Mahmud Abbas möchte nicht, dass Kinder in Gefahr gebracht werden – und ach ja, die Juden waren am Holocaust schuld…

Am 30. April 2018 hielt Mahmud Abbas eine Rede; sie wurde im PA-Fernsehen übertragen. Hier der Text des Vortrags in deutscher Übersetzung:

Ich habe gehört, dass die Brüder in der Hamas-Führung in Gaza von friedlichem und Volkswiderstand reden. Das ist etwas Gutes. Was an der (Gaza-) Grenze stattfindet, als Teil des Rückkehr-Aufstands, ist friedlicher und Volkswiderstand. …

Aber ich bitte ehrlich darum, dass ihr die Kinder ein wenig aus der Reichweite der Kugeln holt. Haltet die Kinder raus. Wir wollen kein Volk von verstümmelten Individuen werden. …

Die Juden, die nach Ost- und Westeuropa zogen, sind alle 10 bis 15 Jahre seit dem 11. Jahrhundert und bis zum Holocaustin Deutschland von einem Land nach dem anderen einem Massaker unterzogen worden. Okay?

Aber warum geschah das? Sie sagen, es sei geschehen, weil sie Juden sind. Aber drei Juden in drei verschiedenen Büchern:.. Einer von ihnen ist Josef Stalin. Ich denke, wir alle kennen ihn, stimmt’s? Stalin war Jude. Es gab einen weiteren, sein Name war Abraham Leon, und einen dritten, der hieß Isaac Deutscher. Alle drei sagten, der Hass auf die Juden sei nicht wegen ihrer Religion, sondern … entschuldigen sie?

(ZwischenrufJ Es war Karl Marx… Es war Karl Marx.

Richtig, es war Karl Marx. Tut mir leid. Es war Karl Marx. (Er hat gesagt) der Grund für den Hass auf die Juden ist nicht ihre Religion, sondern ihr Funktion in der Gesellschaft. Das ist etwas anderes. Also war die Judenfrage, die in allen europäischen Ländern vorherrschte, die antijüdische Stimmung bestand nicht wegen ihrer Religion, sondern wegen ihrer Funktion in der Gesellschaft, die mit Wucher, Banken und so weiter zu tun hatte. Der beste Beweis dafür ist, dass es Juden in arabischen Ländern gab, wie kommt es, dass es nicht einen einzigen Vorfall gegen Juden gab, nur weil sie Juden waren?

Sie glauben, ich übertreibe? Ich fordere sie heraus auch nur einen einzigen Vorfall in 1.400 Jahren in einem arabischen Land gegen Juden zu finden, nur weil sie Juden waren.

Lassen Sie mich etwas sagen, das Sie überraschen dürfte. Das könnten Sie wissen oder auch nicht. 1933, einen Monat nachdem Hitler an die Macht kam, gab es eine Vereinbarung zwischen dem deutschen Wirtschaftsminister und der jüdischen Anglo-Palestine  Bank in Jerusalem. Sie kamen überein, dass jeder deutsche Jude, der nach Palästina emigrieren will, sein bewegliches und unbewegliches Vermögen nach Palästina transferieren lassen konnte. Liebte Hitler die Juden in einem solchen Maß? Jeder Jude, der nach Palästina emigrieren wollte, hatte Anspruch darauf all sein Eigentum zu erhalten, das bewegliche wie das unbewegliche. Wollte er nicht nach Palästina emigrieren, war alles, was er ihnen geben würde, eine Fahrkarte nach Belgien.

Was wollte Hitler? Er wollte, dass das jüdische Land ihm gegenüber loyal ist. So emigrierten im Verlauf von 6 Jahren 60.000 reiche Deutsche aus Deutschland nach Palästina.

Wer versuchte also die (jüdische) „Nationale Heimstatt“ zu gründen?

Balfour hasste die Juden, aber trotzdem gab er ihnen einen Staat. Der russische Außenminister war für seinen Judenhass bekannt, trotzdem sagte er (den Juden): „Kommt, ich werde euch in Palästina einen Staat geben.“

Also ist ihre Geschichte darüber, wie sie in dieses Land kamen, sie hätten sich nach Zion gesehnt oder was auch immer – wir sind es müde das zu hören. Die Wahrheit ist, dass dies ein Kolonisierungsunternehmen ist, das darauf abzielt einen Fremdkörper in diese Region einzupflanzen.

