Was BDS und Holocaust-Revisionisten gemeinsam haben

Elder of Ziyon, 26. November 2021

Anfang der 1990er Jahre wurden die Foren des Internet-Usenet von Holocaust-Leugnern mit langen, detaillierten Artikeln überschwemmt, die vorgaben zu zeigen, dass der Holocaust niemals stattfand.

Das erschreckte viele Menschen, da die meisten der Newsgruppen nicht moderiert wurden und niemand sie raushalten konnte. Manche ignorierten sie, manche versuchten neue Newsgruppen zu schaffen, in der die Leute über den Holocaust streiten konnten.

Die meisten Leute merkten nicht, dass die Antisemiten die Foren dazu nutzten ihre Argumente zu verfeinern, um effektiver zu werden.

Die leicht zu widerlegenden Punkte wurden fallen gelassen, während Argumente, die nicht so leicht widerlegt werden konnten, vorangetrieben und weiterentwickelt wurden. Offener Antisemitismus wurde zurückgefahren, während pseudowissenschaftliche Argumente optimiert wurden, damit man die Holocaust-Leugner als vernünftiger und an historischer Forschung und Debatte interessiert erscheinen lassen konnte.

Innerhalb von weniger als einem Jahr hatten die Antisemiten es geschafft sich nicht mehr wie Fanatiker, sondern wie Historiker wirken zu lassen, die einfach nur das herkömmlich Narrativ infrage stellen. Ohne Kenntnis des Kontextes, woher sie kamen und ein tief gehendes Wissen zum Thema erschienen ihre mit vielen Fußnoten versehenen Schriften einige Legitimität zu haben und konnten die Leute täuschen, die das Wesen der Propaganda nicht verstanden.

Die sogenannten Revisionisten wurden nicht weniger antisemitisch. Sie stimmen immer noch Verschwörungstheorien zu, in denen Juden Mythen propagieren, um Macht zu gewinnen. Aber indem sie sich das aufkommende Internet zunutze machten, lernten sie ihren Antisemitismus besser zu verstecken und sich als Werber für eine legitime alternative Geschichte zu präsentieren.

Auf viele Weisen ist das die Geschichte der Bewegung zum Boykott Israels, die wir heute kennen.

BDS kam nicht aus dem Nichts. Sie ist eine direkte Fortsetzung des arabischen Boykotts Israels während des gesamten 20. Jahrhunderts. Aber aus der arabischen Boykottbewegung war um die Jahrhundertwende so ziemlich die Luft raus und BDS kam, um das zu ändern und die Fallen zu vermeiden, die den arabischen Boykott durchkreuzten.

Zum einen war der arabische Boykott – wie die Holocaust-Leugner – ausdrücklich antisemitisch. Er forderte, dass Firmen, die mit arabischen Ländern handeln wollten, Fragen dazu beantworten, ob ihre Eigentümer oder Vorstandsmitglieder jüdisch seien. Er setzte jüdische Akteure und Ausführende auf schwarze Listen. Er dehnte sich in den 1970-er Jahren auf einen Boykott jüdischer Bankiers aus. Jüdischem Personal multinationaler Firmen wurde nicht gestattet einen Fuß innerhalb ihrer Grenzen zu setzen. Offener Antisemitismus sah nicht gut aus.

Eine weitere, eher technische Frage ist die, dass die USA Gesetze gegen den arabischen Boykott erließen. Das Büro für die Einhaltung von Antiboykott-Maßnahmen fasst seine Ziele so zusammen: „Diese Behörden entmutigen und verbieten US-Unternehmen unter bestimmten Umständen, bestimmte Maßnahmen zur Förderung oder Unterstützung eines Boykotts zu ergreifen, der von einem fremden Land gegen ein mit den Vereinigten Staaten befreundetes Land durchgeführt wird (nicht sanktionierter ausländischer Boykott).“

Amerikanische Antiboykott-Gesetze richten sich besonders gegen Boykotte durch Länder des Auslands. So betont BDS, dass sie angeblich eine Basisbewegung ist, eine Nichtregierungs-Bewegung, die auf einen Aufruf der „palästinensischen Zivilgesellschaft“ reagiert Israel zu boykottieren.

