Einführung ins palästinensische Sommerlager

Hugh Fitzgerald, Jihad Watch, 1. September 2022

In der westlichen Welt, besonders in Nordamerika, fahren Kinder in Sommerlager, in denen sie Kunst und Handwerk lernen, Naturkunde studieren (einschließlich der Erkennung verschiedener Säugetiere, Insekten und Pflanzen) und spielen Tennis und Fußball. Manche lernen reiten. Viele lernen zu schwimmen oder wenn sie es schon können, ihre Züge zu verbessern. Marshmallows können geröstet und Geschichten erzählt werden, sowohl von Betreuern als auch von den Lagerteilnehmern. Diese Lager sind Gegenstand liebevollen Humors der Sorte „Hallo Mudder, hallo Vadder“.

Auch die palästinensische Autonomiebehörde betreibt Kinderlager. Dieses Jahr werden von den Palästinensern in der Westbank und dem Gazastreifen 600 Lager mit 42.000 Teilnehmern veranstaltet. Ihr Thema lautet dieses Jahr „Al-Masra wasl-Asra“, d.h. „der Ort von Al-Isra (Al-Aqsa) und die Gefangenen“, wurden in der Westbank, dem Gazastreifen und Ostjerusalem veranstaltet.

Das waren ganz andere Angelegenheiten als Lager in der westlichen Welt. Palästinensische Lager sollen junge Menschen zu Kämpfern für „Palästina“ ausbilden. Sie werden nach oder in einer Unzahl zu Ehren nach inhaftierten wie „Märtyrer“-Terroristen benannt. Ein Bericht dazu, was die palästinensische Autonomiebehörde in diesen Lagern zu Nachahmung bereit hält, ist hier zu finden: „Terroristen in von der PLO gesponserten und von der PA betriebenen Sommerlagern gepriesen“, JNS, 29. August 2022:

Teilnehmende Kinder und Teenager lernen vom Leben und den Aktivitäten von sechs Terroristen, deren Porträts in mehreren der Lager aufgehängt wurden.

Das Sommerlager im Flüchtlingslager Kubar nahe Ramallah wurde nach Marwan Barghouti benannt, der fünf lebenslange Haftstrafen plus 40 Jahre für seine Beteiligung an zahlreichen Terroroperationen in der Zweiten Intifada verbüßt, als er der Leiter des militärischen Arms der Fatah war.

Das Lager Barghouti wurde nach einem der schlimmsten palästinensischen Terroristen benannt, der aktuell fünf lebenslange Haftstrafen in einem israelischen Gefängnis verbringt, denn er organisierte Schießanschläge während der Zweiten Intifada, leitete einen Terroranschlag auf das Restaurant Seafood Market in Tel Aviv, bei dem drei Israelis getötet wurden und einen versuchten Bombenanschlag auf das Einkaufszentrum Malha in Jerusalem.

Barghouti wird nicht trotz, sondern wegen dieser Taten als Persönlichkeit für palästinensische Lagerteilnehmer hochgehalten, damit sie ihn bewundern und nachahmen.

Im Gebiet der palästinensischen Autonomiebehörde wurden einmal mehr Sommerlager für Kinder und Teenager [2022, nach dem Ende des COVID-Lockdowns] durch den Hohen rat der PLO für Jugend und Sport organisiert, so MEMRI…

Begleitet waren Freizeitaktivitäten von der Indoktrination mit extremistischen Werten wie Verehrung für Terroristen mit lebenslangen Haftstrafen für Mord, Verherrlichung von Märtyrertum und Tod und der Einträufelung des Ideals des „Palästina vom Jordan bis zum Mittelmeer“, eine Bemühung Israels Existenz zu bestreiten.

Teilnehmer an Sommerlagern lernen vom Leben und den Aktivitäten von sechs Terroristen, deren Porträts in mehreren der Lager aufgehängt wurden.

Bei der Abschlussfeier eines Lagers in Bethlehem traten Kinder vor einem Poster der sechs geehrten Terrorhäftlinge auf, wo sie denselben mörderischen Idealen die Treue schworen, die diese sechs bewegten.

Weil sie auf Facebook gepostet werden, sind die Vorgänge in diesen Lagern reichlich dokumentiert. Die Palästinenser sind stolz darauf, wie sie sich an einer Nahost-Version der HJ-Lager versuchen. Es wird jede Menge marschiert, die Palästinenser-Hymne gesungen („Krieger“) und pathetische Feiern, bei denen Lagerteilnehmer niederknien und/oder sich dem Himmel entgegenstrecken, um ihre Loyalität für die Sache Palästinas zu verkünden.

