Terroristen mit ständig erweitertem Anspruchsdenken

Jeder, der sich mit dem „Nahost-Konflikt“ (heißt: mit dem Terrorkrieg der „Palästinenser“ gegen Israel“) beschäftigt, erinnert sich an den September 2000: Ariel Sharon besuchte als (innen-) politische Geste den Tempelberg, in Koordination mit der PA und ohne den Mocheen auch nur nahezukommen. Die PA-Führung nahm das als Anlass für eine Propagandalüge, mit der die sogenannte „zweite Intifada“ (Terrorkriegswelle) gegen jüdische Zivilisten Israels losgetreten wurde. Dazu logen sie Sharon habe die Al-Aqsa-Moschee geschändet. Bis heute glauben viele im Westen – und vor allem die Israelhasser, die sich oft auch noch als Israelfreunde bezeichnen – dieses Märchen und verschließen die Augen vor den vorhandenen Tatsachen: dass z.B. Terrorführer Marwan Barghouti sich erstmal bitter beklagte, die Araber seien nicht richtig aktiv geworden und die Intifada mehr als 24 Stunden nicht in Gang gekommen.

Seitdem hat sich die Lügenkampagne über die „Erstürmung“ der Al-Aqsa-Moschee ausgeweitet. Auch geografisch. Juden müssen nur auf dem Tempelberg-Plateau auftauchen und schon ist die angeblich drittheiligste Stätte des Islam geschändet. Im nächsten Schritt wurde der Platz vor der Westmauer („Klagemauer“) von den Terroristen als integraler Bestandteil der Al-Aqsa definiert und den Juden verboten. Das sei kein jüdischer heiliger Ort, sondern die „al-Buraq-Mauer“, wo Mohammed angeblich sein fliegendes Pferd angebunden habe, bevor er seinen angeblichen Aufstieg in den Himmel antrat.

Jede Annäherung von Juden an den Tempelberg wird seit einigen Jahren als Schändung der Al-Aqsa zur Aufhetzung der Muslime benutzt.

Aber anscheinend reicht das inzwischen auch nicht mehr. Vor einigen Tagen kam Außenminister Lapid in Jerusalem an eine Stelle in der Nähe des Damaskustors, um dort den Polizisten für ihren Dienst zu danken und ihre Leistungen zu würdigen. Er ging nicht einmal auf den Platz vor dem Tor, geschweige denn hindurch. Er hielt keine Rede gegen Araber oder Muslime. Er ging nicht hin und verkündete die Souveränität Israels über das Tor, die Altstadt, „Ost“-Jerusalem oder sonst etwas.

Aber auch das ist inzwischen eine Schändung. Propagandatröten von PA und Hamas beschworen die „Stürmung“ des Damaskustors durch den Minister. Die Hamas schwafelte von einer „gefährlichen Eskalation“ wegen dieser „Stürmung des Damaskustors“. Das werde Konsequenzen haben und Israel sie dafür verantwortlich. Ein paar Stunden später gab es – den zweiten Abend in Folge – gewalttätige Krawalle am Damaskustor (die gingen dann auch die nächsten Abende weiter). Dabei wurden Araber und Polizisten verletzt. Was natürlich auch wieder Böswilligkeit Israels gewesen sein soll.

Die Terroraktivitäten, bei denen inzwischen 13 Israelis ermordet wurden, waren der Anlass für Lapids Besuch bei den Polizisten gewesen. Hamas und PA tun so, als hätten diese nichts mit allem Handeln der Israelis und schon gar nichts mit Lapid zu tun. Dafür streuen sie inzwischen Gerüchte, Lapid habe den Tempelberg und die Al-Aqsa betreten und damit geschändet.

Genauso, wie die Terroristen im September 2000 vorbereitet waren den Anlass als Rechtfertigung für eine Terrorwelle zu nehmen, waren sie auch jetzt vorbereitet, die gewalttätigen Krawalle auszudehnen. Der ach so heilige Ramadan ist für sie noch eine besondere Gelegenheit die Leute aufzuhetzen und zu Gewalttaten anzustacheln.

Sie beanspruchen die Hoheit nicht nur über die Moscheen auf dem Tempelberg oder das Tempelbergplateau oder das Umfeld des Tempelbergs; auch nicht mehr nur über die Altstadt, sondern sogar deren direktes Umfeld. Da dürfen keine Juden sein. Das muss „bekämpft“ werden.