Der Arabische Frühling ist eine von Amerika erfundene Lüge.
[Applaus]
Das war der Leiter des Palästinakomitees im Parlament.
Amerika erfand den Arabischen Frühling und davor den „Neuen Nahen Osten“ und die „konstruktive Anarchie“…

Ich bin sicher, Sie lesen Zeitungen. Mehr als einmal veröffentlichten die Medien Landkarten, die zeigen, wie die arabischen Länder aufgeteilt werden sollten. Zum Beispiel: Ägypten soll in vier Länder aufgeteilt werden, Saudi-Arabien in drei Länder, der Irak in drei Länder, Syrien in vier Länder, der Libanon in 35 Länder… Jede Sekte will ein Land… All das passiert auf diesen Landkarten! Als also der Arabische Frühling kam, sagten wir: Das ist nichts für uns. …

 

Und wie reagiert die EU auf diese Ansprache? So:

Die Rede, die Palästinenserpräsident Mahmud Abbas am 30. April  hielt, beinhaltete inakzeptable Bemerkungen über die Entstehung des Holocaust und die Legitimität Israels. Solche Rhetorik wird nur denen in die Hände spielen, die keine Zweistaatenlösung wollen, für die Präsident Abbas wiederholt eintrat.

Der Holocaust und der Zweite Weltkrieg haben Europas moderne Geschichte definiert wie kein anderes Ereignis. Holocaust-Bildung bleibt zentral für den Aufbau für Widerstandskraft gegen alle Formen von Hass in unseren Gesellschaften. Antisemitismus nicht nur eine Bedrohung für Juden, sondern eine fundamentale Gefahr für unsere offenen und liberalen Gesellschaften. Die Europäische Union bleibt der Bekämpfung aller Formen des Antisemitismus und jedem Versuch den Holocaust zu billigen, rechtfertigen oder grob zu bagatellisieren verpflichtet.

„…wird nur denen in die Hände spielen, die keine Zweistaatenlösung wollen“ – ist das die ganze Sorge dieser Truppe? Ist das das Problem, das sie damit  haben? Nicht der schiere Antisemitismus von Mahmud Abbas? Nicht seine Geschichtsklitterung? Nicht seine Lügen?

Nein, die EU sorgt sich nur darum, dass das „denen in die Hände spielt“, die die Zweistaatenlösung ablehnen. Sonst nichts. Geht’s noch?

Elder of Ziyon ordnet die EU-Reaktion so ein:

Das ist keine Verurteilung. Das ist nur die Aussage, dass Abbas‘ Äußerungen „inakzeptabel“ sind. Und warum sind sie inakzeptabel?

Nicht, weil sie antisemitisch sind. Nicht, weil sie Geschichte leugnen. Nicht, weil ise die Juden beschuldigen den Holocaust verursacht zu haben.

Nein, das Hauptproblem mit Abbas‘ Rede besteht darin, dass es der israelischen Rechten erlaubt herauszustellen, dass Abbas ein Antisemit ist, der es nicht verdient mit einem Staat belohnt zu werden!

Die einzige Beschreibung von Abbas‘ Charakters in dieser Erklärung lautet, dass er „wiederholt für eine Zweistaatenlösung eingetreten“ ist, was bedeutet, dass ein Mann, der Juden hassende Verschwörungstheorien hervorsprudelt besser ist als die bösen Leute, die auf seinen Antisemitismus hinweisen.

Die EU versucht dann die Sache zu vernebeln, indem sie sagt, dass Antisemitismus schlecht ist.

Der Holocaust und der Zweite Weltkrieg haben Europas moderne Geschichte definiert wie kein anderes Ereignis. Holocaust-Bildung bleibt zentral für den Aufbau für Widerstandskraft gegen alle Formen von Hass in unseren Gesellschaften. Antisemitismus nicht nur eine Bedrohung für Juden, sondern eine fundamentale Gefahr für unsere offenen und liberalen Gesellschaften. Die Europäische Union bleibt der Bekämpfung aller Formen des Antisemitismus und jedem Versuch den Holocaust zu billigen, rechtfertigen oder grob zu bagatellisieren verpflichtet.

Die Äußerung der EU gibt nicht eine einzige negative Aussage zu Abbas und sie sagt, etwas „Postives“ über ihn – dass er eine Zweistaatenlösung unterstützt (nun ja: auf dem Weg zur Vernichtung des jüdischen Staates über „Rückkehr“).

Der Erklärung ruft Abbas auch nicht auf seine Äußerungen zurückzunehmen oder sich zu entschuldigen. Er machte etwas, das vage unglücklich ist und das muss so schnell wie möglich vergessen werden, bevor diese rechten Juden deswegen ein Fass aufmachen.

