Die Dämonisierungsstrategie „guter Jude/schlechter Jude“

Die Hysterie wegen der neuen israelischen Regierung wird der jüdischen Welt insgesamt schaden.

Melanie Phillips, Israel Hayom, 13. Dezember 2022

Eine der Lieblingsstrategien der Judenhetzer besteht darin die Gemeinschaft in gute Juden und schlechte Juden einzuteilen.

Gute Juden haben politisch korrekte, progressive Ansichten. Juden, die diese Ansichten nicht teilen, sind schlechte Juden. Diese Unterscheidung ist für Israel-Hasser hilfreich; sie können sie nutzen, um zu behaupten, sie könnten keine Judenhasser sein, weil es Juden sind, die ihre Feindschaft gegenüber Israel teilen.

Das Weiße Haus war diese Woche Veranstalter eines Rundes Tisches zu Antisemitismus, um die alarmierender Eskalation bei Übergriffen gegen amerikanische Juden zu diskutieren. Dennoch versäumte es die Administration Biden auffällig zu dieser Diskussion die Zionist Organization of America, die Coalition for Jewish Values und das Jewish Leadership Project einzuladen. Diese Organisationen verteidigen Israel und das jüdische Volk gegen linke Ideologien. Daher sind sie schlechte Juden. Leider wird dieses widerliche Sprachbild des guter Jude/schlechter Jude inzwischen selbst innerhalb der jüdischen Welt unterstützt.

Sowohl in Israel als auch in der Diaspora haben progressive Juden wegen der Zusammensetzung der neuen Regierung, die vom designierten Premierminister Benjamin Netanyahu zusammengestellt wird, erschüttert. Der Grund dafür ist, dass er Regierungsposten an drei hoch umstrittene Abgeordnete ergibt.

Der Aufrührer Itamar Ben-Gvir soll Minister für nationale Sicherheit werden. Bezalel Smotrich, der sich nach einer israelischen Theokratie sehnt, soll Berichten zufolge Junior-Verteidigungsminister mit gewissen Machtbefugnissen in den umstrittenen Gebieten Judäa und Samaria werden. Avi Maoz, dessen Partei gegen LGBTQ-Rechte und andere progressive Sachen ist, wird offenbar die Kontrolle über äußeren  Input in die Lehrpläne und ein neues Ministerium gegeben, das „jüdischer Identität“ gewidmet ist.

Das hat bei Diaspora-Juden ein episches Entsetzen erzeugt; sie überschlagen sich anzukündigen, dass sie jetzt ihre Unterstützung Israels zurückhalten könnten. Solche Hysterie fördert die Agenda des guter Jude/schlechter Jude.

Diese Woche verkündete Richard Ferrer, der Herausgeber der britischen Jewish News, den Lesern seiner Online-Ausgabe der Times of London, viele britische Juden seien von Israels neuer Regierung „entsetzt“. Seine Behauptung in dem Artikel waren übertrieben, verzerrt und absurd. Er beschrieb Ben-Gvir, Smotrich und Maoz als „die jüdischen Taliban – Theokraten auf der Suche nach einem jüdischen Iran“.

Lassen wir einen Moment beiseite, dass die Taliban sunnitische Muslime, während die Iraner ihr schiitischen Feinde sind. Die Idee, dass jeder dieser drei israelischen Juden die von den Taliban verkörperte tödliche und nicht provozierte Bedrohung von Leben und Freiheit und die Gräueltaten, die sie begangen haben, repräsentiert, ist grotesk.

Darüber hinaus sind die Taliban Islamisten. Dennoch fühlte Ferrer sich nicht getrieben den Lesern der Times – wie er es diese Woche machte – zu sagen, „Theodor Herzl muss im Grab rotieren“, als die Regierung von Naftali Bennett und Yair Lapid eine Koalition mit Mansour Abbas‘ islamistischer Partei Ra’am einging, obwohl die Ra’am mit der Muslimbruderschaft in Verbindung steht, die paranoide Verschwörungen über Juden verkündet und die Vernichtung Israels und des Westens anstrebt.

Ferre schäumte, dass die drei Israelis „keine ausreichend liberal gesonnenen Demokraten“ sind und dass zumindest zwei schwulenfeindlich seien. Aber letztes Jahr berichtet seine Jewish News, dass Ra’am „gesellschaftlich extrem konservativ ist und Abbas sprach bekanntlich mit einer israelischen Nachrichtenseite positiv über Konversionstherapien für LGBTQ-Menschen“. Seine Zeitung säuselte trotzdem zu dieser Koalition und beschrieb Abbas als „Pragmatisten“.

Überdies stellte Ferrers Artikel die Wahrheit auf eine Weise auf den Kopf, die jedem islamistischen Propagandisten Ehre gemacht hätte. Er beschuldigte Ben-Gvir „letztes Jahr die Krawalle gegen israelische Araber geschürt zu haben, die den Konflikt mit der Hamas auslösten“.

Die Polizei beschuldigte in der Tat Ben-Gvir die Spannungen angeheizt zu haben, die Israels gemischt bewohnte Städte im Mai letzten Jahres in Aufruhr versetzten. Aber der Großteil der dieser Gewalt – einschließlich der Ermordung von Israelis – wurde von israelischen Arabern begangen, die „Mit Feuer und Blut werden wir Palästina befreien“ und „schlachtet die Juden“ brüllten. Erst nachdem die Hamas und der Palästinensische Islamische Jihad begannen während dieses arabisch-nationalistischen Aufstands aus dem Gazastreifen hunderte Raketen auf Israel zu schießen wurde Israel militärisch aktiv. Dennoch implizierte Ferrer, dass Israel für die Gewalt verantwortlich gemacht werden müsse.

