Den Terrorismus besiegen

Jerusalem Post, Redaktion, 3. März 2019

IDF-Kriegsübungen im Norden simulieren einen Konflikt mit der Hisbollah (Foto: IDF-Sprecher)

Großbritannien designierte letzte Woche die gesamte Hisbollah-Organisation als Terrorgruppe; dem folgte einige Tage, nachdem Innenminister Sajid Javid seinen Plan verkündete, dass die Regierung dies tun würde, eine Debatte im Parlament. Zuvor war der militärische Arm der Hisbollah als Terrororganisation bewertet worden, aber nicht ihr politischer Arm.

Als Ergebnis wird der letzte Juni – als Irans Al-Quds-Tag gegen Israel mit dem letzten Freitag des Ramadan zusammenfiel – vielleicht das letzte Mal gewesen sein, dass jemand in der Lage war, den widerwärtigen Anblick tausender Demonstranten zu sehen, die auf den Straßen Londons Hisbollah-Flaggen schwenken.

Die Abstimmung im Parlament hat noch nicht stattgefunden, aber die britische Regierung hat eine klare Haltung gegen Terrorismus und die Art des iranischen Expansionismus eingenommen, den die Hisbollah als Teherans Stellvertreter im Libanon und Teilen Syriens repräsentiert. Die Hisbollah bedroht Israel regelmäßig – nicht nur mit Worten, sondern auch durch das Horten von Raketen und Geschossen sowie den Bau von Tunneln unter der nördlichen Grenze hindurch, von denen mehrere vor kurzem von der IDF zerstört wurden.

Die Regierung der britischen Premierministerin Theresa May sagte, die Entscheidung sei „auf Grundlage dessen getroffen worden, dass es nicht länger vertretbar ist zwischen dem militärischen und dem politischen Arm der Hisbollah zu unterscheiden… der weiterhin Waffen in direkter Verletzung der Resolutionen des UNO-Sicherheitsrats anhäuft, was die Sicherheit der Region gefährdet“.

Javid sagte: „Die Hisbollah setzt ihre Versuche fort die fragile Lage im Nahen Osten zu destabilisieren.“ Außenminister Jeremy Hunt sagte: „Wir können nicht zufrieden sein, wenn es um Terrorismus geht. Es ist klar, dass die Unterscheidung zwischen dem militärischen und dem politischen Arm der Hamas nicht existiert… Ihre destabilisierenden Aktivitäten in der Region sind absolut inakzeptabel und der nationalen Sicherheit Großbritanniens abträglich.“

Die australische Außenministerin Marise Payne sagte kurz nach Javids Ankündigung, dass ihre Regierung nachziehen könnte – und sie sollte dazu ermutigt werden.

Doch trotz dieser starken Argumente, dass die Hisbollah nicht nur für Israel eine Bedrohung darstellt, sondern eine destabilisierende Kraft für den gesamten Nahen Osten ist – mit dem Potenzial auch westlichen und britischen Interessen zu schaden – sagte Deutschland am Wochenende, es sei nicht überzeugt, dass die Terrororganisation verboten werden sollte.

Die EU hat den militärischen Arm der Hisbollah seit 2013 verboten und ein deutscher Geheimdienstbericht aus dem letzten Jahr besagt, dass fast eintausend Hisbollah-Agenten im Land Spenden sammeln, rekrutieren und die antisemitische Ideologie der Organisation verbreiten.

Ein Sprecher des deutschen Innenministeriums gestand gegenüber Benjamin Weinthal von der Jerusalem Post sogar ein, dass die Hisbollah „das Existenzrecht des Staates Israel mit terroristischen Mitteln bekämpft“ und „ein solches Ziel seiner Natur nach antisemitisch ist“.

Dennoch bleibt Deutschland dabei, dass der sogenannte politische Arm der Hisbollah legitim ist.

