Mahmud Abbas alias Abu Mazen (4): Arafat ernennt einen Premierminister

Am Samstag, 08.03.2003, hat Yassir Arafat einen Premierminister für die Autonomiegebiete vorgeschlagen. Am Montag, 10.03.2003 soll dieser vom PLO-Zentralrat bestätigt werden.

Im Vorfeld gab es weit schweifende Berichte dazu; vor allem wurde hervor gehoben, dass damit ein Wandel in der PA eintreten werde, weil Arafat Macht abgäbe. Nicht beachtet wurde dabei,

– dass der vorgeschlagene Mahmud Abbas (Kampfname Abu Mazen) ein alter Kumpel Arafats ist (Gründungsmitglied der Fatah – was das heißt, kann in der „Verfassung“ dieser Organisation nachgelesen werden),
– dass Abbas sich die Annahme des Amtes vorbehielt, weil nicht klar war, welche Befugnisse er als Premierminister haben würde (die Woche nach Arafats Ankündigung hat gezeigt, dass Arafat mitnichten daran denkt, auch nur ein Fünkchen seiner Macht wirklich abzugeben),
– dass der Zentralrat der PLO und der palästinensische Legislativrat ausdrücklich nur der Schaffung des Amtes und seiner Besetzung zustimmen werden, während sie keinerlei Beschlüsse zu den Aufgaben und Machtbefugnissen eines Ministerpräsidenten fassen.

Es bleibt damit festzuhalten: Es sieht nicht so aus, als würde wirklich ein Wandel eintreten. Arafat entscheidet darüber, was sein Ministerpräsident darf und was nicht. Er ist in der Lage, das Amt so zu beschneiden, dass ihm effektiv keinerlei Macht entgleitet und durch den Premierminister nicht das „Gegengewicht“ zum Vorsitzenden der Autonomie entsteht, das der Westen so gerne annimmt.

Dies ist ein weiterer Fall von Wunschdenken der Politik und Medien in Europa: Wir glauben, dass die Entscheidung Arafats diese und jene (immer positive) Folgen haben wird. Wer etwas anderes annimmt, ist ein Miesmacher, Querulant und Friedensfeind.
Neben dem Jubel und Lobpreis der Schaffung eines Postens des Premierministers gibt aber auch die Person des Vorgeschlagenen Anlass zur Kritik. Mahmud Abbas – Kampfname: Abu Mazen – gilt als „moderat“ und Gegengewicht zu Arafat. Dass Abbas ein alter Kumpel des Vaters des Terrorismus ist, gilt dabei nicht als Gegenargument. Wer ist Mahmud Abbas? Hierzu die folgenden Beschreibungen und Kommentare:

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Neben der Leugnung des Holocaust leugnet Herr Abbas noch etwas, wie Honestreporting.com zitiert:

„Sie [die Juden] behaupten, dass sie vor 2000 einen Tempel hatten. Ich bestreite die Aussage, dass dem so ist.“
(Kul Al-Arab, ein israelisch-arabische Zeitung, 25. August 2000 – also kurz vor dem „Ausbruch“ des Terror-Kriegs der Palästinenser gegen Israel)

Mahmud Abbas alias Abu Mazen (3): Vermutlicher PA-Premierminister ist ein Holocaust-Leugner

Rafael Medoff, Jewishsf.com, 26. Februar 2003

Währen die Europäische Union Yassir Arafats Entscheidung lobt, seinen ersten Premierminister zu ernennen, zuckten Holocaust-Historiker bei der Nachricht zusammen, dass ein führender Kandidat für die Stelle der Autor eines Buches ist, das leugnet, dass die Nazis 6 Millionen Juden ermordeten.

Der Kandidat ist Mahmud Abbas (auch bekannt als Abu Mazen), Arafats Stellvertreter; sein Buch, das 1983 auf Arabisch veröffentlicht wurde, kann übersetzt werden mit: „Die andere Seite: Die geheimen Beziehungen zwischen dem Nazismus und der Führung der zionistischen Bewegung“. Es war ursprünglich seine Dissertation, die er am Moskauer Orient-Kolleg schrieb.

Der Buch wiederholt versucht, die Tatsache mit Zweifeln zu belegen, dass die Nazis 6 Millionen Juden abschlachteten. Das besagt eine Übersetzung, die vom Simon Wiesenthal-Zentrum in Los Angeles zur Verfügung gestellt wird.

„Nach dem Krieg“, schreibt Abbas, „wurde verbreitet, dass 6 Millionen Juden unter den Opfern waren und dass ein Vernichtungskrieg besonders auf die Juden zielte… Die Wahrheit ist, dass niemand diese Zahl bestätigen oder widerlegen kann. Mit anderen Worten: Es ist möglich, dass die Zahl jüdischer Opfer 6 Millionen erreichte, aber gleichzeitig ist es möglich, dass die Zahl viel geringer ist – weniger als eine Million.“

Abbas leugnet, dass die Gaskammern benutzt wurden, um Juden zu ermorden, und zitiert eine „wissenschaftliche Studie“ hierzu, die der französische Holocaust-Leugner Robert Faurisson erstellte.

Abbas’ Buch behauptet dann weiter: „Der Historiker und Autor Raoul Hilberg glaubt, dass die Zahl 890.000 nicht übertroffen wird.“

Das ist natürlich komplett falsch. Hilberg, ein angesehener Historiker und Autor der klassischen Studie „Die Vernichtung der europäischen Juden“ hat nie so etwas gesagt oder geschrieben.

Abbas glaubt, dass die Zahl von 6 Millionen das Produkt einer zionistischen Verschwörung ist: „Es scheint, dass es das Interesse der zionistischen Bewegung ist, diese Zahl aufzublähen, damit ihre Gewinne größer sein werden“, schreibt er. „Das führte dazu, dass sie diese Zahl betonen, um die Solidarität der internationalen öffentlichen Meinung für den Zionismus zu gewinnen. Viele Forscher haben die Zahl der sechs Millionen diskutiert und sind zu erstaunlichen Schlussfolgerungen gekommen – was die Zahl der jüdischen Opfer auf ein paar Hunderttausend festlegte.“

Eine weitere Lüge. Fakt ist, dass kein ernst zu nehmender Forscher eine solche Zahl vorschlägt.

Nachdem er das Ausmaß des Schlachtens der Nazis verringerte, damit es nicht länger ein wirklicher Holocaust zu sein scheint, versucht Abbas die Nazis rein zu waschen, indem er die zionistische Führung an deren Staat für jegliche Tötungen verantwortlich macht. Nach Abbas wurde „eine Partnerschaft zwischen Hitlers Nazis und der Führung der zionistischen Bewegung eingerichtet… [Die Zionisten] gaben jedem Rassisten der Welt, angeführt von Hitler und den Nazis, die Erlaubnis die Juden nach Wunsch zu misshandeln, so lange sie die Immigration nach Palästina garantierten.“

Zusätzlich zur Ermutigung der Verfolgung der Juden, damit diese ins Heilige Land immigrierten, wollten die Zionistenführer auch, dass Juden ermordet wurden , weil – nach den Worten von Abbas – „mehr Opfer zu haben bedeutete, größere Rechte und stärkere Privilegien am Verhandlungstisch zu bekommen, wenn die Ausbeute des Kriegs geteilt würde, sobald er einmal vorbei ist. Da aber der Zionismus kein kämpfender Partner war – der Opfer in der Schlacht erlitt – hatte er keine andere Wahl, als Menschen zu opfern, in welchem Namen auch immer, um die Zahl der Opfer zu erhöhen; mit diesen konnten sie dann bei der Abrechnung prahlen.“

Vielleicht waren solche Gedanken im Kreis von Abbas’ Studienkollegen in der Sowjetunion der 70-er Jahre üblich. Aber in der freien Welt ist solche Propaganda nie als seriöse Wissenschaft akzeptiert worden.

In den meisten westlichen Ländern sind die Holocaust-Leugner als Ausgestoßene behandelt worden. In Kanada und vielen europäischen Ländern ist Holocaust-Leugnung ein Rechtsverstoß. In Neuseeland veröffentlichte die Canterbury University eine Entschuldigung, weil eine Doktorarbeit angenommen wurde, die den Holocaust leugnete, während der französische Erziehungsminister einen Doktortitel aberkannte, der einem Holocaust-Leugner von der Universität von Nantes verliehen wurde. Ein polnischer Universitätsprofessor, der den Holocaust leugnete, wurde von seinem Amt suspendiert. Der japanische Verlag Bungei Shunju schloss eine seiner Zeitschriften, weil sie einen Artikel gedruckt hatte, der den Holocaust leugnete.

Internationaler Druck zwang den kroatischen Präsidenten Fanjo Tudjman, öffentlich Erklärungen seines Buches zurückzunehmen, die bezweifelten, dass der Holocaust stattgefunden hatte. Jörg Haider, Führer der österreichischen Freiheitspartei, wurde von der internationalen Gemeinschaft wegen seiner Bemerkungen geächtet, in denen er die Mitglieder der SS lobte, wie auch den französischen Politiker Jean-Marie Le Pen, der die Existenz der Gaskammern in frage stellte und die Bedeutung des Holocaust verharmloste. Ein Umfrage fand vor Kurzem heraus, dass 64 Prozent der Amerikaner glauben, Führer der Welt sollten es gleicherweise ablehnen, sich mit Abbas zu treffen.

