Wann ist ein Journalist kein verlässlicher Augenzeuge?

Wer qualifiziert sich als verlässlicher Zeuge, der Licht auf ein dusters oder unbegründete, bestimmte Ereignisse in einem heftig umstrittenen Konflikt wirft? Insbesondere: Wer qualifiziert sich als verlässlicher Zeuge, wenn es um gewalttätige Zusammenstöße an der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen geht?

Tamar Steinthal, JNS.org, 20. Dezember 2018

Trotz der jüngsten Erosion des öffentlichen Vertruaens in die Medien betrachaten vermutlich viele Leser Journalisten als vertrauenswürdige Augenzeugen. Journalisten sind verpflichtet sich über ihre persönlichen oder nationalen Interessen zu erheben und Ereignisse unvoreingenommen zu berichten.

Wenn also ein Bericht in den Nachrichten einen Augenzeugen zitiert, der Journalist ist, dann hat dessen Aussage mehr Gewicht als die eines durchschnittlichen Beobachters.

Doch was, wenn dieser Journalist, in seiner Muttersprache und Englisch lesenden Nachrichtenkonsumenten nicht bekannt, was, wenn die Quelle Terroranschläge lobt, bei denen unschuldige Betende während ihrer Gebete massakriert werden?

Ist dieser angebliche Augenzeuge glaubwürdig?

Das sind keine hypothetischen Fragen.

Am 11. Dezember berichtete das von der Hamas betriebene Gesundheitsministerium des Gazastreifens, der 4-jährige Ahme Abu Abed starb, nachdem er bei Protesten an der Grenze zu Israel am Freitag zuvor von israelischem Gewehrfeuer verletzt wurde. Das Ministerium hat eine auffallende Geschichte die Verantwortung für Kinder-Todesfälle Israel anzulasten und dann später zurückzurudern, wenn mehr Informationen autauchen.

Vielleicht mit dieser Geschichte im Hinterkopf berichtete Agence France Presse verhalten über Abu Abed: „Es war nicht klar, warum das Kind zu den Grenzprotesten mitgenommen wurde und s gab keine unabhängige Bestätigung der Umstände.“

Die Associated Press („Gaza officials: 4-year-old boy dies from Israeli fire“) ihrerseits versuchte offenbar ein paar weitere Informationen einzufügen, als sie berichtete: „Der Journalist vor Ort, Hassan Islaieh [sic] sagte Dienstag, der Junge war bei seinem Vater und Dutzenden weiterern Protestlern, als er am Freitag von Geschosssplittern getroffen wurde. Er sagte, der Junge sei etwa 20 Meter vom Zaun enternt gewesen.“

Nach Angaben von Electronic Intifada ist Isleih „ein Kameramann von Quds TV“, das an die Hamas angeschlossen ist. Wenn das stimmt, dann kann Isleih kaum eine unabhängige Bestätigung der Behauptungen der Hamas anbieten. AP gab keine Informationen über Isleihs Zugehörigkeit weiter, weder über die berufliche noch die ideologische.

Ein Überblick zu seinem Twitter-Konto offenbart, dass Hassan Isleih sich offen mit der politischen Plattform der Hamas und ihrem Antisemitismus identifiziert, der Terroristen preist und Freude über die Ermordung unschuldiger und unbewaffneter Israelis bekundet.

Auf Twitter preist Isleih die Täter des Har Nof-Massakers, bei dem im November 2015 fünf Zivilisten während des Gebets in einer Synagoge und ein Polizist ermordet wurden: „Die Moscheen des Gazastreifens verkündet Allahu Akbar, während sie unser Volk segnen und unsere Ummah [die arabische Nation/die Gemeinschaft der muslimischen Gläubigen] mit dem erlesenen Akt des Märtyrertums in Jerusalem, es gibt Gebiet im Gazastreifen und Rafah, die aus Freude über das Ereignis Süßigkeiten verteilen.“

Würde die Associated Press einen israelischen Medienschaffenden , der Baruch Goldsteins Massaker an unschuldigen muslimischen Betenden preist, als glaubwürdige Quelle zur Untermauerung eines israelischen Vorwurfs über palästinensische Strafwürdigkeit betrachten?

Isleih bekundete auch Freude und Zufriedenheit über die Ermordung der Zivilisten Nehemia Bennett und Aharon Lavie, die in Jerusalems Altstadt erstochen wurden. Als Kommentar ihrer Beerdigungen im Oktober 2015 twitterte er: „Jammern und Weinen während der Zeremonien der bei dem Messerangriff getöteten Zionisten von gestern durch den Märtyrer-helden Mohannad Al-Halaby „#Ein Anblick, der die Herzen erleichtert“ – In Reaktion auf die Beerdigungen der Zivilisten Nehemia Bennett und Aharon Lavie

Nicht nur tote Juden löst hasserfüllte Kommentare des Reporters aus dem Gazastreifen aus. Im Oktober 2016 beschwerte sich Isleih über die Zahl der Juden, die ihm in den sozialen Medien folgen: „Ich habe jetzt jede Menge Kommentare von Juden auf meiner Facebook-Seite, zu den Bildern und den Live-Berichten er Bombardierungen, die Seite bekommt jetzt viele Anzeigen, möge Gott uns helfen.“

Isleih lehnt Israels Rechtmäßigkeit ab, bezeichnet es verschiedentlich mit Anführungszeichen („Israel“) oder als „zionistisches Gebilde“, dessen Journalisten „die Medien der Feinde“ sind.