Dieses Zerrbild in der Times zu veröffentlichen wird  Israels Feinden zweifelsohne weitere Munition liefern und jeden Juden dämonisieren, der es unterstützt. Die Folge von Ferrers Anspruch dem jüdischen Staat zugeneigt zu sein in Wirklichkeit, dass jeder, der nicht „nicht in unserem Namen brüllt“ ein schlechter Jude ist.

Das ist selbst in Israel nachgeplappert worden, wo die Linke ebenfalls einen Nervenzusammenbruch hatte.

Maoz löste diese Woche in der Knesset Empörung aus, als er die Regierung Lapid mit der Hellenisierung der Juden in der  Hanukkah-Geschichte verglich. „jeder, der versucht eine sogenannte liberale Religion zu schaffen, ist Dunkelheit“, sagte er. Jeder, der – absichtlich geheim und verschleiert – versucht die Kinder Israels mit seiner Agenda einer Gehirnwäsche zu unterziehen, ohne Kenntnis der Eltern, ist Dunkelheit.“

Das provozierte die Yesch Atid-MK Michal Shir Segman, die rief: „Wer bist du zu entscheiden, wer ein guter Jude und ein schlechter Jude ist? Chutzpe.“ Aber was machte sie, wenn nicht genau das?

Für solche Leute gehört zu den schlechten Juden jeder mit einer orthodoxen oder konservativen Ansicht zu den Thora-Geboten.

Rationale Leute, die verständlicherweise von der Vergangenheit dieser drei alarmiert sind oder ihre aktuellen Positionen widerwärtig finden, werden abwarten, was sie tatsächlich tun sollen. Netanyahu hat immerhin deutlich gemacht, dass er vor hat sie an kurzer Leine zu halten.

Wie Shany Mor und Einat Wilf für die Foundation for Defense of Democracies geschrieben haben: Bedenkt man die vielen Gelegenheiten, bei denen die Wahl einer neuen israelischen Regierung horrende Szenarien heraufbeschworen hat, „dann sticht heraus, dass Netanyahus Regierungen, denen allen ohne Ausnahme mit Ängsten der besiegten Seite begegnet wurde, diese Albtraum-Szenarien niemals umgesetzt haben und manchmal sogar das Gegenteil geschah“.

Aber die Perlenfuchser von heute warten nicht ab, was geschieht. Sie sind dagegen, dass diese drei überhaupt in der Regierung sind. Sie verfallen in Panik, dass sie mit diesen Persönlichkeiten in Verbindung gebracht werden, weil sei alle Juden sind.

Um zu begreifen, wie merkwürdig diese Reaktion ist, sehen Sie sich das vom anderen Ende des politischen Fernrohrs an.

Progressive jüdische Standpunkte – zu Fragen der Identitätspolitik wie Rasse und Gender oder zu Themen, die mit Israel und den Palästinensern zu tun haben – beleidigen, empören und ängstigen andere Juden. Sie glauben, die Progressiven liegen falsch, sind illiberal, scheinheilig und bedrohen auf verschieden Weisen die Integrität und Sicherheit Israels und des jüdischen Volks.

Dennoch haben diese Antiprogressiven nicht das Gefühl, ihre eigene Identität werde durch diese Haltungen gefährdet, also haben sie nicht das Gefühl, sie müssten „nicht in meinem Namen“ sagen.

Was sagt uns dieser Unterschied?

Erstens: Was für Progressive immer eine Rolle spielt, ist wie oft andere sie sehen – und wie sie sich selbst sehen.

Entscheidend für ihre Identität ist jedoch, dass sie sich über das definieren, was sie nicht sind. Sie bezeichnen ihre Gegner als „die Rechte“, nicht als genaue Beschreibung (die oft nicht stimmt), sondern als beleidigenden Maßstab für Inakzeptanz. Je schlimmer der Richtwert, desto tugendhafter werden sie. Das ist der Grund, dass sie sich so schnell über „Rechte“ als „Rechtsextreme“, „Faschisten“ oder „Nazis“ auslassen.

Und das trotz der Tatsache, dass sie sich selbst als lächerlich aussehen lassen, wie es Tel Avivs Bürgermeister Ron Huldai machte, der die Israelis drängte gegen die bevorstehende „faschistische Theokratie“ aufzustehen. Aber natürlich wäre unter tatsächlichem Faschismus keine solche Revolte möglich. Und zur Rebellion gegen eine ordentlich gewählte Regierung aufzustacheln, ist wohl kaum demokratisch.

Egal. Jeder Jude, der Ben-Gvir, Smotrich oder Maoz nicht verurteilt, wird als schlechter Jude geteert und gefedert. Rufmord ist eine Möglichkeit einen Streit komplett zu abzuschalten.

Diejenigen, die versuchen andere zum Schweigen zu bringen, tun das aus Angst. Warum haben dann diese „guten Juden“ so viel Angst, dass ihre eigene Identität so verletzbar ist?

Hier ist die letzte Merkwürdigkeit: weil sie auf einer unterirdischen Ebene ihrer Psyche Angst haben, dass diese „schlechten Juden“ recht haben könnten.

Knirpsen Terror beibringen – Neubewertung der Oslo-Vereinbarungen

Itamar Marcus, Palestinian Media Watch, 12. Dezember 2022

Viele Beobachter sind ratlos gewesen, warum die Oslo-Friedensvereinbarungen von 1993 nicht zu Frieden, sondern genau zum Gegenteil geführt haben. Sporadische palästinensische Terroranschläge vor 1993 wurden von wiederholten palästinensischen Terrorwellen abgelöst, die mehr als 2.000 Israelis ermordeten. PMWs Bericht „Knirpsen Terror lehren2 ist der Schlüssel dazu das Post-Oslo-Terror-Mysterium zu verstehen.

