Fotos: Ein paar Bilder aus Hebron

The Jewish Press, 4. April 2018

Fotos: JewishPress.com

Zehntausende Juden besuchten während Chol HaMoed Pesach dieses Jahr Hebron. Es ein ziemliches Happening.

Hebron ist eine Gemeinde mit sehr langer jüdischer Geschichte, die sich einzigartigen Herausforderungen gegenüber sieht. Sie bietet einige einzigartige Bilder.

Die meisten wissen es nicht, aber Juden ist der Zutritt zu 97% der Stadt Hebron verboten – nur Arabern ist der Zutritt zum größten Teil der Stadt erlaubt.

Hier sind ein paar interessante Fotos.

(Oben) Ein medizinischer Notfall-Buggy von Hatzalah ohne Grenzen (Yo‘‘sh)), der vor einem großen Hebron-Schild gegenüber dem Beit Hadassah parkt.

Eine antike Straße aus der Zeit Abrahams, die in Hebron freigelegt wurde.

Ein „Frieden Jetzt“-Poster im Haus eines örtlichen Einwohners:

Aufgrund der Geschichte von auf jüdische Kinder auf Spielplätzen von Hebron schießenden Arabern und fehlendem Raum für jüdischen Hausbau$ fanden die jüdischen Einwohner kreative und sichere Möglichkeiten Parks für ihre Kinder zu bauen.

Ein Spielplatz, der unter ein Gebäude neben dem Beit Hadassah gebaut wurde:

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Ein Zitat dazu, was von wem ist

gefunden auf Facebook:

Liebe Freunde,
die ägyptischen Pyramiden sind nicht griechisch.
Die Große Mauer in China ist nicht japanisch.
Und die Patriarchenhöhle ist nicht palästinensisch.

 

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (10. – 16. Juni 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 10.06.2018:

Heute gab es in Israel 17 von Terrordrachen ausgelöste Brände, einer Großbrand beim Kibbuz Kissufim. Mindestens ein weiterer Brandsatz wurde neutralisiert.

Die IDF hat Material veröffentlicht, das zeigt, wo und wie die Luftwaffe am 3. Juni Hamas-Tunnel für Marine-Einsätze gegen Israel zerstörte.

Die PA warnt die Welt: Israel belügt die Welt und erfindet jüdische Geschichte in Jerusalem, von der nichts wahr sei. Es gebe keine jüdische Geschichte in Jerusalem.

Montag, 11.06.2018:

Die Polizei nahm 2 hareidische Jugendliche fest, die im Verdacht stehen in den letzten Wochen mehrfach Autos von Arabern mit Steinen beworfen zu haben.

Das Helium für die Terrorballons aus dem Gazastreifen kann eigentlich nur eine Quelle haben – die Krankenhäuser.

Dienstag, 12.06.2018:

Es gab letzte Woche und heute wieder ein kleine Demonstration in Ramallah gegen die Strafmaßnahmen der PA gegen den Gazastreifen. Das Motto: Ein Volk, ein Feind. (Der dann wohl die Juden sind…)

Die PA-Granden lassen wissen, dass „keine Macht der Welt“ sie davon abhalten kann weiter die Terroristen und ihre Familien zu alimentieren.

Die neuen Terrorballone haben Folgen: Israel reduziert die Lieferung von Helium in den Gazastreifen.

Syrien verstärkt die Luftabwehr auf dem Golan.

Eine israelische Behörde, die die sozialen Medien beobachtet und auswertet, hat mehr als 200 Terroranschläge von PA-Arabern vereitelt.

Moona ist ein arabischer Ort in Nordisrael. Dort lernen arabische und jüdische junge Menschen in einem Technologiezentrum gemeinsam. Sie können eigene Projekte entwickeln, während sie Fähigkeiten in diesem Bereich erwerben. Initiator ist ein Jude, der sich zum Ziel gesetzt hat einen Ausgleich zwischen Juden und Arabern zu fördern.

Der Feuerdrachen-Terror hat den Kibbuzim Erez und Yad Morderchai mehrere hunderttausend Schekel Schäden an ihren Bienenstöcken zugefügt. Die Brände zerstörten 30 Bienenstöcke, weitere 30 konnten noch evakuiert werden, haben aber keine neue „Heimat“ gefunden, werden also ebenfalls keinen Honig produzieren.

