Historischer Air India-Flug von Tel Aviv passierte neben dem von Saudi-Arabien auch den Luftraum des Oman

Elder of Ziyon, 23. März 2018

Es ist viel Wind um die ersten Air India-Flug von Tel Aviv gemacht worden, der durch saudischen Luftraum führte, das erste Mal, dass einem Flug von Israel erlaubt wurde diese Route zu nehmen.

Aber wenn man sich die Karte ansieht, dann musste Flug AI140 auch ein weiteres arabisches Land überqueren – den Oman. Man scheint ausdrücklich vermieden zu haben den Luftraum der Vereinigten Arabischen Emirate zu nutzen.

Der Oman wird in den meisten Artikeln zu diesem Flug kaum erwähnt.

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Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (17.-23.01.2016)

Sonntag, 17.01.2016:

Einmal mehr glorifizierte die Fatah Terroristinnen als Vorbilder, denen die arabischen Kinder nacheifern sollen.

Montag, 18.01.2016:

Bei den Palästinensern wird der Mord an Dafna Meir in Otniel am Sonntag gefeiert, u.a. mit der folgenden Grafik auf eine pal-arabischen Nachrichtenseite:

Der Facebook-Eintrag mit diesem Bild hat Dutzende Kommentare, mit denen der Mord gelobt und dem Mörder gewünscht wird, dass die Israelis ihn nicht – und dass das Mordopfer in der Hölle brennen soll.

Dienstag, 19.01.2016:

Der Mörder von Dafna Meir aus Otniel ist gefasst worden. Er lebte in einem Dorf in der Nähe und wurde in seinem Zuhause von Sondereinsatztruppen verhaftet. Es handelt sich um einen 16-jährigen.
Sein Vater prahlte in den PA-Medien, wie stolz er auf seinen Sohn ist.

Premierminister Netanyahu kündigte an, dass das Haus des Otniel-Terroristen zerstört wird; außerdem sollen alle, die ihm geholfen haben, ihre Arbeitsgenehmigungen bei Juden entzogen bekommen.

Mittwoch, 20.01.2016:

Der PA-Geheimdienstchef behauptet, das seine Sicherheitskräfte seit Beginn der aktuellen Terrorwelle 200 Anschläge verhindert hätten.

Israel hat angefangen an der südlichen Grenze zu Jordanien einen gut 30km langen Zaun zu bauen, eine Fortsetzung des Zauns an der Grenze zu Ägypten. Damit sollen Anschläge durch von dort kommende Terroristen verhindert werden.

Donnerstag, 21.01.2016:

Kuwaitische Medien berichten Israel habe vor PLO-Polizeikräften die Verantwortung für die Sicherheit in mehrheitlich arabischen Vierteln Jerusalems jenseits der Waffenstillstandslinien von 1949 zu übergeben. PLO-Vertreter sollen die Vorschläge derzeit prüfen.

Mahmud Abbas behauptete gegenüber israelischen Journalisten, er habe Netanyahu ein Gesprächsangebot geschickt, aber keine Antwort erhalten; das Treffen sei eigentlich von beiden Seiten vorbereitet worden.

Tawfik Tirawi vom Zentralkomitee der Fatah verkündete, dass man einen Staat in den „Grenzen“ von 1967 anstrebe – aber nur als Ausgangspunkt für die völlige Vernichtung Israel!

Freitag, 22.01.2016:

Terrorbilanz Dezember 2015: 181 geworfene Brandsätze in Jerusalem, Judäa und Samaria (auf jüdische Ziele). Das war eine Verbesserung, im November gab es 248! Erwähnt werden die Anschläge in der westlichen Presse so gut wie gar nicht.

