Noch etwas zu den „Zivilisten“, die letzte Woche getötet wurden

Elder of Ziyon, 13. Mai 2019

Der wöchentliche Bericht der NGO PCHR aus dem Gazastreifen behandelte alle wichtigen Angriffe im Gazastreifen vom letzten Wochenende, natürlich ohne die hunderte Raketen zu erwähnen, die auf Israel geschossen wurden.

Neben den Leuten, die ich bereits erwähnte, die in dem täglichen Bericht fälschlich „Zivilisten“ genannt wurden, gab es ein paar weitere Anomalien, die zeigen, dass westliche NGOs und Reporter PCHR niemals trauen können, wenn sie sagt, wer ein „Zivilist“ ist.

Dieser Absatz in sich widersprüchlich:

Um etwas 13:10 Uhr (5. Mai) schoss ein israelisches Kampfflugzeug eine Rakete auf eine Gruppe palästinensischer Zivilisten, die sich im Osten des Viertels al-Scheja östlich von Gaza Stadt befanden. Als Ergebnis wurden Bilal Mohammed Abdul Banna (29) und Abdullah Nofal Mohammd Abu al-‘Ata (21), Mitglieder der Bewegung Islamischer Jihad, getötet.

Wenn Israel auf eine Gruppe Zivilisten schoss, wie kann es dann sein, dass die einzigen Getöten Terroristen waren?

Um etwa 14:45 Uhr schossen israelische Kampfflugzeuge eine Rakete auf ein Auto, das von Hamed Ahmed Abdul Khudari (34) aus dem Viertel al-Tuffah östlich von Gaza Stadt gesteuert wurde. Der Beschuss fand in der Nähe von a-Sdrah in dem erwähnten Viertel statt. Als Ergebnis wurde al-Khudari, der in Geldumtausch arbeitet, getötet.

Hier ist ein Geldwechseler, der auch Kommandeur der Al-Qassam-Brigaden war und seit 2003 eine Geschichte als Terrorist hatte.

Die Hamas veranstaltete zudem letzten Freitag eine Feier zum Tod ihrer beiden Mitglieder, zu denen verstörende Fotos gehören, die zeigen, die wahrscheinlich einen der Söhn in voller Terrorausrüstung zeigen.

Gedankenverlorenes Territorium: Hamas schießt Raketen ins Mittelmeer, um für die Zeit zu üben, wenn die Juden bereits ins Meer getrieben sind

PreOccupied Territory, Elder of Ziyon, 1. Mail 2019

Gaza Stadt, 1. Mai – Militärplaner der islamistischen Bewegung, die dieses Gebiet regiert, führten heute einen Raketentest durch, bei dem eine Salve der Waffen in die Küstengewässer geschossen wurde; das war eine Vorbereitung auf die letztendliche Niederlage des zionistischen Gebildes und das darauf folgende Treiben aller seiner Juden in diese Gewässer.

Die Hamas schoss die Raketen in Koordination mit mehreren anderen im Gazastreifen präsenten Fraktionen, sowohl als Warnung für Israel als auch als Teil einer strategischen Anstrengung die Bereitschaft dafür aufrecht zu erhalten, wenn und wann der erhoffte Sieg über die Juden eintritt und die Gläubigen endlich die Vision erreichen, die die Führer der Palästinenser in den 1940-ern publik machten: die Juden ins Meer zu treiben. Sobald das eintritt, erklärte ein Sprecher der Bewegung, müssen ihre Kämpfer die ins Meer getriebenen Juden weiter mit allen Mitteln bekämpfen und die fortgesetzte Entwicklung von Raketentechnologie durch die Gruppe zielt zum Teil auf diese Phase des Konflikts.

„Wir müssen auf den Sieg vorbereitet sein“, erklärte Fawzi Barhoum. „Was nutzt es die zionistischen Usurpatoren zu besiegen, wenn wir nicht vorbereitet sind diese Niederlage auszunutzen? Mit diesem Ziel haben wir unsere Raketenfähigkeiten entlang zweier Frontlinien verbessert: die aktuelle Phase des Krieges, in der wir Soldaten und Siedlungen beschießen, von wo aus der Schänder-Abschaum Juden unseren Heimatboden verwüsten; und die nächste Phase, wenn wir sie alle ins Mittelmeer getrieben haben und sie dort beschießen müssen.“