Die Muslim-Terroristen versuchen den Juden immer mehr wegzunehmen, immer mehr für sich zu beanspruchen. Und sie versuchen das mit Gewalt, Mord und Totschlag durchzusetzen. Das kann und darf Israel nicht länger hinnehmen. Auch wenn die „internationale Gemeinschaft“ und vor allem die westliche Presse da wieder aufheulen wird. Das machen sie sowieso mit ihrer Täter-Opfer-Umkehr. Eine zauderliche israelische Regierung wird gegen die Terroristen verlieren. Das müssen auch ein Bennett und ein Gantz endlich begreifen, die versuchen der Lage mit Mitteln Herr zu werden, die von anderen schon lange und vergeblich ausprobiert wurden.

Quellen u.a.
https://heplev.wordpress.com/friedfertigkeiten/friedfertigkeiten-2022/
https://www.jns.org/hamas-israel-to-bear-consequences-of-lapids-damascus-gate-visit/
https://robertspencer.org/2022/04/israel-foreign-minister-lapid-walks-near-the-damascus-gate-provokes-the-palestinians

„Horden zionistischer Siedler werden Korruption, Sex-Tourismus und Spionage nach Marokko bringen“

Elder of Ziyon, 15. März 2022

Algerie Presse Service fand einen antiisraelischen Marokkaner, der wegen des ersten Flugs von Royal Air Maroc nach Tel Aviv Schaum vor dem Mund hatte.

Das makzenische System [Marokko] hat das Tempo der Normalisierung mit dem zionistischen Gebilde auf eine „hysterische“ Weise erhöht, damit in Kürze alle Sektoren abgedeckt sind, einschließlich des Lufttransports, bei dem am Sonntag der erste direkte Flug zwischen Marokko und dem zionistischen Gebilde gestartet wurde, trotz Warnungen von Menschenrechtsorganisationen und Gegen der Normalisierung, den Tourismus nicht zu normalisieren, der als „neue Kolonisierung des Königreichs“ betrachtet wird.

Der Leiter der marokkanischen Kommission zur Unterstützung der Angelegenheiten der Nation, Abdel Samad Fathi, warnte … die Eröffnung einer direkten Flugverbindung zwischen dem zionistischen Gebilde und Marokko ziele darauf „die Zionisten in die Lage zu versetzen über das Tor des Tourismus in Marokko einzumarschieren und das, nachdem die Tore den besetzenden Siedlerhorden geöffnet wurden, damit sie die Heimat betreten.“

Er hoch in diesem Kontext hervor, dass die Eröffnung direkter Flugverbindungen zwischen Marokko und dem Besatzungsgebilde auch darauf abzielt „die Zahl der zionistischen Besucher im Vergleich zur Zeit vor dem verhängnisvollen Abkommen zu vervierfachen und 200.000 zionistische Invasoren jährlich zu erreichen, wobei die Fluggesellschaft des zionistischen Gebildes mitmacht, was vier wöchentliche Flüge zwischen dem zionistischen Gebilde und Marokko schafft.“

Der marokkanische Menschenrechtler verurteilte die Eröffnung dieser direkten Route, die aus zahlreichen Gründen unter „Hochverrat, normalisierte Kriminalität und moralische Verfehlung“ fällt, darunter, dass „es ein Willkommen von Mördern und Kriminellen ist“ und eine Belohnung derjenigen, die aus Marokko emigrierten, um sich am zionistischen Projekt arabisches Land zu besetzen und Muslime zu töten und zu vertrieben zu beteiligen.“

Und derselbe Sprecher betonte, wenn Tourismus-Normalisierung „Hochverrat und ein Verbrechen“ ist, dann ist es auch auf mehreren anderen Ebenen für Marokko nicht ohne Risiko, darunter „Schwächung der Immunität des Volks vor dem Zionismus-Virus, der den Weg für das intellektuelle und emotionale Eindringen des zionistischen Projekts in das marokkanische Volk.“

Außerdem ermöglich die Tourismus-Normalisierung nach seinen Angaben „den Prozess der Spionage und Rekrutierung  zum Nutzen des zionistischen Gebildes gegen die Interessen des Heimatlandes und der Nation, in deren Kern sich die Sache der Palästinenser befindet und das trägt zur Verbreitung von Korruption und Ermutigung des Sex-Tourismus bei sowie zur Unterstützung und Stärkung der Normalisierungs-Lobbys in unserem Land und sie zur Umsetzung der Mittel für seine subversiven Projekt zu bringen.“

Nach Angaben des Leiters der Marokkanischen Kommission zur Unterstützung der Nation liegt die Gefahr der Tourismus-Normalisierung auch darin, dass „der Prozess der Umsetzung zionistischer Pläne ermöglicht wird, denn es handelt sich um einen Feind und Besitzer eines rassistischen Expansionsprojekts“; er betonte: „Es ist eine Illusion zu glauben, dass die Anwesenheit der Zionisten in Marokko sich auf Erholung beschränkten wird.“

Jetzt lesen Sie den ersten Absatz noch einmal und entscheiden Sie, wer hier „hysterisch“ ist.

