LOL – Hebron als besetzt bezeichnen und dann die 97% zeigen, die es nicht sind

Sheri Oz, Israel Diaries, 25. April 2020

Nachrichten von der bevorstehenden Aneignung von ein paar Metern Land, die paar Meter, die nötig sind, um einen Zugangsaufzug zur Patriarchenhöhle zu bauen, hatten die Produktion des amüsanten Propanda-Videos im unten folgenden Tweet zur Folge. Lassen Sie mich Ihnen zeigen, wie viele Fehler es in diesem sehr kurzen Stück gibt, wenn Sie sie nicht selbst herausfinden können, aber sehen Sie zuerst selbst und schauen sie, ob sie sie alle finden können:

 

(Die Palästinenser haben vor den israelischen Bemühungen gewarnt, unter dem Vorwand der Coronavirus-Pandemie die volle Kontrolle über die Ibrahimi-Moschee zu erzwingen.)

Erstens: Natürlich verwerten wir den Coronavirus! Wir haben keine anderen Sorgen zum Virus, als ihn als Tarnung dafür zu verwenden unseren Nachbarn Schaden zuzufügen. (Diese zwei Sätze sollten mit sarkastischem Ton vorgelesen werden.) Was die Schließung der Moschee für Besucher angeht: In Israel und der PA sind alle Gotteshäuser geschlossen, um die Verbreitung der Krankheit zu verhindern. Und ich kann Ihnen versichern, dass die Gottesdienstbesucher, sobald die Gefahr vorbei ist, wieder hereingelassen werden. Allerdings wissen die Produzenten dieses Films das auch.

Zweitens: Wir übernehmen die gesamte Ibrahimi-Moschee, äh… die Patriarchenhöhle? Hm. Die Aneignung von ein paar Metern Land bedeutet keine „vollständige Kontrolle“ über das Gelände zu erzwingen. Und das ist nicht die Moschee zu einer Synagoge zu machen. Das klingt wie das, was die Muslime machten, wohin immer sie gingen – die Hagia Sophia in Istanbul war eine Kathedrale in Konstantinopel, das Tadsch Mahal in Indien soll über einen Hindutempel für Schiva gebaut worden sein und so weiter.

Drittens: besetzte Palästinenserstadt Al-Halil? Israel und die PA hatten eine Vereinbarung getroffen, die hieß Hebron-Abkommen; demnach stehen 3% der Stadt unter der Aufsicht Israels und 97% unter der der PA. Wenn das Israels Vorstellung davon ist eine Stadt zu besetzen, dann sind wir darin verdammt schlecht. Dazu zeigen sie den Blick auf die ausladenden 97% der Stadt, die israelische Juden nicht betreten dürfen.

Ich liebe es, wie sie immer weiter sagen, dass Erlasse der Regierung aus Tel Aviv kommen. Sie können es einfach nicht ertragen „Jerusalem“ zu sagen, wenn es um den Sitz der israelischen Regierung geht. Arme Seelen!

Ebenfalls amüsant ist, wie sie sagen, dass in Hebron mehr als 1.000 schwer bewachte Juden unter 200.000 Arabern leben. Diese 1.000 Juden leben überhaupt nicht unter den  Arabern. Der Großteil der 200.000 Araber leben in den 97% der Stadt, in die Juden nicht hinein dürfen. Aber ein paar arabische Familien leben unter den Juden in den 3% der Stadt, die von Israel kontrolliert werden – in Vereinbarung mit der PA, falls Sie das bereits vergessen haben sollten.

Ich liebe es, wie es im Video heißt, die Juden würden dort hocken. Fakt ist: Die Häuser, in denen sie wohnen, wurden von Arabern zurückgekauft, die diese Häuser von 1929 massakrierten Juden übernahmen, als das Gerücht verbreitet wurde, die Juden würden versuchen die Kontrolle über den Har Habayit (Tempelberg) zu übernehmen. Oi! Diese müde, alte Rechtfertigung für Gewalt gegen Juden.

Es ist verblüffend, wie viele Fehler, äh Lügen man in zwei Minuten hinein bekommt.

(Das gezeigte Bild ist ein Screenshot aus dem hier diskutierten Video.)

Muslimisches „Protestgebet“ in Hebron

Elder of Ziyon, 29. November 2019

Letztes Wochenende [22./23. November] war der eine Sabbat im Jahr, an dem Juden die Rückgewinnung der Kontrolle über den zweitheiligsten Ort des Judentums feiern, die Patriarchenhöhle. Es ist einer der zehn Tag im Jahr, an dem Juden Zugang zum gesamten Gebäude haben. Rund 45.000 Juden kamen zum Feiern; die meisten blieben (und aßen) in Zelten, weil es nicht annähernd genug Zimmer gibt, um sie alle aufzunehmen.