Trotz der zentralen Rolle, die die Holocaust-Bildung nach und der Kampf gegen Antisemitismus nach Behauptung der EU haben soll, beweist diese Erklärung, dass es nur wenig aus dem Holocaust gelernt hat – dass Hass laut und gezielt verurteilt werden muss und dass Leute, die sich solchen Hass zu eigen machen, dafür zur Verantwortung gezogen werden müssen.

Abbas reißt sich die Maske weg

Melanie Phillips, 15. Januar 2018

Jahre lang haben Amerika, Großbritannien und die EU darauf bestanden, dass Mahmud Abbas ein moderater und Staatsmann-Anwärter ist, der es verdient mit einem Staat Palästina belohnt zu werden. Jahre lang haben sie darauf bestanden, dass er bereit sei an der Seite des Staates Israel zu leben. Jahre lang haben sie Israel der Uneinsichtigkeit beschuldigt das nicht zu glauben und damit nicht zuzustimmen im Land zu geben, von dem sie dachten, er würde es nutzen, um das Leben seiner Bürger zu bedrohen.

Jahre lang haben einige von uns argumentiert, dass Arafat stattdessen als politischer diplomatischer Paria betrachtet werden sollte. Wir haben gesagt, dass er ein durchgefärbter Antisemit ist, der mit seiner „Doktorarbeit“ den Holocaust leugnete. Wir haben die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, dass sein Regime seine Kinder lehrt die ganz Israel einzunehmen und das ihr größtes Ziel sein soll Juden zu ermorden.

Wir haben die abscheulich antisemitischen Karikaturen verbreitet, die in den Medienorganen seines Regimes veröffentlicht werden. Wir haben darauf hingewiesen, dass er und seine Handlanger wiederholt sagten, in einem solchen Staat Palästina würde kein Jude würde verbleiben. Wir haben auf seine wiederholten Versuche hingewiesen die Juden aus ihrer eigenen Geschichte hinauszuschreiben, indem man ihren historische Verbindung zum Land Israel bestreitet, die ein zentraler Bestandteil der jüdischen Religion ist.

All dem gegenüber waren aufeinander folgende amerikanische, britische und europäische Regierungen gleichgültig und behandelten diesen antisemitischen Fanatiker weiter als rationalen Gesprächspartner.

Dann kam Präsident Donald J. Trump, der Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkannten. Obwohl er die Möglichkeit eines eigenständigen Palästinenserstaats mit einer Präsenz in Jerusalem offen ließ, würdigte er ausdrücklich die einzigartige historische Verbindung zwischen dem jüdischen Volk, der Stadt Jerusalem und dem Land Israel. Er sagte auch, die USA würden die Gelder kürzen, die sie für die dauerhafte Erhaltung der erfundenen palästinensischen Flüchtlinge zur Verfügung stellen, deren einmalige und falsche Kennzeichnung für die Verewigung des arabischen Kriegs gegen Israel entscheidend ist. Mit anderen Worten: Er sprengte die palästinensisch-arabische Lüge, die den gesamten Konflikt abstützt: dass die Palästinenser die wahren Erben des Landes sind und die Juden keinerlei Rechte dort haben.

Jetzt hat Abbas sein wahres Gesicht gezeigt, in einer zutiefst widerlichen und geistesgestörten Rede, die er gestern vor dem Zentralrat der PLO hielt.

Er geiferte und tobte, Israel sei ein „kolonialistisches Projekt, das nichts mit dem Judentum zu tun hat“. Tatsächlich spielt das Land Israel im Judentum eine zentrale Rolle und die Juden sind das einzige Volk, für das Israel immer ihre nationale Heimat war. Weit von der Zweistaatenlösung entfernt, für die der Westen sich entschied zu glauben sie werde von Abbas unterstützt, sagte er, die Juden hätten keinerlei Anspruch überhaupt in Israel zu sein.

Das ist der Grund, dass eines der Mitglieder des Zentralrats seiner Fatah-Partei anfangs dieses Monats sagte: „Alle Themen stehen auf der Agenda des [PLO-] Zentralrats … In der Tat haben wir von der Fatah Israel nicht anerkannt, niemals. Das sollte klar sein. Wir haben Israel nie anerkannt. Die PLO erkannte es an. Wir sind Teil der PLO, stimmt, Und wir, als Fatah, haben Israel nicht anerkannt.“

Noch vielsagender war, dass die Holocaustleugnung wieder zurück auf Abbas‘ Agenda kam, denn er behauptete obszönerweise, dass die Juden Europas, von denen sechs Millionen von den Nazis ermordet wurden, sich entschieden während des Holocaust in ihren Heimatländern zu bleiben statt auszuwandern.

