Hanukka-Geografie

Yisrael Medad, MyRightWord, 21. Dezember 2019

Während der Zeit, in der das Land Israel von der Seleukiden-Dynastie des syrisch-griechischen Imperiums beherrscht wurde, wurde 174 v.Chr. Antiochus IV. Imperator. Er war dafür bekannt, dass er Epiphanes genannt wurde. Er wollte seine Untertanen einen, indem er ihnen eine gemeinsame Religion und Kultur aufzwang. Für die Juden Judäas bedeutete dies die Unterdrückung des jüdischen Gesetzes. Er griff auch in Angelegenheiten des Gottesdienstes im heiligen Tempel ein.

Schließlich brach eine Revolte aus, ausgelöst vom Handeln der Priesterfamilie der Hasmonäer in Modiin; geführt wurden sie anfangs von Mattityahu, dann von seinen Söhnen. Sie wurden als die Makkabäer bekannt und waren recht erfolgreich mit ihrer Taktik des Guerilla-Krieges. Sie syrisch-griechischen Besatzer wurden besiegt. Bei der Rückkehr ins befreite Jerusalem und angeführt von Judah betraten sie die Tempelhöfe, beseitigten die von den Syrern dort aufgestellten Götzenbilder, bauten einen neuen Altar und weihten ihn am 25. Tag des Monats Kislev im Jahr 139 v.Chr.

Bei der Suche nach Öl für die Menora fanden sie nur einen keinen Krug reinen Olivenöls, der das Siegel des Hohepriesters Yochanan trug. Es reichte nur aus um Licht für einen Tag zu geben. Durch ein Wunder Gottes brannte es acht Tage lang.

Das ist kurz formuliert die Geschichte von Hanukka.

Aber wo fand die Geschichte statt? Wo waren die Schlachten? Wo war der Tempel?

Wie sieht die Geografie von Hanukka aus?

Hier ist eine Landkarte der wichtigen Orte der Hanukka-Geschichte:

Hier ist noch eine:

Hier ist eine Landkarte der gesamten Periode der Hasmonäer-Herrschaft, die bis etwa 63 v.Chr. weiter ging, als das unter ihrer Kontrolle stehende Gebiet über den Jordan hinweg expandierte, wie es früher in biblischen Zeiten war:

Mit anderen Worten: Wenn wir zeitgenössische Begriffe anwenden, dann befindet sich der Hauptort des Wunders, das wir mit dem achttägigen Anzünden von Kerzen feiern, der Tempel, heute im … „besetzten Ostjerusalem“.

Die wichtigen Schlachten, die die Makkabäer führten, waren:
die Schlacht von Wadi Haramia (167 v.Chr.)
die Schlacht von Beth Horon (166 v.Chr.)
die Schlacht von Emmaus (166 v.Chr.)
die Schlacht von Beth Zur (164 v.Chr.)
die Schlacht von Betn Zachariah (162 v.Chr.)
die Schlacht von Adasa (161 v.Chr.)
die Schlacht von Elasa (160 v.Chr.)
Sie liegen alle in dem, was fälschlich die „Westbank“ genannt wird.

Natürlich würde das bedeuten, dass wir denken könnten, wir feiern einen Feiertag der Besatzung.

Aber das wäre falsch. Fakt ist, es ist der heute verwendete Sprachgebrauch und die Rhetorik der „Besatzung“, der falsch und unzutreffend ist.

Was wir brauchen ist eine linguistische Revolte, besonders unter Juden.

Jüdische Kontrolle/Verwaltung über Judäa und Samaria und ganz Jerusalem ist nicht falsch, nicht unmoralisch, sondern eine Rückkehr in die wahre Geografie der jüdischen nationalen Heimat, des Judentums und der jüdischen Geschichte.

Abendessen mit Gästen aus Bahrain einer Mall in Jerusalem

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Es war eine surreale Erfahrung am ersten Abend von Hanukkah. Ich war bei einem Abendessen mit interreligiösen Besuchern aus dem Königreich Bahrein anwesend. Die Delegation aus diesem Golfstaat war Gast des Simon Wiesenthal Center (SWC). Wie viele andere arabische Staaten hat Bahrain keine diplomatischen Beziehungen zu Israel. Seit der Gründung des jüdischen Staates und bis vor kurzem hatte er Israel boykottiert.

Auf dem Weg zum Restaurant in der Jerusalemer Mamilla-Mall passierte die bahrainische Delegation das Fest zur Hanukkah-Kerzenanzündung des Chabad auf der Mall. An diesen Festivitäten nahmen so viele Menschen teil, dass beinahe verhindert wurde, dass die Besucher hindurchkamen. Mir wurde erzählt, dass mehrere Delegierte mit den Chabad-Repräsentanten und Umstehenden tanzten.