Palästinensische Projektion: Jetzt beschuldigen sie die Juden sie absichtlich mit Autos zu überfahren

Elder of Ziyon, 6. Januar 2022

Heute Morgen [6. Januar] wurde ein palästinensischer Mann, der zu Fuß zur Arbeit ging, von einem Auto erfasst, als er die Straße überquerte. Er starb. Palästinensische Medien sagten, der Fahre sei ein jüdischer Siedler gewesen.

Das palästinensische Ministerium für äußere Angelegenheiten verurteilte, was es „die vorsätzlichen Verbrechen des Überfahrens von palästinensischen Bürgern durch die Besatzungskräfte und Siedlern, die an mehr als einer Stelle in der besetzten Westbank eskalieren und verbreiten“ nennt und sagte, sie betrachten das  als gezielten Versuch Palästinenser zu töten und „eine Erweiterung einer rassistisch-kolonialen Mentalität, die das Leben der palästinensischen Bürger auf verschiedene Weisen drangsaliert“.

Es gibt keine Kampagne Israels – oder jüdischer Einwohner Judäas und Samarias – Palästinenser zu überfahren. Es hat Unfälle von Juden gegeben, die Palästinenser anfuhren und Palästinenser, die andere Palästinenser anfuhren.

Aber die Palästinenser zielen mit Auto-Rammanschlägen heutzutage weiter absichtlich auf Juden.

Wir haben palästinensische psychologische Projektion schon früher gesehen, aber das ist ein so offensichtlicher Fall, wie man ihn sich nur vorstellen kann. Weil die palästinensischen Rammanschläge mit Autos ausdrücklich antisemitisch, ausdrücklich vorsätzlich sind und ausdrücklich gefeiert werden.

Sie glauben mir nicht? Hier ist eine Auswahl an Karikaturen der letzten Jahre, mit denen Palästinenser angespornt werden Juden zu überfahren und die sich über Juden lustig machen, die nicht überfahren werden wollen:

Wie üblich beschuldigen die Palästinenser die Juden zu tun, was sie selbst tun – oder tun würden, wenn sie die Gelegenheit bekommen.

Ihre Anschuldigungen spiegeln ihr eigenes Verlangen. Immer.

Der Unterschied zwischen Rechtfertigungen und Gründen für Judenhass

Elder of Ziyon, 25. April 2021

Seit die Juden in Ägypten waren, hat es Judenhass gegeben. Die gesamte Zeit über rechtfertigten die Judenhasser ihren Hass mit Gründen, die für die jeweilige Generation vernünftig klangen.

Pharao sagte, Juden seien eine Fünfte Kolonne. Haman sagte, Juden würden die Gesetze des Königs nicht respektieren. Antiochus sagte, Juden lehnten es ab sich zu assimilieren. Christen sagten Juden töteten ihren Gott. Juden wurden beschuldigt Nichtjuden zu töten, besonders ihre Kinder. Juden nahmen Zinsen auf Kredite. Juden lebten abgetrennt für sich. Juden versuchten sich zu assimilieren und Staaten zu übernehmen. Juden repräsentierten den Kapitalismus. Juden repräsentierten den Kommunismus. Juden waren eine Untermenschen-Rasse.

Praktisch niemand sagte, er würde Juden ohne Grund einfach so hassen. Sie hatten immer einen Grund. Aber spätere Generationen konnten leicht erkennen, dass jeder Grund überhaupt kein Grund war – es handelte sich um eine Ausrede, um den Hass zu rechtfertigen.

In jedem Fall kam der Hass zuerst – und dann die Ausrede.