„Die Juden wollten nicht auswandern, selbst unter Mord und Totschlag. Selbst während des Holocaust emigrierten sie nicht. Bis 1948 gab es in Palästina nicht mehr als 640.000 Juden, die meisten davon aus Europa“, sagte er.

Natürlich ist Fakt, dass die meisten Juden in Europa in der Falle saßen, wo sie abgeschlachtet wurden. Tausende hätten gerettet werden können, wäre ihnen erlaubt worden nach Palästina zu kommen, aber in schamlosem Widerspruch zu ihrer rechtlichen Verpflichtung gemäß des Mandats die Juden im Land anzusiedeln verhinderten die Briten, dass sie das taten.

Nachdem er so versuchte den Völkermord an den Juden für nichtig zu erklären und sie praktisch für ihre eigene Vernichtung verantwortlich zu machen, log Abbas weiter über die ethnische Säuberung von rund 850.000 Juden aus arabischen Ländern, die vertrieben wurden, nachdem 1948 der Staat Israel entstand. Abbas verdrehte das, um die Verantwortung dafür allein Israels erstem Premierminister David Ben-Gurion anzuheften.

„Ben-Gurion wollte nicht, das die Juden des Nahen Ostens nach Israel kommen … aber als er das riesige Land sah, war er gezwungen die Juden des Nahen Ostens herzubringen… die nicht kommen wollten. Vom Jemen logen sie 50.000 Juden ein… diese 50.000 Juden reichten ihnen nicht. Dann gingen sie in den Irak, wo es große Reserven an Juden gab.“

Verlogen behauptete er weiter, die Israelis hätten Abmachungen mit irakischen Politiken getroffen, „um den Juden die Staatsbürgerschaft abzuerkennen und sie zur Auswanderung zu zwingen“. „Ihnen reichte das nicht und sie sammelten die alle Juden in arabischen Ländern, von Marokko über Algerien und Tunis, Libyen, Ägypten Syrien und dem Libanon“, sagte Abbas.

Diese hanebüchene Rede war ziemlich sicher von der Tatsache angespornt, dass Abbas & Co. Erkannten, dass mit Trump das Spiel aus wa. Die USA propagierten nicht länger die Interessen dieser palästinensischen Araber, denen all die Jahre ein Freifahrtschein für ihre mörderischen Lügen gegeben worden ist.

Aber Großbritannien und die EU zogen bei Trumps Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels nicht mit. Sie geben das Völkerrecht weiter falsch wieder und machen fälschlich Israel für die Verhinderung einer friedlichen Lösung der Sackgasse im Nahen Osten verantwortlich, während sie beharrlich für die palästinensisch-arabische Verweigerungshaltung Ausreden finden, sie rechtfertigen und damit mit ihnen gemeinsame Sache machen

Kurz gesagt: Großbritannien und die EU unterstützen, bestätigen und dulden weiter eine Agenda, die auf die Vernichtung Israels abzielt und die zusammen mit widerlicher Holocaustleugnung von halluzinogen Lügen und Verleumdungen über das jüdische Volk propagiert werden.

Abbas‘ Rede sollte jedem Mitglied des britischen Parlaments geschickt werden und Premierministerin Theresa May sollte gefragt werden, wie Britannien überhaupt weiter Geld an solch offene Antisemiten und Holocaustleugner zahlen kann. Sie sollte gefragt werden, wie die britische Regierung weiterhin unterstützen kann, dass ein solches Volk einen eigenen Staat bekommt. Sie sollte gefragt werden, warum die britische Regierung so lange diese gruselige Realität und die tödliche Gefahr ignoriert hat, die es für die Israelis darstellt.

Andererseits wird vielen Briten nicht bewusst sein, welch himmelschreiender Natur die Rede von Abbas war, da die BBC sich entschied sie zu säubern, wie BBC Watch hier feststellte.

Abbas hatte klar das Gefühl, er haben nichts zu verlieren, wenn er diese Rede hält. Amerika hat klar gemacht, dass es ihn bei einer solch unzumutbaren Agenda links liegen lassen wird. Nur Großbritannien und die EU halten zu ihrer unvergänglichen Schande weiter an ihr fest.

