Der „rassische“ und „Blut“-Vorrang der Muslime

Raymond Ibrahim, 27. Januar 2020 (FrontPage Magazine)

„Mein Leben ist mehr wert als sein Leben.“ So lautet die scheinbar seltsame Erklärung, die ein muslimischer Mann afrikanischer Herkunft für die Verstümmelung und Beinahe-Tötung eines Polizeibeamten mit einer Machete gab, nachdem Letzterer ihn bei einer Routine-Verkehrskontrolle in Großbritannien anhielt. Ein Bericht vom 15. Januar gibt an:

Ein heldenhafter Polizeibeamter erlitt zahlreiche Schädelbrüche, als ein Mann mit einem nicht versicherten weißen Van versuchte ihn mit einem brutalen Angriff mit einer Machete zu ermorden, hörte ein Gericht.

PC Stuart Outten (29) wurde schwer verletzt und hätte tot sein können, hätte er es nicht geschafft Muhammad Rodwan (56) mit seinem Taser niederzustrecken, wurde dem Old Bailey gesagt.

Nach seiner Verhaftung soll Rodwan behauptet haben, er habe in Selbstverteidigung gehandelt und sagte: „Mein Leben ist mehr wert als sein Leben.“

Obwohl der Bericht nicht anders kann als dies seltsame Äußerung mit dem Akt der Selbstverteidigung zu verbinden – wie anders sollte es sonst Sinn machen? – ist die Behauptung des islamischen Stammbaums weit weniger banal. Tatsächlich wirft ein sehr ähnlicher Vorfall mit afrikanischen Muslimen, die im Sudan einen Amerikaner abschlachteten, einiges Licht auf die Sache. Ein Bericht aus dem Jahr 2009 gibt an:

Das Gericht hatte die Männer [ursprünglich vier] im Juni wegen der Tötung des [amerikanische Diplomaten John] Granville und seines Fahrers im Juni 2008 zum Tode verurteilt, aber dieses wurde im August aufgehoben, nachdem Abbas‘[der muslimische Fahrer] Vater den Männern vergab.

Nach islamischem Recht hat die Familie des Opfers das Recht dem Mörder zu vergeben, Entschädigung zu verlangen (fedia) oder die Hinrichtung zu fordern.

Granvilles Mutter, Jane Granville, forderte damals die Hinrichtung des Mannes, aber ihr Brief wurde abgelehnt, weil er nicht notariell beglaubigt war.

Der Richter sagte, das Urteil sei bestätigt, weil Granvilles Familie (aus Buffalo im nördlichen Staat New York) sie [die Hinrichtung] nie beantragt habe.

Die vier wegen Mordes verurteilten Männer konnten 2010 dann plötzlich „aus einem Hochsicherheitsgefängnis in Khartoum entkommen“, um das US-Außenministerium zu zitieren. Einer der Männer, Abdul Ra’uf Abu Zaid Muhammad Hamza, wurde wieder eingefangen und in die Todeszelle verbracht.

In Reaktion darauf versuchten mehrere internationale islamische Organisationen, darunter das Islamic Media Observatory aus London, die Todesstrafe umwandeln zu lassen, zumeist mit dem Argument der „Menschenrechte“ Abdul Ra’ufs. Am 31. Oktober 2009 gab die Rechtsliga der Gelehrten und Prediger im Sudan (ein einflussreiches Gremium muslimischer Kleriker) eine Erklärung  mit dem Titel „Lasst keine Muslime für einen Ungläubigen getötet werden“ aus – tatsächlich ein wortwörtliches Zitat des Propheten des Islam, Mohammed – das den wahren Grund aufdeckt, warum viele Muslime danach streben die Todesstrafe zu kippen.

Die auf Arabisch verfasste Erklärung beginnt mit der Behauptung: „Allah hat menschliche Wesen über die Schöpfung geehrt und die Ehre des Muslim gegenüber der der Ungläubigen vervielfacht, weil der Islam erhebt und nichts darüber erhoben wird. Das Blut von Muslimen ist gleichwertig oder sollte es sein, aber nicht so der Wert des Blutes anderer.“ (Der Koran höchstselbst bestätigt diese Vorstellung z.B. in Sure 2,221, dass der niedrigste Muslim gegenüber jedem Nichtmuslim ranghöher ist.)

Dann zitiert die Erklärung die klaren Worte des Propheten des Islam, Mohammed (so aufgezeichnet in Sahih Bukhar und anderen kanonischen Sammlungen): „Lasst keinen Muslim für einen Ungläubigen [oder kafir, „Nichtmuslim“] getötet werden.

