Im Faschisten-Fieber: Nazi-Trump-Titelseite verursacht Spekulationen über deutsche Medien

Berichte, dass deutsche Medien als fügsamer Kanal zur Desinformation durch die Regierung zweckentfremdet werden, werfen Fragen nach der wahren Herkunft der Attacke der Zeitschrift auf

Mordechai Sones, Israel National News, 24. August 2017

Trump zeigt Nazi-Neigungen an der Westmauer in Jerusalem (Foto: Reuters)

Inmitten Berichten deutscher Journalisten, die erklären, dass die Medien ihres Staates eine „Regierungsventil, das kritische Ansichten unterdrückt“ geworden sind, hat die offene Antipathie für US-Präsident Donald Trump mit der Gleichsetzung des US-Präsidenten mit Adolf Hitler in einer Fotomontage auf der Titelseite der gestern veröffentlichten Ausgabe ein neues Niveau der Schmähungen erreicht. Die Montage zeigt Trump in ein US-Flagge gewickelt beim Nazi-Gruß. Die Schlagzeile ist ein Wortspiel: Sie dreht Hitlers Autobiografie „Mein Kampf“ in „Sein Kampf“.

Der Leitartikel leitet über auf Präsident Trumps angebliche Verbindungen zur Neonazi-Szene in den Vereinigten Staaten n ach den Vorfällen in Charlottesville. Die Unterzeile lautet: „Neonazis, Ku-Klux-Klan, Rassismus: Wie Donald Trump den Hass in Amerika schürt.“

Die Titelseite der deutschen Wochenzeitschrift hat bereits heftige Kritik ausgelöst, besonders bei amerikanischen Konservativen. Auch in den sozialen Netzwerken ist Kritik an der „Sinnlosigkeit“ der Titelseite und der Trivialisierung der Verbrechen Hitlers vernichtend: „Kann man Trump nicht kritisieren ohne ihn mit Hitler zu vergleichen?“ und „Wer verbreitet hier Hass?“ sind repräsentative Reaktionen deutscher Journalisten und verschiedener anderer Organisationen.

So verstörend die Schmähungen der Zeitschrift sein mögen, Berichte dass deutsche Medien als Ganzes dazu zweckentfremdet werden als fügsamer Kanal für Desinformation der Regierung zu dienen, wirft Fragen auf, wo der wahre Ursprung der Attacke des Stern auf den Präsidenten zu finden ist.

Ein Protestierender hält auf einer Pressekonferenz von Trump in Turberry (Schottland) einen Golfball mit Hakenkreuz hoch (Foto: Reuters)

Die niederländische Medien-Website TOP Online veröffentlichte ein Interview mit der deutschen Journalistin Claudia Zimmermann, berichtete The Old Continent (Der Alte Kontinent). Als Reporterin, die 24 Jahre lang für den öffentlich-rechtlichen WDR gearbeitet hatte, wurde sie zu der Art und Weise befragt, wie über die Flüchtlingskrise und die Silvester-Vorfälle in Köln berichtet wurde. In der Sendung wurde sie gefragt, ob von ihr erwartet wurde, dass sie auf bestimmte Weise über Migranten und Flüchtlinge berichtet.

Zimmermann antwortete: „Wir sind öffentlich-rechtlicher Rundfunk und darum angehalten, das Problem in einer mehr positiven Art anzugehen. Das beginnt mit der Willkommenskultur von Merkel bis zu dem Augenblick, als die Stimmung kippte und es mehr kritische Stimmen im Rundfunk und auch von der Politik gab. … Wir sind natürlich ein öffentlich-rechtlicher Sender, das heißt, es gibt verschiedene Kommissionen, die bestimmen, wie unser Programm aussehen muss. Und wir sind natürlich sehr wohl angewiesen, ein bisschen pro Regierung zu berichten.“

The Old Continent berichtet, dass der WDR damit reagierte Zimmermanns „Anschludigungen“ gegen sich zu bestreiten und soll sie gezwungen haben eine Entschuldigung zu unterschreiben: „Ich habe an dieser Stelle Unsinn geredet. Unter dem Druck der Live-Situation in der Talkrunde habe ich totalen Quatsch verzapft. Mir ist das ungeheuer peinlich. Denn ich bin niemals als freie Journalistin aufgefordert worden, tendenziös zu berichten oder einen Bericht in eine bestimmte Richtung zuzuspitzen.“

Es heißt, dass Zimmermann inzwischen angibt, dass sei diese Anschuldigungen niemals erhob und gezwungen wurde die Entschuldigung zu unterschreiben, nach der sie praktisch keine Arbeit mehr erhielt. Sie sagt, dass die gesamte Struktur der deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten darauf abzielt ungewünschte Nachrichten zu zensieren.

Nach dem Zimmermann zum Beispiel beobachtete, dass junge Frauen auf der Straße belästigt wurden und erfuhr, dass dies tagtägliche vorkommt, „schlug ich das dem WDR als Thema vor, aber meine Kollegen sagten: ‚Wir werden das nicht machen, denn das hilft Pegida.‘ Das war ein Redakteur des WDR. Und es gab ähnliche Situationen. Am Wasserspender, wo Kollegen miteinander sprachen, sagten andere: ‚Mein Gott, passiert das alles?‘ Aber es wurde nie darüber berichtet.“

Zimmermann wird von The Old Continent auch damit zitiert, dass sie ausdrücklich auf die deutsche Berichterstattungspolitik zu Trump verwies: „Wenn ich frühere Kollegen auf der Straße treffe, sagen sie mir: ‚Ich finde, dass es sehr gut war, was du sagtest, was du tatest, aber ich darf echt nicht mit dir reden.‘ … Redakteure gehen auf Seminare in eng verbundenen Gruppen, nur bestimmte Reporter werden nach Köln geschickt, arbeiten eng mit einem Chefredakteur zusammen. Das ist der Grund, dass es so wenige kritische Artikel gibt … Kommentare und Meinungen werden mit Nachrichten verwechselt.