Originelles Denken: Missbrauch des Holocaust zur Verleumdung Israels

Der internationale Holocaust-Gedenktag sollte als Erinnerung daran dienen, dass – wenn wir unsere Wachsamkeit nicht aufrecht erhalten und nicht die in Holocaust-Begriffen abgefasste Verbreitung von antiisraelischen Verleumdungen verhindern – dieselbe Bedrohung, die unsere Vorfahren in Europa verzehrte, uns in unserer Heimat in der tödlichen Umsetzung der Delegitimierung verzehren könnte.

Barry Shaw, Jerusalem Post, 28. Januar 2013

Holocaustgedenken sollte die Opfer ehren, doch in jüngerer Zeit ist sein Gebrauch von den Feinden der Juden und des jüdischen Staates pervertiert worden; und in seiner pervertierten Form wird es als Keule zur Dämonisierung und Delegitimierung Israels, des jüdischen Staates, verwendet.

Als der Großmufti von Jerusalem, Hadsch Amin al-Husseini, sich beeilte Adolf Hitler seiner Treue zu versichern, machte er das aus einem antisemitischen Wunsch heraus die palästinensischen Juden zu vernichten und sie durch eine arabische Nation zu ersetzen.

Palästina war eine öde ottomanische Provinz, die vom zionistischen Vorhaben der Schaffung einer legitimen nationalen Heimstätte des jüdischen Volkes wiederbelebt wurde; der Völkerbund machte es 1922 zu einem einhelligen und juristisch für Recht erkannten Fakt. Spulen wir auf heute und die zahlreichen Äußerungen von PA-Präsident Mahmud Abbas vor, die vor Antisemitismus nur so dampfen.

Abbas erhielt seinen Doktortitel vom Oriental College in Moskau für Holocaustleugnung, die auf einer wirren Idee gründet, dass die Zionisten (Juden) mit den Nazis bei der Ermordung von Juden kooperierten. 1983 schrieb er das Buch „Die geheime Beziehung zwischen dem Nationalsozialismus und der zionistischen Bewegung“, in dem er behauptete die Gaskammern der Nazis seien nicht genutzt worden um Juden zu töten, sondern nur um sie zu desinfizieren. Er reduzierte die Zahl der im Holocaust getöteten Juden auf 890.000 und theoretisierte weiterhin, dass sie als gemeinsamer Einsatz von jüdischen Führern und den Nazis ermordet wurden.

In der sich verschlimmernden, antisemitischen Verschwörungstheorie schreibt Mahmud Abbas, dass Adolf Hitler sich erst entschloss Juden zu töten, nachdem David Ben-Gurion ihn dazu provozierte, indem er 1942 „den Nazis den Krieg erklärte“.

Die Feststellung ist interessant, dass die BBC in ihrem Profil von Abbas dessen Holocaustleugnung vertuscht. Sie beschreibt ihn als „einen hoch intelligenten Mann, der in Ägypten Jura studierte, bevor er in Moskau promovierte. Er ist Autor mehrerer Bücher…“ Das Profil versäumt es die These seiner Dissertation oder das Themen seiner Bücher zu beschreiben.

Die New York Times nennt Abbas „einen Rechtsanwalt und Historiker. Er hat einen Doktortitel in Geschichte vom Oriental College in Moskau. Sein Thema war der Zionismus.“ „Zionismus“ und nicht „Holocaustleugnung“.

Der unverhohlen antisemitische Mahmud Abbas wird „moderat“ genannt. Und das trotz der Tatsache, dass er wiederholt sagte, er werde den jüdischen Staat nie anerkennen, „nicht mal in tausend Jahren“. Er hat außerdem einen Palästinenserstaat gefordert, in dem nicht ein einziger Jude die Staatsbürgerschaft erhalten darf, was damit einen Palästinenserstaat zum ersten offiziell „judenreinen“ Staat seit Nazideutschland machen würde.

Die Jerusalem Post veröffentlichte am 22. Januar einen Bericht von Khaled Abu Toameh und Herb Keinon, in dem Mahmud Abbas in einem Interview mit Al-Mayadin (ein mit der Hisbollah und dem Iran verbundener libanesischer Fernsehsender) zitiert wird; dort sagte er, die zionistische Bewegung habe vor dem Zweiten Weltkrieg Verbindungen mit den Nazis gehabt.

Abbas behauptet er habe „70 weitere Bücher, die ich immer noch nicht veröffentlicht habe“ zu den angeblichen Verbindungen der zionistischen Bewegung zu den Nazis. „Ich fordere jeden heraus sie Beziehung zwischen dem Zionismus und den Nationalsozialismus in Abrede zu stellen“, sagte Israels „moderater Friedenspartner“.