Die Wände des Lagers Barghouti sind geschmückt mit Fotos der berühmtesten Terroristen, die noch im Gefängnis sitzen. Natürlich ist Barghouti dort, dazu fünf andere. Aber zusammen mit ihnen hält es das Lager auch für angebracht weitere zu ehren, die gestorben oder befreit worden sind. Eine davon ist Leila Khaled (wer sagte, die Palästinenser behandeln Frauen nicht gleich?), die Terroristin, die weitgehend für die Entführung eines TWA-Flugzeugs 1969 und eines El Al-Flugzeugs 1970 verantwortlich war, bei denen keine Passagiere verletzt wurden, was nicht an Khaled lag, die eine Granate den Gang des El Al-Flugzeugs entlangrollte; es war schieres Glück, dass sie nicht explodierte. Ein Bild von ihr mit einer AK-47 im Arm und eine Keffiyeh tragend wurde zu einem Kult-Foto und dieses Bild wird in palästinensischen Sommerlagern zur Schau gestellt.

Eine weitere Terroristin, die die PA begierig in Sommerlagern, wie auch in palästinensischen Städten bewirbt, ist Dalal Mughrabi, die am schlimmsten Terroranschlag in der Geschichte Israels beteiligt war, dem Küstenstraßen-Massaker von 1978, bei dem ein israelischer Bus entführt wurde. 38 israelische Zivilisten wurden getötet, 13 davon Kinder. Mughrabi selbst wurde bei der Operation zur „Märtyrerin“. Die Palästinenser verloren keine Zeit bei der Glorifizierung dieser Massenmörderin. Wie Barghouti hatte sie ein Lager mit ihrem Namen, abgesehen davon, dass sie Objekt für Studium und Lob in den anderen palästinensischen Lagern ist.

Eine dritte Terroristin, der in diesen palästinensischen Sommerlagern viel Aufmerksamkeit gewidmet wurde, ist Rasmea Odeh. Dieses Mitglied der PFLP wurde 1970 in Israel inhaftiert, weil sie 1969 zwei Terroranschläge beging: Die Bombe in einem Jerusalemer Supermarkt, der das Leben zweier Studenten der Hebräischen Universität forderte; und der versuchte Bombenanschlag auf das britische Konsulat in Jerusalem vier Tage später.

Odeh wurde 1980 bei einem Austausch freigelassen und zog 1995 in die USA. Sie wurde 2004 amerikanische Staatsbürgerin. Beide Schritte – sie in die USA einreisen zu lassen und dann Staatsbürgerin zu werden – erscheinen mir unerträglich und kaum glaublich. Zum Glück wurde sie 13 Jahre nach Erhalt der Staatsbürgerschaft ausgewiesen, weil sie über ihre terroristische Vergangenheit gelogen hatte. (Hatten die USA sie denn nicht in ihrer Terroristen-Datenbank?)

Auch sie ist in diesen Sommerlagern geehrt worden. Mädchen geloben sie sich als Vorbild zu nehmen, zu tun, was sie und Leila Khaled und Dalal Mughrabi taten. Mädchen wie Jungen lernen die Einzelteile eines Gewehrs kennen und wie man damit umgeht. Sie lernen Lieder über die von palästinensischen „Märtyrern“ vollbrachten Taten – die Morde an verhassten Israelis. Bei der feierlichen Abschlussveranstaltung am letzten Tag des Lagers versprechen Jungs wie Mädchen auf einer Bühne mit einer Palästinenserflagge, dass sie dasselbe tun werden.

Solche Sommerlager haben eine starke militärische und ideologische Komponente. Am nächsten kommen diese palästinensischen Lager wahrscheinlich dem Camp Siegfried, das von den Nazis betriebene Lager von Fritz Kuhns German-American Bund in Yaphank (Long Island), das erst schloss, als die USA Nazi-Deutschland den Krieg erklärten. Es gab in den späten 1930-er Jahren in ganz Amerika eine Reihe von Nazi-Sommerlagern, aber das berühmteste war Camp Siegfried. Zusammen mit so harmlosen Aktivitäten wie Segeln und Studium der Natur wurde den Siegfried-Teilnehmern von den Lagerleitern befohlen mitten in der Nacht in Uniform durch die Wälder zu marschieren, wobei sie manchmal Waffenattrappen trugen. Statt an Lagerfeuern Marshmallows zu rösten oder Cowboy-/Indianer-/Folk-Songs zu singen, wie amerikanische Lagerteilnehmer es machen, sangen sie in Camp Siegfried Deutschland, Deutschland über alles und die Nazi-Hymne, das Horst-Wessel-Lied. Hitler-Bilder aus verschiedenen Phasen seines Aufstiegs an die Macht wurden aufgestellt. Der Hitler-Gruß wurde gegeben. Unterricht in Nazi-Ideologie war Pflicht.

Näher sind wir Amerikaner nie an die Lager für Kinder gekommen, die heute von den Palästinensern betrieben werden. Wir können die palästinensischen Sommerlager nicht schließen. Aber wir können diese Lager und ihre inneren Abläufe der westlichen Öffentlichkeit zur Kenntnis bringen, die besser darüber informiert werden muss, wie sogar dieses scheinbar harmlose Unternehmen – das Sommerlager für Kinder – dazu geschaffen ist die Vergangenheit zu ehren und die Zukunft, Terroristen und jungen Gehirnen einzutrichtern: „Vom Fluss bis zum Meer wird Palästina frei sein.“

Vor „Palästina“: Erkundung der ungebrochenen jüdischen Verbindung zum Tempelberg

Akiva Van Koningsveld, HonestReporting, 2. Juni 2022

Vermeintliche israelische Bedrohungen der Al-Aqsa-Moschee, der drittheiligsten Stätte des Islam, gebaut auf den Ruinen des antiken jüdischen Tempels in der Altstadt von Jerusalem, sind schon lange ein Schlachtruf für palästinensischen Terrorismus gewesen. Beispielsweise wurde das Massaker von Hebron 1929, bei dem Araber 67 jüdische Einwohner der Stadt ermordeten, von Gerüchten ausgelöst, Juden würden planen die Kontrolle über die Moschee an sich zu reißen.

In jüngerer Zeit, nachdem der palästinensische Bewaffnete Raad Hazem am 7. April 2022 in Tel Aviv drei Israelis tötete und mehr als ein Dutzend weitere verletzte, waren Terrorgruppen schnell dabei den Anschlag mit der Behauptung in Verbindung zu bringen, die Heiligkeit der Al-Aqsa sei bedroht.

Internationale Medien perpetuierten in den letzten Wochen das palästinensische Narrativ, indem sie jüdische Besucher, die über den Tempelberg schlenderten, als „ultra-rechtsextreme israelische Nationalisten“ (VICE), „rechtsgerichtete jüdische Nationalisten“ (NPR) und „religiöse Extremisten“ (Associated Press) beschrieben.

Aber während Religionsfreiheit für Juden auf dem Tempelberg innerhalb der israelischen Gesellschaft ein heißes Thema ist, ist die Andeutung, der Tempelberg sei nur für „Extremisten“ (Agence France Presse) heilig, völlig ahistorisch.

Tatsächlich haben Juden den Berg seit Jahrhunderten besucht und dort gebetet.

Laut jüdischer mündlicher Mainstream-Tradition sowie auch mystischen Quellen gehört zum Tempelberg (Hebräisch: „Har HaBayit“) der Grundstein („Even HaSchetiya“), von dem aus Gott die Welt schuf. Die Midrasch und der Jerusalemer Talmud erklären weiterhin, dass Adam, der erste Mann, aus dem Staub des Plateaus von Jerusalem geschaffen wurde. Dann brachten Kain, Abel und Noah auf demselben Berg Opfer. In Genesis (1. Mose) 22 wird dem jüdischen Patriarchen Abraham befohlen seinen Sohn Isaak als Opfer darzubringen – auf dem Berg Moria, der als weiterer Name für dieselbe Stätte identifiziert wird.

Später kaufte König David dem Jebusiter Arauna den Dreschboden ab (2. Samuel 24, 24, 1. Chronik 21, 22-30) um einen Altar zu bauen. Sein Sohn Salomo baute schließlich um 950 v.Chr. auf dem Even HaSchetiya den ersten Tempel, den Mittelpunkt der jüdischen Verehrung, mit dem Allerheiligsten und seiner Bundeslade.

Bei Ausgrabungen gefundene archäologische Schätze scheinen den Bericht der hebräischen Bibel aus dieser Periode im antiken Israel zu bestätigen.

Die zentrale Bedeutung des Tempelbergs: Die Westmauer ist NICHT der heiligste Ort des Judentums

Obwohl der Tempel jetzt in Ruinen liegt – Salomos Tempel wurde 586 v.Chr. von den Babyloniern und der zweite Tempel von den Römern 70 n.Chr. zerstört – hat sich der religiöse Status des heiligsten Ortes des Judentums nie geändert. Der jüdische Weise Maimonides (1138 bis 1204) kommt in seinem Hauptwerk Mischne Thora zu dem Schluss, dass „ein Mensch [den Ort] in so Ehrfurcht halten sollte, wie es gemacht würde, wenn der Tempel noch stünde.“

Die zentrale Rolle des Tempelbergs für das Judentum ist über jeden Zweifel erhaben. Während der Gebete haben sich Juden seit undenkbaren Zeiten dreimal täglich der heiligen Hügelkuppe in Jerusalem zugewandt. Im Gegensatz zu dem, was einige Nachrichtenorgane gerne suggerieren (siehe z.B. hier, hier and hier), ist die Westmauer nicht der „heiligste Ort“ des Judentums. Typisches Beispiel: Die Mauer – der letzte verbleibende Teil des Geländes des zweiten Tempels – wurde erst im 16. Jahrhundert zu einem wichtigen Ort.