Ich kann das bei Trump erkennen. Selbst wenn man kein Trump-Fan ist, soll ein Journalist die Nachten berichten, so neutral wie möglich; und die Bevölkerung macht sich ein eigenes Bild. Und die AfD wird totgeschwiegen. Das ist einfach eine Maschine um Meinungen zu schaffen.“

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Die Doppelzüngigkeit von Fayyad und Abbas: Gewaltlosigkeit predigen, aber Terroristen ehren

Itamar Marcus/Nan Jacques Zilberdik, Palestinian Media Watch, 7. April 2010

Anders als Äußerungen sowohl von PA-Premierminister Salam Fayyad als auch des Vorsitzenden Mahmud Abbas, sie würden „gewaltfreien Widerstand“ unterstützen, sprechen ihre Taten weiterhin dafür, dass sie Gewalt und Terror unterstützen. Wie PMW berichtete, haben die PA-Führer wiederholt Terroristen in deutlich veröffentlichten Handlungen der letzten Monate Terroristen geehrt.

Die jüngste Vorstellung der Unterstützung von Terror durch die PA-Führung fand letzte Woche statt, als sowohl Abbas als auch Fayyad einen der berüchtigtsten Terroristen der ersten fünf Jahre des palästinensischen Terrorkriegs (der „Intifada“) ehrten. Der Terrorist Abdallah Daud führte den palästinensischen Geheimdienst in Bethlehem und war aktiv am palästinensischen Terror gegen israelische Zivilisten beteiligt. Als Israel 2002 in dem Versuch in Bethlehem eindrang, den palästinensischen Terror auszumerzen, war Abdallah Dau einer der meist gesuchten palästinensischen Terroristen, die in die Geburtskirche stürmten. Mehrere Wochen lang kämpften Daud und seine Mitterroristen gegen Israel aus dem Inneren der Kirche heraus, wobei sie praktisch die Mönche und den religiösen Ort als ihr Schutzschild benutzten.

Israel stimmte schließlich zu, die Terroristen ohne Gerichtsverfahren gehen zu lassen; sie wurden ins Ausland und den Gazastreifen deportiert. Daud wurde nach Zypern und später nach Mauretanien geschickt, wo er letzte Woche eines natürlichen Todes starb.

Unter Ignorierung der Verbrechen und des Terrors, der zu Dauds Deportation führte, entschieden sich die PA-Führer letzte Woche den Terroristen Daud zu ehren, indem sie ihm ein „offizielles“ Begräbnis gaben. Die offizielle PA-Zeitung berichtete von der Beerdigung mit einem großen Bild auf der Titelseite.

Abbas schickte einen persönlichen Abgesandten zu der Beerdigung. Er sprach in Abbas‘ Namen:

„Wir müssen den Weg des Schahid [Märytrers] Daud weitergehen, der immer an den Kampf glaubte, in Liebe zu seiner Heimat und in der Erkenntnis nationaler Einheit.“ [Al-Quds, 28. März 2010]

Der palästinensischen Premerminister Fayyad entschied sich den Terroristen öffentlich und persönlich zu ehren, indem er einen Kondolenzbesuch im Haus der Familie absolvierte. Fayaad „zählte die Tugenden des Shahid auf“ und stellte fest, dass er „an der Ungerechtigkeit seiner Ausweisung litt“. Die Geschichte hinter der Ehrung des Terroristen wurde ebenfalls auf der Titelseite der offiziellen Tageszeitung der PA berichtet.

Weitere Beispiele der Ehrung von Terroristen durch Fayyad in der jüngsten Vergangenheit:
Am 26. Dezember 2009 machte Fayyad Kondolenzanrufe in den Häusern jedes der drei Terroristen, die den israelischen Rabbi Meir Avsahlom Hai aus einem vorbeifahrenden Auto heraus schießend ermordeten.
Am 14. Februar 2010 machte Fayyad einen Kondolenzanruf bei der Familie des Terroristen, der versuchte einen israelischen Soldaten zu erstechen.

Weitere Beispiele der Ehrung von Terroristen durch Abbas in der jüngsten Vergangenheit:
Am 27. Dezember ehrte Abbas drei Terroristen, die den israelischen Rabbi Meir Avshalom Hai aus einem vorbeifahrenden Auto heraus schießend ermordeten; er nannte sie „Shaide der palästinensischen Revolution…“
Am 29. Dezember 2009 ehrte Abbas die Terroristin Dalal Mughrabi mit einer Geburtstagsfeier.
Am 17. Januar 2010 verteidigte Abbas die Benennung eines Platzes nach der Terroristin Dalal Mughrabi.
Am 6. März 2010 beförderte Abbas den in einem israelischen Gefängnis einsitzenden Terroristen Mahmud Damra zum Generalmajor.
Am 9. März 2010 ehrte ein Vertreter Abbas‘ die Terroristin Dalal Mughrabi, indem er sie die „Brücke, über die wir den Weg in unsere Freiheit gehen“ nannte.

Es folgt der Bericht über Fayyads Kondolenzbesuch in der letzten Woche, der auf der Titelseite der offiziellen PA-Tageszeitung erschien:

Premierminister Dr. Salam Fayyad gab gestern im Flüchtlingslager Balata in Nablus seinem Beileid zum Tod des Shahid (Märtyrers) Abdallah Daud Ausdruck. Der Premierminister zählte die Tugenden des Shahid auf und sagte, sein Tod so weit entfernt von seiner Heimat und unter der Ungerechtigkeit seiner Ausweisung leidend verleihen seinem Märtyrertum ein klares nationales und menschliches Ansehen.“

[Al-Hayat Al-Jadida, 31. März 2010]

Nachfolgend der Bericht zu Abbas Erklärung, die von Mahmud al-Aloul, Mitglied des Zentralkomitees der Fatah, auf der Beerdigung verlesen wurde:

