Die Lieferanten hasserfüllter Propaganda aufhalten

First One Through, 28. September 2016

Propaganda ist seit Jahrhunderten ein wichtiges Mittel der Kriegsanstrengungen gewesen. Heute gibt es einen wachsenden Konsens sich den für die Förderung von Terror genutzten Menschen und Maschinen entschlossen entgegenzustellen, genauso wie die Anstrengungen die Terroristen selbst auszumerzen.

Nazi-Deutschland

Nazi-Deutschland löschte vor und während des Zweiten Weltkriegs Millionen Zivilisten aus, die es als unerwünscht betrachtete. Historiker haben lange über die Gründe nachgedacht, warum so viele Deutsche und andere Europäer sich gegen ihre Mitbürger wandten und schrieben einiges der Erkenntnis einer effektiven Nazi-Propagandamaschinerie zu.

Während Adolf Hitler der Führer der Nazi-Partei war, die den Bemühungen zur Ermordung von Juden, Zigeunern und anderen anführte, was es sein Propaganda-Spezialist Joseph Goebbels, der die Anstrengungen anführte die Deutschen gegen die Juden zu sammeln, einschließlich Aktionen, um die Deutschen nach dem Ersten Weltkrieg als Opfer erscheinen zu lassen und Juden als Untermenschen, die die Reinheit der Arier aushöhlen. Seine Darstellung der Juden in Werbung und Film half die Öffentlichkeit zu blenden und die Meinung gegen die Juden zu drehen.

Zitat: „Propaganda funktioniert am besten,
wenn die, die Manipuliert werden, sich sicher sind,
dass sie aus eigenem, freiem Willen handeln.“*

Heute gilt der Islamische Staat/ISISI als tödlichste Terrororganisation, die im Nahen Osten tausende tötet. Er hat viele Videos erstellt und veröffentlicht, die seine Barbarei zeigen, die er nutzt, um aus aller Welt Soldaten zu rekrutieren.

US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat ihre Sorge über die terroristische Bedrohung durch ISIS in mehreren Debatten geäußert, auch zu seiner Online-Propaganda:

Wir müssen auch bei der Online-Bekämpfung von ISIS einen besseren Job machen; dort rekrutieren sie, dort radikalisieren sie. Und ich glaube nicht, dass wir alles tun, was wir tun können. Wir müssen mit dem Silicon Valley zusammenarbeiten. Wir müssen mit unseren Experten in unserer Regierung zusammenarbeiten. Wir müssen stören, wir müssen es mit ihnen in der Arena der Ideen aufnehmen, die leider die Gemüter der anfälligen Menschen verschmutzen und einfangen. Wir müssen als diesen Krieg gegen ISIS aus der Luft, auf dem Boden und online, im Cyberspace führen. (7. September 2016)

Die Kommentare Clintons schienen wie ein Online-Kampf zu sein: ein Kampf im Internet gegen eine Online-Bedrohung.

Allerdings schienen ihre Kommentare während der Diskussion am 26. September 2016 Clinton ihre Drohung gegen diejenigen zu verstärken, die daran beteiligt sind die boshafte Propaganda zu erstellen:

Und ich würde auch alles Mögliche tun, um ihre Führung auszuschalten. Als ich Außenministerin war, war ich an einer Reihe Bemühungen beteiligt die Al-Qaida-Führung auszuschalten, darunter natürlich die Ausschaltung von Bin Laden. Und ich glaube, wir müssen auch Baghdadi nachstellen, das zu einem unserer Organisationsprinzipien machen. Denn wir müssen ISIS besiegen und wir müssen alles tun, was wir können, um ihre Online-Propagandabemühungen zu unterbrechen.

Diese Kommentare schienen Clintons Wunsch zu vermitteln diese ISIS-Mitglieder physisch anzugreifen, die die Propaganda produzieren. Sie verband die Tötung von Terroristen mit dem Online-Kampf. Das war eine wichtige Verschärfung des Kampfs gegen terroristische Propaganda durch eine Politikerin.

Zivilisten haben sich ihrerseits an die Gerichte gewandt, um die Verbreitung von Terrorpropaganda online zu blockieren. Im Januar 2016 gab es eine Klage gegen Twitter und im Juni 2016 wurden auch Facebook und Google wegen der Verbreitung von ISIS-Videos verklagt. Diese Seiten hatte nichts mit der Herstellung oder dem Einstellen der Videos zu tun, wurden aber angegriffen, weil sie die Propaganda nicht löschten, womit sie den bösartigen Botschaften ermöglichten weltweit verbreitet zu werden.

Die Aufstachelung zu Gewalt und Terror findet sich an vilen Orten über die sozialen Medien und den Irak hinaus.

Die palästinensischen Araber

Zwischen den ersten beiden Präsidenten-Debatten sprach Premierminister Benjamin Netanyahu vor der UNO-Vollversammlung. In seinen Anmerkungen stellte er die skandalöse Aufstachelung zu Gewalt und Antisemitismus fest, die in der palästinensisch-arabischen Gesellschaft verbreitet ist:

Hier haben wir jetzt die Tragödie, denn sehen Sie, die Palästinenser sind nicht nur in der Vergangenheit gefangen, ihre Führer vergiften die Zukunft.

Ich möchten, dass Sie sich einen Tag im Leben eines 13-jährigen palästinensischen Jungen vorstellen. Ich werde ihn Ali nennen. Ali wacht vor der Schule auf, er geht zum Training einer benannten Fußballmannschaft, die nach Dalal Mughrabi benannt ist, einer palästinensischen Terroristin, die für die Ermordung einer Busladung von 37 Israelis verantwortlich ist. In der Schule nimmt Ali an einer vom palästinensischen Bildungsministerium geförderten Veranstaltung teil, die Baha Alyan ehrt, die letztes Jahr drei israelische Zivilisten ermordete. Auf seinem Weg nach Huase sieht Ali eine turmhohen Statue, die erst vor ein paar Wochen von der palästinensischen Autonomie aufgestellt wurde, um Abu Sukar zu ehren, der eine Bombe im Zentrum von Jerusalem zündete und damit 15 Israelis tötete.