Einige Jugendliche liefen offenbar aus dem Ruder, aber soweit ich es sagen kann benahm die Mehrheit sich und hatte ein großartige Zeit.

Das empörte aber die Muslime, also beschlossen sie, am Freitag in Hebron ihr eigenes „Protestgebet“ zu veranstalten.

Morgendliches Protestgebet in der Ibrahimi-Moschee

Muslime lieben es zu sagen, dass Israel versucht daraus einen Religionskonflikt zu machen – aber was ist ein „Protestgebet“, wenn nicht ein Wunsch aus ihm einen Religionskonflikt zu machen? Gebet als Protestmitte. Ignoriert so ziemlich des gesamten Zweck von Gebet.

Würden religiöse Juden ein „Protestgebet“ veranstalten, gäbe es wütende Kommentare in den Medien, sie wüssten nicht, was Gebet ist. (Wenn linke Juden versuchen religiöse Rituale für ihre eigene Politik zu kapern, scheint das niemanden zu stören.) Aber ein muslimisches „Protestgebet“ zeigt einmal mehr, welch riesiges zweierlei Maß es zwischen Muslimen und Juden gibt.

Wie Rabbi Goren im Alleingang Hebron eroberte

Eliana Rudee, Breaking Israel News, 3. Juni 2019

Da kamen alle Ältesten Israels zum König nach Chebron, und in Chebron schloss König David mit ihnen einen Bund vor dem HERRN, und sie salbten David zum König über Israel
(2. Samuel 5,3 – Zürcher Bibel)

Der Oberrabbiner des Militärs Schlomo Goren 1967 an der Westmauer kurz nach der Befreiung Jerusalems (Foto: Wiki Commons)

Während der Feiertag „Jerusalemtag“ am Sontag, 2. Juni mit viel Tamam begangen wurde, ist der heutige Tag [3. Juni – heplev] der 52. Jahrestag des „Hebron-Tages“, an dem die IDF die zweitheiligste Stadt mit einer packenden militärischen Eroberung befreite.

Die Geschichte hinter der Befreiung Hebrons im Sechstagekrieg ist nichts weniger als ein Wunder, denn ein einzelner israelischer Soldat, auch noch Rabbiner, eroberte die gesamte Stadt Hebron ohne einen einzigen Schuss abzugeben.

Am 8. Juni 1967 fuhr der Oberrabbiner (und General) der Israelischen Verteidigungskräfte, Rabbi Schlomo Goren, in die Stadt. Infolge eines Missverständnisses betrat er die Stadt vor den Streitkräften. Er war in dem Moment der einzige Jude in der Stadt. Ihn begrüßte die Ansicht weißer Laken, die überall in der Stadt von Dächern und aus Fenstern hingen. Er begriff, dass die Araber Hebrons von 1967 kapitulierten, Angst vor jüdischer Vergeltung hatten (Jahrzehnte zuvor hatten arabische Einwohner Hebrons 67 Juden massakriert).

Nach der jordanischen Kapitulation betraten Rabbi Goren und eine kleine Gruppe Soldaten das Machpela-Grab, um das Schofar zu blasen und aus der Thora zu lesen, so wie sie es 24 Stunden zuvor machten, als sie an der Befreiung der Westmauer in Jerusalem teilnahmen.

Nach Angaben des Hebron Fund „war das das erste Mal in 700 Jahren, dass es Juden, Christen und Nichtmuslimen erlaubt wurde die Höhle der Patriarchen und Matriarchen frei zu betreten und dort zu beten“, da der Zugang zu dem uralteb Gebäude von den Mameluken eingeschränkt worden war, die Jahrhunderte zuvor aus Ägypten eingedrungen waren und allen Juden, Christen und Nichtmuslimen verboten näher als auf der siebten Stufe zu beten.

Bis 1967 kontrollierten Muslime das Gebäude und ließen Juden ihre heilige Stätte nicht betreten – sie durften nur außerhalb der Machpela beten und sich nicht weiter als auf der berüchtigten „siebten Stufe“ der zum Grab führenden Treppe nähern. Diejenigen, die versuchten weiter als bis zur siebten Stufe zu gehen, wurden von den dort stationierten arabischen Wachen geschlagen.

Endlich waren Juden in ihr kostbares Hebron und zum Grab Machpela zurückgekehrt. Juden und Israelis betrachten den Tag als Beweis der Hand Gottes im Land. Nach Angaben von Rabbi Goren befahl ihm Verteidigungsminister Mosche Dayan, nachdem Goren eine israelische Flagge vor das Grab hängte und eine Sefer Torah hineinbrachte, die Flagge abzuhängen und die Sefer Torah zu entfernen, seine Schuhe auszuziehen, bevor er hineingeht, da der Ort eine Moschee gewesen war. Rabbi Goren lehnte das ab, also schickte Dayan einen Offizier nach Hebron , um die Objekte zu entfernen. Nachdem dieser Offizier auf dem Weg von Jerusalem bei einem Verkehrsunfall getötet wurde, nahm Dayan seine Anweisung die Schuhe im Grab auszuziehen zurück.