Die Vorstellung, dass der politische und der militärische Arm irgendwie trennbar sind, ist völlig absurd. Ja, die Hisbollah ist im libanesischen Parlament als Partei vertreten und mit zwei Sitzen im Kabinett Mitglied in der Regierungskoalition des Landes. Aber der politische Zweig ist nur ein weiteres Mittel Macht zu gewinnen und die destruktive und radikalislamische Ideologie der Organisation zu verbreiten. Beide Arme der Hisbollah haben denselben Führer, Hassan Nasrallah, der regelmäßig damit droht Israel zu vernichten und unter dem Daumen der Mullahs im Iran agiert.

Aber sie wollen Israel nicht nur in Vergessenheit bomben; sie haben Terroranschläge gegen Juden in aller Welt versucht und durchgeführt. Wenn eine antisemitische Terrororganisation mit einer tödlichen Geschichte droht, wäre es geboten, dass die Welt das ernst nimmt.

Damit Deutschland eingesteht, dass die Hisbollah eine Ideologie propagiert und agiert, um etwa die Hälfte der Juden der Welt zu eliminieren, es aber weiterhin ablehnt diese giftige Terrororganisation zu verbieten, ist falsch.

Wir befinden uns immer noch in einer Zeit, wo es lebendige Erinnerung an den Holocaust gibt und Deutschland eine besondere Verantwortung hat zu handeln und sicherzustellen, dass nichts auch nur annähernd Derartiges wieder geschieht.

Das muss mit der Beseitigung des Antisemitismus auf dem eigenen Staatsgebiet anfangen – und eine Art das zu tun besteht darin, die Hisbollah insgesamt zur Terrororganisation zu erklären.

Israelische Verteidigungskräfte stimmen zu Pfeil und Bogen einzuführen

The Mideast Beast, 5. Januar 2019

Nachdem bestätigt wurde, dass Sicherheitskräfte in Kamerun potenzielle Selbstmordbomber mit einem vergifteten Pfeil getötet wurde, hat Oberst Bill Giles von der IDF-Abteilung für neue und interessante Waffensysteme bestätigt, dass die Einheit die Idee nächsten Monat testen wird.

„Offen gesagt, haben wir die Nase voll von der internationalen Kritik, die folgt, wenn wir Raketen keine Chance geben auf etwas Wichtigem einzuschlagen. Mit dem neuen Ansatzversuch werden dann einige unserer Soldaten mit den stärksten Handgelenken an der Grenze Aufstellung mit diesen neuen Waffen nehmen. Zum Glück hat der überwiegend langweile Charakter des Militärdienstes zu einem massiven Anstieg bei „Schlag den Rabbi“ geführt, also hatten wir jede Menge ausgezeichneter Kandidaten.

Wir hoffen, dass das Chancengleichheit schafft und der Hamas eine gute Chance gibt wahllos eine Menge unserer Zivilisten zu töten. Wir sind nicht in der Lage gewesen eine gute Antwort von der BDS-Bewegung dazu zu bekommen, wie diese Anzahl lauten sollte.

Natürlich müssen diese verdammten Siedler das alles verderben, indem sie Pfeil und Bogen fordern und dann ein paar Kids löchern, die mit Steinen auf sie werfen. Es gibt Tage, da kann man einfach nichts gewinnen.“

Verhältnis reinbringen…

Barry Shaw beschreibt, was das Waffenarsenal der Hisbollah, von der Welt ignoriert, aufgebaut durch den Terrorstaat Iran, bedeutet:

Nur um das Verhältnis mal klarzumachen: Die Hisbollah besitzt mehr Feuerkraft als 95% der konventionellen Armeen der Welt und mehr Raketen und Flugkörper als alle europäischen NATO-Mitglieder zusammen!

Schätzungen besagten, dass die Raketen und Flugkörper der Hamas zwischen 120.000 und 140.000 zählen, während es 2006, beim letzten großen Militärschlag der Hisbollah gegen Israel, etwa 10.000 waren.

Israel wird als Nationalstaat stark herausgefordert, weil es das Hauptziel dieser Feuerkraft einer Hybrid-Terrororganisation ist, die zum Teil einen Nachbarstaat unter Kontrolle hat und sich hinter der libanesischen Bevölkerung verschanzt, aus der sie sich Unterstützung holt.