Analysten halten fest, dass die Aufmerksamkeit der Hamas für eine Zukunft ohne Israel eine wichtige Verschiebung in der Orientierung der Bewegung darstellt, die sich bisher einzig darauf konzentrierte die Welt von der zionistischen Geißel zu befreien und nicht auf irgendetwas Ernsthaftes dazu, was sie tun soll, nachdem sie dieses Ziel erreicht hat. „Es ist wichtig, dass es der Post-Israel-Lage inzwischen einige praktische Gedanken gewidmet wurden“, merkte Phil Latio von der Brookings Institution an. „Die meisten revolutionären Bewegungen, was die Hamas und ihre Mutterorganisation, die Muslimbruderschaft, sind, brauchen einen Feind, um die Massen besser zu einen und den potenziellen Fokus von den Fehler oder Verbrechen der Führung zu nehmen. Das hat in der Regel schlechte Regierungsarbeit zur Folge, sobald die Revolution Erfolg hat; da der Feind bezwungen ist, fragt man sich: Was jetzt? Wie beim Iran zum Beispiel, in Gaddafis Libyen oder Chavez‘ Venezuela fühlt sich die Führung dazu veranlasst weiter darauf zu bestehen, dass der Feind immer noch da ist. Es ist ermutigend, dass die Hamas über den Sieg hinaus zu blicken scheint, wie die Politik dann aussehen soll, wenn ihr lebenslanger Feind nicht mehr da ist. Das ist ein frischer Wind.“

Das Leben der Palästinenser ist unwichtig*

* außer Israel kann dafür verantwortlich gemacht werden.

Bret Stephens, The New York Times, 21. März 2019

Hajar Harb, eine palästinensische Journalistin, ist von der Hamas verhaftet worden, weil sie einen gegenüber dem Gesundheitsministerium kritischen Artikel veröffentlichte. (Foto: Adel Hana/Associated Press)

Die Menschen im Gazastreifen protestieren wieder und Soldaten schießen wieder und Zivilisten werden wieder zu Opfern. Nur dass Sie dieses Mal die Story verpasst haben könnten, weil diese Proteste in den meisten westlichen Nachrichten kaum für einen Absatz wert gehalten wurden.

Das ist seltsam: Manche Medien sind bereit Monate journalistischer Recherche in die Flugbahn einer einzelnen Kugel zu investieren, die versehentlich einen Palästinenser tötet – vorausgesetzt, es handelt sich um eine israelische Kugel.

Der Unterschied beseht diesmal darin, dass die Schüsse von der Hamas abgegeben werden, der militant-islamistischen Gruppe, die seit 2007 im Gazastreifen regiert hat, als sie in einem kurzen und die blutigen Bürgerkrieg ihren Rivalen in der Fatah die Macht entriss. Seitdem sind keine echten Wahlen veranstaltet und kein Widerspruch geduldet worden.

Die aktuellen Demonstrationen, die letzte Woche begannen, kommen als Reaktion auf Jahre der wirtschaftlichen Misswirtschaft der Hamas, Preiserhöhungen und jüngsten Steuererhöhungen. Das geschieht nicht aufgrund fehlender Geldmittel für die Hamas: Seit 2012 hat die Gruppe mehr als eine Milliarde Dollar allein von Qatar erhalten, um Kosten für Treibstoff, humanitäre Hilfe und die Gehälter von Behördenbediensteten zu bezahlen.

Wohin das Geld geht, ist eine andere Frage. 2014 berichtete das Wall Street Journal, dass die Hamas Rund $90 Millionen für den Bau von Angriffstunneln nach Israel ausgegeben hatte, Durchschnittskosten von fast $3 Millionen pro Tunnel. Das in jeden Tunnel gesteckte Material, berichtete das Journal, reicht aus „um 86 Häuser, sieben Moscheen, sechs Schulen oder 19 kleine Kliniken zu bauen“. Drei Kriege gegen Israel, jeder von der Hamas angefangen, haben ebenfalls ihren Tribut an Leben, Verletzungen, Infrastruktur und Isolation gefordert.

All das hat für die Menschen des Gazastreifens Leiden und Mangel bedeutet, unabhängig von allem, was Israel tut. Im Februar berichtete Amnesty International, dass gegen die palästinensische Journalistin Hajar Harb ein Gerichtsverfahren in Abwesenheit geführt wurde, weil sie auf Al-Araby TV einen Bericht brachte, der detailliert Korruptionsvorwürfe im Gesundheitsministerium beschrieb. Hamas-Vertreten haben sich zudem Berichten zufolge bereichert, indem sie den Untergrundhandel zwischen dem Gazastreifen und Ägypten mit Waren von Geflügel über Möbel bis hin zu Autos kontrollieren.