Wenn Ali nach Hause kommt, macht er das Fernsehen an und sieht ein Interview mit einem ranghohen Palästinenserbeamten, Jibril Rajub, der sagt, wenn er eine Atombombe htäte, würde er sie noch am selben Tag über Israel zünden. Dann macht Ali das Radio an und er hört Sultan Abu al-Einein, den Berater von Präsident Abbas, wie er die Palästinenser drängt, ich zitiere, „die Kehlen von Israelis aufzuschlitzen, wo immer ihr sie findet“. Ali sieht auf Facebook nach und sieht einen aktuellen Post von Präsident Abbas‘ Fatah-Partei, die das Massaker an 11 israelischen Athleten bei den Olympischen Spielen in München eine „Heldentat“ nennt. Auf YouTube sieht Ali eine Clip von Präsident Abbas höchstpersönlich, der sagt: „Wir heißen jeden Tropfen Blut willkommen, der in Jerusalem vergossen wird.“ Originalton.

Beim Abendessen fragt Ali seine Mutter, was geschehen würde, wenn er einen Juden tötet und in ein israelisches Gefängnis kommt. Sie sagt ihm dies: Sie sagt ihm, dass ihm monatlich Tausende Dollar von der palästinensischen Autonomiebehörde bezahlt werden. Sie sagt ihm sogar, je mehr Juden er tötet, desto mehr Geld bekommt er. Oh: Und wenn er aus dem Gefängnis kommt, würde Ali ein Arbeitsplatz bei der PA garantiert.

Meine Damen und Herren,
all das ist Wirklichkeit. Es geschieht jeden Tag, die ganze Zeit. Leider steht Ali für Hunderttausende palästinensischer Kinder, die jeden Moment, jede Stunde mit Hass indoktriniert werden.

Das ist Kindesmissbrauch.

Stellen Sie sich vor, Ihr Kind würde dieser Gehirnwäsche unterzogen. Stellen Sie sich vor, was nötig ist, damit ein Junge oder Mädchen aus dieser Kultur des Hasses ausbricht. Manche tun es, aber viel zu viele tun es nicht. Wie kann irgendjemand von uns erwarten, dass junge Palästinenser Frieden unterstützen, wenn ihre Führer ihre Gemüter gegen den Frieden vergiften?

„Wo immer ihr einen Israeli seht, schlitzt ihm die Kehle auf.“

In er palästinensischen Autonomiebehörde und einem Großteil der Gesellschaft ist terroristische Propaganda weit verbreitet.

Hat die Welt der Rede Netanyahus zugehört, seinen Äußerungen zu den Fakten und dass er den palästinensisch-arabischen Antisemitismus und ihre Propaganda offenlegte?

Nein. Sie plapperte das palästinensisch-arabische Argument von den Siedlungen nach: „Das Quartett betonte seine feste Opposition zur fortgesetzten Siedlungsaktivität, die ein Hindernis für den Frieden ist; es drückte seine tiefen Sorge aus, das die Forcierung des Siedlungsbaus und ihre Ausdehnung … die Durchführbarkeit der Zweistaatenlösung aushöhlt.“ Nichts darüber, dass arabische Propaganda ein Friedenshindernis ist.

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Hasserfüllte Propaganda führt direkt zu Gewalt und Terrorismus. Abhängig davon, wo diese Propaganda gepostet ist, kann sich diese Botschaft wie ein Flächenbrand weltweit ausbreiten.

In Teilen der Welt gibt es Führungspolitiker, die bereit sind anzutreten und gegen die giftige Verseuchung zu kämpfen. Leider nicht bei den Vereinten Nationen, wo deren Füher Ban Ki-moon aktiv propagiert, dass die Terrorgruppe Hamas Teil der Regierung der palästinensischen Autonomie werden soll.

Vielleicht ist es an der Zeit, dass Menschen die Vereinten Nationen verklagen – so wie Menschen Facebook und Twitter verklagen – weil sie palästinensisch-arabischer, antisemitischer Propaganda eine Bühne geben.
* In den Zitatensammlungen im Internet habe ich das nur so gefunden:
Das ist das Geheimnis der Propaganda; den, den die Propaganda fassen will, ganz mit den Ideen der Propaganda zu durchtränken, ohne dass er überhaupt merkt, dass er durchtränkt wird.

mieses Foto: Fatah feiert Terror – wie jeden Tag…

Elder of Ziyon, 20. September 2016

Die Fatah-Facebookseite feiert den Terror buchstäblich jeden Tag.

Heute [Dienstag] zeigten sie dieses neu kolorierte Foto der Flugzeugentführerin Leila Khaled und des toten Fatah-Terroristen Abu Jihad:

Die Bildunterschrift lautet:

„Wir sind vom 1. Januar [1965 – dem ersten Fatah-Terroranschlag], oh Heimat … eine Generation grüßt die nächste.“

Fünf Dinge, die Sie über den Weltkirchenrat wissen müssen

CAMERA, 16. September 2016

Vom 18. Bis 24. September 2016 werden Aktivisten und Beschäftigte des Ökumenischen Rats der Kirchen, einer Dachorganisation von 350 protestantischen und orthodoxen Kirchen mit Hauptsitz in Genf (Schweiz) an einer „Weltwoche für Frieden in Palästina-Israel“ teilnehmen.

Das ist eine jährliche Veranstaltung jedes Jahr September, für die im Internet und den Mitgliedskirchen des ÖRK weltweit geworben wird.

Der ÖRK fördert eine verzerrte Sicht auf den arabisch-israelischen Konflikt. Nach seiner Schilderung sind die Israelis für das Fortbestehen des israelisch-palästinensischen Konflikts und das dadurch verursachte Leid verantwortlich. Die Verbrechend er Palästinenser sind gewöhnlich der Erwähnung nicht wert. (Zu einer kurzen Diskussion der Propaganda, die vom ÖRK in diesem Jahr ausgesendet wurde, lesen Sie bitte diesen von CAMERA produzierten Artikel, der Anfang der Woche in The Algemeiner veröffentlicht wurde.)

Der ÖRK ist ein regelmäßiger Antagonist im Propagandakrieg gegen den jüdischen Staat gewesen. Hier folgen fünf Dinge, die Sie über den ÖRK wissen müssen, um seine Rolle bei der Förderung von Antizionismus in christlichen Kirchen weltweit zu verstehen.

  1. Beschäftigte des ÖRK und Friedensaktivisten brüllen wie Löwen gegen Israel, verhalten sich aber eher unterwürfig, wenn sie mit muslimischen Führern und jihadistischen Bewegungen zu tun haben.

Wie die unten verlinkten Artikel zeigen hat der Ökumenische Rat der Kirchen wiederholt und regelmäßig israelisches Handeln verurteilt, während der bezüglich der Verbrechen arabischer und muslimischer Führer sowie politischer Bewegungen des Nahen Ostens ziemlich still bleibt.

