Warum Jerusalem nicht die drittheiligste Stätte des Islam ist

Joseph Farah, WorldNetDaily, 18. Februar 2018

Sie haben zweifellos gehört, dass Jerusalem die drittheiligste Stadt des Islam darstellt.

Das ist nachweisbar falsch.

Oder vielleicht haben Sie in Wikipedia gelesen oder auf CNN gehört, dass die Al-Aqsa-Moschee das drittheiligste Gotteshaus des Islam ist.

Auch das ist nachweisbar gelogen.

Oder vielleicht haben Sie von der Abstimmung in der UNESCO im Jahr 2016 gehört, die jegliche Verbindung Israels zum Tempelberg bestritt, indem nur mit seinem islamischen Namen „Haram al-Scharif“ auf ihn verwiesen wurde.,

Bevor ich zu Geschichte dieser Mythen komme, diesen abirrenden Legenden, diesen antisemitischen Fiktionen aus der Hölle, lassen Sie mich erzählen, warum jeder mit einem klaren Kopf und objektivem, rationalen Verstand die Wahrheit trotz der machtvollen Täuschung sehen kann, die einen Zauber über die Welt gelegt hat – vorsätzlich, mit politischem Ziel und auch erst vor kurzem.

Jeder sollte anerkennen, dass die heiligste Stätte Nummer eins im Islam Mekka ist, die Kaaba, die jedes Jahr Millionen Pilger anzieht – vielleicht mehr als jeder andere religiöse Schrein der Welt. Während zum Beispiel jedes Jahr 5 Millionen Menschen die Vatikanstadt besuchen, reisen 18 Millionen Muslime nach Saudi-Arabien, fast alle von ihnen nach Mekka, das Nichtmuslimen nicht erlaubt die Stadt zu betreten. Allein die jährliche fünftägige Haddsch zog 2017 mehr als 2 Millionen an.

Mekka

Spirituelle Pilgerreisen sind im Islam eine große Sache und die heilige Stätte Nummer zwei des gesamten Islam ist vermutlich Medina, wo Mohammed beerdigt ist.

Pilgerreise nach Medina

Aber nach Mekka und Medina gibt es genau genommen viel Streit, selbst unter Muslimen, was die drittheiligste Stadt des Islam sei. Warum? Während Mekka und Medina allen muslimsischen Anhängern Mohammeds und Allahs heilig ist, sind nicht alle davon  Sunniten. Anhänger des sunnitischen Islam stellen etwa 80 Prozent oder rund 1,2 Milliarden der Muslime weltweit. Aber die anderen 20 Prozent sind Schiiten, die nicht weniger als 300 Millionen stellen. Und schiitische Muslime verehren Heiligtümer in zwei anderen Städten im Irak – Nadschaf und Kerbela.

Wie viele machen während der schiitischen Arba’in-Pilgerschaft jährlich eine Pilgerreise von Nadschaf nach Kerbela? Halten Sie ihre Burka oder Keffiyeh fest: Mache Berichte schreiben von 30 Millionen aus bis zu 40 Ländern, die oft Angriffe sunnitischer Terroristen trotzen und in der Regel barfuß reisen. Stimmt. Diese Arba’in-Pilgerreise ist eine weit längere als die fünftägige Mekka-Haddsch und gemäß vieler Quellen in den schieren Zahlen der Teilnehmer eine weit größere.

Arba’in-Pilgerreise

Jetzt lassen Sie uns die Al-Aqsa und den Felsendom und Jerusalem betrachten.

Wie viele Muslime pilgern nach Jerusalem? Israel beherbergt jedes Jahr insgesamt rund 2 Millionen Touristen aus aller Welt, aber nur ein winziger Bruchteil davon sind Muslime. Touristen in Israel sind ethnisch vielfältig, aber fast alle sind Juden und Christen. Und bitte erzählen Sie mir nicht, Muslime seien nicht willkommen, denn sie sind es. 2014 – die jüngste Statistik, die ich finden konnte, zeigte 26.700 Touristen aus Indonesien, 23.000 aus der Türkei, 17.700 aus Jordanien, 9.000 aus Malaysia und 3.300 aus Marokko. Und das waren die größten Zahlen.

