Anmerkung zum Internationalen Holocaust-Gedenktag

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#WeRemember ein Tag, an dem man so manchen betroffenheitsbesoffenen Politiker fragen möchte, ob es ihm tatsächlich um den Schutz jüdischen Lebens geht oder darum, sich medienwirksam als „Judenfreund“ darzustellen. Die Diskrepanz zwischen Worten und Taten ist unerträglich!

Liebe scheinheilige Welt #NeverForget #InternationalHolocaustDay

Kay Wilson, Israellycool, 28. Januar 2018

Liebe scheinheilige Welt,

so wie im Dritten Reich sind in unseren Landen Synagogen und Schulen Tag und Nacht in Gefahr.

Unseren Landen gibt es heute Demonstrationen gegen unsere angestammte Heimat, die Hass gegen uns entflammen.

Eure Geschäfte boykottieren unsere Waren und eure Unternehmen ziehen ihre Investitionen aus unseren ab.

Eure Universitäten sind Gastgeber gewalttätiger Proteste gegen den Besuch unserer Redner.

Ihr setzt Opfer in einem laufenden politischen, komplexen Konflikt in unserer angestammten Heimat den Machenschaften, der massenhaften, industrialisierten Ermordung von sechs Millionen unseres Volks gleich.

Mit offenen Armen empfangen eure Führer einen Mann, der auf Arabisch Reden hinrotzt, die vor Antisemitismus, Lügen und Hass triefen – einen Mann, der (genauso wie Hitler) erklärt hat, dass sein zukünftiger Staat „judenfrei“ zu sein hat.

Eure Politiker drängen auf einen Deal mit einem tyrannischen Regime, das geschworen hat uns mit einer Atomwaffe zu vernichten.

Unter Ignorierung des an den Jesiden und Christen des Nahen Ostens verübten Völkermords verabschieden eure internationalen Komitees mit psychopathischer Besessenheit einseitige und unbarmherzige Beschlüsse gegen diejenigen, die in unserer angestammten angestammten Heimat leben.

Eure internationalen Räte verzerren unsere Geschichte, indem sie unsere uralten heiligen Stätten zugunsten derer zwangsenteignen, die uns tot sehen wollen.

Eure Bürgermeister suchen Schlupflöcher, die es ausgewiesenen Terrorgruppen, die geschworen haben uns zu vernichten, erlaubt durch eure Straßen zu marschieren.

Eure europäischen Regierungen bleiben gegenüber einer Politik gleichgültig und verteidigen sie, die dafür sorgt, dass eure außenpolitische Hilfe als Belohnung in den Händen derer landet, die uns ermordeten, die geschworen haben jeden Juden zwischen Fluss und Mittelmeer zu ermorden.

Eure Medien ignorieren die gezielte Ermordung unserer Leute, die in unserer angestammten Heimat leben oder wecken Mitgefühl für die Mörder – indem sie sie als „Frustrierte“ bezeichnen.

Am Internationalen Holocaust-Gedenktag ziehen eure Reden eine historisch falsche moralische Äquivalenz zwischen Menschen, die auf tragische Weise in im Krieg litten und starben, mit unseren Leuten – Menschen, die Ziele einer Endlösung waren und gezielt in Ghettos gestopft, enteignet, eingefangen, in Viehwaggons gesperrt, in geheime Wälder verfrachtet und vergast wurden, weil sie Juden waren.

Und in diesen Reden können einige von euch sich nicht einmal dazu aufraffen das Wort „Jude“ zu sagen.

Heuchler-Welt, senke beschämt deinen Kopf.

Mit freundlichem Gruß

Die Juden

Holocaust-Gedenktag in Jerusalem

The Real Jerusalem Streets, 12. April 2018

Dieses Jahr wurde Yom HaSchoah, der Gedenktag für die Märtyrer und Helden des Holocaust, wie er offiziell heißt, von Mittwochabend bis Donnerstagabend begangen.

Die staatliche Feier in Yad Vashem wurde im israelischen Fernsehen live übertagen. Wie es zur Tradition geworden ist, entzündete Rabbi Yisrael Meir Lau die Gedenkfackel.

Präsident Reuven Rivlin sprach zu den Versammelten, die auf dem Platz so weit verteilt waren, dass die meisten Gäste sie auf den auf jeden Seite der Bühne aufgestellten großen Bildschirmen ansehen mussten, um das Programm verfolgen zu können.

Nach einem musikalischen Intermezzo sprach Premierminister Benjamin Netanyahu.

Unterstützer von Yad Vaschem aus aller Welt kommen, um an der emotionalen Feier teilzunehmen.

Sechs Überlebende entzündeten einer nach dem anderen, unterstützt von einem jüngeren Familienmitglied, Flammen für sechs Millionen ermordete Juden.

Die Lebensgeschichten der sechs Überlebenden werden in sechs kurzen Videos vorgestellt. Ein Thema verläuft durch diese kurzen Blicke in die Vergangenheit: In Israel angekommen, nachdem sie Schwierigkeiten durchmachten, die man sich nicht vorstellen kann, sind sie stolz den Erfolg gehabt zu haben neue Generationen stolzer und versierter Juden großzuziehen.

Die Vergangenheit kann nicht wiederhergestellt werden. Aber

jeds jahr steht die IDF-Ehrengarde auf der Bühne. Die jungen Soldaten sind Symbole einer viel versprechenden Zukunft.

Jedes Jahr wird das traditionelle Gebet für die Toten rezitiert. Ich dachte, ich könnte die Worte aus den judäischen Bergen um uns herum nachhallen hören.

Um 10 Uhr am nächsten Morgen erklangen die Sirenen zwei Minuten lang. Jerusalem hielt inne um zu gedenken.

Der Tag war gekennzeichnet durch eine lange Liste an Programmen, die die Überlebenden ehrten und der Opfer gedachten.

Es gab viel mehr, aber ich entschied mich mit der Hatikva zu enden die die Zeremonie in Yad Vaschem beendete.

Hoffnung für die Zukunt

Trauer und feiern

Das Leben leben.

Jerusalem hat zum Yom Ha‘atzmaut, Israels 70. Unabhängigkeitstag, eine sehr lange Liste kostenloser öffentlicher Veranstaltungen, der nächste Woche gefeiert wird.

Ich brauche vorher etwas Zeit zum Ausruhen.

Schabbat Schalom