Das wird im Versagen des ÖRK auf die Massaker der PLO an Christen während des libanesischen Bürgerkriegs besonders offenkundig. Unter der Führung von Yassir Arafat tötete die PLO 1976 tausende Christen in Damour.

Das hielt den ÖRK nicht davon ab einen lobenden Nachruf auf Arafat auszugeben, als der 2004 starb. Darin hieß es unter anderem: „In seiner langen Geschichte als Führer erreichte Yassir Arafat die Erkenntnis, dass wahre Gerechtigkeit Frieden, Sicherheit und Hoffnung sowohl für die Palästinenser als auch die Israelis zu begrüßen.

Interessanterweise hat der ÖRK den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu verurteilt, dem Regierungschef des einzigen Landes des Nahen Ostens, in dem die indigene christliche Bevölkerung zunimmt; dieser hatte sich geweigert Terroristen aus dem Gefängnis zu entlassen.

  1. Der ÖRK hat zwei Beamtenapparate – das Ökumenische Forum Palästina-Israel (PIEF) und das Ökumenische Begleitprogramm in Palästina-Israel (EAPPI), die der Verurteilung Israels gewidmet sind. Es gibt jedoch keinen ähnlichen Beamtenapparat, der für Christen eintritt, die in mehrheitlich muslimischen Ländern leiden.

Das PIEF wurde vom ÖRK 2007 gegründet; es ist eine Gruppe christlicher Leiter und Theologen, die Äußerungen produziert und sendet, die Israel verurteilen, ohne die Palästinenserführer für deren Verbrechen verantwortlich zu machen. Das EAPPI wurde vom ÖRK während der zweiten Intifada gegründet; es schickt Aktivisten zumeist aus Europa und Nordamerika, um sich bei Konfrontationen mit israelischen Soldaten und in Gemeinden der Westbank lebenden israelischen Zivilisten solidarisch auf die Seite der Palästinenser zu stellen. Sie spezialisieren sich zudem darin Bilder und Geschichten von sich schlecht verhaltenden Israelis zu sammeln und diese an Christen in ihren Heimatgemeinden zu schicken.

Das EAPPI veröffentlicht z.B. ein Editorial in seinem inzwischen eingegangen Magazin (ChainReaction), mit dem zu einer Einstaatenlösung des israelisch-palästinensischen Konflikts gefordert wurde (was die Eliminierung des Staates Israel bedeutet hätte); ein weiterer Artikel rier die Unterstützter auf das Gesetz durch das Hacken von Regierungs-Internetseiten zu brechen. (Dieser Artikel ist inzwischen aus dem Internet entfernt worden.)

Wenn es darum geht muslimische Gewalt gegen Christen anzusprechen, gibt der ÖRK verurteilende Erklärungen ab, doch diese sind typischerweise weit sanfter als die Kritik von ÖRK-Institutionen an Israel. Als ökumenische Körperschaft hat der ÖRK alles in seiner Macht stehende getan, den Empfindlichkeiten muslimischer Führer nicht zu nahe zu treten, mit denen er Dialoge betreiben.

Mehr Hintergrund liefert der Wissenschaftler Malcolm Lowe aus Jerusalem. Er hat beim Gatestone Institute über das Versagen des ÖRK geschrieben den Mund zugunsten unter der Knute muslimischer Gewalt leidender Christen aufzumachen.

  1. Während der Ökumenische Rat der Kirchen regelmäßig Israel und seine Führungspolitiker verurteilt, ist er sehr zurückhaltend gewesen über die vom syrische Bashar al-Assad verübten Gräuel zu sprechen.

2015 gab der Ökumenische Rat der Kirchen eine Erklärung aus, in der er Sorge wegen des Gebrauchs von Chemiewaffen im syrischen Bürgerkrieg zum Ausdruck brachte; diese Ekrlärung sagt aber nicht, wer diese Waffen auch nutzt. Interessanterweise liefert eine Suche nach „Assad“ auf den Internetseiten des ÖRK keine Treffer zur Erwähnung der Verbrechen Bashar Assads gegen das Volk Syriens. Ihm wird der Einsatz von Chlorgas gegen Zivilisten in Syrien vorgeworfen. Eine Suche nach „Chlor“ auf den Seiten des ÖRK zeigt auch zu diesem Thema keine Treffer.

  1. Die Gremien des ÖRK verzichtete darauf den Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan in den 1980-er Jahren zu verurteilen.

Während Christen aus dem Nahen Osten den ÖRK überzeugt haben unablässig Israel zu verurteilen, war die russisch-orthodoxe Kirche in der Lage zu verhindern, dass der ÖRK den sowjetischen Einmarsch in Afghanistan in den 1980-er Jahren zu verhindern. Delegierte der russisch-orthodoxen Kirche sagten Delegierten der ÖRK-Vollversammlung 1982, wenn die Organisation den Einmarsch verurteilt, würde sie nicht länger in der Lage sein Mitglied des ökumenischen Gremiums zu sein. Zu Informationen über diese Geschichte lesen Sie bitte hier mehr.

  1. Der Ökumenische Rat der Kirchen war ein wichtiges Organ und Verteidiger der UNO-Konferenz gegen Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und zugehöriger Intoleranz, die 2001 in Durban (Südafrika) stattfand und die sich ein antisemitisches Hassfest kehrte. Insbesondere beschloss man dort eine Verurteilung von Antisemitismus und schon vor Beginn der Konferenz erfolgte Bemühungen den jüdischen Staat von einer Delegitimierungsresolution auszunehmen zu löschen.

Die UNO-Konferenz in Durban war ein Wendepunkt-Ereignis, das demonstrierte, dass die internationale Menschenrechtsgemeinschaft von einer sehr üblen und feindseligen Gruppe an Aktivisten gekidnappt worden war, die mehr daran interessiert waren Hass auf Israel statt menschliches Wohlergehen zu fördern. Staat sich gegen diese Agenda zu stellen half der ÖRK dabei. In einer Presseerklärung sagte die ÖRK-Delegation bei der Konferenz sie „feiert, dass eins solches Forum stattfand, weil es in die lange geschätzte Tradition des ÖRK fällt Opfern [von Rassismus] Raum zu öffentlicher Rede zu geben“. Die Delegation berichtete zudem, dass ihr „durch die sensiblen Erklärungen und der Unterstützung seiner palästinensischen Mitglieder enorm geholfen wurde“.

