Qatar sagt muslimischen Migranten, sie sollen ihre Gastgeberländer hassen

Raymond Ibrahim, 9. November 2022

Der folgende Text wurde von Selwyn Duke für The New American geschrieben:

„Beiß nicht die Hand, die dich füttert“, lautet ein uralter weiser Rat. Dieser Rat ist de, US-„Verbündeten“ Qatar allerdings abhanden gekommen, da es in nichtislamischen Ländern lebenden Muslimen empfiehlt ihre „ungläubigen“ Gönner zu hassen.

Das berichtet Raymond Ibrahim, ein Autor, Forscher und Senior Fellow am Gatestone Institute, der fließend Arabisch spricht.

Die „Anti-Ungläubigen“-Weisung findet sich im weithin gelesenen Islamweb.net, von dem Ibrahim sagt, es wird vom Golf-Emirat Qatar finanziert und geleitet wird. Die Weisung besagt: „Jeder Muslim, der in einem nichtmuslimischen Land lebt, ist verpflichtet seinem angenommenen Staat und ihre ‚ungläubigen‘ Bürger zu hassen (obwohl sie von ihnen Leistungen erhalten)“, schreibt Ibrahim.

Die Aufforderung „kommt in der Form einer Fatwa (ein islamisch genehmigter Erlass) namens „Bedingungen, die den Wohnort in ungläubigen Nationen legitimieren“ (alle Übersetzungen in diesem Artikel meine eigenen)“, informiert Ibrahim. „Zusammen mit dem ‚Erhalt und der Aufrechterhaltung seines Islam‘, der „ersten Bedingung‘ für einen jeden Muslim, der unter Nichtmuslimen lebt, ist, dass sie ‚Feindseligkeit und Hass für die Ungläubigen‘ empfinden“, zitiert der Autor die Fatwa.

„Das trifft zufälligerweise auf die Millionen muslimischer Migranten zu, die freiwillig nach Westeuropa einwandern und es fluten“, fährt Ibrahim fort. „Wenn sie ihren Islam ernst nehmen, sind sie verpflichtet die Nationen zu hassen und ihnen gegenüber illoyal zu sein, die sie willkommen heißen und ihnen unentgeltlich Essen, Unterkunft und Gesundheitsversorgung bieten.“

Iskamweb.net rechtfertigt seine Vorschrift zur Undankbarkeit mit dem Koran: „Du findest keine Leute, die an Allah und den Jüngsten Tag glauben und denjenigen Zuneigung bezeigen, die Allah und Seinem Gesandten zuwiderhandeln, auch wenn diese ihre Väter wären oder ihre Söhne oder ihre Brüder oder ihre Sippenmitglieder [Sure 58,22]“, berichtete Ibrahim, der auch den Koranvers angab.

„O die ihr glaubt, nehmt nicht die Juden und die Christen zu Schutzherren! Sie sind einer des anderen Schutzherren. Und wer von euch sie zu Schutzherren nimmt, der gehört zu ihnen“, heißt es un einem zweiten Vers. „Gewiss, Allah leitet das ungerechte Volk nicht recht.“ [Sure 5,51]

Ibrahim sagt uns weiter: Nach dem „Zitat Mohammeds in einem Sahih (authentischem) Hadith, der besagt: ‚Wer auch immer ein Volk liebt, gehört zu ihnen“, schließt die Fatwa mit der Aussage: ‚Die Feinde Allahs zu leben gehört zu den größten Gefahren für einen Muslim, denn sie zu lieben erfordert mit ihnen zu kooperieren und ihnen zu folgen oder zumindest sie nicht abzulehnen – deshalb sagte der Prophet: Wer immer ein Volk liebt, gehört zu ihm.‘“

Das bedeutet, so Ibrahim, dass jemand schon ein Feind Allahs ist, einfach nur, weil er kein Muslim ist.“

Der Forscher hebt zusätzlich hervor, dass diese Lehre im Islam alles andere als eine randständige Vorstellung ist, sondern Mainstream. Hier ist bemerkenswert, dass Qatar kein Kamele hütendes Hinterland ist, sonder mit dem dritthöchsten Pro-Kopf-Inlandsprodukt der Welt und dem dritthöchsten Menschheitsentwicklungs-Index der arabischen Welt prahlt.

Die Lehre ist nicht neu. Islamisches Denken teilt die Welt in zwei Zonen; die erste ist Dar al-Islam, dort herrschen Muslime und es sie wird als „Gebiet des Friedens“ angesehen. Die andere ist Dar al-Harb oder nichtmuslimisches Land – was als „Gebiet von Krieg oder Chaos“ eingestuft wird.

Die frühen Vereinigten Staaten erlebten ein Musterbeispiel dieser Mentalität; sie wurden, wie andere nichtmuslimischen Länder im Orbit des Dar al-Islam, von den Berber-Piraten Nordafrikas bedroht. Bedenken Sie z.B. die Antwort des Gesandten von Tripoli in London, Botschafter Sidi Haddsch Abdrahaman, die er 1785 auf die Frage gab, warum sein Volk „Krieg gegen Staaten führt, die ihnen nichts getan haben.“

So berichtete Thomas Jefferson damals: „Der Botschafter antwortete uns, dass es in den Gesetzen ihres Propheten gründete, das es in ihrem Koran geschrieben stand, dass es ihr Recht und ihre Pflicht  sei, gegen alle Staaten, die zugeben, dass ihre Obrigkeiten Sünder seien, Krieg zu führen, wo immer sie zu finden seien und alle zu Sklaven zu machen, die sie gefangen nehmen können.“

Was wir hier sehen ist also der Unterschied zwischen Marketing und Zutaten-Etikett. Es ist unwahrscheinlich, dass Sie von der Qatar-Story in den Mainstream-Medien gehört haben, die uns eine verzerrte Sicht auf die Wirklichkeit vermitteln („Muslime sind unschuldige Opfer des westlichen Imperialismus!“) Aber ehrliche Araber, die fließend Arabisch sprechen, die übersetzen, was nahöstliche muslimische Quellen tatsächlich sagen, zeichnen ein anderes Bild.