Aber vielleicht glauben Sie, dass Muslime nicht mehr nach Jerusalem, ihrer drittheiligsten Stadt, kamen, nachdem Israel sie 1967 wiedervereinigte. Ganz im Gegenteil. Es gab kaum irgendein Interesse an Jerusalem, als Jordanien die Al-Aqsa und den Felsendom unters seiner Kontrolle hatte. Selbst König Hussein besuchte Jerusalem während der Zeit, in der er einen Teil der Stadt zwei Jahrzehnte lang kontrollierte, nie.

Wenn Sie weiter zurückgehen wollen, vor die erste zionistische Aliyah, dann können Sie sehen, wie der Felsendom ca. 1875 aussah – verlassen, völlig verfallen, nicht besucht. Fakt ist, dass er sein berühmtes goldenes Kuppeldach erst 1950 unter jordanischer Kontrolle erhielt; und das musste 1993 unter israelischer Hoheit erneuert werden.

Der Felsendom 1875

Während wir anfangen in der Geschichte zurückzugehen, wollen wir im Koran nach Jerusalem suchen. Lassen Sie mich ihnen die Zeit sparen. Sie können aufhören zu suchen. Sie werden es nicht finden. Es ist nicht vorhanden, auch wenn ein Abschnitt, den wir im Koran lesen, tatsächlich den Bau der Al-Aqsa inspirierte.

Der muslimische „Anspruch“ auf Jerusalem gründet auf dem, was in Sure 17,1 geschrieben steht, die gesagt: „Preis Ihm, Der bei Nacht Seinen Diener hinwegführte von der Heiligen Moschee zu der Fernsten Moschee.“ Wie wurde diese „fernste Moschee“ zu der, die von Mohammed in einem Traum besucht wurde, zu der er auf einem fliegenden Kamel oder Pferd ritt?

Zu Lebzeiten Mohammeds war Jerusalem vom byzantinischen Reich besetzt. Während Mohammed bereits 632 starb, wurde Jerusalem von Muslime erst 638 erobert. Als sie kamen, gab es natürlich nirgendwo in Jerusalem eine Moschee oder einen Felsendom, nur Kirchen. Eine dieser Kirchen soll auf dem Tempelberg gebaut gewesen sein. Sie könnte sogar in die Al-Aqsa-Moschee umgewandelt worden sein. Fakt ist, dass sowohl der Dom als auch die Moschee unzweifelhaft erkennbaren byzantinischen Architektureinfluss aufweisen.

Als Rivalen der Nachfolger Mohammeds Jerusalem von den Christen eroberten, bauten sie erst einmal den Felsendom, einen Schrein, von dem die Eroberer glaubten, er stehe am Ort des zweiten Tempels, der vom römischen Reich 70 n.Chr. zerstört worden war. Der Dom wurde 691 fertiggestellt und die Al-Aqsa-Moschee 20 Jahre später oder 80 Jahre nach dem Tod Mohammeds. Die „Himmelfahrt“ Mohammeds vom Felsen unter dem Dom, so glaubt man, wurde in dieser Zeit von Kalif Omar hervorgezaubert, der eine neue heilige Stätte bauen wollte, um der in Mekka Konkurrenz zu machen.

Gleichwohl setzt sich die Idee der Errichtung dieses Schreins und der Al-Aqsa-Moschee auf dem alten Tempelberg als permanente islamische heilige Stätten nicht durch, wie wir über den Vergleich mit den anderen in  Mekka, Medina, Nadschaf und Kerbela sehen können.

Fakt ist: Während der gesamten Zeit des islamisch-osmanischen Reichs, das Jerusalem bis zum Ersten Weltkrieg kontrollierte, und nicht vor 1929 weckten der Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee auch nur irgendein leidenschaftliches Interesse im Islam. Und dann geschah das dank Adolf Hitlers muslimischem Freund Haddsch Amin al-Husseini, dem Großmufti von Jerusalem, der seine radikalen Anhänger an Mohammeds „Nachreise“ erinnerte. Er schürte den Mythos, um in dem Jahr die Unruhen anzustoßen.