Während einige religiöse Juden dabei bleiben, dass auf den Tempelberg zu steigen an sich derzeit wegen Fragen ritueller Unreinheit und ohne das Vorhandensein der roten Färse verboten ist, betete Maimonides vermutlich im Herbst 1165 auf dem Har HaBayit. Ein weiterer jüdischer Weiser, der Chatam Sofer (1762 bis 1839) gab sogar ein Urteil zum jüdischen Recht aus, in dem er erklärte, dass es immer noch möglich ist das Pessah-Opfer auf dem Tempelberg darzubringen – wenn die herrschende Obrigkeit das erlaubt.

Führende Rabbiner haben festgehalten, dass Juden mit Gebet auf dem Berg Moria fünf Gebote gleichzeitig erfüllen.

Ist das legal? Das Status quo-Abkommen von 1967

Seit Israel in einem Verteidigungskrieg 1967 die Kontrolle über Ostjerusalem gewann, ist ein informelles Regelwerk in Kraft, das als der „Status quo“ den Stand der Dinge an dem heiligen Ort geregelt hat. Aus Angst vor einem breiteren religiösen Konflikt nach dem Sechstage-Krieg stimmte Verteidigungsminister Mosche Dayan zu, die von den Jordaniern geleitete islamische Waqf den Tempelberg weiter verwalten zu lassen.

Unter dieser Status quo-Vereinbarung, die Premierminister Naftali Bennetts Regierung aufrechtzuerhalten zugesagt hat, dürfen Juden und andere Nichtmuslime den Tempelberg besuchen, aber nicht dort beten. Gerichte haben aber bisweilen die Rechtmäßigkeit des Verbots angezweifelt (siehe hier und hier). Das Gesetz zum Erhalt der Heiligen Orte von 1967 stellt freien Zugang und Schutz für alle heiligen Stätten unter israelischer Zuständigkeit fest, auch denen im östlichen Teil seiner Hauptstadt.

Es lohnt sich festzuhalten, dass derselbe Status quo das Zeigen von Flaggen jeglicher Art an dem heiligen Ort verbietet. Dennoch sind Journalisten, die sich auf Juden konzentrierten, die an ihrem heiligsten Ort Worte des Gebets aussprachen, scheinbar desinteressiert in der unablässigen Zurschaustellung der Flaggen der von den USA als Terrororganisationen eingestuften Gruppierungen an der angeblich drittheiligsten Stätte des Islam.

Während die Regierung in Jerusalem ständig daran arbeitet die Ruhe zu bewahren und Gewalt zu verhindern, ermutigen die palästinensische Autonomiebehörde, die Hamas und Jordanien ständig zu Zusammenstößen mit israelischen Sicherheitskräften, die versuchen die Pilger aller Religionen zu schützen.

Es ist klar, dass trotz des Beharrens arabischer Führer darauf, friedliche Besuche von Israelis würden auf die Entweihung des heiligen Bergs hinauslaufen, die jüdische Verbindung zum Tempelbergareal – und tatsächlich Gesamt-Jerusalems – mindestens eintausend Jahre älter ist als der Begriff „Palästina“.

Ein Muslim stürmt die Kotel und schließt sich talmudischen Gebeten an

Elder of Ziyon, 3. Juni 2022

Arabische Medien sind aufgebracht wegen dieses Tweets von Mohammed al-Dhirabi, einem Ausbilder des Council of Arab Economic Unity [Rad der arabischen wirtschaftlichen Einheit] der Liga Arabischer Staaten, der Israel besucht.

Wir freuen uns, unseren jüdischen Brüdern und Angehörigen auf der ganzen Welt und allen Menschen des großen Volkes Israel unseren Segen zu senden, und wir wünschen ihnen einen gesegneten Freitag und Shabbat Shalom

Watanserb berichtete davon so:

Der mit seiner Zionisierung prahlende bahrainische Ausbilder Muhammad al-Dhirabi, beim Council of Arab Economic Unity des Liga Arabischer Staaten akkreditiert, veröffentlichte ein Bild von sich, wie er direkt neben einer Reihe jüdischer Extremisten an der Al-Buraq-Mauer, von den Zionisten „die Westmauer“ genannt, talmudische Gebete vollführt.

Al-Dhirabi erschien in dem Foto, einen weißen Umhang und eine rote Schemagh tragend, direkt an der Mauer, begleitet von einer Gruppe extremistischer Juden, die Gebete vollführen.

Der Tweet ist ein Schabbat Schalom-Gruß an alle Juden.

Beachten Sie, dass die Juden kein Problem damit haben, dass ein Muslim mit ihnen an der Kotel betet. Der Kontrast zum muslimischem Beharren darauf, dass kein Jude auf dem Tempelberg betet (oder ihn gar besucht) könnte nicht auffälliger sein.

Terroristen mit ständig erweitertem Anspruchsdenken

Jeder, der sich mit dem „Nahost-Konflikt“ (heißt: mit dem Terrorkrieg der „Palästinenser“ gegen Israel“) beschäftigt, erinnert sich an den September 2000: Ariel Sharon besuchte als (innen-) politische Geste den Tempelberg, in Koordination mit der PA und ohne den Mocheen auch nur nahezukommen. Die PA-Führung nahm das als Anlass für eine Propagandalüge, mit der die sogenannte „zweite Intifada“ (Terrorkriegswelle) gegen jüdische Zivilisten Israels losgetreten wurde. Dazu logen sie Sharon habe die Al-Aqsa-Moschee geschändet. Bis heute glauben viele im Westen – und vor allem die Israelhasser, die sich oft auch noch als Israelfreunde bezeichnen – dieses Märchen und verschließen die Augen vor den vorhandenen Tatsachen: dass z.B. Terrorführer Marwan Barghouti sich erstmal bitter beklagte, die Araber seien nicht richtig aktiv geworden und die Intifada mehr als 24 Stunden nicht in Gang gekommen.

Seitdem hat sich die Lügenkampagne über die „Erstürmung“ der Al-Aqsa-Moschee ausgeweitet. Auch geografisch. Juden müssen nur auf dem Tempelberg-Plateau auftauchen und schon ist die angeblich drittheiligste Stätte des Islam geschändet. Im nächsten Schritt wurde der Platz vor der Westmauer („Klagemauer“) von den Terroristen als integraler Bestandteil der Al-Aqsa definiert und den Juden verboten. Das sei kein jüdischer heiliger Ort, sondern die „al-Buraq-Mauer“, wo Mohammed angeblich sein fliegendes Pferd angebunden habe, bevor er seinen angeblichen Aufstieg in den Himmel antrat.

Jede Annäherung von Juden an den Tempelberg wird seit einigen Jahren als Schändung der Al-Aqsa zur Aufhetzung der Muslime benutzt.

Aber anscheinend reicht das inzwischen auch nicht mehr. Vor einigen Tagen kam Außenminister Lapid in Jerusalem an eine Stelle in der Nähe des Damaskustors, um dort den Polizisten für ihren Dienst zu danken und ihre Leistungen zu würdigen. Er ging nicht einmal auf den Platz vor dem Tor, geschweige denn hindurch. Er hielt keine Rede gegen Araber oder Muslime. Er ging nicht hin und verkündete die Souveränität Israels über das Tor, die Altstadt, „Ost“-Jerusalem oder sonst etwas.

Aber auch das ist inzwischen eine Schändung. Propagandatröten von PA und Hamas beschworen die „Stürmung“ des Damaskustors durch den Minister. Die Hamas schwafelte von einer „gefährlichen Eskalation“ wegen dieser „Stürmung des Damaskustors“. Das werde Konsequenzen haben und Israel sie dafür verantwortlich. Ein paar Stunden später gab es – den zweiten Abend in Folge – gewalttätige Krawalle am Damaskustor (die gingen dann auch die nächsten Abende weiter). Dabei wurden Araber und Polizisten verletzt. Was natürlich auch wieder Böswilligkeit Israels gewesen sein soll.

Die Terroraktivitäten, bei denen inzwischen 13 Israelis ermordet wurden, waren der Anlass für Lapids Besuch bei den Polizisten gewesen. Hamas und PA tun so, als hätten diese nichts mit allem Handeln der Israelis und schon gar nichts mit Lapid zu tun. Dafür streuen sie inzwischen Gerüchte, Lapid habe den Tempelberg und die Al-Aqsa betreten und damit geschändet.

Genauso, wie die Terroristen im September 2000 vorbereitet waren den Anlass als Rechtfertigung für eine Terrorwelle zu nehmen, waren sie auch jetzt vorbereitet, die gewalttätigen Krawalle auszudehnen. Der ach so heilige Ramadan ist für sie noch eine besondere Gelegenheit die Leute aufzuhetzen und zu Gewalttaten anzustacheln.