Zu der Zeit, in der diese Dinge geschahen, glaubten manche Juden, die Gründe seien gültig und sie sollten versuchen sich von den „schlechten“ Juden zu distanzieren, um sich bei ihren Unterdrückern zu integrieren. Hellenisten, frühe jüdische Christen, die mittelalterlichen Apikorsim und Minim, die deutsche Reformation, sie alle versuchten in einem gewissen Ausmaß der Verfolgung als Juden zu entkommen, indem sie sich mit den Antisemiten ihres jeweiligen Zeitalters identifizierten.

In diesem Sinn lässt sich der neue Antisemitismus nicht von den vielen alten Versionen unterscheiden.

Die Leute hassen Israel und den Zionismus nicht wegen zionistischer Philosophie oder Handeln der israelischen Regierung. Sie hassen Israel, weil es jüdisch ist. Die vielen Gründe, die sie angeben, um diesen Hass zu rechtfertigen, sind alle im Nachhinein gegeben. Das war in der Frühzeit des Zionismus bis zur Wiedergeburt Israels sehr offensichtlich, aber im Kielwasser des Holocaust war deutlicher Judenhass nicht mehr in Mode, also wurde er durch Hass auf den jüdischen Staat ersetzt, der bis heute besteht. Die Klasse an Menschen, die sagen, sie würden „Besatzung“ hassen, hassten Israel vor 1967; die Leute, die es als „kolonialistisch“ bezeichnen, hassten es, bevor das Wort zum Schimpfwort wurde.

Ihre Gründe sind Ausreden und das ist offensichtlich, denn ihr Hass erstreckt sich nicht auf andere Staaten, die dieselben unterstellten Merkmale haben.

Heute kann niemand ernsthaft die Einwände gegen einen jüdischen Staat lesen, die die arabischen Führer vor1948 angaben, und glauben, dass sie nichts als Ausreden für ihren Wunsch sind die Juden ethnisch aus der Region zu säubern. Niemand kann die Geschichte der Juden in arabischen Staaten im 20. Jahrhundert betrachten und glauben, dass ihre Führer wirklich nur gegen den Zionismus und nicht gegen die Juden sind.

In einer Generation oder zwei wird dasselbe für die Argumente gegen Israel von heute gelten – aber sie werden durch andere ersetzt werden.

Die neuen Antisemiten sind ganz scharf darauf den Zionismus und Israel vom Judentum zu trennen. Sie wollen an ihren Ausreden festhalten und vorgeben, dass sie legitime Gründe für ihren Hass haben. Wenn man wahrhaftig sieht, dass der heutige Antizionismus eine durchdachte Fiktion ist und nichts mehr als eine neue Erscheinungsform des „ältesten Hasses“, dann ist es einfacher zu sehen, dass ihre Argumente die der Antisemiten von früher spiegeln. Juden/Zionisten haben zu viel Macht! Juden/Zionisten haben Gefallen daran Nichtjuden zu töten! Juden/Zionisten glauben, sie seien besser als alle anderen! Die Welt wäre ohne Juden/Israel besser dran! Das ist ein neues Etikett auf einer sehr, sehr alten Flasche.

Wie wir es so oft im Verlauf der Geschichte gesehen haben, gibt es jede Menge Juden, die die Argumente der heutigen Antisemiten enthusiastisch aufnehmen. Juden, die wie ihre hellenistischen und Reformvorfahren hoffen nicht zum Objekt des heutigen Antisemitismus zu werden, indem sie sich mit den neuen Hassern identifizieren – und sie sogar übertreffen.

Die neuen Minim sind so stolz auf ihren Hass, wie es die alten waren. Sie nutzen ihren jüdischen Hintergrund, um ihre Argumente gegen Juden zu untermauern, wie Generationen von jüdischen Konvertiten zum Christentum es machten. Sie verallgemeinern das Tun einiger weniger Juden, um alle Juden Israels in klassischer Zurschaustellung purer Bigotterie zu stereotypisieren und zu behaupten, dass sie antirassistisch sind.

Die Scheinheiligkeit, die beweist, dass ihre Argumente wertlos sind, hört hier nicht auf. Menschen, die oft nur die dünnste Beziehung zum Jüdisch sein haben, tun so, als ob sie vor Jüdisch sein definieren. Menschen, die modernen Antisemitismus rechtfertigen, tun so, als ob sie Antisemitismus definieren können. Menschen, die schnell dabei sind gewalttätige Randale von Leuten zu rechtfertigen, die sie unterstützen sind noch schneller dabei weit weniger gewalttätige Demonstrationen von Juden zu verurteilen.