Mittwoch, 13.06.2018:

Der Schabak verhaftete den Terroristen, der letzten Monat einen Soldaten mit einem geworfenen Marmorblock getötet hatte.

Am Freitag wird das Patriarchengrab in Hebron für Juden gesperrt. Die Muslime feiern das Ende des Ramadan.

Donnerstag, 14.06.2018:

Palästinenser sagen, sie werden zum Zuckerfest Id al-Fitr (am wahrscheinlichsten Freitag) 5.000 Terrordrachen mit Brandsätzen steigen lassen.

Im Zusammenhang mit der Explosion von gestern Abend in einen Wohnung in „Ost“-Jerusalem („Arbeitsunfall“ beim Bombenbau) wurden heute Abend 8 Personen verhaftet.

Am Ben-Gurion-Flughafen wurde Montag eine 27-jährige Türkin bei der Ausreise wegen des Verdachts auf Terrorverbindungen festgenommen.

Freitag, 15.06.2018:

Der PA-„Botschafter“ im Irak treibt wieder mal die abfällige Behauptung durchs Dorf, die Juden seien kein Volk.

Die muslimische Waqf hat die Schließung des Tempelbergs für Juden während der letzten Woche des Ramadan wieder dazu genutzt „Schutt“ wegzuschaffen, der mit allergrößter Wahrscheinlichkeit Artefakte enthielt.

Samstag, 16.06.2018:

Die Terroristen schicken Brand- und Sprengstoffdrachen aus dem Gazastreifen nach Israel. Israelische Kinder aus der betroffenen Region „schießen“ zurück: Sie ließen Drachen mit Süßigkeiten in den Gazastreifen fliegen, für die Kinder im Gazastreifen, zum Fest am Ende des Ramadan.

Heckmeck:
– Ein Sprecher von Abbas kündigte an, dass die Nahost-Reise von Jared Kushner und Jason Greenblatt nichts bringen werde, weil „die Regierung Trump versucht die PA-Führung zu umgehen“.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (21.-27. Januar 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 21.01.2018:

Das PA-Radio brachte (mal wieder) ein Lied, das zum „Märtyrertum“ für Jerusalem ermutigt (also dazu Terroranschläge zu verüben und dabei getötet zu werden).

Montag, 22.01.2018:

Ein 31-jähriger Einwohner „Ost“-Jerusalems ist unter dem Verdacht festgenommen worden zu Gewalt aufzustacheln und eine Terrororganisation zu unterstützen.

Die Fatah hat für Dienstag einen Generalstreik wegen des Besuchs von US-Vizepräsident Pence verkündet.

US-Vizepräsident Pence sprach vor der Knesset. Saeb Erekat bezeichnete die Rede als „messianisch“ und ein „Geschenk für Extremisten“.

Noch eine Perle aus Mahmud Abbas‘ Rede in Kairo letzte Woche: Er bezeichnete Großbritannien, die USA und Israel als „Kräfte des Bösen“ – während er gleichzeitig Soldaten angreifenden Kinder in den höchsten Tönen lobt (am Beispiel von Ahed „Shirley Temper“ Tamimi).

Dienstag, 23.01.2018:

Die PA hatte wegen dem Besuch von US-Vizepräsident Pence nicht nur zu einem Generalstreik aufgerufen, sondern Fatah hat die PA-Araber auch aufgefordert sich an „Reibungspunkte mit der IDF“ (und anderen israelischen Sicherheitskräften) zu begeben.

WAFA, die offiziellen Nachrichtenagentur der PA, feiert (anlässlich des 38. Jahrestages seines „Märtyrertums“) Ali Hassan Salameh, der „Architekten“ des Olympiamassakers an israelischen Sportlern 1972 in München.

Mahmud Abbas wiederholte seine Lüge, dass Israel in furchterregendem Maß Drogen in die Palästinensergebiete schafft.

Donnerstag, 25.01.2018:

Eine Meinungsumfrage bei den Palästinensern: Eine Mehrheit der PA-Araber lehnt eine Zweistaatenlösung ab.