Abgesehen von Ibrahim ist Dr. Mudar Zahran ein weiteres gutes Beispiel; er ist ein jordanischer Führer der Oppositionskoalition, der in Großbritannien im Asyl lebt. Bei seiner Warnung vor der massiven muslimischen Migration nach Europa als „weiche islamische Eroberung des Westens“ sagte er 2015: „Ich muss ehrlich sagen: Sie lesen arabische Magazine und arabische Zeitungen und sie reden darüber. ‚Gute Arbeit! Jetzt werden wir Europa erobern.‘“

Es ist jedoch einfach einen Feind zu erobern, der einen Hang zum Selbstmord hat. Um mit einem alten Sprichwort zu spielen: Ein Narr und seine Zivilisation werden bald getrennt sein,

Einführung ins palästinensische Sommerlager

Hugh Fitzgerald, Jihad Watch, 1. September 2022

In der westlichen Welt, besonders in Nordamerika, fahren Kinder in Sommerlager, in denen sie Kunst und Handwerk lernen, Naturkunde studieren (einschließlich der Erkennung verschiedener Säugetiere, Insekten und Pflanzen) und spielen Tennis und Fußball. Manche lernen reiten. Viele lernen zu schwimmen oder wenn sie es schon können, ihre Züge zu verbessern. Marshmallows können geröstet und Geschichten erzählt werden, sowohl von Betreuern als auch von den Lagerteilnehmern. Diese Lager sind Gegenstand liebevollen Humors der Sorte „Hallo Mudder, hallo Vadder“.

Auch die palästinensische Autonomiebehörde betreibt Kinderlager. Dieses Jahr werden von den Palästinensern in der Westbank und dem Gazastreifen 600 Lager mit 42.000 Teilnehmern veranstaltet. Ihr Thema lautet dieses Jahr „Al-Masra wasl-Asra“, d.h. „der Ort von Al-Isra (Al-Aqsa) und die Gefangenen“, wurden in der Westbank, dem Gazastreifen und Ostjerusalem veranstaltet.

Das waren ganz andere Angelegenheiten als Lager in der westlichen Welt. Palästinensische Lager sollen junge Menschen zu Kämpfern für „Palästina“ ausbilden. Sie werden nach oder in einer Unzahl zu Ehren nach inhaftierten wie „Märtyrer“-Terroristen benannt. Ein Bericht dazu, was die palästinensische Autonomiebehörde in diesen Lagern zu Nachahmung bereit hält, ist hier zu finden: „Terroristen in von der PLO gesponserten und von der PA betriebenen Sommerlagern gepriesen“, JNS, 29. August 2022:

Teilnehmende Kinder und Teenager lernen vom Leben und den Aktivitäten von sechs Terroristen, deren Porträts in mehreren der Lager aufgehängt wurden.

Das Sommerlager im Flüchtlingslager Kubar nahe Ramallah wurde nach Marwan Barghouti benannt, der fünf lebenslange Haftstrafen plus 40 Jahre für seine Beteiligung an zahlreichen Terroroperationen in der Zweiten Intifada verbüßt, als er der Leiter des militärischen Arms der Fatah war.

Das Lager Barghouti wurde nach einem der schlimmsten palästinensischen Terroristen benannt, der aktuell fünf lebenslange Haftstrafen in einem israelischen Gefängnis verbringt, denn er organisierte Schießanschläge während der Zweiten Intifada, leitete einen Terroranschlag auf das Restaurant Seafood Market in Tel Aviv, bei dem drei Israelis getötet wurden und einen versuchten Bombenanschlag auf das Einkaufszentrum Malha in Jerusalem.

Barghouti wird nicht trotz, sondern wegen dieser Taten als Persönlichkeit für palästinensische Lagerteilnehmer hochgehalten, damit sie ihn bewundern und nachahmen.

Im Gebiet der palästinensischen Autonomiebehörde wurden einmal mehr Sommerlager für Kinder und Teenager [2022, nach dem Ende des COVID-Lockdowns] durch den Hohen rat der PLO für Jugend und Sport organisiert, so MEMRI…

Begleitet waren Freizeitaktivitäten von der Indoktrination mit extremistischen Werten wie Verehrung für Terroristen mit lebenslangen Haftstrafen für Mord, Verherrlichung von Märtyrertum und Tod und der Einträufelung des Ideals des „Palästina vom Jordan bis zum Mittelmeer“, eine Bemühung Israels Existenz zu bestreiten.

Teilnehmer an Sommerlagern lernen vom Leben und den Aktivitäten von sechs Terroristen, deren Porträts in mehreren der Lager aufgehängt wurden.

Bei der Abschlussfeier eines Lagers in Bethlehem traten Kinder vor einem Poster der sechs geehrten Terrorhäftlinge auf, wo sie denselben mörderischen Idealen die Treue schworen, die diese sechs bewegten.

Weil sie auf Facebook gepostet werden, sind die Vorgänge in diesen Lagern reichlich dokumentiert. Die Palästinenser sind stolz darauf, wie sie sich an einer Nahost-Version der HJ-Lager versuchen. Es wird jede Menge marschiert, die Palästinenser-Hymne gesungen („Krieger“) und pathetische Feiern, bei denen Lagerteilnehmer niederknien und/oder sich dem Himmel entgegenstrecken, um ihre Loyalität für die Sache Palästinas zu verkünden.