Diese verheerende militärische Hochrüstung ist unter Missachtung der Resolution 1701 des UNO-Sicherheitsrats erfolgt; und die Vereinten Nationen haben die sich entwickelnde Bedrohung unverhohlen ignoriert.

Israel hat gewarnt, sollte die Hisbollah eine groß angelegte Offensive gegen den jüdischen Staat beginnen, dann wird es keine Alternative haben als diese massive existenzielle Bedrohung zu eliminieren, indem es die weit ausgebreitete militärische Macht des islamischen Terrorregimes unter Beschuss nimmt und das wird, notwendigerweise die wichtige libanesische Infrastruktur einschließlich Häfen, Flugfeldern, Straßen, Brücken, Basen, Lagereinrichtungen, Kommando- und Kontroll-Stellen beinhalten, die sich vorwiegend in zivilen Gegenden befinden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (27. Mai – 2. Juni 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 27.05.2018:

Der Palästinensische Islamische Jihad schimpft wegen des israelischen Angriffs mit 3 toten Terroristen: Die IDF habe alle roten Linien überschritten, sie würden das nicht ohne angemessene Antwort lassen. (Merke: Terroristen dürfen bomben, Israel muss sich das gefallen lassen ohne zu antworten.)

Die Bauern am Gazastreifen haben angekündigt beim ICC in Den Haag Klage gegen Hamasführer einzureichen. Diese sollen wegen des Drachen-Feuerterrors angeklagt werden.

Die Zivilverwaltung hat angekündigt 20 illegale arabische Gebäude im Jordantal in Samaria abzureißen. Die Gebäude stehen derzeit alle leer.

Fatah-Propaganda: Die Israelis sind schlimmer als Nazis, wollen die arabische Welt vernichten.

Von der Hamas kommt die Nachricht, dass sie kommende Woche (Dienstag) versuchen will die Seeblockade von innen heraus zu durchbrechen.

Montag, 28.05.2018:

Nicht nur Kinder und Jugendliche der PA haben Sportturniere, die nach Terroristen benannt sind. In Qualqilya wurde jetzt das „Märtyrer Abd Al-Jaber Al-Qader Khaled-Volleyballturnier für Lehrer“ veranstaltet. Der Fatah-Terrorist und Namensgeber wurde 2002 bei einem versuchten Massenmord an Soldaten erschossen.

Eine mit Sprengstoff versehene Drohne der Hamas drang letzte Woche nach Israel ein und sollte offensichtlich viele Opfer verursachen. Der Sprengmechanismus versagt allerdings.

Kindergartenfeier im Gazastreifen: Kinder üben und führen vor, wie sie einen orthodoxen Juden entführen und töten. (Video)

Bei Beer Sheva wurden 3 Beduinen festgenommen, die im Verdacht stehen gestern einem Soldaten die Waffe entwendet zu haben. Die Waffe wurde sichergestellt.

Dienstag, 29.05.2018:

Der Islamische Jihad soll am Montag beschlossen haben gegen Israel „zurückzuschlagen“, nachdem die Terrorgruppe 3 Terroristen durch israelischen Beschuss verloren hatte. Ein Sprecher der Terroristen bezeichnete das heutige Feuer gegen Israel als „willkommene Widerstands-Reaktion“.

Hamas und Islamischer Jihad reklamierten beide die Verantwortung für den heutigen Terrorbeschuss für sich.

Heute hat in Gaza ein Blockadebrecher abgelegt haben. Von den Teilnehmern wird jetzt behauptet, sie hätten eine Reihe Verletzter an Bord – was sonst aber nirgendwo gesagt wurde. Bilder der Abfahrt zeigen allerdings vor allem Hamas-Terroristen an Bord.

Die PA drängt auf internationales Eingreifen gegen die „israelische Aggression“ im Gazastreifen. (Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Die Terroristen schießen den ganzen Tag über auf Israel, aber Israel soll der Aggressor sein!)

Mittwoch soll der Schulbetrieb im Umfeld des Gazastreifens normal laufen.