Trotzdem haben manche in den Medien Abbas mit Glacéhandschuhen angefasst, was noch harmlos ausgedrückt ist. Das offizielle Dossier der BBC News berichtet über Abbas: „Abbas ist ein hoch intellektueller Mann, der in Ägypten Jura studierte, bevor er in Moskau seinen Doktor machte. Er ist Autor mehrerer Bücher.“ Die New York Times charakterisierte Abbas kürzlich als „einen Juristen und Historiker… Er hat einen Doktor der Geschichte vom Moskauer Orient-Kolleg; das Thema seiner Doktorarbeit war der Zionismus.“ Weder die BBC noch die „Times“ boten irgendeine weiter führende Erklärung zu den Inhalten von Abbas’ Schriften an.

Mahmud Abbas den Titel „Historiker“ zu gewähren, belohnt seinen Schriften eine Größe, die sie nicht verdienen und ist eine unglaubliche Beleidigung eines jeden echten Historikers.

Wenn Abbas auf den Posten des Premierministers der Palästinensischen Autonomie gehoben wird, werden nicht nur die Medien, sondern die gesamte internationale Gemeinschaft mit der Frage konfrontiert werden, ob Abbas es verdient anders behandelt zu werden als Tudjman, Haider oder Le Pen.

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Das von Abbas geschriebene Buch „Die andere Seite: …“ taucht selbst in so weit entfernten Staaten wie Kuba auf. Dort ist es u.a. Grundlage eines Buches eines palästinensisch-stämmigen Journalisten der Regierungszeitung „Prensa Latina“, Nabil Khalil, Khalil, mit dem Titel „Propagandistas del Terror“ (Werbefachleute des Terrors). Khalil zitiert aus dem 1988 in Kuba erschienen Buch von Abbas, wenn er schreibt, dass die Nazis einige hunderttausend Juden töteten (die Zahl von sechs Millionen ist „eine Erfindung der Zionisten“), aber dass die Nazis das gar nicht wollten – sie seien von den Zionisten dazu gezwungen worden, das zu tun, weil es diesen gelegen kam.
(vgl.: Moíses Asís: Judaism in Cuba 1959 – 1999, ICCAS Occasional Paper Series, December 2000, S. 10)
Das Palestine Media Center (PMC) berichtet über die Frage der Abstimmung über einen Ministerpräsidenten-Posten am 8.3.2003 (http://www.plaestine-pmc.com/details.asp?cat=1&id-637 – Link nicht mehr aktiv):

Der Zentralrat der Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) hat am Samstagmorgen auf einer zweitägigen Sitzung in Ramallah in der besetzten Westbank mit einer Tagesordnung von fünf Punkten zu diskutieren begonnen, wobei sich hauptsächlich auf einen Entwurf einer palästinensischen Verfassung und die Bestätigung der Nominierung eines Premierministers durch Präsident Yassir Arafat konzentriert wird.

Der Zentralrat wird über den Posten eines palästinensischen Premierministers in seiner Schlusssitzung am Sonntagnachmittag abstimmen, ohne in die Aufgaben und Machtbefugnis des Premiers einzugreifen, sagte der Sprecher des Nationalrats der PLO, Salim el-.Za’noun, der den Sitzungen des Zentralrats vorsitzen wird.

(Es wird aus der Stellungnahme der griechischen EU-Ratspräsidentschaft zitiert:) „Diese Entscheidung, von der wir hoffen, dass sie vom Palästinensischen Legislativrat ratifiziert wird, bringt die notwendigen Reformen auf der palästinensischen Seite voran … und schafft die Bedingungen, einen Weg zu einer friedlichen Lösung (der Krise im Nahen Osten) zu öffnen.“
[heplev: Wieso öffnet die Schaffung des Premierminister-Postens den Weg zur Lösung des Konflikts? Hat das irgendetwas mit der Änderung der Einstellung der Araber zu Israel zu tun? Oder ist das nicht viel mehr eine Maßnahme, die dem Westen – einmal mehr – Sand in die Augen streut und vom Westen mit Begeisterung angenommen wird?]

Abbas, 68, alias Abu Mazen, argumentierte früh in seiner politischen Karriere für den politischen Dialog mit Israel. In jüngerer Vergangenheit kritisierte er die Militarisierung der Intifada, die Ende September 2000 ausbrach und drängte seine palästinensischen Landsleute sich für friedlichen Widerstand gegen die israelische Besatzung zu entscheiden.

„Alle palästinensischen Fraktionen sollten klar ihre Verpflichtung zur Beendigung der militärischen Operationen erklärten, in allen Formen, total und nicht partiell“, sagte er im letzten Dezember.

Er sagte, die Palästinenser sollten „zu den Mitteln des Widerstands des ersten Aufstands gegen Israel“ von 1987 bis 1993 zurückkehren, „einschließlich Steine Werfen, Demonstrationen und andere Mittel friedlichen Protests“.

Und im Februar, während eines offiziellen Besuchs in Moskau, kündete er an, dass die „palästinensische Führung entschieden hat die Intifada für ein Jahr zu entmilitarisieren“.

(So weit der PMC-Bericht.)

Der Behauptung des PMC, Mahmud Abbas sei bereits früh in seiner politischen Karriere für einen politischen Dialog mit Israel eingetreten, stehen seine Dissertation in Moskau und das daraus entstandene Buch entgegen, die vor antisemitischen Phrasen strotzen. Dort ist nichts von Ausgleich zu finden, nur Verleumdung und Hetze.

Bezüglich der Aussetzung der „militärischen Intifada“ bleibt nur anzumerken: Einmal abgesehen davon, dass praktisch alle palästinensischen Fraktionen (vor allem aber die Terror ausübenden, auch die der Fatah und PLO von Arafat und Abbas!) die „Aussetzung der Intifada“ ablehnen: Was soll diese Aussetzung heißen? Nach einem Jahr geht’s dann wieder los? Es folgt keinerlei Aussage dazu, was nach diesem einen Jahr passieren soll: Gibt es unter bestimmten Bedingungen einen Verzicht auf Gewalt oder wird sie einfach wieder aufgenommen, weil Israel genügend Konzessionen gemacht und Rückzüge durchgeführt hat? Warum macht die PLO nicht endlich ernst mit ihren Versprechen und Verpflichtungen von 1993: Ablehnung der Gewalt als Mittel überhaupt! Das wäre ein Schritt in die richtige Richtung.

Es ist erstaunlich, wie schnell man von moderaten Palästinensern redet: Da ist einer vermeintlich dafür, dass keine Bomben und Raketen mehr benutzt werden, sondern primitivere tödliche Mittel (Steine, Molotov-Cocktails, Schusswaffen – die „Mittel“ der „ersten Intifada“) und dann wird von „friedlichem Protest“ geschwärmt. Der Einsatz von Steinen als Wurfgeschosse und Kampfmittel wird bei jeder Demonstration in Deutschland als massive Verletzung der Demonstrations- und Meinungsfreiheit und vor allem als unzulässiger Einsatz von Gewalt gewertet, der massiv juristisch verfolgt wird – nicht als „friedlicher Protest“. Warum soll das in Israel anders sein? Aber „Abu Mazen“ wird als Friedensengel dargestellt, weil er die Gewalt etwas herunter fahren will. Ein wirklich moderater oder Friedensvertreter würde die Gewalt beenden wollen!

Der vermeintliche Friedenswille lässt sich auch über die vermeintliche Ablehnung von Selbstmordanschlägen widerlegen. Wenn man sich die Begründungen Mahmud Abbas‘ ansieht, dann muss man feststellen, dass er solche Anschläge nicht ablehnt, weil sie unmoralisch sind; er lehnt sie ab, weil sie angeblich den Israelis in die Hände spielen! Also nicht: Das ist nicht richtig, solche Anschläge zu verüben, sondern: Das ist zur Zeit kein gutes Mittel, macht es, wenn es mehr nutzt! Darauf soll Hoffnung gesetzt werden?

In einem Interview mit der arabischsprachigen Londoner Tageszeitung Asharq al-Awsat verdeutlichte Abbas darüber hinaus, was er unter einer „Pause der Militarisierung der Intifada“ versteht (das Interview wurde unmittelbar nach einem Terroranschlag bei Hebron geführt): „Die Beschränkung gilt nur ‚Shahada’-Operationen (Selbstmord-Anschlägen) und Angriffen in Tel Aviv oder Jerusalem“. Alles, was in den „besetzten Gebieten“ an Mord und Totschlag gegen Juden passiert, ist nach seiner Aussage in Ordnung! So viel dazu, wie eine „Entmiltarisierung“ der Intifada nach Mahmud Abbas aussieht. Der Begriff ist toll, er hört sich gut an und die Europäer springen voll drauf an – und übersehen geflissentlich, dass wieder einmal von arabischer Seite der Nebelwerfer benutzt wird.

Bestätigt wird das auch durch ein Interview in Israel Radio, das mit Qadura Fares, Repräsentant des Palästinensischen Legislativrats, am 9. März 2003 geführt wurde (per Email-Newsletter übermittelt/berichtet von IMRA, 9.3.2003):

Moderator Chaim Zisovich fragte nach Abu Mazens Aufruf von letzter Woche, Siedler zu ermorden. Fares antwortete (in fehlerlosem Hebräisch), dass „Widerstand gegen die Besatzung“ legitim sei und fortgeführt würde, bis die Palästinenser überzeugt seien, dass ernsthafte Verhandlungen geführt würden, unter denen Israel die Besatzung beendet.

Unter dieser Formel ist die Haltung „moderat“, dass Juden ermordet werden können, so lange Israel an irgendeinem Gebiet fest hält (z.B. French Hill, Ramat Eshkol und das jüdische Viertel in Jerusalem), das die Palästinenser als „besetzt“ bezeichnen.

Lügen wir uns nicht in die eigene Tasche: Der „moderate“ Politiker Mahmud Abbas ist nicht, was man ihm hier gerne zuspricht. Er ist eine Variante des „Vernichtet Israel“-Konzepts, das sich ein bisschen weniger brutal und offen gibt als z.B. Hamas und Islamischer Jihad. Aber er ist kein Moderater, er ist keiner, dem man vertrauen kann – und schon gar keiner, auf den man Hoffnungen setzen könnte, dass sich die Lage in Nahost effektiv verbessert.

Unterstützt wird die Falsch-Wahrnehmung besonders deutlich von einer Meldung in Ma’ariv vom 20.04.2003:

Abu Mazen sprach vor der Fatah-Führung:

„Israels schwache Stelle ist die Art, wie seine Regierung mit Politik umgeht. Es reicht aus, von palästinensischer Seite ein paar öffentliche Maßnahmen einzusetzen und eine beschwichtigende Erklärung abzugeben, um einen Sieg zu erzielen.“

Dies, kombiniert mit dem Wissen, dass Mahmud Abbas ein starker Befürworter des PLO-Stufenplans zur Vernichtung Israels ist, dürfte wohl Eindruck genug machen, wenn man sich nicht nur noch Sand in die Augen streuen lassen will. Schauen wir weiter weg, damit die Palästinenserführung sich weiter über die Idioten im Westen freuen kann, die alles glauben wollen, was nie so gemeint wurde, wie die Europäer es auslegen!


Ergänzung vom 2.4.2003: (IMRA)

Der „moderate“ Abu Mazen bietet der Hamas das Erziehungsministerium an

Israel Television Kanal 2-Korrespondent Suliman a-Shafi berichtete heute Abend, dass Abu Mazen der Hamas zwei Kabinettposten angeboten hat, wenn sie sich einverstanden erklärten, der Regierung beizutreten, die er bildet. Mazen, den viele als „moderat“ unterstützen, bot Hamas die Kontrolle des Erziehungsministeriums an.
Es ist nicht klar, wie die Übergabe des Erziehungministeriums mit der Beendigung der Hetze in den Schulen in Einklang gebracht werden kann.


Ergänzung vom 24.4.2003: (honestreporting.com)

Honestreporting.com nimmt zuerst die Wahrnehmung von Mahmud Abbas in der westlichen Presse anhand einer Meldung von Associated Press auf’s Korn:

Associated Press gab am Donnerstag die Meinung der größeren Medien wieder, als sie über Abu Mazens Referenzen beim Vorgehen gegen Terror zitierte und erklärte, dass er „ein ausgesprochener Kritiker der Angriffe auf Israelis durch militante Palästinenser“ ist.

Dann zitieren sie eine Beobachtung von TheMediaLine (http://www.themedialine.org/news/news_detail.asp?NewsID=1550:

Man bekommt den Eindruck, der neue Führer tauche aus einem friedfertigen, nicht gewalttätigen palästinensischen Lager auf. Tatsächlich erwarb sich Abu Mazen den Titel eines Moderaten in einer gefeierten Rede im November 2002, in der er erklärte: „Wir können unser Ziel nicht durch die Anwendung von Gewalt erreichen.“ Später allerdings ordnete er seine Erklärung geflissentlich ein, wobei er für Gewalt gegen Israelis eintrat, die jenseits der grünen Linie leben und klärte auf, dass „wir nicht sagten, wir würden den bewaffneten Kampf beenden. Wir sagten, dass die Militarisierzung der Intifada aufhören sollte… Es gibt keine andere Möglichkeit, als sie für ein Jahr auszusetzen und das wird nicht so gesehen werden, als würden wir klein beigeben.“ Diese eindeutig feindseligen Statements von Abu Mazen wurden bis vor Kurzem auf der offiziellen Internetseite der IDF aufgeführt, um die Unterstützung des Terrors durch die palästinensische Führung zu verdeutlichen. Wie auch schon Ha’aretz bemerkte, wurden sie letzten Monat von der Internetseite entfernt, offenbar in dem Versuch, Abu Mazen Legitimität für seinen Aufstieg zur Macht zu geben.

Die IDF scheint mit Washington übereinzustimmen, dass Abu Mazen die beste von vielen schlechten Möglichkeiten ist, Arafat in der palästinensischen Führung abzulösen. Aber lassen Sie uns seinen Hintergrund nicht vernebeln:

– 1964 war Abu Mazen einer der Gründer der PLO/Fatah (die Eltern des modernen Terrorismus) und ist zur Zeit Kopf des PLO-Exekutiv-Komitees.

– Abu Mazens Unterstützung des palästinensischen Rückkehrrechts der Flüchtlinge – einer der wichtigsten Gründe für das Scheitern der Oslo-Vereinbarungen, die er selbst verhandelte.

– wichtige jüdische Gruppen, darunter das American Jewish Committee, das Simon-Wiesenthal-Zentrum und die Zionist Organization of America, haben Abu Mazen wegen seines den Holocaust verleugnenden Buchs von 1983 kritisiert („Die andere Seite: Die geheime Beziehung zwischen dem Nationalsozialismus und der zionistischen Bewegung“).

– Abbas wird von den Palästinensern weit gehend als korrupt wahrgenommen, was durch seinen Bau einer prächtigen Villa für 1,5 Millionen Dollar in einem von Armut geschüttelten Bereich von Gaza unterstrichen wird.

– Schließlich erinnern wir daran, dass Abu mazen nie für ein öffentliches Amt gewählt, sondern direkt von Arafat ernanntn wurde. Das ist deutlich nicht das, was Präsident Bush meinte, als er im letzten Juni erklärte: „Ich rufe das palästinensische Volk auf neue Führer zu wählen, Führer die nicht durch Terror kompromittiert sind. Ich rufe es auf, eine praktizuierende Demokratie aufzubauen.“


Abu Mazen bezahlte das Massaker von München – Arutz-7-Newsletter, 29.04.2003

Abu Mazen ist nicht so frei vom Terrorismus wie es geschienen haben mag – und er ist tatsächlich mit einem der bekanntesten terroristischen Verbrechen des 20. Jahrhunderts verbunden: dem Massaker an elf israelischen Athleten bei den Olympischen Spielen in München 1972.

Mahmud Abbas, bekannt als Abu Mazen, lange Zeit der Schatzmeister der PLO, war der mann, der die Gelder für den Anschlag bereit stellte – so Informationen, die von der israelischen Anwältin Nitsana Darshan-Leitner zusammengestellt wurden. Darshan-Leitner ist die Direktorin des Shurat Hadin Israel Law Center.

Darshan-Leitner sagte Arutz-7, dass Quellen in der PA ihr erzählten, dass es lächerlich sei zu behaupten, Abu Mazen sei nie in Terrorismus verstrickt gewesen. Zusätzlich sagte Abu Daoud, der den Münchener Anschlag ersonn, dass Abu Mazen die Finanzierung zur Ausführung regelte. Daoud machte diese Anschuldigungen in seiner Autobiographie „Palestine: From Jerusalem to Munich“ (Palästina: Von Jerusalem nach München; 1999 auf Französisch erschienen) und ein weiteres Mal in einem Interview vom letzten August in „Sports illustrated“. Abu Daoud nannte Abu Mazen „den Finanzier unserer Operation“ – wenn er das auch später anders einordnete, indem er sagte, dass Abu Mazen nicht wusste, wofür das Geld genutzt wurde. Darshan-Leitner winkte dazu ab: „Ist es logisch, dass der Schatzmeister der Fatah nicht wusste, was mit dem Geld, das er heraus gab, gemacht werden solte? Jeder wusste, dass der „Schwarze September“ [die Gruppe, die das Münchener Massaker ausführte] Fatahs Fassade für Terrorismus war!“

Darshan-Leitner hat an US-Präsident Bush und Kanzler Schröder geschrieben; sie ruft zu Untersuchungen der Rolle Abu Mazens beim Münchener Anschlag auf. Bush lobte Abu Mazen letzte Woche als „einen Mann, der sich dem Frieden verpflichtet hat“ und deutete an, dass er ihn bald zu Gesprächen ins Weiße Haus einladen würde. Der Brief der Anwältin macht darauf aufmerksam, dass Bush sagte, dass er sagte, er würde keine diplomatischen Kontakte mit denen pflegen, die von einer terroristischen Vergangenheit belastet seien – aber „es scheint so zu sein, dass der neue Palästinenserführer, auf den die USA und Israel jetzt alle ihre Hoffnungen setzen, ebenfalls an mörderischen Angriffen beteiligt war, die vom ‚Schwarzen September‘ der PLO verübt wurden.“

Abu Daoud gab in einem Interview über das Münchener Massaker für einen Film mit dem Titel „Ein Tag im September“ zu, dass der „Schwarze September“ nur ein Tarnname war, der von Mitgliedern der Fatah benutzt wurde, wenn sie Terroranschläge ausführen wollten. WorldNetDAily.com berichtet, dass der terroristische PLO-Mörder sich erinnerte, wie Arafat und Abu Mazen ihm beide Glück wünschten und ihn küssten, als er sich daran machte, den Anschlag von München zu planen.