Palestinian Media Watch hat die offizielle  PA/Fatah-Ideologien, Politik und Botschaften über jedes Rahmenwerk verbreitet, das sie seit mehr als 20 Jahren kontrollieren und alles, was PMW aufgedeckt hat, hat Fragen zur Ernsthaftigkeit der PA/Fatah im Friedensprozess aufgeworfen. PMW veröffentlichte vor kurzem einen Bericht über das Kindermagazin Waed der Fatah für 6 bis 15-jährige, das alle Theman abdeckt, die im Verlauf der letzten acht Jahre veröffentlicht wurden. Die an über Waed an palästinensische Kinder verbreiteten Botschaften bestätigen, dass das Endspiel der PA/Fatah die Vernichtung Israels und Israels Ersetzung durch „Palästina“ war und bleibt.

Die hunderte Beispiele in dem 70-seitigen Bericht zeigt, dass die Fatah – die die PA seit ihrer Gründung dominiert und kontrolliert hat – palästinensische Kinder  über Waed gelehrt hat, dass:

„Vom Fluss bis zum Meer wird Palästina frei sein“, nachdem „die zionistischen Invasoren in die Mülltonne der Geschichte gehen werden“, weil „die Periode des Zionismus schließlich vorbei sein wird“. Als letzten Schritt „werden alle jüdischen Siedler in Palästina verschwinden“.

Israel muss vernichtet werden, weil Juden/Israelis folgendes sind:
„zionistische Diebe, die unser Land gestohlen haben“
„jüdische Invasoren“
„Ausländer von allen Enden der Erde, die Palästina nicht kennen und nicht darin leben – weder sie noch ihre Vorfahren“

Da Juden keine Rechte haben, haben die Palästinenser das „Recht einen bewaffneten Kampf zu führen, um ihre gestohlene Heimat zurückzuholen“. Das ist der einzige Weg der PA/Fatah, weil „die Befreiung Palästinas nur über bewaffneten Kampf erreicht werden wird“.

Kurz gesagt: Die Botschaft der PA/Fatah an die Kinder lautet, dass Israel durch Diebstahl geschaffen wurde, das Fortbestehen seiner Existenz ein Verbrechen und seine Vernichtung durch bewaffneten Kampf gerechtfertigt und unvermeidbar ist. Die Kinder, die Waed lesen, werden gelehrt, dass sie die Verantwortung haben die Zukunft der Welt ohne Israel herbeizuführen.

Die in dem Bericht dokumentierte PA/Fatah-Bildung ist die treibende Kraft hinter der aktuellen palästinensischen Terrorwelle, die von palästinensischen Jugendlichen angeführt wird, die mit diesen Hassbotschaften erzogen wurden. Wenn nicht gehandelt wird, um die Erziehung der PA/Fatah zu Hass und Terror zu bekämpfen, wird sie weiter für Generationen die treibende Kraft für palästinensisch Gewalt sein.

PMWs Enttarnung der Botschaften der PA/Fatah durch Waed hätte weitreichende politische Folgen haben sollen. Einstellungen gegenüber den Oslo-Vereinbarungen und der Politik gegenüber der PA müssen aufgrund der Realität dessen neu bewertet werden, was die PA ist und nicht aufgrund der Illusion dessen, was die internationale Gemeinschaft sich vorstellte, wie sie sein sollten. Wenn palästinensischer Terror gestoppt werden und Stabilität nach Israel zurückkehren soll, dann müssen die neu entlarvten Lehren der PA/Fatah der Impuls für eine neue Einstellung gegenüber der PA sein.

PMW veröffentlicht diesen Bericht auf der Jerusalemer Christlichen Medienkonferenz des Pressebüros der Regierung.

Um PMWs „Teaching Terror to Tots“ (Knirpsen Terror beibringen) zu lesen, klicken Sie hier (Englisch).

Hier folgt eine Zusammenfassung von „Knirpsen Terror beibringen“:

Die Fatah, die regierende politische Bewegung der palästinensischen Autonomiebehörde (Pa) betreibt eine Jugendbewegung für palästinensische Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren namens Löwenbaby (Jungen) und Blumen (Mädchen), das ein Kindermagazin namens Waed (Arabisch für „Versprechen“) veröffentlicht. Das Magazin wird auf der Internetseite der Jugendbewegung veröffentlicht und bei Fatah- und PA-Aktivitäten sowie in PA-Schulen verteilt.

Die Kindererziehung der Fatah über Waed ist die Antithese von Friedenserziehung. Zwar bewirbt nicht alles Material in dem Magazin  Hass auf Israelis und Israel, aber aller Bezug auf Israelis und Israel ist von Hass erfüllt.

Waeds grundlegende Botschaften lauten, dass Israelis fremde, kolonialistische Invasoren sind und Israel daher kein Existenzrecht hat. Von der Fatah geführte Palästinenser werden weiter den heldenhaften bewaffneten Kampf führen, bis die Invasoren besiegt sind und das Land verlassen. Es gibt nicht die Spur eine Legitimität Israels, noch gibt es eine Möglichkeit, dass Israel neben einem befreiten Palästina vorhanden sein wird, dessen Grenzen ganz Israel umfassen werden.

Fiktive Geschichte schafft ein gewalttätiges Schicksal

Die Neuschreibung der Vergangenheit durch die Fatah schafft ihre Vision für die Zukunft. Ein fiktives, 5.000 Jahre altes „kanaanitisch-palästinensisch-arabisches“ Volk wird als Vorwand für alle Palästinenser-Rechte erfunden: „Seit dem dritten Jahrtausend v. Chr., mit anderen Worten vor 5.000 Jahren haben seine palästinensischen Einwohner es besiedelt“ (Waed, Ausgabe 37, S. 22). Die Auslöschung der authentischen jüdischen Geschichte im Land ist der Vorwand dafür Juden jegliche Rechte zu verweigern. Israelis werden als „Ausländer, die von allen Enden der Erde kamen, Fremde, die Palästina nicht kennen und nicht dort leben – weder sie noch ihre Väter und Vorväter“ gebrandmarkt (Waed, Ausgabe 36, S. 2). Von jeder Stadt in Israel und jeder Zentimeter Israels wird gesagt, dass sie Teile des besetzten Palästinas, der „gestohlenen Heimat“ sind.

Entsprechend wird Israel als der „stehlende Feind“ delegitimiert und Israelis werden als die „jüdischen Invasoren“ und „zionistischen Invasoren“ dämonisiert. Die Fatah verkündet, dass sie Israel vernichten wird, indem sie „Palästina von dem diebischen zionistischen Gebilde befreit“ (Waed, Ausgabe 32, s. 3). Israels Vernichtung wird in verschiedene Euphemismen verpackt, z.B.: „Die Zeit des Zionismus wird letztlich vorbeigehen“ und „es gibt keinen Invasoren, der es [Palästina] nicht besiegt verließ“. (Waed, Ausgabe 27, S. 23)

Diese unvermeidliche „Befreiung Palästinas2 wird nicht weniger sein, als dass palästinensische „Opfer“ Gerechtigkeit erzielen, weil Palästinenser das „absolute Recht haben sich ihre Rechte vollständig zurückzunehmen“. (Waed, Ausgabe 26, S. 12)

Ultimative Gerechtigkeit wird mit der Vertreibung aller Juden erreicht. Die Fatah legt Algerien als historischen Präzedenzfall vor: „Am Ende der Zeit des französischen Kolonialismus … flohen alle nach Frankreich… Algeriens Erfahrung stellt sicher, dass die jüdischen Siedler in Palästina am Ende verschwinden werden.“ (Waed, Ausgabe 28, S. 25; rote Hevorhebung im Original.)

Waed betont, dass das Ziel der Fatah darin besteht Israels Existenz und nicht nur Israels Kontrolle über die Westbank zu beenden. Die verweise auf „Palästina“, „gestohlene Heimat“ und „Besatzung“ beinhaltet immer den gesamten Staat Israel. Dasselbe tun alle Landkarten von „Palästina“.

Über tausende Jahre ist bewiesen worden… dass es keinen Invasoren gibt, der in dieses Land eindrang und es am Ende nicht besiegt verlassen hat und das ist das, was den zionistischen Invasoren geschehen wird. (Waed, Ausgabe 27, s. 23)

Dämonisierung

Zusätzlich zur Dämonisierung Israels als Staat dämonisiert die PA/Fatah Israelis als Individuen, bezeichnet sie als böse, rassistische, blutrünstige Killer über Ausdrücke wie die „gigantische israelische Mordmaschine“, „zionistische Banden“ und „das Blut der Kinder des Gazastreifens hat den Durst des israelischen Monsters nicht gestillt“. Neben den vielen Verleumdungen, die das Magazin verbreitet, beschuldigt es Israel Nazi-artigen Schrecken zu verbreiten.

Für die PA/Fatah ist diese fabrizierte Geschichte das, was die Vision für das palästinensische Schicksal schafft. Die Botschaft von Waed: Israel wurde durch Diebstahl geschaffen, sein Fortbestand ist ein Verbrechen und sein Ende über bewaffneten Kampf ist gerechtfertigt und unausweichlich. Die den Kindern über Waed vermittelte Bildung wird die treibende Kraft für palästinensischen Hass und Terror durch eine weitere Generation sein.

Palästinensische Nachrichtenseite rühmt Bombenanschläge auf jüdische Zivilisten der letzten zehn Jahre

Elder of  Ziyon, 4. Dezember 2022

Die palästinensische Nachrichtenseite Ultrapal – dieselbe Seite, die Shatha Hanaysha beschäftigt, die Reporterin, die direkt neben Shireen Abu Akleh stand, als diese erschossen wurde – hat einen kriecherischen Artikel über palästinensische Bombenanschläge auf Israelis im Verlauf des letzten Jahrzehnts, in dem nicht die Opfer, sondern die Bomber gepriesen werden.

Der Artikel wurde als Reaktion auf den Doppel-Bombenanschlag in Jerusalem am 23. November geschrieben.

Der Artikel ist stolz auf die Arbeit des Bombers Ishaq Taher Arafa, dessen an einer belebten Bushaltestelle platzierte Bombe 2011 die Britin Mary Jean Gardner tötete.

Er feiert Muhammad Mafarjah, der 2012 eine Bombe in einem Bus legte, durch die 20 „Siedler“ verletzt wurden.

Er beglückwünschte Abd al-Hamid Abu Srour (19), dessen Bombe 2016 in einem Egged-Bus in Jerusalem zu früh explodierte und 21 „Siedler“ verletzte.

Er feierte sogar die Ermordung von Rina Schnerb (17) durch die PFLP 2018, die er als „weibliche Siedlerin“ bezeichnete.

