Wie Rabbi Goren im Alleingang Hebron eroberte

Eliana Rudee, Breaking Israel News, 3. Juni 2019

Da kamen alle Ältesten Israels zum König nach Chebron, und in Chebron schloss König David mit ihnen einen Bund vor dem HERRN, und sie salbten David zum König über Israel
(2. Samuel 5,3 – Zürcher Bibel)

Der Oberrabbiner des Militärs Schlomo Goren 1967 an der Westmauer kurz nach der Befreiung Jerusalems (Foto: Wiki Commons)

Während der Feiertag „Jerusalemtag“ am Sontag, 2. Juni mit viel Tamam begangen wurde, ist der heutige Tag [3. Juni – heplev] der 52. Jahrestag des „Hebron-Tages“, an dem die IDF die zweitheiligste Stadt mit einer packenden militärischen Eroberung befreite.

Die Geschichte hinter der Befreiung Hebrons im Sechstagekrieg ist nichts weniger als ein Wunder, denn ein einzelner israelischer Soldat, auch noch Rabbiner, eroberte die gesamte Stadt Hebron ohne einen einzigen Schuss abzugeben.

Am 8. Juni 1967 fuhr der Oberrabbiner (und General) der Israelischen Verteidigungskräfte, Rabbi Schlomo Goren, in die Stadt. Infolge eines Missverständnisses betrat er die Stadt vor den Streitkräften. Er war in dem Moment der einzige Jude in der Stadt. Ihn begrüßte die Ansicht weißer Laken, die überall in der Stadt von Dächern und aus Fenstern hingen. Er begriff, dass die Araber Hebrons von 1967 kapitulierten, Angst vor jüdischer Vergeltung hatten (Jahrzehnte zuvor hatten arabische Einwohner Hebrons 67 Juden massakriert).

Nach der jordanischen Kapitulation betraten Rabbi Goren und eine kleine Gruppe Soldaten das Machpela-Grab, um das Schofar zu blasen und aus der Thora zu lesen, so wie sie es 24 Stunden zuvor machten, als sie an der Befreiung der Westmauer in Jerusalem teilnahmen.

Nach Angaben des Hebron Fund „war das das erste Mal in 700 Jahren, dass es Juden, Christen und Nichtmuslimen erlaubt wurde die Höhle der Patriarchen und Matriarchen frei zu betreten und dort zu beten“, da der Zugang zu dem uralteb Gebäude von den Mameluken eingeschränkt worden war, die Jahrhunderte zuvor aus Ägypten eingedrungen waren und allen Juden, Christen und Nichtmuslimen verboten näher als auf der siebten Stufe zu beten.

Bis 1967 kontrollierten Muslime das Gebäude und ließen Juden ihre heilige Stätte nicht betreten – sie durften nur außerhalb der Machpela beten und sich nicht weiter als auf der berüchtigten „siebten Stufe“ der zum Grab führenden Treppe nähern. Diejenigen, die versuchten weiter als bis zur siebten Stufe zu gehen, wurden von den dort stationierten arabischen Wachen geschlagen.

Endlich waren Juden in ihr kostbares Hebron und zum Grab Machpela zurückgekehrt. Juden und Israelis betrachten den Tag als Beweis der Hand Gottes im Land. Nach Angaben von Rabbi Goren befahl ihm Verteidigungsminister Mosche Dayan, nachdem Goren eine israelische Flagge vor das Grab hängte und eine Sefer Torah hineinbrachte, die Flagge abzuhängen und die Sefer Torah zu entfernen, seine Schuhe auszuziehen, bevor er hineingeht, da der Ort eine Moschee gewesen war. Rabbi Goren lehnte das ab, also schickte Dayan einen Offizier nach Hebron , um die Objekte zu entfernen. Nachdem dieser Offizier auf dem Weg von Jerusalem bei einem Verkehrsunfall getötet wurde, nahm Dayan seine Anweisung die Schuhe im Grab auszuziehen zurück.

Heute besuchen jedes Jahr 700.000 Touristen Hebron, um einen Blick in die Vergangenheit zu werfen und selbst die Erneuerung der jüdischen Gemeinschaften in der Gegen zu sehen. Das ganze Jahr über sind Rundgänge durch das antike Hebron möglich; zu den beliebten stellen gehören Museen, Synagogen, archäologische Stätten und natürlich das Patriarchengrab.