Die Wände des Lagers Barghouti sind geschmückt mit Fotos der berühmtesten Terroristen, die noch im Gefängnis sitzen. Natürlich ist Barghouti dort, dazu fünf andere. Aber zusammen mit ihnen hält es das Lager auch für angebracht weitere zu ehren, die gestorben oder befreit worden sind. Eine davon ist Leila Khaled (wer sagte, die Palästinenser behandeln Frauen nicht gleich?), die Terroristin, die weitgehend für die Entführung eines TWA-Flugzeugs 1969 und eines El Al-Flugzeugs 1970 verantwortlich war, bei denen keine Passagiere verletzt wurden, was nicht an Khaled lag, die eine Granate den Gang des El Al-Flugzeugs entlangrollte; es war schieres Glück, dass sie nicht explodierte. Ein Bild von ihr mit einer AK-47 im Arm und eine Keffiyeh tragend wurde zu einem Kult-Foto und dieses Bild wird in palästinensischen Sommerlagern zur Schau gestellt.

Eine weitere Terroristin, die die PA begierig in Sommerlagern, wie auch in palästinensischen Städten bewirbt, ist Dalal Mughrabi, die am schlimmsten Terroranschlag in der Geschichte Israels beteiligt war, dem Küstenstraßen-Massaker von 1978, bei dem ein israelischer Bus entführt wurde. 38 israelische Zivilisten wurden getötet, 13 davon Kinder. Mughrabi selbst wurde bei der Operation zur „Märtyrerin“. Die Palästinenser verloren keine Zeit bei der Glorifizierung dieser Massenmörderin. Wie Barghouti hatte sie ein Lager mit ihrem Namen, abgesehen davon, dass sie Objekt für Studium und Lob in den anderen palästinensischen Lagern ist.

Eine dritte Terroristin, der in diesen palästinensischen Sommerlagern viel Aufmerksamkeit gewidmet wurde, ist Rasmea Odeh. Dieses Mitglied der PFLP wurde 1970 in Israel inhaftiert, weil sie 1969 zwei Terroranschläge beging: Die Bombe in einem Jerusalemer Supermarkt, der das Leben zweier Studenten der Hebräischen Universität forderte; und der versuchte Bombenanschlag auf das britische Konsulat in Jerusalem vier Tage später.

Odeh wurde 1980 bei einem Austausch freigelassen und zog 1995 in die USA. Sie wurde 2004 amerikanische Staatsbürgerin. Beide Schritte – sie in die USA einreisen zu lassen und dann Staatsbürgerin zu werden – erscheinen mir unerträglich und kaum glaublich. Zum Glück wurde sie 13 Jahre nach Erhalt der Staatsbürgerschaft ausgewiesen, weil sie über ihre terroristische Vergangenheit gelogen hatte. (Hatten die USA sie denn nicht in ihrer Terroristen-Datenbank?)

Auch sie ist in diesen Sommerlagern geehrt worden. Mädchen geloben sie sich als Vorbild zu nehmen, zu tun, was sie und Leila Khaled und Dalal Mughrabi taten. Mädchen wie Jungen lernen die Einzelteile eines Gewehrs kennen und wie man damit umgeht. Sie lernen Lieder über die von palästinensischen „Märtyrern“ vollbrachten Taten – die Morde an verhassten Israelis. Bei der feierlichen Abschlussveranstaltung am letzten Tag des Lagers versprechen Jungs wie Mädchen auf einer Bühne mit einer Palästinenserflagge, dass sie dasselbe tun werden.

Solche Sommerlager haben eine starke militärische und ideologische Komponente. Am nächsten kommen diese palästinensischen Lager wahrscheinlich dem Camp Siegfried, das von den Nazis betriebene Lager von Fritz Kuhns German-American Bund in Yaphank (Long Island), das erst schloss, als die USA Nazi-Deutschland den Krieg erklärten. Es gab in den späten 1930-er Jahren in ganz Amerika eine Reihe von Nazi-Sommerlagern, aber das berühmteste war Camp Siegfried. Zusammen mit so harmlosen Aktivitäten wie Segeln und Studium der Natur wurde den Siegfried-Teilnehmern von den Lagerleitern befohlen mitten in der Nacht in Uniform durch die Wälder zu marschieren, wobei sie manchmal Waffenattrappen trugen. Statt an Lagerfeuern Marshmallows zu rösten oder Cowboy-/Indianer-/Folk-Songs zu singen, wie amerikanische Lagerteilnehmer es machen, sangen sie in Camp Siegfried Deutschland, Deutschland über alles und die Nazi-Hymne, das Horst-Wessel-Lied. Hitler-Bilder aus verschiedenen Phasen seines Aufstiegs an die Macht wurden aufgestellt. Der Hitler-Gruß wurde gegeben. Unterricht in Nazi-Ideologie war Pflicht.

Näher sind wir Amerikaner nie an die Lager für Kinder gekommen, die heute von den Palästinensern betrieben werden. Wir können die palästinensischen Sommerlager nicht schließen. Aber wir können diese Lager und ihre inneren Abläufe der westlichen Öffentlichkeit zur Kenntnis bringen, die besser darüber informiert werden muss, wie sogar dieses scheinbar harmlose Unternehmen – das Sommerlager für Kinder – dazu geschaffen ist die Vergangenheit zu ehren und die Zukunft, Terroristen und jungen Gehirnen einzutrichtern: „Vom Fluss bis zum Meer wird Palästina frei sein.“

Mit Hass indoktriniert: „Dies ist der Beginn des neuen Kalifats“

Raymond Ibrahim, 12. April 2021 (Gatestone Institute)

Während Jungen im Westen praktisch indoktriniert werden Mädchen zu werden – wenn nicht chirurgisch verstümmelt, zumindest aber geistig kastriert – werden Jungs in der muslimischen Welt zunehmend indoktriniert Superjihadisten zu werden: ISIS 2.0.