Dann nutze ein weiterer Träumer, Yassir Arafat, nach dem Sechstagekrieg von 1967, in dem Israel Jerusalem unter seiner Kontrolle wiedervereinigte, die heiligen Stätten, um den Anspruch des Islam auf die Stadt anzuregen, die er „Al-Quds“ nannte. Arafat bekann auch die Lüge, dass nie ein jüdischer Tempel auf dem Tempelberg stand, obwohl ausgerechnet das der Grund ist, dass der Dom und die Moschee auf dem gebaut wurden, von dem Omar glaubte es seien das Fundament des Tempels.

Auf einer Eben hat der Propaganda-Coup den Großteil der Welt getäuscht – in einem Ausmaß, dass die meisten Muslime den Al-Quds-Mythos glauben. Dafür randalieren sie weltweit. Sie begehen Terrorismus im Namen ihrer „Befreiung“. Sie boykottieren, de-investieren, verhängen Sanktionen, werfen mit Steinen, schießen Raketen, beginnen Intifadas und mehr.

Aber eins tun sie nicht. Sie besuchen sie nicht. Sie unternehmen keine Pilgerreisen. Macht euch euren Reim drauf.

Aus dem Ort, an dem Jesus starb, ist eine Todesfalle geworden

Dexter Van Zile, The Jerusalem Journal.net, 29. Oktober 2017

Paradoxerweise ist der Ort, an dem Jesus starb, eine Todesfalle. Kleinliche Konkurrenzkämpfe innerhalb der Grabeskirche verhindern eine notwendige Lösung. Und wenn Israel einen Schritt tut, um die Pilger an den christlichen Feiertagen zu schützen, dann bezeichnen antiisraelische Christen das als Unterdrückung. Es ist an der Zeit, dass die Kirchenführer erwachsen werden und dieses Problem lösen.

Es ist an der Zeit, dass christliche Leiter in Jerusalem ihre kleinlichen Konkurrenzkämpfe überwinden und sich mit der Sicherheitsfrage der heiligsten Stätte der Christenheit beschäftigen –der Grabeskirche.

Um es ganz offen zu sagen: Das Gebäude ist eine Katastrophe im Wartestand. Sie ist eine Todesfalle, die bei einem Notfall Dutzende, wenn nicht Hunderte gläubige Christen begraben könnte. Es gibt nur eine Möglichkeit in das Gebäude hinein und wieder heraus zu kommen und sollte, Gott behüte, in der Kirche ein Feuer ausbrechen, könnten hunderte Menschen entweder durch Ersticken sterben oder dadurch, dass sie beim verzweifelten Versuch zu entkommen niedergetrampelt werden.

Pilger, die in der Lage sind einer Katastrophe in dem Gebäude zu entfliehen, werden immer noch durch die zwei engen Ausgänge auf beiden Seiten des Vorplatzes hindurch müssen, die, wie AP 2011 berichtete, nicht von Krankenwagen erreicht werden können. Selbst an Tagen mit wenigen Besuchern in der Grabeskirche können die Eingänge zum Vorplatz von Pilgern verstopft sein.

Das Problem ist ein offenes Geheimnis. Jeder kennt es. Mehrere Hundert Menschen wurden durch Ersticken und Niedertrampeln getötet, als im 19. Jahrhundert in dem Gebäude ein Feuer ausbrach. Es war ein Wunder, dass es in den Jahren seitdem keine weitere Katastrophe gegeben hat.

Was verhindert eine Lösung?

Die Leiter der verschiedenen christlichen Konfessionen, die in dem Gebäude aktiv sind, stecken zu sehr voller Rivalitäten und Misstrauen, als dass ein zweiter Eingang gebaut werden könnte. Sie können sich einfach nicht darauf einigen, wo ein Notausgang eingebaut werden kann. Israelische Beamte haben versucht das Problem anzugehen – vergeblich. Das Thema war zu „explosiv“, sagte ein christlicher Leiter 2011.