Zur bahrainischen Delegation gehörten sunnitische und schiitische Muslime, Hindus, Sikhs, Buddhisten und Christen. Ein syrisch-orthodoxer Priester erzählte mir, dass die Begründer seiner Kirche Juden waren. Die Zusammenkunft begann damit, dass Rabbi Abraham Cooper, der stellvertretende Vorsteher des Simon Wiesental Centers in Los Angeles, die erste Hanukka-Kerze anzündete. Dann gab er die Schamasch, die Entzündungskerze, mehreren Bahrainis, die jeder die brennende Kerze damit berührten, um so am Anzünden teilzuhaben.

Die Delegation aus Bahrain vor dem Hanukkah-Leuchter. Der Autor sitzt dahinter am Tisch. (Foto über M.Gerstenfeld)

Diese inoffizielle Delegation besuchte religiöse und andere Stätten in Israel, war aber nur in der Lage diesen Besuch durchzuführen, weil die Obrigkeit des arabischen Königreichs sich nicht dagegen stellte. Der König von Bahrain, Hamad bin Isa al-Khalifa, lud Rabbi Martin Hier, den Leiter des SWC, und Rabbi Cooper im Februar diesen Jahres ein ihn in Manama, der Hauptstadt des Inselstaats, zu besuchen. Dieses Treffen wurde nicht geheim gehalten und sogar das lokale Fernsehen berichtete darüber.

Prinz Nasser bin Hamas al-Khalifa, zweiter Sohn des Königs, kam im September 2017 mit einer großen Delegation in den Hauptsitz des SWC in Los Angeles. Sie besuchten auch das Toleranz-Museum des SWC und nahmen an einem Abendessen teil, zu dem hunderte religionsübergreifender Leiter kamen. Als die israelische Nationalhymne Hatikva gespielt wrude, erhoben sich der Prinz und die Delegation.[1]

Während dieses Besuchs wurde eine Erklärung des bahrainischen Königs zu Religionsfreiheit veröffentlicht. Darin hieß es: „Jeder Einzelne hat die Freiheit seine Religion auszuüben, vorausgesetzt er fügt anderen keinen Schaden zu, respektiert das Gesetz des Landes und akzeptiert spirituell und materiell Verantwortung für seine Entscheidung.“

Rabbi Hier sagte der Times of Israel, dass der König von Bahrain neuerdings gegen den Boykott Israels durch die arabischen Staaten ist. Der König habe zudem vor, Bürgern seines Königreichs zu erlauben Israel uneingeschränkt zu besuchen. Es gibt immer noch ein paar Juden, die in Manama leben, wo es eine Synagoge gibt. Nach Angaben geheimer US-Telegramme, die Wikileaks veröffentlichte, hatte der König gegenüber einem offiziellen Vertreter der USA erwähnt, dass Bahrain Kontakte mit dem israelischen Geheimdienst hatte.[2]

Al-Jazira veröffenlichte Informationen über palästinensische und bahrainische Opposition zu dem Besuch in Israel. Es erwähnte auch, dass der Delegation aus Bahrain der Zugang zum Gazastreifen verweigert worden war.[3] Ein Vertreter der SWC eroerterte das so ein Besuch nie geplant war. Inzwischen hat Al-Jazira einen Bericht publiziert das eine Israelische Delegation von Geschaeftsleuten Bahrain im Januat 2018 besuchen wird.[4]

Während des Abendessens saß ich neben einem buddhistischen Mönch aus Thailand, der in Bahrain lebt. Er ist seit 17 Jahren Mönch und ist der Leiter der örtlichen Gemeinschaft thailändischer Buddhisten – einige von ihnen auch aus Sri Lanka – die 2.000 Anhänger hat. Am Essen nahm er nicht teil, wie er nach der Mittagszeit nie etwas isst.

Ein hinduistischer Herr mir gegenüber aß ebenfalls nicht. Er sagte mir, dass er alle 15 Tage mehr als 24 Stunden fastet. Er ist Sales- und Marketingmanager einer bahrainischen Handelsfirma. Er erklärte, dass er jeden Tag mit zwei Stunden Gebet beginnt. In Israel besuchte er einen Tempel in der Nähe von Ariel, wo es eine kleine Hindu-Gemeinde gibt.