Die Nachrichten kommen schnell herein, aus einer Vielzahl von Quellen.

Der Dokumentarfilmer Alan Duncan zum Beispiel erstellte vor kurzem ein Video seines Besuchs im Flüchtlingslager al-Hawl im Nordosten Syriens, das durch von den Kurden geführten Syrisch-Demokratischen Kräften geleitet wird. Obwohl 80% des Lagers aus Frauen und (27.000) Kindern besteht, von denen viele vor ISIS geflohen waren, ist das Lager als der „Schoß von ISIS“ bekannt. In dem Video, das in einem Bericht mi Februar 2021hervorgehoben wurde, erscheinen acht bis zehn Jahre alte Jungs, die einen Finger heben – ein Symbol des Jihad. Nach der Geste befragt, antwortete ein Junge: „Das bedeutet, dass der Islamische Staat bleibt.“ Auf die Frage, ob sie, wenn sie erwachsen sind, Ärzte oder Lehrer werden sollen, sagte ein Junge: „Wie wollen keine Ärzte sein. Wir wollen brüderliche Kämpfer sein. Wir wollen die Abgefallenen bekämpfen.“ Dann erklärt eine in eine schwarze Burka gekleidete Frau, sie wolle, dass die Kinder „Mudschaheddin werden, die auf Allahs Weise kämpfen“ – die „Ungläubige bekämpfen“. Nach Angaben von Duncan besteht der Grund für all diese Indoktrination darin, dass

es dort bereits Trainingslager gibt – sie trainieren den Kindern die ISIS-Ideologien ein. Sie lehren sie kein ABC – sie lehren sie zu hassen. Den Westen zu hassen … Sie trainieren sie für den kommenden Jihad. … Die Kinder sind Opfer von ISIS und ihren Eltern. Sie befinden sich innerhalb eines von islamischen Extremisten kontrollierten Lager. Ihnen wird nicht gesagt, sie sollten Ärzte und Pfleger werden – die kleinen Mädchen sind dort, um zu dienen und Kinder zu bekommen. Die Jungs sind dort, um zukünftige Kämpfer und zukünftige Selbstmordbomber zu werden. … Das ist der Beginn des neuen Kalifats. Da bin ich sicher. Man kann dort die Angst vor der Religionspolizei spüren. Sie versuchen dort die Struktur des Kalifats aufrecht zu erhalten – die Gesetze, die Strafe. Es ist, als ob man im Kalifat unterwegs sei. Es ist wie in einer anderen Welt unterwegs zu sein.

Ein offizieller Vertreter des Lagers stimmte zu; er fügte an: „Die Frauen und Kinder sind radikalisiert – die Fahrzeuge der humanitären Arbeiter werden sogar mit Steinen attackiert. Die Wachen fühlen sich auf Patrouillengängen im Lager unsicher. So bewaffnet und trainiert auch immer sie sind.“

In Nigeria veröffentlichten islamische Terroristen auf ähnliche Weise ein 17-minütiges Video über Kinder, die „religiöser Bildung und indoktrinatorischen Sitzungen unterzogen werden.“Ein Bericht vom 28. Februar 2021 gibt an:

Die gefürchteten Boko Haram-Terroristen haben ein Video veröffentlicht, in dem Kinder schon im Alter von 10 Jahren zu sehen sind, die in der Kunst des Kampfs und Aufstands als „Kämpfer der nächsten Generation“ trainiert werden. In dem angeblichen Ausbildungsvideo sind die Kindersoldaten zu sehen, wie sie an komplexen AK-47- und Zastava M21-Gewehren, einer sehr mächtigen Waffe ausgebildet werden. Die Bilder aus dem Video zeigen relativ junge Kinder in Kampfkleidung und Sturmhauben, die an Kampfsport-Training, Waffenumgang- und Religionsunterricht teilnehmen. …

Hasserfüllte Indoktrination und Gewalttraining sind nicht auf die „Schulen“ von ISIS oder Boko Haram beschränkt. Öffentliche Schulen in der gesamten muslimischen Welt haben Elemente dieser Indoktrination gemein. Vor kurzem zeigte eine Studie aus dem März 2021, dass die Lehrpläne der Türkei – seit Jahrzehnten einer der säkularsten Staaten der muslimischen Welt – ebenfalls zunehmend voller Jihadpropaganda steckt. Einige der „Hauptergebnisse“ sind die Folgenden:

Der türkische Lehrplan ist in den letzten Jahren beträchtlich radikalisiert worden. Jihad-Krieg ist als zentraler Wert eingeführt worden; Märtyrertum im Kampf wird glorifiziert. Der Islam wird als politisch dargestellt, Wissenschaft und Technologie genutzt, um seine Ziele voranzutreiben. Eine ethno-nationalistische, religiöse Vision, gelehrt in Kombination mit Neo-Osmanentum und Pantürkismus. Konzepte wie „Türkische Weltdominanz“ und türkisches oder osmanisches „Ideal der Weltordnung“ werden betont. Der Lehrplan übernimmt eine antiamerikanische Haltung und stellt Sympathie gegenüber der Motivation von ISIS und al-Qaida zur Schau. Es gibt antiarmenische und pro-aserbaidaschanische Haltungen. … Subtil antdemokratische Botschaften werden übermittelt (z.B. zu den Protesten im Gezi-Park). Christen und Juden werden als Ungläubige beschrieben, nicht als Völker des Buchs. Der Lehrplan dämonisiert den Zionismus und grenzt an Antisemitismus…

Selbst im Westen werden muslimische Kinder online „virtuell“ indoktriniert, einschließlich während der COVID-19-Pandemie. Nach Angaben eines Berichts vom 4. März 2021 (aktualisiert am 10. März), „werden Kinder online während des Lockdowns ISIS-Terrorismus ausgesetzt, was Ängste über Gehirnwäsche verstärkt, sagte das britische Außenministerium.“ Dominic Raab sagte dem Parlament, dass dieser Anstieg „der gewalttätigen Internetindoktrination“ in einem „entscheidenden Moment“ stattfindet, wenn es letztes Jahr eine Zunahme der Terrorpropaganda um 7 Prozent gegeben hat.