Die Ausreden für Antisemitismus haben sich im Lauf der Zeit immer in Beziehung zu dem verwandelt, was in der jeweiligen Generation als am anstößigsten gilt. Der Holocaust beendete den Antisemitismus nicht – er veranlasste Antisemiten nur dazu mit neuen Rechtfertigungen für denselben Hass aufzuwarten und Israel ist das perfekte Ziel für diesen Hass.

Die Antisemiten haben immer Gründe. Man muss sich nur die Geschichte des Antisemitismus ansehen, um zu erkennen, dass ihre Rechtfertigungen für ihren wirren, irrationalen Hass genauso grotesk sind wie es die Ausreden ihrer Vorgänger waren.

Hass lehren: Medien blind für PA-Hetze, als bei Terrorverdächtiger (14) „gewalttätige“ Schulbücher gefunden wurden

Rachel O’Donoghue, HonestReporting, 12. Dezember 2021

Als bei einer Verdächtigen bei einem Terroranschlag Lesematerial gefunden wurde, das Gewalt gegen genau die Leute propagiert, die das Ziel dieses Verbrechen waren, sollte man diese Tatsache für auffällig und berichtenswert halten. Leider scheint es so, dass Reuters und andere Publikationen, die den Messeranschlag auf eine israelische Frau vor ihren fünf Kindern durch eine palästinensische Jugendliche letzte Woche scheinbar vernünftig zu erklären versuchten, sehr zugeknöpft sind, was die Berichterstattung darüber angeht, dass die Teenagerin im Besitz einer Reihe PA-Schulbücher gefunden wurde, die Aufstachelung zu Gewalt beinhalten.

Reuters sah sich letzte Woche breiter Verurteilung ausgesetzt, nachdem sie einen Artikel mit der Schlagzeile veröffentlichten: „Palästinensisches Mädchen steht vor Vertreibung aus Jerusalem wegen Verdacht auf jüdische Nachbarin eingestochen zu haben“; dieser wurde kritisiert, weil der Leser damit stillschweigend eingeladen wurde, für das mögliche Motiv der Terrorangreiferin Sympathie zu empfinden. Wie HonestReporting damals hervorhob, wurde eine Version der Story der Nachrichtenagentur von zahlreichen internationalen Medien weiter veröffentlicht, so bei Yahoo News und France24.

Dennoch lehnen es diese prominenten Nachrichtenorganisationen ihr Vorgehen aufgrund der jüngsten Entwicklung zu ändern.

Die gemeinnützige israelische Watchdog-Gruppe IMPACT-se, die Bildungsquellen auf extremistisches Material hin beobachtet, deckte auf, dass die 14-jährige Tatverdächtige bei ihrer Verhaftung Bücher dabei hatte, die „gewalttätige“ Inhalte haben, darunter Leseverständnis-Übungen, die Terroranschläge auf israelische Zivilisten als „Grillparty“ beschrieben.

Eine weitere Lektion, angeblich um Kinder Statistik zu lehren, verweist auf die von Israel getöteten „Märtyrer“, während ein Text in Sozialwissenschaften bewaffneten Widerstand als „legitim“ und „natürlich“ bezeichnet.

IMPACT-ses CEO Marcus Sheff sagte als Kommentar zu dieser beunruhigenden Entdeckung:

Es ist schwer sich eine tragischere Metapher für den dreisten Antisemitismus und Ermutigung zu Gewalt im palästinensischen Lehrplan vorzustellen, als ein 14-jähriges palästinensisches Mädchen, das auf eine erkennbare Jüdin einsticht, während es die aufstachelnden Schulbücher der PA in ihrem Rucksack mit sich trägt. Diese Schulbücher sind von der PA strategisch gestaltet worden, um bei 1,3 Millionen Kindern eine Kultur von Hass und Gewalt zu schaffen.

Dass so viele Medien sich entschieden haben diese bemerkenswerten Fakten zu ignorieren, ist leider Teil eines Musters, vor der Hetze der palästinensischen Autonomiebehörde die Augen zu verschließen.

Einmaleins des Hasses: Schulbücher der Palästinensischen Autonomiebehörde

HonestReporting hat zum Beispiel ausführlich beschrieben, dass PA-Schulbücher junge Menschen in die von der United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees (UNRWA) betriebenen Schulen ausbilden, Material beinhalten, das antisemitisch war, verurteilte Terroristen „verklärte“ und Verweise auf den jüdischen Staat aus Landkarten beseitigte.