Mahmud al-Aloul, Mitglied des Zentralkomitees der Fatah, hielt im Namen von Präsident Mahmud Abbas eine Rede, während der er die Lebensgeschichte des Shahid (Märtyrers) wiedergab, der sein Leben für sein Land und für sein Volk opferte. Al-Aloul sagte, wir müssten den Weg des Shahid Daud gehen, der immer an den Kampf glaubte, in Liebe seines Heimatlandes und der Erkenntnis nationaler Einheit.“

[Al-Quds, 28. März 2010]

Die Konferenz der Hamas-Fassadenorganisation in Rotterdam

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Die jährliche „Konferenz der Palästinenser in Europa“ soll am 15. April in Rotterdam stattfinden. Ihr Hauptorganisator ist das Palestinian Return Centre (PRC). Diese Organisation ist von Geheimdiensten als Fassadengruppe der Hamas beschrieben worden. Der erfahrene niederländische Journalist Carel Brendel hat detaillierte Informationen über das PRC veröffentlicht, die von deutschen Verfassungsschutz-Diensten gesammelt wurden.[1]

2011 veröffentlichte das israelische Meir Amit Intelligence and Terrorism Information Center ein Dokument, das das PRC als Terrororganisation brandmarkte. Es fasste zusammen: „Das Palestinian Return Centre (PRC) ist ein palästinensisches Zentrum für antiisraelische Propaganda, gegründet 1996 in London. Es steht mit der Hamas und der Muslimbruderschaft in Verbindung und einige seiner ranghohen Personen sind Hamas-Aktivisten, die in Großbritannien Zuflucht fanden. Seine Gründung wurde auf die Grundlage der Ablehnung der Oslo-Vereinbarungen und einer extremen Ablehnung des Existenzrechts des Staates Israel gestellt.“[2] 2010 erklärte Premierminister Ehud Barak das PRC zu einer gesetzwidrigen Organisation.[3]

NGO Monitor hat eine Übersicht über alle antiisraelischen Aktivitäten des PRC bis zum Sommer 2015 zur Verfügung gestellt.[4] Im selben Jahr veröffentlichte der Telegraph einen ausführlichen Artikel, mit dem die Verbindungen zwischen der Muslimbruderschaft und der Hamas sowie die zum PRC untersucht wurden. Der Artikel erwähnt zudem, dass das PRC bei seinen früheren jährlichen Konferenzen regelmäßig Hamasführer zu Gast hatte.[5]

Neben der niederländischen Ambivalenz gegenüber Terror ist auch die britische Ambivalenz offensichtlich. Am 27. Oktober 2016 war Baroness Tonge, eine ehemalige Liberaldemokratin und heute unabhängige Peer, Gastgeberin eines Treffens. Dessen Teilnehmer waren Mitglieder des PRC.[6] Ohne Widerspruch durch Baroness Tonge, die dem Treffen vorstand, wurde Israel mit ISIS auf eine Stufe gesetzt und es wurde behauptet, dass Juden ihren eigenen Völkermord provozierten.[7] Ein paar Tage vor dem tödlichen Anschlag eines muslimischen Terroristen vor dem Parlamentsgebäude urteilte Lucy Scott Moncrieff, die Kommissarin für Standards des Oberhauses, die Baroness habe trotz der überwältigenden Belege des Gegenteils ehrenhaft gehandelt.[8]

Die anstehende Konferenz ist die zweite seit 2007, die von der „Konferenz der Palästinenser in Europa“ in Rotterdam veranstaltet wird. Oft wird der Begriff „Islamisierung Europas“ für die vermeintlich allmähliche Konvertierung Europas zum Islam genutzt. Es ist unwahrscheinlich, dass dies wirklich geschieht. Diese falsche Voraussage lenkt von Fragen gefährlicher Islamisierung ab, für die Rotterdam zunehmend ein Musterbeispiel wird.

Rotterdam als niederländischer Konferenzort ist alles andere als willkürlich gewählt. Die Stadt hat eine langjährige Geschichte antiisraelischer Initiativen. Hier wurden auch vor kurzem Polizisten von niederländischen Türken mit Gegenständen beworfen. Der ursprüngliche Grund für den Krawall war, dass eine türkische Ministerin auf dem Weg zum türkischen Konsulat in Rotterdam gestoppt und auf Anweisung der niederländischen Regierung aus dem Land ausgewiesen wurde. Die Konfrontation hatte nichts mit Juden zu tun; trotzdem schrien die niederländisch-türkischen Randalierer den Polizisten zu, sie seien „jüdische Krebsgeschwüre“. Das zeigte einmal mehr, dass Antisemitismus für einige Muslime in den Niederlanden ein Kerncharakteristikum ist.

Die extrem antiisraelische, türkisch-marokkanische Partei DENK erhielt bei den Parlamentswahlen im März in Rotterdam rund acht Prozent der Stimmen, während es landesweit nur zwei Prozent waren. Gleichzeitig fiel die früher bedeutende Arbeitspartei, eine weitere antiisraelische Partei, enorm zurück und erhielt in der Stadt nur etwa 6,5% der Stimmen.[9]

Oberrabbiner Binyomin Jacobs, der dem niederländischen Rabbinat vorsteht, sagte, er sei „sehr besorgt“, dass die Konferenz „zu Antisemitismus oder einer proterroristischen Stimmung im Land aufstacheln“ wird, insbesondere bei der rapide wachsenden Gemeinschaft der ethnischen Türken. Er fügte hinzu, dass die Aktivitäten des PRC denen der DENK ähneln.

Im Stadtrat von Rotterdam schlug die Partei Leefbaar Rotterdam vor die Konferenz zu verbieten. Dieser Vorschlag wurde von keiner anderen Partei unterstützt. Traten diese Parteien für extreme freie Meinungsäußerung ein, gar für Gruppen, die Hass propagieren? Oder versuchten sie sich vielleicht bei der großen örtlichen muslimischen Gemeinschaft einzuschmeicheln? Das zu tun ist schon eine weitere Form gefährlicher Islamisierung.