Es überrascht daher nicht, dass er auch jüdische Geschichte bestreitet; im Mai 2018 twitterte er: „Die angeblichen ‚Tempelorganisationen‘, die sogenannten, fordern ihre Helfer auf in nie da gewesenen Zahlen an der Stürmung der gesegneten Al-Aqsa-Moschee zum sogenannten ‚Jahrestag der Einigung Jerusalems‘ (der Naksa) teilzunehmen.“ [Anmerkung CAMERA: Es ist auf Arabisch eine normale Hinzufügung zum Wort „Tempel“ implizieren, dass es diesen nie gab.] Palästinensische Propagandisten bezeichnen den Tempelberg besuchende Juden als „Stürmung der Moschee“.

In den letzten Tagen twitterte Isleih einen Aufruf zur Gewalt; er schrieb im Dezember 2018: „Baut euch aus Olivenbäumen eure Steinschleudern/ verteidigt euer Land/ Werdet wütend für eure Alqa und Ehre/ werft Steine auf euren Feind, habt keine Angst/ euer Volk ist standhaft direkt an euren Wurzeln/ Morgen Jeruslaems“.

Während Redakteure dürft nichts von diesen Informationen als für die Glaubwürdigkeit des Journalisten für relevant halten, ihre Leser aber sehr wohl.

Die Glaubwürdigkeit eines Journalisten wird durch die Tatsache weiter kompliziert, dass es, anders als in anderen Berufen wie Jura oder Medizin, keine formellen beruflichen Kriterien gibt, um sich als Journalist zu qualifizieren. Als Ergebnis davon können selbst Terroristen Journalisten sein und haben das fälschlich behauptet.

Wenn Presseorgane ihren Lesern Transparenz bezüglich ihrer Quellen verweigern, haben Nachrichtenkonsumenten recht auf der Hut zu sein, was die Glaubwürdigkeit von Journalisten angeht, die als Augenzeugen zitiert werden.

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Waffenstillstand und Friedferigkeit? (13.-19.03.2016)

Sonntag, 13.03.2016:

Aus einem von Ägypten gefluteten Tunnel haben die Gaza-Araber jetzt zwei tote Tunnelgräber geborgen.

44% der Terroranschläge der aktuellen Terrorwelle wurden von illegal im Land befindlichen Arabern verübt.

Umfrageergebnis: Rund 56% der PA-Araber in Hamastan und Fatahstan befürworten die Fortsetzung der „Intifada“; die Unterstützung ist im Gazastreifen stärker (78,5%), in Judäa und Samaria liegt sie bei 51,6%. 53,9% sind allerdings gegen die Fortsetzung der Messerangriffe.

Montag, 14.03.2016:

Durch ein neues Analysepropramm haben israelische Sicherheitskräfte es geschafft eine ganze Reihe von Terroranschlägen „einsamer Wölfen“ zu verhindern. Das Programm analysiert Einträge in den sozialen Medien, über die viele der Terroristen ihre Tatabsichten angekündigt haben.

Ein Jerusalemer Gericht verurteilte den Hassprediger Khaled al-Mughrabi, der in der Al-Aqsa-Moschee antisemitische Tiraden abließ, in denen er zum Judenmord aufrief. Er muss für 11 Monate ins Gefängnis.

Dienstag, 15.03.2016:

Wegen der angespannten finanziellen Lage kürzte die Hamas jetzt die Gehälter der Mitglieder der Al-Qassam-Brigaden.

Khaled Meschaal behauptete gegenüber France24, die Mordversuche an Juden seien „Selbstverteidigung“.

Der Palästinensische Islamische Jihad kündigte an, „angesichts der fortgesetzten Waffenstillstandsverletzungen durch Israel“ werde man ein Statement abgeben, das noch nie aus dem Gazastreifen gesehene Bilder beinhalten wird. (Aha, die Terroristen beschweren sich, dass Israel sich wehrt, wenn sie den Waffenstillstand verletzen – was natürlich keine Waffenstillstandsverletzung ist…)

Heckmeck:
– Neulich haben sie sie noch gelobt. Jetzt behauptet Saeb Erekat, es gäbe gar keine französische Initiative zur Wiederaufnahme der „Friedensgespräche“. Es gebe nur „Ideen für eine internationale Friedenskonferenz“.
Andererseits gaben andere Palästinenserführer der Hoffnung Ausdruck, dass die französische Initiative neue Fortschritte bringt. Israel wird von ihnen gedrängt die erneuerten Bemühungen „voll zu unterstützen“.

Mittwoch, 16.03.2016:

Das PA-„Außenministerium“ droht wieder damit vor dem ICC in Den Haag gegen Israel zu klagen, weil ungenutztes Land im Jordantal zu Staatsland erklärt wurde.

Donnerstag, 17.03.2016:

Diese Woche entdeckten Mitglieder der NGO Regavim, dass Araber nahe Kidmat Zion (Jerusalem) illegal eine Moschee bauen. Sie informierten Bürgermeister Nir Barkat und die Stadtverwaltung und forderten den Abriss.

Samstag, 19.03.2016:

Der Zustand der Donnerstag durch Messerstiche schwer verletzten Soldatin hat sich stabilisiert.