Heute besuchen jedes Jahr 700.000 Touristen Hebron, um einen Blick in die Vergangenheit zu werfen und selbst die Erneuerung der jüdischen Gemeinschaften in der Gegen zu sehen. Das ganze Jahr über sind Rundgänge durch das antike Hebron möglich; zu den beliebten stellen gehören Museen, Synagogen, archäologische Stätten und natürlich das Patriarchengrab.

Nach Angaben von Yischai Fleischer, dem internationalen Sprecher der jüdischen Gemeinschaft in Hebron, „ist Jerusalem theologisch – dort, wo Gott ist – und Hebron genealogisch – wo di eGründer unserer Nation Gott folgten und zum ersten Gemeinwesen im Land wurde. Auf gewisse Weise ist Hebron der Vorfahr Jerusalems und heute sind wir wieder dort.“

Fleischer sagte gegenüber Breaking Israel News: „So wie wir nach Jerusalem zurückkehrten, um dort zu leben, sind wir nach Hebron zurückgekehrt, wo wir eine Menge getan haben, umd das jüdische Leben zu normalisieren. Während Jerusalem für uns als unsere uralte Hauptstadt und Standort des Tempels wichtig ist, ist Hebron Davids erste Hauptstadt und der Sitz der Vorväter und –mütter.“

Fleischer gibt an, dass jemand, der Hebron besucht, wird etwas über „jüdische Kontinuität und Verbindung zum Volk, das alles begann“ lernen und fügt hinzu: „Das ist das wahre Geschenk Hebrons.“

Jedes Jahr besuchen rund 700.0000 Menschen Hebron, das etwa eine Autorstunde südlich von Jerusalem liegt.

Touristen wie Örtliche, die sich für Sightseeing und die Teilnahme an Gebetsdiensten mit erfahrenen und lokalen Führern interessiert sind, können eine Tour mit dem Hebron Fund buchen. Jede Woche fahren besondere Reisebusse von Jerusalem aus ab.

Zu Ehren des „Hebron-Tages“ feierte die jüdische Gemeinschaft von Hebron am Abend des 2. Juni und gedachte des 52. Jahrestages der Befreiung Hebrons. Die jüdische Gemeinschaft von Hebron feierte Yom Hebron mit Paraden, Hüpfburgen für Kinder, Essen und Spielen.

Siedler? Warum?

gefunden auf Facebook und eingedeutscht:

Juden lebten in Hebron bis sie 1929 von Arabern massakriert wurden. Araber besetzten die Häuser der Juden und den das Massaker überlebenden Juden wurden von der britischen Mandatsmacht befohlen die Stadt zu verlassen.

Nach 1967 beanspruchten sie ihre Häuser wieder und kehrten nach Hebron zurück. Jetzt werden sie Siedler genannt. Wie lange muss ein Jude an einem Ort leben, bis er das Recht erhält dort zu leben?

Noch eins: Diejenigen, die immer behaupten, vor der Unabhängigkeit Israels lebten Juden und Araber friedlich Seite an Seite – das hier ist ein Beispiel, das das widerlegt.

Fotos: Ein paar Bilder aus Hebron

The Jewish Press, 4. April 2018

Fotos: JewishPress.com

Zehntausende Juden besuchten während Chol HaMoed Pesach dieses Jahr Hebron. Es ein ziemliches Happening.

Hebron ist eine Gemeinde mit sehr langer jüdischer Geschichte, die sich einzigartigen Herausforderungen gegenüber sieht. Sie bietet einige einzigartige Bilder.

Die meisten wissen es nicht, aber Juden ist der Zutritt zu 97% der Stadt Hebron verboten – nur Arabern ist der Zutritt zum größten Teil der Stadt erlaubt.

Hier sind ein paar interessante Fotos.

(Oben) Ein medizinischer Notfall-Buggy von Hatzalah ohne Grenzen (Yo‘‘sh)), der vor einem großen Hebron-Schild gegenüber dem Beit Hadassah parkt.

Eine antike Straße aus der Zeit Abrahams, die in Hebron freigelegt wurde.

Ein „Frieden Jetzt“-Poster im Haus eines örtlichen Einwohners:

Aufgrund der Geschichte von auf jüdische Kinder auf Spielplätzen von Hebron schießenden Arabern und fehlendem Raum für jüdischen Hausbau$ fanden die jüdischen Einwohner kreative und sichere Möglichkeiten Parks für ihre Kinder zu bauen.

Ein Spielplatz, der unter ein Gebäude neben dem Beit Hadassah gebaut wurde: