Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (4. – 10. Dezember 2016)

Sonntag, 04.12.2016:

Am Sonntagmorgen wurde der Alarm in Beitar Illit aufgehoben; die Eindringlinge vom Samstagabend hatten den Ort anscheinend sehr schnell auf demselben Weg wieder verlassen.

Die ägyptische Armee fand in einem der von ihr gefluteten Tunnel vier Leichen von Hamasniks.

Ein Gaza-Araber starb heute in einem „Widerstandstunnel“ der Hamas (Stromschlag), an dem er arbeitete. (Ägypten gibt an im November 7 Tunnel zerstört zu haben.)

Die IDF will die Sicherheitsvorkehrungen an der Straße zwischen dem Araberdorf Husan und Beitar Illit in Samaria beträchtlich verstärken. Dort wurden zuletzt immer häufiger Autofahrer mit Felsbrocken und anderem beworfen.

Auf dem Fatah-Kongress pries Mahmud Abbas wieder einmal Terroristen und nannte sie „Helden“ und „mutige Kämpfer der Revolution“.

Montag, 05.12.2016:

Das PA-Fernsehen ehrte die Fatah während ihres 6 Tage dauernden Parteitags mit der elfmaligen Ausstrahlung eines Liedes, das die Judenmorde der Truppe pries feiert. Darin wird betont, dass die Fatah den Eid geleistet hat Israel zu vernichten.

Der Fraktionsvorsitzende der Vereinigten Arabischen Liste in der Knesset fordert, dass der Generalstaatsanwalt gegen Benjamin Netanyahu wegen Hetze und Aufstachelung ermittelt. Netanyahu und sein Kabinett hätten während der Brände der letzten Woche Hass gegen die israelischen Araber geschürt. Es gebe keine Brandstifter-Intifada und keine Anschlagswelle.

Mittwoch, 07.12.2016:

Sicherheitskräfte nahmen 3 arabische Teenager fest, die im Verdacht stehen mit Angriffe mit Schusswaffen bei Ofra verübt zu haben.

Donnerstag, 08.12.2016:

In den letzten Tagen verhaftete der Shin Bet eine dreiköpfige Terrorzelle; die – allesamt minderjährigen – Mitglieder hatten mindestens vier Anschläge auf Soldaten mit Schusswaffen ausgeführt.

Eine gemeinsame Aktion von Shin Bet, IDF und Polizei sorgte für die Enttarnung und Festnahme einer siebenköpfigen Hamas-Terrorzelle aus Tzurif und Hebron. Die Terroristen hatten eine komplexe Aktion mit Anschlägen und Entführungen geplant.

Heckmeck:
Benjamin Netanyahu sprach mit dem französischen Präsidenten Hollande; dabei stimmte er einem direkten Treffen mit Mahmud Abbas zu, allerdings nicht auf dem vermeintlichen Friedensgipfel in Frankreich.
– Demgegenüber ließ Mahmud Abbas einen Sprecher verkündet, die PA begrüße die französische Friedensinitiative und Israel lehne Frieden ab.

Freitag, 09.12.2016:

Der Shin Bet und die Polizei brachten eine weitere Terrorzelle auf, die aus acht Personen in „Ost“-Jerusalem bestand. Damit wurden mehrere geplante Abschläge mit Schusswaffen verhindert. Mehrere der Terroristen waren bereits an Gewalttaten beteiligt.

Samstag, 10.12.2016:

Eine PA-Delegation ist auf dem Weg nach Washington. Sie will Obama überzeugen kein Veto gegen eine antiisraelische Resolution zu den Siedlungen einzulegen.

Kiefern-Verleumdung

Elder of Ziyon, 26. November 2016

Antiisraelische und arabische Internetseiten veröffentlichen den Kommentar des antisemitischen Gilad Atzmo zu den Bränden in Israel, in dem er die Brände – wem sonst? – den Juden zur Last legt. Insbesondere macht er die Kiefern dafür verantwortlich, die der Jewish National Fund pflanzte:

Israels ländliche Landschaft ist vollgestopft mit Kiefern. Diese Bäume sind für die Region neu. Die Kiefern wurden Anfang der 1930-er Jahre vom Jüdischen Nationalfond (JNF) in Palästina eingeführt; es handelte sich um einen Versuch „das Land zurückzugewinnen“. Bis 1935 hatte der JNF 1,7 Millionen Bäume auf einer Gesamtfläche von 1.750 Morgen Land gepflanzt. Im Verlauf von 50 Jahren pflanzte der JNF mehr als 260 Millionen Bäume, weitgehend auf beschlagnahmtem Palästinenserland. Das alles machte er in einem verzweifelten Versuch die Trümmer der ethnisch gesäuberten Palästinenserdörfer und ihrer Geschichte zu verbergen.