Welche andere Gruppe Menschen feiert derart öffentlich den Mord an Zivilisten – und die Mörder?

Vielleicht gibt es irgendwelche ISIS-Medien, die das tun, aber soweit ich weiß gibt es in der Welt keine andere angeblichen Nachrichtenmedien, deren Reporter weltweit als professionelle Journalisten anerkannt sind, die derart offen die Mörder von Juden unterstützen und feiern.

Und sie rechtfertigen ihre Morde, indem sie jedes einzelne Opfer – selbst die, die in Tel Aviv leben – als „Siedler“ bezeichnen.

2-minütiges Video von „die Al-Aqsa stürmenden Siedlern“ sorgt für reichlich Wut

Elder of Ziyon, 12. Oktober 2022

Die offizielle palästinensische Nachrichtenagentur WAFA berichtet:

Die palästinensische Präsidentschaft verurteilte die fortgesetzte Stürmung der gesegneten Al-Aqsa-Moschee durch Siedler unter dem Schutz der israelischen Besatzungspolizei.

Heute, Dienstag, sagte Präsidentensprecher Nabil Abu Rudeineh, dass die fortgesetzte Stürmung der Al-Aqsa-Moschee durch Siedler unter dem Schutz der Besatzungstreitkräfte innerhalb des Rahmenwerks der israelischen Eskalation gegen unser Volk, sein Land und seine heiligen Stätten erfolgt und ein Versuch ist ein neue Tatsachen zu schaffen, die wir nie zulassen werden.

Er warnte, dass die Fortsetzung dieser Eskalationspraktiken gegen unsere islamischen und christlichen heiligen Stätten zu mehr Spannungen und Gewalt führen und einer Explosion der Situation führen würden.

Das ist für die Palästinenser eindeutig das größte Problem, sieht man, dass dies ihre tägliche Schlagzeile in der Zeitung ist.

Glücklicherweise gehörte bei WAFA ein Video dazu, wie genau es aussieht, als am Dienstag „jüdische Siedler die Al-Aqsa stürmten“.

Seien Sie bereit von der schamlosen Respektlosigkeit für den heiligen Ort schockiert zu sein, mit der Juden still umhergehen und es vermeiden respektvoll Fußball zu spielen oder Parcouring zu betreiben.

In den Kommentaren zu diesem Video steht unter anderem: „O Gott, räche dich an ihnen.“

Das palästinensische Außenministerium war ebenfalls von diesem Video mit Familien angewidert, die respektvoll umhergehen und gab am Dienstag diese Stellungnahme ab:

Das palästinensische Außenministerium hat vor den provokativen täglichen Übergriffen durch jüdisch-extremistische Siedler auf die Altstadt von Jerusalem und die Entweihungen durch talmudisch-jüdische Gebete in der gesegneten Al-Aqsa-Moschee und ihren Vorplätzen gewarnt.

Diese „Moderaten“, die es nicht vertragen können, dass Juden still ihren eigenen heiligsten Ort betreten, können nicht als Leute betrachtet werden, die Frieden mit Juden haben wollen.

Einführung ins palästinensische Sommerlager

Hugh Fitzgerald, Jihad Watch, 1. September 2022

In der westlichen Welt, besonders in Nordamerika, fahren Kinder in Sommerlager, in denen sie Kunst und Handwerk lernen, Naturkunde studieren (einschließlich der Erkennung verschiedener Säugetiere, Insekten und Pflanzen) und spielen Tennis und Fußball. Manche lernen reiten. Viele lernen zu schwimmen oder wenn sie es schon können, ihre Züge zu verbessern. Marshmallows können geröstet und Geschichten erzählt werden, sowohl von Betreuern als auch von den Lagerteilnehmern. Diese Lager sind Gegenstand liebevollen Humors der Sorte „Hallo Mudder, hallo Vadder“.

Auch die palästinensische Autonomiebehörde betreibt Kinderlager. Dieses Jahr werden von den Palästinensern in der Westbank und dem Gazastreifen 600 Lager mit 42.000 Teilnehmern veranstaltet. Ihr Thema lautet dieses Jahr „Al-Masra wasl-Asra“, d.h. „der Ort von Al-Isra (Al-Aqsa) und die Gefangenen“, wurden in der Westbank, dem Gazastreifen und Ostjerusalem veranstaltet.

Das waren ganz andere Angelegenheiten als Lager in der westlichen Welt. Palästinensische Lager sollen junge Menschen zu Kämpfern für „Palästina“ ausbilden. Sie werden nach oder in einer Unzahl zu Ehren nach inhaftierten wie „Märtyrer“-Terroristen benannt. Ein Bericht dazu, was die palästinensische Autonomiebehörde in diesen Lagern zu Nachahmung bereit hält, ist hier zu finden: „Terroristen in von der PLO gesponserten und von der PA betriebenen Sommerlagern gepriesen“, JNS, 29. August 2022:

Teilnehmende Kinder und Teenager lernen vom Leben und den Aktivitäten von sechs Terroristen, deren Porträts in mehreren der Lager aufgehängt wurden.

Das Sommerlager im Flüchtlingslager Kubar nahe Ramallah wurde nach Marwan Barghouti benannt, der fünf lebenslange Haftstrafen plus 40 Jahre für seine Beteiligung an zahlreichen Terroroperationen in der Zweiten Intifada verbüßt, als er der Leiter des militärischen Arms der Fatah war.