Die Islamische Bewegung behauptet mal wieder Israel – und besonders Rabbi Yehuda Glick – würden in (!) der Al-Aqsa-Moschee „rassistische talmudische Zeremonien“ durchführen. Arabische Offizielle würden diesen „Verjudungsaktionen“ grünes Licht geben.

 

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (06.-12.12.2015)

Sonntag, 06.12.2015:

Umfrage bei den PA-Arabern: 72% befürworten die Messeranschläge gegen Juden.

Saeb Erekat demonstrierte Unterstützung für den Terror, indem er die Familie des PA-Sicherheitsbeamten besuchte, der beim Verüben eines Anschlags erschossen wurde.

Montag, 07.12.2015:

Ägypten gibt an weitere 20 Tunnel unter der Grenze zum Gazastreifen zerstört zu haben.

Hamas forderte wieder mal die Oslo-Vereinbarungen aufzukündigen.

Aktuell DER Renner im Gazastreifen: eine Parümflasche in Dolchform. Die Flasche und der Duft „Dolch“ sind zwar nicht neu, aber seit Beginn der Messer-Terrorwelle gibt es eine enorme Nachfrage. Vorher war er wegen seines Preises (NIS 173, ca. 42 Euro) nicht allzu gefragt.

Dienstag, 08.12.2015:

Ma’an News berichtet, dass in einem Grenztunnel am Gazastreifen 14 Araber vermisst werden, nachdem Ägypten Meerwasser hineinpumpte.

Der israelische Zoll machte in Haifa einen nicht alltäglichen Fund: Ein Container aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, der für die PA bestimmt war, wurden 4000 Puppen gefunden, die vermummte Araber, angezogen mit den Farben der palästinensischen Flagge, in der Hand ein Stein und Aufschriften wie „Jerusalem gehört uns“ und „Jerusalem wir kommen“ darstellten. Nach den offiziellen Papieren sollten sich in dem Container Kleidung, Teppiche und Plastikwaren gefinden.

Mittwoch, 09.12.2015:

Die IDF stationierte eine Eliteeinheit im Gush Etzion, die den Auftrag hat „einsame Wölfe“ zu erkennen und abzufangen.

Die PA-„Regierung“ behauptete am Dienstag die Zweistaatenlösung zu befürworten und beschuldigte gleichzeitig Israel an einer Einstaatenlösung zu arbeiten. (Komisch, dass diese „Lösung“ sonst immer als Bedrohung des Staates Israel bezeichnet wird.)

Donnerstag, 10.12.2015:

Der neueste Hit der arabischen Terroristen: Sie posten Fotos ihrer Molotowcocktails.

Freitag, 11.12.2015:

Der Auto-Terrorist, der gestern vier Soldaten verletzte, wurde heute gefasst. Er hatte sein Auto in einem Dorf stehen lassen; die Durchsuchung des Wagens ergab eine Blendgranate und eine M-16, was es sehr wahrscheinlich, dass der Mann noch mehr vorhatte.

Der Fraktionsvorsitzende der Gemeinsamen Arabischen Liste, Ayman Odeh, befindet sich in New York. Dort lehnte er ein Treffen mit einer wichtigen jüdischen Organisation ab, weil in deren Bürogebäude mehrere zionistische Organisationen untergebracht sind. Das Gebäude sei „durchdrungen von Zionismus“ und er kann es nicht verantworten sich in Räumen zu treffen, die von Organisationen genutzt werden, die „arabische Bürger vertreibt“. Dass die Konferenz der Präsidenten großer amerikanischer jüdischer Organisationen sich nicht an einem anderen Ort mit ihm treffen wollten, zeige ein tiefes Fehlen an Verständnis und Respekt. (Klar, respektlos sind immer die Juden, nicht er!)

Saeb Erekat warnte, wenn Israel nicht einem „Frieden“ mit der PA zustimme, würden ISIS-Jihadisten die PA ersetzen.

Messerstecherei war noch nie so in Mode

Elder of Ziyon, 1. November 2015

Schaufensterpuppen vor einer Boutique in Gaza Stadt:

(heplev: Ob das die „moderaten Hamas-Leute“ sind, die Frau Roth so unbedingt mal finden wollte?)

Update (03.11.2015):
Auch in Khan Junis gibt es eine Boutique, die mit den Messermördern wirbt; auf dem T-Shirt der linken Puppe steht übrigens „steche“.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (18.-24.10.2015)

Sonntag, 18.10.2015:

Die Fatah veröffentlichte heute wieder etwas sehr Friedfertiges, das für Koexistenz wirbt (oder auch nicht) – eine Karikatur, die sagt, dass die Juden aus dem Land geworfen werden sollen. Aus dem „ganzen Palästina“. Und es ist nur wieder ein einzelner von vielen Fällen von Fatah-Aktivisten und -Offiziellen, die das von sich geben.

Die PA „kritisierte“ Israel, es würde „palästinensische Zivilisten“ „standrechtlich erschießen“.

Prediger in der Al-Aqsa-Moschee: Die Juden werden den Teufel anbeten und dann von den Muslimen ausgelöscht werden, die dann angenehm leben werden.

Die Hamas ist natürlich wieder voll des Lobes für die hinterhältigen Morde in Beer Sheva, die sie als „heldenhaft“ bezeichnet.

3 Araber aus Jaffa (ein Erwachsener, 2 Minderjährige) wurden festgenommen, weil sie vor 10 Tagen eine Polizeipatrouille mit Molotowcocktails beworfen hatten. Sie haben die Tat gestanden.