Mahmud Abbas alias Abu Mazen (2)

Aktionen als Premierminister
Bestätigen sich die Hoffnungen, die in Abu Mazen gesetzt werden, in seinen Taten?

Mahmud Abbas soll vorab schon einmal Kredit gegeben werden. Er hatte heftige Auseinandersetzungen mit Arafat über die Zusammensetzung seines Kabinetts. Er gilt als moderat und ein Verfechter des Friedensprozesses (was auch immer man davon halten mag, s.o.) und wird allseits von Vertretern der Politik begrüßt. Er soll die Macht übernommen und Arafat als denjenigen abgelöst haben, der die zentrale Machtfigur ist.

Irritieren lassen sich offenbar Politik wie Presse auch nicht von Meldungen wie der, dass Abbas mehr oder weniger einen Treueschwur auf Arafat ablegte, dass seine Ernennung keinen Wechsel zu einem unbelasteten Palästinenserführer darstellt und er ein Musterbeispiel für palästinensische Korruption zu sein scheint. („scheint“ ist sehr vorsichtig ausgedrückt) Auch nicht, dass Arafat die Kontrolle über sämtliche bewaffnete Gruppierungen behält und der neue Sicherheitschef Dahlen (der seine „Sicherheitsaktivitäten“ auch schon zur Genüge ad absurdum geführt hat) nicht über sie bestimmen können wird. Hat sich wirklich etwas geändert? Wofür stehen die Taten des Ministerpräsidenten, wirklich für eine Lösung des Konflikts?


Die Zionist Organisation of America setzt sich sehr kritisch mit dem ersten Auftritt des neuen Premierministers auseinander:
(übermittelt von IMRA am 3.5.03)

Mazen: „Diese Regierung ist Arafats Regierung“
ZOA, 2. Mai 2003

Abu Mazens Forderung, dass Israel Terroristen aus der Haft entlassen soll, zeigt, dass er es mit der Bekämpfung des Terrorismus nicht ernst meint.

New York – Die Erklärung des Premierministers der Palästinensischen Autonomie, Mahmud Abbas (Abu Mazen), in der er verlangt, dass Isarel alle gefangen genommenen arabischen Terroristen frei lassen soll, zeigt, dass er es mit der Bekämpfung des Terrorismus nicht ernst meint, stellt die Zionist Organization of America (ZOA) heraus.

In einem Telegramm an Präsident Bush schrieben Morton A. Klein, Präsident der ZOA, Dr. Alan Mazurek, Vorstandsvorsitzender, und Dr. Michael Goldblatt, Vorsitzender des National Executive Committee:

„In seiner allerersten Rede als Premierminister der PA am 30. April 2003 verlangte Abu Mazen, dass Israel alle Terroristen frei lassen soll. Nach Ihrer Rede vom Juni 2002 und nach Ihrer „Road Map“ soll die PA aber Terroristen ins Gefängnis stecken, nicht versuchen, sie dort heraus zu bekommen.
Besorgnis erregt auch, dass Mazen sich in seiner ersten Rede an den PA-Vorsitzenden Yassir Arafat wandte und sagte: ‚Diese Regierung, Herr Präsident, ist Ihre Regierung.‘ Das steht in deutlichem Gegensatz zu den Behauptungen, dass Arafat nicht länger die Macht in Händen hält und das Mazen von Arafat unabhängig ist. Das ist vielleicht keine Überraschung, da Mazen seit fast 40 Jahren Arafats erster Stellvertreter gewesen ist.
Präsident Bush, Sie haben wiederholt gesagt, dass die PA-Führung aktiv Terrorgruppen bekämpfen muss. Daher sollten wir annehmen können, dass Mazen mit der Amtsübernahme sofort Schritte unternommen hätte, die Terrorgruppen zu Geächteten zu erklären und zu entwaffnen, ihre Ausbildungslager zu schließen und Terroristen an Israel auszuliefern (wie es die Oslo-Verträge verlangen). Er hat aber nichts dergleichen getan.
Präsident Bush, Sie versprachen Terrorstaaten ein Ende zu machen und Sie haben dem irakischen Terrorstaat ein Ende bereitet. Aber Ihre Road Map wird zur Schaffung eines neuen Terrorstaats führen: Da die PA Terroristen Schutz bietet, sie glorifiziert und finanziert; und da sie aktiv die Kultur des antijüdischen und antimerikanischen Hasses fördert (in ihren Medien, Schulen, Sommerlagern, religiösen Diensten und Reden), wird ein palästinensischer Staat unweigerlich ein terroristischer Staat sein. Es ist kein Wunder, dass kürzlich eine Umfrage von McLaughlin fest stellte, dass Amerikaner mit 71% zu 13% gegen die Schaffung eines palästinensisch-arabischen Staates sind, weil sie glauben, dass ein solcher Staat die Vernichtung Israels betreiben wird.
Herr Präsident, die Road Map ist ein Rezept für Krieg, nicht Frieden. Sie wird Israel praktisch auf die nicht zu verteidigenden Grenzen von 1967 reduzieren, die Israel gerade einmal 15km breit lassen werden. Das wird die Araber ermutigen zu glauben, dass Israel vernichtet wrden kann, genau so, wie die territorialen Zugeständnisse, die Israel während der letzten zehn Jahre machte, die Araber überzeugte, dass Israel schwach und demoralisiert ist, was die PA ermutigte, ihren Terrorkrieg zu beginnen, der im Oktober 2000 anfing und bis heute anhält.
Angesichts der Weigerung Abu Mazens, die Terroristen ernsthaft zu bekämpfen, drängen wir Sie, ihn nicht ins Weiße Haus einzuladen.“

Mahmud Abbas alias Abu Mazen (1)

Aktuell ist die Rolle von Mahmud Abbas als Vorsitzendem der palästinensischen Autonomiebehörde. Dazu ein erster Text. Danach folgen die älteren zu seiner Person an sich und seiner Rolle als PLO-Mann und kurzzeitiger „Ministerpräsident“ Arafats.

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Palestinian Media Watch Bulletin, 19. Mai 2003 (per E-Mail)

Ein Selbstporträt von Mahmud Abbas, dem PA-Premierminister

Die Abbas-Doktrin des selektiven Terrorismus

Von Itamar Marcus

Einführung:

Amerikanische und israelische Hoffnungen, dass der palästinensische Premierminister Mahmud Abbas den palästinensischen Terrorismus bekämpfen wird, sind paradox, da die vier Terroranschläge durch palästinensischen Terroristen mit 9 getöteten Israelis am letzten Wochenende nach der Abbas-Doktrin legitim sind. Abbas hat diese Ansichten zu Terror und Gewalt in vergangenen Interviews umrissen. Diese Prinzipien schließen ein:

  1. Die Benutzung von Waffen gegen israelische Zivilisten innerhalb Israels sollte für ein Jahr eingestellt werden, weil sie derzeit nicht effektiv ist.
  2. Die Benutzung von Waffen gegen israelische Zivilisten innerhalb der umstrittenen Gebiete sollte weiter gehen.

Der Selbstmord-Terroranschlag, der gestern 7 Israelis im Viertel French Hill tötete, fand in einem Teil Jerusalems statt, den die Autonomiebehörde für sich beansprucht und daher innerhalb der legitimen Anschlagszone liegt, jedenfalls nach Abbas’ jüngsten Äußerungen auf Arabisch.

Abbas hat viele andere problematische Ansichten, die zu seinem Potential als Friedenspartner für Israel viele Fragen aufwerfen:

1 – Seine Forderung für die Ansiedlung von Millionen Arabern aus Flüchtlingslagern in Israel. Diese Araber in Israel anzusiedeln, würde Israel als jüdischen Staat zerstören.

2 – Seine Doktorarbeit über den Holocaust war ein Versuch zu leugnen, dass 6 Millionen Juden getötet wurden – gemeinsam mit den Standard-Vorwürfen der Holocaust-Leugner, dass die zionistische Bewegung die Zahlen aus Profitsucht erfand.

Die folgenden gesprochenen und schriftlichen Äußerungen von Mahmud Abbas enthüllen Aspekte seiner Weltsicht und eine Art Selbstporträt des PA-Premierministers:

Selbstporträt von Mahmud Abbas, dem PA-Premierminister

Über die Gegnerschaft zu bewaffnetem Kampf, wenn der ineffektiv ist:
“Der bewaffnete Kampf benötigt bestimmte Bedingungen und Gelegenheiten, die es für uns in Palästina nicht gibt. Wir können das, was in Palästina passiert, nicht mit dem vergleichen, was im Libanon oder Algerien geschieht. Daher sind militärische Aktivitäten unter diesen Umstanden und mit diesen Mitteln nicht untauglich. Aus diesem Grund erklären wir, dass wir keine Wahl haben, als sie [d.h. die militärischen Aktivitäten] für ein Jahr einzustellen, was aus unserer Sicht keine Unterwerfung ist, so lange, wie die Umstände nicht gleich sind.“ [A-Sharq Al Awsat, 3. März 2003] [Klar und deutlich ausgedrückt: Die Feuerpause wird dazu genutzt, die eigenen Fähigkeiten zu stärken und dann, auf Grundlage der günstigeren Verhältnisse, den Terror wieder aufzunehmen. So eindeutig formuliert der Kerl seinen Plan!]