Im April verurteilte das EU-Parlament die UNRWA für ihre Aufstachelung zu Hass und Gewalt in ihren Schulbüchern. Im Juni stellte ein von der Europäischen Union in Auftrag gegebener Bericht fest, dass PA-Schulbücher zu Gewalt gegen Israelis ermutigen und antisemitische Botschaften enthalten. Im September sagte das EU-Parlament, es werde anfangen die Gelder, die das Flüchtlingshilfswerk der UNO erhält, von der Beseitigung der Hetze gegen den jüdischen Staat aus den palästinensischen Schulbüchern abhängig machen.

Was in Büchern gelehrt wird, bleibt nicht in Büchern

Und der Hass, der in Schulbüchern auftaucht, bleibt nicht dort. Im Verlauf der letzten Wochen hat es einen Besorgnis erregenden Anstieg der Zahl der Terroranschläge in Israel gegeben, darunter die tödlichen Schüsse auf Eli Kay in Jerusalems Altstadt am 21. November.

Solche Anschläge sind ausnahmslos als Vorfälle mit „einsamen Wölfen“ beschrieben worden, womit suggeriert wird, die Tätern seien nicht unterstützt und sie seien nicht ermutigt worden, die gewalttätigen Akte auszuführen (siehe hier und hier).

Aber die Einzeltäter-Etikettierung dient ungewollt dazu die Tatsache zu verbergen, dass diese Terrorakte nicht in einem Vakuum begangen werden: Sie sind untrennbar mit einer Kultur der Hetze verbunden, die von einer Führung betrieben wird, die die Palästinenser radikalisiert.

Ein Beispiel: Kurz nachdem der 26-jährige Kay vom Hamas-Mitglied Fadi Abu Schkahaydam niedergeschossen wurde, wurde der ehemalige PA-Sprecher Nour Odeh damit zitiert, dass er Israel für den Anschlag  verantwortlich machte – eine Sichtweise, die offenkundig sinnbildlich für die Haltung der palästinensischen Autonomie steht.

Dennoch zeigen die Daten von HonestReporting in den Dutzenden Medienberichten über diesen aktuellen Anschlag, dass die sogenannte „Geld für Mord“-Politik der PA, die Terroristen und ihre Familien für die Ermordung israelischer Zivilisten belohnt, nicht ein einziges Mal erwähnt wird.

Dadurch, dass sie die Zahlung von Gehältern an Terroristen der PA nicht berichten, verweigern die Medien den Lesern und Zuschauern auch Wissen darüber, wie diese Gelder sonst hätten ausgegeben werden können: für den Bau neuer Krankenhäuser, zur Versorgung bedürftiger Palästinenser und für die Reform der Lehrpläne – angefangen mit der Beseitigung des Hasses auf Israel und die Förderung von Terror.

Wenn Reuters und andere glauben, es sei bemerkenswert, dass die Familie eines Mädchens, das beschuldigt wird eine jüdische Mutter niedergestochen zu haben, vor der Zwangsräumung steht, warum denken sie nicht, dass es gleichermaßen bedeutend ist, wie die Verdächtige über ihre Schulbücher gehirngewaschen wurde?

Die Lüge, die Jerusalem in Brand setzt

„Die Al-Aqsa ist in Gefahr“ wird herausgeschleudert, um religiösen Terrorismus anzuwerfen, wenn die nationale Motivation verweht. Derweil erlaubt Israel, dass das unfassbare Zugeständnis, das es 1967 machte, als selbstverständlich betrachtet wird.

Nadav Shragai, Israel HaYom, 9. Mai 2021

Rund 20 Jahre nach den Krawallen vom Oktober 2002 auf dem Tempelberg und den unvergessenen Äußerungen des damaligen Führers der Partei Ra’am, MK Abd al-Malik Dahamsche, er wäre „bereit der erste Schahid zu sein, der die Al-Aqsa verteidigt“, geben beide Arme der Islamischen Bewegung in Israel – der legale Südliche Zweig wie auch der verbotene Nördliche – heute Ähnliches von sich.