2 Araber wurden im Gazastreifen wegen angeblicher Kollaboration mit Israel zum Tode verurteilt.

Liebesgrüße der Hisbollah: Hassan Nasrallah behauptet, „die Terroristen in Syrien und Israel“ hätten ein und dasselbe Ziel – die Vernichtung der Staaten des Nahen Ostens.

Der Brand in einem Busdepot in Ramat Gan scheint durch einen Kurzschluss ausgelöst worden zu sein.

Ein PA-Aktivist lässt eine Mordverleumdung wieder aufleben: Israel würde die Palästinenserkinder töten, um ihre Organe zu ernten.

An der Beerdigung des Terroristen, der als Presse-Mitglied getarnt einen Soldaten ermorden wurde, nahmen Tausende Araber teil.

Montag, 19.10.2015:

Es hat sich herausgestellt, dass der gestern im Busbahnhof von Beer Sheva getötete Eritreer von wütenden Passanten praktisch gelyncht wurde, als er verletzt am Boden lag (er verstarb später), weil die ihn für einen Terroristen hielten. Premierminister Netanyahu warnte, wie auch Präsident Rivlin, davor das Recht in die eigenen Hand zu nehmen; Verteidigungsminister Ya’alon fordert die strafrechtliche Verfolgung der Täter.

Hamas und Fatah arbeiten aktuell Hand in Hand daran den Terror anzustacheln, um aus der aktuellen Terrorwelle einen „Tsunami“ zu machen.
Die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden der Fatah haben wie ihr Parteichef Abbas den Mordanschlag in Beer Sheva begrüßt und erklärt, dass Selbstmord-Bombenanschläge in Jerusalem zu ihren Prioritäten gehören. Derweil ruft die Hamas ebenfalls zu solchen Anschlägen in Jerusalem, Judäa und Samaria auf.

Der ehemalige Mufti von Jerusalem, Ikrama Sabri, hat die „Internationalisierung“ Jerusalem „verboten“. In einer Fatwa wandte er sich genauso gegen eine „Internationalisierung“ wie gegen eine „Verjudung“. Beides sei eine Sünde. Internationale Vereinbarungen „zum Schutz der Al-Aqsa“ seien erlaubt, solange sie nicht die UNO einschließen.

Ein Restaurant in der Nähe von Netanya bietet Hummus zum halben Preis, wann immer Juden und Araber gemeinsam an einem Tisch sitzen.

Die Hetzerin kennt keine Grenzen: Hanin Zaobi fordert vom Generalstaatsanwalt, er solle gegen Palästinenser Netanyahu wegen Aufstachelung zur Gewalt ermitteln.

Dienstag, 20.10.2015:

Während der letzten Tage beschossen immer wieder Heckenschützen/Scharfschützen aus dem Gazastreifen IDF-Soldaten in Israel. Heute Nachmittag konnten Scharfschützen der IDF die gesamte Terroristenzelle ausschalten, als diese sich für einen weiteren Anschlag in Position brachte.

An der Universität Tel Aviv protestierten arabische Studenten gegen die „Exekution“ arabischer Terroristen; dabei schwenkten sie PLO-Flaggen. Im Tirtzu organisierte einen Gegenprotest und forderte disziplinarische Maßnahmen.

Die Knesset verabschiedete die Verschärfung der Strafen für Steinewerfer; wer mit Steinwürfen körperlichen Schaden anrichten will, erhält eine Mindeststrafe von 4 Jahren Gefängnis, ihm werden die Rechte auf Sozialleistungen aberkannt und Eltern von Minderjährigen erhalten eine Geldstrafe von 10.000 Schekeln. Die Gefängnisstrafen können bis zu 20 Jahren betragen.

Ein Prediger im Gazastreifen schwor die Juden aus dem Land zu jagen. Die Muslime würden sogar ihre Knochen ausgraben und aus dem Land schaffen. Nicht ein einziger Jude werde übrigbleiben.

Mittwoch, 21.10.2015:

Korrektur: Das forensische Institut stellte fest, dass der Eritreer im Busbahnhof von Beer Sheva nicht vom Mob getötet wurde, der ihn trat weil er ihn für einen Terroristen hielt, sondern von den Kugeln eines der Sicherheitsleute, der ihn für einen Terroristen hielt.
Vier Verdächtigte wurden wegen der Beteiligung an der Mob-Gewalt gegen den Eritreer in Beer Sheva festgenommen.

Die arabischen Händler in Hebron wollten heute streiken – als Protest dagegen, dass die IDF gestern Abend zwei Terroristen tötete, die einen Messerangriff durchführten und dabei einen Soldaten verletzten.

4 Einwohner von „Ost“-Jerusalem wird ihr israelische Einwohnerstatus entzogen, weil sie sich an Steinigungen von Juden beteiligten. Sie verlieren damit sämtliche Rechte auf Sozialleistungen.

Die Hamas veröffentlichte ein Interview mit einem „erfahrenen“ Messerstecher-Terroristen. Der gab den Möchtegern-Terroristen den Rat ihre Messer mit Gift zu präparieren, damit ihre Opfer nicht gerettet werden können.

