Google: So etwas wie arabische Kriegsverbrechen gibt es nicht, nur jüdische

Israellycool-Leser Darth Caustic, Israellycool, 25. Juli 2021

Während einer Diskussion, in der mir nebulöse, falsch definierte „israelische Kriegsverbrechen“ vorgeworfen wurden, beschloss ich gegenüber meinem Gesprächspartner den Spieß umzudrehen und googelte „arabische Kriegsverbrechen“, um ihm zu zeigen, dass er nur auf einem Bein steht: von Mohammeds Massaker an den jüdischen Stämmen Arabiens bis zu den Völkermorden in Indien und Afrika, vom arabischen Sklavenhandel bis zur Arabisierung des Nahen Ostens und Nordafrikas (samt Zwangskonversionen, systematischer Unterdrückung von Nichtmuslimen und Massenvergewaltigungskampagnen, die bis heute weitergehen), von psychotischen Krieg von ISIS gegen die Vergasungen im Irak und dem Jemen und Selbstmord-Bombenanschlägen auf Zivilisten und die schlimmsten Exzesse im syrischen Bürgerkrieg.

Stellen SIe sich meine Überraschung vor, als Google dieses entzückende, quietschend reine Ergebnis auswarf:

Alles, was Sie über Menschenrechte in Israel wissen müssen und…
Tötungen und Massaker während des Palästinakriegs 1948 …
Liste der Tötungen und Massaker im Mandat Palästina …
Jüdische Gräueltaten im Heiligen Land
Jüdische Tötungen im Heiligen Land: Memorandum vorgelegt …

Bitte vermerken Sie: Bei jedem einzelnen Ergebnis auf der ersten Seite geht es um Israel, obwohl das nicht einmal Teil meiner Anfrage war und die weit überwiegende Mehrheit von ihnen entweder von jüdischen Kriegsverbrechen (zumeist fiktiv) handeln oder davon, dass Araber keinerlei Kriegsverbrechen begingen:

Trotz ihrer Rhetorik begingen arabische Armeen wenige Gräueltaten und es fanden keine großen Massaker an Gefangenen statt, als die Umstände es ihnen erlaubt hätten.

Klar, die Verteidiger des Kfar Ezion dürften da anderer Meinung sein.

Auf jeden Fall: Was hat das alles mit der langen, reichhaltigen und detaillierten Geschichte an Kriegsverbrechen und Gräueltaten zu tun, die von Arabern die Geschichte hindurch begangen wurden? Ich suchte nicht nach Informationen zu Israel, aber das ist alles, womit Google sich zu beschäftigen scheint.

Anmerkung spotplenni: Eine deutsche Google-Suche (28.07.2021, 16:15 Uhr) sieht etwas besser aus: Google bietet „Meintest du: Serbische Kriegsverbrechen“ an, dazu auf der ersten Seite ein Link zu Syrien, einen von Amnesty International zu den VAE, Übersetzungsseiten Deutsch-Arabisch und einen zum Jemen, aber keine Verweise auf Israel; auf der zweiten Seite weitere Verweise auf Wörterbücher und Syrien.

Eine Suchmaschine als Propaganda-Megafon

Eine Freundin aus der Schweiz suchte nach einem Artikel über die Herkunft der Palästinenser. Dazu benutzte sie Google und gab ein:

israel heute die herkunft der palästinenser

Was dabei erschien, hielt sie in einem Screenshot fest (ich hab’s ausprobiert – mit demselben Ergebnis):

Google meint also vor alle Suchergebnisse erste einmal eine politische, wertende Stellungnahme abgeben zu müssen:

„Das Land Palästina gehört ausschließlich den palästinensischen Arabern, die angeblich direkte Nachkommen der alten Kanaaniter sind, und Juden haben keinen gültigen Anspruch darauf. Daher ist die Gründung des jüdischen Staates Israel in Palästina ein großes Unrecht des jüdischen Staates gegenüber den Palästinensern.

Mit anderen Worten: Google bezeichnet den Staat Israel an sich als Verbrechen. Womit jeder Versuch diesen Staat (und seine Bevölkerung) zu vernichten letztlich für gerechtfertigt erklärt wird.

Wem die Daten-Sammelwut der Google-Krake noch nicht ausgereicht hat; wer noch nie etwas von der selektiven Auswahl der Anzeige von Suchergebnissen durch die Datenkrake gehört hat, der sollte eigentlich wenigstens durch diese kriminelle Unverschämtheit endlich dazu gebracht werden dieses Portal nie wieder zu verwenden. Es gibt genügend andere effektive Suchmaschinen, die die Privatsphäre und die Daten der User besser schützen und auf politische Indoktrinationsmaßnahmen verzichten. Ich persönlich nutze duckduckgo und ecosia. Schon seit Jahren.

