Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (24.-30. Juli 2016)

Montag, 25.07.2016:

Die Familie von Avra Mengistu (der von der Hamas im Gazastreifen festgehalten wird) und einige Aktivisten verzögeten, dass Verwandte von in einem Gefängnis einsitzenden Terroristen die Häftlinge besuchen können, indem sie die Zufahrt blockierten und Flugzettel an sie verteilten.

Dienstag, 26.07.2016:

Heckmeck:
– Der Generalsekretär der Arabischen Liga sagte zum Abschluss des Gipfels in Mauretanien, dass die Liga die französische Friedensinitiative unterstützt.

Mittwoch, 27.07.2016:

Im Verlauf der Aktion zur Festnahme der Mörder von Rabbi Michael Mark wurde eine Hochspannungsleitung beschädigt, was zu Stromausfällen im Gush Etzion führte. Dadurch bedingt fielen auch Wasserpumpen aus und die Einwohner hatten eine Zeit lang kein Wasser.

Der Chef von Gush Shalom schließt sich Jibril Rajoubs Forderung an israelische Fußballvereine aus Judäa und Samaria aus der israelischen Fußballliga auszuschließen, weil sie „auf palästinensischem Land agieren“. Sie benötigten die Erlaubnis der palästinensischen Fußballliga, um in Israel spielen zu dürfen und hätten diese nie beantragt.

Donnertag, 28.07.2016:

In Sderot wurde ein Projekt abgeschlossen, mit dem Häuser der Einwohner gegen Raketenbeschuss verstärkt wurden. Bei der Feier zur Fertigstellung sagte Premierminister Netanyahu, die Spielregeln hätten sich geändert; aber Angriffe aus dem Gazastreifen auf Israel würden der Hamas Vernichtung bringen.

Freitag, 29.07.2016:

Seit Anfang des Jahres wurden in arabischen Orten im Norden Israels jede Menge Waffen sichergestellt, darunter 73 Gewehre und verschiedene Sturmgewehre, 69 Pistolen und 86 Granaten unterschiedlicher Typen, außerdem 26 Sprengsätze, 81 Brandsätze, tausende Kugeln unterschiedlicher Kaliber und viel weitere Material für Sprengsätze.

Heckmeck:
John Kerry wird sich morgen in Paris mit Mahmud Abbas treffen, um Fortschritte zu einer Zweistaatenlösung zu diskutieren.

Samstag, 30.07.2016:

Omar al-Baschir ist der Präsident des Sudan und das einzige Staatsoberhaupt der Welt, für das ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs vorliegt. Mit diesem Mann, hat Mahmud Abbas stolz verkündet, gibt es jetzt vier Abkommen geschlossen: für politische Konsultationen zwischen den beiden Regierungen, eine Konvention zu einem gemeinsamen ministeriellen Komitee, ein Protokoll zu politischen Konsultationen und eine Konvention zu allgemeiner Bildung, kultureller und akademischer Kooperation im Bereich der höheren Bildung. Die Vereinbarungen sollen zur Stärkung der Beziehungen und zunehmender Kooperation zwischen beiden Ländern führen. Mahmud Abbas – ein Verbrecher, der sich mit einem anderen Verbrecher zusammentut.

Uri Avnery – Komplize der Holocaust-Leugner

Uri Avnery ist der Deutschen Lieblingsjude. Ihr Ober-Alibijude. Ihre ultimative Rechtfertigung für jede „Kritik“ an Israel, so weit hergeholt sie auch sein mag. In Israel selbst ist er eine Randfigur, ein Vollidiot, der nichts weiter gilt. Dennoch ist er bekannt – bekannter, als es ihm recht sein dürfte. Was ihn nicht weiter stören braucht, denn in Deutschland weiß man nicht, was man in Israel über ihn weiß. Vielleicht können wir ein wenig dazu beitragen, das zu ändern. Steven Plaut hat einiges zusammengestellt, das in weiteren Texten bei IsraelNationalNews belegt und vertieft wird.

Terroristen der Feder
Terroristen der Feder

Uri Avnery ist ziemlich buchstäblich der Pate des israelischen Antizionismus und Antisemitismus. Lange bevor „Postzionismus“ die heidnische Theologie der radikalen Linken Israels wurde, forderte Avnery das Ende des Zionismus und Israels in seinem Buch „Israel without Zionists“ (Israel ohne Zionisten), von ihm in den späten 1960-ern gezeichnet und veröffentlicht. Damals war Avnery der Verleger des halb pornografischen Skandalblattes „Haolam Hazeh“, der israelischen Antwort auf den National Enquirer in den USA. Avnery kandidierte für das Parlament und wurde aufgrund einer Protestwahl kurz in die Knesset gewählt, von derselben Sorte Leute, die andernorts für Alfred E. Neuman oder Homer Simpson stimmen würden. Er war unehrenhaft in die komplexen Dinge im Umfeld des Gerichtsfalls Kastner und der zugehörigen Kontroverse in Israel verwickelt.