Wundert es, dass Verfechter der palästinensischen Sache in die Nutzung von Holocaust-Bildsprache verfallen, um Israel zu verleumden und einen obszöne Metapher zu schaffen, die Israel als Nazis und die Palästinenser als Holocaust-Juden anordnet? Die Äußerung des britischen Liberaldemokraten und Parlamentariers David Ward, dass „Juden, die während des Holocaust Stufen der Verfolgung erlitten, innerhalb von ein paar Jahren der Befreiung aus den Todeslagern auf täglicher Basis Gräueltaten an den Palästinensern in der Westbank und dem Gazastreifen begehen“, ist vollgestopft mit antisemitischen Anschuldigungen. Da haben wir es: Juden verließen die Konzentrationslager und begannen fast sofort die palästinensischen Araber zu verprügeln, verhungern zu lassen und hinzurichten, so Wards Hirngespinst.

Ward zog auch nicht zurück, als er mit der Empörung aus seiner Partei konfrontiert wurde. In einer lahmen Verteidigung sagte er: „Nun, ich beschuldige die Juden, die das taten. Wenn Sie ein Jude sind, der das nicht tat, dann beschuldige ich Sie nicht.“

Beachten Sie den ständigen Verweis auf die Juden – nicht die Israelis. Das ist ein sicheres Zeichen dafür, dass er Antisemit ist.

Was ich an diesem Vorfall verstörend fand ist, dass diejenigen, die Ward dafür verurteilten, dass er die Juden mit dem Holocaust und das Palästinenserproblem nebeneinander stellte, nichts unternahmen um zu zeigen, dass weder die Juden noch Israel die Palästinenser in irgendeiner Weise, Gestalt oder Form so behandeln, wie die Nazis mit den Juden umgingen.

Niemand zeigte ihm, dass die Palästinenser, wären sie nicht derart durchdrungen von ihrer antisemitischen Ablehnung neben einem jüdischen Staat zu leben und nicht so leidenschaftlich geschworen hätten den jüdischen Staat aus ihrer Mitte zu entfernen, heute längst ihren eignen Staat haben würden.

Der Einfluss des Holocaust auf den arabisch-israelischen Konflikt positioniert Israel als die bösen Nazis, während gleichzeitig die Islamisten und die palästinensischen Araber Nazidoktrin und Drohungen gegen Israel zur Anwendung bringen. Hören Sie dem Iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zu und lesen Sie die Chara der Hamas und die der PLO, dann begreifen Sie die Wahrheit.

Dämonisierung und Bilder nach Art von Goebbels werden von pro-palästinensischen, anti-Israel-Gruppen regelmäßig in Wegwerfparolen benutzt, die die antisemitischen Wurzeln ihrer Sache offenlegen.

Greta Berlin, Gründerin der „Free Gaza“-Bewegung, ist eine Antisemitin und hat in ihren Bemühungen Israel in Nazi-Kleidung zu hüllen oft Holocaust-Parallelen genutzt. Auf ihrer „Free Gaza“-Facebookseite erschien ein Video, das die Botschaft im Titel führte, „Zionisten betrieben die Konzentrationslager und halfen bei der Ermordung von Millionen Juden“. Unter diesem Video erschien die folgende Botschaft: „Das Wort ‚Nazi‘ ist eine Kombination aus Nationalsozialistischer Partei und Zionistischer Partei“.

Als sie von anderen pro-palästinensischen Organisationen bedrängt wurde, die von dieser offenen Zurschaustellung von Antisemitismus peinlich berührt waren, gab sie eine dürftige Ausrede von einem „technischen Fehler“ ab und behauptete, ihre Kritiker betrieben „eine Hexenjagd“.

Auf einer pro-palästinensischen „Our Land“-Facebookseite postete Greta Berlin eine personalisierte Einführung zur zionistischen Kollaboration mit den Nazis: „Endlich kommen Menschen die bestätigen, was viele von uns seit vielen Jahren gewusst haben. Nicht nur das: Der Holocaust wurden von den Zionisten ausgebeutet, um Israel zu schaffen, doch bekam das – weitgehend – Hilfe, wurde angestiftet und zu einem großen Teil von ihnen geschaffen, um eine unvermeidliche Welle der Weltmeinung für die Gründung einer ‚sicheren Zuflucht‘ zu schaffen.“ Lassen Sie mich das wiederholen. In ihren eigenen Worten schrieb sie: „Viele von uns haben seit vielen Jahren gewusst … dass der Holocaust von den Zionisten [Juden] ausgenutzt wurde um Israel zu schaffen.“ Damit machte sie sich nicht nur zu einer fanatischen Antisemitin, sondern wiederholte auf gespenstische Weise die Gedanken und Worte des Mahmud Abbas, der oft als Israels vernünftiger und moderater Friedenspartner dargestellt wird.