Nicht nur die deutschen Kriminalstatistiken lügen linke zu rechter Gewalt um,…

Google macht das auch:

Heute arbeitete ich an einer Übersetzung. Manchmal überprüfe ich mit Google translate, ob ich den Sinn eines Satzes richtig erfasst und nichts vergessen habe, so auch diesmal. Dabei kam folgendes heraus:

Im englischen Text steht eindeutig „weit linke Extremisten“ – aber Google „Rechtsextreme“ als „Übersetzung“ an.

Warum?

Google Street View zeigt Salomos Tempel auf dem Tempelberg

Elder of Ziyon, 9. März 2017

Eine der 360-Grad-Ansichten des Tempelbergs auf Google Maps ist der Tempel Salomos.

Ich weiß nicht, ob man das als gehackt oder nicht betrachten sollte, aber es ist seit November dort und es ist ziemlich cool.

Es gehört sogar ein Bild des Kohen Gado (Hohepriesters) dazu.

Der Fall des Harald Doornbos und des blutigen Schuhs

The New Antisemite, 19. Dezember 2014

Dies ist die Geschichte eines blutigen Schuhs:

Wikipedia erklärt: Es handelt sich um

Einen blutdurchtränkten Kinderschuh in einem Einkaufszentrum in der südisraelischen Stadt Aschkelon, nachdem am 14. Mai 2008 eine von palästinensischen Militante im Gazastreifen verschossene Raketen in einem Einkaufszentrum explodierte und mehrere Israelis verletzte, darunter ein Kind und eine Frau und Dutzende weitere Israelis.

Nach dem Taliban-Angriff auf eine pakistanische Schule begann das Bild um die Welt zu gehen, als wäre es aus Peschawar. BBC Trending postete sogar eine Mitteilung darüber, mit der gewarnt wurde, dass es der Schuh eines israelischen Kindes war.

Der niederländische Journalist Harald Doornbos sah die Warnung offensichtlich nicht, denn er twitterte, dass das Bild nicht aus Peschawar war, sondern aus dem Gazastreifen.

TNA-Schuh-tweet0Dieses Bild, das durch die sozialen Medien geht, ist nicht von dem Anschlag auf die Schule in Peschawar, sondern aus dem Gazastreifen von diesem Sommer: pic.twitter.com/XfklDw4aSC
Harald Doornbos (@HaraldDoornbos) 16. Dezember 2014

Und hilfreicherweise sagt er uns, wie er zu diesem Schluss kam. Er führte eine Google-Bildsuche dazu durch und Google schlug vor, er suche nach „tote Kinder in Gaza“ und bot ihm nur pro-palästinensische, antiisraelische Seiten an, die die Lüge verbreiten, dieses Bild sei aus dem Gazastreifen.

TNA-Schuh-tweet1Dieses Bild ist aus Israel. Es wurde Medien gezeigt, nachdem eine Rakete aus dem Gazastreifen ein Einkaufszentrum in der Stadt Aschkelon traf.

TNA-Schuh-tweet2Diese Umkehrsuche über Google images sagt Gaza: https://t.co/4Z0SUXABQN

Als ich eine eigene Suche nach dem Bild durchführe, schlägt Google vor, ich suche nach „israel palestine peace“ und verlinkt mich zu dem Wikipedia-Artikel, der erklärt, woher das Bild kommt. Und wenn ich dieselbe Suche von Doornbos‘ Ergebnissen durchführe, bekomme ich „isis killing children“, was mich auf verschiedene anti-IS-Seiten führt.

Die Sache ist die: Google baut ein Profil seiner Nutzer auf. Liest du gerne etwas über Käsekuche, wir es die auf Käsekuchen-Seiten führen. Verbringst du deine Zeit mit dem Surfen auf Antiisrael-Seiten? Rate mal, was es dir zeigen wird.

Doornbos liebt in einer selbstgemachten Blase und erkennt das nicht einmal. Er glaubt, wenn er googelt, dann durchsucht er das gesamte Internet und bekommt die Story wirklich von allen Seiten. Aber in Wirklichkeit spiegelt Google einfach ihm nur seine eigene Einseitigkeit.

Und das ist die tragische Seite der ganzen Geschichte.

Ein wenig Antisemitismus in Google Maps

Elder of Ziyon, 30. März 2011

Wenn man bei Google Maps nach der Großen Synagoge in Brüssel sucht und die Maus über das Gebäude führt, dann kann man das hier sehen:

In dem Pop-up-Fensterchen kann man – übersetzt – lesen:

Alle politischen, wirtschaftlichen und Finanz-Entscheidungen in Belgien werden hier getroffen. Um eine Entscheidung treffen zu können, muss das belgische Parlament (Wetstraat) vorher die Genehmigung der Zelle der Gelehrten Weisen von Zion einholen, die in der Großen Synagoge Brüssels (Regentschapsstraat) ihren Sitz hat.

Das steht da bereits fast ein Jahr lang.

Ich habe mich bei Google beschwert; wir werden sehen, ob sich etwas ändert.