Eine weitere Umfrage: Nur ein Viertel der palästinensischen Araber unterstützen Anstrengungen eine Friedensvereinbarung mit Israel zu erzielen – fast 40% begrüßen Terroranschläge gegen Israel.

Die meisten Palästinenser und die Hälfte der Israelis glauben übrigens nicht mehr an eine Zweistaatenlösung.

Freitag, 26.01.2018:

Liebesgrüße aus Teheran: Nach der ersten Raketenwelle der Hamas wird von Israel nichts mehr übrig sein.

Ein offizieller Fatahnik sagte einmal mehr, dass Palästina „zwischen Meer und Fluss“ liegt – also ganz Israel den Palästinensern „gehört“. Der „Widerstand“ müsse sich über das „ganze Gebiet Palästinas vom Fluss bis zum Meer ausbreiten“, ließ er wissen.
Außerdem gaben die „Nationalen Sicherheitskräfte und das PA-Bildungsministerium einen Orden aus – mit einer Landkarte von „Palästinas“, auf der es Israel nicht gibt.

Samstag, 27.01.2018:

Mahmud Abbas erklärte die Oslo-Vereinbarungen mal wieder für „tot“.

PA-Sicherheitskräfte entdeckten zwischen PA-Dörfern insgesamt 12 Bomben am Straßenrand, die für IDF-Patrouillen gedacht waren. Sie wurden entschärft.

 

TIPH – ein Fehlschlag der „Friedensschützer“ fürs Lehrbuch

Am 6.8.2001 verschickte IMRA in ihrem Nachrichten-Newsletter per e-mail Auszüge aus Caroline Glicks Buch „They Will Always Favour the Palestinians“ (Makor Rishon, Yoman, 27.07.2001, S. 4-5, hebräisch). Die Übersetzung ins Englische stammt von Gerald M. Steinberg.

Die ausdrückliche Aufgabe der Beobachter der TIPH (Vorübergehende Internationale Anwesenheit in Hebron) ist es „für ein Gefühl der Sicherheit unter den Palästinensern der Stadt Hebron zu sorgen und zur Erneuerung normalen Lebens beizutragen“.

Von einer vereinbarten Gruppe von bis zu 160 Beobachtern gibt es heute 88 Beobachter in Hebron, die aus Norwegen, Schweden, Dänemark, der Schweiz, Türkei und Italien kommen. Einige haben einen militärischen oder polizeilichen Hintergrund, andere arbeiteten für Menschenrechts-Organisationen. Alle drei Monate veröffentlicht die Gruppe einen Lagebericht, der den Außenministerien der beteiligten Länder, Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde vorgelegt wird.

Ein gemeinsames Hebron-Komitee trifft sich regelmäßig; den Vorsitz hat der Kopf der TIPH, um mit beiden Seiten diskutieren zu können, was auf der Straße passiert. In diesen Treffen sitzen die Beobachter am Kopf des Tisches und die Israelis und Palästinenser wenden sich an die Beobachter, nicht an einander. Israelische Offiziere haben keinen Anspruch, in den Diskussionen des Komittees die Palästinenser direkt anzusprechen. Alles geht über den Chef der TIPH-Delegation, der auch die Tagesordnung des Komitees bestimmt und die Diskussionen zusammenfasst.

IDF-Oberst (a.D.) Baruch Nagar, der bis Mitte 1999 als Militärgouverneur von Hebron diente, beschreibt die Lage so: „Es ist von ihrem Auftrag her klar, dass sie in der Stadt sind, um den Palästinensern zu dienen. Meine Aufgabe war den Schaden, den sie verursachen, zu begrenzen… Es gab keine Chance, dass sie für uns dienlich sein würden.“ In der Praxis diente die TIPH nach Nagar als „starker Eingriffs-Faktor. Ihre Aktivitäten behinderten die Armee und die jüdischen Einwohner immens.“

Laut Nagar „tendierten die meisten TIPH-Leute in privaten Gesprächen dazu die Wahrheit zu sagen. Es war ihnen klar, dass die Palästinenser die Aggressoren waren und in Gesprächen rechtfertigten sie die Maßnahmen der Armee in den meisten Fällen. Aber in dem Moment, als Palästinenser bei einem Gespräch anwesend waren und sie ihre regelmäßigen Berichte schrieben, waren wir die Bösen. Dann sprachen und schrieben sie das Gegenteil von dem, was sie uns privat sagten.“

