beschädigungen am Übergang Kerem Schalom seien „unglücklich“; der Übergang solle sicher bleiben. Außerdem sei Israel für die Schäden verantwortlich, weil von Soldaten verschossenes Tränengas die Leute dort in der Falle gehalten habe.

Ein 15-jähriger Gaza-Araber erlag heute nach Angaben aus Gaza den gestern bei den Krawallen erlittenen Verletzungen. Damit haben die gestrigen Krawalle 2 Todesopfer gefordert.

Die Hamas hat ihr Ziel des „Marschs der Rückkehr“ noch einmal bekräftigt: Israel soll vernichtet und „ganz Palästina“ „befreit“ werden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (10. – 16. Dezember 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 16.12.2017:

Die Teilnahme an den „Tagen des Zorns“ scheint sich reichlich in Grenzen zu halten. Nimmt man die angegebenen Zahlen und rechnet das um, dann beteiligten sich kaum 0,1 Prozent der Bevölkerung in Judäa/Samaria und dem Gazastreifen daran (ca. 3.000 in Judäa/Samaria, ca. 4.000 im Gazastreifen).

Die IDF hat Fotos veröffentlicht, die zeigen, wie palarabische Jugendliche einen Krankenwagen als Deckung für ihre Angriffe mit Steinen auf israelische Sicherheitskräfte nutzen.

Montag, 11.12.2017:

Die „Proteste“ scheinen stark abzuklingen. Sie hatten ohnehin nicht den erwarteten Zulauf; waren es Freitag noch mehrere tausend, zählten sie Samstag nur noch mehrere hundert, Sonntag hatten sie noch einmal abgenommen. Trotzdem bleibt die IDF in erhöhter Alarmbereitschaft.

Der Terrorist, der Sonntag einen Wachmann am zentralen Busbahnhof in Jerusalem lebensgefährlich verletzte, gehört zu einer Familie, die eng mit Mahmud Abbas‘ Fatah verbunden ist. Zwei seiner Brüder arbeiten bei den PA-Sicherheitskräften.

Die PA hat alle Schulen angewiesen keine Treffen mit der Delegation aus Bahrain zu vereinbaren oder gar durchzuführen, die mit einer Friedensbotschaft zu Besuch in Israel ist. Stattdessen gab es Gerüche, die Delegation wolle über den Übergang Erez in den Gazastreifen kommen; dort versammelten sich Araber, um sie mit Schuhen und Eiern zu bewerfen. Zudem gibt es Berichte, dass der Delegation der Zugang zur Al-Aqsa-Moschee von den PA-Wächtern verweigert wurde.

In einer recht umfangreichen Aktion räumte Israel auf dem Golan 300 Landminen. Das 2 bis 3 Quadratkilometer große Gelände komplett zu räumen könnte Jahre dauern. Die Minen wurden von Syrien vor dem Sechstagekrieg 1967 gelegt.

An der Universität Haifa demonstrierten arabische Studenten gegen Trumps Entscheidung; sie skandierten: „Jerusalem ist arabisch.“

Heckmeck:
Wladimir Putin forderte beim Besuch in Kairo die „sofortige Wiederaufnahme von palästinensisch-israelischen Gesprächen über alle umstrittenen Gebiete, einschließlich des Status von Jerusalem“. Er warnte davor einer israelisch-palästinensischen Vereinbarung vorzugreifen; das sei kontraproduktiv und destabilisierend.

Dienstag, 12.12.2017:

Der am Sonntag in Jerusalem verletzte Wachmann ist seit heute nicht mehr in Lebensgefahr, aber immer noch sediert und an Beatmungsgeräte angeschlossen.

Die israelische Regierung hatte angekündigt in Jerusalem 14.000 neue Wohneinheiten zu bauen, „6.000 davon in Ostjerusalem“. Die PA-Nachrichtenagentur WAFA schreibt, dass 14.000 Wohnungen für israelische Siedler in Jerusalem“ gebaut würden. Das heißt, die PA betrachtet auch Einwohner von „West“-Jerusalem als „Siedler“ und erheben Anspruch auf Kontrolle. (Information per E-Mail)

Heute Abend beginnt Hanukkah. Die IDF wird koordinierte Touren nach Judäa und Samaria zulassen und schützen.