Es gibt weitere anhaltende Fragen. Trotz der Tatsache, dass das Thema inzwischen internationale öffentliche Beachtung erhalten hat, hat das NCTV, das Antiterror-Gremium der niederländischen Regierung, keine offizielle Haltung zur Konferenz eingenommen. Ignoriert das NCTV, was Geheimdienste des Auslands über das PRC schreiben? Die niederländische Regierung hat die Beantwortung von Fragen des Parlaments zum Thema aufgeschoben. Der angeführte Grund lautet, dass man nicht alle angeforderten Informationen bekommen hat.[10] Welche zusätzliche Informationen über das hinaus, was ausländische Geheimdienste bereits veröffentlicht haben, werden gebraucht?

Und was ist mit Rotterdams Bürgermeister Ahmed Aboutaleb? Die Rotterdamer Stadtverordnete Tanya Hoogwerf von der Partei Leefbaar Rotterdam sagt, der Bürgermeister wolle die Konferenz nicht verhindern, weil er informiert wurde, es gäbe keine direkte Verbindung zur Hamas und, wenn das doch der Fall sei, dann überwiege die freie Meinungsäußerung.

Ahmed Aboutaleb, orthodoxer und moderater Muslim, ist ein prominentes Mitglied der Arbeitspartei. Er wird von einem Teil der Mitglieder sogar als zukünftiger Parteichef gehandelt. Obwohl die Arbeitspartei viele extrem antiisraelische Positionen eingenommen hat, hat Aboutaleb selbst nie derartige Aussagen gemacht.

Der Bürgermeister ist  ausreichend sachkundig, um zu erkennen, wofür das PRC steht. Nach all den Diskussionen zum Thema muss er mit dem Material vertraut sein, das von den Geheimdiensten des Auslands veröffentlicht wurde. Darüber hinaus hat Carel Brendel überzeugende Informationen vorgelegt, dass zwei PRC-Schlüsselpersonen der geplanten Konferenz sich mit der Hamas identifizieren und von ihr als loyale Anhänger betrachtet werden.[11]

Rafael Medoff schrieb vor kurzem für das JNS einen Artikel über die anstehende PRC-Konferenz. Als Aboutaleb zu seiner Reaktion auf die Konferenz gefragt wurde, erklärte sein Sprecher Maarten Molenbeek, dass der Bürgermeister die Kontroverse wegen „eines engen Terminplans“ nicht kommentieren werde, außerdem „wollen wir in dieser Sache besonnen sein“.[12]

Aboutaleb hätte antworten können: „Ich bin gegen diese Konferenz, die Rotterdam entehrt.“ Er hätte sogar sagen können: „Es ist juristisch schwierig sie zu verbieten, so sehr ich das auch wünschte.“

Die PRC-Konferenz ist für Aboutaleb ein Lackmus-Test.[13] Mit seinem Geschwafel und dem Vermeiden einer direkten Antwort fällt er dabei durch. Aboutaleb trägt zur gefährlichen Islamisierung seiner Stadt bei. Er ist nicht der einzige. Die niederländische Regierung, das NCTV und die Parteien im Stadtrat von Rotterdam mit Ausnahme von Leefbaar Rotterdam haben allesamt mitgemacht. Dieses Muster passt in viele andere Besorgnis erregende Entwicklungen in den Niederlanden.

[1] http://www.carelbrendel.nl/2017/02/03/de-aboutaleb-hamas-conferentie-factcheck/

[2] http://www.terrorism-info.org.il/data/pdf/pdf_11_339_2.pdf

[3] http://www.ngo-monitor.org/ngos/palestinian_return_centre_prc_/

[4] ebenda

[5] http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/11398538/How-the-Muslim-Brotherhood-fits-into-a-network-of-extremism.html

[6] http://jewishnews.timesofisrael.com/breaking-baroness-tonge-suspended-by-liberal-democrats/

[7] http://www.thetimes.co.uk/article/jews-blamed-for-holocaust-at-shameful-house-of-lords-event-m86q69tl0

[8] http://www.publications.parliament.uk/pa/ld201617/ldselect/ldprivi/142/142.pdf

[9] http://www.rotterdam.nl/definitieverotterdamseuitslagentweedekamerverkiezingen2017

[10] https://zoek.officielebekendmakingen.nl/ah-tk-20162017-1456.html

[11] http://www.carelbrendel.nl/2017/02/03/de-aboutaleb-hamas-conferentie-factcheck

[12] http://www.jns.org/latest-articles/2017/3/28/pro-hamas-conference-in-netherlands-could-encourage-anti-semitism-critics-warn#.WOCCSVV967Q=

[13] http://www.huffingtonpost.com/entry/will-rotterdam-mayor-aboutaleb-allow-a-conference-led_us_58b58033e4b02f3f81e44c4b

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (26. März – 1. April 2017)

Sonntag, 26.03.2017:

Die PA hat die arabischen Schulen in Jerusalem angewiesen einen Tag lang zu streiken. Grund: Israel hat verfügt, dass diese Schulen zu denselben Zeiten Ferien machen wie die übrigen Schulen in Israel. Nach Lesart der PA soll die israelische Anweisung die Bildung in den Schulen untergraben. (Und um gegen Ferien und Unterrichts-„Ausfall“ zu protestieren, wird halt Unterricht ausfallen gelassen…)

Nach dem Mord an dem Hamas-Führer im Gazastreifen sind die israelischen Streit- und Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft versetzt worden. Die Hamas hat Racheaktionen angekündigt.

Der Generalsekretär erzählte einer saudischen Zeitung, dass Mahmud Abbas plant auf dem Arabischen Gipfel einen neuen „Friedensplan“ vorzulegen. Dieser soll „neue Lösungen“ beinhalten.