Über seine Unterstützung von Anschlägen gegen Israelis in den umstrittenen Gebieten:
“Die Intifada muss weiter gehen, gemeinsam mit dem Recht des palästinensischen Volkes, sich zu erheben und alles zu nutzen, was es kann, um seine Existenz und sein Wesen zu schützen. Ich füge hinzu und sage, dass, wenn die Israelis in unser Land kommen und eine Siedlung errichten, dann ist es innerhalb unserer Rechte zu schützen, was unser ist… mit jedem Mittel und jeder Waffe, wenn sie in unsere Heime kommen. Das ist das Recht des Aufstands…“ [A-Sharq Al Awsat, 3. März 2003]

Über die Ineffektivität des bewaffneten Kampfes:
“Nach zweieinhalb Jahren Kampf ist das Ergebnis, dass wir an einen Punkt unter Null zurückgekehrt sind.“ [A-Sharq Al Awsat, 3. März 2003]

Über Ariel Sharon:
“Wir wissen, dass er [Sharon] gerade jetzt weder Sicherheit noch Frieden will.“ (Al-Quds, 25. Februar 2003.)

Über die palästinensische Akzeptanz der Road Map:
“Das ist das Ergebnis der Vereinbarung, die vom internationalen Quartett erzielt wurde, und wir stimmten ihr trotz unserer Vorbehalte zu… Wir würden gerne sehen, dass die Road Map offiziell übernommen wird, um ihre Umsetzung zu beginnen.“ (Al-Quds, 25. Februar 2003)

Über Israels Taktiken gegen die Road Map:
“Wenn Israel versucht Änderungen [an der Road Map] zu machen, wird es sei öffnen und dann zerstören.“ (Al-Quds, 25. Februar 2003)

Wenn Israel Arafat ausweist:
“Ich denken nicht, dass sie ein Volk finden werden, nicht einmal eine Person, die eine neue Autonomie formt.“ (Al-Quds, 25. Februar 2003)

Über seine Beziehung als Permierminister zu Arafat:
“Es ist wichtig zu betonen, dass jeglicher Schaden, der Präsident Yassir Arafat zugefügt wird, oder irgendwelche Erklärungen bezüglich der Reduzierung seiner Autorität oder seiner Entfernung, wird die Zerstörung der Behörde bedeuten.“ (Al-Quds, 25. Februar 2003)

Über die Ansiedlung von Arabern aus Flüchtlingslagern ausschließlich in Israel:
“Es ist eine Verpflichtung des Flüchtling, in sein Heime zurückzukehren und nirgendwo anders hin in seiner Heimat.“ (Al-Quds, 30 Januar 2001)

“Abu Mazen erklärte, dass die Quintessenz des palästinensischen Problems das Flüchtlingsproblem ist und dass es keine Alternative gibt zu ihrer Rückkehr in ihre Heime und ihr Eigentum, von dem sie vertrieben wurden, wie es in Resolution 194 erklärt ist.“ (Al-Ayam, 26. Januar 2001)

„Abu Mazen bezog sich auf das Rückkehrrecht der Flüchtlinge in die Heime, aus denen sie 1948 vertrieben wurden. Er erklärte, dass die PLO 5 Millionen Dokumente besitzt, die detaillierte Informationen zu den Flüchtlingen enthalten; diese Dokumente werden zur richtigen Zeit öffentlich gemacht werden… Die PLO wird keinerlei Vereinbarung unterzeichnen, die nicht die Wiederherstellung aller Rechte des palästinensischen Volkes einschließt.“ (PA-Fernsehnachrichten, 2. Februar 2000)

Über Israels Verantwortung für das Flüchtlingsproblem:
“Abu Mazen verlangt, dass die israelische Regierung eine feste Haltung einnimmt und ihre ethische und rechtliche Verantwortung für das Exil der palästinensischen Flüchtlinge zugibt.“ (Al-Ayam, 26. Januar 2001)

Über die Antwort der Palästinensischen Autonomie, wenn Hamas und Islamischer Jihad weiter Terrorakte innerhalb Israels verüben:
“Die Autonomiebehörde wird zusammentreten und entscheiden, was angemessen ist, während interner Konflikt vermieden wird, so wie wir unsere interne Einheit erhalten.“ (Al-Quds, 25. Februar 2003)

Über die Zusammenarbeit zwischen den zionistischen Führern und Nazi-Deutschland:
“Eine Partnerschaft wurde zwischen Hitlers Nazis und der Führung der zionistischen Bewegung geschaffen… [Die Zionisten gaben] jedem Rassisten der Welt, geführt von Hitler und den Nazis, die Erlaubnis, mit den Juden nach Gutdünken umzugehen, so lange sie die Immigration nach Palästina garantierten.“ („Die andere Seite: Die heimlichen Beziehungen zwischen Nazitum und der Führung der zionistischen Bewegung“ von Mahmud Abbas, 1983, Übersetzung [ins Englische] durch das Simon Wiesenthal-Zentrum.)

Darüber, dass die Juden eine Anzahl von Holocaust-Opfern aufziehen
“Mehr Opfer zu haben, bedeutet größere Rechte und stärkere Privilegien am Verhandlungstisch, um die Kriegsbeute zu teilen, als der vorbei war. Da aber der Zionismus kein Teilnehmer am Kampf war – und Opfer im Kampf beklagen konnte –, hatte er keinen anderen Ausweg, als Menschen anzubieten, unter jeglicher Bezeichnung, um die Anzahl der Opfer zu erhöhen, die dann im Moment der Abrechnung mit ihnen prahlen zu können.“
“Es scheint so, dass es das Interesse der zionistischen Bewegung … ist, die Zahl aufzublasen, damit die Gewinne um so größer sein werden. Das führte dazu, dass sie diese Zahl zu betonen, um die Solidarität der internationalen öffentlichen Meinung für den Zionismus zu gewinnen. Viele Forscher haben die Zahl von 6 Millionen diskutiert und sind zu einer erstaunlichen Schlussfolgerung gekommen – sie legten die Zahl der jüdischen Opfer bei ein paar Hundertausend fest.“

(„Die andere Seite: Die heimlichen Beziehungen zwischen Nazitum und der Führung der zionistischen Bewegung“ von Mahmud Abbas, 1983, Übersetzung [ins Englische] durch das Simon Wiesenthal-Zentrum.)

Über Zweifel an der im Holocaust getöteten Juden
“Nach dem Krieg wurde verbreitet, dass sechs Millionen Juden unter den Opfern waren und dass ein Ausrottungskrieg vor allem auf die Juden zielte… Die Wahrheit ist, dass niemand diese Zahl bestätigen oder widerlegen kann.“
“Mit anderen Worten: Es ist möglich, dass die Zahl der jüdischen Opfer sechs Millionen erreichte, aber gleichzeitig ist es möglich, dass die Zahl viel geringer ist – unter einer Million.“
(„Die andere Seite: Die heimlichen Beziehungen zwischen Nazitum und der Führung der zionistischen Bewegung“ von Mahmud Abbas, 1983, Übersetzung [ins Englische] durch das Simon Wiesenthal-Zentrum.)

EU-finanzierte palästinensische „Menschenrechts“-Gruppe befürwortet Terror und die Ermordung israelischer Zivilisten

Itamar Marcus und Barbara Crook, Palestinian Media Watch Bulletin, 9. September 2005 (Link existiert nicht mehr)

Das Palestinian Centre for Human Rights (PCHR) stellt sich selbst als legitime Menschenrechts-Organisation dar. Sie wird international auch als solche wahrgenommen und erhält Gelder von der Europäischen Kommission, Irland, Dänemark, Norwegen, der Ford Foundation und anderen (Liste folgt unten).

Die Untersuchung von Äußerungen der PCHR durch Palestinian Media Watch zeigt jedoch ein alarmierendes Muster der Verteidigung von Terroristen und ihren Aktivitäten auf. Zwei kürzlich erfolgte Presseerklärungen, eine aus dieser Woche, eine aus dem letzten Monat, tadeln die Terrorgruppen wegen ihrer Nachlässigkeit bei der Umsetzung des Terrors gegen Israel – allerdings nur, weil ihre auf israelische Zivilisten zielenden militärischen Aktivitäten von zivil besiedelten palästinensischen Gebieten ausgeführt wurden, was palästinensische Opfer zur Folge hatte.

Schlimmer noch: PCHR geht über die Unanständigkeit des Ignorierens israelischer Opfer dieser oft tödlichen Terrorangriffe hinaus – durch wurden im letzten Jahr drei israelische Kinder unter vier Jahren und andere Zivilisten getötet. Obwohl diese Angriffe gegen israelische Zivilisten gerichtet sind, unterstützt PCHR ausdrücklich die Vorstellung der Fortsetzung der „militärischen Aktivitäten“, so lange die Terroristen ihre Abschussstellen so wählen, dass palästinensische Opfer vermieden werden.

Letzten Monat starteten palästinensische Terroristen Raketenangriffe gegen Zivilisten in der israelischen Stadt Sderot. Dieser Terrorangriffe schlugen fehl. Eine Rakete traf ein palästinensisches Krankenhaus, eine andere traf ein Haus; sie tötete ein palästinensisches Kind und verletzte neun weitere.

Als Antwort gab die PCHR eine langatmige Presseerklärung, in der sie die Terroristen kritisierte – nicht, weil sie Raketen gegen israelische Zivilisten schoss, sondern wegen ihrer „wiederholten Fehler“; d.h. sie trafen palästinensische Zivilisten statt israelische Zivilisten.