Deshalb lassen die Gazaner ihre Verzweiflung wissen. Hunderte gingen letzte Woche auf die Straße, nur um von Hamas-Sicherheitskräften beschossen, zusammengeknüppelt und verhaftet zu werden.

„Das Zuschlagen gegen freie Meinungsäußerung und die Anwendung von Folter im Gazastreifen hat alarmierende neue Höhen erreicht“, vermerkte Saleh Higazi von Amnesty. Zu den Vorfällen gehören die Verhaftung von Menschenrechtsaktivisten, das Prügeln und die Inhaftierung von mehr als 15 lokalen Journalisten und gewalttätige Angriffe auf friedliche Demonstranten „unter Verwendung von Granaten, Schlagstöcken, Pfeffersprach, scharfer Munition und physischen Angriffen“.

Überrascht? Sollten Sie auch sein. Die Hamas bezeichnet sich selbst als „Widerstands“-Bewegung und solche Bewegungen, von der Irisch-Republikanischen Armee über den Vietkong bis zur Simbabwes ZANU-PF, neigen dazu sich auf bemerkenswert ähnliche Weise zu verhalten: fanatisch, brutal, militaristisch, scheinheilig und korrupt.

Für diese Gruppen bedeutet Befreiung mehr als die Ersetzung einer Art fremder Besatzung durch lokalen Despotismus. Sie bekennen sich zur Demokratie, veranstalten aber nie wirklich faire Wahlen. Sie schaffen eine Geheimpolizei, parallele Sicherheitskräfte, Politbüros, innere und äußere Parteistrukturen. Sie führen Krieg gegen ihre Nachbarn, um von ihrem unvermeidlichen Versagen Zuhause Wohlstand zu schaffen abzulenken. Ihre Führer predigen Kampf und Märtyrertum, während sie selbst in Saus und Braus leben.

Genauso wenig sollten Sie von der Dürftigkeit westlicher Berichterstattung überrascht sein. Es würde das herkömmliche Narrativ des iraelisch-palästinensischen Konflikts verkomplizieren, das besagt, dass Israel nicht nur der Hauptunterdrücker, sondern der einzige ist. Das füttert die breitere progressive Fiktion, die großen Verbrechen der Welt nach dem Zweiten Weltkrieg seien die, die der Westen gegen den Rest der Welt begeht. Tatsächlich waren die von Nichtwestlern – Mao Tse-Tung, Pol-Pot, Saddam Hussein, Fidel Castro, Idi Amin, Nicolás Maduro – an ihren eigenen Völkern begangenen Verbrechen weit schlimmer.

Dasselbe gilt für die Palästinenser. In Syrien sind in den letzten zehn Jahren mehr gestorben, hauptsächlich aufgrund der Verheerungen des angeblich propalästinensischen Regimes von Bashar al-Assad, als von Israel getötet wurden. Und die Palästinenser sind weiter die Opfer von Führern, die keinen Grund erkennen, sich regulären Wahlen zu stellen – oder finanziellen Überprüfungen oder Kriminalermittlungen oder irgendeinem anderen Mechanismus politischer oder moralischer Rechenschaft.

Das Fehlen von Rechenschaft ist in erster Linie ein Versagen der Palästinenser. Aber westlicher Journalismus leistet dem Vorschub; mit wenigen ehrenwerten Ausnahmen ist er zu lange erbärmlich uninteressiert an jeglicher Form palästinensischen Leidens gewesen, für das nicht Israel verantwortlich gemacht werden kann. Das ist manchmal eine Funktion ideologischer Einseitigkeit, aber es ist auch ein Versagen von grundlegender Berichterstattung.

Die Israelis und ihre Freunde im Ausland beschweren ich oft über schiefe Berichterstattung, die bei allem, was sie tun, Fehler finden, während sie alles Entschuldigungen finden, was ihre Gegner tun. Wenn die Proteste im Gazastreifen irgendetwas demonstrieren, dann dass auch die Palästinenser kaum Nutzen aus der Berichterstattung zeihen können.

Palästinensisches Leben und Lebensunterhalt sollten wichtig sein, egal, wer ihnen schadet. Eine Welt, die mit den Schultern zuckt, wenn die Hamas das eigene Volk misshandelt, lizensiert nur die ungehinderte Fortsetzung der Misshandlungen,

Die Hamas kämpft immer noch eine verlorene Schlacht … gegen israelische Lebensmittel

Aussie Dave, 28. Februar 2019

Wieder so ein köstlicher BDS-Fehlschlag.