„Der Grund dafür ist, dass Terroristen digitalen Zugang zu denen haben, die wahrscheinlich die am anfälligsten für extremistische Schilderungen sind“, fügte Raab hinzu. „Und wir können einen zunehmend Besorgnis erregenden Anstieg beim Anteil der Kinder und Teenager sehen, die jetzt wegen Terrorvergehen verhaftet werden.“ Für ihn ist der Mix aus „gelangweilten Jugendlichen, die während des Lockdowns drinnen festsitzen“, wo sie „online extremistischer Propaganda ausgesetzt sind“, der „perfekte Sturm“.

Es gibt einen weiteren Faktor, der dem Mix hinzugefügt werden muss: All diese beispiellose Radikalisierung muslimischer Jugendlicher in jihadistschem Hass und Gewalt geschieht zu einer Zeit, in der Jungs im Westen auf nie da gewesene Weise dahingehend indoktriniert werden Maskulinität abzuschwören und Verweichlichung anzunehmen. Was wird in ein paar Jahrzehnten geschehen, wenn all diese  Jungs – die mit absolutem Hass und Gewalt aufgezogen werden und die zu absoluter Toleranz und Gewaltlosigkeit erzogen werden – die Entscheidungsträger der Welt werden?

Kindern Judenhass einimpfen

Mahmud Abbas, der Friedenspartner, der Moderate, schenkt einem kleinen Jungen ein Bild, auf dem Plakate von ihm selbst und Dalal Mughrabi abgebildet sind. Dalal Mughrabi wird als Heldin und  Vorbild propagiert. Sie war die Anführerin beim „Küstenstraßen-Massaker“ 1978, bei dem eine unbeteiligte amerikanische Fotografin und 37 Fahrgäste eines Busses, darunter 12 Kinder von palästinensischen Terroristen ermordet wurden.

(gesehen auf twitter)

Kein Kinderspiel

Die in Berichten von UNICEF verwendeten „Informationen“ über sogenannten israelischen Missbrauch palästinensischer Kinder kommt oft von von Haus aus parteiischen Gruppen, von denen einige Verbindungen zu Terrorgruppen pflegen. Die Berichte werden dann als Mittel zur Delegitimierung Israels verwendet.

Nadav Shragain, Israel HaYom, 4. März 2018

Palästinensische Teenager liefern sich Zusammenstöße mit IDF-Soldaten Foto: Oren Nahshon

2005 plante Salah Hamori den ehemaligen sephardischen Oberrabbiner Ovadia Yosef zu töten. Er verbrachte sieben Jahre in einem israelischen Gefängnis und wurde als Teil eines Deals freigelassen, mit dem der gefangen gehaltene IDF-Soldat Gilad Shalit nach Hause geholt wurde. Die letzten jahe hatte Hamori sich eine neue Karriere aufgebaut. Er wurde Ermittler für Adamir, eine Organisation, die eine Kampagne zur Unterstützung von Palästinensern anführt, die wegen Sicherheitsverbrechen angeklagt und von ihnen als politische Gefangene dargestellt wurden.

Einige Aktivisten von Adamir sind auch mit der Volksbefreiungsfront für Palästina (PFLP) verbunden, einer Terrororganisation. Ein paar hatten sogar Zeit im Gefängnis verbracht; Grund waren Aktivitäten für oder Kontakte mit dieser Organisation. Adamir beschreibt den Terror-Messerangiff in Halamisch im letzten Sommer, bei dem Yosef. Elad und Chaya Salomon in ihrem Haus erstochen wurden, als die „Halamisch-Operation“, die im Tod dreier Siedler gipfelte.

Adamir wäre für uns nicht der Erwähnung wert, würden sie und andere Organisationen nicht daran arbeiten die IDF auf eine Schwarze Liste der UNO mit „schweren Verletzungen von Kinderrechten“ zu bringen. Zu weiteren Namen auf der Liste gehören der Islamische Staat, Al-Qaida und die Taliben. Adamir ist nicht länger eine Kuriosität, die abgetan werden kann.

Obwohl Adamir offiziell nicht Teil der von UNICEF geführten Arbeitsgruppe Children Affected by Armed Conflict ist, die Informationen zu und Berichte über „schwere Verletzungen an Kindern in Israel und den besetzten Palästinensergebieten“ sammelt und die theoretisch Mitwirkenden dazu verpflichtet bezüglich des Konflikts neutral und unparteiisch zu sein. Sie ist Partner bei UNICEFs Informationssammlungsprojekt und erhält daher Gelder von ihnen. Es ist kaum etwas vorstellbar, das weiter von Neutralität und Unparteilichkeit entfernt ist, als Adamir.

Nach Angaben der Internetseite der Fatah ist Adamir ein Zweig de PFLP. Wir sollten vielleicht klarstellen, dass die UNO die PFLP nicht als Terrororganisation einstuft, genauso wie sie die Hamas nicht als eine solche klassifiziert. Es könnte leichter sein, wenn die UNICEF Daten von Adamir entgegennimmt, ohne den Verdacht zu haben, dass etwas nicht stimmt.

Die Geschichte von Hamori und Adamir als Informationsquelle für UNICEF ist nur ein Beispiel für den problematischen Gebrauch einseitiger Informationsquellen, die vorgeben objektive Daten für die einseitigen, unverhohlen antiisraelischen Berichten zu liefern, die UNICEF in den letzten Jahren zu Kinderrechten ausgegeben hat.