Die PLO-Regierung in Ramallah erklärte die Terroristen für harmlos und verurteilte „Exekution hilfloser Bürger, von denen behauptet wird, sie hätten versucht Messerangriffe auszuführen“ durch „die israelische Besatzungsarmee und Siedlerbanden“. Merke: Messerstecher, die Menschen töten, sind harmlos und friedliebend; Juden, die sich wehren, sind Kriegsverbrecher.

Fotos zeigen, dass der LKW-Fahrer den jüdischen Autofahrer gestern absichtlich überfuhr. Seine Frau will in ihm übrigens einen Fahrer erkannt haben, der sie und ihren Mann am Tag zuvor schon ins Visier genommen hatte.

Donnerstag, 22.10.2015:

Die IDF sucht die Grenze zum Gazastreifen nach Hamas-Tunneln ab. Dafür haben sie ein neues Gerät.

Der für den Auto-Anschlag bei Beit Omar verantwortliche Terrorist ist ein Hamas-Mitglied aus Hebron gewesen.

Ein israelischer Araber versuchte 2 Tonnen (veterinärmedizinisch unkontrolliertes) Fleisch aus dem PA-Gebiet nach Israel zu schmuggeln.

Hamas-Grande Khaled Meschaal sagte in Südafrika, dass der „Kampf“ der Palästinenser gegen Israel werde nicht enden.

Ein Dekan der Universität Gaza drängt die PalAraber israelische Frauen und Kinder anzugreifen.

Der PA-„Außenminister“ behauptete vor den UNO-Sicherheitsrat, Israel würde die Al-Aqsa-Moschee tagtäglich angreifen und besonders die Kinder der Palästinenser töten.

Die Fatah ermuntert weiter zu Terroranschlägen auf Juden (Palestinian Media Watch dokumentiert).

Freitag, 23.10.2015:

Reaktion von Israelis auf die Terrorwelle: Sie singen und tanzen. Gestern erst auf der Ben Yehuda-Straße (Fußgängerzone im Zentrum von „West“-Jerusalem), dann zogen sie tanzend in die Altstadt.

Die PA behauptet Israel erfinde die Messerattacken und lege den „unschuldigen“ Arabern nach der Tötung Messer in die Hand.

Die ISIS-Terroristen kündigten (auf Hebräisch) in einem Video an die Juden überall in der Welt auszurotten.

Die Stadtverwaltung von Jerusalem hat Warnungen für Synagogenbesucher ausgesprochen. Wer eine Waffe tragen darf, sollte diese mitführen und sich in der Synagoge nahe des Eingangs setzen, um ggf. reagieren zu können. Die Umgebung der Synagoge sollte gut beobachtet werden. Die Gottesdienstbesucher sollten auf dem Weg zur und von der Synagoge sehr aufmerksam sein.

Heckmeck:
Ban Ki-moon fordert direkte Gespräche zwischen Israel und der Fatah. Natürlich brachte er es nicht über sich die Terroristen zu verurteilen, sondern redete von „Extremisten auf beiden Seiten“ und dass beide Seiten Schritte zur Deeskalation tun müssten. Konkret wurde er dann nur zu Israel: Es müsse „maximale Zurückhaltung“ üben, damit kein Frust und Unruhe „ausgebrütet“ werden, was zu Gewalt führt. Abbas bekam nur eine allgemeine Aufforderung die Menschen „auf eine friedliche Lösung“ zu zügeln.
PA-„Außenminister“ al-Maliki hat derweil mal wieder Bedingungen für Gespräche mit Israel gestellt; u.a. forderte er „das Ende von kollektiver Bestrafung“ und den Rückzug aller Truppen aus „besetzten Gebieten“. Aha, die Areas B und C gibt es also nicht mehr…

Samstag, 24.10.2015:

Ein Opfer des Anschlags auf die Synagoge in Har Nof im November erlag seinen Wunden. Der Mann ist damit das sechste Opfer des Anschlags.

Die Verdachtsmomente verdichten sich, dass einige er Anschläge in jüngerer Zeit nicht von „einsamen Wölfen“ verübt bzw. versucht wurden, sondern auf ausdrückliche Anweisungen der Hamas erfolgten.

Die Polizei hat weitere Personen festgenommen, die an der Prügel gegen einen Eritreer beteiligt waren, der in Beer Sheva fälschlich für einen Terroristen gehalten wurde, darunter zwei Soldaten und einen Zivilisten.

Der Palästinensische Islamische Jihad will eine offizielle Intifada erklären und damit die PalAraber vereinen. Eine einheitliche Führung soll aufgebaut werden.

Beduinenführer in Jordanien haben einen Brief an König Abdallah geschrieben; darin fordern sie, dass Israel der Krieg erklärt wird.

Heckmeck:
Abbas belatscherte John Kerry in Amman: Israel müsse unbedingt den Status quo auf dem Tempelberg erhalten und verhindern, dass die jüdischen Extremisten am Betreten den Tempelberg betreten. Eine Reaktion Kerrys ist nicht bekannt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (11.-17.10.2015)

Sonntag, 11.10.2015:

Ein wütender Juden hat Schweinefleisch auf die Leiche eines Terroristen gelegt, als Sanitäter noch versuchten ihn wiederzubeleben.

Die Rakete von gestern Abend auf Aschkelon ist nach Angaben der IDF vom Abwehrsystem vernichtet worden

Am Sonntag wurde ein Jude angeklagt am Damaskustor Steine auf arabische Autos geworfen zu haben. Er gehört zu einer Gruppe, die das nach den Morden vom letzten Samstag gemacht hatte.