Die Wurzel des Ganzen ist ein Kampf um Raum. Die verschiedenen christlichen Kirchen, die in dem Gebäude beten, wollen einfach nicht das Territorium aufgeben, das sie innerhalb des Gebäudes kontrollieren, so dass kein zweiter Ausgang gebaut wird.

Es gab einen Vorschlag einen Notausgang in der Nähe der öffentlichen Toiletten im Norden des Gebäudes zu bauen, aber der Ausgang würde in die Klöster der Kopten und der Äthiopier führen, was Einspruch dieser Gemeinschaften auslöste. 1999 gestand ein Vertreter der äthiopischen Kirche, die in der Grabeskirche Gottesdienste hält, die Notwendigkeit eines Notausgangs ein, sagte aber, nicht durch das Kloster seiner Gemeinschaft. „Wir haben das Recht gegen diesen Ausgang zu sein“, erklärte Vater Gabre Selassie, damals ein Sprecher der äthiopischen Kirche.

Solch unverantwortliche Uneinsichtigkeit religiöser Leiter in der Grabeskirche sollte nicht überraschen. Priester und Mönche, die in der Kirche beten, haben miteinander gestritten, um ihre Gebiete zu verteidigen und manchmal musste israelische Polizei eingreifen, um die Kämpfe zu beenden.

Es ist eine Schande. Es ist eine Schande, dass Rivalitäten und Misstrauen seitens christlicher Hirten ihre Herden gefährden, aber genau das geschieht.

Noch erbärmlicher ist, dass einige christliche Leiter israelische Bemühungen Pilger zu schützen, die die Grabeskirche besuchen, als Vorwand benutzen Israel anzugreifen. Jeder, der den Ereignisse in der Kirche auch nur das geringste Bisschen Aufmerksamkeit schenkt, hält während der Weihnachts- und der Passionszeit den Atem an, wenn tausende Christen aus aller Welt kommen und in der Grabeskirche beten.

Die Israelis verhängen schwere Maßnahmen zur Kontrolle von Menschenmengen und stellen sicher, dass es kein Unglück gibt; unverantwortliche palästinensisch-christliche Leiter verurteilen in Reaktion darauf den jüdischen Staat, er würde Christen ihres Rechts auf freie Religionsausübung an ihren heiligen Stätten berauben.

Ein berüchtigter Betreiber dieser Strategie ist Yusef Daher, Geschäftsführer des Jerusalem Interchurch Center, das dieser Tage seinen Sitz im St. Anna-Kloster nahe des Löwentors haben soll. Daher, dessen Arbeit  vom Weltkirchenrat unterstützt wird  – der ein auffälliger Helfer antisemitischen Aktivismus und Theologisierung ist – beschwert sich regelmäßig bei katholischen Nachrichtendienstens über unterdrückerische israelische Praktiken.

Mit der Weitergabe von Beschwerden über israelische Sicherheitsmaßnahmen an der Grabeskirche beerdigen christliche Nachrichtenorgane die Bedeutung der Geschichte – die heiligste Stätte der Christenheit ist eine potenzielle Todesfalle und christliche Leite haben sündhaft versagt sich des Problems anzunehmen. (Ja, Sünde ist das richtige Wort, um zu beschreiben, wie diese religiösen Leiter sich verhalten.)

Als Nebenbemerkung: Es würde logisch erscheinen, wenn der Reiterorden der Grabeskirche – eine katholische Organisation, die Katholiken im Heiligen Land finanzielle Hilfe bietet – diese Sicherheitsfrage in der Kirche aufnimmt, von der sie ihren Namen bezieht, aber keine Chance. Leider sind einige Leute dieser Organisation – aber nicht alle – sind eher darauf erpicht den Orden in eine Front antiisraelischer Propaganda zu verwandeln, statt dass sie sich Problemen am heiligsten Ort der Christenheit anzunehmen.

Die Situation bringt israelische Beamte in eine Klemme. Wenn sie gegen die Einsprüche der christlichen Gemeinschaften in der Grabeskirche handeln, riskieren sie Proteste und Beschwerden von Christen aus aller Welt auszulösen. Sogenannte Aktivisten für Frieden und Gerechtigkeit werden einseitiges Handeln seitens der israelischen Regierung als nur einen weiteren Fall jüdischer Unterdrückung der Christen in der Heiligen Stadt darstellen – eine Wiederholung des Passionsspiels. Man kann sich die Karikaturen schon vorstellen.