Im Verlauf der Jahre unternahm der JNF einen kruden Versuch palästinensische Zivilisation und Vergangenheit auszulöschen, versuchte aber auch Palästina wie Europa aussehen zu lassen. Der palästinensische Naturwald wurde ausgerottet. Gleichermaßen wurden die Olivenbäume entwurzelt. Die Kiefern nahmen ihre Platz ein. Im südlichen Teil des Carmel nannte die Israelis einen Bereich „Kleine Schweiz“. Inzwischen ist nicht mehr viel von er „kleinen Schweiz“ übrig geblieben.

… Ungeachtet seiner nuklearen Fähigkeiten, seiner kriminellen Armee, der Besatzung, des Mossad und seiner Lobby überall auf der Welt scheint Israel verletzbar zu sein. Es ist verheerend vom Land entfremdet, das es als sein eigenes beansprucht und zu pflegen vorgibt. Wie die Kiefer sind der Zionismus, Israel und der Israeli in der Region fremd.

Die Kiefer, die der JNF so viele Jahre lang pflanzte, ist die Aleppo-Kiefer, pinus halepensis (in Israel als Jerusalem-Kiefer bekannt). Sie ist im gesamten Mittelmeerraum zu finden, von Marokko bis Syrien. Der JNF wählte diesen Baum nicht, um Israel wie Europa aussehen zu lassen; diese Lüge wird von Mondoweiss nachgeplappert. Einheimische Aleppokiefer-Wälder gibt es auf dem Karmel und in Galiläa.

Zudem wurden Kiefern in Palästina von Reisenden im 19. Jahrhundert beobachtet. In der von The Popular Cyclopædia of Biblical Literature 1856 steht:

Die große Zypresse gibt es nur in Palästina, wird von Menschen in Gärten und auf Friedhöfen sowie anderen offenen Plätzen in den Städten kultiviert. Aber als Spontangewächs des Landes finden wir auf den Gipfeln und Hügelketten den Walnussbaum, die Baumerdbeere, den Lorbeerbaum usw., während auf den ehemals bewaldeten Höhen verschiedene Kiefernarten, kleine und große, immer noch die Stellung behaupten.

Was besonders den Carmel betrifft, so schreibt die Jewish Encyclopedia von 1907, er sei „von Helmeichen und Kiefern bedeckt“.

Damit hat Atzmon auf gewisse Weise recht: Juden sind in der Region genauso einheimisch wie die Aleppokiefer.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (13.-19. November 2016)

Sonntag, 13.11.2016:

Khaled Meschaal meldet sich wieder zu Wort. Er ruft zu einer „auf dem Widerstand gegründeten“ Aussöhnung der Palästinenserfraktionen auf.

Anders als in Schechem gab es keine Probleme mit Juden die in der Nähe des Patriarchengrabs in Hebron eine weitere heilige Stätte aufsuchten und Juden, die am Rahelgrab beteten.

Ein Viertel der Anschläge von letzter Woche fanden im Raum Ramallah statt – was die Stadt vorläufig zur Hauptstadt des palästinensischen Terrors macht.

Weil die Anschläge auf die Friedhöfe und Juden auf dem Ölberg ständig weitergehen, wurde das Sicherheitsbudget für diesen Bereich erhöht.

Bei Avnei Hefetz in Samaria soll eine Straße wieder für PA-Araber geöffnet werden. Die Einwohner des Ortes protestieren dagegen, weil dort in der Vergangenheit sehr häufig Anschläge stattfanden.

Montag, 14.11.2016:

Ma’an prahlt und jubelt: PalArabische Jugendliche hätten 3 Molotowcocktails auf ein Haus „in der illegalen Siedlung Beit-El“ geworfen und dieses niedergebrannt. Problem 1: Kriminelles Terrorverhalten wird gepriesen. Problem 2: Und dann ist auch noch alles gelogen.

War zu erwarten: Abbas redet von den „Beweisen muslimischer Vormachtstellung in Jerusalem“ – und führt dazu die UNESCO an, die ja entsprechende (Lügen-) Beschlüsse gefasst hat.

Es gibt Bestrebungen den terrorisierenden Lärm der Moschee-Gebetsrufe in Israel einzudämmen. Deshalb drohen Muslime dort jetzt mit einem „Religionskrieg“.

Der arabische Knesset-Abgeordnete Jamal Zahalka giftete im Zusammenhang mit dem vorgeschlagenen Gesetz gegen Lärm von Minaretten: Das Land sei fundamental islamisch, arabisch, palästinensisch.

Spinner, totaler: Gideon Levy bezeichnet die Presse in Israel als rechtsgerichtet und behauptete die Einwohner von Judäa und Samaria seien für den Palästinenserterror verantwortlich.