Sie beanspruchen die Hoheit nicht nur über die Moscheen auf dem Tempelberg oder das Tempelbergplateau oder das Umfeld des Tempelbergs; auch nicht mehr nur über die Altstadt, sondern sogar deren direktes Umfeld. Da dürfen keine Juden sein. Das muss „bekämpft“ werden.

Die Muslim-Terroristen versuchen den Juden immer mehr wegzunehmen, immer mehr für sich zu beanspruchen. Und sie versuchen das mit Gewalt, Mord und Totschlag durchzusetzen. Das kann und darf Israel nicht länger hinnehmen. Auch wenn die „internationale Gemeinschaft“ und vor allem die westliche Presse da wieder aufheulen wird. Das machen sie sowieso mit ihrer Täter-Opfer-Umkehr. Eine zauderliche israelische Regierung wird gegen die Terroristen verlieren. Das müssen auch ein Bennett und ein Gantz endlich begreifen, die versuchen der Lage mit Mitteln Herr zu werden, die von anderen schon lange und vergeblich ausprobiert wurden.

Quellen u.a.
https://heplev.wordpress.com/friedfertigkeiten/friedfertigkeiten-2022/
https://www.jns.org/hamas-israel-to-bear-consequences-of-lapids-damascus-gate-visit/
https://robertspencer.org/2022/04/israel-foreign-minister-lapid-walks-near-the-damascus-gate-provokes-the-palestinians

„Horden zionistischer Siedler werden Korruption, Sex-Tourismus und Spionage nach Marokko bringen“

Elder of Ziyon, 15. März 2022

Algerie Presse Service fand einen antiisraelischen Marokkaner, der wegen des ersten Flugs von Royal Air Maroc nach Tel Aviv Schaum vor dem Mund hatte.

Das makzenische System [Marokko] hat das Tempo der Normalisierung mit dem zionistischen Gebilde auf eine „hysterische“ Weise erhöht, damit in Kürze alle Sektoren abgedeckt sind, einschließlich des Lufttransports, bei dem am Sonntag der erste direkte Flug zwischen Marokko und dem zionistischen Gebilde gestartet wurde, trotz Warnungen von Menschenrechtsorganisationen und Gegen der Normalisierung, den Tourismus nicht zu normalisieren, der als „neue Kolonisierung des Königreichs“ betrachtet wird.

Der Leiter der marokkanischen Kommission zur Unterstützung der Angelegenheiten der Nation, Abdel Samad Fathi, warnte … die Eröffnung einer direkten Flugverbindung zwischen dem zionistischen Gebilde und Marokko ziele darauf „die Zionisten in die Lage zu versetzen über das Tor des Tourismus in Marokko einzumarschieren und das, nachdem die Tore den besetzenden Siedlerhorden geöffnet wurden, damit sie die Heimat betreten.“

Er hoch in diesem Kontext hervor, dass die Eröffnung direkter Flugverbindungen zwischen Marokko und dem Besatzungsgebilde auch darauf abzielt „die Zahl der zionistischen Besucher im Vergleich zur Zeit vor dem verhängnisvollen Abkommen zu vervierfachen und 200.000 zionistische Invasoren jährlich zu erreichen, wobei die Fluggesellschaft des zionistischen Gebildes mitmacht, was vier wöchentliche Flüge zwischen dem zionistischen Gebilde und Marokko schafft.“

Der marokkanische Menschenrechtler verurteilte die Eröffnung dieser direkten Route, die aus zahlreichen Gründen unter „Hochverrat, normalisierte Kriminalität und moralische Verfehlung“ fällt, darunter, dass „es ein Willkommen von Mördern und Kriminellen ist“ und eine Belohnung derjenigen, die aus Marokko emigrierten, um sich am zionistischen Projekt arabisches Land zu besetzen und Muslime zu töten und zu vertrieben zu beteiligen.“

Und derselbe Sprecher betonte, wenn Tourismus-Normalisierung „Hochverrat und ein Verbrechen“ ist, dann ist es auch auf mehreren anderen Ebenen für Marokko nicht ohne Risiko, darunter „Schwächung der Immunität des Volks vor dem Zionismus-Virus, der den Weg für das intellektuelle und emotionale Eindringen des zionistischen Projekts in das marokkanische Volk.“

Außerdem ermöglich die Tourismus-Normalisierung nach seinen Angaben „den Prozess der Spionage und Rekrutierung  zum Nutzen des zionistischen Gebildes gegen die Interessen des Heimatlandes und der Nation, in deren Kern sich die Sache der Palästinenser befindet und das trägt zur Verbreitung von Korruption und Ermutigung des Sex-Tourismus bei sowie zur Unterstützung und Stärkung der Normalisierungs-Lobbys in unserem Land und sie zur Umsetzung der Mittel für seine subversiven Projekt zu bringen.“

Nach Angaben des Leiters der Marokkanischen Kommission zur Unterstützung der Nation liegt die Gefahr der Tourismus-Normalisierung auch darin, dass „der Prozess der Umsetzung zionistischer Pläne ermöglicht wird, denn es handelt sich um einen Feind und Besitzer eines rassistischen Expansionsprojekts“; er betonte: „Es ist eine Illusion zu glauben, dass die Anwesenheit der Zionisten in Marokko sich auf Erholung beschränkten wird.“

Jetzt lesen Sie den ersten Absatz noch einmal und entscheiden Sie, wer hier „hysterisch“ ist.