Darüber hinaus ging die selbst ernannte „Menschenrechts“-Organisation so weit ausdrücklich den fortgesetzten Terror gegen Zivilisten fortzusetzen. Im Schluss-Absatz nannten sie, statt diese Angriffe zu verurteilen, durch die israelische Kinder getötet worden sind, Bedingungen für solche Anschläge: Zukünftige Angriffe sollten von akzeptablen Stellen aus geführt werden:

Das PCHR … ruft sie auf [„den Widerstand“] davon Abstand zu nehmen jegliche militärischen Aktivitäten aus oder aus der Nähe von zivilen Gebieten zu starten…“

Die PCHR-Praxis den Terroristen, deren Raketen ausschließlich auf Zivilisten abgeschossen wurden, als „Widerstandskämpfer“ zu bezeichnen, ist genauso unangemessen für eine Gruppe, die „Menschenrechte“ verteidigt.

Diese Woche ging das genauso weiter, als die Explosion eines Waffenlagers der Hamas, das sich in einem Wohngebiet befand, vier palästinensische Zivilisten tötete. Die PCHR-Erklärung endete mit einer weiteren Äußerung, die den Terror befürwortet:

„PCHR erinnert die palästinensischen Widerstandsgruppen an ihre Pflichten bezüglich des Schutzes der Zivilisten und ruft sie auf von jeglicher militärischer Aktivität innerhalb oder in der Nähe von Wohngebieten Abstand zu nehmen…

Die PCHR verurteilt ebenfalls die Anwendung von Gewalt und Waffen, um Wut und Frust auszudrücken.“

Die Gesamtbotschaft der PCHR ist als, dass Terrorangriffe auf israelische Zivilisten akzeptierbarer „Widerstand“ sind – so lange sie von abseits palästinensischer Zivilisten aus erfolgen und so lange durch sie nur Israelis sterben. In Übereinstimmung mit dieser Ideologie drückt keine einzige der Presseerklärungen der PCHR-Internetseite eine Verurteilung für einen Raketenangriff auf, der zivile Ziele getroffen und israelische Zivilisten, einschließlich kleiner Kinder, getötet hat.

Untersuchungen von Palestinian Media Watch haben ebenso festgestellt, dass PCHR Nachrichten fälscht, damit sie in ihre antiisraelische politische Agenda passen.

Ein Beispiel dafür ist die Presseerklärung vom 16. Juli, ausgegeben, nachdem Israel drei palästinensische Terroristen tötete. Während alle drei palästinensischen Tageszeitungen die Toten als Mitglieder der Hamas oder des Islamischen Jihad identifizierten, berichtete das PCHR in seiner Presseerklärung, dass es nur Israel sei, das ihre Mitgliedschaft in den „Widerstandsgruppen“ „behaupte“. „Die IOF [Israeli Occupation Forces] erklären“, dass sie „zum militärischen Flügen der Hamas gehören“.

Die Verdrehung erlaubt dem PCHR die wahre Identität der Terroristen zu unterschlagen und seine irreführende Behauptung zu unterstützen Israel schieße auf „Zivilisten“. Die Überschrift ihrer Presseerklärung betonte diese Lüge: „IOF [Israeli Occupation Forces] eskalieren Angriffe auf zivile Ziele.“

Zusätzlich wirft die Definition des PCHR von Hamas und des Islamischen Jihad – Gruppen, die sich auf Selbstmordterror gegen Zivilisten spezialisieren und die auf den Terrorlisten Amerikas und europäischer Länder stehen – als „Widerstandsgruppen“ weitere Fragen bezüglich des Status des PCHR als legitime „Menschenrechts“-Organisation auf.

Nachrichten zu fälschen, um Israel zu verleumden, ist nicht palästinensisches Menschenrecht, sondern palästinensische Propaganda. Terroristen anzuweisen palästinensische Zivilisten zu schützen, während weiter Raketen abgeschossen und andere Angriffe auf Israelis ausgeführt werden, ist keine Verteidigung der Menschenrechte, sondern Verteidigung von und Werbung für Terror.

Europäische und amerikanische Spender

Ihre Internetseite zeigt auf, dass das PCHR von den folgenden europäischen Institutionen finanziert wird:

  • Die Europäische Kommission
  • Die schwedische Abteilung der International Commission of Jurists
  • Oxfam Niederlander
  • Christian Aid (Großbritannien)
  • Dänische Kirchenhilfe
  • Ireland Aid
  • Die königlich-dänische Vertretung bei der PA
  • Die Vertretung Norwegens bei der PA

Zu den Spendern aus den USA gehören:

  • Die Ford Foundation
  • Der Open Society Fund
  • Grassroots International

Das PCHR hat beim UN-Wirtschafts- und Sozialrat einen „Besonderen Berater-Status“.

Dies scheint ein weiteres Beispiel für die wachsende Zahl dokumentierter Fälle zu sein, bei denen gut meinende westliche Organisationen palästinensische Projekte und Organisationen finanzieren, die entweder direkt oder indirekt Terroristen bewerben, unterstützen oder ehren.

PCHR Presseerklärungen

Die PCHR-Presseerklärung dieser Woche, ausgegeben nach der Explosion des Waffenlagers, kommt zu diesem Schluss:

„PCHR bleibt tief besorgt angesichts der fortgesetzten Lagerung von Sprengstoffen in zivilen Siedlungsgebieten durch die palästinensischen Widerstandsgruppen; dies gefährdet das Leben palästinensischer Zivilisten und verletzt ihr Lebensrecht.“
[PCHR-Presseerklärung, 6. September 2005]

Dem folgt eine Ermahnung an die „Widerstandsgruppen“, keine „militärischen Operationen“ in oder um zivile Gebiete zu unternehmen:

“Das PCHR verurteilt solche Taten scharf und bleibt tief besorgt wegen der wiederholten Fehler beim Abschuss dieser Raketen, dass [palästinensisch] zivile Gebiete getroffen und Zivilisten gefährdet wurden. Das PCHR erinnert die palästinensischen Widerstandsgruppen auch an ihre Verantwortung bezüglich des Schutzes der Zivilisten, dass sie das internationale Recht einhalten; es ruft sie auf von der Ausführung jeglicher militärischer Aktivitäten aus oder aus der Nähe von zivilen Gebieten Abstand zu nehmen.“
[PCHR-Presseerklärung, 3. August 2005]

Schlussfolgerungen

Das westlich finanzierte Palestinian Centre for Human Rights ist an der antiisraelischen Hass-Propaganda beteiligt, fälscht Nachrichten um Israel zu verleumden, weist Terroristen zu akzeptablen Orten an, von denen aus sie israelische Zivilisten ermorden können, und verurteilt palästinensische Raketenangriffe, weil sie ihre israelischen Ziele verfehlten und statt dessen Palästinenser töteten. Die Organisationen, die dieses Zentrum in dem Glauben fördern, sie trügen zur Sache der Menschenrechte bei, finanzieren in Wirklichkeit Terror-Werbung und müssen die Verantwortung für die Folgen teilen.

Kirche(n) im Heiligen Land, Negativbeispiel 2 – Neuer Patriarch: Kein Land für Juden

Christliche Führer unterzeichnen geheimes Dokument, das den Verkauf von Jerusalemer Schlüsseleigentum ablehnt

Aaron Klein, WorldNetDaily, 26. November 2005

Jerusalem – Der Man, der letzte Woche als griechisch-orthodoxer Patriarch von Jerusalem inthronisiert wurde, unterzeichnete ein Geheimdokument, das ihn verpflichtet den kürzlich erfolgten Verkauf von Land an jüdische Gruppen zu anullieren; das Land umfasst Schlüsseleingänge in die Jerusalemer Altstadt. Der Patriarch soll Äußerungen dahin gehend gemacht haben, dass Juden in gewissen Teilen von Jerusalem leben.

Der neu eingesetzte griechisch-orthodoxe Führer, Theofilos III., wurde Dienstag in einer Zeremonie in der Grabeskirche gekrönt, obwohl Israel Einwände erhoben hat; Israel debattiert derzeit darüber, ob er als offizieller Jerusalemer Patriarch anerkannt werden soll – als Führer von 100.000 Christen im Heiligen Land.

Theofilos versucht die Nachfolge des derzeitigen Patriarchen Ireneos anzutreten, den Kirchenoffizielle im Mai aus dem Amt zu verdrängen versuchten, indem sie neue Wahlen zum Patriarchen abhielten, weil es Vorwürfe gab, Ireneos habe Kirchengrundstücke in Jerusalem an jüdische Gruppen vermietet. Diese Vermietungen, die letztes Jahr für einen Zeitraum von 98 Jahren unterzeichnet wurden, schließen zwei Hotels ein, die einen großen Teil des Jaffa-Tores bilden, dem Haupteingang in die Altstadt Jerusalems.

Der Eigentumstransfer erboste die beträchtliche palästinensische Mitgliedschaft der Kirche, die Jerusalem als Hauptstadt eines zukünftigen Staates beansprucht.

Ireneos, weiterhin von Israel als Patriarch anerkannt, hat bisher den Forderungen der orthodoxen Weltkirchenführer widerstanden abzutreten; er behauptet ein früherer Mitarbeiter habe die Mietverträge ohne sein Wissen unterschrieben. Den Vermietungsverhandlungen nahe stehende Quellen sagten gegenüber WND, der Handel wurde vom Finanz-Geistlichen für die Konten der Kirche bei der Israel-Bank unterschrieben und dass Ireneos direkt in den Transfer des Eigentums verwickelt war.