Ein verletzter Hamasnik verdiente sich im Krankenhaus besucht zu werden und erhielt ein Lebensmittelpaket, vermutlich als Wertschätzung seiner Terroraktivitäten.

Ein Rotter-User mit Adleraugen bemerkte, dass sein Fresspaket ein zionistisches Goodie enthielt!*


Das ist Gil, ein von der israelischen Firma Tnuva hergestellter Joghurt. Er scheint ein Lieblingsprodukt der palästinensischen Araber zu sein, besonders derer, die eine Hamas-Überzeugung hegen:

Die Hamas hat wahrlich ein Problem mit zionistischen Produkten.

Was habe ich denen gesagt? Widerstand ist zwecklos!

* Mit ist aus verlässlicher Quelle gesagt worden, dass der Gaza-Araber, der ursprünglich die Krankenhausfotos postete, sie nach dem Rotter-Post aus Facebook löschte.

80% Terroristen

gefunden bei Elder of Ziyon/ITIC:

150 von 181 Tote beim sogenannte Marsch der Rückkehr waren Terroristen!

Das Meir Amit Intelligence and Terrorism InformationCenter hat die Namen jeder einzelnen Person untersucht, die bei den Rückkehrmärschen im Gazastreifen seit März getötet wurden. Dazu wurden die Identitäten und Zugehörigkeiten aller Toten über Informationen von ihren Beerdigungen, Internetseiten der Terroristen und weitere Quellen ermittelt.

Die Hamas ermutigt Zivilisten den Zaun anzugreifen, um sich israelischen Kugeln in den Weg zu stellen – und trotzdem hat die IDF es geschafft die unfassbare Quote von 80% Terroristen unter den Toten zu erzielen; in Kampfzonen, in denen die Mehrheit der Menschen Zivilisten sind, die von der Hamas in Bussen zum Genuss der Demonstrationen angekarrt werden.

 

Die Scheidung von PLO und Hamas ist endgültig

Gazas Kultur ist beduinisch, während die Araber in Judäa und Samaria die von Bauern und Stadtbewohnern ist. DAs ist nur einer der Gründe, dass die beiden Regionen in ineinander greifen.

Dr. Mordechai Kedar, Israel National News, 17. Oktober 2018

Dies Woche informierte uns die israelische Zeitung Yediot Aharonot uns, dass Jason Greenblatt, Präsident Trumps Sonderrepräsentant für internationale Verhandlungen, sagte, die Amerikaner hätten vor den Gazastreifen und die palästinensische Autonomiebehörde wieder miteinander zu verbinden. Wenn Greenblatt das tatsächlich sagte, offenbart es eine wichtige Komponente des amerikanischen Friedensplans, dessen Vorbereitung seit mehr als einem Jahr im Gang ist.

Wer immer die Wiederverbindung von Gaza mit Judäa und Samaria in den noch nicht verkündeten Plan einbezog, muss von den Ankündigungen der verschiedenen Palästinensersprecher stark beeindruckt gewesen sein, denn sie alle – bis zum Letzten, ob nun PA oder Hamas – reiten ständig auf der Notwendigkeit herum die „zwei Teile der Heimat“ wiederzuvereinen. Israel zihet es vor die beiden als getrennte Einheiten zu behalten, die einander feindselig gesinnt sind. Umfragen in der PA zeigen eindeutig, dass die arabische Straße, ob nun im Gazastreifen oder Judäa und Samaria, die Einung haben möchte, die zerfiel, als die Hamas den Gazastreifen im Juni 2007 übernahm.

Die Amerikaner lauschten dem palästinensischen Konsens, den sie diesbezüglich beobachteten und kamen zu dem Schluss, dass sowohl die Palästinenserführung und die Öffentlichkeit darauf hereinfielen, was die dazu brachte das zu einem Teil ihres Plan zu machen, in der Hoffnung, die Palästinenser würden den Plan dann akzeptieren, über den nachzudenken alle – die PLO, die Hamas, die Fronten und Organisationen – rundheraus abgelehnt haben. Greenblatt sagte außerdem: „Netanyahu wird schwierige Entscheidungen treffen müssen“, womit er meinte, dass Israel die Wiedervereinigung des Gazastreifens mit Judäa und Samaria wird akzeptieren müssen.