Dienstag, 15.11.2016:

War auch zu erwarten: Ein Fatah-Offizieller bezeichnete den neu gewählten US-Präsidenten nicht nur – das kennen wir aus Europa – als „rassistisch“ usw. Sein wahres Gesicht sei „zionistisch und rassistisch“. Und Obama sei nicht besser als Trump.

Mittwoch, 16.11.2016:

Die Hamas prahlt mit ihrem Raketenarsenal und dessen Ausbau. Sie kann nach eigenen Angaben Tel Aviv damit erreichen und lahmlegen.

Donnerstag, 17.11.2016:

PA-Araber errichteten bei Mehola im Jordantal einen illegalen Außenposten. Sie nannten ihn „Yassir Arafat-Außenposten“.

Die Hamas versucht „verzweifelt“ gegen israelische SIM-Karten vorzugehen. Zwei israelische Anbieter von PrePaid-Karten gehören zu den beliebtesten des Gazastreifens, weil die Karten des arabischen Anbieters im Strip eine Bruchteil der Telefonzeit und nur stark eingeschränkte Internetnutzung zum selben Preis ermöglichen.

Israelische Sicherheitskräfte gingen gegen Holzkohle-Hersteller in Judäa und Samaria vor. Diese sorgen seit Jahren für enorme Umweltbelastung und die PA ist nicht bereit das zu ändern. In der Aktion wurden 160t Baumstämme und Ausrüstung konfisziert.

Zwischen dem Gush Etzion und Kiryat Arba wird eine neue Umgehungsstraße gebaut werden, um die Sicherheit für israelische Autofahrer zu erhöhen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (9.-15. Oktober 2016)

Sonntag, 09.10.2016:

Beim Versuch den Terroristen in Jerusalem zu neutralisieren wurde ein AP-Fotograf durch einen Schuss leicht verletzt.

Die PA hat einen Generalstreik zugunsten des heute bei einem Terroranschlag getöteten Terroristen ausgerufen.

Die IDF riss acht Gebäude des illegalen arabischen Außenpostens Khan al-Ahmar nahe der jüdischen Ortschaft Mischor Adumim ab. Der Außenposten wurde direkt an einem militärischen Schießgelände gebaut.

Die Facebookseite des ermordeten Polizisten erhielt jede Menge beleidigender Kommentare durch Araber, darunter antisemitische Karikaturen und sogar eine Morddrohung.

Ein Student erlebte, wie arabische Studenten in einem Café an der Hebräischen Universität den Anschlag am Ammunition Hill feierten. Keiner der anwesenden Araber sprach sich dagegen aus.

Montag, 10.10.2016:

Die (14-jährige) Tochter des Attentäters von gestern pries ihren Vater in einem Video auf Facebook, das sich wie ein Virus verbreitete. Sie sei glücklich und stolz auf ihren Vater, sage sie. Er sei ein großer Mann. Die Polizei nahm sie zur Befragung in Gewahrsam.

Viele Araber in Jerusalem feierten die gestrigen Morde und die übrigen verletzten Juden. Sie händigten Süßigkeiten aus. Viele brüllten „Allahu Akbar“, bis sie heiser waren. Sie feierten so exzessiv, dass die Polizei dazu überging die Süßigkeiten-Verteiler festzunehmen; sie verhinderte zudem, dass die Familie des Terroristen das traditionelle Trauerzelt errichtete, damit hier nicht weiter Hetze betrieben wird. Außerdem wurden Araber festgenommen, die die Geschäftsinhaber unter Druck setzten ihre Läden in Protest gegen die Erschießung des Terroristen zu schließen und Passanten, die gestern unter „Allahu Akbar“-Rufen die Taten des Terroristen filmten und verbreiteten.

Auch die Fatah feierte den Doppelmord von gestern, u.a. auf ihrer Facebookseite. Mit der begleitenden Karikatur wird suggeriert, dass es sich bei den Todesopfern um Soldaten handelte. Interessant auch, dass die PalAraber keine Probleme damit haben den Felsendom als Symbol für die Aufstachelung zu Gewalt zu benutzen. Und kein Aufschrei bei der „Religion des Friedens“ – sie haben also nichts dagegen, dass ihre religiösen Symbole für Aufrufe zu Mord und Gewalt benutzt werden.

Die Zahl der Mordversuche durch Steinwürfe auf Fahrzeuge hat wieder zugenommen. Busse sind zur Zeit stärker davon betroffen als PKW.

Dienstag, 11.10.2016:

Jüdische Israelis hielten in neun Städten große öffentliche Gebetstreffen für die Menschen in Syrien und ihr Wohlergehen ab.