Die schwarze Liste der UNICEF, zu denen die Informationssammler die IDF hinzuzufügen versuchen, ist Teil eines Anhang des jährlichen Berichts des UNO-Generalsekretärs für Kinder und Bewaffnete Konflikte, den der UNO-Chef seit 2001 siebzehnmal veröffentlicht hat. Der Anhang ist dazu geschaffen die Aufmerksamkeit des UNO-Sicherheitsrats auf Länder oder Nichtregierungsorgane zu lenken, die Kinder als Soldaten rekrutieren und nutzen; die UNO soll damit veranlasst werden, in Übereinstimmung mit den vorgelegten Beweisen Schritte (auch Sanktionen) gegen sie zu unternehmen.

Neutralität?

Die Organisationen in der Datenbank der UNICEF spielen in einem neuen Bericht des Forschungsinstituts NGO Monitor eine Hauptrolle; NGO Monitor hat seit Jahren die Kampagne der internationalen NGOs zur Delegitimierung Israels unter dem Deckmantel des Eintretens für Menschenrechte verfolgt. Der neue Bericht, der gerade veröffentlicht wird, konzentriert sich auf UNICEF, seine Arbeitsgruppe und andere Organisationen, die beim Projekt zur Sammlung von Informationen mitmachen und von der UNICEF Geld dafür erhalten. Hamori und Adamir waren nicht allein.

Der Bericht offenbart, dass zu der Arbeitsgruppe UNICEF mit „belastenden“ Informationen über die IDF versorgt – die dann in Berichten verwendet werden, die als Teil der Delegitimierungskampagne gegen Israel veröffentlicht werden – die Organisation Defense for Children International Palestine gehört.

Diese unschuldig benannte Gruppe steht an vorderster Front einer Kampagne mit dem Namen No Way to Treat a Child (So kann man ein Kind nicht behandeln), deren erklärter Zweck es ist „Israels anhaltende Militärbesatzung der Palästinenser herauszufordern, indem weit verbreitete und systematische Misshandlung palästinensischer Kinder im israelischen Militärarrestsystem aufzudecken“. Vor erst zwei Jahren beschuldigte es Israel eine Politik der „tödlichen Schüsse“ zu anzuwenden.

Einige Mitglieder von DCI Palestine pflegen Verbindungen zur PFLP. Rechercheure von NGO Monitor entdeckten, dass Hashem Abu Maria, en Angestellter, von der PFLP nach seinem Tod als „Genosse“ und „den Märtyrertod gestorbenen Führer“ beschrieben wurde.

Mahmud Jeddah, der wegen des Werfens von Granaten auf israelische Zivilsiten in Jerusalem im Jahr 1968 17 Jahre lang in Israel im Gefängnis war, ist ein ehemaliges Mitglied des Vorstands von DCI Palestine und Mitglied der PFLP.

Ein weiterer Lieferant von Informationen an UNICEF ist das Palestinian Center for Human Rights, das die UNICEF-Kriterien für Mitglieder ihrer Arbeitsgruppe „neutral, unbeteiligt und unabhängig von allen Seiten des Konflikts“ zu sein nicht erfüllt.

Das PCHR ist eine der Gruppen an vorderster Front des juristischen Kriegs gegen Israel. In der Vergangenheit versuchte sie offizielle Vertreter Israels in Europa festnehmen zu lassen und arbeitete daran, dass die britische Regierung die ehemalige Außenministerin Tzipi Livni wegen angeblicher Kriegsverbrechen während der Operation Gegossenes Blei verhaftet. Das PCHR zerrte Israel auch wegen angeblicher Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit, von denen sie behauptete Israel haben sie während der Operation Fels in der Brandung im Sommer 2014 begangen haben soll, vor den Internationalen Kriminalgerichtshof in Den Haag.

2010 verurteilte das PCHR heftig die Einweihung der wieder aufgebauten, von den Jordaniern 1948 gesprengten Hurva-Synagoge in der Altstadt von Jerusalem. Die Gruppe bezeichnete das als „Kriegsverbrechen“ – die Wiedereröffnung der Synagoge, nicht ihre Sprengung. Das PCHR hat oft geleugnet, dass Terroranschläge gegen israelische Zivilisten verübt werden. Im Februar 2014 organisierte die PFLP eine Feier im Gazastreifen, um zu feiern, dass ihr Gründer Raji al-Surani den Right Livelihood Award verliehen bekam, der auch als „alternativer Nobelpreis“ bekannt ist. Der Hauptredner war Dr. Rabah Muhanna, ein Mitglied des Politbüros der PFLP.

„Lähmt die Banken“

Aber nach Angaben der Recherchen von von NGO Monitor gehören zur UNICEF-Datenbank, die versucht Israel wegen seines sogenannten Umgangs mit palästinensischen Kindern zu verleumden, auch Mitglieder von EAPPI – da Ökumenische Begleitprogramm in Palästina und Israel; das ist ein Projekt, das 2002 vom Ökumenischen Rat der Kirchen (Weltkirchenrat) gegründet wurde. EAPPI bringt Freiwillige mit Touristenvisa für dreimonatige Aufenthalte in die Westbank. Das Programm nutzt regelmäßig aufstachelnde Rhetorik, die Israel verleumdet und sogar antisemitisch ist. Programmteilnehmer präsentieren ein einseitiges palästinensisches Narrativ, nehmen an palästinensischen Aktivitäten zum Gedenken an die Nakba (Katastrophe) – die Gründung Israels – teil und gemäß des Berichts von NGO Monitor „werben sie nach der Rückkehr in ihre Heimatländer für ein [palästinensisches] Rückkehrrecht, beschuldigten Israel der Apartheid und Kriegsverbrechen und unterstützen die BDS-Bewegung (Boykott, De-Investitionen und Sanktionen)“.