Interessanterweise sagte die Konferenz von Durban so gut wie nichts über die Menschenrechtsverletzungen in mehrheitlich muslimischen Ländern. Vorhersagbar wurde diese verzerrte Agenda bestätigt, bevor die Konferenz begann. In einem von der UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte 1m 15. August 2001 vorgelegten Hintergrundpapier stellte der ÖRK eine ausschließlich Konzentration auf den Einfluss weißen Kolonialismus auf Völker der Dritten Welt zur Schau, ohne den Einfluss des arabischen Imperialismus und des expansionistischen Islam einzuräumen, den diese auf Minderheiten in aller Welt hatten. (Mehr Information dazu finden Sie hier.)

Aber hier ist die Krönung: Der ÖRK hat beschlossen einen Verweis auf Antisemitismus und Bemühungen zur Delegitimierung des jüdischen Staates in einer Resolution zu löschen, die auf der Konferenz genehmigt werden soll. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Hintergrund:
Hier ist eine Liste an Artikeln, die die beunruhigende Feindschaft des ÖRK gegenüber dem jüdischen Staat dokumentieren:

The World Council of Churches‘ Ongoing Anti-Israel Obsession, The Algemeiner, 14. Sept. 2016.
Dignity… Or Dhimmitude? The Algemeiner, 14. Sept. 2014.
World Council of Churches attacks Israel to no gain, The Commentator, 3. Juni 2013.
The World Council of Churches Anti-Israel Policies, Arutz Sheva, 29. Dez. 2011.
The World Council of Churches Broadcasts a Lethal Narrative, CAMERA, 11. Okt. 2011.
The World Council of Churches Made Durban Worse, CAMERA, 13. Sept. 2011.
Broadcasting a Lethal Narrative: The World Council of Churches and Israel, Jewish Political Studies Review, 1. Aug. 2011.

Hört den Kindern zu, die begreifen, wer sie zu Waffen macht und wie [Video]

This Ongoing War, 30. Mai 2016

Aus dem Video: „Auf Juden einstechen und sie überfahren bringt den Palästinensern Würde.“

Jemand sollte den Diplomaten, die hochklingende Ankündigungen in diesen endlosen UNO-Debatten zur Suche nach Frieden und geseigerter menschlicher Würde halten, eine WhatApp schicken und sie auf das Video unten hinweisen.

Es ist neu und konzentriert sich auf eine UNO-Organisation, die genau genommen mehr in Bezug auf Frieden tut als alle diese Reden zusammengenommen.

Das Problem ist, dass das, was die fragliche UNO-Organisation in Sachen Frieden tut, genau das Gegenteil von Anstreben von Frieden oder Frieden herbeiführen ist. Sie könnte in vielmehr die absolut effektivste Einzelorganisation der Welt für die Weiterführung der Sicherstellung von Tod und Elend auf beiden Seiten des arabischen Konflikt mit Israel sein.

Diese Organisation, fast ausschließlich durch Länder des Westens in einer Größenordnung von $1,2 Milliarden jährlich finanziert, heißt UNRWA, die United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East.[1] Ihr Fortbestehen fast siebzig Jahre nach ihrer Einrichtung als vorübergehende Reparatur eines relativ kleinen Problems, ist Teil eines bizarren Narrativs, in dem eine Legion von Insidern sie weiterhin als Teil der Lösung vermarkten, obwohl sie in Wirklichkeit eine Kern- und unerlässliche Komponente des Problems bleibt.

Jeder, der sich ernsthaft darum kümmert das Leben der Kinder zu retten, die in diesem Video auftauchen, wird sofort anerkennen, dass mit der gesamten UNRWA-Operation etwas ernsthaft, tödlich falsch läuft. Die Tatsache, dass ihr offizieller Sprecher einen Hang dazu hat ad hominem-Angriffe gegen ihre Kritiker zu fahren (einschließlich widerlicher und weithin fehlleitender Kündigung der Personen, die hinter der Erstellung dieses Videos stecken) ist Teil des Problems. Kein trivialer Teil, aber einfach ein Teil. Dieses Komplott hat viele Schurken.

Diplomaten und öffentliche Vertreter eines jeden einzelnen der Länder, die Lippenbekenntnisse zu dem ablegen, was die UNRWA tut, ohne sich mit der andauernden Katastrophe auseinanderzusetzen, die sie perpetuiert, sind genauso Schuld wie der UNRWA-Sprecher und seine 30.000 (ja!) Schulleiter, Lehrer und sonstigen Beschäftigten.

Es gibt keine Hoffnung auf Frieden, bis das, was die UNRWA tagtäglich tut, begriffen und gestoppt wird.

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Das Video:

Einblendung: Die UNRWA-Straße zum Terror: palästinensische Aufstachelung im Klassenzimmer

Sprecher: Die neue, als „Messer-Intifada“ bekannte Terrorwelle ist weithin als spontaner Aufstand von Palästinensern gegen Israel wahrgenommen worden. Seit September 2015 [bis heute] hat es 2.200 Angriffe von Palästinensern gegeben; diese Angriffe haben 33 Personen das Leben gekostet und 460 verletzt. Palästinenser haben außerdem Auto genutzt, um unschuldige Juden zu überfahren. Viele dieser Anschläge sind von Einwohnern von UNO-Flüchtlingslagern verübt worden. Diese Anschläge sind von den Palästinensern gefeiert und zu einer Volkskultur gemacht worden.

Der Imam: „Stecht auf sie ein! Oh, meine Brüder in der Westbank! Stecht auf sie ein!

Sprecher: Ein genauerer Blick offenbart, dass der Aufstand kaum spontan gewesen ist. Seine Ursachen entstammen vielmehr aus einem Lehrplan, der den Palästinensern ab dem ersten Schuljahr gelehrt wird.

Kopftuchfrau: „Palästina ist arabisches Land vom Fluss bis zum Meer!“ (Die Kinder wiederholen das, dreimal.) „Wirk fordern Haifa, wir fordern Akko!“ (Die Kinder wiederholen das, zweimal.) „Wir gehen zur Al-Aqsa!“ (zweimal; die Kinder wiederholen das.)

Sprecher: Viele Palästinenser, die Israelis ermordeten, wurden in Schulen ausgebildet, die von der UNRWA, der United Nations Relief and Works Agency, betrieben werden. Diese Organisation erhält mehr als $1,2 Milliarden jährlich an Geldern westlicher Staaten, wobei die Vereinigten Staaten der größte Geldgeber ist, der jedes Jahr $400 Millionen spendet.