Am frühen Abend demonstrierten rund 70 Juden und Araber am Ortseingang von Um el-Fahm: „Juden und Araber lehnen es ab Feinde zu sein.“ Die Demonstration ist offenbar eine Reaktion auf gewalttätige Vorfälle in der Gegend, bei denen Araber mit Steinen warfen.

Bewaffnete Frauen der Al-Quds-Brigaden im Gazastreifen drohen wegen Trumps Entscheidung mit einer Intifada.

Mittwoch, 13.12.2017:

Friedenspartner mit Vertrauen bildenden Maßnahmen: Mahmud Abbas hielt vor der Organisation der Islamischen Konferenz eine Rede, in der er forderte, dass die Staaten der Welt ihre Anerkennung Israels widerrufen sollen.

Hamas: Wir werden Palästina von der „dreckigen Besatzung“ befreien – klare Worte von Mahmud al-Zahar bei einer Gedenkveranstaltung an zwei tote Terroristen.

Klar, beim Völkermörder Rettung gesucht: Saeb Erekat befindet sich zur Behandlung in einem israelischen Krankenhaus.

Mit dem soll Frieden geschlossen werden? Mahmud Abbas: „Trump hat Israel Jerusalem gegeben – kein Frieden, bis wir es zurückhaben“. (Zurück????)

An Hanukka wollten Hamas-Terroristen an einer Bushaltestelle Israelis entführen. Der Anschlag konnte vom Geheimdienst verhindert werden. Die Terrorzelle aus Tel (bei Nablus) wollte sich als Juden verkleiden und damit „einen Soldaten oder einen Siedler“ in ihr Auto locken.

Donnerstag, 14.12.2017:

Bei Razzien in „Ost“-Jerusalem wurden insgesamt 77 Araber festgenommen, die maßgeblich an den gewalttätigen Krawallen gegen Trumps Jerusalem-Entscheidung beteiligt waren.

Lasst die Christen drunter leiden: Der Bürgermeister von Nazareth hat wegen Trumps Jerusalem-Entscheidung die Weihnachtsfeiern der Stadt abgesagt.

Demonstrativer Rassismus und Hetze: An einem Geschäft in Jericho prangt ein Schild „Kein Zutritt für Hunde und Araber“.

Ein Polizeihund sorgte in Taybe (eine arabische Stadt in Zentralisrael) für die Entdeckung illegaler Schusswaffen in einer Fabrik.

Der Hamas-Grande Mahmud al-Zahar ließ wissen, dass Trumps Entscheidung Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen unwichtig sei. Zur „Geburtstagsfeier“ der Hamas verkündete er, die Terrororganisation sei stärker als jemals zuvor. Sie habe den Gazastreifen befreit und der Rest werde auch noch folgen.

Freitag, 15.12.2017:

Bilanz: Die Woche über wurden insgesamt 14 Raketen auf Israel geschossen.

Wieder sehr friedliche und liebevolle Lehre mit offiziellen PA-Vertretern und -„Experten“ aus dem PA-Fernsehen: Es gibt keine „Dokumentation“, dass die Westmauer vor der Balfour-Erklärung jemals jüdischer Gebetsort war; die Juden haben weder religiös noch historisch eine Verbindung zum Land; Israels Behauptungen jüdische Artefakte gefunden zu haben, sind eine klare Fälschung der Geschichte der Stadt; jüdische historische Verbindungen zur Stadt sind „zionistische Erfindungen“, sie sind nur in „Palästina“, weil die Europäer sie loswerden wollten; die Verjudung der Stadt ist der Versuch die arabische Identität auszulöschen und die arabisch-islamischen Charakteristika Jerusalems zu verändern, um ihm einen neuen, fiktiven Charakter aufzustempeln, der „jüdisch“ genannt wird.

Samstag, 16.12.2017:

Die Rakete, die gestern Abend noch im Gazastreifen einschlug statt in Israel, beschädigte das Haus eines Hamas-Terroristen (ein Bruder von Hamas-Sprecher Muschir al-Masri).