Ein EAPPI-Freiwilliger aus Südafrika rief zur Schließung des israelischen Bankensystems auf und behauptete: „Es ist an der Ziet zu sagen, dass die Oper des Holocaust die Unterdrücker geworden sind.“ Ein englischer Aktivist behauptete, die Lage in Judäa und Samaria erinnere an das, was die Briten den Aborigines in Australien antaten.

Der bemerkenswerteste UNICEF-Bericht zu diesem Thema mit dem Titel „Children in Israeli Military Detention: Observations and Recommendations“ (Kinder in israelischem Militärgewahrsam: Beobachtungen und Empfehlungen) wurde im Februar 2013 veröffentlicht; auf ihn ist in aller Welt weiderholt verwiesen worden. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass „Misshandlung palästinensischer Kinder im israelischen Militär-Gefangenensystem weit verbreitet, systematisch und institutionalisiert zu sein scheint“, auf jeder Ebene des Haftprozesses, „von der Festnahme bis zu Gerichtsverhandlungen und Folgen“.

Die Palästina-Berichte von UNICEF spielen die Umstände herunter, bei denen Terrororganisationen palästinensische Kinder auf ungeheure Weise ausnutzen und sie von klein an mit Erzählungen von Schahada (Märtyrertum), Rache und Hass auf Juden, Zionisten und Israel impfen.

Das funktioniert so: Einseitige Informationen werden von Gruppen gesammelt, die Israel bereits feindlich gegenüber stehen; manche unterhalten Verbindungen zu Terrorbewegungen. Die Informationen werden in Berichte von UNICEF eingefügt, die dann von allen, vom UNO-Generalsekretär bis hinunter zu internationalen Offiziellen zitiert werden, die Israel ebenfalls feindlich gegenüber stehen. Das Ganze ist dann Teil einer breiten Kampagne zur Delegitimierung des gesamten Landes.

Im November 2017 reichte die US-Kongressabgeordnete Betty McCollum (Demokratin aus Minnesota) H.R. 4391 ein, das Gesetz zur Förderung von Menschenrechten durch Beendigung der israelischen Militär-Inhaftierung palästinensische Kinder, das die US-Außenminister verpflichten würde „zu bestätigen, dass amerikanische Gelder Israels Militär-Haftsystem, Verhöre, Misshandlung oder Missbrauch palästinensischer Kinder nicht unterstützen“. McCollums Gesetzesvorlage wurde dann im UNICEF-Bericht zitiert, der unter anderem bestimmte, dass das israelische militärische Haftsystem für palästinensische Kinder „von internationalen Normen abweicht“.

„Jagt die Söhne Zions in die Luft“

Anfang Februar hielt das britische Parlament eine Debatte zum Thema „Militärgewahrsam palästinensischer Kinder durch israelische Behörden“. Es wurde auf den Bericht von UNICEF vewiesen, ebenso auf ein Op-Ed von Nour Tamimi in der Washington Post über ihre Kusind Ahed Tamimi, die IDF-Soldaten angegriffen hatte. Mehr als einen Monat zuvor reichte die palästinensische Autonomiebehörde Klage wegen angebliche Verletzung der Rechte palästinensischer Kinder beim Internationalen Strafgerichtshof gegen Israel ein. Es ist wahrscheinlich, dass sich auch diese Klage auf Berichte von UNICEF-Palästina stützt.

Die einseitigen Daten gegen Israel in Sachen Palästinenserkinder werden wegen einer weiteren wichtigen Lücke in heftige Unterstützung gesteckt: „Es gibt fast keine Beweise, dass UNICEF-Quellen die Verwendung von Kinder für terroristische Zwecke entlarven, weder im PA-Gebiet in der Westbank noch im von der Hamas kontrollierten Gazastreifen“, schreiben die Forscher von NGO Monitor.

„Die Berichte von UNICEF widmen nicht ein einziges Wort den Al-Aqsa-Sommerlagern, in denen Scheik Khaled al-Mughrabi zu jungen Kindern über die Vereidigung des Islam, Schahada und Jungfrauen sprach. Es gibt keine Beschreibung dazu, wie palästinensische Mütter den Tod ihrer Kinder feiern, nachdem diese versuchten Juden und Israelis zu erstechen und zu überfahren; es gibt auch keinerlei Erwähnung der Facebook-Seite de Fatah, die ein Bild einer Mutter zeigt, die ihrem Sohn einen Sprengstoffgürtel anlegt und erklärt: ‚Die Heimat braucht dich, mein Sohn. Geh und jage die Söhne Zions in die Luft.‘“

Während das Hamas-Fernsehen Kinder bejubelt, die das Märtyrertum anstreben und die Kinderprogramme der Hamas Tod als „heldenhaft“ beschreiben und Kindergäste in Hamas-Sendungen Nachstellungen der Selbstmord-Bombenanschläge ihrer Mütter ansehen – entscheidet sich UNICEF sich auf angebliche Verletzungen der Rechte palästinensischer Kinder durch Israel zu konzentrieren, wobei sie Informationen aus einigen Quellen verwendet, die den Terrorismus nahe stehen.

Was sollte UNICEF tun? NGO Monitors juristische Beraterin Anne Herzberg findet, dass die einzige Option der Organisation darin besteht ihre Arbeitsgruppe aufzulösen und große Reformen in Gang zu setzen.

„Bis das geschieht, sollten Geberstaaten aufhören der Organisation irgendwelche Gelder zu geben“, sagt sie.