Wenn die israelischen Beamten aber nichts tun, werden sie für jede Tragödie verantwortlich gemacht werden, die Ergebnis des Fehlens eines Ausgangs ist. Dieselben Christen, die Israel wegen der Maßnahmen zur Kontrolle von Menschenmengen verurteilen, die derzeit während christlicher Feiertage angeordnet sind, werden Zeter und Mordio schreien und Israel für die Toten verantwortlich machen. Für die Typen, die Jerusalem direkt unter der Nase ihrer israelischen Nachbarn in das Welthauptquartier des Antiisrael-Aktivismus gemacht haben, ist es eine Win-Win-Situation.

Hier stehen wir: Christen haben gestattet, dass ihr heiligster Ort der gesamten Christenheit eine Todesfalle bleibt. Sie lehnen eine Zusammenarbeit ab, wenn Amtsträger Israels versuchen einzugreifen und das Problem zu lösen; der Grund sind belanglose Konkurrenzkämpfe. Und wenn Israel Maßnahmen zum Schutz der Pilger ergreift, die die Kirche während christlichen Feiertagen besuchen, stellen sogenannte Friedens- und Gerechtigkeitsaktivisten in der christlichen Gemeinschaft das als Akt der Unterdrückung dar.

Das ganze Durcheinander ist eine Metapher. Prominente Christen, die es besser wissen müssten, verwenden mehr Energie darauf auf Israel einzudreschen als darauf Verantwortung für die Sicherheit ihrer Herden zu übernehmen.

Wo haben wir das schon gesehen?

Das Fazit ist, dass ein zweiter Ausgang gebaut werden muss, sofort; und dass die Uneinsichtigkeit der Christen das Haupthindernis für seinen Bau ist Es ist an der Zeit, dass christliche Leiter in Jerusalem erwachsen werden, antreten und sich bewegen, damit in der von ihnen verwalteten Kirche ein Notausgang gebaut wird. Jeder Pastor würde dasselbe tun. Warum nicht die heiligen Männer Jerusalems?

Es ist auch an der Zeit, dass christliche und säkulare Nachrichtenmedien ihre Leser über das Problem informieren und im Interesse der Pilger, die die Kirche besuchen, für eine Lösung werben.

Araber wissen immer noch nicht, wie die Al-Aqsa-Moschee aussieht

Elder of Ziyon, 16. Juli 2017

Al Khaleej Online, eine Nachrichtenagentur mit Sitz in Großbritannien mit Zielpublikum im Arabischen Gold, hat einen Hintergrundbericht zur „Al-Aqsa-Moschee“ als Reaktion auf die Ereignisse von Freitag [Doppelmord durch israelische Araber am Tempelberg].

Hier ist die automatisch übersetzte Schlagzeile mit Foto:

Die Fotos zeigen natürlich den Felsendom, nicht die Al-Aqsa-Moschee.

Tatsächlich ergibt eine Google-Bildersuche zu „Al Aqsa Mosque“ auf Arabisch, dass im Ergebnis etwa die Hälfte der Fotos den Felsendom zeigen.

Man sollte glauben, dass der angeblich drittheiligste Ort des Islam den Muslimen besser bekannt wäre.

(Die Worte auf dem roten Streifen oben rechs lauten „Sonderbericht“.)

Wer hat keinen Respekt vor den anderen?

gefunden auf Facebook:

Die Bilder zeigen nur ein paar der von Muslimen in Israel geschändeten/entheiligten heiligen Stätten.

respekt-glaube-islam-juden

Die Al-Aqsa-Moschee steht immer noch unangetastet auf unserem Tempel (umgeben von den alten Tempelmauern, einschließlich der Kotel/Westmauer) in Israels Hauptstadt.