WND hat vor der neuen Patriarchenwahl erfahren, dass Theofilos mit einigen anderen Kandidaten für das Amt, ein geheimes Kirchendokument unterschrieb, mit dem sie erklären, dass sie im Falle ihrer Wahl zum Kirchenführer alle Transaktionen annullieren würden, die von Ireneos gemacht wurden, einschließlich der Vermietung vom Jaffa-Tor.

Das an die palästinensische Autonomiebehörde gerichtete und WND vorliegende Schriftstück erklärt: „Wir, die Kandidaten der griechisch-orthodoxen Kirche, stimmen hiermit zu, dass wir verpflichtet sind dem Gesetz des griechisch-orthodoxen Patriarchats zu folgen… Im Falle unserer Wahl werden wir für die Aufhebung aller Transaktionen arbeiten, die in der Zeit von Ireneos I. vorgenommen wurden und wir werden die orthodoxen religiösen Fundus behalten.“

Hochrangige Quellen aus dem Kirchenumfeld sagten, das Dokument wurde von einem Minister der PA entworfen wurde, wobei der Widerruf der Vermietung der Jaffator-Hotels durch Ireneos an jüdische Gruppen ausdrückliches Ziel war.

„Die Kandidaten wurden praktisch von den Palästinensern erpresst, dass sie, wenn sie das Dokument nicht unterschrieben und die Vermietung rückgängig machten, nicht die Genehmigung der PA als Kandidaten bekommen und nicht bei den Wahlen antreten könnten“, sagte eine Quelle gegenüber WND. „Das ist eine offen rassistische Politik gegen die Juden. Wenn Friedensvorschläge Erfolg haben und Jerusalem jemals geteilt wird, dann wollen die Palästinenser das Jaffator, aber Ireneos’ Vermietung würde es Israel überlassen.“

Ein hochrangiger Kirchenführer, der Ireneos nahe steht, sagte WND gegenüber: „Theofilos hat Äußerungen getätigt, dass er kein Jerusalemer Land an Juden gegeben hat. Er stimmt mit den Palästinensern überein, dass sie die Rechte an Ostjerusalem haben.“

Theofilos wurde im August durch die Heilige Synode der Kirche mit 14 Stimmen ohne Gegenstimme gewählt; die Heilige Synode ist die höchste kanonische Autorität in der Kirche.

Für die Einsetzung eines neuen Patriarchen ist die Zustimmung von Israel, Jordanien und – traditionell – die palästinensisch Autonomiebehörde nötig. Jordanien wie auch die PA haben Theofilos genehmigt. Aber Israel sagt, dass Theofilos die Übereinstimmung mit den offiziellen israelischen Wahlverfahren fehlt und hat ein Komitee eingesetzt, dass sich aus hochrangigen Ministern eingerichtet, um die Anerkennung von Theofilos zu diskutieren.

Ireneos belegt weiterhin das Quartier des Patriarchen und nahm an der Einführungsfeier von Theofilos nicht teil.

Im Gespräch mit WorldNetDaily sagte Ireneos, er könne das geheime Dokument zur Annullierung des Verkaufs am Jaffator nicht kommentieren, sagte aber: „Hier wird in Sachen der Wahl von Theofilos einige Spielchen und Versuche mich abzusetzen.“

„Die Wähler wurden erpresst Theofilos zu unterstützen. Ihnen wurde von Priestern und Bruderschafts-Mitgliedern und anderen gesagt, dass sie, wenn sie nicht für Theofilos stimmten, aus der Kirche geworfen würden. Dokumente mussten unterschrieben werden, darunter ein Brief, in dem es hieß: Ich stehe nicht auf der Seite von Ireneos.“

Ireneos sagte, er werde nicht als Patriarch zurücktreten und „erwarte begierig“ auf die Entscheidung des israelischen Komitees.

Ein in die Patriarchen-Wahlen verwickelter Lobbyist, der mit WND unter der Bedingung sprach anonym zu bleiben – er behauptete, dass er sich sonst in Gefahr befindet – sagte: „Es gibt sehr deutliche Hinweise, dass arabische Politik im Spiel war, als die Synode entschied Theophilos zu wählen. Es gab dabei direkte Erpressung.“

Der Lobbyist fuhr fort: „Das Dokument, das Theofilos und die anderen Kandidaten unterschrieben, ist schlichter, purer Rassismus. Die Kirche hat eine sehr große palästinensische und jordanisch-arabische Gemeinde. Der einzige Grund, dass die Kirche die Jaffator-Vermietung annulliert haben will, liegt darin, dass sie Jerusalemer Grundbesitz an die Juden überschrieb.“

Wie die Hamas es sieht (2007-2009)

Khaled Meschaal: Jede Vereinbarung zwischen den Palästinensergruppen muss die Vereinbarung zu Angriffen gegen Israel beinhalten (SANA, 10.06.2009)

Auf einer Pressekonferenz nach seinem Treffen mit Amre Moussa, dem Generalsekretär der Arabischen Liga, fügte Meschaal an: „Jede Verabredung unter den Palästinensern sollte aus der Vereinbarung zum Widerstand gegen die israelische Besatzung her kommen und der Befähigung des palästinensischen Volkes zu Selbstbestimmungsrecht und dem Bau ihres unabhängigen Staates.“


Palästinensische Einheits-Verhandlungen vor dem Kollaps (Jeruslaem Post, 12.03.2009)

„Die Fatah will eine Regierung, die die Zweistaaten-Lösung akzeptiert; das ist etwas, das die Hamas niemals akzeptieren kann und wird“, sagte Taher a-Nunu, Sprecher der Hamas-REgierung im Gazastreifen. „Wir sind nur bereit einen palästinensischen Staat in den Grenzen von 1967 als Zwischenlösung zu akzeptieren, ohne Anerkennung der zionistischen Besatzung auch nur eines einzigen Zentimeters unseres Heimatlandes.“


Abu Obeida: Es gibt keine langfristige Waffenruhe – 09.02.2009
(Die im Text enthaltenen Fehler entstammen dem englischen Original der Brigaden.)

Offizielle Website der Al-Qasssam-Brigaden, 9. Februar 2009 (dem bewaffneten Arm der Islamischen Widerstandsbewegung, Hamas):

Exkluisv von der Al-Qassam-Site: Abu Obeida, der offizielle Sprecher der Izzedin al-Qassam-Brigaden, dem militärischen Flügel der Islamischen Widerstandbewegung Hamas, bestätigte, dass die (Waffen-)Ruhe eine Periode ist, die es durch die palästinensische Geschichte hindurch und für das palästinensische Volk gegeben hat. Er fügte hinzu, dass die (Waffen-)Ruhe kam, um das palästinensische Volk zu befreien.

Abu Obeida sagte in einem Exklusiv-Interview für die Qassam-Site am Montag, dass die Bedingungen der Ruhe die volle Einstellung der Aggression im Gazastreifen ist, als Vorbereitung für die Übertragung der Ruhe in die Westbank, ebenso die volle Öffnung der Grenzübergänge und die Aufhebung der Belagerung der Palästinenser und das ist das Minimum, das für das palästinensische Volk verlangt wird.

Diese Haltung ist nicht nur unsere Haltung, es ist die Haltung aller palästinensischer Fraktionen, aller ehrbaren Menschen in der arabischen und islamischen Welt und sogar in der freien Welt.

Einige Regime in der arabischen und islamischen Welt betreibt jetzt Widerstandsforderungen für ihre Glauben, dass die Widerstandsforderungen legitim sind.

Zu einer Frage, die wir ihm über die Zustimmung zu einer langfristigen Waffenruhe stellten, antwortete Abu Obaida und sagte: „Es gibt keine offen Ruhe wegen der aggressiven zionistischen Absichten, wir werden unseren Widersteht nicht mit langfristiger Waffenruhe festbinden, weil unsere strategische Wahl der Widerstand ist.“

Er fügte hinzu, dass die zionistischen Drohungen, die von dem zionistischen Feind über die Ermordung von Hamasführern, ist nur für den Wahlkampf, die zionistische Besatzung versuchte früher schon Hamasführer zu ermorden und er ermordete einige Führer während des Krieges gegen Gaza.

Der Sprecher erklärte ebenfalls, dass die Besatzung seit vielen Monaten versuchte die Frage des Shalit mit den Übergangsakten zu verbinden und wir weisen diese Verbindung zurück. Abu Obaida sagte auch, dass sie es ablehnten die Frage des Shalit mit der Frage der Aufhebung der Belagerung zu verbinden.