„UNICEF gibt vor Kinder der Region zu beschützen, ist aber gleichzeitig Partner der Finanzierung von NGOs mit Verbindungen zur Volksfront für die Befreiung Palästinas, die BDS-Aktivisten nutzt um Informationen zu sammeln und es ablehnt in ihren Berichten Informationen über palästinensische Rekrutierung und Verwendung von Kindern als Soldaten weiterzugeben. Die Zuverlässigkeit von UNICEF ist beschädigt worden.“, sagt Herzog.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (24.-30. September 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 24.09.2017:

Die Jerusalemer Polizei hat Juden jetzt verboten zu Sukkhot die „vier Baumfrüchte“ (3. Mose 23,40) mit auf den Tempelberg zu nehmen. Das zu tun würde den Status quo verletzten, demgemäß Juden auf dem Tempelberg nicht beten dürfen.

Jibril Rajoub, Generalsekretär des Zentralkomitees der Fatah, nutzte vor kurzem seine Einreisegenehmigung nach Israel zum Besuch der Familie eines Terroristen, der wegen Entführung und Mord zu lebenslanger Haft verurteilt wurde (Shimon Peres reduzierte als Präsident die Strafe auf 40 Jahre Gefängnis). Auf Facebook verkündet er den Besuch ganz stolz und postete Bilder mit der Familie. Der Besuch bei der Terrorfamilie war von Israel nicht genehmigt worden.

Montag, 25.09.2017:

45 Jahre nach dem Terroranschlag auf die Olympischen Spiele in München feiert die Fatah die Morde als „exzellente Operation“ und die Mörder als „die Helden der Operation von München“. (PMW-Newsletter; Link funktionierte nicht)

Die PA wollte im Muslimischen Viertel der Altstadt von Jerusalem illegal eine Veranstaltung organisieren und finanzieren. Minister Erdan verhinderte das.

Dienstag, 26.09.2017:

Die 3 ermordeten Israelis sind noch nicht beerdigt, da feiert Abbas‘ Fatah-Bewegung den Mörder und seine Tat bereits: Der Anschlag war eine „Operation“, der Terrorist ist ein „Märtyrer“. Die PA selbst ignorierte, dass es den Anschlag gab.
Genauso natürlich die Hamas und der Islamische Jihad. Der Dreifachmord „verkörpert das lebende Gewissen des palästinensischen Volks und seine Sache“.

Mittwoch, 27.09.2017:

75 Schulen der PA sind nach Terroristen sowie Nazi-Kollaborateuren benannt und ehren „Märtyrer“ und „Märtyrertum“.

Sicherheitskräfte bereiten sich darauf vor das Haus des Mörders von Har Adar abzureißen.

Benjamin Netanyahu bekräftigte seine Absicht keine Siedlungen in Judäa und Samaria mehr abzureißen – weder jüdische noch arabische.

Donnerstag, 28.09.2017:

Drei arabische Israelis aus Um el-Fahm wurden unter dem Verdacht festgenommen im Bereich des Tempelbergs einen Terroranschlag mit Schusswaffen geplant zu haben, ähnlich dem vom Juli. Die drei sind Sympathisanten des Islamischen Staats. Sicherheitskräfte durchsuchten die Häuser der Verdächtigen und beschlagnahmten zwei Schusswaffen und Munition. Die Verdächtigen bestätigten ihre Absicht.

Am Grab des Propheten Samuel am Rand von Jerusalem gibt es regelmäßig Angriffe von Arabern auf Juden, die dort beten wollen (in der Regel Steinwürfe). Direkt daneben befindet sich eine Moschee. Vor Ort ist ein einzelner Wachmann stationiert, der die Besucher gar nicht kontrollieren kann. Bei solchen Angriffen wird die Gegend stets für Juden gesperrt, während die Araber ungehindert weiter kommen können.

Die neuen PA-Schulbücher dämonisieren Israel und die Juden weiter. Sie geben an, dass Juden keine Rechte welcher Art auch immer an/in der Region haben, sondern nur habgierige Ambitionen. Außerdem haben nach ihren Angaben keinerlei heilige Stätten.

Freitag, 29.09.2017:

Hamas ist bereit einen ägyptischen Vorschlag zum Austausch von Leichen und Gefangenen mit Israel zu akzeptieren, heißt es in mit der Hamas verbundene Medien. Gleichzeitig wird Israel „gewarnt“ (also gedroht), die Hamas könne in 51 so viele Raketen auf Israel schießen, wie in den 51 Tagen während des Kriegs von 2014.

Die PA in Gestalt von Nabil Abu Rudeneh hat jetzt endlich so etwas Ähnliches wie eine Verurteilung des letzten Terroranschlags von sich gegeben – na ja, so wird es von den poltisch Korrekten interpretiert. Ser Wortlaut: „Wir verurteilen alle Gewalttaten“. Har Adar wurde nicht erwähnt. (Und intern werden Terrormorde an Juden nicht als „Gewalttaten“, sondern als Heldentum gefeiert. Übrigens behauptet YNet, Abbas habe den Terroranschlag verurteilt – ohne den Wortlaut der Erklärung durch Abbas‘ Sprecher Nabil Abu Rudeneh wiederzugeben.)

Saeb Erekat wieder: „Israel ist international als Besatzer von 100% von Palästina anerkannt, einschließlich in und um das besetzte Ost-Jerusalem“, ließ er wissen.

Die Waqf „warnt“ vor (sprich: droht mit) einem „Religionskrieg“, wenn Juden weiterhin den Tempelberg besuchen.

Samstag, 30.09.2017:

Hassan Nasrallah hielt zum islamischen Aschura-Fest eine Rede; darin beschuldigte er Israel Spionagekameras mit Sprengfallen im Südlibanon verteilt zu haben. Er drohte: Sollen Israels Verbrechen nicht auf diplomatischem Weg gehandhabt werden, würden die Terroristen andere Wege finden damit klarzukommen.