Palästinensische Christen verbittert wegen Zerstörung von Kirchenruinen im Gazastreifen

Geistlicher klagt an: „Es ist offensichtlich, dass christliches Erbe und Menschen in unserer Religion ins Visier genommen werden.“

Khaled Abu Toameh, The Jerusalem Post, 7. April 2016

Palästinensische Christen gaben am Mittwoch ihrem Ärger wegen der Art Ausdruck, wie von der palästinensischen Autonomiebehörde und der Hamas mit den uralten Ruinen einer byzantinischen Kirche umgegangen sind, die letzte Woche in Gaza Stadt freigelegt wurden. Sie sagten, dass Bulldozer die Altertümer beseitigten und ihrer Arbeit ohne Aufsicht fortsetzten. Sie beschuldigten die beiden großen Palästinenserparteien die christliche Geschichte und Identität im Heiligen Land auslöschen zu wollen.

Bauarbeiter fanden die Überreste der 1.500 Jahre alten Kirche am Palästina-Platz in Gaza Stadt, wo ein Einkaufszentrum gebaut wird. „Unser erster Gedanke ist, dass die Stelle eine Kathedrale oder Kirche aus der Zeit von Byzanz ist“, sagte Jamal Abu Rida, Leiter des PA-Altertümerministeriums, nach Angaben von Reuters. Obwohl das Ministerium sehr daran interessiert, die Überreste zu erhalten, fehlen ihm die Mittel das zu tun, sagte er.

„Die Stelle, von der wir reden, ist rund 2.000 Quadratmeter groß und 10 Meter tief; es erfordert hunderte Arbeiter und eine Million Dollar, um eine ordnungsgemäße Grabung auszuführen, damit die Teile herausgeholt und die Texte gelesen werden können“, fügte Abu Rida hinzu. Er vermerkte, dass sein Ministerium nur über 40 Facharbeiter für Ausgrabungen verfügt.

Die Bauarbeiten finden in einem Bereich statt, der unter der Kontrolle der Hamas steht. Das is tder Grund, dass einige Kritik sich auch direkt gegen die Hamas-Behörden im Gazastreifen richtet. Quellen in Gaza sagte, das Wakf[1]-Ministerium im Streifen sei für den Bau verantwortlich. Einige palästinensische Christen machten geltend, dass die Bauarbeiter die Überbleibsel der Kirche aus dem Weg räumten und die Arbeit fortsetzten. „Sie benutzten Bagger, um die Altertümer zu beseitigen und niemand befahl einen Stopp der Bauarbeiten an dieser wichtigen archäologischen Stätte“, sagte Vater Ibrahim Nairouz, ein Priester der Episkopalen Diözese Jerusalem, der in Nablus lebt. „Hätten sie die Überreste einer Moschee oder Synagoge oder irgendeines anderen antiken Bauwerks gefunden, würden sie damit in derselben Manier umgegangen sein?“, fragte Nairouz. „Oder tun sie das, weil es eine alte Kirche ist?“ Seine Kritik stand in einem Brief, den er PA-Premierminister Rami Hamdallah und der Ministerin für Altertümer und Tourismus, Rula Maa‘yaa schickte. Er erhob den Vorwurf: „Es ist offensichtlich, dass christliches Erbe und Menschen in unserer Region ins Visier genommen werden.“

Er beschuldigte die PA zudem zwei christlichen und jüdischen heiligen Stätten in Nablus – einem Kloster und der als „jüdische Stufen“ bekannten Treppe islamische Namen gegeben zu haben.

Er und weitere prominente Christen erhoben zudem Einwände dagegen, dass die PA den Erzbischof der syrischen Gemeine im Heiligen Land verhaftete, Swerios Malki Murad. PA-Polizisten nahmen letzte Woche in Bethlehem den Top-Geistlichen fest, als er von einer Feier syrischen Erbes im nahe gelegenen Dorf El-Khader zurückkam. Er wurde 24 Stunden später auf Kaution freigelassen.

PA-Staatsanwälte sagte, der Erzbischof sei aufgrund einer Anzeige verhaftet worden, die von einer Frau seiner eigenen Gemeinschaft gestellt wurde. Sie lehnten es ab Einzelheiten zu der Anzeige zu veröffentlichen, was Gerüchte auslöste, der Kirchenleiter sei in einen sexuellen Übergriff verwickelt – eine Behauptung, die er vehement bestritt.