Montag, 27.03.2017:

Fatahs Botschaft an PA-Studenten: Israel wird ausgelöscht und „Palästina“ werden – und das wird durch Gewalt und Terror erreicht werden.

Dienstag, 28.03.2017:

Ausgerechnet: Mahmud Abbas forderte Israel in Brüssel nach einem Treffen mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini auf, die „neuen Gelegenheiten“ für Frieden nicht zu verschwenden.

Die Hama hat eine Kurzstreckenrakete entwickelt, die einen stärkeren Sprengsatz hat.

Hamas-Führer Khaled Meschaal tönt wieder (aus dem sicheren Exil): Wir befinden uns in einem offenen Krieg mit Israel. Unser Wille und unser Glaube sind mächtiger als ihre (Israels) Waffen.

Donnerstag, 30.02.2017:

Die Hamas veröffentlichte neue Propagandavideos und –poster; auf diesen nimmt sie führende israelische Politiker ins Fadenkreuz.

Die PA macht mit Umweltverschmutzung weiter: Der nach Israel fließende kleine Fluss Ayalon wird durch massenhaft illegal abgeladenen Müll vergiftet. Die illegalen Müllabladungen wurden bereits mehrfach angemahnt, aber die PA unternimmt nichts.

Freitag, 31.03.2017:

Die Terrorgruppe Islamischer Staat/ISIS ist im Sinai so aktiv, dass Israels Regierung für ihre Bürger eine Reisewarnung für die Halbinsel ausgegeben hat. Die Anhänger des IS haben im Sinai stark zugenommen, vor allem der salafistische Zweit (die Zahl der sich dem IS zugehörig fühlenden Beduinen sind weniger stark gestiegen).

Die PA-Araber reagierten mit den üblichen Verleumdungen auf die Ankündigung der „Ersatzsiedlung“ für das abgerissene Amona (die den Landregeln entsprechen soll): Das stärke das israelische Apartheidregime.

Drei Dutzend PA-Schulen sind nach Terrormördern benannt, die von den Schülern/Schülerinnen als große Vorbilder betrachtet werden.

Jibril Rajoub, Terror-Sportchef der PA, lässt wissen, dass Israel kein Friedenspartner sei. (Und das von einem, der ständig gegen Juden und Israel hetzt.)

Samstag, 01.04.2017:

Die Hamas kündigte jetzt an, dass sie UNO-Mitarbeitern und Personal des Roten Kreuzes ungehindert den Übergang nach Israel in beide Richtungen passieren lassen wird.

Die Lieferanten hasserfüllter Propaganda aufhalten

First One Through, 28. September 2016

Propaganda ist seit Jahrhunderten ein wichtiges Mittel der Kriegsanstrengungen gewesen. Heute gibt es einen wachsenden Konsens sich den für die Förderung von Terror genutzten Menschen und Maschinen entschlossen entgegenzustellen, genauso wie die Anstrengungen die Terroristen selbst auszumerzen.

Nazi-Deutschland

Nazi-Deutschland löschte vor und während des Zweiten Weltkriegs Millionen Zivilisten aus, die es als unerwünscht betrachtete. Historiker haben lange über die Gründe nachgedacht, warum so viele Deutsche und andere Europäer sich gegen ihre Mitbürger wandten und schrieben einiges der Erkenntnis einer effektiven Nazi-Propagandamaschinerie zu.

Während Adolf Hitler der Führer der Nazi-Partei war, die den Bemühungen zur Ermordung von Juden, Zigeunern und anderen anführte, was es sein Propaganda-Spezialist Joseph Goebbels, der die Anstrengungen anführte die Deutschen gegen die Juden zu sammeln, einschließlich Aktionen, um die Deutschen nach dem Ersten Weltkrieg als Opfer erscheinen zu lassen und Juden als Untermenschen, die die Reinheit der Arier aushöhlen. Seine Darstellung der Juden in Werbung und Film half die Öffentlichkeit zu blenden und die Meinung gegen die Juden zu drehen.

Zitat: „Propaganda funktioniert am besten,
wenn die, die Manipuliert werden, sich sicher sind,
dass sie aus eigenem, freiem Willen handeln.“*

Heute gilt der Islamische Staat/ISISI als tödlichste Terrororganisation, die im Nahen Osten tausende tötet. Er hat viele Videos erstellt und veröffentlicht, die seine Barbarei zeigen, die er nutzt, um aus aller Welt Soldaten zu rekrutieren.

US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat ihre Sorge über die terroristische Bedrohung durch ISIS in mehreren Debatten geäußert, auch zu seiner Online-Propaganda:

Wir müssen auch bei der Online-Bekämpfung von ISIS einen besseren Job machen; dort rekrutieren sie, dort radikalisieren sie. Und ich glaube nicht, dass wir alles tun, was wir tun können. Wir müssen mit dem Silicon Valley zusammenarbeiten. Wir müssen mit unseren Experten in unserer Regierung zusammenarbeiten. Wir müssen stören, wir müssen es mit ihnen in der Arena der Ideen aufnehmen, die leider die Gemüter der anfälligen Menschen verschmutzen und einfangen. Wir müssen als diesen Krieg gegen ISIS aus der Luft, auf dem Boden und online, im Cyberspace führen. (7. September 2016)

Die Kommentare Clintons schienen wie ein Online-Kampf zu sein: ein Kampf im Internet gegen eine Online-Bedrohung.

Allerdings schienen ihre Kommentare während der Diskussion am 26. September 2016 Clinton ihre Drohung gegen diejenigen zu verstärken, die daran beteiligt sind die boshafte Propaganda zu erstellen:

Und ich würde auch alles Mögliche tun, um ihre Führung auszuschalten. Als ich Außenministerin war, war ich an einer Reihe Bemühungen beteiligt die Al-Qaida-Führung auszuschalten, darunter natürlich die Ausschaltung von Bin Laden. Und ich glaube, wir müssen auch Baghdadi nachstellen, das zu einem unserer Organisationsprinzipien machen. Denn wir müssen ISIS besiegen und wir müssen alles tun, was wir können, um ihre Online-Propagandabemühungen zu unterbrechen.