Das ist auch der Grund, dass die PLO und die palästinensische Autonomiebehörde BDS nicht offiziell unterstützen, obwohl sie ihre eigenen Bürger ermuntern Israel zu boykottieren. (Der Zentralrat der PLO begrüßte 2018 BDS ausdrücklich, aber es ist nicht klar, ob das eine offizielle Haltung als Regierungsgremium ist.) Sollten sie die Welt aufrufen BDS zu unterstützen, dann würden die amerikanischen Antiboykott-Vorschriften greifen und US-Bürger würden bestraft werden. Die Anti-BDS-Gesetze auf Ebene der Bundesstaaten sind zum Teil dazu gedacht das Schlupfloch zu stopfen, das die BDS-Bewegung ausnutze, um sicherzustellen, dass die Kampagne nicht mit den US-Gesetzen auf nationaler Ebene in Konflikt gerät.

Die BDS-Bewegung ihrerseits gibt sich enorme Mühe jede Verbindung zu Boykotten der Arabischen Liga zu bestreiten und sagt: „BDS-Aktivisten handeln nicht im Rahmen des Boykotts der Arabischen Liga, die zum Boykott von und Investitionsabzug aus jedem Unternehmen aufruft, das Geschäfte mit oder in Israel macht. Moderne BDS-Kampagnen richten sich direkt an zivilgesellschaftlichen Gruppen der Palästinenser aus – nicht an Regierungen oder politischen Parteien.“ Das wird so gemacht, um US- und möglicherweise europäische Sanktionen zu vermeiden.

Die BDS-Anhänger sind genauso antisemitisch wie ihre Vorläufer. Ihre Bewegung ist eine Fortsetzung des arabischen Boykotts. Wie die Holocaust-Leugner machen uns sie gewaltig vor, sie seien legitime Akteure. Wie die Holocaust-Leugner versuchen sie aus den Fehlern ihrer Vorgänger zu lernen, um legitimer zu erscheinen.

Und wie bei den Holocaust-Leugnern sehen die, die klar sehen können, dass sie genauso antisemitisch sind wie sie es schon immer waren.

Karikaturenwettbewerb zur Holocaustleugnung

DryBones, 18. Januar 2016

Zwei Wochen vor dem internationalen Holocaust-Gedenktag veranstaltet der Iran einen Karikaturen-Wettbewerb zur Leugnung des Holocaust. Die Mullahs haben angekündigt, dass Karikaturen geschaffen werden sollen, die sogar abstreiten, dass der Holocaust überhaupt stattgefunden hat (mehr u.a. hier).

Holocaust-Leugner streitet ab den Holocaust nicht geleugnet zu haben

Preoccuped Territory, 23. Oktober 2014

Teheran, 23. Oktober – Ein hochrangiger iranischer Offizieller stritt heute Berichte ab, er habe darin versagt den Holocaust zu leugnen; damit versuchte er Kritik politischer Rivalen abzuwehren, die fest entschlossen sind ihn nicht zu unterstützen.

Maher Schalalhaschbaz, ein Regionalgouverneur, sagte Reportern, er habe nicht gesagt, dass der Holocaust nicht stattfand und widersprach damit Berichten, dass er seinen eigenen, früheren Äußerungen widersprochen habe, die den bestehenden Fakten widersprechen.

„Ich streite rundheraus ab, dass ich es versäumt habe abzustreiten, was ich immer abgestritten habe, nämlich dass durch die Hand der Nazis irgendein besonderes Vorgehen gegen Juden stattfand, was ich natürlich abstreite und von dem ich abstreite, dass ich es jemals nicht abgestritten habe. Diejenigen, die abstreiten, dass ich den Holocaust nicht leugnete, versuchen nur mir eine zweite Amtszeit in dieser Position zu verweigern.“ Shalalhashbaz‘ Amtszeit endet nächstes Jahr und es gibt mehrere Bewerber, die ihm folgen bzw. ersetzen wollen.