Wenn also alles, was die Palästinenser wollen, eine  Wiedervereinigung ist und die Amerikaner dem zustimmen, wo ist dann das Problem? Warum stimmen die Palästinenser nicht wenigstens diesem Teil des Friedensplan zu? Die Antwort findet sich in einem sehr wichtigen Aspekt der nahöstlichen Kultur, der in der westlichen Kultur kein Gegenstück hat – den vielfältigen Nuancen von Sprache.

Die westliche Kultur glaubt das, was gesagt wird, unbesehen. Ein Beispiel: Wenn ich sage, ich stimme einer Person zu, mit der ich spreche, dann heißt das, dass ich alle zugehört habe, was sie sagt, darüber nachgedacht habe und mich entschieden habe, ihre Meinung zu akzeptieren. Der Westen vertraut in die Ernsthaftigkeit der redenden Person, glaubt, was sie sagt und akzeptiert das, wie es ist. Immerhin gibt es freie Meinungsäußerung und jeder kann sagen, was ihm durch den Kopf geht, so dass, wenn jemand etwas sagt, das das ist, was wer wirklich denkt und fühlt.

Im Nahen Osten hingegen hat alles, was jemand sagt, drei Ebenen: Die obere und sichtbare Ebene ist der Inhalt dessen, was gesagt worden ist, die mittlere ist die, was die sprechende Person tatsächlich meint und die untere ist die, was sie verbirgt. Während er jemandem zuhört, versucht der Hörende im Nahen Osten die verborgenen Ebenen zu durchdringen, die wahre Absicht des Redenden zu verstehen und aufzudecken, was vor ihm versteckt wird.

Das ist der Grund, dass, wenn jeder palästinensisch-arabische Politiker, sei es von PLO oder Hamas, erklärt: „Wir müssen den Gazastreifen und die Westbank wiedervereinen, er meint: „Ich verstehe, dass das ist, was der Mann auf der Straße will und ich sage, was er hören will“, und dabei die Tatsache verbirgt, dass er sich sicher ist, dies wird nie geschehen; dazu hat er die Absicht der anderen Seite die Schuld für die Fortsetzung der Teilung zu geben.

Warum wird es die Wiedervereinigung nicht geben? Weil die beiden Regionen in ihrer Kultur, Sprache, Verhalten und Denkmustern total verschieden sind. Das Araber im Gazastreifen ist ein Beduinen-Dialekt, eine Ableitung des saudisch gesprochenen Arabisch, während das der Araber in Judäa und Samaria ein palästinensischer Dialekt ist, der dem in Syrien gesprochenen Arabisch gleicht. Die Sprachlücke ist nicht nur ein technischer Faktor in der Kommunikation, sie ist der Ausdruck kultureller Unterschiede: Die Kultur des Gazastreifens ist eine beduinische, die der Araber in Judäa und Samaria ist die von Bauern und Stadtbewohnern.

Die Führung des Gazastreifens ist die Hamas, eine Organisation mit religiösem Charakter, der die Zusammensetzung der Bevölkerung spiegelt, während die PLO die PA mit einer säkularen Agenda regiert, die zur arabischen Bevölkerung in Judäa und Samaria passt, außer in den Hebron-Bergen, deren Einwohner eher traditionell sind. Die Teilung zwischen Gazastreifen und Judäa/Samaria ist nicht nur eine politische, sondern stützt sich auf kulturelle Unterschiede; eine kulturelle Kluft trennt zwei unterschiedliche Bevölkerungen, die nie zusammengelebt haben, außer in der kurzen Zeit von der  Gründung der PA 1994 bis zur Teilung 2007, vierzehn Jahre später; in dieser Zeit gab es keine kulturelle Vermischung der beiden Regionen.

Noch bedeutender ist das böse Blut, das zwischen den beiden Herrscherorganisationen PLO und Hamas besteht. Die Ausdrücke, die sie für einander verwenden, sind die schlimmsten der arabischen politischen Sprache: „Verräter“, „Kollaborateure mit Israel“, „korrupt“, „Blutsauger“, „israelische Grenzpolizei“ und viele, weit böswilligere Beschuldigungen.