Gestern behauptete Abbas gegenüber israelischen Reportern, es habe Absprachen zu Friedensgesprächen gegeben und Netanyahu hätte die ins Leere laufen lassen. Israel bestreitet das vehement. Erstaunlich: In den pal-arabischen Medien gibt es keinerlei Meldungen, dass die Führungsetage versucht haben will die Verhandlungen wieder in Gang zu bringen. Die offizielle PA-Nachrichtenagentur WAFA berichtete zwar über das Treffen von Abbas mit den Journalisten, aber die angebliche Initiative wurde mit keinem Wort erwähnt. Wenn Abbas an Verhandlungen interessiert wäre, warum wird das in seinen offiziellen Medien nicht berichtet?
(Die US-Regierung gibt an, dass sie von einer Initiative von Abbas nichts weiß.)

Netanyahu versucht in Davos Abbas wieder zu Verhandlungen zu bewegen. Saeb Erekat rastete deswegen aus.

Die schnelle Eingreiftruppe von Efrat führte eine erfolgreiche Übung durch. Es handelt sich um eine besondere Terrorbekämpfungseinheit der Stadt.

Samstag, 23.01.2016:

Da fängt sogar Kerry an sich Sorgen zu machen, aber die Politik seines Chefs ändert er nicht: Der US-Außenminister sagte, dass die Hisbollah 80.000 Raketen hat und die meisten ihrer Waffen vom Iran erhält.

Muslimische Staaten versprechen Gaza viel, geben wenig

Elder of Ziyon, 8. Januar 2015

Das Wall Street Journal brachte letzte Woche einen sehr guten Artikel über den Wiederaufbau des Gazastreifens:

Weniger als zwei Monate nachdem der letzte Krieg zwischen Israel und der Hamas Ende August 2014 endete und beide Seiten den Sieg für sich reklamierten, trafen sich Geber des Auslands in Kairo und versprachen $3,5 Milliarden Wiederaufbauhilfe für Gaza. Die arabischen Golfstaaten, wo die öffentliche Stimmung zugunsten der Palästinenser stark ist, versprachen mehr als die Hälfte der Summe oder $1,9 Milliarden.

Bis heute wurden allerdings $1,2 Milliarden der $3,5 Milliarden geliefert, wobei die Golfstaaten nur rund $170 Millionen ausgaben. Wie andere Geber haben die Regierungen am Golf Bedingungen daran geknüpft, wie ihre Hilfsgelder ausgegeben werden, heißt es von palästinensischen, UNO- und Weltbank-Offiziellen.

„Geber haben unterschiedliche Anforderungen und Prioritäten“, sagte Bashir Rayyes, der die Gaza-Hilfsanstrengungen für die Vereinten Nationen koordiniert und der PA berichtet, die die Westbank regiert.

Der wichtigste dieser Unterschiede ist ihre Meinung zu den Herrschern des Gazastreifens. Während Qatar die Hamas unterstützt, sind Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate in den letzten Jahren in ihrer Opposition zur Hamas, der Muslimbruderschaft und anderen islamistischen Gruppen der gesamten Region aggressiver geworden.

Mit dem Segen der Hamas hat Qatar ein Büro in Gaza, von dem aus es Bauunternehmer und lokale Arbeitskräfte beschäftigt, um Straßen, Schulen und Wohnhäuser zu bauen. Es hat nur einen Bruchteil der in Kairo versprochenen $1 Milliarde ausgegeben und stattdessen Gelder ausgegeben, die es dem Gazastreifen nach dem vorherigen Kriegs zwischen Israel und der Hamas im Jahr 2012 zugesagt hatte.

Ahmed Abu Rass, der das Büro leitet, sagte, Doha werde kein weiteres Geld im Gazastreifen löhnen, bis andere Geber ihre Anstrengungen zur Erfüllung ihrer Zusagen intensivieren. Ein halbherziger Versuch Hilfe zu leisten sät bei den Menschen im Gazastreifen nur weitere Verzweiflung und bereitet den Weg für eine weitere Runde der Kämpfe, was aus jeglicher Hilfe eine vergeudete Investition macht, sagte er.