Diese Kommentare schienen Clintons Wunsch zu vermitteln diese ISIS-Mitglieder physisch anzugreifen, die die Propaganda produzieren. Sie verband die Tötung von Terroristen mit dem Online-Kampf. Das war eine wichtige Verschärfung des Kampfs gegen terroristische Propaganda durch eine Politikerin.

Zivilisten haben sich ihrerseits an die Gerichte gewandt, um die Verbreitung von Terrorpropaganda online zu blockieren. Im Januar 2016 gab es eine Klage gegen Twitter und im Juni 2016 wurden auch Facebook und Google wegen der Verbreitung von ISIS-Videos verklagt. Diese Seiten hatte nichts mit der Herstellung oder dem Einstellen der Videos zu tun, wurden aber angegriffen, weil sie die Propaganda nicht löschten, womit sie den bösartigen Botschaften ermöglichten weltweit verbreitet zu werden.

Die Aufstachelung zu Gewalt und Terror findet sich an vilen Orten über die sozialen Medien und den Irak hinaus.

Die palästinensischen Araber

Zwischen den ersten beiden Präsidenten-Debatten sprach Premierminister Benjamin Netanyahu vor der UNO-Vollversammlung. In seinen Anmerkungen stellte er die skandalöse Aufstachelung zu Gewalt und Antisemitismus fest, die in der palästinensisch-arabischen Gesellschaft verbreitet ist:

Hier haben wir jetzt die Tragödie, denn sehen Sie, die Palästinenser sind nicht nur in der Vergangenheit gefangen, ihre Führer vergiften die Zukunft.

Ich möchten, dass Sie sich einen Tag im Leben eines 13-jährigen palästinensischen Jungen vorstellen. Ich werde ihn Ali nennen. Ali wacht vor der Schule auf, er geht zum Training einer benannten Fußballmannschaft, die nach Dalal Mughrabi benannt ist, einer palästinensischen Terroristin, die für die Ermordung einer Busladung von 37 Israelis verantwortlich ist. In der Schule nimmt Ali an einer vom palästinensischen Bildungsministerium geförderten Veranstaltung teil, die Baha Alyan ehrt, die letztes Jahr drei israelische Zivilisten ermordete. Auf seinem Weg nach Huase sieht Ali eine turmhohen Statue, die erst vor ein paar Wochen von der palästinensischen Autonomie aufgestellt wurde, um Abu Sukar zu ehren, der eine Bombe im Zentrum von Jerusalem zündete und damit 15 Israelis tötete.

Wenn Ali nach Hause kommt, macht er das Fernsehen an und sieht ein Interview mit einem ranghohen Palästinenserbeamten, Jibril Rajub, der sagt, wenn er eine Atombombe htäte, würde er sie noch am selben Tag über Israel zünden. Dann macht Ali das Radio an und er hört Sultan Abu al-Einein, den Berater von Präsident Abbas, wie er die Palästinenser drängt, ich zitiere, „die Kehlen von Israelis aufzuschlitzen, wo immer ihr sie findet“. Ali sieht auf Facebook nach und sieht einen aktuellen Post von Präsident Abbas‘ Fatah-Partei, die das Massaker an 11 israelischen Athleten bei den Olympischen Spielen in München eine „Heldentat“ nennt. Auf YouTube sieht Ali eine Clip von Präsident Abbas höchstpersönlich, der sagt: „Wir heißen jeden Tropfen Blut willkommen, der in Jerusalem vergossen wird.“ Originalton.

Beim Abendessen fragt Ali seine Mutter, was geschehen würde, wenn er einen Juden tötet und in ein israelisches Gefängnis kommt. Sie sagt ihm dies: Sie sagt ihm, dass ihm monatlich Tausende Dollar von der palästinensischen Autonomiebehörde bezahlt werden. Sie sagt ihm sogar, je mehr Juden er tötet, desto mehr Geld bekommt er. Oh: Und wenn er aus dem Gefängnis kommt, würde Ali ein Arbeitsplatz bei der PA garantiert.

Meine Damen und Herren,
all das ist Wirklichkeit. Es geschieht jeden Tag, die ganze Zeit. Leider steht Ali für Hunderttausende palästinensischer Kinder, die jeden Moment, jede Stunde mit Hass indoktriniert werden.

Das ist Kindesmissbrauch.

Stellen Sie sich vor, Ihr Kind würde dieser Gehirnwäsche unterzogen. Stellen Sie sich vor, was nötig ist, damit ein Junge oder Mädchen aus dieser Kultur des Hasses ausbricht. Manche tun es, aber viel zu viele tun es nicht. Wie kann irgendjemand von uns erwarten, dass junge Palästinenser Frieden unterstützen, wenn ihre Führer ihre Gemüter gegen den Frieden vergiften?

„Wo immer ihr einen Israeli seht, schlitzt ihm die Kehle auf.“

In er palästinensischen Autonomiebehörde und einem Großteil der Gesellschaft ist terroristische Propaganda weit verbreitet.

Hat die Welt der Rede Netanyahus zugehört, seinen Äußerungen zu den Fakten und dass er den palästinensisch-arabischen Antisemitismus und ihre Propaganda offenlegte?

Nein. Sie plapperte das palästinensisch-arabische Argument von den Siedlungen nach: „Das Quartett betonte seine feste Opposition zur fortgesetzten Siedlungsaktivität, die ein Hindernis für den Frieden ist; es drückte seine tiefen Sorge aus, das die Forcierung des Siedlungsbaus und ihre Ausdehnung … die Durchführbarkeit der Zweistaatenlösung aushöhlt.“ Nichts darüber, dass arabische Propaganda ein Friedenshindernis ist.

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Hasserfüllte Propaganda führt direkt zu Gewalt und Terrorismus. Abhängig davon, wo diese Propaganda gepostet ist, kann sich diese Botschaft wie ein Flächenbrand weltweit ausbreiten.