Kinder werden in UNRWA-Schulen gelehrt Juden zu hassen.
[Einblendung der Aussagen der Lehrerin: „Wer ist der Wolf? Die Juden! Stimmt es nicht, dass die Juden der Wolf sind?“]
Sie werden in den Schulbüchern als „Schlangen“ und „Wölfe“ beschrieben.
Die Landkarten in ihren Klassenzimmern und Schulbüchern zeigen kein Israel. Dort wird das Land als „Palästina“ identifziert. Ihr Lehrplan konzentriert sich auf Jihad, den „heiligen Krieg“. Und die Palästinenser wünschen sich Israel zu erobern.
[Einblendung der Aussagen der Lehrerin: „Wir werden mit Macht und Ehre in unsere Dörfer zurückkehren. Mit Allahs Hilfe und unserer eigenen Stärke werden wir Krieg führen.“]

Zudem glorifizieren UNRWA-Lehrer das „Rückkehrrecht“ durch Krieg.
[Einblendung der Aussagen der Lehrerin: „Und über Bildung und Jihad werden wir zurückkehren!“]

Lehrer: „Wollt ihr nach Jaffa zurückkehren?“
Kinder: „Ja!“
Lehrer: „Wollt ihr nach Haifa zurückkehren?“
Kinder: „Ja!“
Lehrer: „Wollte ihr nach Nazareth zurückkehren?“
Kinder: „Ja!“
Lehrer: „Wollt ihr nach Akko zurückkehren?“
Kinder: „Ja!“

Nabil Sha’at, ein prominenter Palästinenserführer, leugnet rundheraus, das palästinensische Schulen zu Gewalt aufstacheln: „Es gibt keine Hetze oder Rassismus in unserem Lehrplan. Unser Lehrplan ist eine nationaldemokratische Bildung. Ich fordere jeden heraus irgendeinen Aspekt von Rassismus, Menschenrechtsverletzungen oder nichtreligiöser Lehre in unseren Schulbüchern zu ermitteln.“

Doch die Kinder, mit denen wir sprachen, erzählten uns etwas anderes. Sie sprachen über UNRWA-Lehrer, die im Klassenzimmer enthusiastisch Gewalt gegen Israelis unterstützen. Die Schüler unterstützen heute offen die „Messer-Intifada“ und geben dem Wunsch Ausdruck „heilige Krieger“ zu werden.

Mädchen: „Wir müssen Kriege führen, um zu beweisen, dass wir stärker sind als die Juden.“
Mädchen: „Die Menschen lieben Palästina und sind bereit für Palästina zu sterben. Ich will gegen sie [die Juden] kämpfen und sie im Krieg besiegen.“
Junge: „In der Schule lehren sie uns, dass die Al-Aqsa und ganz Palästina uns gehört.“
Junge: „Die Juden lügen und sagen, dass ihr Tempel unter der Al-Aqsa-Moschee ist. Er war nie dort.“
Junge: „Ich hasse die Juden.“
Junge: „Ja, sie lehren uns, dass die Zionisten unser Feind sind und wir sie bekämpfen müssen.“
Jugendlicher: „Sie lehren uns, dass Juden Terroristen sind.“
Junge: „In der Schule lehren sie uns über die Juden… Sie lehren uns, dass sie schlechte Menschen sind. Sie töteten unsere jungen Leute.“
Junge: „Sie lehren uns in der Schule, dass die Juden launenhafte, schlechte Menschen sind… Ich bin bereit einen Juden zu erstechen und sie zu überfahren.“
Junge: „Ich werde kämpfen. Ich werde ein Auto in sie [die Juden] rammen.“
Junge: „Wir müssen sie ständig erstechen, sie überfahren und auf sie [die Juden] schießen.“
Junge: „Juden zu erstechen und zu überfahren verschafft dem palästinensischen Volk Würde. Ich werde sie überfahren und mit Messern erstechen.“
Junge: „Ich bin jetzt sofort bereit ein Selbstmord-Bomber zu sein.“
Junge: „Mit Allahs Hilfe werde ich für ISIS kämpfen, den Islamischen Staat.“
Maskierter Jugendlicher: „Wir sind gegen Frieden mit Israel, weil die Israelis Lügner und Hunde sind.“

Sprecher: Fünftklässler werden Gedichte gelehrt, die die Notwendigkeit der Teilnahme am Jihad zur Eroberung Israels betonen:

Unter der Flagge des Ruhms:
Jihad und Kampf.
Mit Blut, Opfer,
Brüderlichkeit und Loyalität
kehren wir zurück.
(Quelle: Unsere wunderschöne Sprache, 5. Klasse)

Auch 12-jährige werden UNRWA-Lehrern ermutigt Waffen aufzunehmen:

Waffen klirren zu hören
ist meinem Ohr angenehm.
Und das Fließen von Blut
erfreut meine Seele.
(Quelle: Unsere wunderschöne Sprache, 7. Klasse)

Symbolik spielt in der palästinensischen Gesellschaft eine große Rolle. [Karikaturen] Ihr Narrativ macht Anleihen bei klassischen antisemitischen Motiven; sie mobilisieren eine neue Generation zum Krieg. Im Verlauf der Jahre hat die Palästinenserführung Spannungen geschürt, indem Israel wiederholt beschuldigt wurde die Zerstörung der Al-Aqsa-Moschee und ihre Ersetzung mit dem jüdischen Tempel zu planen.

Einblendung: Widerstand und Märtyrertum sind der Weg zur Befreiung Palästinas und der Wiederherstellung von Jerusalem und der Al-Aqsa.

Scheik Raed Saleh: „Der israelische Eroberer erklärt gemäß seiner eigenen Ankündigungen, Landkarten und Taten eindeutig, dass die Zeit gekommen ist seinen imaginären Tempel zu bauen, nachdem er den Felsendom zerstört.