„Obwohl sie das abstreiten werden, versuchen diese Individuen nur mich mit einem angeblichen Leugnen meiner Holocaust-Leugnung zu verleumden, was unbestreitbar falsch ist“, versicherte er. „Niemand kann abstreiten, dass ich immer geleugnet habe und weiterhin leugnen werde, dass den Juden Europas während des Zweiten Weltkriegs irgendetwas Einzigartiges widerfuhr.“ Leugnet man das nicht, sagte Shalalhashbaz, könnte das den Erfolg der muslimischen Welt bei der Befreiung der Region von Israel bestreiten, dessen Legitimität der Iran abstreitet.

Ishal Diani, einer der Bewerber, die versuchen Shalalhasbaz eine zweite Amtszeit zu verwehren, streitet ab abgestritten zu haben, dass sein Rivale den Holocaust leugnete. „Das habe ich nie gesagt“, sagte Dinai.

Analysten erklären, dass Holocaust-Leugnung zu einer Klammer der nahöstlichen Sensibilitäten geworden ist, darunter dem Lehrplan der UNRWA-Schulen der gesamten Region. Offiziell streitet die Organisation ab, dass sie Leugnung lehrt, aber viele ihrer Angestellten streiten es nicht ab. „Das führende und bevölkerungsreichste Land der Region, Ägypten, steht unbestreitbar in vorderster Front des Holocaust-Leugnung“, sagt Dean Nye, der die Region studiert. „Aber die ‚Industrie‘ der Holocaust-Leugnung hat, wie es aussieht, in den letzten Jahren in der arabischen und muslimischen Welt weit über diese Ecke des Nahen Ostens Schule gemacht.“

Arabische Zeitung rechtfertigt Muftis Rolle im Holocaust (und mehr)

Elder of Ziyon, 1. Mai 2014

Hier haben wir eine Studie dazu, wie die arabischen Medien in den heutigen Medien über den Holocaust berichten.

Al-Arab al-Yawm, eine arabische Zeitung aus Jordanien, bringt einen Artikel über den berüchtigten Mufti von Jerusalem, der direkt zum Völkermord an den Juden in Europa während des Zweiten Weltkriegs beitrug.

Der ohne Autor gedruckte Artikel zitiert – und zitiert nicht – israelische Zeitungsberichte zur Geschichte der Verbrechen des Muftis in Nazideutschland. Hier sehen Sie, wie er das Thema einleitet:

Israel versucht durch seine Medien jedes Symbol palästinensischer Führer, Araber und Muslime, einschließlich des Haddsch Amin al-Husseini und Gamal Abdel Nasser und Yassir Arafat und vieler anderer zu beleidigen, die Kampfbanner und den Kampf gegen die zionistische Aggression entfalteten, die Palästina usurpierte und das palästinensische Volk in einer Orgie an Verbrechen gegen die Menschheit vertrieb.

Zu den ständigen Falschdarstellungen, die von Israel gegen unsere Symbole begeht, gehört der vor kurzem über den Galiläa-Kämpfer Scheik Haddsch Amin al-Husseini und seine Beziehung zum deutschen Staat in den 1930-er und 40-er Jahren des letzten Jahrhunderts veröffentlicht wurde. Wir werden nicht in die Evaluation der Lage von Juden aus Deutschland eintreten, sondern wir wollen fragen, was Sie von einem nationalen Führer erwarten, der sieht, wie seine Heimat und sein Volk von den zionistischen Banden usurpiert und vertrieben werden, die von den damaligen Großmächten, angeführt von den Briten unterstützt wurden?!!

Ist es nicht offensichtlich, dass wenn Menschen anfangen Häuser in deinem Viertel zu kaufen, dass du anstreben solltest jeden auszurotten, der zu ihrem Volk und ihrer Religion gehört?

Eine weitere Zeitung, Moheed, bestritt heute den Holocaust insgesamt:

Einige Europäer glaubten die Lüge des Holocaust nicht, begannen recherchieren und Nachforschungen zu den Fakten anzustellen und die Zahlen zu dokumentieren. Der französische Philosoph Roger Garaudy legte Fakten und Zahlen zu den Juden im Zweiten Weltkrieg vor, die die Behauptungen des Schadens für die Juden widerlegen.