Direkt neben ihm saß ein Priester seines Tempels in Bahrain. Dieser sagte, er faste nicht und bezeichnete den Fastenden als „Verehrer“. In israelische Terminologie übersetzt sich das wahrscheinlich in „ultraorthodox“. Der Priester erwähnte auch, dass von den 350.000 Indern verschiedener Religionen, die in Bahrain leben, etwa 100.000 Hindus sind. Es gibt etwa 7 oder 8 Tempel im Land. An einem Festtag könnte sein Tempel tagsüber von bis zu 15.000 Menschen besucht werden. Der Mann neben ihm, ein Geschäftsmann, war der Vorsitzende seines Tempels.

Auf meiner anderen Seite saß ein in Amerika geborener Universalist, der in einem Dorf in Mitteljava in Indonesien lebt. Er sagte, er betrachte sich als Muslim, Hindu, Buddhist und Christ gleichzeitig und fügte hinzu, dass es schwierig sei auch noch Jude zu sein. Wir kamen überein, dass, wenn man nicht in diesen Glauben hineingeboren ist, eine Menge Schulung nötig ist um Jude zu werden.

Neben ihm saß die Leiterin der bahrainischen Delegation, Betsy Mathieson. Sie führt eine Organisation namens „Sharing the Humble Bahraini Way of Life“ (Die bescheidenen Lebensart von Bahrain teilen).

Es war nicht wirklich so wie in der Zeit der Makkabäer, aber ich betrachtete dieses Abendessen als ein kleines Wunder, das am ersten Tag von Hanukkah stattfand.

[1] http://beta.olatimes.com/local/california/la-me-ln-bahrain-tolerance-museum-20170913-story.html

[2] https://www.timesofisrael.com/bahrains-king-opposes-arab-boycott-of-israel-jewish-leader-says/

[3] http://www.aljazeera.com/news/2017/12/anger-bahrain-delegation-visits-israel-171211065439149.html

[4] http://www.aljazeera.com/news/2017/12/israeli-delegation-headed-bahrain-report-171215084410464.html

Acht Tage Hanukkah – für Jerusalem nicht genug

The Real Jerusalem Streets, 13. Dezember 2017

Hanukkah-Zeit ist in Jerusalem in Israel
immer ein geschäftige Zeit des Jahres.
Die letzte Woche hatte die Welt ihre Jerusalem-Schlagzeilen,
nachdem US-Präsident Trump Jerusalem
als Hauptstadt Israels anderkannte.

Flaggen der USA, Israels und Jerusalems
wehten an der Agron-Road
entlang der Straße des US-Konsulatsgebäudes.

Im Gebäude selbst war Fotografieren nicht erlaubt,
also muss diese Eckansicht des Jerusalemer
Waldorf Astoria reichen.

Die Flaggen von Israel, USA und EU wehten
hinter dem King David Hotel mit
den Altstadtmauern im Hintergrund.

Hanukkah-Menoren sind an hunderten Orten aufgestellt.

Tausende Schulaufführungen,
große und nicht so epische, wurden veranstaltet.

Was ist also mit der „angespannten“ Lage?

Diese roten Schilder und ID-Sicherheitsposten
sind in den Außenbezirken von Bethlehem die Regel.

Die Parks könnten ein wenig weniger stark überfüllt sein,
aber ich fand nicht, dass die „Lage“
sich von der gewöhnlichen sonderlich unterschied.

Es gibt Viertel in New York,
Washington DC und Chicago,
durch die ich nie gehen würde
und wo das Fahren gefährlich sein kann.

Das Davidturm-Museum eröffnete eine neue Ausstellung:
Ein General und ein Gentleman.
Allenby vor den Toren Jerusalems;
nichts hätte mich dazu bringen können dieses Ereignis in der Altstadt zu vesäumen.

Seit dem Ansehen der Balfour-Allenby-Ausstellung
in der israelischen Nationalbibliothek
habe ich unruhig auf den 11. Dezember 2017 gewartet.

Der Dezember ist ein für religiöse Feiertage wichtiger Monat.

Hanukkiot sind ausgestellt,

dieses Foto hat eine Erklärung.

Es gibt Dutzende origineller Fotos.

Denken Sie daran, dass Soldaten im Ersten Weltkrieg erstmals
Kameras auf dem Schlachtfeld dabei hatten.

Nicht wirklich Facebook live, aber sie fingen Erinnerungen ein,
die über 100 Jahre in der Zeit eingefroren sind.

Die Sammlung authentischer Gegenstände und Forschung ist eindrucksvoll.

Drei offizielle Fotos der Serie feheln;
sie wurden vernichtet, weil sie nicht ins britische Kriegsnarrativ passten.