Sprecher: Israel hat zwar die Moschee geschützt und hat keine Pläne irgendetwas in der Nähe der Stätte zu bauen, aber diese falsche Anschuldigung hat in der gesamten palästinensischen Bevölkerung an Glaubwürdigkeit gewonnen und wird jetzt als Tatsache anerkannt. Dieser Erfindung hat junge Leute dazu gebracht Messer aufzunehmen und Juden auf der Straße, in Geschäften und in ihrem Zuhause anzugreifen. Während das Messer das jüngste Symbol, das die Palästinenser sich zueigen gemacht haben, bleiben frühere Symbole wie der Schlüssel weiter in Gebrauch.
Der Schlüssel, mit dem Eingänge, Geschäfte und Denkmäler vollgepflastert werden, repräsentiert die Forderung der Palästinenser nach dem Rückkehrrecht in die Dörfer, die vor 1948 existierten. Vor kurzem versammelten sich Palästinenser in einem UNRWA-Flüchtlingslager, in dem sie ein Zugmodell bauten. Die Veranstaltung sollte neuen Enthusiasmus für ihre Kampagne zum Vorankommen beim Rückkehrrecht generieren.

Palästinenser, die Juden töteten, erhalten in UNO-Einrichtungen einen besonderen Status. Ihre Bilder werden weithin verbreitet und werden auf Postern an Straßenecken in Vierteln und vor Schulen geklebt. Vor kurzem schuf die Palästinenserführung eine mobile Ausstellung, die diejenigen ehrt, die Israelis töteten. Die Veranstaltung zog Junge und Alte an.

Jetzt hat ein neuer gewalttätiger Aufstand begonnen. Er konzentriert sich auf Jerusalem und viele, die daran teilnehmen, kommen aus UNRWA-Flüchtlingslagern. Wir sind zu diesen UNRWA-Einrichtungen gefahren und fanden Schüler, die stolz ihren Wunsch diskutierten Juden zu töten und Israel zu erobern.

Junge: „Ich befürworte die Messerangriffe auf Juden, damit sie das Land verlassen. Dann wird das Land wieder in unserer Hand sein… Ich werde Selbstmordbomber; ich werde für die Al-Aqsa alles tun.“
Junge: „Ich befürworte die Messerangriffe, weil sie die Juden vor Angst zittern lassen. Sie stehen unter Schock und leben in Angst. Sie haben keinen Frieden und keine Sicherheit.“
Jugendlicher: „Wir werden unserer Seelen opfern für unsere Gemeinschaft und für ganz Palästina. Und für die Al-Aqsa-Moschee.“
Frage an einen Jungen: „Hasst de die Juden?“ Antwort: „Natürlich, ich hasse sie sehr stark. Rache? Ja. Wir werden die Juden töten und unser Land befreien.“
Jugendlicher: „Diese Intifada muss weitergehen. Jeder muss die Juden angreifen, bis nicht einmal ein einziger Jude mehr in diesem Land übrig bleibt.“
Junge: „Wir müssen Schritte unternehmen, um sie zu töten. Und sie werden sich zurückziehen und wir werden voranschreiten.“
Junge: „Die Intifada ist eine fruchtbare Bewegung. Wir werden kämpfen, um die Juden hier hinauszuwerfen. Wir werden kämpfen, indem wir Leute erstechen, überfahren, auf sie schießen und Steine auf sie werfen.“
Junge: „Wir müssen die Juden aus diesem Land vertreiben. Ich unterstütze Messerangriffe und jeden, der auf einen Juden einsticht oder auch nur darüber nachdenkt. Ich will als Märtyrer sterben.

Sprecher: Währenddessen geht die Aufstachelung weiter und es gibt kein Zeichen, dass ein Ende der Gewalt nahe ist. Die Logik gebietet: Wenn es in den Lehrplänen dieser palästinensischen Schulen keine Veränderung gibt, dann werden diese Schüler die nächste Generation der Jihadisten im Nahen Osten werden.

[1] UNO-Hilfs- und Arbeitsorganisation für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten

Die neueste Al-Aqsa-Waffe der Juden: Stille

Elder of Ziyon, 9. Mai 2016

Könnte dies wohl das tatsächliche talmudische Ritual sein?

Arabische Medien warnten Sonntag vor einer neuen Art, wie jüdische „Siedler“ die „Al-Aqsa-Moschee“ „besudeln“.

Sie besuchen den Ort – und schweigen.

Offenbar stoppten die üblen Siedler irgendwann in ihrer Umzingelung der Stätte – an oder nahe der Ostmauer – und standen schweigend, was nach Angaben der Medien ein talmudisches Ritual ist. Ein Zeuge sagte jedoch, dass der Reiseführer diese Zeit nutzt, um von den Lügen zu erzählen, dass es einmal zwei jüdische Tempel an der Stelle der Moscheen gab, von denen jeder weiß, dass sie seit tausenden von Jahren dort stehen.

Die heldenhaften Muslime, die die Al-Aqsa-Moschee gegen solch extreme Formen der Provokation wie Stillschweigen verteidigen, stellen sicher, dass sie die Juden ununterbrochen ankreischen, damit deren boshafte Pläne vereitelt werden.

Indoktrination schwedischer Kinder

Auf der Landkarte für schwedische Kinder gibt es kein Israel

Tobias Petersson, Israel National News, 28. Januar 2016

Schulbücher, in denen Israel von der Landkarte gelöscht wurde und die Terrorismus verherrlichen – bis vor kurzem glaubte ich, das sei auf Schulen in undemokratischen Nahost-Staaten beschränkt, die Israel als Feindstaat betrachten. Nun jedoch sind diese Schulbücher in schwedischen Klassenzimmern aufgetaucht und sie sind Teil einer internationalen Kampagne der Palästinenser.

Meine Organisation Perspective on Israel (PPI – Blickrichtung auf Israel), hat exklusives Material erhalten, das einen Teil dieser Kampagne darstellt: Schulbücher auf Arabisch, die unter Schülern in Malmö (Schweden) verteilt worden sind.

Die propalästinensische schwedische NGO Palestinian Centre for Justice (PRC) begann vor kurzem Kinder in einer oder mehrerer Schulen in Malmö zu unterrichten. Im November und Dezember letzten Jahres postete PRC erst auf ihrer Facebookseite Fotos ihres Unterrichts, später entfernte sie diese aber, nachdem ich auf der Internetseite der israelischen Botschaft in Schweden über ihre Unterweisung schrieb und auch ein Journalist begann darüber Fragen zu stellen.