Zum Selbstmord-Bombenanschlag vom Morgen haben arabische Presseorgane eine ganz eigene Version: Die einen behaupten, das Auto habe ein Problem mit der Elektrik gehabt und die Israelis hätten sie (und ihr Kind, das nirgendwo sonst vorkommt) nicht aus dem Wagen steigen lassen. Und das weiße Pulver, das da zu sehen ist, stamme vom ausgelösten Airbag – mannomann, muss das ein Airbag gewesen sein!

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Und dann gibt es noch solche, die „Augenzeugen“ haben wollen, die die Sicherheitskräfte grundlos auf das Auto geschossen hätten. (Die Frau hat übrigens denselben Familiennamen – Djabaas – wie ein Terrorist, der 2014 in Jerusalem einen Anschlag mit einem Traktor verübte.

Mahmud Abbas meldete sich wieder zu Wort: Die Ermordung zweier Zivilisten in Jerusalem war eine „heldenhafte Operation“.

Letzte Woche zerstörten Araber im Gush Etzion eine alte Höhle, die aus der Zeit Bar Kochbas stammt.

Die Araber verüben kaum noch zu zählende Mordanschläge, schießen Raketen – aber Hamas behauptet, der Luftangriff der Israelis zeige, dass Israel die Lage eskalieren will“.

Der Fraktionschef der „Vereinten Liste“ (arabische Parteien in der Knesset) verurteilte einen der heutigen Anschläge – für den er aber Netanyahu und die Regierung verantwortlich macht.

Der Führer der Hamas in Judäa und Samaria, Husam Badran, hat die Rolle der palästinensischen Medien bei der Aufstachelung zu Anschlägen „gegen die Besatzung“ gepriesen.

„Sorgen“:
Frankreich/Hollande findet die Eskalation der Gewalt in Israel und den Palästinensergebieten „extrem beunruhigend und gefährlich“. Es müsse alles unternommen werden um die Lage zu beruhigen.

Montag, 12.10.2015:

Die palästinensische Rechtsanwaltskammer (sie erhält eine Menge Geld von der EU und der UNO) hat entschieden Muhannad Halabi einen Juristentitel ehrenhalber zu verleihen. Halabi war Jura-Student; er erstach Sonntag zwei Juden und verletzte die Frau und das Baby eines der beiden. Er wurde von Sicherheitskräften erschossen. Die Anwaltskammer bezeichnet den feigen Mörder als Helden.

Der (arabische) Bürgermeister von Nazareth beschimpfte aus seinem Auto heraus den arabischen MK Ayman Odeh, der gerade einem Fernsehsender ein Interview gab; Odeh zerstöre die Stadt, verjage die Touristen, die Lebensgrundlage der Menschen in der Stadt zu vernichten und er verbrenne die Welt (mit seinem Hass). „Es macht mich böse, dass arabische Politiker herkommen, zu Gewalt aufhetzen und es uns dann überlassen ihre Schweinerei aufzuräumen… Wir investieren hier gewaltig in Koexistenz und Tourismus. Wir wollen die Stadt entwickeln. Wir wollen Frieden und Ruhe.“ Odeh und anderen ginge es nur um Medienaufmerksamkeit und sie arbeiteten nicht zum Wohl der Menschen, die sie wählten.

Der Genralstaatsanwalt wird ein Strafverfahren gegen MK Hanin Zoabi wegen Unterstützung und Anzettelung von Gewalt einleiten.

Mehr als 100 Jüdische Jugendliche protestierten in Hadera gegen die Terrorwelle.

Arabische Eltern feiern den Tod ihrer Terroristen-Kinder. Kinder verkünden, dass sie für Allah und die Al-Aqsa-Moschee sterben wollen.

Die israelische Islamische Bewegung droht mit offenem Religionskrieg. Zur Begründung führen sie fadenscheinige Behauptungen von angeblichen israelischen Plänen in Jerusalem an.

Die Eltern mehrerer getöteter Terroristen priesen ihre Kinder in den pal-arabischen Medien. Sie folgten damit einem Aufruf der PA.

Zufällige Umfrage unter PalArabern, ob sie die, die israelische Soldaten und Zivilisten als Helden ansehen. Mit weit überwältigender Mehrheit unterstützen die Araber die Taten.

PA-„Außenminister“ al-Maliki behauptet Netanyahu wolle eine dritte Intifada auslösen, um von den Problemen abzulenken, die er habe. Er dehne den Konflikt von einem mit den Palästinensern in einen unbegrenzten Krieg mit der gesamten muslimischen Welt weltweit aus.

Heckmeck:
– Die Vertreter des Nahost-Quartetts haben ihre Reise nach Israel aufgeschoben auf Bitten Jerusalems wegen der aktuellen Gewalt.

Dienstag, 13.10.2015:

Terror-in-3-Stunden(Bildquelle)

Wegen der massiven Terroranschläge wurden alle Krankenhäuser auf eine höhere Bereitschaftsstufe beordert.

Die Bus-Attentäter von heute waren ein Fatah-Mitglied, von dem bekannt ist, dass er sich früher schon radikal geäußert hat, sowie ein Hamas-Aktivist, der schon eine Weile im Gefängnis war. Der Hamasnik wird aktuell von der Polizei verhört.
Der Attentäter von der Bushaltestelle unterstützte die Täter des Massakers auf die Synagoge Har Nof (November 2014) und zeigte Sympathien für den IS.
Die Attentäter von Raanana hatten bekannte Beziehungen zu Terrororganisationen und Kriminalakten.