Die Erklärung interpretiert dies mit der Bedeutung, dass, wenn zwischen Muslimen und Nichtmuslimen geurteilt wird, muslimischen Herrschern unter keinen Umständen jemals erlaubt werden darf Muslime hinzurichten – selbst wenn sie kaltblütig Nichtmuslime ermorden, einschließlich der Gruppen, die nominell vom islamischen Recht „beschützt“ sind, wie die Dhimmis (unterjochte, Tribut zahlende Nichtmuslime) und fremde Nichtmuslime, denen aman gewährt wurde, eine Sicherheitszusage beim Betreten von muslimischen Ländern. Der „Konsens islamischer Gelehrter“ – oder ijma, eine legitime Quelle islamischer Jurisprudenz – wird weiter zitiert, um diese Ansichten zu bestätigen.

Dass es weit verbreitete ijma gibt, ist nicht zu bestreiten. Zum Beispiel beträgt gemäß eines zuverlässigen Handbuchs islamischer Rechtslehre „das Blutgeld für einen Juden oder für einen Christen ein Drittel des Blutgeldes für einen Muslim (‘Umdat al-Salik, o4.9; Übersetzung des Autors). Gleichermaßen sagte der ägpytische Kleriker Samir Haschisch 2018 in einem arabischsprachigen Video Folgendes über den Hadith „Lasst keinen Muslime für einen Ungläubigen getötet werden“:

Der Hadith selbst ist natürlich authentisch… Der  Hadith meint jedoch nicht, dass wer immer ohne Grund jemanden des Volks des Buchs [Christen und Juden] tötet, das zurecht getan hat. Überhaupt nicht – der Hadith sagte das  nicht; er sagte nicht, dass diejenigen, die das tun, im Recht sind. Der Hadith schließt lediglich die Todesstrafe von den möglichen Strafen aus. Mit anderen Worten: Der Muslim, der einen Nichtmuslim ohne Grund tötet – ist er im Unrecht oder nicht? Er ist im Unrecht. Soll er bestraft werden oder nicht? Er ist zu bestrafen – aber nicht mit dem Tod. Lasst ihn wie auch immer verurteilt werden, aber tötet ihn nicht. Warum? Wegen dem, was der Hadith sagt. Der Prophet sagte: „Lasst keinen Muslim wegen eines Ungläubigen getötet werden.“ Warum? Weil ihr Blut nicht gleichwertig ist. Das Blut eines Muslims ist höherwertig. Nennt es Rassismus oder wie immer ihr wollt, aber natürlich ist das Blut des Muslims höherwertig. Das steht nicht zur Debatte. [Übersetzung durch den Autor.]

Kein Wunder, dass die Äußerung der Rechtsliga der Gelehrten und Prediger mit einer Warnung an alle muslimischen Herrscher und Richter endet, sie sollen „Allah fürchten, damit sie Allahs Recht in allen Dingen, groß oder klein, anwenden, um Gerechtigkeit gemäß dem Konsens islamischer Wissenschaftler anzustreben, nicht um nach Möglichkeit die Ungläubigen zufriedenzustellen, nicht um schnell ein Urteil zu finden und lasst sie wissen, dass Allah die Vernichtung der gesamten Erde dem Vergießen von Blut auch nur eines unschuldigen Muslims bevorzugt“ (Hervorhebung hinzugefügt).

Fügen Sie also „Rassismus“ und Ansichten zu „höherwertigem Blut“ zu der ständig wachsenden Liste der „problematischen“ Lehren des Islam hinzu.

Der Mythos der Al-Aksa

Mordechai Kedar, YNetNews, 15. September 2008

Als der Prophet Mohammed den Islam gründete, führte er ein Minimum an Neuerungen ein. Er benutzte die heiligen Persönlichkeiten, historischen Legenden und Heiligen Stätten des Judentums und der Christenheit und selbst des Heidentums, indem er sie islamisierte. Daher war, nach Angaben des Islam, Abraham der erste Muslim und Jesus und der heilige Johannes (die Söhne von Miriam, Schwester von Mose und Aaron) die den heidnischen Arabern vor dem Aufkommen des Islam bekannt waren, machten eine islamische Bekehrung durch und der Koran wie die Hadithen (die islamische mündliche Tradition) sind voll davon.

Die Islamisierung wurde mit Orten wie auch Personen durchgeführt: Mekka und der heilige Stein – al-Ka’bah – waren heilige Stätten der vorislamischen heidnischen Araber. Die Omajjaden-Moschee in Damaskus und die Große Moschee in Istanbul wurden auf Orten christlich-byzantinischer Orte errichtet – zwei der besser bekannten Beispiele dafür, wie der Islam mit den Heiligtümern anderer Religionen umgeht.