Was für eine Organisation ist PRC? 2006 arrangierte PRC in Malmö die vierte Konferenz „Palästinenser in Europa“. Zu den Rednern dieser Konferenz gehörte der Hamas-Terrorführer Ismail Haniyeh aus dem Gazastreifen, den das PRC „Premierminister“ nennt. Dieses Jahr wird die NGO wieder Gastgeber dieser jährlichen Konferenz in Malmö sein. Das PR>C hat Verbindungen zu schwedischen Regierung. Im Juni letzten Jahres traf das PRC sich mit Margot Wallström, der stark kritisierten Außenministerin Schwedens. Nach Angaben der PRC-Website diskutierte der Vizevorsitzende der NGO mit Frau Wallström im Verlauf des Treffens über Außenpolitik.

Das PRC postete vor kurzem auf seiner Facebookseite ein Bild von einer israelischen Demonstration, das einen aus Stacheldraht gefertigten jüdischen Davidstern zeigte. Das ist eine Art Hass nicht nur auf Israel, sondern auch auf Juden zu verbreiten; und es ist eine Dämonisierung uralter jüdischer Symbole. Es ist völlig inakzeptabel, dass das schwedische Außenministerium sich mit einer solchen NGO trifft und was die Organisation Kinder lehrt ist ekelhaft.

Während der Unterrichtszeiten in schwedischen Klassenräumen wurde Kindern in mindestens zwei Schulen in Malmö das antiisraelischen Propaganda-Schulbuch „Ich gehöre zu Palästina“ ausgehändigt.

Was genau lehren die Schulbücher arabische, insbesondere palästinensische Kinder in Schweden? Erst einmal gehört zum Schulbuch „Ich gehöre zu Palästina“, das komplett auf Arabisch geschrieben ist, eine Landkarte dessen, was Palästina zu sein behauptet wird. Diese Landkarte umschließt allerdings nicht nur PA-Gebiete, sondern auch israelisches Territorium und erwähnt israelische Städte wie Haifa, Beer Sheva und Jaffa – aber nicht Tel Aviv. Mit anderen Worten: Israel ist aus der Karte entfernt und durch einen Palästinenserstaat ersetzt worden. Teile des Schulbuchs erzählen die muslimische Geschichte des Landes Israel. Jüdische Verbindungen zum Land vor der Balfour-Erklärung werden allerdings nicht erwähnt. Auf Israel wird nur als „der zionistische Feind“ oder „die Besatzung“ verwiesen.

Nach dem die Briten Das Palästina-Mandate beendeten, erklärt das Schulbuch, nutzte „die Besatzung“ die politische Lage in der arabischen Welt aus und begann ihren „gefährlichen Plan“ der Zerstörung der palästinensischen Sache durch ständige „Kriegsverbrechen am Land, dem Volk und den heiligen Stätten“. Es informiert die schwedischen Schüler zudem, das „die Besatzung“ (Israel) Verjudungsprojekte in Jerusalem betreibt, die die Wahrzeichen der Al-Aqsa-Moschee auslöschen werden. Israel wird außerdem beschuldigt Land zu konfiszieren und Menschen nicht zu erlauben zu arbeiten.

Der umstrittenste Teil des Schulbuchs erklärt, dass die Kinder Palästinas eine Intifada anfingen. Die Kinder traten den „zionistischen Maschinen und Soldaten mit ihren bloßen Brüsten entgegen“, wird behauptet. Dieser Sprachgebrauch wiederholt die Worte von Hamas-Sprecher Sami Abu Zuhri, der in palästinensischen Medien erklärt hat es sei eine aufreibende Strategie für die Menschen im Gazastreifen, sie der Besatzung mit blanken Brüsten entgegenzustellen. Das Schulbuch scheint von der Hamas-Ideologie beeinflusst zu sein.

Dann informiert es die Kinder, dass der palästinensische Widerstand immer noch seine Mittel und Ausrüstung erfindet und entwickelt, indem er diese kombiniert, um eine „Heldensaga“ in Gaza zu schaffen. Das arabische Wort für „Mittel“ bedeutet in diesem Zusammenhang auch „Munition“; und „Heldensaga“ kann auch als „eine heldenhafte, epische Schlacht“ übersetzt werden.

Es gibt auch die Karikatur eines Jungen, der kurz davor ist etwas auf einen Panzer zu werfen. Der Text über der Karikatur lautet: „Fares Odeh, ein mutiges Kind aus Gaza, tritt dem großen Panzer mit seinem kleinen Felsbrocken entgegen.“ Zusätzlich wird erwähnt, dass er im Jahr 2000 getötet und zum Märtyrer wurde.

Das ist eine kurze Einleitung in das, was nach Angaben des Schulbuchs „Ich gehöre zu Palästina“ eine internationale Kampagne ist, um die Kampagne ist, um die palästinensische Identität zu behalten. Was Perspective on Israel aufgedeckt hat, ist eine palästinensische Kampagne der Indoktrination arabischer Kinder in Europa, damit sie Feindschaft zu Israel empfinden. Es ist Propaganda, deren Zweck offensichtlich darin besteht palästinensische Kinder und allgemein arabische Kinder sich mit dem palästinensischen Kampf, dem palästinensischen Terrorismus identifizieren zu lassen. Es gibt das Schulbuch aus als leicht auszudruckende PDF-Datei. Das bedeutet, dass es in vielen Formaten kommt und leicht kopiert, ausgedruckt und an eine unbegrenzte Zahl von Lesern verteilt werden kann. Inzwischen könnte es durchaus in vielen europäischen Ländern verbreitet sein.

Ich schrieb einen offenen Brief über den Unterricht von PRC an den Stadtrat Anders Rubin, der der für die Schulen Malmös verantwortliche sozialdemokratische Politiker ist. Doch der antwortete, dass diese Art von Aktivitäten nicht in seinen Zuständigkeitsbereich fiel. Ich informierte viele weitere Politiker in Malmö, bekam aber nur eine Antwort von einer Partei: den Schweden-Demokraten. Warum schweigen die übrigen politischen Parteien?

Der Grundschuldirektor Anders Malmquist aus Malmö hat bestätigt, dass die von PRC geposteten Fotos des Unterrichts in den Klassenräumen von Apelgårdsskolan aufgenommen wurden, einer städtischen Schule in Malmö. Dort sind sogenannte „Samstagsschul“-Aktivitäten vereinbart worden und der Unterricht von PRC und die Schulbücher sind Teil dieser Aktivitäten gewesen.

Schulen sollen Orte sein an denen Kinder objektives Wissen über die Welt erwerben können, auch über Israel; sie sollten keine Orte sein, an denen sie gelehrt werden zu hassen. Schwedische Politiker müssen sicherstellen, dass Kinder in schwedischen Klassenzimmern nicht indoktriniert werden den einzigen jüdischen Staat der Welt zu hassen.