Nach Angaben von Yischai Fleischer, dem internationalen Sprecher der jüdischen Gemeinschaft in Hebron, „ist Jerusalem theologisch – dort, wo Gott ist – und Hebron genealogisch – wo di eGründer unserer Nation Gott folgten und zum ersten Gemeinwesen im Land wurde. Auf gewisse Weise ist Hebron der Vorfahr Jerusalems und heute sind wir wieder dort.“

Fleischer sagte gegenüber Breaking Israel News: „So wie wir nach Jerusalem zurückkehrten, um dort zu leben, sind wir nach Hebron zurückgekehrt, wo wir eine Menge getan haben, umd das jüdische Leben zu normalisieren. Während Jerusalem für uns als unsere uralte Hauptstadt und Standort des Tempels wichtig ist, ist Hebron Davids erste Hauptstadt und der Sitz der Vorväter und –mütter.“

Fleischer gibt an, dass jemand, der Hebron besucht, wird etwas über „jüdische Kontinuität und Verbindung zum Volk, das alles begann“ lernen und fügt hinzu: „Das ist das wahre Geschenk Hebrons.“

Jedes Jahr besuchen rund 700.0000 Menschen Hebron, das etwa eine Autorstunde südlich von Jerusalem liegt.

Touristen wie Örtliche, die sich für Sightseeing und die Teilnahme an Gebetsdiensten mit erfahrenen und lokalen Führern interessiert sind, können eine Tour mit dem Hebron Fund buchen. Jede Woche fahren besondere Reisebusse von Jerusalem aus ab.

Zu Ehren des „Hebron-Tages“ feierte die jüdische Gemeinschaft von Hebron am Abend des 2. Juni und gedachte des 52. Jahrestages der Befreiung Hebrons. Die jüdische Gemeinschaft von Hebron feierte Yom Hebron mit Paraden, Hüpfburgen für Kinder, Essen und Spielen.

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Siedler? Warum?

gefunden auf Facebook und eingedeutscht:

Juden lebten in Hebron bis sie 1929 von Arabern massakriert wurden. Araber besetzten die Häuser der Juden und den das Massaker überlebenden Juden wurden von der britischen Mandatsmacht befohlen die Stadt zu verlassen.

Nach 1967 beanspruchten sie ihre Häuser wieder und kehrten nach Hebron zurück. Jetzt werden sie Siedler genannt. Wie lange muss ein Jude an einem Ort leben, bis er das Recht erhält dort zu leben?

Noch eins: Diejenigen, die immer behaupten, vor der Unabhängigkeit Israels lebten Juden und Araber friedlich Seite an Seite – das hier ist ein Beispiel, das das widerlegt.

Fotos: Ein paar Bilder aus Hebron

The Jewish Press, 4. April 2018

Fotos: JewishPress.com

Zehntausende Juden besuchten während Chol HaMoed Pesach dieses Jahr Hebron. Es ein ziemliches Happening.

Hebron ist eine Gemeinde mit sehr langer jüdischer Geschichte, die sich einzigartigen Herausforderungen gegenüber sieht. Sie bietet einige einzigartige Bilder.

Die meisten wissen es nicht, aber Juden ist der Zutritt zu 97% der Stadt Hebron verboten – nur Arabern ist der Zutritt zum größten Teil der Stadt erlaubt.

Hier sind ein paar interessante Fotos.

(Oben) Ein medizinischer Notfall-Buggy von Hatzalah ohne Grenzen (Yo‘‘sh)), der vor einem großen Hebron-Schild gegenüber dem Beit Hadassah parkt.

Eine antike Straße aus der Zeit Abrahams, die in Hebron freigelegt wurde.

Ein „Frieden Jetzt“-Poster im Haus eines örtlichen Einwohners:

Aufgrund der Geschichte von auf jüdische Kinder auf Spielplätzen von Hebron schießenden Arabern und fehlendem Raum für jüdischen Hausbau$ fanden die jüdischen Einwohner kreative und sichere Möglichkeiten Parks für ihre Kinder zu bauen.

Ein Spielplatz, der unter ein Gebäude neben dem Beit Hadassah gebaut wurde:

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (10. – 16. Juni 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 10.06.2018:

Heute gab es in Israel 17 von Terrordrachen ausgelöste Brände, einer Großbrand beim Kibbuz Kissufim. Mindestens ein weiterer Brandsatz wurde neutralisiert.