Der Zorn und die Wut auf einander spielt ebenfalls eine wichtige Rolle: Hamas-Terroristen erinnern sich der unaussprechbaren Foltern, die sie bei Vernehmungen in den Kerkern der PA-Sicherheitskräfte erlitten, während die aus der PLO sich gut erinnern, wie 2007 Hamas-Terroristen Mitglieder der PLO-Sicherheitskräfte unter den Augen von deren Familien hinrichteten und diejenigen, die entkamen, von den Dächern der Hochhäuser warfen. Im Nahen Osten gibt es überdies kein Vergessen und kein Vergeben. Stattdessen gibt es wachsames Warten, bis der richtige Augenblick kommt sich zu rächen und die verlorene Ehre der Familien der Opfer wiederzuerlangen.

Die Organisation Hamas wurde Ende 1987 gegründet und hat seit diesem Datum die PLO-Führung  und die Anerkennung der PLO in der arabischen Welt und an der internationale Front als einzige Organisation, die das „palästinensische Volk“ vertritt, herausgefordert.

Israel unterstützte das Konzept der PLO als bester Alternative für Israel und lange waren Israels Führungspolitiker – Peres, Beilin und ein unwilliger Rabin – der Meinung, dass die PLO, obwohl weit davon entfernt zionistisch zu sein, die Antwort auf die Hamas sei. Wenn wir der PLO nur die Macht geben die Palästinenser zu regieren, so träumten sie, wird aus ihr eine friedliebende Organisation werden und bald „sich der Hamas annehmen, ohne dass Gerichte und Menschenrechtsgruppen dazwischenfunken“.

Die Welt war von der Meinung der israelischen Führung enorm beeindruckt und über nahm sie, obwohl die Hamas-Führer vehement dagegen waren und behauptete, die PLO-Führung habe die Richtung verloren, als sie die Oslo-Vereinbarungen unterschrieb, die Israel ein „Sicherheitspolitik“ gab. Immerhin sollte Israel nach Ansicht der Hamas vom Gesicht des Heiligen Landes Falastin gewischt werden, einer Region, die allein den Muslimen geweiht war.

Mahmud Abbas wurde fast ermordet, als der den Gazastreifen das erste Mal besuchte, nachdem er PA-Vorsitzender wurde. Die Kugel strich an seinem Gesicht vorbei und tötete einen seiner Leibwächter. Vor ein paar Monaten schickte er seinen Premierminister Rami Hamdallah und den Leiter der PA-Sicherheitskräfte, Magd Faraj, nach Gaza und als diese den Übergang Erez ein paar hundert Meter hinter sich gelassen hatten, ging eine Bombe neben ihrer Kolonne hoch und verpasste sie um Haaresbreite.

Ich habe seit mehr als elf Jahren gesagt – seit dem Tag, an dem die Hamas den Gazastreifen übernahm – dass infolge dieser schweren Differenzen, Konflikte und Streitigkeiten die Scheidung zwischen dem Gazastreifen und Judäa/Samaria endgültig ist, absolut ohne jede Chance die Kluft zu überbrücken, die die beiden Organisationen trennt. Ihre Repräsentanten haben sich Hunderte Male zu Versuchen getroffen die Spaltung  zwischen den beiden zu beenden und trotz der Unterzeichnung hunderter Dokumente durch beide ist nichts passiert. Vielleicht wird die Zukunft ein Aussöhnungsabkommen bringen, aber das wird nur eine Vereinbarung signalisieren, keine Aussöhnung, denn die Organisationen sind schon lange über den Punkt hinaus, an dem es eine Rückkehr gäbe.

Alles, was bleibt, besteht darin zu entdecken, was Jason Greenblatt dazu brachte die Wiedervereinbarung von Gazastreifen und Judäa/Samaria als Teil von Amerikas „Deal des Jahrhunderts“ zu verkünden. Er glaubt offenbar, es bestehe eine Chance, denn darum bitten sie un der – wie andere Amerikaner auch – glaubt, was sie sagen sei das, was sie meinen. Amerikaner glauben nicht, dass im Nahen Osten jemand etwas sagen kann und genau das Gegenteil meint, um seine Pläne zur Eliminierung der Person , die er mit Lob, Gunst, Umarmungen und Küssen überschüttet, zu verbergen.

Das mag der wahre Grund für das Fehlschlagen all der amerikanischen und israelischen Friedenspläne sein. Amerikaner und Israelis denken wie Westler und die Palästinenser und ihre arabischen Kollegen denken wie Leute des Nahen Ostens. Bis die Amerikaner und Israelis östliche Kultur mit all ihren Ebenen erkennen, werden sie weiterhin Friedenspläne erstellen.

Wir werden jede Menge Pläne bekommen, aber keinen Frieden.