Auch Jerusalem durchlief den Prozess der Islamisierung: Zuerst versuchte Mohammed die Juden in der Nähe Medinas zu überzeugen sich seiner jungen Gemeinde anzuschließen und führte, um sie zu überzeugen, die Gebetsrichtung (kiblah) nach Norden ein, in Richtung Jerusalems, was den jüdischen Brauch beibehielt; nachdem aber dieser Versuch fehl schlug, wandte er sich gegen die Juden, tötete viele von ihnen und richtete die kiblah nach Süden aus, Richtung Mekka.

Mohammeds Verzicht auf Jerusalem erklärt die Tatsache, dass diese Stadt im Koran nicht ein einziges Mal erwähnt wird. Nachdem Palästina durch die Muslime besetzt wurde, war Ramle, 48km westlich von Jerusalem, seine Hauptstadt; damit machten sie deutlich, dass ihnen Jerusalem nichts bedeutete.

Die Wiederentdeckung Jerusalems

Der Islam entdeckte Jerusalem 50 Jahre nach Mohammeds Tod neu. Im Jahr 682 rebellierte Abd Allah ibn al-Zubayr gegen die islamischen Herrscher in Damaskus, eroberte Mekka und hielt Pilger davon ab Mekka zu erreichen, um die Hadsch zu vollziehen. Abd al-Malik, der Omajjaeden-Kalif, brauchte einen alternativen Ort für die Pilgerreise und entschied sich für Jerusalem, das damals unter seiner Kontrolle war. Um diese Wahl zu rechtfertigen, wurde ein Vers aus dem Koran gewählt (Sure 17,1), in dem es heißt (im Englischen ist dies eine Übersetzung von Majid Fakhri):

„Ehre sei Ihm, der Seinen Diener dazu veranlasste in der Nacht von der Heiligen Moschee in die weitest entfernte Moschee zu reisen, deren Grenzen Wir gesegnet haben, um ihm einige Unserer Zeichen zu zeigen; Er ist in der Tat der Alles Hörende, der Alles Sehende.“

Die diesem Vers zugeschriebene Bedeutung ist, dass „die weitest entfernte Moschee“ (al-masgid al-aqsa) in Jerusalem ist und dass Mohammed in einer Nacht dorthin befördert wurde (obwohl die Reise damals mit dem Kamel drei Tage dauerte), auf dem Rücken von al-Buraq, einem magischen Pferd mit dem Kopf einer Frau, Flügeln eines Adlers, dem Schwanz eines Pfaus und Hufen, die bis in den Horizont erreichten. Er band das Pferd an der Westmauer des Tempelbergs an und stieg von dort mit dem Engel Gabriel in die sieben Himmel auf. Auf dem Weg traf er Propheten anderer Religionen, die die Wächter des Himmels waren.

Eine Erzählung voller Wunder

Auf diese Weise versucht der Islam Legitimität über andere, ältere Religionen zu erlangen: indem er ein Szenario schafft, in der die früheren Propheten Mohammeds Herrschaft zustimmen, ihn so zum Khatam al-Anbiya („Siegel der Propheten“) machen.

Es überrascht nicht, dass diese wundersame Bericht einer Reihe der Lehrsätze des Islam widerspricht: Wie kann ein lebender Mann aus Fleisch und Blut in den Himmel auffahren? Wie kann eine mythische Kreatur einen Sterblichen an einen realen Zielort bringen? Fragen wie diese haben dafür gesorgt, dass orthodoxe muslimische Denker zu dem Schluss kamen, dass die nächtliche Reise ein Traum Mohammeds war. Die Reise und der Aufstieg dient dem Islam, um die Bibel „zu übertrumpfen“: Moses ging „nur“ auf den Berg Sinai, irgendwo im Nirgendwo, und kam dem Himmel nahe, während Mohammed den ganzen Weg hinauf zu Allah ging und das sogar direkt aus Jerusalem.

Worin bestehen die Probleme mit dem Glauben, dass die in der islamischen Tradition beschriebene Al Aksa-Moschee in Jerusalem liegt? Zum Ersten glaubten die Menschen in Mekka, die Mohammed gut kannten, diese Geschichte nicht. Nur Abu Bakr (später der erste Kalif) glaubte ihm und wurde daher al-Siddiq („der Gläubige“) genannt.