Von mir in einer Fernsehdebatte vor kurzem gefragt, gab Greta Berlin zusammen mit einem Araber namens Rami aus Lod (Israel) und Mahmud aus Amman (Jordanien) zu, dass ihre individuellen Lösungen für das Problem dieselbe war: ein Palästinenserstaat anstelle von Israel. Tief im Herzen derer, die Holocaust-Metaphern nutzen, steckt der Traum Israel abzuschaffen; die Endlösung des jüdischen Problems im Nahen Osten.

Auf Grundlage ihre jüngsten Geschichte, Äußerungen und Taten schlage ich vor, dass Israels Feinde einen Blick in den Spiegel werfen um um sehen, wer die Judenhasser von heute sind und wer sich wie die modernen Nazis verhält.

Der internationale Holocaust-Gedenktag sollte als Erinnerung daran dienen, dass – wenn wir unsere Wachsamkeit nicht aufrecht erhalten und nicht die in Holocaust-Begriffen abgefasste Verbreitung von antiisraelischen Verleumdungen verhindern – dieselbe Bedrohung, die unsere Vorfahren in Europa verzehrte, uns in unserer Heimat in der tödlichen Umsetzung der Delegitimierung verzehren könnte.

Erinnerung

Gestern bekam ich anlässlich des Holocaust-Gedenktages eine E-Mail, die ich eigentlich gerne komplett mit den enthaltenen Fotos eingestellt hätte. Leider weiß sich nicht, ob der Eigentümer mir das erlaubt, also lasse ich es lieber. Trotzdem gab es etwas, das mich doch recht kräftig aufgerüttelt hatte.

Die Shoah, die Vernichtung der Juden (und anderer, wie z.B. der Sinti und Roma) durch Nazideutschland ist das am besten dokumentierte Völkermord-Verbrechen der Geschichte: Durch die (inzwischen aussterbenden) Augenzeugen, durch Fotografien, durch Filmaufnahmen der Alliierten nach der Einnahme der Konzentrations- und Arbeitslager – aber nicht zuletzt auch durch die preußisch-penible Bürokratie der Vernichter und ihre Aussagen in den Verhören und den Kriegsverbrecher-Prozessen.

Das hat die Leugner und Relativierer nicht abgehalten. Die ersten Versuche gab es schon in den 1940-er Jahren! Ich vermute, jeder, der das gesehen hat – die alliierten Soldaten, Berichterstatter, Fotografen, Filmleute; aber auch die deutschen Zivilisten, die von den Alliierten gezwungen wurden sich das anzusehen und glauben machen wollten, sie hätten gar nichts gewusst – konnte sich nicht vorstellen, dass jemals behauptet werden würde, das sei nicht geschehen.

Einer war anderer Meinung: der alliierte Oberkommandierende Dwight D. Eisenhower. Er wies an, alles ausführlich zu fotografieren und die deutsche Bevölkerung der umgebenden Dörfer durch die Lager zu treiben und die Toten zu begraben. Als Grund nannte er: „Dokumentiert das jetzt alles – macht die Filme, holt die Zeugen – denn irgendwann im Lauf der Geschichte wird irgendein Bastard daher kommen und sagen, es sei nie geschehen.“

Ich muss sagen, vor dieser Weitsicht dieses Generals habe ich enormen Respekt. Selbst er hätte sich wohl nicht vorstellen können, dass die ersten Bastarde nur zwei, drei Jahre nach diesem Krieg bereits tönten. Heute, 63 Jahre später, sind sie lauthals am Werk. Sie lügen die Geschichte um, bringen angebliche Beweise über angebliche nicht ausreichende Kapazitätsberechnungen der Krematorien oder leugnen überhaupt das Geschehen an sich.

Solche „Beweise“ braucht man nur im Westen. Weiter östlich geht das einfacher. Da kann man sogar den Holocaust gleichzeitig leugnen und ihn als knapp nicht vollendet darstellen, ohne dass sich jemand über den Widerspruch wundert. Man packt ihn aus, wenn die PalAraber infolge der Gründung Israels als die eigentlichen Opfer des Holocaust und die Israelis als die heutigen Nazis hinstellt; gleichzeitig wird behauptet, es hätte ihn nicht gegeben, er sei nur zionistische Propaganda, um den Westen zu erpressen und die Araber zu unterdrücken.