Alles ist koordiniert: Die ideologische Linie ist die der Muslimbruderschaft. Die Operation vor Ort und die Aufstachelung werden von der Hamas, der Islamischen Bewegung und einigen Arabern in Ostjerusalem erledigt. Die palästinensische Autonomiebehörde ist wie üblich mit dabei. Das ist dieselbe Achse, die während der Krise um die Metalldetektoren aktiv war. Es handelt sich um dieselbe Achse, die während der aktuellen Schlägereien am Damaskustor einsetzte. Es ist auch jetzt dieselbe Achse. Das Ziel ist, den Konflikt auf religiöse Linien zu schieben, nachdem die nationalistische Frage sich als für einen Flächenbrand unzureichend erwies. Der Weg das zu tun läuft über dieselbe alte Lüge: „Die Al-Aqsa ist in Gefahr.“

Manchmal handelt es sich um eine wahnhafte Behauptung, Israel plane die Moscheen auf dem Tempelberg abzureißen. Manchmal ist es eine niederträchtige Behauptung, Israel plane angeblich am Status quo auf dem Tempelberg herumzubasteln, wenn genau das Gegenteil wahr ist: Die Muslime sind diejenigen, die den Status quo gewaltig umstoßen.

Aber diese Geschichten haben vor langer Zeit aufgehört nur Propaganda und Aufstachelung zu sein. Sie sind Ersatz für Terrorismus und Katalysator für Terroranschläge, Krawalle und jetzt einen Halbaufstand geworden, dessen Zweck darin besteht Israels Zugriff auf und Souveränität über die Altstadt von Jerusalem und den Tempelberg zu schwächen.

Die neue Gleichung, die Hamas versucht zu konstruieren, ist eine, in der Israel in Jerusalem im Tausch für Ruhe abgibt, sowohl in der Stadt selbst als auch in Judäa und Samaria und dem Gazastreifen. Diese Formel, ob es nun um den Tempelberg oder das Viertel Scheik Jarrah/Schimon HaTzadik geht oder um den Bau im Viertel Har Homa, sollte mit strenger Hand niedergeschlagen werden. Die Hamas betrachtet jedes Zugeständnis in Jerusalem oder überhaupt als Schwäche und Ermutigen, um die Krawalle, den Terror sowie Aufwiegelung und mehr zu intensivieren.

Die Öffentlichkeit in Ostjerusalem, arabische Israelis und die Araber in Judäa, Samaria und dem Gazastreifen sind versiert darin die Fiktion der „Al-Aqsa in Gefahr“– und der angeblich nötigen Verteidigung – einzusetzen, um politische und nationale Zwecke durchzusetzen. Der Vater der Verleumdung und des religiösen Terrorismus in Israel war der Großmufti Haddsch Amin al-Husseini. Sein Nachfolger ist Scheik Raed Saleh, derzeit im Gefängnis, wie er es verdient. Salehs Verbündete und Schüler sind diejenigen, die jetzt Jerusalem und den Tempelberg in Flammen setzen.

Zur „Al-Aqsa ist in Gefahr“-Koalition, die in den letzten Jahren Terrorismus hervorbrachte, gehören auch die Islamische Bewegung in Israel, einige arabische Knesset-Abgeordnete, die PA und ihre Sprecher, alle Arme der PLO, die Fatah, der türkische Führer Recep Tayyip Erdoğan, die Hamas, der Palästinensische Islamische Jihad, die Hisbollah, der Iran, Syrien sowie Mitglieder des Blocks, der sich mit der moderaten arabischen Welt in Ägypten, Jordanien, Saudi-Arabien und den Golfstaaten sowie Indonesien identifiziert. Seit Jahren haben deren Mitglieder versucht sich einander bei der Aufstachelung und im Radikalismus auszustechen, weil schon das Thema anzurühren ihnen in den Augen ihres jeweiligen Publikums und ihren Kreisen Vertrauenswürdigkeit gibt.

Der Diskurs, in den der radikale Islam die Welt wie auch uns [die Israelis] zieht, fokussiert sich fast ausschließlich auf den heiligen Status des Tempelbergs für Muslime. Niemand erinnert die Welt an das enorme, unglaubliche Zugeständnis zum Berg, das Israel bereits gemacht hat, schon 1967, als es ihn in die Hände einer rivalisierenden Religion, des Islam, gab, für den er nur der drittheiligste Ort ist, was den Rechten der Juden dort massiven Schaden zufügte.

Aus irgendeinem Grund ist diese Tatsache, die nun wirklich schwer zu akzeptieren ist, etwas geworden, das für selbstverständlich gehalten wird, was es aber nicht sein sollte. Es gibt nirgendwo auf der Welt ein solches Beispiel eines anderen Zugeständnisses wie dieses in Beziehungen zwischen den Religionen, aber Israel spielt es herunter, als sei das nie geschehen.