Mittwoch, 30.05.2018:

Eine Aufstellung der von Dienstag auf Mittwoch erfolgten Zielorte des Terrorbeschusses aus dem Gazastreifen (mit Detailliste):

Bilanz am Morgen: Mehr als 100 Flugkörper wurden aus dem Gazastreifen auf Israel geschossen. Die IDF beschoss 65 Ziele im Gazastreifen; dazu gehörten Lagerhäuser für Drohnen, Waffenfertigungsanlagen (für Raketen und Waffen), Trainingslager, Marinewaffen und Luftabwehrinstallationen.

Am späten Dienstagabend gab der PIJ bekannt, man werde die Ruhe im Gazastreifen wiederherstellen, wenn Israel Ruhe gibt.

Im Juni wird im Teddy-Stadion in Jerusalem ein Fußball-Freundschaftsspiel zwischen Israel und Argentinien stattfinden. Die Tickets waren innerhalb von 20 Minuten ausverkauft. Die Terroristen sind natürlich beleidigt (nachdem ihre BDS-Kohorten es nicht schafften das Spiel zu verhindern): Das Spiel sei ein Angriff auf die Recht des palästinensischen Volks, behaupten sie. Das Spiel breche das Gesetz und verleihe der Unterdrückung des palästinensischen Volks  internationale Legitimität. (Klar, „West“-Jerusalem ist auch besetzt, nicht wahr?)

Die Polizei gibt an, dass bisher in diesem Jahr 21 IDF-Schusswaffen gestohlen wurden, 11 alleine im April.

Die Israel Electric Company hat die Stromversorgung des südlichen Gazastreifens wieder hergestellt, die gestern durch Feuer der Terroristen unterbrochen worden war.

Die Hamas hat ein Video ihrer Raketenschüsse auf Israel veröffentlicht.

Der arabische Knessetabgeordnete Zahalka giftete, die IDF-Schläge im Gazastreifen seien Teil der „fortgesetzten israelischen Aggression“.

Die Hisbollah gab eine Botschaft aus, mit der sie die Terrorgruppen im Gazastreifen gegen die „zionistischen Angriffe“ unterstützt. Darüber hinaus wurde über den „Widerstand“ der „Palästinenser“ geschwafelt.

Freitag, 01.06.2018:

Die Polizei in Jerusalem hat Personal und Präsenz vor Ort verstärkt, um für einen friedlichen Verlauf der Freitagsgebete zu sorgen.

Die PA droht damit alle Verbindungen zu Israel zu kappen, sollte der jüdische Staat die Blockade des Gazastreifens aufheben.  (Es könnte aber sein, dass das lediglich Hamas-Propaganda ist.)

Die Hamas behauptet jetzt tatsächlich die Israelis hätten um einen Waffenstillstand gebeten.

Die Hamas hat angekündigt, dass die Krawalle am Dienstag intensiviert werden sollen.

Etwa 200 Personen demonstrierten in Haifa in Solidarität mit den Terroristen im Gazastreifen. Sie schwenkten Palästinenserflaggen.

Samstag, 02.06.2018:

Gestern sollen Soldaten eine arabische Sanitäterin im Gazastreifen erschossen haben. Das Militär untersucht den Fall. Bei dem Vorfall hatten Terroristen den Zaun und Soldaten mit Gewehrfeuer und Granaten angegriffen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (4. bis 10. März)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 25.02.2018:

Gestern soll ein Araber im Gazastreifen von Soldaten an-/erschossen worden sein. Die Berichte der Araber können sich aber nicht darauf einigen, wie der Mann heißt, von wie vielen Schüssen er getroffen worden sein soll und ob bzw. wann er starb. Was die Frage aufwirft: Stimmt davon überhaupt irgendetwas? (Die IDF sagte, der Mann sei nach Warnschüssen und folgenden scharfen Schüssen geflohen.)

Freitag wurde ein deutscher Tourist festgenommen, der bei „Protesten“ in Bil’in mit Steinen auf Soldaten geworfen hatte.