Die Ausstellung läuft bis in den Herbst 2018,
aber am 11. Dezember 1917
betrat General Edmund Allenby durch das Jaffa-Tor
ein verarmtes Jerusalem.

Schauspieler spielten das Ereignis nach
und tausende Zuschauer, lokale wie internationale,

drängten sich zusammen, um das Nachspielen der Originalzeremonie zu sehen.

„General Allebny“ sprach und seine Erben, die aus England kamen,

schlossen sich örtlichen Würdenträgern aus Gegenwart und Vergangenheit an.

Tausende befanden sich auf den Straßen der Altstadt,
ohne Gewalt – also nichts für die Nachrichten.

Aber was diesen rostigen Schlüssel zur Stadt angeht:

Bürgermeister Nir Barkat behielt ihn nicht.

Allenby nahm ihn aus seiner Tasche, als er
nach dem Programm im Davidturm
zu Lawrence von Arabien sprach.

(Facebook-Fotos von „Ein General und ein Gentleman)

Hier hofft man, dass die Menschen die Vielzahl der Veranstaltungen nicht verpassen,

die für diese Woche in Jerusalem geplant sind.

Die Schule ist aus.

Kinder haben freien Eintritt in Museen.

Es sind zu viele Veranstaltungen, um sie aufzuzählen,
aber hier ist ein Link einiger der Jerusalemer Hanukkah-Veranstaltungen.

Von Cinema City über den Safra-Platz bis zu Yes Planet:
Sehen Sie hoch und sehen Sie sich um.

Es gibt an Hanukkah, wie üblich, zu viel zu tun.

In Jerusalem reichen acht Tage nicht aus.

חנוכה שמח

Frohes Hanukkah!

Zeit in Gang zu kommen,
der erste Tag ist fast vorüber.

Schabbat Schalom & Frohes Hanukkah

The Real Jerusalem Streets, 15. Dezember 2017

Am Freitagabend kann das Anzünden der Hanukkah-Kerzen
manchmal eine Herausforderung sein,
wenn man sich beeilt alle Vorbereitungen zeitgerecht zu erledigen,
bevor die Sonne untergeht und der Schabbat beginnt.

In Yad Vaschem wird ein Kult-Foto beleuchtet.
Es zeigt die Menorah einer Familie im Fenster,
während draußen am Gebäude im Hintergrund auf der anderen Straßenseite eine Nazi-Flagge aufhängt ist.

Diese Menorah kann jeder sehen.

Die überlebenden Familienmitglieder brachten sie nach Israel mit
und ihre Kerzen leuchten hell durch die Nächte von Hanukkah.

Diese Woche wurden Raketen auf Sderot geschossen,
Während diese Woche Raketen auf Sderot geschossen wurden,
tanzten junge Männer der Jeschiwa Sderot in Jerusalem in Israel,
auf der Hochzeit eines Freundes.

Eines der von der Band gespielten Lieder war

Al HaNissim

Über die Wunder des Jahrunderts

Das Gute hat über das Böse triumphiert.

שבת שלום

Schabbat Schalom

חנוכה שמח

Frohes Hanukkah

9 Hanukkah-Lieblingskostproben im Mahane Yehuda-Markt

The Real Jerusalem Streets, 28. Dezember 2016

Hanukkah kann in Jerusalem (Israel)
auf viele Weisen gefeiert werden,
aber ein allgemeingültige Lieblingsaktivität ist ein Besuch
des Mahane Yehuda-Marktes, des Schuk.

Durch das Viertel zum Schuk zu gehen

ist nicht immer einfach, weil Abkürzungen blockiert sein können.

Überall scheint gebaut zu werden.

Selbst zu Fuß zu gehen ist in den engen Straßen nicht einfach.

Wir witzeln oft, dass die Straßen von Jerusalem für Esel gemacht sind.
Heutzutage sind sie vielleicht

eher für fliegende Motorräder geeignet.
Aber wenn man beharrlich weiter geht,

wo sonst wird man koscheren Käse finden,
so farbenfroh und schmackhaft?

Probieren Sie als Milchprodukt-Hanukkah-Leckerei

diesen Wein-Käse, er war fantastisch.

Wein und Käse,

aber natürlich ist der Wein zum Feiern.

Die im Schuk zu findenden Sorten erstaunen jedes Mal,

erstaunlich Vielfalt an Oliven,

dazu diese Olivenöle!

Einig sind besonders für die Verwendung in Hanukkah-Menoren,
um es statt Kerzen für die acht Nächte von Hanukkah zu nutzen.