Avnery wirft Steine auf Juden
Avnery wirft Steine auf Juden

Und seit den frühen 1970-er Jahren hat er Vollzeit an Israels Auslöschung gearbeitet. Er schreibt regelmäßig für zahlreiche antisemitische und pro-jihadistische, Pro-Terror-Internetseiten, am häufigsten für „Counterpunch“, die vom Erzantisemiten Alexander Cockburn betriebene neostalinistische Internetseite; der Typ behauptet, die Juden steckten hinter den Anschlägen auf die USA vom 11. September und ebenfalls hinter den Anthrax-Anschlägen in den USA.

Avnery ist der Vorzeigejude der israelischen Linken. Er verkörpert alles, was für sie pathologisch ist. Er verfügt über unglaublichen Selbsthass. Anders als andere Linke gibt er zu anzustreben, dass Israel alle Verbindungen zum Judentum beendet und die Israelis aufhören sollen Juden zu sein. Er dient als Israels Lord Haw-Haw (Haw-Haw war der britische Propagandist, der den Zweiten Weltkrieg damit verbrachte über das englischsprachige Radio in Berlin Pronazi-Propaganda zu senden). Natürlich wird er von Antisemiten auf dem gesamten Globus geliebt und regelmäßig geehrt.

Anvery betreibt eine extremistische, antiisraelische Splitter-„Protestgruppe“ namens Gush Shalom, die von neutralen Israelhassern aus Europa und sonstwo finanziert wird. Er tourt oft außerhalb Israels als Redner, gesponsert von islamofaschistischen Organisationen.

Uri Avnery wurde von seiner eigenen Mutter verstoßen, weil die ihn als Verräter betrachtete. Er diente wiederholt als menschlicher Schutzschild für Yassir Arafat und andere Terroristen. Mindestens ein hochrangiger israelischer Militär forderte, dass Avnery als Verräter erschossen werden sollte, ebenso einige rechte Hitzköpfe wie Baruch Marzel. Er wurde zusammengeschlagen und als Verräter beschossen; ihm wurden wegen seiner verräterischen Schriften schon 1953 beide Arme gebrochen. Er behauptet, dass 1975 jemand versuchte ihn zu ermorden, aber ich habe den Verdacht, dass das nicht mehr als selbstdarstellende Show und Gehabe  ist, um sich Publicity zu verschaffen.

Uri Avnery protestiert

Wir hatten früher schon Gelegenheit Avnerys Nazi-Verbindungen und –Zuneigung aus seiner Jugend in Deutschland zu kommentieren. Jetzt wissen wir, dass seine Verbindungen zu Nazis und auch Holocaust-Leugnern nicht vergessene Indiskretionen aus der Jugend sind; sie sind jetzt für uns alle klar ersichtlich, sogar diese Woche!

Die Internetseite Rense.com ist eine Website für Holocaust-Leugnung und Neonazitum, die vom Radio-Schlock namens Jeff Rense betrieben wird. Anders als Michael Savage ist ihm nicht, weil er Rassist ist, die Einreise nach Großbritannien verboten. Renses Internetseite fließt über von Artikeln darüber, welche eine von den Zionisten erfundene Fälschung der Holocaust ist und dass in Auschwitz keine Juden ermordet wurden. Wenn Sie glauben ich übertreibe, gehen Sie auf Rense.com und suchen mit der Suchmaschine nach den Worten „Holocaust“ oder „Auschwitz“.

Radio-Internet-Schlock-Nazi Jeff Rense.
Radio-Internet-Schlock-Nazi Jeff Rense.

Rense ist so offen nazistisch und durchgeknallt (dort werden auch „Theorien“ zu Ufos vertreten), dass selbst die offensten antisemitischen Juden sich gewöhnlich davon fern halten. Sogar Leute wie Neve Gorden, dessen Artikel auf Holocaust-Leugner- und Neonazi-Internetseiten erscheinen, hat sich Rense nie genähert. Die einzige Ausnahme ist Barry Chamish, der eine regelmäßige Kolumne für Rense.com schreibt, aber der ist so vollkommen geistesgestört, dass sein Auftauchen auf der Seite wahrscheinlich hilft sie zu diskreditieren.