Die PA fährt weiter damit fort Dalal Mughrabi und den von ihr und ihrem Kumpanen verübten Massenmord auf der Küstenstraße im März 1978 zu glorifizieren. Dabei wird behauptet, die Terroristen hätten Soldaten getötet – während diese in Wirklichkeit 12 Kinder und 25 erwachsene Zivilisten waren.

COGAT veröffentlichte Videoaufnahmen, die zeigen, wie die Hamas Strom stiehlt, der für die Einwohner des Gazastreifens gedacht ist.

Montag, 05.03.2018:

Die Fatah postete ein Video auf Facebook, mit dem ein Terrorist glorifiziert wird, der 10 Israelis (mit einem Scharfschützengewehr) ermordete. Das Video zeigt den Anschlag als erfolgreiche „Mission“ und den Terroristen als Helden.

Mahmud Abbas hat einen Vorschlag aus der PLO abgelehnt nach Gaza zu fahren und dort den „bewaffneten Kampf gegen Israel“ zu verkünden.

Dienstag, 06.03.2018:

Die PA zahlte 2017 den Terroristen und ihren Familien $347 Millionen. Der Betrag wurde für das laufende Jahr um $56 Millionen auf $403 Million erhöht.

Araber bewarfen eine Synagoge im Gush Etzion mit Brandsätzen; die Synagoge ist komplett zerstört.

Mittwoch, 07.03.2018:

Araber im Gazastreifen planen Ende März eine Zeltstadt an der Grenze zu Israel zu errichten, um für die „Rückkehr“ nach Israel zu demonstrieren.

Der PLO-Exekutivrat will die US-Friedensinitiative bekämpfen.

Meinungsumfrage: Die Hälfte der israelischen Araber erkennen Israel nicht als jüdischen Staat an.

Donnerstag, 08.03.2018:

Die Schändungen der jüdischen Gräber auf dem Ölberg in Jerusalem konnte stark reduziert werden.

Die Hisbollah im Libanon hat den Notstand ausgerufen. Sie befürchtet einen unmittelbar bevorstehenden Angriff Israels.

Aus dem Gazastreifen gibt es Berichte, dass mehrere Personen in einer Militärinstallation der Hamas in einem Flüchtlingslager bei einem Trainingsunfall verletzt wurden.

Freitag, 09.03.2018:

Mahmud Abbas wird offenbar von Saudi-Arabien und Ägypten unter Druck gesetzt: Er soll den US-Friedensplan akzeptieren.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (18. – 24. Februar 2018)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 18.02.2018:

Der Shin Bet, die IDF und die Polizei zerschlugen zwei Terrorzellen im Gush Etzion sowie aus der Umgebung von Bethlehem und nahmen ihre Mitglieder fest. Eine hatte einen Sprengstoff-Mordanschlag auf Verteidigungsminister Liberman geplant; die Bombe wurde bei der Festnahme beschlagnahmt. Die meisten der Festgenommenen waren schon wegen Terrorismus in israelischer Haft.

Nach ersten Ermittlungen glaubt die IDF heute, dass gestern am Gaza-Zaun nicht eine sondern zwei Bomben gezündet wurden.

Die Hisbollah drohte in neuen Pamphleten und Videos mit Angriffen auf israelische Bohrinseln.

Montag, 19.02.2018:

Eine Familie im Gazastreifen hat Drillinge bekommen. Sie heißen „Jerusalem“, „Hauptstadt“ und „Palästina“. Die große Schwester der drei heißt „Dalal Mughrabi“ nach der Terroristin, die den Tod von 37 Israelis (darunter 12 Kindern) verursachte.

Ein israelisches Gesetz (in Arbeit), das erlaubt Einnahme für die PA zurückzuhalten, das diese für die „Terroristengehälter“ einsetzt, wird von Abbas et. al. als „Piraterie“ und „Diebstahl von Geld“ bezeichnet. PA-Medien verkündeten, dass die „Regierung“ (PA) bestätigt, diese Entscheidung sei gemäß dem Völkerrecht ungültig.

COGAT-Leiter Generalmajor Mordechai warnte die Hamas, sie solle aufhören gewalttätige Grenzstörungen zu betreiben. Andernfalls werde die IDF härtere Maßnahmen dagegen ergreifen. Er forderte die Gazaner auf vor den Häusern der Hamas-Führer zu demonstrieren.