Halva, riesige Blocks an Halva,

wo sonst werden Sie Halva mit scharfen Chili finden,

und die Maschine sehen, mit der es hergestellt wird?

Einige der Rollläden der Geschäfte sind nachts heruntergelassen,
aber dann fängt das Feiern an.

Bierverkostung, so viele Bier-Geschmäcker,

dieser warme Partyraum im hinteren Teil wird
in den kalten Winternächten ein neuer „Hotspot“.

Zu viel Essen und Getränke und der neue

„Erfrischungsladen“-Bezahltoiletten kommen gelegen.

Es gibt immer etwas zu kaufen,

aber zu Hanukkah werden die Menoren draußen aufgestellt.

Ein Gang durch den Schuk
bietet immer ein paar gute Motive

mit reifen Granatäpfeln
und meinem Lieblingsessen für Hanukkah:

die Saison der frischen Erdbeeren hat begonnen.

Der Mahane Yehuda verändert sich täglich
und wenn Sie eine Weile nicht dort gewesen sind,
dann ist er etwas, das man gesehen haben muss.

Eine Verkostungs-Tour wäre nicht vollständig

ohne Sufganiot,
diese mit Fruchtmarmelade
oder Dutzenden anderen Geschmäckern
gefüllten Krapfen.

Ich hebe mir die Hanukiot, meine Lieblings-Hanukkah-Menoren,
für einen eigenen Eintrag nächste Woche auf.

Bis dahin genießen sie den neuen Klang und die Lichtprojektion
auf den Mauern der Altstadt
außerhalb des Jaffa-Tors und oberhalb der Mamilla-Einkaufspassage.

חנוכה שמח

Frohes Hanukkah

UNO-Resolutionen und Hanukkah: Vermächtnis, Verheißung und Chance

Forest Rain, Inspiration from Zion, 24. Dezember 2016

Durch die Geschichte hindurch hat es Zeiten gegeben, in denen es illegal war jüdisch zu sein, in denen unser Land von fremden Mächten besetzt war, die versuchten uns zu zwingen uns vor ihren Göttern zu beugen und unseren zu vergessen.

Wir sind zerstreut, versklavt, allen Übels in der Welt beschuldigt, gefoltert und abgeschlachtet worden.

Es hat Zeiten gegeben in denen es für Juden illegal war in einem von ihnen selbst bestimmten Berufszweig zu arbeiten. In denen es Juden nicht erlaubt war irgendetwas zu schaffen. In denen Juden kein Land besitzen durften (hatten sie Angst vor der Macht der Verbindung zwischen Juden und ihrem Land?).

Jude mussten als Juden markiert sein, wenn sie sich in der Öffentlichkeit bewegten – der gelbe Stern der Nazis war nicht das erste Mal , dass diese so war, es war das jüngste.

Ausgestoßen, geknechtet, fast ausgelöscht.

Jede Nation, die sich gegen das jüdische Volk erhob, ist letztlich gescheitert.
Die größten Imperien, die die Welt je gesehen hat, wind versunken und zerfallen.

Aber das jüdische Volk ist geblieben.

Dem Land treu, das per Geburt unser Recht ist,
und den Ideen, die uns stark gemacht haben.

Hanukkah ist eine Erinnerung daran:

Vom Sieg der Wenigen gegen die Vielen,
vom Widerstand derer, die sich nicht unterwarfen, die es ablehnten zu vergessen,
und von den Wundern für das Volk, das seinen Bund mit Gott nicht brach.

Hanukkah ist das Lichterfest,
das uns daran erinnert, dass eine einzelne Kerze die Dunkelheit erhellen kann.

Wir sind diese Kerze, im Verlauf der Jahrhunderte wieder und wieder entzündet.
Wir können nicht ausgelöscht werden.

Den Namen unseres Landes zu verändern wird unserer Geschichte nicht ändern.
Unserer Städte und unsere heiligen Stätten als illegal zu bezeichnen, wir unsere Verbindung zu diesen Orten nicht brechen.
wir werden immer zu diesem Land gehören
und wir werden der Welt immer mit unserem Licht leuchten.

Was früher geschehen ist wird wieder geschehen.

Die Nationen der Welt haben, wieder einmal, eine Wahl.
Was werdet ihr diesmal tun?

Eure Vorfahren saßen still daneben … werdet ihr dasselbe tun? Wollt ihr Teil der Dunkelheit sein, die verzweifelt versucht das Licht zu ersticken? Oder werdet stattdessen euer Licht dem unseren hinzufügen?

Alles, was nötig ist um die Dunkelheit zu vertreiben, ist eine Kerze.