Das Lager Barghouti wurde nach einem der schlimmsten palästinensischen Terroristen benannt, der aktuell fünf lebenslange Haftstrafen in einem israelischen Gefängnis verbringt, denn er organisierte Schießanschläge während der Zweiten Intifada, leitete einen Terroranschlag auf das Restaurant Seafood Market in Tel Aviv, bei dem drei Israelis getötet wurden und einen versuchten Bombenanschlag auf das Einkaufszentrum Malha in Jerusalem.

Barghouti wird nicht trotz, sondern wegen dieser Taten als Persönlichkeit für palästinensische Lagerteilnehmer hochgehalten, damit sie ihn bewundern und nachahmen.

Im Gebiet der palästinensischen Autonomiebehörde wurden einmal mehr Sommerlager für Kinder und Teenager [2022, nach dem Ende des COVID-Lockdowns] durch den Hohen rat der PLO für Jugend und Sport organisiert, so MEMRI…

Begleitet waren Freizeitaktivitäten von der Indoktrination mit extremistischen Werten wie Verehrung für Terroristen mit lebenslangen Haftstrafen für Mord, Verherrlichung von Märtyrertum und Tod und der Einträufelung des Ideals des „Palästina vom Jordan bis zum Mittelmeer“, eine Bemühung Israels Existenz zu bestreiten.

Teilnehmer an Sommerlagern lernen vom Leben und den Aktivitäten von sechs Terroristen, deren Porträts in mehreren der Lager aufgehängt wurden.

Bei der Abschlussfeier eines Lagers in Bethlehem traten Kinder vor einem Poster der sechs geehrten Terrorhäftlinge auf, wo sie denselben mörderischen Idealen die Treue schworen, die diese sechs bewegten.

Weil sie auf Facebook gepostet werden, sind die Vorgänge in diesen Lagern reichlich dokumentiert. Die Palästinenser sind stolz darauf, wie sie sich an einer Nahost-Version der HJ-Lager versuchen. Es wird jede Menge marschiert, die Palästinenser-Hymne gesungen („Krieger“) und pathetische Feiern, bei denen Lagerteilnehmer niederknien und/oder sich dem Himmel entgegenstrecken, um ihre Loyalität für die Sache Palästinas zu verkünden.

Die Wände des Lagers Barghouti sind geschmückt mit Fotos der berühmtesten Terroristen, die noch im Gefängnis sitzen. Natürlich ist Barghouti dort, dazu fünf andere. Aber zusammen mit ihnen hält es das Lager auch für angebracht weitere zu ehren, die gestorben oder befreit worden sind. Eine davon ist Leila Khaled (wer sagte, die Palästinenser behandeln Frauen nicht gleich?), die Terroristin, die weitgehend für die Entführung eines TWA-Flugzeugs 1969 und eines El Al-Flugzeugs 1970 verantwortlich war, bei denen keine Passagiere verletzt wurden, was nicht an Khaled lag, die eine Granate den Gang des El Al-Flugzeugs entlangrollte; es war schieres Glück, dass sie nicht explodierte. Ein Bild von ihr mit einer AK-47 im Arm und eine Keffiyeh tragend wurde zu einem Kult-Foto und dieses Bild wird in palästinensischen Sommerlagern zur Schau gestellt.

Eine weitere Terroristin, die die PA begierig in Sommerlagern, wie auch in palästinensischen Städten bewirbt, ist Dalal Mughrabi, die am schlimmsten Terroranschlag in der Geschichte Israels beteiligt war, dem Küstenstraßen-Massaker von 1978, bei dem ein israelischer Bus entführt wurde. 38 israelische Zivilisten wurden getötet, 13 davon Kinder. Mughrabi selbst wurde bei der Operation zur „Märtyrerin“. Die Palästinenser verloren keine Zeit bei der Glorifizierung dieser Massenmörderin. Wie Barghouti hatte sie ein Lager mit ihrem Namen, abgesehen davon, dass sie Objekt für Studium und Lob in den anderen palästinensischen Lagern ist.

Eine dritte Terroristin, der in diesen palästinensischen Sommerlagern viel Aufmerksamkeit gewidmet wurde, ist Rasmea Odeh. Dieses Mitglied der PFLP wurde 1970 in Israel inhaftiert, weil sie 1969 zwei Terroranschläge beging: Die Bombe in einem Jerusalemer Supermarkt, der das Leben zweier Studenten der Hebräischen Universität forderte; und der versuchte Bombenanschlag auf das britische Konsulat in Jerusalem vier Tage später.

Odeh wurde 1980 bei einem Austausch freigelassen und zog 1995 in die USA. Sie wurde 2004 amerikanische Staatsbürgerin. Beide Schritte – sie in die USA einreisen zu lassen und dann Staatsbürgerin zu werden – erscheinen mir unerträglich und kaum glaublich. Zum Glück wurde sie 13 Jahre nach Erhalt der Staatsbürgerschaft ausgewiesen, weil sie über ihre terroristische Vergangenheit gelogen hatte. (Hatten die USA sie denn nicht in ihrer Terroristen-Datenbank?)

Auch sie ist in diesen Sommerlagern geehrt worden. Mädchen geloben sie sich als Vorbild zu nehmen, zu tun, was sie und Leila Khaled und Dalal Mughrabi taten. Mädchen wie Jungen lernen die Einzelteile eines Gewehrs kennen und wie man damit umgeht. Sie lernen Lieder über die von palästinensischen „Märtyrern“ vollbrachten Taten – die Morde an verhassten Israelis. Bei der feierlichen Abschlussveranstaltung am letzten Tag des Lagers versprechen Jungs wie Mädchen auf einer Bühne mit einer Palästinenserflagge, dass sie dasselbe tun werden.