Dienstag, 20.02.2018:

Die IDF räumte die Siedlung Eviatar in Samaria in Samaria. Die Gemeinde war 2016 in Gedenken an Terroropfer gegründet worden. Bei der Räumung wurden 3 Jugendliche festgenommen.

Minister Liberman und Oppositionspolitiker kritisierten Mahmud Abbas wegen dessen Rede vor der UNO-Vollversammlung. Er sei ein Lügner, Geschichtsfälscher und rede mit gespaltener Zunge. (Alleine schon Abbas‘ Behauptung die Palästinenser würden eine Kultur des Friedens pflegen und Gewalt ablehnen zeigt, dass sie recht haben.)
Danny Danon gab Abbas ebenfalls Zunder: „Sie sind kein Teil der Lösung – Sie sind das Problem.“

Premier Netanyahu reagierte in seiner Rede ebenfalls auf Abbas; dieser habe nichts Neues gesagt; Abbas laufe weiter vor dem Frieden davon und entlohne Terroristen und ihre Familien $347 Millionen.

Der UNO-Gesandte für den Nahen Osten lässt – einmal mehr – wissen, dass das Fenster für einen Friedensschluss nur noch kurz offen sei. (Das kommt von Seiten der UNO schon seit Jahren.)

Der Knessetausschuss für Judäa und Samaria erhielt Daten: Jährlich werden von Arabern in Judäa und Samaria 6 Millionen Kubikmeter Wasser gestohlen.

Mittwoch, 21.02.2018:

Die Fatah ehrte den Terroristen, der Rabbi Schevach ermordete; er sei „ein Märtyrer, der auf den Schultern des Himmels saß und lächelte“.

Freitag, 23.02.2018:

Es sieht so aus, als wäre der PA-Araber gestern an Gasinhalation gestorben; die IDF schoss Tränengas in Richtung einer randalierende Menschenmenge, die sich in der Nähe der Stelle befand, wo der Araber festgehalten wurde. Eine Autopsie soll feststellen, woran er tatsächlich starb.

Samstag, 24.02.2018:

Der neue Wachturm am Damaskustor ist fertig:

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (11.-17. Februar 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 11.02.2018:

Eine arabische Knesset-Abgeordnete behauptet die Eskalation im Norden am Samstag sei von Netanyahu gezielt vorbereitet und initiierte worden; er wolle damit sein politisches Überleben sichern. Auch einige linke Abgeordnete äußerten sich so. Ausgerechnet die Vorsitzende der linksextremen Meretz-Partei verurteilte diese Äußerungen. „Die Verschwörungstheorien, die gerade verbreitet werden, nach denen Netanyahu die Aufmerksamkeit von den Ermittlungen gegen ihn ablenken wolle, haben keine Grundlage und sind unnötig, … beleidigend und empörend.“

Eine syrische Beobachtergruppe mit Sitz in London gibt an, bei den israelischen Angriffen am Samstag seien 6 „syrische und nichtsyrische Kämpfer“ ums Leben gekommen.

Die syrische Armee bestreitet Berichte, dass Israel auch Damaskus bombardiert habe.

Der UNO-Generalsekretär rief „die Beteiligten“ (an den militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und Syrien) auf „an einer sofortigen und bedingungslosen Deeskalation der Gewalt und Zurückhaltung zu arbeiten“.

Die USA „unterstützen Israels Recht auf Selbstverteidigung“ und teilen die Sorge, dass der Iran die Region stabilisiert.

Die Hamas bejubelt den Abschuss der israelischen F-16, als hätten sie das geschafft. Das sein ein „schwerer Schlag“ für Israel. An manchen Orten in Judäa und Samaria wurden Süßigkeiten verteilt, um den Verlust des Flugzeugs zu feiern.

Montag, 12.02.2018:

Die arabische Knesset-Abgeordnete Hanin Zoabi wurde aus dem Bildungsausschuss entfernt, nachdem sie israelische Soldaten (pauschal) als „Mörder“ bezeichnet hatte.