In Teilen der Welt gibt es Führungspolitiker, die bereit sind anzutreten und gegen die giftige Verseuchung zu kämpfen. Leider nicht bei den Vereinten Nationen, wo deren Füher Ban Ki-moon aktiv propagiert, dass die Terrorgruppe Hamas Teil der Regierung der palästinensischen Autonomie werden soll.

Vielleicht ist es an der Zeit, dass Menschen die Vereinten Nationen verklagen – so wie Menschen Facebook und Twitter verklagen – weil sie palästinensisch-arabischer, antisemitischer Propaganda eine Bühne geben.
* In den Zitatensammlungen im Internet habe ich das nur so gefunden:
Das ist das Geheimnis der Propaganda; den, den die Propaganda fassen will, ganz mit den Ideen der Propaganda zu durchtränken, ohne dass er überhaupt merkt, dass er durchtränkt wird.

mieses Foto: Fatah feiert Terror – wie jeden Tag…

Elder of Ziyon, 20. September 2016

Die Fatah-Facebookseite feiert den Terror buchstäblich jeden Tag.

Heute [Dienstag] zeigten sie dieses neu kolorierte Foto der Flugzeugentführerin Leila Khaled und des toten Fatah-Terroristen Abu Jihad:

Die Bildunterschrift lautet:

„Wir sind vom 1. Januar [1965 – dem ersten Fatah-Terroranschlag], oh Heimat … eine Generation grüßt die nächste.“

Fünf Dinge, die Sie über den Weltkirchenrat wissen müssen

CAMERA, 16. September 2016

Vom 18. Bis 24. September 2016 werden Aktivisten und Beschäftigte des Ökumenischen Rats der Kirchen, einer Dachorganisation von 350 protestantischen und orthodoxen Kirchen mit Hauptsitz in Genf (Schweiz) an einer „Weltwoche für Frieden in Palästina-Israel“ teilnehmen.

Das ist eine jährliche Veranstaltung jedes Jahr September, für die im Internet und den Mitgliedskirchen des ÖRK weltweit geworben wird.

Der ÖRK fördert eine verzerrte Sicht auf den arabisch-israelischen Konflikt. Nach seiner Schilderung sind die Israelis für das Fortbestehen des israelisch-palästinensischen Konflikts und das dadurch verursachte Leid verantwortlich. Die Verbrechend er Palästinenser sind gewöhnlich der Erwähnung nicht wert. (Zu einer kurzen Diskussion der Propaganda, die vom ÖRK in diesem Jahr ausgesendet wurde, lesen Sie bitte diesen von CAMERA produzierten Artikel, der Anfang der Woche in The Algemeiner veröffentlicht wurde.)

Der ÖRK ist ein regelmäßiger Antagonist im Propagandakrieg gegen den jüdischen Staat gewesen. Hier folgen fünf Dinge, die Sie über den ÖRK wissen müssen, um seine Rolle bei der Förderung von Antizionismus in christlichen Kirchen weltweit zu verstehen.

  1. Beschäftigte des ÖRK und Friedensaktivisten brüllen wie Löwen gegen Israel, verhalten sich aber eher unterwürfig, wenn sie mit muslimischen Führern und jihadistischen Bewegungen zu tun haben.

Wie die unten verlinkten Artikel zeigen hat der Ökumenische Rat der Kirchen wiederholt und regelmäßig israelisches Handeln verurteilt, während der bezüglich der Verbrechen arabischer und muslimischer Führer sowie politischer Bewegungen des Nahen Ostens ziemlich still bleibt.

Das wird im Versagen des ÖRK auf die Massaker der PLO an Christen während des libanesischen Bürgerkriegs besonders offenkundig. Unter der Führung von Yassir Arafat tötete die PLO 1976 tausende Christen in Damour.

Das hielt den ÖRK nicht davon ab einen lobenden Nachruf auf Arafat auszugeben, als der 2004 starb. Darin hieß es unter anderem: „In seiner langen Geschichte als Führer erreichte Yassir Arafat die Erkenntnis, dass wahre Gerechtigkeit Frieden, Sicherheit und Hoffnung sowohl für die Palästinenser als auch die Israelis zu begrüßen.

Interessanterweise hat der ÖRK den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu verurteilt, dem Regierungschef des einzigen Landes des Nahen Ostens, in dem die indigene christliche Bevölkerung zunimmt; dieser hatte sich geweigert Terroristen aus dem Gefängnis zu entlassen.

  1. Der ÖRK hat zwei Beamtenapparate – das Ökumenische Forum Palästina-Israel (PIEF) und das Ökumenische Begleitprogramm in Palästina-Israel (EAPPI), die der Verurteilung Israels gewidmet sind. Es gibt jedoch keinen ähnlichen Beamtenapparat, der für Christen eintritt, die in mehrheitlich muslimischen Ländern leiden.

Das PIEF wurde vom ÖRK 2007 gegründet; es ist eine Gruppe christlicher Leiter und Theologen, die Äußerungen produziert und sendet, die Israel verurteilen, ohne die Palästinenserführer für deren Verbrechen verantwortlich zu machen. Das EAPPI wurde vom ÖRK während der zweiten Intifada gegründet; es schickt Aktivisten zumeist aus Europa und Nordamerika, um sich bei Konfrontationen mit israelischen Soldaten und in Gemeinden der Westbank lebenden israelischen Zivilisten solidarisch auf die Seite der Palästinenser zu stellen. Sie spezialisieren sich zudem darin Bilder und Geschichten von sich schlecht verhaltenden Israelis zu sammeln und diese an Christen in ihren Heimatgemeinden zu schicken.