Solche Sommerlager haben eine starke militärische und ideologische Komponente. Am nächsten kommen diese palästinensischen Lager wahrscheinlich dem Camp Siegfried, das von den Nazis betriebene Lager von Fritz Kuhns German-American Bund in Yaphank (Long Island), das erst schloss, als die USA Nazi-Deutschland den Krieg erklärten. Es gab in den späten 1930-er Jahren in ganz Amerika eine Reihe von Nazi-Sommerlagern, aber das berühmteste war Camp Siegfried. Zusammen mit so harmlosen Aktivitäten wie Segeln und Studium der Natur wurde den Siegfried-Teilnehmern von den Lagerleitern befohlen mitten in der Nacht in Uniform durch die Wälder zu marschieren, wobei sie manchmal Waffenattrappen trugen. Statt an Lagerfeuern Marshmallows zu rösten oder Cowboy-/Indianer-/Folk-Songs zu singen, wie amerikanische Lagerteilnehmer es machen, sangen sie in Camp Siegfried Deutschland, Deutschland über alles und die Nazi-Hymne, das Horst-Wessel-Lied. Hitler-Bilder aus verschiedenen Phasen seines Aufstiegs an die Macht wurden aufgestellt. Der Hitler-Gruß wurde gegeben. Unterricht in Nazi-Ideologie war Pflicht.

Näher sind wir Amerikaner nie an die Lager für Kinder gekommen, die heute von den Palästinensern betrieben werden. Wir können die palästinensischen Sommerlager nicht schließen. Aber wir können diese Lager und ihre inneren Abläufe der westlichen Öffentlichkeit zur Kenntnis bringen, die besser darüber informiert werden muss, wie sogar dieses scheinbar harmlose Unternehmen – das Sommerlager für Kinder – dazu geschaffen ist die Vergangenheit zu ehren und die Zukunft, Terroristen und jungen Gehirnen einzutrichtern: „Vom Fluss bis zum Meer wird Palästina frei sein.“

Vor „Palästina“: Erkundung der ungebrochenen jüdischen Verbindung zum Tempelberg

Akiva Van Koningsveld, HonestReporting, 2. Juni 2022

Vermeintliche israelische Bedrohungen der Al-Aqsa-Moschee, der drittheiligsten Stätte des Islam, gebaut auf den Ruinen des antiken jüdischen Tempels in der Altstadt von Jerusalem, sind schon lange ein Schlachtruf für palästinensischen Terrorismus gewesen. Beispielsweise wurde das Massaker von Hebron 1929, bei dem Araber 67 jüdische Einwohner der Stadt ermordeten, von Gerüchten ausgelöst, Juden würden planen die Kontrolle über die Moschee an sich zu reißen.

In jüngerer Zeit, nachdem der palästinensische Bewaffnete Raad Hazem am 7. April 2022 in Tel Aviv drei Israelis tötete und mehr als ein Dutzend weitere verletzte, waren Terrorgruppen schnell dabei den Anschlag mit der Behauptung in Verbindung zu bringen, die Heiligkeit der Al-Aqsa sei bedroht.

Internationale Medien perpetuierten in den letzten Wochen das palästinensische Narrativ, indem sie jüdische Besucher, die über den Tempelberg schlenderten, als „ultra-rechtsextreme israelische Nationalisten“ (VICE), „rechtsgerichtete jüdische Nationalisten“ (NPR) und „religiöse Extremisten“ (Associated Press) beschrieben.

Aber während Religionsfreiheit für Juden auf dem Tempelberg innerhalb der israelischen Gesellschaft ein heißes Thema ist, ist die Andeutung, der Tempelberg sei nur für „Extremisten“ (Agence France Presse) heilig, völlig ahistorisch.

Tatsächlich haben Juden den Berg seit Jahrhunderten besucht und dort gebetet.

Laut jüdischer mündlicher Mainstream-Tradition sowie auch mystischen Quellen gehört zum Tempelberg (Hebräisch: „Har HaBayit“) der Grundstein („Even HaSchetiya“), von dem aus Gott die Welt schuf. Die Midrasch und der Jerusalemer Talmud erklären weiterhin, dass Adam, der erste Mann, aus dem Staub des Plateaus von Jerusalem geschaffen wurde. Dann brachten Kain, Abel und Noah auf demselben Berg Opfer. In Genesis (1. Mose) 22 wird dem jüdischen Patriarchen Abraham befohlen seinen Sohn Isaak als Opfer darzubringen – auf dem Berg Moria, der als weiterer Name für dieselbe Stätte identifiziert wird.

Später kaufte König David dem Jebusiter Arauna den Dreschboden ab (2. Samuel 24, 24, 1. Chronik 21, 22-30) um einen Altar zu bauen. Sein Sohn Salomo baute schließlich um 950 v.Chr. auf dem Even HaSchetiya den ersten Tempel, den Mittelpunkt der jüdischen Verehrung, mit dem Allerheiligsten und seiner Bundeslade.

Bei Ausgrabungen gefundene archäologische Schätze scheinen den Bericht der hebräischen Bibel aus dieser Periode im antiken Israel zu bestätigen.