Nicht gehaltene Zusagen
(Top 10 Geberländer – Anteil der verteilten Gelder – zugesagte Hilf in Milliarden Dollar)

Ich brachte schon die Zahlen der Weltbank (Stand vom letzten August). Zählt man nur die Staaten, zu denen Informationen vorhanden sind, versprachen muslimische Staaten $1,268 Milliarden, von denen nur $270 Millionen gezahlt wurden – 12,5%. Nichtmuslimische Staaten hatten $,1242 Milliarden zugesagt und $960 Milliarden ausgezahlt – mehr als 77%.

Der Artikel endet so:

Abdelraziq Harara (53) war einer allerdings der Glücklichen. Er war einer der ersten 1.000 Gazaner, dem Hilfe zum Wiederaufbau seines Hauses versprochen wurde, als Qatar vor drei Monaten endlich anfing Hilfe zu verteilen. Die $50.000 zum Wiederaufbau seines Hauses wurde in vier Raten ausgehändigt.

Als sein 65 Jahre alter Bruder Jihad dasselbe Büro des Ministeriums für öffentliche Bauarbeiten in Gaza Stadt besuchte, wurde ihm Geld versprochen – irgendwann. Letzten Monat wurde ihm gesagt, Kuwait würde das Geld zur Verfügung stellen, aber die Vorkehrungen für die Zahlungen würden immer noch mit der PA ausgehandelt.

Während Qatars kastanienbraune und weiße Flagge über einem völlig neuen Haus in der Nähe wehte, sagte Jihad er habe keine Kontrolle darüber, welches Land ihm hilft oder warum. Er hoffe einfach, dass das Geld bald kommen wird.

„Wenn die Israelis das Haus bauen würden, würde ich die israelische Flagge wehen lassen.“

Wäre es nicht großartig, wenn Israel auf das Angebot zurückkäme?

[Anmerkung heplev: Das würde dann allerdings wohl mehr als negative Konsequenzen für den Mann haben…]

Saudi-Arabien: Wir würden syrische Flüchtlinge aufnehmen, wenn wir mehr Platz hätten

Marucs Thunderbolt, The Mideast Beast, 6. September 2015

Während die internationale Gemeinschaft die fehlende Hilfe arabisch-muslimischer Länder in Sachen syrische Flüchtlinge beklagt, verkündete das winzige saudische Königreich heute, dass es seinen syrischen Brüdern und Schwestern wirklich gerne helfen würde, aber leider platze es aus allen Nähten.

Der saudische Außenminister Abdul Jabbar erklärte: „Wir sind im Moment einfach voll. Stellen Sie sich vor, wie Sie sich fühlen, wenn der Ramadan endet und Sie ans Buffet gehen. Nun, so ungefähr … Gehen Sie und fragen Kuwait, die haben jede Menge Platz.“

Der Bürgermeister von Riyad erklärte: „Ich weiß, dass Besucher der Hauptstadt verwirrt sein dürften, wenn Sie sehen, was wie endlose Kilometer leerer Wüste aussieht, aber sie irren sich. Alles verfügbare Land ist bereits für unseren drückenden Bedarf an weiteren Palästen, Dünenbuggy-Rennstrecken und traditionellen Begräbnisstätten für Prostituierte vergeben. Was war das? Sagte ich ‚Prostituierte‘? Ich meine ‚Falken‘.“

Ein Sprecher der Regierung von Qatar sagte: „Wir wollen nicht wie Schwänze aussehen, aber das sind wirklich die falsche Sorte Muslime.“

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Kuwait hat auch seine Gründe, warum es keine Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen kann (und das ist KEINE Satire!):

Es ist mehr als doppelt so teuer wie in der Türkei und dem Libanon. Leben und Transport sind teuer. Die Golfstaaten sind auch nicht in der Lage die Flüchtlinge zu integrieren. Sie sind aus einer anderen Umwelt und Kultur und haben psychologische und nervliche Probleme, sind geschockt und können nicht in die Gesellschaft integriert werden.