Nairouz sagte, er habe sich entschlossen eine offizielle Tour Hamdallahs nach Bethlehem und Hebron zu boykottieren. „Ihre Begleitung ist unschätzbar“, schrieb er an den PA-Premierminister. „Aber mit nationaler Zuneigung habe ich mich entschieden an der Tour nicht teilzunehmen, um gegen die Zerstörung der Überreste der Kirche in Gaza Stadt zu protestieren. Und ich habe nicht gehört, dass es irgendeinen öffentlichen oder offiziellen oder privaten Protest gegen ihre Zerstörung gegeben hat.“

Viele palästinensische Christen begaben sich in die sozialen Medien, um Unterstützung der Kritik des Priesters an der PA zu äußern. „Niemand hat das Recht die Existenz des anderen zu bestreiten“, schrieb eine Christin aus Nablus. „Wir sind alle Brüder in diesem Land und wir erleiden und fühlen denselben Schmerz wie unsere muslimischen Brüder. Unserer Geschichte ist tief in diesem Land verwurzeln und jeder, der etwas anderes denkt, ist im Irrtum. Was hier geschieht ist traurig.“

Suleiman Fayoumi, ein weiterer Christ aus Nablus, kommentierte: „Wie unterscheiden sich Wakf-Vertreter im Gazastreifen von ISIS, wenn sie Altertümer und einen Religions- und Kulturschatz mit Bulldozern zerstören?“ Nick Bandak aus Bethlehem sagte, es sei „beschämend“ und „barbarisch“, die Überreste der Kirche auf diese Art zu beseitigen. „Versuchen sie die Geschichte zu verändern, die bewiesen hat, dass Gaza eine der uralten Städte der Christen war?“, fragte er.

„Die Frage lautet: Wo sind diejenigen, die sich um den Erhalt des christlichen Erbes sorgen?“, fragte Sami Khalil. „Wo sind die Kirchenleiter in Jerusalem und der Welt? Wo sind die Bischöfe und Erzbischöfe und was hält sie davon ab einen wichtigen Vorfall anzusprechen, der zur Auslöschung unserer christlichen Identität im Heiligen Land beiträgt? Wo sind der Vatikan und die UNESCO?“

„Dieser Vorfall sollte öffentlich gemacht werden, damit die Welt die Wahrheit über die Hamas kennt“, sagte Samir Qumsieh, der Vorsitzende der Vereinigung Christliche Gesellschaft in Bethlehem, in einem Post auf Facebook.

[1] Islamische Treuhand/Verwaltung

Foto der Woche: Der drittheiligste Ort des Islam

gefunden (nicht nur) auf Facebook:

drittheiligsterOrtSie sammeln Steine und Felsbrocken, verbarrikadieren sich – um Juden damit anzugreifen und zu töten oder zumindest schwer zu verletzen. Und nennen diese geplanten Mordversuche spontane Verteidigung. Und unsere Medien und Eliten tuten in dasselbe Horn.

 

Der heiligste Sportplatz auf Erden

Jameel, The Muqata, 12. November 2014

Ist das das FirstEnergy Stadium? Der Madison Square Garden? Das Yankee Stadium?
(Analog: Die Allianz-Arena? Das Olympastadion?)

Das Kolosseum in Rom?

Das heiligste Sportstadion auf Erden befindet sich direkt hier in Jerusalem … auf dem Tempelberg! Oder wie der Rest der Welt ihn gerne bezeichnet, der Haram al-Scharif.

Dieser heilige Ort, der Muslimführer „vor den Kopf stößt“, wenn Juden still und friedlich den Bereich begehen, ist auch der Ort, an dem heilige muslimische Kinder heilige Sportspiele ausüben, so Fußball, Volleyball und andere.

Es ist aber eine furchtbare Provokation, wenn Juden hier zu Fuß unterwegs sind – ganz zu schweigen davon, dass sie ihre Lippen in stillem Gebet im heiligsten Sportstadion des Planeten bewegen.

Positiv gesehen  ist wenigstens der Ball blau und weiß…