Die PA-Kommission für Bildung, Kutlur und Wissenschaften regt sich auf. Das israelische Außenministerium hat einen (satirische) Film erstellt, der die Botschaft vermittelt, dass die Juden die indigenen Einwohner des Landes Israel sind. Die PA bezeichnet das als „gefälschte Geschcihte ohne Beziehung zu Kunst und ohne Verbindung zur tief verwurzelten Geschichte der palästinensischen und arabischen Identität. Es sei ein hysterischer Film, der als Teil des totalen Kriegs gegen das palästinensische Volk erstellt wurde, das seit der Nakba 1948 massakriert und ins Exil getrieben wird. (Die Araber kamen mit der islamischen Eroberung ins Land, die Juden 2000 Jahre vorher!) Und natürlich soll jetzt wieder die UNO gegen Israel einschreiten.

Der stellvertretende PA-„Parlaments“-Präsident pries den Terroranschlag mit 2 Toten in Jerusalem und forderte die Araber auf diesem Beispiel nachzueifern.

Donnerstag, 13.10.2016:

Im September nahm der Geheimdienst eine ISIS-Zelle fest, die aus israelischen Arabern aus der Stadt Taybe bestand. Gefasst wurden die Terroristen, nachdem sie versuchten das örtliche Fußballstadion in Brand zu stecken.

Ein 25-jähriger israelischer Araber wurde festgenommen, weil er im Verdacht steht auf Facebook Bilder von Selbstmordbombern gepostet und deren Tun gepriesen zu haben.

Fußballer eines Erstliga-Clubs der PA posierten für ein Foto mit einem Banner, das den Palästinenser hinter den tödlichen Schüsse in Jerusalem preist.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (02.-08. Oktober 2016)

Sonntag, 02.10.2016:

Nach der Beerdigung von Shimon Peres machte Mahmud Abbas am Samstag da weiter, wo er vorher nicht aufgehört hatte: Er hielt in Bethlehem eine glühende Rede, in der er seiner Hoffnung Ausdruck gab, dass 2017 der Palästinenserstaat mit Jerusalem als Hauptstadt gegründet werde, egal, was Israel tut. „Palästina“ wird weiter das Ziel verfolgen volles UNO-Mitglied zu werden. Einer seiner Sprecher sagte, dass Peres an der Beerdigung teilnahm, schicke den Israelis eine mächtige Botschaft – dass es einen Friedenspartner gibt. (Was er ja ständig auf Arabisch „beweist“, nicht wahr?)
Ein Mitglied des Zentralkomitees er Fatah äußerte sich kritisch; Tawfik Tirawi war gegen Abbas‘ Teilnahme, weil dieser ein Zionist war, der von Kopf bis Fuß mit dem Blut der Palästinenser und dem anderer Araber getränkt war.

Umfrage: Zwei Drittel der Israelis glauben, dass ein Friedenschluss nicht machbar ist.

Fans des israelisch-arabischen Fußballclubs Maccabi Ahi Nazareth F.C. buhten während einer Schweigeminute für Shimon Peres.

Gegen sechs Einwohner von „Ost“-Jerusalem wurden jetzt Anklage erhoben, weil sie versuchten eine ISIS-Zelle aufzubauen.

Bilanzen: Das Al-Quds-Zentrum veröffentlichte in seinen Statistiken, dass die meisten (48%) der Terroranschläge aus den Bereichen Hebron (Platz 1) und Jerusalem (Platz 2) kamen.

Montag, 03.10.2016:

Wäre ja auch ein Wunder, wenn es anders wäre: Hanan Aschrawi schimpft, Peres habe zwar viel von Frieden geredet, aber nichts dazu unternommen, sondern half die „Besatzung“ zu perpetuieren.

Donnerstag, 06.10.2016:

Die Sicherheitskräfte gaben bekannt, dass sie letzte Woche eine siebenköpfige Terrorzelle in Bethlehem, die für mehrere versuchte Anschläge auf das Rahelgrab verantwortlich ist.

Letzten Monat wurde eine sechsköpfige Terrorzelle der Hisbollah verhaftet, die im Norden Israel operierte.

Polizei und Sicherheitsdienste schlossen 3 Institutionen der (verbotenen) Islamischen Bewegung; alle ihre Bankkonten wurden eingefroren.

Freitag, 07.10.2016

Die PA lässt wieder wissen, dass Israel die USA beherrscht, die wiederum die Welt beherrschen.

Ultimatum der (anderen) Islamistengruppen im Gazastreifen an die Hamas: Entweder ihr lasst unsere Leute frei, die ihr festgenommen habt oder wir schießen Raketen auf Israel.

Der Fraktionsvorsitzende der „Arabischen Union“ besuchte den Erzterroristen Marwan Barghouti im Gefängnis.

Samstag, 08.10.2016:

Das hat auch was: Palästinenser befinden, dass Israel an der Eskalation der Lage schuld ist, weil es auf Angriffe reagiert.