Palästinensische Projektion: Jetzt beschuldigen sie die Juden sie absichtlich mit Autos zu überfahren

Elder of Ziyon, 6. Januar 2022

Heute Morgen [6. Januar] wurde ein palästinensischer Mann, der zu Fuß zur Arbeit ging, von einem Auto erfasst, als er die Straße überquerte. Er starb. Palästinensische Medien sagten, der Fahre sei ein jüdischer Siedler gewesen.

Das palästinensische Ministerium für äußere Angelegenheiten verurteilte, was es „die vorsätzlichen Verbrechen des Überfahrens von palästinensischen Bürgern durch die Besatzungskräfte und Siedlern, die an mehr als einer Stelle in der besetzten Westbank eskalieren und verbreiten“ nennt und sagte, sie betrachten das  als gezielten Versuch Palästinenser zu töten und „eine Erweiterung einer rassistisch-kolonialen Mentalität, die das Leben der palästinensischen Bürger auf verschiedene Weisen drangsaliert“.

Es gibt keine Kampagne Israels – oder jüdischer Einwohner Judäas und Samarias – Palästinenser zu überfahren. Es hat Unfälle von Juden gegeben, die Palästinenser anfuhren und Palästinenser, die andere Palästinenser anfuhren.

Aber die Palästinenser zielen mit Auto-Rammanschlägen heutzutage weiter absichtlich auf Juden.

Wir haben palästinensische psychologische Projektion schon früher gesehen, aber das ist ein so offensichtlicher Fall, wie man ihn sich nur vorstellen kann. Weil die palästinensischen Rammanschläge mit Autos ausdrücklich antisemitisch, ausdrücklich vorsätzlich sind und ausdrücklich gefeiert werden.

Sie glauben mir nicht? Hier ist eine Auswahl an Karikaturen der letzten Jahre, mit denen Palästinenser angespornt werden Juden zu überfahren und die sich über Juden lustig machen, die nicht überfahren werden wollen:

Wie üblich beschuldigen die Palästinenser die Juden zu tun, was sie selbst tun – oder tun würden, wenn sie die Gelegenheit bekommen.

Ihre Anschuldigungen spiegeln ihr eigenes Verlangen. Immer.

Der Unterschied zwischen Rechtfertigungen und Gründen für Judenhass

Elder of Ziyon, 25. April 2021

Seit die Juden in Ägypten waren, hat es Judenhass gegeben. Die gesamte Zeit über rechtfertigten die Judenhasser ihren Hass mit Gründen, die für die jeweilige Generation vernünftig klangen.

Pharao sagte, Juden seien eine Fünfte Kolonne. Haman sagte, Juden würden die Gesetze des Königs nicht respektieren. Antiochus sagte, Juden lehnten es ab sich zu assimilieren. Christen sagten Juden töteten ihren Gott. Juden wurden beschuldigt Nichtjuden zu töten, besonders ihre Kinder. Juden nahmen Zinsen auf Kredite. Juden lebten abgetrennt für sich. Juden versuchten sich zu assimilieren und Staaten zu übernehmen. Juden repräsentierten den Kapitalismus. Juden repräsentierten den Kommunismus. Juden waren eine Untermenschen-Rasse.

Praktisch niemand sagte, er würde Juden ohne Grund einfach so hassen. Sie hatten immer einen Grund. Aber spätere Generationen konnten leicht erkennen, dass jeder Grund überhaupt kein Grund war – es handelte sich um eine Ausrede, um den Hass zu rechtfertigen.

In jedem Fall kam der Hass zuerst – und dann die Ausrede.

Zu der Zeit, in der diese Dinge geschahen, glaubten manche Juden, die Gründe seien gültig und sie sollten versuchen sich von den „schlechten“ Juden zu distanzieren, um sich bei ihren Unterdrückern zu integrieren. Hellenisten, frühe jüdische Christen, die mittelalterlichen Apikorsim und Minim, die deutsche Reformation, sie alle versuchten in einem gewissen Ausmaß der Verfolgung als Juden zu entkommen, indem sie sich mit den Antisemiten ihres jeweiligen Zeitalters identifizierten.