Die PA zerstörte 40 „illegale Fahrzeuge“ – Autos, die PA-Araber in Israel gestohlen haben. Statt sie an die israelischen Eigentümer zurückzugeben ( was zudem billiger wäre als ihre Zerstörung).

Die Hisbollah droht: Sollte Israel Ziele im Gazastreifen angreifen, dann will sie eine „zweite Front“ in Syrien und dem Libanon eröffnen.

Die Polizei konnte vor etwa einer Woche einen PA-Polizisten festnehmen, der an mehreren Anschlägen auf Israelis mit Felsbrocken und Brandsätzen beteiligt war.

Die israelischen Geheimdienste deckten ein Netzwerk von Hamas-Hetzern auf, zu dem ein israelischer und ein türkischer Staatsbürger gehörten. Sie versorgten die Hamas mit Geld aus der Türkei.

Die Fatah feierte einen Selbstmordbomber als „heldenhaften Märtyrer“ und „Giganten“, der 14 Juden ermordete.

Dienstag, 13.02.2018:

Die PA hat die gestern in Jenin einer Soldatin gestohlene Waffe an die IDF zurückgegeben.

Laut Sputnik News hat die PA verkündet, sie sei zu „direkten Verhandlungen mit Israel über Russland bereit“.

Die Zivilverwaltung schloss eine illegale Müllkippe in Samaria, die zum Verbrennen von Müll verwendet wurde.

Auf arabische Fahrzeuge in einem PA-Dorf in Samaria wurden Sprüche gesprüht, darunter „Tod den Arabern“.

Die Polizei verhaftete einen PA-Araber aus Umm Ar-Rihan, der antike Artefakte im Wert von NIS200.000 in seinem Haus versteckte.

Hisbollah-„Kämpfer“ in Syrien trainieren, wie sie nach Israel einsickern können.

Donnerstag, 14.02.2018:

Am Mittwoch besuchte der hochrangig Fatahnik Jibril Rajoub mit seinem offiziellen Gast aus Oman (der Außenminister) Hebron. Der Besuch lief eigentlich völlig ruhig und geordnet ab, bis Rajoub an einer Sperre anfing eine Grenzpolizistin zu beschimpfen, als einer seiner palästinensischen Begleiter aufgehalten wurde. Er brüllt sie an, sie solle den Mund halten und zur Hölle fahren, sie sei unverschämt und bezeichnete sie als wahnsinnig. Die Vorgesetzte der Grenzpolizistin berichtete, dass Rajoub versuchte die junge Frau zu provozieren, um eine Szene zu haben, die er gegen Israel verwenden kann – dass diese sich aber nicht provozieren ließ. (Der Rundgang durch die Stadt ging danach problemlos weiter.)

Freitag, 16.02.2018:

7 NGOs in Israel, die vorgeben Gelder für Bildungs-, soziale und kulturelle Zwecke zu sammeln, wurden aufgelöst, nachdem sich herausstellte, dass sie in Wirklichkeit zur verbotenen Islamischen Bewegung nördlicher Zweig gehören.

Wegen der Zunahme der Messerangriffe am Damaskustor sollen dort zwei Wachtürme errichtet werden. Die Araber wüten: das sei ein Angriff auf das islamische Erbe und den muslimischen Charakter der Stadt. Sie sollen deshalb Proteste zur Beseitigung der Türme.

Samstag, 17.02.2018:

Bauminister Galant kündigte auf einer Konferenz an, wenn Israel noch einmal in Syrien angreifen müsse, dann werde es „die Handschuhe ausziehen“ und mit voller Kraft antworten.

Palästinensergruppen im Gazastreifen priesen den Terroranschlag auf die Soldaten am Gazastreifen als „Heldentat“ und warnten Israel vor Gegenschlägen. Keine der Gruppen beanspruchten den Anschlag für sich.

Die Hamas macht Israel für die (heutige) Eskalation am Gazastreifen verantwortlich. [Wie üblich: Sie fangen mit dem Terror an, aber Israel ist verantwortlich dafür, dass sie das machen.]