Fotos: Die erste Waschmaschine in Israel

The Jewish Press, 13. Juli 2017

Fotos: Gershon Elinson/Flash90

Im Bauerhof/Erlebnispark/Zoo Eretz Ayalim (Hirschland) im Gush Etzion haben sie jetzt ein Museum für alte Sachen aus Israel eröffnet: alte Autos, alte Telefone und sogar die erste Waschmaschine in Israel.

Hat irgendwer ein Asimon?

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Foto: den Fotografen fotografieren

The Jewish Press, 7. Juni 2017

Foto: Yonatan Sindel/Flash90

Der israelische Fotograf Gershon Elinson neben einem Bild, das er im Gush Etzion aufnahm. Aufgenommen bei einer Ausstellung zu 50 Jahren jüdischer (Wieder-) Besiedlung in Judäa und Samaria in der Knesset am 6. Juni 2017.

Jerusalem – mehr als träumen

The Real Jerusalem Streets, 8. Juni 2017

„Nächstes Jahr in Jerusalem“
ist seit Jahrhunderten
das Mantra des jüdischen Volkes.

Zum Abschluss des Pessah-Seders
und am Ende von Hochzeiten mit dem Zerbrechen eines Glases
wird der Zerstörung Jerusalems gedacht.

Von Mai 1948 bis Juni 1967,
den Jahren unter jordanischer Besatzung,

war die Kotel, die Westmauer zu erreichen
oder in die Nähe des Tempelbergs zu gehen
nur in der Fantasie oder im Traum möglich.

Ein Blick aus Notre Dame
über gefährliches Niemandsland
war die größte Nähe, die ein Jude erreichen konnte.

Für diejenigen, die noch keine 60 Jahre alt sind
sind das Drama und Trauma des Sechstage-Kriegs
und der sich daraus ergebende Sieg selbstverständlich.
Die Welle der Gefühle, der wundersamen Errettung
vor gigantischen arabischen Armeen, die von allen Seiten angriffen,
ist verloren gegangen.

Die Bedeutung von „Jerusalem 50“
und seine vielen Feiern wird achselzuckend zur Kenntnisgenommen,

denn heute können Zehntausende zum Kotel-Platz gehen und beten.

Der Sechstage-Krieg brachte aber auch die Rückkehr
in den Gush Etzion,

das 16 Kilometer südlich der Knesset liegt

Und im Norden

ist der schöne Kineret, der See Genezareth,

über den sich die Golanhöhen erheben, wo Syrer saßen.

Das Hadassah-Krankenhaus auf dem Skopusberg
wurde geschlossen, nachdem ein Konvoi mit medizinischen Mitarbeitern
im April 1948 überfallen und 73 Menschen ermordet wurden.

Diese Gedenkmauer im Gedenkgarten auf dem Skopusberg
war der Hintergrund für eine Nachstellung dafür, wie das Hadassah
im Juni 1967 von Bürgermeister Teddy Kollek seine Schlüssel zurückbekam.

Und die Westbank,
die man Jahrhunderte lang als Judäa und Samaria kannte,

das Land Benjamin,

erstreckt sich soweit das Auge sehen kann.

Dazu gehört Tel Schilo,
wo sich 369 Jahre lang die Bundeslade befand.

50 Jahre.

Ein halbes Jahrhundert.

Dies ist eine erstaunliche Zeit, um in Jerusalem in Israel zu sein.

Die Tage der von im Verkehr feststeckenden Fahrzeugen
würgend verschmutzten Luft auf der Jaffa Road

sind entschwindende Erinnerungen, während die Straßenbahn vorbeifährt.

50 Jahre,
die Dinge sind weit davon entfernt perfekt zu sein,
aber ich würde nicht in die Zeit vor 51 Jahren zurück wollen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (26. Februar – 4. März 2017)

Sonntag, 26.02.2017:

Statistisches: Das Verteidigungsministerium hat im vergangenen Jahr 452 Menschen als Opfer von Terroranschlägen anerkannt.

Eine arabische Lehrerin aus Sakhnin hatte ein Foto mit Erziehungsminister Bennett, das auf ihre Facebook-Seite gepostet wurde. Seitdem wird sie von Kollegen beleidigt, bedroht und schikaniert.