Die IDF hat Material veröffentlicht, das zeigt, wo und wie die Luftwaffe am 3. Juni Hamas-Tunnel für Marine-Einsätze gegen Israel zerstörte.

Die PA warnt die Welt: Israel belügt die Welt und erfindet jüdische Geschichte in Jerusalem, von der nichts wahr sei. Es gebe keine jüdische Geschichte in Jerusalem.

Montag, 11.06.2018:

Die Polizei nahm 2 hareidische Jugendliche fest, die im Verdacht stehen in den letzten Wochen mehrfach Autos von Arabern mit Steinen beworfen zu haben.

Das Helium für die Terrorballons aus dem Gazastreifen kann eigentlich nur eine Quelle haben – die Krankenhäuser.

Dienstag, 12.06.2018:

Es gab letzte Woche und heute wieder ein kleine Demonstration in Ramallah gegen die Strafmaßnahmen der PA gegen den Gazastreifen. Das Motto: Ein Volk, ein Feind. (Der dann wohl die Juden sind…)

Die PA-Granden lassen wissen, dass „keine Macht der Welt“ sie davon abhalten kann weiter die Terroristen und ihre Familien zu alimentieren.

Die neuen Terrorballone haben Folgen: Israel reduziert die Lieferung von Helium in den Gazastreifen.

Syrien verstärkt die Luftabwehr auf dem Golan.

Eine israelische Behörde, die die sozialen Medien beobachtet und auswertet, hat mehr als 200 Terroranschläge von PA-Arabern vereitelt.

Moona ist ein arabischer Ort in Nordisrael. Dort lernen arabische und jüdische junge Menschen in einem Technologiezentrum gemeinsam. Sie können eigene Projekte entwickeln, während sie Fähigkeiten in diesem Bereich erwerben. Initiator ist ein Jude, der sich zum Ziel gesetzt hat einen Ausgleich zwischen Juden und Arabern zu fördern.

Der Feuerdrachen-Terror hat den Kibbuzim Erez und Yad Morderchai mehrere hunderttausend Schekel Schäden an ihren Bienenstöcken zugefügt. Die Brände zerstörten 30 Bienenstöcke, weitere 30 konnten noch evakuiert werden, haben aber keine neue „Heimat“ gefunden, werden also ebenfalls keinen Honig produzieren.

Mittwoch, 13.06.2018:

Der Schabak verhaftete den Terroristen, der letzten Monat einen Soldaten mit einem geworfenen Marmorblock getötet hatte.

Am Freitag wird das Patriarchengrab in Hebron für Juden gesperrt. Die Muslime feiern das Ende des Ramadan.

Donnerstag, 14.06.2018:

Palästinenser sagen, sie werden zum Zuckerfest Id al-Fitr (am wahrscheinlichsten Freitag) 5.000 Terrordrachen mit Brandsätzen steigen lassen.

Im Zusammenhang mit der Explosion von gestern Abend in einen Wohnung in „Ost“-Jerusalem („Arbeitsunfall“ beim Bombenbau) wurden heute Abend 8 Personen verhaftet.

Am Ben-Gurion-Flughafen wurde Montag eine 27-jährige Türkin bei der Ausreise wegen des Verdachts auf Terrorverbindungen festgenommen.

Freitag, 15.06.2018:

Der PA-„Botschafter“ im Irak treibt wieder mal die abfällige Behauptung durchs Dorf, die Juden seien kein Volk.

Die muslimische Waqf hat die Schließung des Tempelbergs für Juden während der letzten Woche des Ramadan wieder dazu genutzt „Schutt“ wegzuschaffen, der mit allergrößter Wahrscheinlichkeit Artefakte enthielt.

Samstag, 16.06.2018:

Die Terroristen schicken Brand- und Sprengstoffdrachen aus dem Gazastreifen nach Israel. Israelische Kinder aus der betroffenen Region „schießen“ zurück: Sie ließen Drachen mit Süßigkeiten in den Gazastreifen fliegen, für die Kinder im Gazastreifen, zum Fest am Ende des Ramadan.

Heckmeck:
– Ein Sprecher von Abbas kündigte an, dass die Nahost-Reise von Jared Kushner und Jason Greenblatt nichts bringen werde, weil „die Regierung Trump versucht die PA-Führung zu umgehen“.