Es gibt einige Antisemiten und Holocaust-Leugner, die tatsächlich für Rense schreiben und ebenfalls auf linken antisemitischen Internetseiten wie Counterpunch auftauchen. Alexander Cockburn scheint es nicht zu stören einige Schreiber aus seinem Stall mit Rense zu teilen (einschließlich Holocaust-Leugnern wie John Chuckman, Henry Makow und Paul Craig Roberts und linke Neonazis wie Stephen Lendman).

Nun, um auf den Punkt zu kommen: Diese Woche veröffentlicht Uri Avnery eine seiner zahllosen Haut-auf-Israel-ein-Tiraden auf Rense.com. Sie ist hier zu lesen. Sie sollten sie lieber lesen, sonst glauben Sie, dass ich Sie wieder verulken will.

Darüber hinaus ist das nicht Avnerys erstes Auftauchen dort. Wenn Sie auf Rencse.com gehen und Avnerys Namen in die Suchmaschine eingeben, werden Sie Dutzende weitere Texte Avnerys sehen, die auf dieser Holocaustleugnungs-Seite veröffentlicht wurden. Offensichtlich macht das Avnery keine Sorgen. Wenn die Veröffentlichungen ohne seine Zustimmung geschehen wären, könnte er Rense verklagen und seine Sponsoren zwingen dort entfernt zu werden oder Rense einfach öffentlich ablehnen. Während Sie die Suchmaschine arbeiten lassen, schauen Sie doch mal den Begriff Holocaust oder Auschwitz nach. Mein Lieblingstext von Rense zum Holocaust ist dieser. Sie werden Chamish unter den offiziellen Kolumnisten auf der Eingangsseite von Rense.com finden.

Zur Erinnerung an Avnerys persönliche Geschichte und Verbindungen zum deutschen Nationalsozialismus:

Der heute führende Überlebende der frühen „Kanaaniter“-Bewegung (antijüdische Israelis) ist Uri Avnery, ein fanatischer und antizionistischer Antisemit, dessen Haut-auf-Israel- und pro-Hamas-Artikel überall erscheinen, wo man Antisemitismus finden kann, rechts wie links. Was weniger bekannt ist: Uri Avnerys richtiger Name war Helmut Osterman; geboren in Deutschland gehörte er zu den beiden führenden Personen der „Kanaaniter“; und Avnery/Osterman war ein Bewunderer der Nazis.

1941 schrieb Avnery einen pro-Nazi-Artikel in dem Journal „Shem“ in Paris, dessen Inhalt später von Prof. Yehoshua Porat, Orientalist an der Hebräischen Universität, in seinem Buch „Shelach V’At B’yado“ auf Seite 182 offengelegt wird. Herr Avnery nutzt auch gerne das Konzept des „hebräischen Blutes“ im rassistischen Sinn, auf die gleiche Weise wie Hitler von deutsch-arischem Blut sprach. In diesen Tagen war er Antimarxist, obwohl er heute kein Problem damit hat sich mit Stalinisten in Zusammenhang zu bringen. Damals drückte er wiederholt seine Bewunderung für die großartige Arbeit aus, die Hitler machte, als er die deutsche Nation neu formte und erneuerte. Avnery war ein offener Bewunderer des Nazi-Propagandisten Alfred Rosenberg, übernahm dessen Rhetorik und erklärte wiederholt, dass er sich selbst als den hebräischen Alfred Rosenberg betrachtete (was er in gewissem Sinn ist). Avnery betrieb ein winziges „Journal“ namens „Der Kampf“, eine offensichtliche Imitation des Titels „Mein Kampf“. Er betrieb seine Einmann-Partei, deren offizieller Gruß eine gehobene Nazihand war.

Avnery trat in dieser Zeit für die Schaffung einer semitischen „Rasse“ ein, die den Nahen Osten zu Größe führen würde, wenn sie mit einer neuen hebräischen, nichtjüdischen Kultur kombiniert würde. Damit vertrat er das Ende des jüdischen Volkes als nationaler Einheit und Expansion der neuen Rasse in ihren „semitischen Lebensraum“ (ja, er nutzte dieses Nazi-Konzept!). Später schreib er von seinem Traum eines aufkommenden neuen und besseren Hitler, eines Antinazi-Hitler, der den Kampf um Frieden anführen und die palästinensische Sache vertreten wird (nun, wenigstes DAS hat er richtig hingekriegt!).