Die Hamas ist da keine Ausnahme, sondern sich für die billigsten (oder teuersten) Lügen nicht zu schade. Niemand sollte sagen, dass die radikal-muslimischen Leugner und Lügner nicht geschickt wären – die Nazis waren ja auch keine tumben Idioten, sondern geschickte und intelligente Manipulateure und Verführer. Ihre heutigen Nachfolger mit der grünen Fahne haben sehr gut von ihnen gelernt. Entsprechend manipulativ und gelogen „bilden“ sie ihre Kinder – über die Schulen, die Moscheen und die Medien, besonders das Fernsehen, wie Palestinian Media Watch dokumentiert hat. (Das Video kann man schon sehen, das per E-Mail verschickte Bulletin wird vermutlich in den nächsten Tagen erst online gestellt. Carl in Jerusalem hat es auf Israel Matzav aber auch schon gepostet.)

In ihrer Bildungsoffensive lehrt Hamas-TV:

Die jüdischen Führer planten den Holocaust, um „invalide und behinderte“ Juden zu töten, damit man sich nicht um sie kümmern muss. Während sich ein großer Teil der Welt auf die Erinnerung Yom HaShoah, den Holocaust-Gedenktag, vorbereitet, präsentierte Hamas TV seine neueste dunkle Drehung der Holocaust-Leugnung.

Das letzte Woche ausgestrahlte Hamas TV-Bildungsprogramm lehrte, dass der Mord an den Juden im Holocaust eine zionistische Intrige mit zwei Zielen war:

„Invalide und behinderte“ Juden sollten in die Todeslager geschickt werden, damit sie dem zukünftigen Staat Israel nicht zur Last fallen würden.

Gleichzeitig diente der Holocaust dafür „die Juden verfolgt erscheinen zu lassen“, damit sie „vom internationalen Mitgefühl profitieren“ konnten.

Amin Dabur, Kopf des palästinensischen „Zentrum für Strategische Forschung“ erklärte, dass „der israelische Holocaust, das ganze Teil ein Witz war, Teil der perfekten Show, die [der zionistische Führer und zukünftige Premierminister] Ben Gurion auf die Beine stellte“. Die „jungen Kraftvollen und Fähigen“ wurden nach Israel geschickt, während die Behinderten losgeschickt wurden, „damit es einen Holocaust geben würde“.

Die „angeblichen Zahlen der [im Holocaust getöteten] Juden waren reine Propaganda“, lehrt der Erzähler der Sendung.

Woher das kommt, beschreibt Robert Spencer in seinem Hinweis auf diese Sauerei:

Das zweite Ziel – eine Gruppe verfolgt erscheinen zu lassen, um von internationalem Mitgefühl zu profitieren – ist eines, das islamische Gruppen in den USA und andernorts für sich selbst übernommen haben – und ziemlich erfolgreich verfolgen.

Genau. Wir haben hier einmal mehr das Phänomen, dass eine Gruppe den Juden/Israelis ein Verhalten anhängen will, das diese Gruppe selbst praktiziert. Um dieses Tun zu charakterisieren fallen mir leider im Moment nur Vokabeln ein, mit denen ich den Tieren Unrecht tun würde, deren Namen ich auf die Terroristen und ihre Propagandisten anwenden würde. Sie sind Lügner der übelsten Sorte. Leider erfreuen sie sich vieler Sympathisanten bei uns, die sich an den Lügen nicht stören, sondern sie eher übernehmen. Die große Lüge der Holocaustleugnung wird ihnen bei uns bisher nicht abgenommen, aber man sieht darüber hinweg, dass sie im Raum steht und jegliche Äußerung der üblen Mordbanden diskreditiert. Sämtliche anderen Lügen werden geglaubt und übernommen.

Vor etwa 20 Jahren habe ich in der Bibel einmal gelesen, dass eine Zeit kommt, in der die Wahrheit Lüge und die Lüge Wahrheit genannt werden wird. Ich konnte es mir nicht vorstellen. Heute erlebe ich das – „live“! Und ich bin nicht einmal mehr erschüttert darüber, so sehr ist es zur Normalität geworden. Ich schwanke nur zwischen enormer Traurigkeit und gewaltiger Wut. Das wird sich hoffentlich irgendwann auf ein gesünderes Maß einregeln. Die Situation besser machen wird es nicht – außer irgendwann greift doch der gesunde Menschenverstand und die Leute wehren sich gegen ihre Verdummung durch die politisch Korrekten und Multikulti-Propagandisten, die sich für die Terroristen begeistern. Die Hoffnung darauf ist allerdings kurz vor dem Nullpunkt.