Busse legitime Ziele, keine Juden in Palästina vor 1917, Ziel ist die Auslöschung Israels – 16.08.2007

Von MEMRI über FrontPageMag.com:

Die folgenden Auszüge aus einem Interview mit dem Hamas-Repräsentanten im Libanon, Osama Hamdan, das auf Al-Kawthar TV am 6. August 2007 ausgestrahlt wurde.
Um dieses Video zu sehen, gehen Sie bitte auf http://www.memritv.org/clip/en/1527.htm

Interviewer: „Das islamische Recht hat Aggression während des Jihad verboten – indem es das Töten von Frauen, Kindern, Alten, Klerikern verbietet, die sich der Anbetung Gottes verschrieben haben, und anderer ziviler Nichtkombattanten, die nicht in der Armee des Feindes dienen. Betrachten Sie alle die Juden in Palästina als Kombattanten, die das Land geplündert haben? Wir sind Zeugen von Märtyrer-Operationen, die sich gegen Busse und Restaurants gerichtet haben.“

Osama Hamda: „Zu allererst lassen Sie mich etwas sehr Wichtiges klarstellen. Was ist die Regelung bezüglich derer, die in Palästina leben, im so genannten Israel, und wer sind die Aggressoren und Plünderer des Landes? Wir sehen es so, dass sie alle von außerhalb nach Palästina kamen, ob nun vor der Ausrufung des zionistischen Gebildes oder hinterher. Wenn man Statistiken innerhalb des zionistischen Gebildes erheben würde, würde man feststellen, dass all diese Leute ihren Urspruch in anderen Ländern haben – sie kamen aus Europa, Osteuropa, aus Amerika, Südamerika oder anderen Orten.“

Interviewer: „Mit anderen Worten, es gab keine palästinensischen Juden?“

Osama Hamdan: „Nein, es gab keine palästinensischen Juden. Als das britische Mandat 1917 begann, gab es nur eine Siedlung auf palästinensischem Land, zu der einige Dutzend Juden gehörten, die dort in Verletzung des damaligen Gesetzes lebten. Ich würde gerne erwähnen, dass es im ottomanischen Staat – ohne Brücksichtung der vielen Vorbehalte, die wir deswegen haben – ein Gesetz gab, das den Juden verbot sich länger als einen Monat in Palästina aufzuhalten.
Ihre Passe und persönlichen Dokumente wurden ihnen weggenommen und ihnen wurde an der Grenze eine ottomanische Genehmigung gegeben, die es ihnen erlaubte einen Monat auf palästinensischem Land zu verbringen. Die einzige Gruppe, die jüdisch genannt werden kann, gab es in Nablus. Sie leben dort heute noch. Die Palästinenser betrachten sie als Teil der Zusammensetzung der palästinensischen Gesellschaft und sie zählen nicht mehr als ein paar Hundert. Was die angeht, die aus allen möglichen Ländern einwanderten – sie sind keine Juden.
2Jeder, der kommt, um in einem Kriegsgebiet zu leben, ist ein Kombattant, egal, ob er Uniform trägt oder nicht. Das ist das eine. Zweitens töten weder die Hamas noch der palästinensische Widerstand absichtlich Zivilisten. Sie erwähnten die Busse. Was ist ein leichteres Ziel – ein Bus, der durch verschiedene Sicherheitsmaßnahmen geschützt ist, oder zum Beispiel eine Schule oder ein Theater oder ein Stadion? Diese zivilen Ziele – bei denen die Tötung von Frauen und Kindern absichtlich geschieht – sind nicht das Ziel gewesen von
„Warum wurden Busse angegriffen? Weil sie die Transportmittel sind, die auch von Soldaten benutzt werden. Die zionistischen Soldaten, die von ihrem Zuhause auf ihre Basen und zurück reisen, benutzen öffentliche Verkehrsmittel, weil das nichts oder fast nichts kostet. Meiner Meinung nach haben die Besatzungssoldaten ein Sicherheitsmotiv, dass sie die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen.Sie schützen sich hinter so genannten ‚Zivilisten’ innerhalb des zionistischen Gebildes.
Daher, so sehe ich es, müssen sie aufhören öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder die Gesellschaft sollte sie davon abhalten sie zu benutzen, weil es die Soldaten sind, denen die Angriffe gelten. Nur, um es zu beweisen: Bei den Dutzenden Operationen, die ausgeführt wurden, verkündeten die Zionisten zum Beispiel nie, dass 20 Kinder getötet wurden oder dass 50 Frauen getötet wurden. Im Gegenteil: Wenn man untersuchen würde, wer in Märtyreroperationen getötet wurden, die sich gegen Busse richteten, würde man feststellen, dass 70% der Fahrgäste Besatzungsoldaten waren und dass sie zu diesem Zeitpunkt der Operation sogar in Uniform waren.“[…]

„Das Endziel des Widerstands ist es dieses Gebilde von der Erdoberfläche zu wischen“

„Wir treffen die Vorbereitungen für eine Konfrontation. Das machen wir nicht, weil wir auf einen israelischen Akt der Aggression vorbereitet sein müssen – immerhin ist Aggression diesem Gebilde innewohnend – sondern weil es das Endziel des Widerstands ist dieses Gebilde von der Erdoberfläche zu wischen. Für dieses Ziel müssen die Fähigkeiten des Widerstands entwickelt werden, bis dieses Gebilde weggewischt ist.“

Interviewer: Glauben Sie, dass Mahmud Abbas, der sich selbst in der Krise der Konfrontation mit der Hamas wieder fand, die Rolle eines Polizisten spielt, der die Intifada, des Widerstands und des Jihad gegen die zionistische Besatzung im palästinensischen Land hintertreibt?“

Osama Hamdan: „Er spielt eine Rolle, die noch schlimmer ist. Mahmud Abbas tut das aus ideologischer Überzeugung. Er hat schon immer, seit 1973, eine Lösung gefordert. Es war Mahmud Abbas, der die Oslo-Vereinbarungen schuf und der von den Amerikanern eingebracht wurde, um als Premierminister gegen Arafat zu arbeiten. Meiner Meinung nach spielt er diese Rolle willentlich und aus Überzeugung, was schlimmer ist als wenn er es aus Verpflichtung der Besatzung gegenüber tun würde.“

Kommentar von ElderofZiyon:
Die Zahl der Lügen pro Satz ist in diesem kleinen Interview höher als die Anzahl, die arabische Terroristen gewöhnlich von sich geben.
Sollten Sie wegen der von ihm erwähnten Juden in Nablus neugierig geworden sein: Er bezieht sich auf Samariter. Es ist möglich, dass er, dadurch, dass er sie als Juden definiert, die Juden, die kontinuierlich in Palästina gelebt haben, als Ungläubige definiert, nicht als Dhimmis; das würde bedeuten, dass sie alle legitime Ziele für Tötungen sind.
Natürlich können wir keine allzu große Beständigkeit von Leuten erwarten, die die Geschichte nach Gutdünken umschreiben und die bequemerweise Terroranschläge auf Schulen, Einkaufszentren, Diskotheken, Bar Mitzvahs, Cafes, Pizzerien und Hotels vergessen.


Ex-PA-Außenminister: Koran verbietet Anerkennung Israels – 20. April 2007

Die Jerusalem Post berichtet, dass der ehemalige PA-Außenminister Mahmud A-Zahar in einem Interview erklärte, Israel anzuerkennen widerspreche dem Koran. Darüber hinaus habe die Hamas das Prinzip nicht aufgegeben, dass ganz Palästina muslimisches Land sei.


Palestinian Media Watch Bulletin – 12. April 2007

Hamas-Sprecher: Völkermord an Juden bleibt Ziel der Hamas
[Anmerkung heplev: In der vergangenen Woche waren in den Medien einmal mehr verstärkt Meinungen aufgebracht worden, die Hamas würde ihre extremistischen Ziele wenn schon nicht aufgeben, dann doch jedenfalls zurückschrauben. Der folgende Text zeigt, dass das unrealistisches Wunschdenken ist.]

Von Itamar Marcus und Barbara Crook

Originaltext hier

Einleitung

Während die Hamas internationale Anerkennung sucht, indem sie ihren Tonus in Englisch weicher gestaltet, fährt sie auf Arabisch mit der Forderung nach dem Völkermord an den Juden fort. In einer jüngst auf PA-TV ausgestrahlten Predigt machte Hamas-Sprecher Dr. Ismail Radwan klar, dass die klassische Hamas-Ideologie sich nicht verändert hat, einschließlich des fortgesetzten Einschlusses extremistischer islamischer Glaubenslehren in die Hamas-Ideologie und –Politik. Er wiederholte:

  1. Die Stunde – die islamische Auferstehung am Ende der Zeit – hängt wortwörtlich vom Töten der Juden durch Muslime ab.
  2. Die verbleibenden Juden werden erfolglos versuchen sich zu verstecken, da die Steine Felsen und Bäume sie verraten werden, indem sie ausrufen: „Hier ist ein Jude hinter mir, töte ihn!“
  3. „Palästina wird durch das Gewehr befreit“ – ein Euphemismus, der bedeutet, dass Israel durch Gewalt vernichtet werden wird.

Der Hamas-Sprecher endete mit Gebeten an Allah, Israel und die USA zu „nehmen“.

Es folgt der Text des Aufrufs des Hamas-Sprechers zum Völkermord an den Juden:

Hamas-Sprecher Dr. Ismail Radwan, PA-TV, 30. März 2007

Die Stunde [der Auferstehung] wird nicht statt finden, bis die Muslime die Juden bekämpfen und die Muslime sie töten und der Felsen und der Baum sagen wird: „Oh Muslim, Diener Allahs, da ist ein Jude hinter mir, töte ihn!“

Wir müssen unsere arabische und muslimische Nation, ihre Führer und Menschen, ihre Gelehrten und Schüler erinnern, daran erinnern, dass Palästina und die Al Aksa-Moschee weder durch Gipfeltreffen noch durch internationale Resolutionen befreit werden, sondern durch das Gewehr. Es wird nicht durch Verhandlungen befreit, sondern durch das Gewehr, den die Besatzung kennt keine Sprache außer der der Gewalt… O Allah, stärke den Islam und die Muslime und bringe unseren den Jihad kämpfenden Betern Sieg, in Palästina und überall… Allah möge die Unterdrücker-Juden und –Amerikaner und ihre Helfer nehmen!

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