Das EAPPI veröffentlicht z.B. ein Editorial in seinem inzwischen eingegangen Magazin (ChainReaction), mit dem zu einer Einstaatenlösung des israelisch-palästinensischen Konflikts gefordert wurde (was die Eliminierung des Staates Israel bedeutet hätte); ein weiterer Artikel rier die Unterstützter auf das Gesetz durch das Hacken von Regierungs-Internetseiten zu brechen. (Dieser Artikel ist inzwischen aus dem Internet entfernt worden.)

Wenn es darum geht muslimische Gewalt gegen Christen anzusprechen, gibt der ÖRK verurteilende Erklärungen ab, doch diese sind typischerweise weit sanfter als die Kritik von ÖRK-Institutionen an Israel. Als ökumenische Körperschaft hat der ÖRK alles in seiner Macht stehende getan, den Empfindlichkeiten muslimischer Führer nicht zu nahe zu treten, mit denen er Dialoge betreiben.

Mehr Hintergrund liefert der Wissenschaftler Malcolm Lowe aus Jerusalem. Er hat beim Gatestone Institute über das Versagen des ÖRK geschrieben den Mund zugunsten unter der Knute muslimischer Gewalt leidender Christen aufzumachen.

  1. Während der Ökumenische Rat der Kirchen regelmäßig Israel und seine Führungspolitiker verurteilt, ist er sehr zurückhaltend gewesen über die vom syrische Bashar al-Assad verübten Gräuel zu sprechen.

2015 gab der Ökumenische Rat der Kirchen eine Erklärung aus, in der er Sorge wegen des Gebrauchs von Chemiewaffen im syrischen Bürgerkrieg zum Ausdruck brachte; diese Ekrlärung sagt aber nicht, wer diese Waffen auch nutzt. Interessanterweise liefert eine Suche nach „Assad“ auf den Internetseiten des ÖRK keine Treffer zur Erwähnung der Verbrechen Bashar Assads gegen das Volk Syriens. Ihm wird der Einsatz von Chlorgas gegen Zivilisten in Syrien vorgeworfen. Eine Suche nach „Chlor“ auf den Seiten des ÖRK zeigt auch zu diesem Thema keine Treffer.

  1. Die Gremien des ÖRK verzichtete darauf den Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan in den 1980-er Jahren zu verurteilen.

Während Christen aus dem Nahen Osten den ÖRK überzeugt haben unablässig Israel zu verurteilen, war die russisch-orthodoxe Kirche in der Lage zu verhindern, dass der ÖRK den sowjetischen Einmarsch in Afghanistan in den 1980-er Jahren zu verhindern. Delegierte der russisch-orthodoxen Kirche sagten Delegierten der ÖRK-Vollversammlung 1982, wenn die Organisation den Einmarsch verurteilt, würde sie nicht länger in der Lage sein Mitglied des ökumenischen Gremiums zu sein. Zu Informationen über diese Geschichte lesen Sie bitte hier mehr.

  1. Der Ökumenische Rat der Kirchen war ein wichtiges Organ und Verteidiger der UNO-Konferenz gegen Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und zugehöriger Intoleranz, die 2001 in Durban (Südafrika) stattfand und die sich ein antisemitisches Hassfest kehrte. Insbesondere beschloss man dort eine Verurteilung von Antisemitismus und schon vor Beginn der Konferenz erfolgte Bemühungen den jüdischen Staat von einer Delegitimierungsresolution auszunehmen zu löschen.

Die UNO-Konferenz in Durban war ein Wendepunkt-Ereignis, das demonstrierte, dass die internationale Menschenrechtsgemeinschaft von einer sehr üblen und feindseligen Gruppe an Aktivisten gekidnappt worden war, die mehr daran interessiert waren Hass auf Israel statt menschliches Wohlergehen zu fördern. Staat sich gegen diese Agenda zu stellen half der ÖRK dabei. In einer Presseerklärung sagte die ÖRK-Delegation bei der Konferenz sie „feiert, dass eins solches Forum stattfand, weil es in die lange geschätzte Tradition des ÖRK fällt Opfern [von Rassismus] Raum zu öffentlicher Rede zu geben“. Die Delegation berichtete zudem, dass ihr „durch die sensiblen Erklärungen und der Unterstützung seiner palästinensischen Mitglieder enorm geholfen wurde“.

Interessanterweise sagte die Konferenz von Durban so gut wie nichts über die Menschenrechtsverletzungen in mehrheitlich muslimischen Ländern. Vorhersagbar wurde diese verzerrte Agenda bestätigt, bevor die Konferenz begann. In einem von der UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte 1m 15. August 2001 vorgelegten Hintergrundpapier stellte der ÖRK eine ausschließlich Konzentration auf den Einfluss weißen Kolonialismus auf Völker der Dritten Welt zur Schau, ohne den Einfluss des arabischen Imperialismus und des expansionistischen Islam einzuräumen, den diese auf Minderheiten in aller Welt hatten. (Mehr Information dazu finden Sie hier.)

Aber hier ist die Krönung: Der ÖRK hat beschlossen einen Verweis auf Antisemitismus und Bemühungen zur Delegitimierung des jüdischen Staates in einer Resolution zu löschen, die auf der Konferenz genehmigt werden soll. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Hintergrund:
Hier ist eine Liste an Artikeln, die die beunruhigende Feindschaft des ÖRK gegenüber dem jüdischen Staat dokumentieren:

The World Council of Churches‘ Ongoing Anti-Israel Obsession, The Algemeiner, 14. Sept. 2016.
Dignity… Or Dhimmitude? The Algemeiner, 14. Sept. 2014.
World Council of Churches attacks Israel to no gain, The Commentator, 3. Juni 2013.
The World Council of Churches Anti-Israel Policies, Arutz Sheva, 29. Dez. 2011.
The World Council of Churches Broadcasts a Lethal Narrative, CAMERA, 11. Okt. 2011.
The World Council of Churches Made Durban Worse, CAMERA, 13. Sept. 2011.
Broadcasting a Lethal Narrative: The World Council of Churches and Israel, Jewish Political Studies Review, 1. Aug. 2011.