Dann verließ er das Land mit Ziel Israel/Palästina. In den Sechzigern betrieb er ein halb pornografisches Magazin namens „Haolam Hazeh“, als ein israelischer Larry Flint. Das Magazin betrieb auch etwas Skandalisierung. Avnery kandidierte später für das Parlament und wurde bei einer Art Protestwahl gewählt. In den 1960-ern schrieb Avnery „Israel ohne Zionisten“, die Bibel der israelischen selbsthassenden Linken. Seitdem ist er der Reverend Moon der extremen linken israelischen „Postzionisten“ und er leitet die kleine und gewalttätig antiisraelische Organisation „Gush Shalom“. Er ist mit Mikey Lerner befreundet und erscheint oft im Magazin Tikkun.

Menschenrecht Unwahrheiten verbreiten

Wenn „Menschenrechtsgruppen“ etwas unternehmen, dann muss man – besonders, sollte es sich um den Nahost-Konflikt handeln – mehr als vorsichtig sein. Erst recht, wenn es eine israelische Truppe ist, die sich „Frieden“ in ihren Namen geschrieben hat, so wie Gush Shalom. Denen ist nichts zu falsch oder gelogen, als dass es nicht gegen Israel verwendet werden kann.

Ein neues Beispiel dafür ist die Anzeige der Organisation in der Zeitung Ha’aretz vom 11. April:


Das ist niedlich. Ganz schnell geht’s von der Weigerung israelischer Medien den Mord an einem Palästinenserjungen zu melden zur allgemeinen Zensur und Unterdrückung von Information. Am 11. April hätten selbst die Propagandalügner von Gush Shalom wissen müssen, dass der Junge durch eine zu kurz geschossene pal-arabische Terror-Mörsergranate getötet wurde – was selbst aus dem Gazastreifen bestätigt wurde. Die Gaza-Abteilung der pal-arabischen „Menschenrechts“-Organisation PCHR hatte es ausgeplaudert, nachdem die Terroristen-Medien erst wie üblich versucht hatten, es den Israelis anzuhängen, aber schon zu viele Augenzeugen aus dem „Flüchtlingslager“ die Wahrheit in Mikrofone und Notizblöcke diktiert hatten.

Für eine ideologisierte Lügentruppe darf das kein Hindernis sein. Wenn alle anderen was anderes sagen, Gush Shalom bleibt dabei. Und schaltet in einem korrespondierenden Medienorgan eine Anzeige, die eine einzige Lüge ist. Ha’aretz muss sich fragen lassen, ob ihre Anzeigenabteilung eigentlich mal überlegt hat, Anzeigen auf ihre inhaltliche Faktenlage zu überprüfen; ob sie eine Korrektur zur Veröffentlichung dieser eklatanten Lüge bringen werden. Und Gush Shalom sollte Stellung dazu nehmen, ob sie irgendwelche anderen Erkenntnisse haben als PCHR – und wenn nicht, ob sie ihren Vorwurf zurückziehen werden. Zu erwarten ist, dass nichts passiert.

Ähnlich wie Uri Avnerys Propaganda-Hasser agiert auch die Lügentruppe B’Tselem. Dort wird z.B. Mohammed al-Dura immer noch als von Israelis ermordet geführt, worauf Richard Landes von Prof. Gerald Steinberg von NGO Monitor hingewiesen wurde.

Diese miesen Typen haben keine Hemmungen Lügen zu verbreiten, um ihr Land zu schädigen und auch noch zu behaupten, das wäre zum Besten Israels. Sie liefern damit Steilvorlagen für Feinde ds Landes, für Antisemiten und andere Lügenpropagandisten, die nur zu gerne aufgreifen, was ihnen da geboten wird. Wenn einem auf einem ruhigen, stillen Marsch gegen den Krieg der Hisbollah ein Trupp mit von Hass verzerrten Gesichtern „Kindermörder“ zugebrüllt wird, Plakate mit der Aufschrift „Israel raus aus Nahost“ vorgehalten werden, dann haben die Uri Avnerys und ihre Kumpane Grund sich zu freuen. Sie halten es offenbar für ein Menschenrecht faktenwidrige Behauptungen als wahr zu verbreiten – sprich: zu lügen (und das als „Kritik“ zu verkaufen).

Wie um alles in der Welt soll einer von außen die pathologische Beziehung zwischen palästinensischer, vormoderner Sündenbocksuche und dieser israelischen, postmodernen, masochistischen Form von Selbstkritik begreifen?