PA: Die Planer des Olympia-Massakers boten „spektakuläre Aspekte von Stolz, Ruhm und Loyalität“

Nan Jacques Zilberdik, Palestinian Media Watch, 18. April 2021

Die PA wird es nie müde ihre tödlichsten Terroranschläge gegen Israel zu feiern und die „führenden Köpfe“ dahinter zu preisen. Ein solcher Anschlag ist die Ermordung von 11 israelischen Athleten bei den Olympischen Spielen von München 1972.

Das offizielle PA-Fernsehen betrauert den Tod der „herausragendsten Führer der palästinensischen Revolution”, Abu Yussuf al-Najjar, Kamal Nasser und Kamal Adwan – drei Mitglieder der Terrororganisatin Schwarzer September, der Gruppe, die für die Planung und Ausführung des Massakers bei dein Olympischen Spielen von München verantwortlich war. Die PA-Fernsehnachrichten sagten, die Lebensgeschichten der drei „Kommandeure strömen einen angenehmen Duft“ aus und dass der „Tod als Märtyrer“ der drei Terroristen „die spektakulärsten Aspekte von Stolz, Rum und Loyalität bot“:




Reporter des offiziellen PA-TV: „48 Jahre sind seit der Ermordung der drei Kommandeure Abu Yussuf al-Najjar, Kamal Nasser und Kamal Adwan vergangen (d.h. der ranghohen Mitglieder der Terrororganisation Schwarzer September). … Die Nacht vom 10. April 1973 ist wegen des Verlustes dreier der herausragendsten Mitglieder der palästinensischen Revolution zu einer schmerzhaften Erinnerung geworden, durch deren Tod als Märtyrer die Fatah-Bewegung und die Revolution die spektakulärsten Aspekte von Stolz, Ruhm und Loyalität boten. … Die Leichen der drei gerechten Märtyrer verschwanden von der Bühne der palästinensischen Revolution, die Generation um Generation fortsetzt die Besatzung zu beseitigen und die [uns] unsere legitimen palästinensischen Rechte nimmt, während die Geschichten ihres Lebens, die einen angenehmen Duft ausströmen, gegenwärtig bleiben, so dass sie immer der Kompass des Erhalts der nationalen Prinzipien bleiben werden.“ [offizielles PA-Fernsehen, 10. April 2021]

Die offizielle Zeitung betrauerte die Terroristen des Schwarzen September ebenso:

Am 10. April 1973 ermordeten Kräfte des israelischen Mossad (der israelische Geheimdienst) die Führer Mohammed Yussuf al-Najjar … Kamal Nasser und Kamal Adwan in Beirut wegen ihrer herausragenden Aktivität im palästinensischen Widerstand und der behaupteten Beteiligung an der Planung der Operation in München im Jahr zuvor.“

[offizielle PA-Tageszeitung Al-Hayat
al-Jadida
, 10. April 2021]

Palestinian Media Watch hat dokumentiert, dass die PA die Mörder israelischer Zivilisten verherrlicht und sie den Palästinensern als Helden und Vorbilder darstellt. Je bekannter das Ziel oder je mehr Israelis getötet wurden, desto mehr preist die PA die Täter. PMW hat zahlreiche PMW-Bezeugungen der Bewunderung für diese Terroristen des Schwarzen September sowie für ranghohe Mitglieder der Terrororganisation aufgedeckt, die den Anschlag von München planten.

Letztes Jahr betrauerten und priesen Abbas‘ Präsidentengarde, seine Fatah-Bewegung und die offizielle PA-Tageszeitung die drei genauso. Der Anschlag von von München ist von der Fatah als „heldenhafte Operation“ bezeichnet und in einem von der Fatah produzierten Film gepriesen worden, in dem die Fatah prahlte: „Die Welt stand angesichts der Operation in München still.“

Zusätzlich hat die PA Schulen nach einigen der Planer des Massakers von München benannt und diese Namensgebung verteidigt. Darüber hinaus wurde das neue Tor einer palästinensischen Universität nach Abu Iyad benannt, einem der Planer hinter dem Olympia-Massaker von München.

Das Olympia-Massaker von München – von der palästinensischen Terrororganisation Schwarzer September, einem geheimen Arm der Fatah, während der olympischen Sommerspiele 1972 in München begangener Terroranschlag, bei dem 11 Mitglieder des israelischen Olympiateams ermordet wurden.