Die Arabische Liga und die Türkei haben den Nerv Israel wegen der aktuellen Gewaltwelle Vorwürfe zu machen. Sie fordern „internationalen Schutz für die Palästinenser im Kampf gegen den gegen sie gerichteten Terrorismus“.

Arabische Knessetabgeordnete beschuldigen die Polizei sie würden die Terroristen nur erschießen, weil sie Araber sind.

Die PA will Israel beim Internationalen Strafgerichtshof verklagen, weil PA-Terroristen bei ihren Anschlägen getötet wurden. Saeb Erekat nennt die Verteidigungshandlungen „außergerichtliche Hinrichtungen“.

Premierminister Netanyahu forderte Mahmud Abbas auf, er solle aufhören zu lügen und aufzustacheln.

Die Araber im Gazastreifen feierten die Anschläge in Raanana auf der Straße, wobei sie Messer und Beile schwangen. Arutz-7 hat Fotos.

Um die mit der Terrorgefahr mehr als ausgelastete Polizei nicht zu überlasten wurde eine Demonstration gegen den Terror vor der Residenz des Premierministers abgesagt.

Ban Ki-moon unterstellt Israel, es setze bei seinen Versuchen den Terror zu stoppen zu viel Gewalt ein. Zu den Terroristen hat er nichts zu sagen.

Mittwoch, 14.10.2015:

Für die UNRWA gibt es offenbar nur nennenswerte arabische zivile Opfer, keinesfalls aber arabische Terroristen: In einer Erklärung wurde beklagt, dass es in den letzten Tagen so viele tote Palästinenser gab – aber völlig verschwiegen, unter welchen Umständen sie umkamen, nämlich beim Verüben von Mordversuchen.

Minister Eitan erklärte, dass ab sofort die Leichen von Terroristen nicht mehr an deren Familien zurückgegeben werden. (Das sorgt u.a. dann dafür, dass die aus den Beerdigungen keine Heldenfeiern mehr machen.)

Mahmud Abbas hatte behauptet Israel habe einen 13-jährigen arabischen Jungen „hingerichtet“. Das ist selbst Abgeordneten in der arabischen „Vereinigten Liste“ zu viel, von denen sonst heftig antiisraelische Töne kommen. Sie nannten Abbas‘ Behauptungen „Besorgnis erregend“, „verleumdend“, „die Realität verzerrend“, „an absolute Unverantwortlichkeit grenzend“; sie würden nur dazu dienen die Flammen der Hoffnungslosigkeit und des Hasses in der Region zu schüren. Das Büro des Premierministers machte darauf aufmerksam, dass der von Abbas genannte Junge nicht tot, sondern verletzt ist und im Hadassa-Krankenhaus behandelt wird. Er hatte auf jüdisches Kind eingestochen, das mit dem Fahrrad fuhr.
Zudem „warnte“ (= drohte) Abbas die (israelische) Eskalation würde zu einem heiligen Krieg führen, der die ganze Welt einbezieht.

So viel zu den „Aufrufen“ zu „friedlichem Protest“ des PA-Terrorchefs: Die „arabische Straße“ hat keinen Bock darauf und will weiter Juden schädigen. Die Kinder sind indoktriniert genug, dass sie nur noch „Märtyrer“ werden wollen.

Die Polizei errichtete eine Sperre zwischen Armon HaNatziv und Jabel Mukaber, einem der Hauptausgangsorte für Terror gegen Juden in Jerusalem. Die Sperre soll verhindern, dass weiter so viele Brandsätze und Steine auf das jüdische Viertel geworfen werden.
Auch an Ras al-Amud wurde eine Sperre aufgebaut.

Die neueste Forderung der Terror-Granden: Die UNO soll eine militärische „Schutztruppe“ in Jerusalem stationieren, um die Gewalt zu unterdrücken. (Die der Israelis, nicht der Araber!)

Traurig, dass das nötig ist: Israels neuer Botschafter bei der UNO, Danny Danon, forderte Generalsekretär Ban Ki-moon auf endlich den Palästinenserterror zu verurteilen.

Der Führer der Islamischen Bewegung in Israel, Raed Saleh und sein Stellvertreter erhielten ein Ausreiseverbot. Er darf Israel nicht verlassen. Am Abend erhielt er am Flughafen Ben Gurion die Anweisung. Sie gilt aktuell für 30 Tage.

Die Grenze am Gazastreifen wird einen neuen Zaun erhalten, nachdem mehrfach arabische Mobs es schafften ihn zu durchbrechen.

Donnerstag, 15.10.2015:

Wegen eines muslimischen Feiertags ist die Patriarchenhöhle in Hebron heute für Juden gesperrt.

War etwas anderes zu erwarten? Das US-Außenministerium befindet, Israel arbeite „zu eifrig“ daran den Terror zu unterdrücken und setze dabei unverhältnismäßig Gewalt ein. (Zudem fällt auf, dass die Pressekonferenz zu den Themen Iran, Afghanistan, Kamerun, Iran, Syrien/Russland/ISIL/Region, China, Russland/Ukraine Jemen/Saudi-Arabien und Israel/Palästina umbenannt wurde in „Nahost-Frieden“ – ob die Obama-Administration glaubt, sobald die Streitigkeiten auf einem Sechshundertvierzigstel des Territoriums der Region mit einem Dreißigstel der Bevölkerung zu lösen automatisch den Frieden im gesamten Nahen Osten auslöst?