In diesem Sinn lässt sich der neue Antisemitismus nicht von den vielen alten Versionen unterscheiden.

Die Leute hassen Israel und den Zionismus nicht wegen zionistischer Philosophie oder Handeln der israelischen Regierung. Sie hassen Israel, weil es jüdisch ist. Die vielen Gründe, die sie angeben, um diesen Hass zu rechtfertigen, sind alle im Nachhinein gegeben. Das war in der Frühzeit des Zionismus bis zur Wiedergeburt Israels sehr offensichtlich, aber im Kielwasser des Holocaust war deutlicher Judenhass nicht mehr in Mode, also wurde er durch Hass auf den jüdischen Staat ersetzt, der bis heute besteht. Die Klasse an Menschen, die sagen, sie würden „Besatzung“ hassen, hassten Israel vor 1967; die Leute, die es als „kolonialistisch“ bezeichnen, hassten es, bevor das Wort zum Schimpfwort wurde.

Ihre Gründe sind Ausreden und das ist offensichtlich, denn ihr Hass erstreckt sich nicht auf andere Staaten, die dieselben unterstellten Merkmale haben.

Heute kann niemand ernsthaft die Einwände gegen einen jüdischen Staat lesen, die die arabischen Führer vor1948 angaben, und glauben, dass sie nichts als Ausreden für ihren Wunsch sind die Juden ethnisch aus der Region zu säubern. Niemand kann die Geschichte der Juden in arabischen Staaten im 20. Jahrhundert betrachten und glauben, dass ihre Führer wirklich nur gegen den Zionismus und nicht gegen die Juden sind.

In einer Generation oder zwei wird dasselbe für die Argumente gegen Israel von heute gelten – aber sie werden durch andere ersetzt werden.

Die neuen Antisemiten sind ganz scharf darauf den Zionismus und Israel vom Judentum zu trennen. Sie wollen an ihren Ausreden festhalten und vorgeben, dass sie legitime Gründe für ihren Hass haben. Wenn man wahrhaftig sieht, dass der heutige Antizionismus eine durchdachte Fiktion ist und nichts mehr als eine neue Erscheinungsform des „ältesten Hasses“, dann ist es einfacher zu sehen, dass ihre Argumente die der Antisemiten von früher spiegeln. Juden/Zionisten haben zu viel Macht! Juden/Zionisten haben Gefallen daran Nichtjuden zu töten! Juden/Zionisten glauben, sie seien besser als alle anderen! Die Welt wäre ohne Juden/Israel besser dran! Das ist ein neues Etikett auf einer sehr, sehr alten Flasche.

Wie wir es so oft im Verlauf der Geschichte gesehen haben, gibt es jede Menge Juden, die die Argumente der heutigen Antisemiten enthusiastisch aufnehmen. Juden, die wie ihre hellenistischen und Reformvorfahren hoffen nicht zum Objekt des heutigen Antisemitismus zu werden, indem sie sich mit den neuen Hassern identifizieren – und sie sogar übertreffen.

Die neuen Minim sind so stolz auf ihren Hass, wie es die alten waren. Sie nutzen ihren jüdischen Hintergrund, um ihre Argumente gegen Juden zu untermauern, wie Generationen von jüdischen Konvertiten zum Christentum es machten. Sie verallgemeinern das Tun einiger weniger Juden, um alle Juden Israels in klassischer Zurschaustellung purer Bigotterie zu stereotypisieren und zu behaupten, dass sie antirassistisch sind.

Die Scheinheiligkeit, die beweist, dass ihre Argumente wertlos sind, hört hier nicht auf. Menschen, die oft nur die dünnste Beziehung zum Jüdisch sein haben, tun so, als ob sie vor Jüdisch sein definieren. Menschen, die modernen Antisemitismus rechtfertigen, tun so, als ob sie Antisemitismus definieren können. Menschen, die schnell dabei sind gewalttätige Randale von Leuten zu rechtfertigen, die sie unterstützen sind noch schneller dabei weit weniger gewalttätige Demonstrationen von Juden zu verurteilen.

Die Ausreden für Antisemitismus haben sich im Lauf der Zeit immer in Beziehung zu dem verwandelt, was in der jeweiligen Generation als am anstößigsten gilt. Der Holocaust beendete den Antisemitismus nicht – er veranlasste Antisemiten nur dazu mit neuen Rechtfertigungen für denselben Hass aufzuwarten und Israel ist das perfekte Ziel für diesen Hass.

Die Antisemiten haben immer Gründe. Man muss sich nur die Geschichte des Antisemitismus ansehen, um zu erkennen, dass ihre Rechtfertigungen für ihren wirren, irrationalen Hass genauso grotesk sind wie es die Ausreden ihrer Vorgänger waren.