Al-Watan Voice nutzt heute die Ansicht von Mahmud Abbas, dass die Zionisten bei deren Verbrechen mit den Nazis kooperierten, vermerkt aber, dass diese Verbrechen im Vergleich zu dem, was die Zionisten im Nahen Osten tun, verblassen:

Der zionistische Staat hat gegen das palästinensische Volk die schlimmsten Massaker der Menschheitsgeschichte verübt. Die Zahl der gegen das palästinensische Volk begangenen Massaker ist an Quantität und Qualität endlos, bis in die heutige Zeit.

Das alles an nur einem Tag.

Die Haltung der Türkei zum Holocaust

Manfred Gerstenfeld interviewt Rifat N. Bali (direkt vom Autor)

Die türkische Haltung zum Holocaust unterscheidet sich in vielen Punkten von der anderer Länder. Das Wort „Holocaust“ wird im öffentlichen Diskurs nicht verwendet. Aber die türkischen Medien, Politiker und bürgerlichen Eliten erwähnen den Völkermord an den Juden regelmäßig.

Ein ganz wichtiger Aspekt betrifft die türkische Instrumentalisierung und den Missbrauch des Holocaust in der internationalen öffentlichen Diskussion zum Völkermord an den Armeniern. Die ersten Klagen gegen die Türkei, sie solle ihre Verantwortung für diesen Massenmord während des Ersten Weltkriegs übernehmen, begann um 1965, fünfzig Jahre nach der massiven Deportation der Armenier im Jahr 1915. Diese Vorwürfe – die vor allem von armenischen Organisationen in der westlichen Welt erhoben werden – haben sich intensiviert.

Rifat N. Bali
Rifat N. Bali

Rifat N. Bali ist ein unabhängiger Wissenschaftler. Er ist Research Fellow am Alberto Benveniste-Zentrum für Sephardische und Kulturstudien in Paris. Er hat zahlreiche Bücher und Artikel zur Geschichte des türkischen Judentums geschrieben.

In der sozialwissenschaftlichen Literatur der Türkei wird der Holocaust „Nazi-Völkermord“ genannt. Ein wichtiges Argument der türkischen Führer gegen die Vorwürfe der Verantwortung des Landes für den armenischen Völkermord lautet, das Handeln der Türkei im Ersten Weltkrieg gegen die Armenier unterscheide sich radikal von der systematischen Auslöschung der Juden durch Nazideutschland.

Die Führung der türkischen jüdischen Gemeinschaft, die israelische Regierung und mehrere jüdisch-amerikanische Organisationen machen geltend, dass der Holocaust einzigartig ist. Sie haben die Türkei in der Frage des Völkermords an den Armeniern gestützt, sind deswegen aber in der westlichen Welt angegriffen worden.

Es gibt aber noch eine weitere Sache zum armenischen Völkermord, bei der Juden als Verteidigungsargument der Türken benutzt werden. Juden mit türkischen Pässen in von den Nazis besetzten Ländern wurden teilweise von türkischen Diplomaten gerettet. Anderen Beamten waren sie allerdings egal. Yad Vashem hat nur einen türkischen Diplomaten – Selahattin Ülkümen, während des Krieges Konsul auf Rhodos – als Gerechten der Völker anerkannt. Das türkische Außenministerium behauptet fälschlich, Juden zu retten sei die Politik des Landes gewesen, nicht das Ergebnis des Handelns von Einzelnen. Mit der Falschdarstellung des Themas behauptet die Türkei, ein Land mit „humanitärer Haltung gegenüber den Juden während eines so furchtbaren Zeitraums“ hätte unmöglich den Völkermord an den Armeniern begehen können.

Es gibt weitere weit verbreitete falsche türkische Äußerungen zum Holocaust. Oft wird wiederholt, dass die Juden, die selbst unter Völkermord litten, jetzt die Palästinenser einem solchen unterziehen. Die wichtige konservative, islamische Zeitung Zaman veröffentlichte aus Anlass des 50. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz 1995 einen Artikel, in dem der Autor sich fragte, wie verfolgte Juden in den Lagern Sabra und Schatila wie Nazis handeln konnten. Bequemerweise wurde auch vergessen, dass die Mörder dort libanesische Christen waren.