Wie erklärt sich das? Laut Nagar resultiert die Blindheit der Beobachter – unabhängig von ihrer Weltanschauung – aus einer Kombination aus persönlichen und organisatorischen Faktoren. Nagar glaubt, dass auf der persönlichen Ebene die Beobachter am meisten mit ihrer eigenen Selbstverteidigung beschäftigt sind und einfach persönlich von der Palästinensischen Autonomiebehörde bedroht fühlen. „Die Beobachter wissen, dass die Palästinenser gewalttätige Terroristen sind. Sie erleben es täglich und haben Angst vor ihnen. Auf der anderen Seite wissen sie, dass Israels Reaktion auf unfaire Kritik nicht mehr als ein unangenehmes Gespräch sein wird. Also ziehen sie es vor gegen uns zu sein und nicht gegen die Palästinenser. Auf der organisatorischen Ebene hat die TIPH kein Interesse, die palästinensische Aggressivität zu verurteilen. Sie sind tatsächlich in Hebron, um den Palästinensern ein Gefühl der Sicherheit zu geben. Wenn heraus kommt, dass die Palästinenser dafür sorgen, dass die Israelis sich bedroht fühen, wie könnten sie dann ihr Mandat rechtfertigen?“

Eine andere Armee-Quelle berichtet: „Die TIPH als Organisation hat die Haltung der Palästinenser übernommen bezüglich der Notwendigkeit der Übergabe sämtlicher Souveränität über Judäa, Samaria, Gaza und Ost-Jerusalem von Israel an die Palästinenser.“

Quellen in den Sicherheitsdiensten, die mit der TIPH zusammenarbeiten, sprechen von dem politischen Schaden, den die Gruppe Israel zufügt. Die Berichte der Beobachter werden auf der internationalen Ebene verbreitet und bieten den Staaten, die Personal für TIPH abstellen, Gründe für die Übernahme der Position der Palästinenser. In einem der letzten Berichte befanden die Beobachter es für nötig, herauszustellen, dass die „jüdischen Viertel noch nicht abgebaut sind.“

Nach Baruch Nagar „sieht sich die TIPH als Modell für internationale Beobachter für die gesamte Region und versuchen ständig, die Ausdehnung ihres Aufgabenbereichs bis zur Grenze von 1967 zu erreichen.“

Nach allen Quellen behindert die Anwesenheit der Beobachter in der Stadt aus der Sicherheits-Perspektive die Armee. „Wenn Soldaten einen Palästinenser an einem Kontrollpunkt anhalten, weil der verdächtig erschient, und sie seine Papiere überprüfen und sehen wollen, was er in den Taschen hat, kommt ein Beobachter und fotografiert ihn aus der Nähe. Das lässt den Soldaten seine Arbeit nicht weiter ausführen, denn er will Israels Image keinen Schaden zufügen.“

Laut einer hochrangigen Armee-Quelle „eröffneten Palästinenser eines abends aus einer Schule heraus das Feuer auf Soldaten in Hebron und die Armee beschloss, gegen die Angreifer vorzugehen. Als die Soldaten zu der Schule fuhren, sahen sie plötzlich ein Auto aus der Schule heraus rasen. Nur Sekunden, bevor die Truppe das Feuer auf den Wagen eröffnete, sahen sie die TIPH-Flagge an dem Wagen. Die Beobachter waren zu der Zeit innerhalb der Schule, als die Palästinenser uns beschossen.“

„Auf der politischen Ebene“, sagt ein hochrangiger Militär, „werden die Palästinenser in dem Moment, wo internationale Beobachter hier eingesetzt werden, aufhören, uns als Autorität vor Ort zu behandeln. Wir werden mit niemandem reden können, weil sie nur mit den Beobachtern sprechen werden.“

Ich denke, solche Dinge und die Geschehnisse im Südlibanon nach dem Abzug der Israelis stellen jede „Beobachter-Mission“ der UNO in Yesha und Gaza nicht nur in Frage, sondern machen sie zu einer Sache, die grundsätzlich abzulehnen ist.