Die zentrale Bedeutung des Tempelbergs: Die Westmauer ist NICHT der heiligste Ort des Judentums

Obwohl der Tempel jetzt in Ruinen liegt – Salomos Tempel wurde 586 v.Chr. von den Babyloniern und der zweite Tempel von den Römern 70 n.Chr. zerstört – hat sich der religiöse Status des heiligsten Ortes des Judentums nie geändert. Der jüdische Weise Maimonides (1138 bis 1204) kommt in seinem Hauptwerk Mischne Thora zu dem Schluss, dass „ein Mensch [den Ort] in so Ehrfurcht halten sollte, wie es gemacht würde, wenn der Tempel noch stünde.“

Die zentrale Rolle des Tempelbergs für das Judentum ist über jeden Zweifel erhaben. Während der Gebete haben sich Juden seit undenkbaren Zeiten dreimal täglich der heiligen Hügelkuppe in Jerusalem zugewandt. Im Gegensatz zu dem, was einige Nachrichtenorgane gerne suggerieren (siehe z.B. hier, hier and hier), ist die Westmauer nicht der „heiligste Ort“ des Judentums. Typisches Beispiel: Die Mauer – der letzte verbleibende Teil des Geländes des zweiten Tempels – wurde erst im 16. Jahrhundert zu einem wichtigen Ort.

Während einige religiöse Juden dabei bleiben, dass auf den Tempelberg zu steigen an sich derzeit wegen Fragen ritueller Unreinheit und ohne das Vorhandensein der roten Färse verboten ist, betete Maimonides vermutlich im Herbst 1165 auf dem Har HaBayit. Ein weiterer jüdischer Weiser, der Chatam Sofer (1762 bis 1839) gab sogar ein Urteil zum jüdischen Recht aus, in dem er erklärte, dass es immer noch möglich ist das Pessah-Opfer auf dem Tempelberg darzubringen – wenn die herrschende Obrigkeit das erlaubt.

Führende Rabbiner haben festgehalten, dass Juden mit Gebet auf dem Berg Moria fünf Gebote gleichzeitig erfüllen.

Ist das legal? Das Status quo-Abkommen von 1967

Seit Israel in einem Verteidigungskrieg 1967 die Kontrolle über Ostjerusalem gewann, ist ein informelles Regelwerk in Kraft, das als der „Status quo“ den Stand der Dinge an dem heiligen Ort geregelt hat. Aus Angst vor einem breiteren religiösen Konflikt nach dem Sechstage-Krieg stimmte Verteidigungsminister Mosche Dayan zu, die von den Jordaniern geleitete islamische Waqf den Tempelberg weiter verwalten zu lassen.

Unter dieser Status quo-Vereinbarung, die Premierminister Naftali Bennetts Regierung aufrechtzuerhalten zugesagt hat, dürfen Juden und andere Nichtmuslime den Tempelberg besuchen, aber nicht dort beten. Gerichte haben aber bisweilen die Rechtmäßigkeit des Verbots angezweifelt (siehe hier und hier). Das Gesetz zum Erhalt der Heiligen Orte von 1967 stellt freien Zugang und Schutz für alle heiligen Stätten unter israelischer Zuständigkeit fest, auch denen im östlichen Teil seiner Hauptstadt.

Es lohnt sich festzuhalten, dass derselbe Status quo das Zeigen von Flaggen jeglicher Art an dem heiligen Ort verbietet. Dennoch sind Journalisten, die sich auf Juden konzentrierten, die an ihrem heiligsten Ort Worte des Gebets aussprachen, scheinbar desinteressiert in der unablässigen Zurschaustellung der Flaggen der von den USA als Terrororganisationen eingestuften Gruppierungen an der angeblich drittheiligsten Stätte des Islam.

Während die Regierung in Jerusalem ständig daran arbeitet die Ruhe zu bewahren und Gewalt zu verhindern, ermutigen die palästinensische Autonomiebehörde, die Hamas und Jordanien ständig zu Zusammenstößen mit israelischen Sicherheitskräften, die versuchen die Pilger aller Religionen zu schützen.

Es ist klar, dass trotz des Beharrens arabischer Führer darauf, friedliche Besuche von Israelis würden auf die Entweihung des heiligen Bergs hinauslaufen, die jüdische Verbindung zum Tempelbergareal – und tatsächlich Gesamt-Jerusalems – mindestens eintausend Jahre älter ist als der Begriff „Palästina“.

Ein Muslim stürmt die Kotel und schließt sich talmudischen Gebeten an

Elder of Ziyon, 3. Juni 2022

Arabische Medien sind aufgebracht wegen dieses Tweets von Mohammed al-Dhirabi, einem Ausbilder des Council of Arab Economic Unity [Rad der arabischen wirtschaftlichen Einheit] der Liga Arabischer Staaten, der Israel besucht.

Wir freuen uns, unseren jüdischen Brüdern und Angehörigen auf der ganzen Welt und allen Menschen des großen Volkes Israel unseren Segen zu senden, und wir wünschen ihnen einen gesegneten Freitag und Shabbat Shalom

Watanserb berichtete davon so:

Der mit seiner Zionisierung prahlende bahrainische Ausbilder Muhammad al-Dhirabi, beim Council of Arab Economic Unity des Liga Arabischer Staaten akkreditiert, veröffentlichte ein Bild von sich, wie er direkt neben einer Reihe jüdischer Extremisten an der Al-Buraq-Mauer, von den Zionisten „die Westmauer“ genannt, talmudische Gebete vollführt.

Al-Dhirabi erschien in dem Foto, einen weißen Umhang und eine rote Schemagh tragend, direkt an der Mauer, begleitet von einer Gruppe extremistischer Juden, die Gebete vollführen.

Der Tweet ist ein Schabbat Schalom-Gruß an alle Juden.

Beachten Sie, dass die Juden kein Problem damit haben, dass ein Muslim mit ihnen an der Kotel betet. Der Kontrast zum muslimischem Beharren darauf, dass kein Jude auf dem Tempelberg betet (oder ihn gar besucht) könnte nicht auffälliger sein.