Israel fordert von der UNO einen Lehrer und Grundschulleiter im Gazastreifen zu entlassen, weil dieser in eine hochrangige Position der Hamas gewählt wurde. Der Hamasnik leugnet jede Verbindung zur Hamas.

Ein Bericht auf dem Kanal 2 zitierte ein ungenanntes Kabinettsmitglied; demnach sollen mindestens 15 Terrortunnel aus dem Gazastreifen nach Israel reichen.

Montag, 27.02.2017:

Nach dem Beschuss von Hamas-Zielen sagte warnte ein israelischer General die Hamas, dass die zunehmende Unruhe am Gazastreifen Israel zu einer entschlossenen Reaktion zwingen werde.

Mahmud Abbas ruft die Staaten der Welt auf Palästina anzuerkennen, um die Zweistaatenlösung zu retten.

Die ägyptische Armee zerstörte nach eigenen Angaben Waffenschmuggel-Tunnel in den Gazastreifen. In den Tunneln wurden Sauerstofftanks und Kommunikationskabel gefunden.

Dienstag, 28.02.2017:

Die Zivilverwaltung für Judäa und Samaria beschlagnahmte Montag einen PA-Mülllaster, die illegal Müll abluden. Während der Wochen zuvor wurden schon 2 Laster bei illegaler Mülllagerung erwischt und beschlagnahmt.

Mittwoch, 01.03.2017:

Studenten der Al-Quds-Universität schafften es ein Treffen von Arabern und Juden in Jericho zu beenden, das von einer Koexistenz-Gruppe veranstaltet wurde. Die Juden mussten von Polizisten in Sicherheit geleitet werden.

Das PA-Schulministerium gab eine Erklärung aus, mit der all palästinensischen Schulen aufgerufen werden auf keine denkbare Art mit Israelis zusammenzuarbeiten – wegen der „Gefahren der Normalisierung“.

Libanesische Medien behaupten wieder einmal, dass IDF-Kräfte über die Grenze gekommen sein sollen, um Spionageausrüstung zu holen.

Donnerstag, 02.03.2017

Die offiziellen pal-arabischen Medien bezeichnen den Terroristen, der gestern von seinem Opfer erschossen wurde, als „Opfer von Siedlern“.

Bei einer groß angelegten Operation gegen antiisraelische Hetze wurden im Flüchtlingslager Dahaische Druckmaschinen beschlagnahmt, ebenso ein Laden, der Hetzschriften herstellte.

Für den morgigen Freitag haben Aktivisten zu einem Protestgebet an der Amos-Kreuzung im östlichen Gush Etzion aufgerufen. Mit der Mahnwache soll gegen den zunehmenden Steinwurf-Terror der Araber protestiert werden.

Freitag, 03.03.2017:

Die Hamas droht. Die Gleichung habe sich geändert. Jetzt werde jeder Angriff Israels vergolten. (Als wenn die nicht wüssten, dass sie die Aggressoren sind und Israel nur zurückschlägt…)

Der PLO-„Botschafter“ in Teheran: Wir werden Palästina befreien, „vom Fluss bis zum See“ und zwar mit Stecheranschlägen, Auto-Anschlägen und Raketenangriffen.

Reservesoldaten waren erstaunt, dass das Frischgemüse ihrer Küche aus dem Gazastreifen kommt. Erfreut waren sie nicht unbedingt: „Nachts schießen sie Raketen auf uns und morgens kaufen wir ihr Gemüse – absurd“, schrieb ein Soldat.

In der arabisch-israelischen Stadt Jatt in Zentralisrael gibt es eine Yassir Arafat-Straße. Zwei Soldaten, die das entdeckten, haben eine NGO informiert, die sich gegen antiisraelische Aktivitäten in Israel einsetzt.

Foto des Tages: Elul!

The Jewish Press, 15. September 2016

Foto: Gershon Elinson/Flash90

Ein Mann bläst während des Monats Elul das Schofar für israelische Soldaten, die an der Gush Etzion-Kreuzung Wache stehen; dieser Bereich ist im vergangenen Jahr von mehreren Terroranschläge betroffen gewesen.