Das zweite Problem besteht darin, dass die islamische Tradition uns sagt, dass die Al Aksa-Moschee in der Nähe von Mekka auf der Arabischen Halbinsel liegt. Dies wurde in „Kitab al-Maghazi“, einem Buch des muslimischen Historikers und Geographen al-Waqidi, eindeutig festgestellt. Nach Angaben al-Waqidids gab es zwei „nähere Moscheen“ (al-masjid al-adna) und die andere war „die entfernte Moschee“ (al-masjid al-aqsa); Mohammed betete dort, wenn er die Stadt verließ.

Diese Beschreibung al Waqidis, die von einer Kette an Autoritäten (isnad) unterstützt wurde, war für der islamischen Propaganda des 7. Jahrhunderts unbequem. Um eine Grundlage für die Erkenntnis der „Heiligkeit“ Jerusalems im Islam zu schaffen, erfanden die Kalifen der Omajjaden-Dynastie viele „Traditionen“, die den Wert Jerusalems unterstützten, was die Pilgerfahrt nach Jerusalem für die gläubigen Muslime rechtfertigt. So wurde al-masjid al-aqsa nach Jerusalem „gebracht“. Es sollte angemerkt werden, dass Saladin ebenfalls den Mythos der Al Aksa und diese „Traditionen“ übernahm, um im 12. Jahrhundert muslimische Krieger gegen die Kreuzfahrer zu rekrutieren und anzustacheln.

Muss das Judentum sich islamischen Mythen beugen?

Ein weiteres Ziel der Islamisierung Jerusalem war es die Legitimität der älteren Religionen zu untergraben, des Judentums und der Christenheit, die Jerusalem als heilige Stadt betrachten. Der Islam wird als einzig legitime Religion dargestellt, die dazu ausersehen ist die anderen beiden zu ersetzen, weil diese jede zu ihrer Zeit, das Wort Gottes verändert und verdreht hätten.

Obwohl Judentum und Christenheit Seite an Seite in Jerusalem existieren können, betrachtet der Islam sie beide als Verräter Allahs und seiner Lehren; er hat immer und wird weiterhin alles in seiner Macht stehende, um beide aus dieser Stadt zu vertreiben. Es ist interessant festzustellen, dass dieser Vertreibung rückwirkend ist: Die islamischen Betreiber der palästinensischen Radiosender heben ständig die Behauptung hervor, dass die Juden nie einen Tempel auf dem Tempelberg hatten und schon gar nicht zwei. (Wo hat dann ihrer Meinung nach Jesus gepredigt?)

Yassir Arafat, selbst säkular (man frage die Hamas!) machte genau das, was die Kalifen der Omajjaden-Dynastie vor 1300 Jahren machte: Er arrangierte die Heiligkeit Jerusalems so, dass sie seinen politischen Zielen diente. Er habe die Kontrolle über Jerusalem nicht den Juden überlassen dürfen, weil sie laut dem Islam unrein sind und Allahs Zorn auf ihnen liegt. Darüber hinaus sind die Juden Söhne von Affen und Schweinen. Die Juden sind diejenigen, die die heiligen Schriften verdrehten, die ihnen offenbart wurden und Gottes Zeichen leugneten. DA sie den Bund mit ihrem Gott verletzten, verfluchte Er sie und sie sind auf alle Zeiten die Erben der Hölle. Wie könnte also Arafat den Juden Jerusalem übergeben?

Die palästinensischen Medien sind heutzutage voll von Jihad-Botschaften, die aufrufen den national-politischen Krieg zwischen Israel und den Palästinensern in einen religiös-islamischen Krieg zwischen Juden und Muslimen auszudehnen. Für sie ist das Christentum nicht besser als das Judentum, da beide ihr Recht auf die Herrschaft über Jerusalem „eingebüßt“ haben. Nur der Islam – din al-haqq („die Religion der Wahrheit“) – hat dieses Recht und zwar auf ewig.

Da die Heiligkeit Jerusalems für den Islam immer nichts als eine politisch motivierte Heiligkeit war und das weiterhin ist, würde jeder muslimische Führer oder Herrscher seinen politischen Kopf auf den Henkerblock legen, gäbe er es auf. Müssen sich Judentum und Christenheit Mythen beugen, die in islamischen Texten erzählt werden oder Mohammed sich in seinen Träumen ausmalte, lange nachdem Jerusalem als das alte, wahre Zentrum dieser beiden Religionen etabliert wurde, die dem Islam voraus gingen? Sollte Israel seine Hauptstadt aufgeben, nur weil einige Muslime sich entschieden haben die politischen Probleme der Omajjaden wiederzuverwerten, 1250 Jahre nachdem über ihre Rolle in der Geschichte der Mantel der Geschichte gebreitet wurde?