Ich hoffe, die Politiker werden handeln, sowie dass dieses Op-Ed von immer mehr Menschen geteilt wird, um ein Bewusstsein dazu schaffen – national wie international – wie schwedische Kinder in schwedischen Schulen gelehrt werden zu hassen. Schwedische Politiker müssen zeigen, dass sie nicht gestatten, dass eine Botschaft zur Unterstützung von Terrorismus in schwedischen Schulen gelehrt wird.

Wenn diese Art Schulbuch weiterhin in schwedischen Schulen genutzt wird, werden die Folgen verheerend sein.

Kritik nach israelischer Hilfe für Nepal

Daniel Gordis, Bloombergview, 4. Mai 2015

Als am 25. April ein verheerendes Erdbeben Nepal traf, sammelten die israelischen Verteidigungskräfte rasch eines der größten Helferteams aller Länder und schickte es los. Sein Feldlazarett hat 60 Betten und eine Geburtshilfestation. Eine aktuelle Zählung ergab, dass die israelischen Ärzte 33 Operationen durchgeführt hatten, es wurden fünf Babys geboten und zudem nepalesischen Krankenhäusern geholfen.

Ländern in Not zur Seite zu stehen ist eine langjährige israelische Tradition. Notfallteams reisten 1999 nach einem Erdbeben in die Türkei und 2011 noch einmal, obwohl die Türkei die Hilfe wegen der ausgehöhlten Beziehungen zwischen den beiden Ländern zweimal ablehnte. Israel schickte nach dem Erdbeben von 2010 ein großes Team nach Haiti; und im März 2011 war es das erste Land, das in Japan nach dem Tsunami ein Feldlazarett aufbaute. Ähnliche Hilkfsanstrengungen wurden in Mexiko (1985), Armenien (1988), Griechenland (1999), Ägypten (2004) und Kenia (2006) durchgeführt.

Und obwohl sich Syrien mit Israel im Krieg befindet, seit der jüdische Staat 1948 seine Unabhängigkeit erklärte, haben israelische Ärzte seit Jahren Opfer des syrischen Bürgerkriegs behandelt, manchmal in Feldlazaretten und manchmal in Israels großen Krankenhäusern. Israel hat sogar Hilfsmaterial direkt nach Syrien geschickt.

Israelische humanitäre Hilfe ist allerdings insofern einzigartig, als sie ohne Ausnahme Zynismus hervorruft. Kenneth Roth, der verantwortliche Direktor von Human Rights Watch (einer Organisation, die Israel gegenüber so feindlich eingestellt ist, dass sogar ihr Gründer sie angewidert maßregelte und die Organisation später verließ), twitterte: „Einfacher eine humanitäre Katastrophe weit weg anzugehen, als die von Israel direkt nebenan gemachte. Beendet die Blockade!“

Auch Israelis haben zur Anhäufung bei. Ha’aretz, Israels linksextremes Leitmedium unter den Zeitungen, konnte nicht anders als herzustellen: „Einmal mehr glänzt Israel während einer Katastrophe, die tausende Meilen entfernt stattfand. Aber die Menschen unten an der Küste sind etwas ganz anderes.“ (Ha’aretz erwähnte nicht, dass die Hamas-Regierung im Gazastreifen sich geschworen hat Israel zu vernichten und im letzten Sommer einen Krieg gegen Israels Bürger entfesselte.) In einer weiteren Kolumne besteht Ha’aretz darauf, dass „Katastrophenhilfe die Illusion nährt, dass wir irgendwie clever, kreativ und kooperativ genug sein können, die Welt dazu zu bringen uns von allem anderen zu entlasten, das mit dem, was wir tun, falsch ist.“

Einige Israelis haben aber die Nase voll und fangen an dagegenzuhalten. In einem Fall begann es als Facebook-Eintrag, der sich schließlich wie ein Virus verbreitete und auf der Internetseite der Times of Israel zu einem Blogeintrag wurde. Haviv Rettig Gur schreib:

Wenn ich noch einmal höre, dass Israels Feldlazarett in Nepal irgendwie mit Konflikt mit den Palästinensern in Verbindung steht, werde ich diese Person, die das sagt, dauerhaft blockieren, weil sie dumm ist. Hier der Grund: Israel ist ein komplettes … Land, mit all den komplizierten Impulsen und konkurrierenden Agenden jeder menschlichen Gesellschaft. … Die IDF geht nicht nach Nepal um der Palästinenserfrage auszuweichen. Sie geht, weil Israelis aus der Notfallmedizin eine Art Kunst gemacht haben und weil die IDF ihre Gründungskultur des Abenteurertums nie ganz abgeschüttelt hat und vor allem: weil es Menschen da draußen Menschen gibt, die verzweifelt Hilfe brauchen.

Er hat recht. Als Golda Meir (die diese Woche 117 Jahre alt geworden wäre) Außenministerin war, versammelte sie 1959 ihren Mitarbeiterstab, um unmissverständlich festzustellen, dass anderen zu helfen Teil des innersten Kerns des Zionismus ist. Sie sagte:

Es ist mir zugefallen Dr. Theodor Herzls Vision auszuführen. Jedes Jahr erhalten mehr und mehr afrikanische Staaten ihre nationale Unabhängigkeit. Wie wir haben sie ihre Freiheit erst nach Jahren des Kampfes gewonnen. … Und wie uns hat niemand ihnen ihre Souveränität auf einem Silbertablett serviert. … Israels Staatsbildungserfahrung ist einzigartig eingeordnet, um den neuen afrikanischen Staaten eine helfende Hand zu geben. … Wir werden den neuen afrikanischen Staaten viele, sogar Hunderte, Tausende israelischer Experten jeglicher Art schicken – Techniker, Wissenschaftler, Ärzte, Ingenieure, Lehrer, Agrarfachleute, Bewässerungsexperten. Sie werden alle nur eine Aufgabe haben – uneigennützig ihre Wissen mit dem afrikanischen Volk zu teilen.

Sie sagte das lange bevor die Palästinenserfrage aufgekommen war, lange bevor Israel einen internationalen Ruf hatte, über den man sich sorgen muss. Sie sagte es, weil es wahr war. Was immer sonst man von Israels Außenpolitik halten mag, Haviv Rettig Gur hat recht: Es gibt Zieten, in denen Israel Dinge – wie Hilfe ins Ausland zu schicken – einfach tut, weil es das Richtige ist.