Der damalige türkische Premierminister Bülent Ecevit reagierte auf das Handeln der israelischen Verteidigungskräfte 2002 im Flüchtlingslager Jenin nach einem großen palästinensischen Selbstmord-Bombenanschlag im Park Hotel in Netanya. Er sagte: „Israel führt vor den Augen der Welt einen Völkermord aus.“ Rund 55 Palästinenser wurden in Jenin getötet, hauptsächlich bewaffnete Kämpfer. 2009, zu Beginn von Israels Operation „Gegossenes Blei“ im Gazastreifen behauptete ein Autor in der konservativ-nationalistischen Zeitung Bugün, „nachdem man das Handeln der IDF gesehen hat, glaubt der normale Mensch auf der Straße, dass Hitler [d.h. der Massenmord an den Juden] gerechtfertigt war“.

Wenn in der Türkei Filme mit Bezug zum Holocaust gezeigt wurden, waren in den Medien wieder Verweise auf den „palästinensischen Völkermord“ zu finden. Diese Artikel beschränkten sich nicht auf islamistische Zeitungen. Ali Hakan, Filmkritiker der Mainstream-Zeitung Sabah, schrieb über Steven Spielbergs Schindlers Liste: „Gibt es wirklich so große Unterschiede zwischen den Nazi-Kommandeuren, die Juden in den [Konzentrationslagern] quälten und sie aus Vergnügen töteten, und den israelischen Soldaten, die den Arm eines palästinensischen Jungen mit einem Stein zerschmettern?“

Es ist eine Reihe Bücher von Holocaust-Leugnern veröffentlicht wurden. Roger Garaudys Die Gründungsmythen der israelischen Politik wurde in Frankreich entsprechend des Gayssot-Gesetzes verboten, das die Infragestellung der Existenz von Verbrechen gegen die Menschheit verbietet. Als Garaudy in Frankreich verurteilt wurde, schrieb die islamistische Presse in der Türkei, dies sei infolge von Druck Israels und der jüdischen Lobby geschehen.

Während der Konferenz von Holocaust-Leugnern 2006 in Teheran bezeichnete Zaman einige der Leugner – so Garaudy, David Irving, Paul Rassinier und Fred Leuchter – als „Intellektuelle“. Ein weiterer den Holocaust leugnender Autor ist Adnan Oktar, der oft seinen Künstlernamen Harun Yahya verwendet. Sein Buch gibt mit Fußnoten und Bibliografien vor wissenschaftlich und akademisch zu sein; er nutzt darin die Arbeiten westlicher Holocaust-Leugner. Oktar schließt, dass der Holocaust erfunden wurde. In den letzten Jahren hat Oktar verschiedene Israelis in der Türkei empfangen, darunter hochrangige religiöse Persönlichkeiten.

Angesichts des oben Beschriebenen überrascht es nicht, dass in der Türkei nur Juden an Feiern zum Internationalen Holocaust-Gedenktag teilnehmen. Die Presse und offizielle Vertreter zeigen kein Interesse. Gleichermaßen nehmen nur Juden am jährlichen Gedenk-Filmfestival teil, das mit dem Holocaust zusammenhängende Filme zeigt und von der jüdischen Gemeinschaft seit 2006 organisiert wird. Türkische Behörden beteiligen sich auch nicht daran Holocaust-Leugnern entgegenzuwirken.

Dr. Manfred Gerstenfeld ist Mitglied des Aufsichtsrats des
Jerusalem Center of Public Affairs, dessen Vorsitzender er 12 Jahre lang war.

Palästinensische Menschenrechtsstiftung erklärt den Holocaust zum „Märchen“

Elder of Ziyon, 22. Januar 2013

Die Palästinensische Menschenrechtsstiftung (Monitor) hat auf ihrer Internetseite einen Artikel von Dr. Musfafa Ahmed Abul Khair, dem Vorsitzenden ihres Beraterstabs und Professor für internationales Recht.

In dem Artikel macht Khair geltend, Israel solle Ägypten für Schäden entschädigen, von denen Ägypten behauptet Israel habe sie ihm über die Jahre zugefügt – insgesamt bis zu $500 Milliarden.

Um sein Argument untermauern sagt er: „Das zionistische Gebilde erpresst Deutschland, um zu viel finanzielle Entschädigung wegen des Märchens des Holocaust zu erhalten.“