Die Familien der Mörder des Ehepaars Henkin wurden informiert, dass ihre Häuser zerstört werden.

Wegen der Sicherheitslage hat die IDF vorläufig alle Besuche von Soldatengruppen am Ammunition Hill eingestellt. (Die IDF macht mit Rekruten Touren zu wichtigen Orten der israelischen Geschichte als Teil ihres Bildungsprogramms; der „Ammunition Hill“ war eine heftig umkämpfte Stelle im Krieg 1967.)

Saeb Erekat behauptet, die Messerangriffe auf Juden sei „Selbstverteidigung“.

Die Fatah von Friedensengel Mahmud Abbas feiert die Judenmorde als „Symphonie der Liebe zu Jerusalem“.
Gleichzeitig fordert er von Israel, angeblich aufhetzende Offizielle zu verhaften. (Er meinte natürlich nur Juden, sonst müsste Hanin Zoabi oder auch er selbst sofort hinter Gitter.)

Hanin Zoabi forderte übrigens heute ein Ende der „Einsame Wölfe“-Anschläge – zugunsten eines „Massenaufstands“, bei dem Tausende gleichzeitig versuchen Juden zu morden.

Wundert es? Nur einen Tag vor dem Mord an drei Juden forderte Mahmud Abbas Anschläge in Jerusalem.

Hamas verkündet, dass ihr Widerstand nicht auf den Gazastreifen beschränkt ist (ist ja nichts Neues…), sondern das „ganze Palästina“ befreit werden soll. (Bitte sucht weiter nach den moderaten Hamasniks, ihr Clauia Roth!)

Eine Gruppe Studenten im Gazastreifen hat ein Video erstellt, mit dem der tödliche Anschlag auf den Bus Nr. 78 nachgespielt wird. Natürlich „heldenhaft“.

Der angeblich tote Araberjunge erklärte einem Polizisten gegenüber jetzt, dass er und sein Cousin Juden töten wollten. Sein Cousin hatte den Anschlag geplant und für die Messer gesorgt.

Die PA fälscht wieder: Sie gab eine neue „Übersetzung“ der Rede von Abbas aus, in der er Israel die kaltblütige Hinrichtung eines Araberjungen vorwarf. Sie strichen „hinrichten“ und setzten dafür „auf unsere Kinder schießen“ ein..

Statistik: Seit Rosh Hashana nahm die Polizei 380 arabische Randalierer fest; 209 davon waren Erwachsene, 171 Minderjährige.

Freitag, 16.10.2015:

Die Hamas hat den Freitag zu einem weiteren „Tag des Zorns“ erklärt. Die israelischen Sicherheitskräfte (und die Bevölkerung) waren auf neue Gewalt eingerichtet.

Am Nachmittag wollten Araber und Juden im Wadi Ara an der Megiddo-Kreuzung eine Menschenkette für Koexistenz bilden. Es kamen etwa 700 Personen nach Zentralgaliläa.

Eine Freitagspredigt im Gazastreifen (wie üblich): Juden sind die Brüder von Affen und Schweinen. Die Al-Aqsa-Moschee erwartet Mudschaheddin und das Märtyrertum Suchende; Al-Aqsa erwartet, dass die Helden der Westbank den Jihad beginnen und alle Siedler und Verräter töten, denen sie begegnen.

Einige PA-Granden verurteilten die Brandstiftung am Josefsgrab; es gab sogar Stimmen, die forderten den Wiederaufbau durch die Araber.

Mahmud Abbas fordert, dass die UNESCO die Westmauer (Kotel, Klagemauer) zum Teil der Al-Aqsa-Moschee erklärt.

Hamas wieder grundsätzlich: Die Grenzen von 1948 und 1967 sind nur vorübergehend, das Ziel die Befreiung des „ganzen Palästina“.

Gesundheitsminister Litzman ordnete Ermittlungen gegen Beschäftigte einer Klinik in der Altstadt von Jerusalem an, weil die verdächtigt werden jüdischen Terroropfern ganz in der Nähe nicht geholfen zu haben, so dass diese starben.

Samstag, 17.10.2015:

Ach, wenn Gebäude abgebrannt werden, dann ist Herr Ban auf einmal da: Er verurteilte den Brandanschlag auf das Josefgrab in Schechem/Nablus von dieser Woche. (Dass die israelischen Sicherheitskräfte Attentäter töteten, hatte er auch schon verurteilt. Die Terroranschläge der Araber nicht!)
Ein Repräsentant Bans machte übrigens bei einem Treffen des UNO-Sicherheitsrats „beide Seiten“ gleichermaßen für die Gewalt verantwortlich – um dann Israels „unbarmherziges Vorgehen“ zu kritisieren.

MK Ahmed Tibi fällt in den Rechtfertigungschor zu Abbas‘ Lüge ein: Der PA-Chef hat nicht gelogen, er hat sich nur vertan, als er den lebenden Jungen für hingerichtet erklärte.

Umfrage unter den israelischen Arabern: 54% sagen, dass die arabischen Knessetabgeordneten sie nicht repräsentieren.